Die Götter müssen verrückt sein

»In der afrikanischen Kalahari-Wüste sorgt eines Tages eine aus einem Flugzeug geworfene gläserne Colaflasche für ziemliche Aufregung unter den Eingeborenen. Die Flasche landet direkt vor den Füßen des Stammesoberhauptes Xi, der sie für ein „Zeichen“ der Götter hält.« – so die Handlungsbeschreibung des botsuanischer Kinofilms »Die Götter müssen verrückt sein« (1980).

Rund um den Club ist die Aufregung der Eingeborenen auch sehr groß – schon seit erstmals ein rundes braunes Leder-Ding gesichtet wurde und Männer in Rot und Schwarz diesem hinterjagen. Die Zeit hat zwischenzeitlich einiges aufklären können, bspw. dass vieles rund um den Ball ziemlich irdisch ist, was mit Geld und manchmal auch miesen Tricks und Macht zu tun hat, das grundsätzliche Unverständnis gegenüber den herrschenden Göttern blieb aber – vor allem den eigenen Göttern.

Einfacher war das noch mit einem monotheistischen Regierungsprinzip unter Chefgott Roth. Der war unumschränkt auf dem Thron, war dem Grunde nach für das Volk unantastbar und auch an nichts schuld – im Gegenteil. Sobald etwas nicht lief, musste ja Chefgott Roth eingreifen, entweder durch milde Gnadengaben aus der Teppichnotgroschenschatulle oder durch die Schärfe des Gesetzes. Kurzum: Roth war nie Schuld an sportlichen Talfahrten, Roth verteilte die Schuld. Und wählte auch den, der dafür den “Kopf lassen” musste.

Erst als Roth sich so ein umtriebiges Helferlein aus München (Geenen), später dann aus Berlin (Bader), holte, wakelte der Club-Olymp. Und spätestens als noch Meyer am Valznerweiher erschien war klar, dass die Zeiten des Monotheismus beendet waren. Es gab nicht mehr einen allumfassenden Gott, es gibt nun viele Götter, kleine und große und alle fehlbar – und letzteres macht den FCN-Jüngern schwer zu schaffen. Wer verteilt nun die Schuld? Wer straft? Muss man die Götter strafen? Kann man Götter denn jetzt anklagen? Am Ende austauschen? Oder sind das gar keine Götter (da fehlbar)? Wer sind dann die Götter? Oder gibt es am Ende keine mehr? Oder … ist man es am Ende selbst, das Volk, Gott?

Heute ist Sonntag, ein entsprechendes “Wort zum …” ist auch uhrzeitangemessen. Die Ironie mag nicht jedem schmecken, auch nicht als Predigt.

Der Club ist da gelandet, wo er war und ist. Was nach einem Kreisschluß klingt, ist es auch. Der 1. FC Nürnberg ist seit mindestens 40 Jahren die Inkarnation des Begriffs “Fahrstuhlmannschaft” und wird entsprechend bei Wikipedia dort mit an vorderster Stelle benannt. Nur die “Eingeborenen” wollen bis zum heutigen Tage diese offenbar nur kurzfristige und ganz offensichtlich irrtümliche Fügung nicht verstehen. “Der Club gehört doch…!” … in den Fahrstuhl, genau, denn dort befindet er sich ja meistens. Wie auch aktuell wieder und einer hat schon auf “K” gedrückt.

Es ist - und das stellt man ja auch an einem selbst fest - beeindruckend, wie hartnäckig man an Wunder glaubt, an das Unmögliche, an die Rückkehr nach irgendwohin, wo man aber eigentlich schon in den End 60ern nur noch eher zufällig mal war. Dieser Ausrutscher gilt – wie auch der Pokalsieg 2007 – aber nicht als Ausnahme zum Beweis der Regel (Fahrstuhlmannschaft), sondern wird als kurzes Aufblühen der wahren Schönheit gesehen: Der ruhmreiche Club im internationalen Geschäft und in der Spitzengruppe der Bundesliga und Europa – mindestens. Naja, übergangsweise mal paar Jahre “gesichertes Mittelfeld” vielleicht.

Da dieser Zustand nun aber beständig nicht erreicht wird, müssen die Götter verrückt geworden sein. Entweder der DFB und seine Schiedsrichter sowieso, aber auch die eigenen. Alle. Machen alles falsch, müssen weg! Wer es nach dem 6er im DFB-Pokal-Lotto nicht schafft sich fürtan in der Liga wieder oben festzubeißen, ist als Gott nicht zu gebrauchen. Dass die Götter anderer Vereine Reichtümer vergleichbaren Umfangs (wie die Erlöse aus diesem Sieg) schon mal locker für einen begabten brasilianischen Nachwuchskicker verballern um ihn dann aktuell an uns zum warmhalten zu verleihen, wird gern ausgeblendet.

Wie vieles gern ausgeblendet wird, wenn es um die eigene Wahrnehmung geht. Die Sache mit der Wahrnehmung hatten wir ja schon und sie ist auch wirklich faszinierend. Die Wahrnehmung ist so clever, einem nämlich wirklich nur das wahrnehmen zu lassen, was einem in den Kram passt oder als Beleg taugt. Freiburg beispielsweise wurde die halbe Hinrunde als wahrer Stern des Südens gefeiert, loderndes Fanal wie man es als Aufsteiger richtig macht – und heute liest man was von “Werte wie ein Absteiger“, was nur - unter anderem und wie durch Schicksals Fügung - durch einen mehr als glücklichen Sieg in ausgerechnet Nürnberg noch so halbwegs kaschiert wird. Sonst hätte man nämlich nur 15 Punkte und wäre auf Platz 17 – der Club hätte dann 16 Punkte und wäre auf dem Relegationsplatz.

Nun ist aber noch nicht aller Tage Abend und die Winterpause erlaubt ja das “Korrigieren” durch die Götter – sprich: Transfermarkt. Und da fällt dem Club nun quasi ein Makaay auf dem Kopf und was macht der damit? Man will ihn nicht!! Selbst dann nicht, als Herr Othmer die zwar schon immer rein münchnerische, aber doch wenigstens seriös-konservative regierungsbayerische Staats-Fernsehsendung zum Boulevard-Kasperltheater macht und die holländische Flasche (nur um in der Kino-Metapher zu bleiben) live anruft um den guten Herrn Hecking vor laufender Kamera zu brüskieren. Mit Herrn van Gal, dachte man sich da so unterschwellig, hätte Herr Othmer das nicht gemacht, weil es danach keinen Herrn van Gal mehr in der Sendung gegeben hätte – auch live, und dauerhaft unter Moderation Othmer.

Wie war das noch im Film? – Allerdings haben die Eingeborenen so keine Ahnung, wozu dieses Geschenk der Götter gut sein könnte und so will jeder einmal versuchen, es herauszubekommen. Allerdings führt dies auch dazu, dass es immer häufiger zum Streit unter den Stammesangehörigen kommt, weil es dieses „Werkzeug“, im Gegensatz zu anderen Gegenständen, in ihrer Umgebung nur einmal gibt, und so beschließt Xi, dieses „böse Ding“ an das „Ende der Welt“ zu bringen, um es den Göttern zurückzugeben. Allerdings beginnt das Abenteuer damit erst richtig.

Ob man nun die Führungsebene des Clubs “als Herrn Xi” aktuell gerade sieht, die Geschenke von Fußball-Göttern a la Makaay nur nicht annehmen können, oder generell den Clubfan “als den Eingeborenen Herrn Xi” begreift, der mit den generellen Entscheidungen der eigenen Götter nicht zurechtkommt, ist jedem selbst überlassen. Im zunehmenden “Streit unter den Stammesangehörigen” dürfte sich das Fan-Volk aber wiederfinden.

Zumindest spricht für die Theorie, dass der “eingeborene” Clubfan mit den Entscheidungen der eigenen Führungs-Götter schon lange nicht mehr zurechtkommt, dass (fast blasphemisch offen) deren Fehltritte skandiert werden: Alle sportlich Verantwortlichen sind offensichtlich zu blöd um das Leistungsvermögen einzelner Spieler richtig zu beurteilen. Charisteas, Eigler, Judt – allein drei Namen, die den Beweis für fußballerischen Atheismus begründen. Denn: Wenn Götter solche Leute einkaufen, aufstellen oder auch nur einwechseln, sind sie ja per se als irdisch entlarvt. (Dies zitiert ohne sich dieser Theorie anzuschließen – vor allem weil nicht zu begreifen ist, dass mittlerweile gleich reihenweise immer wieder neue Fachleute wie bei Charisteas ein Meyer, von Heesen, Oenning und nun Hecking, immer wieder die gleichen “Fehleinschätzungen” treffen und den Kerl wieder und wieder bringen.)

Nun schließen wir mit dem Worten des Alexander an dieser Sonntagslesung:

Mit den nun in 19 Spielen erreichten 13 Punkten bei einer Heimbilanz von 2 Siegen aus 9 Spielen, steigt man ab. Punkt. Das ist nicht schön festzustellen, das ist aber leider der aktuelle irdische Zwischenbericht. Dass man gegen “Frankfurter in einer Hochphase” dabei gar nicht schlecht aussah, ist auch aller Ehren wert, allerdings bringt einem das nichts und ist nur ein Beleg dessen, dass es an guten Tagen vielleicht langt auf Plus/Minus Null rauszukommen, man aber bereits einige böse rote Zahlen geschrieben hat und ergo ganz einfach auf ein Endresultat hinarbeitet, das am Ende mit dem Verlust der Ligazugehörigkeit quittiert wird. Und auch Vertretern der Augenhöhe-Spiele sei gesagt: Es ist wie in der Formel 1 – ranfahren ist das eine, überholen ist das andere. Mal bisschen Mitspielen und gut aussehen gegen Schalke und Frankfurt ist ja schön, von einem Sieg war man bei beiden Spielen aber – ganz realistisch betrachtet – noch viel weiter weg als der Unterschied an Toren das vielleicht suggerieren mag.

Das man am Sonntag dennoch noch hoffen und glauben mag und darf, ist einzig und allein dem Umstand geschuldet, dass es halt (irrationaler und nicht gänzlich planbarer) Sport ist und vor allem, dass es eben Mannschaften wie Freiburg gibt, mit “Werten wie ein Absteiger”, sowie Hannover und Berlin (und vielleicht Köln). Denn – auch das ganz irdisch betrachtet – es ist tatsächlich noch möglich an diese heran- und vorbeizukommen und am Ende würde sogar der Strohhalm Relegation noch die Chance auf Ligaverbleibt bieten.

Wer die Götter also für verrückt hält, sollte als allererstes für sich überprüfen, wessen Gläubiger er denn eigentlich überhaupt ist und welchem Gott er denn dient. Manchmal beschleicht einem so der Gedanke, dass die lautesten Gotteskritiker eigentlich nur sich selbst als wahre Götter sehen und aus der komfortablen Position eines Waldorf und Statler aus der Muppetshow eh immer nur wissen, was nicht funktioniert und sich sowieso nur das merken, was ihnen als Beleg der eigenen Unfehlbarkeit geeignet erscheint. So kann man als Gott natürlich trefflich von oben abkanzeln, für den Olymp wird es aber nie reichen.

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99 Kommentare zu “Die Götter müssen verrückt sein”

  1. Tobi sagt:

    Laut Bader suchen Sie ja noch einen Stürmer.

  2. Optimist sagt:

    Altglubberer.: Ich denke mal da gehört neben einer gehörigen Sehschwäche noch eine ganze Menge Ignoranz dazu.

    Wenn Du so klar siehst, dann sag doch mal, welcher Stürmer für ein Gesamtpaket von – sagen wir – 1,5 Mio zu holen wäre, der wirklich garantiert besser ist, als die, die wir schon haben und uns den Klassenerhalt garantieren kann? Und vor allem: Welcher Verein wäre dumm genug, diesen abzugeben? Und welcher dieser Stürmer hätte Lust, zum Vorletzten und wahrscheinlichen Absteiger zu wechseln?

    Ich jedenfalls ziehe meinen Hut vor Bader, dass er es überhaupt geschafft hat, in unserer Lage derart hochkarätige Verpflichtungen zu realisieren. Gut, wir haben Kluge abgegeben, dafür aber einen Marktwert von 7 Mio (!)dazugeholt, ohne eigentlich Geld zu haben….

    Nachmachen, ihr Besser-Manager, dann könnt ihr weiter rumnörgeln!

  3. Juwe sagt:

    na ja sehen wir mal, ob dieser Tavarez überhaupt eine Verstärkung ist. Mit Chopo-Moting haben wir ja schon einen von der HSV Ersatzbank, der uns nicht wirklich weitergeholfen hat.

    Wir sorgen immer brav für Spielpraxis derer, die woanders nicht gebraucht werden. Wenn man etwas den ganzen Tag tut, ist aber auch richtiges dabei, Ottl und Breno gefallen mir gut. Obs reicht..?

  4. Juwe sagt:

    Eine realistischere Einschätzung des Kaders vor der Saison und wir würden jetzt vielleicht nicht ganz so tief in der Bredouille stecken. Aber Verantwortung übernehmen ja immer nur die Trainer.

  5. Optimist sagt:

    Juwe: Eine realistischere Einschätzung des Kaders vor der Saison und wir würden jetzt vielleicht nicht ganz so tief in der Bredouille stecken. Aber Verantwortung übernehmen ja immer nur die Trainer.

    Tja, die Schiedsrichter kann man ja leider nicht zur Verantwortung ziehen… ;-)

    Nein, im Ernst: Hätten wir zum Saisonbeginn nur eine Spur weniger Pech gehabt, wären wir wohl nicht in diesen Negativ-Lauf hereingeraten und stünden jetzt relativ gesichert im Mittelfeld. Denn zu Saisonbeginn hat der Club in der Aufstiegsbesetzung ja durchaus gezeigt, dass er mithalten könnte. Der heftige Abstiegskampf war aber wohl für die noch wenig gefestigten Jungspieler und -Trainer zuviel, daran und an der Führungsschwäche der Etablierten sind sie wohl gescheitert.

    Ich wollte damit sagen: Diese nach heutiger Sicht bestätigte Fehleinschätzung hätte durchaus auch funktionieren können, auch wenn man sich wohl wirklich von den schwachen Cottbusern zu einer Überbewertung des Leistungsvermögens hat hinreißen lassen.

  6. belschanov sagt:

    Juwe:

    Aber Verantwortung übernehmen ja immer nur die Trainer.

    Wenn unsere Mannschaft absteigt, übernehme ich die volle Verantwortung.

  7. @JayJay @Louis – sorry, die Kommentare hingen im Spam-Filter in der Moderation. Das geht mit allen Kommentare mit Links so, das hat in dem Fall nur ein blödes Gschmäckle, wenn es “den Gegner” betrifft – war aber keine Absicht.

    Dass mit Schwegler tut mir Leid, Wolf hat offenbar derzeit kein richtiges Timing, was für sein Spiel ein Problem ist, aber wohl auch für den Gegner … aber Wolf ist vielleicht ein harter Spieler, aber kein Treter, dass muss man ihm zu Gute halten. Verletzen sollte sich trotzdem keiner. :-/

  8. Juwe: Ich wollte nicht wissen, wie der Club seine Spieler scoutet, sondern ob es hier auch Meinungen gibt.

    Leider muss man sich da auf die Drittmeinungen verlassen, denn viele Berichte und Bilder zu Tavares gibt es in Deutschland nicht. Insoweit kann man auch nur hoffen, dass die Scouts gute Arbeit gemacht haben – für den Club, aber auch für den HSV als sie immerhin fast 2 Mio. nach Prag überwiesen letztes Jahr.

    http://www.transfermark...dier-fuer-den-hsv.html

  9. Woschdsubbn sagt:

    Naja, da muss man Dir natürlich Recht geben: Die Schirientscheidungen gegen Frankfurt oder in Mainz waren schon dämlich. Aber von den Heimniederlagen wäre gerade mal die gegen Freiburg wegen eines nicht gegebenen Elfers nach dem Foul an Pino ein (unverdientes) Unentschieden geworden. Die anderen beiden Partien waren einfach gar nix. Die Platin- “ÜBER”-Regel, wie man als Ami sagen würde, ist doch: Schlage Deine direkte Abstiegskonkurrenten, dann bleibst Du drin. Diese Punkte zählen einfach “doppelt”!

    Insgesamt ist das schon etwas viel Spekulation, auch wenn wir evtl. 5 Punkte mehr hätten, kann ich kaum glauben, daß wir deshalb besser spielen könnten wie bisher.

  10. Bertl sagt:

    JayJay: und wenn man schon nicht gewinnen kann, tritt man wenigstens deren besten Spieler kaputt…http://www.kicker.de/ne...aellt-laenger-aus.html“Schwegler zog sich die Verletzung bei einem Duell mit dem Nürnberger Innenverteidiger Andreas Wolf zu, der bei einem Zweikampf im Mittelkreis einen Schritt zu spät kam und den Schweizer übel am Knöchel traf. Schwegler wurde in der 50. Minute durch Preuß ersetzt.
    Der 22-jährige Mittelfeldmann kam im vergangenen Sommer von Bayer Leverkusen und gehört mit 16 Einsätzen in der Liga zu den Stammkräften der Hessen.”

    Das sich in einem Bundesligaspiel ein Spieler mal verletzt, oder durch ein Foul verletzt wird kommt leider öfters vor.
    Tut mir auch leid für euern Spieler.
    Das Fans von Eintracht Frankfurt mit vollen Bierbechern nach Spielern des Gegners werfen, (Aristide Bance am 5.12.09) sollte aber eigentlich auch nicht sein. Oder?

  11. Die “offiziellen” Beziehungen zwischen den Fans der SGE und FCN sind eh nicht zum Besten – wobei ich das ausdrücklich auf die allgemeine Chemie beziehe und nicht auf individuelle Kontakte, ich würde z.B. mein Verhältnis zu JayJay als sogar sehr angenehm beschreiben. :-)

    Aber wenn man das drüben bei den Profi-Bloggern der NN liest:

    “Was sich im Frankfurter Block abgespielt hat, dafür habe ich kein Verständnis. Was im Übrigen jenseits der Vereinszugehörogkeit von Fans gilt – würden Nürnberger Anhänger, was ja auch schon vorgekommen ist, sich auswärts so benehmen, wäre auch das nicht zu akzeptieren. Gleiches gilt auch für die Steinewerfer, die einen mit Eintracht-Anhängern besetzten Sonderzug traktiert haben. Was denken sich eigentlich solche Menschen, die mit Steinen, bengalischen Feuern oder Knallkörpern bewaffnet – der Begriff passt meines Erachtens ganz gut – zum Fußballspiel unterwegs sind bzw. ins Stadion einziehen?”

    http://blog.nn-online.d...dale-im-stadion-nervt/

  12. Armin sagt:

    @Optimist
    Wobei es mir immer noch ein Rätsel ist, warum wir dann nach den beiden ersten richtig guten Spielen, Bremen und Wolfsburg so abgerutscht sind?

    Eigentlich hätte da doch der Knackpunkt sein müssen, dass man Selbstbewußtsein bekommt, dass man in der Liga angekommen ist? Aber genau das Gegenteil passiert.

    Sicher Schäfer wurde gesperrt, das war schon ein großes Problem, aber ein Spieler fällt aus und die Mannschaft fällt in sich zusammen? Wobei ja das erste Spiel danach weniger ein Problem der Defensive war, eher der Kreativität, gegen Freiburg hat man mal wieder nicht gewußt, wie man die Offensive einsetzt. Für mcih immer noch ein Mirakel was da passiert ist?

  13. Juwe sagt:

    belschanov:
    Wenn unsere Mannschaft absteigt, übernehme ich die volle Verantwortung.

    :-) …Abfindung gibts aber keine!

  14. Patrick sagt:

    @ Armin

    Ich glaube nicht, dass Wolfsburg sich so als Referenz anbietet, das ist alles andere als eine stabile, eingespielte Mannschaft. Sogar Köln hat denen drei Dinger reingehauen.
    Bei Bremen weiss ich auch nicht genau, aber konstant und erfolgreich spielen die unterm Strich auch nicht.
    Hoffnung hätte allerdings das Dery-Hinspiel geben können.

    Vermutlich ist es mal wieder ein Psycho-Ding, ich nenne es das “Pokalsieger-Syndrom”. Anscheinend neigen einige Jungs in dieser Truppe zur Überheblichkeit und Faulheit, was sich dann in erster Linie nach solchen vermeintlich erfolgreichen Spielen zeigt.

    Wenn dann zusätzlich der überaus wichtige Torwart sich nicht beherrschen kann, durchdreht und folglich gesperrt wird haste den Salat.

  15. JayJay sagt:

    @ bertl

    Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun. Z.B. Letztes Jahr haben die FCN Fans im Waldstadion 4 Kanonenschläge auf Fotografen geworfen. Ein Trommelfell ist bei einem geplatzt… Bist Du bestimmt auch nicht mit einverstanden, oder?
    Ich wollte Euch mit einem neutralen Link nur informieren, was für ein Bild euer Mannschaftskapitän da draußen so abgibt…
    Er ist schon längst über dem Zenit, den er mal vor 2 Jahren erreicht hatte.

    Nun ja, ist ja auch nur ein Nebenschauplatz.
    Konzentriert Euch alle auf den Klassenerhalt.
    Allerdings sehe ich persönlich leider etwas schwarz.
    Bei all der Legionär-Ausleiherei und dem am Tropf hängen von den Top-Drei der Liga: FCB, HSV, Bayer ist das ganze Problem doch nur um 3 Monate nach hinten verschoben und hält
    nur das Hamsterrad am laufen.

    Bleibt zu hoffen, dass Ihr mit der Jugendarbeit weiter vorankommt und eigene Leistungssträger generiert. Ein Schritt zurück, zwei nach vorne.
    Das Regionalligateam steht doch ganz gut.

    Wie heisst es so schön:
    Die Hoffnung stirbt zuletzt.
    - selbst nach 40 Jahren…

  16. Claus sagt:

    belschanov:
    Wenn unsere Mannschaft absteigt, übernehme ich die volle Verantwortung.

    Die Verantwortung übernimmt doch der Herr Sittich:
    http://www.youtube.com/watch?v=Bq9eSpBH4jo

  17. Clubfan sagt:

    Köln holt sich Tosic von ManU, HSV holt sich van Nistelrooy, die Eintracht holt sich Altintop, Mainz angelt sich Simak und wen holt der Club?
    Tavarez. Weeeen? Nie gehört. Tavarez. Den nicht mal Auswechselspieler vom HSV. Na dann kann es ja nur aufwärts gehen.

  18. Juwe sagt:

    Aber es wurde handwerklich gut gemacht mit Tavarez, falls er dem FCN nicht weiterhilft, hat der FCN wenigstens eine Kaufoption.

  19. Armin sagt:

    “Köln holt sich Tosic von ManU, HSV holt sich van Nistelrooy, die Eintracht holt sich Altintop, Mainz angelt sich Simak und wen holt der Club?
    Tavarez. Weeeen? Nie gehört. Tavarez.”

    Wunderbar mal wieder ein Detail zum allgemeingültigen erklärt. Dass wir dazu Ottl und Breno geholt haben, wird schnell mal unterschlagen. Hältst Du, sog. Clubfan, Deinen Beitrag wirklich für fair, ehrlich?

    @Jay-jay, Sicher spielt Wolf aktuell nicht besonders stark, aber im Nachhinein aus einem Spiel eine besonders unschöne Szene heraus zu nehmen und so einen Vorwurf zu konstruieren, halte ich auch nicht für gut. Was wollt Ihr damit zeigen? Dass Wolf vorsätzlich foulspielen wollte? Dass eine Verletzung gewollt war?

    Oder soll mit dem Foul eines Spielers des Gegeners die Ausschreitungen der eigenen Fans gerechfertigt werden?

    Ich würde sagen so etwas sollte man lassen. Keine Frage, ein böses Foul soll nicht passieren. Entsteht eine Verletzung gebührt es dass sich der Verursacher beim Verletzten entschuldigt, aber das sollte eine Frage zwischen den beiden bleiben und nicht als Argumentation zwischen Fans herhalten.

  20. Jayjay sagt:

    @Armin
    das mit den “Fans” ist nicht mein Thema…
    ist mir auch zu konstruiert und nicht nachvollziehbar. Ist doch allseits bekannt: Solche Deppen gibt es auf jeder Seite.
    Die Eintracht musste schon des öfteren Strafen wegen den Clubfans bezahlen. Scheint so eine Art “Rache” gewesen zu sein…

    Ich zitiere bezüglich Wolf einfach mal die
    Frankfurter Rundschau. Das ist natürlich auch,
    wie bei Euch, nur aus zweiter bis dritter Quelle.
    Aber ich sach ma, auf so einen Kapitän würde ich nicht stolz sein…Sah für mich aus als ob er sich Schwegler rausgeguckt und dann zugetreten hat.

    “Der Musterprofi (Schwegler) nahm die Verletzung mit Fassung. “Es ist ärgerlich, aber es gibt Schlimmeres, es ist ja kein Schicksalsschlag.” Er ist sogar froh, dass “ich kein halbes Jahr mit einem Beinbruch ausfalle”. Auch solch eine gravierende Blessur, findet Schwegler, sei nämlich bei diesem rüden Einsteigen von Wolf drin gewesen. Er macht dem Nürnberger keine Vorwürfe, “aber ich frage mich schon, was er da erreichen wollte, der Ball war weg, er hat trotzdem voll durchgezogen”. Auf eine Entschuldigung Wolfs wartet Schwegler bisher vergeblich.”

  21. kurdt sagt:

    Armin: “Köln holt sich Tosic von ManU, HSV holt sich van Nistelrooy, die Eintracht holt sich Altintop, Mainz angelt sich Simak und wen holt der Club?
    Tavarez. Weeeen? Nie gehört. Tavarez.”
    Wunderbar mal wieder ein Detail zum allgemeingültigen erklärt. Dass wir dazu Ottl und Breno geholt haben, wird schnell mal unterschlagen. Hältst Du, sog. Clubfan, Deinen Beitrag wirklich für fair, ehrlich?

    das frag ich mich bei Clubfan auch hin und wieder mal :-)
    Ich glaube der Club hat es einfach total verschlafen diese Transfers schon Anfang der Saison an zu gehen. Und um jetzt das Ruder rum zu reißen, falls das überhaupt noch möglich ist, muss auf jeden Fall noch was im Sturm gemacht werden. Einem Vollzeit-Club-Verantwortlichen hätte es eigentlich klar sein müssen, dass die Mannschaft die vor allem nicht mal locker durch die 2. Liga marschiert ist, sondern sich jeden einzelnen Punkt übelst hart erkämpfen musste (ausgenommen die Relegationsspiele), so einfach in der ersten Liga mitspielen kann.
    Aber jetzt ist es zu spät, jetzt müssen wir nach vorne schauen, nicht über die Vergangenheit schimpfen :-) !

  22. Armin sagt:

    @kurdt

    Am Ende des Tages ist man immer schlauer. Natürlich konnte man nicht davon ausgehen, dass die Mannschaft so wie sie war mal locker und leicht durch die Saison marschiert, dass es so dick kommt war aber auch nicht abzusehen. Oenning ist eben davon ausgegangen dass sich die Mannschaft noch steigern kann im Vergleich zur letzten Saison, dass einige Spieler deutlich zulegen. Die Relegationsspiele konnten das durchaus nahelegen. Hätte man zu Beginn der Siason etwas mehr Glück gehabt und wäre manche Schiedsrichterentscheidung anders ausgefallen, dann hätte die Rechnung auch aufgehen können.

    Dass dann zum Ende der Hinrunde die Mannschaft dermaßen schwächelt verstehe ich immer noch nicht? Da musste man dann halt reagieren. Der Trainer sah als wichtigste Notwendigkeit eine Stabilisierung der defensiven Zentrale und hier hat man sicher mit Breno, Ottl und jetzt Tavares, der den HSV immerhin 2 MIO gekostet hat, ordentlich nachgerüstet. Dass man Kluge abgegeben hat ist schade, aber wirtschaftlich nachvollziehbar. Kluge war Topverdiener in Nürnberg und nach der Saison so und so nicht haltbar.

  23. @Armin

    So sehe ich das auch. Auch wenn es nicht schmeckt, wenn man sich in der Einschätzung korrigieren muss – aber wer hat das nicht getan? Wenn ich mir rückblickend unsere Saisonprognose ansehe (und dafür macht man das ja) inkl. der Kommentare, lagen wir doch alle mehr oder minder falsch:

    1. FC Nürnberg
    Alexander: Jetzt wird die Vereinsbrille mal abgesetzt. Das wird kein einfaches Jahr. Die jungen Wilden haben das Talent, aber wie gehen sie mit den Niederlagen um – und die werden kommen, dafür sind viele andere viel zu gut besetzt. Da sind dann die alten Recken gefragt und ich glaube die packen das mit MO zusammen, wenn das Umfeld hält. Am Ende reicht es für das Saisonziel: Platz 14
    Stefan: Es wird hart in dieser Saison. Aber nach dem guten Auftritten in der Vorrunde und im DFB-Pokal ist mir gar nicht mehr so bange. Der Club spielt eine solide Saison und wird 11ter.
    Max: Wird gegen große Clubs einige Überaschungen einfahren, aber es fehlt noch ein wenig Konstanz um nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. Platz 14
    Thomas: Für viele auch eine Wundertüte. Ich traue dem Nachwuchs mehr Nerven zu als die Meisten. Ich rechne mit einer überraschend guten Hinrunde und einer ausreichenden Rückrunde (ähnlich wie Köln im Vorjahr). Platz 13
    Ringo: Könnte auch für die eine oder andere Überraschung sorgen. Dennoch wird sich im Laufe der Saison wohl zeigen müssen, ob die “jungen Wilden” reif für die Bundesliga sind. Am Ende, nicht zuletzt Dank der Arbeit von Michael Oenning, ein trotzdem sicherer Platz 14.

    http://www.clubfans-uni...e-200910-alle-vereine/

    Armin: Die letzten 3 Plätze werden wahrscheinlich wirklich die 5 Mannschaften ausspielen, die ihr auch hinten seht, Mainz, Gladbach, Frankfurt, Bochum und Hannover. Und ich sage mal Mainz und Bochum stehen am Schluß ganz hinten. Frankfurt oder Hannover müssen in die Relegation, bleiben aber drin.

    Oder auch:
    “Der Glubb wird die Rolle vom KSC in der vorletzten Saison spielen und die Underdog Überraschungsmannschaft sein (=Hinrunde Platz 6 und Rückrunde Platz 11).”
    “Platz 14 für den Club klingt plausibel.”

    Tatsächlich war klar, dass wir gegen den Abstieg spielen, dass wir bereits zu Saisonmitte nach Strohhalmen suchen, hat aber hart getroffen…

  24. Optimist sagt:

    Armin: Wobei es mir immer noch ein Rätsel ist, warum wir dann nach den beiden ersten richtig guten Spielen, Bremen und Wolfsburg so abgerutscht sind?
    Eigentlich hätte da doch der Knackpunkt sein müssen, dass man Selbstbewußtsein bekommt, dass man in der Liga angekommen ist? Aber genau das Gegenteil passiert.

    Anscheinend bekam man anstatt Selbstbewusstsein eine gute Portion Selbstüberschätzung. Man hat Freiburg einfach zu locker genommen und ist danach von der Eigendynamik des Misserfolgs – gepaart mit dem Fehlen des wahren Abwehrstabilisators, Tor-Libero Schäfer – überrollt worden. So habe ich das jedenfalls empfunden.

    Ich war gegen Freiburg im Stadion und hatte vorher schon ein schlechtes Gefühl, weil sich das “Umfeld” schon viel zu siegessicher war. Entsprechend war der Auftritt des Clubs, der zunächst den Freiburgern nur hinterhergehechelt ist und quasi um das Tor gebettelt hat. Alles wirkte seltsam uninspiriert. Da war zwar noch der Ausgleich drin, aber nachdem dieser Ausblieb, war das Nervenkostüm wohl dahin für die kommenden Partien….

    @ Alexander: das deckt sich auch mit meiner Fehleinschätzung von damals:

    “1. Bauern, 2. Stuttgart, 3. HSV, 4. Bremen, 5. WOB, 6. Dortmund,…., 13. Club,…., 16. Bochum, 17. Hannover, 18. Mainz

    als erster Trainer geht Hecking, dann Koller.”

    Da lag ich v.a. mit Stuttgart und Mainz voll daneben, die Trainerprognose hat dagegen gestimmt…. ;-)

  25. Armin sagt:

    @Optimist

    Ich weiß nicht ob das Thema Selbstüberschätzung richtig ist. Für mich ist eher das Thema Anspruch und Wirklichkeit das Problem. Manchmal habe ich bei unserer Mannschaft, auch bei Oenning hatte ich es, das das Gefühl, dass man von sich mehr erwartet als man leisten kann. Sprich man geht in ein Spiel gegen Freiburg mit dem Anspruch diese Mannschaft zu beherrschen. Will sowohl spielerisch als auch läuferisch Überlegenheit zeigen. Merkt dann aber sehr schnell im Spiel, dass man das eigene Ziel nicht erreicht, daraus entsteht Verunsicherung und am Ende bringt man nicht einmal das zustande, was man könnte. Na ja vielleicht könnte man das doch auch Selbstüberschätzung nennen?

    Das gleiche Gefühl habe ich bei vielen Fankommentaren. Man sieht nicht mehr, dass das Management drei Spieler holt, die in Fachkreisen schon mal hoch gehandelt wurden. Man zeigt auf den HSV, der van Nistelroy holt, oder man weißt auf Maakay hin, der doch mal CL mit den Bayern gespielt hat. Man erwartet vom Club den großen Befreiungsschlag nach der Winterpause. Wie kommt man zu dieser Einschätzung?

    Natürlich wäre ein Sieg gegen Frankfurt wichtig gewesen, natürlich ist Frankfurt von der Papierform her vielleicht die schwächste Mannschaft, die in der Rückrunde zu uns ins Stadion kommt. Klar kann man dann die Frage stellen, gegen wen wollen wir denn dann gewinnen? Aber trotzdem sind wir einfach nicht der Verein der einen Anspruch auf einen Sieg formulieren kann.

    Alexander hat es ja schön geschrieben, wir sind Fahrstuhlmannschaft und um aus den Fahrstuhl raus zu kommen brauchen wir eine große Anstrengung über viele Jahre. Bei Frankfurt hat das Bruchhagen gemerkt und hat denen die Träume von der großen Fußballwelt ausgetrieben. Damit hat er sich nicht gerade Freunde unter den Fans gemacht, die immer wieder mehr wollen, aber er hat es geschafft Frankfurt in der Bundesliga zu etablieren. Da gab es ganz schön viele Spielzeiten denen der Glamour abging. Da hat man auch den tollen Transfer gefordert, nur Bruchhagen war auch klar, dass der “große Transfer” auch immer die Gefahr birgt, dass er das ganze Gebilde zerstört. Sei es weil der “Star” das Mannschaftsgefüge zerstört, sei es weil ein Star natürlich die Ansprüche endgültig in den Himmel wachsen läßt, damit die Gefahr der “Enttäuschung” natürlich steigert und damit die Gefahr einer Abwärtsspirale birgt.

    Ich wünschte mir auch manchmal Langeweile beim Club, aber dann würde mir vielleicht auch wieder das Adrenalin abgehen? Vielleicht ist man als Clubfan im Gegensatz zum Erfolgsfan ja ein Mißerfolgsfan, wenn es gut, bzw. normal laufen würde wäre ein Stück des Reizes weg?

  26. Fabelhafter, situationsbezogener,wegweisender, weiterhelfender, alles erklärender Kommentar.

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  27. Juwe sagt:

    Ja mich interessieren auch keine Erklärungen mehr, sondern das mal unter dem Strich wieder was bei rauskommt. Aber die Hoffnung darf man nicht aufgeben.

  28. belschanov sagt:

    @Armin:

    “Aber trotzdem sind wir einfach nicht der Verein der einen Anspruch auf einen Sieg formulieren kann.”

    Klar hat der Club keinen “Anspruch” auf einen Sieg. Kein Verein der Welt hat einen Anspruch auf einen Sieg. Im Fußball entscheiden nicht Ansprüche, im Fußball entscheidet, welche der beiden Mannschaften ein Tor mehr erzielt. Das gilt für Bayern München genauso wie für Kickers Emden und für den 1. FC Nürnberg genauso wie für Allotria Cloppenburg.

    Dennoch muss es dem Fan erlaubt sein, zu erwarten, dass seine Mannschaft hin und wieder mal ein Heimspiel gewinnt. Es sei denn, es wird ihm von Vereinsseite aus erklärt, dass seine Mannschaft nur außer Konkurrenz – gewissermaßen schnupperkursmäßig – am Ligabetrieb teilnimmt. In einem solchen Fall halte ich es aber nicht für gerechtfertigt, dass den Spielern Bundesligagehälter gezahlt werden.

    “Vielleicht ist man als Clubfan im Gegensatz zum Erfolgsfan ja ein Mißerfolgsfan, wenn es gut, bzw. normal laufen würde wäre ein Stück des Reizes weg?”

    Das klingt doch ziemlich stark nach bequemer Selbsttröstung. Ganz nach dem Motto: Wenn die Lage schon beschissen ist, sehe ich eben den Reiz darin, dass die Lage beschissen ist. Mein Ding ist das nicht, aber vielleicht ist das ja Mentalitätssache.

  29. Konstruktive Kritik, liebe Scchönredner, Hoffnungsverwalter und Schiri-Entscheidungen Nachtrauerer ist nichts verwerfliches.

    Meine Kritik richtet sich nicht generell gegen das Modell Jugendstil der Herren Bader und Oenning, wohl aber gegen den dafür gewählten Zeitpunkt.

    Dieses Modell wurde nach unserem Abstieg 2008 von den Herren Bader und Oenning ins Leben gerufen.

    Wir sind danach gerade mit Ach und Krach als 2. Liga Dritter und mit viel Kraftanstrengungen wieder aufgestiegen.

    Ich betone nochmals, mit viel Kraftanstrengungen !

    Dieses Modell als 3. Aufsteiger, ohne wesentliche Verstärkungen in der 1. Buli jedoch weiter zu verfolgen, noch dazu mit einem 1. Buli unerfahrenen Trainer halte ich für den entscheidenden und folgeschweren Fehler des sportlichen Managements.

    Dazu kam noch das viel zu lange anhaltende, geradezu götzenhafte und freundschaftliche Bündniss mit Herrn Oenning.

    Dies muss ganz einfach realistisch gesehen werden.

    Deshalb übe ich Kritik an Herrn Bader und bezweifle seine sportliche Kompetenz.

    Möge er mit den längst überfälligen Nachbesserungen innerhalb der Truppe Glück haben, ach wenn er sich dadurch selbst ad Absurdum führt.

    Er wird es nach dem 34. Spieltag gebrauchen.

    Seiner Verantwortung gegenüber einem Erst- Bundesligisten wird er bei misslingen hoffentlich nicht wieder entfliehen können, so wie nach dem Abstieg 2008.

    Er hatte Ende der Saison 2006 / 2007 die besten Voraussetzungen die man sich als sportlicher Leiter wünschen kann.

    Abermals erlaube ich mir zu fragen, was hat er daraus gemacht.

    Die Kader-Zusammenstellung des Herrn Bader ist und bleibt mir suspekt.

    Leider hat er keinen Hans Meyer mehr, der ihn an die Hand nimmt und ihn den Weg zeigt.

    Das war seine beste Zeit, weil nahezu arbeitslos, auch wenn er im Medien-Interesse weit hinten anstehen musste.

  30. kurdt sagt:

    hmm vielleicht hab ich mich falsch ausgedrückt. Ich war immer ein Oenning Freund, fands gut was er gemacht hat. Was ich damit eher sagen wollte, dass wir (oder ich) als Fan leichter mal die rosa Brille auf haben. Von einem Profi erwarte ich da schon etwas mehr Übersicht.

    Ich finds gut das sie es jetzt nochmal versuchen. 3 neue, ich glaube auch nicht schlechte Leute geholt. Sicherlich gibt es Entscheidungen die ich nicht verstehen werde, dazu gehört aber nicht der Transfer von Kluge, sondern eher die Frage nach einem neuen Stürmer. Es wird schwer, das ist jedem klar, aber es ist nicht unmöglich – es lebe der Club!

  31. Optimist sagt:

    Altglubberer.: Die Kader-Zusammenstellung des Herrn Bader ist und bleibt mir suspekt.
    Leider hat er keinen Hans Meyer mehr, der ihn an die Hand nimmt und ihn den Weg zeigt.

    Interessante Aussage ;-)

    Ich möchte fast sagen: zum Glück!

    War es nicht HM, der den Kader zusammengestellt hat, mit dem wir abstiegen? Wie Du sagst, hat Bader damit kaum was zu tun: Was ist mit Blazek, Koller, der Australien-Fraktion, dem Verkauf von Leistungsträgern wie Polak, Gresko. Einzig Harry könnte sich letztendlich doch noch rechnen, aber es ist schon sehr spät, um von einem gelungenen Transfer zu sprechen. Einzig Galasek und Kluge haben funktioniert, Misimovic war zwar gut, hat aber irgendwie nicht ins Gefüge gepasst, worunter die mannschaftliche Geschlossenheit gelitten hat (mein Gefühl).

    Ein Schuss ins eigene Knie: Deine Bader-Kritik entlastet ihn eher…

  32. JayJay sagt:

    O.K. Clubberer. Respekt!

    Hier ein kurzer Ausschnitt aus der Frankfurter Neuen Presse.

    “Mit drei Tagen Verspätung hat sich übrigens gestern der Nürnberger Andreas Wolf schriftlich bei Pirmin Schwegler für das böse Foul vom letzten Samstag entschuldigt.”

    Die Sache ist dann erledigt.

    Wir trauern schon wieder über andere Spieler.
    Der geplante Ersatz von Schwegler, Christoph Preuss, wird heute aller Wahrscheinlichkeit nach in einer PK wegen seines 4. Knorpelschadens die Karriere beenden…

  33. Claus sagt:

    Optimist:
    War es nicht HM, der den Kader zusammengestellt hat, mit dem wir abstiegen? Wie Du sagst, hat Bader damit kaum was zu tun: Was ist mit Blazek, Koller, der Australien-Fraktion, dem Verkauf von Leistungsträgern wie Polak, Gresko. Einzig Harry könnte sich letztendlich doch noch rechnen, aber es ist schon sehr spät, um von einem gelungenen Transfer zu sprechen. Einzig Galasek und Kluge haben funktioniert, Misimovic war zwar gut, hat aber irgendwie nicht ins Gefüge gepasst, worunter die mannschaftliche Geschlossenheit gelitten hat (mein Gefühl).
    Ein Schuss ins eigene Knie: Deine Bader-Kritik entlastet ihn eher…

    Das wurde hier schon häufiger aufgegriffen. Pokalsieg und 6. Platz ist alleine Meyers Verdienst, aber für den Abstieg wird alleine Bader verantwortlich gemacht. Eigentlich sollte man solche Aussagen gar nicht mehr kommentieren.
    Der Trainer stellt seine Wunschmannschaft zusammen und der Manager versucht diese nach den finanziellen Möglichkeiten des Vereins zu realisieren. So läuft es zumindest beim Club. Dass dabei der Manager dem Trainer auch so manchen Wunsch abschlagen muss (“Der ist zu teuer.”) oder auch mal konstruktive Vorschläge machen kann (“Der ist günstig zu haben und will zum Club, kannst Du den gebrauchen?”) versteht sich von selbst. Fliegenfänger Blazek war ganz klar Meyers Wunschtorwart und gegen Ende der Saison auch gar nicht so schlecht, allerdings hatte er in der Hinrunde schon viele Punkte vergeigt.
    @Optimist: Eine leichte Kritik sei erlaubt.
    Misimovic hatte mit Sicherheit Anpassungsprobleme, zählte in meinen Augen aber zu den Lichtblicken in der Rückrunde. Aber das ist ja nun mal alles Schnee von vorgestern. Irgendwie kommt es mir mittlerweile so vor, als ob der letzte Pokalsieg in einem anderen Zeitalter stattgefunden hat.
    Widmen wir uns also der Gegenwart.
    Die Aufstiegsmannschaft war vielleicht nicht auf allen Positionen Oennings Wunschteam, aber er war der Meinung, dass man damit die Klasse halten könne. Soll der Manager allen Ernstes dem Trainer erklären, dass dieser Unrecht hat und er (der Manager) jetzt lieber dem Verein noch 5-10 Mio. Euro zusätzliche Schulden an’s Bein bindet um adäquate Verstärkung zu verpflichten? Hätte Bader das gemacht und der Club würde da stehen, wo er jetzt steht, wäre ich sofort auf der Seite der Baderkritiker. Hat er aber nicht.

  34. Juwe sagt:

    Optimist: Interessante Aussage Ich möchte fast sagen: zum Glück! War es nicht HM, der den Kader zusammengestellt hat, mit dem wir abstiegen? Wie Du sagst, hat Bader damit kaum was zu tun: Was ist mit Blazek, Koller, der Australien-Fraktion, dem Verkauf von Leistungsträgern wie Polak, Gresko. Einzig Harry könnte sich letztendlich doch noch rechnen, aber es ist schon sehr spät, um von einem gelungenen Transfer zu sprechen. Einzig Galasek und Kluge haben funktioniert, Misimovic war zwar gut, hat aber irgendwie nicht ins Gefüge gepasst, worunter die mannschaftliche Geschlossenheit gelitten hat (mein Gefühl). Ein Schuss ins eigene Knie: Deine Bader-Kritik entlastet ihn eher…

    Ahso, wenn bei Transfer- und Kaderentwicklung etwas nicht klappt sind immer nur die Trainer schuld, natürlich werden deshalb auch immer nur solche entlassen, weil sie den Herrn Bader falsch beraten haben. Das rächt sich halt.

    Außer dem Glücksgriff mit Hans Meyer vorübergehend, wüßte ich bei Martin Bader nichts, was den FCN sportlich! beständig voran gebracht hat.

  35. Claus sagt:

    Juwe:
    Außer dem Glücksgriff mit Hans Meyer vorübergehend, wüßte ich bei Martin Bader nichts, was den FCN sportlich! beständig voran gebracht hat.

    Die Grundlage für ein sportliches Voranbringen ist eine solide finanzielle Basis, und da hat Bader seine Verdienste. Die Verbindlichkeiten, die durch das mit-einem-Erstligakader-die-zweite-Liga-überstehen aufgelaufen sind, waren kalkuliertes Risiko, aber (für mich zumindest) nachvollziehbar. Natürlich hätte man auch gleich den Schnitt vollziehen können und sich erst mal 3 Jahre in der 2. Liga mit verstärkter Nachwuchsarbeit sportlich konsolidieren können, aber was hätten die Fans dann über Bader gesagt?

  36. Juwe sagt:

    Habe die Headline, der `teuerste Club Transfer` aller Zeiten jetzt noch vor den Augen, die damals hinausposaunt wurde mit Harry Charisteas. Mit dem quälen wir uns jetzt noch seit Jahren herum, aber soll er ruhig spielen, was besseres haben wir nicht. Das ist eben sorgfältige sportliche Vorhersehung und Entwicklung.

  37. Optimist sagt:

    Claus: Misimovic hatte mit Sicherheit Anpassungsprobleme, zählte in meinen Augen aber zu den Lichtblicken in der Rückrunde.

    Ohne Frage, sportlich ein Super-Deal. Ich meinte auch keine Kritik an ihm als Spieler, sondern eher, dass er eben Mintal in die Quere kam (“die können nicht gleichzeitig spielen”), der sicher auch seinen Freundeskreis hatte und dass somit die Mannschaft in 2 Lager gespalten wurde. Eine Mannschaft, die nicht mehr an einem Strang zieht, funktioniert eben nicht mehr….

  38. Armin sagt:

    @Juwe
    Was hätte Bader Deiner Meinung nach machen sollen? Zu Meyer sagen, “das mit dem Charisteas kannst Du Dir abschminken”.

    Das ist und bleibt doch immer das Problem mit dem zusätzlichen Sportdirektor, was würde er machen? Wäre er zuständig für die Auswahl der Spieler? Würde er sich “nur” um das organisatorische kümmern, sprich Reisen, Trainingslager, Spieltagsorganisation? Soviel ich weiß haben wir dafür einen Mann.

    Vereine wie der Club tun sich schwer damit über die Wünsche des Trainers hinaus Spieler zu verpflichten, was wäre also die geforderte sportliche Kompetenz wert? Vorprogrammierter Zoff zwischen Trainer und Sportmanager?

  39. Armin sagt:

    @Optimist
    Für mich ist auch die Causa Misimovic/Mintal einer der Hauptgründe für den Abstieg. Da ging es aus meiner Sicht nicht nur darum wer soll spielen, da haben sich zwei Alphatiere gegenübergestanden, wenn dann kein sportlicher Erfolg da ist, dann wird so etwas gefährlich für eine Mannschaft.

    Mintal mag für den einen oder anderen als vereinstreuer, anständiger Spieler gelten, dass er auch vehement sein Revier verteidigt hat man schon ein paar mal erlebt, zuletzt bei der Entlassung von TvH. Mintal hat ja nicht nur Freunde in der Mannschaft, auch in Richtung Vereinsführung hat Mintal seine “Freunde”, darüber hinaus auch noch in den Umkreis hinein.

    Ich befürchte, dass auch Charisteas unter diesem Konflikt gelitten hat, er galt ja eher als Misimovic nah.

  40. Optimist sagt:

    Armin: Ich befürchte, dass auch Charisteas unter diesem Konflikt gelitten hat, er galt ja eher als Misimovic nah.

    Ja, stimmt wohl, ich habe auch gehört, dass sie gut befreundet waren und sich auch privat getroffen hatten. Denn v.a. Misimovic hat den Koller-Deal heftigst kritisiert, da er Harry auf dem aufsteigenden Ast sah, als man ihm dann Koller vor die Nase setzte.

  41. Juwe sagt:

    Armin: @JuweWas hätte Bader Deiner Meinung nach machen sollen? Zu Meyer sagen, “das mit dem Charisteas kannst Du Dir abschminken”.Das ist und bleibt doch immer das Problem mit dem zusätzlichen Sportdirektor, was würde er machen? Wäre er zuständig für die Auswahl der Spieler? Würde er sich “nur” um das organisatorische kümmern, sprich Reisen, Trainingslager, Spieltagsorganisation? Soviel ich weiß haben wir dafür einen Mann.Vereine wie der Club tun sich schwer damit über die Wünsche des Trainers hinaus Spieler zu verpflichten, was wäre also die geforderte sportliche Kompetenz wert? Vorprogrammierter Zoff zwischen Trainer und Sportmanager?

    Warum kommt immer das Argument ein starker Sportdirektor degradiere einen Trainer zwangsläufig zum Hütchenaufsteller, wie hier schon geschrieben wurde.

    Es gibt genug erfolgreiche Beispiele, wie zwei kompetente sportliche Persönlichkeiten hervorragend zusammenarbeiten können, auch als gegenseitige Konrolle und Abgleichung. Auch zu einem Hans Meyer hätte so jd. sagen können, lass uns einfach über die Causa XY-Spieler nochmal reden. Völler, Allofs, Hoeneß, Nerlinger, Zorc, usw. beweißen das doch erfolgreich wie man auch mit einem starken Trainer gut gemeinsam arbeiten können. MaBa hat dieses Näschen dafür einfach nicht!

  42. belschanov sagt:

    Juwe:

    Völler, Allofs, Hoeneß, Nerlinger, Zorc, usw. beweisen das doch erfolgreich, wie man auch mit einem starken Trainer gut gemeinsam arbeiten kann. MaBa hat dieses Näschen dafür einfach nicht!

    Wenn Martin Bader über die finanziellen Mittel verfügen würde wie die hier genannten Manager und Sportdirektoren, bräuchte er kein “Näschen” mehr.

    Irgendwie habe ich das Gefühl, dass sich die Bader-Diskussion im Kreis dreht…

    Übrigens: Was hat Nerlinger bislang bewiesen?

  43. Juwe sagt:

    Er ist für mich ein passendes Beispiel, weil er aus eigener Laufbahn heraus die sportliche Erfahrung aus mehreren europäischen Spitzenmannschaften persönlich erfahren hat und der ökonomische Hintergrund mit einem Studium nachgeholt wurde. Beides muss in meinen Augen für dieses Amt vorhanden sein.

    Ja es dreht sich natürlich alles im Kreis, weil sich die Dinge nicht geändert haben. HM war in meinen Augen ein Lucky Punch, weil man sich aus Berliner Zeit kannte.

    Ansonsten war die Personalpolitik über nun 6 Jahre einfach nicht ausreichend für die höchste Liga. Wieviel Trainer scheiterten daran 5 waren es glaube ich?

  44. Optimist sagt:

    Juwe: Ansonsten war die Personalpolitik über nun 6 Jahre einfach nicht ausreichend für die höchste Liga. Wieviel Trainer scheiterten daran 5 waren es glaube ich?

    Ersetze “Personalpolitik” durch “finanzielle Möglichkeiten”, dann wird ein Schuh draus.

    Wir können uns die nötige Qualität eben nicht leisten und von “unten” kommt noch zu wenig nach. Deswegen ist es ja so wichtig, die eigene Jugendarbeit – auch strukturell – zu verbessern.

  45. Juwe sagt:

    Sorry, aber das Argument ist so müßig, ich schreibe es auch zum 10 mal gerne :-) Gute Arbeit bringt immer sein eigenes! Geld mit sich.

    Dafür haben wir aber einfach nicht die sportliche Kompetenz beim Club. So hilft auch Geld wenig, haben wir alles erst erlebt.

    Das ist dann ebenso weg. Ein MaBa hat nie selber auf dem Niveau Fußball gespielt, wofür er jetzt den Rahmen schaffen soll. Dann wüßte er zb nach 2007 dem Pokalsieg, dass man in einer Mannschaft immer und jede Saison neue Reizpunkte! setzen muss. Das wurde 2007/8 versäumt und diese Saison wieder, lieber ein weiters so… das funktioniert nirgends. Ich denke so etwas muss man selber erfahren haben um es zu kapieren.

  46. Juwe sagt:

    Für mich ist MaBa ein kaufmännischer Geschäftsführer wie vergleichsweise Holzhäuser in Leverkusen, aber kein geeigneter sportlicher Visionär an vorderster Front.

  47. Optimist sagt:

    :roll:

  48. Armin sagt:

    Juwe:
    Auch zu einem Hans Meyer hätte so jd. sagen können, lass uns einfach über die Causa XY-Spieler nochmal reden. Völler, Allofs, Hoeneß, Nerlinger, Zorc, usw. beweißen das doch erfolgreich wie man auch mit einem starken Trainer gut gemeinsam arbeiten können. MaBa hat dieses Näschen dafür einfach nicht!

    Juwe, Völler, Allofs und Hoeneß (Bayern) spielen, bzw. spielten in einer ganz anderen Liga, hier kann man dem Trainer seinen Wunschspieler anbieten, aber auch immer nach solchen Spielern schauen, die jeder Trainer gerne hätte. Insofern ist die Arbeit mit der von Bader nicht wirklich vergleichbar. Bei Nerlinger kann man noch gar nichts sagen, aber wie bei Hoeneß wird er in einer anderen Liga spielen. Und zum Thema Zorc hätrtest Du vor 2 Jahren mal die Zeitungen rund um Dortmund lesen sollen, da ist Deine Kritik an Bader noch wohlwollend gegen das was man da über Zorc geschrieben hat.

    Interessant an Deiner Liste ist aber eines, die von Dir genannten sog. erfolgreichen Sportmanager haben eines gemeinsam und das ist weniger die gemeinsame Spielervergangenheit, das ist viel mehr die Tatsache, dass sie schon lange im Amt sind (Ausnahme Nerlinger, aber zu dem kann man ja nun noch wenig sagen, auch nicht ob er erfolgreich sein wird). Vielleicht ist das wichtigste, dass ein Manager über einen langen Zeitraum handeln kann?

  49. Juwe sagt:

    Wenn er im Ganzen betrachtet Erfolg hat ja!

    Erfolg bedeutet für mich Fortschritt und eine positive Entwicklung, nicht Championsleague, wie hier gerne mal auf Stammtischniveau unterstellt wird.

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