Erst rein-, dann versemmelt
So könnte man es beschreiben. Der Club machte da weiter wo er gegen den VfL Bochum aufgehört hat, diesmal aber in umgekehrter Reihenfolge. Meyer setzte diesmal auf den wieder genesenen Vittek statt auf Saenko im Sturm, ansonsten wurde das Team vom letzten Samstag nicht verändert.
Nürnberg von Beginn an überlegen, rannte aber gegen die gut gestaffelte Abwehrmauer von Cottbus an, wo es meist kein durchkommen gab. Trotz alle dem ging der Club bereits in der 10. Minute durch Mnari in Führung. Er tat es Polak gleich und zog nach kurzem Sololauf aus 25 Metern ab und semmelte den Ball unter die Latte direkt ins Cottbusser Tor, 0:1, Traumtor.
Wer dachte das Energie jetzt seine Abwehrmauer etwas lösen würde irrte gewaltig, Cottbus blieb seiner Mauertaktik und defensiven Aufstellung treu. So war der Club zwar weiter überlegen, rannte aber nach wie vor gegen eine Wand aus Cottbusser Spielern. Deutlich sieht man das auch an der Ballbesitz-Statistik: Energie 26% – Nürnberg 74%!
Aber wie es eben im Fußball so ist, wer seine Chancen nicht nutzt, wird irgendwann bestraft, auch mit Hans Meyer als Trainer. In der 83. Minute war es dann soweit, weiter Einwurf von der Seitenlinie, Mintal verlängerte unfreiwillig auf den Cottbusser Baumgart, der aus sechs Meter zum Ausgleich traf.
Schade, Schade. Die drei Punkte wären drin und durchaus verdient gewesen. Das Positive, wir sind weiter ungeschlagen, und das nach dem 5. Spieltag.
Bildquelle: fcn.de
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