Favoritensieg

Eine Viertelstunde vor dem Abpfiff sagte ich: “Ich will noch zwei Tore Club-Tore sehen”, und Hannes (klick), der sich das Spiel mit mir zusammen auf Sky ansah, sagte: “Dann müsste man ja Mitleid mit den Bielefeldern haben.”

“Mitleid mit dem Gegner???”, fragte ich und dachte an das letzte Aufeinandertreffen zwischen dem Club und den Bielefeldern, das 2:2 endete, weil der Club den 2:0-Pausenvorsprung gegen einen schwachen Gegner doch noch verspielte. Dämlichkeit pur, zu der sich – der Fußballgott kennt kein Mitleid und mit den Dämlichen gleich gar nicht – Glücklosigkeit (Mintals Lattenschuss in der letzten Spielminute…) gesellte (klick und klick und klick). Billig hergeschenkte zwei Punkte, die den Ausschlag dafür gaben, dass am Ende der Saison der Club abstieg und nicht Arminia Bielefeld (klick).

“Hör doch auf mit den alten Geschichten, belschanov!”, wird der geneigte Leser jetzt sagen.

Recht hat er. Denn: Was zählt, ist die Gegenwart. Und in der Gegenwart spielt der 1. FC Nürnberg in der Bundesliga und Arminia Bielefeld in Liga drei. Und dass der fränkische Bundesligist im Pokal-Kräftemessen mit dem wesfälischen Drittligisten in der letzten Viertelstunde kein Tor mehr schoss, lag an Nürnbergs neuem Mittelstürmer Tomas Pekhart, der in der 84. Spielminute im Anschluss an eine schöne Kombination (Pinola…Didavi…Pekhart) den Ball über das leere Arminen-Tor bugsierte. Was vermutlich mehr mit Unvermögen zu tun hatte als mit Mitleid.

So blieb es bis zum Schlusspfiff bei der 5:1-Führung des Bundesligisten. Ein standesgemäßes Ergebnis. Ein Favoritensieg. Nicht mehr (Favoritensiege sind Pflichtsiege…), aber auch nicht weniger (Pokalsensationen gibt es häufiger, als man denkt...).

“Ich bin froh, dass wir die Hürde genommen haben”, sagte Club-Trainer Dieter Hecking nach dem Spiel (klick). Soll heißen: Es hätte auch ganz anders kommen können.

Wer weiß, wie das Spiel ausgegangen wäre, wenn Markus Feulner nicht einen solchen Sahnetag erwischt hätte. Es ist in erster Linie das Verdienst des Neuzugangs aus Dortmund, dass sich die Miene des Club-Trainers, der bis zur 26. Spielminute dreinschaute wie jemand, der überlegt, ob er an diesem Tag nicht besser im Bett geblieben wäre (klick), unvermittelt aufhellte.

Die Arminia agierte gegen den Bundesligisten eine knappe halbe Stunde lang auf Augenhöhe (kein Klassenunterschied erkennbar…), phasenweise sogar dominant: aufmerksam im Zustellen der Räume, präsenter und zupackender in den Zweikämpfen, druckvoller im Spiel nach vorne. So druckvoll, dass der Club Mühe hatte, den Ball aus dem Strafraum rauszukriegen. In der 15. Minute wurde Chandler, der in der Offensive durchaus zu gefallen wusste, mitunter aber vergaß, dass er eigentlich rechter Verteidiger ist, überlaufen, der nach innen gegebene Ball wurde von Pinola in höchster Not geblockt, fiel dem Gegenspieler aber erneut vor die Füße und Pinola spitzelte den Ball in höchster Not an die Strafraumgrenze, von wo aus ein Armine flach abzog, und der von Simons abgefälschte Schuss landete im Tor des Bundesligisten.

Der Drittligist führte 1:0 und es roch nach Pokalsensation. Zumal sich der Club weiterhin schwer tat, Lücken in der Arminia-Abwehr zu finden. Und der Drittligist immer wieder mit forsch vorgetragenen Angriffen für Verwirrung in der FCN-Abwehr sorgte. Der Ausgleichstreffer zum 1:1 (26. Minute) fiel in einer Phase, in der der Bundesligist sein Spiel noch nicht gefunden hatte (ein Tor aus heiterem Himmel…). Chandler hatte den Ball auf Feulner gepasst, der die ungewohnte Gunst, sich einmal (endlich einmal…) nicht mit einem bissig attackierenden Gegenspieler herumschlagen zu müssen, mit einem gekonnten 18m-Schuss ins linke untere Toreck nutzte.

Nach dem Ausgleich, der die Arminen ins Mark und aus allen Träumen riss, bestimmte der Club das Spielgeschehen und ging in der 35. Minute in Führung: Pinola war gefoult worden, als er mit dem Ball am Fuß von links nach innen zog und Feulner zirkelte den fälligen Freistoß aus 22 Metern ins linke obere Toreck. Vier Minuten später schickte Eigler Pinola über die linke Seite auf die Reise, der Argentinier spielte wiederum quer auf den mitgelaufenen Eigler und der bediente den rechts heranpreschenden Feulner, der sich für dieses Zuspiel mit einem fulminanten 20m-Hammer in den rechten Torwinkel bedankte. Ein Hattrick binnen dreizehn Minuten, der den Widerstandsgeist des Gegners endgültig erlahmen ließ…

…und so kam der Favorit, bei dem im Verlauf der zweiten Halbzeit Esswein, Didavi und Mendler für Eigler (weitgehend überzeugend), Feulner (weitgehend unsichtbar, aber wenn man ihn sah, klingelte es) und Hegeler (unauffällig) aufs Feld geschickt wurden, gegen einen nur noch an Schadensbegrenzung interessierten Gegner locker, leicht und lässig zu zwei weiteren Treffern: In der 63. Minute flankte Pinola von links in den Stafraum, Pekhart verpasste, der Ball setzte auf und gelangte über einen Bielefelder Abwehrspieler hinweg zu Mak, der das aufspringende Spielgerät mit dem rechten Fuß aus Nahdistanz in die linke Ecke des Tores drosch. Das 5:1 besorgte in der 71. Minute der bis zu diesem Zeitpunkt nach Bindung suchende Pekhart, der eine vom Bielefelder Torwart unterlaufene Flanke von Mak (trickreich, wendig und kaum vom Ball zu trennen) in die Maschen köpfte.

“Da Glubb hodd sai Bflichd erfilld”, sagte Alfred (klick) am samstagabendlichen Tresen, “wie sigs fir an Favoriddn gheerd”, und Konrad Lorenz (klick), der, obwohl gebürtiger Oberfranke, Gladbach-Fan ist, weil in grauer Vorzeit einmal ein vom Nimbus des Anti-Bürgerlichen umflorter Langhaariger bei der Borussia spielte, sagte: “Gladbach auch, Gladbach hat auch seine Pflicht erfüllt (klick).”

“Unmeeglich, woss sich Wolfsburch (klick), Breemen (klick) und Leewakuusn glaisded homm. Vor allem Leewakuusn. Fiern drai null in Dreesdn und fanga si nuch vier (klick). Woss senn’n des fir Bfaifm. Iech wenn De-ef-be-Bräsidend wäär, iech deed aifiehrn, dass am Bundeslichisdn, der geecha a undaglossiche Monnschofd aus’m Bogool fliechd, dass denna Bleedl in da Liecha Bungde abgezoong wern. Fimf Bungde gheeradn denna abgezoong…”

“Nur gut, dass du nicht DFB-Präsident bist”, sagte ich (klick, klick und klick) und Hannes sagte: “Der Club ist heuer gut aufgestellt. Der Club hat heuer mit dem Abstieg nichts zu tun”, und ich sagte: “Ich hab’ heuer auch so ein ungewohnt entspanntes, sorgloses Gefühl”, und Konrad Lorenz: “Das hatte’ ich letztes Jahr bei den Gladbachern auch und dann lief die Saison so schlecht, dass es fast schon unglaublich ist, dass sie nicht abgestiegen sind.”

“Kann ich mir nicht vorstellen, dass der Club heuer Schwierigkeiten bekommt”, sagte Hannes und ich: “Ich mir eigentlich auch nicht. Der Club kann abgesehen von Schäfer und Simons eigentlich jede Position annähernd eins zu eins ersetzen.” Ich nahm einen Schluck aus dem Glas und einen der auf dem Tresen liegenden Schreibblöcke und notierte:

Die Aufstellung des 1. FC Nürnberg

vom 30. 7. 2011

SCHÄFER

CHANDLER    WOLLSCHEID     KLOSE    PINOLA

SIMONS

FEULNER               HEGELER

MAK                 PEKHART                 EIGLER

Spielbeginn:

15.30 Uhr

“Mit dieser Elf ging der Club heute ins Spiel”, sagte ich. Die Aufstellung konnte aber auch so lauten, ohne dass die Mannschaft Kanonenfutter wäre”:

STEPHAN

JUDT    MAROH     NILSSON    PLATTENHARDT

ZEITZ       COHEN

MENDLER            DIDAVI            ESSWEIN

                BUNJAKU

“Der Club ist gut aufgestellt”, sagte Hannes.

“Und dann ist da noch Kamavuaka fürs defensive und Wießmeier fürs offensive Mittelfeld”, sagte ich.

“Und wenn der Okotie…”, sagte Hannes.”

“Ja”, sagte ich, “wenn der Okotie.”

“Ungefähr so hab’ ich vor der letzten Saison auch gedacht”, sagte Konrad Lorenz.

“Voor da Säsong konnsd schlechd woss soong, konnsd nie soong, wies läffd, wenns ernsd wärd. Obba haid hodd da Glubb sai Bflichd erfilld.”

Ich nahm einen Schluck aus dem Glas.

“Horch Michael, hossd a Zigareddn fir miech? Konnsd ma aane geem?”

 

 

 

 

 

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Kommentare (18)

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  1. Wie immer schön zu lesen. Wobei ich Schwierigkeiten habe bei einem 5:1 das Haar in der Suppe zu finden. Klar, man kam nicht gleich sofort in die Partie, bekam dann sogar noch einen Rückstand nach Verkettung einiger blöder Umstände, wusste sich dann aber zu helfen, hatte drei feine Einzelleistungen im Köcher und ließ sich nicht, wie bspw. Bayer, im Gefühl des vermeintlich sicheren Sieges noch mal in Bedrängnis bringen. Dass Pekhart den – für meinen Geschmack – etwas zu scharfen Ball nicht kontrolliert unterbringen konnte, sollte man nicht zum Anlass nehmen, Essig in den Wein zu gießen. Die Mannschaft wirkt konzentriert und gut vorbereitet. Da kann man trotzdem in Berlin verlieren, aber es muss einem nicht bange sein.

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  2. Claus sagt:

    Was heißt hier “da kann man trotzdem in Berlin verlieren”? “Heimspiele” gehören gewonnen, zumal am Samstag wohl mehr Clubfans im Olympiastadion sein werden als die Nachbarn aus dem Westen bei ihren Heimspielen vorzuweisen haben. Das wird eine grandiose Kulisse.

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  3. Optimist sagt:

    Schöne Geschichte. Übrigens hat “Super Mario” wieder seinen (fehlenden) Fußballsachverstand bewiesen und uns wieder als Absteiger eingestuft (allerdings erst nach Relegation). Das stimmt mich sehr zuversichtlich: Wenn Mario uns da sieht, gibt es wieder eine gute Saison!

    Was allerdings ein bisschen erschreckt: Die Hertha ist sein Absteiger Nr.1, das wird also ein sehr schweres Spiel :lol:

    Ganz anders Günther Netzer: Was er sagt, hat irgendwie Hand und Fuß: Ein Auszug aus seiner Saisonprognose: (aus BLÖD):

    “Im letzten Jahr hat mich sehr beeindruckt, wie Hannover, Mainz und Nürnberg in die Phalanx der Großen eingebrochen sind und sich ihre Plätze verdient haben. Der wirkliche Beweis ihrer Güte wäre, dies nun zu bestätigen. Die Arbeit der Trainer Slomka, Tuchel und Hecking war hervorragend. Und es wäre schön, wenn sie es wiederholen könnten – es würde dem Fußball in der Liga sehr gut tun.”

    Endlich mal einer, der auch die Arbeit von Hecking würdigt und nicht immer nur von den “anderen” redet!

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  4. Norisfighter sagt:

    Sehr schön geschrieben: Kompetent, kurzweilig und amüsant.
    Einziger Punkt den ich nicht ganz nachvollziehen kann, wäre die Einschätzung Eiglers Spielleistung.”Weitgehend überzeugend” fand ich sie jedenfalls nicht. Nicht mal im Ansatz.
    Auf dieser Position würde ich gern Esswein sehen und dies nicht nur ein paar Minuten bei einem schon “gelaufenen” Spiel. Auch wenn diese noch einen Tick offensivere Aufstellung ein leicht defensiveres Mittelfeld zur Folge hätte, denke ich das speziell Pekhart (und somit unser gesamter Sturm) noch gefährlicher wäre.

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  5. Woschdsubbn sagt:

    Vielen Dank für den schönen Beitrag, belschanov. Ich überlege nur, ob man da bei der Aufstellung des 1. FC Nürnberg nicht noch ein (“frei nach Peter Handke”) einfügen müsste? :P
    Aber da Deine Aufstellung korrekt ist und die von Peter Handke damals ja falsch war, kann man das wohl weglassen. :D

    Danke für die Info, Optimist. Ich denke aber, die Meinung des Pfälzer Rauchers, der ziellos die Dritte und die Regional Liga auf der Suche nach bisher deutlich ausbleibenden Erfolg durchstreift, kann man getrost in einer selbstgedrehten Kippe qualmen. Das der überhaupt noch gefragt wird, wundert mich schon sehr.
    Hat der Huub Stevens auch schon eine Prognose gemacht? Der hatte sich damals wenigstens entschuldigt…
    Bitte bei Eigler immer beachten: Er arbeitet hervorragend Defensiv und in der Balleroberung! Dann hat er auch eine hervorragende Schußtechnik, wie gerade die Tore gegen Vizekusen oder der Ausgleich gegen die Nordtiroler gezeigt haben. Und ich denke gerade diese defensive Arbeit hat er den vielleicht dribbelstärkeren Zaubermäusen Esswein und Mak voraus.

    P.S.: Wurde durch einen hupenden Zweitligakicker geweckt, der seinen unter mir wohnenden Zweitligakickerkollegen abholen wollte, der ist aber immer total sumpfnasig und natürlich unpünktlich. Man kann ja von einem Profisportler nicht erwarten, dass er sein Oberklassegefährt verlässt und 5m zur Klingel läuft. Oder dass er seinen Hund Gassi führt. Leute, das wünscht man seinen schlimmsten Feind nicht, mit solchen Menschen zusammenwohnen zu müssen! :(

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  6. Claus sagt:

    Woschdsubbn:
    Leute, das wünscht man seinen schlimmsten Feind nicht, mit solchen Menschen zusammenwohnen zu müssen!

    Warum tust Du’s dann? Gibt es in Nürnberg keine Wohnungen mehr?

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  7. Claus sagt:

    Da uns Super-Mario immerhin 2 Plätze besser einstuft als letztes Jahr, ist Platz 4 in dieser Saison durchaus realistisch. ;-)
    Ansonsten muss man die Prophezeihungen dieses Herren nicht allzu ernst nehmen. Er hat wahrscheinlich sowieso einen Vertrag als Pausenclown.

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  8. BSE08 sagt:

    @Alexander: Daß belschanov ein Haar in der Suppe findet, entspricht durchaus meinem Geschmack.
    Ich sehs genauso: Feulner hat dreimal reingeknallt und das war gut so. Aber das sagt uns erstmal für Samstag noch gar nichts.
    Mit der Abwehr war ich jedenfalls nicht sehr glücklich.

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  9. belschanov sagt:

    Woschdsubbn:

    Bitte bei Eigler immer beachten: Er arbeitet hervorragend defensiv und in der Balleroberung! Dann hat er auch eine hervorragende Schußtechnik…

    Genau das meinte ich. Ich glaube, dass Eigler für die Mannschaft wertvoller ist, als man im Spiel sieht.

    Wobei man es manchmal ja durchaus auch sieht. Am 3:0 war Eigler entscheidend beteiligt.

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  10. Tomsen sagt:

    Das Pokalspiel kann nicht als Maßstab dienen, wenn man die Offensivsituationen betrachtet: So viel Platz bekommst Du in der Buli nicht. Was die Devensive betrifft, sieht es natürlich genau anders herum aus: Wenn man schon gegen 3.Ligisten das eine oder andere Problem bekommt, heißt es “mehr Konzentration bitte da hinten”. Wolfi war alles, nur kein Techniker, sein Abgang hinterläßt aber (noch) eine Lücke! Für Berlin: Eigler und Hegeler raus, egal wen rein, dann sieht es gar nicht schlecht aus für einen Auswärtssieg. Gruß in Rot-Schwarz, Tomsen

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  11. Armin sagt:

    Erst mal danke Belschanov für die wieder einmal schön geschriebene Geschichte. Auf mich wirkte sie auch nicht nach “Haar in der Suppe” suchen, dass ein Fan sich noch zwei Tore wünscht, sie vielleicht nach sehr guten Chancen fordert, ist doch normal. Wenn man merkt man hat den Gegner im Sack, dann darf eine Mannschaft ruhig auch etwas fürs Selbstbewusstsein machen. Dass heißt ja noch lange nicht, dass man unzufrieden mit dem geleisteten ist.

    Ich fürchte so wirklich sagt uns auch das Pokalspiel noch nicht wo wir stehen, Bielefeld ist relativ schwach in die Saison gestartet und im Verein brennt es jetzt schon wieder lichterloh. Diese Unruhe kann man von einer neu formierten Mannschaft auch nur schwer abhalten. Ein echter Härtetest war das Pokalspiel leider noch nicht.

    Trotzdem konnte man schon ein paar Dinge sehen, die Abwehr steht leider noch nicht ganz so sattelfest wie die letzte Spielzeit, vielleicht hat am Samstag der erfahrene Nilsson gefehlt? Wollscheidt muss sich sicher noch etwas stabilisieren um das Niveau des Vorjahres wieder zu erreichen. Bei Chandler sehe ich gewisse Schwierigkeiten die richtige Balance zwischen Defensive und Offensive zu finden. Mak vor ihm ist aus meiner Sicht auch eher Stürmer als offensives MF, ich hoffe unsere rechte Seite ist nicht zu offensiv eingestellt.

    Simmons scheint ähnlich souverän wie letztes Jahr, trotzdem wünsche ich mir den giftigen und laufstarken Cohen neben ihm. Dieser schafft mit seiner Aggresivität und seinem Pressing oft die Situationen die Simmons dann mit seiner Routine zum Ballgewinn nutzen kann. Hegeler UND Feulner sind mir aktuell zu “verspielt”, zu wenig kämpferisch eingestellt für unser Spiel.

    Und Pekhardt braucht vielleicht doch noch etwas Zeit um sich an die Liga zu gewöhnen, ich glaube er ist noch nicht ganz soweit, ich hoffe mit der Wettkampfpraxis gewinnt er die nötige Sicherheit, ähnlich wie Schieber letztes Jahr.

    Ein guter Start wäre sicher für das Zusammenwachsen der Mannschaft viel wert, ein Startsieg wäre schon mal schön.

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  12. Juwe sagt:

    Wer ist eigentlich Okotie, hat er mal bei uns gespielt?

    Ich finde die Aufgabe Bielefeld, wurde überdurchschnittlich gut gelöst. Wenn man heißt es immer, wenn danach lamentiert wird ‘hätte könnte würde’ zählen einfach nicht. Also zählt es auch nicht wenn wir gewinnen und das haben wir mit 5:1 auswärts doch recht deutlich. Nicht ‘hätte, könnten, würden’ sondern haben!

    Die gesammte Vorbereitung schien überdurchschnittlich zufriedenstellend gelaufen zu sein und mit dem Selbstvertrauen kann man nun jetzt in die neue Bundesligarunde starten! wobei 1 Punkt in Berlin schon ein gelungener Start wäre aber eine unglückliche Niederlage auch nicht gleich wieder alles in Frage stellen sollte!

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  13. Optimist sagt:

    Armin: Simmons scheint ähnlich souverän wie letztes Jahr, trotzdem wünsche ich mir den giftigen und laufstarken Cohen neben ihm. Dieser schafft mit seiner Aggresivität und seinem Pressing oft die Situationen die Simmons dann mit seiner Routine zum Ballgewinn nutzen kann. Hegeler UND Feulner sind mir aktuell zu “verspielt”, zu wenig kämpferisch eingestellt für unser Spiel.
    Und Pekhardt braucht vielleicht doch noch etwas Zeit um sich an die Liga zu gewöhnen, ich glaube er ist noch nicht ganz soweit, ich hoffe mit der Wettkampfpraxis gewinnt er die nötige Sicherheit, ähnlich wie Schieber letztes Jahr.

    Ich denke, die Variante Hegeler statt Cohen war auch spielbezogen zu sehen, weil man gegen kompakte Teams eher spielerische Elemente braucht, um durchzukommen. Bei eigener defensiverer Spielweise, wie vielleicht schon in Berlin, ist Cohen sicher wieder höher im Kurs.

    Bei Pekhart habe ich mich sehr gefreut, dass ihm gleich ein Pflichtspieltor gelungen ist, das dürfte bei der Eingewöhnung besser helfen als etliche Trainingseinheiten, weil das einfach unbezahlbar für das Selbstvertrauen ist.

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  14. Max sagt:

    Sorry dass ichs so sage, aber Mario Basler ist ein Vollidiot

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  15. Bertl sagt:

    War mir klar das sich unsere Tresenfreunde auch nochmal mit dem Pokalspiel befassen. ;-)
    Wie immer klasse geschrieben “Sir” belschanov, auch Deine Meinung über Christian Eigler, bzw. die von Woschdsubbn, teile ich voll und ganz.
    Alexander Esswein ist ein großes Talent keine Frage, aber die Reife eines Eigler´s hat er noch lange nicht.

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  16. oliisoaho sagt:

    die tresengschichten gehörn in ein buch sag ich als holzmedienliebhaber!ganz den aberglauben kann ich nicht abschwören,vor 4 jahren hat der club auch seine pflicht erfüllt und der kader war o.k.jetzt die herrausforderung gemeistert und der kader ist klug gebaut.ganz das bauchgrummeln wird der clubberer nicht los…lasst die liga beginnen!

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