Michael Oenning entlassen

Das Fragezeichen muss vorerst noch sein, denn offiziell soll es in der Pressekonferenz um 16:00 Uhr verkündet werden. Am Ende - und das berichten mittlerweile alle Medien von Spiegel Online bis kicker.de und die Lokalpresse einvernehmlich - wird die Entlassung des Chefcoaches stehen, der vor knapp über einem Jahr den Club in Liga 2 in prekärer Situation von Thomas von Heesen übernahm und aus den hinteren Tabellengefilden am Ende zu einem Happy End “Bundesligaaufstieg” führen konnte.
Doch das sind alles bereits Meriten von gestern oder wie es Präsident Schäfer ausdrückt und sich dabei des Zitats Adenauers bemächtigt: „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern.“. Damit machte er wohl den Weg frei, den er durch seinen bedingungslosen Rückhalt gegenüber Oenning ja eigentlich kategorisch ausschloss.
Franz Schäfer (Club-Präsident): «Wir werden das Stuttgarter Modell nicht nachmachen. Wir stehen zu Trainer Michael Oenning, er hat hier einen Vertrag bis 2011, den wollen wir einhalten.» (Quelle)
Eben einfach nur ein weiteres Kapitel in der unglaublichen Geschichte der FCN-Kommunikation mit der Öffentlichkeit, wo man sich doch einfach mal nur erhoffen würde, man würde sich mit Dementis oder “kein Kommentar” begnügen. Wie auch bspw. die Aussage Baders, es sein nicht nur unwahr, dass man schon mit anderen Trainern gesprochen habe, sondern sogar “Unsinn” und nahezu böswillig ihm so etwas zu unterstellen. Auf wundersame Weise werden aber jetzt schon Kandidaten genannt, die offenbar auch ohne Vorgespräche abrufbar bereit stehen, namentlich voran ein Hecking und ein Koller. Und ob die Matthäus-Erscheinung in Nürnberg nur ein Gerücht war, darf nur gehofft werden…
Manager Martin Bader soll daher schon seit längerem mit einem möglichen Nachfolger in Kontakt stehen. Doch das bestreitet er auf BILD-Nachfrage vehement: „Unsinn. Das sind böswillige Unterstellungen.“ (Quelle)
Ganz am Rande - und dennoch auch mit bitteren Konsequenzen - wird wohl verkündet werden, dass Peer Kluge gen Schalke wechseln wird. Wenn die kolportieren 1 bis 1,5 Mio. Ablöse stimmen, wäre dies den Fans kaum zu vermitteln für einen Stammspieler seiner Güte. Ausgenommen man sieht die Situation selbst in der Führungsetage so ausweglos, dass man Kluge, der bei Abstieg ablösefrei wäre, lieber noch zu Geld macht …
Update 16:30: Entlassung offiziell bestätigt, Nachfolger stehe noch nicht fest. Co-Trainer Armin Reutershahn bleibt (vorerst). (Quelle). Bei NN-Online läuft ein Voting der Leser, wer als Trainer favorisiert wird. Hans Meyer liegt vorne vor Lothar Matthäus. Gerüchte, Loddar würde seit mehreren Stunden von verschiedenen PCs aus an der Umfrage selbst teilnehmen, können nicht bestätigt werden. Hier geht’s zur Abstimmung >>>



Servus machs gut und Danke für den Aufstieg!
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Das hat Bader wirklich gesagt?
Mein Gott, wie ich Politiker und Manager hasse!
Alles Gute, Michael Oenning. Warst ein sympathischer Trainer – vielleicht zu gutmütig!?
Sollte Hecking sein Nachfolger werden, dann können wir zumindest sicher sein, daß der Mannschaft endlich mal richtig in den Allerwertesten getreten wird! Das ist doch schon mal was!
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Wie sich die selbsternannten Club Urgesteine (Wolf, Pinola, Schäfer…)und die jungen Haargelmodels mit ihren Sportwagen (Diekmeier, Spiranovic, Vidosic…) völlig ohne Leistung präsentieren und mit den Füßen gegen den Trainer abstimmen, ekelt mich an! Seit Wochen solche Leistungen abzuliefern und dann auch noch den Trainer öffentlich zu kritisieren, der sich immer VOR die Mannschaft gestellt hat, ist bodenlos. Ohne Oenning häts vergangene Saison keinen Aufstieg gegeben. Das ist nun der Dank! Mich kriegt so schnell keiner mehr ins Frankenstadion.
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Danke Michael Oenning, gute Arbeit mit zuletzt leider unwilligem Personal; ich werde auch die eloquenten Presseerklärungen vermissen. Ich habe es sehr geschätzt, in diesem Metier auch gebildete Menschen zu erleben. Wie ich hier ja auch schon anderswo erklärt hatte: Ich hätte lieber die Mannschaft gefeuert!
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Es war nicht schwer vorauszuahnen, daß das Schmelzer-Modell (oder Höher-Modell) nicht ein zweitesmal Anwendung findet. Aber schade ist es doch. Ich empfinde mit der Mannschaft momentan nicht allzuviel Sympathie. Aber wie ich mich kenne, wird sich das sicher in einigen Monaten wieder ändern. Momentan fühle ich mich wie nach Meyers Abgang,- einfach beschissen. Danke Michael Oenning und alles Gute für die Zukunft.
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Dem schliesse ich mich voll an!
Oenning macht nur den einen Fehler, dass er den Spielern nicht richtig den Marsch geblasen hat! Bei mir wären sie in jedem Spiel wie um ihr Leben gelaufen.
P.S.: Warum kann man überall lesen, dass der Trainer gefeuert ist, nur nicht auf der Club-HP?
Das nervt mich!
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Ich wünsche der Mannschaft ( uns aber nicht! )
Werner Lorand.
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Wer hat denn bitte das so schnell aktualisiert?
http://de.wikipedia.org/wiki/Oenning
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Jetzt ist die Mannschaft in der Pflicht!
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So, das war’s – und wohl nicht zu vermeiden, denn wie an anderer Stelle schon richtig geschrieben: der Druck wäre mit jedem Spiel nach der Winterpause nochmals gewachsen und es zeigte sich schon jetzt, dass die Mannschaft mit großem Druck nicht umgehen kann/will. Dann eine Trainerentlassung wäre zeitlich nochmal schlechter gewesen.
Vielen Dank an Michael Oenning für all das hier Geleistete und viel Glück bei der nächsten Arbeitsstelle!
Da ein Verein, der einen Peer Kluge für diese lächerliche, bis dato kolportierte Summe verkaufen muss, wohl keinerlei Geld mehr in der Kasse und auch keine Hoffnung mehr auf Zuflüsse hat, bleibt realistischerweise nur noch die Hoffnung auf eine Leistungsexplosion des vorhandenen Kaders. Möge vor allem ein Wolf seinen vollmundigen Worten Taten folgen lassen (das mein Kommentar zu Alexanders vorherigem Artikel, in der wieder einmal Judt namentlich erwähnt wurde – zurecht vom kicker mit 6 benotet – aber ein Wolf, von dem ich wesentlich mehr erwarte (kicker 5) sich der Schonung erfreute, wahrscheinlich weil der internationale Superstürmer Novakovic beim zweiten Treffer absolut unbezwingbar war. Interessant, wenn der Gegenspieler eines Verteidigers “Man of the Match” wird. Nun gut, das soll’s sein mit dem Nachtreten, tempi passati)
In allem anderen schließe ich mich Derbfuss und Optimist an, die so ziemlich das wiedergeben, was ich momentan auch empfinde. Auf eine bessere Zukunft! Hoffen wir, hier muss man mal die Fürther loben, dass die Entlassung in Nürnberg ähnlich stilvoll abgegangen ist.
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Das, mit Verlaub, war sie schon vorher. Gegenüber den Fans, gegenüber der Stadt, gegenüber all dem und denen, dem und denen so gerne Treue geschworen und Zuneigung verkündet wird – solange es gut läuft und die eigene nächste Vertragsverhandlung näher rückt.
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@Hörnla … Wolf fand bei mir nur deswegen nur am Rande Erwähnung, weil ich mich gegen dessen Leistungs-Einschätzung einiger hier im Blog nicht ganz so vehement entgegen stellte, wie bei Judt.
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Jetzt erst? Und genau das ist wohl auch das Problem!
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Um unseren Handlungsspielraum mal zu verdeutlichen sei die Abendzeitung zitiert:
http://www.abendzeitung...nuernberg/sport/152240
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Ich hätte mich nicht nur für mich als Fan, sondern auch persönlich für Michael Oenning sehr über mehr Erfolg in der Hinrunde gefreut.
Danke für den Aufstieg und das eloquente Auftreten, was man als Club-Fan leider viel zu selten über “seine” Funktionäre sagen kann.
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Ich danke Herrn Michael Oenning, daß er seinen Job in der letzten Saison außerordentlich gut verrichtet hat und die demotivierte Mannschaft mit einem Schuß Glück und einem (letztmals?) guten Torschützen Mintal in die erste Liga geführt hat.
Ansonste:
Auweia. Mein Optimismus ist nun dahin geschmolzen. Nun ist es wohl aus mit der ersten Liga. Die teuerste Dauerkarte aller Zeiten ist fürn Popo. Nach der katastrophalen Vorrunde sind wir imho nicht mehr zu retten. Weshalb allerdings Kluge quasi verschenkt wird, weiß ich nicht. Ist die finanzielle Situation noch schlimmer als gedacht? Vielleicht erhalten wir dafür Ersatz aus Schalke? Der kann aber nicht annähernd so gut sein wie der Kluge war.
Ich hätte mir Volker Finke als Trainer gewünscht. Der hat Erfahrung mit jungen Mannschaften aus der zweiten Liga was zu bauen. Hecking/Koller ist auch wieder eine Notlösung, die wohl max. ca 1 Jahr hält und uns in den Abstieg begleitet. Ich rechne mit einem mehrjährigen Aufenthalt in der zweiten Liga a la Freiburg oder Lautern. Hoffentlich wirds nicht so gnadenlos lange wie bei den 60ern.
SCHEISSE!
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Danke Michael Oenning, ich habe seine unaufgeregte und sachliche Art sehr gemocht. Das jetzt die Entlassung kommt ist irgendwie Teil des Spiels, ich hätte ihm (und uns)mehr Erfolg gewünscht.
Und bitte, bitte, bitte nicht das L-Wort ins Spiel bringen, ich möchte ein bißchen Club-Ehre noch erhalten …
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Dem schließe ich mich an, auch wenn oder besser gerade weil ich zuletzt nur einen Trainerwechsel als richtigen Weg befürwortet habe. Dennoch ist mir Michael Oenning auf seine Weise ein sehr angenehmer Zeitgenosse unter den Fußballtrainern. Lautsprecher und Wichtigtuer sind andere, von solchen hat die Bundesliga schon mehr als reichlich gesehen.
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Schade, dass Michael Oening gehen musste, aber hoffentlich bringt ein neuer Mann einen neuen Wind. Für mich wäre der erste Mann Mirko Slomka, dass Peer Kluge so billig verkauft werden soll ist in meinen Augen nicht gut.
Die ganze Situation zeigt leider auch, dass der neue Vorstand nichts taugt und Martin Bader hat in meinen Augen auch sein Pulver verschossen. Es fehlen einschlagene Käufe, wie Misimovic oder ähnliches. Wir werden sehen, was die Zukunft bringt.
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Wie alle kann ich mich auch nur anschließen und Michael Oenning für seine Arbeit danken. Jedoch war es jetzt einfach an der Zeit, dass ein Zeichen gesetzt wird. Jedoch sollte sich die Mannschaft aber auch ihrer Verpflichtung gegenüber der Stadt, den Fans und vor allem dem FCN bewusst werden und endlich mal Leistung bringen. Nun hat sie kein Alibi mehr, jetzt muss sich jeder wirklich hinterfragen, ob er alles für diesen Verein gibt. Ich bin nun wirklich gespannt, wer als neuer Trainer kommt. Hecking, Koller,… ob es ein neuer Trainer wohl schafft, diese Jungs wieder auf Kurs zu kriegen? Die leise Hoffnung bleibt.
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Muss auch mal den SPON zitieren als Einschub:
http://www.spiegel.de/s.../0,1518,668245,00.html
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Bei aller Wertschätzung für Oenning (Aufstieg in die Bundesliga) war der Schritt d.h. die Entlassung von Oenning längst überfällig. Die Mannschaft konnte oder wollte nicht mehr mit Oenning weiter zusammenarbeiten, dies haben die letzten 4. Spiele deutlich gezeigt. Das in der Mannschaft Potenzial steckt haben die Spiele in Wolfsburg, Bremen und gegen Stuttgart aber auch gezeigt. Deshalb hoffe ich, dass die Verantwortlichen ein ebenso glückliches Händchen bei der Trainerwahl haben, wie seinerzeit bei Hans Meyer.
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Dieses Alibi hatte diese Mannschaft bis auf Broich und 1-2 Spieler schon einmal nicht mehr, und es hat nix gebracht! Ich finde dass diese Hinterfragerei bei der Mannschaft jetzt irgendwann mal genug sein muss und bei weiterer Arbeitsverweigerung mal Taten von Seiten des Trainers oder des Managers folgen müssen!
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Immer wieder dasselbe Spiel. Auch ich wünsche Michael Oenning für seine persönliche Zukunft alles Gute.
Ich hatte insgeheim immer das Gefühl, dass der letztjährige Aufstieg – nach den überwiegend miserablen Auftritten in der 2. Liga, für die Verantwortlichen nicht nur überraschend und glücklich, sondern auch ein Jahr zu früh kam. Man ahnte wohl damals bereits, dass diese Mannschaft nicht unbedignt Zeug für die erste Liga haben dürfte, doch alle ließen sich von den beiden Relegationsspielen gegen den damals gefühlten Fünftligisten Cottbus blenden.
Daraus folgte: Übersteigerter Erwartungsdruck (nicht von den Verantwortlichen!), Fehleinschätzung der Leistungsfähigkeit des eigenen Kaders und insbesondere mangelhafte Leidensfähigkeit im mentalen Bereich.
Sind die Spieler zu blöd oder zu transusig, um mit den Härten der 1. Liga umzugehen? Die Essenz des (Zusammen-)Spiels, des Füreinander-Einstehens und _Kämpfens scheint mir jedenfalls im Laufe der Hinrunde, bei der Ansammlung von Niederlage um Niederlage, verlustig gegangen zu sein. Sollen die anderen sich doch zum Deppen machen.
Ich fürchte, den Trainer trifft dabei die wenigsten Schuld – taktische Fehler hin oder her. Man sollte erwarten können, dass sich die elf Profis, die für den Club in der 1. Fußball-Bundesliga auf dem Platz auflaufen, zumindest soviel Anstand und sportliches Ehrgefühl (ja: und auch Lust an dem Spiel, das sie privilegierter weise zu ihrem Beruf machen durften!!!) in sich tragen, dass sie sich gegen Niederlagen stemmen, dass sie bis an oder gerne auch über den Rand der eigenen Erschöpfung fighten und sich nachher vor die Mikrophone stellen und sagen zu können, wir haben alles gegeben, aber es hat nicht gereicht, da der Gegner heute einfach besser war.
Sollte es dem neuen Trainer nicht gelingen, diese Mentalität diesem diversifizierten Haufen einzubimsen, sollte man auch mit Investitionen vorsichtig sein, die dem kurzfristigen Ligaerhalt geschuldet sind. Das wird dann nur ein teures Unterfangen ohne Sinn und Zweck. Und dann heißt es zum vierhunderteinundzwanzigsten Mal: Neuaufbau in Liga Zwei. Mit einem Ar.. voll Schulden und noch schlechteren Spielern.
Aus der Geschichte lernen? Doch nicht der Club!
Keine schönen Aussichten.
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Es ist einfach viel zu wenig sportliche Kompetenz in der Vereinsführung, vor allem neben dem Trainer. Micht wundert es besonders, dass Martin Bader als einer der sportlichen Hauptverantworltichen es immer wieder schafft solche extremen Tiefpunkte zu überleben und immer die anderen ihren Hut nehmen.
Wenn man die Tabelle mal von oben liest, sieht man, dass bei fast allen erfolgreichen Mannschaften neben dem Trainer sich Leute mit erfolgreicher sportlicher Vita und sportliocher Kompetenz auf dem Managerposten befinden. Ob Völler, Allofs, Nerlinger, Magath, Zorc in Personalunion mit beiden Ämtern, usw. In Wolfsburg hat man das nun auch korrigiert mit Dieter Hoeneß.
Könnte natürlich alles nur wieder Zufall sein, wie so oft.
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…natürlich `Magath in Personalunion in beiden Ämtern` nicht Zorc.
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Mit Verlaub, aber das was der SPON an dieser Textstelle zum Besten gibt, ist Dünnsinn!
Solchen Dünnpfiff mag ich eigentlich längst nicht mehr lesen, weil es mit Sicherheit nicht der Fall ist, dass der bis heutige Trainer zuletzt wegen dieses Vorfalls in Frage gestellt wurde. Das ist lächerlich, wenn der Vereinsführung derart die Autonomie ihrer Erwägungen und Entscheidungen und damit Handlungen abgesprochen wird. Das ist einfach unreal!
Ich nenne sowas medientypisches Hochkochen, und finde es in diesem Zusammenhang auch noch schlimm genug, wenn dem faschistoiden Mob eine solche Macht auf das Handeln des Vereins zugesprochen wird. Das gibt solchen Gruppierungen in ihrer Verquertheit und Sich-selbst-für-ultrawichtig-Haltung auch noch Auftrieb!
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Ich sehe es genauso – die Zukunft ist zappenduster. Nicht nur sportlich, sondern auch finanziell.
Na dann frohe Weihnachten und Guten Rutsch allerseits!
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Um es mal in Anlehnung an einen Sprachkurs auf Bayern3 zu sagen:
“Again nothing learned – Wieder nichts gelernt!”
Es ist einfach nicht zu glauben, dass die Verantwortlichen beim Club mal wieder in blinden Aktionismus verfallen, anstatt einen Weg weiter zu gehen, der auf lange Sicht sicher den gewünschten Erfolg gehabt hätte. Mit MOE hätte der Club meiner Meinung nach durchaus die erste Liga halten können. Dass das nicht ganz einfach werden würde, war wohl allen von Anfang an klar.
Allerdings glauben so einige Spieler wohl selber nicht daran und geben sich und den Verein, der ihnen doch nach eigenen Beteuerungen so sehr am Herzen liegt, lieber auf. Und wenn die Spieler resignieren hat ein Trainer einfach keine Chance mehr. Keiner von uns hat eine Ahnung davon, was hinter den Kulissen tatsächlich gelaufen ist. Aber eines dürfte sicher sein: wenn sich die Spieler auch bei dem neuen Trainer ebenso lethargisch zeigen, die Ohren auf Durchzug stellen um ja keine Anweisungen vom Trainer auf dem Platz umsetzen zu müssen, gehts geradewegs wieder in den Fahrstuhl nach unten.
Jeder Spieler muss sich fragen lassen, ob er sich noch mit dem Verein identifiziert oder nicht, ob er bereit ist, alles an Leistung für den Club zu geben oder zu resignieren, ob er den Fans mit erhobenen Haupt ins Gesicht sehen will und sagen kann: “ich habe alles gegeben” oder lieber mit abgewandtem Blick, nach Söldnermanier zum nächsten Verein zu wechseln, weil es dort vielleicht etwas mehr zu verdienen gibt als beim Club.
Die Spieler waren einfach nicht mehr offen für einen guten und sympathischen Trainer. Vielleicht schafft es ja ein “Schleifer”…..
Danke MOE und alles Gute für die Zukunft!!!
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Die hier genannten Manager mit sportlicher Kompetenz können ihre Kompetenz doch nur deshalb realisieren, weil sie bei Vereinen arbeiten, die über die finanziellen Mittel verfügen, die von den Managern vorgeschlagenen Verpflichtungen in die Tat umzusetzen. Es ist ja wohl kein Zufall, dass Völler nicht beim Club arbeitet, sondern in Leverkusen, dass Dieter Hoeneß nicht zum Club geht, sondern nach Wolfsburg. Was wollen die bei einem Verein, der in finanziellen Nöten steckt, wenn er “lächerliche” 5,8 Mio Miese (laut club-Präsident Schäfer) hat. In Leverkusen und Wolfsburg gibt’s sowas wie Schulden wahrscheinlich gar nicht, weil die Ausgaben für Spielerverpflichtungen von den dahinter stehenden Konzernen als Betriebsausgaben deklariert werden. Das lohnt sich für Bayer und VW wahrscheinlich sogar steuerlich, soll heißen: Dass es dem VfL Wolfsburg und Bayer Leverkusen sportlich gut geht, wird vom Steuerzahler mitfinanziert, auch von – in einem Beschäftigungsverhältnis stehenden – Club-Fans, deren Verein mal wieder sportlich und wohl auch finanziell am A… ist.
Und hinter Schalke und Dortmund, gegen deren Schuldenstände die 5,8 Mio des Clubs “Peanuts” sind, stehen Sponsoren, die es ermöglichen, die besten Spieler von abstiegsgefährdeten Mannschaften in der Winterpause wegzukaufen, weil diese Sponsoren die Liquidität sichern.
Das Hauptproblem des Clubs ist, dass er keinen Sponsor hat, der es ihm ermöglicht, eine Mannschaft zusammenzustellen, die in der Bundesliga mitspielen kann. In diesem Bereich hat man sich beim Club in den letzten eineinhalb Jahrzehnten und darüber hinaus zu wenig bemüht. Wenn das nicht gelingt, wird sich der Club nie in der Bundesliga etablieren, ja er wird womöglich nicht mal mehr die 2. Liga halten und irgendwo in der Versenkung verschwinden.
Ein Konzept, auch ein auf den eigenen Nachwuche bauendes Konzept, braucht Geld. Solange der Club kein Geld hat, wird die Murkserei und Flickschusterei weitergehen…
Ich habe diesen Aspekt jetzt, wenn ich richtig gezählt habe, zum dritten Mal angesprochen, aber keine Reaktionen geerntet. Sind meine Gedanken zu diesem Punkt so unsinnig?
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danke michael oenning. leider war es am ende unumgänglich.
und dennoch entlarvt der vorgang erneut die dampfplauderer, die kommunikationsstrategen und die opportunisten-schreibtischtäter beim club. schäfer & BADER wünsche ich, dass sie demnächst genauso rasiert werden. unfassbar, was dieser herr manager an stillosigkeiten auf dem kerbholz hat und dabei seine gekünstelte souveränität zur schau stellt.
bitte, bitte, haltet ihn davon ab, diesen verein noch komplett an die wand, in den endgültigen finaziellen ruin zu treiben. 1,x mios für kluge ist eine doppelte bankrotterklärung. hamburg, bitte anrufen!
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die üblichen mechanismen haben gegriffen.
oennings arbeit war sicher nicht schlecht, der aufstieg sein und peter hermanns verdienst.
ich denke, die arbeit von hermann sollte nicht aus den augen fallen. der ist ein super co.
oenning hat einen fehler gemacht: er sagte ständig in den medien, dass dieser kader bundesligatauglich sei.
er hätte ein, zwei gestandene profis vor der saison fordern müssen.
die erste entmachtung fand bereits mitte november statt (oder wann war das?). raphael schäfer forderte verstärkungen. später dann appelierten wolf und pino an die mannschaft.
oenning ist weg, mal schauen wer neuer wird.
denbke, dass oenning eher wieder als co oder jugentrainer in erscheinung treten wird.
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Ich habe mal von einem erfolgreichen Unternehmer gelernt und er hat es selbst bewiesen, es waren nicht nur leere Worte, eine gute Arbeit bringt immer sein eigenes Geld mit sich.
Siehe Magath ohne deren Leistung und da sind viele neue Spieler eingebaut, wäre es dort zappenduster mittlerweile. Das Geld kommt, wenn man sieht, das dort gute Arbeit getan wird.
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die üblichen mechanismen haben gegriffen.
oennings arbeit war sicher nicht schlecht, der aufstieg sein und peter hermanns verdienst.
ich denke, die arbeit von hermann sollte nicht aus den augen fallen. der ist ein super co.
oenning hat einen fehler gemacht: er sagte ständig in den medien, dass dieser kader bundesligatauglich sei.
er hätte ein, zwei gestandene profis vor der saison fordern müssen.
die erste entmachtung fand bereits mitte november statt (oder wann war das?). raphael schäfer forderte verstärkungen. später dann appelierten wolf und pino an die mannschaft.
oenning ist weg, mal schauen wer neuer wird.
denbke, dass oenning eher wieder als co oder jugendtrainer in erscheinung treten wird.
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@belaschanov … “unsinnig”? nein. Aber man muss sie so stehen lassen um nicht ein noch größeres Faß a la 50+1 aufzumachen. Aber im Prinzip hast du recht, wobei die Frage aber ist: Was wäre besser? Dass der Club dazu aufschließt oder dass man diese Geldverbrennerei beendet?
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Ich wusste gar nicht, wenngleich es mich nicht verwundert, dass Manager Ba(a)der der RAF zugerechnet werden muss. Ich zitiere nur die ‘Berliner Morgenpost’:
“Vier Niederlagen in Folge waren zu viel: Nach einer Krisensitzung von Präsidium und Aufsichtsrat hat der Tabellenvorletzte 1. FC Nürnberg Trainer Michael Oenning entlassen. Manager Andreas [sic!] Bader hingegen darf bleiben.”
http://www.morgenpost.d...ning-Bader-bleibt.html
Bitte nicht so schwarz malen, es hilft ja nichts! Das derzeitige Präsidium ist nur die Übergangslösung für die es sich vorgesehen hat.
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Auch ich, als nicht Oenning befürworter möchte danke sagen.
Danke für eine geile Rückrunde 2008 / 2009.
Unvergessen bleibt der nicht mehr erwartete
Aufstieg.
Auch in unserem Garten blühen seit dem 200 cm² Rasen aus unserer Frankenhütte.
Danke Herr Oenning.
Man sieht sich im Leben oft zweimal.
Alles alles Gute für Ihre weitere Zukunft.
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Ich finde nicht das deine Gedanken so unsinnig sind, aber welcher potente Sponsor würde uns schon groß Sponsern wollen?
Ein Fahrstuhlverein der fast jährlich die Liga und den Trainer wechselt.
Der Ruf des 1.FCN ist nun mal nicht der beste, das ist für mich der Hauptgrund warum uns die Sponsoren nicht hinterher laufen.
Der fehlende sportliche Erfolg, mal vom Pokalsieg 2007 abgesehen, der zweite.
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@Alexander:
Ist das ein Problem von 50+1? Diese Regel gilt doch auch für Schalke und Dortmund.
Du fragst: “Was wäre besser? Dass der Club dazu aufschließt oder dass man diese Geldverbrennerei beendet?”
Mir wäre es lieber, wenn die Geldverbrennerei beendet werden würde. Auf diese Weise würde der Club dann auch aufschließen. Aber ein Ende des Diktats des Geldes ist ja wohl Illusion. Das wird sich eher noch verschärfen.
Aber, du hast Recht. Das ist ein müßige Debatte. Ich wollte ja nur mal drauf himweisen, dass es ein Witz ist, dass der Club mit 5,8 Mio Schulden finanziell am Krückstock geht. Wenn sich das nicht bald ändert, sehe ich die Zukunft des 1. FC Nürnberg da, wo seine 2. Mannschaft im Moment spielt…
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Mal ne bescheidene Frage. Sollten wir den Verein nicht lieber abmelden? So wie ich von vielen hören, sind wir schon abgestiegen, pleite und so gut wie aufgelöst. Jetzt erstmal schön langsam mit den jungen Pferden. Wir haben 17 Spiele Zeit. Da kann viel geschehen. Wir sollten abwarten, welcher Trainer kommt und wir sind der Club. Wir haben schon häufig die Hosen runter gelassen und uns blamiert und trotzdem es gibt uns immer noch.
Für mich wäre jetzt erstmal wichtig, guter Coach her (z.B. Mirko Slomka), unnutze Spieler abstoßen (z.B. Charisteas, Judt, etc.) und dann neue Spieler her (z.B. Didi Hamann soll frei sein, ja ich weiß alt und abgenutzt, aber wer soll sonst ne Führungsposition übernehmen?) und jetzt Kopf hoch, wir haben schon mehr erlebt und überstanden.
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@Bertl
2007 war der Club Pokalsieger und auch wegen seiner guten Leistungen in der BuLi positiv in aller Munde…
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@ belschanov: Ich bilde mir ein, darauf schon mal vor einigen Tagen eingegangen zu sein…
Nun, wenn man in der BuLi mitspielen will, muss man wohl oder übel irgendwie aufschließen. Sonst kann man sich gleich damit begnügen, aus der 2. Liga nicht absteigen zu wollen.
Selbst die Jugendarbeit, sollte sie mal wirklich optimal umgesetzt werden, wird ohne Geld zwangsläufig zweitklassig bleiben, weil die wirklich vielversprechenden Talente von den Großen abgefischt werden. Aber fürs Mittelfeld sollte es dann schon reichen.
Denn trotzdem kann man ohne den großen Sponsor auch Teilerfolge feiern. Kießling ist ein gutes Beispiel: Klar, der spielt längst bei einem Großen und hat dort erst seine volle Performance erreicht. Aber bei uns war er zuvor auch ein wichtiger Bestandteil als Stammspieler und hat immerhin über 5 Millionen Ablöse gebracht – mehr als Misimovic. Die Hoffnung ist doch, dass man alle 3 – 4 Jahre einen “Kießling” entwickeln kann. Das geht natürlich nur mit der passenden Infrastruktur, an der wir hoffentlich auch weiter arbeiten werden.
Klar, das ist eine Gratwanderung und bis das System greift, werden wir wohl im Fahrstuhl beiben. Aber dann generiert das System ja (hoffentlich) selbst Geld, so dass man nicht mehr so von Außen abhängig ist.
In die Spitzengruppe werden wir ohne Russengasmafia wohl nie kommen, aber fürs gesicherte Mittelfeld sollte es schon reichen. Trotzdem verstehe ich auch nicht, warum wir für Sponsoren nicht attraktiver sind. Wir haben doch alles: Tradition, Einzugsgebiet, ein volles Stadion, eine Erfolgshistorie, bundesweite Bekanntheit, ja teilweise auch internationale, die Legende, wir sind immer noch Rekordmeister (bezogen auf die “Amtszeit”). Und nicht zu vergessen: Wir sind der Depp
Ob das Chaos-Image, das uns wohl immer noch anhaftet, da hinderlich ist?
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Ja stimmt, aber an unserm “guten Ruf” hats trotzdem nix geändert.
Und einen Meister und Pokalsieger der im darauf folgendem Jahr absteigt, gibts auch nicht alle Tage.
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@ belschanov: aber das ist doch auch etwas besonderes, das man vermarkten könnte: Ich denke da an irgendeine Luxus-Klinik für Psychiatrie…
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sorry, das war @ Bertl natürlich…
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@Bertl:
Genau: Der Club ist der einzige Verein, der als Meister und Pokalsieger abgestiegen ist. Daraus müsste sich doch imagemäßig was machen lassen. Mein Vorschlag wäre, dass der Club in Zukunft mit dem Konterfei von Mr. Bean auf der Brust aufläuft. Oder mit der Visage von Karl Dall? Darüber sollte man unter den mal Fans abstimmen lassen…
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@Optimist:
Ist des Club-Fans Laune mau, hilft ihm nur noch Dr. Pfau.
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Auf eyep.tv kann man die heutige Pressekonferenz anschauen. Besonders eindrucksvoll ist, wie dünnhäutig unser Präsident auf unangenehme Fragen reagiert.
Im Gegensatz zu den wiederholten Aussagen von Schäfer behauptet Martin Bader, dass jegliche Transferentscheidung (also auch Peer Kluge) erst mit dem noch unbestimmten Cheftrainer zu besprechen ist… Also fix is nix…
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@ belschanov: Hat der eigentlich eine Nobelklinik zur Hand, die uns sponsorn könnte?
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diesem kommentar ist nichts hinzuzufügen: der club und seine führungsriege: eine lachnummer, mindestens. und das im kicker!
http://www.kicker.de/ne...rdigkeit-verloren.html
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unser Sponsor wird das IRR’N HAUS
mit dem Slogan: “Hirn aus!”
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Ok, das geht nun wirklich über die Trainerentlassung weit raus – aber … so what! ist ja unser Blog, da diskutieren wir was wir wollen.
Also ich sehe sowohl in der 50+1-Regel und am Verein selbst Ursachen. Die 50+1 verhindert, dass Vereine ohne groß Grenzbereiche zu betreten durch dubiose Auslagerungen und Beteiligungsgesellschaften oder indirekte Abhängigkeiten die nur auf dem Papier eine Handlungsfähigkeit eines Vereins suggerieren, an große Sponsoren kommen. Herr Kind von Hannover 96 beklagt genau das. Warum andere dennoch solche Sponsoren-Deals einfädeln mag ich gerade nicht weiter ausführen …
Für mich ist 50+1 keine Alternative, denn ich würde lieber gestern als heute den Fußball wieder weg vom Unternehmertum und hin zum Vereinsfußball sehen. Ich hätte null Probleme damit, wenn Regeln eingeführt werden würden wie salary cap (also Maximale Einkommen für Spieler) ein Draft-System wie im amerikanischen Basketball (die besten Nachwuchsspieler werden erstmal an alle Vereine fair “verteilt” um gleiche Chancen zu gewährleisten) oder eine 6+5-Regel, nach der in einer Anfangsformation immer mehr einheimische als ausländische Spieler stehen müssen. Für all das gibt es Befürworter, an den meisten Regeln kommt man aber an der EU nicht vorbei, die der “unternehmerischen Freiheit” einfach mehr Gewicht einräumt als jeder Form von sportlichen Vernunft.
Warum der Club aber auch so keine besonders tollen Sponsoren bekommt? Dann schaut doch einfach auf zwei Punkte: 1. Die Wirtschaftslage Nürnbergs im Vergleich zum Paris Bayerns und 2. Die Außendarstellung des Clubs. Was wir hier manchmal bisschen spöttisch, manchmal eher witzig bis ironisch anmerken ist doch offensichtlich: der FCN hat in Marketing-, Kommunikations- und allgemeinen Außendarstellungsbereiche viel Luft nach oben (betont positiv formuliert, fast wohlwollend…). Man sieht durchaus das Bemühen nach Veränderung, auch im Bereich Online und bspw. im ClubTV, aber da sind wir in der Entwicklung Jahre zurück. Wenn man mal ansieht wie der VIP-Bereich in Frankfurt oder Mönchengladbach aussieht, der Merchandise-Bereich von Bayern oder Dortmund und Schalke, und und und.
Wenn wir mit den Großen Pinkeln wollen, müssen wir auch entsprechend auftreten.
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treffer.
wie wäre es mit der führungsriege präsident andi köpke, manager olaf thon? dann wäre in sachen kompetenz und außendarstellung mehr als nur einiges gewonnen. und machbar wäre das…
…nur wer fädelt das ein? bader, bevor er nach hamburg flieht??
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Tja, es ist halt nicht so einfach, im Fahrstuhl die Präsidenten-Suite einzubauen…
Ein Anfang wäre, wenn einfach die Fernsehgelder nicht so unproportional verteilt würden. Der Unterschied (Europaweit) zwischen Champions- und Europa-League bis hin zur 1. und 2. Liga dürfte einfach nicht so groß sein.
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@Teo … mindestens bei Köpke wäre ich sofort dabei. Bei Thon wäre ich unschlüssig, da fehlt ihm der Bezug zum Club. Was macht Reuter eigentlich zur Zeit?
Aber bei uns wird aus dem Köpke und Reuter eben am Ende ein Oechler und Zietsch. Das soll keine Despektierlichkeit sein, aber verdeutlicht vielleicht was ich meine …
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@Optimist … für das was ich meine, braucht es bisweilen nicht mal viel Geld. Das fängt einfach beim Kleinsten an, bei jeder Korrespondenz, den Fanartikeln, Autogrammkarten, Vereins-Mitgliedskarten (mit Werbeaufdrucken! – und dann noch so Kleckerkram…) etc. pp. Ist halt alles ‘bemüht’, aber am Ende - man verzeihe mir bitte - vom Hauch “provinziell” umgeben. Oder sehe nur ich das so?
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genau die gleichen gedankengänge (reuter & mutation) hatte ich auch.
bei köpke bin ich mir jedoch sicher, dass er nicht zum oe oder zietsch (arbeitet beim club^^!) wird.
und reuter hat einen “jugend”bezug zum club, mehr jedoch wohl zum bvb. er ist seit anfang des jahres “frei” (nach demission bei den löwen).
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@Teo … ich weiß, dass Zietsch im kaufmännischen Bereich beim Club arbeitet und auch Oechler für den Club tätig ist. Das ist auch alles in Ordnung, aber in der Außendarstellung sind Köpke und Reuter eben andere “Nummern”, was auch damit zusammenhängt, dass beide die Nürnberger Wurzeln nie verleugneten aber dennoch in der nationalen und internationelen Welt sich einen Namen gemacht haben und sich auch haben beweisen können.
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Was ist der Grund dafür, dass der Club in diesen Bereichen nicht besser aufgestellt ist? Warum ist in Nürnberg nicht das geschehen, was in Frankfurt und Mönchengladbach längst geschehen ist?
Abgesehen davon, dass es mir bei der ganzen Merchandise- und VIP-Kacke schlecht wird. Aber wenn man sich diesem “Trend” verschließt, braucht man sich nicht zu wundern, wenn der Verein nicht bundesligatauglich ist. Ist die Vereinsführung des 1. FCN zu “idealistisch” oder einfach nur unfähig oder beides?
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@ Alexander
nein. da bist du sicher nicht allein.
vieles ist sehr oft gut gemeint. ist aber eben i.d.r. das gegenteil von gut.
beispiele: die ach so fan-nahen autogrammkarten. oder die umstandskrämerei über die fcn-homepage zum fanshop-online zu bekommen. oder der pk-auftritt heute. oder bader als don quijote beim sportgericht mit schäfer…. oder…
hans “ahnunhgslos” meyers medialer spießrutenlaufen auf dem weg zu seiner demission.
alexander, was macht eigentlich hans meyer? ^^
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fehlerteufel…
bekommen=kommen
spießrutenlaufen=spießrutenlauf
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@belschanov … ich mag das nicht beurteilen, woran es letztendlich liegt. Aber ich mach mal ein Beispiel hier mit Stallgeruch: Blogs. Während andere Vereine wie Bremen die Bloggerkollegen natürlich mit Unterstützung versorgen, und sei es nur beim technischen Einbinden eines RSS-Feeds, musste ich den Club-Ansprechpartner ca. 20 mal erklären, was wir überhaupt sind und tun – und ob es verstanden wurde, bezweifle ich bis heute. In Mönchengladbach haben Online-Magazine von Fans natürlich sehr gute Kontakte zum Verein – Interviews mit Spielern und Verantwortlichen sind da selbstverständlich. Beim Club sind diverse Mails und Anfragen von uns nicht einmal eine Antwort wert gewesen.
Es geht nicht darum, sich dem Kommerz zu verschreiben, aber man kann sich einfach auch mal extern beraten lassen und zeitgemäßen Umgang mit Fans bspw. aneignen. Und im Bereich Werbung und Fanartikel soll es auch im Nürnberger Raum gute Designer und Werber geben, hab ich mir sagen lassen.
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@Teo … der Hans macht Weltreisen, sagt man. Ich weiß auch nicht, ob der noch wollte. Nach seinen Aussagen will er eines sicher nicht: Wieder etwas aufbauen. Mal einen Karren aus dem Dreck ziehen vielleicht, aber wer sich mehr erhofft, wird nicht bei HM fündig. Dazu sei er zu alt, sagt er.
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Ja, der Franz Schäfer hat irgendwie eine unangenehme und unsouveräne Ausstrahlung, ich kann mir nicht helfen. Als fühle er sich ständig angegriffen.
Köpke als Präsident (oder wie heisst das dann nach neuer Stzung?) wäre sicher passend. Eine absolut integere Respektsperson. Am Manager Bader ist ja geschäftlich nichts auszusetzen, aber man könnte ihm vielleicht sportlich noch einen fähigen Insider zur Seite stellen, vor allem, wenn er Geschäftsführer werden sollte. Ich denke da eigentlich primär an Wolfgang Wolf, der bislang das beste Näschen für gute Spieler hatte. Fast die gesamte Pokalsiegerelf hat maßgeblich Wolf zusammengestellt – nicht etwa Hans Mayer.
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Darum ginge es auch gar nicht. Ich würde ihn bewusst nur bis Saisonende mit dem Ziel “drinbleiben” verpflichten. Inzwischen hätte man genug Zeit, den idealen Nachfolger zu finden.
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na denn:
köpke(präsi), wolf(näschen-manager), bader (noch bwl-manager) & meyer (retter).
hans meyer aber nur für 17 spiele. wer also trainiert die näschen-elf 2010/11 zum aufstieg oder klassenerhalt??
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@teo … und das ist es eben. Ohne dass ich den Pk-Auftritt gesehen hätte, kann ich dir wahrscheinlich genau beschreiben wie es war. Und noch besser: Ich wusste es vorher schon…
Bader mag man kritisieren, aber er brachte Professionalität in den Laden in seinem Geschäftsbereich. Dass er das soweit vorantreiben konnte, dass selbst Roth kapitulierte, muss man Bader als Verdienst anrechnen. Seine Transfer-Bilanz ist wirklich gut, das muss man anerkennen. Mag man Misimovic als zu billig abgegeben sehen, muss man doch bedenken, dass Bader ihn für umme holte! Und auch die Deals mit Saenko und Vittek als Absteiger waren gut. Nur mit Harry hat man sich verzockt, aber das ist nun mal die Gefahr, wenn man was risikieren muss.
Das macht Bader aber auch nicht sakrosankt. Auch ein Bader kann sich verennen, verbrauchen, aufreiben, wegentwickeln. Vielleicht gen Hamburg, vielleicht in eine andere Funktion beim FCN. Vielleicht ist aber Bader auch noch lange nicht fertig hier. Man mag ihn kritisieren, aber unter dem Strich ist Bader ein großer Gewinn für den Club und dass er immer wieder gehandelt wird bei anderen Vereinen mit Ambitionen, spricht für ihn.
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@Teo … warum nicht einer wie Schuster? Sicher – es ist kaum vorstellbar, dass er sich das antäte, aber was er mit Getafe erreichte ist erste Sahne und er ist ein Mann, zu dem alle Spieler aufschauen. Vielleicht erinnert er sich ja an seine Wurzeln – Augsburg ist ja nicht so weit weg.
Gefallen würde mir auch, wenn man einen Mann wie Hrubesch aus seiner Tätigkeit beim DFB auslösen könnte. Er hat definitiv eine Hand für junge Leute.
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ich respektiere & honoriere baders verdienste was die bilanzen betrifft.
auch wenn die offenen fragen und die bewusste verzögerungstaktik bei der versammlung aussage genug sind. man mag es für cleverhalten, ich halte es für eher rückgratlos.
in stilfragen ist er eine negativbesetzung. ebenso bzgl. außendarstellung.
niemals darf er meiner ansicht nach zu einem der zwei mächtigsten beim club werden.
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@ Alexander:
Schau Dir die pk an…
Bader ist ruhig und professionell und Schäfer spielt das HB-Männchen…recht witzig.
@ Teo:
OK, bin dabei! Wer erklärt das jetzt dem Aufsichtsrat?
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@ alexander
ja. das wäre eine feine option. schuster in franken. ich befürchte jedoch, dass das fränkische pendant zu schuster “loddar” ist. und da fehlt mir beim wort pendant das erste “n”.
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Das wäre der Gegenentwurf zum Feinsinnigen Oenning
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@optimist
am besten alexander mit bernd schuster im schlepptau.
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Wenn Schuster beim Club Trainer wird, dürft Ihr mich Matthäus nennen.
Wobei ich – ich sag’s besser nicht…
Es gibt Situationen, in denen habe ich ein Faible für brisante Lösungen.
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Da kann ich nur zustimmen. Obzwar es komisch ist, denn hier in diesem Block da finden sich genügend Leute, die der Provinzialität Abhilfe leisten könnten. Und das meine ich ernst!
Aber genau das ist es, was mich so stört: Dieses Liebhabertum beim Club, der Präse ist genau so einer. Und diese Liebhaberei setzt sich sogar bei den Ultras fort, die sich “GLUBB” auf die stolze Brust schreiben. Da kann man doch nur denken: Der GLUBB, ein DEBB.
Vom poetischen Niveau eines Maximilian Kerner hat das rein gar nichts. Doch “Iich bin a Glubberer” das ist zwar keine Hymne, aber von allen Fansongs in der Republik der einzigartig beste. Da fällt einem dann schwer zu glauben, dass “Stern des Südens” tatsächlich von Willy Astor stammt. Gähn, weil 08/15!
Insofern führt doch ein Weg vom Lokalkolorit über alles Provinzielle hinaus … Wenn iich koch, na bloß französisch, a Bulliong mit aam Ei. Obbä will i’mol wos wärgli guuds, der Gschmack is absolud vo aam Sadina-Weggla, dra’ßn bei mei’m Glubb.
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Ein solcher wäre schon wichtig.
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Wir sollten uns alle vom Gedanken verabschieden, dass möglicherweise doch noch mal HM kommen sollte, würde, könnte.
Unabhängig davon, ob er selbst es nochmal anpacken würde, stellt sich doch die Frage:
Waren nicht diejenigen, die heute an der Vereinsspitze sitzen, maßgeblich an der Absetzung Meyers beteiligt, bzw, hätten ihn am liebsten sogar noch früher entlassen?
Ich halte es für wahrscheinlicher, dass der Vorstand den ganzen Verein auflöst und die Haupttribüne abreissen lässt, als dass er auch nur ansatzweise daran denkt, HM wieder anzurufen.
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@ Alexander:
Das Wörtchen “provinziell” habe ich auch irgendwo in der Presse im Zusammenhang mit der etwas aus dem Ruder gelaufenen Pressekonferenz gelesen.
Stimmt schon, allein wenn man sich den Fan-Shop auf dem Vereinsgelände ansieht: Das ist ja kaum größer als ein Bauwagen….
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Hans Meyer wäre für den Vorstand sowas wie der Feind in meinem Bett..
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Ich verstehe eigentlich nicht, warum immer wieder Slomka genannt wird. Eine riesige Erfahrung hat er auch nicht gerade, geschweige denn vom Abstiegskampf. Halte ich für ungeeignet…
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Noch ein kleines Beispiel, wie einfach das gehen kann. Stefan lobt per Twitter einen guten Kommentar bei den Nürnberger Nachrichten http://bit.ly/7iDSHt und die revanchieren sich mit einem einfachen kleinen Danke http://bit.ly/7VkNGD
Beim FCN hat man dagegen das Gefühl, man stößt auf eine alles in sich aufsaugende Masse, die nur über offizielle Kanäle kommuniziert und der einzige, der “unter der Hand” mit den Fans reden darf, ist der Fanbeauftragte.
Das meine ich auch mit “moderner” Kommunikation.
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Slomka finde ich keine schlechte Idee, er weiss zumindest wie es geht, wie man Spielsysteme lernt und vermittelt. Das war mir beim FCN alles zu chaotisch und sprunghaft bislang.
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Slomka ist für mich eine Wundertüte – er hat bisher nur einmal in Schalke unter komplett anderen Voraussetzungen passable Arbeit geleistet. Ob er mit so einem Spielermaterial umgehen kann und Lösungen im Abstiegskampf hat? Alles offene Fragen und wir brauchen eher Antworten als weitere Fragen.
Bei der Gelegenheit zur Diskussion ein Artikel bei kicker: “Der FCN hat an Glaubwürdigkeit verloren”
http://www.kicker.de/ne...rdigkeit-verloren.html
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Man sollte auch bedenken welcher Trainer überhaupt zum FCN will. Ein Trainer der wert auf seinen Namen legt, müßte sich das 10 mal überlegen.
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Einige Gedanken zu diversen angesprochenen Dingen:
a) die von Optimist genannten Assets haben in den Zeiten, in denen die Champions’-League-Teilnahme inklusive des damit angezapften Füllhorns an Fernsehgeldern über alles entscheidet, an Wert verloren. In den Zeiten, in denen Umland, Stadion, Zuschauerzahlen das Maß aller Dinge waren, hat der Club zum Großteil durch eigenes Verschulden viele Chancen verspielt. Deshalb stehen wir jetzt da, wo wir stehen und müssen das Beste daraus machen.
b) Die 50+1 Regel muss beurteilt werden im Lichte der Erfahrung anderer Ligen. Das Beispiel England lehrt (das Beispiel Dortmund und Florian Homm lehrte im übrigen Ähnliches), dass, wenn ein Verein richtig Geld verdienen sollte und externen Investoren Tür und Tor geöffnet sind, früher oder später eine Heuschrecke auftaucht und den Verein auspresst wie eine Zitrone, indem ihm, aus der übrigen Wirtschaft bekannt, die Übernahmekosten aufgebürdet werden. Wer derartige neue Verwundbarkeiten möchte, muss es halt laut sagen und nicht nur immer Kaskaden möglicher neuer Gelder beschwören. Geld hat niemand zu verschenken – und in der, nicht durch den Vereinsstatus abgepufferten Wirtschaft schon gleich gar nicht. Außerdem sollte man einen Verein, an dem so viel Herzblut hängt, nicht führen wie ein Wirtschaftsunternehmen, das durchaus mal pleite geht und nur noch als von fernöstlichen Investoren gekaufter Name weiterlebt. Insofern habe ich durchaus große Sympathien für das Altbackene, das von den nassforschen Kritikern der sportlichen Organisation hierzulande, immer angeprangert wird. Bei Vereinen wie dem FCN gilt es, in Dekaden zu denken, nicht bis zum nächsten oder allenfalls übernächsten Jahresbericht. Nochmals: die Erfahrungen aus anderen Ligen sprechen eine deutliche Sprache, deren Aussagekraft in den folgenden Jahren nach meiner Überzeugung noch deutlicher werden wird, wenn manch ehedem großer Club nur noch als Schattenexistenz seiner selbst dahinvegetieren wird..
c) Provinzialität 1: das ist keine Domäne des Club. Man erinnere sich an die verheerende Außendarstellung Dortmunds, als Freddie Röckenhaus diesen finanziellen Augiasstall mal ein wenig durchlüftete. Viele Vereinsmächtige wollen in derselben Liga spielen wie große Wirtschaftsunternehmen, aber von Transparenz, Corporate Governance etc. halten sie wenig. Bei der Führung soll der alte Hinterzimmermief weiter gelten. Das passt hinten und vorne nicht zusammen und wird sich ändern. In Bezug auf den Club ist hier zu bemerken, dass es leider erheblichen Nachholbedarf in Sachen Stil gibt.
d) Provinzialität 2: Warum nicht aus dem, was man darstellt, eine Stärke machen – und sich damit absetzen von den austauschbaren Einheitsclubs mit angeschlossener Folkloreabteilung. Dazu müssten wir aber mal weg von “Clubb issa Debb” und so einem Quatsch und der viel beschworenen “Leidensfähigkeit”, die uns allen den Misserfolg als unausweichliches Fatum geradezu genetisch einprogrammiert und so selbst erfüllende Prophezeiung auf selbst erfüllende Prophezeiung schafft. Erfolgreiche Beispiele wie Auxerre lehren:
d1) am Anfang muss die Besinnung auf, ja gerade erst die Bestimmung der eigenen Essenz stehen: was sind wir, wofür stehen wir? Vergleiche hier das erfolgreichste Beispiel: Barcelona. Mas que un club! Wenn es irgendjemand nicht von vorneherein weiß, wer käme auf die Idee, dass auch Valencia in Katalonien liegt? Nix Red Bull auf dem Trikot, sondern Unicef. So schafft man Identitäten. Auch von den Bayern ist da im übrigen einiges zu lernen, wie man sich als gehätschelter bayerischer Staatsklub als Protagonisten für ganz Deutschland positioniert. Der bayerisch ist und doch zugleich international. Wichtig: ob dieser Club das ist, will ich gar nicht beurteilen – aber so verkaufen sie sich! Nochmals also: wofür stehen wir? Schluss mit dem diffusen Traditionsgefasel, wenn man nicht willens ist, daraus reale Konsequenzen zu ziehen, was auch den bewussten Verzicht einschließt. In der Tat böte auch das Image des „anderen“ Vereins viel mehr, als bis dato daraus gemacht wird. Bremen zum Beispiel lebte Jahre mit dem „Underdog“-Status ganz exzellent. Auch dieser Verein hat sich den Weg zur permanenten Spitzenmannschaft in Jahrzehnten erarbeitet, nicht in Jahren – und dabei ein Image als die Anti-Bayern perfekt zelebriert. Obwohl die Ähnlichkeiten der Bremer mit den Bayern gegenüber den Unterschieden wahrscheinlich weit überwiegen.
d2) Meine Analyse ergibt derzeit Folgendes: der Club ist ein wirtschaftlich schwacher Verein in einer Region, aus der momentan nicht allzu viel zu holen ist, da es sich für potente Unternehmen nicht schickt, in Verbindung mit dem „ChaosClub“ gebracht zu werden, wenn man mal die Flüchtigkeit eines gesellschaftlichen Events, Freihäppchen inklusive, ausnimmt. Man kann nun schauen, ob die Nürnberger Halbwelt Kohle locker macht. Oder man kann nun darauf warten, ob nicht auch mal ein Hopp hier entspringt. Aber man wartet da wohl recht lange. Man kann daraus aber auch strategische Konsequenzen ziehen, die im Verein durchaus, so sehe ich das, gezogen wurden: Stärkung des Unterbaus, Leistungszentrum etc. – zur Genüge diskutiert. In welcher Welt ein Herr Roth da noch lebt, zeigt seine Äußerung, dass ein wenig Fassadenfarbe usw. es hier auch getan hätte. Auch im Kampf um die Talente steht der Club in hartem Konkurrenzkampf und somit muss er den Eltern etwas bieten – vor allem auch die Garantie, dass der Berufsweg des Jugendlichen weiter geht, auch wenn es mit dem Fußballprofi nichts werden sollte. Wir können zwar keinen Ausbildungsplatz bei SAP anbieten, aber mit Weltfirmen wie der GfK sind Kontakte ja bereits geknüpft, reichlich prosperierende Mittelständler bietet der Großraum sowieso.. Flankierend müsste m. E. das Scouting, vor allem im angrenzenden Osteuropa, weiter professionalisiert werden. Warum sollte sich der Club nicht als DAS Einfallstor in die Bundesliga für tschechische/slowakische Talente positionieren? Dazu als gute Adresse für Talente aus der guten, nicht der Spitzenadresse, denen realistische Einsatzzeiten winken. Abschließend betone ich, dass in meinen Augen keine Alternative zu diesem mittel-/langfristigen Kurs besteht, vor allem, da ich nicht sehe, wo das Geld für andere Wege plötzlich herkommen soll, nachdem man es nicht geschafft hat, in anderen Zeiten, als der FCN noch mehr galt, sich ein finanzielles Polster anzufuttern.
e) Entgegen steht all dem das, was der SPON Artikel luzide auf den Punkt bringt: die Ungeduld hierzulande, die permanente Forderung des Sich-Gegenseitig-Ausschließenden, der Partikularismus, das weiche Kissen des ewig benachteiligten Underdogs (ich erinnere an die Sportgerichtsurteilsdebatte) mit herrlicher Vergangenheit, in das man sich immer zuverlässig fallen lassen kann, wenn einem die Härten, die der Durchhaltewille nun einmal mit sich bringt, wieder mal zu hart werden und man nach dem starken Mann, dem potenten Sponsor, dem Nikolaus ruft.
P.S.: Dem hier wiederholt geäußerten Wunsch nach sportlicher, möglichst durch eine aktive Kickerkarriere erworbener Kompetenz stimme ich abschließend aus vollem Herzen zu – vor allem im Hinblick auf die immer komplexere wirtschaftliche Seite, die die Vereine zu meistern haben. Allerdings greifen die bis dato immer wieder genannten Beispiele Hoeneß (der Uli) bzw. Allofs viel zu kurz. Man denke nur an die langfristig nichts weniger als phänomenal zu bezeichnende Arbeit, die die Manager Hoeneß (der Didi) und Preetz bei Hertha geleistet haben, deren Zukunft, im Vergleich zum Club, ja nur als rosenrot zu bezeichnen ist. Auch ein Reuter hat die 60er ja so richtig nach vorne gebracht – vor allem, als es kriselte. Miki Stevic setzt diesen transparenten und modernen Kurs nahtlos fort – man beachte vor allem seine klar und ehrlich der Öffentlichkeit präsentierten Sponsoren. Das Ziel “Aufstieg” konnte er in dieser Saison bisher nicht ganz einlösen, aber wer will schon derartige Korinthenkackerei betreiben. Die Beispiele des segensreichen Wirkens ehemaliger aktiver Profis als Sportfunktionäre sind Legion – aber warum immer in den Kategorien eines Hölzenbein (Manager Frankfurt, Spitzenleistungen erbracht!) denken und nicht an die Größten der Großen? Uns Lodda ist bis dato als Trainer völlig unterfordert – als mit möglichst umfassenden Kompetenzen ausgestatteter Sportdirektor-Manager könnte er seine Kompetenzen als Ausnahmesportler voll ein- und den Club nach vorne bringen. Als Ersatzmann sollten dann brillante Köpfe wie Rooney oder so langfristig aufgebaut werden.
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@ Hörnla: Du bist mir der rechte Beweis, dass hier im Block entsprechende Ideenträger wider Provinzialität finden sind.
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Alter Schwede, ich meine nicht Block, sondern Blog. Aber Block passt eigentlich auch.
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Die Gedanken sind nicht unsinnig, aber das Ganze ist nicht zu ändern. Hörnla trifft die Sache mit seiner ausgezeichneten Analyse vor allem in Punkt b und d2.
Wenn Schalke (oder auch Real oder unsere gute Bundesrepublik mit fortwährender Rekordneuverschuldung) Liquiditätsprobleme hat, findet sich – zumindest zur Zeit – immer noch ein Geldgeber. Der Schuldenstand schnellt dann zwar von einer Saison zur anderen flugs nochmal um 30 Mio. nach oben, aber der Spielbetrieb für das kommende Jahr ist erstmal gesichert. Und mehr interessiert die DFL nicht.
Für den Club sind schon 5,8 Mille Schulden ein Brocken, weil sich bei ihm keine Kreditgeber finden. So ist das mit den Kleinen immer (siehe auch die Beispiele 1860 und Bayern München, FC St. Pauli und HSV etc.).
Ob das nun so schlimm ist, weiß ich nicht. Klar, der Club kann sich den Erfolg nicht kaufen. Ob man damit zu lebenslanger Wurstelei verurteilt ist, bleibt die Frage, aber das Durchbrechen des Teufelskreises ist nicht leicht. Vereine wie Frankfurt und Hannover wursteln sich seit Jahren so durch, ohne dass nach oben gross was geht.
Im übrigen behaupte ich mal, wären die Russen nicht plötzlich eingestiegen, gäbe es Schalke 04 heute nur noch in den Fussball-
Geschichtsbüchern.
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Ich setze noch einen drauf: wie das endet, das ist auch nach dem Einstieg der Russen überhaupt nicht ausgemacht. Die Dünnhäutigkeit, mit der gerade dieser Verein auf kritische Presseberichterstattung in Bezug auf die Finanzlage reagiert, spricht in meinen Augen Bände.
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@Hörnla:
“…am Anfang muss die Besinnung auf, ja gerade erst die Bestimmung der eigenen Essenz stehen: was sind wir, wofür stehen wir? Vergleiche hier das erfolgreichste Beispiel: Barcelona. Mas que un club!”
Ja, der Club als “katalanischer” Gegenpol in Bayern. Diesen Gedanken hatte ich auch schon.
Vielen Dank für deine detaillierte Analyse, die man mal Herrn Bader vorlegen sollte…
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Ich finde, diese Seite sollte ohnehin zur Pflichtlektüre für das Club-Management gehören. Hier werden fast ausschließlich vernünftig formulierte Meinungen vertreten, die teilweise qualitativ weit über das landläufige Presseniveau hinausgehen. So manche Analyse könnte auch den Club-Oberen Denkanstöße liefern.
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