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WM – Bühne des modernen Fußball?

Ein Kommentar zur WM in Südafrika

“So schön kann Fußball sein” titelt Mr. Fachmagazin Kicker himself, Rainer Holzschuh, seine WM-Kolumne. Der Grund für seine Euphorie, die aber wohl mehr ein Ausdruck der Hoffnung sein dürfte, waren die Spiele der beiden Teams der iberischen Halbinsel vom gestrigen Tage. Trotz aller Freude kommt Holzschuh aber schnell vom Thema “schöner Fußball” ab und hin zu den fast schon skandalösen Misstönen (womit mal ausnahmsweise nicht die Tröten namens Vuvuzela gemeint sind) dieser WM. Es sind die offen geführten Diskrepanzen um Trainer und Teams, allen voran bei den Franzosen.

Aber mal ehrlich: Dass was bei der WM bisher erleben ist doch nur frei nach dem Zauberlehrling: Die Geister, die ich rief, werde ich nun nicht wieder los.

Holzschuh beklagt (zu Recht!) den respektlosen Umgang mit anerkannten Fußball-Lehrern wie Domenech, Lippi und Capello, aber was ist daran nun wirklich schockierend? Es passt doch eigentlich nur ins Bild.

Seit Jahren ist medial doch längst kein Mittel mehr verboten und eine Ethik nicht mehr vorhanden. Jeder Verantwortliche wird sofort diskrediert, an den Pranger gestellt und bei der ersten Krise gefeuert. Die Spieler auf der anderen Seite werden hofiert, nach nur einer halbwegs passablen Saison als Nationalspieler gefordert, mit Millionen überhäuft und bestehende Verträge gelten nur als Preistreiber – als Verbindlichkeit sind sie längst überholt. Einen abwanderungswilligen Spieler kann man nicht halten, heißt es landläufig – warum eigentlich? Weil längst die Spieler das Zepter übernommen haben, die sportlich Verantwortlichen sind die Zampanos, die als erstes gehen dürfen, und die Vereine können es sich schlicht nicht mehr erlauben ihr Kapital, und das sind nun einmal heute mehr denn je nur die Spieler, zu beschädigen.

Sagte ich “Spieler”? Konkret müsste man sagen: Es ist der Markt- und Medienwert der Spieler, der zu bewahren ist. Und so zeigt diese WM vielleicht in einer nie dagewesenen Schonungslosigkeit auf, dass die sportliche Qualität dem hochgepushten Medienwert einzelner Protagonisten in keinster Weise entspricht.

Müssten ‘auf dem Papier’ hochkarätig besetzte Spitzenteams die Underdogs nicht nur besiegen, sondern sezieren und (taktisch, spielerisch und auch in punkte Fitness dank modernster Leistungsdiagnostik) zerlegen, müht sich die Millionentruppe gegen einfachste sportliche Defensivarbeit, basierend auf laufen und verteidigen. Würde man mancher Mannschaft schlicht eine individuelle Schwächephase oder interne Probleme zugestehen, ist die Häufigkeit der sportlich mehr als enttäuschenden Darbietungen vielleicht mehr als ein Indiz dafür, dass es mit dem “Schein” und dem “Sein” so eine Sache ist.

Vielleicht ist dies auch die eigentliche Wahrheit, die uns Carlos Dunga mit Brasilien vor Augen führt, der sich erst gar nicht auf den Schein einließ und sich eine Mannschaft zusammenstellte, bei denen ein Ronaldinho allen voran gar keinen Platz mehr fand. Die Erkenntnis, dass Fußball trotz aller Hysterie und Marketinggedöns Arbeit ist und auf der ein Marktwert nicht mehr ist, als eine Summe von Medienpräsenz und Vermarktungsgeschick.

Wie konnte es soweit kommen? Indem man den Fußball seit langem nur auf “Show” getrimmt hat. Damit das funktioniert braucht man Stars und Sternchen und eine Bühne. Und damit die Stars dort nicht zu schaden kommen, versucht man sie von der rauhen Realität fern zu halten. Die FIFA tut das bei der WM, indem sie mit einer mehr als zweifelhaften Direktive an ihre Schiedsrichter ausgab den “Kampfsport” Fußball zu vertreiben, damit nur noch die Hacke-Spitze-Fraktion ihr Ballett veranstaltet.

Doch selbst das reicht nicht aus, um die Unzulänglichkeiten zu übertünchen, die durch jahrelange Fußball-Entfremdung entstanden ist. Dazu zählt, dass man seit Jahren die Spreu vom Weizen sorgfältig zu trennen beginnt, indem man auf Regelungen (Stichwort: Salary Cap) verzichtet, die eine gleichmäßige Verteilung der Reichtümer aus dem Fußballgeschäft bedeuten würden. Statt dessen lässt man den nackten Kapitalismus wüten und manifestiert die Fußball-Upper-Class in einer eigens geschaffenen Operettenliga namens Champions-League. Statt ausgewogene Mannschaften in einer Mischung aus Kampfkraft und Kunst zu fördern, sammeln die wenigen Top-Mannschaften die Talente gleich en gros und lassen sie maximal auf Leihbasis auf Abruf ein wenig anderweitig üben, bis sie durch Spielpraxis heranreifen und dann wieder abgezogen werden.

So eine WM offenbart, was die fußballerische Inzucht der Ligen vertuscht, und nicht einmal Blatter und seine Schiedsrichter können dies kaschieren: Der Fußball ist von seiner Natur entwurzelt und die freie Zusammenstellung von Künstlern trifft auf schnöde Handwerksarbeit (in dem Falle: Fußwerksarbeit). Und die fehlende Übung im Liga-Alltag gegen Teams ähnlichen Strickmusters wie Hondoras oder Neuseeland, die fehlende Qualität mit schnöder Fitness und Leidenschaft für ihr Land kompensieren, macht sich eben bemerkbar. Und dazu kommt noch oben drauf, dass in den wenigen Top-Ligen nur noch selten auch die heimischen Top-Spieler zur Top-Qualität reifen, sondern eine Ansammlung gut vermarktbarer internationaler Zeitarbeiter, allen voran das Mutterland des Fußballs. Ein Wunder also, dass die vielleicht beste Liga der Welt nicht auch die beste Nationalmannschaft gebiert? Nicht wirklich.

Das Ergebnis ist das, was wir zu sehen bekommen: Sportliche Hilflosigkeit, überhebliche und respektlose Spieler (vor Vorgesetzten wie auch dem eigenen Land), Marionetten im Schiedsrichtergewand einer falschen Sportpolitik und ein paar Gastgeber-Fans, deren Getröte alle nervt, denen dies aber aus folkloristischer Sicht gebilligt wird, denn das ist ja auch deren einzige zugedachte Aufgabe: Buntes Beiwerk eines Spektakels, das allerdings den angekündigten Versprechungen nicht standhalten kann.

So ist das 7:0 Portugals gegen eine Mannschaft aus Nordkorea, von denen man immer noch nicht sicher weiß, ob ihnen Spieler “abhanden gekommen” sind und unter welchem Druck sie standen, nicht ‘das’ fußballerische Highlight, sondern das Hochjubeln desselben ein Armutszeugnis einer nach Star-Sensationen heischenden Welt. Und nicht anders kam die fast euphorische Erwartung Klinsmanns an, der – selbst ein Kind des Star-Rummels – sich vor dem Spiel nicht mehr erhoffte als eine Deklassierung des Gegners aus Honduras. Doch trotz aller hochjubelnden Nachberichterstattung wird auch dieses 2:0 kein sportlicher Leckerbissen und wie sehr der Frust über die Konfrontation mit der rauhen Wirklichkeit außerhalb des fast inszenierten Fußball-Show-Biz ist, zeigen die Aussetzer und Unsportlichkeiten eines Kaka oder Villa, wobei letztere noch deutlich gravierender und in Anbetracht zweier bereits geschossener Tore noch bezeichnender ist.

Der Fußball ist vielleicht noch nicht so am Ende, wie es hier anklingen mag, aber doch auf einem schlechten Wege. Und die Spirale nach unten ist im Prinzip die gleiche wie in unserer Gesellschaft und Wirtschaft: Immer höhere Erwartungen werden geschürt und aufgepusht, immer schneller muss das Rad drehen, immer noch mehr, noch gigantischer, noch spektakulärer – und was nicht ist, wird dazu gemacht. Doch Fußball ist in einem Sinn noch unbeeinflussbar von Marketing und Medienhype: Die Wahrheit liegt auf dem Platz. Und bei dieser WM kann man sich in großer Häufigkeit in jeweils 90 Minuten vom wahren Status Quo des Fußballs überzeugen.

Dieser Artikel wurde zuerst auf endl.de publiziert

     

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Kommentare (58)

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  1. Juwe sagt:

    Sport und Leidenschaft findet man nur noch bis zur höchsten Amateurliga, von da an beginnt das Show Biz mit seinen Artisten.

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  2. Optimist sagt:

    Juwe: Sport und Leidenschaft findet man nur noch bis zur höchsten Amateurliga

    …und bei Vereinen, die kein Geld für den show-biz haben. Allerdings, werden da natürlich alle, die entsprechendes Potential zeigen, sofort vom show-biz abgeschöpft.

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  3. belschanov sagt:

    Um ein Fazit über das Niveau dieser WM zu ziehen, ist es m.E. etwas zu früh. So richtig los geht das Turnier erst mit den K.o.-Spielen.

    Würde mich übrigens nicht wundern, wenn Italien Weltmeister wird. Die schonen am Anfang ihre Kräfte und haben “hint’n naus” die meiste Luft…

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  4. belschanov: Um ein Fazit über das Niveau dieser WM zu ziehen, ist es m.E. etwas zu früh. So richtig los geht das Turnier erst mit den K.o.-Spielen.

    Da sprech mal mit den Franzosen drüber…

    Btw.:
    Marktwert der Franzosen: 367.500.000 €
    Marktwert Südafrika: 24.300.000 €
    Martkwert Mexiko: 88.050.000 €
    Martkwert Uruguay: 130.000.000 €

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  5. belschanov sagt:

    @Alexander:

    Die Franzosen zählen nicht. Die waren bei der WM zwar “physisch anwesend”, “dabei” waren sie aber nicht.

    Ich frage mich, warum Anelka und Konsorten überhaupt angereist sind. Diese Typen sind charakterlich das Letzte. Ich kann ja verstehen, wenn man als Nationalspieler mit dem Nationaltrainer nicht “kann”. Ich verstehe aber nicht, wenn ein Nationalspieler, der mit dem Nationaltrainer nicht “kann”, überhaupt in der Nationalmannschaft spielt. Niemand zwingt einen Fußballprofi, in der Nationalmannschaft zu spielen. Wenn Anelka und Konsorten Charakter hätten, wären sie vor der WM zum Trainer gegangen und hätten ihm gesagt, dass sie auf die WM-Teilnahme verzichten, weil sie keinen Bock haben, mit ihm zusammenzuarbeiten. Dann hätte der französische Nationaltrainer Leute mitnehmen können, die Bock haben.

    Und dann noch die Sache mit dem geplatzten Training. Der Trainer verliest vor Journalisten ein Schreiben, in dem die Spieler erklären, warum sie nicht zum Training antreten. Gespenstisch so etwas…

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  6. belschanov: Die Franzosen zählen nicht. Die waren bei der WM zwar “physisch anwesend”, “dabei” waren sie aber nicht.

    Müssen wir das auch bejahen, wenn Deutschland und/oder England die Segel streichen?

    belschanov: Wenn Anelka und Konsorten Charakter hätten, wären sie vor der WM zum Trainer gegangen und hätten ihm gesagt, dass sie auf die WM-Teilnahme verzichten, weil sie keinen Bock haben, mit ihm zusammenzuarbeiten.

    Dass Anelka ein schwieriger Charakter ist, hätte jeder sofort seit Jahren unterschrieben. Warum nominiert der Trainer ihn denn? Ist nicht der Trainer der, der auswählt und nicht der Spieler?

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  7. clubfanseit1965 sagt:

    Super, Alexander, Dein Artikel! Ich finde ihn brillant geschrieben, fakten- und gedankenreich – er spricht mir aus der Seele. Danke!

    Ich glaube, der Erfolgsweg der Zukunft liegt in einer sauberen professionellen Arbeit, verbunden mit Realitätssinn, dem Gespür für das wirtschaftlich Machbare und dem festen Willen, im Ligaalltag wieder Freude am Spiel und an ehrlichem Sport mit fairen Ausgangsschancen für alle Beteiligten zu praktizieren.

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  8. belschanov sagt:

    @Alexander:

    Wenn die deutsche Mannschaft in der Todesgruppe mit Australien, Serbien und Ghana scheitern sollte, dann nicht deswegen, weil die Spieler charakterlos sind, sondern weil sie dämlich sind. Ich gehe davon aus, dass sich Podolski und Co, gegen Ghana nicht so dämlich anstellen wie gegen Serbien und das Achtelfinale erreichen.

    Die englische Mannschaft charakterlos? Glaube ich nicht. Eher – die alte Sache – zu einfallslos, zu stereotyp. Trotzdem hoffe ich, dass die deutsche Mannschaft im Achtelfinale nicht auf England trifft, weil die Engländer besonders ehrgeizig sind, wenn’s gegen Deutschland geht. Ich habe Angst vor den Engländern.

    Dem französischen Trainer die Schuld für das unanständige Auftreten der von ihm berufenen Spieler zu geben, halte ich für verfehlt. Es mag ein FEHLER sein, wenn ein Trainer charakterlose Spieler nominiert, da zu befürchten ist, dass sich diese Spieler charakterlos verhalten. Die SCHULD dafür, dass diese Befürchtung wahr wird, liegt aber bei den charakterlosen Spielern. Es zwingt sie ja niemand, sich charakterlos zu verhalten.

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  9. Juwe sagt:

    Wenn ich meinem Bauchgefühl folge, müßte ich heute ansich Unentschieden oder Niederlage gegen Ghana tippen. Aber mein Herz und die Hoffnung lassen das nicht zu! Ich habe so meine Zweifel, dass die zwar sehr talentierte junge Truppe heute dem Druck gewachsen ist.
    Mich beschleicht hartnäckig das Gefühl, dass einfach ein Schuß Erfahrung fehlt und dieses Lehrgeld heute in Rechnung gestellt werden könnte.

    Adios Germany, Adios England! Aber ich hoffe sehr, dass ich mich täusche! Es ist ja nur Fußball..

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  10. Optimist sagt:

    belschanov: Dem französischen Trainer die Schuld für das unanständige Auftreten der von ihm berufenen Spieler zu geben, halte ich für verfehlt.

    Das ist eine komplexe Angelegenheit und uns fehlt einfach die Innensicht, die vielleicht manches erklären könnte. Denn Probleme mit dem Trainer sind ja nicht neu, schon seit der letzten WM hieß es doch, Domenech sei bei der Mannschaft unbeliebt, man könne eigentlich nicht miteinander. Natürlich darf ein Spieler – egal was ihn dazu getrieben hat – nicht derart entgleisen. Das macht man in der Arbeit schließlich auch nicht, selbst wenn man seinen Chef nicht ausstehen kann. Aber ein Fußball-Starspieler kann sich natürlich heutzutage auch fast alles erlauben, womit wir wieder bei Alexanders Titelthema wären.

    Eigentlich Schuld ist womöglich sogar der Verband, der stur an einem Trainer festhielt, den weder seine Spieler noch das Volk leiden kann. Das war mir eigentlich seit Jahren unverständlich.

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  11. belschanov sagt:

    @Juwe:

    Was heißt hier “dem Druck nicht gewachsen”? So unerfahren ist diese Mannschaft ja nun auch wieder nicht. Schau dir doch mal an, wie viele Länderspiele Schweini und Poldi – trotz ihrer jungen Jahre – schon auf dem Buckel haben. Für ein Ausscheiden heute gibt es kein Alibi und keine Entschuldigung. Ein Ausscheiden heute wäre ein Totalversagen der Mannschaft. Es wäre ein Tiefpunkt in der Geschichte des deutschen Fußballs.

    Wo gibt es denn so was: Das WM-Turnier dauert vier Wochen und bereits nach anderthalb Wochen ist für die deutsche Mannschaft Schluss? So etwas kann, darf und wird es nicht geben!

    Du schreibst: “Es ist ja nur Fußball.” Diesen Satz verstehe ich nicht.

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  12. Juwe sagt:

    Den Satz verstehe ich selber nicht, es ist viel mehr als das :-)

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  13. belschanov: Wenn die deutsche Mannschaft in der Todesgruppe mit Australien, Serbien und Ghana scheitern sollte, dann nicht deswegen, weil die Spieler charakterlos sind, sondern weil sie dämlich sind. Ich gehe davon aus, dass sich Podolski und Co, gegen Ghana nicht so dämlich anstellen wie gegen Serbien und das Achtelfinale erreichen.

    Also dämlich fand ich nur die Gelbe Karte, sonst fand ich das Spiel nicht schlecht und halt unglücklich verlaufen. Aber zu Zehnt war das in Ordnung.

    belschanov: Die englische Mannschaft charakterlos?

    Wer sagte denn was von “charakterlos”? Ich jedenfalls nicht.

    belschanov: Dem französischen Trainer die Schuld für das unanständige Auftreten der von ihm berufenen Spieler zu geben, halte ich für verfehlt. Es mag ein FEHLER sein, wenn ein Trainer charakterlose Spieler nominiert, da zu befürchten ist, dass sich diese Spieler charakterlos verhalten.

    Ich gab auch dem Trainer nicht die Schuld für die Verhaltensweisen der Spieler, ich sagt im Prinzip nur, dass er sich nicht wundern muss, wenn er solche Spieler mitnimmt, die in dem Sinne bereits als “auffällig” gelten, dass sie dann eben “auffällig” werden.

    Offenbar habe ich nicht ganz konkret genug formuliert, worum es mir ging. Es geht hier nicht um “charakterlos”, es geht darum, dass der ganze Fußball immer zu einem Zirkus gemacht wird und man dann sich nicht wundern muss, wenn Spieler sich als Stars fühlen und auch mit entsprechenden Allüren sich benehmen. Das hat mit dem Charakter des einzelnen nur bedingt was zu tun, eher mit dessen Festigkeit. Wir haben ja bei der WM einen dabei, der die ganze Geschichte erzählen könnte: Maradonna. Bereits in frühesten Jahren feierte man ihn quasi als Gott und irgendwann hielt er sich eben auch für einen, ich weiß nicht, ob wir hier damit besser umgehen könnten…

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  14. Optimist: Eigentlich Schuld ist womöglich sogar der Verband, der stur an einem Trainer festhielt, den weder seine Spieler noch das Volk leiden kann. Das war mir eigentlich seit Jahren unverständlich.

    Bzw.: Entweder/Oder – Entweder man steht bedingungslos zu seinem Trainer oder man hofiert die Spieler. Aber bei einem Ensemble wie Frankfreich kannst du ersteres fast nicht mehr fordern, es sei denn der Trainer ist von seiner Reputation unantastbar wie ein Platini oder ein Zidane.

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  15. clubfanseit1965: Super, Alexander, Dein Artikel! Ich finde ihn brillant geschrieben, fakten- und gedankenreich – er spricht mir aus der Seele. Danke!Ich glaube, der Erfolgsweg der Zukunft liegt in einer sauberen professionellen Arbeit, verbunden mit Realitätssinn, dem Gespür für das wirtschaftlich Machbare und dem festen Willen, im Ligaalltag wieder Freude am Spiel und an ehrlichem Sport mit fairen Ausgangsschancen für alle Beteiligten zu praktizieren.

    Ich gehe eigentlich noch einen Schritt weiter: Wir brauchen wohl so einen Crash wie in der Wirtschaft und die darauf folgende Einsicht, dass wir Regelungen brauchen, die die Auswüchse wieder einfangen: Damit meine ich bspw. eine einheitliche und konsequente mindestens europäische Lizenzregelung, ein klares “Nein” (oder “Ja”…) zu 50+1 (lieber ein “Nein”), ein Salary Cap um die Gehälter einzufangen, eine Art “Drafting System”, nach dem Spieler aus dem Jugend- und Amateurbereich zumindest für den Liga-Einstieg gleichmäßig “verteilt” werden und eine europäische 6+5-Regel, wonach in jedem Team immer mindestens 6 Spieler des jeweiligen Landes stehen müssen.

    Das verhieße ausgeglichenere Ligen, spannendere Wettbewerbe und würde Talente fördern und Nationalmannschaften stärken.

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  16. Juwe sagt:

    unterschreib ich sofort, mir geht dieses seelenlose Söldnertum auch auf den Wecker, die Identifikation fällt immer schwerer und was ich einerseits nachvollziehen kann, andererseits diese Berater letztlich die ganze Liga in Bewegung halten, weil sie eben bei jedem Wechsel ordentlich mitverdienen. Letztlich ist das eine derart undurchsichtige Berufsgruppe, der man auch einmal wirklich Einhalt gebieten sollte. Wurde zwar schon versucht, aber das greift ja nicht. Die Grenzen wer bei Transfer mitverdient verwischen einfach zu sehr zwischen seriös und unseriös

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  17. Optimist sagt:

    Alexander | Clubfans United: Entweder/Oder – Entweder man steht bedingungslos zu seinem Trainer oder man hofiert die Spieler.

    Aber ob es zielführend sein kann, wenn NUR noch der Verband den Trainer mag? Auch das Volk war ja eher gegen Domenech und auch die Reaktionen jetzt richten sich vor allem gegen den Trainer, der für das Desaster verantwortlich gemacht wird. Es geht weniger darum, die Spieler zu hofieren, als des Volkes Seele zu füttern, gerade bei der Nationalelf. Und da hätte der Verband längst reagieren müssen!

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  18. Juwe: weil sie eben bei jedem Wechsel ordentlich mitverdienen.

    Das ist einer der Gründe! Da bin ich auch überzeugt.

    Maßnahmen gibt es und gab es schon: Bsp. Verbot der Verhandlungen außerhalb der Transferzeit – aber wer hält sich denn daran? Gerade die “großen Bayern” haben doch damals bei Klose gezeigt, welchen großen Haufen sie darauf machen können. Und das Spiel haben sie im Prinzip mit Kroos auch getrieben, nur eben in Sachen Rückholung. Das Ergebnis war in beiden Fällen für die Bayern ein doppelter Erfolg: Die Spieler kamen nach München und dem Gegner hat es bereits während der ganzen Verhandlungen geschadet. Sowas sollte generell von der DFL sanktioniert werden.
    Auch sollte man bspw. Vereinswechsel generell unter Genehmigungspflicht während einer Vertragslaufzeit einführen und Spieler ggf. empfindlich sperren, wenn die DFL bspw. zum Ergebnis kommt, dass der abgebene Verein zu sehr unter Druck gesetzt worden ist. Frei nach dem Motto: pacta sunt servanda – “Ist ein Vertrag in Kraft, so bindet er die Vertragsparteien und ist von ihnen nach Treu und Glauben zu erfüllen.”
    Soll man sich eben gut überlegen, wem man wie lange sein Ja-Wort gibt. Das würde einiges aus dem ganzen Gemauschel und Geschachere rausnehmen. Wetten?

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  19. Optimist: Es geht weniger darum, die Spieler zu hofieren, als des Volkes Seele zu füttern, gerade bei der Nationalelf. Und da hätte der Verband längst reagieren müssen!

    Auch schwierig … wenn man das Volk entscheiden lässt, lässt man ja nicht das ganze Volk regieren sondern nur dessen Mehrheit, die klassische “Diktatur der Mehrheit” eben. Und das fördert Populismus und noch mehr Show, weil die Kandidaten sich dann mehr vor dem Volk profilieren als fachlich vor den anderen Verantwortlichen.

    Aber eines ist klar: Fußball ist und bleibt Volkssport – und einen Trainer, den einfach fast keiner im Volk will, kann man nur halten, wenn er bedingungslos erfolgreich ist. Löw geht es doch ähnlich – so richtig “beliebt” ist er doch nicht und muss mit Bierhoff gehen, sobald der Erfolg ausbleibt. Daher: Scheiden wir heute aus, war es das, auch weil der 20er die beiden eh nicht mehr sehen kann.

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  20. Optimist sagt:

    Alexander | Clubfans United: Fußball ist und bleibt Volkssport – und einen Trainer, den einfach fast keiner im Volk will, kann man nur halten, wenn er bedingungslos erfolgreich ist.

    Genau. Nun ist aber Frankreich auch bei der Euro schon in der Vorrunde rausgeflogen. Warum also haben sie diesen Trainer behalten? Es gibt hier doch eigentlich überhaupt keinen Punkt mehr, der für ihn sprach…

    Ja, und zur Paralleldiskussion ;-)
    Ich finde auch, dieses Beraterwesen zeigt Auswüchse, die den Sport langsam kaputtmachen. Aber das ist ja nicht nur im Fußball so, sondern überall, wo es viel Geld gibt, siehe Willi Weber in der F1 zum Beispiel.

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  21. Armin sagt:

    Alexander, Du schreibst, wir brauchen im Fußball genau so einen Crash wie in der Wirtschaft. Nur was wäre denn dann gewonnen? Nach dem bisher größten Crash im Finanzsektor hat sich die Vermögensverteilung in den Gesellschaften des “Westens” noch mehr in Richtung der Reichen verschoben, auch bei den Einkommen steigen im Moment die höheren Einkommen deutlich, die niedrigen Einkommen stagnieren oder fallen. Wo gab oder gibt es eine Korrektur? Und ich fürchte im Fußball würde es genauso passieren. Ein Crash würde eher die kleinen, armen Vereine treffen, danach kann sich z.B. Bayern aus der Konkursmasse noch leichter und günstiger bedienen.

    Und dabei haben wir in Deutschland, zumindest in der Liga eine Art Solidarsystem bei der Vermarktung, wodurch z.B. Bremen durch sportliche Erfolge seine Einnahmen aus der Fernsehvermarktung steigern konnte und kann. In Ligen wie Spanien, Italien und England zementiert die Einzelvermarktung den wirtschaftlichen und damit den sportlichen Status Quo weit mehr.

    Da klar ist, dass das Geld das in den Fußball fließt auch wieder raus muss, kein Verein könnte damit renommieren viel Geld auf dem Konto zu haben oder Geld für soziale Zwecke zu spenden, also wird er das Geld das er bekommt und oft sogar schon eine kleine oder größere Dividende auf zukünftige Erfolge in den Spielbetrieb investieren. Da es im Bereich des Fußballs aber nicht möglich ist die Mitarbeiterzahl sehr deutlich zu erhöhen, zumindest im Kernbereich, viel mehr als die 30 Spieler bei Schalke geht nicht, wenn man die Truppe noch einigermaßen zusammenhalten will, wird man den wenigen Spielern, die ja auch den wirtschaftlichen Mehrwert erzeugen immer mehr geben. Ich fürchte, dass man dagegen auch mit einem Salary Cup nicht unbedingt ankommt, wenn die Vereine noch wirtschaftlich unabhängige Einheiten bleiben sollen.

    In Amerika sind die beteiligten Mannschaften ja immer nur Teil der Liga, ganz anders als in Europa.

    Von den Vorgängen in der französichen Mannschaft auf den ganzen Fußball zu schließen halte ich auch für nicht ganz zulässig. In jeder Gruppe kann es durch falsche Weichenstellung zu Cliquenbildung und Selbstzerstörung kommen. Warum es dem Trainer nicht gelungenist da dagegen zu steuern, bzw. warum er das ganze noch befördert hat, wird man sicher bald in einigen Büchern zu lesen bekommen. Beide Seiten werden versuchen sich in der Öffentlichkeit zu rehabilitieren.

    Dass die FIFA “Ihr” Produkt Fußballweltmeisterschaft versucht zu schützen und den Marktwert der Veranstaltung versucht nach oben zu drücken ist doch klar. Das ist mit Abstand die wichtigste Einnahmequelle für den Verband und damit die handelnden Personen. Auf Geld verzichten nur wenige gern, insbesondere wenn sie ein so gestörtes Ego haben wie ein Herr Blatter, der für sich wohl wirklich den Friedensnobelpreis erwartet.

    Da Fußball und das gilt sowohl für die diversen Profiligen, aber auch für die Weltmeisterschaft nun einmal ein Medienereignis geworden ist, muss man sich auch den Mediengesetzen beugen, die bedeuten:

    Maximale Personifikation
    Man braucht Helden und gefallene Helden
    Es muss die Guten und die Bösen geben
    Die Realität wird bis zur Unkenntlichkeit aufgeblasen

    Und trotzem schafft es der Fußball immer wieder Momente der Wahrheit zu kreieren, das ist es wohl auch was seine Faszination ausmacht.

    Und auch über die Qualität dieser WM kann man wie bei allen Dingen erst am Ende entscheiden, auch wenn das Zwischenfazit zur Zeit sicher eher schwach ausfällt, kann es am Ende doch noch eine großartige WM werden. Warten wir jetzt mal die letzten Gruppenspiele ab, wenn es um Weiterkommen und Scheitern geht und dann die KO-Spiele, oder wie ein bekannter Trainer aus Holland meint, die Tod- oder Gladiolenspiele. Wenn die richtigen die Gladiolen gewinnen kann es noch eine schöne WM werden.

    Was aber jetzt schon schade ist, das Abschneiden der Afrikaner auf dem eigenen Kontinent. Und für heute Abend bleibt für uns trotzdem nur zu hoffen, dass das auch so bleibt. Auch wenn es der Stimmung bei der WM sicher nicht gut tun wird.

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  22. Armin: Du schreibst, wir brauchen im Fußball genau so einen Crash wie in der Wirtschaft. Nur was wäre denn dann gewonnen? Nach dem bisher größten Crash im Finanzsektor hat sich die Vermögensverteilung in den Gesellschaften des “Westens” noch mehr in Richtung der Reichen verschoben, auch bei den Einkommen steigen im Moment die höheren Einkommen deutlich, die niedrigen Einkommen stagnieren oder fallen. Wo gab oder gibt es eine Korrektur?

    Stimmt, absolut. Ja. Man hat die Chance dabei sträflich liegen lassen. Aber es war eine Chance.

    Armin: Und dabei haben wir in Deutschland, zumindest in der Liga eine Art Solidarsystem bei der Vermarktung

    Stimmt auch. Wir sind in D noch besser dran, aber es wackelt bedenklich, weil PayTV immer stärker fordert (um zu überleben) und es im europ. Vergleich auch zu Wettbewerbsverzerrungen kommt. Das muss gesamteuropäisch geregelt sein!

    Armin: Da es im Bereich des Fußballs aber nicht möglich ist die Mitarbeiterzahl sehr deutlich zu erhöhen, zumindest im Kernbereich, viel mehr als die 30 Spieler bei Schalke geht nicht, wenn man die Truppe noch einigermaßen zusammenhalten will, wird man den wenigen Spielern, die ja auch den wirtschaftlichen Mehrwert erzeugen immer mehr geben. Ich fürchte, dass man dagegen auch mit einem Salary Cup nicht unbedingt ankommt, wenn die Vereine noch wirtschaftlich unabhängige Einheiten bleiben sollen.

    Ohne das geht es aber nicht. Bei Chelsea waren teilweise über 40 Top-Spieler im Kader, der Wahnsinn kennt keine Grenzen nach oben. Man müsste Gehälter und Kader begrenzen, will man dem Herr werden.

    Armin: Von den Vorgängen in der französichen Mannschaft auf den ganzen Fußball zu schließen halte ich auch für nicht ganz zulässig.

    War auch nicht versucht worden (jedenfalls von mir). Frankreich war nun ein Beispiel für eine Art der Entwicklung, im Kern geht es mir schlicht und ergreifend um das schlechte Spiel, das geboten wird.

    Armin: Dass die FIFA “Ihr” Produkt Fußballweltmeisterschaft versucht zu schützen und den Marktwert der Veranstaltung versucht nach oben zu drücken ist doch klar

    Sehr treffend formuliert, denn die FIFA sollte den Fußball schützen und nicht ihre Produkte. Da liegt ja das ganze Problem …

    Armin: Da Fußball und das gilt sowohl für die diversen Profiligen, aber auch für die Weltmeisterschaft nun einmal ein Medienereignis geworden ist, muss man sich auch den Mediengesetzen beugen

    Muss man? Wer sagt das, außer die Medienvermarkter und die, die davon provitieren. Ich sehe das ausdrücklich nicht so und fordere ja vehement Regelungen, die das eindämmen. Helden darf es gerne geben, ein Messi ist sicher ein Held in Barcelona – aber nicht weil man ihn dazu machte, das hätte man nämlich lieber mit C.Ronaldo gemacht, sondern weil er einfach einer ist am Ball. Leider versucht man ihn nun auch noch zum Gott hochzujazzen, daran würde er scheitern.

    Armin: Und auch über die Qualität dieser WM kann man wie bei allen Dingen erst am Ende entscheiden, auch wenn das Zwischenfazit zur Zeit sicher eher schwach ausfällt, kann es am Ende doch noch eine großartige WM werden.

    Sehe ich auch anders. Man sollte es gerade jetzt tun, weil das menschliche Hirn so gutmütig ist, nach 1-2 guten Spielen die ganze Qual der Gruppenspiele wieder vergessen zu machen. Wie auch bei unserem Club, wo manche nach nur 2 passablen Relegationsspielen offenbar die Grottensaison schon fast nicht mehr in Erinnerung haben wollen. – Nein, diese Vorrunde war schlecht und langweilig und auch wenn es besser werden mag, wird es die Vorrunde nicht mehr anhübschen.

    Armin: Was aber jetzt schon schade ist, das Abschneiden der Afrikaner auf dem eigenen Kontinent. Und für heute Abend bleibt für uns trotzdem nur zu hoffen, dass das auch so bleibt. Auch wenn es der Stimmung bei der WM sicher nicht gut tun wird.

    Ja, das ist schade, aber ich glaube nicht, dass man es in der Stimmung merken wird. Und auch darüber darf man nachdenken…

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  23. Juwe sagt:

    Nachdem Stuttgart Manager Heldt nach sicheren Meldungen kurzfristig zu dessen Ziehvater Felix Magath nach Schalke abgibt. (So wird man einen Manager elegant los ohne Abfindung und Ablöse gibts oben drauf!) wird Gerüchten zufolge unter anderem Martin Bader in Stuttgart gehandelt. Ich persönlich frage mich aber wofür sie den gebrauchen können? :-O

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  24. Juwe: achdem Stuttgart Manager Heldt nach sicheren Meldungen kurzfristig zu dessen Ziehvater Felix Magath nach Schalke abgibt. (So wird man einen Manager elegant los ohne Abfindung und Ablöse gibts oben drauf!) wird Gerüchten zufolge unter anderem Martin Bader in Stuttgart gehandelt. Ich persönlich frage mich aber wofür sie den gebrauchen können? :-O

    Es ist bezeichnend, dass Bader fast bei allen Clubs gehandelt wird, wenn es um die Neubesetzung der Position geht. Seine Qualitäten sind offenbar woanders höher eingeschätzt als in manchen Fankreisen. Aber das muss seine Kritiker ja nicht irritieren, könnte aber. :-P

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  25. Juwe sagt:

    Na ja von einer Relegation in die nächste Relegation ist jetzt nicht unbedingt eine sportliche Erfolgsstory :) aber man ist als Club Fan sogar damit zufrieden.

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  26. Manu sagt:

    nur nebenbei:

    van eck caocht in den nächsten beiden jahren die u19. finde ich gut. rene ist ein klassemann. er löst jogi lieberwirth ab.

    sommerloch…trotz wm…

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  27. Optimist sagt:

    Stürzt der nächste Favorit? Ich wünsche mir, dass unser Robert Vittek die Italiener nach Hause ballert! :mrgreen:

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  28. Claus sagt:

    @Optimist: Das wünsche ich mir auch, vor allem weil die Italiener mit einem 3. Unentschieden weiterkommen können (was ihnen ja auch ähnlich sehen würde)

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  29. Derbfuss sagt:

    Optimist: Stürzt der nächste Favorit? Ich wünsche mir, dass unser Robert Vittek die Italiener nach Hause ballert!

    Wunsch erfüllt ?! ;-)

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  30. Optimist sagt:

    @ Derbfuss: Ja, witzig, das hat schon was prophetisches. Aber die Italiener duseln sich da bestimmt wieder raus….

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  31. Derbfuss sagt:

    Optimist: @ Derbfuss: Ja, witzig, das hat schon was prophetisches. Aber die Italiener duseln sich da bestimmt wieder raus….

    Also, ich hatte da mal so ein Buch: Bestellungen ans Universum. Bei Dir scheints zu klappen ;-)
    Roooooobert Vittek…….

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  32. Optimist sagt:

    Vittek 2, Italien nuuuul, langsam wirds unheimlich. Vielleicht sollte ich mir auch Clubspiele “wünschen”

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  33. Derbfuss sagt:

    Jetzt duseln sie sich nicht mehr raus….

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  34. Optimist sagt:

    Schade dabei ist nur, dass Robert jetzt für uns unbezahlbar wird. Ich hatte eigentlich gehofft, er bleibt noch ein Jahr in Lille und kommt dann nächstes Jahr ablösefrei zurück, als Ersatz für Schieber. Aber so wird das wohl nix, da kommen potentere….

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  35. Optimist sagt:

    Mist, 2 : 1, bitte noch 10 Minuten durchhalten!

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  36. Claus sagt:

    Ja aber er will doch angeblich unbedingt wieder nach Nürnberg, zu seinem Kumpel Marek. Schaumermol.

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  37. Patrick sagt:

    Also dieses sich-am-Boden-Gewälze-und die Hände-vors-Gesicht-Gehalte als wär man von einem Mob vollgekokster Zuhälter aufgemischt worden nach (zugegeben unsportlichen) Pipifax-Attacken kann ich

    EINFACH NICHT MEHR SEHEN !

    Ciao Italia :) :) :)

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  38. Optimist sagt:

    @ Patrick: musst Du auch nicht mehr! Vittek Fußballgott :lol:

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  39. Patrick sagt:

    Leider haben die Brasilianer z.B. das auch drauf. Wenn ich an diesen leichten (!) Ellbogencheck gegen die Brust (!) im Spiel gegen die Elfenbeinküste denke.. Einfach widerlich. War das Kaka? Und dann wird immer noch mit den Beinen in der Luft gezappelt als ob man kurz vor dem Exitus steht.

    Aber sowas ist ja leider nicht auf einzelne Nationen beschränkt (wobei Italien das schon immer gut beherrscht hat). Umso besser, dass sich das zumindest in diesem Fall nicht ausgezahlt hat. Jippie! :)

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  40. Juwe sagt:

    Ich befürchte leider auch die Geld Marie wird Vittek nach der WM eines besseren belehren statt zum Club zu kommen und mit seinem Kumpel Marek kann er dann immernoch telefonieren :) Ich hatte ihn nach seiner letzten Club Saison garh nicht so gut in Erinnerung. Ein Begnadetes Talent war er aber schon immer gewesen, wie so viele. Mir wäre es lieber Ottl könnte sich endlich durchringen beim FCN Führungsspieler zu sein statt das 7 Rad am Wagen in München.

    Claus: Ja aber er will doch angeblich unbedingt wieder nach Nürnberg, zu seinem Kumpel Marek. Schaumermol.

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  41. belschanov: Ich verstehe aber nicht, wenn ein Nationalspieler, der mit dem Nationaltrainer nicht “kann”, überhaupt in der Nationalmannschaft spielt.

    Dürfte sich zwischenzeitlich geklärt haben; wie RTL kürzlich berichtete haben die fränzösischen Nationalspieler auf alle Prämien aus der WM verzichtet; geschätzte fünf Millionen. Euro, wohlgemerkt.

    Alexander | Clubfans United: Wir sind in D noch besser dran, aber es wackelt bedenklich, weil PayTV immer stärker fordert (um zu überleben) und es im europ. Vergleich auch zu Wettbewerbsverzerrungen kommt. Das muss gesamteuropäisch geregelt sein!

    Soweit ich weiß ist das bei der UEFA zur Zeit in Arbeit, Stichwort „fincancial fair play“. Ob Schalke ab 2012 überhaupt noch europäisch spielen darf, wird sich noch finden. Da nämlich bei uns in D nur die Finanzen der Fußballabteilungen überprüft werden (was allerdings bspw. bei Großkonzernen wie Bayer durchaus Sinn macht), verschieben findige Geschäftsführer/Manager die Schulden einfach auf eine evtl extra zu gründende Tochterfirma, Catering-Betriebe sind da sehr beliebt, wie man hört.

    @ Alexander
    Der Artikel ist super geschrieben (wie üblich) und spricht mir im wesentlichen aus der Seele. Es gäbe da nur ein Detail: Es ist etwas spät, sich gegen die Kommerzialisierung als solche zu wenden. Denn die (ich nenne es mal) Auswüchse, die Du (mE zu Recht) kritisierst, sind nichts anderes als die in letzter Konsequenz weitergeführten Folgen. Sind die Fleischtöpfe erstmal groß genug, werden entsprechende Begehrlichkeiten zwangsläufig folgen. Dass sportlich Verantwortlich immer auf einer Art Schleudersitz hocken, ist auch keine Neuigkeit dieser WM: Ich war in den 80ern schon einigermaßen erstaunt über (und stolz auf) unseren Club, weil die Spielerrevolte nicht etwa zu einer Trainerentlassung, sondern zu eienr Kadererneuerung geführt hatte. Diesem Akt folgte die längste ununterbrochene Amtszeit eines Cheftrainers beim FCN, die von Heinz Höher war wesentlich länger als die Äras Tilkowski oder Augenthaler. Und es war keine erfolglose. Wenn heute eine Mannschaft, die vom Potenzial wenigstens im Mittelfeld der Liga ganz gut aufgehoben wäre, mehrere Spiele nacheinander verliert, darunter einige gegen so genannte Mannschaften „auf Augenhöhe“, dann schient mir das an falsch verstandener Professionalität zu liegen (oder diese zumindest eine wesentliche Rolle zu spielen). Natürlich kann man nicht in jedem Spiel über seine Verhältnisse spielen, und Niederlagen gehören einfach dazu. Sich aber hängen zu lassen, und das über einen längeren Zeitraum, pervertiert mE die biologischen Aspekte des Gewerbes.

    @ WM
    So ein Großereignis liefert auch immer wieder gern genommene Anlässe, den so genannten modernen Fußball zu beeinflussen. Seit Griechenland Europameister wurde, sind eigentlich nur die Maurermeister groß rausgekommen; bei dieser WM sind nur noch die Niederländer und die Brasilianer als „Beamtenfußballer“ übrig, sogar die Japaner sind gestern noch nach vorne gerannt, obwohl sie schon 2:0 geführt haben. Gerade diese letzten haben gestern gezeigt, dass defensive Grundausrichtung keine Offensivarbeiten ausschließen. Aber ich fürchte, die WM werden sie wohl (leider) nicht gewinnen.

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  42. Optimist sagt:

    Heute wünsche ich mir, dass Vidal die Spanier nach Hause ballert. Schaun mer mal, ob`s nochmal klappt ;-)

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  43. Claus sagt:

    @Juwe: Ja, ich hatte Vittek damals auch als einen der Mitverantwortlichen für den Abstieg ausgemacht, aber die Liste der Namen war auch ziemlich lange. Wenn er wieder zurück in die Spur gefunden hat (in Frankreich lief es zuletzt ja auch nicht toll für ihn) könnte man ihn beim Club schon noch gebrauchen, so ein erfahrener Stürmer neben den jungen hätte schon was. Über die finaziellen Möglichkeiten beim Club sollte er jedenfalls bestens informiert sein.

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  44. Optimist sagt:

    Leider kann ich mir für Brasilien nichts mehr wünschen, die sind ja schon durch. Dabei hatte ich so gehofft, dass sie an Portugal und Elfenbeinküste schon in der Vorrunde scheitern.

    Zum Thema show-biz: Ballack wird wohl für 2 Jahre nach Lev zurückkehren. Somit dürfte einer 2-jährigen Leihe von Hegeler nichts mehr im Wege stehen. Find ich gut, der Junge hat mir in der Relegation gut gefallen, das hatte Hand und Fuß und sogar immer ein wenig das Gefühl nahender Gefahr, wenn er am Ball war.

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  45. Armin sagt:

    Zitat Optimist: “Zum Thema show-biz: Ballack wird wohl für 2 Jahre nach Lev zurückkehren. Somit dürfte einer 2-jährigen Leihe von Hegeler nichts mehr im Wege stehen. Find ich gut, der Junge hat mir in der Relegation gut gefallen, das hatte Hand und Fuß und sogar immer ein wenig das Gefühl nahender Gefahr, wenn er am Ball war.”

    Ich fürchte das wird nix, der HSV ist extrem an Reinartz dran, soll bereit sein über 10 MIO zu investieren, damit ist der Ballackdeal bezahlt und man braucht Hegeler selbst.

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  46. Pinola sagt:

    Alexander | Clubfans United:
    Es ist bezeichnend, dass Bader fast bei allen Clubs gehandelt wird, wenn es um die Neubesetzung der Position geht. Seine Qualitäten sind offenbar woanders höher eingeschätzt als in manchen Fankreisen. Aber das muss seine Kritiker ja nicht irritieren, könnte aber.

    Geiler Satz, der stimmt. Aber man könnte den auch ad absurdum führen mit einem anderen Namen:
    “Es ist bezeichnend, dass Matthäus fast bei allen Clubs gehandelt wird, wenn es um die Neubesetzung der Position geht. Seine Qualitäten sind offenbar woanders höher eingeschätzt als in Franken.

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  47. Juwe sagt:

    Hegeler ist unabhängig von ihm persönlich so ein richtig gutes Beispiel im modernen Fuball und Fan Identifikation. Erst spielt er um den Aufstieg in der Relegation – scheitert, dann wechselt er mal schnell die Seite zum FCN die in jener Relegation drin geblieben sind. Er gehört aber weder Augsburg noch dem FCN, sondern einem Dritten, der gar nicht mitgespielt hat. Man muss sich manchmal nicht wundern, aber das Show Biz macht die daraus folgende mangelnden Identifikation und den fehlenden Lokalkolorit letztlich wieder wett.
    Ich frage mich, wann es Spieler an der Börse gibt, und man kann sich an solchen beteiligen, und die Mannschaftsaufstellungen machen dann irgendwelche anonymen Hedgefonds!

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  48. Optimist sagt:

    Armin: der HSV ist extrem an Reinartz dran

    MOe kennt halt seine Spieler und weiß deren Qualitäten einzuschätzen. Ich glaube, es wäre ein Fehler, Reinartz für den “alten” Ballack abzugeben. Das ist sehr kurzfristig gedacht, denn ich glaube, Reinartz wird sich zu einem der besten deutschen 6ern entwickeln. Wenn, dann gäbe ich z.B. eher Rolfes ab.

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  49. Armin sagt:

    Reinartz soll Boateng ersetzen, er wird also kein “6er” werden sondern Innenverteidiger

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  50. Claus sagt:

    @Pinola: Der Haken bei Deinem Gegenargument ist, dass sich der Loddar immer selbst “ins Gespräch” bringt.

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  51. Optimist sagt:

    @ Armin: Naja, es ist ja “Wurscht”, wo ihn andere Teams hinstellen wollen. In Leverkusen ist ja auch Hyppiää nicht mehr der jüngste, umso dümmer wäre es, diesen so vielseitig starken und noch entwicklungsfähigen Spieler abzugeben, um auf Opas zu setzen. Allerdings, ab 10 Mio kann man da schon schwach werden…

    @ Alexander: Dieser Twitter-Scheiß, der hier ständig etwas aktualisieren will, nervt! Das verzögert die Performance, gerade bei schwächeren Rechnern….

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  52. Optimist sagt:

    @ Claus: Das ist auch eine Art, im Gespräch zu sein, wenn von Vereinsseite ständig ein Interesse dementiert wird ;-)

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  53. Bertl sagt:

    Toll beim Achtelfinale gilt das Ergebnis nach Elfmeterschießen.
    Was wenn es gar nicht so weit kommt?
    Gilt dann auch das Ergebnis nach 90 Minuten?
    Ich meine natürlich bei unserm WM-Tippspiel. ;-)

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  54. Claus sagt:

    Ich bin echt mal gespannt, ob es jemand schafft, ein Elfmeterschießenergebnis richtig zu tippen. Spätestens morgen wird es wohl schon dazu kommen, sagen jedenfalls viele Engländer. Allerdings sagen sie auch, dass Deutschland dann wie üblich auch gewinnt.

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  55. mok sagt:

    Robert Vittek bettelt ja quasi schon,zurück zum Club zu dürfen…
    Ich bin da ja echt zwiegespalten.
    Einerseits würde ich ihn sehr gerne wieder beim Club sehen,alleine schon weil der Kerl meiner Meinung nach ohne zu überlegen einfach zum Club gehört und seine Leistungen bei der WM doch recht überzeugend waren!
    Andererseits hat der Club auf dieser Position keinen wirklichen Handlungsbedarf und so lange man Harry und Boakye nicht an den Mann bringt,hat man sowieso nicht das Geld dazu Vittek zurück zu holen…..mhhhhh

    Wünschen würd ichs mir ja trotzdem irgendwie ;-)

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  56. Juwe sagt:

    Heute steht wieder in der Zeitung mit den 4 Buchstaben, dass Robert Vittek auf einen Anruf aus Nürnberg wartet. Ob man ihn sich leisten kann ist eine Sache, ob wir ihn wirklich brauchen können die andere. Seine Begabung hat er auch damals immer wieder angedeutet beim Club, aber ist dann auch überwiegend in sein Phlegma abgetaucht über lange Zeit.

    Was nützen dem FCN Vitteks Sternstunden bei der WM im Abstiegskampf, in dem wir uns vermutlich auch im kommenden Jahr befinden werden, wenn er dann mit gutem Vertrag ausgestattet wieder nur mit trabt statt voranzugehen. Ich habe da nach wie vor meine Zweifel, ob das Sinn macht. Irgendwie sind das Spieler die auf einmal außerordentliches leisten wenn sie eine ungeklärte Vertragssituation haben und sich danach im harten Alltagsgeschäft wieder einreihen und abtauchen. Er hatte seine Chance gehabt und letzten Endes nicht genutzt.

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  57. Bertl sagt:

    @ Juwe: Ich sehe es genauso wie Du. ;-)

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  58. mok: Einerseits würde ich ihn sehr gerne wieder beim Club sehen,alleine schon weil der Kerl meiner Meinung nach ohne zu überlegen einfach zum Club gehört (…) und so lange man Harry und Boakye nicht an den Mann bringt,hat man sowieso nicht das Geld dazu Vittek zurück zu holen…..mhhhhh
    Wünschen würd ichs mir ja trotzdem irgendwie

    Da schließ ich mich an. Bärenstarke Spieler, die immer ihre Leistung bringen, sind in der Gehaltsklasse vom Club doch entweder sehr schwer zu kriegen bzw zu halten (Finanzen) oder einfach nicht bundesligatauglich (konkurrenzfähig). Wenn die Bankdrücker nicht aufwachen (wonach es eher nicht aussieht) und sie den Verein verlassen würden, naja, also ich würde mich freuen wie ein Schnitzel.

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