Keine Atempause, Geschichte wird gemacht, es geht voran!
Die Länderspielpause gilt gemeinhin als Moment des Durchatmens für die Vereine – vor allem wenn sie gerade erst in die Liga gestartet sind. Es erlaubt den Trainern, Spielern, Verantwortlichen und auch Fans und Umfeld kurz inne zu halten und zu rekapitulieren, ob das, was man in der Vorbereitungsphase erarbeitete Früchte trägt, die Hoffnungen sich bestätigten oder Befürchtungen bewahrheiten.
Wie auch immer das Urteil dann auch ausfällt: Der Transfermarkt ist geschlossen, Kaderkorrekturen also nicht mehr möglich (sieht man mal von so abenteuerlichen Gerüchten wie das von Julio Ricardo Cruz ab). Ab jetzt muss reichen, was vorhanden ist, muss man den Schulterschluß üben, denn man sitzt nun in einem gemeinsamen Boot und die nächste Haltestelle ist erst in Monaten in Sicht. Wer davor in Panik verfällt, kann höchstens den Kapitän (Trainer) über Bord werfen – aber das bitte nicht schon wieder einmal in Nürnberg.
Die Titelzeile dieses Artikels stammt übrigens aus einem Lied (wo wir gerade so musikalisch hier im Blog sind) der NDW (für jüngere Leser: Neue Deutsche Welle), komponiert und getextet von einer Band namens Fehlfarben. Der tiefere Sinn mag sich erst auf dem zweiten Blick erschließen: Keine Atempause, Geschichte wird gemacht, es geht voran!. Es ist der Abgesang an den Fatalismus, des Ergebens in ein Schicksal, das irgendwie von langer Hand, von einer höheren Macht vorbestimmt ist und für den Club nur bedeuten kann: “Wir sind der Depp, wir werden immer die A*-Karte haben, das ist eben unser Los”. Dieser kurze Liedvers brachte einst das Lebensgefühl der NDW auf den Punkt und hat vielleicht sogar Titan Kahn bei der Findung seines fast schon legendären Mantra “Weiter! Immer weiter!” beeinflusst: Man kann sich nicht ausruhen, denn Geschichte entsteht nicht, sie wird eben gemacht, und wenn nicht von dir, dann eben von einem anderen, denn es geht voran. Ob mit Höhen oder Tiefen, mit Erfolgen oder Rückschlägen – du bist deines eigenen Schicksals Schmied.
Um Voranzukommen muss man sich bewegen, muss Hindernisse umgehen, Altlasten loswerden – und wenn sich ein Weg als Sackgasse herausstellt, zurückrudern und neue Wege suchen. Der FCN tut genau das.
Einem Nackten kann man nicht in die Tasche greifen: Ich bin ehrlich gesagt froh, dass wir solide wirtschaften. MB hat angekündigt in der Winterpause nachzulegen, sollte die Qualität des Kaders nicht für den Klassenerhalt reichen – und um nichts anderes geht es. Jetzt wurden erstmal Gehälter eingespart und Schulden abgebaut. Für mich ist das der richtige, wenn auch leidvolle Weg für den Club!
Quelle: freemot bei transfermarkt.de
Auch wenn der Start in die neue Saison sich im Punktestand nicht wirklich beruhigend auswirkte, kann man verstehen was Andy Wolf (Quelle) mit Blick auf das bevorstehende Spiel in Hamburg, gegen die man im vergangenen Jahr zweimal nahezu auseinandergefallen ist, meint: “Das wird uns diesmal sicher nicht mehr passieren. Wir haben jetzt im Team eine ganz andere Mentalität.” Der Club verändert sich, man ist auf einem Weg, von dem man sich diesmal nicht abbringen lassen will – weder von Ergebnissen, noch von Rückschlägen, noch vom eigenen Umfeld.
Der Weg ist vielleicht aus der Not geboren, aber er ist deswegen nicht der einzig verfügbare. Es ist sogar ein risikoreicher Weg, aber mit einem Risiko auf Seiten der sportlichen Ligazugehörigkeit und nicht mit Blick auf die Existenz des Vereins. Wer “mehr Risiko” vor der Saison gerade mit Blick auf den Transfermarkt forderte, ist in Wirklichkeit auf der Suche nach mehr Sicherheit – einer vermeintlichen Sicherheit, dass man durch Verschuldung und entsprechender Neuzugänge das Risiko des Abstiegs minimieren könnte. Aber es gibt eben keine solchen Garantie-Transfers, die diese Sicherheit für den Club gewährleisten könnten – und genau das muss man sich vergegenwärtigen (andere würden sagen: eingestehen). Was aber bliebe, würde man das finanzielle Risiko gehen und dennoch scheitern? Es wäre dann mehr als nur ein sportlicher Abstieg, mehr als ein Betriebsunfall, es wäre der nackte Kampf ums (finanzielle) Überleben.
Der jetzige Weg des FCN ist nicht mehr so konsequent wie noch unter Michael Oenning, auf dem man, nun als Co-Trainer, am kommenden Samstag, wenn es gegen den HSV geht, treffen wird. Man geht nicht mehr so stringent (radikal?) auf den Jugendstil, sondern man hat bspw. mit Simons und Nilsson sogar zwei erfahrene Recken dazugeholt, die - auch wenn sie selbst noch Anlaufzeit brauchen - den jungen Wilden halt geben sollen, wenn es stürmisch wird. Am Ende aber ist alles unter der Prämisse: Kalkuliertes Risiko. Keine Langzeitverträge für Spieler, die man nicht wirklich einschätzen kann, Transfererlöse mitnehmen, wenn sie vernünftig sind (wie bei Diekmeier), aber auch einmal spekulieren, wenn die Aussicht das erlaubt und sportlich wie finanziell auch im Hinblick auf die verbleibende Vertragslaufzeit interessant erscheint (Gündogan). Der Club hat seine “2. Mannschaft” nahe am Aufstieg in Liga 3 (wenn man das überhaupt wollte) und in der Regionalliga etabliert, die A-Jugend spielt in der höchsten Klasse (derzeit Platz 7 in der Staffel Süd/Südwest), wie auch die B-Jugend. Ein Nachwuchsleistungszentrum ist geplant und auf dem Weg gebracht.
Der leider nur bedingt befriedigende Saisonstart mahnt (auch wenn es das gar nicht bedurft hätte), dass es keine Zeit gibt Auszuruhen. Ganz ohne Zweifel ist aber die Mehrheit der Fans gemeinsam mit der Vereinsführung gewillt, diesen Weg der kleinen Schritte zu gehen, auch wenn anderen dafür vielleicht die Geduld fehlt und sie den großen Kraftakt verlangen. Einen Kraftakt, wie man ihn aktuell vielleicht auf Schalke zu sehen bekommt – aber ganz wohl ist dabei vielen der Fanfreunde aus Gelsenkirchen sicher nicht, auch wenn vielleicht die alte Weisheit gilt: Wenn, dann musst du richtig Schulden machen, dann kann es sich keiner erlauben, dich über die Klinge springen zu lassen (Banken, Kommunen, Investoren).
Wir Fans können dem Verein am besten helfen, wenn wir diesen Weg mittragen. Dass wir dabei viele Rückschläge und unbefriedigende Ergebnisse kassieren, ist nicht nur zu erwarten, sondern sicher. Aber wir haben auch dieses Jahr die Chance die Klasse zu halten und können uns dabei gleichzeitig finanziell weiter konsolidieren und den Unterbau optimieren. Diese Aussicht ist das Risiko wert. Und wird es knapp, muss eben im Winter nachjustiert werden, was den Prozess aufgrund der nötigen Mittel zwar auch wieder verlangsamen wird, aber das ist immer noch besser, als vorab und präventiv Geld in Spieler zu investieren, nur um dann vielleicht feststellen zu müssen, dass es trotzdem nicht reicht und man so weder Entwicklung, noch Konsolidierung, noch Klassenerhalt in Händen hat.
Der ruhmreiche Club - wie er gern genannt wird, manchmal zwischenzeitlich mit spöttischem Unterton - ist auf einem guten Weg neue Geschichte zu schreiben. Wenn man aber (wie beim FCN leider häufig in seiner “Geschichte”) allerdings weiterhin jedesmal, wenn es nicht so rund läuft, die angefangenen Skizzen und Pläne zerknüllt und wieder einen “Neuanfang” verkündet, wird man über das Format eines Groschenromans nie hinauskommen. Alle gute Geschichten brauchen ihre Zeit und das Vertrauen in die Autoren und Handelnden. Der jetzige Weg mag nicht der allein seligmachende zu sein, um eine erfolgreiche Geschichte zu schreiben, aber er kommt mir und meinem Verständnis für Sport und ordentliches Wirtschaften am nähsten. Daher darf sich der FCN meiner Unterstützung auch sicher sein, zumindest wenn man diesen Weg konsequent geht – dann auch durch Tiefen und sei es auch noch einmal durch den Abgrund. Aber das alles ist eben eine Geschichte, die erst noch geschrieben wird.



…wie wahr…
Ich wünschte, die geduldigen könnten und würden eben so laut schreien wie die ungeduldigen und sie übertönen. Aber das liegt nunmal nicht in deren Naturell.
Besonders treffend finde ich diese These: “Wer “mehr Risiko” vor der Saison gerade mit Blick auf den Transfermarkt forderte, ist in Wirklichkeit auf der Suche nach mehr Sicherheit”
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Seien wir doch einmal ganz ehrlich, durch die Einführung der Relegationsspiele wurde dem Club die Möglichkeit gegeben, weiter in der Bundesliga zu spielen. Ansonsten wäre der Club schon im Mittelmaß der 2. Liga verschwunden. Mir kommt es bald so vor, als wenn man beim Club davon ausgeht, das eigentlich der 16 Platz reicht und das man es irgendwie in der Relegation richten wird. Der Club hatte die große Chance nach den Gewinn des Pokals und der Teilnahme am Uefa-Cup einen großen Schritt nach vorne zu machen, stattdessen scheitert der Club kläglich und steigt mit einer guten Mannschaft ab. Der Club tritt für mich momentan auf der Stelle. Das Spiel gegen Freiburg stärkt meine Zuversicht nicht gerade.
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Das stimmte doch aber auch nur einmal – beim letzten Mal. Beim ersten Mal war es ein zusätzliches Risiko für den Club, denn die Vereine in den Jahren zuvor stiegen als Dritter der Liga 2 automatisch auf. Also war die Relegation einmal Chance, einmal Risiko.
Für mich ist die Entwicklung auch mit Pokalsieg/Europacup und Abstieg eine Einheit, deren Weg nach oben geht. Platz 6 und Pokalsieg war der Ausreißer nach oben, der Abstieg ein Rückschlag nach unten. Insgesamt aber hat der FCN sich wieder konsolidiert, ist näher an Liga 1 als Liga 2 und kann vor allem im Nachwuchsbereich und im Schuldenabbau klare Erfolge vorweisen. Wer das nicht sieht und auch honoriert, will meiner Ansicht nach nicht den Verein nach oben kommen sehen, sondern halt ein bisschen Spaß einmal die Woche für 90 Minuten…
Ein altes Sprichwort sagt: “Die größten Fehler macht man im Erfolg.” Und ich glaube der FCN hat in dem Jahr nach dem Triumpf weitaus mehr Fehler gemacht als bspw. in den beiden Jahren danach. Wobei eine andere Frage ist, ob man die Fehler in dem besagten Jahr hätte vermeiden können – denn der Fehleinschätzung dieser Mannschaft und ihres Potenzials war nicht nur die sportliche Leitung erlegen, sondern wahrscheinlich eine ganze Fußball-Nation inklusive ihrer Experten.
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Ich würde auch sagen, warten wir diese 10 ersten Spieltage einmal ab, um ein aussgekräftiges Fazit zu ziehen, allerdings beschleicht mich kein gigantisch optimistisches Gefühl. “Nachjustieren in der Winterpause”, warum eigentlich nicht auch einmal vor! der Saison richtig justieren, es gibt andere Vereine wo das besser klappt, nach dem letzten Jahr hatte ich gehofft dazu würde nun auch einmal der FCN gehören (Ganz gleich ob víel oder wenig Geld, siehe Kaiserlautern oder Mainz!)
Ich persönlich vertraue noch am meisten auf Dieter Hecking, den ich für 1. Bundesliga tauglich und erfahren genug halte aus diesem Kader etwas zu machen, schwer genug ist es aber allemal.
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Das mit dem eingeplanten Notnagel “Nachrüsten in der Winterpause” verstehe ich auch nicht. Warum rüstet man sich nicht schon im Vorfeld der Saison? Sind Nachverpflichtungen in der Winterpause kostengünstiger?
Aber da fällt mir gerade was ein. Vielleicht ist die Option “Nachrüsten” ja doch sinnvoll. Der Trainer sieht, an welchen Stellen die Mannschaft Defizite hat (so was stellt sich ja oft erst im Saisonverlauf heraus), und dann holt man Spieler nach, die auf die Stellenbeschreibung passen.
So hat man das ja in der letzten Saison gemacht. Aber ob das immer so funktioniert? Zu tief darf die Karre nach der Vorrunde auf alle Fälle nicht im Dreck stecken…
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Genau das versuchte ich einmal eben anders zu beleuchten, offenbar gelang es mir nicht oder nicht überzeugend. Nachverpflichtungen sind sicher nicht kostengünstiger, aber vielleicht unnötig – und genau deshalb dann kosten sparend. Wenn Mainz bspw. mit Fuchs und Fathi zwei Linksverteidiger auf gleichem Niveau hat, kann man sagen: Toll gemacht. Andere würden fragen: Kann das gut gehen? Und: Können sie sich das leisten – finanziell wie auch emotional. Man stelle sich vor, wir würden einen Leihspieler ähnlicher Güte wie Pino verpflichten und dann Pino auf die Bank setzen. Das Thema haben wir jetzt schon mit drei Innenverteidigern – das Thema haben wir dann auch mit Okotie und Schieber. Wie viele Leute will man holen? Mit welcher Perspektive? Zu welchem Preis?
Ob andere es besser machen, wird sich zeigen, immerhin ist der FCN unter den besten 18 dieses Landes im zweiten Jahr in Folge. Das ist nun mal Fakt, das bedeutet auch, dass unzählige Vereine in Deutschland es offenbar schlechter machen – und ich glaube, auch dieses Jahr werden höchstens 14 Vereine in Deutschland es besser machen als der Club.
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Vor der Saison hat schon seine Vorteile. Wobei man im Winter wohl die Spieler günstiger bekommt. Besonders Spieler die in Ihren Vereinen nicht zum Zug kommen. Und andere können wir uns wohl die nächsten Jahre nicht leisten. Leider…
Sehe das sowie Harald. Was nach dem Pokalsieg kaputt gemacht wurde ist der Wahnsinn. Denke das hat uns 10 Jahre gekostet. Alleine die Mannschaft die wir hatten (Vittek, Galasek, Misimovic, Kluge,…).
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Die Herren Vittek, Galasek, Misimovic, Kluge usw. sind für mich am Abstieg 2008 ebenso beteiligt gewesen, wie am Pokalsieg 2007.
Oder glaubt ihr die Mannschaft ist nur für den Erfolg verantwortlich, und für den Misserfolg der Trainer und Manager?
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… und Nachteile, sie kosten nämlich Gehalt und wollen auch spielen. Bsp. Sturm: Wen hätte man denn verpflichten sollen, der 100% stärker ist als Schieber/Okotie & Co., möglichst deutlich unter 1 Mio. kostet und das Gehaltsbudget nicht sprengt, aber natürlich auch sofort klaglos auf der Bank Platz nimmt, wenn ein Okotie bspw. in Schwung kommt? Wahrscheinlicher wären doch solche Smolareks und Gekas gewesen, die “vielleicht” mal wieder an alte Zeiten anknüpfen können, in jedem Fall aber mindestens 2-3 Jahresverträge mit Salären nicht unter 1,x verlangt hätten.
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@ Bertl: Na ja, die Herren Misimovic und Kluge waren am Pokalsieg schonmal nicht beteiligt, wurden aber nach demselben von Anhängern, Experten und Presse einhellig als Verstärkungen gefeiert. Trotzdem stieg man mit diesen “Verstärkungen” ab. Wer ist da nun verantwortlich? Der Trainer, der sie wollte, der Manager, der sie verpflichten konnte, trotz ligaweiter Konkurrenz, die Spieler, weil sie das Mannschaftsgefüge durcheinander brachten oder die anderen Spieler, die nach dem Titel satt waren?
Mal im Ernst, wenn das einer weiß, sage er es mir bitte! Ich finde nämlich immer noch keine Antwort, obwohl ich seit dem Abstieg danach suche
Aber zeigt das nicht auch, dass Alexander recht hat? Da haben wir 2 Spieler bekommen, die Marktwerte von ca. 2 und ca. 6 Millionen hatten. Trotzdem konnten die uns nicht helfen. Wen also könnte man vor der Saison verpflichten, der uns GARANTIERT hilft?
Aktuell liest man, Frankfurt hätte sich finanziell übernommen, ohne dass sich der gewünschte Erfolg einstellt. Nun stehen die aber im gesicherten Mittelfeld, das ist zu verkraften, finde ich. Bei uns wäre das aber gleichbedeutend mit dem sicheren Abstieg ohne Fangnetz durch die schrittweise Konsolidierung der Finanzen. Dieses Risiko möchte ich nicht eingehen, daher finde ich den aktuellen Weg, den der Club eingeschlagen hat, aufgrund der Rahmenbedingungen absolut alternativlos.
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Wer sind denn bitte Okotie und Schieber? …der eine geliehen und unerfahren der andere erst einmal ewig verletzt und aus der österreichischen Liga. Sprich das hohe Loblied auf die beiden anzustimmen entbehrt ja zumindest (bis jetzt) jeglicher Grundlage. Als gäbe es nur Gekas und Opa Smolarek auf dem Markt, oh weiah .. wie hieß nur nochmal der Freiburger der die zwei Tore gegen uns geschossen hat? Cisse… wo kommt der nur her, für mich ist selbst Freiburg mit Cisse und Reisinger besser im Sturm aufgestellt als wir und diese beiden Spieler gehören diesem Verein sogar! Wie sowas nur möglich ist .. die müssen ja in Geld schwimmen.
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Tja, aus der zweiten Französischen Liga vom FC Metz… War dort ein passabler Zweitligastürmer, hatte aber seine Erstligatauglichkeit bislang nicht nachgewiesen. Im letzten Halbjahr in Freiburg passabel (6 Treffer, aber tendenziell Chancentod) hat aber 2010/11 bisher zugegebenermaßen eine Top-Quote. Lucky Punch, würde ich da sagen, auch das war keine unbedingt zwingend naheliegende Verpflichtung….
Wart doch mal ab, wenn Okotie fit ist. Sein Potential sollte deutlich höher sein.
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@Optimist nimmt mir das Wort vorweg, ich hätte es nicht besser formulieren können. Cissé hat 2mal getroffen, richtig, aber das war so wahrscheinlich wie ein Auswärtssieg in Barcelona.
Aber mal wirklich ohne Polemik, @Juwe, es geht ja nicht um Kadavergehorsam, wenn ich versuche zu verstehen und auch daran zu glauben, dass es nicht besser geht. Sicher kann mal bei anderen Vereinen einer “einschlagen”, das hatten wir in Ansätzen doch auch mit Bunjaku. Ich verfolge ja sehr intensiv (soweit das die Zeit erlaubt) den Transfermarkt und ich wüsste wirklich nicht, wer da am Markt war, der uns weitergeholfen hätte UND finanzierbar war UND zu uns gewollt hätte.
Die Sucher nach dem Goalgetter ist ja ein Problem aller Teams. Die Bayern haben 30 Mio. in einen “Torjäger” Gomez investiert, davor in eine Halbstürmer Podolski, einen Klose, früher sogar mal in einen Papin & Co. Millionen werden investiert und wie im Fall Ibrahimovic ganz aktuell versiebt, weil man DEN Stürmer sucht, der auch trifft – und das regelmäßig.
Nein. Ich glaube nicht an den großen Unbekannten im Sturm, der uns ad hoc weiterhelfen würde. Das Spiel muss von hinten aufgezäumt werden, der Angriff beginnt in der Abwehr, die Stürmer/die Offensive sind das letzte Glied in der Kette. Deswegen funktionierte einst sogar ein Jancker bei den Batzis, deswegen funktioniert ein Messi in Barca aber nicht in der Nationalelf (zumindest bei Maradonna), deswegen war ein Gomez in Stuttgart eine Tormaschine und in München ein Schatten seiner selbst. Das Spiel muss passend gemacht werden, damit es vorne klingelt. Und die ewigen Forderungen nach immer neuen Spielern werden das nicht besser machen. Sicher würde man sich mehr Kontinuität wünschen, deswegen setzt man auch wohl eher auf Okotie als auf Schieber, deswegen wollte man Gündogan halten – aber nicht immer lässt sich das realisieren, zumindest nicht alles auf einmal.
Der FCN muss kleine Brötchen backen. Und mit kleinen Brötchen sind die großen Torjäger nicht zu ködern. Und wenn man sie kriegt, heißt das noch lange nicht, dass es auch passt. Siehe Hanke, siehe Berg, siehe Gomez etc etc. Am Sonntag war Bruchhagen von der Eintracht im Doppel(s)pass im “DSF” – er war da auch deutlich realitätsnaher als Skibbe bei den Saisonzielen und sagte sinngemäß: “Machen wir uns nichts vor, ein Altintop und Gekas kamen nur zu uns, weil sie es bei den anderen Vereinen nicht in die erste Elf geschafft haben. Aber anderes können wir uns nicht leisten.” Und die Eintracht ist da sogar noch einen Schritt weiter wie wir und finanziell besser aufgestellt – aber das eben auch Dank eines Funkel, der in ganz kleinen Schritten die Eintracht von der jährlichen Abstiegsangst entfernt hatte.
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wo ist denn dann unser “Funkel”?
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Der wurde am 12. Februar 2008 vorzeitig entlassen.
http://www.spiegel.de/s.../0,1518,534823,00.html
Passend zum Thema ein Zitat:
“Es gibt scheinbar nur noch Titanen oder Versager”
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@ Tobi: Hecking funkelt bislang doch recht gut. Wenn man ihn schleifen lässt, wird er vielleicht sogar noch brilliant
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Das meine ich ja der (sportliche) Instinkt bei der Kader Planung, dass wir ne graue Maus sind und kleine Brötchen backen, habe ich hier schon unzählige male gelesen, dieses Argument zählt für mich aber nicht. Man glaubt ja schon bei den zahlreichen Erwähnungen wir wären ein No Name Regionalliga Verein. Dieses graue Maus Gerede und kein Geld finde ich derart unsäglich. Es klingt einfach nur nach Ausflüchten und Alibis, wenn nichts so richtig klappen will.
Andere beweisen dass es geht, von Mainz, Kaiserslautern, Freiburg usw.
dann muss man eben die ungeschliffenen Diamanten in der 2. Liga nicht alt aber schon hinreichend Erfahrung im Profi Fußball entdecken oder im Ausland und nach meiner Meinung kaufen, nicht ausleihen.
Stürmer die auch mal 2-3 Saisons sich etablieren können und weiterhelfen. Nicht wieder ein Young Gun der erstmal eine Hinrunde benötigt um sich überhaupt auf die Bundesliga einzustellen, was verständlich ist. Bis dahin steht der FCN wieder hinten drin. Ja es entzieht sich meinem Verständnis mit einem Langzeitverletzten und einem jungen Rookie in die Saison zu starten. Ein guter Start würde vieles leichter machen siehe 2007 oder bei den diesjährigen Konkurrenten.
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Sorry, @Juwe, die Beispiele überzeugen mich alle nicht. Kaiserslautern, Mainz, Freiburg – alles Vereine, die maximal ähnlich stehen wie wir, das sind für mich keine Vorbilder. Ich lese so viel an Kritik am Verein, aber keiner weiß es besser. Der Kommentar bei TM sagte es ja: Greif mal einem Nackten in die Tasche. Wir haben nix und kriegen nix geschenkt, das Gerede vom Instinkt kann meinerseits ich nicht mehr hören, denn tatsächlich ist die Devise der Liga “Trial & Error” und wer mehr Lose ziehen kann, hat mehr Chancen auf einen Treffer und die Wahrscheinlichkeit folgt der Mathematik.
Ich hab mich mal bei paar Fans so umgehört. Derart negativ, wie eigentlich dauerhaft über den eigenen Club geredet wird, gibt es eigentlich in der Form nur beim FCN. Schade eigentlich.
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Ich muss Juwe da schon auch Recht geben. Es kann doch nicht sein, dass Vereine wie Hannover, Mainz, Freiburg, Frankfurt bessere finanzielle Rahmenbedingungen haben als der 1. FC Nürnberg. Das ständige Gerede von knapper Kasse geht mir allmählich auf den Keks. Das höre ich, seitdem ich Club-Fan bin (1978), Jahr für Jahr. Jahr für Jahr wird verkündet, dass sich der Verein “zunächst entschulden” muss. Offenbar haben die FCN-Verantwortlichen Freude an diesem gebetsmühlenartigen Ritual, sonst hätten sie schon längst mal sponsorenmäßig was Vernünftiges in die Wege geleitet.
Zur aktuellen sportlichen Situation: Ich habe die Heimniederlage gegen Freiburg noch nicht vergessen. So etwas vergesse ich nicht so schnell, da bin ich nachtragend, und jemand, der zum 873. Mal den gleichen Bockmist über sich ergehen lassen muss, hat auch ein Recht, nachtragend zu sein.
Ich werde den Bockmist von Freiburg nur verzeihen, wenn diese idiotische Heimniederlage sofort mit drei Punkten aus den nächsten beiden Auswärtsspielen wettgemacht wird.
Ich fordere sechs Punkte aus den nächsten drei Spielen!
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Deine Forderungen (siehe oben) oder auch “Heimspiele müssen gewonnen werden”, wie Du es vor jedem Heimspiel hier formulierst … bringt das eigentlich irgendetwas?
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Stimme ich zu, es ist schade, aber meiner Meinung nach eben das Spiegelbild dessen, wie es die letzten Jahre läuft und ich bin der Meinung, es ist bei diesem Traditionsverein einfach viel! mehr Potential vorhanden. Davon bin ich feslenfest überzeugt. Das so etwas geht hat ein Hans Meyer zumindest einmal angedeutet. Und würde man nur nach der Devise Trial&Error verfahren, dann könnte den Job jeder.
Der FCN will sich aber mit den 18 besten Proficlubs messen, natürlich hängt die Messlatte dann auch höher aber das, setze ich mal voraus, ist der Anspruch!. Hätte man den Anspruch II. Liga wäre ja eventuell alles auch gut so. Mir persönlich tut es weh, wenn man vieles so vorher kommen sieht wie es dann auch kommt und es ärgert mich, weil man ansich von den Verantwortlichen erwartet dass sie es besser wissen/können müssen!
Graue Maus, kein Geld, Fahrstuhlmannschaft, nicht zuletzt .. der Club der is a Depp. Mit den Begriffen will und werde ich mich nicht identifizieren und weil dieses Image auch noch stetig gepflegt und vertrieft wird (zumindest “kein Geld und Graue Maus” von den Verantwortlichen sogar!), verstehe ich nicht und halte es für falsch. Wenn ich mir überlege beispielsweise was St. Pauli für ein Klima hat und Aufbruchsstimmung erzeugt, intern und nach außen hin, dann ist das einfach ein Geist den ich mir wünschen würde. Aber das graue Maus Dasein wird von unseren Verantwortlich ja geradezu verkörpert.
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Es sind ja auch noch Eigler, Boakye und Bunjaku da, die diese Position spielen könnten. Die Ergänzungen sind ja als Versuch der Verstärkung gedacht und sind ja nicht die einzigen, die es gibt. Kann ich nichts falsch daran finden.
Außerdem hat man ja auch anderes versucht: So war man z.B. auch an Idrissou und Rosenberg dran, die Deiner Vorstellung entsprechen dürften. Dass diese lieber wo anders hinwollten, kann man der Führung ja nicht anlasten, versucht hatte man es wenigstens. Nur weil ich einen Spieler will, heißt das ja noch lange nicht, dass er auch kommen will…..
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Kann es doch.
Das Ganze erinnert mich fast wie das Gespräch eines Ehepaars, das sich wundert, warum der Meier von gegenüber, wie auch der Schmitt und Huber aus der Abteilung, sich schon zum zweiten Mal Urlaub und auch ein neues Auto leisten konnten, während man selbst wieder nur zum Gardasee kommt und die alte Gurke weiterfährt. Das “kann doch nicht sein”!
Aber kann doch sein! Meistens muss man nur mal auf die Details schauen, bspw. aufgenommene Schulden oder auch Sponsoren und damit verbundene Abhängigkeiten. Manche verschleudern eben Omas klein Häuschen, andere wollen was für die Zukunft aufbauen und denken auch an die nächste Generation. Andere kriegen einfach was geschenkt – das Leben ist eben nicht immer gerecht.
Wir saßen erst neulich vor dem Online-Bundesanzeiger und haben uns mal einige Jahresabschlüsse angesehen von Vereinen und was die so auch an offenen Verbindlichkeiten führen (bspw. Gladbach mit über 30 Mio.) – möchte nicht wissen, wie das bei denen aussieht, wenn man mal 2-3 Jahre in Liga 2 verbringt. Auch bei der Hertha wird die Luft dünn, wenn der direkte Wiederaufstieg nicht gelingt. Gutes Beispiel eines “Das kann doch nicht sein!” sieht man auch in der Landeshauptstadt mit den Löwen, die auch so eine tolle Tradition haben und die Bayern sogar direkt vor Augen: “Kann doch nicht sein!” – Die Löwen haben dann mal auch auf großen Max gemacht und sind in die Kreditabteilung marschiert und ihren Instinkt walten lassen und das ständige Gerede von Schulden mal überhört: Ist das unser Ziel? Sollen wir dann mal wieder zittern, wenn die Lizenz geprüft wird?
Auch wenn ich Frankfurt nun wahrlich nicht als Lieblingsclub sehe: Die haben die gleiche Entwicklung hinter uns wie wir. Ruhmreiche Vergangenheit, dann Absturz und dann Fahrstuhlmannschaft. Es ist maßgeblich Bruchhagen zu verdanken, dass der Verein noch überhaupt Profi-Fußball anbieten kann. Seine ruhige Hand und defensive Transferpolitik in kleinen Schritten hat den Verein saniert. Wenn es nach Fans gegangen wäre, hätte man längst fett investiert – aber Bruchhagen weiß, wo der Verein herkommt und will da nie mehr hin. Und ich will mit dem FCN da auch nie mehr hin, dass man Kredite auf den letzten Minuten decken muss.
Mag das nicht der Anspruch vieler Fans sein, ich kann gut damit leben. Vielleicht bin ich einfach Realist und mag den Verein trotzdem.
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@ Töffi:
Ob das was bringt, interessiert mich nicht. Ich fordere es einfach.
Ich fordere, dass die gegen Freiburg verschenkten drei Punkte umgehend in einem Auswärtsspiel zurückgeholt werden, damit die Rechnung stimmt.
Ich sehe überhaupt nicht ein, vor den Spielen gegen den HSV und Bayer zu sagen: “Ach, bei denen haben wir eh keine Chance. Wenn die Mannschaft sich ordentlich aus der Affäre zieht, bin ich auch mit einer Niederlage zufrieden. Hauptsache, man hat ein einigermaßen gutes Bild abgegeben. Dabeisein ist alles. Hipp hipp hurra, es lebe Olympia!”
Olympia ist das eine, Fußball-Bundesliga das andere. Und wenn ein Verein in der Fußball-Bundesliga überleben will, braucht er Punkte.
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Das ist ein ganz anderes Thema und da stimme ich dir zu, auch wenn ich von Forderungen generell nicht viel halte, außer an mich selbst. Aber ich sehe auch nicht, warum man in Leverkusen oder Hamburg nicht punkten können sollte. Es ist ein Platz und 90 Minuten bei 11 gegen 11 – das sind Spiele, die bei 0:0 beginnen und damit (hab ich alle Binsenweisheiten) ist die Wahrheit am Platz. Das meine ich sogar ironiefrei: Natürlich kann der FCN da sogar gewinnen! Warum denn auch nicht? Wer Angst vor einem Gegner in der Bundesliga hat, braucht gar nicht antreten.
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@ Alexander:
Es mag ja sein, dass du Recht hast. Nur höre ich das, was du sagst, schon seit dreißig Jahren. Der FCN wird doch jetzt schon seit dreißig, ach was sage ich da, seit vierzig Jahren saniert.
Ich hoffe, es stimmt, dass der FCN nur “ein Nackter ohne Hosentasche” ist und Mönchengladbach ein überschuldeter Verein. Und ich hoffe, dass der überschuldete Verein dann auch absteigt und in der Versenkung verschwindet, während sich der FCN rettet und mit kleinen Schritten so konsolidiert, dass er auf Dauer in der Bundesliga überleben kann.
Hoffen wir also, dass Gladbach absteigt.
Sind eigentlich Hannover, Freiburg, Mainz auch so überschuldet? Und was ist eigentlich mit Kaiserslautern? Die waren doch vor einem Jahr noch so klamm, dass der Konkurs gedroht hätte, wenn sie in die dritte Liga gegangen wären, was dann leider nicht der Fall war.
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Du sprichst fast schon wie Dr. Pfau.
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Damit muss ich dann leben, wenn es so ist.
P.S.: Ich hoffe aber wir fangen jetzt nicht an persönlich zu werden, sondern bleiben sachlich… Ein Vergleich mit Dr. Pfau jedenfalls erscheint mir wenig schmeichelhaft zu verstehen zu sein.
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Bei Gladbach hoffe ich es nicht (außer wir brauchen noch eine Planstelle in der Tabelle hinter uns), denn die haben nun auch versucht sich zu konsolidieren und Werte geschaffen durch Jugenförderung und Stadionbau. Sowas ist mir viel lieber als eben Wolfsburger oder Leverkusener oder Hoffenheimer Sponsoren-Modelle, die am Ende vom Steuerzahler (wie Wolfsburg) mitfinanziert werden.
Mir ist das zugegeben oft alles ein Rätsel, woher plötzlich Millionen kommen, wo man doch eigentlich keine Kohle hat. Auch mit Gladbachern diskutierte ich das und fragte, wie man das denn geschafft habe, nicht nur ein Stadion zu bauen, sondern auch ein Transferminus von fast 10 Mio. in den letzten Jahren zu kompensieren (zzgl. der diversen Abfindungen z.B. an Trainer). Schlüssige Antworten konnte mir keiner geben. Auch woher Kaiserslautern oder noch besser Schalke plötzlich wieder liquide sind? Mir ein Rätsel. Dortmund galt als faktisch finanziell ausgeknockt – heute wieder wundersam genesen.
Vielleicht bin ich da wirklich zu naiv und denke: Einnahmen und Ausgaben – keine Einnahmen, keine Ausgaben. Vielleicht muss man zocken, muss sich brachial verschulden, um bei Stadt, Land, Banken und Investoren derart in der Kreide zu stehen, dass keiner es sich leisten kann, dich untergehen zu sehen. Wer weiß? In Spanien und Italien klappt das ja auch.
Vielleicht aber platzt auch mal die Blase und alles stürzt ein und das trifft dann leider auch die redliche Ameise, das ist dann Pech.
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Oder mal anders gefragt: Woher soll denn das Selbstbewusstsein kommen, das man braucht um in der Liga bestehen zu können, wenn nicht mal die eigenen Leute (Fans) an sie glauben?
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Hmpf… zwei Spiele gespielt, die letzte unglückliche Niederlage langsam verdaut, aber Jungs, hier wird schon wieder diskutiert in allen Schattierungen und ohne Ende. Mal ehrlich: Ich sehe bis jetzt weder ein dringendes Trainerproblem noch ein ambulantes Stürmer- oder Spielerproblem, denn die Mannschaft gewinnt Spiele und nicht ein Einzelspieler oder ein Trainer (Außer Schäfer, der kann sogar ein Unentschieden fest halten). Weder Magath, Wurst-Ulis Geld noch Van Gaal oder Raul garantieren für sich alleine Titel.
Für personelle Diskussionen sollten erst einmal fünf Spiele durch sein, ich kauf mir doch keinen neuen Wagen und mäkel bei der Jungfernfahrt schon über die Reparaturanfälligkeit und den Reifenabrieb?
>Stürmer
Sind die nicht nur so gut wie die Pässe, die sie aus dem Mittelfeld bekommen?
>Mittelfeld
Ob uns nicht bald andere Vereine um Ekici und Gündogan als potentielles Duo tüchtig beneiden werden?
>Abwehr
Die Antwort auf all die Zweifel und Fragen über die Abwehr sitzt glaube ich auf der Bank und heißt Maroh.
Rrrrespekt! 30 Kommentare und keiner hat das Wort “Wundertüte” verwendet!
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@ Pino: …dafür hast du ja jetzt endlich gesorgt
tja, ich hab mich sogar schon dabei ertappt, zu hoffen, dass unser angeschlagener IV nicht ganz bis zum HSV fit wird – einfach nur, um die Chance zu haben zu erleben, wie sich eine andere IV schlägt. So was ist mir noch nie passiert!
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Nun, ich muss allerdings auch sagen, dass der Trainer Dinge weiß, die wir von außen nicht sehen: Ich hatte mich z.B. gefragt, warum Frantz nicht in der Startelf steht. Dann stand er drin weil Gündo fehlte, und danach wusste ich, warum er zuvor nicht von Beginn an durfte. Vielleicht verhält es sich bei den Verteidigern ja ähnlich? Vielleicht sollten wir einfach auf des Trainers Urteil vertrauen? Wenn er es nicht weiß, wer sonst?
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@ Optimist: Maroh wäre jedenfalls fit und spielen würde er auch gerne. Das er nicht aufmüpfig wird wie Martin Demichelis bei den Bayern, liegt wohl an seiner ruhigen Art.
Ich glaube eher Dieter Hecking hat Angst davor seinen Kapitän Wolf, oder seinen Wunschspieler Nilson sagen zu müssen: “Tut mir Leid aber Deine Leistung reicht nicht mehr für die erste Elf.”
Wenn es nach der Leistung der beiden im letzten Spiel gegen Freiburg ging, müßte er sogar beide aus der ersten Elf nehmen.
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@ Bertl: Ja, mag sein, aber auch das gehört zum Job eines guten Trainers: Abwägen zu können, welche Zusammensetzung für das Mannschaftsgefüge besser ist, wann und wie man Unfrieden vermeiden kann. Wie Stani in den Fußballsprüchen 2010 schon sagte: “Ich will die beste Elf, nicht die besten elf”.
Nach zwei Spielen ist es wahrlich noch etwas früh, um zu sagen: “mit euch beiden klappt das nicht”, auch wenn ich persönlich auch lieber Maroh und (einen wachen) Nilsson (wegen der gegenüber Wolf klar besseren Spieleröffnung, denn in der Defensivleistung sind sie gleichauf) sehen würde.
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@ Optimist: Wir haben weder die beste Elf, noch die besten elf auf dem Platz stehen.
Deshalb meine ich schon das der Trainer gefordert ist, mal eine andere elf aufzustellen.
Ich will hier ja keine Revolte gegen den Trainer anzetteln, aber mit Augen zu und durch, werden wir auch nicht weiter kommen.
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@ Bertl: Ich denke, dass Hecking das eigentlich genauso sieht, wie ich – rein leistungsmäßig – und Maroh und Nilsson spielen lassen würde. Aber da hat ihm die Mannschaft eben ein klares Signal gesendet, indem Andi so unumstritten wiedergewählt wurde. Das kann er um des lieben Friedens willen nicht so einfach ignorieren. Wenn aber unsere IV die nächsten 2-3 Spiele weiter munter Böcke schießt, kann er auch mit Rückendeckung aus der Mannschaft etwas ändern. Da geht es für mich nicht um Augen zu und durch, sondern um Reinhören ins Mannschaftsgefüge, um Einfühlungsvermögen für die Gruppendynamik.
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Übrigens wartet der Club seit sechs Spielen gegen den HSV auf ein eigenes Tor. Letzter Club-Torschütze war Stefan Kießling am 28. Januar 2006 in der 73. Minute beim 2:1-Sieg. Das war das Spiel, in dem sich Marek Mintal bei seinem Comeback schon nach wenigen Minuten wieder verletzt hat. Wer erinnert sich nicht …
Seither gab es 2x 0:0, je 1x 0:1 und 0:2 … und vergangene Saison 2x 0:4-Klatschen.
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Der Ex Präsident Gerd Schmelzer (lang ists her) sagte schon immer, nach Hamburg da braucht der FCN gar nicht hinfahren. Da gibt es eh nie was zu holen. …..Aber vielleicht liegt genau darin die Chance
vielleicht denken die Hamburger auch es gibt 3 Punkte im Schongang. Fängt auf jeden Fall bei 0:0 an…
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nebenbei: Gibt da eine Wette die Pino und Hecking vor kurzem in der Pizeria abgeschlossen haben, Pinos Einsatz er bekommt diese Saison nicht mehr als 3 gelbe Karten! *gg* Hecking hofft dies zwar auch, glaubt es aber nicht. ..ne echte Sportwette hehe
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So, Kommentare durchgelesen. Nürnberg, September 2010 vor dem dritten Spieltag. Tabellenplatz 13, 1 Punkt. Panik bricht aus!
Es kann doch echt nicht sein das man nach der Niederlage gegen Freiburg wieder alles in Frage stellt und den FCN mit Verein X,Y,Z vergleicht. Ja, dass Heimspiel gegen Freiburg war Bullshit. Ja, ich war auch im Stadion. Ja, auch ich hatte danach die Fresse voll. Ja, auch ich war am Sonntag noch stinkig auf meinen Club. Aber jetzt wieder alles gleich in den Dreck zu ziehen (Es gibt nur einen Rudi Völler!) nach zwei Spieltagen halte ich für vollkommen überzogen. Ja, Mainz, Lautern und Freiburg sind besser in die Saison gekommen als wir, nach 180 Minuten Fußball. Leverkusen hat 3:6 gegen Gladbach verloren. Wäre das in Nürnberg passiert müssten wir wohl unsere Lizenz abgegeben und den Spielbetrieb sofort einstellen. Der Club hat gegen einen möglichen Konkurrenten im Abstiegskampf verloren ja, unglücklich. Lucky Punch von Freiburg. Ähnlich wie unser Lucky Punch damals in Berlin beim 2:1 Sieg gegen die Hertha.
Wenn wir den 12. Spieltag hätten und der Club hätte die Rote Laterne fest in der Hand könnte ich die Aufregung ja irgendwo verstehen und würde mich wahrscheinlich auch selbst aufregen.
Das der Club mit 6 Punkten in die Saison startet hat wohl keiner erwartet. Vier waren bei mir das Maximum, jetzt ist es nur einer, ok, blöd, hätte besser sein können. Mund abputzen weitermachen. Positiv denken, an den Club glauben. Wenn das Umfeld jetzt schon die Flinte ins Korn wirft dann wird es mit Sicherheit nicht besser. Meiner Meinung nach überträgt sich die Stimmung im Umfeld nämlich stark auf die Mannschaft und deren Leistung.
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@Stefan … sehe ich genau so!
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Da ist sicher was dran. Bemerkenswert auch, dass gestern (in der NZ?) zu lesen war, dass Ekici und Nilsson diese pessimistische Grundhaltung einzigartig finden “so was haben sie noch nie erlebt”.
Ich empfinde die Panik bei CU aber weniger stark als in anderen Foren/Meinungsplätzen. Ich z.B. fühle mich einfach mal nicht angesprochen
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Na das geht ja hoch her hier. Während der Länderspielpause habe ich die bundesligafreie Zeit zu einem kleinen Wein- und Freientripp nach Frankreich genutzt. In Bordeaux hätte ich mir gern die Girondons mal angesehen, aber auch Frankreich hatte Länderspielpause und musste dazu auch noch eine Niederlage gegen Weißrußland verdauen. Auch nicht einfach.
Ich hatte mir auch einen schöneren Start in den Urlaub gewünscht als die Niederlage gegen Freiburg am ersten Urlaubstag. KOmischerweise hatte ich aber am ganzen Tag schon ein schlechtes Gefühl, ich kann gar nicht sagen warum. Dass mich mein Gefühl nicht getäuscht hat, hilft mir aber auch nicht. Mal wieder eine gute Chance verpasst für gute Stimmung zu sorgen und sich gleich am Anfang ein kleines Polster zu verschaffen. Immerhin, jetzt ist mal klar worum es geht, Träumereien sind erst mal vorbei. Hätte man sich sicher auch schon vorher denken können, aber als Fan startet man halt erst mal mit etwas Euphorie in die Saison.
Trotz dieser Niederlage kann ich aber die ganz große Enttäuschung und die Erwartungen mancher Kommentatoren hier nicht nachvollziehen. Damit sage ich nicht, dass ich nicht selbst einen Heimsieg erwartet, bzw. gewünscht hätte, aber ein wenig Realismus zeigt eben auch, wir werden sicher auch diese Saison kaum ein Spiel haben das ein Selbstläufer ist, wir werden gegen manche Mannschaft über uns eine kleine Sensation schaffen, aber wir werden auch wieder gegen Vereine auf Augenhöhe verlieren und so eigentlich nötige Punkte verschenken. Am letzten Spieltag haben wir sicher Punkte verschenkt, es war ja nicht so, dass Freiburg wirklich besser war, auch wenn es der Mannschaft wieder einmal nicht gelungen ist ein Spiel wieder in den Griff zu bekommen. Zwei Glückstore haben gereicht, danach kam keine wirklich Reaktion der Mannschaft, schade, da warten noch viel Aufbauarbeit auf den Trainer.
Trotzdem sollten wir auch die positiven Ansätze sehen, endlich geht von Standarts wieder Gefahr aus, das ist doch schon mal was. Dazu deutet Ekici an wie gut er sein kann, zusammen mit Gündogan könnten wir über die Saison einsehr spielstarkes Mittelfeld bekommen. Schade, dass er uns nach der Saison wieder verlassen wird. Ich glaube zwar nicht, dass er bei den Bayern an Kroos und/oder Müller vorbei kommt, aber ich denke nach dieser Saison wird er trotzdem zu teuer für uns. Egal erfreuen wir uns an dieser Saison mit ihm.
Den Sturm sehe ich auch nicht so schwarz wie mancher hier, Schieber hat gegen Freiburg angedeutet, dass er ein Spieler ist der weiß wo man stehen muss um Tore zu machen, der wird noch besser, da bin ich sicher. Wenn dann noch Okotie kommt schauen wir mal wer spielt? Bei Bunjaku hoffe ich, dass er wieder die Kurve bekommt, irgendwie habe ich fast den Eindruck, die WM-Erfahrung hat ihn etwas überfordert. Vielleicht überschätzt er sich im Moment ein wenig?
Die Abwehr sehe ich auch nicht so schlecht. Richtig ist, Nilsson und Wolf harmonieren noch nicht ideal, sicher auch ein Problem, dass hier zwei Leitfiguren sich auch ein wenigt gegenseitig abschätzen. Wolf ist sicher klar, dass Nilsson seine Stellung in der Mannschaft gefährden kann. Natürlich sollten solche Dinge keine Rolle spielen, nur auch Fußballer sind Menschen.
Was ich gar nicht verstehe, dass man sich nach zwei Spielen traut ein Urteil über einen Spieler zu sprechen. Dann hätten die Bayern letzte Saison auch gar nichts holen dürfen, Stuttgart wäre letzte Saison abgestiegen und diese wieder ….
Also mal langsam mit den jungen Pferden, die Saison ist noch jung, wir haben 3 Punkte verschenkt, das ist richtig, wir haben aber auch noch 32 Spiele die nötigen 34/35 Punkte zu holen. Mehr werden auch diese Saison eher nicht nötig sein.
Und wie Alexander auch schon schrieb, auch in den nächsten beiden Spielen gibt es jeweils 3 Punkte zu gewinnen. Ich denke wir werden da auch einmal eine Überaschung landen können. Ich denke Leverkusen liegt uns ein wenig, da ist was drin und in Hamburg ist auch ein Punkt drin. Also freuen wir uns auf die Liga, jetzt geht es ja eigentlich erst richtig los!
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Ich finde eher dass die Fans und die dazugehörige Fankultur weit in Vorleistung gehen, so herum kann man meiner Meinung nach das Pferd nicht aufzäumen.
Ein Orchester Chef kann ja auch nicht das Publikum dafür verantwortlich machen wenn keine Begeisterung ausbricht.
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@ Juwe: Das ist doch einfachste Psychologie: Wenn Du Deinem Kind (sofern vorhanden
) ständig sagst, dass es eh zu blöd ist, irgendwas auf die Reihe zu kriegen, dann wird es sich weniger selbstbewusst Dinge anpacken und entsprechend weniger erfolgreich sein, als wenn Du es bestärkst, auch wenn mal was in die Hose geht. (Nein, ich arbeite nicht in einem pädagogischen Beruf).
Fakt ist doch: Das Ziel ist nichts anderes als der Klassenerhalt. Im Moment sind wir auf Platz 13, also voll im Soll
Wir sollten uns – zumindest diese Saison noch – von darüber hinausgehenden Erwartungshaltungen frei machen. Solange man über dem Strich steht, ist man kein Versager, sondern erfolgreich und hat ein Recht gefeiert und bejubelt zu werden! Mir gehen die Nörgel”fans” auch ziemlich auf die Nüsse. Das AZ-Forum (als Beispiel) zu lesen ist unter aller Kanone, was viele dort von sich geben, das sollte man eigentlich dicht machen.
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Wo gehen die Fans denn so weit in Vorleistung beim FCN? Ich finde wir haben eine gute Fanbasis beim FCN, auch die Mischung aus Traditionsfans, Ultras und klassischem Sitzplatzfan finde ich insgesamt in Ordnung, wenn auch immer wieder manche Aktionen des sogenannten Stimmungsblock Ärger bereiten, siehe Böller in Frankfurt oder Pyros in Bochum.
Auch der Fanzuspruch ist nicht schlecht, viel mehr geht in unserem Stadion fast nicht.
Trotzdem brauchen wir die Fankultur bei uns auch nicht in den Himmel loben, da gibt es schon Fans die deutlich leidenschaftlicher und begeisterter zu ihrem Verein stehen.
Klar die Mannschaft feuert die Stimmung in den letzten drei Jahren nicht oft an, insofern ist die Fansituation schon ok. Ich sehe aber auch nicht, dass unsere Fans so duetlich in “Vorleistung” gehen würden.
Und noch etwas ist mir beim Durchlesen der Kommentare der letzten 12 Tage heute aufgefallen, Juwe, Du schreibst am häufigsten “der Club is a Debb”, “graue Maus Image” usw., und dann verlangst Du dass dieses Image weg sollte. Vielleicht einfach mal selbst nicht so sehr Aufbringen?
Nein, wir liegen mit Platz 13 noch voll im Soll, da kann man nicht schon wieder beginnen und alles schlecht machen, Einkäufe, Spielweise, Klasse der eigenen Leute …
Auch ein van Bommel hat ein/zwei Jahre gebraucht um bei den Bayern die Klasse und das Standing von heute zu zeigen, da kann man doch z.B. Simons nicht nach zwei Spielen als schlechten Einkauf abstempeln. Oder Nilsson, der hatte bei Hoffenheim nicht oft Spielpraxis, dass er da jetzt noch nicht top in Form sein kann ist eigentlich logisch, statt ihm zu helfen, ihn zu unterstützen kommen jetzt teilweise schon Meinungen, dass er nicht gut ist.
Gebt den Leuten doch bitte ein wenig Zeit sich zu etablieren. Nach 10 Spielen kann man vielleicht ein erstes Fazit ziehen, aber doch nicht nach zwei Spielen.
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Kind ist unterwegs, na ich hoffe ich machs dann richtig
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..tu mich aber schwer hochbezahlte Manager oder Fußballprofis mit Kinder zu vergleichen.
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Es zieht ja noch niemand ein echtes Fazit, allerdings gibt es zwei Strömungen, der FCN wurde nicht vor zwei Spieltagen geboren und daher kann man diese nicht isoliert betrachten, vielen steckt die letzte Saison und Heimmisere zeitnah aus der vergangenen Saison einfach in den Knochen.
Was nochmal Fan- Umfeld und Zufriedenheit angeht, um sachlich ein Beispiel anzuführen Armin, du verkaufst doch Wein, korrigiere mich bitte, wenn ich mich da etwas falsch verstanden habe, aber angenommen deinen Kunden schmeckt ein Wein nicht, erklärst du ihnen dann auch das liege nur an einer falschen Erwartungshaltung, oder hinterfragst du dann nicht das Produkt?
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Vielleicht drehen wir uns alle um die Frage, was denn Fan-Dasein eigentlich ist – oder besser: wie man sich selbst als Fan sieht. Ist man mehr der Fan im Sinne eines Besuchers einer Veranstaltung, wie Juwe auch anführte, also einer, der gute Unterhaltung für sein Geld geboten bekommen will, oder fühlt man sich eher als Supporter, also als Teil des Ganzen und fühlt sich selbst verpflichtet seinen Teil zum Erfolg beizutragen. Dazwischen gibt es sicher viele Facetten, aber ich denke, das sind die Pole – oder (moderner): Benchmarks.
Wer sich mehr als Konsument fühlt, erhebt (mit gutem Recht) Anspruch auf Gegenleistung und lässt sich von “stets bemüht” nur ungern vertrösten, dazu ist Zeit und Geld zu schade. Der Supporter wird sich vielleicht auch ärgern, sieht aber für sich auch die Aufgabe gerade dann, wenn es schlecht läuft, noch mehr zu leisten, in der Hoffnung es bringt was.
Mir ist das eigentlich in Nürnberg schon immer aufgefallen – noch weit bevor ich irgendwas hier im Internet am Hut hatte: In Nürnberg wird es meistens recht ruhig im Stadion, wenn es schlecht läuft. Liegt man gar zurück, gibt es Pfiffe. Das ist als Konsument korrekt, als Supporter aber vollkommen kontraproduktiv.
Es gibt Vereine, bei denen auch beim 0:4 die Fans noch versuchen ihren Verein den Rücken zu stärken – wahrscheinlich ist das auch der Hintergrund der Hymne “You never walk alone”. Wenn es richtig scheiße läuft, stehen wir hinter euch, wenn man euch lächerlich macht, geben wir euch die Ehre zurück.
Genau das vermisse ich, vielleicht weil ich Fußball-Romantiker bin.
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…ich verkaufe zwar keinen Wein, aber der Vergleich funktioniert irgendwie nicht. Wenn mir der Wein nicht schmeckt, nehme ich halt einen anderen. Das geht im Fußball nunmal nicht, ich werde doch kein Bauern-Fan, nur weil die Erfolg haben
Was kann ich denn machen, ich muss diesen Wein, der mich so oft enttäuscht nunmal trinken, weil es der einzige ist, den ich haben will. Mir fällt da einfach kein treffenderer Vergleich ein. Vielleicht hilft “schöntrinken”?
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@Optimist: Du hast den Vergleich sehr schön gerade gerückt. Auch wenn der Wein nicht immer schmeckt, wenigstens knallt er.
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@ Claus: Das isses, das Wort zum Spieltag
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Ja Du hast das schon richtig gelsen, ich führe einen Weinladen in Frankfurt. Das Beispiel mit dem Wein ist insofern schlecht, als es sich dabei um ein ästhetisches Produkt handelt, sprich es kann dem einen sehr gut gefallen, dem anderen nicht. Insofern würde ich einen Wein, der mir und meinem Kompagnon gefällt und nur solche kommen bei uns ins Programm, nicht “hinterfragen” wenn er dem einen oder anderen Kunden nicht schmeckt. Es passiert aber schon einmal, dass man einen Wein richtig gut findet, trotzdem verkauft er sich nicht, erklären kann man das nicht mal immer, es ist halt so. Dann muss er halt leider aus dem Programm genommen werden, wir müssen die Sachen die wir einkaufen, ja auch verkaufen können.
Ganz ehrlich, trotzdem würde ich den Wein an sich nicht anders einschätzen als zuvor. Verkaufbarkeit ist erst mal per se kein Qualitätskriterium für mich.
Zu oft darf das aber nicht vorkommen, dass ein Wein der unsgefällt bei unseren Kunden nicht ankommt, das ist schon klar, andernfalls muss man sich fragen, wo liegt der Fehler.
Zurück zum Ruhmreichen, ich kann schon vertehen, dass man bei einem mäsigen Start wie jetzt sofort an schlechte Entwicklungen der Vergangenheit denkt. Umgekehrt sollte man sich aber halt auch selbst fragen, ist meine aktuelle Reaktion der aktuellen Situation geschuldet und wir d dieser gerecht oder packe ich jetzt den Frust der Vergangeheit mit rein, das wäre kontraproduktiv.
Ich denke halt, dass sich mancher ein wenig zu sehr der Hoffnung hingibt, dass sportlicher Erfolg in einer Profiliga planbar wäre, wäre das so gäbe es 18 Meister jede Saison. Ich denke einfach wir sollten die Realität sehen, unsere wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und die sportlichen Optionen realistisch einschätzen und nicht gleich bei Gegenwind die Segel hängen lassen, man kann eine ganze Weile auch gegen den Wind Strecke machen. Ist zwar schwerer aber eben doch machbar. Also ich freue mich über den Realismus der Vereinsführung, insbesondere bei Bader und ich denke auch Hecking macht einen guten Job. Die Kaderplanung macht sicher nicht restlos glücklich, aber ich denke mit dem was möglich war, ist wurde gut eingekauft und ich bin überzeugt, so wie letzte Saison Bunjaku eingeschlagen ist, wird auch diese Saison wieder die eine oder andere positive Überaschung dabei sein.
Das bedeutet nicht, dass ich mit der Entwicklung restlos zufrieden bin, die Niederlage gegen Freiburg kann ich gar nicht akzeptieren, das hätte nicht passieren dürfen. Aber Menschen machen Fehler, deshalb stelle ich jetzt nicht alles in Frage. Auch diese Saison geht es gegen den Abstieg, immerhin sollte das jetzt auch dem letzten im Kader klar sein, bei Pauli und Lautern kann es da schon noch zu einer Überaschung kommen. Auch Hannover sehe ich noch nicht so stark, nur weil die jetzt zweimal gewonnen haben.
Hamburg wird jetzt natürlich schwer, da waren wir nie gut und die sind aktuell mal wieder in guter Frühform, aber gegen Leverkusen sehe ich schon auch eine Chance auf Punkte. Und dann gilt es im zweiten Heimspiel die Scharte auszuwetzen, da darf es keine Entschuldigungen geben.
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Also entschuldige bitte, aber Du vergleichst hier doch Äpfel mit Birnen. Wenn mir ein Wein nicht schmeckt dann trink ich ihn nicht mehr bzw. könnte ihn Armin dann auch nicht mehr neu machen weil alles schon abgeerntet ist. Als Fan kann ich mir leider meinen Verein nicht aussuchen.
Also, das beste draus machen. Ich hab hier in Nürnberg mit dem Club schon viel viel schlimmeres erlebt (Pferde kotzen sehen) als vielleicht ein missglückter Start in die Saison. Think Pink!
Edit: Hab gerade erst gesehen das Optimist und ich wohl auf einer Wellenlänge sind
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Es geht gar nicht um den Start, wie ich anfangs geschrieben habe, sollte man den mal nach ca. 10 Spieltagen beurteilen für ein erstes Resumee, es geht aber um den Kontext der letzten Jahre! … man kann es davon isoliert gar nicht betrachten.
Ich gebe auch Belschanov Recht, der Verein wird ansich nun irgendwie schon seit 30 oder 40 Jahren saniert und das Spiegelbild gibt auch alljährlich die Tabelle wieder. Meine Farben werden immer schwarz rot bleiben, aber ich würde mir einfach wünschen, dass man mal vorankommt! Zu vermessen? andere Vereine wenn auch nicht jeder, können es, egal ob großer oder kleiner Geldbeutel.
Die jetzige Vereinsführung macht ansich nichts besser als alle andere zuvor. Das es mal besser wird, würde ich mir aber wünschen. Nur ein “immer weiter so”, ist für mich kein Support.
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Für mich hinkt der Vergleich nicht
es geht um ein Prinzip, wenn das Produkt einfach nicht gut ist bzw die Kundenzufriedenheit niedrig und es dann als Transfer gedanklich auf den FCN übertrage, heißt das nicht den Verein zu wechseln, sondern zu hinterfragen wer macht das Produkt und wie man es besser machen könnte und im Zweifelsfall für den Verein, der für mich immer über Einzelpersonen steht, wer es eventuell besser machen könnte.
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Was sollte denn die Vereinsführung besser machen? Geld rauswerfen das man nicht hat? Das Thema haben wir hier im Blog schon zig mal durchgekaut. Den Transfer von Nilsson z.B. haben vor der Saison alle für gut befunden. Jetzt macht der Typ ein schlechtes Spiel und das reicht um schon wieder alles in Frage zu stellen. Schaut mal nach Gelsenkirchen, die haben richtig Asche ausgegeben und haben nach drei Spieltagen ganze NULL punkte und auch noch gegen Hannover verloren! Magath raus, sofort austauschen! Kann ja nicht angehen.
Anscheinend gibt es diese Einstellung nur in Nürnberg (und vielleicht noch in Köln). Das haben auch schon die Spieler beim FCN bemerkt:
Fan sein heißt nicht ständig rumzunörgeln sondern einfach ein bisschen mehr Geduld haben. Sich in der Bundesliga mit geringem Etat zu etablieren dauert. Siehe Frankfurt, Hannover, Köln oder Gladbach. Auch wenn ich mich wiederhole. Ich kann einen Fussballverein nicht mit einer Flasche Wein oder irgendeinem anderen Produkt vergleichen, immerhin stehen da noch Menschen auf dem Platz. Soll mir mal einer ne Bundesligataugliche Mannschaft präsentieren die so gut wie nichts kosten darf dafür aber den Klassenerhalt….ach was rede ich, mindestens Platz neun garantiert. Auf gehts!
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Nilsson habe ich zumindest nie in Frage gestellt, man sollte ihm die Zeit geben sich in der neuen Hintermannschaft zurecht zu finden, meine Kritik zielte immer Richtung Maroh statt Wolf. Der Fehler war aber schon besiegelt als man Wolf als Kapitän bestätigte. Den Kapitän wird man schwer auf die Bank setzen können. Dennoch glaube ich wird man im Lauf der Saison noch froh drei gleichwertige IVer zu haben.
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….nicht Hecking hat Wolf zum Kapitän gemacht, sondern die Mannschaft. Dazu habe ich auch schon meinen Senf gegeben.
@ Stefan: Ja, das sind wir wohl, auf einer Wellenlänge…
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Im übrigen Magath hat sich meiner Meinung nach auch tatsächlich richtig verzockt! Eine komplette, eingespielte Abwehr noch dazu die beste der letzten Saison tutti kompletto zu verkaufen war einfach ein Fehler plus einen Torjäger der die Liga kennt. Was dieser Mann auf Schalke treibt grenzt für mich an den ganz normalen Wahnsinn. Auch das war absehbar bzw habe ich erwartet, dennoch bin ich überrascht, wie schlecht es läuft, also Null Punkte aus drei Spielen, aber mich freuts unheimlich!!! Es beweist einfach, das nicht nur der Geldbeutel und blinder Aktionismus ausreichen, um eine gute Mannschaft zu bekommen. Zudem sind wir regelmäßig Punktelieferant bei Schalke und was den Abstieg 2008 angeht, ja da bin ich einfach nachtragend dieser letzte Spieltag! auch letztes Jahr zweimal rasiert worden. Ich würde mich richtig freuen wenn Magaths Wahnsinn nicht aufgeht!
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Natürlich kann man bestimmte personelle Entscheidungen immer so und so sehen, Beispiel Innenverteidigung:
Hecking war sicher mit der Situation im letzten Jahr nicht zufrieden, deshalb hat er gerade in diesem Bereich auch nachgerüstet als er im Winter kam. Er holte Breno, der leider nur kurz helfen konnte, bevor er verletzt wurde. Einen Spieler des Kaliber Breno können wir uns aber nicht einmal ablösefrei leisten, der würde schlicht das Gehaltsgefüge sprengen. An Nilsson war man aber schon dran, ein Spieler der durchaus Wertschätzung genoß, aber der auch ein klein wenig eine Wundertüte sein würde, schlicht weil er kaum gespielt hat die letzten Jahre. Aber genau solche Spieler müssen wir holen, weil die nicht so viel kosten und dann muss man hoffen, dass sie das bringen was man erhofft. Einen echten Leistungsträger in einem anderen Verein können wir eigentlich nicht verpflichten. Das hat nichts damit zu tun, dass unsere Vereinsführung so schlecht, das Scouting zu schlecht oder sonst etwas wäre, das liegt daran, dass wir weder eine überdurchschnittliche finanzielle noch sportliche Perspektive bieten können.
Jetzt bitte nicht das Argument bringen, dass die Vereinsführung doch für die finanzielle Perspektive zuständig sei. Natürlich ist sie das aber diese lässt sich leider nicht unabhängig von den Rahmenbedingungen und nicht schnell verändern.
Wenn jetzt die Beispiele Schalke und Dortmund genannt werden, muss man klar auch die wirtschaftlich, politische Situation im Ruhrgebiet sehen. Die beiden Fußballvereine sind dort wichtige Leichttürme und politisch geschützt. Sprich keine Stadtverwaltung könnte es sich leisten die Vereine anzutasten, da wird eher bei einer komplett verschuldeten Stadt wie Gelsenkirchen noch einmal die Geldschatulle aufgemacht und der Verein via Stadtwerke unterstützt. Oder die Gasprommillionen, ein klar politisch motiviertes Geschenk des Exkanzler Schröder an die Herzkammer der Sozialdemokratie, oder die Unterstützng von Dortmund durch EVONIK, hervorgegangen aus der Ruhrkohle, die immer noch stark von den politischen Kräften in der Region kontrolliert wird. Übrigens ganz ähnlich auch in Frankfurt, dass FRAPORT dort Sponsor ist hat auch politische Gründe.
Einen staatlichen Großkonzern gibt es aber in Nürnberg nicht, sprich auf der politischen Schiene läßt sich Geld kaum aquirieren, auch ein Wettbewerbsnachteil für den FCN!
Nun zurück zur Situation in der IV, die Analyse der ituation im letzten Jahr, Wolf ist teilweise zu ungestüm, zu langsam und nicht über ein Spiel 100% konzentriert. Maroh umgekehrt aber noch nicht in der Lage eine Abwehr zu führen, das hat man immer wieder gesehen, wenn er die Leitfigur in der IV spielen sollte. Auch ein Grund für Oenning damals Pinola nach innen zu ziehen. Sprich Maroh braucht eine Leitfigur neben sich, Wolf ist diese zwar vom Standing in der Mannschaft aber nicht von der Leistung im Spiel her.
Eigentlich ist Nilsson da die richtige Alternative für Wolf, jetzt kommt das Aber, Wolf mit seinem Standing im Team auf die Bank zu setzen wäre wohl Selbstmord für den Trainer. Man erinnere sich an die Situation als Wolf nach dem gewonnenen Wolfsburgspiel gegen Oenning meuterte und prompt die nächsten 4 Spiele bis zur Winterpause grandios verloren wurden. Meine Meinung: Oenning hat damals Wolf ob seiner unfairen Attacke scharf kritisiert, vielleicht sogar mit Konsequenzen gedroht, da hat Wolf gezeigt wer Herr im Team ist. Es gibt in jeder Mannschaft Spieler die man als Trainer nicht angehen darf, ich fürchte Oenning war zu unerfahren, das zu erkennen, was dann sein Ende als Trainer in Nürnberg bedeutete.
Auch die eindeutige Wahl von Wolf als Kapitän darf ruhig als klare Ansage auch durch Wolf selbst verstanden werden. Nach dem Motto, ich bin hier unantatstbar. Da hat der Trainer nur zwei Möglichkeiten, entweder, man schmeißt so einen Spieler raus oder man läßt ihn spielen und hofft dass er Leistung bringt, dann wird kann er eine Mannschaft als Leitwolf führen, siehe letztes Jahr auch van Bommel bei den Bayern. Oder der Spieler bringt die Leistung nicht und untergräbt so seinen Stellenwert im Team selbst. An diesem Punkt sind wir jetzt. Auch deshalb denke ich hält sich Hecking mit öffentlichen Äusserungen gegen Wolf zurück, er vermeidet den Konflikt mit dem Kapitän, weil er weiß, dass er einen offenen Konflikt nur verlieren kann.
Es ist also auch hier aus meiner Sicht nicht so einfach Wolf “mal” rauszunehmen und auf Maroh zu setzen, wie das in manchem Kommentar hier zu lesen ist.
Ich denke auch dieser interne Konflikt um den Kapitän beeinflusst die Leistungsfähigkeit der Mannschaft, hier sehe ich auch einen Grund, dass die Mannschaft selten nachlegen kann, wenn es mal nicht so läuft, sprich sich so schwer tut nach einem Rückstand. Der, der das Signal auf Kampf setzen müsste hat eher mit sich selbst zu tun, Wolf und kein anderer traut sich die Autorität zu voran zu gehen, dieser Spieler würde klar den Führungsanspruch von Wolf antatsten. Wer sollte sich das bei uns trauen? Pinola könnte das evtl., nur ich denke er ist nicht der Typ dafür offen den Konflikt im Team mit dem Kapitän zu suchen, Schäfer sehe ich eher als Wolf-Helfer, Eigler ist kein Stammspieler, Mintal auch nicht, gehört aber eher auch zur Wolf-Fraktion. Tja und die jungen Spieler werden das auch nicht machen können, noch nicht.
Da ist sicher viel Spekulation von meiner Seite drin, aber wenn ich mir die Vorfälle der letzten Jahre anschaue, drängen sich mir einfach diese Schlüsse auf.
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so noch 45 minuten bis es los geht. hab heute da ein ganz schlechtes gefühl…
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Genauso isses.
Und weil es genauso ist, hättest du deine Mutmaßungen über die verderbliche Rolle Wolfs für dich behalten sollen. Man demontiert nicht einen Spieler aufgrund von Spekulationen. Ist zumindest meine Meinung.
Ich bin übrigens auch nicht der Meinung, dass Wolf im Vergleich mit Nilsson klar abfällt. Und wenn du Wolf vorhältst, dass er nicht das ganze Spiel über 100-prozentig konzentriert ist (was wohl zutrifft), solltest du so objektiv sein und Nilsson den gleichen Vorwurf machen. Beim für den Ausgang des letzten Spiels nicht unwesentlichen Ausgleichstreffer der Freiburger war Nilsson zumindest genauso unkonzentriert wie Wolf.
Wenn, wie du mutmaßt, der Grund dafür, dass Wolf spielt, darin liegt, dass Hecking nicht Manns genug ist, Wolf wegen seines Standings in der Mannschaft nicht aufzustellen, hat – oder besser: hätte – Hecking den falschen Beruf gewählt. Vielleicht ist es aber auch so, dass es andere Gründe dafür gibt, dass Wolf spielt.
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Das halte ich für deutlich überzogen. Ich denke, leistungsmäßig präsentieren sich die 3 IV im Training etwa gleichwertig. Allerdings sehe ich bei Nilsson den Vorteil, die bessere Spieleröffnung zu haben (man erinnere sich an Dutt, der Nilssons Eröffnungen als Gefahr empfunden hatte). Somit ist er gesetzt, solange er defensiv nicht deutlich schlechter als die anderen spielt. Da Wolf und Maroh sich offensichtlich nicht viel nehmen (zumindest im Training) spielt natürlich der von der Mannschaft gewählte Kapitän. Das hat nichts mit “Manns genug” zu tun, sondern ist einfach nur logisch. Auch der Trainer muss auf das Mannschaftsgefüge reagieren und kann nicht ohne triftigen Grund den Kapitän demontieren. Das Wolf aber in der Form, wie Armin das beschreibt Chef im Team sein soll und sich quasi selbst aufstellt, weil sonst der Trainer Probleme bekommt, das glaube ich nicht. Oenning hatte mit anderen Dingen zu kämpfen als mit einem beleidigten Wolf. Da gab es auch kürzlich einen interessanten (aber etwas plakativen) Artikel in der AZ, der darauf hinausläuft, dass MOe eine zunehmende Persönlichkeitsveränderung durchmachte und mit dem Druck des Misserfolgs nicht mehr klar kam. Das hatte nichts mit Andi Wolf zu tun….
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