10. Spieltag: Hoffenheim vs. Nürnberg 3:0
Am Ende tat es nur ein bisschen weh. Man beugte sich der individuellen Klasse, nachdem sie das erste mal per Fernschuß im wahrsten Sinne des Wortes einschlug. Bis dahin hielt Wille, Einsatz und Ordnung dagegen, spätestens mit dem schnellen zweiten Tor war dann alles Selbstbewusstsein und Mut des Hertha-Siegs dahin und in der zweiten Hälfte musste man aufpassen, dass kein größerer Schaden entsteht. Sicher wünschte man sich da noch das große Aufbäumen, doch das ist vielleicht noch zu früh erwartet und die Gefahr eines Auseinanderfallens mit psychischen Kollateralschäden noch zu hoch. So war es am Ende das von den meisten erwartete Ergebnis. Mit Blick auf das Saisonziel ist nicht viel passiert, Gladbach holte auch nur einen Punkt, Frankfurt verlor wie Freiburg, lediglich Mainz will den Aufstiegsschwung wohl nachhaltig nutzen, aber 24 Spiele sind auch noch ziemlich lang. Bochum und Hertha können morgen noch punkten, Wolfsburg und Bremen sind aber hohe Hürden.
kicker online bringt es wohl auf den Punkt
Eichner trifft leidenschaftlichen Club ins Herz
Nach zwei Auswärtspleiten in Folge ist 1899 zurück in der Spur und feierte gegen einen offensiv viel zu harmlosen Club aus Nürnberg einen verdienten Heimerfolg. Allerdings verkauften sich die Franken bis zum aus ihrer Sicht unglücklichen Rückstand glänzend und ließen die spielstarken Hausherren nicht zur Entfaltung kommen. Nach einem Doppelschlag waren die Hoffnungen der Gäste auf einen Punktgewinn aber schnell beendet.
Endstand
73. Nordtveit für Frantz – Man versucht nun Schlimmeres zu vermeiden
65. Minute 3:0 Zuculini – Das war’s …
58. Minute – Gygax geht raus, Vidosic kommt
2. Halbzeit läuft, Hoffenheim bringt Zuculini für Obasi
Halbzeit: Schade, schade. Die erste halbe Stunde hatte der Club das Spiel ausgeglichen gestalten können, dann ein 30-Meter-Hammer von Eichner und die allgemeine Verunsicherung nutzt die TSG clever aus für das 2:0. Danach versuchte man sich wohl nur noch in die Halbzeit zu retten. Schade, weil die ersten 30 Minuten der Club mit viel Einsatz und Biss die spielerische Überlegenheit des Gastgebers egalisierte – auch wenn dass dann eher zu einem biederen Kick führte. Schade auch, weil Bunjaku ein Elfer nicht gegeben wurde, den man hätte geben können. Bei 0:1 wäre das Spiel vielleicht anders gelaufen…
38. Minute 2:0 Ibisevic
34. Minute 1:0 Eichner per 30 Meter Schuß Marke Traumtor
Spiel läuft
Aufstellungen:
Hoffenheim: Hildebrand – Ibertsberger, Simunic, Compper, Eichner – Carlos Eduardo, Luiz Gustavo, Salihovic – Obasi, Ibisevic, Maicosuel
Nürnberg: Schäfer – Judt, Wolf, Maroh, Pinola – Kluge – Gygax, Mintal, Frantz – Eigler, Bunjaku
Was folgt auf den Befreiungsschlag?
Das 3:0 im wichtigen Heimspiel gegen die Hertha hat sichtlich gut getan. Dazu noch gleich mehrere Spieler auf Top-Niveau gehabt und mit Bunjaku sowas wie den Mann des Spieltags. Fast ein bisschen zu viel des “aus Schwarz wurde Weiß” und mit der TSG nun ein Gegner vor Augen, an dem man gut feststellen kann, ob man sich denn wirklich bereits weiterentwickelt hat, denn gegen die Hoffenheimer verlor man erst kürzlich ziemlich, sang-, klang- und entsprechend erfolglos im DFB-Pokal. Vor allem die mangelnde Bissigkeit, diese gern jugendlich-umgangssprachlich geforderte “Geilheit auf einen Sieg” fehlte und die will man heute zeigen. Man wird es bald wissen, in wenigen Minuten ist Anstoß und das offenbar in unveränderter Aufstellung gegenüber dem Hertha-Spiel. Soviel dazu, dass MO immer gern rotieren würde. Oder vielleicht gefällt es ihm auch, einfach das zu machen, was sonst keiner erwartet, und wenn es bspw. eine Nicht-Rotation ist.
Bunjaku im Hoffenheimer Strafraum gefoult. Der Schiedsrichter gibt Ecke für den Club und die bringt nichts ein.
Elfmeter wäre mir lieber gewesen…
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Tja, gegen diesen Schuss aus 30 Metern konnte Schäfer wohl nichts machen.
Der Kommentator überschlägt sich vor Begeisterung: TRAUMTOR, PHANTASTISCHES TOR, WAHNSINNSSCHUSS…
Tja Freunde, so schön kann Fußball sein.
Und jetzt das 0:2. Klasse gemacht von Ibesevic.
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Wie sagte der Kommentator: 1Fehler , 2 Tore! Der Glubb spielte bis zum 1:0 richtig gut & souverän. Hoffentlich fangen sie sich für die 2.HZ. Gygax würde ich jetzt rausnehmen nach der gelben Karte. Kluge ist unwahrscheinlich präsent. Klasse! Nach der Führung blitzte dann wieder die Spielfreude & -fähigkeit der Hoffenheimer auf. Schade, dass der Elfer nicht gegeben worden ist…
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Wie schade!
Der Club hat für meine Begriffe großartig mitgespielt, wenn nicht gar das Spiel bestimmt. Klasse Leistung.
Nicht, dass man in Hoffenheim mit 3 Punkten rechnen konnte, aber das haben die Jungs nicht verdient.
Mal sehen, was da gleich noch passiert…
Nur nicht den Kopf in den Sand stecken.
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Die ersten 30 Minuten hat der Club vor allem kämpferisch sehr gut gespielt und dann kommt dieser 30m Hammer zum 1:0 und drei Minuten später dann das 2:0. Das haut einen regelrecht um. Hoffe nur, dass sich der Club in der 2. Halbzeit jetzt nicht aufgibt.
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Zucker-Tor von Zuccolini.
Trotzdem eine Frage: Warum hat man ihn nicht angegriffen?
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Weil sie da in Unterzahl waren…
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@KUZ
Guter Witz zum schlechten Spiel.
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Nein belschanov, das war kein schlechtes Spiel!!
Das große Geld ( südamerikanisch individuelle Klasse eines Carlos Eduardo, Gustavo, Zucellini und auch den beiden anderen)besiegte mit 3 Geniestreichen die mannschaftliche Geschlossenheit des Glubb. Und dass wir das Spiel nicht machen KONNEN….werden wir im nächsten Spiel auch wieder sehen.
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Enttäuschung? Ja und Nein; wenn man realistisch ist konnte man keinen Sieg erwarten; einen Punktgewinn mit etwas Glück und Geschick, und 30 Minuten ist Oennings Taktik ja auch richtig gut aufgegangen, dann kam das absolute Glückstor von Eichner, das Zweinull direkt hinterher und dann muss man sich halbwegs geordnet in die Pause retten. Danach gab’s einige Versuche, den Treffer zu erzielen, aber die TSG ist zu abgezockt.
Alles in allem haben die Jungs wenigstens gekämpft, die meiste Zeit dagegengehalten und sich nicht völlig aufgelöst, was nach den wirklich frustrierenden Treffern (und dem nicht gegebenen Elfer) bei angeknackster Psyche auch hätte passieren können.
Haken dran, nach vorne schauen und sich aufs nächste Wochenende konzentrieren! Und vielleicht sind wir ja morgen wenigstens wieder auf dem Relegationsplatz.
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warum schießt der FCN nie ein Glücks oder Traumtor. Vorne steht mal wieder die Null, wie so oft.
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Kämpferisch kann man heute den Club nichts vorwerfen. Nach dem 2:0 war klar, dass für den Club in Hoffenheim nichts zu holen war. In der 2. Halbzeit musste der Club aufpassen, dass er nach dem 3:0 nicht total unter die Räder gerät. Was den Club fehlt, ist ein Spieler wie Galasek der im Mittelfeld die Fäden zieht. Kluge kämpferisch sehr stark, machte aber leider auch viele Abspielfehler. Mintal ist für mich kein Mittelfeldspieler sondern gehört in den Sturm. Gygax verzettelte sich heute auch des öfteren. Fazit des Spiels: Hoffenheim siegt verdient und der Club steht mal wieder auf einen Abstiegsplatz.
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@KUZ
Ja, für jemanden, der sich Fußball nach dem Motto “Möge die bessere Mannschaft gewinnen” anschaut, ließ dieses Spiel keine Wünsche offen. Ein Hoffenheim-Tor schöner als das andere! Wahnsinn! Für solche Momente lebt der Fan! Fußballherz, was willst du mehr!
Und der Club?
Der Club durfte dabeisein. Ist doch ne tolle Sache. Dabeisein ist ja bekanntlich alles…
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Für mich war unser Club heute etwas zu offensiv aufgestellt. Gegen die schwache Hertha wars ja OK aber für Hoffenheim hätte MOe wohl doch mehr auf die Devensive setzen sollen.
Das wir den Elfer nicht bekommen haben war zwar schade, aber ich glaube wir hätten trotzdem verloren.
Das 1:0 war zwar ein Sonntagsschuß, aber die anderen 2 Tore, da hat man schon die Klasse von Hoffenheim sehen können.
Das Thema “Augenhöhe” hatten wir ja erst.
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Ich hätte das Spiel trotzdem gerne gesehen, wenn der völlig unberechtigt nicht gegebene Elfer gegeben worden wäre. Wetten, das wäre ein bisschen anders gelaufen?
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so. das war das erste von zwei aussichtslosen spielen. schade, dass es so deutlich wurde. die erkenntnisse:
MO kann auch “anders”: rotationslos aufgelaufen.
auch am samstag kann schon sonntag sein: wieso musste eigentlich dieser glückstreffer gegen den club fallen und nicht etwa, verdientermaßen, gegen hannover???
brust raus: es war -UNABHÄNGIG von der situation auswärtsspiel- ein komplett anderes auftreten als im pokal. damals standen die clubberer wie slalompfosten oder staunende zaungäste auf dem platz (aber angeblich eines der besten spiele des clubs – ohne worte). heute war zwar die individuelle klasse der tsg ausschlaggebend, nicht aber der kollektive zauberrausch der sappianer bei spalier stehenden club-spielern.
es bleibt spannend.
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