“Einer muss den Ball wegschlagen”
Die Szene vor dem Elfmeter müssen wir natürlich analysieren. Klar, einer muss den Ball wegschlagen.
Ja, einer muss den Ball wegschlagen. Man kann das sogar ganz konkret sagen: Nilsson muss den Ball wegschlagen. Das ist klar und da gibt es nichts zu analysieren. Nilsson stand näher zum Ball als Wolf und hatte sich auch in Richtung Ball in Bewegung gesetzt. Da Nilsson die Bewegung dann plötzlich abbrach, konnte sich ein Freiburger Spieler das Leder angeln und Wolf nur noch auf Kosten eines Elfmeters eingreifen.
Wolf ist in dieser Situation keine Schuld anzulasten, und dass jemand bezüglich der Schuldfrage überhaupt Analysebedarf anmeldet, hat wohl damit zu tun, dass sich jemand nicht dazu durchringen kann, zu sagen:
Ich muss den Ball wegschlagen (klick).
Kein größerer Analysebedarf besteht auch bei der Szene, die zum 2:1-Treffer der Freiburger führte: Auf der rechten Abwehrseite “kamen” die zuständigen Clubspieler (besonders Frantz, der seinen Gegenspieler gewähren ließ) “nicht in die Zweikämpfe” und innen standen die Verteidiger (besonders Pinola) devot Spalier.
Auch keiner größeren Analyse bedarf es in der Frage, warum die Freiburger zum Zeitpunkt des Elfmeters, der den bis dato klar unterlegenen Gästen das 1:1 einbrachte, nur mit einem Tor in Rückstand lagen: Bunjaku säbelte nach mustergültiger Vorarbeit in aussichtsreicher Position über den Ball und Schieber, der sich in dieser Partie nicht nur aufgrund seines Kopfballtors zum 1:0 verbessert zeigte, traf nach einer Ecke des über weite Strecken überzeugenden Ekici, der kurz nach der Pause mit einem Lattenfreistoß Pech hatte, den Ball nicht richtig.
Was eingehender zu analysieren wäre, ist die Frage, warum es der Club-Mannschaft in den nach dem 1:2 verbleibenden 37 Spielminuten nicht gelang, wenigstens eine zwingende Tormöglichkeit herauszuspielen. Und das, obwohl der Gegner eine – auch für einen Abstiegskandidaten – äußerst dürftige Leistung bot. Abgesehen von Wolfs Last-minute-Lattenkopfball im Anschluss an eine Ecke, dem allerdings, hätte er den Weg ins Tor gefunden, wegen eines Foulspiels die Anerkennung verweigert worden wäre, herrschte im Angriff des Clubs “tote Hose”. Daran änderte Heckings Doppelwechsel (Eigler für Hegeler, Mak für Frantz) und die damit einhergehende Umstellung von 4-2-3-1:
Die Aufstellung des 1. FC Nürnberg
vom 28. 8. 2010
SCHÄFER
JUDT NILSSON WOLF PINOLA
HEGELER SIMONS
FRANTZ EKICI BUNJAKU
SCHIEBER
Spielbeginn:
15.30 Uhr
auf 4-1-3-2:
SCHÄFER
JUDT NILSSON WOLF PINOLA
SIMONS
MAK EKICI EIGLER
SCHIEBER BUNJAKU
genauso wenig wie der Wechsel Mintal für Bunjaku.
Hecking hat jetzt zwei Wochen Zeit, seinen Innenverteidigern zu vermitteln, wer von beiden wann den Ball wegschlagen muss (Wie wär’s mal mit Maroh statt Nilsson?) und der Mannschaft eine Lektion zu erteilen im Fach “Wie heble ich eine mit limitierten Mitteln Beton anrührende Maurertruppe aus?” (Wann kommt Okotie?).
Glaubt man Kapitän Andreas Wolf, braucht den Club-Fans trotz der “verpatzten Heimpremiere” (klick) um die Zukunft ihrer Mannschaft nicht bange zu sein. Nach der Pleite gegen den SC Freiburg sagte er:
Wir müssen in den nächsten Spielen weiter kompakt stehen und mannschaftlich geschlossen auftreten, dann wird es auch mit dem ersten Dreier klappen.
“Wir müssen in den nächsten Spielen weiter kompakt stehen…
Weiter kompakt stehen?
…dann wird es auch mit dem ersten Dreier klappen.”
Aha.
Nur zur Erinnerung: Die nächsten beiden Spiele bestreitet der Club auswärts. Zunächst beim Hamburger SV, dann bei Bayer Leverkusen. Danach kommt der VfB Stuttgart ins Frankenstadion.
Nun denn.
Abwehr:
Hier muss ich belschanov
Alexander* vollkommen Recht geben. Nilson stand nicht nur das eine Mal völlig Dumm in der Gegend rum. Wolf war wieder nur einmal der Blöde, der da zum Ball musste.Aber ein anderer Abwehrspieler hat mich auch enttäuscht. Herr Simons. Wie kann man als so ein “erfahrener Spieler” nur so unkreativ in der Gegend rum stehen. Kommt ein Ball aus der Abwehr gibt er ihn sofort wieder zurück. In einer Abwehrposition an sich habe ich ihn überhaupt nicht gesehen.
Positiv überrascht hat mich der Judt. Meine Frau sagte nur: ” Wer hat sich da als Judt verkleidet.” Das ist nicht der Selbe, den wir in der letzten Saison gesehen haben. Der ist gut in der Abwehr und kann sogar Flanken schlagen (fast der einzige im Team).
Mittelfeld:
Hier sollte man gesondert auf die Rolle von Ekici eingehen. Dabei muss auch mal Kritik am Schiedsrichter erlaubt sein. Wie kann es sein, dass ein Spieler das ganze Spiel mehr am Boden liegt, als das er läuft? Kann man als Schieri da nicht mal frühzeitig eine Karte ziehen, damit die Holzfäller auch mal vernünftig spielen? Man muss schon sagen, um Ekici hat sich fast das komplette Spiel gedreht. Er hat sich die Bälle geholt, er hat verteilt, und wenn er mal nicht gefoult wurde hat er sich eindrucksvoll gegen manchmal 3-4 Beine durchgesetzt. Aber er allein kann auch kein Spiel machen. Da fehlten auch noch andere Spieler.
Angriff:
Was ist mit Bunjaku los? Seine 2-3 Flanken waren so schlecht, das konnt man garnicht mit ansehen. Man sollte ihm mal erzählen, dass die Eckfahne kein Mitspieler ist. Vielleicht war die Blondierung ein wenig zu stark.
Schieber hat man leider auch nicht gesehen. Er stand 2 mal relativ richtig, aber sonst stand er nur vorne und hat gewartet, dass was kommt, was nie passiert ist.
Interessant war aber auch, das mehrere schnelle Angriffe abgebrochen werden mussten, da keiner in der Mitte stand.
Standarts:
Das wäre der einzige Punkt der mich so richtig vom Hocker gehauen hat. In der letzten Saison konnte man sich ruhig ein Bier holen, wenn der Club eine Ecke hatte. “Da passiert eh nix.” Und wir hatten manche Spiele nicht wenig davon. Aber am Samstag waren Ecken und Freistöße extrem gefährlich. Natürlich auch bedingt, durch den Freiburger Fliegenfänge, den wir im übrigen wieder stark gespielt haben, anstatt ihn zu demontieren. Aber solche Standarts wie sie von Ekici getreten wurden können sich echt mal sehen lassen.
* Edit by Admin: Alexander ist nicht der Verfasser des Artikels und genau der anderen Meinung.
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Ja, kann ich bestätigen. Er erwies sich sogar als recht ballsicher bei offensiven Vorstößen. Nur 2 – 3 mal hat er damit auch für kurze Herzstillstände gesorgt, als er nach gutem Durchsetzungsvermögen bei allzu scharfen Haken ausgerutscht ist – und sich den Ball zurückgekämpft hat. Aber vielleicht sollte er mal seine Besohlung überdenken. Mit besserer Standfestigkeit ist er durchaus eine Waffe – man höre (lese) und staune!
Was Alexander im anderen Beitrag über Nilsson bzw. Dutts Aussagen dazu zitiert hat, kann ich im Übrigen auch bestätigen: Tatsächlich fiel mir einige Male positiv auf, dass er doch recht gute weite und diagonale Bälle geschlagen hat, die meist ihr Ziel fanden – die von Dutt so gefürchteten Verlagerungen. Er sollte nur versuchen, wenigstens die 90 Minuten während des Spiels wach zu bleiben
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Nilsson hätte dem Ball konsequent nachsetzen müssen. Unbestritten. Ich weiß noch, wie ich mich in der Szene aufgeregt hat, dass er stehen geblieben ist. Das ist überhaupt so eine typische Clubkrankheit in der Abwehr, dass die Spieler stehen bleiben, wenn der Ball nicht gerade am Fuß des Gegners klebt oder – ganz schlimm – wenn sie meinen, der Gegner sei im Abseits. Insbesondere Pinola, den ich ansonsten sehr schätze, fällt mir da immer wieder durch überflüssiges Handgehebe und unterlassenem – aber notwendigem – Nachsetzen auf.
Aber eins wollen wir doch mal klarstellen: Wolf konnte nicht nur auf Kosten eines Elfmeters klären. Dem möchte ich mal in aller Deutlichkeit widersprechen. Er war früh genug am Freiburger Spieler dran, in einer Position, die unangenehm, aber noch nicht zwingend gefährlich war. Ein guter Abwehrspieler – zum Beispiel Pinola – wäre nicht so ungestüm in den Freiburger reingerauscht sondern wäre 2-3 Schritte mit ihm mitgegangen und hätte ihn “sanft” abgedrängt.
Diese Gedankenlosigkeit im Zweikampf ist der Grund, warum Wolf ein riesiger Unsicherheitsfaktor in der Innenverteidigung geworden ist. Immer wieder kommt es zu Szenen, in denen Wolf einen Elfmeter oder einen gefährlichen Freistoß verursacht oder fast verursacht (wir erinnern uns an die Kung Fu-Einlage gegen Wolfsburg) und immer öfter passiert dies in vollkommen übertriebener Art und Weise.
Gepaart mit seiner nun Jahre andauernden Formschwäche ist Wolf für mich zur Zeit kein Kandidat für die Stammelf und mit seinem Verhalten erst recht kein Kapitän.
Ich verstehe auch nicht, warum Maroh nicht zum Einsatz kommt. Viel zeigen konnte er in der 1.Liga bisher nicht, aber das, was man gesehen hat, war doch deutlich besser, als was Wolf über lange Strecken und Nilsson bisher gezeigt haben.
Auch dass Bieler so in der Versenkung verschwunden ist, wundert mich. Den hatte ich vor wenigen Jahren noch ganz oben auf meiner Liste für das nächste Toptalent, das dem Club abgekauft wird.
Also: Hecking hat Alternativen. Es wird Zeit, dass er sie zum Zuge kommen lässt. Mintal ist unantastbar, Wolf ist es nicht.
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Herr Nilsson
oder
warum ein Totenkopfäffchen nicht mit einem Wolf spielen kann…
Wieder mal sind unsere Hoffnungen wie Funken zersprüht;
die Dauerkarte habe ich mir mit dem Vorsatz gekauft, mich nicht mehr so aufzuregen wie die Jahre zuvor (NAIV, ich weiss), aber nach diesem Kick geht das wieder mal nicht und das wird sich auch bis zum Ende dieser Saison nicht ändern. LEIDER!
Man kann es drehen und wenden wie man will, aber mit dieser Innenverteidigung werden wir diese Saison noch häufiger Schiffbruch erleiden, da kann es keine 2 Meinungen geben.
Über das gesamte Spiel hat mir Herr Nilsson aber dann doch besser gefallen als unser (Leid)Wolf, an dem das Spiel doch – vor allem in der ersten Halbzeit – komplett vorbeilief.
Sicher, bei der Szene vor dem Elfmeter macht Herr Nilsson zu wenig, ist zu langsam und kommt zu spät, aber über das gesamte Spiel gesehen war er für mich der wesentlich bessere von 2 (sehr) schwachen Innenverteidigern.
Was wir da hinten drin brauchen ist ein schneller Mann und der kann nur Maroh heissen.
Ich denke Hecking sollte sich das Spiel nochmal alleine auf DVD ansehen und dann kann auch er nicht anders als Wolf aus der ersten 11 zu nehmen. Eine IV mit einem im Spielaufbau soliden Herrn Nilsson und einem schnellen und souveränen Zweikämpfer wie Maroh wäre meiner Meinung nach die LOGISCHE Konsequenz aus den Leistungen die Wolf bisher und vor allem auch in weiten Teilen der letzten Saison gezeigt hat.
ALSO ein Totenkopfäffchen und ein Wolf das geht zusammen nicht.
Ende und aus.
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Zum Thema IV:
Ich hab ja auch einige der Vorbereitungsspiele gesehen und dabei hat mir die Kombination Nilsson-Maroh auch besser gefallen als alle anderen Kombinationen.
Trotz der Niederlage läßt mich die gesamte Mannschaftsleitung, die ja im Grunde genommen, den Freiburgern nur 2 Chancen ließ (die diese leider auch Dank Cissé genutzt haben).
Freiburg dagegen hat enttäuschend gespielt, war weite Strecken nur Statist, weshalb sich der SC deutlich steigern muss, will er das Saisonziel erreichen, nicht immer hat man soviel Glück auf seiner Seite.
Ich bin der Überzeugung, wenn Okotie spielt, klappt das auch mit den Toren und wir legen dann soviel Tore vor, dass die Abwehrschnitzer nicht mehr so ins Gewicht fallen.
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Ich erst.
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Sehe ich auch so, war im Stadion Block 10 und hatte beste Sicht. Nillson hat einfach gepennt, brach die Bewegung für eine Sekunde ab und lief erst weiter als er gemerkt hat das da noch ein Freiburger Spieler ist. Zu spät. Wolf versuchte die Situation noch zu retten aber das ging ja da auch schief.
Bin auch kein Fan von Wolf, aber das Ding ging ganz klar auf die Kappe von Nillson. Für die Wolf-Hasser ist das natürlich ein gefundenes fressen.
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Da drängt sich mir fast eine revolutionäre Aufstellung auf: Hegeler und Maroh in die IV, Gündo als offensiveren Part der Doppel-6 und Ekici als 10er. Denn Ekici muss einfach 10er spielen, er hat das klasse gemacht, mit wenigen Abstrichen wegen zu viel Verspieltheit, die sich auch noch austreiben lassen. Da Gündo und Hegeler ebenfalls spielen müssen, stellen die sich dann einfach von selbst auf
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Finde die Idee echt gut!!!
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@ belschanov: Was macht eigentlich Dr. Bleed Gloffn. Der war bestimmt auch im Stadion!
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Die Frage “Wie heble ich eine mit limitierten Mitteln Beton anrührende Maurertruppe aus? (Wann kommt Okotie?)” beantworte ich mit “Allenfalls mit Okotie”. Hoffentlich.
Die anderen kann man vor dem Tor vergessen.
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@Optimist:
Dr. Bleed Gloffm war mal wieder im Stadion und promt isses wieder bleed gloffm.
Dein IV-Vorschlag wäre zu überdenken. Vielleicht sollte man Wolf und Hegeler nach Japan (Jay-League oder wie das heißt) ausleihen.
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Ich bin weiterhin in der Ursachenforschung des Elfmeters, der zum Abstieg führt, bei der These “Nimm du ihn! Ich hab ihn!” (=Abstimmungsproblem, statt Alleinversagen)
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Vielleicht sollten der Club mal rein vorsorglich mit 3 IVer und 2 VI er spielen. Aber selbst das ginge dann schief gemäß dem Motto “Nimm du ihn, ich hab ihn sicher!”
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uff .. 2 Gauner – der gleiche Gedanke, das war fast gleichzeitig!
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Ich finde, dass man einem Spieler, der sich gerade von einer überaus schweren Verletzung erholt, nicht die Rolle des Hoffnungsträgers aufbürden sollte, das kann nur nach hinten losgehen. Zumal meine Recherche in österreichischen Quellen damals als der Name zum erstenmal auftauchte, ergab, dass es sich bei Okotie um einen Spieler handelt(e), der zu großen Hoffnungen Anlass gab, vor dem Tor allerdings die Treffsicherheit noch oft genug vermissen ließ. Insofern hoffe ich, man wird jeglicher Hysterie abhold sein und diesem jungen Mann die nötige Entwicklungszeit zugestehen.
Schieber kam mit ähnlichen Vorschusslorbeeren, doch was ich bis dato sehe, enttäuscht mich. Woran es liegt, an den Fähigkeiten des Spielers oder ob das 4-2-3-1-System einem jungen Angreifer zuviel aufbürdet, vermag ich nicht zu sagen. Vielleicht braucht er einfach nur noch ein wenig mehr Zeit und das Tor gibt ihm den nötigen Auftrieb.
Auf Okotie können wir uns (hoffentlich) freuen, bis dahin müssen es allerdings die anderen richten. Ob zu großem Pessimismus schon Anlass besteht, das heißt, dass wir einsehen müssen, dass das die anderen eben doch nicht können, das müssen erst die folgenden Spiele zeigen. Bis dato gibt es auch positive Ansätze. Darüber hinaus muss es zum Beispiel möglich sein, die Abstimmung in der Innenverteidigung – und daran, nicht am mangelnden Können Wolfs oder Nilssons mangelt es im Moment vor allem – in den Griff zu kriegen.
Man könnte im Moment auch daran denken, Bunjaku mal rauszunehmen und Eigler von Anfang an eine Chance zu geben.
Last but not least: wenn ich mir Leverkusen ansehe, dann sind wir gegen Gladbach ja noch mal gut weggekommen
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Ich sage , lieber belschanov, mit der Fehleranalyse des Elfers liegst Du FALSCH! Mein Platz auf dem Maxl-Morlock-Block liess mich diese Szene anders sehen. Nilsson war zum einen zu weit innen gestanden, während der Ball nach außen gespielt worden, zum zweiten im Antritt eine richtig lahme Ente, der den Ball nicht mehr hätte erreichen können. Was mich im Stadion wirklich fuchsig gemacht hat, war aber die Tatsache, dass Andi Wolf, als sich Nilsson langsamer nach innen bewegte, was meiner Meinung nach in dieser Situation letzendlich das Beste war, kurz aufhörte zu laufen, um genau diese kurze Unterbrechung zu spät kam. Abgesehen davon, dass er nur hätte ” Spalier stehen” brauchen. Spontan kam mir der Gedanke, dass sich Andi Wolf über die Lahmheit von Nilsson amüsierte. ich glaube einfach, das Problem ist, dass beide ” Leitwölfe” sein wollen und ( noch ?) nicht harmonieren. Allerdings hoffe ich auch auf Maroh & Nilsson, allerdings glaube ich nicht daran.
Übrigens, Deine Bewertung des 2. Tores stimmt . Nur stand nicht Pino Spalier, sondern muss hinter dem Spieler sein.( So wie Juri ebenso für den Jaeger nicht direkt zuständig war )Deswegen war der vordere Spieler der ” Spalier” und das war……
Umgekehrt wäre das Richtige gewesen!
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@KUZ:
Habe gerade “Blickpunkt Sport” gesehen. Hecking sagte zu der Szene Wolf-Nilsson (ich zitiere aus dem Kopf): “Nilsson bewegt sich zum Ball und stoppt, weil er sieht, dass sich auch Wolf bewegt. Es war eine Situation, in der sich beide aufeinander verlassen haben [Alexanders Version: 'Nimm du ihn, ich hab' ihn sicher']. Im Endeffekt hätte Nilsson den Laufweg aufnehmen müssen [belschanovs Version].”
“Im Endeffekt hätte Nilsson den Laufweg aufnehmen müssen.” Das heißt, Hecking sieht den entscheidenden Fehler bei Nilsson.
Wenn du behauptest, dass ich mit “meiner Fehleranalyse FALSCH liege” (ein großes Wort, wie ich meine), behauptest du auch, dass Hecking falsch liegt.
Aber vielleicht liegst du ja richtig. Als ich am Samstag mit einer Miene wie drei Tage Regenwetter das Stadion verließ, hörte ich wie jemand sagte: “Für mich ist das eine Frage des Trainers.”
So, jetzt bist Du dran…
(Du weißt, wie’s gemeint ist.)
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@belschanov:
Hecking hat , ebenso wie Du, eine andere ” Sichtweise ” ( im wahrsten Sinne des Wortes
)Nilsson hatte ein falsches Stellungsspiel. Damit ist dieses Tor natürlich auch von ihm ( mit) verschuldet. Ein Fussballspiel besteht aus Fehlern. Diese entsprechend zu analysieren und aus solchen Fehlern zu lernen , gehört zum Wesen des Spieles. Im optimale Fall wäre es sehr einfach.
Ich glaube , dass Hecking auf Andi Wolf , der ja schon seit einigerZeit im Zentrum der Kritik im ( Um) Feld des Glubbs steht, einfach nicht weiter einhauen will . Vielleicht ist Nilsson einfach robuster, was Kritik anbelangt.
Jetzt eine Trainerdiskussion wieder in Gang zu bringen, finde ich einfach falsch! Wer steht den zur Debatte, der Erfahrung und Können mitbringt? Als beste Beispiel nehme man Magath und Gross, die beiden Superstars der letzten Runde. Die haben dicke Geld verprasst und stehen sogar hinter uns. Dass Spieler eine Leistung der Vorsaison nicht immer nahtlos in eine neue übernehmen, ist doch auch nichts neues. Der Knackpunkt des Spieles war der Lattentreffer von Ekici. Danach wäre wohl das Spiel ziemlich unspektakulär zu Ende gegangen. Und nehme ich Ekicis Pfostentreffer von MG, könnte unser Glubb tatsächlich auch vom Dach der Bundesligatabelle grüßen.
Übrigens, ich hatte nie grossartige Probleme damit, von einem Gegenspieler ausgespielt zu werden. Ich habe es früher gern provoziert, wenn hinter mir ein Mitspieler damit den Ball relativ einfach übernehmen konnte. Aber wir waren auch keine Ich-AGs….
So, jetzt bist Du wieder dran…
( Auch Du weißt, wie es gemeint ist. )
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Ja, er wollte seinen Neffen sehen, der unter einem Pseudonym beim Club in der IV spielt. Eigentlich heißt der nämlich Ned. Ned Gloffm.
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Lässt sich Hecking neuerdings von Dr. Pfau beraten?
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@Optimist:
Da kann man nur hoffen, dass Dr. Gloffm seinem Neffen Beine macht…
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@belschanov: Kam Dr. Pfau net irgendwo aus Ba Wü ? Dann wird wohl Nilsson ihn konsultiert haben…. Ich hab mers doch gedacht, dass diese Visitenkarte noch wichtig hätte sein können….
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