Keine Enttäuschung beim Club
Keine Enttäuschung, aber viele Enttäuschte – und noch mehr Leute, die eh alles besser wissen.
Es werden schon wieder die ersten Banner ausgerollt, die die Köpfe für den Volkszorn fordern, ist ja auch populär in diesen Tagen, den Kopf des Trainerstabs zu feuern, wenn man Gegenwind verspürt. Und weil das dem Aktionismus-Clubberer aus vordertser Reihe nicht genug ist, soll der Manager gleich mit – Haupstache später sagen können “Ich hobb glei gsochd, der muss wech!”
Jörn Andersen, Dieter Hecking und Lucien Favre gingen schon über die Klippe der Bundesliga, kein schlechter Schnitt für gerade mal 7 Spieltage, ginge es nach dem üblichen Mob, müssten folgende Protagonisten (je nach verfügbarerem Kredit an Sympathiewerten oder Lorbeeren) bald sich wieder dem Golfen zuwenden:
- Soldo, 1. FC Köln, 17. Platz – trotz Millionentransfers von Podolski und Maniche
- Klopp, Borussia Dortmund, 15. Platz – nach hoffnungsvollen Start zweimal von echten Spitzenteams vorgeführt und selbst gegen Gegner wie Frankfurt und Hannover nur mit Remis
- Frontzeck, Borussia Mönchengladbach, 12. Platz – Gut gestartet und jetzt im freien Fall, da kommen die, die eben schon immer die Personalie Frontzeck nicht verstanden, wieder aus den Löchern
- Babbel, VfB Stuttgart, 11. Platz – Da fernab von den eigenen Erwartungen und man ihm vorwirft, wegen des Trainerscheins zu selten bei der Mannschaft zu sein
- Van Gal, Bayern München, 7. Platz – Weil die Bayern einen 7. Platz nach 7 Spieltagen bei 6 Punkten Rückstand und mit einer Niederlage gegen Hamburg im Gepäck nur unter schwerem Einsatz von Beruhigungs-Tabletten an das gesamte Management und Umfeld ertragen kann, und sowas ja nicht lange gesund ist…
Dazu könnten ganz realistisch in Kürze sich gesellen, die Kollegen aus Freiburg, Mainz und Frankfurt, wenn die ersten (zu erwartenden) schweren Rückschläge kommen oder sich der Trend weiter bestätigt (Frankfurt).
In dem Sinne, Herr Oenning, sind Sie ja in bester Gesellschaft!
Warum diese (zumindest so empfunden) zunehmende Trainer-Hysterie grassiert, ist sicher eine Spiegel unserer Gesellschaft. Es werden Hoffnungen geschürt (oder doch Aufrechterhalten), die einem die Jubler unter den Anhängern willfährig zutreibt, die Stimmung bei den Sponsoring-Verhandlungen verbessert und neue Spieler zum Wechseln begeistern lässt – und das trotz faktisch schlechter Aussichten. Illusionen lassen an das Gute im Verein glauben, wie an das Fehlurteil der Fachwelt, die all die unentdeckten Perlen aus dem zweiten Glied (wie einst mal Reiner Wirsching) und der Jugend gar nicht kennen, oder daran, dass der Chancentod und Ersatzbank-Globetrotter aus dem Transfermarkt-Schnäppchen-Korb gerade bei deinem Verein nun endlich verstanden wird und hier nun aufblüht.
Für alle Theorien finden sich im Übrigen Vertreter in der Liga. Jüngst im Frankenstadion angetreten der Vfl Bochum zu nennen, der mit Azaouagh, Freier, Hashemian oder Klimowicz all die im Kader hat, die sich so mancher Clubfan genau so vorstellt, wenn er nach erfahrenen Bundesliga-Spielern lautstark ruft. Dumm nur: Gerade zwei Punkte mehr auf dem Konto hat man in Bochum, einen Trainer schon verschlissen und der Sieg in Nürnberg war, bei allem Respekt, eher eine Niederlage des Clubs als ein Sieg für Bochum. Doch das nur am Rande.
Dabei isses so einfach: Wir können gar keine Krise haben, weil die Krise bereits zum Konzept gehörte!
Wenn man der Führung des 1. FC Nürnberg nämlich eben eines nicht vorwerfen kann, dann übertriebene Erwartungen geschürt zu haben. Das berühmte Wortspiel, dass eine Enttäuschung doch nur “das Ende einer Täuschung” sei, kann nur auf Hirngespinsten der Fans selbst fußen. Denn man hatte immer nur eine Marschroute ausgegeben: Den Abstiegskampf wie auch immer zu bestehen. Aber das wurde nicht erhört vor lauter blühender Phantasie, die den Club schon wieder fast im einstelligen Bereich gesehen hatten.
Mit welcher Berechtigung?
Mindestens 2 1/2 Jahre grottiger Kick liegen hinter uns. Ein Abstieg der Hilflosigkeit mit Fußball Marke “lang und weit und dann hilf Koller” (tat er nicht, konnte er nicht). – Wir sahen sportlichen Offenbarungseide in der Saison-Vorbereitung und bis weit hinein in die folgende 2. Liga, die bis in die Niederungen der Tabelle dort führten. Danach eine mehr oder minder stabilisierte Phase unter Oenning, die vor allem in der zweiten Liga (Hört! Hört!) über die Defensive zum Erfolg kam, aber auch schon mal ne Klatsche in Aachen im Koffer hatte. Dann ein Aufstieg, der mindestens zum großen Teil der Schwäche der Konkurrenz zu verdanken ist und im Ergebnis nur - trotz Favoritenrolle vor der Saison - mit Ach und Krach zur Relegation gereichte. Dort angekommen dann zwar zwei klare Siege, die aber selbst im Rückspiel kurzzeitig (siehe Anfangsphase) zu wackeln drohte – gegen eine Cottbusser Mannschaft wohlgemerkt, die schon vor dem Anpfiff des Hinspiels das Attribut “Mannschaft” nicht mehr wert war und mit einem Trainer, der noch vor dem Rückspiel seinen Abgang verkündete.
Merke: Nicht alles, was nach Understatement aussieht, muss auch Understatement sein
Die Neuzugänge waren - auch das ist kein Geheimnis - bereits vorgezogen, das Geld bereits verplant. Die bittere Erkenntnis, dass man auf absehbare Zeit nicht mehr von oben abschöpfen können wird (also “Top-Spieler” einkaufen) sondern von unten aufbauen muss (aus Jugend), zwangen Gelder für die Infrastruktur zu verplanen. Spieler, die man jetzt noch abgeben wollte, hätte man nur quasi verschenken können – dann aber kann man sie eben auch behalten. Denn der Hohn und Spott, hätte ein Gygax oder Charisteas dann woanders eingeschlagen, wäre umso bitterer gewesen und wirtschaftlich auch kaum zu legitimieren.
Mit all der Erkenntnis im Gepäck ging man in die Bundesliga-Saison, wohl wissend, dass man nur über das Kollektiv und mit viel Arbeit und Geduld zum Saisonziel am Ende sich wird retten können, um danach wieder einen kleinen weiteren Schritt zu gehen. Ein Kollektiv, dass sich vom Spieler bis zum Fan erstreckt. Doch was passiert? Bereits im Vorfeld wird gegen das eigene Team (fast schlimmer noch: gegen einzelne Spieler) gepfiffen. Als dann die anderen Spieler unter Fangunst aber nicht den Zweck erfüllten, wurde der gerade eben noch fröhlich ausgepfiffene Söldner flugs zum Heilsbringer erkoren – und ebenso schnell erneut verworfen. Jetzt werden eben die ersten MO/MaBa-RAUS! Fahnen gehisst – FANS RAUS! geht ja schlecht…
Man kann nicht alle Fans und alle Kritik über den Kamm scheren und was man hier oder hier an Qualität in der Diskussion gelesen habe, ist wirklich aller Ehren wert. Und sicher kann man verschiedene Ursachenforschung betreiben, vielleicht auch Lösungsmodelle diskutieren. Was aber eindeutig am Ende bleibt ist die Feststellung: Wir haben aktuell gar keine andere Wahl!
Was uns gerade aber am meisten schadet (und das schon seit dem ersten Pfiff gegen Harry), sind die Fans, die notorisch eh gegen alles sind und einfach nicht in den Kopf bekommen wollen, dass ein 2:1 gegen die Bayern kein “so leicht wäre es nie gewesen dort zu gewinnen” war, sondern eine ganz hervorragende Gesamtleistung bei der jedes Lot mehr an Offensiveinstellung dankbar von den Batzis genutzt worden wäre, um uns fachgerecht zu zerlegen. Gleiches gilt im Übrigen für Hoffenheim.
Einzig eben die beiden bitteren Spiele gegen Hannover und Bochum liegen schwer im Magen, aber nicht weil sie enttäuscht hätten (was kann denn “enttäuschen”? Das sind Bundesligamannschaften! Und wer sich schon gegen FSV Frankfurt oder Oberhausen in Liga 2 schwer tat, das Spiel zu machen, wird sich jetzt ja nicht leichter tun eine Liga höher – gerade wenn die auch noch den Beton anrühren), sondern weil es die letzten Fünckchen Hoffnung auf einen leichteren Saisonverlauf (als befürchtet) vertrieben.
Abstiegskampf wurde vor der Saison proklamiert und es wird sich wahrscheinlich auch diese Saison wieder einmal beweisen, dass die Mannschaft im Abstiegskampf die besten Karten hat, die sich am schnellsten in der Rolle einfindet und selbigen annimmt – Spieler, Trainer, Umfeld und Fans.
Die Unbelehrbaren werden aber weiter an Wunder glauben und Trainer feuern – und wundern sich dann, warum bei ihrem Verein eigentlich nie was langfristiges aufgebaut wurde.
Könnt man sich glatt überlegen das großformatig auszudrucken und am Fernsehturm herabhängen zu lassen..
Klasse getroffen!
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Danke Alexander!
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so und nicht anders! danke
einen punkt in leverkusen und die welt sieht wieder netter aus!
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Doppeltes Danke Alexander!
Einmal weil du mir dadurch ersparst selbst einen solchen Artikel zu verfassen (wie angekündigt geht vieles grad im Stress hier unter) und vor Allem weil du mir aus der Seele geschrieben hast. In Anlehnung an mein post zum Bochum Spiel bezüglich der MB/MO raus Banner hätte ich das hier nicht besser in Worte fassen können.
Die Jungs brauchen jetzt vor Allem Rückhalt um auch mal nach einem 0:1 gegen wen auch immer nicht direkt den kalten Schweiß auf der Stirn zu haben.
Ich habe mir eben spontan 2 Tickets für Leverkusen am Samstag gekauft. Verdammt noch mal! :p
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Bin auch der Meinung weiter mit MÖ/MB allerdings muss ein Umdenken stattfinden, mit einem weiter so wirds nach meiner Meinung nicht! funktionieren. Dafür ist der Kader zu unerfahren und bis auf eine Position die des Torwarts, zu schwach!
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Ein großartiger Artikel!
Ich habe das Bochum-Spiel in einer Fußballkneipe gesehen, war eigentlich nur gekommen, um Billard zu spielen. Hinter mir/uns saßen Club-Fans, solche der begeisterteren Sorte. Das volle fränkische Gefühlsrepertoire, von stoischem Kopfschütteln und Abwinken über Schiedsrichterbeschimpfung bis hin zu «Naa, des werd nix», war zu beobachten.
In diesem Moment habe ich diese enge Verbindung zum Verein beobachten können, die aber seltsamerweise aufhörte, als es um die Leistung der Spieler ging. Den Kader austauschen, den Trainer austauschen…
»Führt alles zu nix», dachte ich mir da. Und habe darauf gehofft, einen Artikel wie deinen da oben zu lesen.
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Ein Trainer wird einzig und allein nur am Erfolg gemessen, dies gilt auch für Oenning. Bei anhaltender Erfolglosikeit wird Oenning dasselbe Schicksal ereilen wie Favre, Hecking und Andersen. Die Fussballvereine werden heute wie Unternehmen geführt. Dort geht es um Fernsehgelder, Sponsoren und den Verkauf von Fanartikeln. Deshalb kann es sich kein Verein in der Bundesliga mehr erlauben über längere Zeit Negativschlagzeilen (Niederlagen) zu haben. Der Druck auf die Verantwortlichen im Verein z.B. von Sponsoren und Medien wird so groß, dass sie über kurz oder lang handeln müssen. Die nächsten 4 Spiele werden über das Schicksal von Oenning entscheiden. Das sind keine geringeren wie Leverkusen, Hertha(mit neuen Trainer), Hoffenheim und Bremen
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Warum hab ich nur vor Hertha mit neuem Trainer am meisten Angst?
@ Harald: ich fürchte du hast Recht.
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der FCN ist halt einfach nur nett, gestrauchelten Mannschaften mit neuem Trainer eine Jobgarantie zu verschaffen, wie sagt man in Bayern .. a gmahds Wieserl .. um 3 Punkte abzuholen.
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Super Artikel Alexander! Danke dafür!
@Harald: Klaro, die nächsten vier Spiele könnten mehr als richtungsweisend für Oennings Zukunft sein. Aber ich kann trotzdem nicht so recht daran glauben, dass MOE geschasst würde. Zumal es ja kaum sinnvolle Alternativen gäbe!
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Wir sind uns in den wesentlichen Punkten einig, Alexander. In einem Punkt aber nicht: Wenn unsere Mannschaft daheim gegen Hannover und Bochum verliert, darf man als Club-Fan schon (mehr als) ein bisschen enttäuscht sein – auch wenn man kein verblendeter Idealist ist.
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Alexander´s Beitrag bringt die Sache ziemlich auf den Punkt, super. Kontinuierlicher Aufbau bedeutet realistische Erwartungen, ich glaube dem können hier die meisten zustimmen.
Was aber schon wichtig wäre: es muß auf die Dauer erkennbar werden dass sich die Mannschaft weiterentwickelt, es muß erkennbar sein dass Trainer und Mannschaft an sich und den eingeschlagenen Weg glauben. Nur dann wird es möglich sein einen größeren Teil der Fans auf diesem Weg mitzunehmen.
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Sorry, Josch, das traue ich den meisten Fans nicht zu. Die sehen nur das Ergebnis.
MO meinte vor Saison: Wir müssen Erfolge jetzt anders definieren. Und meinte damit Erfolge in individueller Entwicklung. Wenn aber nun ein Eigler in den Augen der Trainer Fortschritte macht, weil er das, was er vorgegeben bekam, umsetzte, die Fans aber in seiner Rolle etwas anderes erwarteten, gehen Erwartungen und Entwicklung auseinander. Nur ein Beispiel von vielen möglichen.
Ich vergleiche es mit Kinderfussball, den ich regelmäßig verfolge. Da stehen außen Eltern, die ihren Filius anschreien, gefälligst nach hinten abzusichern, während der Trainer mit ihm in der Woche trainierte, genau in der Phase aufzurücken. Anspruch und Wirklichkeit sind eben subjektiv. Vertrauen wäre besser.
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Wenn ich Josch richtig verstanden habe, hatte er es auch mit einer ‘Weiterentwicklung’ der Mannschaft verknüpft!
Warten wir es ab ob, die nötige Weiterentwicklung noch einsetzt, ich traue es dem überwiegend unerfahrenen Kader in dem gebotenen Zeitraum nicht zu.
Spätestens nach den nächsten 4 schweren Punktspielen, ist der FCN im Tabellenkeller zementiert. Hannover und Bochum wären zur Schadensbegrenzung essentiell wichtig gewesen bzw die Punkte daraus!
Und dann wird man in der Winterpause hektisch nachlegen, was vor der Saison in Ruhe möglich und sinnvoll gewesen wäre.
Dieser Kader hat schon in der II. Liga keine glänzende Rolle gespielt. Nun soll er aber ausgerechnet in der Bundesliga explodieren? Das ist für mich gegen jede Logik.
Dazu kommt, ehemals tragende Säulen wie Mintal und Wolf sind nie ganz zurück gekommen nach ihren schweren Verletzungen.
Vor der Saison wurde der Kader einfach nicht weiterentwickelt personell, um auch bei den neuen Anforderungen und da gehört Routine dazu, bestehen zu können!
Meines Erachtens war alles so vom ‘Jugendstil’ am Valznerweihe geblendet, dass dabei ein entscheidender Denkfehler unterlaufen ist, sich auf neue Anforderungen einzustellen.
Es funktioniert in der II. Liga zahlreiche überdurchschnittliche Jungtalente auszubilden, da wird es nicht so gnadenlos bestraft, das funktioniert aber nicht in der 1. Liga und wenn nur punktuell und mit einer guten Mischung alt/jung.
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Klasse Artikel mit einem passenden Kommentar von Belschanov.
Und doch bleiben so viele Fragen. Kontinuität – ist das überhaupt möglich? Ist dafür nicht der Klassenerhalt die Grundvoraussetzung?
Langfristige Konzepte und Bundesliga – ein “entschiedenes” Ja! – Aber…?!
Ja – aber wir müssen auf jeden Fall Deutscher Meister werden (FC Bayern und Klinsmann).
Ja – aber wir müssen auf jeden Fall ins internationale Geschäft (VfB, Schalke und Konsorten).
Ja – aber wir dürfen auf keinen Fall absteigen (die üblichen Verdächtigen).
Nicht leicht, denn so ein “Aber” legt die Kontinuitäts-Meßlatte ganz schön hoch.
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Auch von mir ein Danke schön für diesen Artikel, wie man ihn wahrscheinlich einzig und allein hier lesen kann.
Lest mal die Kommentare von vor der Saison, natürlich haben einige da schon auf den fehlenden Knipser hingewiesen, nur sind wir ehrlich, wir können diesen definitiv nicht kaufen, weder können wir uns eine Ablöse leisten, siehe HSV aktuell mit Berg, der 10 MIO gekostet hat! Stellt Euch die Situation mal hier beim Club vor, der Mann wäre komplett verbrannt. Übrigens auch ein Guerrero hat einige Zeit gebraucht beim HSV um den aktuellen Stellenwert zu bekommen. Stürmer brauchen Vertrauen und Trainer die zu ihnen stehen, leider sehe ich da auch bei Oenning nicht immer das letzte Quäntchen Vertrauen, aber in unserer aufgeregten Medienzeit ist das sicher auch nicht ganz einfach.
Aber trotz des fehlenden Stürmers haben hier die meisten erwartet, dass wir nichts mit dem Abstieg zu tun haben werden, teilweise wurde von einem einstelligen Tabellenplatz geredet, ich nehme mich da gar nicht aus. Einstellig habe ich zwar nie erwartet, aber einen deutlich erfolgreicheren Start schon. Gab es für diese Hoffnung einen realistischen Grund? Nein, es war eher die Euphorie der Relegation gepaart mit der üblichen rosaroten Fanbrille.
Realistsisch war was Oenning gesagt hat: Wir werden häufiger verlieren, wir müssen Erfolg anders definieren, es wird bis zum Ende ein harter Kampf, den wir bestehen können. Ja, mehr ist nicht realistisch, aber warum tut man sich als Fan damit so schwer, warum erwartet man sofort wieder Spiele in denen wir den Bauern die Lederhosen ausziehen, wo wir Mannschaften auf Augenhöhe locker aus dem Stadion schießen? Warum erwartet man von seinem Verein, von den Spielern Leistungen, die man selbst ja auch nicht bringt? Wer von uns spielt denn in seinem Job unter den 500 besten in Deutschland?
Ja man will halt mit dem Fußball ein wenig Erfolg und das Besondere atmen, das einem im eigenen Leben vielleicht gelegentlich fehlt, das ist auch verständlich, realistisch ist es aber nur für wenige Mannschaften. Selbst die Bayernfans warten seit über einem Jahr darauf wieder da zu stehen, wo sie sich selbstverständlich sehen, auf Platz eins. Ich bin mal gespannt wie es da aussieht, wenn man bis zur Herbstmeisterschaft nioch immer nicht dort angekommen ist?
Aber zurück zu unserem Club. Gibt es eine Chance etwas kurzfristig zu verändern? Ich denke nein, wir haben sicher im Winter die Möglichkeit knapp 2 MIOin die Mannschaft zu investieren, kann man damit die Substanz entscheidend verbessern, ich fürchte bei den aktuellen Ablösesummen, nein! Wenn es sehr gut läuft, dann kann man punktuell eine Verbesserung erreichen und ich hoffe das klappt auch. Aber etwas anderes ist nicht realistisch. Sollten wir den Trainer entlassen ist auch das fast nicht machbar, denn Trainerentlassungen sind heutzutage auch nicht eben billig.
Es bleibt die Frage, kann ein anderer Trainer aus dieser Mannschaft deutlich mehr herausholen? Ich denke nein, dann wäre es doch fahrlässig den Trainer zu entlassen und somit den finanziellen Spielraum mutwillig einzuengen etwas am Spielermarkt zu machen.
Warum dann solche Stimmen, wie von Harald etc. die sagen, wenn die nächsten vier Spiele keine deutliche Verbesserung bei den “Erfolgen” kommt, muss Oenning weg? Ich finde es auch interessant, dass da dann oft die Rede ist von den Mechanismen des Marktes, warum schreibt kaum einer “ich will den Trainer und den Manager los haben”? Nein da sind dann die oben schon erwähnten Mechanismen des Marktes, da wird jeder Trainer nur am Erfolg gemessen …. bla bla bla.
Dieser Trainer hatte doch schon Erfolg, er hat gezeigt, dass er mit relativ wenig Mitteln viel erreichen kann, den Aufstieg. Warum traut diese Schreiber ihm dann jetzt nicht den Klassenerhalt zu?
Wenn man alle Berichte über die Spiele ließt, dann bescheinigen die professionellen Kommentatoren, dass die Mannschaft die taktischen Vorgaben des Trainers gut umsetzt, dass die verschiedenen Spielsysteme konzentriert durchgespielt werden, sprich es ist auch eine sportliche Entwicklung erkennbar, dass noch die Punkte fehlen, keine Frage, dass am Ende die Punkte zählen ist auch klar. Trotzdem es ist eine Entwicklung da, die Spieler bringen Leistung in ihrem Rahmen, trotzdem ist der Frust groß?
Warum ist es so schwer eine Leistung anzuerkennen, die zwar noch nicht die richtigen Ergebnisse bringt, die aber doch auch schon etwas bedeutet?
Dass gerade von denen, die den Trainer in Frage stellen, dann auch noch Bremen als Beispiel für gelungenes handeln genannt wird, dann finde ich das schon fast zynisch. Warum steht denn Bremen so gut da? Weil dort Kontinuität herrscht. Auch ein Schaaf hat am Anfang seiner Trainerzeit in Bremen gegen den Abstieg gespielt, aber dort hat man nicht die Nerven verloren, dort hat man an den Trainer geglaubt und Recht behalten. Ich erhoffe mir das auch für unseren Club!
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Gibt nebenbei ne ganz nette Diskussion mit Martin Bader und Hans Dorfner im BR.
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Insgesamt ein guter Artikel, aber das Beispiel Bremen ist m.E. ziemlich unglücklich gewählt, obwohl von vielen Kommentatoren als Musterbeispiel für Kontinuität aufgegriffen.
1. Thomas Schaaf spielte gerade mal 4(!!) Spieltage gegen den Abstieg.
Der Verein hatte nämlich gerade Felix Magath am 30.Spieltag rausgeschmissen und Thomas Schaaf fungierte nun als Feuerwehrmann.
In seiner ersten Saison als hauptamtlicher Trainer landete Werder auf dem 9.Platz und hatte mit dem Abstieg nichts zu tun.
2. Werder hatte auch unter Magath eine gute Mannschaft mit starken Spielern – ganz im Gegensatz zu unserer jungen unerfahrenen Mannschaft.
Fazit:
Werder konnte leicht auf Kontinuität unter Schaaf setzen – denn sie hatten im Gegensatz zu unserem Club eben nie Abstiegssorgen.
Als es dagegen zuvor unter Magath nicht lief, verlor Werder sehr wohl die Nerven.
Bitte keine Vergleich mehr zu Werder – das passt hinten und vorne nicht.
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Also ich muss auch sagen, dass mir der Artikel aus dem Herzen spricht. Natürlich war ich am Freitag deutlich gefrustet, als ich aus dem Stadion kam. Fragt mal meine Kollegen an der Bar, wie ich drauf war. Natürlich habe ich vor der Saison deutlich mehr erwartet und mich gewundert warum Mo und Bader so tief stapeln. Aber das war einfach nur die rot-schwarze Brille.
Was der Mannschaft jetzt fehlt ist Ruhe und Selbstvertrauen. Dass sie Fussball spielen können haben wir in München und in Stuttgart gesehen. Ich betone extra diese beiden Spiele. Beide waren taktisch optimal zu Ende gespielt. Und das gehört zum Fussball spielen nun einmal dazu. Auch die Spiele gegen Hannover, Bochum und Hoffenheim haben mit einer Offensivstärke begonnen, dass ich dachte: die hauen wir heute 3:0 weg. Die Ergebnisse kennen wir. Ich tippe da liegt viel in der Phsyche. Wie schon im Artikel beschrieben haben wir Fans eine deutlich höhere Erwartungshaltung. Das spüren auch die Spieler. Wie soll dann ein junger, angeblich unerfahrener, Spieler sein Spiel durchbringen, wenn so dumme Gegentore fallen, wie es in allen 3 Spielen der Fall war. Denn in allen 3 Spielen wurde nach Gegentoren das Spielen fast eingestellt. Vor allem das Spielen mit dem Kopf, was vorher teilweise so gut funktioniert hat, dass ich in leichtes Staunen verfallen bin. Leider mit der bekannten Abschlusschwäche. Geht davon einer rein sähen die Spiele ganz anders aus!
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Irgendwie wurde mir hier beim Lesen ganz unwohl in der Magengegend und so ging ich der Sache auf den Grund:
Thomas Schaaf musste sogar nur drei Spieltage gegen den Abstieg spielen! Magath wurde von Werder nach dem 31.Spieltag nach einem 1:2 gegen Frankfurt geschasst – obwohl Werder noch drei Punkte Vorsprung vor einem Nichtabstiegsplatz hatte!
Schaaf rettet Werder – und der Club erlebte eines seiner größten Dramen: den Last-Minute Abstieg!!
Mir wird ganz übel, wenn ich nur dran denke, drum hör ich jetzt sofort auf.
Werder hatte übrigens wirklich eine gute Mannschaft – keine Ahnung, wieso die überhaupt so hinten reinkommen konnten – und gewann sogar noch den DFB-Pokal gegen die Bauern (welche allerdings noch arg geknickt waren, weil sie die Champions-League gegen ManU “Last-Minute” verloren hatten).
DFB-Pokal-Finale am 12. Juni 1999
SV Werder Bremen – FC Bayern München 1:1 n.V., 5:4 i.E.
Mannschaftsaufstellungen Werder Bremen: Rost – Trares – Todt, Wicky – Eilts, Dabrowski, Maximow, Wiedener – Herzog – Frings, Bode. – Auswechslungen: Wojtala für Herzog (45. Minute), Bogdanović für Dabrowski (69. Minute) – Trainer: Thomas Schaaf
Bayern München: Kahn – Matthäus – Linke, Kuffour – Babbel, Jeremies, Effenberg, Tarnat – Basler, Jancker, Scholl. – Auswechslungen: Ali Daei für Kuffour (37. Minute), Fink für Jeremies (57. Minute), Salihamidžić für Scholl (84. Minute) – Trainer: Ottmar Hitzfeld
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Ich finde das Beispiel Bremen dennoch gut
was Kontinuität angeht!
Denn wo Schaaf zu Beginn seiner Trainerkarriere stand, dort stand der FCN vor gerade mal zwei Jahren (mindestens) ebenso!
Nur man hats wie üblich beim FCN verdattelt und wieder den Rückwärtsgang eingelegt in die Niederungen und gar in die zweite Liga!
Die derzeitige junge Mannschaft ist ein Produkt dieser Inkontinenz. Das wäre unter allen ‘normalen’ Umständen gar nicht nötig gewesen.
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Oje, so jung und schon inkontinent!
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tja leider, die junge Mannschaft ist ein Produkt aus der ‘Unfähigkeit’ dieses tolle Jahr 06/07 als Fundament und Chance zu nehmen sich in der oberen Tabellenhälfte langfristig zu etablieren. Geld war vorhanden, ein Top Trainer und internationaler Wettbewerb waren vorhanen. Alles was man benötigte. Nur wurde daraus eine historische Blamage.
so ist eben der FCN. Die Jungendtruppe jetzt hätte es sonst nicht gegeben.
Inkontinenz = etwas zurückhalten, Unfähigkeit
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Tut mir Leid, Juwe. War nicht fair von mir, deinen “Versprecher” so an den Pranger zu stellen. Aber ich konnte nicht widerstehen. Dabei sollte eigentlich jemand, der im Glashaus sitzt, nicht mit Steinen schmeißen. Mir ist in Eintrag 11 nämlich auch ein falsches Wort in den Text geraten. Ich bin zwar kein wirklich kein “Idealist” (meine ich zumindest), aber ich wollte eigentlich “verblendeter Illusionist” schreiben.
Tja, wir Club-Fans sind halt zur Zeit ein bisschen durcheinander. Wobei du mit “Inkontinenz” ja gar nicht so falsch liegst. Wenn man das Spiel gegen Bochum gesehen hat, konnte man schon den Eindruck haben, dass einige Spieler unserer Mannschaft nach dem 0:1 die Hosen gestrichen…
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Hinterher fand ich das Wort dann auch blöd.
Aber …es war nicht ganz daneben. Es paßt halt nicht zum Jugendstil (-;
‘Nicht auf Augenhöhe’ und ‘Jugendstil’ das sind die beiden Begriffe schlechthin nach 7 Spieltagen. Schau mer mal, was nach dem Leverkusenspiel noch dazu kommt oder sich wiederholt. Bis dahin gilt jetzt aber wieder das Prinzip Hoffnung!
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Zitat: “und selbst gegen Gegner wie Frankfurt … nur mit Remis”
“Dazu könnten ganz realistisch in Kürze sich gesellen, die Kollegen aus Freiburg, Mainz und Frankfurt, wenn die ersten (zu erwartenden) schweren Rückschläge kommen oder sich der Trend weiter bestätigt (Frankfurt).”
Ihr könnts nicht lassen, oder? Für Euch ist die Eintracht jedesmal noch depperter als Euer Glubb. Ich kanns ja ein bisschen verstehen. Aber Dortmund hat bei uns nur ganz glücklich einen Punkt geholt (im Gegensatz zu Euch).
Und Trainerentlassungen in Mainz, Freiburg und bei uns? Vielleicht in drei, vier Jahren wieder. Ist es noch nicht aufgefallen, dass in diesen Vereinen in den letzten Jahren Kontinuität angestrebt wurde? Was für alle nicht das Schlechteste war. Ganz realistisch – eine Trainerentlassung steht in FFM derzeit, wenn überhaupt, nur beim FSV an. Und warum sollte das in Freiburg und Meenz anders sein?
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louis, was aus deiner Sicht vielleicht als (grundloses?) Nicht-Lassen-Können erscheint, hat einen ganz einfachen Grund: Ich wohne in Frankfurt. Und daher bin ich dicht dran an den Frankfurter Fans, diskutiere mit vielen, kriege ihre Stimmungen (und Schwankungen) ziemlich nah mit. Und auch wenn das natürlich auch nur ein kleiner und nicht respräsentativer Eindruck ist, so dünkt mir doch eines: Der Club und die Eintracht ist in vielen Punkten eben “auf Augenhöhe” – und das leider auch im Deppenfaktor.
Der Euphorie jedenfalls ist jedenfalls in meinem Frankfurter Fan-Umfeld ziemlich der Ernüchterung und Frust gewichen, wie mir scheint. Frankfurt steht auf Platz 9, das ist ja eigentlich hervorragend, hat aber aus den letzten sechs Spielen auch nur einen Sieg eingefahren, zu Hause noch gar keinen. Das scheint (wenigstens manchen) doch ziemlich ans Gemüt zu gehen, gerade wer das Spiel gegen Stuttgart wohl gesehen hat (wie mir berichtet wurde). Oder anders: So irgendwie in der Liga bleiben, da hätte man auch Funkel behalten können …
Aber das ist ja auch gar nicht unsere Baustelle, soll aber nur erklären, wie mein Eindruck zu Stande kommt, und dass es keine Bosheit ist.
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Verdattelt hats der Club in der Tat vor zwei Jahren ziemlich dämlich, da hast du recht. Wobei ich da die Hauptschuld unserem Ex-Präsidenten gebe, der bei allen Verdiensten eben ein ständiger Unruheherd war.
Allerdings würde ich dir in punkto Werder widersprechen. Werder hatte von der Mannschaft her schon das wesentlich bessere Gerüst; um das zu belegen, habe ich auch die Mannschaftsaufstellung vom Endspiel angefügt. Da war die Club-Mannschaft wesentlich labiler, und das spiegelte sich auch in den Leistungen.
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Regi, an was denkst Du da in erster Linie?
Doch bestimmt nicht die Trainerentlassung? Oder doch?
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Das gilt, in meinen Augen, eben für die zweite Amtszeit von Michael A. Roth nicht mehr – oder allenfalls nurmehr bedingt. Dass Roth recht impulsiv geschaltet und gewaltet hat, sei unbestritten. Aber ich glaube, dass man ihm zugutehalten muss, dass er versucht hat, aus den Fehlern seiner ersten Amtszeit zu lernen und sukzessive Verhaltensmuster abzustellen, die ihn den bekannt berüchtigten (Ver)Ruf eingebracht hatten. Gelegentliche Rückfälle in alte Verhaltensmuster freilich nicht ausgeschlosssen. Aber man kann, denke ich, genügend Beispiele dafür finden, dass in Fällen wie zum Beispiel dem Augenthalers eine (auf Druck der Fans ausgesetzte) frühere Entlassung eines Trainers, der die Mannschaft nicht mehr erreichte, vielleicht noch etwas hätte bewirken können. Ähnlich sehe ich den Fall des Abstiegstrainers von Heesen. Was natürlich intern welchen Kräfteverhältnissen geschuldet war, das vermag ich freilich nicht zu sagen.
Wobei mich der Name von Heesen wieder eine Brücke zum derzeitigen Trainer schlagen lässt: ich bin äußerst froh, dass MO sein Kontingent an Auswechslungen und auch die Rotation ausschöpft, denn für mich bekommt das Spiel gegen Bielefeld im Rückblick auf diese traurige letzte Liga-1-Saison immer mehr den Charakter eines Präzedenzfalls, bei dem der letztendliche Verlust zweier Punkte auf die Kappe des verantwortlichen Trainers geht, der es versäumte, dem durch die Wechsel des gegnerischen Trainers völlig veränderten Charakter des Spiels durch geeignete Gegenmaßnahmen Rechnung zu tragen.
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Frust vom letzten Samstag sind überwunden, Erwartungshaltung zurechtgerückt fange ich an mich auf das Spiel in Leverkusen zu freuen.
Ex-Co Hermann in der AZ „Die Mannschaft bekommt jetzt viel auf die Mütze. Aber da muss sie jetzt noch enger zusammenrücken. Das ist das Wesentliche in einer solchen Situation.“ MOE macht auf der PK schon wieder einen ganz gefestigten Eindruck nachdem er unmittelbar nach dem Spiel auch ganz schön bedröppelt rüberkam.
Also Kopf hoch Jungs, mit dem Stgter System wirds vielleicht sogar was mit nem Pünktchen.
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Ich will es mal so ausdrücken:
Wenn ich einen Trainer entlassen will, kann ich es auf zwei Arten machen:
1. so, dass ich den objektiv besten Zeitpunkt für Mannschaft und neuen Trainer abpasse. Also z.B. die Winterpause. Der Nachteil ist, dass ich mich angreifbar mache, wenn es schiefgeht.
2. so, dass ich danach möglichst meine Hände in Unschuld waschen und sagen kann: Seht, es ging nicht mehr.
Also z.B. Entlassung am zweiten Rückrundenspieltag. Der Nachteil ist, dass dann das Kind womöglich schon in den Brunnen gefallen und umso schwerer wieder rauszuholen ist. So war es ja dann auch. Man hätte es dem neuen Trainer schon wesentlich leichter machen können. Der Zeitpunkt der Entlassung war der dümmste, den man wählen konnte.
Ich verüble unserem Ex-Präsidenten nicht, dass er Herrn Meyer entließ. Ich verüble ihm das dilettantische wie.(Die ganze Klamotte ging ja leider noch weiter, als Herr Roth am zweiten Spieltag der zweiten Liga plötzlich erkannte, dass von Heesen mit der fränkischen Mentalität nicht zurechtkäme. Nachdem er ihn die ganze Vorbereitung absolvieren und auch noch den Kader zusammenstellen hatte lassen.
Ein paar Wochen später wollte er dann vollends zum Kahlschlag ausholen und Bader und Oenning zusammen in die Wüste schicken.)
Nein, Hörnla, ich glaube, er hatte sich bis zum Schluss nicht gross verändert.
Hat euch nicht auch das Interview mit Peer Kluge hier etwas verwundert? Ich zitiere:
“Gab es im Februar 2008 wirklich so große Differenzen zwischen Mannschaft und Hans Meyer, wie in den Medien zu lesen, die seine Entlassung erforderten – oder muss es andere Gründe gegeben haben?
Peer Kluge: Das ist schwer für mich, dass zu beurteilen. Ich glaube, dass es zwischen der Mannschaft und dem Hans keine Probleme gab. Es haben ja jetzt auch noch, soweit ich das weiß, einige Spieler Kontakt zu ihm. Das zeigt ja auch, dass es nicht so schlecht gewesen sein kann.
Also ich kann mir das nicht vorstellen. Sicherlich gab es da ein oder zwei Spieler gegeben haben, aber ich denke, der überwiegende Teil der Mannschaft hatte mit ihm keine Probleme.
Viele Fans glauben immer noch: Mit Hans Meyer wäre der 1. FC Nürnberg 2008 nicht abgestiegen. Würdest Du das auch mit “Ja” beantworten?
Peer Kluge: Das ist schwer zu sagen und Spekulation. Man hätte mit der Mannschaft nie abstiegen dürfen. Das muss man ganz klar sagen. Wir haben es reparieren können und von daher ist das jetzt vergessen.”
Komisch, komisch. Wer hat denn vor der Presse verkündet, Herr Meyer sei zu dünnhäutig geworden und habe angefangen, die Spieler zu beleidigen? Also alles gar nicht wahr, oder wie?
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Ich behaupte mal ohne diesen Vogel Blacek im Tor, hätte es mind. 5-8 Punkte mehr gegeben für den FCN im Abstiegsjahr und es hätte wenigstens knapp gereicht!
Das sah man von außen schon nach ca. dem 3. Spieltag, dass das nichts wird mit ihm und er alles um sich herum ansteckte mit dem Chaosprinzip und er auch Spiele entschieden hat.
Es mag mehrere Gründe gegeben haben, die zu dem historischen Abstieg (noch nie vorher ein amiterender Pokalsieger) , aber das war definitiv ein ganz entscheidender!
Ich schrieb seinerzeit in der Hinrunde! noch recht früh in der Saison im offiziellen ‘FCN’ Forum, warum man nicht gleich einen Eimer Wasser ins Tor stellen würde…
für mich war der Blacek vom ersten Moment an wie ein rotes Tuch, wenn man einen Schäfer gewohnt war.
Von da an konnte ich mich dort im Forum leider nicht mehr einloggen!
Leverkusen vor der Brust und was mir fast noch lieber wäre als 1-3 Punkte zu holen, ist der Hermann! Einfach mitnehmen, erst gar nicht
fragen
Seine Kompetenz, fehlt dem Önning viel mehr als er bereit wäre zuzugeben.
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Hallo!? Das ist alles Geschichte. Macht zwar Spaß, das “Was wäre wenn” zu diskutieren, führt aber im Augenblick zu nix.
(OMG: 6000 Glubberer in Lissabon und Patzek macht eine seltsame Handballfußabwehr…)
Mal sehen, ob meine Theorie stimmt und wir ohne Druck, das Spiel machen zu müssen, erneut gut bis sehr gut spielen und mithalten.
Mein Tipp: 1:0 für Bayer, obwohl der Glubb besser spielt und mehr Torchancen hat.
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Apropos:
Da gab es doch einen Marktpreis-Weblog-Eintrag…
18. 70 Mio Hertha
17. 63,4 Mio Kölle
16. Unser Glubb 35 Mio
15. 90 Mio BVB
14. 60 Mio Hangover
13. 40 Mio Grönemeyer
12. 48 Mio Glatzbach
11. 125 Mio Benztown
10. 58 Mio Bankfurt
Ist das nun gut oder schlecht oder was?
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@Woschdsubbn:
Weder noch, abgerechnet wird am Schluss (wo steht das Phrasenschwein?).
Ich gehe mal wieder ganz entspannt in meine Stammkneipe, weil alles andere als eine deftige Klatsche wäre ja eine faustdicke Überraschung, oder? Also wird es wahrschienlich wieder ein 0:1 oder besser ein 1:2, nur Punkte gibt es dann wieder nicht. Aber man hat mitgehalten. Das ist jetzt definitiv keine Kritik an irgendwelche Verantwortlichen, aber der eine oder andere Punkt wäre schon schön im Abstiegskampf.
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ein zum großteil fantastischer beitrag. danke Alexander!
allerdings aus meiner sicht mit zwei einschränkungen:
1. das spiel gegen hoffenheim war ein pokalspiel zuhause. da ist es egal, ob man 1:6 verliert, die konsequenz “ausscheiden” ist der eines 0:1 ebenbürtig. wenn ich aber im vorfeld von unterscheidungen wichtig/ unwichtig lese, höre und schließlich auch sehe (sehe ist zugegebenermaßen subjektiv), dann fällt das unter die rubrik: ABSCHENKEN! von daher lahmt der satz “Gleiches gilt im Übrigen für Hoffenheim.”(zitat Alexander; vergleich zum bayernspiel) ganz gewaltig.
2. es muss im rahmen der vernunft (“Wir haben aktuell gar keine andere Wahl!” Zitat Alexander) erlaubt sein und per se auch eine notwendigkeit darstellen, zu hinterfragen, WELCHE möglichkeiten es gibt, das clubschiff auf kurs “platz 15″ zu halten. da beziehst du mir zu wenig position. denn wenn ein “siehe oberhausen, aachen und fsv” die auftritte gegen hannover & bochum legitemiert, dein vorschlag ergo aus “weiter so” besteht, dann bedeutet das nicht abstiegskampf, sondern stellt es viel mehr einen “abstiegsbescheid” dar…
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Ja, die unglückliche Personalpolitik, da könnte man auch ewig diskutieren. Ich gebe dir recht, Blacek war nur ein zweitklassiger Torwart. Da hätte man besser Klewer eine Chance gegeben. Zumindest wäre keine Torwartdiskussion entstanden, die letztlich beide nicht sicherer machte.
@woschdsubbn: Du hast recht, das ist alles Geschichte und führt zu nix. Es wühlt mich nur immer noch auf. Weil wir wegen dem Mist von damals wieder Fahrstuhlmannschaft sind.
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3:0 für Bayer, es ist zum heulen.
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Nee, Mnari…
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Entspricht übertrieben häufiges, mit dem elfmaligen, aufeinanderfolgenden Gewinn des Triples gekröntes Spielen von Fussball Manager 08 (die Ausgabe, wo HM vorne drauf ist, hätte nie gedacht, da mal irgendwas vom Club drauf zu sehen) Spielen eventuell den Eskapaden und Kicks, die ein 40 Jahre lang verheirateter Mensch, dessen Ehe der Erotik etwas ermangelt, im Internet auf einschlägigen Seiten sucht?
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Hoffentlich gewinnen die Bayern heute wenigstens.
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da stehts noch 0:0, und mir wärs echt egal wenn die Bauern verlieren.
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Andre Siems von Bayern1 sagt zum Auftritt unserer Mannschaft:
- “lassen sich ausspielen wie eine Schülermannschft”
- “beim Freistoss zum 1:0 stand die Mauer wohl nicht richtig bzw. gar nicht”
- “ein Fehlpass nach dem anderen”
- “Abwehrverhalten nicht bundesligatauglich”
- “spielerisch keine Mittel”
- usw.
- usw.
das klingt wieder nach richtig schlecht…
ich nehme mal an, man kann wieder blind hinzufügen…
- “keine Laufwege”
- “keine Pässe”
Kampf? dazu bin mal auf die Kommentare der Mitgereisten gespannt…
achja aktuell fällt das 4:0 für Leverkusen…
mein Tipp 5:0 wird war
)
Töpperwien vom WDR
- “Nürnberg wie ein 2-Ligist”
- “was ist bloß mit dem Club los?”
- “schwach in den Zweikämpfen”
- usw.
ich leg mich fest; MO kommt mit der Truppe keinen Meter vom Fleck; nicht in 5 Spielen nicht in 10 Spielen;
tja wo kein Konzept, da kein Resultat!
also was tun? Herbstdepression ist angesagt!
Kommentar bei sport1.de:
“Die Nürnberger verlieren in der eigenen Hälfte fast jeden Zweikampf. So droht ein Debakel!”
“Abwehr ein Desaster. Wieder schlafen die Nürnberger unglaublich. Bayer wird es leicht gemacht.”
“Die Bayer-Fans verspotten Nürnberg.”
Stand 75 Minute:
keine gelbe Karte für unsere Mannschaft; bedeutet das es wehrt sich niemand?
ich bin echt mal auf die Kommentare der Jungs gespannt, die sich diesen Auftritt angetan haben…
heute waren wir nicht auf Augenhöhe, das ist wohl nun mal auch den grössten Optimisten klar.
es ist echt zum Heulen!
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4:0 Leverkusen. Bye, Bye Oenning
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da war er wieder…,
“henker harald”.
ich nehme an, du übernimmst dann das ruder?
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nein. das bedeutet, man setzt auf die fairplaywertung…
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Töpperwien vom WDR:
“4:0 gegen desaströse Nürnberger”
damit ist alles gesagt!
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Alexander, guter Artikel, aber die Mechanismen werden sicher greifen.
Die kommende Woche übersteht Oenning wohl nicht.
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diese ständige rotation bricht der mannschaft das genick!
Wäre schäfer nicht da,will ich noch viel weniger wissen,wie die ergebnisse aussehen!
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@Köchle:
wahrscheinlich kommt es so wie du sagst…
Klinsmann oder Matthäus?
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ich habe das spiel heute nicht gesehen. aber egal ob vater oder tochter tupperware von desaströs sprechen – sie sind beide als reporter noch schlimmer als das…
…von daher pfeif auf dieses statement!!!
und gesagt ist sicher noch nicht alles!
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sport1.de:
“Fazit:
Leverkusen führt Nürnberg vor und siegt hochverdient mit 4:0. Der Club ist in jeder Hinsicht überfordert.”
bitter bitter…
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@Teo: Danke für die Blumen. Ich übernehme aber nur, wenn Oenning Trainer für ryhtmische Gymnastik wird
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@Teo:
doch glaube ich schon, zu diesem Spiel ist damit alles gesagt…
was jetzt kommt wird auf jeden Fall interessant und ein Stück weit bin auch deswegen Club-Fan;
langweilig ist es mit unserem Glorreichen wirklich nie
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Auweia. Naja, wenn man es mal versucht, nüchtern und aus der Ferne zu betrachten, hat der Glubb in Leverkusen schon immer schlecht ausgesehen. Mit dieser Niederlage ist zu rechnen. Die Heimspiele müssen gewonnen werden, nur lässt sich bisher bis auf Gladbach noch kein Gegner “auf Augenhöhe” ausmachen. Vor allem: Die anderen schiessen alle Tore: 4 Tore in 8 Spielen ist einfach unterirdisch.
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Wer dachte das Spiel gegen Bochum wäre der spielerische Tiefpunkt des Club´s gewesen, wurde heute eines besseren belehrt. Die Art und Weise wie der Club seine Spiele herschenkt ist unfassbar.
In der 2. Halbzeit kein Torschuss, kein Aufbäumen, kein Zweikampfverhalten. Der Club wurde in der zweiten Halbzeit von Leverkusen gar nicht mehr ernst genommen und lächerlich gemacht.
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“…weil wir wussten, das wir hier in leverkusen nicht gewinnen können”
soeben auf br1 o-ton von MO.
das ist nach der wichtig/unwichtig-frage zum pokalspiel der zweite verbal-fauxpas…
das hört sich an, als fällt jemand vom glauben ab. ..
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@Woschdsubbn
die Frage nach den Schüssen aufs Tor wäre wohl auch interessant…
und was ich bisher live gesehen habe (6 von 9 Spielen) ist diese Quote wohl unterirdisch im quadrat..
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@Teo
meinte er nicht nach dem 2:0 wussten wir… ?
ansonsten fand ich sein Interview nicht soo schlecht, was soll er denn sonst auch sagen?
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Es gibt halt Leute, die hören nur , was sie hören wollen….
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Habe das Oenning-Interview auch gehört. Wenn ich mich richtig erinnere, sagte er: In der Halbzeitpause wussten wir, dass wir dieses Spiel wohl nicht mehr gewinnen können. Und zur Halbzeit stand es 0:3.
Die zweite Halbzeit machte dann ja Mut. Man bekam nur ein Tor. Wobei allerdings die Passivität der Nürnberger Abwehr bei diesem Tor erstaunte. Das müsst Ihr euch unbedingt im Fernsehen anschauen. Solche Tore fallen in der Garageneinfahrt beim Hochtraining…
Was mir Mut macht: Der Club erarbeite sich in der zweiten Halbzeit einen Eckball. Vielleicht werden’s ja gegen Hertha ein paar Ecken mehr. Aber mann soll die Mannschaft auch nicht überfordern…
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das passt dann schon eher. da hab ich mich wohl gottseidank verhört.
@KUZ alles gut, junge, ich freue mich, wenn ich mich verhört habe…
…deswegen muss man nicht von leuten reden…
ergo: ball flach halten!
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@belschanov: Deine Ironie ist bestimmt nicht angebracht!! Auch wenn ich weiss, wie sehr Dir dieses Spiel auf den Magen schlägt, stimmen mich solche Äußerungen gerade von Dir trauriger als dieser Grottenkick selbst. Was soll er denn in der 2. HZ machen?? 5 Chancen haben und durch Konter 8:0 verlieren?? Der Unglücksrabe beim 4. Tor war Schoko-Pudding, der für Kiess zuständig war….
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@Kuz: es gibt aber auch welche die die Augen vor der Wahrheit verschliessen.
@belschanov: wem die 2. Halbzeit Mut macht, der hat ihn bereits verloren.
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@Teo: Unterstell mir bitte, dass ich angefressen bin. Aber das ” Anti-MO” geht mir einfach nur noch ZUSÄTZLICH auf den Geist. Und da diente Dein Verhören einfach als Ventil. Von Dir alleine würde ich doch nie im ” Pluralis Majestatis” sprechen…
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@ KUZ: netter versuch von EUCH ^^
ich bin nun aber wahrlich kein anti-MO…
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@KUZ:
Ich sage doch: Dis Abwehrarbeit unserer Mannschaft war in der 2. HZ so souverän, dass sie die drei gehalten hätte, wenn sie beim Freistoß zum 0:4 dem Gegner nicht beim Hochtraining zugeschaut hätte.
Und ganz nebenbei hat sie sich noch eine Ecke erarbeitet. Das wird man ja wohl erwähnen dürfen. Man muss es sogar erwähnen, denn es war die einzige Offensivaktion des Clubs in der 2. HZ.
In der 1. HZ hat unsere Mannschaft sogar einmal aufs Tor geschossen.
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@Harald:Welche Wahrheit meinst Du?
- Diese Mannschaft hat den Aufstieg ja so unglaublich souverän geschafft!
- Die allseits geforderten ” alten Hasen” haben, bis auf Pino, heute Leistungen gezeigt, dass die Sau graust!Mehr ” Erfahrene” , notfalls mit Zukäufen!!
- der Freistoß, der zum 1:0 führte war ein Witz! Ich will damit NICHT sagen, dass der Schiri an der Niederlage Schuld ist, aber an der Leistung ein wenig schon. Er hatte 3 weitere Freistöße DIREKT am Strafraum gepfiffen, von denen mindestens 2 absolut fragwürdig waren. Sowas verunsichert aber eine Mannschaft. Dann haben sie sich gefangen und es gibt den Elfer.
- Diese Leistung heute war desaströs.Mnari am 2. und 3. Gegentor entscheidend beteiligt.
- Es macht Spass, auf die eigene Mannschaft einzuschlagen.
- “MO raus” brüllen, weil er soviel rotiert ( Orginalton MO: Änderungen mache ich nicht, weil ich Spass daran habe. Wir haben Verletzte und Formschwankungen!).Ich glaube nicht, dass MO aus Spass nur 1 Abwehrspieler auf der Bank sitzen hat! Wir haben erst spät erfahren, dass z.B. Harry seit Wochen verletzt ist. Wenn er sogar seiner geliebten griechischen Nationalmannschaft absagen muß.
- gegen Berlin MUSS gewonnen werden! Weil danach die Saison zu Ende ist…
Welche Wahrheit hättest Du denn gern, vor der ich meine Augen verschliesse??
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@belschanov: Du kannst das Spiel nicht gesehen haben. Du unterschlägst den Kopfball von Vido. Und das war sogar eine richtige Chance!!
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Vor der Wahrheit, das sich die Mannschaft im Sturzflug in die 2. Liga befindet. Die Art und Weise wie sich die Mannschaft gerade in den letzten Spielen präsentiert hat, kann man so nicht mehr hinnehmen. Man redet immer von Mannschaften auf Augenhöhe. Momentan sehe ich leider keine Mannsschaft in der Bundesliga, mit der der Club noch auf Augenhöhe ist. Andere Mannschaften werden als Millionentruppen bezeichnet( Hoffenheim, Bayern)
gegen die man ja mal verlieren kann. Wie es auch anders geht, hat heute Mainz gezeigt. Der Club hat heute schon nach 2 Minuten das Spiel verloren gegeben. Dieses ganze Szenario erinnert mich an den letzten Abstieg. Dort wurde auch immer alles schön geredet, solange bis der Abstieg besiegelt war.
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@KUZ:
Ist richtig, diese Szene habe ich vergessen. Und da war auch noch eine Freistoßflanke, die für eine Sekunde zu einer unübersichtlichen Situation im Bayer-Strafraum führte, dann aber gleich geklärt wurde. Als Chance kann man diese Szene aber nicht werten.
Summa summarum: Zwei Torchancen in der 1. HZ (die allerdings nicht so zwingend waren, dass ein Tor hätte fallen müssen) und in der 2. HZ ein Angriff, der zu einer Ecke führte, die nicht für Gefahr sorgte. Das war alles, was der Club in diesem Spiel in der Offensive zu bieten hatte…
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@Harald, natürlich ist die Wahrheit, dass sich die Mannschaft im Sturzflug in die 2. Liga befindet. Aber es ist auch die Wahrheit, dass das seit dem Aufstieg klar war , das Du vielleicht aber erst jetzt siehst….
Der Unterschied zwischen dem letzten Abstieg und heute ist der, dass wir damals eine Mannschaft hatte , die nicht hätte absteigen dürfen.Der Klassenerhalt dieser Mannschaft wäre ebenso hoch einzuschätzen wie der Pokaltriumpf. Allerdings sind wir ja schon sicher abgestiegen….
Ach ja, Mainz ist ja schon gerettet…
Mann , geht mir das Gejammere auf den Geist.
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kuz
du hast recht
auf hören mit den gejammere
mund abputzen und weiter(nicht augen zu)
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Eigentlich mag ich ja immer die Artikel von clubfans-united, sind meistens auf den Punkt getroffen.
Aber dieser Artikel ist, in meinen Augen, schrott! Hier wird das gleiche runtergesabbert wie von den Verantwortlichen, sang- und klanglos runter in Liga Zwei, aber HAUPTSACHE alles ist harmonisch, und Fans, Mannschaft und Verantwortliche stehen zusammen.
Manchmal wünschte ich mir, der Pokalsieg und der Ausflug in die Ligen von Europa hätte nie stattgefunden, denn manche sind selbst 3 1/2 Jahre nach dem Pokalsieg von diesem noch immer geblendet.
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Viele haben ja nicht mal die Probleme welche wir haben erkannt, so scheint es mir.
Es geht doch nicht um die jungen Spieler, verlangt irgendwer dass diese die Gegner an die Wand spielen? Wohl eher nicht.
Es geht einzig und allein darum, dass die Probleme welche wir jetzt haben, von vorn herein abzusehen waren.
Denn: Wenn ich mit einem Sturm Eigler/Boakye/Charisteas in die Saison gehe, wo JEDER der ein bisschen Ahnung von Fussball hatte wusste, dass das nicht gut gehn wird, dann brauch ich mich nicht wundern. Junge Spieler wie Vidosic, oder jetzt Moting (der eigentlich immer überzeugt hat, und gestern auch den einzigsten Torschuss fertig brachte) wären gute Ergänzungsspieler.
Dazu holt man einen vllt. menschlich gaaanz tollen Thomas Broich (obwohl, sagen wir wie es is: Er is ne Bayern Sau
… aber spielerisch kann er der Mannschaft null helfen. Auch seine Erfahrung kann er nicht umsetzen.
Dazu kommt das ständige rotieren der Mannschaft.
Waren es nicht immer Bader und Oenning, die groß davon gesprochen haben, dass wir zu Beginn der Saison vllt. einen Vorteil haben, da wir eine eingespielte Mannschaft haben?! Nur wenn ich JEDEN Spieltag auf etlichen Positionen etwas verändere, dann ist dieses Plus eben nur heiße Luft. Ich kann bei solch einer jungen Mannschaft, welche gerade aufgestiegen ist, nicht das rotieren anfangen. Ein Eigler vorne raus, und der großteil der Fans wäre doch schon zufrieden gewesen. Als der Aufschrei immer größer wurde, diesen Blinden endlich rauszunehmen, dachte Oenning wohl, dann kann man das auch auf sämtliche Teile der Mannschaft übertragen.
Wenn ich gestern eine Spiranovic gesehen habe, dann wird mir Angst. Wie kann man Auswärts, bei einer Mannschaft mit dem besten Sturm und der besten Abwehr einen jungen Spieler hinten reinstellen, der keinerlei Spielpraxis hat, anstatt einen Maroh hinten reinzustellen? Das bleibt wohl Oennings Geheimnis, für immer und ewig. Da fällt mir echt nichts mehr dazu ein.
Dazu kommt diese ständige Schönrednerei.
Sagen wir es doch wie es ist: Manager und Trainer stellen sich vor die Mannschaft und beten Spieltag für Spieltag das gleiche wie 2008 runter. Ruhig bleiben, weiterarbeiten. Das wird schon. Was vor 1 1/2 Jahren dabei rausgekommen ist, hat man ja gesehen. Da war es ganz genauso.
Es gab doch nur einen (fatalen) Grund, weshalb das Nürnberger Publikum ruhig blieb: Das war die Blendung der Erfolge (Pokalsieg; Uefa-Cup) der vergangenen 2 Jahre. Und diese sollten wir dieses Jahr dringend (!) vermeiden. Ich wünsche mir da einfach wieder das Nürnberger Publikum wie ich es kenne: Kritisch und auch mal den Aufstand proben. Damit die Herren da oben und einige in der Mannschaft aufwachen, dass es so nicht gehen kann. Für das Gehalt, sollte man wenigstens den Anstand haben, in Leverkusen bis zur LETZTEN MINUTE alles zu geben und zu kämpfen. Davon hab ich NICHTS, aber auch NICHTS gesehen.
Nein, unsere Probleme liegen nicht im Jugendstil. Der ist gut. Und die Jungs haben bewiesen dass sie es können. Nur wenn ich mit solch einen Sturm, und keiner echten Verstärkung im Mittelfeld in die Saison gehe, dann brauch ich mich nicht wundern. Dazu die Rotation, das geht einfach nicht.
In diesem Fall ist es wie so oft, der Fisch fängt von oben das stinken an. Denn Bader und Oenning waren nicht in der Lage einen bundesliga-tauglichen Sturm zusammenzustellen. Stattdessen wurde alles schön geredet und kritische Fragen zum Sturm abgeschmettert. Und wenn ich vorne keine Tore mache, und hinten die Abwehr auseinander reise, welche letzte Saison die beste der Liga war, dann endet das eben so wie in Leverkusen. Warum auch alt bewährten vertrauen (Diekmeier, Maroh, Pinola, Bieler, da Andy ja verletzt) … haben wir nicht nötig.
Und wenn ich – wie hier – lese, dass gute Stürmer zig-Millionen kosten, dann muss ich ja schon lachen. Es gibt noch andere Ligen als in Deutschland, Spanien, Italien oder England. Auf dem gesamten Globus gibt es sicherlich sehr gute Stürmer, welche nicht die Welt kosten und liebend gern in der Bundesliga spielen. Nur wenn ich kein vernünftiges Scouting-System habe, dann bleiben diese Spieler eben unentdeckt. Und gute Kontakte scheinen Bader und Oenning auch nicht zu haben, denn dann wird man hin- und wieder auch mal von Bekannten auf gute Stürmer aufmerksam gemacht.
Ich bleib dabei: Es muss jetzt was von uns Fans kommen. Auch wenn die Saison noch jung ist. Aber so gehen wir im Gleichschritt in Liga Zwei, und das wäre eine Katastrophe, denn dann passiert das was der Bienenstich hier gesagt hat. Da stimme ich ihm vollkommen zu. Und teuerer wird es für den Verein auch, als Geld in die Hand zu nehmen und die Mannschaft zu verstärken. Und war um einiges.
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Was heißt das konkret? Sollen die Fans das Präsidium, Bader und Oenning stürzen, selbst die Macht ergreifen und dann wird alles gut?
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@danii: Also das würde mich auch interessieren, wie du dir denkst.
Und dass es für den Verein teuer werden könnte: Ich kann mich noch an den Abstieg von 1994 erinnern. Da wurde es richtig teuer. Weil wir nämlich so gut wie pleite waren. Drum durften wir da binnen kurzem auch Regionalliga spielen.
Wenn der Club jetzt Millionen investiert und dann aber absteigt – meinst du etwa, dann zückt Michael A. Roth nochmal die Privatschatulle? Das kannst du dir aber abschminken!
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Die sollen ja auch nicht zig-Millionen investieren. 1-3 Millionen wird der Verein wohl verkraften können, und dafür bekommt man sicherlich etwas für den Sturm und fürs Mittelfeld.
Und das ist definitiv billiger als ein Abstieg.
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Also viel kriegst du dafür schon mal nicht. Und besseres als das, was wir jetzt schon haben – wieviel betrug nochmal die Leihgebühr für Nordtveidt? – wohl auch nicht. Oder gibts hier irgendwo einen Schnäppchenmarkt?
Na ja, vielleicht ein paar Rumänen. Vielleicht sollte Bader mal bei Energie Cottbus nachfragen.
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wenn der bayerische holländer weiter so stiefmütterlich mit dolce vita umgeht, klappt es vielleicht auch mit einem italiener. (auf leihbasis bis Klose den weg zurück in die pflaz gefunden hat) vielleicht sollte Bader mal bei bayern münchen nachfragen^^
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Hee, super! Das ist echt eine Idee! Dann bräuchten wir nur noch einen, der ihm auch die Flanken auf die Birne haut.
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Leute seit doch erlich.Schaut was auf dem Platz steht was habt ihr Erwartet?Einen Einsteligen Platz es war von Anfang an Klar dar es Schwer wird.Der Trener hat aus den Möglichkeiten die er hat das Beste gemacht und wen ein Bader sagt wir stellen alles in Frage sollte er an Sich Denken.Warum wurde dan nicht die geeignete Verstärkung Geholt?Hofentlich sind die Schei…Medien endlich Ruich die gerne eine sensation Berichten.Wer soll den sonst so eine Junge Manschaft Trenniren (Lodar)?Bitte Neeeee
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du bist der absolute checker…
…am besten, den job erledigst du.
(auch DER spruch war nicht frei von ironie)
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