Vorbereitungs-Melancholie und dann das … Meyer zum HSV?
Schalke vergessen, Larissa unvergessen … die Winterpause geprägt von einer spektakulären Neuverpflichtung namens Koller, aber eigentlich war nicht einmal das richtig turbulent. Eigentlich war es ruhig. Es gab nichts was man wirklich vermerken und kommentieren hätte müssen (nach Koller). Ein bisschen Vorbereitung, Verletzte wie Pinola die wieder rankommen (wie erhofft) oder wie Vittek die noch etwas brauchen (wie erwartet) und noch ein wenig brauchen (Jacobsen, wie befürchtet). Dazu kleinere Wehwehchen wie bei Zwetschge, die sich aber als lästig ob der fehlenden Vorbereitung aber nicht Rückrunden-gefährdend darstellen.
Zwei Testspiele mit einer Aussagekraft von Testspielen. Ein Unentschieden gegen Frankfurt und ein Sieg gegen Duisburg. Hätte auch anders ausgehen können – Aussagekraft der Ergebnisse für die Rückunde gleich Null, für die Erkenntnisse der Trainer wohl, dafür fehlen einem aber aus der Ferne jedwede Informationen für eine Analyse. Koller trifft, das ist schon mal gut, je einmal in beiden Spielen, und wie es aussieht ist die Doppelspitzentheorie wohl doch ein wenig zu gewagt gewesen, vorne heißt es wohl Harry oder Koller – jedenfalls wechselte man sich so in den Tests ab.
Leise klingen noch Transfergerüchte, ob eines Ivan Stevanovic oder eines Michal Kadlec – beide wohl nicht gänzlich aus der Luft gegriffen, aber Bader wandte auch schon ein: Eigentlich sei Schluß mit weiteren Zukäufen, die Situation mit Jacobsen und auch mit Pino, der zwar wie besessen an sich arbeitet, aber eben noch nicht bei 100% ist und Rückschläge und auch neue Verletzungen nicht auszuschließen sind, lassen die Sorge um links hinten nicht gänzlich vergessen. Also weiter mit einem Ohr am Transfermarkt bleiben und schauen, ob sich was ergibt. Kadlec wäre da übrigens wahrscheinlicher, denn Stevanovic gilt eher als Rechtsverteidiger.
Also alles recht ruhig und gelassen und man hätte so getrost auch noch die letzten Wochen überbrücken können – käme dann nicht die Meldung über den Nachrichtenticker:
Meyer ist beim HSV im Gespräch (NN vom 18.1.)
«Abendblatt«: Heißer Kandidat für die Nachfolge von Stevens
NßRNBERG – Auf dem Heimflug von Palma de Mallorca ist die Reisegruppe aus Nürnberg noch einmal ordentlich durchgeschüttelt worden. Nicht enden wollende Turbulenzen in knapp 10000 Metern Höhe ließen die Rückkehr aus dem Trainingslager für einige Passagiere zur rund einstündigen Nervenprobe werden.
Vielleicht ein guter Test, denn ähnlich unruhig könnte es auch in der Rückrunde zugehen, auf die Hans Meyer seinen Kader derzeit vorbereitet. Vielleicht zum letzten Mal. Das Hamburger Abendblatt will erfahren haben, dass der 65-Jährige ein heißer Kandidat für die Nachfolge von Huub Stevens beim Hamburger SV sein soll. Der Niederländer wird am Saisonende in seine Heimat zurückkehren.
[...]
Da schluckt der Clubfan – und vielleicht sogar die, die den Meyer noch vor ein paar Wochen abgeschrieben hatten. Konkurrenz belebt eben das Geschäft und plötzlich merkt man vielleicht, was man hat und was man verlieren könnte. Lohnt also mal im Blätterwald nachzuforschen.
Laut Hamburger Abendblatt stehen »Meyer, Adriaanse und Jol [...] auf der Liste«. Dass beim HSV die Suche voll im Gange ist, ist klar, und dass das ganze auch unter der »höchsten Geheimhaltungsstufe« steht, wird vom Abendblatt selbst unterstrichen. Dass die dem Abendblatt zugespielten Gerüchte stimmen sollen, dass belegt man dort selbst mit dem Umstand, dass die anderen genannten Kandidaten just ab Sommer zur Verfügung ständen. Zwei von drei also, Beweisführung abgeschlossen? Boulevard eben.
Selbst die sonst gern alles hochspielende Zeitung mit den vier Lettern bügelt das Gerücht mit einem Zitat Baders schnell ab: „Das macht mir keine Sorgen. So viel Ablöse kann der HSV nicht aufbringen…“
Der HSV war in der Tat 2007 bereits einmal an Meyer interessiert, die Entscheidung viel dann für Huub Stevens. Das Gerücht ist also nicht mehr als ein Gerücht und ein boulevardesk aufgebauschtes Rauschen im Blätterwald. Meyer ist einer der besten Trainer der Liga, wir müssten als Fans beleidigt sein, wenn nicht auch andere Vereine ihn gerne hätten. Fakt ist aber, dass Meyer sich in Nürnberg offensichtlich wohl fühlt und eigentlich auch keine neue Herausforderungen mehr sucht. Hier hat er die 120% Rückendeckung vom Verein und gefühlte 95% der Fans liegen ihm zu Füßen, eine herausragende Quote und selbst in dieser Hinrunde, die wahrlich viele Tiefschläge zu verzeichnen hatte, gab es keine Pfiffe und volle Stadien.
Das ist schon eine besondere Beziehung mit unserem Hans – und ich glaube sie ist gegenseitig. Sollte er diese Zeilen einmal lesen (unwahrscheinlich, aber wenn), dann mag er jenseits des üblichen Medienrummels aus der Fanstimme hier hören: Danke für die letzten Jahre! Und hoffentlich gehen wir noch ein Stück des Weges zusammen.
Aber wenn dich der HSV doch will und dir den Boden unter den Füßen vergoldet, für die Champions League sich qualifiziert und dir Messi und Ronaldinho verspricht oder das Stadion zur Meyer-Arena umbenennen will: Dann sei einfach der Hans im Glück!
Wir Fans haben dir ne Menge zu verdanken und wie könnte man das besser zum Ausdruck bringen, als einem Erfolg zu gönnen. Aber noch schöner wäre das, wenn wir den Erfolg zusammen hätten!
Tags: Bundesliga, Hans+Meyer, Hauptribüne


NEIIIIIIIIIIIHHHN!!! Daran mag ich nicht mal denken! Meine Hoffnung für ein Bleiben Hans Meyer’s in Nürnberg stützt sich auch darauf, dass er hier sein privates Glück gefunden hat und seine Lebensgefährtin am Nürnberger Staatstheater beschäftigt ist.
Blos nicht!Der hat in so kurzer Zeit so viele Erfolge mit der Mannschaft erreicht,da kann er jetzt nicht einfach so gehen!Das Zitat von Bader find ich gut!
[...] Bei den Clubfans beschäftigt man sich mit den Gerüchten das Trainer Hans Meyer beim HSV die Nachfolge von Huub Stevens antreten könnte. Ich kann mir diesen Wechsel allerdings nicht wirklich vorstellen. Blogbeitrag: Vorbereitungs-Melancholie und dann das ââ?¬Â¦ Meyer zum HSV? [...]
Macht euch mal keine Sorgen die Glaubwürdigkeit des Hamburger Abendblattes bei Fussballmeldungen zum Thema HSV sind auf dem Niveau der Sportbild bzw anderer Käseblätter, also meistens keine gut recherchierten Berichte sondern nur HSV-Propaganda.
Man sagt nicht ohne Grund das das Hamburger Abendblatt die Vereinszeitung des HSV ist.
So ein Quatsch!
Der is meiner Meinung nach Ehrlichkeit in Person, hat gesagt er hält sein Vertrag bis 2009 beim Club ein und hört danach mit der Trainerkarriere auf, ich zitiere ihn mal:
“Mit 70 kann man ja dann locker überall Nationaltrainer werden”
Jaja so ist er halt,der Hans,mittlerweile glaube ich auch nicht mehr an einen wechsel
Ich glaube, dass der Hans in Nürnberg bleibt. Warum sollte der HSV unbedingt unseren Meyer holen? Nein das kann ich mir nicht vorstellen. Nicht weil der Meyer nicht gut genug ist sondern denke ich das der HSV nach einer längerfristigen Lösung sucht und Meyer denk ja eher schon ans aufhören.
Als fränkischer HSV-Fan bin ich hin- und hergerissen..
Mit Hans Meyer als HSV-Trainer wäre ich sehr zufrieden, aber ich würde mich auch freuen, wenn er beim Club bliebe und dort für eine erfreulichere Rückrunde sorgt. Ich tippe eh, dass wir wieder einen Holländer holen, oder Klopp..
Aber Jürgen Klopp ist doch gücklich bei Mainz,die sollten lieber den Van Basten holen und nicht Hans Meyer oder “Kloppo“
[...] vor der Tür. Eine Meyer-Entlassung stand da noch gar nicht zur Debatte – im Gegenteil! Man handelte Meyer als möglichen HSV-Trainer und das zum Graus der Fans und Verantwortlichen. Doch im Februar war alles schon Makulatur: Meyer [...]