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Tradition vs. Moderne

Das Bundesligaduell Nürnberg gegen Freiburg

Am nächsten Samstag, 15:30 Uhr, kommt der SC Freiburg zum ersten Heimspiel der Saison ins Frankenstadion (ok eigentlich easy-credit-stadion). Wenn man die Jahre seit der Wiedervereinigung vergleicht, dann stehen sich hier zwei Vereine gegenüber die sportlich nicht so viel trennt. Beide gehören zu den Vereinen die zwischen den Ligen pendeln und bei denen es auch schon mal einen deutlichen Ausschlag nach oben geben kann (z.B. der dritte Platz der Freiburger in der Saison 94/95 mit der dann folgenden Teilnahme am Uefa-Cup). Beim Club war das in der Saison 06/07 der Fall mit dem Pokalsieg und der folgenden Teilnahme am internationalen Geschäft. Andererseits mussten beide Vereine in den letzten 20 Jahren auch immer wieder in die zweite Liga zurück, meist folgten aber recht schnell auch wieder die Aufstiege.

Der Beginn der Tradition:

Der SC Freiburg löste erst 1982 den vorher erfolgreicheren Freiburger FC als tonangebenden Fußballverein im badischen Süden ab.

Der Club dagegen war immer die Nummer Eins in der Stadt und schon früh auch überregional erfolgreich 1907/1908/1909 wurde man Ostkreismeister (= bayrischer Meister) und schon damals etablierte sich die Bezeichnung “der Club” für den Verein. in den Jahren 1912/-13/-14 überflügelte zwar ein Verein aus der Westvorstadt den FCN, aber schon 1916 wurde man süddeutscher Meister eine Deutsche Meisterschaft fand während des Krieges nicht statt.

Nach dem 1. Weltkrieg, insbesondere von 1920 bis 1930 war der Club der Fußballverein in Deutschland. 1920, 21, 23 und 25 wurde man Deutscher Meister und war mit nunmehr 4 Titeln alleiniger Rekordmeister. 1927 gelang erneut die Meisterschaft und auch die Nürnberger Spielkultur galt als so herausragend, dass Walter Bensemann den Sitz seines Fußball-Magazins nach Nürnberg verlegte. So etwas kann man sich heute sicher nicht mehr vorstellen. Mitte der 30er Jahre des vorigen Jahrhunderts gab es noch einmal eine erfolgreiche Zeit mit 2 Pokalsiegen und der Meisterschaft 1936.

Nach dem zweiten Weltkrieg wurde man noch dreimal Meister, 48, 61 und 68. Aber schon die folgende Saison bedeutete den Abstieg von dem man sich sehr lange nicht erholen konnte. Erst 10 Jahre später schaffte man die Rückkehr ins Oberhaus, so gingen die für den deutschen Fußball sportlich erfolgreichen und auch wirtschaftlich für die Entwicklung der Profifußballs wichtigen 70er Jahre am Club vorbei, darunter leidet man noch heute.

Bis zum Ende der 1960er Jahre entwickelte sich der Ruf des FCN, in dieser Zeit baute sich das Image vom “Club” auf. Danach konnte man keine wesentlichen sportlichen Erfolge mehr erreichen, leider schaffte man es aber auch nicht sich ein zeitgemäßes Image zu geben oder zu schaffen. Im Gegenteil jetzt entwickelte sich die Redewendung “der Glub is a Debb”.

Die Zeit nach der deutschen Wiedervereinigung

Freiburg: erster Aufstieg in die Bundesliga 1993, dann Abstieg 1997, dann direkter Wiederaufstieg 1998, 2002 ging es wieder nach unten, 2003 aber auch postwendend zurück ins Oberhaus, 2005 stieg man dann erneut ab, danach schaffte man den direkten Wiederaufstieg nicht, man blieb drei Jahre in der zweiten Liga und kam erst 2009 zurück in die Beletage diesmal zusammen mit dem FCN. Bilanz: 5 Aufstiege, 4 Absteige. (klick)

FCN: Die Zeit kurz vor und nach der Wiedervereinigung war vielleicht die letzte sportlich stabile Zeit des FCN, nach der Spielerrevolte 84 stieg man 85 mit einer jungen, talentierten Mannschaft auf und schaffte 9 Jahre am Stück die Zugehörigkeit zur Beletage des deutschen Fußballs. 1994 war damit Schluss, man stieg mal wieder ab und Freiburg war nicht ganz unbeteiligt, die Freiburger hatten nach einem Schlussspurt mit drei Siegen in den letzten drei Spielen die gleiche Punktzahl wie die Clubberer, hatten aber das bessere Torverhältnis. Leider stieg der FCN damals nicht nur sportlich ab, auch finanziell ging es drunter und drüber, dazu Bestechungsaffäre und Schwarzgeldkonten, der Club war die personifizierte Unseriosität. 96 ging es dementsprechend runter in die Drittklassigkeit. 1997 die Rückkehr in Liga 2 und 1998 der gemeinsame Aufstieg mit Freiburg in Liga 1. Aber 99 ging es nach einem dramatischen Finale, dem der Radiokommentator Günter Koch zu einem Gutteil sein Renommee verdankt, gleich wieder zurück. Damals verlor man daheim gegen Freiburg, ein Unentschieden hätte beiden Vereinen gereicht, aber Freiburg ließ sich auf so ein Spiel natürlich nicht ein. Frankfurt holte einen 3 Punkte Rückstand und ein um 5 Tore schlechteres Torverhältnis am letzten Spieltag noch auf. 2001 schaffte man den Wiederaufstieg, 2003 ging es wieder runter, 2004 direkt wieder hoch 2007 die Sensation, der Pokalsieg, man wähnte sich schon gesichert in der Liga holte einen der besten offensiven Mittefeldspieler, Misimovic, und stemmte den teuersten Transfer der Geschichte mit dem “Europameister” Harry Charisteas, der folgende Absturz war um so schlimmer. 2008 Abstieg. 2009 kam man mit einem finanziellen Kraftakt und über die Relegation direkt zurück in die Liga 1. Bilanz: 5 Abstiege (einmal sogar in die dritte Klasse), 5 Aufstiege. Sportlich sieht es also in den letzten 20 Jahren recht ähnlich aus bei diesen beiden Vereinen.

Aber es gab doch auch sehr große Unterschiede, Freiburg präsentierte sich in dieser Zeit als seriös arbeitender Verein mit den beiden Leitfiguren Achim Stocker als Präsident und von 1991 bis 2007 Volker Finke als Trainer. Nicht einmal der ewige Bremer Trainer Rehagel war so lange im Amt. Freiburg zeigte so Kontinuität und etablierte das Image vom anderen Verein. Als einer der ersten Vereine investierte man in Steine, die eigene Freiburger Fußballschule, und kommunizierte dies auch ganz offensiv. Selbst wenn man es gar nicht so häufig schaffte eigene Talente an die erste Mannschaft heranzuführen, galt man doch immer als Verein der viel für den Nachwuchs tut.

In Nürnberg dagegen hatte man immer den Eindruck, dass der Verein kein echtes Konzept hat bzw. hatte. Auch beim Thema Nachwuchsförderung hat man den Eindruck, der Verein wird eher durch die Auflagen der Liga getrieben als dass das ein echtes eigenes Anliegen sei. Dabei könnte man doch einige Erfolge vorweisen, Mitte der 80er, die goldene Generation um Dorfner, Reuter, Eckstein und all die anderen, aber auch danach gab es noch manches Talent aus Nürnberg, wie ein Baumann oder ein Kießling – immerhin Spieler, die es bis in die Nationalelf brachten. Freiburg hat da sicher nicht mehr zu bieten, aber fragt man das Gros der Fußballfans, wird man eher Freiburg als Ausbildungsverein sehen denn Nürnberg. Wobei sich da vielleicht in den letzten zwei Jahren etwas dreht.
Im Gegensatz zur Freiburger Kontinuität bei der Vereinsführung und bei der sportlichen Leitung war beim Club in dieser Beziehung vielleicht der größte Unterschied zu sehen. Seit 1991 hatte der Club 15 Trainer (bei den 15 habe ich Willi Entenmann zweimal gezählt, einmal bis 1993 und einmal ab 1996) der SCF 2!! Auch diese Kontinuität auf der Trainerbank führte natürlich zum Eindruck von Seriosität bei den Freiburgern. 15 Trainer in 20 Jahren beim Club dagegen sind sicher kein Ruhmesblatt.

Auch bei anderen Dingen setzt sich der SCF vom Club ab, während unser Verein mit AREVA den Vertreter der Kernkraft auf der Brust trägt, hat man sich im Südbadischen schon lange den erneuerbaren Energien verschrieben, Solaranlage auf dem Dach des Stadions, Stirlingmotoren für die Rasenheizung. Auch so hat man sich in Freiburg eher als sympathischer und moderner Verein etabliert. Kleine Notiz am Rande, wichtigster Anteilseigner des Stadionsponsors vom SC Freiburg, der badenova ist mit über 48% die Thüga AG und an dieser hält die N-ERGIE, also die ehemaligen Stadtwerke Nürnberg über 20%! Die Stadt Nürnberg zahlt so indirekt 10% des Sponsorings für den SC Freiburg.

Natürlich gibt es weitere Dinge die einen deutlichen Unterschied der beiden Vereine zeigen, Der Club hat 9100 Mitglieder Freiburg 2900.

Das Stadion: Nürnberg hat in seinem WM-Stadion Platz für 48.500 Zuschauer, davon knapp 38.000 Sitzplätze. Das Freiburger badenova-Stadion hat 24.000 Plätze, davon 14.000 Sitzplätze. Letztes Jahr kamen zum Club durchschnittlich 42.300 Zuschauer ins Stadion, an der Dreisam kamen ca. die Hälfte: 22.900 Fans.

So kann man sagen, dass heute Freiburg als der sympathische kleine südbadische Verein gilt, der für modernes Leben mit Umweltschutz und Jugendausbildung steht. Bei Freiburg denken viele, dass sie das maximal mögliche aus Ihrer Situation machen.

Der Club dagegen wirkt meist so, als könne er nicht sein ganzes Potential ausschöpfen, man lebt immer noch von der großen Vergangenheit, auch wenn die erfolgreichste Zeit jetzt schon über 80 Jahre her ist. Wenn man glaubt, es könne eine neue erfolgreiche Zeit kommen, wie nach dem Aufstieg 1985 oder nach dem Pokalsieg 2007, kommt irgendwann der Rückschlag. 1993 immerhin erst nach 8 Jahren, dafür mir Schwarzgeld, Prozessen und Abstieg bis in die Drittklassigkeit umso tiefer, nach dem Pokalsieg 2007 dafür umso schneller.

Tradition oder nicht, nächsten Samstag geht es darum Punkte vorzulegen vor den beiden schweren Auswärtsspielen in Leverkusen und Hamburg. Dazu haben wir noch eine Rechnung von letztem Jahr offen, noch mal dürfen wir gegen einen Gegner auf Augenhöhe keine 6 Punkte hergeben.

Es wäre schön wenn aus der großen Tradition des FCN wieder eine erfolgreiche Zukunft erwachsen könnte, vielleicht ist der nächste Spieltag ein erfolgreicher Schritt dorthin.

     

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Kommentare (52)

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  1. Für mich hat Freiburg durch die unrühmliche Entlassung von Finke viel an Charme verloren. Zwar konnte man zwischenzeitlich einiges wieder glattbügeln, aber an Freiburg sieht man auch, wie ein Verein in oder aus der Mode sein kann. Einst war Freiburg der nette Sympathieträger, dann war es Mainz, aktuell ist es St. Pauli. Trends kommen, Trends gehen, Nürnberg sollte sich nicht daran orientieren was gerade ‘in’ ist.

    In Sachen Jugend hat man da mit Hecking auch vernünftig gegengesteuert, nachdem MO in der Tat schon sehr aggressiv die Jugend-Schiene fuhr – auch wenn sie bisweilen aus der Not geboren war (Stichwort “Kinder-Riegel”). Wie sehr das aber gleich Image-prägend ist, sieht man beim Club selbst! Nur weil MO bisweilen für eine kurze Zeit sehr auf die Jugend setzte, gilt der Club als verbesserte A-Jugendmannschaft in der öffentlichen Wahrnehmung. Dabei ist man mit einem Kaderdurchschnitt von 24,7 Jahren mit Bremen gleichauf auf Platz 4 der Alterstabelle, noch hinter Hoffenheim, Dortmund und Schalke. Freiburg ist da übrigens die sechstälteste Mannschaft im Feld, das von – hört hört! – Mainz 05 mit 26,5 Jahren angeführt wird, also quasi die fidelen Senioren der Liga.

    Und gegen Gladbach standen im Schnitt 25,3 Jahre in der Anfangsformation. Im Liga-Vergleich ist auch da Hoffenheim (24,9), Schalke (24,6), Stuttgart (24,6) und Dortmund (23,6) jünger aufgelaufen am 1. Spieltag und – um den Bezug wieder aufzunehmen – die Jugendabteilung des SC Freiburg war mit 26,1 Jahren da eher schon rüstig im Vergleich.

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  2. Bertl sagt:

    Danke Armin, sehr guter und informativer Beitrag.
    Wollen wir hoffen das am Samstag mal wieder die Tradition gegen die Moderne gewinnt. ;-)

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  3. Wolferl sagt:

    Das kann schon recht schnell am Wochenende richtungsweisend werden.
    Wenn wir gewinnen, dann ist erst mal etwas Ruhe und vielleicht Sicherheit vorhanden. Und wenn wir verlieren, dann werden die nächsten Spiel sehr schwer. Aber, ich glaube das wird gut, sicher aber nicht einfach.

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  4. KUZ sagt:

    Eine kleine Info am Rande: Auch Freiburg ist als aktiver UEFA-Cup Teilnehmer abgestiegen. ( 2001/2002). Eine weitere Gemeinsamkeit mit unserem Glubb..

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  5. Juwe sagt:

    Das Spiel ist für beide Mannschaften richtungsweisend in welcher Tabellenregion man sich erstmal niederläßt die nächste Zeit. Für den FCN ist es das letzte Heimspiel gegen einen gleichwertigen Gegner bevor zwei knüppelharte Auswärtsspiele folgen der Marke ( dort ist vermutlich nichts zu holen) beim HSV und in Leverkusen, Freiburg kommt mit der Hypothek das erste Heimspiel schon verloren zu haben. Wer am Wochende als Verlierer vom Platz geht, kann sich die Tabelle in nächster Zeit erstmal von unten anschauen.

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  6. Optimist sagt:

    Wenn man Freiburg nicht wieder als Laufkundschaft betrachtet, sondern als ernstzunehmenden Gegner wahrnimmt, der vollste Konzentration und Einsatz erfordert (so wie eigentlich jeder Gegner), dann klappts auch. Trotzdem halte ich es mit belschanov: Heimspiele müssen gewonnen werden! Und besonders die gegen direkte Konkurrenten!

    Juwe: dort ist vermutlich nichts zu holen) beim HSV und in Leverkusen

    Ja, vermutlich…. Aber vielleicht werden zur Abwechslung auch mal wir unterschätzt und können mal wieder eine Überaschung landen…. Wie hieß es noch? Niemals aufgeben, niemals kapitulieren!

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  7. belschanov sagt:

    Die Gleichung “FCN=Tradition” trifft zu. Schließlich war der FCN 9x deutscher Meister und 4x Pokalsieger.

    Ob “SC Freiburg=Moderne” auch zutrifft? Vielleicht, aber ist der SCF wirklich “moderner” als der FCN? Was ist “modern”?

    Na ja, vielleicht ist ein Verein, der sich in der Nähe von “erneuerbarer Energie” ansiedelt, “moderner” als ein Verein, der für einen Kernkraft-Konzern Reklame läuft. Aber bringt diese Art von “Modernität” sportliche Vorteile? Es ist ja nicht so, dass der SCF in jüngerer Zeit erfolgreicher war als der FCN. Im Gegenteil. Der Club war 2007 Pokalsieger.

    Statt “Tradition vs. Moderne” würde ich eher “Tradition vs. Bescheidenheit” sagen. Ich glaube mich zu erinnern, dass der ehemalige SCF-Präsident Stocker (der hieß doch so?) mal gesagt hat, dass man es in Freiburg schon als Erfolg sieht, dass der SCF überhaupt im Profi-Fußball vertreten ist. Natürlich lieber in der 1. Bundesliga, aber im Prinzip sei 2. Liga schon Erfolg genug.

    Deshalb hielt man beim SCF auch über 10 Jahre am gleichen Trainer fest. Ein Abstieg aus der 1. Bundesliga wurde nicht als Katastrophe angesehen. Man war ja immerhin immer noch im Profibereich.

    Eine solch bescheidene (und mir durchaus sympathische) Haltung ist beim Club undenkbar. Der Club hat den Anspruch, erstklassig zu spielen (Tradition verpflichtet…). 2. Liga ist ungenügend – ein Zustand, der sofort repariert werden muss.

    Auch ich erhebe diesen Anspruch. Das bringt mir zuweilen Kritik ein, aber das ist mir egal. Ich sehe gar nicht ein, warum ich diesen Anspruch begründen sollte. Der FCN ist der FCN und der FCN gehört in die 1. Bundesliga. Aus, Schluss, Ende der Durchsage.

    (Und der SC Freiburg ist der SC Freiburg).

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  8. Armin sagt:

    @belschanov

    Natürlich kann man sich fragen ob Freiburg “modern” ist, aber ich wollte halt in der Überschrift einen Gegensatz formulieren, Tradition vs Bescheidenheit ist aber kein Gegensatz.

    Auf der anderen Seite steht für mich der Sportclub und die Region Freiburg schon eher für Moderne, Franken, der Club und Nürnberg eher für Tradition. Einerseits hat diese Tradition ja auch etwas für sich, es ist das Vertraute, das Beständige, eine Geschichte aus der man schöpfen kann, auf der anderen Seite kippt es halt manchmal ins “altfränkische”, da werden Sachen beschworen und behalten, die gar nicht mehr so wirklich in die Zeit passen. Die Butzenscheibengemütlichkeit feiert fröhliche Urstände und allem Neuen schlät erst mal geballter Argwohn entgegen.

    Vielleicht ist es diese Ambivalenz die Franken so sympathisch macht, weil man diese Züge auch in sich selbst findet, weil dadurch gute Dinge eher bewahrt werden. Aber in einer schnelllebigen Zeit bedeutet die Tradition halt auch Gefahr des Zurückfallens.

    @Alexander
    Siehst Du so unterschiedlich sind die Wahrnehmungen, für mich wurde durch die Art und Weise des Abschieds von Finke eher der Trainer Finke unsympathisch. Ich fand die Art des Vereins höchst seriös und vorbildlich. Man merkt nach vielen Jahren, dass es Zeit für etwas Neues wird und teilt dies dem Trainer Mitte der Saison mit, aber man zieht die Saison mit dem alten Trainer sauber durch. Finke ist zuerst ja auch auf den Abschied eingegangen, erst als er in der Rückrunde wieder erfolgreich war hat er versucht Politik zu betreiben. Ich fand das nicht ok.

    Ich denke auch, wie einige hier komentiert haben, dass dieses Spiel wegweisend sein wird. Wir brauchen ein kleines Polster vor den beiden schweren Auswärtsspielen. Ein Sieg würde natürlich auch Selbstbewußtsein geben, so wäre vielleicht sogar eine Überraschung gegen Hamburg und/oder Leverkusen drin. Auch wenn wir bei beiden Gegenern, insbesondere in Hamburg, nie viel geerbt haben.

    Trotzdem, in jedem Spiel sind 3 Punkte drin (wo ist das Phrasenschwein), wobei da endlich der Knoten im Sturm platzen muss, viele Chancen werden wir weder in Hamburg noch in Leverkusen bekommen.

    Jetzt geht es aber erst mal gegen einen Gegner auf Augenhöhe, über die nächsten Spiele zu philosophieren bringt ja nichts, Freiburg heißt die Aufgabe die es am Samstag zu lösen gilt. Schade dass Gündogan fehlt, aber schön dass Frantz wieder dabei ist. Seine Schnelligkeit kann unserem Flügelspiel gut tun und Ekici traue ich die Mitte mit seiner guten Technik auch zu. Er ist vielleicht sogar etwas torgefährlicher als Gündogan?

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  9. Armin: @Alexander
    Siehst Du so unterschiedlich sind die Wahrnehmungen, für mich wurde durch die Art und Weise des Abschieds von Finke eher der Trainer Finke unsympathisch. Ich fand die Art des Vereins höchst seriös und vorbildlich. Man merkt nach vielen Jahren, dass es Zeit für etwas Neues wird und teilt dies dem Trainer Mitte der Saison mit, aber man zieht die Saison mit dem alten Trainer sauber durch. Finke ist zuerst ja auch auf den Abschied eingegangen, erst als er in der Rückrunde wieder erfolgreich war hat er versucht Politik zu betreiben. Ich fand das nicht ok.

    Ich hab das nur so am Rande verfolgt und fand es als ne Schlammschlacht, in der keiner gut ausgesehen hat. Aber der Kern steckt wohl in deiner Aussage schon drin: Der Verein wollte etwas Neues machen. Und Finke empfand sich als Teil des Vereins – sogar als tragender Teil des Vereins. Das ist wie wenn deine Kinder zu dir sagen: Papa, wir haben uns überlegt, dass es besser wäre, wenn du ausziehst…

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  10. Claus sagt:

    belschanov: Der FCN ist der FCN und der FCN gehört in die 1. Bundesliga. Aus, Schluss, Ende der Durchsage.

    Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen, außer dass man es nochmal dick unterstreicht.

    Der (notwendige) Wechsel Frantz für Gündogan bringt mich zu einer Sorge in dieser Saison, die sich langsam herauskristallisiert. In der Breite ist der Club diese Saison auf jeden Fall besser besetzt als letzte Saison, vor allem durch gleichwertige Spieler auf derselben Position. Da macht sich bei einigen natürlich Unmut breit. Bei Mintal ist selbiger bekannt, Frantz hat sich bereits letzte Woche dahingehend geäußert, dass es nicht sein Anspruch ist, auf der Ersatzbank zu beginnen und der stille Maroh wird auch nicht ewig nur zuschauen wollen. Da könnte der eine oder andere von sich aus auf Abwanderungsgedanken kommen.

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  11. Optimist sagt:

    Claus: In der Breite ist der Club diese Saison auf jeden Fall besser besetzt als letzte Saison, vor allem durch gleichwertige Spieler auf derselben Position. Da macht sich bei einigen natürlich Unmut breit.

    Da ist dann der Trainer gefragt, seine Fähigkeiten in der Menschenführung. Vor allem, dass er verlässlich ist und zu seinen Versprechunge/Zusagen steht. Das hatte Frantz ja schon mal bei MOe kritisiert und gemeint, bei Hecking wäre es deutlich besser. Schaun mer mal….

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  12. Armin sagt:

    Unddas aller wichtigste, wir brauchen Erfolg, dann haben die Spieler auf der Bank wenig Argumente. Läuft es nicht, wird das Murren der Spieler hinten dran größer und trifft in der Öffentlichkeit auf einen größeren Resonanzboden.

    Also am Samstag muss ein Heimsieg her.

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  13. Juwe sagt:

    Wenn die Meldung stimmt die ich heute auf dem Weg zum Bäcker flüchtig auf dem Zeitungskasten sah, Gündogan verletzt und kann nicht spielen gegen Freiburg, wäre das bitter. Das sind die 6 Punkte Spiele die zählen am Ende, kennen wir ja aus letzter Saison.

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  14. Armin sagt:

    Wie oben bereits erwähnt, mit Frantz haben wir eine gute Alternative, Ekici kann auch in der Mitte spielen. So schlimm ist das nicht.

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  15. Optimist sagt:

    Armin: Wie oben bereits erwähnt, mit Frantz haben wir eine gute Alternative, Ekici kann auch in der Mitte spielen. So schlimm ist das nicht.

    Sehe ich auch so: Gündogan ist für mich noch in der Entwicklung, er hat sich zwar inzwischen in der Startelf etabliert, ist aber noch nicht zum unverzichtbaren Leistungsträger gereift. Eine Entwicklung, die ich ihm aber im Laufe der Saison durchaus zutraue.

    Jedenfalls ist Frantz derzeit ein wirklich adäquater Ersatz, der vielleicht sogar das Flügelspiel verbessert und mehr Breite ins Spiel bringt, weil er den Flügel konsequenter besetzt als Ekici. Gegen die erwartet kompakten Freiburger halte ich mehr Druck über außen durchaus für ein probates Mittel.

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  16. belschanov sagt:

    Und was wird aus Mintal?

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  17. Juwe sagt:

    Frantz ist ein völlig anderer Spielertyp als Gündogan der eher eine klassische 10 ist und das Spiel aus der Mitte heraus vor sich gestalten kann, während Frantz unter Volldampf Halbfeld und Außenbahn beackert. Beide zusammen ergänzen sich folglich sehr gut aber der eine kann den anderen nicht ersetzen, weil sie unterschiedliche Rollen ausfüllen. Das Team ist gefordert diese Schwächung gemeinsam durch einen Tick noch mehr Willen und Einsatz und Kompaktheit zu ersetzen. Mir ist da ein wenig Bange dass die Spieleröffnung nach vorne, bekanntlich sowieso nicht die Stärke des FC Nürnberg, darunter noch etwas mehr leidet und auch das Sorgenkind der Sturm als nächstes Glied in der Kette. Ekici könnte vielleicht eher die Rolle Gündogans zumindest teilweise mit übernehmen, aufgrund seiner spielerischen Fähigkeiten.

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  18. Optimist sagt:

    Juwe: Ekici könnte vielleicht eher die Rolle Gündogans zumindest teilweise mit übernehmen, aufgrund seiner spielerischen Fähigkeiten.

    So ist der Plan: Ekici in der Mitte, Frantz außen….

    Das klappt schon!

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  19. Derbfuss sagt:

    Optimist:
    So ist der Plan: Ekici in der Mitte, Frantz außen….
    Das klappt schon!

    Hoffentlich hast Du recht. Es wäre schon sehr wichtig, hinsichtlich der nächsten 2 Spieltage. (Und nicht nur deswegen)

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  20. Harald sagt:

    Wolf dabei waren. Pinola ist zur Zeit eine Bank auf der linken Abwehrseite. Einziger Schwachpunkt in der Verteidigung ist für mich Juri Judt. Bei aller Liebe, für Judt reicht es allenfalls für die 2. Liga. Das defensive Mittelfeld ist mit Hegeler (bester Mann in Gladbach) und Simons (braucht noch einige Zeit zum Eingewöhnen) ebenfalls gut besetzt. Das offensive Mittelfeld mit Gündogan und Ekici hat mich gerade in der ersten Halbzeit begeistert. Im Sturm wirkt Bunjaku ,nach der WM, ein wenig müde. Jetzt kommen wir zum zweiten Schwachpunkt und das ist die Spitze. Schieber war leider ein Totalausfall gegen Gladbach, aber ich glaube er hat auch noch eine zweite Chance verdient. Deshalb bin ich mir sicher , dass der Club gegen Freiburg einen Dreier einfahren wird.

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  21. Teo sagt:

    Claus:
    Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen, außer dass man es nochmal dick unterstreicht.Der (notwendige) Wechsel Frantz für Gündogan bringt mich zu einer Sorge in dieser Saison, die sich langsam herauskristallisiert. In der Breite ist der Club diese Saison auf jeden Fall besser besetzt als letzte Saison, vor allem durch gleichwertige Spieler auf derselben Position. Da macht sich bei einigen natürlich Unmut breit. Bei Mintal ist selbiger bekannt, Frantz hat sich bereits letzte Woche dahingehend geäußert, dass es nicht sein Anspruch ist, auf der Ersatzbank zu beginnen und der stille Maroh wird auch nicht ewig nur zuschauen wollen. Da könnte der eine oder andere von sich aus auf Abwanderungsgedanken kommen.

    Das war das große Problem in der BL-Saison 2007/08: Satte Spieler, die sich, mit einigen Ausnahmen wie Misimovic, als DIE GROßEN Pokalsieger wähnten, keinen Konkurrenzdruck fürchten mussten…
    …das ist eher das große PLUS diese Saison, dass man in der Breite besser aufgestellt ist, fast jede Position konkurrenzfähig besetzt/ umkämpft ist. Da wird es immer wieder mal unruhig, da wird es immer mal wieder auch Änderungen geben. Will z.B. ein Maroh ins Team, muss er sich aufdrängen, im Training Leistung bringen, überzeugen, usw.
    Ich bin der festen Überzeugung, dass das der Schlüssel zur Leistungssteigerung ist, wenn es der Trainer nicht zu sehr übertreibt. Es wird spannend sein, das zu beobachten.

    Gegen Freiburg…
    …das war letzte Saison ein ganz bitteres Spiel. Freiburg kam mit einer 0:6-Klatsche im Gepäck. Der Club hatte das 3:2 gegen Wolfsburg im Rücken. Aber eben auch zu viel Ballast in Form von Nebenkriegsschauplätzen. Thema: Schäfer und komische Zuckungen im Bein Richtung Zwetschge…
    …am Ende stand es 0:1 und es war der Anfang vom Ende der Ära Oenning.

    Ich erwarte einen Sieg. Ich hoffe, dass sie nicht wieder einknicken und verlieren. Ein Remis wäre für beide gleichermaßen bescheiden.

    Mein vorsichtiger Tipp: 1:0.

    belschanov: Und was wird aus Mintal?

    Tor durch Edeljoker Mintal in den letzten 10 Minuten.

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  22. Teo sagt:

    Wieso wartet mein Beitrag ohne Link auf Freischaltung?
    Und der Mitstreiter im Keller Lautern führt durch einen Doppelschlag in der 36. und 37. Minute gegen die Bayern mit 2:0…

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  23. Keine Ahnung (wg. Freischaltung).

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  24. Armin sagt:

    @Harald

    Na klar Judt ist zweite Liga. Darum hat der auch die Flanke zum Tor geschlagen, deshalb kam über seine Seite kaum etwas durch. Schon schön wenn man seine Vorurteile über Ex-Fürther pflegen kann.

    Das mit Lautern ist dagegen schon wieder etwas nervig, die bekommen jetzt natürlich einen Lauf, Selbstbewußtsein …

    Dabei sollten die eigentlichhinter uns sein.

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  25. Optimist sagt:

    Armin: Das mit Lautern ist dagegen schon wieder etwas nervig, die bekommen jetzt natürlich einen Lauf, Selbstbewußtsein …
    Dabei sollten die eigentlich hinter uns sein.

    Ja, ich finde auch, als designierter Absteiger sollte man sich nicht so ungebührlich aufführen ;-)

    @ Alexander: Wegen Freischaltung: mir ist schon einmal aufgefallen, dass Euer System alle Kommentare ab 2 Zitaten in die Freischaltung schickt, auch ohne externen Link. Vielleicht kann man da was einstellen….

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  26. Claus sagt:

    Teo:
    Das war das große Problem in der BL-Saison 2007/08: Satte Spieler, die sich, mit einigen Ausnahmen wie Misimovic, als DIE GROßEN Pokalsieger wähnten, keinen Konkurrenzdruck fürchten mussten…

    Völlige Zustimmung!

    Teo:
    Will z.B. ein Maroh ins Team, muss er sich aufdrängen, im Training Leistung bringen, überzeugen, usw.

    Maroh schlechter als Nilsson? Der bei Hecking offenbar gesetzt ist? Ohne dass ich jetzt die Trainingsleistungen beurteilen kann, aber ich habe da eine andere Meinung. Und wenn es Nilsson-Maroh heißt.
    Ohne dass ich jetzt Andi demontieren will, aber für mich hat Nilsson den Nachweis noch nicht erbracht, dass er dem Club weiter hilft.

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  27. Claus sagt:

    Zusatz, damit es keine Missverständnisse gibt:
    Ich will vor allem Maroh wiedersehen. Und zwar in der Startelf!

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  28. Juwe sagt:

    Ich glaube Kaiserslautern hat sich der Rolle des “Mitstreiters im Keller” erst einmal entledigt mit zwei blitzsauberen, starken Siegen zum Saisonstart inkl. dem jüngsten Erfolg gegen den FC Bayern. Hoffentlich können wir verhindern, dass auch Freiburg sich wieder stabilisiert. Letztes Jahr bekamen sie von uns immerhin 100% Punktausbeute.

    Armin: @HaraldNa klar Judt ist zweite Liga. Darum hat der auch die Flanke zum Tor geschlagen, deshalb kam über seine Seite kaum etwas durch. Schon schön wenn man seine Vorurteile über Ex-Fürther pflegen kann.Das mit Lautern ist dagegen schon wieder etwas nervig, die bekommen jetzt natürlich einen Lauf, Selbstbewußtsein …Dabei sollten die eigentlichhinter uns sein.

    Teo: Wieso wartet mein Beitrag ohne Link auf Freischaltung?Und der Mitstreiter im Keller Lautern führt durch einen Doppelschlag in der 36. und 37. Minute gegen die Bayern mit 2:0…

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  29. Juwe sagt:

    ??? da ist irgendwas falsch gelaufen, ansich wollte ich gar nichts zitieren

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  30. der mann mit der gitarre sagt:

    1:0! schon wieder in der 15. minute, wird das die saison der frühen tore? hoffentlich kommt da heute was zählbares raus!

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  31. Harald sagt:

    Dieses Tor ist wieder typisch für den Club. Die ersten 40 Minuten fand Freiburg nicht statt und dann der Bock erst von Nilsson und dann von Wolf.

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  32. Juwe sagt:

    sagte mir schon alles, als ich wieder den Namen Wolf las, der für das elfemterwürdige Foul Gelb bekam. Auch wenn ich das schon oft geschrieben habe, aber es wundert mich jedesmal warum man den mental stabileren sachlicheren Maroh für Wolf auf der Bank läßt, werde ich nie verstehen.

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  33. Harald sagt:

    @Juwe: der entscheidene Fehler ging von Nilsson aus, der einfach stehen blieb. Wolf ging nur zu ungestüm zu Werke. Es bleibt nur zu hoffen, dass der Club jetzt nicht wieder total aus der Bahn gerät. Gegen diese Freiburger muss der Club einfach gewinnen. Also auf gehts Club!!!

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  34. der mann mit der gitarre sagt:

    so’n scheiß!

    hut ab vor mainz, ein 0:3 noch drehen, das sieht man auch nicht alle tage!

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  35. cule sagt:

    Mann, mann, mann. Seit dem Herrmannpeter hat der Club keinen gescheiten Trainer mehr! Hecking kann Weihnachten wieder in Hannover feiern.

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  36. Harald sagt:

    Der Club ist in der 2, Halbzeit total von der Rolle. Führung von Freiburg
    jetzt verdient. Keine Durchschlagskraft, keine Ideen, es ist einfach wieder wie jedes Jahr. Ein Ekici reicht nicht. Diese Niederlage ärgert mich einfach maßlos. Gegen wenn will der Club den dieses Jahr gewinnen, wenn sie zu Hause noch nicht einmal Freiburg schlagen. Was tut der Club seinen treuen Fans wieder einmal an.!

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  37. Blitz sagt:

    Vergeigt.

    Wie in Gladbach. 2. Halbzeit einfach abgegeben.

    Jetzt ne Pause, die wenig bringen wird, dann auswärts Hamburg und Leverkusen. Danach dann Stuttgart.

    Ich hab dieses Leiden soooooooo satt.

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  38. Juwe sagt:

    Wenn man sieht was Mainz leistet, oder K’lautern mal sehen was St. Pauli morgen bringt, die man mit hinten drin erwartet hat, dan könnte man neidisch werden. Aber wir sind ja die graue Maus. Kann man auch gar nicht widersprechen.

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  39. Harald sagt:

    Der Club kommt einfach einfach nach der Zeit von Hans Meyer nicht mehr vom Fleck. Der Abstieg nach dem Pokalsieg. Wiederaufstieg mit einem Bundesliga unerfahrenen Trainer in der Relegation. Die Bundesliga wurde ebenfalls erst in der Relagation gehalten. Leihspieler, die es dem Club gerade so ermöglichen die Klasse zu halten, kann auf Dauer aber nicht das richtige Konzept sein. Mannschaften wie Mainz oder unser Angstgegner Freiburg, die finanziell auch nicht auf Rosen gebettet sind, haben mittlerweile den Club den Rang abgelaufen.

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  40. Woschdsubbn sagt:

    War gar nichts. Wieder einmal. Das wird dieselbe Saison wie letztes Jahr werden. Bis der Haufen eingespielt ist, dauert bis zur Weihnachtspause. Bis dahin sollten wir hoffentlich nicht zuviel Abstand zum 16. Platz haben.

    Komisch: Der Reporter, der den Artikel für ein bekanntes Fußballmagazin geschrieben hat. Muß in einem anderen Spiel gewesen sein. Der Schiedsrichter war eine Katastrophe: Gleich zu Anfang Gelb für Eckici, von mir aus, aber dann hätten die Freiburger auch bald eine gelbe Karte sehen müssen und nicht erst in der 89min. Und ob das ein Elfer war, konnte ich von meinem Sitzplatz aus nicht sehen. Wolf traf einwandfrei den Ball.
    Aus dem Spiel heraus hatte der Glubb für mich keine echte Torchance herausgespielt.
    Wenn man dann mal im Strafraum war, dann hat man sich nicht getraut und nochmal quer zum Freiburger Verteidiger geschoben.
    Und wenn ich eine ganze Halbzeit gar nix zuwege bringe, außer zwei guten Freistößen von Ecici, wird das mit dem Ligaerhalt schwer.

    Wenigstens gibt es mit Ecici nun wieder gute Standards.

    Wen können wir daheim schlagen? Alle andere punkten sogar Auswärts, siehe H96. Von Lautern ganz zu schweigen. Hoffentlich verliert Pauli morgen hoch daheim gegen SAPheim. Können Köln und Bankfurt es der Hertha vom letzten Jahr gleich machen?

    Wir sind leider wieder sicher unten mit dabei. Und dabei hatte ich bis zum Elfer ein richtig gutes Gefühl und der Glubb spielte auch richtig guten Fußball phasenweise.

    Die Hoffnung stirbt zuletzt. Wann hat der Glubb das letzte Mal ein Spiel gedreht? Das Buli-Spiel gegen Bankfurt einstmals, als es bis zur 70sten etwa 0:2 daheim stand und Vittek dann noch 2 reinmachte. *SEUFZ*

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  41. Bertl sagt:

    Kurzer Einwurf: St. Pauli spielt nicht Morgen sondern jetzt, live bei SKY.

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  42. Der Tobi sagt:

    Der Club hat wohl mit ganz großem Abstand die schlechteste Innenverteidigung der Liga… Was die Beiden momentan zeigen langt nicht mal mehr für die 2. Liga…. Wahnsinn… Und der Trainer reagiert nicht mal…

    Jedes mal die selbe Scheiße… Warum kann der FCK, H96 und Mainz alle Spiele gewinnen und wir nicht? WEIL SIE KÄMPFEN und mit LEIDENSCHAFT spielen! Bei uns gibt nur planlose Querpässe oder 50meter Pässe ins Nichts… Hab den Scheiß so satt…

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  43. Manu sagt:

    wir waren die ersten 30 minuten gut. bunjaku muss das 2:0 machen, dann ist das ding gelaufen. der trottel trifft seit der letzten rückrunde kein scheunentor mehr. schieber vorne steht rum wie auf verlorenem posten. das tor, das er gemacht hat …da stand er halt richtig. lieber mal wieder boakye und eigler eine chance geben. die haben damals cottbus auseinander genommen.

    hecking bringt aber null veränderung von der bank. eigler und mak hat er zu spät eingewechselt. gebracht haben sie auch nichts…von mintal ganz zu schweigen. alternativen haben wir auch nicht.

    ekici ist ein richtig guter. von den beiden 6er hegeler und simons kam kaum was. einer der beiden 6 muss das spiel machen. gündogan hat da halt doch gefehlt.

    naja, wenn man sieht, dass 96, mainz, pauli und der fck sauber gestartet sind, dann kann einem angst und bange werden… dabei dachte ich, dass es gut laufen wird.
    aber heute muss ich mir eingestehn, dass es so nichts werden kann.

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  44. Harald sagt:

    Ja, die Niederlage gegen Freiburg hat mich und viele Clubfans wieder auf den Boden der Tatsachen zurück geholt. Die Hoffnung auf eine “langweilige” Saison für den Club, können wir nach der Heimniederlage gegen Freiburg erstmal wieder vergessen. Das schlimme an der ganzen Sache ist, dass jetzt erst die schweren Spiele kommen. Zwei Auswärtsspiele gegen den HSV und Leverkusen und dann zu Hause gegen den VFB Stuttgart. Wenn es ganz schlecht läuft, steht der Club nach den ersten 5. Spieltagen mit 1. Punkt am Tabellenende. Vielleicht sehe ich das ja auch nach 2. Spieltagen zu schwarz, aber diese Niederlage heute gegen Freiburg liegt mir echt schwer im Magen.

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  45. belschanov sagt:

    War heute seit Längerem mal wieder bei einem Punktspiel im Stadion und nicht bei Sky. Kann nur bestätigen, was Tobi sagt: “Jedes mal dieselbe Scheiße…”

    Freiburg war an Harmlosigkeit nicht zu überbieten, aber nicht harmlos genug für den Club.

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  46. BSE08 sagt:

    Kann mich nur anschließen. Es ist deprimierend. Wir haben den 2. Spieltag und all die Hoffnungen (“langweilige Saison”) und Illusionen, die man drei Monate pflegen durfte, sind mit einem Schlag weg.
    Für Furore sorgen immer nur die anderen. Dir hingegen stehen noch 32 grauenvolle Spieltage bevor. Tristesse von Beginn an bis zum Schluß. Nein, das Fußball-Leben macht so keinen Spaß.
    In einer normalen Beziehung hätte ich längst die Scheidung eingereicht.

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  47. Juwe sagt:

    Die “Fußball Großmacht” Freiburg holt in 2 Jahren gegen den FCN 12! Punkte. Also 3 Punkte fehlen zwar noch, das sollte aber kein Problem sein. The trend is your friend….

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  48. Harald sagt:

    Die Club-Verantwortlichen müssen endlich einsehen, dass das Konzept mit den Leihspielern gescheitert ist. Der Club hat zu Beginn einer Saison nie eine eingespielte Mannschaft, sondern die Mansschaft muss sich im Laufe einer Saison erst finden. Dies ging bis jetzt immer durch die Einführung der Relegationsspiele mit dem Austieg und den Klassenerhalt auch gut. Langfristig gesehen bringt dieses Konzept den Club nicht weiter, da am Saisonende die Leihspieler wieder den Club verlassen und der Club somit jedes Jahr wieder 3 bis 4 Spieler verliert.

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  49. Bertl sagt:

    @ Harald: Diese Saison haben wir nur zwei Leihspieler, Ekici und Hegeler. Wenn Du mich fragst sind das im Moment unsere zwei besten Spieler überhaupt.
    Halt, Schieber hätte ich jetzt fast vergessen, immerhin hat er heute mal getroffen.
    Vielleicht wird das mit ihm auch noch was.

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  50. Harald sagt:

    @Bertl: Ich stelle ja auch nicht die Qualität der Spieler in Frage, sondern das Konzept. Ekici war für mich in beiden Spielen der beste Club-Spieler.
    Leider wird er den Club am Ende der Saison wieder verlassen.

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  51. Optimist sagt:

    @ Harald: Tja, dann denk mal einen Schritt weiter: Ohne Leihspieler hätten wir nicht einmal Ekici…..

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