“Allmächd, der Club!”
Unter dem Motto “Allmächd, der Club! – Der 1. FCN und seine großen Pleiten, Pechsträhnen und Skandale” fand am gestrigen Donnerstag im Südpunkt Nürnberg eine Gesprächsrunde mit dem Nürnberger Meisterspieler von 1961 und Pokalsieger 1962 “Gustl” Flachenecker, dem ehemaligen Clubspieler Rene van Eck und dem ehemaligen Präsidenten Gerhard Voack statt.
Schon bei der Vorstellung der Gäste von Moderator Harald Kaiser, Redakteur beim Kicker Sportmagazin und Clubhistoriker, gab es für Herrn Voack deutlich weniger Applaus vom gut gefüllten Saal als bei den anderen beiden Gästen. Den Auftakt in der Runde machte “Gustl” Flachenecker der in einer lustigen fränkischen Art von der damaligen Zeit, dem Start der Bundesliga, und wie sich der Fussball rasant gewandelt hatte erzählte. Das Spiel wurde in der gerade neu gegründeten Bundesliga deutlich schneller und die Gegner waren allesamt ernst zu nehmen, da nun jede Mannschaft unter Profibedingungen mehrmals pro Woche trainierte. Auch die Fans des FCN waren in der ersten Saison der Bundesligageschichte grob desillusioniert. Früher fegte man die Gegner reihenweise vom Platz und plötzlich verlor man 5:0 gegen den TSV 1860 München oder 2.4 gegen den Karlsruher SC und nach vier Niederlagen in Folge verbrannten die Fans ihre Fahnen und gingen auf die Barrikaden. In dieser Hinsicht hat sich also bis in die heutige Zeit nicht viel geändert, denn auch die Verantwortlichen Personen im Verein waren damals nicht gerade die geduldigsten. Nach einer 0:5 Heimniederlage gegen den 1. FC Kaiserslautern am neunten Spieltag der Saison 63/64 musste Flacheneckers Trainer “Herbert Widmayer”, einer der bis dato erfolgreichsten Trainer des 1. FC Nürnberg, seinen Hut nehmen. Die Entlassung war nicht unumstritten da die Mannschaft, allen voran Max Morlock, zum Großteil hinter ihrem Trainer stand. So war der Club der erste Verein in der Historie der Bundesliga der seinen Trainer vorzeitig entlassen hat, viele andere sollten ihm Folgen. Während der Runde kam man auch immer wieder auf die gegenwärtige Situation beim 1. FC Nürnberg zu sprechen. Auf Andreas Wolfs Führungsqualitäten angesprochen, antwortete Flachenecker kurz und trocken: “Wolf fehlt die gewisse geistige Beweglichkeit zum Führungsspieler”. Die Lacher im Publikum hatte er auf seiner Seite.
Gerhard Voack, der in einer der turbulentesten Zeiten beim 1. FC Nürnberg, zwischen 1992 und 1994 Präsident beim 1. FC Nürnberg war und noch bis Heute bei den Fans keinen guten Eindruck hinterlassen hat, versuchte etwas Licht in die “dunklen” Machenschaften zu Beginn der 90er Jahre zu bringen. Voack beschränkte sich zunächst darauf den schwarzen Peter an seine Vorgänger, Gerd Schmelzer und Schatzmeister Böbel – die sich auch nicht mit Ruhm bekleckert haben, zu schieben und erklärte, dass viele aus der Zeit von damals schon verstorben sind und es sich nicht gehört über Verstorbene schlecht zu reden. Im weiteren Verlauf gab sich der “JR aus Lauf” gekonnt defensiv. Von schwarzen Kassen erfuhr Voack laut eigener Aussage erst ca. 30 Minuten vor seiner Wahl zum Präsidenten, von seinem Vorgänger, bei einer Fahrt im Auto auf dem Weg zur Mitgliederversammlung. Aus heutiger Sicht schilderte er, hätte er spätestens hier den Rückzug antreten und sich nicht mehr zu Wahl stellen sollen.
Als der Verkauf von Publikumsliebling Dieter Eckstein zur Sprache kam, hallten “Menschenhandel” Rufe aus dem Publikum. Ein Beleg dafür, dass die Fans den Transfer von damals noch immer nicht richtig verdaut haben. Voack versuchte aufzuklären und erzählte, dass der uns allen bekannte damalige Manager von Schalke 04, Rudi Assauer, auf Voack zu kam und nach einem Transfer von Dieter Eckstein fragte, da man auf der Suche nach einem Backup für Youri Mulder war. Den Vorwurfs des “Menschenhandel” und “Nacht und Nebel Aktion” lies Voack nicht auf sich sitzen und betonte, dass Eckstein sehr wohl dem Transfer hat zustimmen müssen und einen Auflösungsvertrag beim 1. FC Nürnberg sowie einen neuen Vertrag beim FC Schalke 04 unterschrieben hat. Auch Ecksteins Berater soll über alle Schritte informiert gewesen sein. Des weiteren verdiente er bei den Knappen auch mehr Geld – da er beim Club, ähnlich wie man es Heute noch macht, einen Leistungs- und Prämienbezogenen Vertrag mit niedrigen Grundgehalt hatte und aufgrund seiner Einsatzzeiten deutlich weniger verdient hat. Auch, dass Eckstein kein Stammspieler war und seine Leistungen eher unterdurchschnittlich waren, hob Voack hervor. Eigenen Recherchen zufolge waren die Auftritte von Dieter Eckstein bis zu seinem Verkauf an den FC Schalke 04 für Heute umgerechnet 750.000 Euro, Geld das man auch für die Verpflichtung eines neuen Liberos (Luboš Kubík) brauchte, da Rainer Zietsch angeblich zu langsam war, nicht gerade berauschend wie die nachstehende Tabelle belegt:
| Spieltag | Gegner | Ergebnis | Kicker-Note |
| 1 | Hamburger SV | 2:5 | 4,5 |
| 2 | 1. FC Köln | 1:0 | 76. Minute eingewechselt |
| 3 | Bor. Mönchengladbach | 0:2 | 5 (70. Minute ausgewechselt) |
| 4 | Eintrach Frankfurt | 1:5 | 3 |
| 5 | 1. FC Kaiserslautern | 1:3 | 71. Minute eingewechselt |
| 6 | Werder Bremen | 0:1 | 4,5 (56. Minute eingewechselt) |
Kleine Anekdote: Am 8. Spieltag trat der Club – ohne Eckstein – beim FC Schalke 04 – mit Eckstein – an und gewann mit 2:1 durch zwei Tore von Zarate. Eckstein erhielt die Kicker-Note 4,5.
Die Entlassung von Willi Entenmann, der auch bei den Fans sehr beliebt war, nach einem 2:0 Heimsieg gegen Bayern München am 15. Spieltag und damit den dritten Heimsieg in Folge begründete Voack mit Entenmanns mangelnder Verständnis fürs Geschäft und Sponsoren. So kam zu Tage, dass Entenmann keinen Spieler abgeben wollte, wenn Autogrammstunden bei Sponsoren anstanden, bei denen der Sponsor vorher viel Geld an den Club bezahlt hatte. Auch gegen die Verpflichtung von Luboš Kubík, der zu dieser Zeit schon 17 Spiele für die Tschechoslowakische Fußballnationalmannschaft absolviert hat, wehrte sich Entenmann lange Zeit und es musste peinlicherweise erst ein Testspiel am Valznerweiher gegen den SC Schwabach angesetzt werden um Entenmann von Kubik zu überzeugen. Auch Andreas Köpke und Sergio Zarate sollen sich für eine Entlassung Entenmanns ausgesprochen haben. Allerdings hat sich zumindest Köpke damals noch anders geäußert und Voack möchte es auch dann dabei belassen da er mit dem Torwartrainer der Nationalmannschaft ein gutes Verhältnis hat. Angeblich wollte man den akribisch arbeitenden Schwaben schon Ende September entlassen, doch da feierte dieser seinen 50. Geburtstag, so dass man den Rausschmiss noch etwas hinauszögerte und auch eine erwartete Niederlage gegen den FC Bayern abwarten wollte, die einen fadenscheinigen Grund für eine geplante Entlassung liefern sollte. Der Schuss ging nach hinten los. Voack erntete nationales Kopfschütteln und der 1. FC Nürnberg stieg am Ende der Saison ab. Das die Entlassung zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt von statten ging und der Verkauf von Eckstein vielleicht sportlich zu vertreten aber im Bezug auf Ecksteins Stellenwert bei den Fans große Fehler waren, gestand Voack aber doch ein.
In wieweit die Aussagen der Wahrheit entsprechen sei dahingestellt, denn nach seinem Rücktritt war es bis zum gestrigen Donnerstag ruhig um den Unternehmer aus Lauf, der wegen Steuerhinterziehung anschließend zu einer Bewährungsstrafe verurteilt wurde. Immerhin hat er sich nun einmal in der Öffentlichkeit seiner Vergangenheit gestellt und man bekam zumindest einen kleinen Einblick in die Dinge die damals vorgefallen sind – wenn auch aus der subjektiven Sicht eines direkt Beteiligten.
Leider kam René van Eck, der betont Holländer zu sein auch wenn er einen Schweizer Dialekt hat, aufgrund von Voacks Ausführungen ein wenig zu kurz. Der Holländer sprach über seine anderthalb Jahre beim 1. FC Nürnberg, wo er auch Teil des wohl schlimmsten Abstiegs des Clubs im Jahre 1999 war. Der heutige Trainer der U19 des FCN kam in der Winterpause 1998/1999 zur Leihe zum 1. FC Nürnberg mit vereinsseitger Kaufoption, die trotz des Abstiegs und Van Ecks hohen Alters auch gezogen wurde. Über das Ziehen der Option ist er Heute noch sehr dankbar, denn die Bundesliga war das Größte für ihn und die Zeit beim Club eine sehr schöne. “Der Club ist einfach ein geiler Club”, schwärmte der Holländer mit schweizer Dialekt.
Stefan, einfach phantastisch, was Ihr alle miteinander (Alexander, Armin, der komische Germanisten-Typ da aus Bareid
usw.) so lesenswertes hervorbringt!
Ich danke Dir sehr für die Opferung von Zeit und Geld beim Besuch dieses Gesprächs und vor allem für den tollen, aufschlussreichen Bericht darüber.
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Äh, es hat, glaube ich, keinen Eintritt gekostet. Nichtsdestotrotz auch von mir ein großes Dankeschön für den ausführlichen Bericht. Der JR aus Lauf war natürlich deswegen so interessant, weil er sich erstmals in der Öffentlichkeit zu den Dingen damals äußerte. Ob wir jetzt schlauer sind, lasse ich mal dahingestellt.
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Ähnlich ging es mir danach auch
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Naja, die Personalentscheidungen bzgl. Entenmann und Eckes klingen halbwegs plausibel (letzteres dank Deiner Zusatzrecherche). Dass die Clubführung in der Vergangenheit bei Personalentscheidungen, sagen wir mal, nicht immer unbedingt glücklich agierte, war ja eher der Normalfall, insofern bildete da Voack nicht unbedingt eine unrühmliche Ausnahme. Interessanter wären aber schon die finanziellen Dinge gewesen. Da sind ja Millionen (wenn auch D-Mark statt Euro) regelrecht verschwunden, ohne dass man wüsste, wo sie abgeblieben sind. Dass der “Sanierer” freimütig darüber berichten würde, war aber auch nicht unbedingt zu erwarten.
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Eckstein hat in der Saison 92/93 immerhin noch zehn Tore für den Club geschossen. Am Anfang der Saison 93/94 war er nicht so gut in Schuss, was aber nicht heißt, dass er nicht noch in Form gekommen wäre. Auf alle Fälle war Eckstein bei Schalke im weiteren Saisonverlauf besser als sein Nachfolger Criens beim Club. Criens schoss zwei Tore, Eckstein vier. Vier Eckstein-Tore sind wenig, es ist aber auch zu bedenken, dass Ecksteins Qualitäten nur beim Club voll zum Tragen gekommen sind. Das hatte man ja schon in seiner Frankfurter Zeit gesehen, wo er auch mit Trainer Berger, der ihn im 3-5-2 häufig im rechten Mittelfeld (also quasi als rechten Verteidiger) aufbot, nicht so recht warm wurde. Als Eckstein zu Schalke wechselte, wurde dort tragischerweise auch ein Trainerwechsel vollzogen. Von Schulte zu Berger…
Es war ein Fehler, Eckstein in einer aus akuter Geldnot resultierenden Nacht-und-Nebel-Aktion zu Schalke zu verscherbeln. Die Chancen, die Klasse zu halten, wären mit Eckstein größer gewesen, zumal er immer für ein spielentscheidendes und Punkte bringendes Tor gut war. Dabei bleibe ich und das lasse ich mir nicht ausreden.
Die Entlassung Entenmanns nach dem 2:0-Sieg gegen die Bayern war absolut indiskutabel. Entenmann wurde nicht aus sportlichen Gründen entlassen, sondern deshalb, weil er sich nicht zum Hampelmann des Profilneurotikers Voack machen ließ. Auch dabei bleibe ich und auch das lasse ich mir nicht ausreden – und von Voack schon gleich gar nicht!
Danke, Stefan, für deinen schönen und informativen Artikel!
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Wie ich schon im Artikel schrieb “In wieweit die Aussagen der Wahrheit entsprechen sei dahingestellt”. Den Verkauf von Eckstein kann man irgendwo noch nachvollziehen, aus finanzieller Sicht, die Entlassung Entenmanns (auch noch Voacks Rechtfertigungen) immer noch nicht.
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ja,danke für die zusammenfassung des abends.die tatsache,das voack kommt hat meinem blutdruck schon vorher in die höhe getrieben.auch jetzt glaub ich ihm kein wort.
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Bimberla aus Lauf – mehr sage ich nicht
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danke alex,das man als laufer sich auch noch als provinzdepp gefühlt hat,das gehört auch zu voacks leistungen.
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Nach den größenwahnsinnigen Plänen unter Schmelzer und Arie Haan war es zweifellos ein Glücksgriff, den ehem. Assi Entenmann vom VFB zu holen (mit Marco Kurz im Gepäck). um den Abstieg zu vermeiden.
Doch der nachfolgende Angsthasenfußball hat viele Fans aus dem Frankenstadion getrieben … genau; es gab mind. genauso viele Fans, die GEGEN Entenmann waren.
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Ich denke, man hat ihn weniger als Laufer, dann als JR für Arme gesehen. Aber Bimberla aus Lauf charakterisiert ihn m.E. sehr gut. Voak war übrigens neben der Wahl von Haas einer der Gründe für mich, die Mitgliedschaft zu kündigen, da ich die Entscheidungen der Vereinsführung und der Mitglieder nicht mehr mittragen wollte.
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Addendum: Seitdem ist der OBI in Lauf für mich Sperrgebiet
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Dass man mich “komisch” nennt, lasse ich mir gerne gefallen, denn dieses “Image” habe ich mir selbst zu verdanken. Man sollte aber nicht den ganzen Berufsstand der Germanisten und die Bareida als solche in “Sippenhaft” nehmen…
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@belschanov: Hat er ja nicht.
Wieviele komische Germanisten gibt es denn schätzungsweise in Bareid?
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Ich kenne einige.
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@ Claus: Wahrscheinlich mehr als in Bahrain.
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@belschanov: Du bist anscheinend durchaus bekannt, auch wenn der Begriff “komische Germanisten in Bareid” kein Alleinstellungsmerkmal zu sein scheint.
Gänzlich Off-Topic, und auch , und wenn es noch eine Weile hin ist:
Meine 2 Wochen Sommerurlaub sind genehmigt, und zufälligerweise fällt der ziemlich genau (+ 1 Woche) auf den Beginn der neuen Saison. Ich würde gerne mal in Bareid vorbeischauen.
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@Claus:
Ich würde mich freuen, dich meinen Tresenkameraden in Bareid vorstellen zu dürfen. Wir müssten nur den genauen Termin ausmachen…
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@belschanov: Es ist ja noch ein wenig Zeit bis dahin. Ich warte erst mal den Spielplan ab, wenn ich Glück habe, sind 2 Heimspiele in dem Zeitraum. In jedem Fall gibt es mindestens ein Auswärtsspiel, das wäre eigentlich ein guter Anlass.
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Was der Voack schwätzt ist doch eh Schnee von vorgestern.
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…und wohl auch eine arg selektive Wahrnehmung. Auch Andi Köpke hat sich dazu in der BLÖD geäußert:
BILD: Apropos 17. Nach 17 Jahren hat sich Ex-FCN-Boss Gerhard Voack zu Wort gemeldet und Sie in Zusammenhang mit der Entlassung von Willi Entenmann (flog 1993 nach einem 2:0 gegen den FC Bayern) gebracht.
Köpke: „Erst hat es mich amüsiert, dann doch verwundert, welch exklusive Erinnerungen ein Ex-Boss nach 17 Jahren hervor kramt. Das Ganze ist an den Haaren herbeigezogen. Ich hatte ein sehr gutes Verhältnis zu Willi.“
BILD: Und warum kramt Voack das Thema wieder vor?
Köpke: „Vielleicht versucht er, Fehler von damals zurecht zu rücken. Doch was damals falsch war, wird auch 17 Jahre später nicht richtiger…“
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Ich zitiere mich selbst
“In wieweit die Aussagen der Wahrheit entsprechen sei dahingestellt”
Voack rechtfertigte nur oder ging in die Defensive. Die Eckstein Story ist noch irgendwo glaubwürdig, aber die Sache mit Entenmann klang schon irgendwie an den Haaren herbeigezogen. Klar, 17 Jahre her und Schnee von Gestern, die Sache hat den FCN bis in den Regionalliga geführt und somit weitreichende Konsequenzen gehabt.
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Ich glaube Voack kein Wort. Er ist heute noch ein Selbstdarsteller. Ich erinnere z.B. nur an die dilettantische Ablösesummenübergabe für Percy Olivares, als sein Sohn mit der Kohle in einer Plastiktüte nach Peru geflogen sein soll. Der Verkauf von Eckstein war ein Witz und die Entlassung von Entenmann nach dem Sieg gegen die Bayern sowieso.
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Ich mag gar nicht an den ganzen Mist von damals denken.
Ich krieg immer noch Schweißausbrüche, wenn ich den Namen Voack nur höre.
Und dann war er auch noch angeblich Schachstadtmeister von Lauf, was für mich als selbst aktivem Schachspieler besonders niederschmetternd war.
Gings Dir auch so, belschanov? Da mochte man fast gar nicht mehr aufs Brett schauen.
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Endlich ein Beleg!!!
Wo doch jeder die Geschichte von König Midas kennt! BADER RAUS!!!
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@Alexander: Du weißt doch ganz genau, dass das nur Heckings Verdienst ist.
Merke:
Guter Transfer => Trainer verantwortlich
Schlechter Transfer => Manager verantwortlich
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Och neee, bitte nicht Bochum. Die braucht nun wirklich keiner in der ersten Liga. Die sind doch natural-born-Zweitligist, völlig unattraktiv….
Ist lustig, mal eine Relegation (fast) emotionslos genießen zu können
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@Optimist: Ruhig Blut, noch ist das Spiel nicht vorbei.
Und vergiss nicht, Bochum galt mal als typische graue Maus und als unabsteigbar, bis es sie schließlich doch erwischt hat. Da wollten wir vor dieser Saison eigentlich hin (nicht das letzte, natürlich).
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@ Claus: Ja, hoffen wir auf ein Gladbacher Tor, dann bräuchte die graue Maus noch 2. Ich hab ja prinzipiell nichts gegen Bochum, außer dass sie mir eigentlich völlig egal sind, aber solche Mannschaften ohne jeglichen Sex-Appeal will halt keiner sehen, dann kommen weniger Zuschauer und das kostet uns wieder Geld…. ein Teufelskreis
Blödes Abseits!
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Ich hab mir sagen lassen das ein Abstieg von Gladbach den Club ich Sachen Fernsehgeldern zugute kommen würde
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@ Stefan: Na das würde dann ja wenigstens das Minus an Zuschauern ausgleichen
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Na also, geht doch. Gladbach gehört einfach viel mehr in die erste Liga als Bochum. Fernsehgelder, was solls. Attraktivität ist wichtiger.
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Ich hätte ja im Falle eines Gladbacher Abstieges ein Auge auf deren Torwart geworfen, auch wenn das keine Primärbaustelle beim Club ist.
Aber die diesjährige Relegation war ja wohl kein Vergleich zu den letzten beiden, als ein gewisser Verein aus Franken ohne Gegentor souverän durch die Relegationsspiele marschierte, wie das berühmte Messer durch die Butter.
Was mir auch heute (aber nicht nur heute) wieder aufgefallen ist:
Der neue neue Trendsport in deutschen Fußballstadien scheint der Bierbecherweitwurf geworden zu sein. Wenn das so weitergeht, werden in den so hochgelobten reinen Fußballarenen bald die Spielflächen auf Kosten von Zuschauerplätzen höher gelegt, um Platz für eine schützende Tartanbahn zu schaffen.
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…oder Fußball wird zum Cage-Fight… auch nicht schön!
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Nur so eine Idee: €20.- Pfand auf die Becher.
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Die Realität belegt das leider ganz anders, als es schlecht lief gingen ja immer die Trainer und nicht Bader. Also waren folglich die Trainer an schlechten Transfers schuld, nur logisch sind die Trainer dann auch maßgeblich für die guten Transfers.
Schlechte Transfers->Trainer schuld, die werden ja auch entlassen wenn es schlecht läuft.
Gute Transfers->Kompetenz des Trainers.
Kaufmännische Abwicklung Bader, das ist nunmal sein Job.
Wäre er für die schlechten Transfers verantwortlich gewesen, hätte er konsequenterweise ja sich selbst entlassen müssen. Ich denke jeder kann es sehen, es läuft gut seit Hecking mit seiner Kompetenz da ist, aber nur wenn man die Realität sehen will
Off Topic: Das Fenster um zu antworten, hier hat sich wohl jemand an jQuery versucht oder? man sollte noch ein wenig an den Opts schrauben.
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…oder ein Material, das bei Wurfbeschleunigung zerfällt
Nein, Spaß beiseite, wenn das so weiter geht, bekommen wir halt Englische Verhältnisse, und das kann keiner wirklich wollen. Ich war vorletztes Wochenende in Liverpool und hab mir da das Spiel gegen die Tottenham Hotspurs angeschaut (in dem Liverpool die EuroLeague vermasselt hat) und da ist es eben so, dass man überhaupt kein Bier mit zum Sitzplatz nehmen darf – in allen englischen Stadien, aus Sicherheitsgründen. Wenn uns diese werfenden Vollpfosten unbedingt unsere Freiheiten, die wir noch haben, nehmen wollen, na dann vielen Dank
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Genau!
Allerdings wehrte sich Bochum deutlich stärker als z.B. letztes Jahr der FCA. Sie waren eigentlich absolut gleichwertig – bis jeweils ungefähr zur 60.Minute. Danach bauten sie in beiden Spielen schwer ab.
Das Hinspiel hatte aber durchaus Ähnlichkeiten mit dem letzten Jahr (Die zunehmende Überlegenheit in der 2.Halbzeit, viele Chancen, das späte Tor…)
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Dabei fällt mir eine physikalische Betrachtungsweise der Problematik ein, die ich nach dem Zwischenfall am Millerntor gelesen habe:
“Das ungewöhnliche hier war, dass sich nicht, wie sonst üblich, Becher und Inhalt während des Fluges trennten.”
Spaß beiseite: Auch die leeren Pfandbecher sind unangenehme Wurfgeschosse.
So wie im Frankenstadion ist es eigentlich perfekt:
Ein ausreichender Abstand zum Spielfeld, der dafür sorgt, dass sich Leichtplastikbecher mit ganz schlechten Flugeigenschaften und Inhalt mit einer hinreichenden Wahrscheinlichkeit während des Fluges trennen, womit sichergestellt ist, dass weder Becher noch Inhalt das Spielfeld erreichen.
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Schönes Osterei auf kicker.de:
“Klose soll den Club verstärken”
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Um so mehr glaube ich, dass der Abschied von Wolf in Kauf genommen wurde. Denn an einer Neuverpflichtung arbeitet man ja auch nicht erst seit ein paar Tagen. Da lag es Nahe: entweder Wolf stimmt den Bedingungen zu, dann ist es gut, oder eben nicht, dann ist auch nichts passiert und spart sich mittelfristig Gehalt, da wahrscheinlich das Paket Ablöse + Gehalt für Klose in etwa Wolfs deutlich höherem Gehalt entsprechen dürfte….
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Blöd ist natürlich auch, dass man für Andi keine Ablöse bekommt.
Ich würde ihn auch vermissen. Unvergessen sein Auftritt auf dem Hauptmarkt mit: “Alle Blumen blühen, alle Blumen blühen…”
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Die Idee finde ich ganz vernünftig, also ich muss um ein Fußballspiel zu sehen kein Bier im Stadion trinken, das werden vermutlich nicht alle so sehen
Dann bin ich quasi für englische Verhältnisse
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Ja, wäre schon schade, es gibt halt nicht mehr so viele Club-Originale, die genauso gut in den Fanblock passen. Das Liedgut hat er dann ja auch nach der gelungenen Relegation gegen Cottbus angestimmt…. Scheint sein Lieblingslied zu sein
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Kleines Update in zu Voack:
http://www.nordbayern.d...f-wehrt-sich-1.1261044
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