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Bundesliga-Formcheck nach dem 10. Spieltag

Und wieder wird der gute Hans (Meyer) im Zitat bemüht: “Erst nach 10 Spieltagen solle man eine Mannschaft beurteilen” – sagte der Hans mal im Doppelpass im DSF (aus der Erinnerung) und das will man auch mal tun – in aller Kürze – und die Dikussion eröffnen. In Klammer die Einschätzung (und Abweichung) der Clubfans United-Saisonprognose.

Insgesamt ein abweichender Wert von 84, pro Mannschaft also 4-5 Plätze daneben. – Tendenziell haben sich die meisten in ihrer Region trotzdem wiedergefunden (man muss sich die Statistik nur wohlwollend auslegen…), teilt man die Liga in die drei Teile “Meisterschaft und internationeler Wettbewerb” (1-8), “Mittelfeld” (9-12) und “Abstiegszone” (13-18). Die dabei ungleiche Aufteilung ist der Erfahrung geschuldet, dass das (biedere) Mittelfeld (ohne Ambitionen und ohne Sorgen) sich am Ende meist bei nur wenigen Mannschaften einpendelt. Dort erwartet waren im Prognose-Meinungsquerschnitt Hoffenheim, Berlin, Köln und der hauseigene Club. Hiervon haben sich aber gleich drei Mannschaften mehr oder minder deutlich nach unten verabschiedet und nur Hoffenheim springt etwas nach oben. Aus der vermeintlichen Spitzengruppe ist Stuttgart deutlich nach unten durchgebrochen, in der aktuellen Ausreißergruppe aus dem designierten Abstiegsfeld befindet sich dagegen Mainz. Sonst befindet sich auf den Top 8 das, was zu erwarten war (und weiter zu erwarten ist…).

Hier die Einzelwertung:

  • 1. Bayer Leverkusen (8, +7)
    Jupp machts noch mal – und zeigt den Bayern, wie man Tabellenführer wird. Ob man an der Säbener Straße schon so manches mal ins Kissen gebissen hat, dass man ihn zu Saisonende ziehen ließ? Aber was auch Jupp noch an Beweis erbringen muss: Kann Vizekusen auch die zweite Saisonhälfte erfolgreich bestehen? Denn daran scheiterte bisher gewohnt jeder Trainer.
  • 2. Hamburger SV (7, +5)
    Das hätte man Labbadia vielleicht gar nicht zugetraut. Dabei hat der auch in Leverkusen erfolgreich begonnen. Vor allem beeindruckend, wie der HSV die herben Ausfälle wegsteckt, bisher…
  • 3. Werder Bremen (P) (4, +1)
    Er streckt gern mal die Zunge raus und auch dieses mal wieder der Konkurrenz: Claudio Pizzaro. Der Mann, der aus guten Bremern eben eine Top-Truppe macht – oder aus Spaßfußball erfolgreichen. Schaaf hat Bremen neu erfunden sagt man, aber eigentlich sind sie nur in der Defensive stabiler, was sicher auch mit Merte und Naldo, Frings und auch Borowski zu tun haben könnte.
  • 4. FC Schalke 04 (6, +2)
    Magath ist der Beckenbauer der 21. Jahrhunderts – egal was er anfässt, es gelingt. Ob das an seinen überragenden Methoden liegt oder einfach daran, dass es jetzt eh alle glauben? Egal, Schalke ist mit quasi dem gleichen Spielermaterial der Vorsaison plötzlich ein Titelkandidat.
  • 5. Bayern München (1, -4)
    Sanitätshaus Robbery und trotzdem irgendwie wie immer die Bayern. Ewige Krisendiskussion und dennoch in Schlagdistanz zur Spitze, die anderen verlieren nie, die Bayern torkeln von einer gefühlten Peinlichkeit (Mainz) zur nächsten (Köln) und trotzdem sind sie dran. Und wenn doch noch was schief geht, wird zur Winterpause gewohnt der Transfergerüchtesack aufgemacht und die halbe Liga verwirrt. Wetten?
  • 6. 1899 Hoffenheim (9, +3)
    Für alle, die Hoffenheim für eine Eintagsfliege hielten und der Ausfall Ibisevic letztes Jahr kein echter Grund für den Absturz: Willkommen in der Realität der Qualität des Spielermaterials und eines nicht immer charmanten, aber klugen Trainers.
  • 7. VfL Wolfsburg (M) (3, -4)
    Ein Veh macht noch keinen Meister – bzw. nur weil ein Meistertrainer zu einem Meister kommt, kommt nicht ein Meister raus. Wolfsburg tut sich schwer, kriegt seinen Top-Sturm nicht wieder in Gang und das obwohl alles ist, wie es war. Oder war’s am Ende doch der Magath-Faktor?
  • 8. 1. FSV Mainz 05 (N) (18, +10)
    Man warf vor dem ersten Spieltag den Trainer raus, weil er die Mainzer Lebensfreude nicht befeuern konnte im Team. Und Tuchel aus den Tiefe des Mainzer Vereinsraums macht alles richtig. Erfolg durch Leidenschaft. Ob es am Ende reicht für mehr als einen Sommer?
  • 9. Eintracht Frankfurt (17, +8)
    Skibbe sollte das Grau des Funkel vertreiben und steht am Ende da, wo man war – irgendwo dazwischen und darüber irgendwie unglücklich.
    Neulich zu einem Eintracht-Fan: “Bei euch is ja wie letztes Jahr, hättet auch Funkel behalten können” – Er so: “Stimmt schon. Aber dafür jetzt mit Caio!”
  • 10. Borussia Dortmund (5, -5)
    Das hätte man Kloppo besser zugetraut. Statt Fortsetzung der Erfolgsgeschichte des Saisonfinales nun eine Müslimischung mit 3 Siegen, 4 Unentschieden und 3 Niederlagen. Sicher eine abwechslungsreiche Ernährung, aber für Dortmunder Ansprüche schwer verdaulich.
  • 11. Hannover 96 (15, +4)
    50+1 macht 11. Kind kämpft weiter um die Abschaffung der letzten Bastionen ehemaligen Vereinslebens. Vielleicht sogar konsequent gedacht, aber Fußball ist doch auch Tradition und bisschen Romantik. Wie lange Kinds Anrennen auf die Burg erfolglos bleibt, weiß man nicht, ebensowenig was Hannover eigentlich in der Liga so treibt und wo es hinführt.
  • 12. SC Freiburg (N) (14, +2)
    Kaum ein Verein, der so viele Lorbeeren für so wenig Punkte bekommt. 22 Buden bekommen, nur 3 Spiele gewonnen und 6 mal verloren, aber im Volksmund klingt es bisweilen, als sei Freiburg schon durch. Aber das hatten wir ja schon mal, die Sache mit der Wahrnehmung…
  • 13. 1. FC Köln (11, -2)
    Poldi-Faktor abzgl. dem Soldo-Defizit plus 100%-Fan-Support minus Medienwahn macht 13. Köln pflügt sich nach schlechtem Start durch das Hauptfeld um am Ende da anzukommen, wo Daum nie hinwollte, mehr aber nicht als machbar einschätzte: Mittelfeld.
  • 14. VfB Stuttgart (2, -12)
    Die größte Enttäuschung, keine Frage, doch noch hält man heldtenhaft am Trainer-Pennäler fest und lässt ihn weiterbabbeln über Kurven, die noch zu kriegen sind. Andernorts liest man hier und da bereits vorweihnachtlich: Leise rieselt das (Säge-)Mehl…
  • 15. Borussia M’gladbach (13, -2)
    Was hat man am Bökelberg nur verbrochen, dass einen der Fußball-Gott so am Kieker hat? Egal was man macht, ob Jugendkonzept oder mal so richtig auf die Transferkacke hauen – am Ende gehts gegen den Abstieg. Keiner glaubts vorher, am Ende isses halt so – man könnte fast Mitleid haben. Ein Trost: Meistens reicht’s ja aber dann doch noch in den sicheren Hafen.
  • 16. 1. FC Nürnberg (N) (12, -4)
    “Wir spielen gegen den Abstieg!” sagten alle, vom Trainer bis zum Fan, und keiner hat’s wohl geglaubt (seitens der Fans). Jetzt spielt man gegen den Abstieg und ist frustriert. Manchmal wäre es vielleicht gar nicht schlecht, wie auch schon zu lesen war, wenn man ab und an das “ruhmreiche” der Vergangenheit ausblenden könnte und sich der unangenehmen Realität stellt: Dass nämlich die Verantwortlichen vor der Saison keinen Spaß gemacht haben und wirklich selbst auch glaubten, dass nicht Platz 12 das Ziel sein wird, sondern dieser innewohnende Platz 16 – und wenn es ganz gut läuft höchstens noch einen besser.
  • 17. VfL Bochum (16, -1)
    Die Mannschaft mit den Spielern, von denen andere sagen, wenn sie mit den Tranfser der Verantwortlichen nicht zufrieden waren, weil man wieder auf Junge und Nobodys aus dem Osten gesetzt hat, dass man doch die hätte holen können – die Spieler Marke: gestandener Bundesligaspieler, die sicher noch mal die Kurve kriegen, a la Freier, Hashemian, Klimowicz oder Maltritz. Ergebnis: Mal wieder geht es gegen den Abstieg. Überraschen tut es keinen. Die Trainernotbremse hat man schon gezogen. Hat auch nichts gebracht.
  • 18. Hertha BSC (10, -8)
    Der in der Saisonprognose umstrittenste Verein steht da, wo ihn manche überhaupt nicht und manche eben gerade doch genau dort erwartet hätten: Ganz unten. Wenn der Manager geht, die besten Spieler weg sind und dann auch der Trainer gefeuert wird, scheint das doch Auswirkungen zu haben – sogar in Berlin.
     

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Kommentare (62)

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  1. Christian sagt:

    Der Club spielt, nein kämpft diese Saison gegen den Abstieg, das muss nun nach 10 Spieltagen allen klar sein. Ich frage mich nur, ob man von vornherein nicht anders kalkulieren konnte als auf Platz 15 zu gelangen. Etwas mehr muss man m.E. schon investieren, in die Waagschaale, nein in den Ring werfen. So sind die Vorraussetzungen, dieses minimaximale Ziel zu erreichen halt doch sehr bescheiden … Ob mein Nerventrikot das aushält, ich weiß es nicht. Ein Abstieg wäre eine Enttäuschung mehr und

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  2. Christian sagt:

    … und der sportliche Arbeitserfolg des letzten Aufstiegs (durch die Relegation) damit egalisiert, der Gürtel müsste wieder und womöglich noch enger geschnallt werden, dabei wollte und will man den Club doch endlich in der 1. Liga unterbringen. Oder täusche ich mich da?

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  3. Bertl sagt:

    Die Bayern haben den Transfergerüchtesack schon aufgemacht, Günther Jauch sagte am Sonntag bei SKY90 er wettet darauf das Manuel Neuer von S04 in der Winterpause zu den Bayern wechselt.
    Und Bochum hat seit heute einen neuen Trainer,
    Heiko Herrlich.
    Für mich war schon vor der Saison klar, das es für uns nur um den Klassenerhalt geht.
    Deshalb hacke ich auch nicht auf unsern Trainer oder unsern Spielern herum, mehr als der Klassenerhalt ist für uns nicht drin, obs uns Fans schmeckt oder nicht.

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  4. Patrick sagt:

    Ach, ein bisschen habe ich ja bei Fussball-Diskussionen immer das Gefühl, dass das Potential der beeinflusbaren Faktoren grotesk überschätzt wird.

    Versteht mich nicht falsch, da will ich mich selbst gar nicht ausnehmen.

    Aber das Zusammenrechnen von Stärke, Frische, Form und Fitness funktioniert vieleicht noch beim Bundesliga-Manager am PC, in der Realität beschleicht mich manchmal das Gefühl, der Einfluss von Schicksal, Glück (in unserem Fall wohl eher: Pech) oder -wenn man so will- schlicht des Zufalls entscheidet letztlich über ziemlich viel.

    Fussball ist eben ein Spiel. Natürlich gibt es Spiele, die weniger vom Zufall abhängen. Schach zum Beispiel. Fussball allerdings hat mit viel mehr Einflussmöglichkeiten des Zufalls zu kämpfen. Denkt nur an die Papierkugel, sie ist die Spitze des Eisbergs. Gut, das Beispiel hinkt, ein Tor weniger hätte in diesem Fall nichts geändert. Aber ihr kennt alle selbst genug Beispiele.

    Wahrscheinlich ist das ewige Abwägen der uns bekannten Faktoren, wie Form, Quoten, die ganze unendliche “ran-Datenbank” (Borussia Mönchengladbach hat seit 1979 keine zweite Halbzeit mehr zu Null gespielt, wenn mehr als vier Linkshänder im Team waren, die am Spieltag eiweissreich gefrühstückt hatten) letztlich Ausdruck der menschlichen Ohnmacht und Hilflosigkeit angesichts einer unberechenbaren Welt (was dann auch ein weiteres Indiz für die Analogie Fussball/Religion wäre).

    Natürlich erinnere ich mich an den Vergleich der Abschluss- mit der Budgettabelle. Aber der sagt ja weniger über Vorhersehbarkeit aus, als über kapitalistische Zusammenhänge.

    Es liegt mir auch fern, eine Lanze für den Fatalismus zu brechen, das wäre ja ein Ohnmachtseingeständnis. Aber ich weiss nicht: am Schluss fehlt dann ein Punkt, oder man rettet sich mit einem Punkt Vorsprung. Und dann überlegt mal. Das wäre (beispielsweise) der Elfer gegen 753 v.Chr. Hoffenheim. Oder der Pfostenschuss von Stuttgart. Oder oder oder… Irgendwie muss ich mich da ein bisschen hilflos finden. Da nutzt mir ein Kicker-Sonderheft mit allen Daten und Fakten irgendwie nix mehr.

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  5. Naja der Club überrascht nicht wirklich. Da hätte ich ihn realistisch auch gesehen, auch wenn ich im Geheimen auf eine weniger dramatische Saison gehofft habe (Siehe: Meine Prognose).
    Aber wo ich voll ins schwarze getroffen habe, ist Berlin. Endlich sind sie mal da wo sie hingehören: nach ganz unten.
    Positiv überrascht bin ich von Hamburg und Leverkusen, ich hoffe nur sie können es durchhalten. Weil irgendwie schaffen es die Batzis ja leider doch immer sich nach oben durch zu schummeln.

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  6. bunteskanzler sagt:

    @ Patrick
    ran-Datenbank, der Elfer gegen 753 v.Chr. Hoffenheim…

    Danke, der Kommentar made my day! 1+ und volle Zustimmung noch dazu.

    Und ernsthaft – meiner Meinung nach steht der Club genau da wo es zu erwarten war, und wo wir am Ende, vielleicht plusminuns einen Platz wohal auch stehen werden. Im Prinzip sind wir mit 8 Punkten einigermaßen im Soll, unsere gefühlte Krise würde ich vor allem darauf zurückführen, das der Mannschaft eben noch keine Überraschung gelungen ist, wie zum Beispiel den Freiburgern. Wir fühlen uns dadurch eben klein und hoffnungslos. Ich denke ein wenig mehr an Optimismus täte uns gut, das vielzitierte Ausrufezeichen müssen wir einfach erhoffen und von den Rängen erschreien.

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  7. Optimist sagt:

    Wie ich schonmal sagte: Eigentlich liegen wir im Soll – nur einen Sieg Abstand zum (zahlenmäßig) sicheren Mittelfeldplatz, daher sind Diskussionen über Management, Trainer oder gar Konzept fehl am Platz, zumal die Verantwortlichen ja genau diesen Platz vorhersagten. Das eigentliche Problem ist doch, dass das Volk damit nicht zufrieden ist und vielen sogenannten Fans der Sinn für gesunden Realismus fehlt. Ob diese Unzufriedenheit wieder eine Eigendynamik entwickelt, wenn die Ausrufezeichen ausbleiben??? Ich hoffe nicht, denn ich würde den eingeschlagenen Weg gerne mit dieser Bestzung weitergehen, da er nachhaltig zu sein verspricht.

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  8. @Optimist
    Sehe ich ähnlich, obwohl ich als Fan natürlich schon verlange, dass sich die Mannschaft durch Spiele wie durch Wartehallen oder Jaobs mit reiner Anwesenheitspflicht durchquält. Meines unmaßgeblichen Erachtens kommt auch ein Großteil der Diskussionen daher, dass man manchmal den Eindruck hat, es ginge ein bisschen mehr (und sich natürlich wundert, weshalb es noch Luft nach oben gibt – insbesondere, woran das liegt). Und: Ein Absteig mehr würde mir gar nicht mal soviel ausmachen, aber für den Verein und dessen Zukunft wäre das wohl desaströs – da werden wohl einige Gedanken erlaubt sein. Aber so weit sind wir ja noch lange nicht.

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  9. Korrektur:
    …, dass sich die Mannschaft durch Spiele NICHT wie durch Wartehallen oder JOBS mit reiner Anwesenheitspflicht durchquält.
    Müsste aber klar sein.
    Sorry, hatte den IppfehlerEufel wiedermal auf der Schulter sitzen…

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  10. Optimist sagt:

    @ Farbfilmvergesser
    Kritik an der Einstellung, dem mangelden Versuchen der Wende nach Rückständen und an der so empfundenen Aussendarstellung, dass Fehlervermeidung wichtiger ist, als der Versuch doch noch Punkte zu holen sei natürlich erlaubt, erwünscht und auch notwendig, denn auch unser Trainer ist durchaus noch lernfähig und -bedürftig in manchen Dingen ;-) , aber daraus sollte auf keinen Fall eine Personaldiskussion erwachsen. Viel wichtiger ist die Fortsetzung des Konzepts und der Aufbau des Leistungszentrums. Dafür könnte auch ich einen weiteren Ausflug in die zweite Liga verkraften, denn langfristig geht es nicht ohne gute Jugendarbeit (mangels Scheich oder SAPisten).

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  11. Juwe sagt:

    Also mit dem jetzigen Kader sehe ich den FCN zwischen Platz 18 und 16 … bestenfalls also einen Relegationsplatz. Da bringen sie aber jüngst von allen Mannschaften in der Bundesliga die meiste Erfahrung seit Wiedereinführung mit :-)

    Bzgl. dem ‘alten’ Thema ‘In der Winterpause nachlegen’. Gestern stand in der Zeitung mit den 4 Buchstaben, Präsident Schäfer hat darauf verwiesen dass im November eine größere Zahlung an TV Geldern in 4 Raten käme und zwar stolze 15 Mio Euro! .. sein O-Ton “dann zahlen die Banken mal wieder Zinsen an den FCN, statt umgekehrt.”

    Also müßte in der Winterpause doch was möglich sein dem Kader noch Qualität zuzuführen. Aber bitte bloß keine jungen Talente mehr, bei denen man nicht weiß, wann die Wundertüten aufgehen und was drin ist…da haben wir erstmal genug rumlaufen.

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  12. Juwe: Also müßte in der Winterpause doch was möglich sein dem Kader noch Qualität zuzuführen. Aber bitte bloß keine jungen Talente mehr, bei denen man nicht weiß, wann die Wundertüten aufgehen und was drin ist…da haben wir erstmal genug rumlaufen.

    Also ich hab mich mal so bei einem Bundesligisten umgesehen, der gerade eh klamm bei Kasse ist und sicher froh sein wird, den einen oder anderen von der Gehaltsliste zu bekommen:

    Also die hätten da einen 21jährigen Australier, der hat schon 4 Länderspiele am Buckel, 16 Bundesligaspiele und mal einen Top-Torjäger komplett aus dem Spiel genommen. Kann Innenverteidiger spielen und ist satte 1,92 groß!

    Dann haben die noch nen 32-jährigen 44fachen tunesischen Nationalspieler, der ein Stratege auf der 6 sein kann und über 70 BuLi-Spiele am Buckel. Den kann man nix mehr vormachen, ein echter Haudegen und Afrikameister 2004, WM Teilnehmer 2006, Afrika Cup-Teilnehmer 2004, 2006 & 2008, Confed. Cup Teilnehmer 2005 – wurde 3 Mal tunesischer Meister mit Esperance Tunis und DfB-Pokalsieger 2007!

    Oder wie wäre der: 85 BuLi und 78 Zweitliga-Einsätze, war fast bei der WM06 dabei, nur leider verletzt dann, Typ Spielmacher und derzeit nur als Einwechselspieler eingesetzt.

    Oh, ihr wollt noch mehr erfahrene Spieler, denen man nix mehr vormachen kann, die nur noch eine neue Chance brauchen und dann abgehen wie Hulle? Wie wäre der da: Klassischer offensiver Außenspieler, 35facher schweizer Nationalspieler, mit 28 im besten Fußballeralter, 49 Spiele in der französischen Ligue 1, kann Standards schießen. Bisher kaum eingesetzt aber fit!

    Ok, aber ihr braucht noch was für den Sturm, so was, was Erfahrung hat und gleich einschlägt?! Haben wir im Angebot!

    185cm, Typ Mittelstürmer, erst 25 aber schon mit 65 Buli-Einsätzen und 12 Toren, in Liga 2 gar 86 Einsätze und 29 Tore, ehemaliger Zweitligatorschützenkönig und die letzte Relegation mit zwei Zaubertoren fast allein entschieden.

    Oder doch mehr Erfahrung? 27 Jahre, Mittelstürmer, 18 Spiele und 6 Tore für Ghana, 65 BuLi und 68 Zweitliga-Spiele, dabei zusammen 37 Tore.

    Und wer nun immer noch zögert, hier die Perle im Setzkasten: 29 Jahre, 1,90 groß, 79facher griechischer Nationalspieler mit 23 Toren, machte Griechenland zum Europameister mit seinen Toren, Deutscher und niederländischer Double-Gewinner, allein 108 Einsätze in der Bundesliga plus Niederlande und 2. Liga.

    Also wer nach Spieler sucht, die bundesligaerfahren sind und nur mal bisschen Vertrauen brauchen um wieder richtig durchzustarten, vielleicht weil sie bisher missverstanden wurden, nicht richtig fit waren oder denen die Rückendeckung auch seitens der Fans fehlte, die sollten unbedingt zugreifen.

    Frei nach dem Motto: Wozu in die Ferne schweifen, ach, Gutes liegt so nah …

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  13. Optimist sagt:

    @ Alexander

    klingt gut, passen alle perfekt ins Bochumer Beuteschema. Vielleicht kann der klamme Bundesligist dann wieder etwas frisches Blut in die lahmende Offensive bringen…. ;-)

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  14. clyde sagt:

    zu beginn gleich die quintessenz meines beitrages:Wir sind ein Fahrstuhlmannschaft und werden es auch die nächsten 20 Jahre bleiben!!!

    Diese andauernden Diskussionen kann man sich eigentlich sparen. Es gibt ca. 12 Mannschaften die nie absteigen werden (oder nur durch unglaubliches missmanagement), der rest sitzt im fahrstuhl.
    dazu zählen ein paar vereine aus der ersten (inkl. unser glubb) und ca. 8 aus der zweiten (z.B. duisburg, bielefeld, cottbus…)
    für die gehts rauf und runter, wieder rauf, wieder runter…
    das polster und die bedingungen die sich einige clubs in der elite der ersten liga (zugegebenermaßen) erarbeitet haben sind kaum mehr aufzuholen.
    mainz ist derzeit toll, aber der spärlich gefederte tuchel wird bald eine krise erleben, ganz mainz ist empört, eine trainerdiskussion kommt ins rollen, tuchel weg und… RUNTER gehts…
    da setzt indirekt das nächste problem an: völlig überzogene erwartungshaltung der clubs. hört man fans und offizielle fordert bei ca. 10-12 mannschaften das umfeld den europäischen wettbewerb. 4 wollen im gesicherten mittelfeld landen und der rest nicht absteigen. da sind trainerrauswürfe und beschissene stimmung doch bei einem großteil der clubs vorprogrammiert.
    selbst bochum, die sich eigentlich eingestehen müssten dass sie nie aus dem fahrstuhl rauskommen werden, aber sensationell seit ein paar jahren in der ersten liga mitkicken, haben ihren trainer koller rausgeschmissen.
    wer steigt da noch durch??
    deswegen sollten wir keine trainerdsikussion aufkommen lassen, mehr gibt die momentane situation nicht her, wahrscheinlich auch die situation in ein paar jahren nicht oder in noch ein paar jahren mehr.
    liebe club-freunde, herein in den aufzug und lasst uns freude haben solange wir in der oberen etage stehen. irgendwann drückt sowieso einer weiter unten. und wenn wir unten sind, drücken irgendwann wieder wir (und heraus kommen alte bekannte)

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  15. @ Optimist

    Damit würden sie die Klasse halten und alle lachen dann über den Verein, der diese Perlen abgab und dafür andere Ladenhüter abnahm. Wichniarek anyone? Krzynówek? Vielleicht doch Stájner? Neee, wir schnappen uns Albert Streit! Aber nur wenn der Lincoln-Deal mit der SGE nicht klappt, sonst eisen wir Caio los.

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  16. Optimist sagt:

    @ Alexander
    …mit “frisches Blut” meinte ich nicht “alte Säcke”, auf sowas scheinen andere zu stehen.

    Es wird ja inzwischen kolportiert, dass MaBa im Winter doch noch mal zukaufen wolle. Vielleicht passt das ins Bild, dass MaBa und MOe gestern beim Pokal in der Westvorstadt waren (ich muss gestehen, ich bin fremdgegangen, um die fränkischen Fahnen hochzuhalten, und sass fast daneben…).

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  17. Armin sagt:

    Wo sind denn die jungen Spieler die Wundertüte? Unser Problem sind doch nicht die jungen Spieler, die bringen doch weitgehend ihre Leistung sicher nicht ganz konstant, aber welcher Mensch schafft das schon? Unser Problem ist doch eher, dass die Säulen der Mannschaft immer noch nicht wieder echte Leistungsträger sind und mal den Weg weißen, wenn es eng wird, bzw. es gilt einen Rückschlag zu verarbeiten.

    Wir haben nicht die jüngste Mannschaft, wir haben keinen Jugendwahn, die sportliche Führung hat nur die Idee, dass es sinnvoller ist eine Mannschaft durch junge Spieler zu ergänzen, als sog. gestandene Spieler zu verpflichten. Denn welche gestandenen Spieler bekommen wir denn? Leute die entweder zu alt für die guten Vereine sind oder psychisch oder pysisch als zu schwach aussortiert wurden.

    Mir will nicht einleuchten, warum man glaubt diese Spieler wären bei uns besser.

    Klar es gibt dann noch die Spieler aus unteren Ligen, bzw. aus dem Ausland, die in ihren Vereinen Leistung bringen und höherklassig spielen wollen. KOmmen sie aus dem Ausland, dann brauchen diese aber häufig eine längere Eingewöhnungszeit, in Deutschland kostet so einer schnell mehr als wir zahlen können. Es bleiben für finanzschwächere Vereine also fast nur die talentierten Jugendspieler. Insofern ist das eben kein Spleen von Oenning sondern die beste Philosophie für kleinere Vereine wie wir.

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  18. @ Optimist (#13)
    Kein Blut, bitte, und frisches schon gar nicht…

    @ Alexander (#12)
    DE – LI – ZIÖS! Köstlich! Gewohnt grandios!

    @ Juwe (#11)
    Vielleicht irre ich mich, aber ich lese so ein bisschen aus Deinem Kommentar raus, dass Du von den bisher gezeigten (Heim-?) Spielen ausgehst. Also, Alexanders Papierform und ich sehen den Club jedenfalls weiter vorn, wenigstens von den Möglichkeiten her gesehen.

    @ Optimist (#10)
    Auf gar keinen Fall würde ich jetzt am Personal herumdoktern (ich weiß, geht nicht nach mir, will nur den Eindruck geraderücken, sofern nötig).

    @ Clyde (#14)
    Blicken wir doch mal zurück: 1967 war ein Verein als Abstiegskandidat in die neue Saison gegangen und hat den Meister 1968 gemacht. Ich war nicht dabei (der Schnuller verdeckte die Sicht), aber ich kann’s mir nicht anders erklären, als dass Spaß am Spiel und Motivation einfach alles herausgeholt haben (und alle Quellen, die ich bisher gelesen/gehört/gesehen habe, widersprechen dem in keiner Weise). Auch das Mainz der heutigen Tage scheint das zu bestätigen: Macht’s Spaß, wächst man über sich hinaus. Nur: Verlieren macht keinen Spaß. Ohne Spaß weniger Leistung, noch weniger Spaß usw. Aus diesem Teufelskreis herauszukommen ist eigentlich (also meiner Meinung nach) der Trick des Klassenerhalts. Wenn Du schreibst, der Club ist im Fahrstuhl, dann lese ich das als einen Bereich, der zwischen Mittelfeld Liga eins und Mittelfeld Liga zwei angesiedelt ist. Ergibt sich aber schon fast zwangsläufig aus der Tatsache, dass wir eben weder Werder, HSV noch Bauern sind und auch keine finanziellen Airbags Marke Hopp haben, sondern uns der Konkurrenz aussetzen müssen, mit allen Gefahren. Aber eben auch dem Vorteil, dass eine Überraschung nie auszuschließen sein wird, so wie die Klabauterer Meisterschaft als Aufsteiger vor zwölf Jahren.
    Um den Aufstieg in die Upper Class des deutschen Fußballs zu schaffen, muss notwendig entsprechende Nachhaltigkeit her, möglichst ohne Absturz in die „Tristesse der zweiten Liga“ (O-Ton MaBa). Und da ist der Club auf dem goldrichtigen Weg.

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  19. clyde sagt:

    Bei diesem Farbfilmbeitrag kommt sogar bei mir ein bisschen Optmismus auf!
    Aber nur bedingt… die Lauterer Meisterschaft ist einige Jahre her und sowas wird es wahrscheinlich auch nicht mehr geben.
    Die finanzielle Schere klafft noch weiter auseinander und ermöglicht es somit “kleineren” Clubs kaum den Steigbügel zur Bundesliga-Mittelklasse zu erreichen.
    Und DER Club ist davon noch viel weiter entfernt als z.B. Gladbach, Köln oder Frankfurt. Die können scheinbar fast jede Saison ein paar Millionen für neue Tranfers ausgeben. Jedenfalls um einiges mehr als wir. Das läßt zwar die Erwartungshaltungen in die Höhe schnellen, die dann mit ziemlicher sicherheit enttäuscht werden.
    Zumindest ist aber die Aussicht auf den klassenerhalt dadurch gestiegen.

    Ich gebe dir vollkommen Recht dass eine gewissen Nachhaltigkeit dafür sorgt sich auf Dauer zu etablieren. Aber wie soll man die denn erreichen?? Positive Beispiele aus der jüngeren Vergangenheit kann ich einfach nicht erkennen!
    Beispiele gibt es einige: Freiburg und Bochum waren auch mal in ähnlicher Ausgangslage wie wir vor 2 Jahren. Super Saison, sogar internationaler Wettbewerb. Kleiner Ausrutscher nach oben, möglich weil man sich (das sehe ich wie du) in einen Rausch spielte.
    Aber danach ist man wieder ziemlich schnell im Fahrstuhl gelandet :-)

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  20. Die Vergleiche mit Mainz und Freiburg hinken dann doch, wie ich finde. In einem sehr lesenswerten Interview im 11Freunde-Magazin mit Harald Strutz und Christian Heidel von Mainz 05 wurde schon klar, dass die Mainz selbst nicht dauerhaft als Bundesligisten sehen. Die Entlassung von Andersen war ja gerade ein Wink in die Richtung: Lieber mit wehenden Fahnen untergehen als bieder die Klasse halten – Mainz als Marke mit realistischem Anspruch: Fahrstuhl mit viel Action.
    Freiburg wird das nicht anders sehen, dafür ist man einfach auch im Umfeld gar nicht so aufgestellt.

    Wer heute dauerhaft oben mitspielen will braucht einen Markt, der das auch hergibt – und damit meine ich einen Fan-Markt. Wenn du nur max. 20-30 Tausend Fans ins Stadion kriegst, musst du zuschießen. Nicht wegen der Stadioneinnahmen, sondern weil es ein Spiegel deiner Beliebtheit ist.

    Man könnte da lange ausholen, aber der Club misst sich da in der Tat eben nicht mit Bielefeld, Mainz oder Freiburg, auch realistisch nicht mit Wolfsburg, die nur so lange da mitspielen, wie es die VW-Portokasse hergibt. Der Club hat ein großes Fan-Potential und das erlaubt auch aus Marketing-Sicht und aus allgemeiner Vermarktungssicht (Stichwort: Sponsoring, aber auch TV-Gelder bei Direktvermarktung) eine solide Einkommensbasis.

    Der Club muss sich jetzt konsolidieren, was man über die Jahre eben durch das Löcherstopfmodell mit Durchschnittskickern aus dem Mittelmaß der Liga versäumte. Der Club will wieder Talentschmiede sein, Identifikation schaffen und damit seine Marke polieren. Dazu muss man aber das Wagnis eingehen, den Spatz aus der Hand für einen Moment loszulassen und sich die Taube auf dem Dach als Ziel zu nehmen. Wohl wissend, dass die Taube vor erreichen des Dachs weg sein könnte oder die Leiter einbricht. Dann muss man es wieder versuchen, aber das Modell “Spatz” sollte endlich verscheucht werden, denn das kann eben langfristig nicht unser Anspruch sein mit dem (beschriebenen) Potenzial!

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  21. Juwe sagt:

    also das Gerede mit der Talendschmiede, halte ich ja sowieso für ein hübsches Märchen und Augenwischerei, klingt schön, ist aber nicht das drin, was draufsteht, vor allem wenn man wieder absteigt.
    Talente kann man einbauen, wenn man eine gewachsene Mannschaft und ein eingespieltes Gerüst hat, damit die erfahrenen Spielern den Jungen auch helfen können, also in der 1. Bundesliga. In der zweiten Liga geht das vielleicht schon eher,hat ja letztes Jahr auch noch ganz gut geklappt.

    Das hat noch nie andersrum funktioniert, also quasi nur mit Talenten und ein bisschen Erfahrung beigemixt. Für mich ist das ein Märchen, eine schön verkaufte Geschichte der Not und den leeren Kassen geschuldet.

    Es gab schon enige erfahrene Trainer die wußten und das klar zum Ausdruck brachten, die Mischung machts, es gibt keine jungen und alte Spieler sondern möglichst nur gute. Da zählt vor allem auch Erfahrung dazu.

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  22. Juwe sagt:

    und wenn einer der jungen Spieler beginnt richtig stark zu werden, und sich leistungsmäßig eine Payback Situation für den FCN einstellt, wie lange ist der dann noch beim FCN? dann ist der schneller wieder weg, als er da war, wenn er dem FCN überhaupt einen Transfererlös bringt, viele sind ja ausgeliegen. An dem Punkt verstehe ich die Nachhaltigkeit, von diesem Konzept sowieso nicht.

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  23. Mal ne technische Frage: Gibt’s die Zitatfunktion noch?

    Wenn ich auf “Reply” gehe, kann ich den Text, aus dem ich zitieren will, nicht bearbeiten.

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  24. @belschanov … die Zitatfunktion spinnt und muss in die Seelenklemptnerei … Stefan promoviert gerade für Besserung

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  25. Juwe … ich und einige andere haben doch schon mehrfach dargelegt, dass nicht die Talentschmide eine Mär ist, sondern das Gerücht wir hätten eine. Die einzigen Jungsche, die öfter spielen sind Maroh, Diekmeier, Nordveidt und Frantz. Schäfer, Pinola, Wolf, Kluge, Mintal, Eigler, Gygax, Boakye oder Charisteas und Broich oder Mnari sind gestandene Spieler. Die Mischung, die du forderst, haben wir doch längst.

    Ich hab das Gefühl, es passt dir einfach alles nicht, vor allem nicht MO und seine Art – und du wünscht dir lieber eine Truppe von Grubenarbeitern als ein Talent-Internat.

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  26. BSE08 sagt:

    Die 10-Spieltagsbilanz fällt natürlich schon etwas ernüchternd aus. Meine Saisonprognose sah jedenfalls etwas anderes vor.

    Aber: Wir sind immerhin auf dem Relegationsplatz! Und obwohl das meiste ziemlich dürftig war, sind wir mit MG und dem VfB punktemäßig auf Augenhöhe und Freiburg hat mit seinem schönen Fussball auch nur zwei mickrige Pünktchen mehr einfahren können!
    Köln ist auch noch da und bei Bochum und Hertha keine Besserung in Sicht.

    Jetzt müsste nur mal so ein kleiner Lauf mal kommen…

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  27. “Eigentlich liegen wir im Soll…” (Zitat Optimist, Eintrag 7)

    Läuft alles nach Plan, wenn man von zehn Spielen zwei gewinnt, Heimspiele gegen Hannover und Bochum verliert, ohne diese Punktverluste auswärts auszugleichen? (Von der Auftaktheimniederlage gegen Schalke will ich gar nicht reden, da darf man ja nichts erwarten, wer da was erwartet leidet ja an Größenwahn.)

    Läuft alles nach Plan, wenn man aus zehn Spielen acht Punkte holt?

    8 mal 34 dividiert durch 10 macht 27,2. Sind 27,2 Punkte nach 34 Spielen das Soll?

    Für mich nicht.

    (Offembar leide ich an Größenwahn. Wahrscheinlich gibt es auf diesem Planeten niemanden, der größenwahnsinniger ist als ich.)

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  28. @ belschanov
    Nein, es gibt noch Hoffnung.
    Als die letzte Zweitligasaison noch gar nicht angefangen hatte, hat mein verhinderter Schwippschwager total selbstverständlich auf direkten Wiederaufstieg gewettet. Ich dachte mir, wenn der Club aufsteigt, ist mir n Kasten Cola auch schon sch…egal, und wenn nicht, versüßt mir die klebrige Masse wenigstens den verpassten Aufstieg. Als ich also direkt nach dem zweiten Relegationsspiel artig meinen Kasten ablieferte, bekam ich wieder eine Wette vorgeschlagen, bei der ich mir (leider) ziemlich sicher bin, dass sie mir drei Kästen Cola einbringt: Meinem Schwippschager sind so viele Kästen nämlich eine Deutsche Meisterschaft bis 2013 wert (!). Und – nur um Missverständnisse zu vermeiden: Wir sprachen ausdrücklich vom Herren-Fußball, A-Mannschaft.
    Falls Du also glaubst, Du bist der Größenwahnsinnigste: Nicht mal das kriegst Du gebacken.

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  29. Juwe sagt:

    @Alexander

    sehe ich anders, ich habe auch schon mehrmals geschrieben, dass eben das erfahrene Gerüst der Mannschaft nicht ausreicht, an dem sich die Jungen orientieren.

    Schäfer klar, außer Frage ein konstanter Faktor, aber die von dir angeführten Boakye, Gygax, Broich, Mnari, Mintal, Eigler haben doch mehr Probleme mit sich selbst, als dass sie tragende Rollen spielen, wenn sie überhaupt spielen. Die schwere Verletzung von Wolf und wie lange das gut geht, da gibts ja meistens Rückschläge, das kommt hinzu.

    Bei den jungen, du hast Gündogan, Risse vorsichtshalber mal weggelassen…

    Die Mischung aus Erfahrung und Jugend und dabei vor allem in dem Punkt Erfahrung reicht qualitativ nicht.

    Übrigens ist mir MO symphatisch, aber man merkt doch sehr die verständliche Unerfahrenheit in der 1. Bundesliga. Er hat gestern in Print Medien ja selbst eingeräumt, jetzt doch auf die Rotation zu verzichten, bis auf die Änderungen, zu denen er gezwungen ist. Aber wie meistens 4-5 Spieler auszutauschen zwischen den Spielen, wird es nicht mehr geben.

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  30. belschanov sagt:

    @Farbfilmvergesser

    Du schreibst mir: “Falls Du also glaubst, Du bist der Größenwahnsinnigste: Nicht mal das kriegst Du gebacken.”

    Na dann beste Grüße…

    PS: Zu viel Cola soll für die Gesundheit nicht das Beste sein…

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  31. Optimist sagt:

    @ belschanov

    …im Soll bezogen auf die Platzierung, nicht bezogen auf die Punkte natürlich. Klar hätte man zumindest eines der Heimspiele auf “Augenhöhe” (Hannover, Bochum) gewinnen müssen, um wirklich im Soll zu liegen. Aber so lange es 2 – 3 schlechtere Teams gibt, ist es doch egal, wieviel Punkte man hat (nur nicht allzu lustig, Siege machen einfach mehr Spaß…).

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  32. @ belschanov
    Läuft alles nach Plan, wenn man aus zehn Spielen acht Punkte holt?

    8 mal 34 dividiert durch 10 macht 27,2. Sind 27,2 Punkte nach 34 Spielen das Soll?

    Bei Freiburg 10 mal 34 dividiert durch 10 macht 34
    Bei Köln 9 mal 34 dividiert durch 10 macht 30,6
    Bei Stuttgart 8 mal 34 dividiert durch 10 macht 27,2
    Bei Gladbach 8 mal 34 dividiert durch 10 macht 27,2
    Bei Bochum 8 mal 34 dividiert durch 10 macht 27,2
    Bei Hertha 4 mal 34 dividiert durch 10 macht 13,6

    Nach aktuellem Stand wären im Rechenspiel auch weiterhin 2 Mannschaften hinter uns (welch mathematisches Wunder…), zwei weitere gleichauf und zwei weitere je 1 bis 2 mageres Pünktchen weg (bzw. dann rechnerisch 3 bzw. 4 Punkte, also nichts, was nicht den Irrungen und Wirrungen einer Saison zum Opfer fallen könnte).

    Erst Hannover wäre nach aktuellem Saisonverlauf über den omniösen 40 Punkten in der “Hochrechnung”.

    Das sind die Realitäten, wir erleben gerade kein “Unglück”, wir sind in einem Kreis von 6-8 Kandidaten im Abstiegskampf, wie erwartet war.

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  33. Optimist sagt:

    @ Alexander

    schön ausgerechnet! Alternativ hätte man auch einfach die aktuelle Tabelle lesen können ;-)

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  34. Ich merk schon, hier kann man niemand was vormachen. ;-)

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  35. Juwe sagt:

    jetzt hammer Bremen zuhause und danach 2 Auswärtsspiele, die Rechnung sollte man danach nochmal anstellen :-) dann befürchte ich leider, sind keine 2 Mannschaften mehr hinter dem FCN.

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  36. Hertha spielt jetzt gegen Dortmund und Köln (und aktuell fällt es einem schwer sich die Hertha in Siegerpose vorzustellen…), Bochum hat Frankfurt und Freiburg vor sich, dann Hamburg und Köln. Abwarten.

    Und noch ein für’s Phrasenschwein: http://bit.ly/4fmLem

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  37. belschanov sagt:

    Zitat Optimist: “… so lange es 2 – 3 schlechtere Teams gibt, ist es doch egal, wieviel Punkte man hat”

    Wenn der Club nach dem 10. Spieltag 6 Punkte mehr hat als der Tabellenvorletzte, ist mir das lieber, als wenn er mit dem Tabellenvorletzten punktgleich ist. (Diese Äußerung ist so banal, dass ich mich wundere, sie gerade zum Besten gegeben zu haben.)

    @Alexander

    Die Tatsache, dass aktuell zwei Mannschaften hinter dem Club stehen, ist das eine, die Frage, ob der Club mit 8 Punkte aus 10 Spielen im Soll ist das andere.

    Wiederum eine andere Frage ist, wie es nach den nächsten beiden Spielen in puncto Soll aussieht (vgl. Juwe, Eintrag 35). Wenn der Club nach dem 12. Spieltag 14 Punkte hat, sollte er im Soll sein. Wenn ihm das gelingt, wäre ich zunächst mal beruhigt.

    Aufruf an die Club-Spieler: Es ist an der Zeit für eine vertrauensbildende Maßnahme!

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  38. Juwe sagt:

    Hertha bleibt da vermutlich auch erstmal, wo sie sind. Natürlich würde mich mal so ein Ausrufezeichen vom Club gegen Bremen riesig freuen. Vielleicht liegt dem FCN seine Chance genau darin, dass Bremen nach einem Lauf mit 16 Pflichtspielen ohne Niederlage, etwas nachlässig oder überheblich wird. Aber vermutlich auch nur dann… der Özil ist mich aktuell der genialste deutsche Fußballer

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  39. @ belschanov (#30)
    Sorry, hatte diesen Satz in Tags eingerahmt (Marke (Unfug)Text(/Unfug), bloß mit spitzen Klammern), diese sind aber im Nirvana diverser Arbeitsspeicher versumpft, kamen jedenfalls nicht so rüber… Schätze aber, es kam so an, wie’s gemeint war, nämlich eben nicht gemein.
    Und: Ehrlich, für Dich würde ich einen Kasten drauflegen, kalt lächelnd, tief befriedigt und freudestrahlend!

    @ irgendwie alle
    Bin ich jetzt schon zu den Optimisten übergelaufen, ohne dass ich’s mitgekriegt habe?!? Ich meine, das Hertha-Spiel war doch richtig ansehnlich, und das Hoffenheim-Ergebnis lässt mich vermuten, dass sich unsere Jungs nicht nur hinten reingestellt haben. Also, ich erkenne da einen gewissen Trend zur Besserung, spätestens, wenn ich da an Hannover oder Bochum denke.
    Im Moment werde ich für’s Bremenspiel jedenfalls warme Wäsche anziehen, aber grinsend innerlich nach Hamburg schielen, wo ich Gladbach einfach keinen hohen Sieg zutraue, und Frankfurt kann sich so ne Numemr wie gestern gegen Bochum wohl auch kaum erlauben. Kurz gesagt: Hoffentlich knappe Niederlage und dann geht’s vielleicht aufwärts in der Tabelle. Und auswärts waren unsere Jungs doch bisher gar nicht so schlecht drauf.

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  40. Juwe sagt:

    @Ffv

    dass mit dem Hoffenheim Ergebniss kapier ich grad nicht ganz, umso höher die Auswärtsniederlage ausfällt, umso offensiver ist der Club dann folglich auswärts aufgetreten ..oder wie war das gemeint? *g*

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  41. @ Juwe (#40)
    Scho, so hobbis ma ausgmolt.

    Nein, ich betrachte es als Besserung, wenn die Jungs ihren Arsch wieder in der Hose haben. Sich Fehler machen trauen. Hab aber das Spiel nicht gesehen, nur im Radio gehört, und bin auf die Infos von Augenzeugen angewiesen. Allerdings hört sich ein Gegentor in grob einer Stunde Spielzeit nach Mörtelrühren an, oder hat Hoffenheim einfach Kaffeekränzchen gehalten, oder was weiß ich. Vergiss Hoffenheim. Vielleicht habe ich mir auch eine Besserung so sehr herbeigesehnt, dass ich sogar ungeeignete Indizien heranziehe, oder wasauchimmer. Jedenfalls bin ich der Meinung, dass unsere Truppe mehr kann als sie in den meisten Heimspielen gezeigt hat, und ob da ein Personalzugang geeignetes Mittel zur Besserung ist, also da habe ich so meine Zweifel.

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  42. belschanov sagt:

    @Farbfilmvergesser

    Alles klar, ich habe nur Spaß gemacht.

    Der Scherz, den du dir in Eintrag 39 erlaubt hast, ist übrigens auch nicht übel:

    “Hoffentlich knappe Niederlage [gegen Bremen] und dann geht’s vielleicht aufwärts in der Tabelle. Und auswärts waren unsere Jungs doch bisher gar nicht so schlecht drauf.”

    Ich hatte schon immer ein Faible für trockenen Sarkasmus:

    Hoffentlich verlieren, dann geht’s vielleicht aufwärts in der Tabelle…

    Eine Mannschaft, die ihre beiden letzten Auswärtsspiele 0:4 und 0:3 verloren hat, ist auswärts gar nicht so schlecht drauf…

    Komisch nur, dass sich unsere Mannschaft trotz der Auswärtsstärke in der Tabelle noch nicht verbessert hat.

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  43. Juwe sagt:

    ja es geht aufwärts, aber gegen Özil würde ich am Samstag rein vorsorglich ca. 4 Manndecker abstellen :-) und hoffen dass sich die übrigen Bremer dann langweilen…

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  44. Optimist sagt:

    @ juwe
    ich schlage vor, mit Sondergenehmigung den ganzen Kader aufs Feld zu schicken: 4 für Özil, 3 für Marin, 3 für Hunt, 4 für Pizzarro etc.

    Vielleicht gehts aber auch, wenn jeder Einsatz für 2 zeigt…. Was man mit Willen und Kampfkraft erreichen kann, hat Osnabrück vorexerziert….

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  45. Sag ich doch, es geht aufwärts: 0:4, dann nur noch 0:3. Konsequent weitergedacht wären das 28 Auswärtspunkte, da sag noch einer, es wird nicht besser…

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  46. Nee, ernsthaft, Leverkusen und Hoffenheim sind Auswärtsspiele, da tut’s mir leid, kann man mE von einem Aufsteiger keine Wunderdinge erwarten; wobei die Jungs in der Arroganz-Arena gar nicht so schlecht ausgesehen haben sollen.

    Ich meinte damit ein bisschen auch, dass mich die Unruhe bei jeder misslungenen Kleinigkeit langsam ankotzt. Umgekehrt sollen die Jungs ruhig kämpfen und Fehler machen dürfen – eben Gras fressen. Im Augenblick halte ich den Tabellenstand auch für „beängstigend gut“; das Dilemma der Hertha hilft unserer Plazierung genauso wie der Hänger von Bochum, und „normalen“ Umständen würden wir wohl weiter unten stehen. Aber wenn ich mir die Führung gegen Gladbach und die Führung gegen Berlin anschau, erkenne ich eine deutliche Steigerung. Oder ich will sie erkennen (auch nicht auszuschließen). Dass man mit Verlieren allein nicht wirklich weit vorne in der Tabelle landet, versteht sich von selbst, aber die Spiele für die Tonne liegen (hofentlich) hinter uns.

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  47. Christian sagt:

    Ich bin nach wie vor der Meinung, dass auch einem Aufsteiger hin und wieder ein kleines Wunderding passieren muss, damit es am Ende mit dem Klassenerhalt klappt. Ich meine damit etwa ein Unentschieden in Hoffenheim oder eins zu Hause gegnen Bremen. Schon deshalb weil auch gegen Hannover oder Bochum Punkte verloren gegangen sind und verloren gehen.

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  48. JayJay sagt:

    Zugegeben ich kann den Glubb nicht wirklich ab,
    finde euch aber ganz nett…
    Ich schätze Alexander gehts umgekehrt genauso.

    Aber eins muss ich doch loswerden.
    Sich bei der Eintracht sich um 8 Plätze zu verprognostizieren hätte schon ein paar andere Worte verdient gehabt.

    Aber warten wird ab.
    Seit gestern sollte ich kleine Brötchen backen…

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  49. Juwe sagt:

    So wie sich MOe s Aussagen zu Bremen heute in den Medien lesen, könnte man meinen, die Clubspieler sind schon froh morgen Rasenplätze zu haben, um der Bremer Spielkunst beizuwohnen, wie Özil mit einer einzigen Körpertäuauschung 3 Clubspieler vor Publikum wegzaubern wird.

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  50. Juwe … wenn man dir ganz genau zuhört und die minifeinen subtilen Botschaften zwischen den Zeilen zu deuten vermag, dann könnte in einem die leise Vermutung aufkeimen, du wärst ein klitzekleinbisschen – sagen wir – distanziert(?) oder skeptisch(?) was die Kompetenz und den Arbeitsstil unseres Chefcoaches angeht…

    Aber ich mag mich natürlich täuschen. :mrgreen:

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  51. Ich schätze Alexander gehts umgekehrt genauso.

    @JayJay … aber logisch! :grin:

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  52. Juwe sagt:

    Ich könnte mir vorstellen, dass er vielleicht mal ein guter Bundesligatrainer wird. Glaube ich wirklich…

    Das meine ich damit, es ist doch nicht die Aufgabe des eigenen Trainers immer den Gegner stark zu reden, selbst wenn es so ist.
    Die einzige Aussage zu eigenen Bemühungen war, zu versuchen, die Bremer möglichst weit vom eigenen Tor fernzuhalten.

    *g* wenn das aufgeht, könnts klappen

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  53. Optimist sagt:

    @ Juwe

    was soll er denn sonst sagen? wir haun se wech????

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  54. Optimist sagt:

    …aber ich versteh schon, Bremen ist schliesslich ein Gegner, den man schon bewusst stark reden muss, damit ihn die eigene Mannschaft nicht unterschätzt :lol:

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  55. Claus sagt:

    Vor allem, weil Pizarro nicht dabei ist, könnte ja sonst der eine oder andere auf die Idee kommen: wir haun se wech!

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  56. Achtung, Achtung, hier spricht ein Größenwahnsinniger!

    Achtung, Achtung, hier spricht ein Größenwahnsinniger!

    Heimspiele gehören gewonnen. Das hat mein Vater immer gesagt. Das habe ich so gelernt.

    Heimspiele gehören gewonnen, egal ob der Gegner Hallodria Cloppenburg heißt oder Werder Bremen.

    Wenn man ein Heimspiel nicht gewinnt, hat man sein Soll nicht erfüllt.

    Achtung, Achtung, hier spricht ein Größenwahnsinniger!

    Heimspiele gehören gewonnen…

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  57. Derbfuss sagt:

    @Belschanov

    Dein Vater muß mit meinem in derselben Klasse gewesen sein :-)

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  58. Patrick sagt:

    Ich nehme an, dein Vater war Clubfan?

    Dann liegt der Größenwahn bei euch wohl in der Familie

    :)

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  59. @Patrick

    Ja, mein Vater ist Club-Fan. Eigentlich ist (oder wirkt?) er ganz bescheiden. Er weiß gar nicht, wie größenwahnsinnig er ist…

    Ich fordere: Morgen drei Punkte, dann drei Punkte in Mainz. Der Club braucht vor dem Spiel in Wolfsburg ein Polster.

    Ach ja: Das Heimspiel gegen Freiburg muss dann natürlich auch noch gewonnen werden. Schließlich ist Fußball kein Larifari. Beim Fußball geht’s um Punkte und für den Club um den Klassenerhalt. Da sollte er mal damit anfangen, punktemäßig ins Soll zu kommen…

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  60. BSE08 sagt:

    Es war Franz Beckenbauer, der seinem Nachfolger als Nationaltrainer sinngemäß den wenig schmeichelhaften Seitenhieb: “Der Berti Vogts wird sicher noch ein guter Nationaltrainer!” verpasste.

    Nun verzeiht man unserem Franz ja praktisch alles, außerdem hat er sich mit dem Titelgewinn bei der 1990 durchaus das Kompetenzsiegel erster Güte verdient.

    Bei Michael Oenning wurde in den Kommentaren schon ein paarmal in dieselbe Kerbe gehauen -”Ich könnte mir vorstellen, dass er mal ein guter Bundesligatrainer wird!”-, womit sich die Leute m.E. doch ziemlich weit aus dem Fenster lehnen.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass es hier jemanden gibt, der kompetent genug ist, zu beurteilen, ob M.Oe. ein guter Trainer ist oder werden kann oder nichts von beidem. Oder versteckt sich unter den Kommentatoren ein Ex-Bundeliga Trainer hinter einem Pseudonym?

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  61. Juwe sagt:

    also wenn mir die Brötchen bei einem Bäcker gut schmecken, ist er für mich ein guter Bäcker. Dafür muß ich nicht selbst einer sein.

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  62. BSE08 sagt:

    Hm, Juwe. “ist er für mich ein guter Bäcker” ist in Ordnung. Auf Oenning übertragen, könnte ich mich mit einem ”Ich könnte mir vorstellen, dass er für mich mal ein guter Bundesligatrainer sein wird!” eher anfreunden.

    Denn der Bäcker kann ja als Zutaten die größten Chemiekeulen verwenden. Und es könnte sein, dass nur Dir seine Brötchen schmecken. Für Dich wäre er daher ein guter Bäcker, für andere vielleicht eher nicht.

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