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Traumstart mit Wehmut

Treffender hätte es Alexander ins seinem Vorbericht zur Bundesliga Rückrunde nicht beschreiben können:

“und der Clubfan verliert in den verbleibenden 10 + 5 Minuten ca. 2 Monate seines Lebens an Nerven”

Bei mir ging mal wieder ein Jahr flöten :) Das Spiel begann allerdings mit einem Schock. Marek Mintal verletzt sich gleich in der ersten Minute. Es war ein harmloser Zweikampf, Mintal stürzte nicht einmal sondern humpelte gleich auf einem Bein zur Aussenlinie. Es war ein Schlag auf den gerade verheilten Mittelfussbruch. Genaueres ist noch nicht bekannt. Mintal wurde gleich anschliessend ins Klinikum gebracht. Für ihn kam Markus Schroth ins Spiel.

Tore gab es auch ohne Mintal, aber erst in der zweiten Halbzeit. Zuerst war es Andreas Wolf der Mitleid mit Ailton & Co. hatte. Ansonsten hätte er wohl nicht den Ball in die eigenen Maschen gehaut. Schock Nr. 2! “Das kann doch nicht sein” hab ich mir gedacht. Da halten wir über eine Stunde sehr gut mit dem Sportverein aus Hamburg mit, sind eigentlich gleichwertig, und dann das, Eigentor. Zum fluchen blieb aber wenig Zeit, denn postwendend schenkte Saenko den Hamburgern das 1:1 ein. Puhh! Durchatmen. Sechs Minuten blieben Zeit um sich mit ausreichend Luft zu versorgen, dann war es Kießling der mit dem 2:1 die Nordkurve in höchste Extase versetzte. Und das besagte Zittern begann……….nach weiteren 15 Minuten, die einem wie 90 vorkommen war dann endlich Schluss. 2:1, wer hätte das gedacht.

Es war ein Sieg mit Wehmutstropfen. Zum einem hat sich Marek Mintal anscheinend wieder schwer verletzt, zum anderen haben wir die Bundesligaspitze damit wieder ein bisschen mehr langweiliger gemacht. Letzteres ist mir aber ziemlich Schnuppe ;)

Update 22:50 Uhr:
Mintal erlitt erneut einen Mittelfussbruch, ungefähr an der gleichen Stelle, und fällt wahrscheinlich die komplette Rückrunde aus. Das ist äussert bitter. Manager Martin Bader schließt nun eine weitere Neuverpflichtung bis zum 31. Januar nicht mehr aus. Alles Gute Marek!

PS: Im Stadion hing ein Plakat dessen Spruch ich hier mal zitieren darf: “Nürnberg ohne AEG ist wie Fussball ohne Fans”. Genau!

     

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Kommentare (2)

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  1. [...] Im neuen Jahr begann dann eine unglaubliche Aufholjag. Im ersten Heimspiel des neuen Jahres gegen den HSV, die zum diesem Zeitpunkt auf Platz zwei in der Tabelle standen, siegte man, trotz Eigentor von Andreas Wolf, mit 2:1. Im nächsten Heimspiel, am 20. Spieltag gegen Eintracht Frankfurt verlor der Club mit 0:1 das letzte mal für lange Zeit vor heimischen Publikum. Was folgte war ein Traum in Schwarz oder Rot. Erst Wolfsburg(1:0), dann Duisburg (3:0), Werder Bremen (3:1), Mainz (3:0), Kaiserslautern (3:1), das legendäre 5:2 gegen Mönchengladbach und zu guter letzt musste die Hertha aus Berlin mit 2:1 daran glauben. Legendär auch, und bis dato in der Bundesliga nie erreicht, der Torrekord von Robert Vittek: Sechs Tore in Folge, ohne zwischenzeitliches Gegentor in zwei Partien! Zuhause gegen Duisburg schlug Vittek dreimal zu und im darauffolgenden Auswärstspiel beim 1. FC Köln machte der Slowake munter weiter. Bereits nach 22. Minuten hieß es 0:3 aus sicht der Kölner, dreimal Vittek (Endstand 4:3 für den Club). Auch Ivan Saneko, der unter Wolfgang Wolf zusammen mit Robert Vittek schon fast ausgemustert war, legte eine sensationelle Rückrunde hin. Insgesamt kam der Russische Nationalspieler auf 25 Einsätze in der Saison 2005/2006 und entwickelte sich dabei zum fleissigen Scorer für den 1. FC Nürnberg, acht Tore und acht Assists. Am Ende landete die Mannschaft auf Platz acht in der Tabelle. [...]

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  2. [...] gefreut, und dann gleich am ersten Rückrundenspieltag ein Schock. Für die einen positiv, f�r andere wohl eher nicht. Der Hamburger Sportverein verliert gegen den FC Nürnberg. Das [...]

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