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Die Poesie des Spiels

In der Print-Ausgabe des “Kicker” ist zum 1:2 des Clubs im Heimspiel gegen den SC Freiburg folgendes Fazit zu lesen (Nr. 70, S. 38): “Eine völlig unnötige Niederlage des 1. FC Nürnberg, der sich quasi selbst schlug.”

Tja, Freunde, Sisyphos lässt mal wieder herzlich grüßen (klick) und man sehnt sich zurück nach den fußballlosen Wochen und wünscht, die Saison wäre gar nicht erst losgegangen, weil man spürt, “es geht schon wieder los” (klick).

Dabei kann Fußball so schön sein. Und so leicht. Federleicht. Wie ein Schmetterling im Sommer.

Halten wir einen Moment lang inne. Gönnen wir uns eine kleine Auszeit. Fragen wir nicht, wer gegen wen spielt, und lösen wir uns von der Diktatur des Resultats. Lassen wir uns tragen vom Rhythmus des Tanzes mit dem Ball und öffnen wir unsere Sinne für die Poesie des Spiels.

Vergessen wir für einen Augenblick, dass die Mannschaft unseres Herzens sich selbst schlägt:

K      L      I      C      K

     

Kommentare (39)

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  1. (Schock) Um Gottes Willen, belschanov, bitte tu’s nicht! Das Leben ist doch so schön. Und wenn Du schon unserem Ruhmreichen abschwörst (wie bereits angedroht, z.B. im Falle eines Abstiegs), dann lauf bitte nicht ausgerechnet zu denen über!

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  2. Juwe sagt:

    Welche Drogen soll man nehmen, um das Clubspiel als schön, federlicht wie ein Schmetterling im Sommer wahrzunehmen. Was würde Dr. Pfau hier empfehlen? (-;

    Stelle mir gerade Kung Fu Kämpfer Wolf als Schmetterling vor…rrr

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  3. belschanov sagt:

    @Farbfilmvergesser:

    Achte nicht aufs Trikot, achte auf den Rhythmus des Spiels! Dann wirst du sehen…

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  4. Frank sagt:

    Schöner Clip mit falschen Farben.

    Nur leider kann ich die Realität nicht vergessen ;-)

    Saison 2023/24:
    Der 1. FC Nürnberg bleibt durch einen 3:2-Erfolg über den frischgebackenen Vizemeister RB Leipzig erstklassig. Dank einer schier unglaublichen Gala von Noah Shawn, der allerdings den Club nach nur einem Jahr wieder verlassen wird, da der Leihvertrag ausläuft und nicht verlängert wird.

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  5. Optimist sagt:

    Beeindruckender Clip, in der Tat (nur etwas nervig geschnitten). Mal sehen, ob er in 10 Jahren immer noch einer ist, oder ob er die Mädels und die Drogen oder beides entdeckt und lernt, wie man sonst noch fliegen kann. Wenn einer in diesem Alter schon so heraussticht, dann wird es sehr schwer sein, ihn von Allüren und Arroganz fernzuhalten….vor allem in diesem Umfeld ;-)

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  6. belschanov: Achte nicht aufs Trikot, achte auf den Rhythmus des Spiels! Dann wirst du sehen…

    (röchel) Das Trikot war mir sch…egal, aber der Vorspann, dieses Fokussieren auf diesen Moloch, das Bild einer Geschäftsstelle eines unsäglichen Vereins, dazu Deine blumig-poetisch-losgelöste Diktion, … Sorry, hatte einfach an die Artikel und Kommentare gegen Ende der der letzten Saison denken müssen und hatte befürchtet, dass Du einen Riesenfehler zu machen Dich anschicktest… Wo Du doch die Visitenkarte von Dr. Pfau entsorgt hast. Auf Juwes Drogengedanken bin ich nicht gekommen (vermutlich Panik)… Nix für ungut ;-)

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  7. Das Video des kleinen Noah Shawn geistert nun schon paar Tage durch das Social Web – auch wenn es schon mindestens über ein Jahr alt ist (Klick).

    Da ich das also schon bisschen (inkl. Reaktionen an anderen Orten) verfolgt hab, mal kurz dazu was grundsätzliches von mir: Da ich selbst nen Sohn (7) hab, der aktiv kickt, verfolge ich Fußball ab Bambini (5) recht intensiv (meist mehrstündig einmal pro Woche). Was der kleine Noah da zeigt ist wirklich toll und ich geb dem Tenor des Artikels von belschanov einfach Recht: Einfach dran freuen, wie viel Spaß Fußball macht. Alles andere, welches Trikot er trägt, ob er sich auch weiter entwickelt und ob man nicht lieber Teamplayer sein sollte, halte ich da für vollkommen deplatziert.

    Natürlich sieht man lieber Talente im eigenen Trikot, natürlich weiß man nie, was noch kommen mag, natürlich sollte Individualismus sich dem Teamplay unterordnen – ja klar, alles richtig … aber lasst die Kleinen doch einfach Freude haben und man als Betrachter mit dazu. Alles andere gehört zum Leben und zur Erziehung und zur Ausbildung. Aber jetzt(!), jetzt ist es einfach schön zuzusehen, was diese Knirpse schon mit dem Ball anstellen können. Nicht mehr, nicht weniger.

    Mein Sohn fand den übrigens auch toll, den kleinen Noah, viel besser als bspw. Rhain Davis (Klick), dieser 9jährige Australier, den ManU angeblich ins Jugendinternat einlud, nachdem sein Vater dort eine DVD hinschickte. Dabei finde ich Rhain spielerisch interessanter, weil er einen unglaublichen Blick hat und passen kann, während Noah mehr der Fuddler ist, der dank eines für sein Alter überdurchschnittlichen Schusses natürlich noch deutlich raussticht. Mein Sohn aber begeistert sich weniger für einen tollen Pass oder gute Raumaufteilung als für ein Dribbling und einen Schlenzer in den Winkel.

    Ach ja, noch was: Ich hatte die Gelegenheit neulich mit dem Jugendtrainer von Marko Marin zu sprechen, der ihn auch in dem Alter trainierte – “outstanding” sei der gewesen, meinte der Ex-Trainer, absolut in allen Belangen weit über allen anderen. Noah muss also kein Profi werden, aber er hat den ersten Schritt gemacht und Talent, viele viele weitere müssten aber noch folgen.

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  8. Optimist sagt:

    Alexander | Clubfans United: Alles andere, welches Trikot er trägt, ob er sich auch weiter entwickelt und ob man nicht lieber Teamplayer sein sollte, halte ich da für vollkommen deplatziert.

    …Dabei finde ich Rhain spielerisch interessanter, weil er einen unglaublichen Blick hat und passen kann, während Noah mehr der Fuddler ist, der dank eines für sein Alter überdurchschnittlichen Schusses natürlich noch deutlich raussticht.

    jetzt fühle ich mich gemaßregelt ;-)

    Man darf beim Vergleich den Altersunterschied nicht vergessen: auch Noah spielt den einen oder anderen Pass, aber der Blick für den Nebenmann entwickelt sich erst später. Das ist doch das typische Bild bei Fußballspielen der allerjüngsten: eine große Traube um den Ball, jeder will ihn haben. Was ist Raumaufteilung? Und Rhian fuddelt ja auch ganz schön rum….

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  9. KUZ sagt:

    Frank: Schöner Clip mit falschen Farben.
    Nur leider kann ich die Realität nicht vergessen
    Saison 2023/24:
    Der 1. FC Nürnberg bleibt durch einen 3:2-Erfolg über den frischgebackenen Vizemeister RB Leipzig erstklassig. Dank einer schier unglaublichen Gala von Noah Shawn, der allerdings den Club nach nur einem Jahr wieder verlassen wird, da der Leihvertrag ausläuft und nicht verlängert wird.

    Toll, durch ein Eigentor! Er wird doch von RB Leipzig
    schon als 14-Jähriger für 55 Mio € gekauft…. ;-)

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  10. Optimist:
    jetzt fühle ich mich gemaßregelt ;-)Man darf beim Vergleich den Altersunterschied nicht vergessen: auch Noah spielt den einen oder anderen Pass, aber der Blick für den Nebenmann entwickelt sich erst später. Das ist doch das typische Bild bei Fußballspielen der allerjüngsten: eine große Traube um den Ball, jeder will ihn haben. Was ist Raumaufteilung? Und Rhian fuddelt ja auch ganz schön rum….

    Nö, maßregeln ist nicht so mein Anliegen, aber widersprechen! :-)

    Und das muss ich auch gleich bei der Traubenbildung, denn die gibt es bei halbwegs anspruchsvollen Jugendmannschaften eigentlich ab G1-Jugend nicht mehr (das sind 6-7 Jährige). Raumaufteilung und Passspiel wird da schon trainiert und praktiziert. Die trainieren ja auch 2mal die Woche plus Spiel/Turnier am Wochenende. Ich hab hier mal ein Video, das aber bei weitem nicht zeigt, was die Jungs bei “unserem” Verein VfB Unterliederbach (blaue Trikots) wirklich drauf haben, aber es zeigt schon bisschen was – am Besten ab 2:30 gucken, da hält mein Junge (er ist der Torwart) einen tollen Ball (*stolzerPapa*). Ab da sieht man so ein bisschen (ist ja auch schon wieder 1/2 Jahr vorbei), was die so drauf haben und wo die Trainer hinwollen: Ballkontrolle, Passspiel, Kombinationen.

    http://www.youtube.com/watch?v=zQzfVK4wzKU

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  11. Optimist sagt:

    Alexander | Clubfans United: natürlich sollte Individualismus sich dem Teamplay unterordnen

    in diesem alter denke ich das nicht: Individualismus ist ein Talent, das man fördern muss. Entweder man hat es, oder nicht, das kann man sich nicht nur erarbeiten. Teamplay dagegen kann man lernen und ist v.a. eine Frage des Charakters, der Erziehung. Und wenn man durch überragenden Individualismus das Team zum Sieg führt, ist das aber ja auch eine Form von Teamplay. Die Balance muss halt stimmen, dass man nicht so lange “rumfuddelt”, bis der Ball verloren ist. Diese Gefahr scheint bei Noah nicht zu bestehen; er verliert den Ball nur an den Torwart, wenn der ihn aus dem Netz holt ;-)

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  12. Optimist:
    in diesem alter denke ich das nicht: Individualismus ist ein Talent, das man fördern muss. Entweder man hat es, oder nicht, das kann man sich nicht nur erarbeiten. Teamplay dagegen kann man lernen und ist v.a. eine Frage des Charakters, der Erziehung. Und wenn man durch überragenden Individualismus das Team zum Sieg führt, ist das aber ja auch eine Form von Teamplay. Die Balance muss halt stimmen, dass man nicht so lange “rumfuddelt”, bis der Ball verloren ist. Diese Gefahr scheint bei Noah nicht zu bestehen; er verliert den Ball nur an den Torwart, wenn der ihn aus dem Netz holt ;-)

    Ein högscht interessantes Thema, bei dem man bei mir ganz auf großes Interesse stösst. :-)

    Wenn Du Individualismus mit “Können” beschreibst, geh ich mit dir d’accord. Leider wird mit Individualismus gern “Egoismus” verbunden und das ist kein Talent, sondern etwas, was man durch Erziehung/Ausbildung korrigieren muss.

    Eine Anekdote zu beschriebenen Marin: Angeblich hat Marin mal als Knirps den Ball vom Torwart bekommen und dann einen nach dem anderen bis zur gegnerischen Torlinie ausgespielt und dann den Ball mit der Hacke reingemacht. Alle staunten, der Trainer wechselte ihn “zur Strafe” aus. Fußball ist eben kein Sport von Individualisten, sondern Mannschaftssport, und nur wer Individualisten in den Dienst der Mannschaft kriegt, wird auf hohem Niveau Erfolg haben. Und das beginnt nicht erst in der A-Jugend, genau das sollten die Kids ab dem ersten Tag auf dem Trainingsplatz verinnerlichen, sonst werden daraus die Söldner, die zwar mal ein Spiel entscheiden können, aber immer nur ihren Vorteil sehen und eben weiterziehen, wenn irgendwo der Weg zu schwer wird oder die Früchte woanders fetter aussehen.

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  13. Optimist sagt:

    Alexander | Clubfans United: Wenn Du Individualismus mit “Können” beschreibst, geh ich mit dir d’accord. Leider wird mit Individualismus gern “Egoismus” verbunden und das ist kein Talent, sondern etwas, was man durch Erziehung/Ausbildung korrigieren muss.

    ..eher mit Talent, Begabung, denn “Können” kann man antrainieren, aber ich verstehe und unterschreibe, was Du meinst. Wenn es eitle Selbstdarstellung wird, muss man da einen Riegel vorschieben, sonst verdirbt der Knirps schon frühzeitig.

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  14. Optimist: ..eher mit Talent, Begabung, denn “Können” kann man antrainieren, aber ich verstehe und unterschreibe, was Du meinst. Wenn es eitle Selbstdarstellung wird, muss man da einen Riegel vorschieben, sonst verdirbt der Knirps schon frühzeitig.

    Als Talent finde ich auch die Fähigkeit Teamplayer zu sein. :-) Auch der defensive Arbeiter hat dazu Talent. Nur alle Talente im Einklang ermöglicht Erfolg. Das Problem ist, dass Kinder (und deren Eltern) eben nur auf solche Aktionen wie des kleinen Noah schauen und versuchen das zu machen, was auffällt, also am besten Tore. Das führt dazu, dass jeder im Sturm spielen will, weil die Torschützen gefeiert werden. Da fängt das Problem schon an. Wir hatten/haben einen im Team, der knallt die Bälle nur so rein, aber dann stellt der Gegner sich halt man drauf ein oder – noch schlimmer – die eigenen Mannschaft funktioniert nur noch so, dass sie ihn in Position bringen will. Fällt der dann aus, oder geht weg, ist die Mannschaft ad hoc erfolglos.

    Ich liebe solche Videos und so ein Talent wie Noah, aber Fußball ist und bleibt für mich Mannschaftssport und die Faszination ist das Kollektiv.

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  15. Juwe sagt:

    Na ja, man kann eher einen begabten, talentierten Spieler zum Teamplayer erziehen, als einen unbegabten Teamplayer zu einem guten Fußballer zu machen. Wenn das Talent einfach nicht vorhanden ist tut man sich da ungleich schwerer und ich finde in dem Bambini Alter sollte man die Knirpse sich ruhig noch toben lassen. Taktikschulung und solche Schwerpunkte paßen finde ich dann eher ins Jugend Alter von C bis A Jugend.

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  16. Juwe: Na ja, man kann eher einen begabten, talentierten Spieler zum Teamplayer erziehen, als einen unbegabten Teamplayer zu einem guten Fußballer zu machen. Wenn das Talent einfach nicht vorhanden ist tut man sich da ungleich schwerer und ich finde in dem Bambini Alter sollte man die Knirpse sich ruhig noch toben lassen. Taktikschulung und solche Schwerpunkte paßen finde ich dann eher ins Jugend Alter von C bis A Jugend.

    Teamplayer auf hohem Niveau lassen sich nicht antrainieren, das muss man als Talent haben (glaube ich). Für Amateurspieler geb ich dir Recht, wenn man in Richtung Profi-Sport denkt, wird das nicht reichen.

    Was “Taktikschule und Schwerpunkt-Training” von G- bis D-Jugend angeht, prallen da zwei Philosophien grundsätzlicher Natur aufeinander. Natürlich muss der Spaß vorne stehen und nicht das nackte Leistungsprinzip, aber es ist eben auch “Sport”. Auch beim Sportabzeichen kommt es darauf an zu lernen und trainieren den Ball möglichst weit zu werfen – und nicht darum, dabei viel Freude zu haben wie der Ball fliegt.

    Was ich so Woche für Woche sehe ist, dass die erfolgreichen Teams auch in dem Alter bereits hervorragend organisiert sind und sehr wohl Taktik wie Passspiel und Spielaufbau trainieren und praktizieren. Es gibt auch fröhliche Mannschaften, bei denen jeder mal darf und wie er halt kann, die soll es auch geben. Aber die sind eben auch selten erfolgreich. Und wenn den Kinder (vor allem Jungs) eines Spass macht in dem Alter ist es: Gewinnen und Medaillen und Pokale bekommen.

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  17. Optimist sagt:

    Alexander | Clubfans United: Teamplayer auf hohem Niveau lassen sich nicht antrainieren, das muss man als Talent haben

    Wenn Du hier Charakter meinst, dann unterschreibe ich das, denn für mich ist das eine Frage der Sozialkompetenz, eher Erziehung und Prägung als “Talent”.

    Wenn man aber vom Grundwesen her schon ein aufgeblasener Selbstdarsteller ist, dann wird man auch kein Teamplayer mehr. Da gebe ich Dir dann recht, da lässt sich das nicht mehr antrainieren.

    Andererseits kommen solche Typen in der Regel meist gar nicht so weit, weil sie schon vorher durchs Raster fallen, wenn sie von ihren Teamkollegen nicht gemocht werden. Wenn Du in einer Mannschaft isoliert bist, vergeht der Spaß recht schnell….

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  18. Juwe sagt:

    Also ich will ja nicht unromantisch sein, aber die Sozialkompetenz für einen Fußballer! wird für meinen Geschmack hier ein bisschen zu hoch gehängt, kicken muss ein Spieler können bzw ein junges Talent, wer gut ist im Sport, ist dort zumindest automatisch auch beliebt, alles andere ist im großen und ganzen in jedem Alter erlernbar, siehe Arnautovic und Schaaf. Nur Fußballspielen lernt man in dem Alter nicht mehr… ;-)

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  19. Optimist sagt:

    Was ist los? Klemmt was oder hat niemand mehr was zu sagen?

    @ Juwe: Ich wollte das auch nicht zu hoch hängen, aber ich denke, wenn einer ein kompletter Vollidiot ist, dann hilft ihm der gute Sport auch nicht mehr. Ein wenig Teamfähigkeit gehört schon dazu ;-)

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  20. Juwe sagt:

    komplette Vollidioten habens überall schwer, das ist kein fußballspezifisches Merkmal *g*

    was ich mir diese Tage gedacht habe, Dortmund wollte Hajnal noch abgeben im mittlweile geschlossenen Transferfenster, der uns vor 2 Jahren im Abstiegsjahr mit dem KSC zweimal zerlegt hat, das war damals nahezu genial gespielt von ihm, daher hat ihn Dortmund dann ja auch verpflichtet, wo er auch erstmal ein gutes Jahr hatte, dann aber nicht mehr so zum Zuge kam, ich weiss nicht obs an einer Verletzung lag. Wäre das nicht ein finanzierbarer Spieler gewesen der uns vor allem “spielerisch” weiter gebracht hätte und auch Gündogan ein wenig entlastet wäre. Gündogan steht ja außer Zweifel, aber ich weiss nicht, ob er die Verantwortung der spielerischen Qualität schon dauerhaft tragen kann, bzw wenn, wie geschehen, Verletzungen dazu kommen, dann klemmt es im Clubspiel heftig.
    Hätte mir einen Spieler wie Hajnal hier sehr gut als zusätzliches spielerisches Element vorstellen können. Irgendwie ist beim FCN, als alle anderen sich noch auf dem Transfermarkt gegen Ende umsahen und damit meine ich nicht! die Dimension wie Schalke, aber da ist hier bei uns überhaupt nichts mehr passiert. So einen Spieler oder ähnlichen Spielertyp hätte ich mir noch gewünscht :-)

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  21. Juwe: Hätte mir einen Spieler wie Hajnal hier sehr gut als zusätzliches spielerisches Element vorstellen können. Irgendwie ist beim FCN, als alle anderen sich noch auf dem Transfermarkt gegen Ende umsahen und damit meine ich nicht! die Dimension wie Schalke, aber da ist hier bei uns überhaupt nichts mehr passiert. So einen Spieler oder ähnlichen Spielertyp hätte ich mir noch gewünscht

    Das Thema kann man abkürzen: Bader hätte sich den nämlich auch gewünscht, wie auch – glaubt man der Presse – Markus Rosenberg, Markus Feulner und Eric Maxim Choupo-Moting. Alle haben dem FCN abgesagt, sei es aus sportlichen Gründen (Hajnal) oder aus finanziellen (Choupo-Moting).

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  22. Optimist: Was ist los? Klemmt was oder hat niemand mehr was zu sagen?

    Das ist die übliche Lethargie eines Länderspielwochenendes.

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  23. Optimist sagt:

    Alexander | Clubfans United: Das ist die übliche Lethargie eines Länderspielwochenendes.

    Ist für unsereins ja auch ziemlich uninteressant… Wenngleich diesmal ja endlich wieder mal ein Clubspieler live im Fernsehen kam, der sich zudem auch noch besser geschlagen hat, als sein belgischer Bauern-Kollege (entscheidender Ballverlust vor dem Tor).

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  24. Optimist sagt:

    Alexander | Clubfans United: Markus Rosenberg, Markus Feulner und Eric Maxim Choupo-Moting. Alle haben dem FCN abgesagt, sei es aus sportlichen Gründen (Hajnal) oder aus finanziellen (Choupo-Moting).

    Verstärkung oder garnichts, finde ich den richtigen Ansatz. Weitere Bankdrücker kosten nur unnötig Geld. Wobei ich eher noch einen guten Außenstürmer geholt hätte, denn im zentralen MF sind wir doch gut bestückt. Aber Feulner, der aus der Region kommt, will nicht zu uns? Schwaches Bild!

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  25. Optimist: Verstärkung oder garnichts, finde ich den richtigen Ansatz. Weitere Bankdrücker kosten nur unnötig Geld.

    Das ist wohl das nahezu perfekte Beispiel dafür wie Kritiker einfach immer Recht haben werden. Die Situation bspw. bei Choupo-Moting war (glaubt man Medienberichten), dass er nur zurückkommt, wenn er kolportierte 85.000 / Monat bekommt. Das war Bader zu viel, Deal scheiterte. Jetzt werden Kritiker sagen: Bei der Perle, die uns ja schon gegen Saisonende angedeutet hat, wie stark er werden kann, nicht mal 85 TEUR bezahlen, ist das berühmte “zu Tode sparen” und gerade im Sturm hätte man ja Verstärkung noch gebraucht. Hätte (Konjunktiv) Bader den Deal gemacht, hätten (wahrscheinlich die gleichen) Kritiker gesagt: Sooo viel Geld für einen Aussortierten, der nur mal paar Spiele was gezeigt hat und auch nicht mehr ist als ein Talent wie Schieber?! Und dafür hauen wir unser Geld raus.

    q.e.d. – Als Kritiker ist das Leben einfacher, allerdings auch nicht schöner, weil ja alles doof ist.

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  26. Juwe sagt:

    Die Kritiker werden auch solange befeuert werden, solange es derart unterdurchnittlich läuft ohne Fortschritte. Hochbezahlte Verantwortliche müssen sich an den sportlichen Ergebnissen messen lassen und alles ist nicht zuletzt eine Frage der Zielsetzung. Sieht sich der FCN als gehobener Zweitligaverein, wurden alle Ziele erfüllt, steht aber als Ziel die Etablierung in der Bundesliga und das erwartet man ja von dem “Ruhmreichen” schrammt man Jahr für Jahr mit hängen und würgen gerade mal so hin zum Minimalziel. Michael Bader (weil er ja mehrfach genannt wurde) trat ja vor 6 Jahren an mit Ziel Stabilisierung und Etzablierung in der Bundesliga an. Also ich erkenne nicht, dass wir wirklich einen Schritt vorangekommen sind aktuell. Das haben andere vorher auch gekonnt.

    Bis auf dieses eine Jahr 2006/7 als Hans Meyer hier offensichtilch ein Wunder getan hat, dass selbst Verantwortliche nicht ganz kapierten, (Motto: mal schaun wie lange die Mannschaft es durchhält über ihre Verhältnisse zu spielen) spielten wir jedes Jahr ums nackte Überleben oder sind abgestiegen + 1 Aufstieg als Tabellendritter der II. Liga.

    Ich wäre aber der erste der jubelt, wenn man wenigstens mal 2-3 Plätze über dem Strich bleiben würde am Ende der Saison. Ergo diese bösen Kritiker sind letztlich das Spiegelbild welches der Verein sportlich abgibt und nicht nur bei den Fans, auch unter den Fachleuten. Ich denke auch unter jenen Fachleuten sieht niemand den FCN ansich stärker als er lezte Saison war und aktuell, soweit beurteilbar nach 2 Spieltagen, ist.

    Und das Motto mit dem Geld, ein Unternehmen schafft sich doch kein Image der Unterdurchschnittlichkeit an und bezahlt dafür noch viel. (Siehe Schäffler)

    Gute Arbeit bringt aber immer sein eigenes Geld mit sich, die sehe ich aber bei dem Maßstab 1.Liga nicht. Man sollte erstmal versuche so eine Terminologie wie ( der Club der is a Depp) loszuwerden! Stattdessen kokettieren Vereinsverantwortlich mit dem Image der Grauen Maus, schlimm genug wenn andere das tun, aber so präsentiert man sich doch nicht selber!

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  27. Claus sagt:

    Juwe: komplette Vollidioten habens überall schwer, das ist kein fußballspezifisches Merkmal *g*

    Außer beim Privatfernsehen und (teilweise) im öffentlichen Dienst.
    Und unser Manager heißt übrigens Martin, oder ist das Absicht?

    Zu Timmy Simons:
    Ich war ehrlich gesagt etwas überrascht, ihn am Freitag spielen zu sehen, weil ich dachte, er wäre im Nationalteam auch aussortiert. Gut, er war wieder unauffällig, aber das kann man bei einem Defensivmann auch positiv werten, der eine entscheidende Fehler ging von jemand anderem aus. Ich habe mir jedenfalls gedacht, dass einer, der anscheinend immer noch gut genug ist für die belgische Nationalmannschaft (und die ist nicht die schlechteste in dieser Gruppe), eigentlich auch gut genug sein sollte für den Club. Das schürt bei mir die Hoffnung, dass sich Simons (genau wie einige andere neue, wobei man Ekici schon abziehen muss) erst noch einspielen muss in Nürnberg. Insofern finde ich es nicht ganz fair, den Club nach dem 2. Spieltag schon zum Abstiegskandidaten Nr. 1 zu stempeln. Zum jetzigen Zeitpunkt müssten ja wohl Schalke, Bayerhausen (nach der desaströsen Leistung gegen Gladbach) sowie Stuttgart und Wolfsburg genannt werden. Genau wie sich diese Mannschaften steigern werden, werden andere Mannschaften anfangen zu schwächeln. Und der Club, da bin ich mir relativ sicher, wird bei den Teams sein, die sich noch steigern werden. Auch wenn man als Clubfan zugegebenermaßen diesbezüglich immer etwas skeptisch ist.

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  28. Juwe sagt:

    lies das bitte im Zusammenhang mit dem Vor -Eintrag vom Optimisten, es ging um keine konkrete Person sondern allgemein um Sozialkompetenz im Mannschaftssport und Jugendfußball.

    Claus: Außer beim Privatfernsehen und (teilweise) im öffentlichen Dienst.Und unser Manager heißt übrigens Martin, oder ist das Absicht?Zu Timmy Simons:Ich war ehrlich gesagt etwas überrascht, ihn am Freitag spielen zu sehen, weil ich dachte, er wäre im Nationalteam auch aussortiert. Gut, er war wieder unauffällig, aber das kann man bei einem Defensivmann auch positiv werten, der eine entscheidende Fehler ging von jemand anderem aus. Ich habe mir jedenfalls gedacht, dass einer, der anscheinend immer noch gut genug ist für die belgische Nationalmannschaft (und die ist nicht die schlechteste in dieser Gruppe), eigentlich auch gut genug sein sollte für den Club. Das schürt bei mir die Hoffnung, dass sich Simons (genau wie einige andere neue, wobei man Ekici schon abziehen muss) erst noch einspielen muss in Nürnberg. Insofern finde ich es nicht ganz fair, den Club nach dem 2. Spieltag schon zum Abstiegskandidaten Nr. 1 zu stempeln. Zum jetzigen Zeitpunkt müssten ja wohl Schalke, Bayerhausen (nach der desaströsen Leistung gegen Gladbach) sowie Stuttgart und Wolfsburg genannt werden. Genau wie sich diese Mannschaften steigern werden, werden andere Mannschaften anfangen zu schwächeln. Und der Club, da bin ich mir relativ sicher, wird bei den Teams sein, die sich noch steigern werden. Auch wenn man als Clubfan zugegebenermaßen diesbezüglich immer etwas skeptisch ist.

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  29. KUZ sagt:

    Juwe: Man sollte erstmal versuche so eine Terminologie wie ( der Club der is a Depp) loszuwerden! Stattdessen kokettieren Vereinsverantwortlich mit dem Image der Grauen Maus, schlimm genug wenn andere das tun, aber so präsentiert man sich doch nicht selber!

    Welche Halbwertzeit hat eigentlich so eine Terminologie , frage ich mich? Vor 2 Jahren wurde der Aufstieg als Ziel genannt, letzte Saison war es der Klassenerhalt! Und das hat auch geklappt. Unter dem Strich ist doch der Glubb in den letzten Jahren nur einmal der ” Depp” gewesen. Da waren z.B. die Batzis mit ihren Ankündigungen ,Meisterschaft bzw CL- Sieg , eher die Deppen. Solange wir selbst immer wieder diese Sprüche hervorholen, solange werden wir doch davon auch eingeholt werden.

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  30. berlinclub sagt:

    Um noch mal auf den Nachwuchs zurückzukommen: Prinzipiell hielt und halte ich es für den richtigen Schritt, das NLZ zu errichten. Die Phrase “Ein längst überfälliger Schritt” ist hier allerdings auf nicht ganz ungefährliche Art mehr als nur eine solche.
    Das Beispiel Freiburg zeigt, dass sich jene 3 Mio. Euro, die dort per annum ins – schon lange Zeit bestehende und zeitweise sehr erfolgreiche – Leistungszentrum gesteckt werden, nur noch alle paar Jahre (!) rechnen. Nur wenn tatsächlich ein Spieler aus dem eigenen Nachwuchs enorme Transfererlöse erbringt, nachdem er sich für die Mannschaft als qualitätssteigernd erwiesen hat, kann sich ein solches NLZ tragen – und diese Gewähr hat niemand.
    Dagegen wurde in Freiburg inzwischen erkannt, dass jene ans NLZ gebundene 3 Mio. unter Umständen für die (Entwicklung und Stabilisierung der) A-Mannschaft besser angelegt wären, würden sie in Spielerverpflichtungen investiert werden können. Denn in Freiburg ist man mit der Pionierarbeit NLZ-Gründung nur so lange einen sportlich wie ökonomisch sinnvollen Weg gegangen, je länger es sich dabei um eine Art Alleinstellungsmerkmal (“Freiburger Fußballschule” – wir kennen diesen Begriff noch aus seligen Sportschau-Zeiten) gehandelt hat.
    Da nun aber nahezu jeder Verein ein derartiges LZ hat bzw. laut Statuten sogar haben muss (oder?), verpufft der Effekt bzw. der Kampf um Talente beginnt bereits in immer früherem Alter, in dem die Entwicklung noch kaum einzuschätzen ist. Ein Kampf, der Geld verschlingen wird, der Plätze im NLZ für andere, vielleicht Spätentwickler, blockiert und ein Kampf, den erneut die Großen für sich entscheiden werden, da sie mehr Geld und mehr Chancen bieten können.

    Ich bin nicht gegen das NLZ, doch es wird dem Club kein Heilsbringer sein. Umso dringender, dass man dann auch konsequent dafür sorgt, es personell (beginnend beim Scouting) tatsächlich top zu besetzen und es konzeptionell hoch attraktiv zu gestalten. Auch wenn das liquide Mittel binden wird, vermutlich wird es nicht anders gehen.

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  31. Juwe sagt:

    Es gibt ja auch positive Aspekte mir gefällt wie sich die A-Jugend in der Bundesliga präsentiert und entwickelt, vielleicht kommt da ja mal wieder ein überdurchschnittlicher Spieler heraus. Ich finde Rainer Zietsch macht hier als Mastermind einen sehr guten Job.

    Der Unterbau ist auf dem richtigen Weg und steinigt mich meine Idealvorstellung wäre .. eine Rochade, Martin Bader übernimmt das Finanzresort von Woy, etwas mehr mediale Geschmeidigkeit wäre auf dem Posten nicht schlecht und viel Erfahrung aus dem Tagesgeschäft als Manager bringt er ja mit, Finanzen damit kann MB seriös umgehen.

    Stefan Reuter :-) auf dem Posten als reinen Sportmanager, mit dem sich hier aus der Region jeder identifizieren könnte und man sieht ja an dem Trainer Marco Kurz dass die mäßig erfolgreiche Zeit bei 1860 viel mehr einen extrem schwierigem Umfeld geschuldet waren im übermächtigen Schatten der Roten in München. Ich traue daher auch Stefan Reuter mehr zu, als in München möglich war!

    Das wäre (m)eine Idealbesetzung für mehr sportlichen Erfolg in der Zukunft, … mei es ist Sunndoch .. träumen darf man ja mal! :-)

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  32. belschanov sagt:

    Juwe:

    Stefan Reuter auf dem Posten als reinen Sportmanager, mit dem sich hier aus der Region jeder identifizieren könnte…

    Ist es wichtig, dass man sich als Fan mit dem Sportmanager identifizieren kann?

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  33. Juwe sagt:

    Ja! unter anderem

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  34. belschanov sagt:

    @Juwe:

    Das “unter anderem” ist wichtiger.

    Meine ich.

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  35. Juwe sagt:

    Die Identifikation mit sportlichen Entscheidungsträgern hängt natürlich noch mehr vom Erfolg ab, völlig klar!

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  36. Optimist sagt:

    berlinclub: Denn in Freiburg ist man mit der Pionierarbeit NLZ-Gründung nur so lange einen sportlich wie ökonomisch sinnvollen Weg gegangen, je länger es sich dabei um eine Art Alleinstellungsmerkmal (“Freiburger Fußballschule” – wir kennen diesen Begriff noch aus seligen Sportschau-Zeiten) gehandelt hat.

    Genau da liegt der Punkt: Das WAR mal ein Begriff. Ich glaube nicht, dass die Aussicht nach Freiburg zu gehen für einen heutigen Jugendspieler noch “sexy” ist. Man kann eben auch schlecht Top-Talente hervorbringen, wenn die lieber nach Stuttgart oder Leverkusen gehen. Daher klappt das inzwischen in Freiburg nicht mehr so toll. Aber wir haben immerhin eine Tradition, eine Metropolregion und einen trotz allem etablierten Namen zu bieten, daher muss auch unsere Infrastruktur in der Lage sein, mit den Marktführern der Jugendentwicklung mitzuhalten, sonst will keiner zu uns. Daher ist das neue NLZ aus meiner Sicht der richtige Weg und tatsächlich längst überfällig.

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  37. Optimist sagt:

    Juwe: Der Unterbau ist auf dem richtigen Weg und steinigt mich meine Idealvorstellung wäre .. eine Rochade, Martin Bader übernimmt das Finanzresort von Woy, etwas mehr mediale Geschmeidigkeit wäre auf dem Posten nicht schlecht und viel Erfahrung aus dem Tagesgeschäft als Manager bringt er ja mit, Finanzen damit kann MB seriös umgehen.
    Stefan Reuter auf dem Posten als reinen Sportmanager, mit dem sich hier aus der Region jeder identifizieren könnte

    Für mich bräuchte es nicht unbedingt ein neues Gesicht, dessen tatsächliche Qualifikation ja noch nicht nachgewiesen ist. Identifikation und Stallgeruch ist schön und gut, aber macht noch keinen guten Sportdirektor aus. Ich könnte mir auch vorstellen, dass man einfach die Kompetenzen von Christian Möckel (dem Chefscout und ebenfalls Ex-Clubberer) etwas erweitert, wenn Bader Geschäftsführer/Vorstand (wie heißt das dann?) wird. Möckel hat seine “Nase” bei Hoppenheim immerhin schon bewiesen und man würde keine Unruhe ins Gefüge bringen.

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  38. Optimist sagt:

    @ Juwe: Ach ja, übrigens: Wohin “rochiert” dann Woy? Wird der dann Platzwart? Ich meine, so rein nach Schachregeln wäre die Konsequenz einer “Rochade”, dass er einen neuen Posten braucht! :lol:

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  39. Juwe sagt:

    Woy hat durchaus seine Verdienste und bekommt ein Pöstchen im Aufsichtsrat :-)

    Optimist: @ Juwe: Ach ja, übrigens: Wohin “rochiert” dann Woy? Wird der dann Platzwart? Ich meine, so rein nach Schachregeln wäre die Konsequenz einer “Rochade”, dass er einen neuen Posten braucht!

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