11. Spieltag: Nürnberg vs. Bremen 2:2
Die Aufstellungen:
Nürnberg: Schäfer – Diekmeier, Wolf, Maroh, Pinola – Nordtveit – Kluge, Frantz – Mintal – Eigler, Bunjaku
Bremen: Wiese – Fritz, Mertesacker, Naldo, Boenisch – Frings – Bargfrede, Hunt – Özil – Rosenberg, Marin
Tore:
1:0 Eigler (3. Minute, Rechtsschuss, A. Wolf)
2:0 Bunjaku (33. Minute, Kopfball, Frantz)
2:1 Hunt (72., Kopfball, Boenisch)
2:2 Hunt (90. + 2, Linksschuss)
Hoffentlich lässt der Mann mit der Pfeife nicht lang nachspielen!
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Drei Minuten Ewigkeit…
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!
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hab grad einiges an großhirnrinde verloren…
aber die haben echt mega mega gut gespielt!!
so macht fussball in Nürnberg wieder richtig spass!!
Respekt an die Jungs!!!
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hase scheiße am Bein, hase scheiße am Bein…
Da war der Herr Judt kein Glücksgriff….
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Traumtor von Hunt in der letzten Sekunde nach Vorlage von Judt.
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trotzdem … Das war das herbeigesehnte “!”
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Ja, ein “!” in puncto Dummheit!
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Nach einen grossen Kampf verliert der Club 2 Punkte gegen Werder Bremen. Man holt 1 Punkt gegen Bremen und fühlt sich irgendwie als Verlierer.
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wäre ja alles halb so schlimm wenn wir in der nachspielzeit auch mal irgendwo denn ausgleich machen, nachdem wir zurückgelegen haben.
die trainer gehen die spieler gehen die ewige dummheit und die fans bleiben immer gleich. nicht in der 75 nicht in der 83 sondern mit dem schlusspfiff. das wird sich nie ändern.
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Vor dem Spiel hab ich geglaubt, ein Punkt wär utopisch, aber wenn, dann ein toller Erfolg. Nach dem Spiel könnte ich mich in den Hintern beißen (das dritte Tor in der ersten Halbzeit hätte fallen bzw. vom Schiri gegeben werden müssen, dann der Ausgleich Sekunden vor Schluß, wie damals gegen Lissabon, Herrschaftseitn), aber andererseits: ein Punkt! Auch wenn lange Zeit drei Punkte drin gewesen sind und die Ergebnisse der Konkurrenz heute gegen den Club gelaufen sind (schau mer mal, was Bochum macht) – die Mannschaft hat sich sehr gut präsentiert. Das lässt hoffen, noch haben wir 23 Spiele. So macht es mir auf jeden Fall Freude.
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Tragisch für Juri, dumm für den Club – aber
drei Minuten Nachspielzeit, geschubst, geschenkt, geschoben. So werden Spitzenmannschaften gemacht! Der Fischkopf stinkt vom Schiri her, so die neue fränkische Fussballweisheit.
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Starke Leistung und endlich wieder tolle Stimmung im Stadion! Aber leider fehlt mal wieder das nötige Glück und Geschick. Unglückliche Schiri Entscheidungen, ein Phantom mit Torblockade und der zweite Sonntagsschuss innerhalb von sieben Tagen, der zum falschen Zeitpunkt unhaltbar einschlägt, verhindern den verdienten Sieg. Sehr bitter.
Ich hoffe mal die Jungs nehmen aus diesen Spiel auch mit, dass sie selbst Spitzenmannschaften mit einer starken Mannschaftsleistung in Bedrängnis bringen können.
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Ja Freunde, Mainz hat’s heute vorgemacht, wie man auswärts nach Rückständen noch punktet. Na ja, die Mainzer haben uns in dieser Saison ja schon einiges vorgemacht, aber Gladbach hat’s uns heute auch gezeigt. 0:1 aufgeholt, aus 1:2 ein 3:2 gemacht und – ganz ganz wichtig! – in der Nachspielzeit kein Tor kassiert…
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“Beim Glubb wird es niemals langweilig.” Dieser Spruch auf einem Transparent im Stadion trifft den Nagel auf den Kopf. Als Meister abgestiegen, als Pokalsieger abgestiegen, der Abstieg gegen Freiburg als Baumann den Ball aus 2m Entfernung nicht ins Tor bringt und dann heute dieser Keulenschlag in der 3. Minute der Nachspielzeit. Der “Clubb ist ein Depp” auch dieser Spruch trifft heute wieder zu. In der 93 Minute und mit der letzten Chance für Bremen fällt der Ausgleich, tragisch und im ersten Moment will man es gar nicht glauben. Entäuschung und Wut über den Schiedsrichter, der 3. Minuten nachspielen ließ, kommt auf. Jetzt 3. Stunden nach dem Spiel und mit etwas Abstand muss ich sagen, dass ich trotz alledem, Stolz bin Clubfan zu sein. Dieses Spiel heute gegen Bremen war eine reine Achterbahnfahrt: gejubelt nach den Toren zum 1:0 uns 2:0, gezittert nach den Anschlußtreffer durch Bremen und dann getrauert nach dem Ausgleich in der 93. Minute. So etwas kann uns nur unser CLUB bieten.
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Zur Halbzeit hatte ich Freudentränen in den Augen, nicht wegen des Spielstandes, weil eigentlich hätte es ja 3:0 stehen müßen, oder sogar schon 4:0, sondern weil unser Club endlich mal wieder tollen Fußball gespielt hat.
Schade das es uns nicht gelungen ist in der 2. Halbzeit noch ein Tor zu machen, so kam das was wir Clubberer nur zu gut kennen, bangen und zittern bis zum Schluß.
Harald hat recht wir holen einen Punkt gegen Bremen und man fühlt sich irgendwie als Verlierer.
Aber ich glaube wir haben trotzdem etwas gewonnen, den Glauben das wir es doch noch schaffen können.
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So, mit etwas Abstand und nach der Sportschau und dem nachgelassenen “Schock” bleibt mir eins zu sagen: Chapeau!
Glückwunsch zu der Leistung, die viele dem Club nie und nimmer zugetraut hätten. Von wegen sich selbst zu “klein geredet”! Der Club war heiß, mit Diekmeier tatsächlich fast zu heiß. Dass man dann gegen Ende des Spiels noch einen reinkriegt, das ist gefühlt “typisch” Club, aber in Wirklichkeit eher typisch dieser Spieltag. Da haben von Leverkusen bis Hamburg die Spiele in den Schlußminuten noch Punkte verloren – und das sind die bis dato besten beiden Mannschaften der Liga und der Club verlor seine Punkte gegen den zu diesem Zeitpunkt kurzzeitig Tabellenführer. Selbst Barca vergeigte heute in der 90ten per Eigentor den Sieg in Osasuna – man ist also in bester Gesellschat. Aber bitter war es halt trotzdem …
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Was der Club gegen Bremen gezeigt hat, war aller Ehren wert. Eine Leistung, mit der kaum einer gerechnet hat. Das muss man den Jungs hoch anrechnen. Es wurde gekämpft, man stand gut am Mann und hat auch spielerisch gute Szenen gezeigt. Das die Kraft gegen Ende des Spiels zunimmt und das Bremen stärker wird, war irgendwie zu erwarten. Einerseits ist es eigenes Unvermögen gewesen, das dritte Tor nicht zu machen und Dummheit, in der Nachspielzeit Aaron Hunt solch einen Ball vorzulegen. Aber andererseits muss man auch mal auf die Schiedsrichterleistung eingehen. Sicherlich war er nicht der Hauptschuldige am Ergebnis. Jedoch hat er – meines Erachtens – auch einen Teil dazu beigetragen. Ein Tor nicht gegeben, Marin nur die gelbe Karte gezeigt und dann auch noch drei Minuten nachspielen lassen. In einem Spiel, in dem es keine groben Fouls und lange Unterbrechungen gab. So schafft man es auch irgendwie, eine junge Mannschaft zu verunsichern. In Frankfurt wurde uns ein klares Tor von Albert Bunjaku aberkannt, in Hoffenheim ein Elfmeter verweigert. Das sind immer wieder kleine Seitenhiebe, die solch eine Mannschaft nicht gerade fördern. Ich will hier den Schiris nicht alle Schuld in die Schuhe schieben. Aber ab und an sollte man auch mal deren Leistung unter die Lupe nehmen.
Sei es drum. Wir haben einen Punkt in einem Spiel geholt, wo vorher keiner etwas erwartet hätte. Der Club ist noch am Leben. Vielleicht wird ja im nächsten Spiel eine ähnlich gute Leistung von uns mal mit einem Sieg belohnt.
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@Alexander: Ist es eigentlich Zufall, dass das Bild zu diesem Beitrag ein linkes oberes Toreck zeigt???
Schließlich haben wir alle gestern dort einen Stich ins Herz verspürt…
(Man könnte auch denken: Der Autor reibt genüsslich in unserer Wunde…)
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[...] Der belschanov hat’s ja wieder mal geahnt, dass da in letzter Sekunde noch was passiert (klick). Eins muss man ihm lassen: Ein Näschen hat er [...]
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Von Genuß keine Spur, aber zufällig isses nicht, dazu passend ja die andere “Gambel” vor ein paar Tagen.
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Oh Gott, ich dachte, das darf doch nicht wahr sein. Aber ich habs auch kommen sehen, die Abwehr schwamm zum Schluss ja bloß noch. Hätte Borowski in der 83. getroffen, hätten wir womöglich sogar noch verloren. Trotzdem, viel blöder kann man sich ein Tor kaum mehr fangen, der eigene Abwehrspieler bringt den Ball in die Mitte – vollkommen hirnlos.
Aber immerhin eine starke kämpferische Leistung. Michael Oenning kann man diesmal wohl nicht kritisieren. Offenbar hatte er die Mannschaft optimal eingestellt. Also war wohl die bescheidene Wortwahl vor dem Spiel nicht verkehrt, oder wie sehen das die permanenten Besserwisser?
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Es war das erste Spiel vom FCN, das mich richtig überzeugt hat und in dem Feuer drin war, dass eine Mannschaft wie Bremen, die in der 1. Halbzeit ja nur rumgestolpert ist, sich auch mal sortiert und kommt, ist ja gar nicht zu vermeiden.
Das 1:0 war von den Bremen ebenso hergeschenkt. So gesehen war das Unentschieden am Ende bitter 90+2, aber in Ordnung.
Was mich sau ärgert ist das nichtgegebene Tor für Bunjaku, sowas finde ich eine Frechheit, da bleibt einem nur noch diese Ohmächtigkeit, weil der Schiri dahinterstand und das gar nicht gesehen haben kann und es dennoch aberkennt.
Den einzigen Vorwurf, den man machen könnte, war, die Jungs hätten bei der Chancen Vielzahl das 3 oder 4:0 gar machen müssen, als sie am Drücker waren.
Mit der Leistung geht doch vielleicht in den nächsten beiden Auswärtsspielen was. Für mich bleibt das Fazit. Sie könnens, daran fing ich ja schon an zu zweifeln
Und es beginnt sich nun endlich eine Mannschaft zu bilden, seitdem diese extreme Rotiererei aufgehört hat. Das macht viel Hoffnung!
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Na wenn das der einzige Vorwurf ist, dann ist ja alles nicht so schlimm.
Und wenn man dann abgestiegen ist, heißt es: Man kann der Mannschaft eigentlich nichts vorwerfen. Der einzige Vorwurf, den man ihr – vielleicht – machen kann, ist, dass sie nicht genug Punkte geholt hat.
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Ja allmählich ist der Welpenschutz vorüber..jetzt müssen sie auch mal dort Punkte holen, die nicht so eingeplant waren
Mal sehen, was Bochum heute macht, noch einen Platz in der Tabelle abzurutschen wäre unschön, mental betrachtet. Immerhin hat man Bremen zu ihrer schlechtesten Halbzeit in der ganzen Saison gezwungen *g*
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Schon zum 2. Mal in dieser Saison ist der Club um den verdienten Sieg betrogen worden! Langsam reicht es!
Schon beim Auswärtsspiel gegen Frankfurt wurde das reguläre Siegtor zum 2:1 von den Schiris aberkannt! Und nun schon wieder ein reguläres Tor von Bunjaku nicht gegeben! Sind die Schriris total blind? Oder wurden sie bestochen, gegen den Club zu pfeifen?
Bei jedem Spiel, bei dem der Club hinten lag, gabe es höchstens 1 Minute Nachspielzeit. Gestern hat man so lange nachspielen lassen, bis das Ausgleichstor gefallen ist.
Das geht nicht mit rechten Dingen zu!
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Verschwörungstheorien würde ich nicht bemühen; es ist absolut ärgerlich, aber letztlich auch müßig, sich über die Schiedsrichter und ihre seltsame Blindheit unserem sich immer besser entwickelnden kleinen Schweizer Bunjaku gegenüber aufzuregen.
Man kann sich dieses Mal tatsächlich über eine Leistung freuen, die endlich mal absolut bundesligatauglich war. Der Club ist – scheint’s – endlich angekommen in Liga 1. Oennings Außendarstellung mag man ob der scheinbar leidenschaftslosen Art und seiner kommentatorenhaften Sachlichkeit kritisieren, seine Ansprache an die Mannschaft MUSS gestern die absolut richtige gewesen sein, sonst wäre ein solches Feuerwerk in der ersten Halbzeit nicht möglich gewesen.
Also: Bitte Trainer und Manager in Ruhe weiter arbeiten lassen, der Mannschaft vertrauen – und vielleicht platzt bei Marek Mintal im nächsten Spiel ja auch noch der Knoten, dann nämlich wäre die Nummer gestern locker nach Hause geschaukelt worden (angenommene 2 zusätzliche Treffer von MM, die er letzte Rückrunde aus gleicher Position blind gemacht hätte).
Was mir gestern in der Sportschau imponierte, waren die Aussagen von Thomas Tuchel: Der schickt seine Mannschaft tatsächlich vor JEDEM Spiel mit der vollkommen selbstverständlichen Maßgabe aufs Feld, das Spiel gefälligst zu gewinnen. Diese Mentalität gefällt mir sehr, und die hatte ich gestern über eine lange Strecke auch beim Club sehen dürfen. Das macht mir Hoffnung für die Zukunft.
So spielen wie in der ersten Halbzeit, dazu noch etwas mehr Schuss- und Schiedsrichterglück, und schon lässt man am Ende in der Tabelle 2-3 Teams hinter sich.
Ist doch beruhigend: Die Anlagen zu einem Erstligateam scheinen doch vorhanden zu sein. Ergo: Abrufen und kultivieren, dann klappt’s auch mit dem Klassenerhalt!
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will auch hier keine verschwörung gegen die schiris starten. aber an alle die glubfans sind und das ganze pech und unvermögen und und und zu genüge kennen, ich bin mir sicher wenn das spiel ganz genauso gelaufen wäre, nur mit dem unterschied das bremen 2 zu 1 geführt hätte wäre nie im leben drei minuten nachgespielt worden,
da gehe ich jede wette ein. war im märz gegen mainz im stadion entstand null zu null. es war ein spiel mit sehr vielen unterbrechungen, habe auf fünf minuten nachspielzeit getippt. nach der 90 war sofort schluss. lachhaft. es ist bei uns schon so geworden wie in england wo wenn mal einer der kleinen bei den großen führt oder einen punkt hält, so lange gespielt wird bis ds tor noch fällt. und wenn es die 99 minute ist.
aber weg von diesen nebenkriegsschauplätzen.
wir hatten so viele dicke chancen. allein mintal unfassbar. der ist für mich jetzt unantastbar schlecht im tore schiesen. das er selbst den alleingang nicht rein macht. erbärmlichst.
oder wie stand in der bild, bremen kann nicht mehr verlieren, das sagt alles.
trotzdem war feuer drin und es hat spass gemacht beim zuschauen. aber wie hat auge schon gesagt es gibt keinen ersatz für siege. wenn man die ganze woche im training purzelbäüme schlägt und gewinnt dann eins zu null hat man alles richtig gemacht. fussball ist halt ergebnissport und kein skispringen oder eiskunstlauf. bei 9 punkten nach 11 spielen würde ich keine 10 geben.
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tja…vor der partie wäre ich mit einem punkt super zufrieden gewesen… nach dem spiel leider nicht…unvermögen hat uns zwei punkte gekostet.
ab der 70. nichts mehr gemacht und zu recht den ausgleich kassiert…der glubb is a depp…
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Ich kann es nicht mehr hören und lesen, warum in aller Welt kultivieren wir immer wieder den Satz “der Club is a Depp”?
Na klar gibt es in der langen Geschichte des Club einige Beispiele wo wir uns mehr als dumm anstellen, aber welche Verein hat diese nicht? Spielen die Bayern immer wieder auf das verlorene Europacupfinale gegen ManU an? Nein sie verweissen viel lieber auf den Sieg Der CL ein paar Jahre später. Vielleicht ein schlechter Vergleich, weil die Bayern natürlich leichter auf positive Dinge verweissen können als auf negative. Trotzdem, ich finde man muss diesen doofen Spruch nicht immer und immer wieder runterbeten.
Unsere Mannschaft hat heute ein tolles Spiel abgeliefert, sie hat gekämpft UND gespielt, sie hat in der ersten Halbzeit Bremen fast an die Wand gespielt, sie hat auch ihre Chancen genutzt, nicht alle, aber welche Mannschaft kann das? Dass man gegen eine Mannschaft wie Bremen nicht 90 Minuten so überlegen ist, ist doch klar. Das werfe ich unserer Mannschaft bestimmt nicht vor.
Natürlich ist eine Ausgleichstreffer in der 90+3. Minute bitter und natürlich war die “Vorlage” von Judt schlecht, aber der gleiche Judt war gegen Berlin einer der Garanten für den Sieg und ich bin sicher er hat aus dieser Szene gelernt. So wie unsere Mannschaft wie es scheint Schritt für Schritt in ihre Aufgabe Klassenerhalt hineinwächst und das sehe ich zu einem großen Teil als Verdienst der sachlichen und unaufgeregten Art des Trainers. Der eben nicht noch draufhaut, wenn die Spieler nach einer Niederlage eh schon am Boden sind. Der aber auch nicht in Euphorie verfällt, wenn mal ein Spiel gut gelingt. Oenning sagt klar seine Mainung, erzählt keine großen Geschichten, macht ein Ballyhoo aus dem Spiel, ich finde das gut.
Übrigens ich fand auch Meyer gut, der eher der Sprücheklopfer war, zwar meist mit einem ironischen Augenzwinkern, aber doch eher lauter, aber so ist er eben und das finde ich einfach wichtig, dass ein Trainer, ein Vorgesetzter autentisch bleibt und man eben nicht das Gefühl bekommt, ach genau, das ist Lektion 3 im Fachbuch für Motivation. So auswendig gelernte Strategien von Marketing-Gurus.
Oben wurde angesprochen, dass Oenning “seinProdukt” also seine Mannschaft nicht schlecht reden dürfte, ich habe das nie gelesen oder gehört, aber es wäre doch vermessen Sprüche rauszuhauen als ob wir um die Meisterschaft mitspielen.
Wenn ich dann immer den Vergleich mit Tuchel lese, dann vergleicht man eben ein Stück weit auch Äpfel mit Birnen. Die Mainzer hatten am Anfang einfach auch das nötige Glück, konnten die Aufstiegseuphorie wieder entfachen, vielleicht auch weil endlich der ungeliebte Trainer Andersen weg war. Dass man jetzt auch mal Risiko gehen kann und sich sagen egal ob wir heute verlieren, aber wir versuchen es jetzt noch mal auf Sieg zu spielen und drei statt einen Punkt zu holen ist doch viel einfacher.
Warten wir mal eine Niederlagenserie derMainzer ab und die wird kommen, siehe auch KSC in der ersten Saison, als die Rückrunde ziemlich verkorkst war, aber man halt schon genug Zähler aus der Hinrunde hatte, so dass man nicht mehr in Gefahr kam. Oder siehe Hoffenheim letztes Jahr, die Niederlagenserie wird kommen und dann werden wir ja sehen ob nicht auch ein Tuchel mal sagt, wir wollten heute einen Punkt und den haben wir jetzt erkämpft!?
Dass man in ein Fußballspiel geht um es am besten zu gewinnen ist doch banal, dass es manchmal sinnvoller ist auf Unentschieden zu spielen aber halt ebenso.
Nur der Trainer einer Mannschaft, die auf einer Erfolgswele schwimmt kann leicht sagen wir gehen in jedes Spiel um es zu gewinnen, ein Trainer der mit seinen Jungs hinten drin steht, der macht sich mit so einem Spruch doch eher lächerlich, siehe Neururer.
Genau deshalb gefallen mir Leute wie Schaaf oder eben auch unser Oenning so gut, die eben nicht dem Affen noch Zucker geben, sondern ruhig bleiben und ihren Weg gehen.
Nein ich sehe es nicht so, dass sich am Samstag wieder gezeigt hätte, dass der Club a D… ist, nein am Samstag hat sich eine Mannschaft gezeigt, die an ihrer Aufgabe wächst, es Spaß gemacht zuzuschauen! Und ich vertraue dem Team und dem Trainer dass sie diesen Weg weitergehen und ich würde mich sehr freuen, wenn möglichst alle Fans hinter der Mannschaft stehen würden und sie unterstützen. Auch belschanov, dessen ätzende Kritik und dessen ständiger Hinweis auf den schon bevorstehenden Abstieg ich einfach nicht mehr lesen mag.
Und ich mag auch die Kommentare nicht, die aus der ruhigen Art von MOE ein fachliches Defizit herleiten glauben zu müssen. Für mich sind solche Schlüsse mehr als gewagt, eigentlich eine Anmaßung, denn ich fürchte keiner der Kommentatoren hat je ein Training von MOE gesehen, hat nie eine Teambesprechung erlebt, hat also nie einen Einblick in dessen fachliches Können bekommen. Da finde ich solche Schlüsse einfach sehr oberflächlich. Natürlich kann man sagen, ich mag den emotionalen Typ lieber, aber zu sagen ein sachlicher Typ wäre nicht so gut als Trainer, das gefällt mir nicht.
Warum freuen wir uns hier nicht einfach mal an einem engagierten und gutem Spiel unserer Mannschaft? Hei, das war klasse was die Jungs am Samstag geleistet haben und ich hoffe nun, dass ihnen einen ähnliche Leistung auch in Mainz gelingt.
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@ Armin
Danke für diesen treffenden und auch aus meiner Seele sprechenden Kommentar!
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