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Wir melden uns vom Abgrund

»Hallo, hier ist Nürnberg. Wir melden uns vom Abgrund« Günther Koch, 31. Mai 1999. Und “Hallo” da sind wir wieder, der Abgrund hat uns wieder. Ist es nicht wirklich manchmal Scheiße Clubfan zu sein? Und kann man das Gefühl noch steigern? Ja, man kann. Gemeinsam in der Allianz-Arena an einem 1. Mai 2010 mit Stefan die Bayern den Meistertitel feiern sehen, während man am Live-Ticker und “Liga Total” (die uns eingeladen hatten) den Club von einem HSV demontiert sehen muss.

Ich erwarte kein Mitleid. Hätte man sich ja denken können. Hätte … Aber als man sich - als ewig die Realität verleugnender Optimist - sagte “Klar kann es zum worst case kommen: die Bayern werden vorzeitig Meister, der Club vergeigt die gute Ausgangsposition im Abstiegskampf”, will man ja nicht abergläubisch sein… Klar hätte man sich denken können, dass es eben der Club ist. Mag man mir also mangelnden (Aber-)Glauben vorwerfen.

Der Club hat brutal enttäuscht, nicht nur in Hamburg, aber auch. Sich dem HSV geschlagen geben müssen nach einem Fight wäre ok gewesen. Nach 25 Minuten im Live-Ticker von einer desolaten Vorstellung lesen zu müssen, von “Schläfrigkeit” gegen einen Gegner, der gerade mal vor 2 Tagen eine beinharte Europapokal-Tour mit depremierenden Ausgang nach Wochen von Pleiten, Pech und Pannen einstecken musste, ist - da wiederhole ich mich ungern - nicht akzeptabel.

Das Fazit der Saison wird - das haben Stefan und ich abgemacht - erst nach der Messe erfolgen, die evtl. erst nach der Relegation gelesen werden muss. Die Kerben in der Fanseele sind aber jetzt schon wieder eingeschnitten. Es ist nicht die Frage fehlenden Realitätssinnes, denn es war jedenfalls mir vom ersten Spieltag an bewusst, dass das “Versprechen” der Verantwortlichen, es ginge einzig gegen den Abstieg, ernst gemeint war. Aber wie man sich insbesondere gegen Freiburg und Hamburg präsentierte, ist maßlos frustrierend. Eine Mannschaft, die wieder einmal nicht in der Lage ist, die Fokussierung, Euphorie und Leidenschaft, die die eigenen Fans vorleben, in ein Spiel zu investieren. Nicht die erste Mannschaft im Übrigen der letzten Jahre, die dieses Syndrom an den Tag legt. Und da darf man gern mal an das Spiel gegen Schalke im Saisonfinale von gerade 2 Jahren denken. Das gibt zu denken.

Den Mindestlohn, den belschanov einfordert, kann es am Ende doch noch geben. Läuft es mal überraschend positiv, wie eben bei der letzten Ach-und-Krach-Korrektur des titulierten “Betriebsunfalls”. Dann kann es in der Relegation oder sogar irgendwie am Ende sogar noch direkt klappen. Das ist nicht unmöglich, wir sind hier nicht im Mystischen und wir ja auch letztes Jahr irgendwie aufgestiegen, aber versöhnen wird es nicht wirklich. Denn nicht das “Ergebnis” enttäuschte, sondern die Entwicklung – die Verkündung und Beerdigung von Konzepten und Versprechen. Aber all das soll nach dem (final) letzten Spieltag erörtert werden.

Manche sind so frustriert, dass sie aktuell die Gefolgschaft ‘ihrem’ Club verweigern wollen. Doch wer ist denn ‘unser’ Club? Bader? Schäfer? Wolf? Mintal? Hecking? – Sicher sind sie aktuell die Protagonisten, aber die sind im Zweifel schneller weg als man gucken kann. Bleiben werden du und ich, die Leute in der Nordkurve, die Grantler in den Kneipen, die Kiebitze, die Ewigtreuen im Gärtla. Ne, weglaufen, aufgeben? Das geht doch gar nicht.

“Wir sind der Club” – und “wir”, das muss man schon wieder mal sagen, Geschichte wiederholt sich offenbar doch, das sind nicht die, die sich offenbar nicht in der Lage sehen diese Leidenschaft und Verbundenheit in Leistung zu kanalsieren. Ich sage nicht “Erfolg”, ich verlange lediglich “Leistung”, Einsatz und durch die Art und Weise der Darbringung den Respekt, den die Fans ihnen auch zollen, indem sie sich in die Clubfarben werfen, auf Auswärtsspiele fahren oder sich schlicht als Clubfan wieder mal den Schmähungen in der Republik stellen.

Ich für meinen Teil werde nächstes Jahr wieder da sein. Denn eines ist mir bei meinem Trip nach München auch klar geworden: Auch wenn man sich manchmal nach solchen Erfolgen sehnt, aber… Tauschen möchte ich nicht, ich bin eben Clubberer und werd es bleiben.

     

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Kommentare (62)

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  1. paule sagt:

    Ich weiss noch nicht, wie die nächste Woche überstehe, aber Samstag zum “letzten Gefecht” bin ich da, ich befürchte, ich taumle gnadenlos mit in Liga Zwei. Hoffung gleich null.

    So, und jetzt: Wir gewinnen 2-1, und Bochum schiesst in letzter Minute auch das 2-1 gegen H96.

    Scheiss Saison. Platz 15.

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  2. JayJay sagt:

    Mir tut es leid um die Fans, insbesondere Alexander, der hier sehr viel Herzblut und Arbeit reinsteckt…

    Das Jugendkonzept ist wohl begraben. Farmteam von Bayer(n) zu sein ist keine zukunftstragende Idee. Altlasten werden nun schon 3 Jahre mitgeschleppt. Wie würde das in der nächsten Saison weitergehen? Wahrscheinlich wäre ein Abstieg auch sehr reinigend…

    Ich bewundere Eure Leidensfähigkeit. Respekt! Die Mannschaft hat den Charaktertest nicht bestanden. Wenn es drauf ankommt versagt der Club regelmäßig. Das ist zumindest mein Eindruck und der Unterschied zu der Mannschaft meines Herzens…

    Ehrliche, mitleidende Grüße aus Frankfurt.

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  3. Claus sagt:

    Wir stehen also wieder mal am Abgrund. Hoffentlich sind wir nächstes WE nicht schon einen Schritt weiter.

    JayJay: Wie würde das in der nächsten Saison weitergehen?

    Die Frage habe ich mir auch schon gestellt (und ich bin da natürlich nicht der einzige). Ehrliche Antwort: Keine Ahnung!
    Wenn die Klasse gehalten wird, können wir uns auf eine ähnliche Saison einstellen wie die fast abgelaufene, wahrscheinlich eher schlimmer. Dann werden uns die Bayern zur Winterpause wieder mit Leihspielern aushelfen müssen, Geld zur Verpflichtung vernünftiger Spieler ist ja nicht vorhanden. Vielleicht sollte der Club dafür mal eine Anleihe auflegen?

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  4. Gretl sagt:

    Hach, du bringst es mal wieder auf den Punkt.
    Und irgendwie haben wir alle nen Batscher…
    Aber das Bild macht so einiges wieder wett, jawoll :-P

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  5. Karl Pass sagt:

    Also am Samstag war ich auch echt bedient…
    Aber mittlerweile denk ich mir Köln ist halt Finale . Dann soll bitte bitte noch Bochum gegen 96 gewinnen. Und wenn nicht… dann nicht…

    Kleine Bitte noch… lasst doch dieses andauernde Köpfe fordern…
    Hecking ist ein patenter Mann… Önning war auch einer… Heesen fand ich jetzt nicht so toll und Maier war der beste… Nen besseren werden wir auf Jahre nicht mehr kriegen… Aber jedes halbe Jahr von vorn anfangen weil es nicht läuft ist glaube ich falsch… Es könnte ja auch nicht laufen weil(!) mann jedes halbe Jahr von vorne anfängt.

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  6. Juwe sagt:

    Der Unterschied zu diesem überraschend bitteren Abstieg 1999 könnte sein, ich denke die Spieler kommen diesmal gar nicht auf den Gedanken, es könnte im letzten Spiel irgendwie und sowieso reichen. Sondern nur wenn…..ja auf ins letzte Gefecht!

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  7. Juwe sagt:

    Es wäre ja auch unmännlich gewesen mal 1 Spieltag vor Saisonende gesichert zu sein. Durchschnitt ist eben für andere da…einfach so drinbleiben.

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  8. exilclubberer sagt:

    Und jährlich grüsst das Murmeltier….und zum Thema “Wir melden uns vom Abgrund”:

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  9. Optimist sagt:

    Ich finde, zum Ende der Saison ist es der allübergreifenden Fairness geschuldet, endlich auch einmal von einem Trainerwechsel eines Konkurrenten zu profitieren: Lieber Darius, mach Deine Bochumer so flott, dass H96 nicht gewinnt, sondern Deine Jungs knapp.

    Wenn dann unsere Leistungsverweigerer noch einen Funken Ehre haben und Köln doch (klar) besiegen, dann wird alles gut.

    Wir haben es weiterhin selbst in der Hand, lediglich die Länge der Galgenfrist liegt nicht an uns (90 oder 270 Minuten).

    Ein kollektives “Kopf hoch” sollte nicht nur das Team erfassen. Wie hatte Hecking berichtet: “In Hannover laufen alle mit einer Zuversicht rum, als sei H96 schon gerettet.” Und – was ist passiert: Gladbach wurde 6:1 heimgeschickt. In Franken dagegen laufen alle rum, als sei der Club bereits abgestiegen. Und – was ist passiert: Der HSV hat uns 4:0 heimgeschickt. Vielleicht überträgt sich ja die Befindlichkeit des Umfelds auf die Mannschaft…

    KOPF HOCH UND KÄMPFEN!

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  10. Optimist: Ein kollektives “Kopf hoch” sollte nicht nur das Team erfassen. Wie hatte Hecking berichtet: “In Hannover laufen alle mit einer Zuversicht rum, als sei H96 schon gerettet.” Und – was ist passiert: Gladbach wurde 6:1 heimgeschickt. In Franken dagegen laufen alle rum, als sei der Club bereits abgestiegen. Und – was ist passiert: Der HSV hat uns 4:0 heimgeschickt. Vielleicht überträgt sich ja die Befindlichkeit des Umfelds auf die Mannschaft…

    Nach Freiburg sind sie mit der Einstellung der größtmöglichen Zuversicht und Lockerheit gefahren, das brauch ich nicht noch mal.

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  11. berlinclub sagt:

    Tja Alexander, ‘wer’ ist denn unser Club, fragst Du. Zurecht.
    Für mich ist es so, wie wohl für einige (viele?) andere auch: Der Club selbst ist der Club – egal wer am Ruder steht, wer auf dem Platz die Bayern ärgert und gegen Freiburg abschenkt.

    Nachdem ich 1970 zum ersten Mal im Stadion war (Regionalliga Süd gegen Wacker München und kurz darauf in der E-Jugend des Clubs debütierte) habe ich schon mehrere Male versucht, dem Club den besonders privilegierten Status in meinem Dasein zu versagen – geschafft habe ich das nie – egal wie oft ich umgezogen bin, egal wie oft ich versucht hatte, mich mit dem neuen “Heimatverein” näher anzufreunden. Es gelang mir nicht mal, als ich wegen eines Umzugs ab der C-Jugend bei Mainz 05 aktiv weiterkickte.

    Der Club bleibt halt der Club. Auch wenn ich belschanovs Abwanderungsdrohungen gut verstehe – gelingen würde es mir jedenfalls eh nicht.

    Und weil ich das weiß vergesse ich mal die letzten Spiele und leide am Samstag bis zuletzt mit, getrieben von der Hoffnung, in der 89. Minute beim Stand von 0:1 noch zwei Glückstore von den Ruhmreichen und deren Klassenerhalt bejubeln zu können.

    Und wenn alles danebengeht – na dann machen wir hier Kassensturz, übertreffen uns vermutlich alle gegenseitig in Wut, Trauer, Scham und Frust.

    Aber danach quetschen wir uns alle wieder neue Konzeptionen für die kommenden Jahre der Konsolidierung und der Geburt einer neuen, jungen, erfolgreichen Mannschaft aus den Hirnwindungen ;-)

    Ach der Club… Unser geliebter “1. FC Borderline Nürnberg”

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  12. Glubberer sagt:

    kämpft, kämpft, kämpft, kämpft, kämpft!

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  13. Optimist sagt:

    Alexander | Clubfans United: Nach Freiburg sind sie mit der Einstellung der größtmöglichen Zuversicht und Lockerheit gefahren, das brauch ich nicht noch mal.

    Ich kann aber auch nicht sagen: Was solls, das wird eh nichts und den Kopf hängen lassen;
    man beachte die Kernaussage: …UND KÄMPFEN!
    bisher hieß es eher laissez faire, das kommt von selbst.

    Aber im Prinzip hast Du recht: Bochum sagte vor dem Spiel gegen uns: Wir müssen nicht gewinnen… man sieht, wohin es sie gebracht hat. Der Club ist mit der selben Haltung ebenfalls abgestürzt. Daher sag ich nicht: “lasst es locker angehen”, sondern “Kämpft!” aber mit dem Bewusstsein, dass noch nichts verloren ist, also “Kopf hoch!”

    Es betrübt mich sehr, zwischen den Zeilen Deine Niedergeschlagenheit herauszulesen: Kopf hoch! ;-)

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  14. Optimist: Es betrübt mich sehr, zwischen den Zeilen Deine Niedergeschlagenheit herauszulesen: Kopf hoch!

    Meine Niedergeschlagenheit drückt sich eher in dem undefinierten Bedürfnis aus, dies “niederschlagend” zum Ausdruck zu bringen. Ist natürlich nur bildlich gemeint, aber ich mehr stocksauer als traurig, um das mal so zu formulieren.

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  15. Aber auch mal was Erfrischendes dazwischen von meiner Stipvisite ins Frankenland gestern auf einer Kommunionsfeier in Erlangen. Frage an den 11jährigen Bub: “Und? Bist am Ende a a Bayern-Fan?” – sagt er “Wus? Ach geh weider! Ich bin a Clubberer” :-)

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  16. Optimist sagt:

    Alexander | Clubfans United: mehr stocksauer als traurig

    Fassungslos, das war mein erstes Befinden. Ich war nicht einmal in der Lage, sauer zu sein. Es wandelt sich in ein undefinierbares Gefühl: “Jetzt kommt eine Reaktion” und wird zu Trotz. Ich hoffe auch beim Team!

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  17. BSE08 sagt:

    Wir haben objektiv immer noch nahezu alle Trümpfe in der Hand. Für Köln ist die Saison vorbei und wir haben ein Heimspiel. Das brauchen wir bloß zu gewinnen und die Relegation ist schon mal gebongt – wenn nicht mehr. Damit nicht mehr geht, müßte Hannover schon gewinnen.

    Verdammt, ein Sieg wird doch wohl möglich sein. Das muß unter diesen Umständen einfach gehen!

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  18. Optimist sagt:

    BSE08: Verdammt, ein Sieg wird doch wohl möglich sein. Das muß unter diesen Umständen einfach gehen!

    …und sollten wir mit einem Sieg doch noch in die Relegation müssen (weil das ja nicht mehr in unserer Hand liegt), dann haben wir zumindest wieder einen positiven Trend (oder Reiz) und können auch eine erfolgreiche Relegation erhoffen.

    Schwarz sehe ich nur, wenn wir wieder verlieren und die Relegation nur erreichen, weil Bochum noch schlechter war. Dann sind wir wohl nur Kanonenfutter für die Jungs aus der Puppenkiste, weil die Psyche dann streikt….

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  19. Christian sagt:

    Lieber paule, auch ich weiß nicht, wie ich diese Woche überstehe. Die danach wird vielleicht noch schlimmer …

    Ich habe das Spiel in Hamburg dem Fußballgott sei Dank nicht gesehen, aber mir schwante, dass die Hamburger nach ihrem internationalen Scheitern am Donnerstag in Fulham in ihrem letzten Spiel vor heimischer Kulisse nochmals um die Ehre spielen wollen. Noch für 25 Minuten Puste hat ja gegen diese Nürnberger Mannschaft, die sich bereits im Auflösungsprozess und Zerfallsstadium befindet, auch gereicht.

    Die verbliebenen Möglichkeiten für den Klassenerhalt haben andere längst vor mir durchgerechnet, ich will mich daher nicht mit Wahrscheinlichkeitsrechnung aufhalten. Es braucht schon ein kleines Wunder. Wenn diese Mannschaft den Geißbock am Samstag nicht abschießt, dann sollte man sich für die Tage der Relegation etwas besseres vornehmen, als sich das Elend vor Augen zu führen. Vielleicht ereignen sich Wunder ja wahrscheinlicher, wenn man (darüber) wegsieht.

    Ganz gleich was das letzte oder die drei letzten Spiele noch bringen, ich will nicht vergessen, dass Herr Bader nach dem Abstieg 2008 von einem “Betriebsunfall” gesprochen hat. Ich will aber nicht nachtragend sein, dass er wohl die Entlassung Hans Meyers maßgeblich mitbewirkt hat. Dennoch ist es Bader mitnichten gelungen diesen “Betriebsunfall” zu beheben. Dieses, seine Wort vom “Betriebsunfall” halte ich heute für Augenwischerei und will es ihm nicht vergessen. Nach Meyer hat er Oenning seinem Konzept von Jugend und Leiharbeit geopfert, davor vielleicht auch schon von Heesen.

    Daher wünsche ich mir, dass Herr Bader, aber auch andere, im Gegensatz zu Bader Unprofessionelle in diesem Präsidium gehen, damit der Club bald kein provinzieller Honoratiorenverein mehr ist. Herr Roth hat dies in die Wege geleitet, nun ist es an den Herren Schäfer, Schneider und Konsorten sich überflüssig zu machen. Von Geschäften mögen sie vielleicht etwas verstehen, von Fußball zu wenig.

    Wenn ich mir vom Fußballgott etwas wünschen darf, dann zuerst seine Gnade mit dem Club und seinen Fans! Am besten schon am Samstag! Heiliger Heiner Stuhlfauth, bitte für uns Cluberer! Heiliger Max Morlock, gib dem Geißbock wieder einen Klapps, dann klappt’s!

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  20. Juwe sagt:

    Also wenn der FCN es unter solchen Umständen noch nichtmal schafft Köln zuhause zu bezwingen, dann glaube ich ab sofort an einen Fußballgott, weil dann hat es diese Rumpeltruppe wirklich nicht verdient und geht zu Recht runter dorthin, wo sie hingehört. Mehr Gerechtigkeit im Fußball könnte es folglich gar nicht geben. Wenn sich wenigstens alle in jedem Spiel so zerreißen würden wie Frantz. Wenigstens das… Mich ödet die Einstellung der Mannschaft die letzen Spiele dermaßen an

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  21. berlinclub sagt:

    Ich fürchte ja, dass es nicht an der Einstellung der Mannschaft lag – denn das würde ja implizit bedeuten, dass sie anders könnte, wenn sie wollte.
    Schön wär’s.

    Vielleicht war die Einstimmung auf die Spiele die falsche (“locker bleiben, taktisch und spielerisch lösen”, “die anderen haben den Druck” etc.pp.), aber es steht zu befürchten, dass die Mannschaft nicht anders KONNTE. Lähmung allenthalben.

    Für jeden der am Samstag im Innenraum befindlichen Clubspieler muss Hecking die passende Rakete finden, sie anbringen und auch zünden. Sie MÜSSEN einfach bis zum Blutgeschmack im Mund rennen, checken, glauben, kämpfen, rackern und sich gegenseitig auch noch in der Nachspielzeit mitreißen – sonst sehe ich absolut keine Chance.

    Denn diese unfassbare Lähmung, diese Lethargie, dieses Nicht-KÖNNEN ist das Problem dieser Truppe – vor allem hinsichtlich Samstag und der möglicherweise bevorstehenden Spiele gegen die hochmotivierten Wuseler von der Pupsburger Augenkiste.

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  22. Manu sagt:

    Manche genga in ihr Erbat
    Jede Wochen jeden Toch
    Des wennst 45 Johr gmacht hast
    Viel hast net als an Schlach
    Danach gengas in Pension
    Krüppel, krumm, krank und kaputt
    Und ich geh Samstag Nachmittag a bissler zu meim Glubb

    Ich bin a Glubberer
    Und ich wärs immer bleim
    Ogmalt hab ich schwarz und rot mei Fensterscheibn
    Mei Nachbarn sochn ich köra in a Therapie
    Und an jeds Münchner Auto bruns ma ar weng hie

    Manche haue sich a Creme und a Lotion auf die haut
    Fingerdick damit der tod net aus jeder Falten schaut
    Manche retouschieren ihr Foto für a Ehe Stiebuck
    Mei Haut is rot, vom Dreck oft schwarz
    Weil des sind die Farbn vom Glubb

    Ich bin a Glubberer
    Mei Herz hängt an ihm dro
    Und statt am Kruzefix da hängt der Entnmo
    An meiner Wänd längst groß als Farbfotografie
    Und an jeds Münchner Auto bruns ma ar weng hie

    Manche siechst im Schweinsgalopp
    So als dets ihna präsiern
    So bald sich mal a weng was rührt
    in die Ottostraß maschiern
    An Fufzger zahlst da locker
    Für an anzigen Katzenshop
    Werdz haas in meiner Hosn
    Geh ich a weng zum Glubb

    Ich bin a Glubberer
    Und ich wärs immer bleim
    Ogmalt hab ich schwarz und rot mei Fensterscheibn
    Mei Nachbarn sochn ich köra in a Therapie
    Und an jeds Münchner Auto bruns ma ar weng hie

    Manche beten sich an ab
    Jeden Suntach in der Kerch
    Sie simmer so sympatisch
    Wie frier Frusch und die Sterch

    Manche boden im Weihwasser
    Was net ob des so guod tut
    Wenn ich bet
    dann bet ich höchsten um zwa Punkte für meim Glubb

    Ich bin a Glubberer
    Und ich wärs immer bleim
    Ogmalt hab ich schwarz und rot mei Fensterscheibn
    Mei Nachbarn sochn ich köra in a Therapie
    Und an jeds Münchner Auto bruns ma ar weng hie

    Manche siechst in Himalaya fliechen
    Weil?s höcher nimmer geht
    Alle mit am mordstrum Buckel
    Des is des Sauerstoffgerät
    Mitm klettern hab ich nix am hut
    Mir langt mei Schmausenbuck
    Dort bin ich blitzschnell drunten
    Und habs net weit zum Glubb

    Ich bin a Glubberer
    Und ich wärs immer bleim
    Ogmalt hab ich schwarz und rot mei Fensterscheibn
    Mei Nachbarn sochn ich köra in a Therapie
    Und an jeds Münchner Auto bruns ma ar weng hie

    Manche kochen auf chinesisch
    weil des is der letzte Schrei
    Wenn ich koch
    Dann blos französisch
    A Bullion mit am Ei
    Und will i ma was werklich gouds
    Der Gschmack is absolut
    Vor am Sardineweckla
    Drassen bei mam Glubb

    Ich bin a Glubberer
    Und ich wärs immer bleim
    Ogmalt hab ich schwarz und rot mei Fensterscheibn
    Mei Nachbarn sochn ich köra in a Therapie
    Und an jeds Münchner Auto bruns ma ar weng hie

    Manche genga in die Berch
    Und da fahrns a bisla Ski
    Manche springa mit am Fallschirm
    Wenn a zou bleibt dann sins hie
    Manche laffen hundert Meter
    In am anzigen Katzenspourt
    Und ich laf Samstag Nachmittag
    Von der Strassaboh zum Glubb

    Ich bin a Glubberer
    Und ich wärs immer bleim
    Ogmalt hab ich schwarz und rot mei Fensterscheibn
    Mei Nachbarn sochn ich köra in a Therapie
    Und an jeds Münchner Auto bruns ma ar weng hie

    Manche ham an Orsch so hart
    Dass de denkst ich glab ich spin
    Doch wenst drauf haust
    Merkst sofort
    Sie ham an Flachmann hinten drin
    Ich drink a mal gern a Schnäpsler
    Ich mach a mal gern an Schluck
    Blos an Vullrausch hab ich selten
    Weil der gwinnt net oft mei Glubb

    Ich bin a Glubberer
    Und ich wärs immer bleim
    Ogmalt hab ich schwarz und rot mei Fensterscheibn
    Mei Nachbarn sochn ich köra in a Therapie
    Und an jeds Münchner Auto bruns ma ar weng hie

    Manche förchten sich vom Tod
    Manche förchten sich vom Sterben
    Andere warten scho lang draf
    Gibt?s a bißler was zu erben
    Ich hab ka Angst
    Wenn ich amal
    Da auf mein siech beglich
    Ich was der Heiner Stuhlfart und der Strehl warten auf mich

    Ich bin Glubbberer
    Des ganze Abstiegskwaf
    Des is ma worscht
    Weil nächst Johr steich ma wieder auf
    Mir komma wiedder und zwar unter aller Garandie
    Und an jeds Münchner Auto bruns ma wiedder hie

    Und an jeds Münchner Auto bruns ma wiedder hie

    Und an jeds Münchner Auto bruns ma wiedder hie

    Songtexte von Maximilian Kerner

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  23. Manu sagt:

    also freunde, sollten wir am samstag direkt runter müssen, dann erinnert euch an folgende zeilen:

    Ich bin Glubbberer
    Des ganze Abstiegskwaf
    Des is ma worscht
    Weil nächst Johr steich ma wieder auf
    Mir komma wiedder und zwar unter aller Garandie
    Und an jeds Münchner Auto bruns ma wiedder hie

    besser als mit den worten vonmaximilian kerner geht es wohl kaum

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  24. Patrick sagt:

    “Und ich geh SONNTAG MITTAG a bissler zu meim Glubb” wirds bald heissen.. bestenfalls. Freitag abend um sechs wär auch toll. Und Montag, wie geil!

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  25. Manu sagt:

    Patrick: “Und ich geh SONNTAG MITTAG a bissler zu meim Glubb” wirds bald heissen.. bestenfalls. Freitag abend um sechs wär auch toll. Und Montag, wie geil!

    abwarten. wenn, dann können wir es nicht ändern.

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  26. Der Tobi sagt:

    Hab gerade im Franken TV gesehen wie heute die Spieler von ein paar älteren Fans beim Weg zum Training blöd angemacht worden sind. Die Spieler (Pinola, Schäfer) haben erstaunlich sauer reagiert. Wenn die zwei mal auf dem Platz so eine Einstellung zeigen würden…
    Habe nichts mehr was mich noch an den Klassenerhalt hoffen / denken läßt…

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  27. Patrick sagt:

    @ Manu

    hast ja recht..
    bin nur so sauer

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  28. Manu sagt:

    Patrick: @ Manuhast ja recht..
    bin nur so sauer

    wer nicht, bei diesen leistungen…

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  29. Oberfranke sagt:

    Jetzt sind wir da wo wir durch eine verfehlte Vereinspolitik hinkommen mussten. Und am Samstag sind wir da wo wir nach dieser desaströsen Saison hinkommen mussten. In Liga 2.
    Ohne Einkäufe in die Bundesliga zu gehen, ohne in der Winterpause den Mut zu Verstärkungen haben. Das war Unvermögen pur.
    Eine Mannschaft zu formen ohne Führungsspieler, mit Leihspielern und Versagern. Ohne Franken!
    Diese Vereinsführung ist unwürdig für unsere Farben zu stehen. Diese Spieler sind unwürdig unsere Farben zu tragen.
    Man kann verlieren, aber nicht zu kämpfen ist Verrat.
    Am Samstag um 17.15 Uhr bleibt uns nur eins zu sagen: DER FCN, DAS SIND NUR WIR!

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  30. Steuergott sagt:

    In Blickpunkt Sport kam die Szene nochmal, als ein untersetzter Clubfan am Valznerweiher den Herren Schäfer und Pinola zugerufen hat:”Vor dem Spiel greißen sie des Maul auf und dann kommt im Spiel null Leistung”. Im Kicker hieß es unverschämterweise, die Fans hätten Schäfer und Pinola angepöbelt.

    [...]*

    Hätte [...]* Schäfer, der in Stuttgart 1 Jahr lang gnadenlos versagt hat, in den letzten Spielen dasselbe Engagement im Tor gezeigt, wir hätten in Hamburg remis gespielt.

    [...]*

    Jubelt nur dieser “”Schäferflasche” am Samstag zu und dankt ihr ggf. dafür, dass er mit seinen Leistungen uns in die zweite Liga gehalten hat…. Schäfer hält weder seine Klappe, noch sein Wort und schon gar keinen Ball! Der hält nix….

    * Edited by Admin

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  31. Jo sagt:

    Ich bin zwar am samstag im Stadion, glaube aber genauso wenig an ein/das Wunder wie die meisten hier. Auf dem Platz grillen 11 Nürnberger bratwürschte und die meisten (leihspieler) wissen, dass sie am Ende sowieso von jemandem aus dem Feuer geholt werden und den andren ist es egal, dass sie verbrennen!!! Genauso sehe ich diese “Mannschaft” und genauso (verzeiht mir den Pessimismus) werden wir am Samstag vom fc in die 2. Liga geschossen. Aber sollen die andern doch spotten und lachen, ich bleib meinem Glubb treu auf den Tod und noch lange weiter!!!!! NO SURRENDER !!! Wir sind der Club egal wer oder was kommt oder auch passiert! Wir stehn zu dir auf immer und ewig!!!! FCN!!!!!!!

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  32. bunteskanzler sagt:

    die kommentare hier waren auch schon mal besser – lähmung angst und hilflosigkeit greifen um sich. versagen liegt in der luft. panik. sündenböcke werden gesucht. wahllos, jeder hat so seinen favoriten. es ist abstiegskampf. himmel und hölle in neunzig minuten. das ist wahre clubstimmung. so war es immer. so muss es sein. das stadion muss brennen. im übertragenen sinn.

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  33. Juwe sagt:

    Nee, es muss nicht unbedingt brennen, ich könnte auch mal einen genußvollen Saisonausklang vielmehr letzten Spieltag vertragen. Aber wir haben eben einen gewieften Sportmanager, der sich die Einnahmen aus 2 Relegationsspielen nicht entgehen lasssen will. Alles kalkuliert…

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  34. Teo sagt:

    @ Alexander:
    Danke.
    Und so langsam bekomme ich Albträume. Ich sitze – wie 99 auch – mit Knopf im Ohr im Stadion und es wird wieder eng…
    …aber wir sind (immer noch) da: Im Stadion, am Radio, am Videotext, am Liveticker, auf 90elf, in der Sportsbar, im stillen Kämmerlein.

    Steuergott: [...]*

    Bitte.
    Vielleicht bin ich schlecht im Ignorieren. Vielleicht sollte man in einer “Demokratie” so einen provozierenden Schmierfink wie “Steuergott” aushalten können. Ich denke aber, dass es jetzt an der Zeit ist, dass du diesem steten Verbal-Verunglimpfer Einhalt gebietest. Es ist schlicht unerträglich und hinterlässt – langsam, aber umso sicherer – einen faden Beigeschmack auf “unserem” Blog. Niveauärmer geht es nicht mehr…

    * Deleted/Edited by admin (der dem Wunsch des Kommentators damit folgt)

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  35. Steuergott sagt:

    Juwe: Wir haben eben einen gewieften Sportmanager, der sich die Einnahmen aus 2 Relegationsspielen nicht entgehen lasssen will.…

    Wenn Bader das kalkuliert haben sollte, dann ist er als Manager nicht mehr tragbar, da …

    1.

    28.000 Dauerkarteninhaber umsonst reinkommen (Alles andere wäre eine Unverschämtheit, wenn die treuen (Dauerkarten-) Fans wegen der Unfähigkeit der Mannschaft, sich in 34 Spielen auf einen Nichtabstiegsplatz zu retten, nochmals geschröpft werden).

    2.

    Das zweite Spiel keine Einnahmen sondern nur Kosten verursacht, da die Einnahmen der 2-Ligist bekommt und die Mannschaft Reisekosten nach Augsburg produziert…

    3.

    Möglicherweise Sieg- und Nichtabstiegsprämien anfallen, von denen zumindest die Siegprämie für die Relegation nicht anfallen würde, wenn sich der Club nach 34 Spieltagen gerettet hätte…

    4.

    Noch eine Woche länger Planungs(un-)sicherheit bezüglich der nächsten Saison fehlt….

    Wenn das alles kalkuliert ist, dann handelt es sich um eine “Baderkalkulation….”

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  36. @Teo … ja, wir versuchen es wohl jetzt mal mit mit ein bisschen Korrektur, vielleicht hilft es. Ist ja nicht alles schlecht.

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  37. Hexe sagt:

    Hallo ,
    zusammen wir fahren einfach 250 Km und müßen uns so eine Leistung an tun.
    Es tut schon weh , wenn man sieht die Gegener kommen einmal vors Tor .
    Und der ball ist im Tor ohne Schäfer würden wir noch schlechter aus sehen
    Wir Sehen uns am samstag gegen Köln mit eine Sieg.
    Sonst bekommt mein Mann einen Herzinfakt im Stadion.
    Bis Samstag
    Liebe grüße Hexe

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  38. schönwetter-fan sagt:

    110 jahre club… habt ihr das am sonntag in der westvorstadt gesehen?! die jungs aus hamburg hatten wenigstens das richtige timing für die eigene jubiläumsvorbereitung. hätte schon auch gut getan, das eigene jubiläum in unbeschwerter feierlaune zu begehen. ansonsten bin ich ratlos und wage mal die these, dass es dem verein, mit ausnahme der pokalssaison und der spielzeit davor, seit jahren – aus welchem geheimnisvollen grund auch immer – zuwenig gelingt, die spieler zu “beflügeln”. macht mir mal einer den erklär-bär und zeigt mir auf, was aus den mintals, charisteen, mnaris und so geworden ist. ging doch früher auch irgendwie. wo ist deren potential nur hingekommen?

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  39. Clubfan von der Mosel sagt:

    Zu den Kommentaren von Steuergott äußert man sich am Besten gar nicht und wenn er nicht merkt, was die Meisten hier von seinen geistigen Ergüssen halten unauhörlich so weiter macht sollte man ihm vielleicht tatsächlich mal die Grenzen aufzeigen!

    Ich war auch wütend und enttäuscht als ich miterleben musste, wie die Mannschaft mir und den wenigen anderen Clubfans bei uns hier den erste Mai und die Kirmes (Kirchweih) trotz herrlichem Wetter “sabotiert” hat. Ich bin trotzdem weit entfernt von Hasstiraden die nebenbei gesagt ja auch rein gar Nichts bringen!
    Einzig positiv war, dass die Häme der wie auch immer gearteten anderen Fußballfans bei der Sky-Konferenz am Samstag ausblieb. Im Gegenteil, es gab allenthalben Zuspruch und es wurde aufgebaut:”Ich bin mir sicher ihr schafft das gegen Köln!”
    Auf Grund der Leistung konnte ich mir diesen Zuspruch nicht erklären…vielleicht war es ja einfach auch nur Mitleid!?
    Letzten Endes bringt Alles Nichts, die Mannschaft muss ein komplett anderes Gesicht gegen Köln zeigen um bestehen zu können! Und sie muss von den Fans unterstützt werden!!!
    Es bringt doch wirklich Nichts der Mannschaft gerade jetzt die Unterstützung zu versagen.
    Ich klammere mich bis zum Ende an jeden Strohhalm, ich würde mich gern an Marek Mintal klammern. Aber ich befürchte er wird auch am Samstag nicht spielen. Für mich wäre seine Aufstellung aber ein Zeichen und würde sich bestimmt auch positiv auf die Fans im Stadion auswirken. Und warum sollte das Phantom nicht jetzt noch einmal zuschlagen.
    Wenn nicht jetzt, wann dann!?!
    Wie ich das Ganze am Samstag aber nervlich packen soll ist mir bis jetzt noch schleierhaft!

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  40. Wolferl sagt:

    Irgendwann sah man in der Sportschau einen Fan im Stadion mit seinem selbstgemachten Plakat “Beim Club wird`s nie langweilig!” Ich würde mir den Spruch schützen lassen – wie Recht er nur hat!

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  41. Steuergott sagt:

    Raphael Schäfer verspricht in der heutigen AZ.: Wir werden die Funken auf die Ränge überspringen lassen, wir werden den Platz umpflügen….

    Und Juri Judt fügt an: Jeder weiß, was zu tun ist…..

    An ihren Taten am Samstag werde ich sie messen und an sonst nix. Bis Samstag, 17.25 Uhr haben sie jetzt noch Zeit, diese Katastrophen-Saison versöhnlich ausklingen zu lassen, danach müssen im Mißerfolgsfall “Köpfe rollen”…..

    Die Sprüche vor dem Spiel lassen mich leider Böses vorahnen, denn was soll überspringen, wenn keine Funke da ist….oder kein Pflug zum umpflügen…

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  42. Armin sagt:

    Und was bringt es wenn Köpfe rollen? Damit hat es die französische Revolution auch nur zum Kaiserreich unter Bonaparte und am Ende in die Niederlage bei Waterloo geschafft. Köpferollen ist selten eine sinnvolle Tat.

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  43. Stephan sagt:

    Ich muss mal ne Lanze brechen für Steuergott.

    Auch ich schätze dieses Forum aufgrund des vergleichsweise einzigartigen Niveaus, welches zweifelsohne von Steuergott regelmäßig an der unteren Grenze durchbrochen wird.

    Das ist eine Sache der Ausdrucksweise.

    Inhaltlich hat er durchaus manchmal recht (das ist subjektiv, meine Meinung), und steht mit seinen Ansichten (rein inhaltlich betrachtet!) sicherlich nicht alleine da.

    Viele hier im Forum regen sich über die Mannschaft auf, einige greifen Martin Bader persönlich an, schimpfen über den ein oder anderen Söldner, ja sogar der Unantastbare ist nicht mehr unantastbar.

    Freie Meinungsäußerung für alle hier außer für Steuergott?

    Klar, die Ausdrucksweise sprengt manchmal grenzen (und können dann ja zurecht korrigiert werden), dennoch schätze ich diskussionsanregende, kernige Beiträge oftmals mehr als die 12. Wiederholung ein und desselben Themas in eigenen Worten.

    P.S.: nein, weder verwandt, noch verschwägert, noch nicht mal bekannt
    P.P.S.: ich mag einfach keine Hetzerei und den Aufbau von Feindbildern

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  44. Woschdsubbn sagt:

    Wenn man wenigstens Kampf und Einsatzwille sehen könnte! Von mir aus verliert man auch 4:0 beim HSV aber wenn, dann mit einer Roten und einer Ampelkarte und mit einer großen kämpferischen Leistung. Naja, wenn die da gewesen wäre, hätten wir da evtl. auch unentschieden spielen können. Aber so lasches gekicke ist für den leidenfähigsten Glubberer schon an eine Provokation. Leider ist das für die vielen (Leih-)Spieler halt nach wie vor eine Win-Win-Situation: Die meisten gehen wieder zum Ausleihverein zurück ins warme Nest oder bekommen anderswo evtl. sogar besser dotierte Verträge. Das war mE einer der Gründe, weswegen Bochum sich bis dato so lange in der Liga halten konnte: Die Spieler waren quasi auf Verdeih und Verderb dem VfL ausgeliefert. Bei einem Abstieg hätten keine/nur wenige Spieler einen anderen und besseren Vertrag bei einem anderen Verein erhalten.
    Deshalb: Kampf dort und Lethargie mit leeren Worten da.

    HM wird zitiert mit Worten wie “Wenn man nur den Broich holt, braucht man sich nicht zu wundern, wenn die Klasse nicht gehalten werden kann.” Naja, jetzt haben wir ein paar mehr geholt und es wurde nur kurzzeitig etwas besser. Die letzten Spiele waren wieder genauso, wie in der Hinrunde.

    Immerhin: Durch die beschissenen Anpfiffzeiten in Liga 2 kann ich mir die Dauerkarte sparen.

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  45. Stephan: Klar, die Ausdrucksweise sprengt manchmal grenzen (und können dann ja zurecht korrigiert werden), dennoch schätze ich diskussionsanregende, kernige Beiträge oftmals mehr als die 12. Wiederholung ein und desselben Themas in eigenen Worten.

    Absolut d’accord. Meinungsvielfalt ist gut, eine Diskussionskultur braucht auch Reizpunkte, auch richtig. Alles solange es für die Gesamtchemie nicht zu viel wird und man sich durch geäußerte Behauptungen und in der Wortwohl nicht in einen Bereich bewegt, der rechtlich bedenklich wird. Aber dafür muss man eben Sorge tragen.

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  46. Stephan sagt:

    Na gut, da sind wir uns ja einig. :-)
    Dass ihr meinen Beitrag freigegeben habt, spricht ja für die Diskussionskultur und Meinungsfreiheit hier, das muss man anerkennen.

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  47. Hörnla sagt:

    Oberfranke: Jetzt sind wir da wo wir durch eine verfehlte Vereinspolitik hinkommen mussten. Und am Samstag sind wir da wo wir nach dieser desaströsen Saison hinkommen mussten. In Liga 2.
    Ohne Einkäufe in die Bundesliga zu gehen, ohne in der Winterpause den Mut zu Verstärkungen haben. Das war Unvermögen pur.
    Eine Mannschaft zu formen ohne Führungsspieler, mit Leihspielern und Versagern. Ohne Franken!

    Tut mir leid, aber auch wenn das immer wieder wiederholt wird – es wird dadurch weder wahrer noch intellektuell stimulierender noch sonstwas. In Kürze:
    1. “Mut zu Einkäufen” – eingekauft wurde in den letzten Jahren genug: Broich, Gygax, Masmanidis etc. Danke schön.
    2. “Mut zu Einkäufen”: manchmal tut ein Blick auf die Fakten ganz gut, ehe man klug daherredet. In den Unterlagen zur Vereinsanleihe (im Internet einsehbar) ist eine Bilanz abgedruckt, die bei den Aktiva einen erheblichen Posten “Nicht durch Vermögenswerte gedeckt” aufweist. Wo bei einer derartigen Ausgangssituation das Geld für “mutige Einkäufe” herkommen soll, das muss man dann halt auch gleich dazu sagen. Fakt ist, dass selbst ein “mutiger Einkauf” Charisteas heute für den Verein wohl nicht mehr finanzierbar wäre, wollte man nicht wieder mal aufgrund von Liquiditätsschwierigkeiten (nach den neuen Bankenregeln Basel II etc. dürften sich die Institute sowieso nicht um den Club als Schuldnerkunden reißen) die Lizenz riskieren.
    3. “Keine Franken” – schon mal Eigler reden hören? Erst nachdenken, dann schreiben! Willst du also mehr Eiglers? Auch Andi Wolf, um nur ein weiteres Beispiel zu nennen, gilt als Ansbacher und identifiziert sich auch mit der Region (siehe seine Aktionen rund um die Vorgänge am Carolinum).
    4. Thema Leihspieler: der Club hätte sich einen Breno niemals kaufen können. Auch einen Stefan Reinartz nicht. Selbst wenn die Leihspieler lässlich an die Sache rangingen: wo sind als Gegenpol die Führungsspieler, die sich auf dem Platz zerreißen und nicht nur in den Interviews davor und danach? Leute, die schon Jahre beim Club sind… Also lasst endlich mal dieses “Söldner”geschmarre.
    Davon ganz unbenommen bin ich allerdings schon der Meinung, dass jemand seinen Arbeitgeber und Beruf verfehlt hat (das gilt also generell), wenn er “emotional” durch seinen Vorgesetzten erreicht werden muss, wenn es so schlimm steht wie im Moment beim Club.

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  48. Hörnla sagt:

    Steuergott: Jubelt nur dieser “”Schäferflasche” am Samstag zu und dankt ihr ggf. dafür, dass er mit seinen Leistungen uns in die zweite Liga gehalten hat…. Schäfer hält weder seine Klappe, noch sein Wort und schon gar keinen Ball! Der hält nix….

    Ich bin ja fachlich überhaupt nicht der Meinung von Steuergott, aber auf diese gelungene Formulierung schon leicht neidisch ;-) Weder Klappe noch Wort… Sehr schön!

    Ansonsten bin ich auch ein Liebhaber gut formulierter, durchaus kerniger Beiträge, wenn deren Urheber dann auch kernige Antworten aushalten können, ohne zu schmollen und zu jammern. Das ist bei dem Verfasser bis dato offenbar der Fall, insofern reihe ich mich bei den Lanzenbrechern ein. ;-) Solange die Gesamtmischung passt, wohlgemerkt. Nur wüstes Schimpfen ödet nämlich schnell an. Da muss ein Ort wie dieser hier schon mehr bieten (und tut es ja auch). Negativbeispiel für eine “Diskussions”plattform ist für mich das Forum auf der Clubhomepage kurz vor der nachvollziehbaren Schließung. Was da damals abgelassen wurde, das war nur noch unsäglich und von keinerlei Fachlichkeit und von keines Gedankens Blässe mehr angekränkelt.

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  49. Pinola sagt:

    So langsam glaube ich, ist genug Gras über Hamburg gewachsen, vieles ausdiskutiert. Eine wirkliche Geburtstagsfeier für den Glubb gab es nicht. Verschwörungstheorien sollten eingepackt bleiben und etwas Ruhe bis Samstag Nachmittag herrschen. Ich halte auch mein Maul und kopiere mal Glubb-Prominenz aus dem Pressespiegel von heute morgen hier rein:

    Martin Driller 5.5.2010:
    „Es gibt in der Bundesliga sicher keinen zweiten Verein, der so wenig fußballerische Kompetenz in seinen Führungsgremien sitzen hat. Darum wiederholt sich in Nürnberg der gleiche Trott alle paar Jahre wieder.“

    Dieter Eckstein 5.5.2010:
    „Die Mannschaft muss sich jetzt zusammenreißen, da müssen die Socken qualmen und die Spieler müssen Blut schwitzen“

    Reinhold Hintermaier 5.5.2010:
    „Gerade in so einem Spiel brauchst du einen erfahrenen Mann wie Mintal, der einen Namen hat und torgefährlich ist. Selbst wenn er schlecht spielt, bindet er immer zwei Gegenspieler und in diese Lücke kann dann zum Beispiel Albert Bunjaku stoßen“

    Hans Meyer, 05.05.2010:
    Schauen Sie doch einmal, wo diese junge Mannschaft herkommt: Aus der zweiten Liga, im Winter vier Punkte hinter dem Relegationsplatz. Und jetzt können wir aus eigener Kraft drin bleiben! In Berlin, wo ich ja auch gearbeitet habe, würden sie doch alle mit Kusshand mit euch tauschen! Ich find’s gut, wie Dieter Hecking ruhig und souverän eine Linie, die er in der Rückrunde verfolgt hat und die ihn auszeichnet, durchzieht.

    Ich finde, der Hans hat Recht mit Berlin.

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  50. Optimist sagt:

    @ Hörnla: genau so isses. Stammtischparolen nachkrähen tun leider viel zu viele zur Zeit!

    Ja, ja, mutig einkaufen… Was passiert, wenn man unseriös wirtschaftet, sieht man gerade an Bielefeld, deren Lizenz noch nicht gesichert ist. Sportlichen Erfolg hatten sie trotzdem nicht, wären auch ohne Punktabzug nicht aufgestiegen.

    Ich finde es eigentlich bemerkenswert, was wir aus unseren Möglichkeiten gemacht haben, ohne uns wieder völlig zu überschulden. Wir haben ja eher zu viel Mut bewiesen, was die Unterdeckung am Ende der letzten Saison verdeutlicht.

    Eines ist noch festzuhalten: Von allen Absteigern der letzten 2 Jahre waren wir die Einzigen, die den direkten Wiederaufstieg geschafft haben; ja manche Absteiger kämpfen gar gegen einen Durchmarsch in Liga 3. Das bitteschön ist auch ein Erfolg, der nicht zu unterschätzen ist!

    Um sich dann in der Bundesliga etablieren zu können, braucht es aber auch ein wenig Glück. Das hatten wir leider gerade zu Beginn der Saison eben nicht, als wir um 5 bis 6 verdiente Punkte beschissen wurden. Mit etwas mehr Sicherheit im Rücken hätte man sicher auch befreiter aufspielen können, wie z.B. Mainz, die im Prinzip keinesfalls besser aufgestellt sind als wir.

    Das alles ist natürlich keine Entschuldigung für mangelnde Einstellung, die nach Leistungsverweigerung riecht. Doch das wirft man ja gerade unserem fränkischen Rückgrat immer wieder vor!

    Übrigens zählt auch Judt als Franke, ja sogar als Nürnberger. Dazu kommt noch Perchtold, bei dem es halt leider qualitativ nicht reicht.

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  51. Hörnla sagt:

    Optimist: Übrigens zählt auch Judt als Franke, ja sogar als Nürnberger.

    Den hatte ich ja völlig vergessen (schäm). Gerade die Kritik an Judt, die meines Erachtens manches Mal jedes Maß vermissen ließ, zeigt im Übrigen, dass es gerade die Franken im Team oft schwerer haben als der Rest.

    Something not completely different: das Synonym für Vereinstreue, der treue Tom Brunner war Oberpfälzer.

    Allerdings sollte uns dieses Frankengerede nicht den Sinn vernebeln für:
    a) in den Zeiten einer freizügigen Welt sollen sich sogar Leute aus anderen Regionen/Ländern/Erdteilen mit unserer Region identifizieren, sie kennen und lieben lernen. Sie kommen und bleiben und wir sind froh darüber. Beispiel: Galasek.
    b) Ein Franke, der die nötige Leistung nicht bringt – da hilft mir auch das Frankesein nix. Und auf die Inkarnation vieler Vorurteile, die plötzlich allesamt eben keine Vor-Urteile mehr zu sein scheinen, loddamaddäus, auf Franken dieser Couleur kann ich wirklich verzichten. Zumal
    c) das Frankenargument (o mei, wie oft habe ich das schon gehört) notorisch immer dann auftaucht, wenn es nicht läuft. So sehr ich dafür bin, unseren Club regional zu verankern, um nicht alle Jugendlichen den Bauern zu überlassen, so sehr das auch für die Talentsuche gilt – etwas Leistung sollte neben dem Frankentum schon auch dabei sein. ;-)
    d) Was mir noch so einfällt: der jetzige Vorzeigefranke und Othmer-Diskutant Schorsch Volkert, war bei älteren Fans als ich einer bin, lange Zeit das Synonym für mangelnde Vereinstreue. Ich weiß selbst zu wenig über diese alten Geschichten, aber ich erinnere mich noch gut daran, dass “Schlitzohr Volkert”, Franke her oder hin, bei der alten Fangarde eher schlecht angesehen war.

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  52. belschanov sagt:

    Hörnla:

    Davon ganz unbenommen bin ich allerdings schon der Meinung, dass jemand seinen Arbeitgeber und Beruf verfehlt hat (das gilt also generell), wenn er “emotional” durch seinen Vorgesetzten erreicht werden muss, wenn es so schlimm steht wie im Moment beim Club.

    Genau so isses!

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  53. Optimist sagt:

    Hörnla: dass “Schlitzohr Volkert”, Franke her oder hin, bei der alten Fangarde eher schlecht angesehen war.

    Vielleicht liegts auch daran, dass er oft ziemlichen Müll von sich gibt. Sein Auftritt bei Blickpunkt Sport hatte für mich auch Stammtischniveau – zumindest von den geladenen Gästen das deutlich niedrigste.

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  54. lebkoung sagt:

    hob etz.
    drei in den eckigen kasten
    neihaun
    mindestens
    und die andern aus kölle
    nullinger

    so schaff mers.

    gruß an @

    die worte vom hans meyer
    ham mer gfalln

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  55. jacques_noris sagt:

    Kleine Randnotiz: Jetzt tue ich es mir doch an – und schau mir das Endspiel am Samstag an… Als Exil-Clubberer in München suche ich deshalb eine Kneipe, die am Samstag den Club zeigt – und nicht nur die Konferenz oder schlimmer: die Bayern. Ich hab wirklich keine Lust neben lauter feierenden Bayernfans zu sitzen.

    Weiß jemand, in welchem Laden man unseren Ex-Ruhmreichen sehen kann?

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  56. Wolferl sagt:

    Naja, schon mal gut, es geht stimmungsmäßig bergauf. Vielleicht haben wir ja einmal – nur einmal – auch (unverdientes) Glück!

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  57. Teo sagt:

    Als wären die Parallelen zu 1999 nicht schon groß genug, wiederholt die Vereinsführung eine von vielen Untaten…
    Die Zwischenergebnisse werden am Samstag im Stadion NICHT angezeigt.
    Mancher Spieler von 1999 wusste erst kurz vor Schluss, dass man am Abgrund steht.
    Ich frage mich vor allem, was das nutzen soll?
    Offiziell lautet die lapidare Begründung, man solle sich so besser auf das eigene Spiel konzentrieren können…
    Klar. Die Spieler laufen allsamstäglich mit Nackenstarre im Stadion umher, immer auf der Suche nach dem neuesten BILD-Flash. Eine schlimme Ablenkung das.

    Für mich ist das ein Eingeständnis purer Angst, Bochum könnte schnell in Führung gehen und DANN???

    Auch das Torverhältnis könnte wichtig werden. (Gefahr: höherer Sieg von Bochum als vom Club ODER! höhere Niederlage vom Club als von Bochum!) Das sollte man im Fall der Fälle als Spieler dann auch mitbekommen. Und zwar nicht erst beim Schlusspfiff.

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  58. Gretl sagt:

    Ich muss morgen arbeiten und kann nur per SMS infomiert werden.
    Ich werde sterben…

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  59. framuc sagt:

    Gretl: Ich muss morgen arbeiten und kann nur per SMS infomiert werden.
    Ich werde sterben…

    Ich bin live im Stadion dabei, ich hoffe dass ich keinen Herzkaschper bekomm …

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  60. Optimist sagt:

    Wolferl: Vielleicht haben wir ja einmal – nur einmal – auch (unverdientes) Glück!

    Das fairste Ergebnis wäre ein unentschieden in Bochum; dann bekommen wir genau das, was wir verdienen:

    Bei einem Sieg gerettet, bei einem Unentschieden noch eine weitere Chance und bei Niederlage (Holz: klopf, klopf, klopf) verdient direkt abgestiegen.

    Eigentlich hat im Saisonverlauf das Glück noch Rückstand…

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  61. Pinola sagt:

    Mittwoch gratulierte das Aroth dem Glubb in der AZ zum Jubiläum und meinte, “nicht im Ernst” man müsse schon mit drei Promille ins Stadion kommen, um das zu ertragen. Ich werde das morgen beherzigen, lasse aber zwei Promille vorerst weg.

    Die letzten Tage wurde unendlich viel über das Hamburg Spiel diskutiert und hinein interpretiert. Die ersten Minuten morgen werden erst die Wahrheit ans Licht bringen. Allen die arbeiten müssen und nichts mitkriegen werden mein Beileid! Nicht vergessen: Ihr habt einen Job, und morgen können einige Leute ihren innerhalb von 90 Minuten verlieren…

    Niemals aufgeben, niemals… :-)

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  62. Gretl sagt:

    Gutes Omen: Eben den Mannschaftsbus von Köln gesichtet.
    Als ich das letzte Mal einen Mannschaftsbus sah, war es der von Leverkusen.. ;)

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