1. FC Nürnberg – Hannover 96 3:1 (17. Spieltag 06/07)
Wir können es nämlich doch noch! Siegen! Und das nach einem 0:1 Rückstand nach 5 Minuten durch “Sympathieträger” Brdaric. Banovic (32.), Schroth als Abstauber nach Pfostenschuß Saenko (56.) und Mnari in der Nachspielzeit durch Handelfmeter konnten das Spiel drehen. Einziger Wehrmutstropfen: Schäfer zog sich während des Spiels eine Knierverletzung zu und wurde durch Klewer ab der 30. Minute ersetzt. Er fällt wohl eine Weile aus, aber das dürfte in Anbetracht der bevorstehenden Winterpause zu verkraften sein.
Es gab sicher spielerisch bessere Auftritte der Clubberer in dieser Saison und zu Spielbeginn war Hannover klar die bessere Mannschaft. Aber man biss sich ins Spiel und zeigte, dass die Chancenverwertung kein chronisches Problem ist, sondern einfach eine Sache von Spiel zu Spiel. Dieses mal klappte es mit selbiger eindeutig besser und diesmal klappte es auch einmal – mit dem notwendigen Quentchen Glück – die Sturmphase zum Spielende zu überstehen und am Ende noch einen draufzusetzen. Die Aussage Hanno Balitschs, der vor einiger Zeit beinahe beim Club gelandet wäre, dann aber erst die tolle Perspektive Mainz und nach wenigen Monaten die große weite Welt Hannover bevorzugte, man sei um den Sieg vom Schiedsrichter gebracht worden, ist so jedenfalls nicht richtig. Der geforderte Handelfmeter nach Handspiel Wolf ist – wenn man die TV-Aufzeichnung so sieht – doch wohl eher außerhalb des Strafraums gewesen. Und den Fall Brdarics sah ich auch nicht als so klar, wie ihn der ARD-Moderator gesehen haben will. Aber was soll’s – jedes Spiel die gleichen strittigen Entscheidungen, mal auf der einen, mal auf der anderen Seite.
Fast 29.000 Zuschauer feierten damit die Punkte 21, 22 und 23 und das in einem einzigen Spiel – wofür man in dieser Saison meist 3 Spiele brauchte. Dennoch ist überhaupt keine Kritik an den vielen Unentschieden zu hören – im Gegenteil: Der Club konnte nur zweimal besiegt werden. Das ist Spitzenwert in der Liga. Und die 23 Punkte sind – man höre und staune – für die Nürnberger “das beste Hinrundenergebnis ihrer Bundesliga-Geschichte”
Jetzt noch Dienstag eine Runde weiter im DFB-Pokal und den Clubfan macht einen Pikkolo mehr an Silvester auf und trinkt einen auf den Club und ein hervorragendes Jahr, das vor allem einen Namen trägt: Hans Meyer. Aber eigentlich auch Roth und Bader, denn die haben als Verantwortliche einfach alles richtig gemacht.



Danke Hans Meyer für dieses geile Jahr! Etz nur noch im Pokal weiterkommen und es ist perfekt!
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