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> <channel><title>Kommentare zu: Vom Übel des Erfolgs</title> <atom:link href="http://www.clubfans-united.de/2008/11/24/vom-uebel-des-erfolgs/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.clubfans-united.de/2008/11/24/vom-uebel-des-erfolgs/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=vom-uebel-des-erfolgs</link> <description>1. FC Nürnberg &#124; Das Fanmagazin</description> <lastBuildDate>Thu, 09 Feb 2012 08:37:32 +0000</lastBuildDate> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <item><title>Von: Von Voodoo-Priestern, Regentänzen und Trainerentlassungen - Welt Hertha Linke - Hertha BSC Berlin Blog</title><link>http://www.clubfans-united.de/2008/11/24/vom-uebel-des-erfolgs/#comment-27289</link> <dc:creator>Von Voodoo-Priestern, Regentänzen und Trainerentlassungen - Welt Hertha Linke - Hertha BSC Berlin Blog</dc:creator> <pubDate>Wed, 26 Nov 2008 09:34:21 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.clubfans-united.de/?p=2395#comment-27289</guid> <description>[...] einer sportlichen Talfahrt, die einer Trainerentlassung meist voraus geht, steht der Verein in sportlicher Hinsicht vor dem Zusammenbruch und rettet sich durch das Bauernopfer der Trainerentlassung. Es ist - ebenso wie beim Regentanz - [...]</description> <content:encoded><![CDATA[<p>[...] einer sportlichen Talfahrt, die einer Trainerentlassung meist voraus geht, steht der Verein in sportlicher Hinsicht vor dem Zusammenbruch und rettet sich durch das Bauernopfer der Trainerentlassung. Es ist &#8211; ebenso wie beim Regentanz &#8211; [...]</p><p>Gefällt mir <img
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isPermaLink="false">http://www.clubfans-united.de/?p=2395#comment-27286</guid> <description>Was Alexander (Eintrag 11) sagt, ist alles richtig. Und dennoch reicht es nicht aus, diesen Abstieg zu erklären. Das Tragische ist ja, dass trotz aller Widrigkeiten der Klassenerhalt &quot;auf dem Platz&quot; mehr oder minder &quot;ganz easy&quot; zu schaffen gewesen wäre.
Ich will nur mal das Heimspiel gegen Bielefeld rausgreifen. Da wurde ein 2:0-Vorsprung in den ersten 15 Minuten nach der Pause verspielt - und zwar nicht, weil der Gegner plötzlich so stark war... Hätte man dieses Spiel gewonnen, was ein Leichtes gewesen wäre, wäre Bielefeld und nicht Nürnberg abgestiegen.
Man muss wohl das, was Hörnla sagt, berücksichtigen: Die späten Tore gegen Lissabon waren der endgültige Knacks für die Psyche der Spieler, der das Versagen in entscheidenden Spielsituationen (Kollers Fehlschuss aus drei Metern gegen Bayern München fällt mir gerade ein) zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung machte.
Vielleicht ist das die Erklärung. Aber nur vielleicht...</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Was Alexander (Eintrag 11) sagt, ist alles richtig. Und dennoch reicht es nicht aus, diesen Abstieg zu erklären. Das Tragische ist ja, dass trotz aller Widrigkeiten der Klassenerhalt &#8220;auf dem Platz&#8221; mehr oder minder &#8220;ganz easy&#8221; zu schaffen gewesen wäre.</p><p>Ich will nur mal das Heimspiel gegen Bielefeld rausgreifen. Da wurde ein 2:0-Vorsprung in den ersten 15 Minuten nach der Pause verspielt &#8211; und zwar nicht, weil der Gegner plötzlich so stark war&#8230; Hätte man dieses Spiel gewonnen, was ein Leichtes gewesen wäre, wäre Bielefeld und nicht Nürnberg abgestiegen.</p><p>Man muss wohl das, was Hörnla sagt, berücksichtigen: Die späten Tore gegen Lissabon waren der endgültige Knacks für die Psyche der Spieler, der das Versagen in entscheidenden Spielsituationen (Kollers Fehlschuss aus drei Metern gegen Bayern München fällt mir gerade ein) zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung machte.</p><p>Vielleicht ist das die Erklärung. Aber nur vielleicht&#8230;</p><p>Gefällt mir <img
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isPermaLink="false">http://www.clubfans-united.de/?p=2395#comment-27285</guid> <description>Schon richtig - und auch wieder nicht...die Zahl der kollektiven Nackenschläge war letzte Saison schon enorm und die Serie begann bereits weit vor Lissabon...
Bereits im ersten Saisonspiel gegen den KSC: Heimspiel, haushoher Favorit gegen den Aufsteiger, Riesenchance von Vittek zum 1:0, deutlich bessere Mannschaft mit viel mehr Chancen - KSC mit drei Chancen im ganzen Spiel und das endet 0:2
3. Spieltag: mind. gleichwertig gegen Werder. Dann übersprintet Harnik einmal Reinhardt und man verliert 0:1
4. Spieltag: Spiel in Cottbus in Unterzahl gedreht - denkste...der schwache Schiri erkennt Adlers Tor zu unrecht ab!
7. Spieltag: deutlich überlegen gegen Leverkusen. Ein wieder mal schwacher Schiri übersieht ein klares Handspiel von Rene Adler außerhalb des Strafraums. Letztlich verliert man aufgrund eines halben Eigentors unglücklich mit 1:2
...in diesen Spielen wurde meines Erachtens die Saat des mangelnden Selbstvertrauens gesät, auch wenn noch einige ordentliche Folgen sollten!
Wenn man sich überlegt wieviel Pech der Club vergangene Saison hatte - und wieviel Glück Arminia Bielefeld alleine in den letzten acht Spielen...und dann lagen nur zwei Punkte am Ende zwischen diesen beiden Teams, dann weiß ich jedenfalls wer den Abstieg eher verdient gehabt hätte ;-)</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Schon richtig &#8211; und auch wieder nicht&#8230;die Zahl der kollektiven Nackenschläge war letzte Saison schon enorm und die Serie begann bereits weit vor Lissabon&#8230;</p><p>Bereits im ersten Saisonspiel gegen den KSC: Heimspiel, haushoher Favorit gegen den Aufsteiger, Riesenchance von Vittek zum 1:0, deutlich bessere Mannschaft mit viel mehr Chancen &#8211; KSC mit drei Chancen im ganzen Spiel und das endet 0:2</p><p>3. Spieltag: mind. gleichwertig gegen Werder. Dann übersprintet Harnik einmal Reinhardt und man verliert 0:1</p><p>4. Spieltag: Spiel in Cottbus in Unterzahl gedreht &#8211; denkste&#8230;der schwache Schiri erkennt Adlers Tor zu unrecht ab!</p><p>7. Spieltag: deutlich überlegen gegen Leverkusen. Ein wieder mal schwacher Schiri übersieht ein klares Handspiel von Rene Adler außerhalb des Strafraums. Letztlich verliert man aufgrund eines halben Eigentors unglücklich mit 1:2</p><p>&#8230;in diesen Spielen wurde meines Erachtens die Saat des mangelnden Selbstvertrauens gesät, auch wenn noch einige ordentliche Folgen sollten!</p><p>Wenn man sich überlegt wieviel Pech der Club vergangene Saison hatte &#8211; und wieviel Glück Arminia Bielefeld alleine in den letzten acht Spielen&#8230;und dann lagen nur zwei Punkte am Ende zwischen diesen beiden Teams, dann weiß ich jedenfalls wer den Abstieg eher verdient gehabt hätte <img
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isPermaLink="false">http://www.clubfans-united.de/?p=2395#comment-27284</guid> <description>Ich frage mich, ob die entscheidenden Leute vor der Abstiegssaison wirklich den Optimismus derart gefühlt haben, wie man es vielleicht heute im Nachhinein sieht. Meyer hat vor der Saison von &quot;einer ganz schweren Saison&quot; gesprochen, Galasek sich sehr bedenklich im &quot;kicker&quot; geäußert usw. Dass man natürlich nicht hergeht und einer Mannschaft, die gegen Ende der Vorsaison schon ein wenig schwächelte, und die auf den vielleicht gar nicht so gerechtfertigten Glauben an die eigene Stärke wie auch auf eine gewisse Faneuphorie angewiesen sein könnte, öffentlich das Selbstvertrauen und den Optimismus austreibt, ist evident, denke ich. Was die Erfahrenen wirklich geglaubt haben, das bleibt, denke ich nach wie vor, im Dunkel.
Andererseits: Die &quot;kicker&quot;-Rangliste vor der Saison: von den zehn besten Mittelfeldspielern der Liga vier glaube ich in Nürnberg. Also zu übertriebenem Pessimismus schien es auch erstmal keine Anlass zu geben.
Wenn ich den Abstieg an einem Ereignis festmachen wollte - und dabei muss ich betonen, dass es ja bis zum Schluss doch noch möglich gewesen wäre, von der Schippe zu springen - aber wenn ich doch das eine Symbol für den ganzen Schlamassel benennen wollte, so kristallisiert sich für mich immer mehr das Rückspiel gegen Lissabonn heraus. Das hat meines Erachtens der Mannschaft das Rückgrat gebrochen. Danach haben sie auch noch gekämpft, vieles versucht, Unglück gehabt und noch ab und an gewonnen - aber ich glaube, dass von da ab in den Köpfen etwas war, dass man sich vor der Saison hatte nicht vorstellen können: der unbewusste Glaube, dass man es auch bei einer komfortablen Führung und gutem Spiel nicht schaffen wird, die Ernte in die Scheuer heimzubringen. Und dass das die einzige Konstante der ganzen Saison sein wird. So erklärt sich für mich auch langsam die eigentlich unerklärliche Nervosität nahe der Panik, die diese vielleicht ab und an zu hoch eingeschätzte, aber am Ende weit unter Wert geschlagene Mannschaft befiel, sobald der Gegner ein Gegentor erzielt hatte. Auch nach Lissabonn war der Abstieg nicht zwangsläufig, doch die Rettung wäre Glück gewesen, denn die Mannschaft war gebrochen. Wäre es gegen Lissabonn anders gelaufen, hätte man die Rettung gegen alle Widrigkeiten erzwungen.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Ich frage mich, ob die entscheidenden Leute vor der Abstiegssaison wirklich den Optimismus derart gefühlt haben, wie man es vielleicht heute im Nachhinein sieht. Meyer hat vor der Saison von &#8220;einer ganz schweren Saison&#8221; gesprochen, Galasek sich sehr bedenklich im &#8220;kicker&#8221; geäußert usw. Dass man natürlich nicht hergeht und einer Mannschaft, die gegen Ende der Vorsaison schon ein wenig schwächelte, und die auf den vielleicht gar nicht so gerechtfertigten Glauben an die eigene Stärke wie auch auf eine gewisse Faneuphorie angewiesen sein könnte, öffentlich das Selbstvertrauen und den Optimismus austreibt, ist evident, denke ich. Was die Erfahrenen wirklich geglaubt haben, das bleibt, denke ich nach wie vor, im Dunkel.</p><p>Andererseits: Die &#8220;kicker&#8221;-Rangliste vor der Saison: von den zehn besten Mittelfeldspielern der Liga vier glaube ich in Nürnberg. Also zu übertriebenem Pessimismus schien es auch erstmal keine Anlass zu geben.</p><p>Wenn ich den Abstieg an einem Ereignis festmachen wollte &#8211; und dabei muss ich betonen, dass es ja bis zum Schluss doch noch möglich gewesen wäre, von der Schippe zu springen &#8211; aber wenn ich doch das eine Symbol für den ganzen Schlamassel benennen wollte, so kristallisiert sich für mich immer mehr das Rückspiel gegen Lissabonn heraus. Das hat meines Erachtens der Mannschaft das Rückgrat gebrochen. Danach haben sie auch noch gekämpft, vieles versucht, Unglück gehabt und noch ab und an gewonnen &#8211; aber ich glaube, dass von da ab in den Köpfen etwas war, dass man sich vor der Saison hatte nicht vorstellen können: der unbewusste Glaube, dass man es auch bei einer komfortablen Führung und gutem Spiel nicht schaffen wird, die Ernte in die Scheuer heimzubringen. Und dass das die einzige Konstante der ganzen Saison sein wird. So erklärt sich für mich auch langsam die eigentlich unerklärliche Nervosität nahe der Panik, die diese vielleicht ab und an zu hoch eingeschätzte, aber am Ende weit unter Wert geschlagene Mannschaft befiel, sobald der Gegner ein Gegentor erzielt hatte. Auch nach Lissabonn war der Abstieg nicht zwangsläufig, doch die Rettung wäre Glück gewesen, denn die Mannschaft war gebrochen. Wäre es gegen Lissabonn anders gelaufen, hätte man die Rettung gegen alle Widrigkeiten erzwungen.</p><p>Gefällt mir <img
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isPermaLink="false">http://www.clubfans-united.de/?p=2395#comment-27282</guid> <description>In den üblichen Clubforen musste man leider die Erfahrung machen, dass viele nicht in der Lage sind die letzte Saison und den Abstieg einigermaßen rational und mal frei von Emotionen zu diskutieren. Da lief es immer nur darauf hinaus, dass der Meyer und der von Heesen, der Bader sowieso und auch ARO und erst recht die einzelnen Spieler alle zu dumm zum geradeaus laufen sind und blinde Vollpfosten!
Schön, dass es hier differenzierter und bislang ganz ohne Schuldzuweisungen zugeht.
Mir gehts ähnlich wie Euch - ich kann mir den Abstieg noch immer nicht erklären! Ich weiß nur, dass es immer noch weh tut, weil ich diese Mannschaft für die Schönheit ihres Spiels geliebt habe!
Es gab Phasen, da wurde im Sportteil der FAZ der Vergleich des Nürnberger Spiels zu dem von Arsenal London gezogen - one touch-Kombinationsfussball vom Feinsten hieß es da...
Man konnte stolz und glücklich sein, wurde beneidet und durfte genießen und hatte diese leise Hoffnung auf weitere glückliche Jahre!
Und ganz ehrlich: die letzte Saison hat aus einem überzeugten Atheisten wie mir fast einen Gläubigen gemacht. Ich glaube schon fast, dass es einen Fußballgott gibt und das er sich mit dem Club einfach nur Späßchen erlaubt...soviel Pech und Unglück wie wir es in der letzten Saison hatten...
Aber der Club wird wiederkommen - ob jemals so schön, strahlend und glänzend wage ich aber zu bezweifeln...
...und da werden meine Augen wieder feucht!</description> <content:encoded><![CDATA[<p>In den üblichen Clubforen musste man leider die Erfahrung machen, dass viele nicht in der Lage sind die letzte Saison und den Abstieg einigermaßen rational und mal frei von Emotionen zu diskutieren. Da lief es immer nur darauf hinaus, dass der Meyer und der von Heesen, der Bader sowieso und auch ARO und erst recht die einzelnen Spieler alle zu dumm zum geradeaus laufen sind und blinde Vollpfosten!</p><p>Schön, dass es hier differenzierter und bislang ganz ohne Schuldzuweisungen zugeht.</p><p>Mir gehts ähnlich wie Euch &#8211; ich kann mir den Abstieg noch immer nicht erklären! Ich weiß nur, dass es immer noch weh tut, weil ich diese Mannschaft für die Schönheit ihres Spiels geliebt habe!</p><p>Es gab Phasen, da wurde im Sportteil der FAZ der Vergleich des Nürnberger Spiels zu dem von Arsenal London gezogen &#8211; one touch-Kombinationsfussball vom Feinsten hieß es da&#8230;</p><p>Man konnte stolz und glücklich sein, wurde beneidet und durfte genießen und hatte diese leise Hoffnung auf weitere glückliche Jahre!</p><p>Und ganz ehrlich: die letzte Saison hat aus einem überzeugten Atheisten wie mir fast einen Gläubigen gemacht. Ich glaube schon fast, dass es einen Fußballgott gibt und das er sich mit dem Club einfach nur Späßchen erlaubt&#8230;soviel Pech und Unglück wie wir es in der letzten Saison hatten&#8230;</p><p>Aber der Club wird wiederkommen &#8211; ob jemals so schön, strahlend und glänzend wage ich aber zu bezweifeln&#8230;</p><p>&#8230;und da werden meine Augen wieder feucht!</p><p>Gefällt mir <img
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isPermaLink="false">http://www.clubfans-united.de/?p=2395#comment-27281</guid> <description>Am Ende rätseln wir doch alle, woran es lag, ich mach mich eben immer wieder auf die Suche nach einer Antwort - so wie in dem Artikel auch. Wissen tut es keiner, man kann sich nur eine Meinung bilden und da ist jeder frei.
Für mich kristalliert sich eben das raus:
- Mannschaft optimistisch und mit dem Blick auf die obere Tabellenhälfte zusammengestellt
- Rückschläge und Verletzungen brachten das angestrebte Ziel in weiter Ferne
- Vorhandenes Personal konnte die Verletzungen nicht auffangen (vielleicht weil etwas zu optimistisch an die Fähigkeiten des Kaders und die Flexibilität einzelner geglaubt wurde - Motto: &quot;irgendeiner wird schon auf links hinten funktionieren&quot;)
- Mannschaft war strukturell und in der Veranlagung nicht für Abstiegskampf geeignet, da (siehe oben) optmisitisch mit Blick auf die obere Tabellenhälfte zusammengestellt
Dazu kamen individuelle Fehler (Aufstellungs-Fehler, Transferfehler, Timingfehler, Entlassungsfehler) und am Ende fehlte es an allem.
Ganz ohne Frage: Die Mannschaft hätte nicht absteigen müssen und wenn man
a) einen guten Start gehabt hätte
b) keine solchen Verletzungen gerade auf neuralgischen Punkten
c) bisschen mehr Glück bei den Wintertransfers
und (wenn dann noch nötig)
d) wenn schon Entlassung HM, dann nicht so und nicht zu dem Zeitpunkt
dann wären wir wahrscheinlich heute noch in Liga 1 und spielten fröhlich zwischen Platz 8 und 12. Aber ... es kam halt anders und dafür hatte keiner einen Plan B, der funktionierte.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Am Ende rätseln wir doch alle, woran es lag, ich mach mich eben immer wieder auf die Suche nach einer Antwort &#8211; so wie in dem Artikel auch. Wissen tut es keiner, man kann sich nur eine Meinung bilden und da ist jeder frei.</p><p>Für mich kristalliert sich eben das raus:<br
/> - Mannschaft optimistisch und mit dem Blick auf die obere Tabellenhälfte zusammengestellt<br
/> - Rückschläge und Verletzungen brachten das angestrebte Ziel in weiter Ferne<br
/> - Vorhandenes Personal konnte die Verletzungen nicht auffangen (vielleicht weil etwas zu optimistisch an die Fähigkeiten des Kaders und die Flexibilität einzelner geglaubt wurde &#8211; Motto: &#8220;irgendeiner wird schon auf links hinten funktionieren&#8221;)<br
/> - Mannschaft war strukturell und in der Veranlagung nicht für Abstiegskampf geeignet, da (siehe oben) optmisitisch mit Blick auf die obere Tabellenhälfte zusammengestellt</p><p>Dazu kamen individuelle Fehler (Aufstellungs-Fehler, Transferfehler, Timingfehler, Entlassungsfehler) und am Ende fehlte es an allem.</p><p>Ganz ohne Frage: Die Mannschaft hätte nicht absteigen müssen und wenn man<br
/> a) einen guten Start gehabt hätte<br
/> b) keine solchen Verletzungen gerade auf neuralgischen Punkten<br
/> c) bisschen mehr Glück bei den Wintertransfers<br
/> und (wenn dann noch nötig)<br
/> d) wenn schon Entlassung HM, dann nicht so und nicht zu dem Zeitpunkt</p><p>dann wären wir wahrscheinlich heute noch in Liga 1 und spielten fröhlich zwischen Platz 8 und 12. Aber &#8230; es kam halt anders und dafür hatte keiner einen Plan B, der funktionierte.</p><p>Gefällt mir <img
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isPermaLink="false">http://www.clubfans-united.de/?p=2395#comment-27280</guid> <description>@Alexander
Die Mannschaft, mit der der Club in die Saison 07/08 ging, entsprach IM KERN der Mannschaft, die im Kalenderjahr 2006 äußerst erfolgreichen Bundesligafußball spielte. In diesem Jahr spielten möglicherweise einige Spieler über &quot;ihre Verhältnisse&quot;, was auch ein Effekt des Trainerwechsels von Wolf zu Meyer war. Dass sich dieses Niveau nicht dauerhaft aufrechterhalten lassen würde, war dann in der zweilten Hälfte der Rückrunde 06/07 klar erkennbar. D.h. die Mannschaft war nicht so gut, wie es der 6. Tabellenplatz am Ende der Saison suggerierte. Sie war aber auch nicht so schlecht, dass man ihr den Klassenerhalt nicht hätte zutrauen können. Ich bleibe dabei: Diese Mannschaft hätte in der Saison 07/08 die Klasse halten müssen. Der Abstieg ist m. E. darauf zurückzuführen, dass die Spieler - aus welchen Gründen auch immer - die Leistung, die sie hätten bringen können, nicht gebracht haben, und nicht darauf, dass der Kader im Vorfeld falsch zusammengestellt wurde. Die Zusammenstellung des Kaders war zwar nicht optimal (was sich - wie immer - im Nachhinein herausstellte), aber auch nicht so verfehlt, dass die Erwartung, der Club hält die Klasse (nicht mehr, aber auch nicht weniger), überzogen war.
Wäre der Kader wirklich erkennbar bundesligauntauglich zusammengestellt gewesen, hätte doch wohl zumindest einer der Trainer mit Bundesligalizenz Zweifel geäußert, dass der Club die Klasse hält. Zudem müsste man Hans Meyer Vorwürfe machen, bei der Personalplanung fahrlässig gehandelt zu haben.
Die Mannschaft ist dann gegen die Prognose von 18 Bundesligatrainern doch abgestiegen. Kein Fachmann hat mit einem solchen Abgrund des Versagens einer Mannschaft gerechnet, die zwar nicht reif war für einen Platz in der vorderen Tabellenhälfte (was vielleicht mancher Träumer dachte), aber auch nicht so schwach besetzt, dass der Abstieg eine vorhersehbare Notwendigkeit war.
Aber, wie gesagt: Meine Meinung...
P.S.: Im Nachhinein muss man feststellen, dass so manche dann im Verlauf der Saison getroffene Personalentscheidung (dazugeholte Spieler, Trainerfrage) nicht ideal war. Aber im Nachhinein ist man immer schlauer.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@Alexander</p><p>Die Mannschaft, mit der der Club in die Saison 07/08 ging, entsprach IM KERN der Mannschaft, die im Kalenderjahr 2006 äußerst erfolgreichen Bundesligafußball spielte. In diesem Jahr spielten möglicherweise einige Spieler über &#8220;ihre Verhältnisse&#8221;, was auch ein Effekt des Trainerwechsels von Wolf zu Meyer war. Dass sich dieses Niveau nicht dauerhaft aufrechterhalten lassen würde, war dann in der zweilten Hälfte der Rückrunde 06/07 klar erkennbar. D.h. die Mannschaft war nicht so gut, wie es der 6. Tabellenplatz am Ende der Saison suggerierte. Sie war aber auch nicht so schlecht, dass man ihr den Klassenerhalt nicht hätte zutrauen können. Ich bleibe dabei: Diese Mannschaft hätte in der Saison 07/08 die Klasse halten müssen. Der Abstieg ist m. E. darauf zurückzuführen, dass die Spieler &#8211; aus welchen Gründen auch immer &#8211; die Leistung, die sie hätten bringen können, nicht gebracht haben, und nicht darauf, dass der Kader im Vorfeld falsch zusammengestellt wurde. Die Zusammenstellung des Kaders war zwar nicht optimal (was sich &#8211; wie immer &#8211; im Nachhinein herausstellte), aber auch nicht so verfehlt, dass die Erwartung, der Club hält die Klasse (nicht mehr, aber auch nicht weniger), überzogen war.</p><p>Wäre der Kader wirklich erkennbar bundesligauntauglich zusammengestellt gewesen, hätte doch wohl zumindest einer der Trainer mit Bundesligalizenz Zweifel geäußert, dass der Club die Klasse hält. Zudem müsste man Hans Meyer Vorwürfe machen, bei der Personalplanung fahrlässig gehandelt zu haben.</p><p>Die Mannschaft ist dann gegen die Prognose von 18 Bundesligatrainern doch abgestiegen. Kein Fachmann hat mit einem solchen Abgrund des Versagens einer Mannschaft gerechnet, die zwar nicht reif war für einen Platz in der vorderen Tabellenhälfte (was vielleicht mancher Träumer dachte), aber auch nicht so schwach besetzt, dass der Abstieg eine vorhersehbare Notwendigkeit war.</p><p>Aber, wie gesagt: Meine Meinung&#8230;</p><p>P.S.: Im Nachhinein muss man feststellen, dass so manche dann im Verlauf der Saison getroffene Personalentscheidung (dazugeholte Spieler, Trainerfrage) nicht ideal war. Aber im Nachhinein ist man immer schlauer.</p><p>Gefällt mir <img
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Da ich direkt angesprochen werde, doch nochmals zu dem leidigen Thema &quot;Mäzenentum&quot;:
Ich habe nichts gegen Mäzene, und noch weniger gegen Sponsoring (u.a. auch deshalb, weil letzteres ein wesentlicher Teil meines Berufes ist).
Der Unterschied zwischen Roth/FCN und Hopp/Hoffenheim ist doch der, dass der FCN als Marke jeden Cent des Herrn Roth wert war (es gibt auch seriöse Institute die so etwas genau berechnen können).
Herr Hopp pumpt aber seit Jahren Geld in eine Marke/Verein, der nur einen Bruchteil davon wert ist. Jetzt wirst Du sagen dass ist halt eine Investition die sich irgendwann rechnet, etc. pp. Kann man auch irgendwie gelten lassen.
Dennoch sehe ich mich weiterhin nicht veranlasst vor der Haustür zu kehren.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@Hörnla:</p><p>Da ich direkt angesprochen werde, doch nochmals zu dem leidigen Thema &#8220;Mäzenentum&#8221;:</p><p>Ich habe nichts gegen Mäzene, und noch weniger gegen Sponsoring (u.a. auch deshalb, weil letzteres ein wesentlicher Teil meines Berufes ist).</p><p>Der Unterschied zwischen Roth/FCN und Hopp/Hoffenheim ist doch der, dass der FCN als Marke jeden Cent des Herrn Roth wert war (es gibt auch seriöse Institute die so etwas genau berechnen können).</p><p>Herr Hopp pumpt aber seit Jahren Geld in eine Marke/Verein, der nur einen Bruchteil davon wert ist. Jetzt wirst Du sagen dass ist halt eine Investition die sich irgendwann rechnet, etc. pp. Kann man auch irgendwie gelten lassen.</p><p>Dennoch sehe ich mich weiterhin nicht veranlasst vor der Haustür zu kehren.</p><p>Gefällt mir <img
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isPermaLink="false">http://www.clubfans-united.de/?p=2395#comment-27276</guid> <description>Alexander   bin mir nicht sicher, ob ich dir in allem zustimmen kann - bis dato kann ich den Abstieg - außer, dass er einer der unnötigsten war, den ich je erlebt habe, immer noch nicht deuten, nüchtern einschätzen.
Denn m. E. verfangen viele &quot;Standard&quot;-Erklärungen, die nicht umsonst &quot;Standard&quot; sind, treffen halt oft genug zu, genau dieses Mal nicht: dass die Mannschaft den Kampf gegen den Abstieg nicht angenommen hätte, scheint mir nämlich eher eine Rationalisierung a a posteriori denn eine Beschreibung dessen zu sein, was damals tatsächlich vor sich ging. Natürlich - und das ist das Tragische daran - hätte man die fehlenden Pünktchen zuhauf holen können, wenn man nicht, wie gegen Hertha, einen Gegner, der sich vor dem Spiel schon mit der Niederlage abgefunden hatte, durch eine Nullleistung erst stark gemacht hätte. ABER: Gerade mangelnden Einsatzwillen konnte man den Spielern eben die meisten Spiele zumindest gerade nicht vorwerfen. Ich war oft im Stadion und musste oft konstatieren: sie haben wirklich alles versucht. Ich bin kein Fachmann für Sportpschologie, aber das Abstiegsjahr und -team, das sähe ich gerne mal dahingehend untersucht. Auch im Lichte der Erkenntnis, dass dieses Jahr beim Club für die meisten Akteure, ob heute noch in Nürnberg oder nicht, ein Knick in der Karriere war, von dem sich die Spieler bis heute noch nicht erholt haben.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Alexander   bin mir nicht sicher, ob ich dir in allem zustimmen kann &#8211; bis dato kann ich den Abstieg &#8211; außer, dass er einer der unnötigsten war, den ich je erlebt habe, immer noch nicht deuten, nüchtern einschätzen.<br
/> Denn m. E. verfangen viele &#8220;Standard&#8221;-Erklärungen, die nicht umsonst &#8220;Standard&#8221; sind, treffen halt oft genug zu, genau dieses Mal nicht: dass die Mannschaft den Kampf gegen den Abstieg nicht angenommen hätte, scheint mir nämlich eher eine Rationalisierung a a posteriori denn eine Beschreibung dessen zu sein, was damals tatsächlich vor sich ging. Natürlich &#8211; und das ist das Tragische daran &#8211; hätte man die fehlenden Pünktchen zuhauf holen können, wenn man nicht, wie gegen Hertha, einen Gegner, der sich vor dem Spiel schon mit der Niederlage abgefunden hatte, durch eine Nullleistung erst stark gemacht hätte. ABER: Gerade mangelnden Einsatzwillen konnte man den Spielern eben die meisten Spiele zumindest gerade nicht vorwerfen. Ich war oft im Stadion und musste oft konstatieren: sie haben wirklich alles versucht. Ich bin kein Fachmann für Sportpschologie, aber das Abstiegsjahr und -team, das sähe ich gerne mal dahingehend untersucht. Auch im Lichte der Erkenntnis, dass dieses Jahr beim Club für die meisten Akteure, ob heute noch in Nürnberg oder nicht, ein Knick in der Karriere war, von dem sich die Spieler bis heute noch nicht erholt haben.</p><p>Gefällt mir <img
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isPermaLink="false">http://www.clubfans-united.de/?p=2395#comment-27273</guid> <description>belschanov ... bis zum letzten BuLi-Atemzug hörte man doch unisono, dass man &quot;mit DER Mannschaft&quot; nicht und nimmer da hätte stehen dürfen! Und wenn das mal keine falschen Vorstellungen waren, denn de facto WAR die Mannschaft da und daher befand und befindet man sich vielleicht bis heute im Irrtum, dass die Mannschaft besser gewesen wäre, als sie war. Eine Erwartungshaltung eben an die Mannschaft, die sie offenbar nicht gewachsen war und das auch bewies - sie hielt sich wohl selbst für was besseres, daher fehlten die Mittel, die es gebraucht hätte: Die Annahme des Abstiegskampfes.
Wenn ich sagte: Man hat auch im Verein die Erwartungen zu hoch gesetzt, dann lass ich mich davon nur ungern abbringen: Man hatte nämlich zu hohe Erwartungen, was die Leistungsfähigkeiten der Spieler angeht. Öffentliche (&quot;politische&quot;) Bekundungen hin oder her: Das Umfeld (mich eingeschlossen) sah uns doch schon auf mindestens einstellig!
Korrekt ist, dass man der Wahrheit recht früh ins Auge sah, aber da war der Kader schon zusammengebastelt und es fehlten die Typen, die diesen eingetretenen Fall hätten korrigieren können - eben weil man meinte, der Fall würde nicht mehr eintreten mit DER Mannschaft. Tat er aber, weil DIE Mannschaft DEN Erwartungen nicht gerecht wurde und DEN wirklichen Anforderungen nicht gerecht werden konnte.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>belschanov &#8230; bis zum letzten BuLi-Atemzug hörte man doch unisono, dass man &#8220;mit DER Mannschaft&#8221; nicht und nimmer da hätte stehen dürfen! Und wenn das mal keine falschen Vorstellungen waren, denn de facto WAR die Mannschaft da und daher befand und befindet man sich vielleicht bis heute im Irrtum, dass die Mannschaft besser gewesen wäre, als sie war. Eine Erwartungshaltung eben an die Mannschaft, die sie offenbar nicht gewachsen war und das auch bewies &#8211; sie hielt sich wohl selbst für was besseres, daher fehlten die Mittel, die es gebraucht hätte: Die Annahme des Abstiegskampfes.<br
/> Wenn ich sagte: Man hat auch im Verein die Erwartungen zu hoch gesetzt, dann lass ich mich davon nur ungern abbringen: Man hatte nämlich zu hohe Erwartungen, was die Leistungsfähigkeiten der Spieler angeht. Öffentliche (&#8220;politische&#8221;) Bekundungen hin oder her: Das Umfeld (mich eingeschlossen) sah uns doch schon auf mindestens einstellig!<br
/> Korrekt ist, dass man der Wahrheit recht früh ins Auge sah, aber da war der Kader schon zusammengebastelt und es fehlten die Typen, die diesen eingetretenen Fall hätten korrigieren können &#8211; eben weil man meinte, der Fall würde nicht mehr eintreten mit DER Mannschaft. Tat er aber, weil DIE Mannschaft DEN Erwartungen nicht gerecht wurde und DEN wirklichen Anforderungen nicht gerecht werden konnte.</p><p>Gefällt mir <img
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