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Sackelzement

“Sackelzement” das war das erste, was mir in den Sinn kam, als ich aus dem Auto nach fünf Stunden Fahrt von Berlin vor den Rechner fiel um mir Liga-Radio reinzumachen und den Club zu hören. Da lag man schon 0:1 in Freiburg zurück. Und es wurde ja nicht besser. Das Spiel klang schon im Radio schlimm und ich ertrug es nur noch in der Konferenz, die Tweets und Kommentare lasen sich ja mehr wie Durchhalteparolen und Mantras, sogar das Entsetzen schien den meisten in der Kehle respektive den Fingern stecken zu bleiben.

Mag mancher Spielbeobachter mich Lügen strafen, aber ich häng mich mal an belschanovs Forderung “Heimspiele muss man gewinnen” frei an: “In Freiburg darfst du nicht verlieren!”. Egal wie, egal warum. Da ist sogar der Fakt, dass man sogar zweimal gegen die Breisgauer verloren hat unbedeutend, maximal noch depremierender. Aber dieses Spiel am 31. Spieltag gegen einen am Boden liegenden Gegner im direkten Abstiegsduell, drei Spiele vor der Ziellinie, das darf man nicht verlieren, da darf man nicht den Start verpennen, da muss es am Platz brennen. Auch wenn ich kein Freund solcher Parolen bin. Aber wenn nicht in so einem Spiel, wann dann? Da gibts doch kein taktieren bis kurz vor Schluß, da muss man doch - wie Freiburg das sogar noch anschaulich vorgemacht hat - seine Angst abschütteln und das Herz in die Hand nehmen.

Wer sich auf dem einen Punkt Vorsprung und der kümmerlichen Tordifferenz sich einen Vorteil im Abstiegskampf jetzt einbildet, ist ein Träumer. Sollte Hertha heute dreifach in Frankfurt punkten, wird es ein Thriller in einem offenen Fünfkampf. Und wer da dann in der besseren Lage ist, der Jäger oder der Gejagte, wird sich auch noch zeigen müssen, da braucht man gar nicht auf die eigene Geschichte verweisen. Der Club hat bisher nicht bewiesen, in entscheidenen Spielen alles von der ersten bis letzten Minute abrufen zu können. Das wird auch gegen Dortmung, Hamburg und final gegen Köln nicht besser werden – auch wenn letztere an diesem Spieltag vielleicht nicht mehr über die Schmerzgrenze gehen, aber was bringt das, wenn man – wie gestern – das in entscheidenden Begegnungen vom Gegner auch gar nicht abverlangt.

Der Frust sitzt tief. Der Blick auf die letzten Spiele ist düster. Natürlich ist da alles offen, aber dieses kleine vorgezogene Endspiel ging so verloren, dass man nicht den Eindruck hat, man hätte im Abstiegs-Fünfkampf die besten Karten – gerade in punkto abrufbarer Leidenschaft und stabilem Nervenkostüm. Bei aller Euphorie, die zuletzt nach so doch zu relativierenden Erfolgserlebnissen wie das 2:0 gegen praktisch über die komplette Spielzeit dezimierte Mainzer und der sofort ausgebrochenen Euphorie um einzelne Spieler und ihrer Begehrlichkeiten am Transfermarkt, wird Martin Bader und wohl auch Dieter Hecking den Kader für die nächste Saison vor allem strukturell neu aufstellen müssen. Denn gerade in Drucksituationen ist eine tragfähige Struktur das A und O – und offenbar genau da hapert es. Dass es gut aussieht, wenn es “läuft” hat man gesehen, aber wenn es nicht läuft, ist die Mannschaft offenbar individuell nicht mit Führungsspielern besetzt, die den Schalter für die ganze Mannschaft umlegen können.

Schade, dass man gerade zum Saisonfinale wieder so auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt wird. Bleibt die Hoffnung, dass es trotzdem irgendwie reicht, was in Anbetracht der Konkurrenz und deren Restprogramm nicht unmöglich erscheint. Noch so eine Saison in Liga 1 ist aber nichts, was man sich als Fan für das nächste Jahr wünschen wird. Wäre da nicht die Hoffnung auf Besserung und auf der anderen Seite die krassen finanziellen Auswirkungen eines Abstiegs, man wüsste gerade nicht, ob man nicht einen Abstieg emotional bereits akzeptieren würde.

     

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Kommentare (40)

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  1. Steuergott sagt:

    so wie es aussieht, steht Dortmund nach dem heutigen Spieltag auf dem Championsleague-Quali-Platz. Sie kämpfen um die Championsleague-Quali und der Club um den Klassenerhalt! Das ist der Druck für beide Teams enorm!

    Da Bochum gegen Stuttgart und Hannover in Lverkusen verlieren wird erwarte ich auch bei einer Club-Niederlage nicht den Sturz auf die Abstiegs- bzw. Relegationsränge, der droht erst am Spieltag darauf, wenn Hannover zuhause gegen Gladbach mehr als einen Punkt holt. Aber vielleicht wird der HSVon Fulham aufgerieben (HSV kommt trotzdem weiter) und ist im Spiel gegen den Club (39 Stunden später) platt, dann ist auch in HH was drin!

    Der letzte Spieltag gegen Köln wird ein Fernduell mit Hannover (in Bochum) und Freiburg (zuhause gegen Dortmund). Es hätte so einfach sein können, wenn man nur ein Sechs-Punkte-Spiel in der Vorrunde für sich entschieden hätte, aber nein, der Club verliert gegen Hanoi, Bochum und Freiburg zuhause. Da wurde der Grundstein für einen möglichen Abstieg gelegt!

    Mit viel Glück braucht der Club keinen Punkt mehr, ich befürchte aber, man braucht noch vier Punkte zum Klassenerhalt und da ist mindestens ein Sieg nötig, aber wo soll der denn herkommen (Köln hat schon sechs Auswärtssiege, Dortmund ist abgezockt und der HSV steht auch unter Euro-League-Qualif-Druck, da er sich auf den Finalsieg nicht verlassen kann, insbesondere wenn er in Fulham rausfliegt)?

    Hoffentlich landet der Club nicht – wie 1999 – am letzten Spieltag auf dem Abstiegsplatz, das wäre dramatisch! Und ein Abstieg dieses Jahr wäre kein reparabler Betriebsunfall mehr, dann zieht Tristesse ein in Nürnberg….

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  2. regi sagt:

    Und Hertha führt soeben in Frankfurt. Wir nähern uns wieder mal unaufhaltsam dem Tal der Tränen. Der Last-Minute-Abstieg lässt grüssen.

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  3. Harald sagt:

    Ich bin auch der Meinung, dass der direkte Abstieg und der Relegationsplatz erst am letzten Spieltag entschieden wird. Wie immer ist unser Club mittendrin statt nur dabei. Mit den Planungen für die neue Saison kann deshalb wie immer spät begonnen werden und somit erwartet uns, egal ob in der Bundesliga oder in der 2. Liga dasselbe Spiel wie diese Saison. Der Club hat gestern eine einmalige Chance leichtfertig vergeben und es sieht alles wieder danach aus, als wenn er wieder am Ende dafür die Quittung bekommt.

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  4. mok sagt:

    Ich persönlich bereite mich schon einmal mental auf Liga 2 vor.
    Der Glubb wird wohl immer der Depp bleiben.
    nächste Saison wird es wohl wieder heißen:

    Auswärtsspiel in Greuther Fürth……

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  5. Der Tobi sagt:

    Aktuell sehe ich leider rein gar nichts mehr was mir Mut macht. Das Restprogramm ist sehr, sehr schwer und die letzten Leistungen unmöglich bzw. eine Frechheit!!!

    Habe leider schon zu oft das schlechte Ende beim Club miterleben müssen…

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  6. belschanov sagt:

    Steuergott:

    Da Bochum gegen Stuttgart und Hannover in Leverkusen verlieren…

    ???

    Bist du Hellseher?

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  7. Steuergott sagt:

    An Belschanov,

    ich glaube sehr, dass diese Ergebnisse eintreten….Hellseher bin ich natürlich nicht, aber es liegt nahe, dass Stuttgart und Leverkusen sich die Chance auf die Championsleague bzw. Europaleague durch Siege bewahren!

    P.S. Sollte Hertha in Frankfurt gewinnen, dann hätten sie es auch verdient, wenn sie den Relegationsplatz erreichen, denn bei dem Restprogramm wie die, da würde der Club keine fünf Punkte machen, bzw. hat nur 1 gemacht (Remis gegen Bayern)

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  8. Steuergott sagt:

    Mit den Planungen für die neue Saison kann deshalb wie immer spät begonnen werden und somit erwartet uns, egal ob in der Bundesliga oder in der 2. Liga dasselbe Spiel wie diese Saison.

    Was beim Club rauskommt, wenn man schon zwei Monate vor Saisonende planen kann, haben wir in der Saison 2007/2008 gesehen. Auch mit Planungssicherheit hat der Club einen Abstieg geplant….

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  9. Juwe sagt:

    Ja das Wochenende war betrüblich, besonders einem direktem Abstiegskonkurrenten den Freiburger 6 Punkte!! diese Saison zu deren Klassenverbleib beizusteuern. Erinnert sich da niemand an die bittere Heimpleite in der Hinrunde um erneut die 1. Halbzeit wieder zu verschlafen? Aber gut…

    Dennoch glaube ich daran dass der FCN seinen Hintern noch knapp in der 1. Liga drin behalten wird. Die letzten beiden Spiele waren ein Tief in der nicht schlechten Rückrunde, vielleicht reicht es jetzt noch zu einem Endspurt. Leverkusen wurde auch klar geschlafen, warum sollte es gegen Dortmund oder ausnahmsweise mal in Hamburg nicht gelingen.

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  10. Juwe sagt:

    klar geschlafen = klar geschlagen :)

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  11. berlinclub sagt:

    Auch wenn Vorhersagbarkeit kein Attribut des Fußballs ist – außer im Café King in Berlin vielleicht, aber diese Variante möchte ich außen vor lassen – will ich mal versuchen, so etwas wie eine Formkurve zu ermitteln, was unsere müden 5 Kandidaten im Klassenerhaltsrennen betrifft.
    Dabei habe ich die letzten 5 Spiele genommen, bei denen es die Hinterfeldler mit einigermaßen vergleichbaren Gegnern zu tun hatten (jaja, das hinkt alles, aber dennoch habe ich jetzt mal Lust dazu, mit ein paar Zahlen zu spielen, wo auch immer das hinführt).

    Nach dem 31. Spieltag also:

    14. Club: 28 Punkte bei -22 Toren. In den letzten 5 Spielen (davon 3xH)
    4 Punkte bei 5:8 Toren.
    Also 0,8 Punkte pro Spiel u. 1:1,6 Tore.

    15. Bochum: 28 Pkte. bei -24 Toren. Letzte 5 Spiele (davon 2xH)
    1 Punkt bei 6:10 Toren.
    Also 0,2 Punkte u. 1,2:2 Tore pro Spiel.

    16. Freiburg: 28 Pkte. bei -27 Toren. Letzte 5 Spiele (davon 3xH)
    8 Punkte bei 5:7 Toren.
    Also 1,6 Punkte u. 1:1,4 Tore pro Spiel.

    17. Hannover: 27 Pkte. bei -29 Toren. Letzte 5 Spiele (davon 2xH)
    4 Punkte bei 5:15 Toren.
    Also 0,8 Punkte u. 1:3 Tore pro Spiel.

    18 Hertha: 23 Pkte. bei -19 Toren. Letzte 5 Spiele (davon 2x H)
    8 Punkte bei 10:4 Toren.
    Also 1,6 Punkte u. 2:0,8 Tore pro Spiel.

    Gibt es eine Tendenz, einen Trend, eine Formkurve?
    Ja und nein, ist schließlich Fußball.
    Aber irgendwie sähe es für Freiburg am besten aus, legte man dies als Formkurve zugrunde. Und Bochum wäre so gut wie weg. Den letzten Abstiegs- und den Relegationsplatz würden dann Hertha, H 96 und der Club unter sich ausmachen.

    Grauslich spannend wird’s wohl auf alle Fälle werden.

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  12. Teo sagt:

    ich hätte es dieser mannschaft gegönnt, nicht diesen finalen stress zu haben. dieser fehltritt in freiburg hat sicherlich weitreichende folgen in puncto transfergeschichten, da muss es noch nicht mal um liga 2 gehen. so leicht wie gegen diesen gegner zu punkten wird es die nächsten beiden begegnungen sicher nicht, selbst wenn sie ihr potential wieder besser abrufen. denn die qualität von bvb und hsv sind doch trotz kleiner (bvb) und größerer (hsv) hänger weitaus höher einzuschätzen als die von freiburg. es bleibt die hoffnung, dass es irgendwie reicht am letzten spieltag. es erinnert in der sich abzeichnenden dramatik stark an 1999. ich würde mir wünschen, dass nach 1994 und 1999 nicht wieder freiburg zum stolperstein wird. jetzt aber kann es nur eins geben: bedingungslose unterstützung für die zwei verbliebenen heimspiele. statt der (auch hier) spürbaren lethargie brauchen wir jetzt eine “ANTI-DEPPEN”-offensive! es ist nun mal wie es ist. aber der club hat es noch in der hand. deshalb: wer um himmels willen ist den klopp? dortmund?? barrios???
    eben.
    hecking! club!! bunjaku!!! touche.

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  13. Der Tobi sagt:

    “ANTI-DEPPEN”-offensive…. Wie wäre es mal mit “Nicht-Verschlafen” Defensive…

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  14. Optimist sagt:

    Alexander sagt eingangs: “In Freiburg darfst du nicht verlieren!”. Egal wie, egal warum.

    Tja, als Freiburger würde man sagen: Gegen Nürnberg darfst Du nicht verlieren, musst mindestens das Heimspiel gewinnen. Irgendwie immer ein Frage des Standpunkts. Anscheinend haben das die Freiburger besser verinnerlicht.

    Schade ist zum Beispiel auch, dass bei Toren eben nicht zählt, wer sie schießt, sondern wohin er sie schießt ;-)

    Ich weiß nicht, ob das nur mir so geht, aber wenn so eine betont entspannte Haltung vorgespielt wird, fürchte ich immer, dass dann das Spiel nicht mit dem nötigen Biss angegangen wird. Gerade gegen Freiburg war das diese Saison schon das zweite mal. Ich denke, das ist eine Haltung, mit der die Mannschaft nicht umgehen kann, denn gegen offensichtlich höher eingeschätzte Gegner passiert so etwas eigentlich nicht. Mit Abstiegspanik sind wir bisher besser gefahren, so gesehen haben wir wieder beste Voraussetzungen für ein besseres Saisonfinale.

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  15. Der Tobi: Das Restprogramm ist sehr, sehr schwer und die letzten Leistungen unmöglich bzw. eine Frechheit!!!

    (und manche andere): Echt, die letzten Leistungen sind eine Frechheit? Da kann ich mich nur anschließen: Dass WOB drei Punkte mitnahm, fand ich auch eine Frechheit. Mainz hat nur zwei bekommen (u.a. weil vier Mal Alu im Weg war), und was die Heimspiele davor betrifft,… Also ich kann an der Rückrunde (so als Ganzes gesehen) an der Einstellung der Mannschaft (wenigstens zu Hause) schlimmstenfalls halbzeitweise meckern – zugegebenermaßen schlimm genug. Seid so lieb und lasst mal die Kirche dort, wo sie hingehört. Seit DH da ist, hat die Mannschaft zu Hause eigentlich ordentliche Leistungen abgeliefert, auch wenn es gegen WOB und VfB nicht glücklich endete.

    berlinclub: (…)
    4 Punkte bei 5:8 Toren.
    Also 0,8 Punkte pro Spiel u. 1:1,6 Tore.

    Scheint ne Berliner Spezialität zu sein, dieses Herumgerechne (Stichwort „Abstiegskoeffizient“). Es hinkt nur, weil eine „Formermittlung“ auf rechnerischer Basis immer gewisse Faktoren nicht berücksichtigen kann, und dabei denke ich nicht nur an Guido W., der vor Wochenfrist drei klare Strafstöße nicht gab. Letzten Endes ist jede Hochrechnung zum Scheitern verurteilt (habe ein bisschen mit historischen Daten gespielt…), weil es keine von außen als markant geltende Kriterien gibt. Die Rechnung legt beispielsweise fünf Spiele zur Formermittlung fest – warum nicht eins mehr oder weniger? Aber das hast Du ja bereits evolviert…

    Teo: jetzt aber kann es nur eins geben: bedingungslose unterstützung für die zwei verbliebenen heimspiele. statt der (auch hier) spürbaren lethargie brauchen wir jetzt eine “ANTI-DEPPEN”-offensive!

    Im Prinzip ja richtig, aber an Ultra-mäßigem Wir-singen-grundsätzlich-egal-wie-das-Spiel-läuft werde ich mich nicht beteiligen. Die Mannschaft soll von dem bisschen, das sie während des Spiels von den Rängen mitbekommt, ruhig erfahren, wie es nach außen wirkt, was sie da abliefert. Wenigstens ein bisschen Hilfestellung zur Selbsteinschätzung.

    Das Stichwort Lethargie scheint mir aber ganz gut zu beschreiben, was wohl mit der Mannschaft in Freiburg los war. Vielleicht hat es sich der eine oder andere Protagonist wohl leichter vorgestellt, die Punkte aus dem Breisgau mitzunehmen. (Ironie ON)Und mein Tipp stimmte ja auch, der Club machte zwei Tore, Freiburg eins. (Ironie OFF)

    Dass die Mannschaft nach einer verschlafenen Halbzeit wiederkommen kann, hat sie sowohl in Berlin als auch in Bremen gezeigt. Und gerade Berlin ist ein gutes Beispiel dafür, dass sie auch mal da sein kann, wenn es darum geht. Was mir noch eher Kummer bereitet: Im Augenblick sind unsere Jungs die, die da unten drin noch die beste Tordifferenz haben (von der Alten Dame einmal abgesehen), aber DH scheint mir erfahren und clever genug, sich nicht darauf zu verlassen.

    Ich denke (bzw. befürchte), dass vom Gastspiel in HH alles abhängen wird (welches vom Verlauf her wohl auch nicht unabhängig vom Resultat der Gastgeber gegen die Londoner abhängt); gegen den BVB wäre ich über mehr als einen Punkt überrascht, und wie das letzte Spiel gegen Köln verläuft, dürfte von der Konstellation abhängen, die die Tabelle hergibt. Sollte nach 33 Spielen der letzte Spieltag entscheiden, dann habe ich eine Woche, mir eine Karte vom Erzgebirge zu kaufen, um mich auf den FC Holzmichl vorzubereiten – hilft vielleicht gegen das 99-Problem, als die Nichtabstiegsfeier vorbereitet, aber (aus bestimmten Gründen) nicht so recht abgehalten wurde. Aber auch dieser Prognose mag ich nicht so recht trauen: Immerhin haben wir es bei unserer Mannschaft mit Serienbrechern zu tun: Noch nie haben SCF und FCN zwei Jahre nach einander in derselben Liga gespielt – bis letztes Jahr. Leverkusen kam ungeschlagen zum Club (am ersten Spieltag nicht weiter beeindruckend, am 25. schon). Und seit 16 Jahren hatte der Club sein letztes Heimspiel vor Weihnachten nicht mehr verloren. Alles in allem bringt aber Kaffeesatzleserei nix.

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  16. Ismaier sagt:

    Hat schon mal jemand weitergedacht. Sollten wir nicht absteigen, was wird dann in der nächsten Saison, wenn die ganzen Söldner (Leihspieler) weg sind? Woher sollen dann wirkliche, mehr als nötige Verstärkungen herkommen und bezahlt werden. Da ist doch schon vorauszusehen, dass spätesten nächstes Jahr der Abstieg vorprogrammiert ist.

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  17. Optimist sagt:

    Teo: ich hätte es dieser mannschaft gegönnt, nicht diesen finalen stress zu haben

    Och naja, der Mannschaft nach diesem Auftritt schon, aber mir bzw. uns als Fans hätte ich das gerne erspart… :mrgreen:

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  18. Frank sagt:

    @Alexander
    Absolut treffend analysiert.

    Finde auch, dass das Grundübel in der Kader-Zusammenstellung vor der Saison liegt. Wenngleich die Jugendwelle natürlich sehr sympathisch ist. Außer Schäfer scheint aber keiner Impulse setzen zu können.

    So befinden sich die Hinterlassenschaften von drei Trainern im Kader. Da gibt es einen Charisteas, der von Anschaffung und Unterhalt eigentlich ein großer Führungsspieler sein müsste. Ist er aber definitiv nicht. Dann ist da noch die Ex-Bielefeld-Fraktion mit Boakye und Eigler. Letzerer war und ist ja auch nicht billig. Könnte auch ein Führungsspieler sein. Ist er aber nicht. Dann haben wir noch einen Broich, den Oenning gerne als Führungsspieler gesehen hätte. Ist er aber nicht. Dies spricht meiner Meinung nach dafür, dass mehr Meinungsvielfalt auf der Führungsebene wünschenswert wäre. Bader ist kein schlechter, und Bader-Bashing ist nicht angebracht. Aber er hat auch (noch?) nicht das Zeug zu ner One-Man-Show und begibt sich immer wieder in Abhängigkeiten zum jeweiligen Trainer.

    Ok. Zurück in die Gegenwart. Ob sich unser Glubb auf der Führungsebene sportlich breiter aufstellt, ist erst einmal wurscht. Jetzt gilt es erst einmal, ne andere Baustelle zu schließen. Der Leistungscrash in Freiburg macht richtig Angst. Eine Prognose hab ich nicht. Ist ohnehin nur noch ein Psycho-Spiel. Foto-Finish gut möglich. Relegation auch.
    Was mir Hoffnung macht, ist, dass Hecking diese Situation kennt, während Slomka und Herrlich Abstiegskampf-Frischlinge sind.

    Dass viele nach dem Freiburg-Spiel den Club schon unten sehen, liegt in der Natur der Sache. Das Auftreten der Mannschaft war halt auch dermaßen weit weg von Abstiegskampf. Aber einen Trend kann ich daraus nicht wirklich ableiten.
    Nach dem Mainz-Spiel sahen viele das Ziel schon erreicht. Doch die Wahrheit liegt wohl igendwo in der Mitte: Fifty-Fifty. Und Nuancen werden entscheiden.

    Ansonsten halte ich mich mit Prognosen zurück. Ich hab, ehrlich gesagt, keinen Plan, wie die Nummer ausgeht. Es geht nur noch um Nuancen. Foto-Finish gut möglich. Relegation ebenso. Diesen Leistungscrash in Freiburg konnte man so nicht erwarten.

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  19. So tragisch wie so manch anderer sehe ich die Lage nicht. Klar, es war kein gutes Spiel in Freiburg da die Breisgauer den “Laden dicht” gemacht haben. Nürnberg wollte es spielerisch lösen und krachte dabei auf eine Betonmauer. Das 1:0 unglücklich durch Maroh, dass 2:0 ein grober Schnitzer von Wolf der nicht passieren darf. Blöd!

    Ein Remis hätte aber von der Situation her auch nicht recht viel mehr gebracht. Am 29. Spieltag war der Club Sieger im Abstiegskampf, am 30. Spieltag Hannover und eben am Wochenende war es diesmal der SC Freiburg.

    Ich denke wir werden uns gegen Dortmund und Hamburg leichter tun als gegen die Beton anrührenden Freiburger. Von daher bin ich guter Hoffnung was den Klassenerhalt angeht.

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  20. mok sagt:

    Das wäre ja so schön,wenn wir uns tatsächlich gegen Dortmund und Hamburg leichter tuen würden.Jedoch kann ich da nicht so recht dran glauben.Dortmund wird es sich nicht nehmen lassen,da ganz oben weiter mit zu mischen,daher rechne ich auch maximal mit einem Punkt. Auch Hamburg steht unheimlich unter Druck und wird sich solche Spiele wie zu letzt in der Bundesliga nicht mehr erlauben dürfen.(wer weiß,was da noch so passiert in Sachen Trainer)
    Die einzige große Chance auf einen Dreier sehen ich gegen Köln,da diese sowieso irgendwo im Nirgendwo rumdümpeln und ziemliche Überraschungskinder sind.mal hui,mal pfui.Also auch das könnte in die Hose gehen.

    Naja,ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.

    ich persönlich denke,dass es Freiburg packt,genau so wie Hannover und wir die Relegation spielen müssen.

    Bochum und die Hertha sind nicht mehr zu retten.

    Aber ist natürlich alles nur reine Prognose,und da es so wie gedacht meist eh nicht eintritt,hoffe ich ja doch noch auf den direkten Klassenerhalt.

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  21. belschanov sagt:

    Ich finde, man sollte Dortmund und Hamburg nicht unterschätzen.

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  22. Dortmund steht nun auch unter selbstgemachten Druck. Konnte man gut in Mainz und gegen Hoffenheim beobachten. Von daher ist alles offen. Beim HSV schepperts auch gewaltig + UEFA-Cup….schaumermal.

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  23. belschanov: Ich finde, man sollte Dortmund und Hamburg nicht unterschätzen.

    Mach ich auch nicht. Ich glaube nur das sich der Club da im Spielaufbau/Kontern leichter tuen wird.

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  24. Solche Prognosen über die (für den Club) ideale Gemütslage beim Gegner sind doch (beim Club) müsig. Gehts für den Gegner um nichts, heisst es, dass wäre besonders schwer, da der dann locker aufspielen könne, geht es für den Gegner um alles, heißt es, das sei besonders schwer, da der Gegner alles gebe. Ist der Gegner stark besetzt, ist er nicht auf Augenhöhe, ist er schwach, heißt es, würde das dem Club nicht liegen, da man gegen schwache Gegner nicht das Spiel machen könne. – Fakt ist, dass wir gegen einen unter Druck stehenden (im Vergleich) schwachen Gegner in Freiburg ein besseres Ergebnis nicht erreicht haben und das – so auch die meisten Gazetten – vollkommen verdient, weil es der SCF gewesen sei, der von der ersten Minute an am Platz gezeigt habe, dass man dort wisse, worum es geht. Genau DAS darf man sich aber eigentlich in einem solchen Spiel nicht vorwerfen lassen – da bleibe ich dabei. Mag die Rückrunde unstreitig z.T. sehr ordentlich gelaufen sein und mag uns im Restprogramm auch noch eine Überraschung gelingen. Aber dieses Spiel machte mich einfach sauer. Auch ohne deswegen alles in Frage zu stellen. Aber fragen muss man schon, warum – wie hier ja oft genug angeprochen und auch seitens der Spieler oft genug selbst bestätigt – man “nicht von der ersten Minute an am Platz war”. Das darf einem angesichts der Bedeutung nicht passieren. Punkt. Aus. Ende. Meine Meinung.

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  25. Optimist sagt:

    Alexander | Clubfans United: Aber fragen muss man schon, warum – wie hier ja oft genug angeprochen und auch seitens der Spieler oft genug selbst bestätigt – man “nicht von der ersten Minute an am Platz war”. Das darf einem angesichts der Bedeutung nicht passieren.

    Nun, eine Erklärung ist, dass wir uns selbst ein Ei gelegt haben, bevor sich die Kräfteverhältnisse einpegeln konnten. Es ist ja oft so, dass die Heimmannschaft erst mal loslegt und das dann nach 10 Minuten abebbt, wenn nichts passiert. Dann stellt sich langsam Zweifel und Nervosität ein und die Gastmannschaft bekommt das Geschehen in den Griff.

    Leider ist halt was passiert, ohne das Freiburg was dafür konnte. Dann stellten sich die für Freiburg vorgesehenen Zweifel und Nervosität leider beim Gast ein und die Heimmannschaft bekam das Geschehen in den Griff. Das ist vielleicht eine Erklärung….

    Eine Entschuldigung darf das aber nicht sein, schließlich hat man noch 85 min. Zeit, das Spiel zu drehen! Außerdem muss ich doch dann ganz anders aus der Pause kommen…

    Anscheinend aber hat halt der Club nicht die Mittel, die Freiburger Betonmauer zu knacken. Siehe Hinspiel, siehe Bochumer Betonmauer in 2 Spielen. So gesehen bin ich froh, jetzt gegen Mannschaften spielen zu müssen, die nicht nur Beton anrühren und auf Nadelstiche setzen….

    Kraft meines Namens muss ich schließlich Optimist bleiben: Das wird schon irgendwie!

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  26. Bertl sagt:

    Fakt ist das der Trainer für die Leistung der Mannschaft verantwortlich ist.
    Fakt ist das DH bis jetzt gerade mal 4 Punkte mehr mit der Mannschaft geholt hat als Michael Oenning.
    Hierbei darf allerdings nicht übersehen werden das MOe keinen Breno und Ottl im Kader hatte.
    Fakt ist auch das die Abwehr seit dem Ausfall von Breno, genauso schlecht ist wie sie schon vor der Winterpause war.
    Vollkommen unverständlich ist für mich auch das ein Andy Wolf der seit Wochen schlecht spielt, jede Woche wieder auflaufen darf.
    Kapitän hin oder her, wenn wir abgestiegen sind interessiert keine Menschenseele wer der Kapitän war.

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  27. Der Tobi sagt:

    Das sage ich schon seit die ganze Zeit, der Verletzung von Breno war das schlimmste was uns in der Rückrunde passiert ist.
    Das ein Andi Wolf momentan nicht mal bei 50% seiner Leistung ist, er aber trotzdem immer spielt, kann nur DH beantworten. Kann mir aber nicht vorstellen das ein Nordveit das nicht besser könnte.

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  28. mok sagt:

    Vielleicht sollte man Mickael Tavares auch mal wieder eine Chance geben.
    Meiner Meinung nach ist es gut möglich,dass er vielleicht wieder etwas Ruhe rein bringt,trotz seiner zuletzt anscheinend nicht sonderlich guten Leistungen,naja,ein Versuch wäre es wert.

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  29. Manu sagt:

    so, habe gerade blickpunktsport geguckt. hecking hat es treffend analysiert: mannschaft war zu eingefahren, dachte es geht von selbst. jetzt zeigt er auf, dass dies nicht der fall ist.

    ich bin zversichtlich und habe die niederlage abgehakt. nach dieser blamage war ich trotzdem zielmlich sauer am sa und so.

    kleiner trost und eine abwechslung: sollten wir runter müssen, dann gibt es die mo-spiele auf dsf- äh sport1 :-) . es riecht nach endspiel gegen köln, da der bvb brennt und der hsv nach oben will…

    mal gucken. mut macht nur, dass 96, bochum (momentan) und hertha halt noch schlechter sind. hpffe, das ändert sich nicht bis zum 34. spieltag…

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  30. clubfanseit1965 sagt:

    Hab’ alle Eure Kommentare gelesen und finde meine Gedanken in vielen wieder. Am meisten aber bei Alexander: So sehe ich es auch.

    Und das Bauchgefühl, gestählt in 45 Jahren (!) konsequenter und nie das Gehirn ausschaltender Sympathie für unseren Club (das ist meine Interpretation von “Fan”)?

    Ich kann mir gut vorstellen, dass der Klassenerhalt noch klappt – ganz egal, ob es auf einem Nichtabstiegsplatz (sehe ich zu 80 %) oder über die Relegation (zu 30 %) geht … Wir packen es schon! Aber irgendwie bin ich einfach sauer, weil alles so nicht nötig gewesen wäre.

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  31. BSE08 sagt:

    @Steuergott: Deine Steuerschätzungen hörten sich aber auch schon mal besser an. War da nicht mal was mit 41 Punkten?

    Weiß gerade nicht, was ich von dem ganzen Mist halten soll. Irgendwie spukt mir die Saison im Kopf rum, als wir Leverkusen am vorletzten Spieltag aus der Meisterschaft kickten und uns selbst aus dem eigenen Schopfe rauszogen.
    Allerdings erwischte es uns damals im nächsten Jahr.

    Und diesmal? Wird sich auch nur derjenige retten, der sich am eigenen Schopfe rauszieht. In dieser Hinsicht macht aber einzig der SC Freiburg (und Hertha – gut, daß die wenigstens so weit weg sind) einen guten Eindruck.

    Irgendwie hab ich das Gefühl, wir bleiben mit viel Dusel drin.
    Falls nicht, dann hätte es uns wohl eh nächstes Jahr erwischt. Und überhaupt, eines ist gewiß: Der nächste Abstieg kommt bestimmt.

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  32. Steuergott sagt:

    An BEBSE08

    Meine Prognosen basierten auf der Annahme eines Sieges in Freiburg und eines Sieges gegen Wolfsburg…..

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  33. Claus sagt:

    Die hatte ich leider auch fest eingeplant, dann sähe es bedeutend rosiger aus. Sei’s drum, ich lasse die Planerei und nehme es wie es kommt. Was bleibt auch anderes übrig?

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  34. belschanov sagt:

    @Claus:

    Mal ne Frage: Planst du wirklich fest mit Club-Siegen?

    Wie lange bist du Club-Fan?

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  35. Der Tobi sagt:

    sehr gute Frage :) Beim Club muss man nehmen was man bekommt.

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  36. Optimist sagt:

    Manu: hecking hat es treffend analysiert: mannschaft war zu eingefahren, dachte es geht von selbst.

    Tja, wir haben leider nicht die Qualität, uns Arroganz leisten zu können. Wer haben die Spieler denn geglaubt, wer sie sind? Man muss nur mal zurückschauen auf letzte Saison: Freiburg war in der 2. Liga das überragende Team und hat sich – wie wir – personell kaum verändert. Wie sollten wir dann dort locker gewinnen können? Das geht nur mit absoluter Leistungsbereitschaft und mannschaftlicher Geschlossenheit – auch gegen vermeintlich schwächere Mitglieder des Oberhauses.

    Ich kann diese Selbstüberschätzung nicht nachvollziehen. Das komische ist, dass ich das aufgrund der Stimmungslage im Vorfeld eigentlich immer schon kommen sehe. Sehen das die Verantwortlichen nicht? Kann man da nicht gegensteuern?

    Ich bin eigentlich immer noch fassungslos, wie man diesen Matchball so leichtfertig vergeben konnte. Ähnlich fassungslos, wie nach dem Abstieg 2008….

    Doch ich glaube, dass diesmal die Mannschaft und ihr Umfeld nicht zerrüttet sind, wie vor Weihnachten, wie 2008. Daher wird das noch klappen!

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  37. Juwe sagt:

    Mich wurmt auch unheimlich einer Mannschaft wie Freiburg 6! Punkte in dieser Saison auf dem Silbertablett serviert zu haben. Einem direkten Konkurrenten. Nach der bitteren Heimniederlage in der Hinrunde habe ich einfach ein anderes Auftreten erwartet, nämlich etwas gutzumachen!

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  38. regi sagt:

    belschanov: @Claus:Mal ne Frage: Planst du wirklich fest mit Club-Siegen?Wie lange bist du Club-Fan?

    Das schoß mir gerade auch durch den Kopf, nachdem ich Steuergottes und Clausis Kommentare gelesen hatte. Ach die unbedarfte Jugend! Wenn ich doch nur wieder jung wäre …

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  39. Claus sagt:

    belschanov: @Claus:Mal ne Frage: Planst du wirklich fest mit Club-Siegen?

    Auch wenn es Dich überrascht: Hin und wieder schon.

    belschanov:
    Wie lange bist du Club-Fan?

    Die harte Phase begann 1977.

    @regi: Kein Kommentar.

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  40. Armin sagt:

    Ja Sackelzement, anders kann man es nicht sagen. Das letzte Mal dass der Club ein “Endspiel” gewonnen hat und mit der richtigen Einstellung in selbiges gegeangen ist war das Pokalendspiel 2007.

    SNa, gan z stimmt das natürlich nicht, letztes Jahr die Relegationsspiele waren auch gut, aber warum tun wir uns immer wieder im Abstiegskampf so schwer? Auch beim letzten Mal immer wieder vermeintliche Endspiele gegen die Gegner mit hinten drin und jedesmal vergeigen es die Spieler, jedesmal sind wir nicht von Anfang an auf dem Platz, stimmt die kämpferische Einstellung nicht usw. Das gibt einem schon zu denken, was läuft beim Club schief, dass die Spieler oft den Ernst einer Situation nicht erkennen? Warum gibt es immer wieder Spiele, die die Mannschaft nur spielerisch lösen mag?

    Da ist es fast egal wer auf der Trainerbank sitzt, ob der harte Hund Meyer, der Systemtrainer TvH, der Jugend- und Spielerfreund Oenning oder jetzt Hecking, es ändert sich fast nichts.

    Eine kleine Theorie von mir hängt mit dem Pokalsieg zusammen, aber so viele Pokalsieger sind doch gar nicht mehr da, andererseits echte Leistungsträger haben sich neben den Pokalsiegern auch noch nicht etabliert, vielleicht hat es doch etwas mit dem Pokalsieg zu tun? Damals haben Leute wie Schäfer, Wolf, Pinola, Mintal am ganz großen Fußball geschnuppert, fühlten sich schon im Fußballolymp angekommen. Es gibt aber nur wenige, die nach so einem Erfolg noch mehr wollen, jetzt erst recht härter an sich arbeiten, viele denken, sie hätten etwas erreicht und wären nun wer. Dass Erfolge von gestern heute gar nichts mehr gelten, das erkennt man oft zu spät. Die Tendenz sich selbst zu überschätzen ist gefährlich, leider passiert das den Spielern beim Club sehr oft.

    Man glaubt etwas zu seinund sieht die Notwendigkeit erst noch etwas werden zu wollen nicht mehr deutlich genug. Passiert uns das jetzt wieder? Haben einige im Team nach dem Sieg gegen Leverkusen und dem Unentschieden gegen Mainz schon geglaubt, dass wir nicht mehr absteigen können? Haben das Unentschieden gegen die “großen” Bayern und der Sieg gegen die bis dahin ungeschlagenen Leverkusener wieder den Bazillus des Übermutes eingeschleust?

    Noch kann die Mannschaft den Vorwurf der Überheblichkeit widerlegen, es wird jetzt aber sehr schwer, die nächsten beiden Spiele gegen Dortmund und Hamburg werden zeigen wieviel Charakter in der Mannschaft stecken, wobei der wirkliche Test gegen Köln ansteht, egal wo wir vor dem letzten Spieltag stehen, gegen Köln wird der Charakter der Mannschaft deutlich werden.

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