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FCN – Lissabon Halbzeit

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Also alles ist noch drin, Lissabon ist immer gefährlich und hatte zwei gute Chancen, aber auch der Club hatte zwei ebensolche, das Unentschieden daher eher gut für den Club. Wenn es über die Außen geht, kann was gehen. Fast sieht das System nach einem 4-2-4 aus mit Koller und Harry in der Mitte, Saenko über rechts und Engelhardt stösst immer wieder auf Linksaussen in der Offensivbewegung. Dahinter Mnari und Galasek zentral. Oder hab ich mich da verguckt?

Nürnberg bemüht um Konzentration und ein geordnetes Aufbauspiel, aber immer wieder fehlt der finale Pass oder die Räume werden nicht zugestellt hinter den Spitzen. Man merkt, dass vor allem Pinola, auch wenn er auch immer wieder zum Leichtsinn neigt, und Koller schon eher zur internationalen Klasse gehören als andere. Vor allem Koller ist vorne wie hinten und dirigiert und macht und tut. Wenn man mehr auf seine Ideen einginge (und das ist nicht nur “hoch auf die Rübe”), kann was gehen. So entstand eine Riesenchance für Charisteas, als Koller, einmal vernünftig angespielt, Saenko auf Aussen in den Lauf spielte und der mustergültig auf Harry ablegte. Drüber, kann passieren.

Man ahnt ein wenig, was gehen “könnte”, wenn die Mannschaft nicht die grotten Saison hinter sich hätte und mehr Selbstbewusstsein im Tank. So aber kann ein individueller Fehler (oder eine Einzelaktion der z.T. sehr beschlagenen Portugiesen) jederzeit den Knock Out bedeuten.

So negativ jedenfalls sah ich das nicht, wie die Kommentatoren. Man ist ja auch nicht Arsenal.

     

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