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Die Frankfurter Mauer

Keinen Sieger gab es in der “Generalprobe” für das DFB-Pokal Halbfinale in ein paar Wochen. Der Angstgegner Eintracht Frankfurt machte seinem Namen mal wieder alle Ehre und entführte zum Glück nur einen Punkt aus dem Frankenstadion.

Rotation in derzeit Programm in Nürnberg. Für Kristiansen und Nikl kamen die vorher Gelbgesperrten Wolf und Pinola zurück in die Viererkette. Im Sturm musste Polak auf der rechten Seite für Markus Schroth ran, da dieser noch über starke Kopfschmerzen klagte.

Anscheinend hatte der Trainer der Frankfurter Eintracht, Friedhelm Funkel, die Clubelf in den letzten Wochen genau beobachtet, denn die Clubberer taten sich von Beginn an schwer gegen die sehr gut organisierte defensive der Hessen. Frankfurt mauerte geschickt und versuchte über Konter zum Erfolg zu kommen, was ihnen auch gelang. Nach einer Ecke in der 26. Minute setzte sich Kyrgiakos gegen Beauchamp durch und köpfte zum 0:1 ein, keine Chance für Raphael Schäfer. Frankfurt blieb seiner Taktik treu und mauerte weiterhin sehr gut, so das der 1. FC Nürnberg kein Mittel fand diesen Defensivwall zu durchbrechen.

Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit hätte Saenko für den Ausgleich sorgen können, dieser schob den Ball aber, frei vor Torwart Nikolov neben das Tor. Der Club wirkte von nun an entschlossener und aggresiver als in der ersten Hälfte und schnürte die Frankfurter in ihrer eigenen Hälfte ein. Fast wären die Clubberer dafür auch belohnt worden. In der 55. Minute traf Vittek ins Tor, doch Schiedsrichter Meyer verweigerte den Treffer da er angeblich eine Abseitstellung von Torvorbereiter Pinola sah. War nur leider kein Abseits, der Ball kam von Torwart Nikolov, der diesen nach einem Schuss von Polak nur abklatschen konnte.

Nürnberg riskierte immer mehr, aber gute Chancen blieben Mangelware. So kam es wie es kommen musste, Frankfurt ging nach einem Konter über Preuß und Takahara mit 2:0 nach 69 Minuten in Führung. Nicht nur für den neutralen Beobachter war die Partie damit eigentlich gegessen. Erst jetzt wachte der Club so richtig auf und spielte weiterhin sehr gut nach vornel. Dafür wurde er auch endlich in der 81. Minute belohnt. Nach einem Schuss von Pinola konnte Nikolov den Ball zwar Parieren, dieser prallte aber direkt an die Brust des Frankurter Spielers Spycher und von dort in Tor. 1:2 und noch neun Minuten zu spielen.

Die Clubberer warfen nun alles nach vorne und spielten alles oder nichts. Und es zahlte sich tatsächlich aus. Vittek dribbelte sich mit etwas Glück durch die Frankfurter Abwehr und schob den Ball, durch die Beine von Nikolov, zum 2:2 ein. Puhh, das ging gerade nochmal gut.

     

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