Hommage an Juri Judt
Dem vielfachen Wunsch in den Kommentaren, dieser Hommage von »Hörnla« einen prominenteren Platz zu geben, haben wir gern entsprochen. Die Zeilen und vor allem Juri Judt haben es verdient.
Lobgesang auf Juri Judt
verfasst von Hörnla
Was für einer dieser Juri Judt ist, das herauszufinden, dazu genügt eigentlich ein Blick in sein Gesicht. Ein Gesicht, das einem viel älteren Mann zu gehören scheint, als diesem Fußballspieler, der gerade mal 24 Jahre zählt. Ein Gesicht, dessen tief eingegrabene Furchen, dessen immer leicht verzerrt anmutender Mund davon künden, dass dieser Judt vor allem eines ist: ein Kämpfer. Spieler wie Judt sind keine Gündogans, keine Ekicis, keine bereits jung sooo viel Versprechenden, die den Ball streicheln können, für die der Ball der Freund ist, die Männer der genialen Ideen, bei deren Vollzug ein Raunen durch das Stadion geht. Für Spieler wie Judt ist der Ball vor allem eines: am Fuß des Gegners – und, um Hollerbach zu zitieren: nur einer darf vorbei. Entweder der Gegner. Oder der Ball. Niemals beide zugleich.
Ich stelle mir Judt als einen vor, der sich alles erkämpfen musste im Leben, alles, was den anderen scheinbar in den Schoß fiel, wenn es nicht bereits in die Wiege gelegt war. Einer, den der Trainer halt mal nahm, weil der bereits in früher Jugend Hochdekorierte, mit der Fritz-Walter-Medaille für den besten Nachwuchsmann angetane Mann auf der Rechtsverteidigerposition, dessen Offensivläufe auf der Außenbahn sie alle so sehr liebten, weil dieser Mann halt wegwollte, nicht zu halten war, sowieso verkauft werden musste aus finanziellen Gründen. Nicht zu ändern. Nichts Billiges Adäquates zu bekommen auf dem Markt. Also versuchen wir’s mal mit dem Judt. Diesem Kämpfer. Diesen tapferen Mann mit dem großen Herzen. Diesen kleinen Kerl, dessen im 4-2-3-1-System notwendige offensive Vorstöße immer ein wenig ungelenk bis lächerlich aussehen. Diese Trippelschritte. Diese Flanken, die irgendwie oft so wirken, als ob der Flankengeber nun aber auch überhaupt nicht mehr wusste, wohin mit dem Ball, also ab als Flanke. Möglichst weit weg. Ob wirklich so viel weniger Flanken das Ziel erreichen, wie bei seinem geliebten Konterpart auf der anderen Seite? Gefühlt sicherlich.
Der Ball ist der Feind. Judt ist Verteidiger. Zuvörderst und vor allem. Seine Aufgabe ist es, den schnellen, trickreichen Gegnern auf der Außenbahn, das Leben schwer zu machen. Seine Aufgabe ist es, einen Traore, diesem großen Talent des FCA, zum Wahnsinn zu treiben. Judt ist nicht der Schnellste, aber er ist eine Klette. Einer, den der Stürmer nicht mehr loswerden kann, so sehr er auch Haken schlägt, sich schüttelt, einer, der zu Boden geht und sich im lehmigen Dreck des umgepflügten Stadionrasens noch um die Beine des Gegners windet, den Ball mit dem Körper schirmt, bis der Schiedsrichter endlich ein Einsehen hat und das Spiel unterbricht.
Judt ist einer, der hart genommen wird – gerne abseits der Kamera. Dem ein Kroos mal schnell und schmutzig auf den Spann steigt, ja, dieser hochgepriesene Toni Kroos, auch so ein Wundertalent, so ein junger Gott. Auch so einer ist sich für die dreckigen Nickligkeiten des Fußballalltags nicht zu schade – nur man sieht es diesem Gesicht voller reiner Unschuld nicht an. Einem Judt sieht man den Kampf an, ihm traut man alles zu – nur Judt tut das nicht. Er foult nicht oft, niemals brutal. Judt steckt ein. Ohne sich provozieren zu lassen, ohne Ausraster. Judt schweigt und tut seine Arbeit. Danach verlässt er den Platz.
Judt gehört nicht zu denen, die im Lichte stehen, er ist einer im Schatten, den man gerne übersieht unter all den Lichtgestalten dieser Jahre, einer der sich halt auch mal dazustellen darf zu Gündogan und Ekici und Schieber, wenn es geht den Fans zu danken und wenn man gewonnen hat, gilt der Applaus halt auch ein bisschen ihm. Diekmeier kam aus Bremen, von der erfolgreichen Werder, jung und hochdekoriert. Das Supertalent Ekici kam von der renommierten Nachwuchstalentschmiede des FC Bayern, Ottl kam vom FC Bayern, Schieber kam vom VfB Stuttgart. Judt kam aus Fürth.
Die Fans lieben ihn nicht, diesen Judt, obwohl er so viel von dem verkörpert, was gerne gefordert wird, wenn es mal nicht läuft. Totalen Einsatz, ohne Rücksicht auf den eigenen Körper. Einer, der spielt, obwohl ihm die Darmgrippe das Gedärm zerreißt, der dann ausgewechselt wird, wenn seine Blässe, seine Ausgezehrtheit, ja sein Torkeln zeigen, dass nicht nur beim besten, sondern bei gar keinem Willen mehr etwas geht. Judt ist einer, der spielt, weil das seine Aufgabe als Spieler ist, einer, der spielt, weil er muss. Weil kein gleichwertiger Ersatz da ist. Einer, der spielt, weil er einer ist, der sich nicht drückt. Nicht, wenn es um was geht. Wehwehchen pflegen, dafür ist nach dem Spiel Zeit genug, dann wenn die Ottls die großen, staatstragenden Statements gegenüber den Reportern abgeben und Judt in die Kabine geht, ein großer Schweiger. Einer, der sich alles, aber auch alles erkämpfen musste und dem von vielen Fans die Verehrung sowieso, aber oft genug auch der Respekt dafür versagt wird. Der verbucht wird als einer, der halt auf dieser Position spielt, bis ein besserer kommt. Dass er, ganz im Stillen, seit langer Zeit geduldig an seiner Hauptschwäche, dem Offensivspiel feilt und übt, weil das sein Trainer so gefordert hat, und dass das auch langsam erste Fortschritte zeitigt, das übersieht man gerne.
Wer da spielt, fällt erst auf, wenn er mal wirklich nicht da ist. Ersatz gibt es keinen. Das hat man, musste man schmerzhaft erkennen und hat nun reagiert. Chandler soll als Alternative aufgebaut werden – viele Fans haben ihn, wen wundert’s, als scheinbar besseren Fußballer als Judt bereits heute als Alternative auf ihrem imaginären Aufstellungszettel. Doch wenn man irgendwie an Gerechtigkeit glaubt und daran, dass gewisse Tugenden, ein großes Herz und harte Arbeit und geduldig erübte Verbesserung wenn schon nicht der Massse dann doch zumindest ein paar Leuten nicht verborgen bleiben können, jenen, die genauer hinschauen, nicht so schnell nach dem ersten Eindruck werten – wenn man an all das glaubt, dann muss es einem um die Karriere Judts kurz- und mittelfristig nicht bange sein. Denn der unzweifelhaft begabte Chandler muss noch einen langen Weg gehen, das zeigten nicht nur die Undiszipliniertheiten beim Halten seiner Position, ehe er Judt ersetzen wird können.
Juri Judt, das ist kein Mann der aus der Tiefe der Außenbahn kommt, keiner, der jemals wird ein Torwandtor in der ZDF-Sportreportage vom Weizenglas erzielen können, wahrscheinlich wird er dorthin sowieso nie eingeladen. Doch ich stelle mir vor, dass ein Juri Judt daran sowieso kein gesteigertes Interesse hat. Reden mögen die anderen, Autogrammstunden in Autohäusern geben mögen sie auch. Es gibt so viel andere Dinge zu tun und die erfordern völligen Einsatz, wenn man dabei bleiben und seine Pflicht tun will, so wie man sie selbst begreift, in dem Beruf, den man gewählt hat. Profifußballer. Juri Judt, du bist sicher nicht der beste Fußballer, der jemals das Club-Trikot trug. Aber der Würdigsten einer auf jeden Fall. Ich bin stolz auf Dich!
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Richtig so!
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Klasse. Bravo. Respekt!
Dieser Beitrag belegt Meinungsfreieheit in seiner schönsten Form
Was haben wir nicht schon auf JJ geschimpft. Ja und immer wieder auch ich.
Asche auf mein Haupt! Nach Lektüre dieser Zeilen sieht man JJ in einem gänzlich anderen Licht.
Und es wird klar: Der passt zum Club wie die Faust aufs Auge!
Ist zwar immer bemüht aber oft halt doch nur 2ter Sieger.
Rekordabsteiger, Rekordaufsteiger, Rekordrelegationsmeister und und und … ein Wahnsinn halt!
Wie sehr JJ uns (vielleicht) fehlen wird, das zeigt sich am kommenden Samstag gegen den HSV.
Nach seiner Gehirnerschütterung wird es alller Voraussicht nach auch er nicht schaffen, rechtzeitig wieder fit zu sein…
Und überhaupt JJ – Dschä Dschä – da war doch was…
Dschä Dschä da erinnert man sich doch irgendwie an diesen legendären Kicker der Eintracht, der seinerzeit Oli K. und gefühlte 20 Abwehrspieler der Bande aus dem Süden gefoppt hat wie keiner jemals davor oder danach.
Dschä Dschä – ja das hat was
Also werte Jünger des Dschä Dschä, beflockt eure Trikots, JJ hat es verdient.
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Danke Hörnla. Klasse Hommage an JJ. Übrigens, was heißt schon, er kamm aus Fädd ?! Sein Stammverein war schließlich FC Bayern Kickers Nürnberg. Muss auch mal gesagt werden
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Richtig! Ich glaube ihm Hannover-Spiel damals gab es auch bereits erste “Juri, Juri” Rufe! Ich glaube viele Fans teilen unsere Meinung. Und wir brauchen auch solche Spieler, die über kämpferischen Einsatz ihre balltechnischen Nachteile wettmachen für den Abstiegskampf!
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Ist auch irgendwie ein schräger Vereinsname, liegt in der Nordstadt am Rande des Marienbergparks, da könnte ich hinlaufen
Ja, das kommt hinzu. Juri ist Nürnberger, der halt mal einen Abstecher nach Fürth gemacht hatte (nobody in perfect). Wäre eigentlich eine tolle Identifikationsfigur…
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…is…
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Gute Besserung, Juri!
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Super!
Auch im Pokalspiel war er spitze. Ein Kämpfer wie wir ihn dringend brauchen. Wünsche der ganzen Mannschaft ein Erfolgserlebnis am Samstag mehr als alles andere!!
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Nochmal hier: Das hat schon was poetisches! Danke Hörnla!
Und gute Besserung Juri (falls Du hier mitliest)!
@Johnny Vegas
JJ würde ich in Lautschrift nicht als Dschä Dschä sondern als Dschei Dschei wiedergeben;-)
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hab da ein bißchen drüber sinniert …
JJ -> Jay Jay -> Dschä Dschä
sollte irgendwie den lokalen Zungenschlag wiedergeben …
ob Dschei Dschei da näher dran ist, keine Ahnung.
außerdem muss ich mich korrigieren.
Dschä Dschä und Oli K. ist korrekt, allerdings hat Oli K. da noch beim KSC gespielt. man wird eben alt
vielleicht schafft unser JJ ja mal was ähliches, zu wünschen wäre es ihm, siehe
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ein rahner, ein reinhardt, ein hollerbach – ein judt.
solche leute braucht man im team.
juri erinnert mich irgendwie an armin störzenhofecker. der spielte unter magath eine ähnliche rolle.
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meinte natürlch nicht die ehemalige 28 sondern hammer knut. bei uns war er allerdings nichts mehr. ist jetzt grundschullehrer in dortmund.
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Kinder!
Da liest man immer wieder (auch hier im Forum), dass Juri Judt wohl nicht bundesligatauglich sei und dann gibt es eine derartige Hommage!
Das ist für mich sehr gewoehnungsbeduerftig, dass Judt jetzt eine Lichtgestalt sein soll, aber das ist halt Meinungsfreiheit in ihrer ursprünglichen Form!
Würde mich nicht wundern, wenn wir demnächst hier im Forum so eine Story von “Strafraumgott” Schaefer lesen!
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Juri, was ein Yves Eigenrauch für Schalke, das sollst Du ab sofort für uns sein.
Auf daß bei jedem Ballkontakt von Dir ein donnerndes “Juuuriiii!!!” durchs Stadion halle!!
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Genau das ist es.
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Ich denke nicht, dass die Hommage aus JJ eine Lichtgestalt macht, sie zollt ihm als Person und seine Art Fußball zu spielen einfach nur Respekt. Und genau darauf kommt es mir und hier auch an: Respekt. In Zeiten, wo man entweder zur Lichtgestalt erklärt oder in Tonne haut, finde ich so eine Hommage deswegen etwas ganz besonderes – und dazu muss ich nicht einmal in allen Punkten einer Meinung sein.
Respekt! Das fehlt viel zu oft!
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Beim breiten Frankfurter Zungenschlag sollte Dschä Dschä wohl durchgehen…..
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Wäre ja wohl langweilig, wenn immer alle der selben Meinung wären, oder? Da würde sogar der Versöhnungssex wegfallen;-)
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Erstmal vielen Dank für die vielen positiven Kommentare und die prominente Platzierung.
Auch wenn mir Alexander mit dem vorigen Post die Worte aus dem Munde genommen hat, hier noch eine kurze Bemerkung zur Kritik:
Wer dem Lesen meines Artikels nur einen Bruchteil der Aufmerksamkeit und Zeit widmet, die mich das Schreiben desselben gekostet hat, wird unschwer bemerken, dass dieser Artikel eines sicherlich nicht ist: eine Überhöhung von Juri Judt zur Lichtgestalt. Ich denke, ich habe Judts Schwächen weder verschwiegen noch schön geredet.
Es kam mir auch nicht darauf an, ihn über oder gegen irgendwelche anderen Spieler zu stellen – aber ein jeder kann sehen, was ein Gündogan kann und das ist auch bereits genugsam gewürdigt von berufener und besserer Seite und wird künftig, bei dem Potential des Spielers, noch weiter gewürdigt werden, da bin ich mir sicher.
Worauf es mir (auch) ankam: ich wollte einer Sicht der Dinge etwas entgegen setzen, die nur zwischen Lichtgestalt und Unberührbarem zu unterscheiden bereit ist, worauf der Übergang von einem zum anderen Zustand oft genug schnell und unvermittelt erfolgt. In dieses Horn wird im Fußball oft genug gestoßen, da muss ich nicht auch noch mittun. Zumal mir bei dem Ganzen einer solchen bipolaren Sicht der Dinge etwas fehlt, wofür Clubfans-United in meinen Augen vor allem steht – bei aller Kritik, positiv wie negativ: Respekt.
Es ging mir um die Person Judts – aber nicht nur. Es ging mir um die, die wie Brecht dichtete, man nicht sieht, weil sie im Dunkel stehen und die Welt nun mal vor allem auf die schaut, die im Lichte stehen. Judt hat es, darauf können wir uns sicher einigen, nicht eben leicht gehabt beim FCN, auch nicht mehr bei Fürth, als sein Wechsel zum Club offiziell war und der schöne Bruno, bei dem sich zeigt, dass die Grenze zwischen gegelt und ölig oft genug fließend ist, ihn daraufhin nicht mehr aufstellte, um auf derart primitive Weise Führungsstärke zu demonstrieren. Solche Leute, die es schwerer haben als andere, die das aber kompensieren durch ihren Geist und ihre Einstellung und ihr Herz, die sich nicht ins Rampenlicht drängen, die man aber genauso braucht in einer Firma oder im Team, denen gilt und galt mein Kommentar. Warum soll man, Fall Schwarzenbeck, immer erst im Nachhinein erkennen, wie wichtig einer war, immer erst nach der aktiven Karriere loben? Es gibt Leute – und in meinen Augen steht ein Judt dafür, die bieten viel Angriffsfläche, aber sie haben es verdient, dass man sie auch mal als Aktive lobt. Mehr wollte ich nicht.
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Ich bin bei Juri eher zweigeteilter Meinung. Nach den ersten paar Spielen der jetzigen Saison war ich ehrlich gesagt erstaunt, was der kleine auf einmal zeigt. Bissig wie ein Terrier hing er an den Waden der Gegenspieler. Das hat mir gefallen, weil man seinen Vorgänger schnell vergessen hatte. Leider hat er diese Leistung nicht halten können. Es ist immer wieder festzustellen, dass sich Gegner gezielt auf seine Abwehrseite fokussieren. Dadurch sieht er immer wieder unbeholfen aus. Eventuell liegt es ja an der gesamten Einstellung der Abwehr, weil ihn selten mal jemand unterstützt, aber Juri wird immer wieder überlaufen und überlaufen. Was mir immer wieder auffällt, dass er ziemlich weit innen steht, er hat dann einen zu langen weg auf die Außenbahn, dadurch rutschen immer wieder Spieler durch.
Natürlich kann man ihm sein Biss und sein Willen nicht abstreiten, das zeichnet ihn wirklich aus, daran sollten sich alle mal ein Beispiel nehmen. Leider schließt dieser Willen nicht die Lücke im Talent, was ihm zu einem richtig guten Bundesligaspieler fehlt.
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@ Hörnla: Nun, “ungelenk” und “Trippelschritte” sind sicherlich keine Attribute einer Überhöhung. Nein, wer lesen kann und will, wird feststellen, dass die Hommage vor allem eines ist: treffend!
Danke dafür, dass Du Dir die Mühe gemacht hast, auch mal einen derjenigen, die im Dunkel stehen, ins rechte Licht zu rücken. Das ist vorgelebter Respekt
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@Hörnla: Deine Beförderung ins Autorenteam war eigentlich überfällig, schon alleine weil Deine Kommentare imer so lang sind.
Deine JJ-Homage ist natürlich keinesfalls eine Überhöhung, das haben die meisten hier schon richtig verstanden, meine ich. Es wäre wirklich interessant, ein Statement von Juri höchstpersönlich dazu zu bekommen. Vielleicht liest er hier ja mit, das Management tut es angeblich.
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Aber ob Juri das wirklich wollte?
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Woher weißt Du denn das schon wieder?
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Der Claus war mit dem Ohr am rechten Zeitpunkt an der rechten Stelle.
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Bezog sich auf das JUUURII, das durchs Stadion hallen sollte.
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Ob er was wollte, Armin?
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Oh! Präemptives Frage-Beantworting!
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Dass das Management hier mitliest, glaube ich nicht. Wenn das der Fall wäre, wäre ich doch schon längst Pressesprecher…
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Sorry belschanov, Du bist gelegentlich zu streng, als Pressesprecher wärst Du wohl nicht smart genug
. Ich fürchte selbst wenn das Management hier mit liest, wird das nix.
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Yves hatte zumindest, glaube ich, nichts dagegen.
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Hab ich mir schon gedacht.
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Danke Hörnla für Deinen guten Kommentar, ich war gestern schon angetan davon, als ich ihn unter den über 200 Kommentaren zum Spiel las.
Ich kann die vielen negativen Kommentare über ihn, hier und auch in anderen Foren auch nicht mehr lesen.
Klar ist Juri keine Lichtgestalt und gewiß auch nicht der perfekte Spieler, aber sein unermüdlicher Einsatz ist einzigartig im Team.
Da könnte sich manch einer in der Mannschaft eine Scheibe von abschneiden.
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Ich stelle mir gerade vor, wie Du den versammelten Journalisten die 5. Heimniederlage in Folge gegen den SC Freiburg erklärst.
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Als Neuer in diesem Forum erst mal guten Tag. Ich teile Eure Begeisterung über die unbestrittenen kämpferischen Eigenschaften von J.J., aber Ihr stimmt mir doch sicher zu, dass er durch seine etwas beschränkten technischen Fertigkeiten und seine fehlende Körpergröße ( sorry!)bei Standardsituationen die Mannschaft wiederholt in Schwierigkeiten brachte.Nichts mehr und nichts weniger meinen(die meisten) kritischen Kommentare.Trotzdem bleibt er durch seine o.a. charakterlichen Eigenschaften vorbildlich für das Team.
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Der Liebling des Monats Januar dürfte feststehen! Volltreffer, Hörnla.
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@Claus:
Ja, es gibt wohl wirklich gute Gründe, die dafür sprechen, dass es besser ist, dass ich nicht Pressesprecher beim FCN bin…
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Sonst wäre Dr. Pfau der Mentaltrainer
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Eine ganz andere Frage. War Poschmann wirklich so schlimm? Hab das Spiel auf Sky gesehen. Da ging die Berichterstattung. Aber alle schimpfen auf Poschmann und selbst Bader will sich ja jetzt beschweren.
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Dazu eine kurze fachliche Bemerkung: Außenverteidiger sind, im Gegensatz zu Innenverteidigern, die ja die Lufthoheit im Strafraum garantieren sollen, oft nicht allzu groß, denn große Burschen werden, das ist reine Physik, von kleinen, quirligen Außenstürmern zu schnell ausgespielt – als Beispiel mögen Badstubers missglückte Versuche auf der AV-Position dienen.
für diese Position): 183 cm
Referenzaußenverteidiger:
Sergio Ramos (ein Riese
Juri Judt (zum Vergleich): 173 cm
In der Tat – 10 cm weniger ist schon was, aber, zum Vergleich, einer, der ja auch ganz zufriedenstellend auf dieser Position spielt:
Philipp Lahm: 170 cm
Pino übrigens: 180 cm
Ein Blick nach Barca lohnt sich eigentlich immer, wenn man die Besten zum Vergleich braucht:
Daniel Alves da Silva: 171 cm
Ok, einen weiteren Riesen auf dieser Position will ich nicht unterschlagen:
Maicon Douglas Sisenando: 184 cm
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Na Du stellst Fragen! Im ganzen Artikel zum Spiel ging es um fast nichts anderes.
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Zu Poschmann, jetzt auch aus neutraler Quelle eine deutliche Kritik:
http://www.radiobremen....themen/zeigler114.html
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Zeigler brillant wie immer.
Nur blöd, daß seine Fernsehsendung zu solch unmenschlicher Zeit läuft. Leider kann man ja die passenden Spielszenen dann in der Internet-TV-Version aus bekannt doofen, rechtlichen Gründen nicht anschauen.
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Ich glaube ich habe JJ noch nie sprechen hören…
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Da musste ich auch echt mal nachdenken…
Hab was gefunden!
“Das Reden ist nicht so mein Ding”
Juri Judt im Interview mit CLUBtv
http://www.youtube.com/watch?v=mtYgvrPsIEQ
Da rollt das R vom Feinsten! Scheee!
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Beim gestrigen Spiel gegen Leverkusen ist ein Photo geschossen worden, das wunderbar zur Hommage passt – guckt mal was der Juri macht, während die anderen das Tor vom Eigler bejubeln:
http://www.fcn.de/typo3...300.jpg?rand=816434356
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Kleiner Nachtrag: Der Bericht ist beim Club übrigens ‘gut angekommen’.
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Erzähl uns mehr!
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Obbä hobb!
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@Alexander: Wir warten immer noch auf eine Erläuterung. Hast Du eine Rückmeldung (Neudeutsch: Feedback) vom Club bekommen?
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Hülfe! Sie setzen mich unter Druck!
Ja, es gab ein kleines Feedback auf kleinem Dienstweg: Artikel hat prima gefallen und man fand gut, dass Juri mal die Anerkennung bekommt, die er verdient. Juri hat den Artikel auch bekommen, aber persönliches Feedback liegt (noch) nicht vor.
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…beim wöchentlichen Kaffeeklatsch mit Bader
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Das wäre mein gesellschaftlicher Bader-Basher-Tod
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Ein bisschen genauer hätten wir die Umstände dann schon gewusst. Man ist ja nicht neugierig, möchte aber halt gerne alles wissen.
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Offenbar liest die NN hier auch mit – wäre schon ein komischer Zufall sonst … ^^
Judts Stellenwert ist enorm gestiegen
Als Außenverteidiger ist der 24-Jährige beim Club sicher gesetzt – 08.02. 18:14 Uhr
http://www.nordbayern.d...orm-gestiegen-1.658536
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@ Alexander: Da hatte ich schon öfter mal das Gefühl. Manchmal findet man in Artikeln Gedanken wieder, die hier zuvor schon diskutiert wurden. Außerdem freut sich Hans Böller bestimmt, dass er hier öfter mal lobend erwähnt wird
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