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Don’t play with me

Alfred stand vor der Kneipe und ich gab ihm eine Blend 29 und Alfred sagte: “Der debberde Dogder is widder doo, der Bleedl, der Mendoolbleedl midd sainer Briemadonna.”

Ich ging rein und sah Dr. Pfau (klick) am Tresen stehen. Zu seiner Linken saß Hannes und zur Rechten seine Gattin, angesichts deren Volumen die Überlebens-Chance des Barhockers ungefähr so hoch zu beziffern war wie die eines Kreisliglisten in einem Pokalspiel gegen den amtierenden deutschen Meister. Ich stellte mich neben Hannes und hörte wie Pfau sagte: “Gerade junge Spieler, und davon hat der 1. FC Nürnberg ja etliche, bedürfen einer klaren Führung, und zwar zu allererst im mentalen Bereich.”

Ich bestellte ein Pils und Pfau schaute mich mit einem erkennenden Blick an und sagte: “Ah, da ist ja unser Ödipus”, und Pfaus Gattin sagte: “Lass gut sein, Ekkehardt, lass gut sein”, und Pfau: “Na, wie schätzt denn unser Ödipus die Lage ein? Schafft der Club den Klassenerhalt?”

“Klassenerhalt ist das Mindeste, was man als Club-Fan fordern darf”, sagte ich, “die Mannschaft ist den Fans den Klassenerhalt schuldig, alles andere ist indiskutabel…”

“Das ist keine Antwort auf meine Frage”, unterbrach mich Pfau, “ich habe Sie nicht danach gefragt, was Sie von der Mannschaft fordern, sondern danach, ob die Mannschaft Ihrer Meinung nach den Klassenerhalt schafft. Das ist…

“Lass gut sein, Ekkehardt.”

…eine klar umrissenene, mit Ja oder Nein zu beantwortende Frage.”

Der Wirt stellte das Pils auf den Tresen und ich nahm einen Schluck und Hannes sagte: “Klar schafft der Club den Klassenerhalt. Ich bin sogar zuversichtlich, dass es unserer Mannschaft gelingt, auf Distanz zu den Abstiegsplätzen zu bleiben…

“Das wäre schön”, sagte ich, “aber das haben wir schon öfters vergeblich gehofft.”

…und das 1:1 in Gladbach kann mich da nur bestätigen.”

Pfau sagte: “Ja, 1:1 in Gladbach ist in Ordnung, ein guter Auftakt, und ein guter Auftakt ist ein nicht zu unterschätzender Faktor für die mentale Stabilität der Spieler.”

“Ich finde, das Bier ist eine Spur zu warm”, sagte Pfaus Gattin, “findest du nicht, Ekkehardt, dass das Bier eine Spur zu warm ist?”, und ich sagte: “1:1 in Gladbach ist o.k., aber das Spiel hat deutlich gezeigt, dass bei unserer Mannschaft noch so manches im Argen liegt.”

“Und das wäre?”, sagte Pfau.

“Zum einen stimmt es in der Abwehr, vor allem in der Innenverteidigung noch nicht so richtig. Beim Ausgleichstreffer der Borussia sah Nilsson ganz schlecht aus, so darf man sich nicht austanzen lassen…”

“Das war, glaube ich, nicht Nilsson, sondern Simons, der sich da ausspielen ließ”, sagte Hannes. “Aber letztlich hast du mit deiner Kritik an Nilsson schon Recht, weil der eigentlich an dieser Stelle hätte stehen müssen. Wo war Nilsson eigentlich in dieser Situation?”

“Unser Ödipus scheint ja ein richtiges Genie zu sein”, sagte Pfau, “selbst wenn er sich irrt, hat er Recht”.

“Habe ich nicht”, sagte ich.

“Warum?”, sagte Pfau.

“Weil es mal sein kann, dass ein Innenverteidiger aufrückt und dann ein defensiver Mittelfeldspieler den Innenverteidiger abschirmt. Positionswechsel ist ein A und O im modernen Fußball. Wenn das Simons war, dann stand er zwar richtig, hat aber nicht richtig reagiert. Die Schuld trifft dann Simons und nicht Nilsson.”

“Hut ab”, sagte Pfau, “da scheint sich ja jemand genau auszukennen, da scheint ja jemand ein echter Experte zu sein…

“Lass gut sein, Ekkehardt, lass gut sein.”

…und was ist das andere, das Sie bemängeln?”

“Das andere, das ich bemängele, ist, dass der Club auf der Mittelstürmerposition besser besetzt sein müsste. Hoffentlich ist Okotie bald einsatzfähig. Wobei der ja auch ein unbeschriebenes Blatt ist. Schieber scheint auf alle Fälle noch nicht so weit zu sein, um dem Club in der Bundesliga helfen zu können. In den Testspielen kein Tor gegen einen ernst zu nehmenden Gegner und am Samstag die hunderprozentige Chance zum 2:1 verschiebt, äh versiebt. Eine Mannschaft, die solche Chancen weglässt, hat ein Problem.”

“Da gehen Sie aber mit einem jungen Spieler, der am Anfang seiner Karriere steht, viel zu hart ins Gericht”, sagte Pfau. “Sie haben ja keine Vorstellung davon, unter welch immenser psychischer Belastung so ein junger Spieler steht. Ich habe es gerade gesagt und ich kann…

“Findest du nicht auch, Ekkehardt, das Bier ist eine Spur zu warm?”

…mich da nur wiederholen. Gerade bei jungen Spielern ist eine fachmännische psychologische Betreuung, ein – Sie gestatten, dass ich einen Terminus aus der Fachwissenschaft heranziehe – mental coaching dringend angezeigt. Es ist ein fataler Fehler, dass der 1. FC Nürnberg auf die Dienste eines qualifizierten Mentaltrainers verzichtet.”

“Psyche hin, Psyche her”, sagte ich, “in einer solchen Situation muss ein Profi, der sich voll auf den Fußball konzentrieren kann, das Tor machen. Schließlich wird er ja nicht dafür bezahlt, dass er sich psychologisch betreuen lässt.”

Ich nahm einen Schluck aus dem Glas und Pfau sagte: “Haben Sie jemals selbst Fußball gespielt oder reden Sie bloß drüber?”

“Ich habe in meiner Jugend im Verein gespielt.”

“Zu mehr als Jugendkickerei hat’s nicht gereicht?”

“Lass gut sein Ekkehardt, lass gut sein.”

“Ich war technisch ziemlich gut, hatte auch eine gute Übersicht. Mein Manko war, dass ich körperlich nicht durchsetzungsfähig genug war. Ich bin erst mit fünfzehn in einen Verein gegangen. Wenn ich das schon mit neun, zehn getan hätte, hätte es vielleicht anders ausgesehen.”

“Warum haben Sie das nicht getan?”

“Meine Mutter wollte das nicht. Die wollte lieber, dass ich Klavier spiele.”

“So so, aha, ja ja. Da wird mir einiges klar. Einiges klar wird mir da.”

“Was wird Ihnen da klar?”

“Was mir da klar wird? Das ist sonnenklar, was mir da klar wird. Mir wird klar, dass Sie ein Fall wie aus dem Lehrbuch sind: Für größere Weihen hat’s für Sie im Fußball nicht gereicht und deshalb setzen Sie darauf – setzen Sie in zwanghafter Weise darauf! -, dass der 1. FC Nürnberg für Sie das erreicht, wofür es für Sie nicht gereicht hat. Der 1. FC Nürnberg ist – wenn man so will – Ihr Stellvertreter.”

“Verstehe”, sagte ich, “Sie meinen, dass ich die Wünsche, die ich mir mit mir nicht erfüllen konnte, in die Mannschaft des 1. FC Nürnberg hineinprojiziere?”

“Vorsicht, junger Freund, mit der Verwendung von Fachausdrücken! Es handelt sich bei Ihnen nicht um eine Projektion (klick), sondern um einen klaren Fall von Delegation (klick)…”

“Eins verstehe ich dabei nicht”, sagte Hannes. “Wenn ich will, dass eine Mannschaft stellvertretend für mich meine Wünsche erfüllt, suche ich mir doch nicht den Club aus, sondern eine Spitzenmannschaft, die Erfolge garantiert. Dann werde ich doch Fan von Bayern München.”

“Das ist ja der Clou”, sagte Pfau. “Bayern München wäre zu billig. Das wäre ja ein Selbstgänger. Unser Freund will höher hinaus. Unser Freund hat höhere Ansprüche. Unser Freund will den sensationellen Triumph, den Triumph des Zu-kurz-Gekommenen, den Sieg des David über Goliath. Nicht der kalkulierbare Erfolg verschafft ihm Befriedigung, sondern der unerwartete, der nicht für möglich gehaltene.”

“Und wenn sich der nicht einstellt?”, sagte Hannes.

“Dann verschafft er sich Befriedigung, indem er auf den Spielern rumhackt. Das ist dann – auf einer übertragenen Ebene – die Rache an seiner Mutter.”

“Lassen Sie meine Mutter aus dem Spiel”, sagte ich, “auf meine Mutter lasse ich nichts kommen, ich liebe meine Mutter.”

“Das glaube ich Ihnen, aber das tut nichts zur Sache. Bei Ihnen ist eine Therapie dringend angezeigt. Ich kann Ihnen helfen. Ich gebe Ihnen mal meine Karte.”

Pfau nestelte in der Innentasche seiner Anzugjacke herum und aus den Boxen klang

F I N G E R   W E G   V O N   M E I N E R   P A R A N O I A,

D I E   W A R   M I R   I M M E R   L I E B   U N D   T E U E R

von “Element of Crime” (klick) und ich sagte: “Bemühen Sie sich nicht, Sie haben mir Ihre Karte schon letztes Jahr gegeben”, und Hannes: “Ich verstehe ja nicht viel von Psychologie, aber wenn das, was Sie da sagen, stimmt, dann könnte das auch auf diesen clubfans-united-Autor zutreffen, auf diesen Belschanski…”

“belschanov heißt der”, sagte der Wirt, “belschanov, mit kleinem b.”

Ich spürte das Verlangen, eine Zigarette zu rauchen, und Pfau sagte: “Ja ja, dieser belschanov, ich habe mir das, was der auf dieser Fanseite schreibt, mal näher angeschaut. Interessanter Fall…

Ich nahm einen Schluck aus dem Glas.

…’Mindestlohn’ (klick), ‘Sisyphos’ (klick) – ‘Mindestlohn’, ‘Sisyphos’ – ‘Klassenerhalt ist das Mindeste’, ‘vergeblich gehofft’ – ‘Mindestlohn’, ‘Sisyphos’…

In meiner Magengegend machte sich ein flaues Gefühl breit und ich dachte an die Szene in dem Film “Cincinnati Kid”, in der Edward G. Robinson den Karo-Buben aufdeckt (klick), und Pfaus Gattin sagte: “Lass gut sein Ekkehard, lass gut sein.”

…Es kann keinen Zweifel geben. Es ist sonnenklar. Sie sind belschanov. Geben Sie es zu: Sie sind belschanov.”

Mein Verlangen nach einer Zigarette war jetzt ganz stark.

“Ich hab’s schon lange geahnt”, sagte Hannes.

“Ich hab’s gewusst”, sagte der Wirt.

“Sie sind belschanov”, sagte Pfau.

Ich nahm einen Schluck aus dem Glas.

“Warum hast du nie etwas gesagt?”, sagte Hannes.

“Weil das nicht entscheidend ist. Entscheidend ist, dass der Club das Heimspiel gegen Freiburg gewinnt.” Ich zog den Kugelschreiber aus meiner Jacketttasche und nahm einen der auf dem Tresen liegenden Schreibblöcke und notierte:

belschanovs Aufstellung des 1. FC Nürnberg

am 28. 8. 2010

SCHÄFER

JUDT      NILSSON      WOLF      PINOLA

HEGELER       SIMONS

EKICI            GÜNDOGAN         FRANTZ

BUNJAKU

Spielbeginn:

15.30 Uhr

“Lenken Sie nicht ab”, sagte Pfau. “Rufen Sie mich mal an. Ich kann Ihnen helfen.”

“Ich brauche Ihre Hilfe nicht”, sagte ich und holte Pfaus Visitenkarte aus dem Geldbeutel und warf sie neben sein Bierglas. “Helfen Sie lieber Ihren durchgeknallten Privatpatientinnen.”

Ich nahm einen Schluck aus dem Glas und hörte, wie Pfau sagte: “Muss ich mir so was sagen lassen, mein Täubchen, muss ich mir so was sagen lassen?”

“Findest du nicht auch, dass das Bier eine Spur zu warm ist?”

Aus den Boxen klang die Stimme von Mick Jagger:

D O N ‘T   P L A Y   W I T H   M E

‘C A U S E   Y O U ‘R E   P L A Y I N G   W I T H   F I R E

und ich kam mir ein bisschen vor wie Pinola, der gerade die gelbe Karte gesehen hat (klick).

     

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Kommentare (29)

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  1. Juwe sagt:

    Köstlicher Artikel (auf den Schenkel klopf) von belschanov, mit kleinem b. Ich habe es ja schon immer geahnt, Clubfan zu sein ist keine Projektion sondern eine Übersprungshandlung. Ich plädiere dafür, dass nicht nur die Spieler sondern auch die Fans einen Mändal Drääääner bekommen. So eine Saison ist lang…und beim FCN in den letzten Jahren immer noch 2 Spiele länger.

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  2. Optimist sagt:

    Wunderbar, was für ein vergnüglicher Start in den Arbeitstag!

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  3. Derbfuss sagt:

    HERRLICH!! Aber ich plädiere dafür (obwohl selbst Nichtraucher), daß Alfred drinnen rauchen darf und einen wirduelln Aschnbecher gräichd.

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  4. Optimist sagt:

    “Bayern München wäre zu billig. Das wäre ja ein Selbstgänger. Unser Freund will höher hinaus. Unser Freund hat höhere Ansprüche.”

    Genau so isses. Das ist, als ob man Rosamunde Pilcher einem guten Hitchcock vorziehen würde….

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  5. Claus sagt:

    Köstlich wie immer!
    Es scheint, als ob der Dr. Pfau ein ganz spezieller Freund von Dir ist, belschanov?

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  6. Eine absolute Bereicherung dieses Blogs! Danke!

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  7. KUZ sagt:

    Schade, dass Du seine Karte zurückgelassen hast. Vielleicht sollte ich Dr. Pfau mal konsultieren. Schliesslich bin ich schon 1968, also zu einem Zeitpunkt der letzten Meisterschaft und somit sozusagen einer Art ” Bayern- Status” , Fan gewesen… bitte verlege diese doch so kostbare Visitenkarte nicht….vielleicht brauche ich sie noch… ;-)

    Klasse Beitrag…

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  8. Woschdsubbn sagt:

    Des hodd sich fei domols scho rändierd, dem belschanski auf die Uhnni zu schiggn! Dabei hod man am Ohfang gscheid briegeln mäihn, der wolld ned hie! Zserschd wollder Ihndschiniöhr schdudiehrn, des hommern dann ausgrett: Mach hald aweng Daidsch! Dou konnsd a hauffn scheens Gschmarri fürs Indernedd schraim! :-)

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  9. MRPH sagt:

    Woschdsubbn: Des hodd sich fei domols scho rändierd, dem belschanski auf die Uhnni zu schiggn! Dabei hod man am Ohfang gscheid briegeln mäihn, der wolld ned hie! Zserschd wollder Ihndschiniöhr schdudiehrn, des hommern dann ausgrett: Mach hald aweng Daidsch! Dou konnsd a hauffn scheens Gschmarri fürs Indernedd schraim!

    alles verbruunsd, bei deim gwaff doa…

    dein fränkisch is echt der hammer :)

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  10. Bertl sagt:

    @ belschanov: Super!
    Deine Tresengeschichten lese ich immer sehr gerne. Danke.

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  11. Teo sagt:

    Danke. Genialer geht es kaum!
    Eine Frage: Spielst Du noch Klavier?

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  12. clubfanseit1965 sagt:

    @belschanov: Danke!

    Aber de oide Zeafm hat Recht: Das Bier ist wirklich eine Spur zu warm.

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  13. waldbrandvogel sagt:

    a glanne nachfraach häddi: worumm zun henggä liichdn nocherd in dainer gnaibm a schraibblogg am dreesn rum, naa, ned bloos anner, glei a ganser haffdn? hodd do gwiis scho der handkes beeder sei bier bschdelld? am end. axoloddl roedkill, sachd mer do heidzerdooch.

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  14. Spell sagt:

    sehr gut.

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  15. Optimist sagt:

    Bertl: @ belschanov: Super!
    Deine Tresengeschichten lese ich immer sehr gerne. Danke.

    Das sollte man eigentlich als gesammelte Werke in Buchform veröffentlichen!

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  16. Juwe sagt:

    Mir gefallen zwei Aspekte besonders gut in der Geschichte, nachdem am Valznerweiher ja seitens Vereinsführung mit dem Image der Grauen Maus so gerne kokettiert wird. Zum einen “Der mögliche Triumph des zu-kurz -Gekommenen” erhält dadurch nochmal eine deutliche Verstärkung.

    Der andere Aspekt, da kann ich mich mit dem Lachen kaum beherrschen ist die Spielerkritik als versteckte Kritik an der eigenen Mutter ..

    Man kann eben nie vorsichtig genug sein bei der Auswahl seiner Eltern! :-)

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  17. belschanov sagt:

    @alle:

    Danke für Eure netten Kommentare!

    @Derbfuss:

    Leider ist Alfred nicht Helmut Schmidt…

    @Claus:

    Ja, mit Dr. Pfau bin ich ganz “speziell”…

    @Optimist

    Die Idee mit dem Buch geistert mir auch durch den Kopf. Aber eigentlich würde ich lieber einen Comic machen.

    Ein Tresen-FCN-Comic. Das wäre was! Aber dazu braucht man erst mal einen Zeichner. Und wenn man einen hätte, würde sich die Frage stellen: Wer soll das bezehlen?

    @KUZ:

    Du brauchst die Visitenkarte von Dr. Pfau? Du bist doch absolut “stabil” (zumindest habe ich den Eindruck).

    @Woschdsubbn:

    Ich “Ihndschiniöhr”? Wie kommst du denn da drauf?

    @Teo

    So selten, dass ich mir, wenn ich’s ab und zu mal versuche, wie ein Anfänger vorkomme. Na ja, fast wie ein Anfänger.

    @clubfanseit1965:

    Aber NUR eine Spur…

    @waldbrandvogel:

    Ob Handke schon mal an diesem Tresen war? Wohl eher nicht.

    Übrigens: Bei den “Schreibblöcken” handelt es sich um kleine, mit dem Brauereiwappen versehene Blöcke zum Ausrechnen der Zechen. Solche Blöcke liegen manchmal auf dem Tresen herum (was mir manchmal sehr gelegen kommt…).

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  18. belschanov sagt:

    Juwe:

    Man kann eben nie vorsichtig genug sein bei der Auswahl seiner Eltern!

    Ist doch erstaunlich, was man durch Dr. Pfau so alles lernen kann…

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  19. belschanov: Die Idee mit dem Buch geistert mir auch durch den Kopf. Aber eigentlich würde ich lieber einen Comic machen.

    Ein Tresen-FCN-Comic. Das wäre was! Aber dazu braucht man erst mal einen Zeichner. Und wenn man einen hätte, würde sich die Frage stellen: Wer soll das bezehlen?

    Ja, das wäre perfekt – also wenigstens so als Intro-Grafik wie bei der Günter-Hetzer-Kolumne bei 11Freunde.

    Nur wie du sagst: Finde mal einen, der das für lau macht.

    Ich bin zwar ambitioniert irgendwann mal das Comic-Zeichnen auszubauen, aber noch weit weit weit davon entfernt was brauchbares abzuliefern, auch wenn es am Bemühen nicht fehlt (manchmal)

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  20. Juwe sagt:

    Wer weiss, was uns an belschanov als Kreativspieler auf dem Rasen verloren gegangen ist, nur weil man ihn statt frühzeitige Ausbildung am Ball Klavierspielen schickte.

    Frühkindliche Prägung, man kann so vieles falsch oder richtig machen. :-)

    belschanov: Ist doch erstaunlich, was man durch Dr. Pfau so alles lernen kann…

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  21. Frank sagt:

    Gerade lese ich die Schlagzeile: Risse geht nach Mainz

    http://www.kicker.de/ne...e-geht-nach-Mainz.html

    Und sogar mit Kaufoption! Ohne Worte!

    An Baders Stelle hätte ich auch Luis Holtby ausgeliehen. Da war Mainz auch cleverer.

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  22. Armin sagt:

    Risse geht nach Mainz

    Der kicker meldet heute, dass der ehemalige Leihspieler des FCN Marcel Risse an Mainz ausgeliehen wird, Mainz hat sich wohl auch eine Kaufoption einräumen lassen.

    Bleibt die Frage, warum hat der FCN da nicht wieder zugeschlagen, immerhin kam Risse beim Club auf 20 Bundesligaspiele, dabei konnte er siebenmal die Vorarbeit zu einem Tor leisten. Man kennt den Spieler, eine Eingewöhnungszeit wäre nicht nötig gewesen.

    Andererseits konnte Risse im Endspurt der letzten Saison seinen Platz im Team eher nicht halten. Vielleicht war Hecking hier ähnlich wie bei Diekmeier nicht von einer weiteren Steigerung überzeugt?

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  23. Juwe sagt:

    Verstehe ich nicht es hätte doch für Risse gesprochen, dass er die Verhältnisse hier gut kennt bzw die Mannschaft und umgekehrt. Meines Erachtens wurde da schlicht gepennt. Seine Kurve zeigte am Ende ganz deutlich nach oben. Das sportliche Managment von Mainz ist irgendwie ausgeschlafener, sieht man auch an ihrem Kader und ihrer Leistung.

    Armin: Risse geht nach MainzDer kicker meldet heute, dass der ehemalige Leihspieler des FCN Marcel Risse an Mainz ausgeliehen wird, Mainz hat sich wohl auch eine Kaufoption einräumen lassen.Bleibt die Frage, warum hat der FCN da nicht wieder zugeschlagen, immerhin kam Risse beim Club auf 20 Bundesligaspiele, dabei konnte er siebenmal die Vorarbeit zu einem Tor leisten. Man kennt den Spieler, eine Eingewöhnungszeit wäre nicht nötig gewesen.Andererseits konnte Risse im Endspurt der letzten Saison seinen Platz im Team eher nicht halten. Vielleicht war Hecking hier ähnlich wie bei Diekmeier nicht von einer weiteren Steigerung überzeugt?

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  24. Optimist sagt:

    Mich stört es gewaltig, dass aus jeder Transfergeschichte, die irgendwie an uns vorbeigelaufen ist, immer gleich eine Managementkritik gebastelt wird. Ich bin mir sicher, wenn Risse zu anständigen Konditionen habhaft gewesen wäre, hätten wir ihn auch genommen bzw. bekommen. Man muss es doch auch mal anders herum sehen: Wir kennen den Spieler jetzt gut und können einschätzen, ob die gebotenen Konditionen seinem Wert entsprechen. Mainz kann das nicht. Wer weiß, ob sich das auszahlt.

    Vielleicht war es aber ja auch gewollt von Lev, dass er nicht beim selben Verein weitermacht. Oder man hat uns so lange hingehalten, dass sein Platz jetzt besetzt ist (Sauter, Mak). Auch bei uns war er ja nur Backup…

    Außerdem haben wir doch eine Ablöse bekommen, oder? Mit Verzicht auf Ablöse und weiteren Verpflichtungsmodalitäten war das vielleicht einfach zu teuer?

    Ich behaupte einfach mal, dass hier nicht gepennt, sondern bewusst gehandelt wurde. Einen weiteren Backup brauchen wir nicht wirklich – eine Verstärkung hingegen schon!

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  25. Frank sagt:

    Zugegeben: Ich hätte Risse auch gerne weiterhin im Club-Trikot gesehen. Erfrischend oftmals seine Flügelläufe und Standards. Es war Risse, der Eigler zum 1:0 zuhause gegen Augsburg auflegte.

    Dass unser Management jedoch gepennt habe, ist reine Spekulation.

    1. Wie @Optimist schon schrieb, war die personelle Planung auf rechts abgeschlossen mit Mak und Sauter. Auf grünes Licht von Leverkusen in Sachen Risse zu warten, wäre fahrlässig gewesen. Gleiches gilt für Ottl, der möglicherweise in den kommenden Tagen auch noch ausgeliehen oder wechseln wird, wohl aber nicht zum Club. Irgendwann ist halt auch gut mit der Warterei. Und das ist richtig so.

    2. Keiner weiß, wie der Vertrag mit Mainz genau gestrickt ist. Wo liegt die Ablösesumme bei der Kaufoption? Und gibt es, wie mittlerweile üblich, ein Rückkaufrecht für Leverkusen?

    3. Im Netz (transfermarkt.de) wird munter spekuliert, was hinter dem Risse-Deal steckt. 05er fragen sich, warum Risse, der ja beim Club bleiben wollte, jetzt in Mainz gelandet ist. Einige meinen, dass Leverkusen stark am Mainzer Schürrle interessiert sei und der Risse-Deal so eine Art Vorschuss wäre. Klingt irgendwie plausibel.

    Es gibt also viele Variablen, so dass es nur reine Spekulation sein kann, unserem Management hier einen Fehler anzukreiden. Auch wenn ich es sehr schade finde, dass Risse jetzt bei einem Konkurrenten gelandet ist.

    Zu Holtby:
    Ja, klar, ein guter Junge. Aber wäre auch Wasser auf die Mühlen aller Kritiker von Leihspielern. Denn Holtby dürfte vor dem Hintergrund seines Potenzials mit Sicherheit nach dieser Saison zu S04 zurückkehren. Wobei ich mich jetzt schon frage, warum Holtby überhaupt nochmals verliehen wurde.

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  26. Armin sagt:

    Btw. das Kneipenbild oben sieht aber eher nach England als nach Oberfranken aus, oder täusche ich mich da?

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  27. Armin: Btw. das Kneipenbild oben sieht aber eher nach England als nach Oberfranken aus, oder täusche ich mich da?

    Schottland! Aber gut erkannt! :-)

    Bis ich eines von Originalschauplätzen bekomme, musste das herhalten.

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  28. Manu sagt:

    risse brauchen wir nicht. wir haben ekici ausgeliehen, der ist deutlich stärker. außerdem ist ein mak auch fest verpflichtet worden. lieber mal mit dem probieren. des weiteren ist aik frantz auch noch am valznerweiher.

    risse soll ruhig mit mainz absteigen :-) denen wird bance noch abgehen diese saison. ansonsten sind die jedoch gut aufgestellt im ittelfeld 8soto, karhan, simak, ivanschitz etc.) und werden wohl nicht absteigen.

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