Von richtungsweisenden Partien und dem Traum von aufgehenden Knöpfen und fallenden Haaren
So die Worte von Christian Eigler im Vorfeld des Gastspiels des 1. FC Nürnberg in der Duisburger MSV-Arena, in dem der Club-Stürmer nach seiner Gelbsperre wieder mitwirken darf.
Sofern der Trainer ihn aufstellt, natürlich.
Aber es gibt für Eigler wohl keinen Grund, an seiner Aufstellung zu zweifeln. Er ist im Angriff des Clubs gesetzt. Ebenso wie Boakye.
Denn: Wen sollte Oenning, wollte er Eigler und/oder Boakye nicht spielen lassen, schon aufstellen?
Charisteas hat man nach Leverkusen abgegeben, wo er sich am Mittwoch bei Bayers Pokalerfolg gegen Bayern München erfolgreich als Passgeber für Stefan Kießling (wenn der noch beim Club wäre!) übte.
Der als Ersatz für Charisteas aus Erfurt gekommene Bunjaku konnte bei seinem Auftritt im Heimspiel gegen Mainz 05 allenfalls als Chancentod glänzen und blieb den Beweis der Zweitligatauglichkeit über weite Strecken schuldig.
Bliebe noch die Möglichkeit, es mal mit einem offensiven Mittelspieler im Sturm zu versuchen, also mit Mintal, Frantz oder Gygax.
Gygax (bisher ein Treffer) kann aber nicht einmal damit rechnen, auf seiner angestammten Position eingesetzt zu werden. Er habe, so Oenning, genügend Bewährungschancen gehabt, diese aber nicht genutzt. Sieht ganz so aus, als sei der bei seinem Wechsel nach Nürnberg als Hoffnungsträger apostrophierte Schweizer Nationalspieler ein ähnlicher Transferflop wie Masmanidis und Breska.
Frantz (bisher zwei Treffer) ist m. E. auf dem linken Flügel zu wertvoll, als dass man auf dieser Position auf ihn verzichten könnte.
Mintal käme da schon eher in Frage. Allerdings kann der bekanntlich seine Torgefährlichkeit besser ausspielen, wenn er sich aus der zweiten Reihe nach vorne schleicht. Was zwar nicht mehr so oft wie früher, aber auch nicht unbedingt selten von Erfolg gekrönt ist (immerhin sechs Tore).
Es gäbe da aber noch eine ganz andere Möglichkeit. Warum nicht Niklas Hörber? Der 17-jährige U-19-Nationalspieler stellte am Dienstag beim Testspiel gegen den Bayernligisten Seligenporten die etatmäßigen Club-Stürmer in den Schatten. Er wurde in der 62. Minute beim Stande von 0:0 (!) für Bunjaku eingewechselt. Am Ende hieß es 4:0 für den Club. Alleiniger Torschütze: Niklas Hörber.
Warum den Jungen nicht ins kalte Wasser werfen? Wie Matthias Hertlein von der AZ richtig anmerkt, war Max Morlock bei seinem Debüt in der ersten Mannschaft auch erst 17.
Oenning winkt aber ab. Er will noch warten, bis der Knopf bei Niklas aufgeht und der Junge jede Woche seine Tore schießt.
Na gut, dann eben – noch? – nicht mit Hörber. Und überhaupt: Der Club hat ja gar kein Sturmproblem. Meint Christian Eigler. Schließlich hätte er schon fünf und sein Sturmkollege Boakye schon sechs Tore geschossen.
Freunde: Fünf bzw. sechs Tore. Für einen Stürmer. In der zweiten Liga. Da hätte schon der eine oder andere Knopf mehr aufgehen dürfen. Meine ich zumindest.
Aber okay, halten wir uns in puncto Treffsicherheit der Club-Stürmer an die Prinzipien “Was nicht ist, kann ja noch werden” und “Die Hoffnung stirbt zuletzt” und kommen wir mit diesen Platitüden zurück auf das am Beginn des Textes angeführte Eigler-Zitat.
Das ist ein richtig hartes Brot…
Stimmt! Für diesen Gegner braucht man gute Zähne. Da muss man kraftvoll zubeißen können. Denn: Beim MSV, der schwach in die Saison gestartet ist, mittlerweile aber zwei Punkte mehr als der Club auf dem Konto hat, stimmt die Richtung. Seitdem Neururer vor neun Spieltagen das Traineramt übernommen hat, ist der MSV ungeschlagen. Von den letzten fünf Spielen hat er vier gewonnen.
…aber da können wir uns beweisen…
Stimmt! Nur ist der Hebel für die Umsetzung der Vorab-Ankündigung eines Beweises in die Beweisführung “auf’m Platz” beim 1. FC Nürnberg schon seit längerem blockiert. Da können wir uns beweisen. Solche Sprüche habe ich auch vor dem Aachen- und dem Mainz-Spiel gehört. Die Ergebnisse sind bekannt.
…wenn wir dort ein erfolgreiches Spiel machen, schaut es für uns gut aus…
Das kann man so nicht sagen! Wenn der Club in Duisburg einen Dreier einfahren sollte, und in den Partien Mainz gegen Augsburg und Greuther Fürth gegen Oberhausen die Heimmannschaften gewinnen, beträgt der Rückstand auf Platz zwei nach wie vor sieben und der auf Platz drei nach wie vor sechs Punkte. Die Tabelle sieht dann zwar nicht schlechter aus, aber es ist wieder ein Spieltag vergangen, ohne dass der Club Boden gutmachen konnte.
...das Spiel ist richtungsweisend…
Mag sein! Aber wenn diese Erkenntnis stimmt, ist sie nicht neu. Spätestens seit der 0:1-Niederlage in Duisburg am 15. Spieltag der letzten Bundesligasaison, gab es kaum ein Punktspiel des 1. FC Nürnberg, das nicht von Club-Spielern und -Verantwortlichen zu einer richtungsweisenden Partie erklärt wurde. Der Spielverlauf führte dann allzu oft zu der Erkenntnis, dass ein Richtungswechsel ausblieb, was wiederum zu der Erkenntnis führte, dass das nächste Spiel richtungsweisend ist. In besonderen Fällen ist dann auch gern von Endspiel die Rede, von denen wir in den letzten anderthalb Jahren etliche erleben durften und die samt und sonders nicht mit dem gewünschten Ergebnis endeten (das letzte gewonnene Endspiel war das Pokalfinale im Jahr 2007, lang ist’s her).
Dass der Club in dieser Rückrunde weiterhin mit schlaffen Segeln im Niemandsland der 2. Liga herumdümpelt, statt wie geplant Kurs auf die Aufstiegsränge zu nehmen, scheint nun auch Club-Präsident Michael A. Roth nervös werden zu lassen. Der machte in dieser Woche Druck auf Bader und Oenning.
Bader kann aber dennoch gut schlafen. Ob das auch für Oenning gilt, weiß ich nicht. Falls ja, träumt er vielleicht davon, dass MSV-Trainer Neururer, der sich erst nach der nächsten Niederlage seiner Mannschaft die Haare schneiden lassen will, in einem Friseurstuhl sitzt.
Also Freunde. Träumen wir. Noch sind es zwei Nächte bis Montag.
Träumen wir von Traumpässen des nach überstandener Grippe wieder zur Verfügung stehenden Peer Kluge auf Eigler, Mintal und Boakye und träumen wir davon, dass bei unseren Stürmern die Knöpfe so richtig aufgehen.
Träumen wir von einem sauber gestutzten Neururer und davon, dass es am Ende der Saison heißt: nach dem Sieg in Duisburg stimmte beim Club die Richtung.
Und träumen wir, dass dieser Traum nicht nur ein Traum ist…


[...] bei meiner persönlichen Vorbereitung für das Spiel am Montag gegen den 1. FC Nürnberg nicht nur diesen Vorbericht im Blog von “Clubfans United” sondern lzwei Beiträge zuvor auch den Programmhinweis auf dieses Interview mit dem Blogautor [...]
Mit einem Sieg gegen Duisburg könnte der Club von Platz 8 auf Platz 4 vorrücken!!
Dann wäre eine möglicher Aufstiegsplatz wieder in greifbare Nähe gerückt. Aber dazu MUß der 3er auswärts her! Die Mannschaft muß nun zeigen, dass sie auch auswärts gewinnen kann und will!
Die Serie der Duisburger war nun lange genug!
Jetzt kommt der Club!!
Mir will ja nicht so ganz in den Kopf, warum man, nachdem die sogenannten etatmäßigen Stürmer mit zusammen sagenhaften 11 Treffern nach 22 Spielen auf eine derart beeindruckende Art und Weise der zweiten Liga gezeigt haben, wo der Hammer hängt, nicht mal denjenigen auch belohnt, der dafür gesorgt hat, dass der Club bei einem Testspiel einer Blamage bis auf die Knochen entgangen ist (zumindest, was das nackte Ergebnis anbelangt).
Okay, er ist 17, aber: er spielt Fußball. Und ob er das gegen 23jährige oder 19jährige macht, erscheint mir dann doch rechtschaffen Wurst zu sein.
Um ihn zu schützen, behutsam aufzubauen und wie man das alles noch so nennt, kann man gerne dafür sorgen, dass er keine Interviews gibt, nicht auf die Pressekonferenzen geschickt wird und ansonsten keine Showeinlagen abzieht, wenn er getroffen hat. Aber: was tut man einem 17jährigen Schlimmes an, wenn man ihn, nachdem er 4 Tore in 12 Minuten geschossen hat, was seinen zwei etablierten Zweitligakollegen in einer Stunde nicht ein einziges Mal (!) gelungen war, mal wenigstens eine Halbzeit als Option, als Pfund des Unbekannten auf das Feld beim MSV schickt?
Niklas Hörber könnte das Selbstbewusstsein, das er sich im Testspiel zweifellos geholt hat, mitnehmen und vielleicht mit ein, zwei gelungenen Aktionen am Anfang für Verwirrung sorgen, da die Herren Eigler und Boakye in ihrer recht stereotypen respektive selbstbezogenen Spielweise doch eher ausrechenbar erscheinen.
Ich glaube nicht, das Niklas Hörber etwas anderes dazu sagen würde als “boah, wie genial!”. Geht er deshalb gleich vor die Hunde? Es ist doch eher ein Armutszeugnis für das Umfeld, wenn man sich nicht traut, einen Stürmer, und sei er noch so jung, einzusetzen, nachdem er zweifellos eine Leistung gezeigt hat, die in keinem Test- oder Pflichtspiel von irgendeinem seiner Profikollegen an den Tag gelegt wurde. Man erinnere sich an die gruseligen Testspiele vor der Saison: Hinten einigermaßen okay – aber vorne das nackte Grauen.
Wie lange muss man denn warten, bis die vielbeschworenen “Knöpfe” bei unseren Stürmern aufgehen sollen? Und warum muss einer wie Hörber ganze Knopfleisten öffnen, bevor er spielen darf? Weil er 17 ist? Hey, es gibt immer und überall Talente, die bei den “Großen” mitspielen können, auch wenn sie erst 17 sind.
Ich finde noch immer, es sollte das Leistungsprinzip zählen. Und mir missfällt sehr, wie selbstgerecht Eigler seine eigene und die Statistik seines Kollegen Boakye betrachtet. Da täte ein junger und hungriger Konkurrent durchaus ganz gut.
sehr guter Artikel! enspricht zu 100% meiner Meinung!
@berlinclub
das der Oenning den Höber nicht in die Startaufstellung nehmen will, kann ich gut verstehen. Aber ich kann nicht verstehen warum er so hmm “runtergemacht” kann man nicht sagen aber irgendwie nicht ernstgenommen wird. Seine Leistung war besser als die der 1. Garde und so aus der Ferne hätte ich, wenn es auch keinen Platz auf der Bank für ihn gibt, zumindest mit ins Training aufgenommen. Gerade weil doch mittlerweile alle eingesehen haben das das große Problem das “Tore schießen” ist. Dann muss man doch auch was tun um das Problem zu beheben. Wenn das Abschluß-Training so schlecht war wie man lesen konnte dann muss man das eben intensivieren …
Naja zum Glück bin ich kein Trainer
Zitat: “Der als Ersatz für Charisteas aus Erfurt gekommene Bunjaku konnte bei seinem Auftritt im Heimspiel gegen Mainz 05 allenfalls als Chancentod glänzen und blieb den Beweis der Zweitligatauglichkeit über weite Strecken schuldig.”
Gemach, ein bisschen Zeit zur Eingewöhnung hat auch er verdient, bitte nicht gleich nach 2 Spiel als Chancenstod brandmarken! Er ist ja kein Europameister und keine altgedienter Profi.
@Wolferl
Was ich zu Bunjaku schrieb, bezog sich auf seine Leistung im Mainz-Spiel. Natürlich hoffe ich, dass Bunjaku für den Club in der Zukunft noch möglichst viele Tore schießt. Und ich hoffe, dass die Phase der Eingewöhnung möglichst kurz ist…
Allerdings: Mit Spielern, die sich Mitte der Rückrunde erst noch an die 2. Liga gewöhnen müssen, ist dem Club – besonders in der jetzigen Situation – nicht geholfen. Ich dachte eigentlich, man hätte Bunjaku gerade deswegen geholt, weil er keine lange Anlaufzeit braucht.
Aber gut. Vielleicht ist meine Wortwahl in bezug auf Bunjaku ja wirklich etwas zu hart ausgefallen. Die Großchance, die er hatte, hätte er aber auf alle Fälle verwerten müssen. Das muss man von einem Zweitligastürmer erwarten dürfen. Meine ich zumindest.
Dieser Hörber-Hype überall geht mir ein bisschen zu weit!
Sicher hat er in 10 Minuten 4 Tore gemacht – gegen einen Bayernligisten, den man vorher 60 Minuten lang müdegespielt hat!
Sicher hat er seine Chancen eiskalt vollstreckt – aber schließlich war das ein Trainingsspiel ohne wirklichen Druck. Ich weiß nicht, wie oft er in “seiner” Liga bislang getroffen hat (ich habs nicht gefunden, aber sicher noch keine 20 mal), aber da sind halt günstige Umstände zusammengekommen, deswegen sollte man den Jungen aber nicht gleich zum Heilsbringer hochjubeln.
Fakt ist letztlich, dass die Tore vor allem gefallen sind, weil plötzlich aus dem Mittelfeld Druck kam und ihm die Bälle aufgelegt wurden – nicht zuletzt maßgeblich von Markus Untch, dem zweiten 17-jährigen, von dem logischerweise keiner spricht, weil er ja kein Tor geschossen hat…
Übrigens hat auch Eigler ein Tor vorbereitet; also ganz “nutzlos” war er ja auch nicht.
Ich habe das Spiel selbst gesehen und empfand die Tore nicht als Resultat einer überragenden Einzelleistung, sondern einer deutlich verbesserten Mannschaftsleistung in der 2. Halbzeit.
Wir sollten, denke ich, den Trainern (vor allem MO) überlassen, ob die Zeit reif ist, einen 17-jährigen zu “befördern”. Die sehen wesentlich mehr, als das plakative Resultat “4 Tore in 10 Minuten”. Das ist eben ein gefundenes Fressen für das Boulevard, auf dessen Niveau wir uns nicht begeben sollten.
Ich will damit Niklas Hörber in keinster Weise schlecht machen oder seine Leistung schmälern, aber ich finde es falsch aus einer Momentaufnahme eine derart große Sache zu machen. Damit schadet man dem Jungen nur! Vor der ersten Mannschaft sollte er erst einmal in der Regionalliga (auch da gehört er ja noch nicht zum Stammpersonal) zeigen, was er drauf hat. Und das hat er sicherlich. Er ist einer für die Zukunft, aber vielleicht lieber noch nicht für jetzt….
@Optimist
Sorry, ich wollte keinesfalls als Hochjubler erscheinen. Und danke für Deine Ausführungen, der Du das Spiel vor Ort verfolgen konntest, das blieb mir versagt und so muss ich mich mit den Informationen begnügen, die mir eben zugänglich sind.
Mir geht es gar nicht darum, von einem 17jährigen irgendwelche Heilsbringer-Nummern zu erwarten, überhaupt nicht. Mir missfällt einfach nur diese selbstgerechte Aussage von Eigler; und natürlich hat Belschanov Recht, wenn er sagt, dass es zu Eigler und Boakye eigentlich keine Alternative gibt, ergo sich die Herren “von selbst” aufgestellt fühlen. Da dachte ich, ein wenig Dampf, ein bisschen Pfeffer von unten – und sei es eben von einem talentierten Jungstürmer – könnte nicht schaden. Erhöhte Konzentration, verbesserte Konsequenz und realistischere Selbsteinschätzung könnte die Folge sein.
@berlinclub:
Ich meinte auch nicht Dich persönlich, sondern was allgemein und überall derzeit umgeht und besonders in den Foren, wo sich haufenweise selbsternannte Fussballexperten vor allem dadurch hervortun, abwechselnd MO raus, Bader raus und Hörber rein zu fordern. Aber das Klima dazu wird natürlich vom Boulevard erzeugt, die plakative Themen auswalzen ohne sich um Sinn, Unsinn oder Hintergründe zu scheren. Da musste ich dann einfach mal was loswerden. Falls Du das auf Dich bezogen hast…sorry!
Die Ausführungen von Optimist kann man nur unterschreiben. Im Gegensatz zu uns Außenstehenden hat der Trainer
) zu, dass wir bei dessen paar Spielminuten mit harscher Kritik noch vorsichtig sein sollten, jeder hat ne Anlaufzeit verdient – im letzten Spiel: da bestünde schon das Risiko, dass da ein früher Entwicklungsknick einsetzt, ehe die Karriere überhaupt richtig an Fahrt aufgenommen hat. Wie Optimist völlig richtig bemerkte: der Boulevard kürt jede Woche ein neues Heldendenkmal, damit man das die darauffolgende Woche wieder ans Kreuz schlagen kann. Sollte der Clubunterbau wirklich mal in großem Stil Talente produzieren, dann muss man die Risiken eines (zu frühen) Einsatzes genau abwägen, um ein Verheizen in einer Situation, in der viele den Druck des Aufsteigenmüssens auf die Mannschaft laden, auf jeden Fall zu verhindern. Außerdem wäre es reichlich unfair und, im Hinblick auf eine hoffentlich langfristig (!) erfolgreichere Zukunft, von einer inzwischen auf wesentlichen Positionen ausgewechselten Mannschaft auf Anhieb das zu verlangen, was sich eine ganz andere, inklusive damaliger Trainer, Mannschaft selbst aufgeladen hat: das selbst proklamierte Muss des Aufstiegs.
a) die Fachkompetenz (oder Leute um sich, die dieselben haben [sollten])
b) die Jungen entweder tagtäglich selbst vor Augen oder er kann problemlos mit Leuten sprechen, für die dies gilt
c) sicherlich kein Interesse, jemanden, der sofort helfen würden, draußen zu lassen. Bei andauerndem Misserfolg muss bekanntlich der Trainer die Suppe auslöffeln, nicht der/die Spieler, insofern ist die Aufstellung der besten 11 ja in des Trainers ureigenstem Interesse.
Einen (oder zwei, wenn man Optimist glauben darf) 17-Jährige zu schonen ist grundsätzlich die richtige Art und Weise mit Talenten umzugehen. Es gab natürlich “frühreife” Ausnahmen, siehe Rooney, aber der ist ja, wie man hört, von der Blässe des Gedankens eher unangekränkelt, sprich: der macht sich offenbar keinen Kopf, der spielt halt einfach. Man stelle sich aber vor, ein sensiblerer oder intelligenter junger Spieler gerät beim ersten großen Einsatz in einen rabenschwarzen Tag der Mannschaft und versemmelt auch gleich noch eine Großchance wie Bunjaku – ich stimme gleichwohl dem Tenor meiner Vorredner (und belschanov ja selbst inzwischen auch
Und noch ein Wort zum Hörber-Hype:
Der Junge schießt auch vorbei! (Wow!)
http://www.fcn.de/news/.../u19-11-gegen-ansbach/
[...] Spielerglück nicht gnadenlos gekippt wäre. Neururer, der auch in dieser Woche nicht zum Friseur gehen darf, obwohl er einen Haarschnitt dringend nötig hätte, aufgeräumt und munter [...]