DON’T PANIC
Kommentar und Spielauffassung
Gestern mal wieder den Kultfilm “The Hitchhikers Guide to the Galaxy” (Per Anhalter durch die Galaxis) gesehen und bis gerade eben noch den Rest des ‘Re-Live’-Spiels bei ClubTV. Die ideale Kombination zur Vorbereitung auf einen Nachbericht zur gestrigen Heimspielniederlage gegen Hannover 96.
Den Reisenden durch die Galaxis wird die Mitnahme des Reiseführers “Per Anhalter durch die Galaxis” dringend nahe gelegt, nicht nur weil er sehr nützlich ist und ein bisschen billiger ist als die Encyclopaedia Galactica, sondern vor allem auch, weil auf seinem Umschlag in großen, freundlichen Buchstaben die Worte KEINE PANIK (engl. DON’T PANIC) zu lesen ist.
Wir nun befinden uns mit dem Club wieder einmal auf einer abenteuerlichen Reise durch das Universum Bundesliga und könnten einen Reiseführer mit so freundlichen Worten aktuell dringend gebrauchen – jedenfalls wenn man hier und da die Kommentare und ersten Reaktionen sich so zu Gemüte führt. Erste Anzeichen für “Nackte Panik” sehen wohl nicht viel anders aus.
Bestandsaufnahme: 1 Punkt aus drei Spielen, darunter zwei Heimspielen. Das ist schlecht. Das hätte man sich anders erhofft, aber mal zurück zum Anfang und noch bisschen weiter vor. Denn wie hier auch in den Kommentaren zu Recht angemerkt sollte man sich nur mal zum Jahresbeginn zurückerinnern, da hatte die ganz breite Basis nicht nur den Aufstieg schon faktisch abgeschrieben, da hatten alle auch absolutes Verständnis dafür und breite Unterstützung, dass der eingeschlagene Weg der richtige ist.
Aber das ist wohl so wie wenn es um das eigene Sparen geht, das man sich zu Jahresbeginn mit Blick auf die klamme Kasse selbst verordnet hat. Klingt alles toll, wenn man sich so schönrechnet, wo man alles einsparen kann und das auch der Urlaub nicht mehr so dicke sein muss, aber wenn dann so paar Tage ins Land gehen…
Kritik ja, aber woran eigentlich?
Nun kann man mir diese Saison wahrlich nicht mehr vorwerfen, nur Spielberichts-Drittverwerter zu sein, denn ‘leider’ hatte ich alle drei Spiele in voller Länge gesehen – eines davon im Stadion (Frankfurt) und das letzte (Hannover) in aller Ruhe und Muße nachträglich im ClubTV. Kommen wir zum letzten und meine subjektive Meinung dazu, wer damit nicht einverstanden ist, kann sich einfach die Tomaten auf meinen Augen dazudenken.
So schlecht, wie das sich bisweilen in Kommentaren las (und sich noch schlimmer am Radio anhörte), war es nicht. Dazu stehe ich. Vor allem die bisweilen harsche Kritik an einzelnen Spielern verstehe ich nicht und kann sie auch nicht nachvollziehen, obwohl ich versuchte genau vor dem Hintergrund mir das Spiel bei ClubTV noch mal genau anzusehen.
Die Spielanlage ist im Wesentlichen die der ersten beiden Spiele gewesen. Durch die Ausfälle von Boakye und Mnari war MO eh gezwungen umzustellen (für manchem war das mehr Tugend als Not). Es kamen also dann doch die fast schon übertrieben euphorisch geforderten Charisteas und Bunjaku für Eigler und Boakye im Paket, Broich sollte Mnari ersetzen, die Grundordnung blieb aber erhalten. Die Mannschaft war sichtlich bemüht die Fehler der ersten beiden Spiele zu vermeiden und geordneter im Raum zu stehen. Das gelang auch, auch wenn das vielleicht auch am Gegner lag. Die großen klaffenden Lücken bei Gegenzügen fielen mir nicht auf. Man spielte nicht “ohne Konzept”, wie man das mal schnell zur Hand hatte bei so manchem Kritiker, man konnte sein Konzept nur einfach nich durchkriegen.
Es gibt keine Fehlersumme, einer reicht
Der Club macht viel, aber auch viele Fehler. Allein: Fehler werden nicht zusammengerechnet und auch nicht gegen gute Aktionen aufgerechnet und am Ende als Summe ein Ergebnis ausgegeben. Im Fußball reicht manchmal ein Fehler aus, um die entscheidende Chance nicht zu nutzen oder den verheerenden Abwehrbock zu schießen. Fehler Nummer 1 machte aus meiner Sicht Maroh, der hinter seinem Rücken Stajner laufen lässt. Einen weiteren machte Nordtveit, der vor dem Elfmeter einen üblen Fehlpass spielte, später nochmal der junge Norweger, als er sich von Stajner im Strafraum mit einer einfachen Körpertäuschung vernaschen ließ.
Das 0:1 war kein dummes Tor, aber ein unglückliches, eine Kette aus kleinen Unachtsamkeiten, einem Stellungsfehler und einer Fußspitze – vielleicht hätte auch Schäfer in der Situation weiter hinten stehen müssen. Aber sowas kann passieren. So ein Tor ist aber keine Vitaminspritze für nervöse Spieler. Und so summierten sich die Fehler weiter dazu, dass Kraft verschenkt, der Glaube an sich verloren und der Spielfluß flöten geht. Der Gegner wird sicherer, die Aktionen überhasteter.
Es sind diese unscheinbaren Fehler, die gemacht wurden. Dieses ‘etwas zu sehr in den Rücken’ spielen, gerade wenn der Ball etwas nach vorne kommen sollte um dem Spiel Geschwindigkeit zu verleihen, der unnötig angenommene und verlorene Zweikampf, gerade wenn sich der rechts Außenverteidiger nach vorne orientierte. Alles die Fehler, die den gesamten Aufwand einer Spielszene vernichten und man wieder an die Ballgewinnung gehen muss um dann wieder von vorne anzufangen.
Warum gerade Kluge und Mintal dieses mal als die Totalausfälle gesehen wurden? Weiß ich nicht, kann ich nicht erklären. Die meisten Szenen, die mir hängen blieben, waren das Licht und Schatten der Talente beim Club. Ein Gündogan zum Beispiel hat viele Ideen, viele gute, aber auch ganz komische, die zu Ballverlusten führen oder keinen Abnehmer fanden. Ein Diekmeier ist nach vorne nach wie vor eine Wucht, nach hinten aber ein Risiko – gerade wenn er sich mal nach vorne orientiert hat, ist die Rückwärtsbewegung und Orientierung stark verbesserungswürdig. Bei einer weiteren dicken Chance von Hannover kurz nach der Halbzeit stand Stajner auf seiner Seite mutterseelenallein, während Diekmeier im Abwehrzentrum den Ball hinterherstaunte. Oder eben Maroh beim 0:1 oder eben Nordtveit bei Elfmeter und final auch beim 0:2.
MO wird solche Einzelkritik garantiert nicht verlautbaren lassen und hat damit Recht.
Ich als Fan in diesem Blog darf das aber und stelle mich damit gern der Kritik, wenn man sie mir auch belegen kann. Ich sehe diese Mannschaft aber nicht negativ, sondern in einer Entwicklung. Der aktuelle Stand ist zwar nicht befriedigend, aber nicht verwunderlich. Wir haben eine z.T. sehr unerfahrene Mannschaft, die zum einen tolles Potenzial hat, aber eben auch Schwächen. Das aber genau ist das eben, wenn man mit Talenten arbeitet: Man versucht das Talent zu kultivieren, die Schwächen abzustellen, die Fehlerhäufigkeit zu verringern, die Konstanz zu erhöhen und dabei ein auch noch ein Team zu formen. Vor allem in Bezug auf letzteres ist die Kritik derzeit absolut kontraproduktiv!
Überraschung! Wir sind ein Abstiegskandidat.
Aber wir sind noch lange nicht abgestiegen. Es gibt einige Abstiegskandidaten, wir sind eben einer, am Ende werden drei ins Gras beißen und ich glaube, der Club gehört nicht dazu. Warum? Weil wir nicht am Ende einer Sackgasse (mehr) sind, sondern (immer noch) am Anfang eines beschwerlichen Weges. Weil wir Potenzial haben und Talente, Identifikationsfiguren und Kämpfer – und einen Trainer inklusive dahinterstehenden Führung mit einem guten Konzept.
Ja, wir werden noch viele Niederlagen sehen, ja, wir werden wahrscheinlich bis zum Ende zittern müssen. Aber für mich ist das alles doch keine Überraschung. Wir haben doch nun wahrlich keinen überragenden Aufstieg hingelegt, haben allerdings eine Entwicklung gesehen. Und diese Entwicklung brachte uns eben nun auf das nächste Games Level und wie das bei Spielen so ist, ist der nächste Level eben auch schwieriger.
Nein, ich lasse mir die Mannschaft nicht kaputtreden. Ich hab auch wirklich ehrlich gesagt genug von diesen himmelhochjauchzend zu Tode betrübten täglichen Stimmungswechseln, als wenn sich die Hälfte der Fans in einem dauerhaft seelischen prämenstruellem Syndrom befindet. Ich mag mich doch nicht alle Jahre wieder einen Mintal & Co. zur Ikone stilisieren und dann wieder abschreiben.
Die Mannschaft hat zu wenig Punkte für das gute Gefühl. Das ist richtig. Und wir haben noch nichts (überraschend) Positives verbuchen können in Richtung Nicht-Abstieg. Auch korrekt. Andere haben das schon (Mainz, Frankfurt). Stimmt. Aber diese Saison ist noch lange und ich sehe die Mannschaft auf einem Weg. Und wer jetzt schon wieder den Stab bricht und den Trainer anzweifelt oder das Gesamt in Frage stellt, ist mit mir nicht auf einer Linie. – Und vielleicht ist es für die Patentrezept-Kritiker ja auch mal eine selbstkritische Lehre, dass die geforderten Spieler, wie Charisteas und Bunjaku, Nordtveit und vielleicht auch Broich, nicht aus einer noch am Anfang stehenden Mannschaft auf Knopfdruck eine solide Bundesliga-Mannschaft macht.
Ich glaube an diese Mannschaft und an das Konzept. Was dabei am Ende rauskommt, wird man sehen müssen. Mir ist aber nicht bange. Lieber sehe ich so ein Konzept scheitern, als und wirklich wieder zum Deppen zu machen und mal wieder alles hinzuwerfen. Denn das, wäre für mich der fatalste Fehler überhaupt.



Ich glaube nicht das in den Kommentaren von “Nackter Panik” die Rede ist. Es ist nach 3 Spieltagen eine Bestandsaufnahme, die lautet: 3 Spiele von 9 Punkten 1 Punkt geholt. 2 Heimspiele, beide verloren. Gegen Manschaften wie Frankfurt und Hannover96, die eigentlich zum unteren Mittelfeld gehören,1 Punkt geholt und dabei von Hannover 96 regelrecht vorgeführt worden. Die Mannschaft steht meines Erachtens auch nicht in der Kritik, sondern der Trainer. Ich habe dies schon mehrfach gesagt, es ist kein System oder eine taktische Ausrichtung bei Oenning zu erkennen. Deshalb sieht man wirklich erst wie wertvoll der Co.-Trainer Herrmann war. Ich finde auch weiterhin das Kluge und Mintal gestern Totalausfälle waren, die eigentlich nur durch ihre Abspielfehler aufgefallen sind. Das dann ein Spieler wie Gündogan übefordert ist, bleibt nicht aus.
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Wie viele Trainer sollen wir denn noch durchprobieren beim Club? Auf der einen Seite will man mal die Konstanz a la Bremen, wirft aber beim geringsten Gegenwind die Flinte ins Korn.
Und ja, ich sehe durchaus ein Spielsystem mit schnellem Spiel über die Außen – nur darf man dazu halt nicht so viele Fehler im Aufbau machen. Aber das ist eben so ne Sache mit einer Mannschaft, die personell nur maximal Mittelmaß ist und mit jungen Leuten im Team.
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@Alexander
Ich fodere auch keinesfalls die Entlassung von Oenning. Der Club hat zur Zeit vielversprechende Talente wie: Maroh, Frantz, Gündogan, Diekmeier, Risse, Bunjaku. Diese Talente hat Oenning ja auch alle eingebaut, in die Mannschaft. Das Potenzial ist auf jeden Fall da, die Klasse zu halten. Jeder Spieler hat auch mal einen schlechten Tag, so auch Mintal und Kluge. Das es für den Club nur um den Klassenerhalt geht, ist glaube auch jeden klar. Nur ich glaube das Oenning mit dieser Aufgabe überfordert ist.
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wir brauchen einen starken joe mnari.mit ihm steht und fällt das spiel. broich hat einige gute pässe gespielt. er ist jedoch keine 6.
kluge sollte raus, dafür mnari rein.
risse ist aus meiner sicht kein mann für liga eins. seine einwechselungen bringen null…
gygax sollte auch mal wieder ran dürfen.
wir sind in liga eins…es war klar, dass es gegen den abstieg geht.
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ich hätte kluge gestern auf die sechs gestellt dafür broich offensiver!!
mintal darf man einfach nicht auswechseln weil er meistens immer nur 1 gute minute hat indem er ein spiel entscheidet!
gestern hätte oenning in der 2 hälfte gygax für gündogan bringen sollen!! viele angriffe gingen über ilkay und pino und nach vorn ging gar nichts!
vielleicht hätte man es auch mit drei stürmern probieren können beim 0:1 rückstand!! also eigler für kluge einwechseln satt gegen bunjaku(obwohl der auch schwach war)
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Du widersprichst dir, oder? Wenn Oenning in deinen Augen mit der Aufgabe die Klasse zu halten überfordert ist, was willst du dann mit ihm anstellen – außer ihn entlassen?
Gegen Schalke gab es die nicht unerwartete Auftaktniederlage, in Frankfurt ist der Club überzeugend aufgetreten, gestern nicht. Kritik ist an der Leistung gegen Hannover sicher angebracht, aber eine darüber hinaus gehende Diskussion, die den Trainer in den Mittelpunkt rückt und infrage stellt, kommt deutlich zu früh, finde ich.
Gruß vom Kid
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@Kid
Bei Oenning bin ich echt in der Zwickmühle. Auf der einen Seite hat er viele Talente eingebaut, auf der anderen Seite traue ich ihm nicht zu, den Club in der 1. Bundesliga zu halten. Das Spiel gestern gegen Hannover 96 war ein spielerischer Offenbarungseid, d.h.
kein System, kein Zusammenspiel, der Club spielte wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen.
Oenning auf der Bank sah tatenlos zu. Er wechselte Stürmer gegen Stürmer (Eigler für Bunjaku) und nahm dann noch Broich für Risse raus, was meiner Meinung nach absolut falsch war. Risse zu bringen war zwar richtig , aber nicht für Broich. Bunjaku auszuwechseln war auch ein Fehler , denn der schwache Eigler war ,wie immer, keine gute Alternative.
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ausserdem hätte ers bei nem heimspielrückstand mit 3 stürmern probieren müssen!
und gygax für gündogan bringen
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Harald, ich versteh es immer noch nicht. Mag man “spielerischer Offenbarungseid” noch als Frust-Hyperbel werten, finde ich das mit dem Hühnerhaufen übertrieben. Die Ordnung haben sie schon gehalten, ja gerade durch die Auswechslungen blieben die ja auch trainerseitig bestehen (Stürmer für Stürmer und Risse für Broich ist wie sonst Risse für Mnari, wenn dann Kluge auf die 6 geht). Ich finde auch nicht, dass man chaotisch spielte, nur eben zu fehlerhaft – ein vielleicht kleiner, aber entscheidender Unterschied! Wir haben ein Konzept und eine Struktur, jetzt müssen wir an der dessen Umsetzung und dessen Durchsetzung arbeiten.
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…allein mir fehlt der Glaube.
Ich sehe es ja auch noch ein, wenn geschrieben wird, dass man am Anfang einer Saison steht, mit einer neuen, jungen Mannschaft. Ich bin mir auch sicher, dass die Abwehr sich noch finden wird. Fehler werden da auch immer wieder passieren. Diese führen dann halt auch meist zum Tor. Nicht allerdings wenn man keine Torjäger beschäftigt. Ich kann es mir nicht vorstellen, dass wir noch einen Knipser ausbilden können. Der Harry hat in zwei Saisons beim Club nur sieben Tore gemacht. Das machen andere in drei Spielen. Vielleicht kann er mal sieben in dieser Saison machen. Aber nur vielleicht…allein mir fehlt der Glaube.
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@Alexander
Wahrscheinlich haben wir beide nicht das selbe Spiel gesehen. Stajner alleine hat die Abwehr ein ums andere mal durcheinander gewirbelt. Im Mittelfeld kamen selbst Pässe über 2-3m nicht an. Wenn Nürnberg den Ball in der eigenen Hälfte hatte und von einen Hannoveraner angegriffen wurde, spielten sie meist den Ball zu Schäfer zurück. Der wiederum konnte meist den Ball nur lang nach vorne schlagen, weil sich kein Nürnberger anbot. Selbst Einwürfe landeten meist beim Gegner. Wir haben zur Zeit weder ein Konzept noch eine Struktur in der Mannschaft.
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Ich habe gestern erst einmal nix geschrieben, weil man nach so einem Spiel schnell Worte findet, die einem am nächsten Tag dann nicht mehr gefallen.
Natürlich war es gestern ein ganz mieser Tag. Gestern hat die Mannschaft als Kollektiv versagt. Kein einzelner Spieler. Es gibt auch keinen einzelnen Spieler der die Sache in die Hand genommen hat. Dass diese Mannschaft spielen kann haben wir gegen Frankfurt und Schalke gesehen, also braucht man ihr hier kein mangelndes Konzept oder System unterstellen. Sie wirkte gestern auch nicht hilflos, in der Form dass sie nicht wussten was sie nun tun sollten. Es waren einfach zu viele Fehler. Ich denke die Mannschaft war einfach zu nervös hat sich selbst zu sehr unter Druck gesetzt, weil sie dieses Spiel eigentlich gewinnen mussten. Wir haben ja schon einmal nach einer Tresengeschichte von Belschanov über psychologische Unterstützung geredet, hier wäre sie vielleicht angebracht. Gerade bei dieser jungen Mannschaft.
Was hilft jetzt das meckern? Nichts! verunsichert nur noch mehr! Jetzt heißt es einfach aufstehen, weiter arbeiten. Das nächste Spiel ist schon am Samstag, und das wird deutlich schwerer.
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Bin ganz deiner Meinung Maxxx, und der VFB war ja mal unser Lieblingsgegner. 2007
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Wenn Eigler “keine gute Alternative” ist, hätte ihn Oenning nicht auf die Bank setzen dürfen. Offenbar hatte Oenning, der letztes Wochenende noch für seine klugen Einwechslungen gelobt wurde, gestern nicht nur bei seiner Wechseltaktik, sondern auch bei der Besetzung der Auswechselbank ein unglückliches Händchen.
Da stellt sich doch die Frage: Was kann der Mann überhaupt?
Damit keine Missverständnisse aufkommen: Was ich gerade geschrieben habe, ist ironisch gemeint. Die Ironie ist dem Umstand geschuldet, dass man beim Lesen der Äußerungen bestimmter Kommentatoren den Eindruck bekommen kann, als sei Oenning der erste Trainer in der Geschichte des Fußballs, der in einem Spiel Auswechslungen vornahm, die nicht den gewünschten Effekt hatten…
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Also, dass Peter Herrmann jetzt so über den grünen Klee gelobt wird, erstaunt mich doch sehr.
Der geheimnisvolle Strippenzieher im Hintergrund als ein wahrer Mabuse des Fussballs, die hauptamtlichen Trainer nur die Marionetten an seiner Hand?
Mannomann. Auf die Idee wäre ich nie gekommen.
Vor allem, wo unser Club so toll auch in Liga 2 mit P.H. nicht spielte. Hätten die Westvorstädter nicht ihren traditionellen Schwächeanfall auf der Schlußgeraden erlebt oder wären die Lauterer nicht so eingebrochen und hätten wir nicht ne Menge Dusel gehabt – z.B. beim Derby in Fürth – könnten wir morgen wieder DSF gucken.
Jetzt sind wir in Liga 1. Die Mannschaft ist aber dieselbe wie in Liga 2.
Das ist der Unterschied. Sonst nichts.
Noch Fragen, Kienzle?
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Nein, stimmt absolut.
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@Belschanov
Oenning hat Eigler zu Recht auf die Ersatzbank
gesetzt, weil er in den ersten beiden Spielen ein Totalausfall war. Ihn dann nach so einer schlechten 1 Halbzeit des Club´s einzuwechseln kann ich nicht verstehen. Ich bin aber auch mal gespannt auf einige Kommentatoren wenn wir nach 6 Spieltagen mit 2 Punkten am Tabellenende stehen. Die nächsten Spiele sind:
Stuttgart auswärts, Gladbach zuhause, Bayern auswärts!
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Hab auch keine weiteren Fragen
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@ Gretl: Gerade jetzt ist wieder so eine interessante Situation, in der ich Deine Beiträge vermisse… Wäre schön, wieder mal was von Dir zu lesen!
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@Harald:
Ich habe mich wahrscheinlich nicht deutlich genug ausgedrückt. Ich meinte, dass es doch eigentlich ein Unsinn ist, einen Mann auf die Bank zu setzen, bei dem es sich aufgrund akuter oder chronischer Leistungsschwäche verbietet, ihn einzuwechseln. Eigentlich hätte Oenning Eigler für das Hannoverspiel gar nicht nominieren dürfen…
Was die Zukunft anbelangt, bin ich auch gespannt – und zwar zunächst mal darauf, wie die nächsten Spiele ausgehen…
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Ich erinnere nur an ein 6:2 gegegn Aachen. Da war ich live dabei- DAS war desolat. Gegen Hannover kann ich nur sagen, dass sowas halt passiert. Auch die Bauern haben gegen Mainz versagt und von Stajner weiß man, dass der nur göttlich oder grottig spielt. Es ist nicht schön wenn man verliert, aber im Abstiegskampf in Liga 1 passiert sowas eher häufig- sonst wären wir ja nicht im Abstiegskampf. Was nützt es in so einem Spiel einen jungen Spieler wie Kaya oder Vidosic zu bringen, wenn die Stürmer eh kaum Support vom Mittelfeld bekommen?
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entweder mintal wird diese saison wieder torjäger oder wir steigen ab!! weil eigler boakye harry oder bunjaku jeweils nicht mehr als 3 tore machen werden!! die waren in liga zwei nur mässig und für die erste leider zu schwach
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Es mag so kommen, wie du es schreibst, dami. Aber wenn der Club aus den von dir genannten Gründen absteigen sollte, liegt das dann nicht an der Unfähigkeit des Trainers, sondern an der Schwäche der Spieler.
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Ich merke gerade, wie sehr ich mich auf das Spiel in Stuttgart freue.
Wir haben nix zu verlieren (das mit dem Lieblingsgegner 2007 ist sowieso längst Geschichte) und alle Welt geht davon aus, dass wir knüppeldick verlieren werden.
Ist doch wunderbar!
Gegen Hannover hat uns fast die ganze Nation favourisiert und es gab ein sehr ernüchterndes Ergebnis.
Vielleicht ist es ja diesmal andersherum.
Und wenn nicht, ist es auch nicht schlimm, denn gegen diese Stuttgarter werden noch ganz andere verlieren.
Sehen wir’s positiv: Gegen Hannover lief soviel falsch (ich möchte mal ausdrücklich Raffael Schäfer ausnehmen!), dass es in den nächsten Tagen genügend Ansatzpunkte für’s Training gibt. Und so ein Spiel werden die Jungs vermutlich selbst nicht mehr abliefern wollen.
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Es ist immer wichtig, dass man einem Trainer eine langfristige Chance gibt. Es dauert eben seine Zeit, bis der Trainer die Mannschaft richtig kennenlernt und mit ihr zurecht kommt.
Das ist wie in der Arbeit. Wenn man wo neu anfängt, dauert es ja auch, bis man sich mal eingewöhnt.
Mit vielen Trainern wird meist umgegangen, wie mit Leasing-Personal. hehe
So ist das eben in unserer Leistungs-Gesellschaft. Da will man nicht in die Ferne blicken, sondern gleich Resultate sehen.
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da war sie ja schon meine wunschelf…
potzblitz. da habe ich scheinbar schon so einen guten draht zu mo aufstellungstafel und dann das…
…folglich muss ich mich gleich morgen als clubfan entlassen, weil ich diese elf sehen wollte. auf wieder sehen!
zum spiel:
1. zwanzig clubbererbeine waren i.d.r., auf alle fälle bei den gegentoren einen bis zwei schritte langsamer; alexander hat dazu namen genannt. es hätten aber auch andere sein können.
2. BITTE NICHT ALLES INFRAGE STELLEN. die mannschaft muss sich in der ersten liga entwickeln dürfen. skalpellartige fallbeilurteile sind frustäußerungen, die niemandem helfen. wenn es weihnachtet, kann man sehen, ob die rute oder der glühwein überwiegen sollten.
3. stellt der club die fehler ab, ist er gleichwertig. was mit fehlt ist nicht das konzept, sondern jemand, der auf dem platz auch dahingehend die fäden zieht. das kann mo nicht selber tun. und mintal, ob diesmal gut oder nicht, heisst nicht umsonst phantom. sogesehen sollte der nächste blog “wer ist unser strippenziehender Präsenz-Guru?” lauten.
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ich war gegen h96 im stadion – es war einfach eine schlechte leistung – man sollte nicht immer alles gleich in frage stellen. h96 hat eine gute mannschaft und hat auch in berlin schon sehr unglücklich verloren. mit dem trainerwechsel waren die einfach heiß und fast alle club spieler waren unter der form der beiden ersten spiele . das reicht aus und man verliert. man sollte weiter auf die jugend setzen. vorne – harry (war nicht so schlecht wie ergemacht wird) eigler hat auch bei der einwechslung wieder bewiesen, daß er zumindest mom. in der ersten elf nichts zu suchen hat.
da ist ein schlechter bunjanku noch mehr aufgefallen.
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Harry fand ich in der Tat wieder einen der agilsten und seine Abseitsstellungen erstens oft knapp bis strittig, zweitens eben ein Zeichen für einen Stürmer, der auch nach vorne will. Alle guten Stürmer lassen sich zwischen Abseits und Nicht-Abseits hin- und herfallen, das verwirrt die Abwehr und macht deren Abseitsfalle eben zum Vabanque-Spiel. Eine gut eingespielte Mannschaft spielt den Pass erst eben dann, wenn es nicht mehr Abseits ist. Ein Bsp. in HZ2, da stand Harry erst deutlich im Abseits, dann orientierte sich ein Abwehrspieler zurück und hätte nur 1-2 Sekunden später das Abseits aufgehoben, aber der Pass kam zu früh und Harry sieht aus wie der Depp. Aber eigentlich macht er das doch richtiger als die, die mit 2 Meter Sicherheitsabstand vor dem Abwehrspieler stehen. Sehe ich jedenfalls so…
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Meines Erachtens, war es falsch nach dem Aufstieg nicht in einen Bundesligakader I investiert zu haben. (Stichwort Transfersumme 0!) worauf man ja so stolz war.
Der Weg mit den Jungen gut und schön, aber abgefedert bitte, sprich etwas mehr überdurchschnittliche Bundesligaerfahrung in Form von 1-3 erfahrenen Akteuren, hätte man wohl investieren/zukaufen müssen als Unterstützung.
Ohne Pessimist sein zu wollen, das habe ich auch vor dem 1. Spiel! geschrieben, der Hurra Fußball mit den jungen Wilden mag für die 2. Liga reichen, nicht aber für die 1.Liga.
In der Belle Etage gibts dafür von so alten Recken wie den Stajner oder Kuranyi, die dafür dankbar sind, eine auf die Rübe. Heimspiel gegen Schalke verlief ja ähnlich.
Ich teile auch die Befürchtung, dass durch den Weggang von Herman einem jungen im Profifußball unerfahrenen Trainer MO, einfach etwas die Reife fehlt. Die wird er sich wohl erarbeiten müssen, aber bis dahin könnte es schon zappendüster aussehen.
In Stuttgart, sorry bin Realist, gibts wieder Dresche! Klingt pessimistisch, aber so siehts wohl aus
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Ehrlich, nach den vielen Zu- und Abgängen im Sommer (obacht, war ironisch) glaube ich nicht, dass MO seine Mannschaft erst noch kennenlernen muss. Mag sein, dass Mozart (=Broich) für MO so eine Art Wundertüte darstellt (ich persönlich fand ihn nicht so überragend als Sechser), aber im wesentlichen kennt er seine Mannschaft; und er hat sie schon mal aus so einem Dämmertief geholt. Vermutlich erklären sich so auch seine Wechsel: Ist schon mal der Wurm drin, wie kriege ich ihn im laufenden Spiel raus? Ich wechsele die Leute ein, denen ich am ehesten zutraue, nochmal die Stimmung im Team rumzureißen. Hat nicht geklappt, hätte mit anderen Protagonisten wohl auch nicht.
Wir (!) sind jetzt wieder in der Lage der Vorsaison: Am Anfang hecheln wir unserem eigenen Ziel hinterher. Aber: Es dürfte immer noch leichter sein, aus dem Tabellenkeller rauszukommen, als sich an die Tabellenspitze zu setzen.
Ich für meinen Teil werde mich an Personaldiskussionen nicht beteiligen – bestimmt nicht, weil mir nicht danach wäre, sondern weils nix bringt. Eher das Gegenteil: Am Ende setzt man damit den Valzenerweiheranern irgendwelche Flausen in den Kopf, indem man auf diesem oder jenem herumhackt, weil er aber so richtig grottig war (wobei ich nicht glaube, dass es ein individuelles Problem war, ich habe in den Kommentaren zum Spiel auch einige Male gelesen „Das Kollektiv hat versagt“, was mE eher zutrifft). Was mich betrifft mache ich jedenfalls immer denselben Fehler: Ich orientiere mich zu sehr am Möglichen. Die letzten Minuten gegen Schalke oder die letzte halbe Stunde in Frankfurt fand ich mehr als passabel, und da hatte ich gegen Hannover etwas Vergleichbares erwartet. Kam eben anders.
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@Alexander:
Deiner Bewertung der Leistung Charistaes’ stimme ich zu und ich stimme auch dem, was du in deinem Artikel geschrieben hast, zu – abgesehen von deiner Beurteilung der Mannschaftsleistung im Hannoverspiel. Da bist du m. E. zu wohlwollend.
Ich habe den Club gegen Hannover sehr sehr schwach gesehen. Diese Leistung war nicht bundesligatauglich.
Das 0:1 war nicht etwa ein “unglückliches Tor”, sondern ein Tor, das sich der Club selbst zuzuschreiben hat. Es kann doch nicht sein, dass Hannover an der Mittellinie einen Einwurf ausführt und der Ball ein paar Sekunden später im Club-Tor liegt. Da hätten doch die Gegenspieler schärfer markiert werden müssen. Wenn das der Fall gewesen wäre, hätte man den Steilpass auf Stajner unterbinden können und das ganze Unheil wäre nicht geschehen. Bei diesem Treffer stand die gesamte Club-Hintermannschaft mehr oder minder gelangweilt herum und war dann überrascht, dass ein Tor fiel. Übrigens: Was Schäfer in dieser Szene in der Mitte des Strafraums zu suchen hatte, ist mir schleierhaft.
Geradezu erschreckend war die Hilflosigkeit und Uninspiriertheit der Mannschaft nach diesem Gegentor. Da war mir viel zu wenig Feuer und Leidenschaft im Spiel. Wenn man die Klasse halten will, muss ein solches Spiel gedreht werden! Gerade vor eigener Kulisse. Einen unbedingten Siegeswillen habe ich aber nicht erkennen können.
Ich will nicht vorschnell in Panik verfallen, aber die Situation ist jetzt schon dramatisch. Gerade mal einen Punkt aus drei Spielen und von zwei Heimspielen zwei verloren! Dabei heißt es doch immer, dass man seine Heimspiele gewinnen muss, wenn man die Klasse halten will…
Bin gespannt wie’s weitergeht. Der Druck auf die Mannschaft sei im Hannoverspiel sehr hoch gewesen, liest man. Jetzt ist der Druck noch höher…
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auch wenn unsere stürmer totalausfälle sind war es gegen hannover eher so das die ganze mannschaft ausgefallen ist!! den jungen kann man keinen vorwurf machen aber was war mit mintal,kluge oder pino los?? die haben überhaupt nichts auf die beine gestellt!! über pinos seite ging gar nichts nach vorn gündogan war völlig überfordert!! warum hat man dann nicht mit gygax einen erfahrenen mann gebracht?? unsere stürmer kammen somit gar nicht zu chancen!!
ausserdem waren wir letzte saison einen teil der vor-und fast die gesamte rückrunde ohne heimgegentor!! das meiner meinung ist schon sehr toll!!
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@belschanov [31] … “zu wohlwollend” trifft es
Ist ja nicht so, dass ich mich nicht auch gewundert hätte, warum man nur “stets bemüht” spielte und nie den Schalter umlegen konnte wie wenigstens in Hz2 gegen S04 und SGE (und warum man das nicht immer schon von Anfang an schafft auch). Das hätte man ja kritisieren können – da wäre ich dabei gewesen. Aber die Kritik im Sinne von “Trainer zu unerfahren”, “kein Konzept”, “Mintal und Kluge und Harry (mal wieder) Schuld”, da musste ich mal gegengrätschen – daher kommt’s vielleicht dann “zu wohlwollend” rüber.
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Ich glaube, dass man die Mannschaft die gegen Hannover 96 aufgelaufen ist, auch am Samstag gegen Stuttgart auflaufen lassen sollte. Jede Mannschaft braucht eingige Spiele um sich einzuspielen. Nur erwarte ich dann von der Bank, dass früher reagiert wird, wenn es nicht läuft. Es kann nicht sein das mit Umstellungen teilweise wie gegen Schalke bis zur 80 Minute gewartet wird. Das es geht hat das Spiel gegen Frankfurt gezeigt, als beide Stürmer zur Halbzeit ausgewechselt wurden und durch Bunjaku
und Charisteas das Spiel bald komplett gedreht wurde. Risse, Frantz oder Vidosic können
durch ihre hohe Laufbereitschaft immer zur Belebung eines Spieles beitragen. Das hat Risse auch eindrucksvoll am Samstag bewiesen.
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Meine Herren! Bitte etwas ruhiger werden!
Wir haben:
- Ein Spiel anständig gespielt und mit etwas Glück mindestens Unentschieden spielen können. (= Lob vom Meistertrainer Magath)
- Ein Spiel besser als der Gegner gespielt und mit einem richtigen Schiri gewinnen können (=Lob von Skibbe)
- Ein Spiel beschissen gespielt
Fazit:
1. Die Saison ist noch lang!
2. Lieber jetzt so ein Spiel wie damals gegen Aachen verhauen, dann kann man noch rechtzeitig gegensteuern!
3. Statt 2 Tore haben wir ja leicht 4 gemacht und statt einen Punkt hätten wir 4 Punkte (daheim gegen Schalke unentschieden und bei Frankfurt gewonnen)
Bitte mal die aktuelle “Tabelle” anschauen:
Wir sind zwei Punkte hinter Hertha, einen Punkt hinter den Punktgleichen Batzis und SAPheim und VOR 1. FC Poldi und Freiburg platziert.
Also nach wie vor kein Beinbruch und, um auf Alex Beitrag wieder einzugehen:
“Don’t Panic!”
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ich denke, dass man mit der kritik an den stürmern auch mal aufhören sollte.
weder eigler und boakye sowie harry und bunjaku bekamen genügend bälle. natürlich könne sich stürmer auch die bälle holen…boakye war zudem noch angeschlagen. die kritik an eigler kann ich durchaus verstehen…
es fehlt einfach ein kreativer mann…kluge ist das nicht!!!!er wird auch viel zu wenig kritisiert.hoffentlich steigert sich broich und ein joe in alter form…dann klappts auch vorne…
man braucht nur werder gestern gesehen zu haben. pizzaro bekommt die bälle genau richtig gespielt bzw serviert. gut, wir haben weder pizzaro noch marin, özil und co…aber so gehts.
schäfer hat es richtig gesagt…ohne auf das tor zu schießen kann man nicht gewinnen…
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wir haben mit einer schlechten leistung zu recht verloren gegen 96.
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Als ich anfangs der Saison geschrieben habe, ich finde die neue Politik mit jungen, hungrigen Spielern richtig und ich würde in der Not auf diesem Weg mit Bader und Oenning auch noch einmal in die zweite Liga gehen. Da habe ich das sehr ernst gemeint.
Ich konnte mich nur über die Kommentare vor der Saison wundern, die uns im gesicherten Mittelfeld gesehen haben, manch einer auch sog. Experten sprachen ja schon von einstelligem Tabellenplatz. Ich habe das nie verstanden.
Aber was wäre die Alternative? Klar könnte man sagen, einen wie den Ivanschitz, den hätten wir doch auch finden können. Nur warten wir doch mal ab ob der Mainz tatsächlich über die ganze Saison weiterhilft. Dass Mainz glücklicher agiert ist doch klar, die waren für alle Abstiegskandidat Nr.1, gleich gar nach der Trainerentlassung und dem Debakel im Pokal. Dass die nun gern mal unterschätzt werden ist doch klar. Und gerade die Batzis sind doch für solch einen Bock zu Beginn einer Saison oft mal gut.
Richtig ist, wir konnten den Umstand, dass die Mannschaft eingespielt ist zu Beginn der Saison nicht nutzen. Richtig ist, wir konnten die Aufstiegseuphorie nicht mitnehmen. Richtig ist, Reinartz fehlt uns mehr als uns lieb ist. Richtig ist, zur Zeit lahmt unser Offensivspiel, es kommt zuwenig aus dem Mittelfeld und die Stürmer reissen auch wenig. Dass wir da nicht toll besetzt sind war aber auch klar. Nur einen Knipser der für 12/15 Tore gut ist, den können wir uns nicht leisten, bei allen anderen Stürmern hätten sie uns vielleicht geholfen, wahrscheinlich hätten wir nur einen mittelmäßigen (Eigler, Boakye, Charisteas …) gegen einen neuen mittelmäßigen ausgetauscht. Und was hätte das gebracht?
Wenn jetzt hier von damit Peter Herrmann als wahrer Wundermann ins Spiel gebracht wird, dann hat das schon etwas sehr spekulatives. An solchen “Verschwörungstheorien” mag ich mich nicht beteiligen.
Um zum Anfang zurück zu kommen, ich denke immer noch Oenning ist Lehrer genug, dass er die Fehler abstellen kann und die Mannschaft in die Erfolgsspur führt, ich glaube durchaus dass wir in der Liga bleiben können, ich würde aber auch noch einmal den bitteren Weg in Liga 2 mit ihm gehen, wenn es sein muss. Wir brauchen endlich ein langfristiges Projekt, wir brauchen in der sportlichen Führung endlich Kontinuität. Nur dann kann man Schritt für Schritt nach vorne kommen und sich irgendwann dauerhaft in der ersten Liga etablieren.
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Ich denke auch, dass es das am besten trifft: Wir hatten einen schlechten Tag und keiner war in der Lage das Spiel zu drehen. Das gibt es im Fußball immer wieder, dass einen Mannschaft nicht ins Spiel, nicht in die Zweikämpfe findet. Das hat nichts mit nicht wollen zu tun, eher ist es die Last der Favoritenbürde, die wir diesmal hatten und der wir nicht gerecht werden konnten.
Und es bleibt natürlich das alte Problem, wir verschenken mit der Personalie Mintal den Platz für den kreativen Mittelfeldmann, der das Sturmspiel initiieren könnte, gewinnen damit aber einen der effektivsten Mittelfeldspieler der Liga. Ist Mintal gut geht die Gleichung für uns auf, ist er schlecht, dann fehlt uns ein Mann im Mittelfeld.
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Noch eins. Mintal müsste vom Können und von der Erfahrung und seinem Standing in Nürnberg der Mann sein, der in so einem Spiel die Ärmel hochkrempelt und die Mannschaft mitreißt. Aber er ist zu sehr das Phantom, als dass er das leisten könnte.
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So, kicker.de hat jetzt die Spielnoten online gestellt:
Schäfer (3)
Diekmeier (4)
Wolf (4,5)
Maroh (4,5)
Pinola (4,5)
Broich (4)
Kluge (4,5)
Mintal (5)
Gündogan (4,5)
Charisteas (4)
Bunjaku (5)
Nordtveit (4,5)
Eigler (5)
Risse (-)
Für meinen Geschmack sind einige Clubspieler da noch viel zu gut weggekommen …
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Sehr guter Artikel. Ich stimme mit dir überein in all deinen Worten! Gefällt mir gut!!
Am besten gefällt mir folgende Passage:
“Nein, ich lasse mir die Mannschaft nicht kaputtreden. Ich hab auch wirklich ehrlich gesagt genug von diesen himmelhochjauchzend zu Tode betrübten täglichen Stimmungswechseln, als wenn sich die Hälfte der Fans in einem dauerhaft seelischen prämenstruellem Syndrom befindet. Ich mag mich doch nicht alle Jahre wieder einen Mintal & Co. zur Ikone stilisieren und dann wieder abschreiben.”
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Vorab sei gesagt, dass ich keine einzige Szene aus diesem Spiel gesehen habe. Aber ich habe die letzten beiden Spiele in voller Länge gesehen und hier bzw. bei kicker.de die Spielberichte zum H96 Spiel gelesen.
Wenn man die Enttäuschung über die aktuellen Ergebnisse (nicht Leistungen) nach der großen Euphorie vor der Saison berücksichtigt lese ich aus der Summe der Beiträge folgendes:
Wir sollten Stajner kaufen, der ist der gesuchte Knipser!
Nein, das war nur ein Scherz.
So jetzt ernsthaft.
Der Club hat wohl wie auch schon in den ersten beiden Spielen gespielt und ist wieder relativ früh für eigene Fehler bestraft worden. Ich habe den Einsruck, dass der einzige Unterschied zu den letzten Spielen war, dass der Druck/die Erwartung (von außen wie sicher auch von der Mannschaft selbst) gegen die “schon abgestiegenen” Hannoveraner zu gewinnen besonders groß war. Dadurch stieg die Nervosität und somit auch die Fehlerquote. Eine noch höhere Fehlerquote beim letzten/entscheidenden Pass kann aber nur zu einer Nullnummer bei den geschossenen Toren führen. Knipser hin oder her. (siehe Kommentar von Manu zum Thema Pizzaro)
Es war also nur eine von mehreren möglichen logischen Fortsetzungen der Saison, auch wenn wir lieber die erfolgreichere Variante erlebt hätten.
Also Mund abwischen, konzentriert trainieren und in Stuttgart ohne Erwartungsdruck aufspielen.
Ich werde vor Ort dabei sein und wünsche mir eine solide Leistung, mehr nicht.
Optimal wäre aber wenn mit Glück auch noch ein zählbares Ergebnis herausspringen würde, denn nur so wird die Mannschaft an Sicherheit gewinnnen und dann gute Leistungen auch in zählbare Ergebnisse verwandeln.
Thema Hermann: Auch unser aktueller Co hat mehrjährige BuLi-Erfahrung.
Thema Transfers und Trainerfrage: Ich stehe weiterhin voll hinter dem Konzept von MO und MaBa. Einerseits werden die Verantwortlichen (nicht nur beim Club) kritisiert, wenn sie für den kurzfristigen Erfolg Altstars einkaufen, die nochmal für viel Geld eine Saison spielen und dann wieder verschwinden. Andererseits haben die selben Leute nicht genug Geduld um den Trainer/Manager an langfristigen Plänen arbeiten zu lassen. Das weckt bei mir unschöne Assoziationen zu AGs mit ihren von ungeduldigen Aktionären getriebenen Managern.
Danke an Alexander für den klasse Beitrag und an Armin, Manu, Woschdsubbn, Teo und BSE08 für die wertvollen Kommentare.
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Ausgezeichneter Artikel Alexander, stimme Dir nahezu uneingeschränkt zu!
Gerade an diesem Fall zeigt sich die Fragwürdigkeit einer derart gelagerten Argumentation. Weder möchte ich die Fähigkeiten von Ivanschitz in Frage stellen noch gering reden, dass er am vergangenen Spieltag für Mainz der Mann des Tages war. Aber: er hat sich bei seinen wesentlichen “Fremdstationen” seines Profilebens weder bei Salzburg noch bei Athen dauerhaft durchsetzen können. Vielleicht passt es ja in Mainz. Was dem Spieler und dem Verein zu wünschen wäre, aber die Chance – umgemünzt auf den Club – dass man von drei Vereinen einer derjenigen wäre, in denen sich der Spieler als nicht so der Bringer erweist, steht damit immer noch 2:1. Das so ausführlich, damit mal an einem konkreten Fall, von dem die Liga ohne Langzeitgedächtnis im Moment schwärmt, nachgewiesen ist, wie wenig diese “Den hätten wir ja auch verpflichten können”-”Konzepte” zur Analyse taugen.
Ähnliches halte ich von den permanenten Forderungen nach personellen Umbesetzungen in der Mannschaft, namentlich Broich und Nordtveit. Die Leistung gegen Hannover, könnte man nun sagen, bringt deren Befürworter erstmal wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Aber auch hier gilt: ein Spiel bestätigt gar nichts. Selbst die bisherigen drei Spiele geben die Basis für derart fundamentale Kritik, wie sie von mancher Seite verlautbart wurde, überhaupt nicht her. Uns wird im Moment nur sehr klar gemacht, dass es sehr sehr schwierig werden wird – aber das wussten wir vorher schon.
Allerdings – und hier möchte ich Alexanders Grundtenor in eine andere Richtung etwas radikalisieren: wir müssen den derzeitigen Weg des Club mitgehen, weil nach meiner Überzeugung die Alternativen äußerst begrenzt bis nicht existent sind. Will man langfristig oben überleben, muss man als eher finanzschwacher Verein im Kampf um die Talente konkurrenzfähig sein und das geht nur mit der entsprechenden Infrastruktur, die man demnächst ja errichten will. Das wird viel Geld kosten und das kann man anderweitig nicht ausgeben. So einfach ist das. Wenn dann manche im Hinblick auf Charisteas von Stürmern schwärmen, die das an Toren in einer Halbsaison machen, was Harri in deren zwei vollen macht, so fehlt mir der Hinweis, a) wer denn diese Leute sind, b) wie man denn solche Leute finanzieren und c) überhaupt vom Club und dessen Perspektiven überzeugen soll. Hinweis: heute las ich, dass Effenberg den Wert von Gomez auf 12 – 15 Mio schätzt: gezahlt haben die Bauern 30. So schaut’s derzeit auf dem Spielermarkt aus! Charisteas ist, wenn mich nicht alles täuscht, bis dato unser teuerster Einkauf – Resultat bekannt (wobei ich nicht mal zu den scharfen Kritikern zähle). Seitdem sind die Preise für richtig gute Leute eher gestiegen.
Aber ich will mal wegkommen, von der ewigen Stürmerdiskussion – der bisherige Saisonverlauf zeigt ja, dass es in allen Teilen der Mannschaft hakt. Da bleibt für MO noch viel Arbeit zu tun – ich traue ihm das Mögliche zu, was wiederum zur Glaubensfrage Trainer oder nicht dieser Trainer führt. Wer sich gegen MO stellt, der müsste m. E. allerdings schon mal Alternativen präsentieren, die, ich wiederhole mich, a) bezahlbar sind und b) zum Club kämen. Viele glauben anscheinend immer noch, dass die Noris ein Arbeitsplatz ist, nach dem sich Spieler wie Trainer die Finger abschlecken. Mit Verlaub: die jüngere Geschichte – mit Ausnahme einer kurzen “goldenen Periode” (und auch damals hat man mit viel Glück und Geschick Leute verpflichtet, die aus irgendwelchen Gründen nicht auf dem Block Dutzender Vereine und Spielervermittler standen) – zeigt in meinen Augen, dass der Club sich diesen Status erst wieder erwerben muss. Bis dato sind Ruhe und eine gewisse Demut angesagt, wobei man sich schon freuen kann, dass der Club bei Talenten anscheinend bereits wieder eine gute Adresse ist. Aber auch diese Talente müssen eben erst nachweisen, dass sie wirkliche sind.
Ansonsten nehme ich mir ein Beispiel an einem Kumpel und Köln-Fan, der nicht im mindesten beunruhigt ist ob der misslichen Lage seines Vereins. Ein wenig mehr grundlegendes Vertrauen seitens der Fans wünschte ich mir für unsere Mannschaft und unseren Verein allerdings.
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Ich weiß nicht, ob Du das Spiel gesehen hast, ich war hauptsächlich deshalb so niedergeschlagen, weil die Spielweise (sofern überhaupt erkennbar) über weite Teile mir den Eindruck einer nachhaltigen Trostlosigkeit vermittelt hat. Nach den Ursachen zu suchen scheint mir – von außen – nachgerade aussichtslos zu sein, weil sich wahrscheinlich viele Spieler (evtl. inkl. Trainer) vor dem Phänomen dieser Lähmung ihrer Ursache nicht wirklich bewusst sind und nur deren Konsequenzen wahrnehmen. Das Bedürfnis, einen Grund (am einfachsten in Form eines Kopfes) ausfindig zu machen und nach Möglichkeit so schnell und gründlich wie möglich zu eliminieren, ist für Verantwortliche und Fans gleichermaßen mehr als nur natürlich, aber mE von außen unmöglich (daher ist ein Trainerwechsel im allgemeinen sehr beliebtes Mittel in Fällen der Hilflosigkeit beim Abstellen gewisser Probleme). Und am allerwenigsten glaube ich, dass sich sowas an Personalien festmachen lässt.
Wie geschrieben, ich halte das Bedürfnis nach der Suche nach Gründen für vollkommen normal, allerdings habe ich Zweifel, ob in der (wohl nicht nur für mich) sehr emotional beladenen Situation so kurz nach dem H96-Spiel viel Vernünftiges rauskommen kann – wenigstens, wenn es um irgendwelche (einzelnen) Köpfe geht. Mit der Einwechslung bei SGE kam richtig Schwung in die Runde, aber das hat diesmal auch nicht geklappt, vielleicht weil nur einzeln gewechselt wurde (bis der nächste kam, hat der erste die Stimmung auf dem Feld schon aufgenommen, statt neuen Schwung auf’s Feld zu tragen).
Oder lass es mich so sagen: Das Spiel kostete schon eine Menge Vertrauen, und das wurde (wenigstens teilweise) nach dem Pokalsieg durch den Abstieg schon arg beansprucht (erfuhr aber durch den Aufstieg wieder etwas Bestärkung). Die Neigung zum Langmut förderte der letzte Abstieg jedenfalls bestimmt nicht. Besonders nicht, wenn man das Saisonfinale gesehen hat, indem mir unsere Mannschaft ähnlich kraftlos vorkam wie dieses Wochenende.
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Beim Nachlesen merkt ich grad: Ich meinte das Saisonfinale 2008 gegen Schalke.
Und alles in allem: Ich finde, es bleibt gar nichts anderes übrig als zu vertrauen (auch wenn sich’s oben vielleicht anders liest). Und ich denke, das ist alles aber nicht aussichtslos. Es fällt nach diesem Spiel eben einfach nicht leicht…
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Sehe die Dinge ungefähr so wie Farbfilmvergesser.
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Sehe eigentlich auch keinen fundamentalen Dissens zu Farbfilmvergesser
Das Gefährlichste ist in der Tat die Leblosigkeit einer Mannschaft – denn die hat uns zu Saisonende der Abstiegssaison gegen Hertha die nötigen Punkte gekostet. Aber: alle Presseberichte betonen doch unisono, wie sehr es in der Mannschaft stimmt…
Bisher bin ich noch geneigt zu glauben, dass einige im Moment noch verdutzt und fast geschockt sind, dass in der BuLi ein anderer Wind weht als in der 2. Wie anders, das hat man nach den Relegationsspielen und der Vorbereitung wohl nicht erwartet.
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[...] DON’T PANIC : clubfans-united.de Die Antwort ist: 42. Punkte. Am Saisonende. (tags: club nürnberg analyse) [...]
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[...] DON’T PANIC : clubfans-united.de Die Antwort ist: 42. Punkte. Am Saisonende. (tags: club nürnberg analyse) [...]
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1 Punkt aus 3 Spielen und schon wird der Trainerkopf gefordert. Das ist doch mal wieder typisch.
Ich seh es da- man soll es nicht glauben- wie Alexander. (Und bin es langsam echt satt, mir das Gemaule und Gemeckere von den Doldis im Stadion anhören zu müssen, die wie auf Kommando beim Anpfiff das Motzen anfangen. Aber das mal nur am Rande)
Die Mannschaft ist in dieser Formation jung, die Liga erst recht. Erst mal abwarten und ihnen eine Chance geben,
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…und wenn man den Kommentar von Hörnla liest, dämmert einem, dass doch eigentlich Broich so einer ist wie Ivanschitz; vielleicht passt es ja in Nürnberg. Die Saison ist noch jung und auch ich rechne mich der “Don’t Panic” – Fraktion zu…
Jetzt Personaldiskussionen zu starten, ist kompletter Unsinn. Ein schlechtes Spiel passiert auch der besten Mannschaft: Wie konnte sich Bremen von Frankfurt oder Bauern von Mainz “vorführen” lassen? Das ist doch wesentlich “absurder”, als mel gegen einen Gegner in gefühlter Augenhöhe schlecht auszusehen, oder?
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