Mittlere Sensation: Club schlägt russischen Meister
Rubin Kazan? Wer? Genau. Seitdem die russischen Meister nicht mehr mit Moskau enden, hat man so seine Zuordnungsschwierigkeiten, aber Rubin Kazan ist tatsächlich der amtierende russische Meister und nach den beiden Siegen im Antalya-Cup schlägt der Club auch noch den dritten “Erstligisten”, dieses mal sogar von großem Kaliber.
Zweitligist 1. FC Nürnberg behält seine derzeit gute Form. Dem Club gelang zum Abschluss seines Trainingslagers in der Türkei ein echter Coup. Die Franken bezwangen in einem Härtetest den russischen Meister Rubin Kazan mit 3:1 (2:1). Die Mannschaft von Trainer Michael Oenning geriet am Mittwoch in Belek gegen den Überraschungsmeister aus der Hauptstadt der Teilrepublik Tatarstan an der Wolga dabei mit 0:1 in Rückstand. Doch der Club bewies Moral und drehte durch Tore von Mario Breska (23.), Marek Mintal (33.) und Javier Pinola (83.) die Partie.
Club überrascht gegen Rubin Kazan – kicker.de
Sicher muss man einschränken, dass die russische Liga erst im März wieder beginnt und bereits seit November pausiert, man also nicht unbedingt auf dem Zenit seiner Form sein kann, dennoch ist ein Champions-League-Teilnehmer, der eben bspw. Spartak Moskau auf die Plätze verwies, erst mal zu schlagen.
Ausgerechnet der schon als aussortiert eingeschätzte Mario Breska spielte nicht nur von Anfang an, sondern erzielte auch noch ein Traumtor.
Der Ausgleich durch Mario Breska, der sich den Ball an der Mittellinie schnappte, zwei Russen umspielte und dann aus 20 Meter am baffen Keeper Aleksandrs Kolinko vorbei traf (25.).
Zum Abschied 3:1 gegen Rubin Kazan – fcn.de
Mintal mit einem Volleyschuß und Pinola per direkten Freistoß machten die kleine Überraschung perfekt.
1.FCN: Schäfer (46. Klewer) – Reinhardt (46. Mnari), Reinartz, Pinola, Bieler (46. Maroh) – Judt (68. Frantz), Gygax, Mintal (46. Kluge), Breska – Charisteas, Eigler (46. Pagenburg)
Tore: 0:1 Sinjow (5.), 1:1 Breska (25.), 2:1 Mintal (44.), 3:1 Pinola (82.)
Damit ist das Trainingslager in Belek so gut wie vorbei. Leider gab es dann doch noch einen Verletzten: Neuzugang Marcel Risse muss wohl zwei Wochen pausieren wegen Außenbandanriß im Knöchel. Das nächste Testspiel gibt es dann schon wieder am heimischen Valznerweiher: Am kommenden Mittwoch gegen Viktoria Pilsen, Anstoß 14 Uhr.



Ehrlich gesagt, hätte ich nichts dagegen gehabt, wenn wir dieses Spiel verlieren…
Jetzt aber, wo jedes Vorbereitungsspiel gewonnen wird (na gut, gegen Heerenveen war es eigentlich ein Unentschieden), dürfte die Euphorie wieder zu groß werden. Die Spieler werden sich für unschlagbar halten (“Wer soll uns denn noch am Aufstieg hindern, wenn wir schon den russischen Meister weghauen?”) – und das böse Erwachen folgt dann am 30. Januar in Augsburg.
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oder es geht so: Die in der Hinrunde noch durch den Abstieg im Kern verunsicherte Mannschaft nimmt – auch nach dem hoffnungsvollen Hinrundenausklang – die gute Vorrunde als Basis eines soliden Selbstvertrauens mit und wir endlich ihrer Favoritenrolle gerecht…
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Ich hoffe sehr stark auf die Version von Alexander!
Und warum sollen wir in den Siegen denn etwas schlechtes sehen? Sollen wir lieber absichtlich verlieren? Das kann doch keine Alternative sein.
Richtig ist, dass gute Leistungen in der Vorbereitung noch nichts über den Rückrundenstart sagen, schlechte aber auch nicht und mit den neuen Leuten ist der Konkurrenzkampf deutlich stärker geworden, da kann sich eigentlich keiner auf Vorbereitungslorbeeren ausruhen.
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