Lass die Finger von der Vuvuzela
Meine große Vorfreude auf die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 wurde bereits beim Eröffnungsspiel fast im Keim erstickt. Schuld waren diese Tröten, auch Vuvuzelas genannt. Im Fernsehen hört man außer dem Kommentator nur ein durchgehendes monotones Brummen, oftmals auch mit einem Hummelschwarm verglichen. Selbst wenn ein Tor fällt oder einer Mannschaft zu einer Torchance kommt nimmt es nicht ab. Keine Gesänge, kein Pfiffe, keine Stimmung, nur Brummen. Spätestens nach der ersten fünf Spielminuten gingen mir die Dinger richtig auf den Geist, und wenn man die Sozialen Netzwerke wie Twitter und Facebook verfolgt scheint dies ein globales Problem so sein. Warum die Afrikaner so einen Spaß an den Vuvuzelas haben bleibt mir ein Rätsel, mit Kultur scheint es allerdings nichts zu tun zu haben. Vielleicht sollte man sie mal auf eine Bundesligapartie einladen, Nürnberg gegen Bayern oder Schalke gegen Dortmund, dann sehen sie es vielleicht ein wie stupide ihr getröte ist. Aber nicht nur für den Fan zuhause am Fernseher sind diese “Alphörner des Teufels” ein Problem, auch die Spieler auf dem Platz werden davon beeinflusst. Sei es in der Kommunikation untereinander oder im Spiel selbst. Keine Anfeuerungsrufe, kein zwölfter Mann. Bereits beim ConFed-Cup waren die Vuvuzelas schon ein Problem, schon damals haben sich die Fernsehanstalten und Fans beschwert, gebracht hat es allerdings nichts wie man sieht und hört.
Fazit, so macht die WM nur bedingt Spaß und die afrikanischen Organisatoren dieser WM sollten sich schnellstmöglich eine Lösung einfallen lassen um es sich nicht mit einem großen Teil der Fussballfans dieser Welt zu verscherzen. Ansonsten wird meine Erinnerung an die WM 2010 nur ein monotones Brummen sein.



In einem der zwei Spiele von gestern Nachmittag sagte der Kommentator, dass sich Fifa-Präsident Joseph Blatter dafür eingesetzt hat, dass die Afrikaner auch während der WM nicht auf ihre Vuvuzelas verzichten müssen.
Ich glaube deshalb nicht das sie jetzt im nachhinein Verboten werden.
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Danke für den Artikel! Mich nerven sie enorm und ich hab in der Tat schon einige male NICHT eingeschaltet, weil ich keine Lust auf den Sound hatte.
Blatter stuft sie aber quasi als “Kulturgut” ein – und dass Blatter ziemlich verbohrt sein kann, kann man mal annehmen.
Selbst nachweisliche Gefährdung des Gehörs bei Stadionbesuchern scheint da kein Argument zu sein und Südafrikas Team freut sich sogar.
Bin mal gespannt ob Blatter auch so das Kulturgut verteidigen wird, wenn man mal wieder z.B. in der Türkei ein Turnier hat und man dort Pyro-Technik als Kulturgut proklamiert. Schade, dass man in Deutschland nicht Bier auch so als Kultur richtig durchbrachte und in England ne schöne Hooligan-Keilerei.
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Aber der Anti-Vuvuzela-Song 2010 ist musikalisch auch so limitiert wie die Tröte…
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lt. Spiegel-online wird jetzt doch über ein Verbot nachgedacht!
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Besonders mies finde ich das ganze wenn man kaum die Nationalhymnen versteht. Das kam jetzt auch schon ein paar mal vor.
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Hoffentlich findet sich rasch ein Zuschauer (besoffener Engländer oder bekiffter Italiener oder was auch immer), der – nur um dem Spuk ein Ende zu machen – so ein Teil auf’s Feld schleudert.
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Je nun, ich bin auch kein echter Freund des Getrötes, aber ich finde die Argumentation im Artikel ziemlich unglücklich. Ich erlaube mir mal, ein wenig zuzuspitzen, wie man die Argumente lesen könnte (ich will gar nicht unterstellen, dass es so gemeint war).
Die WM ist auch ein post-kolonialer Event mit Symbolwirkung. Und da kommt nun “der weiße Mann”, und spricht den “den Afrikanern” (das schon ziemlich pauschal im Artikel) ab, im Stadion Stimmung erzeugen zu können. Die sollen sich mal bei uns anschauen (Schalke, Nürnberg), wie zivilisiertes Anfeuern ausschaut.
Die Fans und Fernsehanstalten haben sich schon beschwert (wohlgemerkt eher bei uns als in Südafrika). Man weiß ja schließlich für wen der Event ist und wer zahlt (beides wir – in Südafrika wird nicht viel hängen bleiben). Da möge “der Afrikaner” also bitte spuren. Kultur ist das keinesfalls, was er da praktiziert.
Ok, ich weiß, ich bin hart, aber der Blogbeitrag ist leider auch ein wenig unter dem Niveau, das ich hier sonst gewohnt bin. Sorry Leute, wir leben nicht mehr im Kolonialismus und wir können “dem Afrikaner” nicht mehr so einfach anschaffen, was Kultur ist!
That said, ohne Tröten wäre es mir lieber. Nur wenn es den Fans in Südafrika mit lieber ist, dann denke ich, sollte unsereins zumindest das anerkennen.
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Ja, das ständige Gesorme ist nervtötend.
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Für diese Tröterei hat sich meine ( sehr harte) ” Lehre ” in 25 Jahren Musikbizz mit permanenter Musikbeduddelung doch bezahlt gemacht. Ich kann Lärmbelästigung sowohl in der Musik als auch bei der WM im wahrsten Sinne des Wortes “überhören”…
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@cloots Sollte in keinem Fall so rüberkommen. Mir ist es echt egal ob das Afrikaner, Chinesen, Engländer oder Deutsche sind. Dieses getröte ist für mich einfach keine Stimmung sondern bereitet wohl nicht nur mir Kopfschmerzen. Man kann es aber auch ala Blatter machen und die Forderung von einem Verbot von Vuvuzelas bzw. negative Meinungen dazu gleich mit Rassismus setzen.
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Bin ich eigentlich der EINZIGE Mensch in Europa, dem die Dinger nicht auf die Nerven gehen? Irgendwie fühle ich mich einsam.. Hat doch was!
Und diese ganze Kulturgut-Diskussion finde ich genau aus dem gleichen Grund völlig überhöht und daneben: ich finds schlicht nicht so schlimm, muss man da so ein Fass aufmachen?
Obendrein ist diese ganze “FIFA WM Trademark” Kiste mittlerweile so durchvermarktet ,weichgespült und glattgebügelt worden, dass ich froh bin um jedes Detail, das eine moderne WM unverwechselbar macht.
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@ cloots
Völlige Zustimmung auch in diesem Punkt, vielen Dank.
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Was cloots sagt, ist “aller Ehren wert”, aber ich stimme Stefan zu.
Man sollte die – in meinen OHREN gerechtfertigte – Vuvuzela-Kritik nicht zu einem Politikum “hochsterilisieren”. Zu sagen, dass einem die ständige Tröterei auf die Nerven geht, heißt doch nicht, eine kolonialistische Haltung gegenüber dem Land Südafrika einzunehmen. Cloots’ Kolonialismus-Vorwurf mag “politisch korrekt” sein, ich halte ihn aber in diesem Zusammenhang für ziemlich überzogen.
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Bei Rassismus ist die Definitionsmacht halt leider nicht automatisch auf unserer Seite.
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Um die auf angezweifelte Qualität des Songs zu kommen:
Den Song haben mitnichten irgendwelcher Studio-Sound-Hexer gemacht, sondern das Lied war Teil der Morgenshow des Radiosenders Bremen 4 und ausgedacht hat ihn sich Jens-Uwe Krause, der Moderator der Sendung.
Ein netter kleiner Gag zur WM und für den Zweck wirklich klasse, aber nichts, was als großes Werk in die Popgeschichte eingehen oder als solches beuteilt werden muss.
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Will sagen, unsere Perspektive ist vielleicht nicht die letztlich allein gültige.
Allerdings finde ich diese ganze Diskussion auch einfach viel viel zu “hochsterilisiert”. Es ist echt nur ein bisschen Getröte, da muss man doch bitte kein Historien-Fass aufmachen.
Was ich im Gegensatz dazu wirklich zum Kotzen finde, ist dieses Vuvuzela-Getröte unter meinem Fenster die ganze Nacht, seit Tagen schon. Hier im Schanzenviertel ist eine fernsehbestückte Bar neben der anderen.. Warum schreibt der Spiegel da nix drüber
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Hatte ich auch letzte Nacht, um 01:30 Uhr unsanft von der Vuvuzela geweckt. Hat mich natürlich in meiner Meinung um die Dinger noch bestärkt
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@ Stefan: hatte ich ja auch geschrieben, dass ich gar nicht glaube, dass es so gemeint war
Gestern war ich in einem Stadium mit allerdings nur um die 1500 Zuschauern. Da waren die Vuvus durchaus belebend. Ich könnte mir vorstellen, dass es im Stadion durchaus nicht schlecht ist. Bei 70.000 allerdings…
@ Belschanov: Ich habs ja bewusst überzogen. Mir gehts eher um die Sprache, die allerorten oft und hier ein bisschen einen unglücklichen Weg eingeht. Wenn wir auf der Ebene “Fußballfans in Südafrika” statt “die Afrikaner” diskutieren ist es in der Tat “political correct” – und dann ist es auch nicht mehr so problematisch, angenervt von Getröte zu sein. Ich glaube, die Empfindlichkeiten liegen bei manchen Verallgemeinerungen anders als bei “die Bazis” etc. und das mit gutem Grund.
Die Vuvuzela als “Kulturgut”? Das ist dann die essentialistische Folklore-Variante – kaum besser als der “Kolonialstil”. Also würde ich auch da anders diskutieren wollen.
Ich wollte ja eigentlich den Punkt nur einwerfen, weil das Niveau hier auf dem Blog echt top ist. Das ich damit auch wieder etwas über die Ziellinie geschossen bin, war beabsichtigt, um es zuzuspitzen
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[Sarkasmus-Modus-on]
Mich hat dieses alberne Samba-Gedudle der Brasilianer immer genervt, aber dagegen hat nie einer was unternommen, das fanden alle super toll, vermutlich weil die “Frauenbewegungen” dabei bei den Zusehern/-hörern irgendwelche Phantasien ausgelöst haben.
[Sarkasmus-Modus-off]
Ich behaupte mal, würden halbbekleidete sexy Mädels zu dem Getröte tanzen, fänden das alle supertoll.
Vielleicht gehen aber auch den Afrikanern die westlichen Fangesänge auf die Nerven …
… vielleicht sollte man darüber mal nachdenken.
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ok, hier die Lösung:
http://www.surfpoeten.de/tube/vuvuzela_filter
Damit sparen wir uns alle Diskussion
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gut gesprochen, framuc.
schon auch schräg: die fifa reglementiert alles superstreng, millionen werden hin- und hergeschoben, damit “die standards” stimmen, sitzplätze da sind und die unterschichten schön fernbleiben von den stadien und den fernsehkameras, aber beim spiel dann bittschön auch ein bisschen vuvuzela-folklore, legitimiert vom fifa-papst (blatter).
total ungenormtes fanverhalten (aus europäischer sicht), genormt von der fifa.
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das Problem ist eben, Samba im Vergleich dazu hat Rhythmus und etwas mehr Stil, als dieses stupide, monotone und hirnlose Getröte . Da kann man über Kulturgut diskutieren wie man mag, auf einem Kontinent leben wo man mag, das bleibt es trotzdem. Aber was solls, man wirds überleben… wers schön findet
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Schon vorher geschrieben, egal ob ein Playmate, ein Afrikaner oder ein Deutscher trötet, die Dinger nerven
Wenn es nur ein paar wären ist es ja ok, gibts in der Bundesliga ja auch. Aber wenn man nur noch ein monotones Brummen, das einem Kopfschmerzen beschert´und Ohrenstöpsel zum Verkaufsschlager macht, wahrnimmt…….
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also, das ist doch wirklich mal spannend: was nervt denn eigentlich an ‘dem getröte’? die lärmentwicklung an sich kann’s ja wohl nicht sein.
was hingegen gerne ins feld geführt wird, ist die monotonie, und daß man die stadiongesänge etc. nicht mehr hören kann vor lauter gesumme respektive gedröhne.
offenkundig also irritieren die vuvus nachhaltig die seh- (und hör-)gewohnheiten des gemeinen nichtafrikanischen fußballfans – et quoi? der kern der beschwerde scheint mir zu sein, daß die auch schon angesprochenen normierungen auf einmal nicht mehr greifen: wir sind es doch gewöhnt, wenn fussi kommt, einzuschalten und auf eine variation des immergleichen zu treffen. plötzlich aber ist das eine variation, die wir gar nicht mehr als variation erkennen, sondern als das völlig andere wahrnehmen: das spiel verändert sich nämlich tatsächlich gewaltig dadurch, daß eben keine fans auf den tribünen das fade gekicke zu einem event umdefinieren, keine choreographien oder gesangsduelle zwischen fanlagern die abwesenheit von äktschn auf dem rasen zu ersetzen in der lage sind.
hat jemand zufälligerweise algerien gegen slowenien gesehen? oder argentinien gegen nigeria, frankreich gegen mexiko, serbien gegen ghana? was so frappierend war, war doch nicht das monotone getröte der vuvus, sondern daß die trostlosigkeit, die auch in wm-spielen möglich ist (und sogar wm-alltag sein kann), auf einmal durch nichts mehr zugedeckt wird.
dafür, für dieses offenlegen der mechanismen in ‘unseren’ fußballköpfen ein herzliches dankeschön nach afrika.
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Mir erschließt sich der Sinn des Dauergetrötes nicht so recht: Wenn z.B. zwei Südafrikanische Vereinsmannschaften gegeneinander spielen, ist permanent dieser Bienenschwarm zu hören. Was bitte wird dadurch angefeuert? Man erkennt ja nicht einmal, ob auf eine Situation reagiert wird oder welche der Mannschaften überhaupt gemeint ist.
Der monotone Ultras-Singsang ist zwar ähnlich undifferenziert, aber im Text wird wenigstens gesagt, welches Team gemeint ist
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Nun ja … sicher … ‘kann’ man so sehen, wenn man es so sehen will. Wer Stefan kennt, wird auf den Gedanken gar nicht kommen – aber so ist das nun eben mit Blogs, eine Mischung aus Persönlichem und Öffentlichem, damit müssen wir leben, aber dafür gibt es ja auch die Möglichkeit der Diskussion und daher bin ich froh, dass du es angeschnitten hast, cloots, so können wir diskutieren. Andere denken sich es vielleicht nur und gehen mit dem Eindruck weg.
Dass so eine “Wortwahl” ziemliche Wellen schlagen kann, haben wir ja seit gestern wieder mal: «Kloses innerer Reichsparteitag» von ZDF-Fußball-Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein http://www.nz-online.de...t=1242135&kat=354
Für mich persönlich sind das halt so Redewendungen, nicht mehr, nicht weniger. Kann mal rausrutschen, auch wenn es in dem Fall bisschen unglücklich ist. Und eigentlich finde ich viel “politisch inkorrekter”, das als besonders schlimm darzustellen, weil Klose ja “polnischstämmig” sei. Soll ich daraus ableiten, dass sowas über einen (“echt”) deutschen Nationalspieler zu sagen ist vielleicht doof, über einen “polnischstämmigen” Nationalspieler aber ein Skandal? Ne, das ist mir alles bisschen zu sehr “fishing for scandals”.
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@ Alexander: Um so schlimmer, wenn eine Formulierung nicht nur politisch inkorrekt ist, sondern auch noch völlig daneben und sinnentleert, denn ich verstehe nicht einmal, was das dann in diesem Kontext bedeuten soll. Was empfindet jemand denn bei einem “inneren Reichsparteitag”? Eine der – in der Tat – dümmsten Formulierungen, die ich je von einem Moderator gehört habe, unabhängig von allen möglichen Nebengeräuschen.
Wenn es eine Formulierung für einen langersehnten Torerfolg eines glücklosen Stürmers braucht, dann schlage ich vor:
“Das ist für ihn so, als ob er nach 2 Wochen Verstopfung endlich wieder kacken konnte.”
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Das Tröten ist stupide – ist doch egal, wer da trötet.
Es macht keine Stimmung und eine eventuell vorhandene kaputt.
Ich habe bisher kein gutes Argument gehört, daß ein dauerhaftes trööööt, daß sich nur in der Intensität ab und zu ändert gute Stimmung machen soll.
Klar – irgendwann überhört man es einfach… es wird wohl ein Markenzeichen dieser WM bleiben.
Wir werden’s wohl überleben
Die Rassismus-, Traditions- und Kolonialargumente sind wirklich albern…
“I always say we should be open minded – but not so open minded that our brains fall out.” (Richard Dawkins)
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http://www.redensarten-...038;suchspalte=rart_ou (Beispiele beachten)
1. Gefühl tiefster Befriedigung / Genugtuung
2. private Zelebration rechtsradikalen Gedankengutes
Ich kenne die Redewendung im Kontext mit Punkt 1, für mich also harmlos. Allerdings wenn man das so im ZDF rausposaunt ist das sehr unglücklich, ja. Des weiteren bin ich aber auch Alexanders Meinung, wird alles ein bisschen zu hochgekocht.
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Es war also doch das Wort “Reichsparteitag”. Ich habe das gestern in der Halbzeitpause nicht so richtig mitgekriegt, weil ich gerade mit etwas anderem beschäftigt war. Ich hörte das Gespräch zwischen Müller-Hohenstein und Kahn im Hintergrund und fragte mich: Hat die jetzt nicht gerade “Reichsparteitag” gesagt? Irgendwas wie “Kloses Reichsparteitag”? Ich war mir aber nicht so ganz sicher.
Ich finde schon, Frau Müller-Hohenstein sollte erklären, was Kloses Freude über sein Tor mit “Reichsparteitag” zu tun hat. Was ist ein “innerer Reichsparteitag”?
Eine positive, euphorische Gemütslage mit der Formulierung “innerer Reichsparteitag” zu umschreiben, ist befremdlich, weil sie dem Wort “Reichsparteitag” positive Konnotationen unterlegt. Eine solche Ausdrucksweise macht doch eigentlich nur Sinn, wenn man “Reichsparteitag” als etwas Schönes empfindet. Wenn irgendein ewiggestriger Alt-Nazi so spricht, wundert mich das nicht. Aber bei einer Sportreporterin…???
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Ja – die Dame wollte was ganz gscheites und edles sagen und hat voll in die Tonne gegriffen.
Wie heißt es: Im Eifer des Gefechts
Wir werdens überleben.
Bela Rethy war schlimmer – er erinnert mich immer mehr an einen Frosch.
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@ Stefan. Ja, der benutzte und gemeinte Kontext mag harmlos sein und ein Hochkochen mit Hinweis auf Kloses Herkunft macht die Sache in der tat schlimmer, als sie ist.
Aber ansonsten bin ich klar belschanovs Meinung: Diese Redewendung an sich gehört auf den Müll oder auf Parteiveranstaltungen der NPD (was aufs selbe herauskommt). Das ist doch völlig daneben, hier ein Synonym für Befriedigung oder Genugtuung zu sehen, das geht doch wirklich nur, wenn man rechtem Gedankengut zugetan ist…
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Da ist ihr etwas ungeschickt herausrausgerutscht, an ungeeigneter Stelle, mehr ist doch ist doch nicht dran an diesem scheinheiligen Betroffenheits Getue.
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Klingt für mich wie der oftmals spielbezugslose Dauersupport der Ultras beim FCN, auch schon oft erlebt…
Regt euch ab, wozu hat der Ferseher eine “Mute” Taste. Oder ihr bastelt euch halt einen filter.
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Da wollte sich Frau KMH mal so richtig fanmeilenmäßig ans Volk ranschmeißen, mal eine eben nicht gestelzte und akademisch klingende Formulierung benutzen, sondern eine, die ja gang und gäbe ist, die doch alle kennen und – haha, seien wir ehrlich – auch alle benutzen.
Nur weil so eine doofe Kamera da steht und ein paar Millionen zuhören – mein Gott, ist doch wurscht.
Ich halte es da mit optimist: derartige Redewendungen stammen ganz offensichtlich aus einer Zeit vor 1945 und gehören definitiv auf den Müll! Da ich mich mal beruflich eine (viel zu) lange Zeit mit den redegewandten anzugtragenden und finanzkräftigen Hintermännern der Faschos beschäftigt habe kann ich nur warnen, so etwas zu verharmlosen. Mit der Sprache fängt die Enttabuisierung an.
Ohne irgendeine Betroffenheitshysterie hier abziehen zu wollen, aber darf es uns tatsächlich egal sein, dass diese ekelhafte Formulierung bei den Ultrarechten feixenden Beifall hervorruft? Ich finde nicht. Auch während der Übertragung einer in der Arbeiterklasse verwurzelten Sportart sollte man als Moderator die Latten am Zaun behalten und sich nicht zu so etwas hinreißen lassen – auch wenn es als Bagatelle scheint.
Ich hatte jedenfalls das Vergnügen, meiner achtjährigen Tochter erklären zu dürfen, was “die Frau” mit diesem “komischen Satz” meint. Anschließend sagte das Kind (O-Ton): “Wieso hat’n die nicht einfach gesagt, dass der Miro Laktose (so nennt sie ihn immer, weil sie den Namen beim ersten Hören so verstanden hatte) nach seinem Tor genauso ausflippen muss wie du, als Nürnberg doch noch in der ersten Liga blieb?!”
Hach! MEINE Tochter
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Was die Vuvuzelas angeht: Diese WM schaue ich schlicht und ergreifend zum Teil ohne Ton oder eben stark runtergepegelt.
Man sollte lieber Blatter verbieten als die Tröten – der ist nämlich das eigentliche Problem. Dieser korrupte Falschgrinser will tatsächlich erst in die Grube fahren, nachdem er bzw. die FIFA, also doch er, den Friedensnobelpreis verliehen bekommt (ernsthaft!). Kotz!
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@ Stefan
Die Überschrift ist doch eine bewusst nachsingbare Zeile von “Fettes Brot”, oder täusche ich mich?
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Jetzt nochmal zurück zu den Tröten:
Bei der ganzen Diskussion hier ist völlig unterschlagen worden, dass sich bereits letztes Jahr nach dem Confederations Cup und auch dieses Jahr wieder namhafte Spieler (nichtafrikanischer Vereine, logisch) massiv beschwert haben, dass es nur noch schwer bis gar nicht mehr möglich sei, sich mit seinen Mitspielern akustisch zu verständigen. Seltsamerweise gibt es andere, die sich nicht beschweren. Ich denke mal, das kann man wirklich nur beurteilen, wenn man auf dem Platz steht. Aber sollte an diesem Vorwurf etwas dran sein, sollte dem wenigstens mal nachgegangen werden, z. B. indem man alle Teams befragt. Wenn sich “die Afrikaner” schlicht einen Wettbewerbsvorteil durch das Getröte verschaffen (vielleicht weil sie die nonverbale Kommunikation besser beherrschen), wäre das auch nicht in Ordnung.
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Obwohl – oder vielleicht weil – ich Hobbymusiker bin, stören mich die Trötuzelas nicht. Doch das dauernde Bienenschwarmgeräusch überdeckt jede lautmäßige Reaktion der Zuschauer, die ein Fußballspiel sonst so interaktiv macht, und verhindert mit seiner sterilisierenden Wirkung das akustische Mitgerissenwerden. (Sorry, jetzt kommt halt der Berufsslang durch…)
Viel wichtiger als diese Vier-Wochen-Geräusch-Episode finde ich: In der neuen BL-Saison hören wir in Nürnberg wieder TANGO, weil PINO bleibt! Buena decisión, adentro compadrecito!
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Absolute Zustimmung!
Mitkotz!
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Korrekt
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@ Stefan
Passt perfekt!
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Zur Vuvuzela
Erst einmal finde ich es toll, dass man zu Ehren des Altspielführers der deutschen Nationalmannschaft ein “Musikinstrument” benannt hat. Wer kann das schon von sich behaupten, uns Uwe hat das verdient.
Zum Zweiten kann ich gut nachvollziehen, dass einem der Dauerton auf die Nerven geht, komisch wird es wenn man dann ein Verbot in den Raum stellt. Wer sollte denn wem gegenüber das Verbot aussprechen? Danach werden dann bitte aber bei allen Wintersportarten auch die Kuhglocken der Schweizer verboten, die Ultras dürfen keine Dauergesänge mehr veranstalten … Also bitte liebe Leute, natürlich darf man das nicht mögen und natürlich darf man sagen, dass man Fußball ohne Vuvuzela besser findet, aber wie man auf die Idee kommen kann das verbieten zu wollen kann ich nicht nachvollziehen. Btw. man muss nicht Rassist sein um rassistische Aussagen zu treffen, manchmal ist es einfach Gedankenlosigkeit, manchmal ist es Gewöhnung.
Und zum inneren Reichsparteitag von KMH, wenn man auf dem konservativen Hessen-CDU und CSU Ticket in die Sportredaktion des ZDF gesegelt ist, dann ist so eine Redensart eben ganz “normal”. In diesen Kreisen macht man auch gern mal einen Judenwitz (z.B. über jüdische Vermächtnisse), also warum jetzt aufregen? Trotz solcher Redensarten würde sich aber KMH sicher dagegen verwehren, dass sie braunes Gedankengut verbreiten würde, bzw. wollte. Was zeigt zwischen Eigenwahrnehmung und Fremdwahrnehmung kann ein großer Unterschied bestehen.
Zu guter Letzt, das wichtigste an Fußball Weltmeisetrschaften ist weder Herr Blatter, noch Vuvuzelas, noch eine überforderte Moderatorin, noch Medienhype, das wichtigste ist schlicht das Spiel und da finde ich, dass es gestern nach langem mal wieder richtig Spaß gemacht hat der deutschen Mannschaft zuzuschauen.
Egal ob die Australier nun so schlecht waren oder nicht, Ballstaffetten a la Özil, Müller, Podolski waren eine echte Augenweide. Manchmal kam man schon auf die Idee da zauberten die Spanier in deutschen Trikots auf dem Rasen. So schade die Verletzung für Ballack und Co persönlich sein mag, die Generation Lahm/Schweinsteiger und jünger spielt einfach besser Fußball. Und es ist eben doch sinnvoll in die Ausbildung junger Spieler zu investieren, wie es heute Pflicht in der Bundesliga ist, allein auf der Strasse werden heute keine Topspieler mehr erzeugt, auch ein Messi profitiert von 10 Jahren Ausbildung in der Akademie von Barca.
Übrigens wieder ein gutes Argument, dass auch unser Verein, bei der Jugendförderung endlich an die Spitze in der Liga kommen muss! Ein weiteres Argument für eine möglichst gute Ausstattung des NLZ!
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Es ist eines, dass es nervt – und weil es nervt regen wir (also ich in jedem Fall) uns drüber auf. Das Argument für das Verbot ist aber nicht die Aufregung oder der getroffene Nerv, sondern die Gesundheitsschädigung, die bei 123 Dezibel einfach nicht auszuschließen ist.
Mag das am Ende auch nur als Alibi-Begründung herhalten müssen um das nervtötende Getute zu unterbinden, so wundert es doch, wie man diesen Aspekt unter dem Label “Kulturgut” legitimieren kann. Eine Kuhglocke wie auch Dauergesänge sind meiner Kenntnis nach nicht in der Lage diese Lautstärke zu erzeugen – und wenn sie es tun (bspw. via Megaphon) werden sie verboten, um Zuschauer zu schützen.
Btw. gab es auch früher “im Osten” (Achtung! Keine Diskriminierungsabsicht, damals war das für uns alles nur Osten) diese Tröten – in Dresden bei Dynamo meine ich mich besonders daran zu erinnern. Die nervten auch, aber waren eben nicht gesundheitsschädigend.
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Leute haltet doch mal den Ball flach (3 Euro ins Phrasenschwein)!
Wieso erdreisetet sich jemand, irgend einen niederen Beweggrund (Rassismus) zu unterstellen, nur weil man diese bekackten Vuvuzelas nicht mag und gerne hätte, dass die nicht ins Stadion kämen.
Ich erlaube mir auch als Nichtraucher gegen Raucher zu ragumentieren und unterstütze und begrüße Rauchverbote, die so weit gehen wie möglich.
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Ich finde man kann ein paar Kuhglocken, oder einen monotonen Dauergesang der Ultras nicht mit 40.000 Tröten vergleichen. Die Masse machts, und die die Masse macht ein gebrumme das einem wirklich den letzten nerv raubt. Man stelle sich nur mal 40.000 Glocken im Stadion vor…..
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Liebe Leute
jetzt kommt aber bitte nicht mit dem Gesundheitsargument, ich kenne keinen Bericht von einem Stadionbesucher, der sich ernsthaft beschwert hat, die Aufregung herrscht doch hauptsächlich in Internetforen und bei Fernsehzuschauern, bei diesen dürften aber keine 130 dB ankommen, außer man hat die entsprechende Home-Cinema-Anlage, dann ist man aber doch selbst schuld, wenn es laut ist
, oder?
Und wenn Kuhglocken nicht mindestens so laut sind wie Vuvuzelas, dann glaub ich an gar nichts mehr. Also an den Fernsehschirmen wirken die Kuhglocken der Wintersportübertragungen lauter als die Vuvuzelas jetzt.
Also die Südafrikaner haben sich das nicht ausgedacht um uns jetzt hier bei der WM zu ärgern, das läuft da wohl in jedem Ligaspiel ab, gehört wohl dazu, wie der Dauergesang der Ultras in Europa, so what.
Also aufhören mit hochsterilisieren und wieder auf das Spiel konzentrieren. Waren doch schon ein paar nette Spiele dabei, unseres gegen Australien, die USA gegen England mit dem Running Gag englischer Torwart …
Wenn dann noch tolle News aus der Heimat kommen, dass Pino bleibt, kann man sich neben der WM auch noch auf die neue Saison in der Liga freuen.
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Der Sportinformationsdienst hat bei einem deutschen Versicherungsberater nachgefragt, der immerhin mitteilen konnte, dass die private Unfallversicherung bei Hörschädigungen zahlt. Die Nachfrage war durchaus berechtigt, immerhin war ein Hörgerätehersteller in einer Studie zu dem erschreckenden Ergebnis gelangt, die Vuvuzelas würden einen Schallpegel von 123 Dezibel erreichen – dauerhafte Schäden des Gehörs können bereits bei einer durchschnittlichen Belastung von 85 Dezibel entstehen.
http://www.spiegel.de/s.../0,1518,700342,00.html
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Immer muss erst was passieren, bevor etwas passiert?
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Das gabs nicht mal bei der EM in der Schweiz
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In der letzten Saison hätte es öfters 40.000 klingelnde Wecker im Frankenstadion gebraucht!
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Noch ein Gedanke zur Müller-Hohenstein-Affäre: Vielleicht hat sich die Dame ja nur versprochen. Vielleicht wollte sie eigentlich “CSU-Parteitag” sagen…
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@ belschanov: Hältst Du das für einen naheliegenden Versprecher?
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Das wäre doch echt mal eine coole Choreo: 2 Min nach Anpfiff 40.000 Wecker klingeln lassen
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Und so einfach könnte man es auströten lassen:
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Der Link zu der Anleitung stand schon viel weiter oben.
Das Problem ist, dass man sich mit ziemlicher Sicherheit eine Zeitverschiebung zwischen Bild und Ton einhandelt, und das kann auch sehr nervig sein.
Ich frage mich, warum es die TV-Anstalten nicht machen, wenn es so einfach ist?
Oder gibt es bei Sky schon die Option “ohne Vuvuzela”?
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mea culpa – sie lag unentdeckt im Spam-Filter und wurde von mir erst freigeschaltet
die Frage mit den TV-Anstalten ist aber berechtigt
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Genau, und ersatzweise legen wir dann die Tonspur von Italia ´90 drunter? Oder vielleicht vom Relegations-Rückspiel? Oder dem Pokalfinale?
Als ich mich gestern geschneuzt habe, klang das übrigens genau wie eine Vuvuzela. Merke: ich schneuze in Ais. Werde mal versuchen, mich bei der nächsten Erkältung am Klavier selbst zu begleiten.
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Meinst Du, das hätte geholfen?
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Transfervorschlag von mir: der 9er von Nordkorea scheint beweglicher als Eigler und Harry zusammen und ist wahrscheinlich spottbillig zu haben….
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Ob es geholfen hätte ist natürlich zweifelhaft, wichtiger aber wäre gewesen, dass die Mannschaft den Wink mit dem Zaunpfahl verstanden hätte.
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Öhm, passend dazu…
http://www.clubfans-uni...ter-allen-teilnehmern/
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Uppsa, ist gar keine “echte” Vuvu da im Fanpaket…. OK, dann nehm’ ich meinen Kommentar zuück…
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Allerdings ist die noch fieser im Ton … Unser Gewinner Derbfuss hat sie ja meinem Sohn gespendet, daher weiß ich das genau…
Aber auch das wäre ja nicht das Problem, dass mal jemand in ne Vuvuzela oder Tröte bläst – das “dauernd” nervt
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Ich kann nicht fassen, dass jetzt tatsächlich Tonfilter in die Übertragungen eingebaut werden.
Was kommt als nächstes? Falsche, vermeintlich “bessere” Spielstandeinblendungen oben links, falls das Ergebnis der deutschen Mannschaft nicht passt?
Farbfilter, weil das Orange der holländischenTrikots im Kontrast zum Grün des Rasens vielleicht schlecht für die Augen ist?
Ausstrahlung von vergangenen Highlight-Spielen (das 74er Endspiel in Endlosschleife würde sich doch für die nächsten Wochen anbieten) anstatt des Live-Spiels, wenn der Kick gerade ein grottiger ist?
Diese Vuvuzela-Diskussion wird langsam unerträglich. Herrgott, was ist denn daran so schlimm? Manchmal sind Dinge eben einfach wie sie sind. Von ein bisschen Getröte wird die Welt schon nicht untergehen. Und kann man so etwas nicht mal vier Wochen ertragen? Dieses paternalistische Gejammer von wegen “Die Südafrikaner machen uns unseren liebsten Sport kaputt” ist unerträglich und zieht sich mittlerweile von der “Bild” bis ins Heute-Journal. Gibt es nichts wichtigeres?
Lasst uns doch abgesehen davon ganz einfach froh sein, dass die so austauschbar gewordene “McWM” noch etwas eigenes hat.
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@ Patrick: Völlig ausblenden fände ich auch falsch, aber die Kommentatorenstimme etwas anzuheben und den Tröt-Lärm etwas abzudämpfen wäre schon schön, weil ich im Moment den Fernsehton immer nahe der Hörschwelle einstelle, um nach dem Spiel nicht grausames Kopfweh zu haben
Na gut, könnte auch am Trinken liegen…
Nein, mal im Ernst, ich glaube, das Problem ist, dass die Fernsehanstalten den Ton fertig vorgemischt geliefert bekommen und daher ohne Filter daran nichts großartiges mehr ändern können. Ich hoffe auch, dass die Originalatmosphäre dadurch nicht komplett ausgeblendet wird, denn sie gehört ja zum speziellen Charakter der Veranstaltung.
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“Manchmal sind Dinge eben einfach wie sie sind. ”
Genau so isses. Mich nervt das Gesorme auch und ich habe das auch gesagt (ohne rassistische Absichten übrigens), aber damit hat’s sich dann auch.
Wichtig ist für mich ohnehin nicht “WM-Atmosphäre”, wichtig ist, dass die deutsche Mannschaft möglichst erfolgreich abschneidet. Sollte die Mannschaft ins Endspiel kommen, nehme ich das Gesorme gerne in Kauf. Und wenn sie frühzeitig ausscheidet, nervt mich das Gesorme nicht mehr, weil dann die WM für mich beendet ist.
Also, Freunde: Machen wir aus dem WM-Gesorme keinen trötenden Elefanten!
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Wenn man die dauernden Slow-Motion Wiederholungen aus allen möglichen Winkeln (die sicher auch interessant sind und schon zur Klärung von strittigen Sachen beitragen) zusammenzählt, ist sicher schon 10-15% des Spiels eine Highlight-Wiederholung (und 1-2% eine Riesen-”FIFA” Einblendung).
Nicht nur beim gestrigen Südarfika-Spiel war nach Ende der Wiederholung das Spielgeschehen schon ganz anderswo.
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JA JA super… Fußball WM Südafrika … habe aber irgendwo gehört, das /dass Trainerteam von Ottmar Hitzfeld mit einer neuen Fußballer-Analysesoftware von @krib DAT gearbeitet hat.
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Also Leute ich find’s echt zum Kotzen, wenn man befürchten muss als Rassist zu gelten, wenn man (wie ich) deise Scheiß-Tröten nicht mag!
Mehr will ich dazu nicht schreiben, da ist jede Zeile zu viel!
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der wäre auch leiser, aber ich sehs auch so, nervt aber …
so what! Hauptsache das 2. Spiel unsere Nati wird ähnlich schön anzusehen wie das erste. Das war einfach schöner Fußball, mal sehen ob die Serben das auch zulassen werden. Man ist ja immer so stark, wie der Gegner es zuläßt *gg*
Aber ich liebe einfach schnellen, vertikalen, One Touch Fußball. Das habe ich selten so gut gesehen.
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Machen wir uns doch nichts vor: Alles wird inszeniert, manche würden sagen “manipuliert”. In Dortmund und Mainz sollen sogar, wie man mir berichtete, z.T. im Stadion Fan-Atmo über die Lautsprecher eingespielt werden (Achtung: Hörensagen). TV-Sender halten die Kamera möglichst nur auf volle Fanblocks und die Mikros werden da aufgestellt, wo was los ist, um manchmal mehr rüberzubringen als im Stadion da ist.
Da darf man auch überdurchschnittlich lautes Getröte schon mal runterregulieren für einen guten Zweck…
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Natürlich ist man kein Rassist, wenn man Vuvuzelas nicht mag. Hat ja auch keiner behauptet.
Dennoch sollte man im Hinterkopf haben, wie es wirken KANN (und ich sage kann, denn ich habe tatsächlich keinen Südafrikaner sich über Rassismus beschweren hören in diesem Zusammenhang), wenn eine Bevölkerung, die über Jahrhunderte von europäischen Weissen geknechtet worden ist und erst seit 20 (!) Jahren zumindest formal gleichberechtigt ist plötzlich auf Betreiben von (schon wieder) überwiegend Weissen in ihrem eigenen Land aus schlicht subjektiven Gründen auf etwas verzichten soll, was ihr offensichtlich sehr am Herzen liegt.
Wenn es auch nicht rassistisch ist, besonders sensibel ist es nämich auch nicht. Zumindest in meinen Augen. Andere Standpunkte natürlich berechtigt, versteht sich. In diesem Sinne: lasst die Finger von der Vuvuzelas! (Kann man nämlich auch so rum verstehen)
Und jetzt Schluss mit dem Schmarrn!
TRÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖT
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Ach ja, und das bezieht sich jetzt natürlich weniger auf irgendwelche Filtertechnik (kann man von mir aus ja machen, wenn ichs auch bescheuert finde, wobei Alexander da schon recht hat, das wenigste was man bei Fussballübertragungen hört, ist wirklich eins zu eins authentisch)) als vielmehr auf den Chor der Genervten, die per Medien (und ich meine jetzt wiederum nicht meine geschätzten Mitdiskutanten der clubfans-united) ein Verbot etc. gefordert hatten. DAS ging gar nicht. Weisse, bornierte, europäische,unflexible und dumme Fussballfans sind nun einfach mal nicht der Nabel der Welt, auch wenn sie sich dafür halten.
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@Patrick
Gut, unsensibel lasse ich gelten! Bin ich aber des Öfteren, unabhängig wem gegenüber;-)
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Beim Club wird es die Dinger jedenfalls nicht geben – und das ist auch gut so.
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Fairerweise muss ich zugeben, dass mich auch die Endlosschleifen des monotonen Fangesangs in den Fußballübertragungen nerven – wenn diese zu laut abgemischt sind. Der Kommentator – der auch nerven kann
– sollte klar verständlich sein und im Vordergrund der Tonmischung stehen – ob mit oder ohne Tröten.
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