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DFB-Pokal: Nürnberg vs. Hoffenheim 0:1

Bildzitat - Alle Rechte bei TSG 1899 Hoffenheim

0:1 Endstand – Machen wir das Kapitel DFB-Pokal mal wieder in Runde 2 zu. Nach gutem Beginn lag man wieder mal zurück und danach hatte man nicht die Mittel, Hoffenheim zu besiegen. Bochum ist jetzt die nächste Aufgabe, vielleicht sogar die wichtigere.

Auch wenn ich emotional gerade überhaupt nicht auf Fussball (und den FCN) heute eingestellt bin und ich den Club gefühlt schon in der letzten Runde aus diesem Pokal vearbschiedet hatte (warum auch immer…), hilft es ja nix, show must go on solange man auf Sendung ist: Heute um 19:00 Uhr geht’s los im Frankenstadion gegen den schier übermächtigen Dorfclub aus Hoffenheim. Für die TSG-Website scheint das Ergebnis (siehe Screenshot oben) ja schon festzustehen.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

1. FC Nürnberg
Schäfer – Diekmeier, Maroh, Pinola, Judt – Nordtveit – Choupo-Moting, Kluge, Mintal, Vidosic – Eigler

TSG 1899 Hoffenheim
Hildebrand – Beck, Nilsson, Compper, Ibertsberger – Carlos Eduardo, Vorsah, Salihovic – Ba, Maicosuel, Obasi

     

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Kommentare (68)

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  1. Teo sagt:

    das passt so ein wenig in den chor derer, die ständig irgendetwas von prioritäten erzählen und dass der pokal nicht so wichtig sei.
    das kann ich nicht mehr hören! das halt ich kaum mehr aus!! es geht um die nächste runde, eine menge geld, das der club gut gebrauchen könnte und letztenendlich um die vergleichsweise leichteste möglichkeit sich wieder in das bewusstsein von fußballinteressierten zu spielen:
    also JETZT ist wichtig, nicht irgendwann am freitag. geht raus und haut sie weg!!! und wenn nicht, dann solltet ihr es wenigstens versucht haben…

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  2. big-s75 sagt:

    Meinst du das 2:4 oben rechts? Das ist doch das letzte Bundesliga-Ergebnis…??

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  3. Bertl sagt:

    Tor für Hoffenheim 0:1

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  4. big-s75: Meinst du das 2:4 oben rechts? Das ist doch das letzte Bundesliga-Ergebnis…??

    jo, soweit zum “erklärten” Witz

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  5. Juwe sagt:

    Könnte es sein, dass der Club mal wieder Probleme hat zuhause! ein Spiel zu ‘gestalten’ …das Spiel nach vorne zu entwickeln? Na vielleicht schaffmer den Ausgleich ja noch mit Kontern. *chr* Rennen können die jungen Spieler ja *ironieoff*

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  6. Harald sagt:

    Also was der Club teilweise vor dem Hoffenheimer Tor praktiziert ist absolut hilflos.

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  7. Juwe sagt:

    @Harald

    ich sehs zum Glück nicht! man ist schon im Liveticker bedient *g*
    dazu kommt Hoffenheim ist ne Mannschaft wie man weiß die immer noch zulegen kann

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  8. Harald sagt:

    Das ist einfach zu wenig was der Club bietet. Die 2. Halbzeit war teilweise eine Lehrstunde von Hoffenheim. Erschreckend was vorne im Sturm passiert. Nichts aber auch garnichts passt zusammen.

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  9. Teo sagt:

    hilflos. trostlos. genauso hab ich das befürchtet (s.o.)
    “ist ja nicht so schlimm, war ja nicht so wichtig…” DOCH!!!
    es war DIE gelegenheit OHNE schaden auszuprobieren, wie man nach vorne so etwas wie konzeptinellen druck aufbaut oder eben den WILLEN spürbar werden lässt. NICHTS DERGLEICHEN!
    das hat NICHTS damit zu tun, dass ich die “übermacht” an qualität der tsg nicht anerkenne, nein. aber nicht sooo abschenken. das ist zum gallenstein kriegen!

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  10. Harald sagt:

    @Teo Ich sehe das genauso. Mir fehlt auch der letzte Wille beim Club, das Spiel noch zu drehen.Wenig Aufbäumen, kein Spieler, der das Heft mal in die Hand nimmt. Ich glaube man ist beim Club mittlerweile zufrieden, wenn man gegen Mannschaften wie gegen Bayern oder Hoffenheim nur 2:1 oder 1:0 verliert.

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  11. clubfanseit1965 sagt:

    @Teo, @Harald: Habe vom Spiel nichts mitbekommen, war vermutlich auch gut so. Was Ihr sagt, erinnert mich an den Club vorletzte Saison im Abstiegsjahr: Damals war es die “Truppe der Söldner und Abwanderungswilligen” um Vittek, Koller & Co, heute ist es der Jugendstil… Was meint Ihr, woran liegt’s?

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  12. KUZ sagt:

    Ich komme gerade frisch aus dem Stadion.Und was lese ich hier?? Nur dröges lamentieren.Das war das beste Spiel , das ich seit langer Zeit gesehen habe!Und Hoffenheim ist eine ultraschnelle, technisch sehr gute Mannschaft!Muss ich erwähnen, wie viele Mios die investiert haben? Da sind Spieler dabei, von denen der Glubb nur träumen kann. Natürlich haben die Hoffenheimer mehr vom Spiel gehabt. Aber der Glubb hat spielerisch und technisch voll dagegengehalten. Und das Publikum gab zum Schluss ” Standing Ovations”!Warum wohl?? Die BuLi ist eine 3 Klassen-Gesellschaft. Hoffenheim gehört zur obersten, der Glubb zur untersten . Da kann es schon mal vorkommen, durch eine Standardsituation zu verlieren.

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  13. Teo sagt:

    @clubfanseit1965:
    war es damals einfach nur unverständlich ob der kaderqualität, sehe ich es diese saison durchaus differenziert: ja, das ist nicht genug. ABER: eine jugendstil-mannschaft ist, ich formuliere es mal vorsichtig, ein eher leicht erschütterbares projekt. da darf ein unbeholfener auftritt vorkommen. heute hat mich am meisten gewurmt, dass man aus dem umfeld des clubs und in den medien von einem im vergleich zum freitag eher unwichitgen spiel sprach (s.o.).
    woran es liegt? lange rede, immer klarerer sinn: an der 10…
    da muss eine korsettstange stehen. ein strippenzieher. und das leistet bei allen verdiensten Mintal nicht und Gündogan ist einfach zu jung für diesen job. im forum habe ich es schon mal geschrieben bzgl. neuverpflichtungen. salihovic von der tsg wäre gold wert… sowas bräuchte der club. das hört sich so einfach wie nicht machbar (finanziell) an.
    für mich stellt es sich so dar, dass MO aus dieser not eine tugend macht und rotiert…immer auf der suche nach der besten mittelfeldlösung. nach dem spiel am freitag ist es dann aber wichtig und höchstenzeit, ein grundgerüst zu finden, das man bis weihnachten spielen lässt.
    (Schäfer – Pino, Maroh, Wolf, Diekmeier – Nordtveidt sind klar, aber dann wird es unkonkret…)

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  14. clubfanseit1965 sagt:

    @Teo: Interessante Überlegungen und vor allem nachvollziehbar. Danke!

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  15. Harald sagt:

    @clubfans1965 Dem Club fehlt ganz klar ein Mittelstürmer der Marke Sasa Ciric! Unverständlich für mich, das Oenning jetzt schon im 2. Spiel, Charisteas nicht im Sturm gebracht hat. Egal ob Risse oder Diekmeier Flanken in den Strafraum schlagen, es ist keiner da, der sie verwerten kann.

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  16. Teo sagt:

    @KUZ:
    du bist aber nicht zufällig aus versehen in münchen geblieben und ins falsche stadion gelaufen? ^^
    ich hab das spiel auf sky gesehen und dröge war eher der einfallsreichtum der clubelf oder die definitiv zu attestierende harmlosigkeit…

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  17. Harald sagt:

    @KUZ Mann kann sich auch ein Spiel schönreden und das passiert mir in letzter Zeit zu oft. Gegen Gladbach war es der sogenannte dreckige Sieg, gegen Bayern kann man ja verlieren und gegen Hoffenheim war es ja auch nur ein Pokalspiel.

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  18. Michael sagt:

    Ich weiß nicht was ihr habt?! Das war spielerisch das mit Abstand beste Heimspiel! Es war halt auch NUR Hoffenheim… Was erwartet ihr eigentlich???

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  19. karl pass sagt:

    Also ich muss mich Kuz anschließen…
    Der Klub hat gut gespielt…
    Seinen Möglichkeiten entsprechend.
    Am Ende hat die Genauigkeit gefehlt.
    Das Quäntchen Abgezocktheit dass mann sich
    entweder mit Millionen kaufen oder mit Zeit erarbeiten muss.
    Aber ich hab ein par Pässe und Spielzüge gesehen
    die mich höchst beeindruckt haben..
    Dieses Genörgel finde ich auch echt lahm…
    Klar, das wird dieses Jahr mal wieder eng.
    Aber so ist dass halt beim Club

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  20. KUZ sagt:

    @Harald & Teo: Ich gehe davon aus, dass ich in diesem Jahr KEIN Spiel mehr sehen werde, das besser als dieses sein wird! Eure Schlussfolgerungen dürft Ihr ruhig selber anstellen. Die Punkte werden wohl nur “dreckig” geholt werden. Und am Freitag wirds ” dreckig”..

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  21. Habe das Spiel nicht live gesehen, nur die Ausschnitte in der Sportschau. Scheint ja ne ziemlich einseitige Sache gewesen zu sein. Richtige Torchancen hat der Club offenbar nicht gehabt, sonst wären sie gezeigt worden. Gezeigt wurden fast ausnahmslos Spielszenen, die sich vor dem Clubtor abspielten. Wenn Schäfer nicht seinen Mann gestanden hätte, wäre der Club wohl aus dem eigenen Stadion geschossen worden.

    Auch in der Presse ist von einem Klassenunterschied die Rede, die Abwehrspieler des Clubs seien phasenweise zu Statisten degradiert worden.

    Oenning scheint aber mit seiner Mannschaft nicht unzufrieden gewesen zu sein. Im Gegensatz zu Teo und Harald, deren Kommentare klar in Richtung “der Club war überfordert” gehen. KUZ, den ich hiermit herzlich grüße, und Michael sprechen wiederum vom “bestem Heimspiel seit langem”.

    Ich muss sagen: Ich blicke nicht mehr durch.

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  22. Juwe sagt:

    Ich verstehe ein Rotationsprinzip beim FC Bayern, wo man eine wahnsinnig hohe Leistungsdichte und vor allem Breite im erfahrenen! Spielerkader hat, aber nicht bei dem FCN Projekt ‘Jugend foscht’ bei dem die jungen Spieler erst einmal Erfahrung sammeln und in der Bundesliga Fuß fassen müssen.

    Hier macht für mich ein Rotationsprinzip in dem Ausmaß keinen Sinn, damit diese jungen Spieler auch reinwachsen können und Sicherheit gewinnen.

    Eine andere Frage drängt sich mir auch schon seit einiger Zeit auf. Nachdem MO begeistert Jungtalente landauf, landab quer durch die ganze Republik einsammelt, hat der FCN eigentlich auch eine Jugendarbeit?? …

    Seit Wolf, Kießling kam da nix mehr. Und das war fast schon kurz nachm Krieg.

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  23. KUZ sagt:

    @belschanov: Die 5 minütige Zusammenfassung war schon treffend. Allerdings waren viele schöne Spielzüge hüben wie drüben ( ein Hackentrick von Vidosic in den Lauf von Choupo zum Zungeschnalzen sei stellvertretend genannt), von Strafraum zu Strafraum. Über die Abschlussfähigkeiten unseres Glubbs braucht man ja nicht mehr viele Worte verlieren. Auch wenn ich da auch ein wenig zuversichtlicher geworden bin. Nur , schöne Spielzüge werden in solchen Zusammenfassungen eher selten gezeigt. Vom Tempo her war es das schnellste , was ich seit Jahren gesehen habe! Hoffenheim hat zu Beginn der 2. HZ wirklich viel Druck gemacht, aber der Glubb hat sich daraus wieder befreien können und mit Gündogan kam nochmals Schwung. Schäfer und Pino hinten überragend, Judt vielleicht mit seinem besten Spiel, Broich gezeigt, welch feiner Techniker er ist und hat auch ordentlich gespielt.Bunjaku zeigte sich beweglich , Choupo mit gutem Durchsetzungsvermögen.Das Schöne an dem Spiel: Man stand sich nicht permanent auf den Füßen. Und das machte es zu einem schönen, technisch anspruchsvollen Erlebnis.Kein Gekrampfe wie sonst! Diekmeier wurde teilweise zu dritt beackert von Spielern , die nicht viel langsamer waren.Deshalb dosierte er seine Vorstöße.Maroh schien ein wenig überfordert und wurde gegen Gündogan ausgewechselt!! Dass der Glubb nicht wollte , kann man wirklich nicht sagen. Hoffenheim war einfach besser!! Das muss man auch anerkennen. Aber Hoffenheim ist ja nicht unser Anspruch!!!!!
    Und Danke für den Gruss. Den schickt Dir ein zufriedener Zuschauer gern zurück.

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  24. BSE08 sagt:

    Das mit der Rotation finde ich schon in Ordnung in Bezug auf das wichtige Bochum Spiel. Hat ja keinen Wert, wenn wir Freitag platt sind.
    Mit der Jugend scheint mir dagegen die letzten Jahre tatsächlich ziemlich geschlampt worden zu sein. Die A-Jugend spielte ja vor einem Jahr nicht mal BL. Man hat den Eindruck, dass jetzt wieder mehr im Jugendbereich getan wird, aber die Ernte wird man wohl erst in zwei bis drei Jahren einfahren können.

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  25. Woschdsubbn sagt:

    Also naja, ich war auch im Stadion, habe aber anscheinend woanders hingeschaut, wie KUZ und ein anderes Spiel angeschaut. Sicher, man hat sich vom Ergebnis her erneut achtbar geschlagen und in entscheidenden Szenen fehlt halt glubbtypisch einfach auch mal eine Portion Glück: Pinos Freistoß, der an Freund und Feind und dann knapp am Pfosten vorbeiging oder die Stocherszenen im SAP-Strafraum gegen Ende, da könnte auch mal ein dummer Appraller irgendwie ins Hildebrandsche Tor kullern. Aber ansonsten war das eine klare Sache für Hoffenheim, die dann nach der zweiten Sturm und Drangphase kurz nach dem Pausentee, als sie den Glubb etwa gefühlte 15 Minuten nicht mal aus dem eigenen Strafraum gelassen und gewirbelt haben, um zwei Gänge zurückgeschaltet haben. UND DAS HAT TROTZDEM NOCH LOCKER GEREICHT! (*MIST*!) Auch wenn die Schlußoffensive in den letzten 5 Minuten das Eckenverhältnis von zuvor 2:9 auf ansprechendere ca. 5:9 (oder so) anhob, war der Sieg der Hoffenheimer nicht wirklich gefährdet, fand ich.

    Ich muß mich folgendes Fragen:
    - Warum kam der Glubb erst wieder in der 85 Minute auf die Idee, Fußball wie in den ersten 8 Minuten zu spielen? Hätte man früher Gas gegeben, wäre vielleicht noch eine Verlängerung drin gewesen. Die guten Ansätze sind immer erkennbar, reichen jedoch noch lange nicht, um das ganze Spiel bestreiten und gestalten zu können.
    - Warum hat “Dschobbo” keine Mitspieler? Unsere Stürmer waren bei eigenen Ballbesitz immer zu zweit oder dritt gegen 8 SAPler, das Mittelfeld und der Rest trabte sogar gegen Ende im weiten Abstand hinterher. Typische Szene: Dschobbo vernascht Beck zum xten Male auf der linken Seite und im Strafraum der Hoffenheimer verlor sich ein einziger Glubberer, der sich meist gut hinter den blauen Verteidigern versteckte.
    - Haben unsere Spieler Angst vor vermeintlich großen Namen? Die rechte Seite mit Diekmeier und Vidosic war das ganze Spiel über praktisch tot. Da wurden Zweikämpfe gescheut und/oder der Mitspieler blieb stehen, Rückpaß gespielt usw. Da gefällt mir Risse mit Diekmeier um Galaxien besser.
    - Gegen Hoffenheims Fußballtechniker muß man britisch und körperlich hart am Mann stehen, das ist das einzige Mittel. Nachdem dann Kluge rausging, verblieb Pino als einziger “Grätscher”, die anderen Glubberer begleiteten ihre Gegenspieler sehr brav auf dem Platz. Das ist bei vielen Szenen parallel zum Glubbstrafraumgrenze aufgefallen. In der TSG-Drangphase roch es bald nach einer heftigen Klatsche und nur viel Defensiv-Glück, halbes Herz der SAPler (=siehe deren Mannschaftsaufstellung mit der 2. Garde) und Schäfer verhinderten ein durchaus mögliches 0:4.
    - Juri Judt: Endlich ist Reinhard weg, nun müssen wir leider anscheinend Judt ertragen. In der Abwehr fehlen Alternativen, während sich im Mittelfeld gleichwertiger Ersatz auftürmt. Seltsamer Teammix. Apropos: Hätten wir Ersatz für Diekmeier? Was ist mit Spiro?
    - Kopfballstärke: Kein Wunder, daß das Tor auf der Seite von Pino per Kopf gefallen ist. Da ist unser argentinisch-italinischer Wusler einfach etwas zu kurz geraten.
    - Broich: Juchu, endlich mal jemand, der wenigstens manchmal was anständiges aus einem ruhenden Ball machen kann. Im Spiel wirkt er auf mich leider ähnlich langsam wie Mnari.
    - Mintal: Ist seine Zeit und damit die Unantastbarkeit vorbei? Heute gab es wieder einige Szenen, wo wir uns einig waren: “Die hätte er früher mit zugebundenen Augen stehengelassen”…”Den hätte er früher reingemacht”…”Da hätte er sich früher durchgesetzt” -> Können wir es uns diese Saison auf Dauer leisten, die Stellengarantie weiter zu vergeben?
    - Dschobbo: Der mit weiten Abstand beste Glubberer, dann Schäfer, dann Pino. Ihm fehlte ein zuverlässiger Anspielpartner. Wieder ein Fehlpaßspiel von den meisten Spielern. Also doch Angst vor den großen Namen?
    - Mittelfeld: Keine Bewegung, das machte den Spielaufbau über weite Strecken unmöglich und der Ball war meist nach 5-10m in der gegnerischen Hälfte verloren
    - Es gab Phasen im Spiel, da hatte man das Gefühl, daß Hoffenheim mind. 3 Spieler mehr auf dem Feld hatte. Das ist mir im Schalke Spiel auch schon aufgefallen: Kaum hatte ein Glubberer den Ball, standen ihm meist sofort 1-2 Gegenspieler gegenüber. Das schaffen wir im Gegenzug meist nicht, Hoffenheim spielte 90 Minuten Forechecking. Wiederum Beispiel Diekmeier und Vidosic, die beide in der ersten Halbzeit oftmals mind. 10m weit von ihren Gegenspielern wegstanden. Glücklicherweise war der neue TSG-Brasilianer zwar Ballsicher, aber nicht eingespielt. Anscheinend hat der Glubb einfach Probleme im konditionell-läuferischen Bereich gegenüber vielen Mannschaften? Die sind einfach viel schneller und reagieren fixer. Das hat nichts mit dem Alter sondern mit körperlicher Fitness zu tun. Oder was meint Ihr?

    So, Brainstorming Ende. Wie gesagt, anscheinend habe ich ein anderes Spiel als KUZ gesehen. Ich hoffe auf viele und weit bessere Glubbspiele in dieser Saison!
    Den TV-Zusammenfassungen ist jedoch generell nicht zu trauen. Ähnlich wie bei Kinofilmen: Selber anschauen hilft ;o)

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  26. Woschdsubbn sagt:

    Oh, der Berichterstatter eines berühmten Fußballmagazins war in meiner Nähe im Stadion gesessen. Der hat das Spiel so wie ich gesehen.

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  27. christian sagt:

    Hallo die Wahrheit liegt wahrscheinlich dazwischen – Hoffenheim war besser, aber der Club in Ansätzen nicht schlecht – Als Kluge ging konnte man Eduardo nicht mehr halten – aber auch der Club hatte (bis auf 20 Minuten in Halbzeit 2) ganz gut mitgespielt (aber die Chancenauswertung)
    Mintal – leider (auch schon gegen Schalke) seine Zeit ist um – kommt mit den Jungen nicht mehr mit. Warum wieder Eigler(Risse + Franz wären besser gewesen) – also 2 Vorgaben !!
    Vido, Choupo und Bunjaku – fand ich nicht schlecht !!!
    Abwehr – ok – Spielaufbau müßte schneller kommen –
    Hoffenheim – die spielen einfach geil Fußball – das werden auch noch einige andre Mannschaften zu spüren bekommen !

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  28. Christian sagt:

    Ich schließe mich meinem Namensvetter an, was das Spiel und seinen Verlauf betrifft. Spielerisch war Hoffenheim besser, der Club hatte seine Möglichkeiten, aber nichts Ergebniswirksames daraus gemacht, sprich zumindest ein Tor erzielt. Am besten in der ersten halben Stunde, die man beherzt gespielt hat. Ein einfaches Gegentor und alles Selbstbewusstsein fällt zusammen … Amen.

    Doch bin ich der Meinung, dass der Club nicht viele Spiele mehr haben wird, die leichter sein werden. Auch nicht gegen Bochum, da geht’s dann um den harten Klassenkampf, die sog. 6-Punkte-Spiele.

    Es fehlt dem Club nicht zuletzt an erstligaerfahrenen und -tauglichen Spielern um spielerisch mitzuhalten.

    Vido, Choupo und Bunjaku – fand auch ich nicht schlecht! Sehr gefallen hat mir vor allem Broich, der einigen Ideenreichtum, viel Einsatzbereitschaft und die nötige Abgebrühtheit gezeigt hat. Ich wünsche ihm beim Club nur das beste, einen solchen kann die Mannschaft nur brauchen.

    Der Spielaufbau müßte schneller kommen, dito! Weniger Fehlpässe!

    Nach dem gestrigen Spiel aber weiß ich nicht, ob ich mir das noch so oft antun will, denn leichter wird’s einfach nimmer und die Möglichkeiten und Mittel des Club sind doch sehr sehr beschränkt.

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  29. ElectricMaxxx| Clubfans-United sagt:

    Ich sehe das Spiel ähnlich wie KUZ. Wir haben endlich wieder Fussball gespielt. Dass wir bei Hoffenheim nur durch Glück voll mithalten könnten, war ja wohl jedem vor dem Spiel klar. Ich fand das schnelle Spiel durch das Mittelfeld in den erstne 10minuten überragend. Kurzpassspiel, dass nur noch raunen durch die Zuschauerränge gelaufen ist. Leider schafft unsere Mannschaft dieses Niveao nicht über die volle Zeit zu bringen. Dabei sehe ich eher das Problem. Frische Kräfte wurden einfach zu spät gebracht.
    Ich bin der Meinung: Wenn wir am Freitag gegen Bochum nur die halbe Leistung bringen, dann hauen wir sie gnadenlos aus dem Stadion. Achso dazu müsste dann nur noch jemand das Tor treffen.

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  30. Muss mal einwerfen: Eine wirklich interessante, sachlich geführte und differenzierte Diskussion – denke, da kann man mit eigenen Eindrücken sich ein gutes Bild machen, das sonst so nicht möglich wäre. Dass sich Eindrücke widersprechen halte ich dabei für nichts ungewöhnliches, erst die unterschiedlichen Sichtweisen ergeben ein Bild!

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  31. Klingenstadtclubberer sagt:

    Na dann will ich auch mal meine Eindrücke loswerden:

    Insgesamt habe ich kein schlechtes Spiel von uns gesehen. Die ersten 20min waren, da gehe ich mit KUZ konform, das beste was wir diese Saison vom Club gesehen haben. Aggressiv, schön anzusehen und vor Allem haben sie gespielt. Kurze schnelle Pässe, lange Kombinationen und der Gegener war überfordert. Dann bekommen wir ein Tor nach einem Standart, welches zu diesem Zeitpunkt unverdient war! Tja, und dann bricht die Mannschaft leider ein. Über weite Strecken wurde dann jegliches Konzept vergessen, die Jungswirkten unsicher und konnten Dinge die vor 10min noch machbar waren nicht mehr bewerkstelligen, dazu wurden auf einmal nur noch lange Pässe zum Gegner gespielt. Erst in den letzten 15min konnten sich die Jungs wieder fangen (als Hoffenheim beschlossen hatte das nach Hause zu fahren) und wurden auch wieder sicherer – leider zu spät.

    Hoffenheim ist eine der besten Mannschaften der Liga, es ist keine Schande gegen sie zu verlieren, ärgerlich ist es nur wieder, dass wir gezeigt haben das es doch eigentlich geht. Ich weiß nicht ob es der Jugend der Spieler geschuldet ist oder ob eine allgemeine Verunsicherung herrscht, man kann derzeit offenbar nur schlecht mit Rückständen umgehen.

    Zu den Spielern:
    Kluge hat einen sehr guten Job gemacht (wie eigentlich immer), seine Herausnahme hat weh getan, vor Allem weil Nordveit dieses Mal einfach nicht ins Spiel gefunden. Defensiv ging es irgendwann, aber nach vorne hat er keinen Pass an den Mann gebracht (sonst ja eher seine Stärke).
    Schäfer spielt spätestens seit dem Bayern Spiel in seiner Gala Form die ihn vor 2-3 Jahren mal in den erweiterten Kreis der Nationalelf gebracht hatte – ihm kann man keine Vorwürfe machen.
    Choupo hat gezeigt das man schleunigst über eine Kaufoption nachdenklen sollte. Sehr aktiv, vorne wie hinten, vor Allem auch in der Lage sowas wie Gefährlichkeit auszustrahlen.
    Mintal hatte keinen guten Tag. Ich habe ihn zuletzt nie so schlecht gesehen wie viele andere hier, er hat eben vor Allem Defensiv gearbeitet. gestern lief aber das Spiel an ihm vorbei. Dennoch macht er dann in der zweiten Halbzeit mit zwei Aktionen fast Entscheidendes (z.B. das Ballhochhalten und ablegen auf Vido).
    Zum Rest ist nicht viel zu sagen, Maroh hatte keinen so guten Tag (bisher und auch gegen die Bauern fand ich ihn sensationell) der Rest spielte nicht mal so schlecht und die meisten der SAp Chancen waren nicht mal auf wirkliche individuelle Fehler zurückzuführen.

    Jedenfalls macht mich auch dieses Spiel nicht mutlos. Unsere Ausrichtung (Team,Taktik) ist gut und richtig. Wer zuletzt lacht…

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  32. Hörnla sagt:

    Mir geht es ähnlich wie Alexander, dass erst eine Kombination der zum Teil sehr konträren Ansichten das Spiel so ergibt, wie ich es gesehen habe. In der Tat hatte der Club eine äußerst ansehnliche Anfangsphase, die leider lediglich zu schönen bis mindestens passablen Spielzügen führte, aber nicht zu wirklich zwingenden Torchancen. Dieser positive Beginn ist umso bemerkenswerter, weil Hoffenheim – ähnlich wie der Club gegen Bayern – aus einer immens verstärkten Defensive heraus agierte und, so interpretiere ich auch Oennings Plan gegen Bayern, auf Konter oder einen Standard setzte. Der Plan ging auf und vor allem über weite Strecken der zweiten Halbzeit konnte der Zuschauer nur staunen, welche Qualität diese Hoffenheimer Mannschaft besitzt, denn da beherrschte sie den Club wie das Spiel nach Belieben, zog das Tempo an oder schaltete einen, zwei Gänge zurück, ganz nach Gusto. Hier wurden unserer Mannschaft klar die Grenzen aufgezeigt. Allerdings: sowas geht, vor allem im Pokal, auch schon mal ins Auge: wenn der Club auch nur in der 92. ein Tor reinduselt, werden die Karten ganz schnell neu gemischt und auch eine eigentlich überlegene Mannschaft kann bezwungen werden. Hat eben nicht sollen sein.

    Zu den Einzelkritiken nur einige Anmerkungen: Schäfer, wie seit Wochen schon, überragend, vor allem als zu Beginn der 2. Halbzeit die Ordnung in der Abwehr vollkommen verloren gegangen war und nach der deutlichen Schwächung durch Kluges Auswechslung zugunsten eines diesmal Fehlpass auf Fehlpass produzierenden Nordtveit auch die defensive Unterstützung seitens des Mittelfelds fehlte. In diesem Zusammenhang wird es auch mal Zeit die fast schon reflexartige Kritik an Judt zurückzuweisen, die inzwischen in meinen Augen immer weniger durch die Fakten gedeckt ist. Judt hat seine Sache auf der linken Seite sehr gut gemacht und spielte dort, der Vergleich mit Bieler ist ja mit der letzten Woche noch frisch im Gedächtnis ja möglich, zurecht. Wenn die etatmäßige Innenverteidigung wieder steht, ist zu hoffen, dass mit Pino auf der angestammten Position im Verein mit Diekmeier noch mehr Druck über die Außenverteidiger kommt, aber bis dahin ist Judt in der Form wie gegen Hoffenheim auf der Position absolut in Ordnung. Auch die Feststellung, von Vidosic sei rechts zu wenig gekommen, unterschlägt, dass Vidosic über große Teile des Spiels in der eigenen Verteidigung beschäftigt war. Somit liegt der Grund für die selteneren Flügelvorstöße über rechts nicht im angeblich besseren Harmonieren von Diekmeier und Risse zu suchen, sondern darin, dass beide defensiv stark gebunden waren und es gegen Hoffenheim nicht ratsam sein dürfte, zu flott über die Flügel nach vorne zu gehen. Hätte Ba einen besseren Tag gehabt, wäre das Spiel ganz anders – und deutlicher – ausgegangen, das muss man ganz nüchtern feststellen. Von Broich sah ich gute Ansätze, nicht mehr. Gerade in der kritischen Phase des Spiels in der 2. Halbzeit hätte ich mir da mehr die ordnende Hand erwartet, die Mintal nie war und von seiner Spielanlage her auch nicht sein kann. Dazu auch eine letzte Bemerkung: man billigt zu Recht einem Maroh, einem Nordtveit etc. einen schlechten Tag zu – dasselbe sollte auch für Mintal gelten, ehe man den Stab des wohlfeilen Alters- und Langsamkeitsvorwurfs über ihn bricht, den ich spätestens seit der Causa Galasek nicht mehr hören kann.

    Allerletzte Anmerkung: Kritik an der Rotation Oennings kann ich schon gar nicht nachvollziehen. Im Gegenteil überrascht es mich, wie akribisch das Trainergespann versucht, gegen jeden Gegner die perfekte Taktik zu finden. Für die Umstellung auf 4-1-4-1 kann man MO nicht genug loben, denn so scheint mir das Spielermaterial des Club mit potentiell stärkeren Mittelfeldspielern als Stürmern optimal eingesetzt. Außerdem bringt es der Jugendstil, für den sich der Club nun mal entschieden hat, mit sich, dass die Motivation gerade dadurch gekonnt hochgehalten werden kann, ja muss, dass auch ein junger Spieler spürt, dass er die Chance hat, ins Team zu rutschen, wenn die taktische Ausrichtung passt, und eigenes Bemühen und Leistung stimmen. Auch ein schlechter Tag bedeutet da nicht das Aus. Die Zugabe: eine größere Bandbreite an taktischen Möglichkeiten. Insofern gibt es keinerlei Grund, vom eingeschlagenen Weg abzuweichen.

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  33. Armin sagt:

    @Hörnla

    Eine sehr schöne Analyse, das allermeiste kann ich gut so mit unterschreiben. Gerade das Thema Judt sehe ich ähnlich, sicher stärker in der Defensive, sicher nicht so gut wie Pinola aber allemal ein guter Back-up, evtl. auch mal für die “6″.

    Nur noch eine kleine Anmerkung zu Mintal. Keiner will die Verdienste schmälern und keiner will Marek mit Schimpf und Schande vom Hof jagen. Nur sehe ich schlicht das Problem, dass Mintal ein genialer Knipser war (vielleicht wieder wird), aber das langt heute nicht mehr bei einem Stürmer, für einen Mittelfeldspieler ist das viel zu wenig.

    Dazu erwarte ich von einem erfahrenen Spieler schon ein wenig mehr als von jungen Leuten wie Nordtveit, Maroh, Diekmeier und Co. Gerade in schwierigen Phasen muss ein Mann der schon so lange im Kader ist und solche Erfahrung hat mal vorneweg marschieren.

    Wir verzichten für Mintal auf einen offensiven Spielgestalter und manchmal hat man aktuell wieder den Eindruck wir Spielen mit einem Mann weniger (die Phantomtaktik bringt halt nur was wenn es am Ende klingelt).

    Der Wert von Mintal steht und fällt extrem mit seinen Toren, diese bringt er zur Zeit nicht.

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  34. Bertl sagt:

    Armin<Der Wert von Mintal steht und fällt extrem mit seinen Toren, diese bringt er zur Zeit nicht.

    Die bringt momentan fast keiner beim Club.
    Torwart-Super, Abwehr-gut, Mittelfeld-ausreichend, Sturm-mangelhaft.

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  35. christian

    Hoffenheim war besser, aber der Club in Ansätzen nicht schlecht.

    Auch gegen Mannschaften, die von der Papierform her höher einzustufen sind als der Club, sollte der Club in einem Heimspiel mehr zeigen als gute Ansätze. Wenn ihm das nicht gelingt, bleibt das Projekt – oder sollte man eher sagen: das Experiment? – Klassenerhalt im Ansatz stecken.

    Das sei ganz nebenbei mal angemerkt.

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  36. Christian sagt:

    “Wenn wir am Freitag gegen Bochum nur die halbe Leistung bringen, dann hauen wir sie gnadenlos aus dem Stadion”, so hat ElectricMaxxx geschrieben.

    Die halbe Leistung vom Dienstag wird auch am Freitag keinen Sieg bringen, behaupte ich.

    ElectricMaxxx sagt ja bereits, was das Maß aller Leistung ist: “Achso dazu müsste dann nur noch jemand das Tor treffen.”

    Und den oder die Torschützen sehe ich nicht. Wenn man nach einem Ausgleich in M nicht willens oder fähig ist, nochmals alles nach vorne zu werfen, d.h. an den eigenen Sieg zu glauben, dann ist das nur traurig und nicht erstligareif oder gar -tauglich. Der FCB war allemal schlagbar, so wie Hoffenheim auch. Dass auch der HSV Federn hat lassen müssen und Köln in Stuttgart gewinnt, zeugt einmal mehr, dass in dieser Saison (noch) jeder jeden schlagen kann. Und Oenning und seine Jungs haben das (noch) nicht gemerkt!

    Auf Rechenspiele darf man sich in der Liga von vornherein und gar nicht erst einlassen: Hannover, Bochum …

    Wer in M bei einem eigenen 1:1-Ausgleich nicht Blut leckt oder wessen Kondition schon nach der 75 Minute versagt, der hat nicht verstanden, dass man in M mit fliegenden Fahnen untergehen darf – der hat in der ersten Liga nichts, rein gar nichts verloren.

    Gegen Hoffenheim wird man in der Liga noch zweimal antreten, einmal auswärts, einmal daheim. Zumindest das Heimspiel muss gewonnen werden – am besten bereits im Pokal. Das wär’s gewesen, sich auch in der Liga Respekt zu verschaffen.

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  37. dami sagt:

    das beste heimspiel seit zeiten? ich lach mich kaputt! wir haben keine stürmer sondern nur spieler die im sturm eingesetzt werden! harmlos ohne ende.aber auch aus dem mittelfeld kommt rein gar nichts. ich würde bunjaku durchaus knipser qualitäten zutrauen wenn er dir richtigen bälle bekommen würde. keine abpraller vorm tor weil zu selten jemand schiesst! mintal ist ein totalausfall! würde gern mal broich hinter den spitzen sehen! abwehr gestern leider auch nicht bundesligareif!was ist eigentlich mit gygax oder mnari??

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  38. Kir.Royal sagt:

    Wo sind die Knipser? Wo ist der Stürmer, der auch mal da steht, wo´s wehtut? So wie der M. Schroth seiner Zeit zum Beispiel. Mit ein klein wenig Körpereinsatz sich auch mal durchsetzt. Auch ein Saenko war ein Spieler, der mit einem Dribbling und einer Körpertäuschung auch mal einen Gegner, und nicht nur sich selbst ausspielen konnte. Vielleicht klappt es mit Choupo ja noch, wenn die ganze Mannschaft mit nach vorne spielt. Er war gestern viel zu sehr auf sich selbst gestellt. Gut, wenn der Rest der Mannschaft in der Defensive beschäftigt ist, wird es schwer Druck auf eine gegnerische Mannschaft auszuüben. Der Hoffenheimer Sieg war m. E. nie richtig gefährdert. Die Konter sind in der guten TSG-Abwehr hängen geblieben.

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  39. Teo sagt:

    KUZ: Ich gehe davon aus, dass ich in diesem Jahr KEIN Spiel mehr sehen werde, das besser als dieses sein wird!

    das wäre eine bankrotterklärung für den club. ich bin mir sehr sicher, dass ich noch einige spiele sehen werde, die besser sein werden – und sei es nur aufgrund “dreckiger” siege. in schönheit ist mir der club schon ein paar mal zu oft gestorben. gestern war aber nicht mal das der fall…

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  40. Christian sagt:

    Achja, ich habe es gerade im Fernsehen bemerkt: Köln hat im Pokal den amtierenden Meister besiegt! So klappt’s wahrscheinlich auch in der Liga.

    Ich mag Oenning, sehr sogar. Befürchte aber allmählich, dass er (noch) zu sehr den Jugendtrainer gibt.

    KUZ hat geschrieben:”Dass der Glubb nicht wollte , kann man wirklich nicht sagen.”
    Richtig, doch welch ein Irrtum ist: “Aber Hoffenheim ist ja nicht unser Anspruch!!!!!”

    Doch, Hoffenheim muss der allemal Anspruch in Nürnberg! Köln wird, wenn es so weitermacht wie heute, die Liga halten. Aber der Club?

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  41. KUZ sagt:

    @Teo: Ich schrieb von “BESSEREN Fussballspiel” ( übrigens , es gab vom KICKER die Spielnote 1,5!) und nicht ERFOLGREICHEREN…Das Spiel gegen Bochum muss ” nur” erfolgreicher werden. Besser wirds bestimmt nicht, einfach schon deshalb, weil bei Bochum SCHLECHTERE Fussballer sind..

    @Christian: Köln hat in der BuLi ein Hammerprogramm zum Start, kann sich ein Podolski leisten( der kostet ALLEINE ca 60% des gesamten Glubb-Etats!)und Du glaubst ernsthaft, dass Köln ein potentieller Abstiegskandidat ist? Mit Spielern wie Maniche, Petit oder Novakovic, der für 10 Buden locker steht? Also ich sah in KEINER Prognose, dass Köln so weit unten sein wird. Meine Hoffnung war, dass sie bis zum 8. Spieltag weiter ohne Sieg wären , um dann in den Abstiegssog gesaugt zu sein. Leider hat Stuttgart einen Strich durch die Rechnung gemacht. Dann ist wohl Stuttgart auch ein Konkurrent im Abstiegskampf ( stehen ja noch hinter uns)?
    Wenn Hoffenheim Dein Anspruch ist, dann nenn mir mal jemanden, der so locker 50Mios dem Glubb zur Verfügung stellt.
    In den letzten 2 Jahren hat die BuLi einen unglaublichen Sprung ( finanziell & spielerisch) gemacht, dass ich Euch nur wünschen kann , dass Ihr das Intermezzo ” Bogaalsieg und Eurobabogaal” ausgiebig genossen habt. Denn ich glaube nicht, sooo eine Hochzeit des Glubbs in meinem Leben nochmals erleben zu können.
    Wie klamm unser Glubb finanziell da steht, erkennt man daran, dass der Glubb inzwischen mit über 2 Mios in den Miesen zu stehen scheint, wie der KICKER heute berichtet. Also MUSS der Glubb in der ersten Liga bleiben, sonst ist wohl für lange Zeit eine Konkurrenzbasis verpasst!!!

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  42. Juwe sagt:

    Sehe ich ebenso, in der Bundesliga kann an einem guten Tag auch jeder jeden schlagen, nur beim FCN kommt immer danach das gleiche Lied, …’die Mannschaft hat gezeigt, dass sie wettbewerbsfähig ist’ … das allein wird aber für die Bundesliga letzten Endes nicht reichen, wenn am Ende statt Punkte nur immer diese Statement übrig bleibt.

    Meine Meinung woran es krankt ist, kein schlagkräftiger Sturm, zuviele Jugendspieler (Talent hin oder her), zuviel!! Rotation, wie sollen sich so Talente entwickeln und Erfahrung sammeln.

    Die halbe Mannschaft auszutauschen kann sich ja nicht mal der FCB leisten, der aber zudem über ganz andere Alternativen verfügt.

    Ich gebe da Vorschreibern Recht und habe das so auch schon geschrieben, MO muß mal irgendwie den Jugendtrainer aus dem Hemd schütteln.

    Meines Erachtes war es ein strategischer Fehler nur auf die Jugend zu setzen und gar nichts in Erfahrung für die Bundesliga I zu investieren vor! der Saison. Keinen Cent, es kamen eben wieder ein paar U19 Spieler, die falls sie einschlagen, dann auch wieder weg sind.

    Und ich wette, da wird nachgelegt werden müssen, spätesten in der Winterpause, dann stehen wir aber zum Rückrundenstart mal wieder schön hinten drin. Dann kommt der Druck, in einer langen Saison und noch Verletzungen, Rote Karten ppp. Erinnert mich alles irgendwie an den Rückrundenstart in Karlsruhe vor zwei Jahren…ohne das vorhersagen zu wollen

    Finde es genau den entscheidenden Fehler den Kader, nicht aufgefüllt und mit Erfahrung! abgefedert zu haben. Die Stajners, Kuranyis haben dem FCN ja schon gezeigt, was sie von Jugendstil halten… :-) Kurzum mir wäre da eine ausgewogenere Mischung wesentlich lieber.

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  43. bunteskanzler sagt:

    Die Liga hat in den letzten beiden Jahren tatsächlich einen gewaltigen Sprung gemacht, das sehe ich genau so!

    Finanziell ging es stet begauf und spielerisch haben Mannschaften wie Hoffenheim, Wolfsburg und zum Beispiel Köln langfristig Vereine wie bielefeld, Cottbus Rostock (und wie ich fürchte auch Club) verdrängt. Einige der jetzigen Spieler die vor 2-3 Jahren noch gehobene Bundesligaqualität darstellten sind – obwohl sie nicht unbedingt schlechter geworden sind – höchstens noch unteres Mittelmaß, da einfach die Liga sehr viel stärker ist.
    Und da der Club keine Krösus ist, ist es keine Überraschung das wir erstmal DEUTLICH unterlegen sind. Der Club kann den Klassenerhalt nur über das Kollektiv schaffen, vom Potential der Einzelspieler her sehe ich nicht, welche andere Mannschaft uns klar unterlegen sein sollte (siehe Köln – nimmt 10 Millionen in die Hand für podolski). Die Saison wird ein Husarenritt und der Abstieg WÄRE kein grobes Missmanagement sondern eher Folge aus den nackten Tatsachen.

    Dennoch, gerade deswegen finde ich man sollte die Ruhe bewahren, das Kollektiv ist auf einem guten Weg, stärkere Mannschaften in der Liga (ergo: alle) werden geärgert, die Punkte sind nicht leicht von uns geholt. Erwartungshaltung runterschrauben! Der Klassenerhalt wäre ein sehr großer Erfolg!

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  44. Derbfuss sagt:

    Wir unterhalten uns hier ja gottseidank in einem Forum (bzw. Blog) wo die meisten relativ besonnen an die Sache rangehn und überwiegend Objektivität herrscht. Und da wunderts mich dann schon, daß selbst hier, nach (relativ) wenigen Spielen schon wieder fast alles in Frage gestellt wird. (Sei es der Trainer, der Manager oder viele Spieler)
    In diesem Umfeld (und da sind wir hier wohl ein Spiegelbild des ganz normalen Club-Umfelds) KANN nie was heranwachsen, weil es ganz einfach die Zeit dazu nicht bekommt. Wie ich schon nach dem VFB-Spiel schrieb: ich bin sicher, daß diese junge Mannschaft aus jedem Spiel was LERNT,- und das erforfert halt auch Geduld im Umfeld.
    Oder unser Trainer: wenn ich richtig obacht gegeben habe, dann hat er dieser Mannschaft nun schon 3 Spiel-Systeme vermittelt, (zuletzt ein 4-1-4-1 ) die zu spielen sie in der Lage ist!!!

    Das ist natürlich auch nicht von heute auf morgen von Erfolg gekrönt. Aber es wird sich auszahlen. Und daß wir dieses Jahr um den Klassenerhalt spielen, war uns doch VOR der Saison allen klar.

    Also habt halt alle ein bisschen mehr Geduld mit dieser Mannschaft und schraubt Eure Ansprüche ein bisschen zurück ;-) Die Zeiten mit H.Meyer sind leider vorbei und werden es wohl auf längere Zeit auch sein.

    Ach ja: @Hörnla: Starke Analyse und @KUZ: Du hast Recht: bis auf weiteres werden wir wohl kein so schnelles und gutes Spiel mehr sehen. Höchstens vielleicht zwischen 19.-21.03.2010. Da kommt Hoffenheim nochmal ;-)

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  45. Juwe sagt:

    Weil auch Michael Oenning es heute in den Medien wieder entspannt redet, man soll die finanziellen Unterschiede mal sehen. Was aber machen dann bitte Mainz und Freiburg aus den Möglichkeiten?? …

    dass man einen Dreier holt gegen Gladbach bei 40:60% Ballbesitz gleichermaßen die Zweikampfschwäche, die noch deutlicher war. In keinem der Heimspiele bislang konnte der FCN sein Spiel gestalten. Ich glaube das Konzept wird so nicht aufgehen.

    Der gegenwärtige Tabellenstand trübt etwas das Auge. Klar benötigt es auch Geduld, das macht aber nur Sinn, wenn das Komzept das richtige ist. Köln konnte dagegen entspannt bleiben, weil die einen ganz anderen Kader auf dem Papier haben… da sehe ich beim FCN nichts dergleichen.

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  46. KUZ sagt:

    @Juwe: Wann ist eine Strategie richtig?? Wenn Punkte geholt werden oder wir die Statistik für uns gestalten? ;-) ( Ich weiss, als Glubberer : BEIDES… ;-) )

    Es wurde am Anfang das Aufstiegsprinzip angewandt. Das hat gegen S04 & 96 nicht funktioniert( keine Punkte). Also wird das Auswärtsprinzip, das bisher ganz gut geklappt hat, ein wenig differenziert, mit dem Ergebnis, übles Spiel aber 3 Punkte.Und wenn wir gegen Bochum ( und dem nicht weniger wichtigen Heimspiel darauf gegen Hertha)nur 10% Spielanteile haben, aber die 6 Punkte, bin ich zwar um Jahre gealtert , aber doch bestimmt erleichtert.

    Ich behaupte auch, dass der Glubb, hätte er zum Auftakt BEI 96, Berlin oder auch Schalke gespielt, wir dürften uns über einige Punkte mehr freuen ! Nur der Mainzer Sieg gegen die Bazis ist bei den anderen Aufsteigern außergewöhnlich. Allerdings hätte es wohl ohne ” Robbery” auch für uns bei den Bazis zu einem Punkt wohl gereicht. Die Rotation und veränderte Strategien, die MOE
    praktiziert , finde ich genau richtig. Diejenigen, die eine entsprechende Leistung bringen, spielen, die anderen werden getauscht. Das kann, bei Verletzungfällen, zu einem wichtigen Pfund werden.Also bitte keine Trainerdiskussion…

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  47. Armin sagt:

    Ich bin fast schon entsetzt wie sich die Stimmung beim Club schon jetzt darstellt. Wenn ich mir die Meinungen hier anschaue und im XING-Forum, wo ich auch mitschreibe, dann frage ich mich schon was manche erwartet haben.

    Wir waren der DRITTE Aufsteiger, ergo waren Mainz und Freiburg BESSER als wir, warum sollte sich das nun so einfach ändern? Nur weil wir der Club sind und in den 20ern mal tolle Titel geholt haben?

    Irgendwie glauben immer noch einige, dass wir irgendetwas verdient hätten, weil wir ein “Traditionsverein” sind. Ich verstehe das nicht. Vielleicht liegt es ein wenig an der verharmlosenden Aussage “Betriebsunfall” zum letzten Abstieg, natürlich hat uns dieser Abstieg um 3 bis 4 Jahre zurückgeworfen. Ohne den Abstieg wäre sicher der Grundstein zum neuen Leistungszentrum schon gelegt, so gibt es das eben nur in Plänen, wann es kommt, man wird sehen.

    Vielleicht hat der eine oder andere noch nicht gemerkt, dass in den letzten Jahren Mannschaften aufgestiegen sind, die anders als früher Wattenscheid oder Uerdingen jetzt schon infrastrukturell, sportlich und finanziell ganz anders dastehen als unser Club, insbesondere ist da natürlich Hoffenheim zu nennen. Die sind uns heute doch schon meilenweit überlegen und werden dies in den nächsten Jahren noch ausbauen, einfach weil sie andere Voraussetzungen haben. Und Red Bull steht noch vor der Tür, da kann man in 5 Jahren sicher sein, dass die mit bei der Musik sind. Trotzdem bleibt es bei 18 BuLi-Vereinen, was sagt uns das?

    Wir müssen uns ganz schnell etwas einfallen lassen un da noch mithalten zu können. Nun gibt es zwei Möglichkeiten, wir finden einen Scheich der in Nürnberg investieren will, weil das mit der Tradition ja so toll ist. Ich fürchte nach Deutschland schaut kein Scheich.

    Also bleibt uns doch nur der aktuelle Weg, junge Spieler aufzubauen, den einen oder anderen zu verkaufen und so Geld zu verdienen. Parallel dazu die Infrastruktur ausbauen, sowohl was den sportlichen Bereich betrifft als auch was die Sponsorenbasis betrifft.

    Damit langfristig sowohl den sportlichen Wert der Mannschaft auszubauen als auch die wirtschaftliche Kraft des Vereins zu stärken.

    Wie sinnvoll wäre es da gewesen jetzt wieder in sog. erfahrene Spieler zu investieren? Wir hätten mit unseren finanziellen Mitteln doch sowieso in der dritten und vierten Reihe suchen müssen. Selbst im Ausland kosten mittlerweile die besten Spieler mehr als wir uns leisten können.

    Da ist es doch sinnvoller im Jugendbereich die besten zu suchen und zu verpflichten. Klar einige können wir uns auch da schon nicht leisten, die können wir bloß für begrenzte Zeit leihen, aber immerhin spielen so Fußballer bei uns die großes Potential haben.

    Nein, für mich gibt es keinen sinnvollen anderen Weg, als den jetzt eingeschlagenen und solange wir da stehen wo wir jetzt stehen, solange ist die Saison ein riesen Erfolg!

    Und ich bin auch ganz sicher, dass unsere Mannschaft noch besser werden kann und besser werden wird. Die Jungs lernen und Oenning ist ein Trainer, der den Spielern etwas beibringen kann. Das ist der richtige Weg.

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  48. Hörnla sagt:

    @Armin: Ganz starker Beitrag, der das “große Bild” ins Gedächtnis ruft, auf dessen Basis wir die Leistungen der Spieler bewerten müssen. Unterschreibe ich zu 100 Prozent. Wie im übrigen auch Derbfuss’ wichtigen und notwendigen Hinweis darauf, dass und was diese junge Mannschaft lernt.

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  49. Juwe sagt:

    Ja aber die anderen Mannschaften lernen auch… :-) ich sehe dabei keinen Vorteil beim FCN.

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  50. morph sagt:

    Stichwort:

    Zeit

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  51. Hörnla sagt:

    Aber wenn man jung ist lernt man schneller! ;-)

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  52. belschanov sagt:

    Armins Idee mit dem Scheich ist gar nicht übel. Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr gefällt sie mir.

    Vielleicht könnte ja der Roth einen Kontakt herstellen. Als Teppichhändler kennt der doch bestimmt einige Scheichs und Emire (oder sagt man Emirs?), die beim Club einsteigen könnten…

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  53. Christian sagt:

    @KUZ:

    Ich habe Köln zu keiner Zeit als Abstiegskandidaten gehandelt, lediglich als Kellerkind nach gegenwärtigem Stand der Tabelle. Auch ist Hoffenheim nicht MEIN Anspruch, aber schon eher TSG als FCB.

    Wenn ich (hier sei das persönliche Fürwort stellvertretend zu verstehen) nicht den Anspruch habe, dass auch in München was geht, wenn ich nicht den Anspruch habe, ein Heimspiel gegen Hoffenheim zu gewinnen, weil die ja gegenwärtig zur Tabellenspitze gehören (dort aber ebensowenig bleiben müssen wie die Kölner im Keller), dann kann ich den Anspruch auf Erste Bundesliga aufgeben.

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  54. KUZ sagt:

    @Christian: Einen Abwehrspieler ( Maroh) gegen einen Mittelfeldspieler zu tauschen, zeigt doch gerade diesen Anspruch, erstmal den Ausgleich erzielen zu wollen…mit einer möglichen Option, weitere 30min diese mörderische Tempo zu gehen.
    Da kann ich Dir nicht zustimmen, es nicht versuchen zu wollen.

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  55. Sehe die Dinge so wie Christian (Eintrag 53).

    Nach dem verlorenen Heimspiel gegen Schalke hieß es: Na ja, gegen Schalke kann man verlieren, die sind kein Gradmesser für uns.

    Nach dem verlorenen Heimspiel gegen Hoffenheim heißt es: Na ja, gegen Hoffenheim kann man verlieren…

    Dass man gegen Schalke und Hoffenheim Heimspiele verlieren kann, zeigt der Ausgang dieser Spiele. Ich kann mich aber nur wiederholen: Der Club sollte auch gegen Vereine, die zu den “Großen” zählen, seine Heimspiele nicht verlieren. In Heimspielen – egal gegen welchen Gegner – muss der Club den Anspruch haben, drei Punkte zu machen. Wenn er diesen Anspruch nicht haben darf, sollte er sofort den Spielbetrieb einstellen.

    Ich wundere mich, dass viele Club-Fans solche Heimniederlagen als etwas Selbstverständliches hinnehmen. Da kann man ja gleich den Abstieg als gottgegeben akzeptieren.

    Unsere Mannschaft hat in dieser Saison noch Heimspiele gegen Bayern, Leverkusen, HSV, Hoffenheim, Bremen, Dortmund, Wolfsburg, Stuttgart. Alles Mannschaften, die einen höheren Etat haben als der Club, alles Mannschaften, die stärker besetzt sind. Soll es wirklich nach jedem dieser Spiele heißen dürfen: Na ja, gegen einen Gegner dieses Kalibers ist für uns nichts drin…

    Selbst nach der Heimniederlage gegen Hannover hörte man: Hannover ist eine andere Kategorie. Die haben einen ganz anderen Etat, die haben eine ganz andere Infrastruktur.

    Wenn selbst Hannover eine Nummer zu groß sein soll, stellt sich die Frage, gegen welche Mannschaft man als Fan überhaupt noch einen Heimsieg fordern darf. Da wird’s dann verdammt eng. Da ist dann für den Club nix drin in der Bundesliga. Da ist die Bundesliga dann eine Nummer zu groß für den 1. FC Nürnberg…

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  56. Liebe Leute,

    nehmt’s mir nicht übel, aber wer nicht draußen war, sollte mE auch nicht über unseren Ruhmreichen schimpfen. Aus einigen Gesprächen weiß ich, dass ich das nicht allein so sehe: DAS WAR EIN SPITZENSPIEL DES CLUB!!!

    Dass die Journalie (bitte nicht pauschalieren) auf unserem Ruhmreichen herumhackt, erschließt sich mir gar nicht. Dass das auch der gegnerische Trainer so gesehen hat, beweisen die Einwechslungen: Salihovic und Ibisevic sollten scheinbar geschont werden und erst kommen, wenn’s eng wird. Und ich bin verdammt nochmal der Meinung, dass es sogar verflixt eng war!!!

    So, das musste einfach raus. Dass man im Fernsehen manchmal einen etwas anders akzentuierten Eindruck bekommen kann habe ich auch schon feststellen müssen. Ich meine, Videorekorder lügen da eher selten (obwohl man natürlich ein Spiel, das man live gesehen hat, im Fernsehen manchmal auch nicht unvoreingenommen genießen kann). Und was Sky oder ClubTV so zeigen, naja, manchmal fehlt ein bisschen die Perspektive, und zwar die auf’s gesamte Spielfeld. Wenn ich mir die TM-Zahlen ansehe (Marktwert usw) war das beileibe nicht das Grottenspiel, von dem ARD, kicker und Co dahersoßen. Und zwar nicht nur von Block 30 aus, sondern auch von der Haupttribüne her betrachtet (und – wie schon gesagt – offensichtlich auch von der gegnerischen Trainerbank).

    Nach dem Gladbach-Spiel war ich ein bisschen angefressen, dass die Mannschaft mit ihrer Passivität einen Gegner stark gemacht hat, der eigentlich im Sack war, aber das Spiel gegen die Kraichgauer war mehr als nur ansehnlich, bei mir zumindest blieb kein Wunsch offen (auch wenn ich die Torraumszenen unseres Ruhmreichen nicht beziffern könnte, aber null ist zu wenig). Und ich verstehe beim besten Willen nicht, weshalb sämtliche Medien ein völlig anderes Spiel gesehen haben. Ich meine, wieso hat die NN diesmal über so viele Details vom Rande berichtet und damit bewiesen, dass sie im Stadion waren? Haben sie nach dem Anpfiff vielleicht in der mixed zone nur noch einer Sky-Übertragung gelauscht?!?

    Mir geht’s ein bisschen wie Armin (#47): Ich bin auch schockiert: Da spielt der Glubb einmal echt klasse (subjektive Wahrnehmung, zugegeben, aber nicht nur meine), und schon werden wieder Personalien in Frage gestellt. Weil die Journalie scheinbar versagt! Denn wenn das Spiel etwas verdient gehabt hätte, dann wäre das ein Elfmeterschießen gewesen; ein überlegenes Hoffenheim habe ich jedenfalls nicht über einen nennenswerten Zeitraum erkennen können.

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  57. KUZ sagt:

    belschanov, Du hast Dich letzte Saison, zurecht, darüber aufgeregt, dass der Glubb z.B. bei St. Pauli verloren hat. Warum? Weil unser Kader besser bestückt war! Und heute sind wir die Underdogs!Und diesmal sollen wir den Großen besiegen! Es geschieht auch , war aber leider weder am Samstag noch am Dienstag der Fall.
    Das Schöne am Fussball ist, dass Mannschaften in Krisen kommen können. Oder Kartensperre bzw Verletzungen wichtiger Spieler stören das Gebilde. Deswegen werden auch alle Prognosen der Fachleute nie eintreten. Deswegen hat auch der Underdog gegen einen stärkeren Gegner Möglichkeiten. Die Bauern und Hoffenheimer sind leider im Aufwind ( Hoffenheim hat jetzt die letzten 3 Auswärtsspiele gewonnen!)In Stuttgart der Punkt ( bzw die vergessenen 2 Punkte)war wohl auch der beginnenden Krise der Stuttgarter geschuldet. Da hatten die Freiburger noch das Pech. So wie die Mainzer das Glück hatten, gegen Bazis spielen zu können, die noch in der Selbstfindungsphase waren .Unsere “Kaliber” , und die kann man ja in den Prognosen hier nachlesen, sind andere Mannschaften. Wie Bochum oder Hertha ( leider auch S04 oder 96). Da müssen wir , am besten, voll punkten. Wobei ich bei meiner Prognose bleibe: Auswärts werden wir uns wohl leichter tun , zu punkten.Und den einen oder anderen wichtigen Zähler mitnehmen.
    Dass der Glubbfan Siege fordert und hoffen, ist legitim. Aber er sollte auch akzeptieren, wenn der Gegner( deutlich) besser ist. Und das war Hoffenheim und wenn wir ehrlich sind, die Bazis auch.
    Ich hoffe, wir haben am Freitag abend unsere 8 Punkte.Dann sieht die (BuLi-)Welt schon wieder anders aus…Und wenn nicht, muss auch der Glubb Punkte holen, die nicht eingeplant sind ( z.B in Leverkusen, die vielleicht in eine Krise rutschen)

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  58. Schöner Mist. Da sehe ich mal den Club in einem Pflichtspiel nicht live und schon brennt er ein fußballerisches Feuerwerk ab – ein Feuerwerk, das offenbar so überwältigend war, dass das Ergebnis des Spiels zur Marginalie geworden ist…

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  59. Was das Hoffenheim-Spiel angeht, scheint die Bewertung der Kräfteverhältnisse ja ziemlich kompliziert zu sein. Farbfilmvergesser hat über weite Strecken des Spiels keine Überlegenheit der Hoffenheimer gesehen (56). KUZ hat einen Club-Gegner gesehen, der “(deutlich) besser” war (57).

    Über das Ergebnis des Spiels scheint aber Einigkeit zu bestehen.

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  60. Juwe sagt:

    das muß der falsche Film sein

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  61. Flint Holloway sagt:

    belschanov | Clubfans United: Sehe die Dinge so wie Christian (Eintrag 53).Nach dem verlorenen Heimspiel gegen Schalke hieß es: Na ja, gegen Schalke kann man verlieren, die sind kein Gradmesser für uns.
    Nach dem verlorenen Heimspiel gegen Hoffenheim heißt es: Na ja, gegen Hoffenheim kann man verlieren…Dass man gegen Schalke und Hoffenheim Heimspiele verlieren kann, zeigt der Ausgang dieser Spiele. Ich kann mich aber nur wiederholen: Der Club sollte auch gegen Vereine, die zu den “Großen” zählen, seine Heimspiele nicht verlieren. In Heimspielen – egal gegen welchen Gegner – muss der Club den Anspruch haben, drei Punkte zu machen. Wenn er diesen Anspruch nicht haben darf, sollte er sofort den Spielbetrieb einstellen.

    Wenn man nach einer Heimniederlage gegen einen spielstarken Gegner das Fazit zieht, dass der Ausgang des Spiels nicht zu all zu großem Erstaunen führen sollte, dann ist das auf die Position des Clubs bezogen realistisch. Nicht realistisch ist zu erwarten alle Heimspiele gewinnen zu können. Da liese sich selbst mit einer miesen Auswärtsbilanz die CL kaum noch abwenden.

    Es werden sicherlich auch noch Siege gegen Mannschaften mit deutlich höherem Etat kommen. Diese Momente gibt es für Underdogs immer innerhalb einer Sasion. Zu erwarten, dass es auf anhieb klappt ist aber vermessen.

    Wenn die Leistung aus dem Spiel gegen die TSG morgen wiederholt wird, dann wird es genügend Torchancen geben um am Ende die drei Punkte festhalten zu können. Und das darf dann auch ruhig der Anspruch sein.

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  62. Flint Holloway: (…) Wenn die Leistung aus dem Spiel gegen die TSG morgen wiederholt wird, dann wird es genügend Torchancen geben um am Ende die drei Punkte festhalten zu können. Und das darf dann auch ruhig der Anspruch sein.

    Absolut, so isses.

    @belschanov: Tut mir echt leid für Dich. Dass es Dir die Medien leicht machen wollten, naja, die Welt sieht eben nicht immer aus wie in der Tages- oder in diesem Fall Sportschau. Nenn(t) mich kleinlich, aber für mich macht es immer noch einen Unterschied, ob man den Gegner im Griff hat, oder ob man (mehr oder minder deutlich) besser ist; ich hätte jedenfalls – und zwar alles in allem – beide Mannschaften als gleichwertig bezeichnet.

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  63. Armin sagt:

    Hier werden, für mich, zwei Dinge durcheinander geschmissen. Einmal, dass man natürlich beim Fußball immer ins Spiel gehen MUSS, um “etwas” zu holen. Und dann was man realistisch erwarten kann und sollte.

    Wobei ich mit etwas holen bei den Bayern durchaus auch ein Unentschieden als Erfolg sehe und ich es auch verstehen kann, wenn man die Taktik darauf auslegt, dass man eben dieses Unentschieden holt, sprich eher defensiv spielt, sich nich t rauslocken läßt, nicht “mitspielt” sondern eher versucht das “Spiel” zu blockieren. Das bedeutet natürlich auch, dass nicht alle Spielermit in die Konter gehen, das bedeutet auch, dass man den Abwehrriegel eher im eigenen Drittel aufbaut als dass man Forechecking spielt.

    Dann muss man Geduld zeigen, versuchen das 0:0 zu halten und wenn der Gegener doch ein Tor schießt, dann muss man versuchen mit Nadelstichen und konzentriertem Spiel wieder ein Unentschieden zu bekommen.

    Dieses Spiel habe ich vom Club gesehen, insofern hat die Mannschaft dort ein perfektes Spiel gemacht, dass es am Ende nicht gereicht hat lag eben daran, dass trotz der guten Taktik die individuelle Klasse der Bayernspieler doch gelangt hat. Ich bedaure das, hätte mir das Erfolgserlebnis für unsere Mannschaft gewünscht, aber ich bin nicht enttäuscht, wenn etwas eintritt was rational betrachtet eintreffen musste!

    Genauso gegen Hoffenheim, auch hier war die Mannschaft sehr gut eingestellt und in der letzten Viertelstunde hat doch der Club mehr Druck gemacht als Hoffenheim. Wenn man das mit den letzten Spielen der Hoffenheimer vergleicht sehe ich das durchaus als Leistung, da haben sie nämlich z.B. MG noch drei Tore eingeschenkt und zwar ganz locker und leicht.

    Natürlich nützen diese “Erfolge” nichts, wenn man nicht auch Punkte holt. Schönheitspreise und Preise für gute Einstellung und richtige Taktik gibt es im Fußball nicht. Aber ich bin sicher, dass die Mannschaft diese Punkte auch noch holen wird. Dass mancher vor der Saison schon von einem einstelligen Tabellenplatz fabuliert hat, das war Euphorie im Zeichen der Relegation, realistisch betrachtet über die Zweitligasaison war uns doch allen klar, dass die BuLI ein ganz harter Brocken für die Mannschaft werden würde.

    und @ belschanov, für mich ist die Aussage, dass wenn wir nicht alle Heimspiele gewinnen können, dann seien wir nicht bundesligatauglich ganz schön vermessen. Ich weiß dass Du Fußball gerne auch mal romantisch siehst, dass Geld doch nicht die Tore schießen sollte sondern Leidenschaft, Wille und Begeisterung ausschlaggebend sein sollten, aber Mannschaften die mindestens das fünf- (Hoffenheim) bis zehnfache (Bayern) Wert sind wie unser Club, die sind einfach Favorit auch in einem Heimspiel und wenn der Favorit gewinnt ist das eben keine Katastrophe sondern “normal”, alles andere ist die Sensation und Sensationen sollte man nicht erwarten (wünschen kann man sie sich natürlich immer).

    Auch wenn ich jetzt schon wieder Hochrechnungen lese, dass wir die nächsten zwei Heimspiele gewinnen müssen, Bochum und Hertha werden da mal locker geschlagen, dann erwartet man noch ein bis zwei Punkte aus den Auswärtspartien in Leverkusen und Hoffenheim. Ich kann das nicht ganz nachempfinden. Für mich wären fünf bis sechs Punkte aus den nächsten vier Spielen sehr gut. Alles darüber sehe ich als sicher willkommene aber doch auch glückliche Zugabe.

    Und eins ist doch auch klar, die ominösen 40 Punkte zum Klassenerhalt braucht man auch dieses Jahr ganz sicher nicht mehr, die Tendenz wird eher Richtung 30 Punkte gehen, weil die Liga immer stärker auseinander driftet, sprich das untere Drittel eben gegen das obere Drittel kaum noch Punkte holen wird.

    Unser Club steht nicht auf einem Abstiegsplatz, das ist ein riesen Erfolg für die Mannschaft, ich weiß nicht was da das ganze Geunke soll und die Stimmung rund um den Verein kann ich auch nicht nachvollziehen, wir sollten feiern solange wir so da stehen, anber das ist wohl nicht so ganz die Art des Franken, er schaut lieber nach dem einen Haar in der Suppe als sich an einer wohlschmackenden Suppe zu erfreuen. Schade.

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  64. belschanov sagt:

    @farbfimvergesser:

    Klar ist es unrealistisch, davon auszugehen, dass der Club gegen die “Großen” jedes Heimspiel gewinnt. Ich habe ja auch gar nicht gesagt, dass ich davon ausgehe. Ich habe nur gesagt, dass man als Fan das Recht hat, zu fordern, dass der Club – egal, gegen welchen Gegner – ein Heimspiel gewinnt. Heimspiele gehören gewonnen. Wenn sie nicht gewonnen oder gar verloren werden, ist nicht eitel Sonnenschein, sondern was schief gelaufen.

    Übrigens: Sollte der Club jedes der noch ausstehenden 15 Heimspiele gewinnen, käme er am Ende – die 5 Punkte, die er jetzt hat, eingerechnet – auf 50 Punkte. Für die CL würde das nur reichen, wenn die Auswärtsbilanz nicht “mies” ist.

    Realistischer ist es aber, zu fragen, wieviele Heimspiele der Club gegen die “Großen” nicht gewinnen darf, wenn er die nötigen Punkte für den Klassenerhalt zusammenkratzen will. Denn: Dass man in Heimspielen gegen Vereine “auf Augenhöhe” nicht einfach von drei Punkten ausgehen kann, hat das Spiel gegen Hannover gezeigt.

    Also Freunde, dann hoffen wir mal, dass der Club heute zumindest halb so gut spielt wie bei der Niederlage gegen Hoffenheim…

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  65. Kir.Royal sagt:

    @ Armin #63

    Ich habe das Spiel gegen Hoffenheim auch so ähnlich gesehen. Wir waren gleichwertige Gegner. Allerdings ohne Tordrang. Das Gegentor war keinesfalls zu dieser Zeit gerechtfertigt. Mit dem weiteren Spielverlauf aber immer gerechter. Und da bleibt eben die Frage, wieviel Hoffenheim noch in petto gehabt hätte. Ich bin mir sicher, dass die TSG noch nachlegen gekonnt hätte. Da sehe ich auch den Unterschied zwischen oberem Tabellendrittel und den Abstiegsplätzen. Schon alleine was die “Grossen” dann noch auf der Bank zur Verfügung haben, können die “Kleinen” eben nicht mehr kompensieren.
    Die Abwehr von Hoffenheim stand auch bombenfest. Das eine ums andere Mal sind wir dagegen angerannt ohne ein Durchkommen oder jedwelche Idee. Fazit von mir. Abwehr gut – allerdings mit zunehmendem Verfall. Mittelfeld – Gleichwertig. Sturm – laues Lüftchen.

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  66. christian sagt:

    Man muss den Anspruch haben jedes Spiel gewinnen zu wollen. Gegen Bochum muß ein Heimspiel gewonnen werden. Ich bin auch sehr zuversichtlich, daß es gelingt.
    Obwohl ich nicht versetehen kann, daß Eigler immer wieder gesetzt ist und Charisteas nicht mal im Kader. Ist vielleicht Ansichtssache , aber Harry ist sicherlich immer ein Unruheherd, auch wenn nicht unbedingt der Knipser. Er hätte aber mal das Vertrauen über mehr als 2-3 Spiele verdient.
    Aber MO wird wissen was er tut – (bin ein Fan von ihm – sollte aber bei der Bank auch 3x wechseln) – vielleicht belehrt mich Eigler auch eines Besseres (hin und wieder macht er ja ein Traumtor – aber dann…)
    Ob Mintal noch für 90 Minuten Bundesliga gehen kann bezweifle ich (gegen Hoffenheim war Spiel zu schnell für ihn) – aber was für Harry gelten sollte, gilt auch für Marek.
    Also haut Bochum heute weg – dann sind wir wieder glücklich und können in Ruhe gegen den nächsten Gegner, welcher nicht auf Augenhöhe ist – nichts verlieren (auch Leverkusen ist zu packen)
    Ich freu mich auf heut abend -

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  67. Christian sagt:

    KUZ: @Christian: Einen
    @KUZ:
    Abwehrspieler ( Maroh) gegen einen Mittelfeldspieler zu tauschen, zeigt doch gerade diesen Anspruch, erstmal den Ausgleich erzielen zu wollen…mit einer möglichen Option, weitere 30min diese mörderische Tempo zu gehen.Da kann ich Dir nicht zustimmen, es nicht versuchen zu wollen.

    Da stimme ich dir aber zu, wenn du erlaubst. Die gute Absicht erkenne ich wohl (und habe mich während des Spiels darüber gefreut, dass MO so gewechselt hat), das Ergebnis muss aber unbefriedigend bleiben. (Das Sturmproblem ist unstreitig denke ich.)

    Man kann nicht davonn ausgehen, dass der Club seine Heimspiele gegen die Favoriten gewinnt, aber den Anspruch auch diese Spiele gewinnen zu können, müssen Trainer und Mannschaft haben. Umgekehrt kann man auch nicht davon ausgehen, dass Partien gegen Hannover, Bochum o.a. schon so gut wie gewonnen sind.

    Ich werde heute gegen BO im Stadion sein und befürchte, dass meine Nerven wieder brach liegen, was eigentlich viel seltener der Fall ist.

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  68. @belschanov:

    Sorry, ich meinte, eine Niederlage ist einfach leichter zu ertragen, wenn man a) nicht dabei ist und b) von aller Welt erzählt bekommt, dass man nichts verpasst habe. Vor allem dieses b) meinte ich mit „es Dir leicht machen“. Ich bin mir sicher, wärst Du dabei gewesen, Du wärst begeistert gewesen von der Leistung unserer Jungs. Meiner Frau, mir und der entfernten Verwandtschaft, die alles ganz genauso gesehen hat, ist es jedenfalls merkwürdig leicht gefallen, die Niederlage hinzunehmen, irgend wie waren wir nicht wie sonst nach Niederlagen düster gestimmt.

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