14. Spieltag: Nürnberg vs. Freiburg 0:1

Dem Club fehlte die Präzision um wirklich gefährlich vor das Tor zu kommen. In der Schlussphase fehlte dann an der ein oder anderen Stelle das Glück. Freiburg hat ein Tor geschossen, der Club keines – das macht wohl die Legitimation für den Sieg neben einer konzentrierten Defensivleistung, der Club muss für die Schlafmützigkeit der Anfangsphase bezahlen. Am Ende hat aber Freiburg das Spiel nicht verdient gewonnen aus sportlicher Sicht, denn das Fazit muss lauten: Freiburg hat es geschafft das Spiel zu zerstören, Nürnberg fand keinen Weg es zu machen.
Endstand: 0:1
Latte Eigler, Glanzparade nach Diekmeier Schuß – wenn es halt nicht sein soll.
85. Und da war sie nochmal, die Chance – naja, so eine halbe.
Noch 15 Minuten – der Club versucht alles, aber wenn das alles ist, reicht’s nicht … Fehler über Fehler im Aufbauspiel und es mangelt hinten und vorne an der Präzision. So kann man die Freiburger nicht in Verlegenheit bringen.
Gleich kommt Mintal – nie hätten wir ihn mehr gebraucht als heute …
Noch 20 Minuten zu spielen. Vidosic kommt für Frantz. Spiel auf ein Tor – oder besser: in Richtung eines Tores. Torchancen wissen die Freiburger geschickt zu vermeiden – oder besser: dem Club fehlen die Mittel.
2. Halbzeit – MO nimmt Maroh raus, der schon Gelb hatte und Nordtveit wird auf IV ziehen. Somit hat MO wohl das Spiel ähnlich gesehen.
Mal sehen ob MO wechselt. Auf der Bank sitzt: Judt, Broich, Mintal, Boakye, Choupo-Moting, Vidosic. Der Club müsste mehr auf die uneingespielte Innenverteidigung der Breisgauer Druck ausüben. Vielleicht wäre eine Umstellung auf 4-3-3 jetzt von Nöten. Kluge auf die 6 ziehen, Gygax und Frantz weiter auf den Außen und für Nordtveit ein Stürmer rein – entweder Mintal dann hinter den beiden Stürmern oder Eigler geht auf die Außen und Boakye, Choupo-Moting oder Vidosic besetzen die Außenstürmerposition.
Wieder einmal kommt der Club nicht in die Gänge, gibt die ersten Minuten kampflos ab und kassiert diesmal dafür den verdienten Rückstand. Danach wird man wieder sagen, das “habe den Freiburgern in die Karten gespielt” aber genau gesagt hat man den Freiburgern in die Karten gespielt. Jetzt stehen die Freiburgen hinten drin und setzen auf Konter und der Club soll das Spiel machen – na bravo, unsere Spezialdisziplin. Man müht sich jetzt aber, aber Freiburg bleibt gefährlich bei Kontern. MO muss sich was einfallen lassen – und wenn es nur die richtigen Worte sind. Kurios: Bei allen fünf Spielen steht es 0:1 zur Pause.
Halbzeit
Beste Chance für den Club kurz vor der Pause, doch für Kluge wurde der Winkel zu spitz. Danach eine gelbe Karte für den Torwart Freiburgs wegen Spielverzögerung – so viel zu Freiburgs Taktik nach dem Führungstreffer.
Klarer Ellbogencheck im Strafraum gegen Pinola – Schiri lässt weiter laufen … Die Stimmung wird hektischer im Stadion.
30 Minuten gespielt. Der Club schwach in die Partie gekommen und hat keine echten Chancen. Freiburg hat das 1:0 verdient und wird so das Spiel gewinnen. Aber der Club hat es selbst in der Hand daran noch was zu ändern.
0:1 Reisinger – Freiburg macht aus der Überlegenheit der ersten Minuten ein Tor
Spiel läuft…
Vorbericht:
Die voraussichtlichen Aufstellungen:
1. FC Nürnberg: Stephan – Diekmeier, Wolf, Maroh, Pinola – Nordtveit – Gygax, Frantz – Kluge – Eigler, Bunjaku
SC Freiburg: Pouplin – Mujdza, Barth, Bastians, D.-R. Cha – Banovic, Schuster – Abdessadki, Jäger – Reisinger, Idrissou
Freiburg muss weiter auf Toprak, aktuell aber viel brisanter auf Butscher und Krmas verzichten, ein herber Verlust für die Innenverteidigung der Breisgauer. Der Club nach der umstrittenen nachträglichen Sperre aus dem Wolfsburg-Spiel muss ohne Schäfer auskommen, dafür hütet wohl der Nachwuchs-Mann Stephan ins Team.
MO wird kaum einen Grund haben, viel an der Aufstellung des Wolfsburg-Spiel zu ändern, wobei hier noch immer nicht ganz klar ist, warum Eigler rausging zur Halbzeit. Bunjaku müsste wohl trotz Josues Stollen am Oberschenkel spielen können, damit ist Nürnbergs aktueller Goalgetter gesetzt. Vielleicht bringt MO doch mal wieder eine Überraschung neben ihn: Charisteas und Boakye sind hier denkbare Optionen, jedenfalls soweit die Aussagen zu Charisteas, er sei eine Alternative, mehr als nur Lippenbekenntnisse waren. Aber auch Choupo-Moting ist mit seiner noch unbekümmerten Spielweise und seinem Talent ein Kandidat – und man vergesse auch einen Mintal nicht!
Zuletzte zeigte sich MO aber sehr Stammformation-treu, daher sind neben den Stammspielern Pinola, Wolf, Maroh, Diekmeier, Kluge, Gygax (so schnell kann es gehen!) und dem eben zwangsläufig wohl gesetzten Stephan kaum Varianten außer der oben genannten Sturmkombination zu erwarten. Frantz ist auf links immer eine Bereicherung, Nordtveit zeigt immer wieder bereits sein großes Talent. Bleibt für Broich, Mintal & Co. wohl nur das Hoffen auf eine Einwechselung oder eine überraschende Variante MOs.
Ein Wiedersehen gibt es mit Ivica Banovic, der einst für den Club die Stiefel schnürte (2004-2007). In der tollen Saison 2006/07 (6. Platz, Pokalsieg) kam er auf 25 Einsätze, mit 5 Toren und 3 Vorlagen, wurde dann aber an den SC Freiburg abgegeben, da man mit Misimovic einen “besseren” 10er an der Angel zu haben meinte. Das mag zwar auch faktisch so sein, dass Zwetschge der bessere ist, de facto stieg der Club im Folgejahr bekanntlich aber ab. Manchmal ist Erfolg im Fußball eben schwer zu erklären …



Bis jetzt absolute Katastrophenleistung unserer Mannschaft. Das 0:1 war absehbar. Wenn man so schläfrig auftritt…
Warten auf die Wende…
Eine Wende kann es aber nur geben, wenn unsere Mannschaft aufwacht!
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Den Seinen gibt’s der Herr im Schlaf
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Ohjeh, belschanov wird nun wieder den Weltuntergang beschwören.
Na ja schon schade, dass man wieder einmal den Schwung aus den Auswärtsspielen mitnehmen konnte. Wieder zeigt man gegen eine Mannschaft auf “Augenhöhe” nicht den gleichen Ehrgeiz und Einsatz wie gegen große Mannschaften wie zuletzt Bremen und Wolfsburg.
Haben wir ein psychisches Problem, hat die Mannschaft gedacht man könnte Freiburg im Vorbeigehen schlagen?
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@Alexander: Den Seinen gibt´s der Herr im Schlaf.
Treffender Kommentar zur Vorstellung des Club´s in der 1. Halbzeit.
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Ich glaub es liegt an der Balance zwischen “ins offene Messer rennen” und “verschlafen” – man will wohl nicht gleich nach vorne rennen und erstmal das Spiel kontrollieren, aber das kriegen wir einfach nicht hin.
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@Harald … offenbar schläft der Herr auch noch.
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… verübeln würde es ihn keiner.
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Freiburg ist schwach. Gegen so einen Gegner MUSS man ein Heimspiel gewinnen! Schaut aber überhaupt nicht danach aus. Das Gegurke des Clubs ist ja nicht mehr mit anzusehen!
Ich schalt’ jetzt den Fernseher aus und gehe spazieren. Vielleicht hilft das ja was…
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Eine desolate Leistung des Club´s, Dieses Spiel ist ein Rückfall in alte Zeiten
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Mir ist schleierhaft, wie eine Mannschaft innerhalb einer Woche von einem zum anderen Spiel so sehr nachlassen und quasi alles vergessen kann, was sie in Wolfsburg so erfolgreich gemacht hat: Einstellung, Konzentration, unbedingter Siegeswille.
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Dem ist nichts hinzuzufügen.
Außer, daß das wieder ein Spiel war, wo man eine Halbzeit komplett verschlafen hat. Wie schon so oft in dieser Saison. Warum?
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Die Heimniederlagen gegen Bochum und Freiburg können am Ende der Saison noch richtig weh tun. Die Leistung des Club´s heute, ist für mich unerklärlich.
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Was bewegt den MO an dem Herrn Eigler fest zu halten? Der Harry war nicht mal im Kader. Wenn an dem Jugendstil so festgehalten wird steigt unser Club ab. Denn schlecht spielen tun sie gut. Und das kann nicht mur an der Sperre von Herrn Schäfer liegen, Die erste Hz. war wieder eine Katastrophe. Und die Steigerung in Hz. 2 zu wenig für den Klassenerhalt.
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Wollten oder konnten sie nicht?
…
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@ dragotoschi
“schlecht spielen tun sie gut”
Sehr schön
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Patricl?
Auch schön, aber Patrick wär noch besser gewesen
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Es ist schon sehr sehr erbärmlich wenn eine mannschaft wie freiburg in nürnberg durch mauern gewinnt. das können die eigentlich gar nicht.
ach doch gegen nürnberg geht das. mit wenig können
und ein wenig glück fetig ist der auswärtsdreier.
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Langsam habe ich das Gefühl, dass nicht nur die Leistungen der Schiris der Clubspiele katastrophal sind.
Wenn ich mir die Schiri-Leistungen in der Sportschau so anschaue – Bochum-Köln, Mainz-HSV, Club-Freiburg – und mich dann noch an Wolfsburg-Club, Mainz-Club von vor einiger Zeit erinnere, dann muss ich sagen, dass die Schrirs momentan alle ziemlichen Mist pfeifen. Was ist da los? Das war doch nicht immer so, oder?
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Was willst den jetzt mit Harry? Seine Zeit ist längst abgelaufen.
Jedes mal wenns nicht läuft soll Eigler allein dran Schuld sein und Charisteas der Heilsbringer.
Ich bin nur froh das die Niederlage nicht die Schuld von Alexander Stephan war, sondern die Schuld der ganzen Mannschaft.
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Derbfuss: Dem ist nichts hinzuzufügen.Außer, daß das wieder ein Spiel war, wo man eine Halbzeit komplett verschlafen hat. Wie schon so oft in dieser Saison. Warum?
Ich könnte schon noch was hinzufügen! Ein Grund mag sein, dass man sich beim Club nach dem ersten Auswärtssieg ausgerechnet beim Meister ein wenig zu lange selbst gefeiert hat und in der Nürnberger Presse hat feiern lassen. Man lese Hans Böller vom Montag!
Zum anderen hat man sich vor dem Sportgericht im Fall ‘Sperre für Schäfer’ auf einen Nebenklassenkampfschauplatz verlegt, statt die gerechte Strafe zu schlucken. Ich hoffe, das Schäfer ordentlich in die Mannschaftskasse zahlen muss! Darüber hat wohl auch Herr Oenning vergessen, das die Tugend, die man in WOB gezeigt hat, auch gegen FR gefragt ist. Man muss in jedes Spiel gehen wie gegen den Meister, auch wenn dieser nicht di Bayern sind.
Ich hatte kein gutes Gefühl die Woche und habe gestern schon die heutige Heimniederlage mit 0-1 ganz richtig getippt. Es lag auf der Hand und Tugend kommt von taugen.
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Zu den Schiri – Leistungen: Die haben schon immer schlecht gepfiffen. Aber durch die vielen Kameras und die mehreren Einstellungen fällt es jetzt auf. Aber zurück zu unserem Club. Die Schiris sind es nicht: Wir machen zu wenig Buden und das nicht nur seit gestern. Von gelungenen Standarts will ich gar nicht sprechen…
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Langsam wirds eintönig. Der selbe Spielablauf. Die selben Sprüche (Wir haben vieles richtig gemacht, oder wir haben es in der ersten Viertelstunde nicht so gut gemacht)
Alles Schmarrn. Wer keine Tore schiesst, macht nix richtig.
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Ohne wenn und aber ,man muss gegen einen Gegner auf Augenhöhe ,zumal noch zu hause, viel offensiver auftreten!!!Die erste Halbzeit war Ansthasenfussball!!! Warum kann ich zu hause mit dem Fans im Rücken nicht so Offensiv spielen wie in WOB.Da muss der Trainer auch einmal in sich gehen und sich fragen ob er die richtige Marschrichtung vorgegenben hat! Als Aufsteiger muss ich mir einfach auch mal ein bischen was trauen, auch wenn es vielleicht ab und zu mal in die Hose geht. Aber immer noch besser es geht mal in die Hose als so ein Jammerspiel wie heute!
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Vielleicht kann der Charakter eines Spielers als Erklärung dienen: Bano hat offensichtlich gut harmoniert, deswegen war er gut für das Team. Bei Misimovic bin ich aber mehr denn je überzeugt, dass er einen schlechten Charakter hat. Nur fällt das eben dann, wenn sowieso alles gut läuft (wie letztes Jahr in WOB) nicht sonderlich auf.
Aber ein Hauptgrund für den Abstieg war wohl auch die fehlende mannschaftliche Geschlossenheit, die sich in Grüppchenbildung äußerte. Das kommt eben, wenn einzelne einfach nicht passen (oder sich nicht anpassen wollen).
Jüngst hat Kollege Owomoyela Charakter gezeigt, indem er mit einer unterstützenden Aussage den Freispruch des handgreiflichen Ibisevic ermöglicht hat. Das war sportlich Kollegial.
Was tut aber “Ich-hab-nichts-gemacht-Misimovic”: er reitet Schäfer noch tiefer rein und ermöglicht damit die “Erpressung” durch das DFB-Gericht (die die Fernsehbilder wohl auch oft genug gesehen haben, ohne genau hinzusehen). Dazu kein Kommentar.
…und um nicht wieder moralistisches Aufbegehren zu provozieren: Ja, Raffa ist zurecht bestraft worden, ein Tritt in die Kronjuwelen gehört weder auf noch neben den Platz! Aber die Begleitumstände gehen mir immer noch gewaltig auf den Keks….
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