Null Null
Wie es fast nicht anders zu erwarten war holte unser ruhmreicher 1. FC Nürnberg nur einen Punkt in Gladbach. Aber beginnen wir von vorne. Hans Meyer hielt an der siegreichen Elf gegen den VfB Stuttgart fest und veränderte erstmal nichts.
Die Borussen versuchten von Beginn an Druck zu machen, bissen sich aber an der gewohnt starken Clubabwehr die Zähne aus. Wie gegen die Schwaben am letzten Samstag dauerte es 15 Minuten bis zur ersten Großchance für den FCN. Ivan Saenko vollstreckte nach einem Steilpass zum 1:0 – Denkste, Schiedsrichter Babak Rafati entschied auf Abseits. Wie sich im Nachhinein herausstellte kam der Ball von einem Gladbacher Spieler – Somit eigentlich ein reguläres Tor.
Im weiteren Spielverlauf wirkte die Borussia mehr und mehr verunsichtert, keine Wunder, bei dem Druck der auf ihr lastet. Die Clubberer bekamen so immer mehr Raum im Mittelfeld, jedoch tauchten Vittek, Saenko, Schroth, Gresko und Co. nur selten im Borussen-Strafraum auf. In der 41. Minute erst die nächste Großchance durch Markus Schroth. Nach einer Flanke vom Argentinier Pinola köpfte dieser den Ball weit über das Gladbacher Tor. Halbzeit. Wie schwach diese Bundesligapartie war lässt sich an Hand der Torschüsse in der ersten Hälfte zeigen: Gladbach 0, Nürnberg 4.
Die Borussia versuchte das Tempo in der zweiten Halbzeit zu erhöhen doch sie scheiterten nach wie vor an der Clubdefensive. In der 55. Minute musste die Clubfans zum ersten mal durchatmen. Der Gladbacher Compper zog aus 5-Metern nach zuspiel von Jansen ab, Torwart Schäfer ohne Chance, doch Wolf warf sich heldenhaft in den Schuss und verhinderte die Führung für die Heimmannschaft.
Im weiteren Spielverlauf plätscherte die Partie gemächlich vor sich hin, wobei man das Auftreten der Gladbacher als “Stets bemüht” bezeichnen kann und das der Clubberer als “zu passiv”.
Am Ende ein verdientes 0:0. Für uns reichte es, für Gladbach war es zu wenig. Ein positives hatte dieses Ergebnis aber für die Borussia aus Mönchengladbach. Jupp Heynckes trat nach dem Spiel von seinem Posten als Cheftrainer zurück und bat um die Auflösung seines bis 2008 laufenden Vertrags und verzichtet auf alle Ansprüche gegenüber der Borussia.
Bild: Mit freundlicher Genehmigung von fcn.de


