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Die Befreiung

© fcn.de5:1 gegen Frankfurt – und alles wird gut …

Ist natürlich Quark, genauso wenig wie vorher alles schlecht war. Wie Meyer vor dem Spiel schon sagte: die 3 Punkte gegen einen Gegner auf Augenhöhe im Heimspiel müssen natürlich rechnerisch zum erreichen des Saisonziels gesichertes Mittelfeld eingeplant sein. Und trotzdem: Für alle Fans, die ich sprach, und nach dem Spielverlauf natürlich auch für die Mannschaft, war es ein gewaltiger emotionaler Befreiungsschlag.

Fußball ist doch ein komischer Sport. Da läuft es wochenlang einfach gar nicht, geht alles schief, und dann auf einmal läuft es so rund, dass man im fernen Exil (just eben in Frankfurt) beim Zwangs-Einkaufsbummel vor den notdürftigen Info-Möglichkeiten namens WAP und schlechtem Radioempfang nur noch ungläubig des Kopf schüttelt und zu guter Letzt ein kleines Tänzchen vor Freude am Bürgersteig vollführt.

© Endl 2007Und auf einmal sind sie alle da. Der Misimovic, und der Mintal ist wieder treffsicher – und dann noch Kennedy mit der Hacke! Und dann ist da der Grieche, der Charisteas, der wenigstens in diesem einen Spiel jeden Kritiker belegte, was sich der Meyer und der Bader da dachten. Wie er Abstauber-Qualitäten zeigt, wie der Kommentator ihn für seine gedankliche Schnelle lobt, wie er die Räume freisperrt, die Bälle einen Mintal ablegt und einen Elfmeter mustergültig rausholt weil der Torwart gar nicht mehr anders kann um das Tor zu verhindern und vielleicht dafür sogar “nur” Gelb sah.

Na ich will ja nicht nachkarten, aber nun will ich sie lesen, den Boulevard. Wo denn die mangelnde Einstellung war, bei einem 0:1-Rückstand nach all dem Trubel vorher. Wo denn die Qualität fehlte, bei Treffern und Chancen, die zum Zunge schnalzen waren. Wahrscheinlich aber werden sie sich selbst auf die Schultern klopfen und glauben, sie hätten beigetragen, weil sie die Mannschaft mit wachgerüttelt hätten. Nein, ich werde kein Freund mehr des Boulevard …

5:1

Danke! Das war ein wunderschöner Tag.

Bild Mintal mit freundlicher Genehmigung des FCN
Bild Handy/WAP mit freundlicher Genehmigung von Alexander Endl

     

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Kommentare (2)

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  1. Kir.Royal sagt:

    Bleibt nur zu hoffen, dass es für einen Joshua Kennedy auch ein Befreiungsschlag war. Sicherlich bringt er seine Leistung. Sonst wäre er nicht im Kader. Aber die Chancen die er gestern hatte, sollte er doch in Zukunft bitte bitte auch verwandeln. Als Retter auf der Linie allerdings gestern unschlagbar. Schon alleine dafür war seine Einwechslung Gold wert. Aber selbstverständlich auch das Tor zum nennenswerten 5 (fünf) zu Nuuulll, war sehens- und lobenswert. Fazit: So, oder aber ein kleinwenig besser, weitermachen. Unterfranken grüsst

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  2. [...] warum sollte man sonst den Eintracht Spielern den Glß¼hwein verbieten mß¼ssen? Aber hey, Kopf hoch! Fussball ist ein komischer Sport und Hans Meyer ist kein [...]

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