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Mit mir nicht!

Was ist los? Was steht da in den Zeitungen? Habe ich richtig gelesen? Dem Club werden aufgrund der Vorfälle von Bochum möglicherweise Punkte abgezogen?!

klick, klick und klick.

Klar ist, dass die Brandstifter von Bochum den Arsch offen haben – und das sogar sperrangelweit.

Klar ist auch, dass die Brandstifter von Bochum einer harten, gerechten Strafe zugeführt werden müssen.

Klar ist aber auch, dass ich mich nicht verarschen lasse.

Ein Punktabzug wäre eine Verarschung der Emotionen, die ich seit Jahrzehnten in den 1. FC Nürnberg investiere. Sollten dem 1. FC Nürnberg tatsächlich Punkte abgezogen werden, werde ich das Artikelschreiben in diesem Blog einstellen. Und nicht nur das: Ich werde mir die Spiele des 1. FC Nürnberg nicht mehr anschauen. Ich werde das Bundesligageschehen nicht mehr verfolgen.

Nicht mit mir, Freunde! Mit mir nicht!

Wenn der DFB dem 1. FC Nürnberg Punkte abzieht, weil ein paar in FCN-Kluft herumlaufende Amöbenhirne nicht wissen, wie man sich im Fußballstadion zu benehmen hat, ist für mich das Spiel gelaufen. Dann trete ich sofort zurück. Dann gibt es in Deutschland einen Fußballfreund weniger.

     

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Kommentare (109)

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  1. Gretl sagt:

    Hm? Verarschen? Wieso verarschen?

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  2. Juwe sagt:

    Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass es zu einem Punktabzug führt. Es ist ja nicht im Sinne des FCN gewesen, das sich einige hohle Kriminelle unter die Masse mischen und Bochum hat ja bzgl. Einlasskontrolle auch eine Sorgfalts- und Sicherheitspflicht. Man kann nun leider nicht jeden einzelnen am Stadiontor sammt Lebenslauf und polizeilichem Fürhugnszeugnis überprüfen. Die Schuld des Vereins ist für mich deshalb sehr gering.

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  3. Derbfuss sagt:

    Ich kann mir prinzipiell erst mal allea vorstellen, was mit dem FCN zu tun hat ;-) So auch einen Punktabzug wegen solchen irrsinnigen (sogeannten) Fans. Nachdem uns Frankfurt schon 50.000 kostete, muß der DFB schließlich eins “draufsetzen”. Letztendlich hoffe ich jedoch, daß es bei der abschreckenden Ankündigung bleiben wird. Erst recht jetzt, wo Belschanov seinen Rücktritt androht. ;-)

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  4. Kann ich mir eigentlich auch nicht vorstellen das es einen Punktabzug gibt. Ich denke bzw. hoffe mal der DFB besitzt da ein bisschen Fingerspitzengefühl.

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  5. framuc sagt:

    Naja, ich weiß nicht so recht, wenn sich die DFB-Verantwortlichen an die letzte Mitgliederversammlung des Club und an den verunglückten Joke “mit den Ultras” erinnern, könnten die da sogar ne Anstiftung seitens der Clubverantwortlichen daraus konstruieren. Zutrauen würde ich es denen …

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  6. Der Tobi sagt:

    Dem DFB wäre ein Punktabzug schon zu zutrauen. Aber was ist dann eigentlich mit den anderen Mannschaften? Die Kölner haben eine Fackel nach Toni Kroos geworfen?!? Genauso haben die Bremer und die Stuttgarter Pyroaktionen durchgeführt!
    Würde bei einem Punktabzug die Welt nicht mehr verstehen…

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  7. Der Tobi sagt:

    Hoffe die DUMMEN Ultras lernen endlich mal was dazu. Die gehen mir eh auf den Sack!

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  8. framuc sagt:

    Der Tobi: Dem DFB wäre ein Punktabzug schon zu zutrauen. Aber was ist dann eigentlich mit den anderen Mannschaften? Die Kölner haben eine Fackel nach Toni Kroos geworfen?!? Genauso haben die Bremer und die Stuttgarter Pyroaktionen durchgeführt!
    Würde bei einem Punktabzug die Welt nicht mehr verstehen…

    der Unterschied ist, dass es in den anderen Stadien keine Verletzten gab …

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  9. Claus sagt:

    Ich denke nicht, dass es zu einem Punktabzug kommt. Man spekuliert nur über die “möglichen Strafen”. Dass der DFB nach der Frankfurtgeschichte noch eine Schippe draufpacken wird ist allerdings auch klar, finanziell auf jeden Fall. Vielleicht gibt es auch noch ein Auswärtsspiel ohne Clubfans? Man liest allerdings auch, dass “gute bis sehr gute” Fotos und Filme beim Club eingegangen sind. Sollte es wirklich mal gelingen, die Verursacher dingfest zu machen, würde das auch Pluspunkte für den Club bringen.

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  10. framuc: der Unterschied ist, dass es in den anderen Stadien keine Verletzten gab …

    Einspruch: Ich erinnere mich da an eine Begegnung in der Saison 2007/08. Am 3.05.2008 erlitt ein Bielefelder Ordner (blöd genug, allein in den Bochumer Block zu gehen) sogar einen Schädelbruch.

    Ich sehe trotzdem Zusammenhänge. Zum einen verschwinden Randalierer in der Masse hervorragend, zum anderen könnten diese sich durch „Erfolge“ rivalisierender Chaoten herausgefordert fühlen. Die Menge an Meldungen zum FCN-Aufruf zeigt mir aber deutlich: Die meisten wollen das nicht; auch ich hätte Bedenken, mich bei der Polizei zu melden, beim Verein kein Problem. Ich käme mir weniger denunziatorisch vor.

    Ich frage mich bloß, wen der DFB mit einem Punktabzug eigentlich treffen will. Schätzungsweise niemanden. Es soll eben der Eindruck entstehen, man hätte was getan. Also, ich persönlich halte das britische Verfahren für wesentlich besser als alle denkbaren Punktabzüge: Gibt’s Randale in einem Block, wird der gesamte Block geräumt. Der Effekt war (mw), dass in Rekordzeit die Fans selber die Chaoten ausgesondert haben.

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  11. Nachtrag:
    Über eine Vereinsstrafe (über eine Geldstrafe hinaus) gegen Bielefeld oder Bochum habe ich auf die Schnelle nix gefunden. Hätte ich vielleicht erwähnen sollen…

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  12. Optimist sagt:

    …uns wurden doch die ganze Saison über schon schleichend 6 Punkte abgezogen, daran sind wir schon gewöhnt…

    Nein, ohne Ironie: Das kann ich mir nicht vorstellen, derart wettbewerbsverzerrend würde wohl nicht mal der uns generell nicht wohlgesonnene DFB in den Ligabetrieb eingreifen. Aber ein Auswärtsspiel ohne Clubfans könnte ich mir als Strafe schon vorstellen. Bei den 60ern wurden ja auch die Ticketabgabemengen wegen Zwischenfällen begrenzt, das wäre also denkbar.

    Die Ultras könnten bei dieser Gelegenheit ein Zeichen setzen, und die Schwachköpfe selbst ausliefern. Das wäre mal eine glaubwürdige Distanzierung von solchen Vorfällen!

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  13. zechbauer sagt:

    Blockräumung? Hört sich interessant an – birgt natürlich die Gefahr, dass die Wut der Masse sich bei einer solchen Aktion entlädt.

    Letztendlich wäre eine einzelne Bestrafung des Clubs wieder typisch deutsch. In Leverkusen ist nichts passiert, also wird nicht so hart bestraft. In Bochum gabs Verletzte, dementsprechend wird mit hartem Besen gekehrt. Auch der Versuch sollte gleichermaßen sanktioniert werden, denn immerhin galt der Wurf dem Spieler Kroos.

    Über die Art der Bestrafung kann man streiten. Die Taktik ist doch die Masse zu bestrafen, damit diese den Einzeltäter ausgrenzt oder identifiziert. Was Besseres würde mir momentan auch nicht einfallen.

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  14. belschanov sagt:

    Technisches Problem: Auf der Startseite ist bei mir das Licht aus. Habe Text nur, wenn ich “Kommentare” anklicke…

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  15. Optimist sagt:

    …ich bin voll erleuchtet…

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  16. Woschdsubbn sagt:

    Bei mir leuchtets auch ohne bengalisches Feuer auf der Startseite.

    Punktabzug? Das ist hoffentlich eine Ente. Es war doch weder das Spiel oder der Spielausgang von der Zündelei der Spätpupertierenden betroffen. Wenn man das mit dem Handspiel von den Henry gegen Irland vergleicht…und sogar hier gab es weder ein Wiederholungsspiel noch sonstwas.

    Wenn es keine Verletzten gegeben hätte, dann wären die Medien mit ihrer bekannten Scheinheiligkeit u.U. sogar wohlgesonnen gewesen und aus “Chaoten mit bengalischen Feuer” wäre sowas mit “tolle Auswärtsfans mit südländischer Fußballbegeisterung” geworden. Moderne Zeiten?

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  17. Das Problem ist vielleicht das, was im Zusammenhang mit Klingenstadtclubberers Artikel kurz aufflammte: Ehrencodex.

    Offenbar sind einige Fans der Meinung, man diene dem Verein (bzw. seinem Ruf) mehr, wenn man “dicht” hält und durch Totschweigen etwas erreicht. Motto: Wenn man etwas nicht erwähnt, fand es halt auch nicht statt. Dass diese These spätestens mit den menschlichen Fackeln (“Ironie des Schicksals”?) ad absurdum geführt wurde, muss ich hoffentlich nicht extra betonen.

    Totschweigen war noch nie ein Lösung. Und jetzt ist es Zeit die “Täter” ans Messer zu liefern, denn Täterschutz sollte nie vor Opferschutz gehen – und die Opfer sind in dem Fall die Zuschauer, die gerne unbesorgt in ein Stadion gehen wollen, die anderen Fans, die sich jetzt mit denen in einen Topf geworfen werden (inkl. der Repressalien wie erhöhte Kontrollen und damit mehr Wartezeiten, weniger Karten-Kontingente, “Sippenhaft” etc.), und nicht zuletzt der Verein und die Mannschaft, die in ihrer Konzentration jetzt massiv gestört ist und die auch noch mit Konsequenzen rechnen müssen.

    Wer da noch schützend den Deckmantel des Schweigens bereit hält, hat den Ernst der Lage verkannt.

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  18. Armin sagt:

    @belschanov

    Dass am Ende auch Punktabzug eine Option der Strafe bleibt halte ich nicht für so abwegig, schließlich ging es bei der Aktion am Wochenende nicht um einen Dummejungenstreich. Das war schwere Brandstiftung mit Körperverletzung, darauf droht ein Freiheitsentzug von mindestens 2 Jahren. Da die Fans im Verbund mit dem Verein handeln, Stichwort Organisation von Auswärtsfahrten, Organisation von Veranstaltungen in der Kurve etc., muss hier auch der Verein mit in die Verantwortung genommen werden. Es ist eben nicht so, dass die Fans im luftleeren Raum agieren. Und es ist natürlich eine Erschwerung der Tat, wenn ein Mensch zu Schaden kommt.

    Trotzdem hoffe ich und denke ich dass es nicht zu einem Punktabzug kommt, aber was ich schon gut fände, wenn die Kurve mal zwei, drei Spiele eine Denkpause bekäme. Natürlich trifft auch das zum größten Teil Leute die da nicht mitgemacht haben, leider haben aber wiederum viele davon auch nie etwas gegen eine solche Entwicklung unternommen. Ich denke auch deshalb wäre eine Denkpause mal gut für die organisierten Fans. So schade das auch für die Mannschaft wäre, die die Unterstützung durchaus gebrauchen kann.

    Es ist das alte Problem, junge Männer in der Adoleszenz brauchen anscheinend Gewalt um ihren Platz in der Gesellschaft zu finden, gerade wenn die Perspektive des eigenen Lebens nicht die beste ist, dann sucht man einen anderen Ort wo man sich stark und wahrgenommen fühlen kann. Tendenziell ist so etwas natürlich in der Gruppe leichter möglich, als allein.

    Interessant in diesem Zusammenhang auch die Einschätzung der Polizei, die die Ultras zuerst als gar nicht so schlimm angesehen hat, gerade auch im Vergleich zur “Vorgängergruppe” den Hooligans. Aber durch das Anwachsen der Gruppe auf heute über 3000 Menschen wird die Menge sowohl von innen als auch von außen schlecht kontrolierbar. Wenn dann noch ein beschriebener Ehrenkodex Realität ist, den wir ja auch letzte Woche hier feststellen konnten, als Klingenstadtclubberer sein Unwohlsein postuliert hat. Wo uns hier ja auch eine Nestbeschmutzermentalität vorgeworfen wurde. Gerade diese Wagenburgmentalität, kein kritisches Wort gegen “eigene” Leute führt doch dazu, dass die Ereignisse sich nach oben schaukeln, weil natürlich immer einer, einige da sind, die noch einen “drauf” setzen wollen, im Guten aber eben auch im Schlechten.

    Wenn man dann noch die Äußerung über den letzten Verletzten in einem Bochuner Krankenhaus des sog. Sprechers der Ultras Nürnberg ließt: “Es geht ihm den Umständen entsprechend gut. Er ärgert sich wohl am meisten, dass er das nächste Spiel versäumt.”

    Das Schlimme ist also nicht dass hier Menschen gefährdet wurden, dass gemeingefährlich mit Feuer hantiert wurde, nein das Schlimme ist dass der verletzte Täter(?) das nächste Spiel versäumt. Hier sind Werte ganz gefährlich ins rutschen gekommen.

    Mit einer solchen Einstellung haben sich die Ultras leider als Fangruppe deutlich diskreditiert, dass jetzt wohl doch einige sich beim Verein melden und die Täter anzeigen, mag ein erster Schritt in die richtige Richtung sein, ob tatsächlich ein Umdenken da ist, wird aber erst die Zukunft zeigen.

    Und zu guter letzt, schon interessant, dass sich all die sonstigen Lautsprecher der Szene nun so leise verhalten. Auch der sog. Sprecher der Ultras Nürnberg will im Moment nichts sagen. Manchmal ist nichts sagen ja gar keine schlechte Idee, aber eine deutliche Entschuldigung auch im Namen der Ultras wäre aber schon angebracht.

    Dass nach einem solchen Vorfall immer noch welche dabei sind, die glauben in Siegen eine Raststätte demolieren zu müssen, zeigt auch recht deutlich, dass einigen gar nicht klar ist, dass sie immer mehr vom Fan zum Kriminellen werden!

    Bader hat schon recht, dass der Spruch von den besten Fans der Liga erst mal für lange Zeit auf den Müllhaufen gehört. In Wahrheit hatten wir die nie und im Moment ist der harte Kern der Kurve eher auf dem Weg die dümmsten Fans der Liga zu sein. Schade!

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  19. belschanov sagt:

    Armin:

    Da die Fans im Verbund mit dem Verein handeln, Stichwort Organisation von Auswärtsfahrten, Organisation von Veranstaltungen in der Kurve etc., muss hier auch der Verein mit in die Verantwortung genommen werden.

    Wenn der 1. FC Nürnberg für das, was vor zwei Jahren in Frankfurt und letzten Samstag in Bochum passiert ist, mitverantwortlich ist, ist er ein krimineller Verein. Einen kriminellen Verein sollte man verbieten…

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  20. Claus sagt:

    Eine kriminelle Vereinigung IST verboten. Auch die Gründung einer selbigen ist ein Straftatbestand.

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  21. Bertl sagt:

    Ich als ehemaliger Dauergast in der Nordkurve, hatte nie Probleme mit den Ultras.
    Ich glaube auch nicht das die Ultras alles gewaltbereite Menschen sind.
    Aber es sieht wohl so aus das sich immer mehr gewaltbereite Hooligans unter die Ultras gemischt haben.
    Wenn die Ultras weiterhin die besten Fans der Liga bleiben wollen, sollten sie schnellstens mal ihre Reihen säubern, und bei der Aufklärung der Vorfälle in Bochum und Siegen mithelfen.
    Ich könnte mir durchaus vorstellen das der DFB bei einer lückenlosen Aufklärung der Vorfälle, Gnade bei seinem Urteil gegen den Club walten lassen würde.

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  22. @belschanov – deine Beleuchtungsprobleme sind offenbar ein technisches Problem eines externen Dienstes. Wir hoffen es ist bald vorbei…

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  23. Fans jagen die Brandstifter – so titelt die AZ gewohnt boulevardesk. Erfreulich aber die dahinterliegende Botschaft, dass offenbar doch viele den Ernst der Lage erkennen und Zivilcourage zeigen: “Mit so großer Resonanz hatten sie beim Club nicht gerechnet! Dem Aufruf, nach der außer Kontrolle geratenen Pyro-Aktion in Bochum am Samstag mit neun teils schwerverletzten Anhängern endlich Zivilcourage zu zeigen, sind zahlreiche Zeugen gefolgt. Die Brandstifter werden von den Club-Fans gejagt!”

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  24. Optimist sagt:

    Alexander | Clubfans United: Erfreulich aber die dahinterliegende Botschaft, dass offenbar doch viele den Ernst der Lage erkennen und Zivilcourage zeigen:

    Damit könnte sich diese Gruppierung ein klares Profil verschaffen und sich als das präsentieren, wie sie selbst gern gesehen werden würden: Als Bewahrer der echten Fan-Kultur.

    Eine klare Distanzierung von Feuerwerk und Gewalt verbunden mit der Ausgrenzung und Auslieferung von Straf- und Gewalttätern.

    Jede andere Auseinandersetzung damit käme für mich einer stillschweigenden Duldung gleich.

    Armin: Dass am Ende auch Punktabzug eine Option der Strafe bleibt halte ich nicht für so abwegig,

    für mich eigentlich schon: Koblenz wurde einst mit Punktabzug bestraft, aber da handelte es sich um das Erlangen von Wettbewerbsvorteilen aufgrund von Falschangaben zu den Finanzen. Da ist ein Punktabzug eine logische Strafe. Aber für die Feuerwerks-Idioten gibt es ja kaum einen Wettbewerbsvorteil, daher finde ich einen Punktabzug völlig außer Relation.

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  25. Den Punktabzug hat u.a. die AZ mit Verweis auf die Diskussion in Frankfurt ins Spiel gebracht: “Auch über ein mögliches Strafmaß seitens des DFB haben sie sich am Valznerweiher bereits Gedanken gemacht. Nach dem letzten gravierenden Exzess der Feuer-Chaoten im April 2008, als das Spiel in Frankfurt vor dem Abbruch stand, hatte der Verband im Wiederholungsfall mit Geisterspiel, Platzsperre oder Punktabzug gedroht.”

    Die Argumentation wäre also: Damit der DFB glaubwürdig bleibt, müsste er die nächste Stufe der Strafen “zünden”, wenn Geldstrafen nicht fruchten. Zwar geht es gegen den Verein und nicht die Täter direkt, es würde sie aber mindestens indirekt hart treffen, denn nicht nur, dass der eigene Verein leiden muss, es wird dann auch noch ihnen zugeschrieben und sie somit zum Sündenbock gestempelt. Zugegeben, eine etwas krude Theorie …

    Ich halte es da aber mit @Optimist, denn auch in Frankfurt bestand ein Zusammenhang zum Spielbverlauf. Durch den Böller wurde das Spiel unterbrochen und damit Einfluß genommen auch den Spielverlauf. Das kann man mit Punktabzug ahnden, aber in Bochum war die Aktion meiner Kenntnis nach vor dem Anpfiff.

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  26. Armin sagt:

    Wenn der 1. FC Nürnberg für das, was vor zwei Jahren in Frankfurt und letzten Samstag in Bochum passiert ist, mitverantwortlich ist, ist er ein krimineller Verein. Einen kriminellen Verein sollte man verbieten…

    Nein belschanov, nur weil im Umfeld einer Vereinigung Straftaten geschehen heißt das noch nicht, dass eine Gruppe zum Zweck der Durchführung krimineller Taten gegründet wurde und das ist notwendig dass eine Gruppe als kriminelle Vereinigung eingestuft werden kann.

    Ich denke aber nicht, dass man die Fans unabhängig vom Verein sehen kann.

    @Bertl

    Niemand sagt, dass die Ultras ALLE gewaltbereite Menschen wären. Wie in fast jeder Gruppe sind die meisten eher Mitläufer als Protagonisten. Es ist aber mit Sicherheit nicht so, dass die “guten” Ultras von “bösen” Hooligans unterwandert wurden. Dass auch die Ultras eine durchaus gewaltbereiten Anteil haben kann man in vielen Ländern beobachten, diverse Auseinandersetzungen auf Raststätten zeugen davon, übrigens auch letztes Wochenende in Siegen unsere Fans.

    Wir sollten übrigens auch davon aufhören, dass wir die besten Fans der Liga hätten, ich sehe das überhaupt nicht. Natürlich hat der FCN gute Fans, vor allem leidensfähige Fans aber man sollte sich nicht über andere heben, gerade nach letztem Wochenende steht uns das einfach nicht zu.

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  27. Huber sagt:

    Tolle Drohung.

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  28. Optimist sagt:

    Huber: Tolle Drohung.

    Toller Beitrag :mrgreen:

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  29. Juwe sagt:

    War doch nie etwas anderes als Selbstbeweihräucherung, dass der Club die besten Fans hätte. Wer will sowas überhaupt bemessen. Aus der Natur des Vereins heraus, ist er halt besonders leidensfähig. Jeder Verein hat gute Fans.

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  30. Bertl sagt:

    @Armin: Ich wollte mit meinem Kommentar nicht Partei für die Ultras ergreifen, ich war nie bei den Ultras und hab auch nicht vor einer zu werden.
    Aber ich bin nach wie vor der Meinung das nicht alle Ultras böse und gewaltätige Menschen sind.
    Ich würde es begrüßen wenn die “guten Ultras” bei der Aufklärung der Vorfälle mithelfen würden.
    Das meinte ich eigentlich.
    Aber vielleicht bin ich auch einfach zu naiv und liege falsch wenn ich glaube das es auch bei den Ultras gute Menschen gibt.

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  31. Andre sagt:

    Das wäre schon eine arg harte Strafe. Dann möchte ich nicht wissen, was meinem 1. FC Köln erwarten würde

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  32. belschanov sagt:

    @Armin:

    Bin schon der Meinung, dass man Fans und Verein trennen kann. Was kann denn der Verein dafür, wenn Einzelpersonen die Grenzen überschreiten? Die Verantwortung, die Schuld, liegt allein bei den Pyroknalldeppen. Die müssen bestraft werden. Nicht der Verein und die Spieler und die echten Fans, die mit der Mannschaft mitfiebern – um des Vereins willen und nicht, weil sie das Stadion als Aufmarschgelände benutzen, um sich an pubertären Massenhype-Aktionen aufzugeilen.

    Ein Punktabzug wäre ein Schlag ins Gesicht der FCN-Anhänger, die sich wirklich mit dem Verein identifizieren. Was habe ich, was haben wir mit diesen Vollidioten zu tun? Wissen die überhaupt, was “abseits” ist?

    Ich verstehe überhaupt nicht, wie man in diesem Zusammenhang auf den Gedanken kommen kann, einem Verein Punkte abzuziehen. Sollte der DFB, nur um irgendwas zu tun, zu diesem Mittel greifen, ist die Sache für mich gelaufen. Ich lasse mich nicht verarschen.

    Das ist mein Ehrenkodex.

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  33. ElectricMaxxx sagt:

    Irgendwie schwirrte mir den ganzen Tag auch schon ein Text zu diesem Thema durch den Kopf. Naja nun ist mir Belchanov ein wenig zu vor gekommen (ich glaube ich bin auch immer ein wenig träge mit dem Schreiben).
    Ich erinnere mich dabei nur an meinen Artikel Anfang Dezember: FCN-brennt.
    Irgendwie habe ich das aber anders gemeint (damals war ich gerade inmitten der Studentenproteste in Erlangen aktiv).
    Nun. Die Sache an sich ist ja schon schlimm genug, aber wenn ich die Worte der Redensführer der Ultras höre läuft es mir eiskalt den Rücken runter. Wie kann man so fernab der Realität leben? Da kann man dann auch nicht mehr von einigen Bösen unter den Ultras ausgehen. Schließlich stehen diese Leute für die ganze Vereinigung.
    Problematisch sehe ich einen Punktabzug nicht nur für den Verbleib des Vereins im Oberhaus, sondern auch in Bezug auf die Reaktion der Ultras. Wie man in einigen Diskussionen lesen kann, reagieren die Mitglieder der Ultras und deren Unterstützer äußerst allergisch auf Kritik an den Ultras selbst. Meist endet die Diskussion in der Art, dass Kritik an den Ultras = Kritik am Verein ist. Somit wird man schnell zum Gegner des Vereins degradiert. Ein Punktabzug oder ein Geisterspiel fördert einfach nur das Feindbild der Ultras: den DFB. Einsicht erwarte ich dabei nicht. Für Einsicht muss man Selbskritik auch zulassen können. Das halte ich für Unmöglich.

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  34. Steuergott sagt:

    Der Club muss sich das Verhalten seiner Fans zurechnen lassen!

    Martin Bader konferiert immer wieder mit den Ultras, er wertet diese Pyromanen noch auf, wenn er mit dem Pack konferriert, dann muss er sich mit denen auch in einen Topf werfen lassen!

    Im Mittelteil des letzten Achterwahn (Zeitschrift des suporters club, mit dessen Mitgliedschaft man beim Club einen ermäßigten Mitgliedsbeitrag zahlt) war im Innenteil über zwei Seiten der in Bengalorot getauchte Block 8: Niemand erzählt mir, dass mit diesem Foto nicht Supporters Club und Club das Pyromanische verklären ….

    Nach Frankfurt im April 2008 sollte klar geworden sein, dass erneute Pyrotechnik schärfere Konsequenzen nach sich zieht. Nun Punktabzug oder Geisterspiel ist schlimm, aber das ist eben die Kollektivschuld des Club und seiner “tollen Auswärtsfans”.

    Wenn ich dann sehe, dass ein dreizehnjähriger zu Schaden gekommen ist, dann finde ich, da sollte man auch die Eltern noch wegen Verletzung der Aufsichtspflicht anzeigen…So ein assoziales Elternhaus, das seinen dreizehnjährigen Sohn unter die kriminellen Ultras in Bochum läßt.

    Vielleicht hört der Club nach einem Punktabzug oder einem Geisterspiel endlich damit auf, von seinen harten Auswärtsfans als den besten Fans der Liga zu sprechen. Sie sind vielleicht die kriminellsten oder dümmsten, aber nicht die besten…das sind die von Hoffenheim…

    Und die in Bochum im unteren Teil des Stehblocks, das waren wohl die dümmsten Fans Deutschlands…Und dann die Fahne von der Sektion Stadionverbot immer drin…Solchen Typen sollte lebenslang Stadionverbot erteilt werden…

    Ich erwarte Geisterspiel oder Punktabzug und dann können sich auch die dümmsten Fans der Liga überlegen, wohin diese Pyromanie führt…

    Der Club haftet auch für seine idiotischen Fans…das ist ganz klar…und konsequent…

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  35. Gretl sagt:

    Ich kapiers immer noch nicht, belschanov. Nachdem du mich ja weiter im Unklaren gelassen und meine durchaus ernstgemeinet Frage ignoriert hast.
    Aber ich hab wirklich den ganzen Tag mal so überlegt, was es für mich für Gründe geben müsste, um meinen Verein fallen zu lassen.
    Mir fällt keiner ein.
    Also, ich kapier’s ned. Muss ich aber auch ned, oder? ;)

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  36. clubfanseit1965 sagt:

    Dass ich mit Ultras grundsätzlich nichts, aber auch gar nichts gemeinsam habe noch was anfangen kann, habe ich schon geschrieben. Und Pyromanen wie diejenigen, die glaubten, in Bochum ein Fanal verursachen zu müssen, sind für mich Kriminelle. Ende der Durchsage.

    Etwas ganz Anderes sind die Bemerkungen von belschanov, dessen Beiträge ich immer sehr geschätzt habe – auch und gerade, wenn sie sehr klar und in ihrer Rigidität schon fast absolutistisch waren. Nur verstehe ich nicht, @belschanov, was Du mit “Verarschen” meinst. Wer tut das mit wem warum? Und wie kommst Du dann zu dem Schluss, nichts mehr mit Deinem Lieblingsverein zu tun haben zu wollen, wenn dieser vom Verband (!) wegen Vorfällen bestraft wird, die der Verein weder selbst zu verantworten hat noch wirkungsvoll verhindern kann. Die Kausalität zwischen verrückten Einzeltätern und Verein scheint mir nicht vorzuliegen.

    Sag doch einfach: Sowas wie in Bochum kotzt mich an und ist nicht mein Ding. Ende. Das hat mit dem Club, meinem Club, UNSEREM Club, nix zu tun.

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  37. belschanov sagt:

    @Gretl:

    Ich würde dann nicht nur “meinen Verein” fallen lassen, sondern den Fußball überhaupt. Weil ich mich an Spielen, dessen Regeln ich nicht verstehe, nicht beteilige. Ich verstehe, dass es einen Elfmeter gegen FCN gibt, wenn ein Clubspieler einen Spieler des Gegners im eigenen Strafraum foult, aber ich verstehe nicht, dass meinem Verein Punkte abgezogen werden, wenn irgendein in FCN-Kluft rumlaufender Vollidiot im Stadion eine strafbare Handlung begeht. Wenn das die Regeln des Fußballs sind, spiele ich nicht mehr mit.

    Jedenfalls nicht mehr als Fan. Ich selber würde freizeitmäßig schon weiterspielen. Und meinem 7-jährigen Neffen, der in einer F-Jugend-Mannschaft spielt, würde ich natürlich auch weiterhin zuschauen. Aber wenn der Club spielt, würde ich auf dem Sofa liegen und ein gutes Buch lesen. Das wäre sowieso gesünder – für mich jedenfalls.

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  38. Teo sagt:

    eine glaubwürdige reaktion auf die dumme aktion dieser brandstifter und menschengefährder von seiten des clubs wäre doch, bis zur aufklärung des “tathergangs” und der identifizierung der kleingeister, spür- und sichtbar zu handeln. denn sonst läuft der club gefahr, dass die aussagen von bader & co. als lippenbekenntnisse empfunden werden…

    handeln nicht nur mit appellen, sondern eben auch mit taten. das würde sich mit sicherheit auch auf das strafmaß des dfb auswirken.

    was also könnte dieses spür- & sichtbare handeln sein?

    ich folge belschanovs ausführungen, dass es ein völlig falsches signal wäre, einen punktabzug auszusprechen. man sanktioniert und trifft die falschen. aber eben auch nur bedingt. denn die verantwortung für ALLE fans liegt schon auch, so sagt es bereits der name, die VERANTWORTLICHEN des vereins.

    aus dieser perspektive wird klar: der verein steht in der pflicht zu handeln, verantwortlich verpflichtet vor allem den “friedlichen” zuschauern.

    deshalb fordere ich den verein auf, ab dem nächsten heimspiel dem gesamten ultra-block den zutritt zum stadion zu verwehren. und das genau so lange zu praktizieren, bis die ultras sich
    1. entschuldigt haben und
    2. in einer selbstverpflichtenden erklärung auf “feuerspiele” jeglicher art zu verzichten.

    erst dann, wenn die köpfe der ultras, die ich nicht alle über einen kamm scheren möchte, begriffen haben, dass diese art von toleranz und codex schwachsinn ist, und ein sinneswandel stattfindet, sollte diese sperre aufgehoben werden.
    mir ist bewusst, dass man hunderte zu unrecht vor dem frankenstadion stehen lässt, aber es trifft die richtige gruppierung!

    diese zündelnden gestalten gehören nicht ins stadion, sondern zur stationären therapie.

    für die auswärtsspiele ist das schwieriger zu organisieren. wenn ein zugangsverbot nicht realisierbar ist, dann muss es wahrscheinlich mit einer erhöhten polizeipräsenz, uniformiert wie zivil im block in “angriff” genommen werden.

    hier sollte man ansetzen, belschanov. dann kommt es wahrscheinlich nicht soweit, dass wir uns mit einem punktabzug arrangieren müssen.

    also bitte: lasst uns eine petition starten. es wäre konsequent und ein verbund von friedlichen fans und verein in puncto zivilcourage!

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  39. Huber sagt:

    Optimist: Toller Beitrag

    Ja was ist denn das für ein Schwachsinn? Der blogschreiber wird das Schreiben einstellen? Und weiter, er wird das Bundesligageschehen nicht mehr verfolgen? Wow, ganz starke “Drohung”. Damit wird sicher viel erreicht.

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  40. Juwe sagt:

    Verrückt hab mir gerade das Video angesehen auf bild.de wie einer der Ultras mit brennenden Beinen die Treppen auf und ab rennt und die anderen hilflos versuchen Bier drauf zu schütten. Da fällt einem nix mehr zu ein

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  41. Würstelsepp sagt:

    Auf die Gefahr hin mich hier als meist stiller genießer völlig zu diskreditieren:

    Ich muss gestehen da eine etwas andere Haltung zu haben.
    Mein Problem ist eher die unklare Stadionbeschilderung. Wer nichtsahnend erstmals ein Glubb Ticket kauft soll eine stimmungsvolle Partie genießen können und wissen worauf er sich einlässt. Insofern wäre eine klare Kennzeichnung zu wünschen: Je nach Nachfrage 1-2 Blöcke klar und verständlich als “Nachwuchsproletariats-” bzw. “Ultra-Block” deklarieren und sich die Jungs austoben lassen. Denn wenn wir mal ganz ehrlich sind: Soo viel besser tipp ich mal waren einige auch nicht immer (vllt im Stadion, aber irgendwelche Ventile brauchts in dem Alter), und so halten wir uns die Jungens wenigstens von “richtigem Mist” ab. Wo sonst sollten sich junge Männer mal daneben benehmen können, wenn nicht am Fussballplatz.
    (denn schließlich bin ich mir ziemlich sicher, dass so ganz tief im stillen kämmerlein gerade bei uns “schlaumeierfans” gerade dieser anarcho-anachronismus einen Teil der Faszination von König Fussball ausmacht…;-))

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  42. Teo sagt:

    Würstelsepp:
    (denn schließlich bin ich mir ziemlich sicher, dass so ganz tief im stillen kämmerlein gerade bei uns “schlaumeierfans” gerade dieser anarcho-anachronismus einen Teil der Faszination von König Fussball ausmacht…;-))

    faszination.
    bedeutung (wiktionary):
    1. anziehende wirkung
    2. Begeisterung, euphorisches Interesse
    3. Die Tat des Faszinierens, des Verhexens oder des Verzauberns; Verzauberung; Zauberkraft; die Ausübung eines mächtigen oder unwiderstehlichen Einflusses auf die Neigungen des Gemütszustand oder der Leidenschaft; ungesehenen, unerklärlicher Einfluß.

    was in bochum passiert ist, dazu passt eher die umschreibungen:
    1. abstoßende wikrung
    2. lähmendes entsetzen
    3. eine tat des grauens, die von mutmaßlich geistig retardierten (wenn auch leidenschaftlich) vollbracht, einen gehörigen einfluss auf die diskussion fan-sein ausübt.

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  43. Teo sagt:

    Würstelsepp:
    Wo sonst sollten sich junge Männer mal daneben benehmen können, wenn nicht am Fussballplatz.

    kampfsport, paintball, iron man, usw.

    oder eben in der psychiatrie. denn das ist nicht “daneben benehmen”, sondern derangiertes verhalten. punkt.

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  44. Teo sagt:

    ich entschuldige mich für den ständig wiederkehrenden fehlerteufel in meinen beiträgen.

    Teo:
    dazu passt eher die umschreibungen:

    oder:

    Teo: denn die verantwortung für ALLE fans liegt schon auch, so sagt es bereits der name, die VERANTWORTLICHEN des vereins.

    oder:

    Teo:

    abstoßende wikrung

    leider kann ich mir noch keinen lektor leisten^^

    …vielleicht könnte man mit möglichst geringem aufwand eine korrekturmöglichkeit für eigene beiträge implantieren?

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  45. belschanov sagt:

    Würstelsepp:

    Wo sonst sollten sich junge Männer mal daneben benehmen können, wenn nicht am Fussballplatz.
    (denn schließlich bin ich mir ziemlich sicher, dass so ganz tief im stillen kämmerlein gerade bei uns “schlaumeierfans” gerade dieser Anarcho-anachronismus einen Teil der Faszination von König Fussball ausmacht…;-))

    Das Stadion als Arena für das Ausleben von im Alltag unterdrückten maskulinen Machtphantasien. Darin liegt die Faszination des Fußballs und zwar besonders für “uns Schlaumeierfans”, weil wir im Stadion endlich mal den durch Kopflastigkeit und den Zwang zur Zivilisiertheit bewirkten Triebstau abbauen können. Ein Mann muss auch mal die Sau rauslassen dürfen, weil das Sau-Rauslassen der eigentliche Kern seines Wesens ist.

    Ist es das, was du sagen willst?

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  46. ElectricMaxxx sagt:

    belschanov: Das Stadion als Arena für das Ausleben von im Alltag unterdrückten maskulinen Machtphantasien. Darin liegt die Faszination des Fußballs und zwar besonders für “uns Schlaumeierfans”, weil wir im Stadion endlich mal den durch Kopflastigkeit und den Zwang zur Zivilisiertheit bewirkten Triebstau abbauen können. Ein Mann muss auch mal die Sau rauslassen dürfen, weil das Sau-Rauslassen der eigentliche Kern seines Wesens ist.

    Oh das finde ich einmal wieder völlig zu treffend.
    Nur hier kann man auch wieder verschiedene Fans unterscheiden. Für den einen ist dieses Ausrasten einfach mal: “Scheiß Schiri” zu brüllen, währen man daheim im Anzug im Garten grillt. Für den Anderen ist die Grenze einfach mal ganz woanders.
    Ich sehe in diesem Verfall einen generellen Werteverfall in der Gesellschaft. Die Fussballkultur gliedert sich nur in die “normale” Gesellschaft ein. Dieser Verfall beruht auf geringerer Wertschätzung von Bildung. Kurz gesagt es fehlt einfach HIRN.

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  47. belschanov sagt:

    @ElectricMaxxx:

    Ich will nicht kleinlich sein, aber du hast mich falsch zitiert. Durch die Weglassung des letzten Satzes (“Ist es das, was du sagen willst?”) entsteht der Eindruck, ich würde genau die Position einnehmen, die ich kritisiere. Es wäre mir äußerst unangenehm, wenn mich jemand, der nur deinen Kommentar liest, mit dieser Position identifiziert.

    Bitte nicht böse sein, aber das musste ich klarstellen.

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  48. berlinclub sagt:

    Jetzt geht mir die Sache zu weit; die würstelsepp’sche Theorie, der eine verbrämte Akzeptanz für das Verhalten in Bochum (und Frankfurt) immanent ist, halte ich für absolut inakzeptabel.

    Der Besuch in einem Fußballstadion dient in erster Linie dazu, ein Fußballspiel zu betrachten. Je nach Engagement für den einen oder den anderen auf dem Rasen kickenden Verein sind lautstarke Bekundungen möglich und sogar erwünscht, wenn sie sich im Rahmen des Gesetzes bewegen.

    Dass der Besuch eines Fußballspiels allerdings gesellschaftlich-integrativer Bestandteil eines physischen Ventilierens von Problemen kraftstrotzender, dafür aber hirnweicher Vertreter der maskulinen Bevölkerungsgruppe sein soll, ist mir neu. Ich halte gar nichts davon, sich diesem Phänomen derart unterzuordnen. Nur weil ein Phänomen immer öfter auftreten mag, ist es noch lange nicht Bestandteil unserer Kultur, unserer Soziologie oder unserer Toleranzbereiche.
    Meinst Du, würstelsepp, dass die Ultras, wenn sie nicht mehr ins Stadion dürfen, ihre überbordende Energie in Überfällen, Vergewaltigungen oder Amokläufen auslassen würden? Deshalb lieber in einem Stadion? Da gehört es ja quasi “dazu”?
    Nee, nee…

    Ich bin nicht gegen “den Ultra” im einzelnen, doch mir missfällt an der Gesamtheit ihrer Gruppe die autistische vokale Pseudoanfeuerung, deren selbstbeweihräuchernde Teilnahmslosigkeit am Spielgeschehen mich schon ewig nervt. Allein dieser nach Innen gerichtete Blick der “wahren”, der “einzigen” der “alleingültigen” Unterstützung des Clubs ist nicht nur ein Verhöhnen wahrer fußballinteressierter Fans im Stadion, sondern zugleich ein unfassbar dämliches Eigentor dieser Gruppierung, die sie als selbstbezogener Haufen von in Wahrheit am Spiel (!) Fußball desinteressierten entlarvt.
    So weit, so schlecht.

    Kommen zu dieser noch harmlosen Hirnrissigkeit allerdings veritable Straftaten wie die Pyronummern oder das quasi organisierte Randalieren hinzu, hat sich eine solche Gruppierung – und sei sie zahlenmäßig noch so stark – vollkommen diskreditiert und ist bis auf weiteres (siehe Forderungskatalog von Teo!), von jeglichen weiteren Stadion- (und Raststätten-)besuchen fernzuhalten.
    Als Spieler hätte ich auf solche Fans sowieso überhaupt keinen Bock! Diese so genannte “Unterstützung” wäre für mich absolut verzichtenswert. Und sie schaden dem Verein in vielfacher Hinsicht! Nicht nur was Strafmaßnahmen des Verbandes angeht, sondern auch der möglichen Argumentation, dass in Nürnberg die Faszination Club nicht nur vom Verein, sondern vom ganzen Umfeld eindrucksvoll gelebt wird. Sprich: volles Stadion mit Superfans, die das Team bedingungslos unterstützen. Noch hat der Mainzer Manager Heidel dieses Pfund, um Spieler an den Rhein zu lotsen. Bader ist dieses Argument längst ausgegangen.
    Danke, Ultras!

    Findet bei den Ultras keine konsequente innere Reinigung statt, mit entsprechenden Bekundungen und Verpflichtungen nach außen, können sie meinetwegen gerne für immer draußen bleiben und sich vor den Stadien in bester David-Fincher-haften-”Fight-Club”-Manier gegenseitig aneinander abreagieren. Ohne andere zu gefährden.

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  49. framuc sagt:

    @ berlinclub
    sehr gut geschrieben, genau meine Meinung.

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  50. Micheline sagt:

    @berlinclub

    sehr guter Kommentar

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  51. Juwe sagt:

    Es bleibt halt die Frage, ob es gelingt bei so einer Masse von Menschen die im Stadium zusammengekommen einige wenige, die aus Frust und Art ihres Charakters heraus bereit sind andere Menschen zu gefährden, herauszufiltern. Ich befürchte…so etwas kann auch der Verein nicht wirklich leisten, außer seine Bemühungen zu demonstrieren. Eine “Mission Impossible” …. warten wir mal ab, was uns König Fußball bei der WM in Südafrika für Nebenerscheinungen demonstriert.

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  52. Optimist sagt:

    Juwe: Es bleibt halt die Frage, ob es gelingt bei so einer Masse von Menschen die im Stadium zusammengekommen einige wenige, die aus Frust und Art ihres Charakters heraus bereit sind andere Menschen zu gefährden, herauszufiltern. Ich befürchte…so etwas kann auch der Verein nicht wirklich leisten

    Der Verein kann und muss das auch nicht leisten, es ist Aufgabe der Gruppe, sich selbst rein zu halten. Wenn das der Gruppe nicht gelingt oder gelingen will, dann kann (und muss) der Verein jedoch die gesamte Gruppe sanktionieren bzw. wenn nötig gar ausschließen, also quasi “verbieten”.

    Wie man durchhört, sind die Club-Verantwortlichen dabei, das zu tun und haben meine vollste Sympatie dabei.

    Es muss einfach im elementarsten Eigeninteresse der Ultras liegen, solche Subjekte selbst ausschließen zu müssen, um nicht als Gesamtheit Konsequenzen zu spüren. Da wohl das HIRN fehlt, lässt sich so eine Selbstreinigung kaum anders als mit Druck durch den Verein bewerkstelligen.

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  53. … und machen wir uns doch nichts vor. Wenn in so einem Block Bengalos etc. vorbereitet werden, bekommen das doch mindestens die Umstehenden mit.

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  54. Optimist sagt:

    …die dann einschreiten, oder zumindest die Verursacher bei den Ordnungskräften anschwärzen sollten. Das ist aber wohl bei sympatisierenden Gruppenmitgliedern zu viel verlangt, daher hilft eben nur “Sippenhaft”.

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  55. Also ich weiß nicht, wenn neben mir einer mit Magnesium rumspielt, das Verbrennungen 3. Grades u.a. bei mir auslösen kann, wäre ein kleiner Tip an ‘die Sicherheit’ vielleicht eine gar nicht so dumme Idee.

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  56. bunteskanzler sagt:

    Aelxander:”Also ich weiß nicht, wenn neben mir einer mit Magnesium rumspielt, das Verbrennungen 3. Grades u.a. bei mir auslösen kann, wäre ein kleiner Tip an ‘die Sicherheit’ vielleicht eine gar nicht so dumme Idee.”

    wenn ich mir das vorstelle, ich stehe beim auswärtsspiel in bochum im fanblock, und in der nähe wird mit bengalos rumgespielt – ich glaube man kann nicht verlangen, dass ich dann gleich die ordner rufe. das halte ich für unrealistisch, und wenn man ehrlich ist würden wohl die wenigsten, auch von den kommentatoren in diesem blog, so handeln. aus meiner position am schreibtisch könnte ich so denken, aber es ist schwieriger, wenn ich mich wirklich vor ort sehe. und grundsätzlich bin ich sogar froh darüber, da ich mehr an den vernünftigen menschen als an die vernünftige obrigkeit glaube. vorsicht, das soll keine rechtfertigung für grobes fehlverhalten wie am wochenende sein.

    konkret wäre es wohl am besten, wie weiter oben genannt, das englscihe prinzip einzuführen: bei groben verstössen gegen allgemein akzeptierte (!!) regeln (wie z.b. bengalos in menschenmengen) den gesamten block räumen. das ist erstmal eine ziemlich drastische massnahme. das gute daran ist, dass die folgen für die verursacher direkt spürbar sind – das spiel is vorbei, und die mehrheit hasst dich dafür. im gegensatz dazu ist eine geldstrafe für den verein (vielleicht 50.000 euro) dem fan letztendlich doch ziemlich wurscht.
    leider erwischt es mit den räumungen eine mehrheit an unschuldigen, aber in diesem fall würde ich eine ausnahme machen. weil es so schwer ist ein menschenmenge in zaum zu halten. und ich keine kontrollen wie am flughafen für ein fussballspiel möchte. doch wenn es gut läuft, hätte sich das problem nach ein zwei vorfällen von selbst erledigt.

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  57. @bunteskanzler … natürlich hast du recht, leider. Mal was hinrufen wenn einer Nazi-Parolen ruft ist das eine, die Fans mit Bengalos anschwärzen aber was anderes. Vielleicht ist es dann realistisch, wenn es bereits leicht eskaliert bzw. beginnt unkontrollierbar riskant zu werden. Aber dann ist es vielleicht schon zu spät.

    Blockräumung ist aber auch nur auf dem Papier ne gute Idee. Ich kann mir doch jetzt schon die Diskussionen vorstellen, von “Unbekannten”, die sich in den Block geschlichen hätten nur um die Räumung zu provozieren – also dann meist der Gegner beschuldigt oder eben der DFB mit Unterwanderungs-Verschwörungstheorien. Und tatsächlich wäre es dann wohl auch die “sportliche” Herausforderung irgendwie beim Gegner ein Bengalo einzuschmuggeln, damit die das Stadion unter Gejohle verlassen müssen.

    Am Ende kann wohl effektiv nur eines helfen: Die Vernunft. Oder eben das Modell aus England: Die Abschaffung von konzentrierten Fanblöcken, indem man keine Fan-Gruppierungen zusammen im Stadion sich konzentrieren lässt. Denn wenn ich das richtig mal gelesen habe, vergibt bspw. Arsenal Dauerkarten nicht nach dem gewünschten Platz, sondern nach Gut-Dünken, damit Fan-Gruppen ganz bewusst nicht zusammen sitzen/stehen.

    Kurzum: Solche Aktionen wie in Bochum sorgen nachhaltig dafür, dass man Bestrebungen, Fan-Kultur im Stadion aufzulösen, als einzige Lösung für die Aufrechterhaltung von Sicherheit sieht. – Dafür “vielen Dank” …

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  58. [...] sie, was bei Wiederholungstätern folgt. Nicht sie, aber der Verein muss büßen. In Form einer Geldstrafe oder wenn es knüppeldick kommt per Geisterspiel. Kann das im Sinne eines Fans [...]

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  59. Optimist sagt:

    …denn sie wissen nicht, was sie tun…

    Alexander | Clubfans United: Also ich weiß nicht, wenn neben mir einer mit Magnesium rumspielt, das Verbrennungen 3. Grades u.a. bei mir auslösen kann, wäre ein kleiner Tip an ‘die Sicherheit’ vielleicht eine gar nicht so dumme Idee.

    Da setzt Du ja ein Mindestmaß an Menschenverstand voraus. Ich weiß nicht, ob das in diesem Umfeld vorhanden ist. Die meisten wissen doch nicht einmal, was Magnesium überhaupt ist….

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  60. Und das ist der erste Streich:

    “Club zieht Konsequenzen

    Der 1. FC Nürnberg kündigt erste Maßnahmen an, um Vorfälle wie in Bochum, wo im Nürnberger Fanblock neun Personen durch den verbotenen Einsatz von Pyrotechnik verletzt wurden, zu unterbinden. Auswärtstickets werden nur noch personalisiert ausgestellt und die Privilegien der so genannten “Ultras” in Frage gestellt. ”

    http://bit.ly/bqhd0c

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  61. bunteskanzler sagt:

    @Alexander
    sicher, wenn man so weit geht wie arsenal in deinem besipiel ist das schon ziemlich beschissen. so stellt man sich das sicher nicht vor mit seinem verein, dass man irgendwie ins stadion eingewiesen wird, auf plätzen so wie es dem verein gerade gefällt. aber ich denke es muss nicht unbedingt so extrem kommen.

    vor allem ist mir wichtig zu sagen, dass es eben nicht so einfach ist. weder sind lauter idioten im fanblock (oder bei den ultras) noch gibt es eine einfache massnahme diese hässlichen vorfälle zu unterbinden. auch keine halbgaren aufrufe zu zivilcourage. ich mag schnellschüsse a la “kein menschenverstand bei diesen leuten” und “lebenslänglich stadionverbot” nicht.

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  62. bunteskanzler: sicher, wenn man so weit geht wie arsenal in deinem besipiel ist das schon ziemlich beschissen. so stellt man sich das sicher nicht vor mit seinem verein, dass man irgendwie ins stadion eingewiesen wird, auf plätzen so wie es dem verein gerade gefällt. aber ich denke es muss nicht unbedingt so extrem kommen.

    Ich denke, es ist keine Frage dessen, ob es so weit “kommen muss”. Ich denke es ist sogar eher so, dass es viele Interessen gibt, die das so gerne erreichen würden und nur gute Gründe brauchen Maßnahmen in die Richtung umzusetzen. Aktionen wie die in Bochum spielen da natürlich in die Karten. Warum? Weil eine organisierte autonome Fanszene schwer zu steuern ist, weil die eigene Interessen haben. Welcher Verein will schon Protestaktionen gegen Trainer? Pfiffe gegen eigene Spieler? Warum etwas unkontrolliertes zulassen, wenn man alles schön planen könnte: Gesänge vom Band, Choreos von Profis oder nur in Abstimmung mit dem Verein, verteilte Fähnchen und Klappteile vom Sponsor?

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  63. ElectricMaxxx sagt:

    Schaut mal hier:

    http://www.ultras-frank...hrlicher_Text_Pyro.pdf

    so äußern sich unsere Nachbar-(Ultras) aus Frankfurt zu solchen Vorfällen, ich glaube von der Machart her könnte der Text auch aus Nürnberger Fingern kommen.

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  64. Juwe sagt:

    Traurig dieser Humbug, anders mag man diesen Frankfurter Text nicht nennen. Selbstbeweihräucherndes Gejammer. Silvester feier ich nur einmal im Jahr, wenn ich im Stadion bin, will ich guten Sport sehen und nicht von solchen Amöben gefährdet werden.

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  65. Gretl sagt:

    Ach Gott, Frankfurter halt ^^

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  66. belschanov sagt:

    Habe die Verlautbarung der Franfurter Ultras mal durchgelesen. Es scheint sich um eine Vereinigung zu handeln, die die Erfüllung des menschlichen Lebens im Abfackeln von Bengalos sieht. Gleiches scheint auch für die FCN-Ultras und die Ultras anderer Fußballvereine zu gelten.

    Da die Anwendung von Pyro-Technik in Fußballstadien – aus guten Gründen – massiver Kritik ausgesetzt ist, sehen sich Ultras als verfolgte Minderheit. Dieser Zustand könnte geändert werden. Mein Vorschlag: Die Ultras der deutschen Fußballvereine gründen eine Dachorganisation, die jedes Wochenende in einer deutschen Stadt ein Bengalo-Event veranstaltet – unter Aufsicht zertifizierter Brandmeistern, versteht sich. Dann wäre es in den Stadien sicherer und die Ultras könnten sich der Anbetung des Feuers hingeben, ohne dafür kriminalisiert zu werden. Als Namen für die Dachorganisation deutscher Ultras schlage ich in Anlehnung an Descartes vor: “Bengalo ergo sum” (kurz BSE, äh BES).

    Aber wahrscheinlich wird mein Vorschlag bei den Ultras auf taube Ohren stoßen, weil sie nicht nur das Feuer, sondern auch das Gefühl, kriminalisiert zu werden, lieben. Sie lieben “das Spiel mit dem Feuer”.

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  67. belschanov: Sollte der DFB, nur um irgendwas zu tun, zu diesem Mittel greifen, ist die Sache für mich gelaufen. Ich lasse mich nicht verarschen.

    Mein vollstes Verständnis, aber ich werde Deine angekündigte, konsequente Verweigerung nicht teilen – ich kam mir dazu einfach schon zu oft verarscht vor. Und ich verkneife mir an dieser Stelle alle Seitenhiebe auf den DFB und seine Praktiken (damit meine ich ausdrücklich NICHT, was Amerell getan oder eben nicht getan hat oder haben soll oder hätte getan haben könnte oder… Weiß eh keiner was, oder?).

    Mir fällt nur beim Lesen auf, dass Ultras gerne als homogene Einheit betrachtet werden. Ob es so einfach ist, naja, da habe ich so meine Zweifel. Die NN berichtete kürzlich, die Ultras wären im wesentlichen firedliebende Menschen, die (unter Ausnutzung ihrer Toleranz iSv „keinen ausgrenzen“) von Hooligans unterwandert wurden und so zu ihrer „Nachfolgeorganisation“ wurden. Ulkig, hatte komplett verpasst, dass Hooligans organisiert waren.

    Um’s kurz zu machen: Ich glaube nicht, dass es DIE Ultras gibt (genausowenig wie es DIE Deutschen, DIE Österreicher oder DIE Steuerberater gibt), weil es dafür einfach zu viele sind. Ob Belschanovs Vorschlag brandmeisterlicher Aufsicht oder Überwachung auf viel Gegenliebe stoßen wird, wage ich zwar zu bezweifeln, aber es wäre mal etwas, wovon ausgehend man gewisse Verhandlungen oder Diskussionen unternehmen könnte. Denn ich denke mit einem sind wir uns einig: Kriminalisieren ist einfach, bringt aber rein gar nix.

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  68. Farbfilmvergesser: firedliebende

    (IppfehlerEufel-Folge) Sollte „friedliebend“ heißen – peinlicher, ungewollter Tippfehler, gerade in dem Zusammenhang…

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  69. Optimist sagt:

    Das Beste ist die Behauptung, dass durch Verbote die Gefahr erhöht wird, weil man die Bengalos jetzt ja versteckt zünden muss. Für mich ist das eine klare Anstiftung zu Straftaten, deren Urheber verhaftet und angeklagt werden sollten.

    Auch wenn vielleicht kein Verfasser drunter steht, so ist doch der Text mit Einverständnis der Verantwortlichen veröffentlicht worden. Dann müssen halt die Chef-Aufwiegler verknackt werden, was solls….

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  70. Juwe sagt:

    klasse fand ich auch, dass diese Frankfurter Ultras argumentieren, sie wiegen die DFB Strafen/Geldstrafen die ein Verein erhält locker durch ihren “Stimmungsbeitrag” locker wieder auf.

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  71. Juwe sagt:

    das ist nichts anderes wie “..ich denk mir die Welt, so wie sie mir gefällt”

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  72. Hab mir das Statement der SGE-Ultras nun auch mal durchgelesen. Zieht man mal ab, dass man natürlich bisschen den Unbeugsamen markieren will, stecken durchaus paar richtige Aspekte drin.

    Dass verdeckte Aktionen gefährlicher sind als eine offiziell genehmigte Pyro-Aktion, sehe ich auch so. Auch sehe ich Pyro durchaus als stimmungsvolles Ambiente, solange es eben kontrolliert erfolgt.

    Richtig sehe ich auch, dass man nur auf Anlässe wartet, um das Spiel weiter zu ent-emotionalisieren. Das befürchte ich auch, dass das Konzept hat – und leider läuft man dem auch in die Falle mit Aktionen wie in Bochum.

    Auch richtig sehe ich, dass es bisschen auch am Respekt manchmal “von oben” und insbesondere auch “in den Medien” fehlt. Auch ich hab zwar meine Probleme mit mancher Geisteshaltung von Ultras und “Groundhoppers”, aber man kann ihnen wahrlich nicht eine Leidenschaft für ihren Verein absprechen. Mag man nicht einer Meinung sein, so kann man sich ja wenigstens respektieren. Und gerade wenn man selbst genervt ist über das “die sind keine echten Fans, das sind nur Skyfernsehsessel-Fans”, so macht es die Sache ja auch nicht besser, im Umkehrschluss ihnen die Fanseele abzusprechen.

    Kurzum: Ich hatte mir Schlimmeres aus dem PDF erwartet. Das ist aber durchaus eine Diskussionsgrundlage, gerade auch mit der Gegenüberstellung der Zahlen (Strafen/Gesamtumsatz)…

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  73. Optimist sagt:

    @Alexander

    man müsste sich aber im Text trotzdem offiziell davon distanzieren, illegale Aktionen zu machen. Dann kann man darauf hinweisen, dass die Gefahr in der Kriminalisierung besteht und dass einige uneinsichtige das eben trotz Verbot (und zwar ausdrücklich ohne Einverständnis der Ultras-Führung) machen und dass das eben nicht wirkungsvoll unterbunden werden kann.

    Auf dieser Grundlage (und nur auf dieser) kann ich dann das Zulassen kontrollierter Aktionen fordern. Das wäre dann auch etwas, dem ich zustimmen könnte.

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  74. Jetzt wird es bitter für die Ultras:

    “Zudem werden den Ultras jegliche Privilegien entzogen, wird gegen polizeibekannte Anhänger mit Stadionverbot bei Heimspielen eine Bannmeile von einem Kilometer im Umkreis des Stadions gezogen, bekommen diese zusätzlich eine Meldeauflage für Auswärtsspiele. „Rechtlich alles absolut wasserdicht“, betont Woy. Wobei: Die den Ultras nahe stehende Organisation „Rot-Schwarze Hilfe“ (unterstützt Fans bei juristischen Problemen) erwirkte kürzlich durch einen Betroffenen beim Verwaltungsgericht ein noch nicht rechtskräftiges Urteil, wonach Meldeauflagen rechtswidrig seien.”

    http://www.abendzeitung...nuernberg/sport/170107

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  75. Optimist sagt:

    Auf der Homepage des FCN heißt es lediglich “die Privilegien…werden auf den Prüfstand gestellt”. Ich glaube, man macht das noch von der Reaktion der Ultras und der weiteren Entwicklung abhängig. Da greift die AZ vielleicht etwas vor (?)

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  76. belschanov sagt:

    Wenn ich mir die Homepage der FCN-Ultras ansehe, steigen mir vor Rührung die Tränen in die Augen. Da werden Kameraden, die Stadionverbot haben, nicht allein gelassen! Da leistet man den Verfolgten des Unterdrückungsregimes im Rahmen eines Solidaritäts-Tags Beistand und schaut sich mit ihnen zusammen das Club-Spiel im Fernsehen an. Das ist gelebte Solidarität, Freunde!

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  77. Der Tobi sagt:

    Sehe das genauso wie Alexander. Ich kann mich noch an ein Spiel im Jahr 1992 (bin mir mit dem Jahr nicht mehr so sicher) erinnern bei dem in der Nordkurve auf der Laufbahn kontrolliert einige Beganlos vor dem Anstoß abgefackelt wurden. Das war damals eine Wahnsinns Stimmung und niemand war gefährdet!

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  78. kleinerbub sagt:

    gehört jetzt nicht direkt dazu, muss ich aber kurz loswerden: Hab die Kommentare überflogen und bin froh, endlich auf vernünftigere Leute zu treffen. Ich war bisher immer in “Faszination-Nordkurve” unterwegs. Da gibzs ja fast nur Verrückte. Ich sattle um auf Clubfans-United

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  79. Claus sagt:

    @kleinerbub: Richtig so!
    (@Alexander: Sorry für die Ausrufezeichen!)

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  80. belschanov sagt:

    kleinerbub:

    Ich war bisher immer in “Faszination-Nordkurve” unterwegs. Da gibt’s ja fast nur Verrückte. Ich sattle um auf Clubfans-United.

    Gute Wahl!

    Es ist aber nicht so, dass es hier keinen Verrückten gibt…

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  81. Toom.F sagt:

    kleinerbub: gehört Ich war bisher immer in “Faszination-Nordkurve” unterwegs. Da gibzs ja fast nur Verrückte. Ich sattle um auf Clubfans-United

    Willkommen im Club.

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  82. Manu sagt:

    der fcn zieht nun endlich konsequenzen.

    “die geister, die man rief” sollen nun vetrieben werden. es geht nur nicht so einfach. man hat den ultras eine menge an möglichkeiten gegeben und nun hat man es davon.

    ich möchte jedoch auch anmerken, dass unter den ultras wohl auch viele- wohl die mehrheit- normale clubfans sind.

    mich selbst stören diese tendenzen der letzten jahre ja gewaltig. da hört es auf. man überlege der club steigt wegen eines amateurhaften pyromanen ab.

    so was könnte wohl nur uns passieren. würde mal wieder zum glubb passen.

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  83. glubb2010 sagt:

    Ich sag es gleich vornweg , ich bin pro UN.
    An alle die sich hier über UN aufregen.
    Was macht ihr eigentlich wenn sie sich auflösen würden, im Stadion aber doch noch gezündelt wird. Wer wird denn dann beschuldigt.
    Ich will die Vorkommnisse in Bochum nicht schön reden, ich finde sie genauso scheiße. Allerdings gab es sowas schon lange vor den Ultras(Seerose,Red Devils)genauso wird es sowas auch nach den Ultras noch geben. Beim Spielabbruch in Fürth 1973 waren auch keine Ultras dabei trotzdem gab es Ausschreitungen und eben Spielabbruch.
    Also an alle die glauben ohne Ultras gibt es keine Gewalt oder Bengalos beim Fußball.
    Ich glaub da täuscht ihr euch.

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  84. Stephan sagt:

    @glubb2010:

    Die Vorfälle in Bochum sind doch nur der berühmte Tropfen.

    Ich wohne schon seit 15 Jahren nicht mehr in Nürnberg, davor hatte ich viele Jahre eine Dauerkarte für Block 4. Bei meinen zugegeben seltenen Stadionbesuchen (Heim & auswärts) bin ich inzwischen befremdet von der monotonen Beschallung & Choreografie der Ultras.

    Ich erinnere mich an Zeiten, da hat die Nordkurve noch auf das Spielgeschehen reagiert und damit das ganze Stadion mitgerissen.
    Die Ultras sorgen doch hauptsächlich für ein alles erstickendes Grundrauschen. Als “Normalo” hat man fast das Gefühl “im eigenen Stadion unerwünscht zu sein”.

    So, jetzt kann mich jeder Ultra als antiquiert abstempeln. Ich sehne mich halt nach spiel-bezogener Emotion im Stadion, was sicherlich auch dazu führt dass es mal 10 Minuten ruhig ist. Aber die Zuschauer-Reaktionen, die dann kommen, sind wenigstens ehrlich und spontan und nicht schon vorher abgesprochen. Dynamik kann viel bewirken. Und macht mehr Spaß.

    Und als Beweis dass das keine Ode an die gute alte Zeit ist, kann ich einen Besuch beim FC Köln empfehlen (was lediglich der Verein meines Wohnortes ist, mein Herz schlägt für den Club!). Da passiert auch richtiger Mist auf dem Platz, aber die Fans feiern ehrlich und relativ unorganisiert. Da singt die eigene Kurve “Wir sind nur Karnevalsverein, na und?” und Prinz Poldi der für über 10 Mio EUR jeden Torschuss verweigert, ist gefeierter Held.
    Ist irrational, und trotzdem ehrliche Fan-Liebe, gewaltfrei und macht Spaß.
    Übrigens ist in Köln auch ohne Ultras immer gute resp. “laute” Stimmung.

    Wenn “wir” die Ultras wegen der Gewalt verteufeln, dann täuschen wir uns sicher weil es zu pauschal ist. Allen Ultras sei aber deutlich gesagt: nehmt Euch doch nicht so wichtig.

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  85. glubb2010 sagt:

    @Stephan

    Natürlich sollten sich die Ultras nicht so wichtig nehmen, gibt ja auch noch andere Leute im Stadion die ja auch zum großteil schön länger ins Stadion gehen.
    Allerdings ist es andersrum ja genau das gleiche , das die Leute die Ultras nicht alle über einen Kamm scheren sollten. Überall gibt es Schwarze Schafe ob “Ultras” oder “Normalos”.
    Und das es in Köln nicht gewaltfrei zugeht hat man aber glaub ich gegen Leverkusen gesehen.
    Ich brauch im Stadion auch nicht nur allez allez Gesänge ohne UN würde in Nürnberg meiner Meinung nach die Stimmung aber erstmal wirklich im Arsch sein.

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  86. Optimist sagt:

    glubb2010: Also an alle die glauben ohne Ultras gibt es keine Gewalt oder Bengalos beim Fußball.
    Ich glaub da täuscht ihr euch.

    Ich glaube das auch nicht. Aber worauf es eigentlich ankommt, ist, dass solchen Elementen keine Heimat geboten wird. Solange sich solche Chaoten in der Geborgenheit der Ultras verstecken können, sind die Ultras ein großes Problem. Wenn sie bereit sind, dem Einhalt zu gebieten und eine Selbstreinigung durchzuführen, können sie eine Bereicherung der Fankultur sein. Nur wenn man unerwünschte Elemente isoliert und exponiert, können sie wirksam bekämpft werden.

    Es liegt jetzt an den Ultras, sich zu positionieren: Sind diese Elemente unerwünscht? Dann tut was dagegen!

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  87. ImKoridor sagt:

    Hallo,

    ich hab da mal eine Frage.

    Sollte nicht erst mal herausgefunden werden wer dafür verantwortlich ist, bevor jemand o. eine Gruppe von Menschen einfach diskriminiert wird?

    Wenn es Täter unter den Ultras geben sollte, dann solten sie auch bestraft werden, und wenn es Einzeltäter sind, so kann man nicht einfach so pauschal alle verunglimpfen.

    Ich halte es für falsch, pauschalisierte Urteile zu fällen, den nicht jeder der dazugehört ist schuldig, aber auch diejenigen die nicht dazugehören machen sich schuldig wenn sie wegsehen.

    Und eigentlich könnte man jetzt auch dazu übergehen, den katolischen geistlichen den zugang zu den Kirchen zu verbieten, weil es innerhalb ihrer Gemeinschaft sexuelle übergriffe auf Kinder gegeben hat.
    Das heist wenn ich jetzt genauso pauschal urteilen würde, müsste der Papst u. Co. den Vatikan verlassen.

    Denken, bevor man jemanden evtl. felchlich verurteilt wird!

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  88. Optimist sagt:

    ImKoridor: Sollte nicht erst mal herausgefunden werden wer dafür verantwortlich ist, bevor jemand o. eine Gruppe von Menschen einfach diskriminiert wird?
    Wenn es Täter unter den Ultras geben sollte, dann solten sie auch bestraft werden, und wenn es Einzeltäter sind, so kann man nicht einfach so pauschal alle verunglimpfen.

    Da muss ich Dir prinzipiell ja Recht geben. Aber war es nicht so, dass die Pyrotechnik in einer Gruppe von Ultras – von wem auch immer – gezündet wurden? Schließlich sind auch die meisten Opfer – die ja in unmittelbarer Nähe gestanden haben müssen – Ultras, oder?

    ImKoridor: Ich halte es für falsch, pauschalisierte Urteile zu fällen, den nicht jeder der dazugehört ist schuldig, aber auch diejenigen die nicht dazugehören machen sich schuldig wenn sie wegsehen.

    Du sagst es ja selbst: Es sieht aber nunmal so aus, dass der/die Täter entweder zu den Ultras gehören oder das deren Treiben von den umstehenden Ultras geduldet oder gar gedeckt wurde. Somit ist doch klar, dass es unter den Ultras auch nach Deinen eigenen Maßstäben Schuldige gibt. Ich kann da keine fälschliche Verurteilung erkennen…

    Wenn Du aufmerksam liest, wirst Du feststellen, dass hier niemand geschrieben hat “alle Ultras sind gewalttätig und brennen Bengalos ab”. DAS wäre ein pauschalisiertes Urteil…

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  89. belschanov sagt:

    Um mal wieder aufs Sportliche zurückzukommen…

    In der gestrigen AZ ist folgendes Hecking-Zitat zu lesen:

    “Die Qualität unserer jungen Offensiv-Spieler hätten andere Vereine auch gerne in ihren Reihen. Aber sie müssen jetzt Verantwortung übernehmen – auch in so einer Drucksituation.”

    Genau das ist die richtige Ansprache. Die Spieler müssen es richten. Sie stehen in der Verantwortung. Die Frage, ob der 1. FC Nürnberg in der nächsten Saison noch erstklassig ist, steht und fällt einzig und allein mit der Leistung der Spieler (abgesehen natürlich von unkalkulierbaren Schiedsrichterentscheidungen…).

    Nicht immer sagen: Die Qualität des Kaders ist nicht gut genug. Man darf die Spieler nicht überfordern. Mehr ist halt nicht drin. Nicht immer schon vor den Spielen nach Ausreden für die Niederlage suchen. Nicht immer nach verlorenen Spielen sagen: Der Gegner war halt eine Nummer zu groß. Mehr konnte man von unserer Mannschaft nicht erwarten.

    Unsere Mannschaft ist endlich weg vom direkten Abstiegsplatz. Ein erneutes Abrutschen auf den 17. Platz darf es nicht geben.

    Am Sonntag hat unsere Maannschaft ein Heimspiel. Heimspiele gehören gewonnen…

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  90. Johnny Vegas sagt:

    Hallo zusammen!

    Ich denke hiermit hat ImKorridor uneingeschränkt recht:

    ImKoridor: Sollte nicht erst mal herausgefunden werden wer dafür verantwortlich ist, bevor jemand o. eine Gruppe von Menschen einfach diskriminiert wird?

    Wenn es Täter unter den Ultras geben sollte, dann solten sie auch bestraft werden, und wenn es Einzeltäter sind, so kann man nicht einfach so pauschal alle verunglimpfen.

    Versteht mich bitte an dieser Stelle richtig, ich bin ausdrücklich gegen jede Form von Gewalt. Auf und neben dem Fussballfeld – generell. Von daher sehe ich das Verhalten der “zündelnden” Fans als krimininell an, weil eben etwas – wie in Bochum – passsieren kann und auch immer wieder wird.

    Nur pauschal eine Gruppe von mehreren tausend Personen vorzuverurteilen halte ich für zumindest fragwürdig.

    Dass es – natürlich – auch eine andere Sicht auf die Geschehnisse und vor allem auf die daraus abgeleiteten Reaktionen des Vereins gibt, sollten sich die “Richter” unter uns zumindest mal ansehen…
    Quelle (http://www.clubfans-uni...t-verarschen/#comments)

    Und die personalisierten Karten für Auswärtsspiele halte ich für sehr fragwürdig Quelle (http://www.un94.com/?p=121).
    Also ich weiß nicht ob ich will, dass Daten darüber erhoben werden wo und wann ich als “normaler” Mensch außerhalb Nürnbergs im Fussballstadion war… Datenschutz?

    Von daher: Bestrafung der Täter von Bochum ja – Vorverurteilung von und Repressalien gegen tausende Fans eher nein.

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  91. Skaos sagt:

    erstmal zum thema hier
    Warum wird eigentlich immer der Verrein zur Rechenschaft gezogen? kann mir des mal einer erklären?
    Ich weiß einer muss verantwortich sein, aber warum lässt man nicht die Fanclubgs/organisationen dafür leiden, weil die ja eher was dafür können als der Verein.
    Was kann den der Verrein dafür wenn er leider ein Paar fans hat die ein Minderwertigkeitskomplex haben den sie unbedingt mit allen mögliche dingen versuchen zu Überspielen

    zu dem Thema Qualität keiner jammerd immer so ser wie der Club egal ob es ex Weltstars (Koller etc) waren oder junge spieler, Bei uns heist es doch immer die Qualität stimmt nicht

    Wie Hecking sagt, die Spieler sind verantwortlich, sie sind alle sicher nicht umsonst Profi geworden, sie müssen ja was können.
    Aber warum zeigen sie es eigentlich nie beim Club?

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  92. lebkuchenclubberer sagt:

    @belschanov
    genau!ich gebe zu, dass ich -trotz optimistischer grundhaltung – auch erstmal schlucken musste als ich chupo als einzige spitze ausgemacht habe.
    aber es gilt immer wieder all diejenige wachzurütteln die dazu neigen zu sagen “das wars!” also weiter so! es wird ne verdammt enge kiste und wir werden vorraussichtlich auch wieder auf platz 17 zurückfallen, aber der club kann es schaffen, denn die schweren aufgaben kommen für hannover und freiburg noch. wichtig wird der direkte vergleich mit freiburg.
    für alle propheten habe ich diesen link zu einem tabellenrechner.
    pessimisten tragen beim club bitte immer eine 0 ein. optimisten stellen sich einen hitzigen, munteren kick bei sommerlichen temperaturen vor in denen albert kurz nach anknipsen des flutlichts um 16.45h noch mal netzt :-)
    aber ganz im ernst – ich habe diesen rechner mal sehr pessimistisch ausgefüllt, da bleiben wir mit 28 punkten drin (shame, shame…)

    http://bundesliga.de/de...ltagsrechner/index.php

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  93. ImKoridor: Sollte nicht erst mal herausgefunden werden wer dafür verantwortlich ist, bevor jemand o. eine Gruppe von Menschen einfach diskriminiert wird?

    Dazu und auch zu @Johnny Vegas: Mag sein, dass für manche Leute (vielleicht sogar hier) die Sache längst klar ist: Die Ultras sind schuld! Hier im Blog kann ich diese klare Zuweisung aber ausdrücklich nicht ausmachen. Es ist eigentlich eine sehr heterogene und kontroverse Diskussion, die sich generell mit Fan-Verhalten auseinandersetzt und deren Auswirkungen, da spielt die Bochumer-Sache eigentlich nur als Auslöser eine Rolle.

    Ich bin selbst ein großer Verfechter der Rechtsstaatlichkeit und damit auch der Unschuldsvermutung. Aber sind wir doch mal ehrlich: Alles spricht dafür, dass die Ultras mindestens involviert waren. Vor allem die Reaktionen der Ultras danach ja erst Recht. Hätte man nichts damit zu tun gehabt, hätte man sich doch umgehend und lautstark gegen die Unterstellungen gewehrt und sich insbesondere davon distanziert. Nein, sich hier nun auf die Unschuldsvermutung zurückzuziehen wäre ein bisschen der Versuch eine Diskussion flach zu halten bis der Rauch verflogen ist, nur um dann eben doch festzustellen, was sich eh jeder dachte.

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  94. Optimist: Auf der Homepage des FCN heißt es lediglich “die Privilegien…werden auf den Prüfstand gestellt”. Ich glaube, man macht das noch von der Reaktion der Ultras und der weiteren Entwicklung abhängig. Da greift die AZ vielleicht etwas vor (?)

    Falls noch Zweifel bestanden haben sollten – hier die Bestätigung der Maßnahmen (die sogar noch weiter gehen als die AZ meldete) durch die Ultras: http://www.un94.com/?p=121

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  95. Optimist sagt:

    @Alexander:
    Falls Dir das plakative “no surrender” neben dem Text aufgefallen sein sollte, verstehe ich durchaus, dass das so umgesetzt wurde. Das war dann wohl die zu erwartende Reaktion der Sektion “Dazulernverbot”. Kooperation, Bedauern und Zerknirschung waren ja auch nicht wirklich zu erwarten. Schade, gerade jetzt hätte man die Kluft verkleinern können, aber “Mit mir nicht” ist wohl der zentrale Leitsatz. Gilt auch für mein Verhältnis zu “denen”.

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  96. Optimist: Falls Dir das plakative “no surrender” neben dem Text aufgefallen sein sollte, verstehe ich durchaus, dass das so umgesetzt wurde.

    Gute Frage, ob das jetzt schon vorher da war oder einfach “Gestaltungselement” ist. Ich wäre mir auch gar nicht so sicher, ob das nicht nur genommen wurde, weil es halt provokativ klingt – wie man einen Che Guevara draufklebt, um als Revoluzzer zu gelten.

    Aber in dem Zusammenhang hat’s schon “a gschmäggle”

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  97. dragotoschi sagt:

    Beim DFB in dieser Form ist alles möglich. Der ganze Hickhack um Jogis Vertragsverlängerung, der Fall Amarell usw.So wie die Schiedsrichter in dieser Saison gegen den Club gepfiffen haben, kann ich mir auch einen Punktabzug vorstellen. Leider geht es tatsächlich nur noch ums Geld. Der echte Fan hat kein Mitspracherecht. Nach dem Motto: “Halts Maul und zahle”!

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  98. glubb2010 sagt:

    @Optimist

    Dieses “No Surrender” hat nichts mit dem Text zu tun. Das benutzen die Ultras schon die ganz Zeit.
    Vielleicht sollten wir alle erstmal auf eine Stellungsnahme von UN warten.

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  99. Armin sagt:

    @skaos
    Warum der Verein zur Rechenschaft gezogen wird, weil weder DFB noch DFL jemand anderen zur Rechenschaft ziehen können. Das sind beides Verbände die nur gegenüber Ihren Mitgliedern eine interne Gerichtsbarkeit ausüben können nicht gegenüber den einzelnen Fans und auch nicht gegenüber den Fangruppierungen wie den Ultras. Wer jetzt also verlangt, dass die “echten” Täter bestraft werden müssen nicht der Verein, verlangen etwas unmögliches.

    @glubb2010
    Warum soll man auf eine Verlautbarung der Ultras warten, es gibt ja schon eine Aussage, dass der erletzte “Täter?” es wohl am meisten bedauert, dass er das nächste Spiel nicht sehen kann. Keine Aussage zum Verhalten, keine Entschuldigung, dass Leben gefährdet wurde etc. Und die Ultras hatten nun fast eine Woche Zeit etwas zu sagen, wenigstens ein kleines “Sorry”, aber da kommt nichts, weil diesmal das Gesülze von der verfolgten Unschuld nicht verfangen würde und etwas anderes ist von dort nicht zu erwarten.

    Richtig ist, die DFL versucht den Fußball weiter zu kommerzialisieren und Dinge zu verhindern, die “überraschen”. Für die meisten dort ist der Fußball ein großes Geschäft, mit dem man auch persönlich sehr gut verdient. Überraschungen kann man da nicht gut gebrauchen, schon schlimm genug, dass sich das sportliche nicht 100% planen läßt.

    Richtig ist auch, dass man das Rohe, das Authentische der Kurvenfans einerseits als folkloristisches Beiwerk schätzt, es macht ja einen Teil der Faszination des Fußballs aus und gehört damit auch zum Geschäftsmodell, andererseits tut man sich aber halt auch schwer damit. Es passt nicht mehr ganz zum seriösen Auftritt der Vereins-Firmen. Diese Schizophrenie kann einen schon ärgern.

    Und richtig ist auch, dass man von Seiten der Ordnungskräfte sehr oft mit Kanonen auf Spatzen schießt, sprich da werden viele in Haftung genommen, wo nur einzelne Täter sind, da kommt es natürlich auch zu vielen Ungerechtigkeiten. Wer mal bei einer Demo dabei war, weiß auch, dass die Einsatzkräfte nicht immer sehr rüchsichtsvoll vorgehen und zum Teil Eskalation auch gewünscht ist, damit man später eine Handhabe gegen “Täter” hat.

    Meine Sympathie ist da durchaus bei den Fans, nur leider, leider haben die organisierten Fans wieder mal das Problem des Corpsgeists, sprich statt sich gegen eigene Auswüchse von Anfang an zu wehren sieht man sich verfolgt auch wenn ganz normale Dinge verlangt werden. Man glaubt ein eigenes Recht zu haben und sich nicht an die aufgestellten Regeln halten zu müssen. Man faselt gern selbst von Vorverurteilung und Verfolgung, dass man sich aber an aufgestellte Regeln halten muss oder man versucht diese in einem demokratischen Prozeß wieder zu ändern das sieht man nicht ein.

    Auch die Einstellung gegenüber anderen Fans zeugt eher von Arroganz als von gelebtem miteinander und das macht solche Gruppierungen immer unbeliebter. Da muss man vielleicht einfach mal ein wenig über sich selbst nachdenken, aber das sehe ich dort leider gar nicht. Wagenburgmentalität, Corpsgeist und all die anderen unschönen Begleiterscheinungen von Männerbünden. Das Label ist da meist egal, die taten sind immer die gleichen.

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  100. kleinerbub sagt:

    Ich hoffe nur dass in der Nordkurve nicht wieder massenhaft sinnfreie Sprüche hochgehalten werden. Auch ein Boykott könnte wieder jederzeit folgen. Egal, das Spiel ist extrem wichtig für unseren club. Ich hoffe einfach, dass das auch der Rest des Stadion so sieht und kräftig anfeuert. Mit einem donnernden EEFFCEEE-ENNNN wie es heute leider in der Zeit des monotonen ohohoh..allez..allez sehr selten geworden ist

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  101. Optimist sagt:

    Ich befürchte auch fast, dass die unverbesserlichen dem gelebten Schwachsinn die Krone aufsetzen und beim Heimspiel irgendeinen Protest vom Stapel lassen, der wiedermal ausschließlich zu Lasten der Mannschaft geht. Da wird sich zeigen, wie weit her es mit dem eigentlichen Sinn des Fan-Daseins ist: nämlich seine Mannschaft bedingungslos zu unterstützen!

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  102. Claus sagt:

    Vielleicht boykottieren die Ultras ja mal ein Heimspiel?
    Wenn ich an den letzten Boykott (Wolfsburg) denke:
    Geschadet hat’s dem Club jedenfalls nicht.

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  103. Manu sagt:

    zur qualität der jungen offensive:

    was soll hecking denn auch anderes sagen. wenn er den jungs jetzt die qualität absprechen würde, dann wäre das quasi ein aufgeben.

    meines erachtens helfen uns leute wie risse und choupo nicht weiter. sie sind jung und gehören uns nicht!!!
    wenn ich nun lese, dass man risse für 400000 euro kaufen kann und bader wohl auch will, dann lange ich mir an den kopf.

    einzig bunjaku zeigt seine qualitäten und damit hätte ich absolut nicht gerechnet. gündogan ist talentiert. abwarten wie er sich weiterentwickelt.

    mal schauen ob was geht gegen bayer.

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  104. Alex sagt:

    Claus: Vielleicht boykottieren die Ultras ja mal ein Heimspiel?
    Wenn ich an den letzten Boykott (Wolfsburg) denke:
    Geschadet hat’s dem Club jedenfalls nicht.

    Die UN trifft sich um 12 Uhr ausserhalb der Bannmeile, damit auch ihre kriminellen Mitglieder (SV) teilnehmen können. Ohne Worte …

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  105. glubb2010 sagt:

    @Alex

    Nue weil jemand Stadionverbot hat ist er noch lang kein krimineller. Du bekommst mittlerweile ja schon Stadionverbot für jeden scheiß selbst wenn du unglücklich zur falschen Zeit am falschen Ort warst.
    Aber da sieht man mal wie viele hier denken (Jeder Ultra und jemand mit Stadionverbot ist kriminell).

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  106. Claus sagt:

    glubb2010: @AlexNue weil jemand Stadionverbot hat ist er noch lang kein krimineller. Du bekommst mittlerweile ja schon Stadionverbot für jeden scheiß selbst wenn du unglücklich zur falschen Zeit am falschen Ort warst.
    Aber da sieht man mal wie viele hier denken (Jeder Ultra und jemand mit Stadionverbot ist kriminell).

    Niemand hat hier behauptet, dass alle Mitglieder der Sektion SV oder gar alle Ultras kriminell wären. Dass aber einige aus der Sektion SV ihr Stadionverbot zurecht bekommen haben steht außer Frage.
    Nur eines sollte mal klar gestellt werden:
    Die Ultras kennen zumindest einige der Verletzten von Bochum. Da ist die Schlussfolgerung doch nicht so ganz abwegig, dass sie auch die Pyromanen kennen, oder?
    Solange die Ultras die Zündler von Bochum decken, brauchen sie meinetwegen in kein Stadion mehr zu kommen.

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  107. glubb2010 sagt:

    140 neue Stadionverbote durch das Spiel in Bochum!!!!
    Also haben 140 Mann im Stadion gezündelt, ein Wunder das so wenig passiert ist.

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  108. glubb2010: 140 neue Stadionverbote durch das Spiel in Bochum!!!!
    Also haben 140 Mann im Stadion gezündelt, ein Wunder das so wenig passiert ist.

    Mal fernab dessen, ob das generell “angemessen” ist: Stadionverbote werden ja nicht nur für direkt Beteiligte/Täter ausgesprochen, sondern auch für die, die eben in der Menge mit dabei sind (und nichts gegen tun – Motto: Migefangen, mitgehangen). Das hat sicher auch was damit zu tun, dass man sich nicht in der Masse verstecken können soll und jeder da auf den anderen deutet: “er war’s, nein er, er, er … ” Soweit ich weiß, ist diese Praxis auch rechtlich bestätigt worden.

    Aber woher stammt die Info mit den 140 neuen Stadionverboten nach Bochum? Das ist in der Tat heftig.

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  109. glubb2010 sagt:

    Haben Hamburger heute bekannt gegeben. cfhh.net
    Dann müsste man dem ganzen Block Stadionverbot geben waren ja alle dabei und keiner hat was dagegen gemacht.

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