Eilmeldung: Michael A. Roth tritt mit sofortiger Wirkung als Präsident des 1. FC Nürnberg zurück

Die Ära Roth beim Club ist zu Ende: Der langjährige Präsident Michael A. Roth legt sein Amt beim 1. FC Nürnberg mit sofortiger Wirkung nieder.
Der 73-jährige Unternehmer Roth hat den fränkischen Traditionsklub seit 1994 in zweiter Amtszeit geführt. Er möchte sich nun mehr ins Privatleben zurückziehen und sich auf die Arbeit in seiner Textil-Firma konzentrieren.
Über seinen möglichen Nachfolger wurde zunächst nichts bekannt.
Quelle: sport1.de
Das ja mal ein Knaller, so kurz nach dem Aufstieg. Ist das Personal-Karussel der Bundesliga ansteckend? Dachte man gerade noch, der Abgang Hermanns als Co wäre eine zu bewältigende Aufgabe für die Personalsituation am Valznerweiher, so steht dem Club nun schwerwiegende Umstrukturierungen ins Haus.
Als erste Reaktion würde ich sagen: Der richtige Zeitpunkt, Herr Roth! Mit dem Aufstieg und der finanziellen Gesundung des Vereins haben Sie dem Verein ein Feld überlassen, auf dem man etwas anbauen kann, was Früchte trägt. Jetzt müssen andere ran, die auf lange Sicht etwas aufbauen. Für Ihre Verdienste unsere Anerkennung, Respekt und Dank von Clubfans United!
Meine Hoffnung ist dennoch, dass nun die Zeit der “Patriarchen” auch beim Club vorbei ist und man Leute findet, die – neben der notwendigen Kompetenz und Führungsstärle – auch wissen, wie man sich im Hintergrund hält.
Update: Laut fcn.de wird Interims-Präsident: Franz Schäfer
Franz Schäfer, geboren am 21. Januar 1937, folgt Michael A. Roth als kommissarischer Präsident des 1. FC Nürnberg. Schäfer ist seit 1954 Vereinsmitglied. Im Herbst 1999 wurde er von der Mitgliederversammlung in den Finanz- und Wirtschaftsrat, heute Aufsichtsrat, gewählt. Ab Oktober 2004 wählten ihn die Mitglieder zum Vizepräsidenten des 1. FCN; im Oktober 2007 wurde er für weitere drei Jahre bis 2010 in dieser Position bestätigt. Im Jahre 2004 erhielt Schäfer das Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.
Jetzt werden wir wohl nie mehr gemeinsam intonieren können:
Du bist alles für mich, denn ich liebe nur Dich – Michael A.
und mit Dir ganz allein will ich nur glücklich sein – Michael A.
Jeder Tag ist so schön, weil wir zwei uns verstehn – Michael A.
Du bist mein Sonnenschein, laß mich nie mehr allein – Michaela A.
Oh je, jetzt werden wir albern. Soll aber nicht despektierlich wirken.
Bild oben mit freundlicher Genehmigung © fcn.de
Krass! Damit hätte ich jetzt wirklich nicht gerechnet.
Aber stimmt schon, jetzt ist ein guter Zeitpunkt dafür.
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WOW
war ja nicht wirklich zu erwarten aber wie ihr schon sagt jetzt ist wirlich der richtige zeitpunkt
die frage ist nur wer kommt nun
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für 12:30 ist eine pressekonferenz angekündigt! wird die irgendwo live übertragen?
egal ob TV oder Internet…
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Laut AZ wird das Präsidiumsmitglied Schäfer (nicht Raphael
) kommissarisch Präsident, falls Roth vor seinem geplanten Ausstieg 2010 abdankt. Dann gibt es die große Umstrukturierung ab Herbst, statt Präsidium einen “Bayer-/Schalke-/HSV-artigen” Aufsichtsrat und Vorstand… Mal sehen, wie sich das entwickelt. Kann Alexander mit seinen Hoffnungen auf die Nachfolgetypologie nur recht geben. Nicht nur die Struktur sollte zeitgemäßer sein, auch das Personal selbst.
Einen Präsidenten wird man also finden, Sorgen bereitet mir der Kader: Der Deal mit Leverkusen, Hermann geht, dafür “darf” Reinartz noch ein Jahr bleiben, erscheint mir etwas dünn. Zudem versucht Labbadia gerade wieder, Pino abzuwerben, wie letztes Jahr schon. Aber gut, die Transferperiode ist noch lang. Hoffentlich lassen sich Bader und Oenning nicht übertölpeln.
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http://forum.eyep.tv/in...8;postID=3570#post3570
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Geht denn mit Michael A. Roth auch unser wesentlicher Finanzierer?
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Tja Freunde, das is’ ja wohl’n Ding.
Der Schneider, ist das nicht der mit dem Zwirbelbart? Der hat mal bei Blickpunkt Sport einen nicht gerade souveränen Auftritt gehabt.
Na ja, solange Bader da ist, wird die Sache schon laufen…
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Sehe gerade, dass nicht Schneider, sondern Schäfer interimsmäßig die Geschäfte leiten soll. Das hört sich besser an, auch wenn ich diesen Mann nicht kenne.
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@Wolferl … in der letzten Hauptversammlung wurde bekannt gegeben, dass wir alle Verbindlichkeiten an Michael A. zurückzahlen konnten
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http://www.youtube.com/watch?v=2AaElp-mimg
Danke Michael, für alles. Es war zwar nicht immer leicht mit Dir, aber ohne Dich wären wir nicht mehr.
Danke!
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Schließe mich der Danksagung von Administrator an. Ohne Roth würde es unseren Club schon lange nicht mehr geben.
War dieser Schäfer in den 80er- und Anfang der 90er-Jahren nicht der Stadionsprecher beim Club gewesen? Also noch in Zeiten, als keine Radiomoderatoren Programm machten, es noch kein Club-TV gab und ein Bundesligaspiel noch nicht als Event verkauft wurde…
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Ja, das habe auch ich vergessen. Dank an M. Roth für die Arbeit und den grossen Einsatz für den Club.
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so habe gerade eine mitschnitt gefunden
http://www.br-online.de...tt-ID1244539091706.xml
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Irgendwie Schade ihn zu verlieren. Hat immer mal wieder Unsinn gemacht, aber war auch immer 100 % dabei, mit Leib und Seele!
Und lustig aussehen tat er auch
Danke Herr Roth, war ‘ne feine Geschichte mit Ihnen!
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War das abzusehen?
Diese Sommerpause hat nun für jeden etwas.
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Auch von meiner Seite ein großes Dankeschön an ARO! Es gab zwar immer wieder Situationen die es einem schwer mit ihm machten, aber er war einer, der mit Leib und Seele Clubberer war und der uns in schweirigen Zeiten nicht nur mit Worten sondern mit Taten geholfen hat. Für all die Jahre und den Einsatz ein herzliches Dankeschön.
Auch ich denke, dass der Zeitpunkt ein guter ist. Der Verein ist einigermaßen gut aufgestellt, wir sind wieder in Liga 1 und wir haben mit Bader einen fähigen Kopf vorne dran.
Und ich hoffe dass wir nie wieder an den Punkt kommen, dass wir unbedingt wieder einen Mann wie Michael A. Roth brauchen. Es wäre schön, wenn unser Verein keinen Patriarchen mehr nötig hat.
Zum Schluß würde ich mir wünschen, dass man ARO nach der Umstrukturierung im Herbst zum Ehrenpräsidenten macht, das wäre aus meiner Sicht das richtige Zeichen.
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So dafür hat bader verlängert und broich unterschrieben
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Ja, da kann man doch in Würde zurücktreten: alles schön in trockene Tücher gepackt und sich dann ehrenvoll zurückziehen.
Schönen Dank, Herr Roth für die großartige Arbeit. Bleibt nur zu hoffen, dass auch der Nachfolger mit solcher Leidenschaft seine Liebe zum Club vorlebt. Denn – da bin ich mir sicher – auch die eine oder andere Entgleisung war nicht böse gemeint, sondern ein Produkt dieser großen, manchmal schwer zu zügelnden Leidenschaft.
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Schade, aber korrekter Zeitpunkt und er hat ja noch zu tun und muss seine ehemals bekannte und früher gut gehende ARO-Kette retten. Ich weiß, daß er ein vorbildlicher Arbeiter ist und auch in seinem doch schon hohem Alter nach wie vor seinen Schreibtisch in der ARO Zentrale pünktlich um 7 Uhr einnimmt. So richtig einer noch “vom alten Schlag”, ohne das negativ zu meinen. Korrigiert mich, aber nach wie vor sind doch viele Club-Präsidenten/-Vorsitzende reiche Unternehmer (oder reiche Exfußballer). Findet man so etwas noch in Franken? Die Generation der Zeitelhacks, Grundigs, Schickedanz, Schöllers und nun auch AROs wird irgendwie nicht so recht fortgesetzt. Mit Schäffler wirds sicher nichts werden. Es muß schon ein Fußballbegeisteter Mensch sein. Das war ARO sicher. Nicht daß wir wieder in etwas dubioses rutschen wie damals Böbel+Schmelzer.
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Hihihi, ich kann einfach nicht anders. Schon wieder handfester Pessimismus. Sorry, ihr dürft mich auch (virtuell) hauen…
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Ich sag mal meine Meinung – und das auch nur hier in den Kommentaren, weil das nur meine Meinung ist:
Die Kollegen bei den 3 Clubfreunden haben für ihre Schlagzeile Keine Träne für Michael A. Roth spontan ziemliche Kritik kassiert. Und ich finde auch, dass die Bedeutung von “keiner Träne nachweinen” in ihrer ganzen negativen Konnotation (siehe Redensarten-Index: keine Trauer empfinden, wenn jemand / etwas verschwindet / stirbt) für Michael A. Roth unangemessen(!)* ist. Seine Verdienste für den Club sollten stets im Vordergrund bei seinem heutigen Ausscheiden gehen, seine Loyalität zum Club, sein persönlicher Einsatz und auch seine Bereitschaft finanziell einzugreifen, wenn Not am Mann war. Das alles steht gerade in so einem Moment der Verabschiedung ganz vorne, doch dass ich jetzt nicht in Tränen ausbreche, daraus mache ich keinen Hehl und ich denke, das haben die 3 Clubfreunde so auch gemeint. (Aber wer sich aufregen will, findet eben was und interpretiert eben anders)
Roth hat viel für den Club getan, er hat aber auch vieles getan, was ich nicht für gut hieß. Allen voran sein Umgang mit Angestellten in der Öffentlichkeit, angefangen von Fußballspielern bis Trainer und Management. Die Art und Weise, wie Michael A. Roth “regierte”, fand ich persönlich nicht in Ordnung, sie kam für mich wie die berühmte “Gutsherrenart” rüber. Das Spiel mit den Medien, dieses “naja, klar hab ich ihn gelobt, das macht man halt so, aber gemeint hab ich es anders” ist gegen meine Vorstellung von Transparenz und Ehrlichkeit. Klar muss man auch mal taktieren, aber die Art ist immer entscheidend.
Ich mochte seine Interviews nicht, seinen Stil bei Personalentscheidungen, seinen Umgang mit der Öffentlichkeit – und dazu zählte ich auch mich als Fan. Was uns z.T. an Informationen angeboten wurden, war für mich ein Witz. Da standen die Boulevard-Journalisten ganz vorne bisweilen, hatte man den Eindruck.
Unvergessen auch, dass er uns Loddar holen wollte und was er damit an Verständnis für die Fan-Seele zeigte. Erst das massive Opponieren mit den vielen Austrittsankündigungen, ließen da einlenken.
Roth war kein Mann der Fans, jedenfalls kam er bei mir nicht an. Er war sicher ein Mann des Vereins, so wie er es eben versteht nach besten Wissen und Gewissen einen Verein wie ein Unternehmen zu führen. Es ist aber nie meine Art und Weise gewesen.
Mit seinem Abgang endete eine Ära, bei der am Ende die Hoffnung auf eine bessere Zukunft (wieder mal) steht. Sein Beitrag dazu ist ihm unbenommen, dafür gebührt ihm Anerkennung und Respekt. Nach meinem Empfinden hätte der Rücktritt aber schon vor einem Jahr erfolgen sollen/können/müssen. Aber nun gönnt man ihm gewissermaßen auch das “Happy End”.
Was einem an diesem Tag viel mehr bewegt (immerhin stand Roths Abgang ja eh fest 2009) ist die Nachfolge. Und genau das hielt Roth wohl auch länger im Amt als selbst gedacht. Und ob die nach dem Amt strebenden Kandidaten – jedenfalls manche derer, die gehandelt werden – ein Segen sind oder man Roth für jeden Tag mehr dankbar sein musste, wird sich noch zeigen. Man kann nur hoffen, dass der “Gutsherrenart” keine “Provinzposse” folgt, bei der sich Provinzbarone nun am Thron profilieren wollen und das wieder verspielen, was gerade mühsam wieder gesammelt wurde, nur um “Brot und Spiele” für’s Volk zu geben um sich deren Gunst auf Kosten des Vereins zu sichern.
Mir wäre lieb, wenn so nüchterne und seriöse Fachkräfte wie Bader und Woy, die sich in den letzten Jahren als professionelle und uneitle Kräfte erwiesen haben, den Weg prägen und dem Club begleiten sich eine moderne und zeitgemäße Zukunft mit ebensolcher Führung zu ermöglichen.
Nur meine Meinung.
* Edit: Hier stand versehentlich “angemessen” statt wie gewollt “unangemessen”. Das ergab sich zwar auch aus dem Zusammenhang, aber führte vielleicht zu Irritationen. Danke belschanov für den Hinweis!
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unser präsi nimmt den hut.
danke michael a roth für die treuen dienste!!!!!!!!!
ohne ihn uns seine 19 jahre arbeit als präsi würde es den club nicht mehr geben.
ehrenvorsitzender soll er nun werden.
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einer der letzten patriachen und ein echter charakterkopf verlässt damit das operative geschäft beim club und somit auch die bühne bundesliga!
Michael a roth…schalala…schalalala
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Auch ich möchte mich bei Michael A. Roth für alles was er für unsern Verein getan hat bedanken und ihm alles gute für die Zukunft wünschen.
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achja und an die vielen roth kritiker und befürworter eines präsiwechsels:
sicher hätte er nach dem poklasieg zurücktreten sollen. das wäre ideal gewesen. der machtkampf im herbst mit bader und woy war nicht gut.
ich bleibe dabei, ohne michael a. roth gäbe es den altehrwürdigen nicht mehr…
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Michael A. Roth war von 1979 bis 1984 und von 1994 bis 2009 Präsident des 1. FC Nürnberg. Das sind insgesamt 20 Jahre.
Besonders der Start in die zweite Amtszeit war alles andere als einfach. Zum damaligen Zeitpunkt stand der Verein vor dem finanziellen Kollaps und es gab wohl außer Roth keinen, der sich das Präsidentenamt beim FCN antun wollte. Wäre Roth nicht dazu bereit gewesen, wäre der Club heute wahrscheinlich nicht in der Bundesliga. Fraglich, ob er überhaupt noch im Profi-Fußball vertreten wäre.
Zwischen 1994 und 2009 erlebte Roth alle Tiefen und Höhen, die man im Fußball erleben kann. Punktabzug in der zweiten Liga wegen Lizenzverstößen der vorherigen Vereinsverantwortlichen, Abstieg in die Regionalliga, Durchmarsch in die Bundesliga, Abstieg, Aufstieg, Abstieg, Aufstieg, Pokalsieg, Abstieg, Aufstieg.
Die sportliche Achterbahnfahrt war begleitet von der wirtschaftlichen Konsolidierung des Vereins (zumindest, wenn man dem, was in den Zeitungen steht glauben darf; ich habe zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine anderen Informationen). Die Installierung von Martin Bader als Sportdirektor, der – wie bei NZ-online zu lesen ist – seinen Vertrag jetzt bis 2012 verlängert hat, war wahrscheinlich die gelungenste Personalentscheidung des kleinen Mannes mit dem weißen Bart.
Natürlich war Roths Amtsführung und sein Auftreten in der Öffentlichkeit nicht immer unumstritten. Einige Interview-Äußerungen waren jenseits dessen, was akzeptabel ist. Ein verbaler Feinmechaniker war Roth nie – und das wird er wohl auch nicht mehr werden. Aber eines kann man Roth nicht absprechen: Er ist ein Clubberer durch und durch, er lebt und leidet mit diesem Verein.
Und er ist zu Emotionen fähig. Ich werde nie vergessen, wie Roth beim Abtritt von Trainer Willi Reimann bei der Pressekonferenz in Tränen ausbrach, weil ihn das Schicksal von Reimanns Ehefrau so sehr erschütterte.
Ich meine: Wer über 20 Jahre Präsident des 1. FC Nürnberg war, hat unseren Respekt verdient.
Danke, Michael A. Roth.
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Dem ist eigentlich nicht mehr viel hinzuzufügen.
Es geht ja nicht nur die Ära Roth zuende, die Vereinsspitze wird strukturell umgebaut. Und da wird der als wertkonservativ bekannte Franke natürlich wehmütig und fragt sich, ob ein hauptamtliches Vorstandsmitglied jemals sich so für “seinen” Verein engagiert wie Michael A. Roth das getan hat, mit allen dazugehörigen Ecken und Kanten. Es wurde schon einige male hier geschrieben, aber man kann es nicht oft genug wiederholen:
Ohne Michael A. Roth würde der Club kaum da stehen, wo er heute steht.
Mir persönlich ist vor allem sein strahlendes Gesicht nach dem DFB-Pokalsieg in Erinnerung, das deutlich gezeigt hat, dass da für jemanden so etwas wie ein Lebenstraum in Erfüllung ging.
Ich wünsche ihm bei der Sanierung von ARO jedenfalls genauso viel Erfolg, wie er bei der Sanierung des Club gehabt hat.
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achja, kleine bemerkung am rande:
irgendwie war das eine komische saison auch in den führungsebenen der vereine:
erst wollten die hsv fans bernd hofmann absägen, jürgen born tritt beim sv werder wegen schwarzgeldvermutungen (bisher nicht bestätigt) ab, ein uli h. tritt wohl nun endgültig ab (bin da nocht nicht so sicher
, sein bruder dieter wird in berlin vom hofe gejagt…
winterkorn und magath verstehen sich nicht mehr und nun geht unser “franken-napoleon” bzw wird ehrenpräsi…
etliche charaktere sind somit abgedankt, mehr oder minder freiwillig…
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@Alexander
Ich kann schon verstehen, dass man mit ARO seine Probleme hatte. Auch ich habe mir das eine oder andere Mal gedacht, ach Michael, hättest Du nicht erst überlegen können, bevor Du etwas raushaust. Aber ein Fazit, dass man ihm keine Träne nachweint, kann ich nicht nachvollziehen und ganz ehrlich, das klingt auch für mich respektlos.
Wie gesagt, dass man seinen Stil nicht immer mögen muss, keine Frage, aber gerade in so einem Moment sollte man einfach sehen, dass Roth immer mit Leib und Seele Clubberer war, wie oben schon erwähnt, bleiben auch mir zwei Situationen der jüngsten Vergangenheit in Erinnerung. Einmal seine fast schon kindliche Freude nach dem Pokalsieg, da zeigte er wie sehr er selbst Fan ist und dann sein Auftreten beim Fastabbruch in Frankfurt, als er vor unserem Fanblock beruhigend und deeskalierend stand. Am Ende hat das zwar den Abstieg nicht verhindert, aber er hat damit viel für das Image des Vereins geleistet.
Nein eine Aussage “wir weinen Michael A. Roth keine Träne nach” halte ich einfach nicht für ok.
Natürlich hoffe ich auch, dass wir eine gute und professionelle neue Führung und Struktur bekommen. Es ist mir auch klar, dass so Patriarchen wie unser ARO keine Zukunft mehr haben, es geht mit ihm aber auch ein Stück Tradition und Vereinsgeschichte.
Ich werde Michael A Roth mehr als eine Träne nachweinen, ich fände es mehr als selbstverständlich, dass er im Herbst Ehrenpräsident wird.
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Das sagte ich ja auch. Und ich zitierte da ja nur die “3 Clubfreunde”, auch wenn ich glaube, dass sie es nicht so meinten wie es klingt.
Ich sagte: “Ich brach nicht in Tränen aus”, ich denke, das ist was anderes.
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@Armain und @alle: oben bei [21] hat sich ein fieser Fehler eingeschlichen, der wohl für Irritationen sorgte.
Oben im Kommentar hab ich Folgendes geschrieben:
“Und ich finde auch, dass die Bedeutung von “keiner Träne nachweinen” in ihrer ganzen negativen Konnotation (siehe Redensarten-Index: keine Trauer empfinden, wenn jemand / etwas verschwindet / stirbt) für Michael A. Roth angemessen ist.”
Aber gemeint war statt “angemessen” natürlich “unangemessen”! Danke belschanov, für den Hinweis per Mail! Das ergab sich zwar wohl auch aus dem Gesamtkontext, kann aber schon irritieren. Sorry.
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