Bankrott

Hören wir also auf herumzureden: Diese Mannschaft hat auf dem Platz am Freitag Abend, dem 7. November 2008, ab 18:00 Uhr in 90 Minuten plus Nachspielzeit ihren eigenen Bankrott erklärt. Spieler und Trainer – und damit auch die Verantwortlichen, die diese Konstellation in diesem Verein zum heutigen Tage ermöglichte.

Es ist uns, den Fans, nicht mehr zuzumuten das ansehen und anhören zu müssen. Es ist nicht mehr zumutbar die Zeitungen aufzumachen und “unterirdisch”, “peinlich” und “Blamage” lesen zu müssen. Wir Fans unterstützen seit nun 1 1/2 Jahren einen Prozeß, der offenbar mit zunehmender Sicherheit nicht nur in Liga 2, sondern in der Abstiegszone von Liga 2 enden wird. Ein Prozeß, eine Entwicklung, die uns heute konstatieren lässt, dass die Fußball-Mannschaft des 1. FC Nürnberg nicht in der Lage ist, selbst limitierte Mannschaften wie Koblenz, Wehen-Wiesbaden oder Frankfurt zu besiegen – weder mit spielerischen Mitteln, noch mit individueller Klasse, noch mit taktischen Finessen und erst Recht nicht – und das ist das, was die Fans am bittersten feststellen – mit Kampfgeist. Damit muss heute Schluß sein!

Was festzustellen ist:

  • Resistent gegen Trainer
    Drei Trainer in einem Jahr haben ganz offenbar nicht den Einfluß auf die Mannschaft erreicht, der zu einem Wechsel der Richtung erforderlich ist. Hier ist ganz klar auch das Management heranzuziehen, das dafür die Verantwortung zu tragen hat, warum entweder die falschen Übungsleiter geholt wurden oder die falschen Spieler abgegeben oder zugekauft, um den notwendigen Schnitt zu vollziehen. Es ist ja ganz offensichtlich kein verlängerter Betriebsunfall, den man uns zu Saisonende hat einreden wollen, es ein ein kompletter Betriebsausfall.
  • Ohne spielerisches Konzept
    Mögen die vielen Trainerwechsel ihre Spuren hinterlassen haben, mag es notwendig sein auch mal etwas auszuprobieren. Doch derart konzeptlos, wie sich die Mannschaft mindestens 2008 durchgängig präsentiert, ist haarstreubend. Taktische Formationen, mag man von ihnen halten was man will, werden nahezu gewechselt wie die Unterhosen. Doch ganz offenbar kann die Mannschaft weder die taktische Varianz umsetzen, noch überhaupt ein Konzept durchhalten. Das System aus Galesek-Koller-Zeiten, “Mittelstrecken-Pässe” nach vorne, wurde noch nicht einmal von individuellen Klasseleuten wie Galasek auf Koller beim Club erfolgreich umgesetzt, mit dem aktuellen Spielermaterial ist das erst Recht kein Erfolg versprechender Ansatz.
    Wenn man sich dazu die Positionen nach den statistischen Daten ansieht, wird einem ganz wirr im Kopf, wer da wo hinläuft und steht. Mögen diese Daten nicht immer dem Spielverlauf wiedergeben, so zeigen sie doch genau das, was am Ende dabei rauskommt. Ein Knäuel in der Mitte aus von links und rechts herum- und nach innen irrenden Spielern und dabei sind die Außenbahnen, das so oft zitierte Wundermittel “über Außen”, verwaist. Auch heute wieder zog Masma in die Mitte (so die Statistik), statt die Außenbahn zu halten. Es muss heute egal sein zu hinterfragen, ob dies “taktische Disziplinlosigkeit” oder “taktische Auslegung” war – tatsächlich hatte man sich Masmanidis in der Mitte als Spielmacher einmal gewünscht – wäre dann sein linker Platz nicht frei gewesen.
  • Mannschaft ist disziplinlos und nervenschwach
    Zwei rote Karten wegen Disziplinlosigkeiten (plus ein Nachspiel für Pinola?) allein in den letzten beiden Spielen – dazu diverse dunkelgelbe Karten (wie Kluge in Hamburg), sprechen von einem labilen Nervenkostüm. Die Mannschaft bricht aber auch insgesamt bei jeder Kleinigkeit emotional ein: Ein Fehler, ein Gegentor – da war es um sie geschehen, geht Ordnung und System verloren. Hatte man gehofft, es fehlte nur an einem Erfolgserlebnis, so sah man selbst sichere 2:0-Führungen gegen eine Mannschaft wie – bei allem Respekt – Oberhausen noch in Gefahr. Oder auch eine “Mini-Serie” wie die vier Spiele ohne Niederlage gab keine Sicherheit.
  • Keine Hierarchie
    Kein Leitwolf, kein Anführer – weder spielerisch noch persönlich – ist am Platz zu erkennen. Keiner, der sich als Leader aufdrängt, die anderen führt und mitreißt. Mag sein, dass die Verletzung von Wolf hier ‘keine Hilfe’ war, doch in 12 Spieltagen muss die Mannschaft einen Plan B entwickelt haben. Ja man darf sogar hinterfragen, ob denn ‘Plan A’ mit Andreas Wolf überhaupt unbedingt Erfolg versprach. Wolf ist sicher ein Spieler mit hoher Identifikation, aber als Leader noch nicht aufgreten in einer Mannschaft in Krisenzeiten.
  • Kein Plan, wie es besser werden soll
    Hieß es lange “Es fehle nur der Erfolg”, so kann dies als irrige Annahme entlarvt werden, denn auch kleine Serien oder deutliche Führungen brachten keine Stabilisierung. Es fehlt an einer generellen Idee, wie man konsequent sich entwickelt. Das Spiel gegen Frankfurt und auch die Spiele davor belegten eindrucksvoll, dass man nicht das Problem hat, nicht in der Liga angekommen zu sein, sondern schlicht, dass man keinen Plan hat. Keine Entwicklung ist erkennbar, keine Balance auch nur ansatzweise. Entweder man steht zu defensiv, dann geht vorne gar nichts, oder man spielt hasenwild nach vorne, wie heute mit einer Harakiri-Aufstellung – und nicht einmal die brachte einen Hauch von Verunsicherung in des Gegners Abwehrreihen.

Es war Zeit genug sich das alles anzuhören und zu entschuldigen. Auch wir haben uns bei clubfans-united.de um Optimismus und mit Mahnung zur Besonnenheit bemüht und uns quasi schützend vor die Spieler gestellt – doch irgendwann ist Beschwichtigung fahrlässig. Wenn man gegen Frankfurt, die noch vor einem Jahr Oberliga Hessen spielten und mehr oder minder überraschend bis in Liga 2 aufstiegen (und sich auch entsprechend jetzt am Tabellenende wiederfinden) keine Mittel hat (und ich sage nun nicht mehr: “findet”, man “hat” offenbar keine!), dann erklärt man sich eben ‘bar jeder Mittel’ und im Finanzbereich ist das der klassische Bankrott.

Wir reden hier nicht von schlechten Phasen, wir reden nicht von unglücklichen Ereignissen und Ergebnissen. Wir sehen seit viel zu langem wie die Lämmer auf dem Weg zur Schlachtbank zu. Sehen zu, wie offenbar keiner an den Rudern ist, der eine Lösung für längst bekannte und offensichtliche Probleme kennt. Wenn alles um einen herum ausgetauscht wurde und es ändert sich nichts, ist man vielleicht selbst das Problem. Und wenn man andauernd unter seinen Möglichkeiten bleibt, ist das kein Pech, dann ist das Unvermögen.

Die Mannschaft braucht keine Chance mehr sich zu finden, denn sie hatte bereits genug Chancen – die Mannschaft krankt offenbar an der Wurzel. Vielleicht war man ‘zu geschäftstüchtig’ gewesen und hat die falschen Spieler zu lange gehalten und ihnen Träume und Visionen gegeben, denen sie nicht (mehr) gewachsen sind. Dies gilt es jetzt zu korrigieren und zwar in allen Bereichen. Jeder muss sich hinterfragen lassen, ob er denn noch der Richtige an seinem Platz ist. Die Fans haben das auch getan und viele verließen deshalb ‘ihren Platz’ noch vor Spielschluß oder werden selbigen wenigstens so schnell nicht mehr einehmen.

Man sollte sich dringend selbst prüfen, ob man viel zu lange auf das falsche Pferd gesetzt hat und dann notfalls auch finanziell schmerzhafte Trennungen vollziehen. Sonst endet man in Liga 3 und dies wird noch viel schmerzhafter sein.
Ob dies auch den Trainer oder gar den Sportdirektor betrifft? Das sollte die Vereinsführung in einer harten und schonungslosen Innenrevision klären. Und es wäre auch ein richtiger Schritt sich gebenenfalls selbst einzugestehen, dass man keine Mittel und Konzepte ‘hatte’ oder ‘hat’ und man für die Fehler, die gemacht wurden, auch selbst die Verantwortung tragen kann. Leider – und da drängt sich der Eingangsvergleich wieder auf mit der Finanzbranche – zeigt gerade auch die aktuelle Finanzkrise, dass dies in unserer Gesellschaft wohl nicht mehr üblich ist für seine Fehler auch die Verantwortung zu tragen.

Ganz subjektiv festgestellt hat man bis heute genug gelesen und gehört und man darf diese Mannschaft nicht länger ‘schön schreiben’. Man kann niemand ernsthaft noch einen Hauch Hoffnung auf einen Wiederaufstieg machen. Wir Fans können nur hoffen, dass jetzt aufgeräumt wird – vielleicht müssen dazu auch neue Impulse von Außen kommen. Denn die Wahrheit sah man die letzten Spiele: Wir sind auf dem Niveau angekommen, dass nicht wir (Fans) unter dem schlechten Spiel des Zweitliga-Gegners zu leiden haben, sondern die Fans des Gegners an der unattraktiven, da limitierten Spielweise unseres Clubs. Wir haben uns schon 1 1/2 Saison lang vorgaukeln lassen, Dornröschen schliefe nur und brauchte ihren Kuss, doch die Prinzen von Meyer bis Oenning küssten, bis sie selbst fast bewusstlos wurden. Es ist vielleicht Zeit ein Märchen als solches zu entlarven: Wir haben kein verwunschenes Potenzial, wir sind so gut, wie wir gerade spielen. Diese Eingeständnis wäre wohl nach 12 nüchtern betrachtet “furchtbaren” Spielen (plus DFB-Pokal und Vorbereitung und von der letzten Saison ganz zu schweigen) angebracht. Offenbar hat man uns bei dem einen oder anderen Spieler ein X für ein U vorgemacht und ihn teurer gemacht als er wert war – und keiner hat es gemerkt, nicht einmal die Experten. So hat sich dann unser tolles Depot als eine Blase erwiesen, die New Economy konnte einst ein Lied davon singen, was Werte wert sind, wenn sie nur aus Phantasie bestehen und keine Substanz in Form von festen Kapitalwerten haben.

Wer ein echter Clubberer ist, wird auch diese “Mannschaft” überstehen. Doch das Tischtuch ist jetzt erstmal zerschnitten. Mit dem gellenden Pfeifkonzert am Freitag Abend ist der letzte Kredit aus dem Pokalsieg erschöpft. Wenn man keine Mittel hat, bleibt nur die Kreditwürdigkeit – und dise kann nicht mehr attestiert werden.

Eine Aussicht auf Besserung gibt es nicht. Es gibt dafür schlicht kein vernünftiges Argument mehr. Derzeit bleibt nur eine Hoffnung, dass der Schnitt kommt – schnell, hart und präzise. Die Handelnden müssen nicht mal Angst haben Porzellan dabei zu zerschlagen. Seit 12 Spielen wissen wir anschaulich, dass es keine zarten Pflänzchen gibt, die man nicht zertreten darf. Dieser Acker muss erst mal umgegraben werden. Je schneller, desto besser!

Und das ‘Schlimme’ ist: Menschlich ‘mag man’ die meisten Akteuere ja, schätzt sie sogar – aber mit aller Sympathie landen wir geradewegs in Liga 3.

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62 Kommentare zu “Bankrott”

  1. Danke für den Hinweis!

  2. schönwetter-fan sagt:

    muß mal was loswerden, auch auf die gefahr, daß ich aus dem blog geworfen werde: die saison über hatte ich mir die sportschau mit interesse, aber ohne emotion angesehen. ist seit 2 wochen wieder anders. nein, ich bin nicht wirklich gladbach-fan geworden, aber ich freu mich einfach über deren trainer. und ich hab begonnen, mich mit den realitäten abzufinden. es ist fußball, es ist nicht mathematik! das spiel lebt vom glück und davon, daß eine mannschaft in all ihren teilen und bis der schiedsrichter abgepfiffen hat, hinten möglichst keine fehler macht und vorne irgendwann zum erfolg kommt. und es ist daß geheimnis des trainers und der führungsspieler, wie die elf spieler auf dem platz das hinbekommen. hm hatte nach seiner amtsübernahme damals offensichtlich das glückliche händchen gehabt, aus der insgesamt mittelmäßigen truppe nen erfolgreiches team zu machen. und das ging solange gut, wie das glück der tüchtigen beistand und alle im team bereit waren mitzuziehen und sich einzubringen. wir alle in der region waren stolz wie oskar. wißt ihr noch, wie die mannschaft häufig dem gegner ihr spiel aufgezwungen hat und wie “gegen den ball” verteidigt wurde. und als alles so gut lief, waren einige in der truppe der meinung, das habe persönlich an ihnen und ihrer aura gelegen. es geriet in vergessenheit, daß man national für den erfolg arbeiten muß, auch wenn man ein team im internationalen spielgeschäft ist (das war offensichtlich noch ne herausforderung gewesen, für den erfolg zu arbeiten). der niedergang des club hat für mich seine ursache in der – irgendwie immer schon vorhandenen – überheblichkeit die so fast jede mannschaft im clubdress an den tag gelegt hatte. im glanz der langen vergangenheit und zuletzt im glanz des pokalsiegs und der internationen erfolge hatte man sich immer gern gesonnt und dabei vergessen, worauf der erfolg beruhte. so im nachhinein kann man es hm gar nicht hoch genug anrechnen, dass er es wenigstens für zwei jahre geschafft hatte, aus den spielern ein team zu machen und uns den glanz selbst mal erleben zu lassen. im moment haben wir 22 fußballschuhe auf dem platz, aber kein team. es ist eigentlich wie fast immer. es tut diesmal nur mehr weh als in früheren jahren, weil wir alle noch in erinnerung haben wie sich das anfühlt, wenn es mal anders ist…

  3. schönwetter-fan sagt:

    hey… wieso kann ich den text jetzt nicht nochmal online korrigieren? da sind tippfehler drin.

  4. Zitat schönwetter-fan :

    hey… wieso kann ich den text jetzt nicht nochmal online korrigieren? da sind tippfehler drin.

    Sorry, die Funktion fiel dem “Erfolg” zum Opfer – zu viele Kommentare und zu viel Moderationsaufwand. Mehr dazu hier:
    http://www.clubfans-uni...n-technische-hinweise/

  5. Gretl sagt:

    Bei der Gelegenheit möchte ich doch noch mal auf die fehlende Benachrichtigung hinweisen. Nicht, dass das untergeht :-)

  6. [...] Bankrott : clubfans-united.de (tags: nürnberg club) [...]

  7. Optimist sagt:

    …musste das alles erst mal sacken lassen, um mich nicht sofort in “Pessimist” umbenennen zu müssen…
    @ Alexander: Ich bin doch ziemlich erschrocken, von Dir einen derart gefrusteten Artikel zu lesen. Mich würde interessieren, wie Du das jetzt mit etwas Abstand siehst. Gleichwohl muss ich Dir, so schmerzhaft es ist, beipflichten.

    @ Hörnla: Tolles Statement mit viel Wahrheit und Verstand, nach meiner Meinung. RESPEKT!

    Im Übrigen hat mir ein Arbeitskollege und Dauerkarten-Leidtragender bestätigt, dass es eignentlich tatsächlich von Spiel zu Spiel immer nur schlimmer wurde….

  8. [...] waren überrascht von meiner Bankrott-Erklärung und der Optimist fragte mich, ob ich das heute nach noch so sehe – so mit etwas Abstand. [...]

  9. Phil sagt:

    “Wenn man sich dazu die Positionen nach den statistischen Daten ansieht, wird einem ganz wirr im Kopf, wer da wo hinläuft und steht. ”

    Du redest hier von statistischen Daten. Im Zusammenhang dieses Satzes mit den vorangegangenen Aussagen schließe ich daraus, dass es sich um Laufweganalysen handeln muss.
    Gibt es sowas tatsächlich öffentlich zugänglich? Wie kommst du an solche Daten? Würde mir sowas auch gerne mal ansehen.
    Oder ist hier die rede von deinen subjektiven Beobachtungen beim Spiel?

  10. axel sagt:

    offenbar braucht der club in jedem jahrzehnt einen absoluten nullpunkt:
    besonders schlimm ist es dann alle zwanzig jahre:
    69, 82/83, und jetzt sind wir wieder mal dran.
    so konfus und planlos war es tatsächlich schon ewigkeiten nicht mehr. jeder denkende sieht nach zwei minuten, dass das nix wird; kein zug nach vorn, keine sicherheit hinten, null organisation in der mitte.
    einen schönredner als übungsleiter, der jetzt langsam anfängt mit wattebäuschen nach seinen bösen akteuren zu werfen.
    prost mahlzeit. mir reichts ebenso wie alexander…..

  11. [...] FCN: Ein Absturz fast ohne Beispiel. Jetzt ist es das eine, wenn ich, als Clubberer, den “Bankrott” erkläre, als wenn das ‘Außenstehende’ in einem Magazin mit Anspruch neutraler [...]

  12. [...] in Anbetracht der gezeigten Leistung, die zu selbigen führte, war schlicht und ergreifend eine Bankrott-Erklärung. Die Kernpunkte der Kritik: Resistent gegen Trainer, Ohne spielerisches Konzept, Mannschaft ist [...]

  • Juwe: Also ich will ja nicht unromantisch sein, aber die Sozialkompetenz für einen Fußballer! wird für meinen...
  • Optimist: Alexander | Clubfans United: Teamplayer auf hohem Niveau lassen sich nicht antrainieren, das muss man als...
  • Alexander | Clubfans United: Juwe: Na ja, man kann eher einen begabten, talentierten Spieler zum Teamplayer...
  • Juwe: Na ja, man kann eher einen begabten, talentierten Spieler zum Teamplayer erziehen, als einen unbegabten...
  • Alexander | Clubfans United: Optimist: ..eher mit Talent, Begabung, denn “Können” kann man antrainieren, aber ich...
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