Heckings Qual der Wahl
So schmeckt also ein ungefährdeter Favoritensieg. Bremen, Leverkusen oder Wolfsburg singen den Pokalblues, während der Club auch im Pflichtspiel beweisst, dass die gute Vorbereitung kein Strohfeuer gewesen war, auch wenn der echte “Hertha”-Test erst noch folgen wird.
Vor der Partie gab es zunächst mal einige kleine Überraschungen bei der Zusammenstellung des Kaders von Trainer Dieter Hecking. Bunjaku und Plattenhardt mussten zuhause bleiben. Für den Verletzten Nilsson kam Klose in die Startelf und für Maroh blieb nur der Platz auf der Bank. Daran kann man schon erkennen wie breit der Kader des 1. FC Nürnberg in dieser Saison aufgestellt ist. Wenn man wie Hecking die Qual der Wahl hat dann muss auch mal ein Bunjaku zuhause bleiben und ein Didavi oder Cohen mit der Bank vorlieb nehmen.
Vor ca. 13.000 Zuschauern auf der Bielefelder Alm fand der 1. FC Nürnberg zunächst schwer ins Spiel, vor allem im Mittelfeld gingen viele Bälle verloren und man hatte den Eindruck das die Mannschaft des 1. FC Nürnberg diese Partie ein bisschen zu lachs angeht. Prompt gab es nach 15 Minuten auch die Quittung. Bielefeld flankt in den Nürnberger Strafraum, Pinola steht einen tick zu weit von seinem Gegenspieler Johannes Rahn weg, schafft es aber noch ihm den Ball von den Füssen wegzuspitzeln, bedient dabei aber unfreiwillig den heranstürmenden Jerart, dessen Schuss noch von Simons unhaltbar für Schäfer abgefälscht wird, 1:0 für Bielefeld.

Markus Feulner brachte den Club mit seinem Hattrick auf die Siegerstrasse
Der Club nach diesem Rückstand aber keineswegs geschockt. Das Spiel nun zielsterbiger und ansehnlicher, nur der letzte Pass wollte nicht so richtig ankommen. So dauerte es bis zur 26. Minute bis Markus Feulner, nach Zuspiel von Chandler, sich ein Herz nahm und den Ball aus ca. 20 Metern auf halb rechter Position zum 1:1 in die Maschen von Torhüter Platins drosch. Durchatmen, die Angst vor der Blamage erstmal abgelegt. Der FCN bestimmte nun das Spiel und kam durch ein Foul an Javier Pinola zu einer guten Freistoss-Möglichkeit vor dem Bielefelder Strafraum. Feulner trat an und schlenzte das runde Leder perfekt, über die Mauer der Arminen, in die linke obere Ecke des Tores – 1:2. Tore per Freistoss, bis dato eine Seltenheit beim Club. Nur fünf Minuten später setzte Markus Feulner zum dritten Streich an. Nach vorarbeit von Pinola und Eigler nahm der Scheßlitzer erneut aus ca. 20 Metern Maß und wieder schlug der Ball, fast unhaltbar, im Tor der Bielefelder ein. 1:3 nach 40. Minuten und dazu noch ein lupenreiner Hattrick von Markus Feulner der damit in die Fußstapfen von Robert Vittek tritt.
Halbzeit. Der Drops war gelutscht. Bielefeld zeigte zwar Moral und versuchte sich noch in einigen Angriffen, diese blieben aber ohne jede Durchschlagskraft. In der 64. Minute war es dann Robert Mak, der seine gute Form aus der Vorbereitung bestätigte, der den der Ball, nach einem Stellungsfehler in Abwehr der Ostwestfalen, volley aus fünf Metern zum 1:4 versenkte. Sechs Minuten später bediente der Slovake mit einer schönen Flanke, den bist dato unauffälligen Tomas Pekhart, der zum Endstand von 1:5 einköpfte.
Gelungene, wenn man ein Pokalspiel gegen einen Drittligisten so nennen darf, Generalprobe. Es lief, vor allem in der Anfangsphase, noch nicht alles rund, aber die Mannschaft hat eindrucksvoll bewiesen, dass sie sich von einem Rückstand und einem euphorisiert aufspielenden Gegner nicht aus der Ruhe bringen lässt.
Nach dem Spiel ist vor dem Spiel und Trainer Dieter Hecking wird gegen die Hertha aus Berlin, die schon mal ganz zurückhaltend von ihrem Aufstiegs-Trainer den Pokalsieg und eine Siegesserie zum Auftakt vorgegeben bekam, sich wieder neue Gedanken machen müssen. Das positive ist dabei, dass es eher eine Wahl der Qual(ität) ist, denn der Kader ist vor allem im Mittelfeld so breit aufgestellt, dass Hecking taktisch disponieren kann. Daher wäre es nicht wirklich überraschend, wenn bspw. ein Cohen oder Didavi dann wieder erste Wahl wären, wie dies auch in einigen Testspielen erfolgreich getestet wurde, und auch ein Bunjaku wieder im Kader wäre.
Was mir Zuversicht gibt ist eben gerade der Umstand, dass es nicht supidupi lief. Heckings Stil ist es gerade eben, einer Mannschaft einen – wie würde man in Mainz sagen – “Matchplan” mitzugeben. Ältere Semester würden es wohl einfach “Taktik” nennen. Die Mannschaft weiß, was sie tun muss – und auch gerade wenn was schief geht, weiß man, wie man darauf reagieren muss, sei es ein Rückstand oder auch einfach ein Ballverlust. Die Qualität Feulners, auch einfach mal gefährlich abzuziehen, könnte noch nützlich sein, auch wenn nicht immer alle so drin sein werden – aber allein das Wissen darum wird manche Abwehr vor Probleme stellen.
Ich bin gespannt auf Berlin, erwarte mir da aber weder ein Feuerwerk noch ein Desaster. Denke, das Spiel ist schwer zu prognostizieren. Berlin hat die Aufstiegseuphorie und ein Heimspiel, der Club das breite Kreuz einer guten Vorsaison und eine nahezu perfekte Vorbereitung im Rücken.
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Das mit dem “Matchplan” seh ich genauso. Schon letzte Saison war zu sehen, dass die Mannschaft weiß, wie sie auf verschiedene Situationen, eben auch einen Rückstand, reagieren muss. Das war im Vorjahr noch anders, da hieß ein 1:0 für den Gegner meist, dass das Spiel gelaufen war.
Auch Verletzungsserien sollten uns diese Saison keine all zu großen Probleme bereiten bei der Breite des Kaders.
Taktisch gesehen ist aber weniger die reine Breite des Kaders ausschlaggebend, als vielmehr die Unterschiedlichkeit der Spielertypen. Hecking kann gegen jeden Gegner individuell aufstellen. Ein Verein auf Augenhöhe bekommt es eben mit einem technisch versierten Hegeler oder einem flinken Didavi zu tun, während ein technisch überlegener Verein eben die Härte eines Cohens und das fleißige Arbeiten eines Eiglers zu spüren bekommen.
Ich habe jedenfalls ein richtig gutes Gefühl für die nächste Saison und glaube dass auch aus Berlin 1 oder sogar 3 Punkte entführt werden.
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Sehr treffend formuliert!
Es erinnert mich bisschen an einen ehemaligen Bundesliga-Legionär (weiß aber nicht mehr welcher es war), der auch in Italien spielte und damals so verglich: In Italien reagiert eine Mannschaft auf Zwischenergebnisse in der Regel nicht, in Deutschland verlieren viele den Faden. Das hat sich zwischenzeitlich natürlich etwas geändert, aber was er meinte stimmt beim Club schon. Es gab Zeiten, da hat man nach Rückstand hasenwild den Ausgleich gesucht – und wurde erlegt. Oder nach Führung bekam man die Flatter und stellte sich zu tief – und kassierte den Ausgleich. Heute scheint die Mannschaft ihren Stiefel weiterzuspielen bis eben von Außen (Hecking) eine andere Marschroute vorgegeben wird.
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Ich bin völlig eurer Meinung!
Wenn ich an frühere Spiele denke, wo wir mit 0:1 in Rückstand gerieten und dann die jeweilige Punktausbeute…sehr sehr mager.
Dies sollte aber beim weiter verbesserten Kader (ich finde unseren heutigen wirklich deutlich besser, da auch in der Qualität breiter, trotz Schieber/Gündo/Ekici/Wolf) nun etwas variabler gestaltet werden können: Zwischen schnellem Konterspiel, dauerhafter Flügelzange, stabiler Grundausrichtung und angemischtem Beton, können wir einige verschiedene Grundformationen bieten. Das war früher eigentlich nie möglich, denn auf der Bank fehlten die Alternativspieler um auf diverse Spielstände zu reagieren.
Ps: Noch ein kleines Anliegen an Alexander: Bitte um Nachricht, oder plumsen meine Mails evt. an die falsche Adresse/Spamfilter?
Gruß Norisfighter
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Ich persönlich fand jetzt die zusammenstellung des Kaders nicht so überraschend. Nachdem ich die Mannschaft unter der Woche im Training gesehen habe, war mir klar das ein Albert Bunjaku z.B. keinen Auftrag hat. Der dominic Maroh ist wohl für seinen allzu öffentlichen Flirt mit Cottbus von Hecking abgestraft worden. Sonst wäre er wohl in der Anfangsformation gestanden. Für mich ein klares Indiz dafpr das der Trainer auf Teamplayer setzt und auf persönliche Egoismen keine Rücksicht nimmt. Ansonsten wirkten unsere beiden AV in der Anfangsphase ungewont unkonzentriert. Zum Glück änderte sich das im Lauf des Spiels. Gegen Berlin kann ich mir eine etwas defensivere Grundaufstellung vorstellen. Ich enke das Cohen als zweiter Abräumer vor der Abwehr wieder eine chance bekommt. Wie meine Vorredner sehe ich den Club in dieser Saison in der Breite wesentlich besser aufgestellt und damit taktisch variabler. Gegen die Hertha wird es vor allem für Rapha ein Nervenspiel werden. Immerhin wurde er nachträglich für das ausrasten der Hertharösche verantwortlich gemacht aufgrund seiner abschätzigen Gesten. Ich bin mir aber sicher, das wir aus Berlin was mitnehmen können.
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Die Saison fängt gut an.
Zwei Dinge stechen heraus:
Die Mannschaft hat nicht mehr DIE herausragenden Spieler (oder sie entwickeln sich noch dahin), dafür aber ist der Kader BREITER. Wenn das Umfeld des Teams es schafft, dennoch das Gefüge intakt zu halten, dann, ja DANN ist das ein gutes Omen!
Feulner hat eine Klebe, die sich gewaschen hat. Wenn es knapp war mit seiner Aufstellung, hat er mit seiner Vorstellung ein Ausrufezeichen gesetzt und die in ihn gesetzten Erwartungen schon mal aufblitzen lassen. Ein ganz anderer Typ als Ekici, aber einen Standard-Spezialisten haben wir wieder im Team – UND: Er begnügt sich nicht mit Latte, Pfosten oder anderen unsäglichen Umständen.
Weiter so!
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Ich habe heute den Sportteil der WELT-Kompakt überflogen. Mit dabei: Eine Saisonvorschau, die mit einigen sachlichen Fehlern gespickt war.
Eindruck gefällig?
Hertha: Wird den Klassenerhalt rechtzeitig sicherstellen.
FCN: Getreu dem Motto: Kämpfen, kämpfen, kämpfen – und am Ende absteigen.
Als bekannt darf vorausgesetzt werden, dass die Zeitung in Berlin erscheint.
Ich finde die Weisheit “Hochmut kommt vor dem Fall!” in diesem Zusammenhang sehr passend!
In Abwandlung der Weltprognose im Ausblick auf den ersten Spieltag:
Berlin kämpft, der Club kontert zum Auswärtssieg
)
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Sehe ich nicht so. Maroh ist in meinen Augen ganz klar die Nummer 4 in der Innenverteidigung. Klose hätte also auch ohne diese Geschichte imho den Vorzug bekommen.
Ich hatte diese Diskussion schon am Samstag mit einem Tischnachbarn. Maroh hat vor 3 Jahren mal eine Reihe guter Spiele absolviert, seitdem hat er einen Gunstbonus bei vielen Clubfans, der überraschend lange anhält. Ich orientiere mich da eher an den aktuelleren Leistungen in der letzten Saison, die bestenfalls durchschnittlich waren. Mit ein bisschen Spielpraxis mag Maroh ja ein guter IV sein, aber bei der momentanen Konstellation und wenn Klose die Leistung abrufen kann, die ihm nachgesagt wird, reicht das eben nicht.
Das sehen so wohl auch Hecking und Maroh selbst. Ich kann Maroh gut verstehen, dass er weg möchte, aber genauso gut versteh ich Hecking, dass er ihn nicht gehen lässt. Bundesligataugliche Innenverteidiger sind rar, da muss man nur mal die Bayern fragen.
Ich hoffe nur, dass die Geschichte bald vom Tisch ist und es nicht in einer Schlammschlacht ausartet. Der Club ist ein Kollektiv und das ist nunmal im hohen Maße von der Stimmung in der Mannschaft abhängig.
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Ich finde jetzt einen Abgang von Maroh nicht so tragisch. Immerhin haben wir mit Zeitz einen vierten Mann, der auch IV spielen kann, hat er ja bereits in der Vorbereitung. Maroh aber wird seinen auslaufenden Vertrag mangels Perspektive sicher nicht verlaengern, daher ist es sicher nicht schlecht, noch eine Abloese zu kassieren, anstatt ihn dann umsonst ziehen zu lassen…
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Ich kann Dominic Maroh verstehen. Erst sieht er eine Chance auf Einsätze, weil Andi Wolf geht, und dann bekommt er einen neuen IV vor die Nase gesetzt. In irgendeinem Zeitungsartikel (habe leider die genaue Quelle nicht mehr parat) war von einer Ablöse von €150.000.- die Rede. Das wäre schon ein bisschen arg wenig.
BtW: Auf transfermarkt.de hat der Club mal wieder den vorletzten Platz, aber wie üblich wird sich das im Laufe der Saison wieder ändern. Immerhin haben einige Spieler im Vergleich zur Vorsaison eine deutliche Wertsteigerung zu verzeichnen. Philpp Wollscheidt ist mittlerweile unser teuerster Spieler, und Almog Cohan und Timothy Chandler haben ebenfalls sehr deutlich zugelegt.
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Zur Leistung von Feulner hat Hecking den Spruch des geliefert:
“Gegen Berlin muss er jetzt viermal treffen, und mindestens einmal auch mit links.” (Zitat aus der NZ)
So einen Spruch gab’s doch sonst nur von Hans Meyer …
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@Töffi: Markus Feulner wird in Berlin den Rekord von Franz Brungs einstellen.
Spaß beiseite: Ein Bundesligist wird ihn niemals mehr so unbedrängt zum Schuss kommen lassen, außer beim Freistoß natürlich. Aber das macht nichts, weil die gegenerische Abwehr eine Gefahrenquelle mehr zu bewachen hat, und das gibt anderen Freiräume.
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Leider hat Hertha die Sache im Pokal ziemlich souverän gehandelt. Ich habe das mulmige Gefühl, die sind ziemlich gut drauf.
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@BSE08: Und der Club vielleicht nicht? Du darfst nicht vergessen, dass der Herthagegner noch eine Klasse tiefer antritt als Bielefeld.
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Im Prinzip ist es müßig drüber zu spekulieren, ob der Hertha-Sieg im Pokal nun gut oder schlecht ist. Hätten sie verloren, hätte man gesagt, sie “seien nun gewarnt und wachgerüttelt” und der FCN “vielleicht zu sicher”. So nun haben beide eine Pflichtaufgabe im Stile eines Testspiels erfolgreich gemeistert. Der FCN hat dennoch die bessere Vorbereitung auch gegen Mannschaften wie Ajax hingelegt und ist im Sinne des Boxjargons eben “Titelverteidiger” (Ligaverteidiger) und Hertha der Herausforderer. Ich sehe das Spiel als offen an.
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Punktsieg für den Club, für ein KO wird es nicht ganz reichen.
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Ich stehe ganz hinter Dieter Hecking´s Meinung Maroh nicht abzugeben.
Erstens ist eine Saison lang und schnell kann einer verletzt oder gesperrt ausfallen.
Da brauchen wir dann einen guten Backup.
Zweitens sind wir inzwischen in der glücklichen Lage, einen Spieler nicht für Lau abgeben zu müssen, z.B.um Löcher in der Clubkasse zu stopfen.
Ich würde ihn frühestens zur Winterpause abgeben und auch dann nur wenn es ein vernünftiges Gebot für ihn gibt.
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Auch wenn es gegen einen unterklassigen Gegner war, als Feulner so?! unbedrängt zum Schuss kam, es gibt viele namhafte Buli Spieler, die so einen Ball trotzdem versäbeln oder warum scheidet sonst Werder Bremen gegen einen Drittligisten oder Wolfsburg gegen einen Viertligisten aus? Schwieriges Spiel, unterklassiger Gegner, der FCN hat die Aufgabe überdurchschnittlich gut gelöst in einem Spiel, in dem es für einen Bundesligisten nichts zu gewinnen gibt ausser einem schlichten weiterkommen.
Baslers Prognosen fachlich betrachtet sind einfach unsaeglich, das könnte jene Plattform doch auch billiger haben als so einen geistarmen Kettenraucher das ‘Orakel’ Basler. Wenigstens hatte die Krake Paul mehr Verstand als er und war auch optisch im Vorteil.
Wie war das letztes Jahr? Schalke wird Meister und der FCN steigt ab, Hecking wird als erster entlassen. …usw.
Kompliment an so viel Weitsicht!
Der FCN hat eine sehr gute Vorbereitung absolviert, selbst wenn es in Berlin nicht sogleich klappen sollte, ich freue mich auf die Saison und glaube wir werden als Ganzes betrachtet wieder eine gute Rolle spielen.
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Ach, nehmt doch die Basler Kommentare nicht so ernst. Sie dienen doch allgemein eher zur Belustigung->Auflagensteigerung, denn einer fundierten Beurteilung der jeweiligen Vereine.
Er bekommt von im Springer Verlag angestellten Gag-Writern ein paar “lustige” Wortspiele hingelegt, diese verpackt er dann in wenige Sätzchen populistischer Art und verdient damit sein Geld. War bei Lattek doch auch nicht anders.
Und dessen ist sich Basler auch bewusst.
Er ist, besser WAR, halt ein Unikat mit Unterhaltungswert und die Bild nutzt das kommerziell aus, das ist alles.
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Alexander | Clubfans United,
der Vergleich mit Mainz gefällt mir. Hecking war letzte Saison sauer, dass alle nur auf Tuchel – den jungen dynamischen – geschaut haben. Hecking hat den Ehrgeiz mit dem Club was zu erreichen und überträgt das auf die Mannschaft und er hat einen Plan und einen zweiten in der Hinterhand, so kommt es mir vor. So wie letzte Saison gegen Wolfsburg als er nach zwanzig Minuten an den Spielfeldrand kam und die Taktik änderte. Die Spieler gewinnen durch die überlegte Taktik an Sicherheit und bekommen wie hier treffend geschrieben wird nicht mehr gleich das Flattern, wenn mal einer reingeht. In der NN stand, er lässt jetzt das Flügelspiel üben, das hat mir gut gefallen, weil mehr Variation ins Spiel kommt, auch für’s Auge. Und gegen Bielefeld soll es zwei, drei weite Flügelwechsel gegeben haben. (konnte das Spiel leider nicht sehen) Das reißt den Gegner auseinander und schafft Räume z.B. für Feulner. Der Franke hat sicher auch großen Ehrgeiz er saß lange genug auf der Bank und will noch was erreichen, da kann er die Jungen mitreißen. Ich bin sehr optimistisch – auch weil die positive Stimmung bei den Fans mitgenommen werden kann. Und selbst wenn es in Berlin noch nicht gleich mit einem Feuerwerk losgeht, was nicht ausgeschlossen ist, dann ist es wichtig zuhause mit den Fans im Rücken die Punkte zu holen – wie letzte Saison. Tuchel hat seine Mannschaft je nach Taktikplan aufgestellt, mit soviel Abwechslung rechne ich zwar nicht, aber der Fuchs Hecking hat nun mehr Auswahl, nicht die “Qual der Wahl”.
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