Trainer fragen statt Trainerfragen
Es waren gerade gute 30 Minuten gespielt als der Moderator die Statistik bemühte: “Alle 18 Sekunden ein Fehlpass”. Abstiegsk(r)ampf hatte da gerade eine neue Qualität nach unten erreicht, präsentiert vom FC Augsburg und dem 1. FC Nürnberg. Und Augsburg war da noch die deutlich bessere Mannschaft – unter den Blinden ist der Einäugige der König. Aus rein sportlichen Gesichtspunkten war es kaum zumutbar weiter den Bewegtbildern zuzusehen, der Respekt galt allen vor Ort, die dafür noch Geld und Zeit investiert hatten und ihren Sonntagnachmittag geopfert. “Wieder einmal eine 3/4 Stunde des Lebens verschwendet”, so die Bilanz der Fans zur Halbzeit.
Man hat ja schon viel gesehen und erlebt, aber was vor allem der FCN in Halbzeit 1 anbot, hatte mit Fußball-”Spiel” wenig gemein. Feulner selbstkritisch sah das Problem in den zweiten Bällen, aber korrekt muss es heißen, dass der FCN ein Problem mit Bällen jeder Art hatte – ob bei sich oder dem Gegner. Meinte man, das Hertha-Spiel am Vortag gegen Stuttgart sei ein Tiefpunkt der Saison gewesen, so arbeitete man hart daran, das Niveau noch zu unterbieten. Der einzige Unterschied wohl: Im Gegensatz zu Ottl sah Frantz nicht Rot und Augsburg ist eben nicht Stuttgart und konnte mit der Situation wie bereits mehrfach in der Saison angedeutet wenig anfangen. Nach den Eindrücken nach 45 Minuten musste klar festgestellt werden: Wären die ersten Spiele der Rückrunde das Maß der Dinge, würden Hertha, der Club und der FCA absteigen – und letztere nur deshalb, weil man nicht mal gegen den Club in der Verfassung ein Tor zustande bringt.
Dass am Ende des Sonntagsausflugs der “Shitstorm” der Fans noch halbwegs im Rahmen blieb war vor allem dem Ergebnis zu verdanken, das sich mit 0:0 noch als irgendwie erträglich gestaltete, und eine zweite Halbzeit, die - wir werden uns vor dem Begriff “versöhnte” hüten! - halbwegs besänftigte. Immerhin neutralisierte man sich jetzt gegenseitig endgültig und brachte mal 1 von 2 Pässen an den Mitspieler und hatte sogar sowas wie 2-3 Chancen. Dass am Ende Esswein sogar noch den Sieg auf dem Fuß hat, ist dann typisch Fußball, dass er die Chance dann versiebte, typisch “Esswein” oder eben typisch “Club”.
Was in aller Welt ist los mit dem Club? Der FCN hat den Abstiegskampf offenbar angenommen, allerdings in falscher Hinsicht! Man präsentiert sich nun nämlich wirklich wie ein Abstiegskandidat und zeigt signifikante Indikatoren für eine drohendes bevorstehendes Chaos wie in den “besten” Zeiten. Von Hauskrach ist zu lesen und war bereits in den Worten von Kapitän Schäfer unschwer auszumachen – erklärte aber einiges der Aufstellung. Hatte es gerade noch heftige Trainerschelte an den Beteiligten des Grottenkicks im Testspiel gegen Unterhaching gegeben, bei denen (Ausnahme Innenverteidigung) Hecking alle in der Pflicht sah, liefen einige der gerade gescholtenen zur Verwunderung von Fans, Medien und offenbar auch einigen in der Mannschaft in der Startelf auf. Entsprechend sah das Spiel auch aus, denn die gerade noch Gescholtenen belegten, warum es gegen Unterhaching mit Ach und Krach zu einem 1:0 reichte.
Hecking sah offenbar es von Nöten, einige Spieler aus disziplinarischen Gründen eine Denkpause zu geben, auch wenn dies bezeichnenderweise der komplette Rest der Kreativabteilung (so man das so sagen konnte bisher) war. Dass dies berechtigt war, daran ließ der Kapitän kein Zweifel, wertete es gar als “wichtiges Zeichen für die Mannschaft”. Sowas ging dann schon auch mal unter “Riß durch die Mannschaft” durch. Andere würden sagen, dass Hecking offenbar die Autorität fehlt, wenn er zu solchen Maßnahmen greifen muss, dann aber nicht mal so konsequent ist, die so bedachten auch wirklich zu Hause zu lassen, ja ihnen am Ende sogar noch Einsatzzeiten zu geben – beinahe sogar auch noch ‘mit Erfolg’.
Die Hinrunde war nicht gut, aber dies war erklärbar. Die Rückrunde aber lässt nun eine bittere Wahrheit offenbaren: Die Verletzten verletzen sich wieder oder sind weit davon entfernt helfen zu können, die Rekonvaleszenten kommen nicht in Tritt, die junge Garde stagniert und die Talente setzen nicht zum Sprung an. Hecking experimentiert mit Formationen und Aufstellungen am lebenden Objekt und findet keine tragfähige Basis – schon mehrfach musste er selbst in der Halbzeit nahezu alles neu justieren um das Spiel wenigstens etwas wieder in Griff zu bekommen. Gebracht hat es wenig. Mit Ausnahme gegen die derzeit noch desaströseren Berliner gelangen mit gutem Willen einige Halbzeiten ‘ordentlich’, eine Spielkultur ist nicht erkennbar, einzig die stabile Innenverteidigung mit Schäfer, Maroh und Wollscheid sowie den Standards von Hlousek sind derzeit das Faustpfand für ein Überleben im Abstiegskampf.
Was kommt, war wahrlich nicht überraschend – in den Fanforen und Kommentaren wird sie gestellt, weil sie an den Stellen immer gestellt wird: Die Trainerfrage. Aber dies sollte man sich gut überlegen. Sehr sehr gut überlegen. Was manche schon gern mal lapidar als eben übliche Mechanismen der Branche abtun und schon auf den frisch-frech-unkonventionellen Stanislawski schielen, der auch gern mal den Zampano mimt, wäre nämlich in der Summe die Bankrotterklärung einer Idee.
Dieser Weg wird kein leichter sein
Dieser Weg wird steinig und schwer
Nicht mit vielen wirst du dir einig sein
Doch dieser Leben bietet so viel mehr
Als Hecking in Nürnberg antrat wusste er was auf ihn zukommt und er sagte dazu Ja. Als er am Höhepunkt ankam und man den Club schon feierte als Jungbrunnen und andere Vereine an ihm Sympathien bekundete, sagte Hecking zum Club Ja. Als er den Kelch der Wahrheit zur Neige trinken musste, als man tatsächlich, wie von Anfang an im Kurs vorgegeben, zur Konsolidierung zu Abgängen von Spielern wie Gündogan oder Wollscheid sein Ok gegen musste, als klar wurde, dass man Spieler wie Ekici oder Schieber weder halten kann noch sie dazu bewegen ‘könnte’, sagte Hecking Ja zum Club. Und als in der Vorrunde gleich serienmäßig Spieler in den Krankenstand gingen und alle vollstes Verständnis dafür gehabt hätten, hätte Hecking nun nach Aufgabe des Kurses gerufen und die Ersatzbänke der Ligen zu überteuerten Preisen geplündert, auch da sagte Hecking Ja – Ja zu seinem Kader, Ja zum Kurs, Ja zum 1. FC Nürnberg. Hecking hat es verdient dieses Vertrauen zurückzubekommen, “wenn der Wind das Meer aufbraust”. Daher ein klares NEIN zu einer Trainerdiskussion, sondern ein klares Ja zu Dieter Hecking und zum eingeschlagenen Kurs.
Das bedeutet aber wahrlich kein Ja zum gezeigten Fußball! Und es muss auch erlaubt sein dem Trainer Fragen zu stellen! Es sind zwei paar Stiefel den Trainer zu hinterfragen, ja ihn auch zu kritisieren, oder ihn deswegen gleich ‘in Frage’ zu stellen. Leider fehlt oft in der Fandiskussion diese Möglichkeit der Differenzierung. Wer kritisiert ist gleich der Stuhlsäger, wer eine Trainerdiskussion als aktuell falsch findet redet angeblich gleich alles schön. Eine Trainerdiskussion ist derzeit schlicht falsch, aus verschiedenen Gründen (die sich aber auch ändern können, je nach weiteren Verlauf), dennoch sind einige Entscheidungen von Hecking in letzter Zeit fragwürdig. Die Aufstellung bspw. am Sonntag, die zunehmenden Probleme in der Mannschaft, das Festhalten an Spielern, während andere keine Chance mehr bekommen, die zuletzt häufiger notwendigen Korrekturen an Aufstellung, Einstellung und Taktik zur Halbzeit. Hecking wird sich unangenehme Fragen stellen lassen müssen, auch zur verpassten Chance auf Verstärkung des Kaders (im Bereich Sturm/Offensives Mittelfeld) im Winter und zur Nibelungentreue zu seinen Spielern, zu denen er jetzt, nur wenige Wochen später, teilweise auf Distanz geht – solche Charakterfragen stellen sich in der Regel ja nicht von Heute auf Morgen.
Hecking sagte vor dem Spiel, dass man nun nicht von Spieltag zu Spieltag die Saison neu bewerten werde, dies kann man für den Stand in Sachen Trainerdiskussion, die man zumindest ansprechen muss, nicht sagen. Heute sollte man mit Blick auf das Ganze von einer Trainerdiskussion unbedingt Abstand nehmen, sollten aber die Spiele gegen Köln, Bremen und Mönchengladbach ähnlich spielerisch schlecht und dazu erfolglos verlaufen, werden die Kritiker sicher lauter werden und mehr Gehör finden, auch in den Medien. Aber dazu muss es ja nicht kommen …
Gute Zusammenfassung der jetzigen Situation.
Ich bin auch der Meinung, dass Hecking ein sehr guter Trainer ist. Allerdings muss man die Frage stellen, ob er die Manschaft erreicht. Wenn man sieht, dass zur Zeit nur 20-45 Minuten wirklicher Fußball gespielt wird. Die restlichen Minuten sindgeprägt von planlosen Fehlpässen oder vorgeführt werden durch die gegnerische Manschaft! Deshalb muss sich schleunigst die Einstellung der Manschaft, oder die Herangehensweise des Trainer an Spiel und Manschaft, ändern und wieder Fußball gespielt werden. Und dieser Fußball soll bitte von einer Manschaft gespielt werden, die einen Dieter Hecking als Trainer hat!
Stephan(Zitieren) (Antworten)
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Skibbe wäre frei
Optimist(Zitieren) (Antworten)
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Guter Artikel. Aber sorry, ich weiß nicht mehr weiter, meine Glaskugel wurde mir just in dem Moment als ich die Lottozahlen…anyway:
- Wird wirklich garantiert alles besser mit DIESEM Personal, wenn man den Trainer austauscht?
Andererseits:
- Eine Mitverantwortung für DIESES Personal hat der Trainer.
- Irgendein “System” ist nicht erkennbar. Liegt es am Personal oder am Trainerstab? Keine Ahnung
Wie gesagt, ich weiß nicht weiter, tendiere aber insgesamt zu einem PRO-Hecking.
Ich bin mir aber sehr sicher: Mit der Leistung aus dem Augsburgspiel verlieren wir:
- gegen Köln daheim
- in Bremen sowieso
- und daheim gegen Gladbach erst recht
Vielleicht machen wir es der Borussia nach? Letzte Saison fast sicherer Abstieg, dann gerade noch Relegation und diese Saison fast Meister, alles mit einem Trainer.
Meine Herren, was haben wir nur getan, daß wir Fans dieser Mannschaft sein müssen? Das “Fußball” vor “Mannschaft” habe ich absichtlich weggelassen.
Woschdsubbn(Zitieren) (Antworten)
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Klasse Text, Alexander.
Es liegt ein Hauch von Verwirrung über den Vorgängen um den Valznerweiher.
Die dazu passende Pressemeldung könnte man aus einem Film “leihen”:
“Also ich wollte sagen, dass etwa zu dieser Zeit die Verwirrung durch die ähm… und die Verwirrung wird all jene verwirren, die nicht wissen; niemand wird wirklich genau wissen, wo diese kleinen Dinge zu finden sind, die verknüpft sind mit einer Art von Handarbeitszeug, das durch die Verknüpfung verknüpft ist; und zu der Zeit soll ein Freund seines Freundes Hammer verlieren und die Jungen sollen nicht wissen, wo die Dinge die jene Väter erst um 8 Uhr am vorhergehenden Abend dorthin gelegt hatten, kurz vor Glockenschlag.”
Teo(Zitieren) (Antworten)
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Ich behaupte mal, viel besser wird es vermutlich nicht mehr und unter einem neuen Trainer halte ich einen völligen Zusammenbruch für wahrscheinlicher als eine Leistungsexplosion.
Man hätte in der Winterpause einfach personalmäßig besser nachlegen sollen. Balitsch und Hlousek ist o.k., aber zu wenig.
Jetzt hilft nur noch Ruhe bewahren, Augen zu und durch.
BSE08(Zitieren) (Antworten)
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Kein Handeln ist “alternativlos”, auch wenn uns das die Politik gern vermitteln würde. Auch Hecking und Bader hatten Alternativen – vor dieser Saison, vor der letzten. Sie haben einen Kurs, wägen ab, treffen Entscheidungen.
Soll man einen Mann, der schon x richtig gute Entscheidungen für den Club gefällt hat, Entscheidungen, die einen die Haut gerettet haben (sportlich wie finanziell), nach 2-3 fragwürdigen den Laufpass geben? Würde man das vernünftigerweise tun? Oder hoffen, dass bald die nächsten 10 guten kommen?
Vielleicht hat man diese Saison weniger ‘gute’ Entscheidungen getroffen, oder solche, die sich in Anbetracht des Verlaufs, der sich nicht als einfach erweist, nicht als ‘gut’ bisher darstellen – aber selbst das wird man sehen müssen, denn abrechnen tut man am Ende.
Sicher kann noch der Punkt kommen, wo man auch durch einen Trainerwechsel einen Impuls bringen kann. Aber doch bitte als “ultima ratio”, als wirklich letztes Mittel, wenn davor alle anderen nicht funktioniert haben. Sowas ist immer vabanque – es ist Chance und hohes Risiko zugleich. Und Soweit sind wir doch lange noch nicht, erst Recht nicht mit 4 Punkten Vorsprung vor dem Relegationsplatz.
Alexander | Clubfans United(Zitieren) (Antworten)
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Also rein faktisch stehen wir doch gar nicht so schlecht da.. vier Punkte in der Rückrunde, Platz 12 in der Rückrundentabelle.. Der Glubb hat in der Rückrunde auf alle hinter ihm platzierten Mannschaften Punke gut gemacht (Freiburg nur Torverhältnis) plus Köln und Hoffenheim… Der Abstand zum Relegationsplatz ist von zwei auf vier Punkte gestiegen… Das einzige was man verpasst hat ist sich abzusetzen, aber auch das wäre keine Garantie für den Abschied aus dem Abstiegskampf…
Natürlich darf man sich auf diesen Daten nicht ausruhen.. Aber es zeigt auch, dass es den anderen Mannschaften, die mit unten drin stehen nicht besser geht…
Kaiserslautern fehlt übrigens in der Aufstellung der Absteiger nach Rückrundenleistungen…
sneck(Zitieren) (Antworten)
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Ach ja, man wird richtig wehmütig, wenn man den Blick nach rechts unten senkt (This week last year)…
BSE08(Zitieren) (Antworten)
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Ja, ein überzeugender Auftritt gegen die Bankfurter war das damals
Und heute, da spricht ein Kicker-Zitat Bände:
So wie sich das Team am Sonntag präsentierte, wird der Klassenerhalt für den Rekordabsteiger alles andere als ein Selbstläufer.
Woschdsubbn(Zitieren) (Antworten)
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Aha, jetzt darf an also doch den “Trainer fragen”, ohne gleich des Mobbings bezichtigt zu werden.
Ich habe mir gestern auch sehr verwundert die Augen gerieben, als ich die Aufstellung gesehen habe. Da wird dann ausgerechnet auf die gescholtene Elf vom Grottentestkick gegen Unterhaching zurückgegriffen, um einigen anderen Spielern mal ein bisschen Zeit zum Nachdenken zu geben und ihnen zu zeigen, dass sie keinesfalls eine Stammplatzgarantie haben. Gut so, genau so habe ich mir das vorgestellt.
Frage 1: Warum nicht früher?
Ich bin keinesfalls der Meinung, dass Hegeler ein schlechter Fußballspieler ist, wer das so interpretiert hat, hat mich gründlich missverstanden. Ich war lediglich der Meinung, dass er mal eine Bankpause braucht, um sich auf das zu besinnen, was derzeit beim Club gebraucht wird.
Frage 2: Warum wird dann ausgerechnet der, der beim Grottentestkick als einziger getroffen hat, nicht berücksichtigt?
Auch diese Frage wird ja wohl erlaubt sein und drängt sich mMn förmlich auf. Ein schlechteres Offensivspiel als in HZ1 ist wohl kaum noch vorstellbar, egal mit welchem Personal.
Claus(Zitieren) (Antworten)
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Vom Grundsatz her gesehen ist diese Analyse so ziemlich auf den Punkt, aber… ein infragestellen des Trainers muss zusätzlich zur -berechtigten- Kritik erlaubt sein, auch ohne das man sich ob seiner konträren Meinung nach dem Muster -Schei…sse reden- ausgesetzt fühlen muss. Immerhin sind wir alle leidgeprüfte Fans, die selbst den Gewalteinbruch Regionalliga “überlebt” haben und entsprechend dünnhäutig veranlagt sind. Zum Thema Hecking sehe ich ganz explizit kein Vorwärtskommen. Weder in der Taktischen Umsetzung, schon gar nicht in Bezug der personellen Zusammensetzung. So lässt sich sicher treffend streiten, weshalb ein Hlousek (Mittelfeldspieler) gegen Augsburg in der Abwehr spielte (dort reihenweise überlaufen wurde) währenddessen Chandler(Abwehrspieler) im Mittelfeld “herumturnen” musste. Ein Angriffssystem, der durch Pekhart als Nichtangriffspakt mutierte lässt ebenso tief blicken, wie das anfängliche verzichten von Esswein. Aber klar, es wird dann gern auf innerbetrieblichen Störungen herum geritten, welche den Trainer dazu veranlassten vermeintliche Stärke zu zeigen und die vermeintlichen “Störenfriede” als statuierte Exempel abzustrafen. Die Frage allerdings muss erlaubt sein, zu fragen, ob dieses Abstrafen in der derzeitigen Situation der richtige Glücksgriff war, im Wissen, das in der Mannschaft insgesamt keine Kontinuität herrscht. Das teils Lustlose, orientierungslose Traben der “Mannschaft in Halbzeit 1 hat deutlich gezeigt, das diese Mannschaft Blutleer scheint. Ohne Antrieb, ohne Motivation. Ohne Willen? Der Trainer ist für die Motivation aber ebenso zuständig, wie für Taktik und Kaderzusammenstellung. Hier sehe ich allerdings Schwächen, die an seine Zeit in Hannover erinnern. Gut, wir sind nicht Hannover, aber es ist durchaus erkennbar, das es gewisse Parallelen gibt, die den Trainer einzuholen scheinen. Nach einem Geniestreich mit Teilnahme am UEFA- Cup folgte 2009 das Zerwürfnis. Interner Streit, der Rückhalt der Mannschaft war letztendlich aufgebaraucht, Hecking erreichte die Truppe nicht mehr. Jetzt und hier ist es ähnlich. Bisher durfte man immer von Harmonie im Team ausgehen. Aber dem scheint nicht (mehr) so. An was das liegt? Weil man diversen Spielern nachsagt, in diversen Szeneclubs mehr Gas zu geben, als im Training? Weil die scheibchenweise Demontage z.B. von Cohen die Mannschaft entzweit? Gründe mag es viele geben, vielleicht liegt es sogar daran, weil die ehemaligen Leistungsträger wie Pinola oder Eigler entweder Dauerverletzt oder ausser Form sind. Es ist kein Häuptling mehr am Platz, nur Squaws, die in ihrem Wigwam sitzen und auf Indianer warten. Der Trainer ist hier gefragt. Aber es kommt nichts, ausser Woche für Woche Durchhalteparolen. Ich darf darauf hinweisen, auch wenn es keiner wirklich hören will: Wir haben 4 Punkte Vorsprung auf den Rele- Platz. Wir haben Köln (H); Bremen (A); Gladbach (H) und Mainz (A) vor der Brust. Es wird nicht leichter, zumal dies allemt Spiele sind, die gehörig in die Hose gehen können. Ich denke, das die Kritik an Hecking durchaus gerechtfertigt ist, ebenso das Hinterfragen seiner Arbeit. Dazu gehört aber auch, die Frage stellen zu können, ob Hecking es noch kann. Aber… ich will Stanislawski in Nürnberg nicht sehen. Weil ich nicht daran glaube, das er den Club weiterbringen könnte. Wohldem, es gibt, im Falle einer Trennung von Hecking noch immer gute Trainer, die mit Perspektive für den Club arbeiten könnten. Nur ist eine Namensdiskussion derzeit noch nicht angesagt, was sich aber bei einer möglichen Niederlage gegen Köln schnell ändern kann. Und muss!
Glubberer 63(Zitieren) (Antworten)
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Infrage stellen sollte man den Trainer (noch) nicht. Anee ich hätte da auch ein paar Fragen an ihn:
Warum wird die bis zum spiel gegen Augsburg an Spielern wie Eigler oder Hegeler festgehalten. Beide haben zusammen weniger km auf der Uhr als der Torwart.
Warum schafft es der Club nicht mehr das Spiel in die breite zu ziehen? Alle offensiven Mittelfeldspieler orientieren sich zu sehr in die Mitte, ohne Anspielbar zu sein.
Warum wechselt er Hegler für Peckart?
Warum sitzt der einzige Vollgasspieler (Cohen) so oft auf der Bank?
Warum kann die Mannschaft immer diese zwei Gesichter zeigen? 1. Vs. 2. Halbzeit gegen Hannover, oder Dortmund- Vs. Augsburgspiel.
ElectricMaxxx(Zitieren) (Antworten)
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Da ist sie wieder, die Verwirrung.
Schwarzes Loch oder fehlende Breite?
Eigler gut oder nicht?
Hegeler rein oder raus.
DH nicht in Frage stellen oder mit (noch) vor dem nicht?
Jeder weiß es anders besser.
Wird Zeit für den Glockenschlag:
3 Punkte gegen Köln.
Teo(Zitieren) (Antworten)
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der autor dürfte meine meinung kennen, zumindest erkenne ich im ersten teil des artikels einige meiner punkte wieder.
(die sind in einem anderem forum detailliert nachzulesen, kurz zusammengefasst: wenn sich ein trainer nach 21 spieltagen nicht sicher ist welches system er sielen lassen soll, keine erste mannschaft gefunden hat, kein konzept zu sehen ist was bei ballbesitz vorgesehen ist, die kopfballstärkste bundesligamannschaft keine standards eintrainiert hat, nachwuchsspieler keine chance bekommen trotz durchwachsener leistungen anderer spieler und nun auch noch die mannschaft auseinder zu brechen scheint, dann halte ich es für legitim den trainer in frage zu stellen.)
ich will mich in erster linie zum zweiten teil dieses artikels äußern: für mich gibt es keinen weg des dieter hecking. für mich befinden wir uns immer noch auf dem weg auf den uns michael oenning nach dem abstieg geschickt hat, hecking ist nur der mann der in aus finanziellen gründen weiter zu gehen hat. auch ein hecking-nachfolger wäre gar nicht in der lage personell groß eine andere richtung vorzugeben.
zudem denke ich nicht, dass uns hecking die treue geschworen hat, sondern schlicht seinen vertrag erfüllt weil er ohnehin keine anderen angebote hatte. hätte ihm der hsv tatsächlich einen vertrag als oenning-nachfolger vorgelegt, dann würden wir diese diskussion gar nicht führen, weil er jetzt wieder in hannover wohnen und den hsv trainieren würde.
ich verstehe es einfach nicht, wieso hecking bei uns narrenfreiheit genießt, nur weil er letzte saison eine gute endplatzierung erreicht hat. so schwach wie die liga letztes jahr war und so glücklich einige ergebnisse während unseres laufs in der rückrunde waren, müsste eigentlich jedem klar sein, dass die wertigkeit dieser platzierung nicht besonders hoch ist. das erkennt man auch daran, wo unsere konkurrenten (freiburg, kaiserslautern, mainz) die saison abgeschlossen haben.
die aktuelle situation erinnert einfach stark daran, dass auch an oenning viel zu lange festgehalten hat, weil das ja unser “aufstiegstrainer” war. daran, dass auch dieser aufstieg mit ach und krach erfolgte obwohl wir mit abstand das höchste budget hatten, dachten die verteidiger des trainers damals auch nicht mehr zurück.
ich bin kein aktionist, ich möchte einfach nur, dass ein trainer am ist-zustand der mannschaft bewertet wird, und der ist derzeit nicht genügend. wenn unser trainer meyer, favre, hitzfeld oder lattek heißen würde, würde ich das selbe sagen. vergangenes darf keinerlei bedeutung haben.
eine entlassung ist natürlich immer auch eine frage der alternativen, einen stanislawski würde ich aber sofort nehmen, weil ich dem zutraue aus unserem sauhaufen tatsächlich wieder eine mannschaft zu formen. zudem schätze ich den so ein, dass der auch gegen augsburg gerne gewinnen wollen würde, und nicht schon von vorneherein auf ein 0:0 spielt…
xxandl(Zitieren) (Antworten)
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Was mich am meisten ärgert ist das man nicht erkennt das auch nur irgendetwas besser wird. Vor und nach jedem Spiel hören wir immer wieder die gleichen Aussagen vom Trainer und den Spielern. Ich habe selten eine Mannschaft gesehen die in der Spieleröffnung so unglaublich unpräzise und schlecht ist. Bei uns ist ein Angriff mit 5 Ballkontakten ja schon eine Seltenheit. Keine Ahnung was während der Woche so alles trainiert wird. Im Spiel können (oder wollen) Sie nichts umsetzten. Daher bin ich mir nicht sicher ob DH sich nicht abgenutzt hat.
Wenn man ehrlich ist, hat die Mannschaft im Jahr 2012 die Bundesliga nicht verdient!
Der Tobi(Zitieren) (Antworten)
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So spielen 2 Absteiger oder auch Not gegen Elend…
Da will man gar nicht mehr zusehen!
Frank(Zitieren) (Antworten)
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@xxandl:genau stanislawski…kann im pokal auch gegen fürth verlieren,wurde entlassen,weil im spiel seiner mannschaft die linie vermisst wurde,regte sich darüber auf ,das es seiner mannschaft an der einstellung fehlen würde…
hoffenheim liegt in der rückrundentabelle im übrigen hinter uns und das alles mit einem finanziell und spielerisch besser aufgestellten kader-wenn das kein klarer grund ist hecking durch ihn zu ersetzen ,fällt mir auch keiner mehr ein.
christian(Zitieren) (Antworten)
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@christian: hoffenheim hat einen furchtbaren kader-mix. die haben einige top-verdiener, die sich für stars halten weil sie vor 3 jahren mal einen pass über 5m angebracht haben und seither nichts gezeigt haben, und einige unfertige talente, die sie aus – so lustig es klingt – geldnot spielen lassen müssen, die qualitativ aber noch nicht mal bei uns im kader stehen würden.
die dortigen probleme waren unter rangnick zu sehen, die dortigen probleme waren unter pezzaiuoli zu sehen, sie waren unter stanislawski zu sehen und glaub mir, du wirst sie auch unter babbel weiter beobachten können.
bewerten sollte man stanislawski nach seiner arbeit auf st.pauli, denn der dortige kader entspricht mehr dem, was ihn auch bei uns erwarten würde. ausnahmekönner sehe ich bei uns nämlich auch keine, wenn man es aber schaffen würde, dass unsere nasen als geschlossenes team auflaufen, kratzen und beißen, dann wäre vieles möglich.
xxandl(Zitieren) (Antworten)
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Ich verstehe die ganze Aufregung nicht, selbst wenn nicht sehr schick gespielt wurde, aber 1 Punkt bei einem kampfstarken Gegner aus den unteren Tabellenregionen ist doch kein Grund dafür, dass eine halbe Revolution ausbricht. Erinnern wir uns doch mal, wie schwer sich der FC Bayern in Augsburg getan hat und Wolfsburg dort zu Null verloren hat, was ist denn an dem Unentschieden letzten Sonnntag so schlecht? Es war ein Abstiegs-Kampfspiel, wer da feinsten Fußall erwartet glaubt auch noch an den Osterhasen, aber hat von der Realität wenig Ahnung. Ich persönlich bin happy, dass wir dort nicht verloren haben und absolut am Leben sind, gefühlter Puls völlig in Ordnung.
Dass der Kader nicht so stark ist wie letztes Jahr hat man doch in der Hinrunde schon gesehen. Das sollte jetzt auch mal der ein oder andere kapieren.
Juwe(Zitieren) (Antworten)
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Es war ja nicht nur das Spiel letzten Sonntag so unglaublich schlecht…
Der Tobi(Zitieren) (Antworten)
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Friedrich Nitzsche philosophierte über die ewige Wiederkunft des Gleichen.
Wie oft stand unser Club in den letzten Jahren schon Anfang der Rückrunde mit ähnlich vielen Punkten oder noch mit viel weniger da? Oft genug, mir fehlt die Lust es zu zählen.
Wie viele kluge Meinungsäußerungen in den Foren gab es dazu, die genau wussten, woran es lag? Ich weiß es nicht, aber sicher liegt diese Zahl weit über dem, was ein Mensch überhaupt zählen kann.
Und was wussten diese Meinungsinhaber doch alles? Für jeden zu entlassenden Trainer waren dutzendweise Heilsbringer im Angebot. Mir fällt da immer Thomas von Heesen ein, der von sehr vielen als die neue Lichtgestalt angekündigt wurde, als Hans Meyer ein halbes Jahr nach dem Pokalsieg “die Mannschaft nicht mehr erreichte”. Als dann Thomas von Heesen das zustande gebracht hatte, was wir alle kennen, schrien diejenigen, die vorher einen anderen Fussballmessias bevorzugt hatten: kreuzigt den Sportdirektor! Desweilen hielten sich die Thomas-von-Heesen-Verfechter vornehm eine Zeit lang zurück – oder bashten einfach trotzdem auf den Sportdirektor ein, weil der ist ja ohnehin Schuld.
Und auch die angeführten Gründe für die Misere waren vielfältig wie heute: Mal muss Didavi spielen, mal ist er nicht bundesligatauglich, mal soll er links spielen, mal zentral und mal im Tor. Keine Meinung, die nicht schon vertreten wurde. Und immer hat es gerade daran gelegen, dass genau das Geforderte von dem “die Mannschaft nicht mehr erreichenden” Trainer nicht umgesetzt wurde.
Und alle diese Meinungsinhaber sagen, dass es ihr gutes Recht ist, zu kritisieren – und erwarten dass man sich inhaltlich konkret mit ihrer Meinung auseinandersetzt. Aber das ist natürlich bei der Menge der “durch das Dorf getriebenen Säue” kaum möglich, so dass die Inhaber der gegenteiligen Meinung nur relativ kleinlaut die Vorzüge des aktuellen Trainers und seiner Entscheidungen verteidigen können, worauf sie sofort als Ja-Sager und Obrigkeitshörige abgetan werden.
Und das werde auch diesmal nicht ändern können. Darum sage ich hier: “Ja zu Dieter Hecking”.
Ich bin zum Anhänger der Theorie von Nitzsche geworden. Denn egal ob wir den Trainer halten, einen neuen holen, Dieter Eckstein bis zum Saisonende Interimscoach wird oder wir mit einem Spielertrainer arbeiten – eines ist sicher: wir werden in nicht allzu ferner Zukunft wieder mal am Anfang einer Rückrunde stehen und nicht viel mehr als 20 Punkte haben. Und wir werden wieder auf mannigfaltige Art in den Foren erfahren, warum der dann aktuelle Trainer die Mannschaft nicht mehr erreicht, was er alles falsch gemacht hat und welch großartige moderne Trainer doch viel geeigneter wären als dieser und warum.
Ich kann es kaum noch erwarten.
Fabian(Zitieren) (Antworten)
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@Fabian: Großartig!
Alex(Zitieren) (Antworten)
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Wir waren letztes Jahr 6. in der Tabelle, wer daraus abgeleitet hat, wir etablieren uns jetzt wie selbstverständlich auf lange Sicht im oberen Tabellendrittel der Bundesliga, hat die Personalpolitik nicht verstanden. Hohe Kader Fluktuation und die Not Transferüberschüsse zu erzielen. An dem Punkt sind wir eben immer noch.
Ich habe auch den Eindruck, dass viele Gelder zurückgelegt werden und statt in die Mannschaft in das ehrgeizige Projekt des neuen Leistungszentrums fließen der Invest für die Zukunft. Soweit ich weiss hat der 1.FCN schon jetzt mit die meisten Jugendnationalspieler aller Bundesligavereine. Ich vermute, sonst hätte man schon anders nachgerüstet in der Winterpause. Das waren doch nur ganz zarte punktuelle Ergänzungen mit Fragezeichen und mit wenig Kapital. Ich denke man sollte das alles auch im Zusammenhang sehen.
Juwe(Zitieren) (Antworten)
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…was offenbar auch daran liegt, dass einige Spieler in puncto Leistungbereitschaft gehemmt sind. Heckings Missgelauntheit nach dem Testspiel gegen Unterhaching und sein durch Traingseindrücke bedingter Verzicht auf Hegeler, Didavi und Esswein in der Startformation des Augsburg-Spiels sprechen Bände.
Also: Erst mal mit den Spielern ins Gericht gehen, bevor man einen Trainerwechsel fordert! Ich glaube nicht, dass Esswein seinen Elfmeter im Augsburg-Spiel verwandelt hätte, wenn Stanislawski auf der FCN-Bank gesessen hätte.
belschanov(Zitieren) (Antworten)
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@belschanov:
das würde ich so nicht sagen. was nämlich auch ins auge sticht, ist, dass sich unter hecking keiner der spieler weiterentwickelt.
die fehler, die esswein macht, haben system. solche szenen wie gegen augsburg kann ich dir von esswein im wolfsburg-trikot zeigen, die kann ich dir von esswein im dresden-trikot zeigen und gab es auch im club-trikot schon zur genüge. gearbeitet wird aber offensichtlich nicht daran…
wenn ich daran denke was der reus für ein leichtgewicht und chancentod war und was der vorallem in den letzten 1,5 jahren unter favre für eine entwicklung genommen hat. wenn ich daran denke was für ein fauler socken hanke war, und nun kann er plötzlich die klose-rolle spielen…
man sieht SEHR gut welche trainer sich wirklich mit ihren spielern beschäftigen, wenn man sich objektiv einen überblick verschafft.
ich habe nicht das gefühl, dass bei uns einzelen gefördert werden, ich habe auch nicht das gefühl, dass die hochgelobte jugend eine chance bekommt, ich habe nicht das gefühl das wir spielzüge lernen und es sieht auch nicht so aus wie wenn wir standards hätten bei denen mehr als ein “hoher ball, irgendwer erwischt ihn schon” dahinter steckt.
allgemein muss man sagen: wer jetzt noch nicht kapiert hat, dass das nicht EIN spiel in augsburg war, in dem nichts funktioniert hat, sondern eine ganze saison ist, in der die mannschaft in jeder partie wirkt als wäre es das erste spiel nach der sommerpause, dem ist jeglicher fussballverstand abzusprechen.
JA, es gab im sommer schmerzhafte abgänge die zu einem qualitätsverlust geführt haben, aber dass ein halbes jahr lang NULL entwicklung in der mannschaft statt findet ist nicht normal.
xxandl(Zitieren) (Antworten)
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xxandl, klar kann man in der Phase alles erklären, was einen je störte, aber die Aussage, Hecking habe keinen Spieler “entwickelt”, ist doch ein Schmarrn. Angefangen bei Wollscheid, den er (zusammen mit dem Trainerstab, klar) aus dem Nichts gezogen hat (aussortiert in Saarbrücken) bis Chandler (aussortiert in Frankfurt) braucht man doch da gar nicht diskutieren. Dass es derzeit nicht läuft, das der Punkt.
Alexander | Clubfans United(Zitieren) (Antworten)
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chandler hat bis zur winterpause in der zweiten gespielt, außer dem wintertrainingslager hat der nie mit hecking trainiert… wollscheid und chandler sind beispiele dafür, dass unser scouting ganz gut funktionert, mehr sehe ich nicht darin.
aber sag mir, was ein wollscheid oder ein chandler heute besser machen als vor einem jahr. die waren beide die hinrunde über schlechter als in ihren ersten bundesliga-partien. auch bei anderen spielern kann ich keinerlei steigerung feststellen. die jungen setzt er nach vielversprechendem beginn nicht mehr ein, einen mak lobt er im sommer über den grünen klee, schmeißt ihn dann aber nach 2-3 schlechten spielen aus den kader, eigler darf dafür dann 15 schlechte spiele ohne konsequenezen machen.
hecking demontiert unsere jungen schrittweise, in dem er ihnen spieler wie bunjaku und frantz vorzieht, die beide augenscheinlich weit von einem zustand entfernt sind in dem sie uns helfen könnten.
hätten wir letzten winter keinen persnellen engpasse gehabt, würden wollscheid und chandler vermutlich heute noch in liga 4 spielen.
all meine kritikpunkte kann man in meinen postings aus dem september nachlesen, es hat sich seither weder beim club noch an meiner einstellung irgendwas geändert.
xxandl(Zitieren) (Antworten)
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eines möchte ich noch klarstellen: ich bin keiner der nach der anständigen letzten saison abgehoben ist und nun von europa träumt, ich bin lediglich der meinung, dass wir uns unter wert verkaufen.
auf kosten der offensive die defensive zu stärken mag uns in der liga gehalten haben, aber langfristig ist das keine strategie auf der man aufbauen kann. eine mannschaft zu entwickeln muss auch bedeuten sich mit ihr ändern zu können – das hat hecking noch bei keiner seiner stationen geschafft. nach einer erfolgreichen saison wo viele den nächsten schritt erwartet haben, kam immer der leistungsabfall. ein trainer der eine mannschaft vor dem abstieg retten kann muss noch lange kein trainer sein der eine mannschaft auf dauer im tabellen-mittelfeld platzieren kann.
zusätzlich bewegt man sich natürlich auf dünnem eis, wenn die spiele alle so furchtbar zum mitansehen sind, das machen die fans auch nur im erfolgsfall mit.
seit hecking bei uns trainer ist, kann man doch guten gewissens nach hause gehen sobald die mannschaft im rückstand liegt, da die mannschaft ohnehin nicht mehr in der lage ist etwas am ausgang der partie zu ändern…
xxandl(Zitieren) (Antworten)
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xxandl,
Ich möchte zumindest mal einen Punkt widerlegen, mir scheint aber Dein ganzes Gebäude reichlich wacklig:
Mak war nach der guten Sommer Vorbereitung erst mal verletzt und hat dann seine gute Form leider nicht mehr gefunden. Schon vergessen? Hecking dafür direkt oder indirekt verantwortlich zu machen halte ich für reichlich daneben….
Optimist(Zitieren) (Antworten)
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mak hat im pokal gut gespielt, war dann eine woche verletzt und hat damit den ligaauftakt verpasst, war aber im zweiten saisonspiel wieder von anfang an dabei. wenn die paar tage entscheidend für seine weitgehende nichtberücksichtigung sein sollen, dann weiß ich auch nicht mehr weiter…
mak ist jung und hat noch probleme mit dem konstanten abrufen seiner leistung, aber im grunde darf es keine zwei meinungen geben ob er oder eigler der bessere rechtsaußen ist. (in bielefeld und vorallem in mainz war er ja richtig gut) nur wird mak nach jeder schlechten leistung aus dem kader geworfen, eigler findet sich trotzdem wieder in der startelf, der eindruck der dadurch entsteht verunsichert mak selbstverständlich noch mehr. mit vertrauen wird man aus einem jungen spieler immer mehr rausbekommen als mit strafe…
xxandl(Zitieren) (Antworten)
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Hecking hat mal gesagt, niemand setze die taktischen Vorgaben so gut um wie Eigler. Das mag zwar weniger spektakulär wirken, ist aber offensichtlich das, was Hecking sehen will. Einer, der nur vorne rumturnt und für die Galerie spielt geht eben zu Lasten der Gesamtstabilität….
Optimist(Zitieren) (Antworten)
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Über Mak hat DH verbal den Stab gebrochen. Das ist Fakt. Und weiter?
Ich wundere mich hinsichtlich Spielerentwicklung auch darüber.
ABER ein Mak ist doch nicht der Nabel der Welt. Da ist DH näher dran, also vertraue ich darauf, dass es richtig ist.
Wenn man aber ein Ventil sucht, dann ist DH das leichteste Ziel.
Teo(Zitieren) (Antworten)
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Also das mit Mak muss man schon mal in der Historie sehen und ich versuche es mit Medienberichten:
19.4.11 Hecking betont, wie sehr er von Mak überzeugt ist
http://www.abendzeitung...a93d-43e1eb4e470d.html
7.12.11 Mak über Mak “Letztlich liegt es nur an mir, den Trainer mit meiner Leistung zu zwingen, mich aufzustellen. Und da ist noch viel zu tun…“
http://www.bild.de/spor...hin-21432622.bild.html
9.2.12 Mak nicht mehr erste Wahl. Warum, weiß er wahrscheinlich am besten.
http://www.nordbayern.d...ritte-zuruck-1.1840839
Zitat: “Mak, der schon mit 14 von Slovan Bratislava zu Manchester City gewechselt war, wird nicht mehr lange als Talent durchgehen, dem man aufgrund seines Alters vieles nachsieht. Nächsten Monat wird er 21. Und irgendwann heißt es auch für ihn, die Kurve zu kriegen, ansonsten droht ihm demnächst ein Umzug in eine andere Stadt. Dass sich Mak in einem Bild-Interview kurz vor Weihnachten auch noch beinahe um Kopf und Kragen geredet hätte („Mir fehlt da vielleicht ein bisschen die Leidenschaft im Training“), wird die Sportliche Führung ebenfalls vermerkt haben. Unter unprofessionell.”
Und das sind nur die Fetzen, die man von den Medien-Begleitern erhält – und ziemlich deutliche Eindrücke, die man sonst so nicht vermittelt bekommt. Alle Beobachter sprechen unisono davon, dass Mak dem Mak im Weg steht, nicht Hecking. Denke, da sollte man schon was von mitnehmen und nicht nur deswegen seine Meinung über Mak/Hecking revidieren, weil man halt meint, ohne wirklich nah dran zu sein, dass ein bisschen Vertrauen (wie auch immer das dann praktisch aussehen soll) und Spielpraxis einen Mak plötzlich aufblühen ließe.
Jeder in Nürnberg, einschließlich Hecking, würde einen Mak gern sehen, was man von einen Mak erhofft. Aber soll man 90 Minuten einen Mann mitschleppen, der sich sonst nicht an den taktischen Aufgaben beteiligt, nur um zu hoffen, dass er mal ein Dribbling durchbringt? Was ist das für eine Botschaft an die anderen?! Und genau das ist wohl das, was Schäfer so als “wichtiges Signal für die Mannschaft” sogar forderte! Wenn man die Spieler, die nicht einmal zeigen, dass sie WOLLEN, nur um ihr Talent willen alles durchgehen ließe, dann ist das der Anfang vom Ende eines Teamgeistes.
So jedenfalls stellt sich mir die Lage in der Gesamtsicht aus Pressezitaten und Eindrücken aus Spielen und Testspielen dar. Mag man anders sehen, finde ich ok. Aber man sollte gerade bei Mak schon weiter ausholen. Wer da eher einen Wießmeier oder Mendler mal fordert, den verstehe ich noch mehr, aber auch nur, weil einem da noch weniger Informationen zur Verfügung stehen.
Alexander | Clubfans United(Zitieren) (Antworten)
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xxandl,
du kommst von Esswein (der halt einfach kein Knipser ist, denn wenn er das auch noch wäre, würde er nie und nimmer beim Club spielen) über die “faule Socke” Hanke (der bestimmt die Nationalmannschaftsberufungen in der Lotterie gewann) zu Reus (der mehr Talent besitzt als 95% der BL-Spieler und man genau dieses auch schon vor Jahren sah), um dann mit Mak (den du ein paar Minuten siehst, DH aber täglich mehrere Stunden), den großen Hammer schwingend, Heckings Kopf zu fordern.
Naja, was soll man davon halten?
Moment, du beantwortest die Frage ganz allein:
Wer solche Verallgemeinerungen raushaut und sie wohl auch noch ernst meint, der qualifiziert sich maximal für ne mehr feucht als fröhliche Stammtischrunde.
Wer allen ernstes behauptet, dass in dieser Saison noch absolut gar nichts funktioniert hat, dass absolut jedes Spiel der größte Käse war, der möchte in meinen Augen nicht wirklich diskutieren, sondern malt sich die Realität wie er sie denn gern hätte und hält sich selbst in diesem Bild gefangen.
Norisfighter(Zitieren) (Antworten)
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Manchmal glaubt man ja fast, das sei hier ein nachgeholtes Tasmania-Forum. Haben nicht Bader/Hecking schon vor Wochen/Monaten gebetsmühlenartig wiederholt, daß es unter den gegebenen Umständen (Abgänge, Verletzten-Misere) nur darum gehen könne, diese Saison irgendwie zu überstehen? De facto ist der Club von Platz 16 genauso weit weg wie vom Mittelfeld-Nirwana. Also nahezu im Soll. Wenn man dann noch die eine oder andere merkwürdige Schiri-Entscheidung in Rechnung stellt (ich darf das – bin kein Spieler)… Was halt wirklich Kummer macht ist die mangel-, nein, die nicht vorhandene Chancenverwertung. Aber selbst das kann ich noch als “Seuche” werten. Gut möglich, dass ich im Wald pfeife und aus lauter Wut und Enttäuschung bereits längst in melancholische Apathie geflüchtet bin. Dennoch ist der Club (noch…) da, wo er sich vor der Saison selbst verortet hat: über dem Strich.
Markazero(Zitieren) (Antworten)
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Das ist zweifellos richtig, nur stellt sich doch die Frage: Wie lange noch? Das ist es doch, was uns als machtlose Zuschauer umtreibt. Mit den bisher in der Rückrunde gezeigten Leistungen braucht man gegen Gladbach, Bayern und Schalke doch gar nicht erst antreten, da riskiert man nur unnötige Verletzungen und bunte Karten. Die Rückrunde wird wohl (Extrapolation!) in etwa ein Spiegelbild der Hinrunde werden, wo man den Großteil der Punkte in der 1. Hälfte der Halbserie holte, bevor dann die “Großen” anstanden. Deswegen gibt es derzeit diese Nervosität unter den Fans, weil man jetzt schon gegen die “Kleinen” wichtige Punkte liegen lässt. Wenn dieser heute unglaublich anmutende Sieg in Bayerhausen nicht gewesen wäre, würden die Nerven jetzt bereits noch viel blanker liegen. Wenn nächsten Samstag zuhause gegen Köln wieder kein 3er zustande kommt, wird es viel lauter werden, auch im Blätterwald.
Claus(Zitieren) (Antworten)
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Ich hatte das ja schon mal vor einiger Zeit versucht zu formulieren und sehe mich auch bestätigt: Die Hoffnung macht vor allem, dass es mindestens 3 Mannschaften gibt, die noch schlechter sind. Wenn wir schon jammern, dass wir gegen die “Kleinen” nicht wie gewünscht punkten, dann die “Kleinen” doch erst Recht. Aus Sicht derer sind nämlich wir auch einer der “schlagbaren Gegner” und gegen die haben wir immerhin unseren Vorsprung bewahrt. Augsburg hatte dieses Jahr schon Freiburg, Hoffenheim, Lautern und den FCN – alles keine Spitzenteams und kein Sieg. Lautern hatte Köln und Augsburg – ohne Sieg und der Punkt gegen Werder war so fast wertlos. Hertha verlor gegen uns und den HSV und mimte da den Aufbaugegner – sonst auch kein Sieg. Einzig Freiburg hat (gg Augsburg) einmal dreifach punkten können, sonst auch gegen Mainz und Wolfsburg verloren, die auch beide keine Highflyer sind diese Saison.
So blöd es klingt: Da waren unsere 4 Zähler noch richtig gut gepunktet und bringt uns punktetechnisch auf Platz 10 der Rückrundentabelle (punktgleich mit Bremen, Stuttgart und eben Freiburg). Hertha hat 0 Punkte geholt, Lautern 2, Köln und Hoffenheim 3 (mit 3 Remis).
Wenn manche vorwerfen, man würde die Sache schönreden, dann stimmt das (siehe Artikel oben) nicht. Spielerisch ist das grausam, es gibt Probleme in der Mannschaft und im Spiel. Aber Fakt ist, dass wir auf Kurs sind. Warum sollen eigentlich plötzlich die Mannschaften hinter uns schlagartig einen Lauf kriegen und gegen wen? Und warum soll nicht dem Club so eine Leistung wie gegen Bayer mal wieder gelingen? Vier Punkte Vorsprung klingt nicht viel, aber die Mannschaften hinter uns haben den gleichen Punktdruckmesser laufen und machen maximal einen Punkt pro Spiel im Schnitt – ein Schnitt, der nun seit 21 Spieltagen Bestand hat. Ohne eine Leistungsexplosion braucht es als vier Spiele bei gleichzeitigen Nullnummern von uns, um den Rückstand aufzuholen.
Ja, es ist kein Ruhekissen. Ja, es sieht furchtbar aus. Ja, die Alarmglocken sind bei allen an.
Aber die Lage ist an sich besser als zu befürchten war.
Alexander | Clubfans United(Zitieren) (Antworten)
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Sehe ich ähnlich. Btw. hat auch Gladbach in Augsburg verloren. Das soll kein schön reden sein, aber was will man erwarten wenn zwei Mannschaften aus der unteren Tabellenregion aufeinander treffen und keiner der beiden verlieren will. Die vereiste Hälfte des Platzes in Augsburg hat dem Spiel der beiden Teams dann den Rest gegeben auch wenn das keine Entschuldigung ist. Ich sehe noch keinen Grund zur Panik, erwarte mir aber gegen Köln eine Reaktion.
Stefan – Clubfans United(Zitieren) (Antworten)
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Hier wird mit einer Vehemenz diskutiert, als wären wir schon punktemässig abgeschlagen auf Rang 18. Sind wir aber nicht, wir haben zwar schlechte Spiele abgeliefert aber wären mit einem guten Schiri z.b. in Hangover, wie dann auch in Augsburg mit einem Unentschieden heimgefahren. Gegen den BvB dürfen wir doch verlieren, da gehen ganz andere Mannschaften daheim unter (HSV 1:5, Freiburg 1:4)
Wenn Robby Mak ein unglaublicher Spieler wäre, dann hätten wir den doch damals gar nicht von Manchester bekommen können. Fakt ist: Er hats drauf, wie er schon diverse Male bewiesen hat (z.b. das Traumtor gegen Bankfurt fast genau vor einem Jahr von der Außenlinie, nachdem er sich den Ball erkämpft hat) wohl aber Probleme mit sich selbst und seiner Einstellung, wie er freimütig sogar in einem Interview zugibt. Hätte er die nicht, dann würde er wohl für uns auch unleistbar gewesen sein. So müssen wir Fans und eben auch der Trainer und die Mannschaft aber klar kommen, mit dem was wir haben und uns auch leisten können. Wir werden uns nie einen “todsicheren” Einkauf eines Starspielers leisten können.
Zum Thema Eigler: Er hat mE unglaublich an Athletik hinzugewonnen und vielleicht an Schnelligkeit verloren und ein Dribbler war er ja nie. Dafür kann er aber als Balleroberer glänzen und hat eine tolle Schußtechnik, wie er auch schon durch tolle Tore bewiesen hat (1:0 gegen Vizekusen, Ausgleichstor gegen die Dürerbilddiebe letztes Jahr, Siegtor gegen die Westvorstadt in der 2. Buli usw.). Auch er paßt zum Geldbeutel des Glubbs als guter Profi mit Stärken und Schwächen und wir können ihn uns auch leisten.
Es ist halt nicht einfach, einen Chandler oder einen Wollscheid jedes Jahr aus dem Hut zu zaubern, auch wenn ich denke, daß der Görtler bald der nächste aus der Erfolgsliste sein wird.
Auch ich habe Angst vor den nächsten Spielen, aber vielleicht schaffen wir es ja trotzdem, die Leistung gegen Leverkusen zu wiederholen und dann wenigstens teilweise und länger als 20 Minuten zu konservieren.
Gegen Köln gilt es jetzt! Es muss ein Dreier her, da die nächsten Spiele gegen Angst- oder auf dem Papier übermächtige Gegner anstehen. Wenn gegen Köln kein Sieg gelingt (das scheint einfach zu sein), dann müssen wir halt gegen Bremen und/oder Gladbach punkten (scheint schwierig zu sein).
Woschdsubbn(Zitieren) (Antworten)
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Mir ist hier zuviel ‘wenn’ und Schwarzmalerei enthalten, es interessiert doch vielmehr was ‘ist’.
Auch die Tabelle spiegelt nicht wieder was wäre wenn, sondern wieviel Punkte man hat und hier stehen wir unter schwierigen Bedingungen im Soll, und zwar
ein IST-Wert!. Professionell ist es, was man aus den Möglichkeiten macht und wir hatten mit riesen Verletzungsprobleme zu kämpfen, das besonders die Rückkehr der Verletzten nicht erschütterungsfrei von statten geht, muss doch auch jedem klar sein. Es bleibt daher holprig und dafür ist die Rückrunden Ausbeute bislang in Ordnung.
Noch ein wenig Küchenpsychologie, Enttäuschung kommt letztlich vom ‘Ende einer Täuschung’ also ich glaube hier leben einige im Wolkenkuckucksland und scheitern vielmehr an ihren persönlichen Erwartungen und sehen überhaupt nicht die Zusammenhänge.
Juwe(Zitieren) (Antworten)
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Hätten wir in Augsburg verloren, vielleicht dann sogar toll gespielt aber Pech gehabt, könnte ich die ganze Schwarzmalerei vielleicht verstehen. Aber wir stehen 4 Punkte über dem Strich und haben ein lösbares Heimspiel vor uns!
Juwe(Zitieren) (Antworten)
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Die letzte Ausfahrt “Trainerwechsel” ist die Winterpause. Danach kannst Du es vergessen. Zumindest beim Club.
Ich verfolge den Club jetzt seit 35 Jahren und habe mir gerade mal die Trainerliste angeschaut. Die letzte vergleichbare Situation, in welcher ein Trainerwechsel in der laufenden Rückrunde gut ging (wenn auch in ziemlich holperiger Manier) war vor über 30(!!) Jahren der Wechsel von Heese zu Popp/Hoffmann. Ansonsten ging das beim Club immer schief. Und wir haben es oft genug probiert.
Vermutlich sind wir deswegen auch Rekord-Absteiger.
BSE08(Zitieren) (Antworten)
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Das kann man egal wann vergessen, bzw. ist ja bei uns überhaupt kein Thema. Wie Hecking mit den Problemen die diese Saison einfach da sind, umgeht, nötigt sogar seinen Trainerkollegen hohen Respekt ab. Feulner oder Hegeler in der Not als RV spielen zu lassen, auf die Idee, wäre ich zb. nie gekommen und lt. Jürgen Klopp andere auch nicht, aber es hat funktioniert. Es gleicht zwar derzeit in der Tat einem Krisenmanagment, aber dafür sind auch objektive Gründe schuld. Wie Hecking mit all seiner Routine alles bewältigt und dabei im Ziel bleibt, finde ich schon ziemlich gut!
Juwe(Zitieren) (Antworten)
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So generell kann man das nicht sagen. Hecking für Oenning hat voll etwas bewegt und Meyer für Wolf war der Hammer!
Aber wie gesagt: Lezte Ausfahrt Winterpause. Deshalb kein Thema mehr für mich. Zumindest für diese Saison.
BSE08(Zitieren) (Antworten)
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Du hast da ein kleines aber wichtiges Detail übersehen. BSE08 schreibt die “laufende Rückrunde”, deine Beispiele waren Entlassungen IN der Winterpause. Ich sehe das so wie BSE08, wenn reagieren dann in der Winterpause um dem Neuen die Chance zu geben, erstmal die Mannschaft kennenzulernen. Und dann auf sie zurecht geschnitten seine Vorstellungen in der Vorbereitung einzutrainieren.
Und im Großen und Ganzen stellt sich die trainerfrage für mich sowieso noch nicht. Wir stehen ordentlich da in der Tabelle, und so schlecht die erste Halbzeit war, die Mannschaft hat immerhin eine gute zweite gespielt. Da habe ich zum ersten mal seit Wochen auch guten Fussball gesehen (das war spielerisch ansehnlicher als die ersten Minuten gg Dortmund zum Beispiel). Ich sehe die Mannschaft in einem Stabilisierungsprozess momentan. Die defensive Ordnung hat immer einigermassen gepasst in den letzten Spielen, und das Offensivspiel verbessert sich (hoffentlich) langsam, unter anderem durch zu alter Form findenen ehemals verletzer Spieler. Und so schwer man sich es vorstellen kann, die Mannschaft hat gezeigt dass sie auch im positiven Sinn unberechenbar ist. Der ein oder andere ungeplante Dreier wird sicher noch kommen!
bunteskanzler(Zitieren) (Antworten)
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Und was ich noch anmerken will – ich fand Heckings Aktion, die Offensivspieler nach schlechten Leistungen mal draussen zu lassen mutig und richtig. Ich sehe das nicht als Abnutzungserscheinung, sondern als autoritätsstiftende Warnung und Ansporn zugleich.
bunteskanzler(Zitieren) (Antworten)
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Na hier haben sich ja ein paar neue Schreiber eingefunden und einer, xandl, zeigt sich als sehr meinungsstark. Ich finde nicht dass man alles was er schreibt in Bausch und Bogen verneinen könnte, trotzdem sehe ich vieles durch eine zu negative Brille gesehen. Zumindest im defensiven Spiel zeigt sich unsere Mannschaft viel sicherer als in den Jahren unter Oening und von Heesen, ja auch ein aktueller Vergleich in der Liga zeigt zwischen Platz 10 und 18 haben nur zwei Mannschaften weniger Gegentore als wir. Das ist schon ein Hinweis wo eine Stärke von Hecking ist.
Diese Ausrichtung auf die Defensive bedingt halt häufig, wenn man keine Ausnahmekönner wie Gladbach oder Dortmund in seinen Reihen hat, dass das Spiel nach vorn leidet. Aber anders kann es für einen Verein wie den Club nicht gehen, wir können nie in eine Saison gehen mit der Einstellung, vorne machen wir immer ein Tor mehr als wir hinten bekommen, dafür sind Offensivspieler einfach zu teuer. Nein, das macht Hecking schon richtig, dass das Defensivspiel das wichtigste ist und bleiben muss, erst wenn das einigermaßen klappt, dann kann man auch an die Offensive denken.
Letztes Jahr hatten wir mit Gündogan, Ekici Schieber halt das Glück, dass da echte Könner waren, die noch dazu einen Lauf hatten, deshalb kam neben der defensiven Sicherheit ab und an auch spielerischer Glanz dazu. Dieses Jahr hatten wir mit unseren Neuzugängen halt leider nicht das Glück, dass die Defensive trotz einiger wichtiger Ausfälle, Schäfer, Pinola und der an einer Verletzung laboriernde Simons, trotzdem wieder stand ist sicher Heckings Verdienst.
Zum Thema Transfers, klar werden wir in den nächsten Jahren sicher niemals einen Spieler verpflichten können, der uns 100% sportlich weiterbringt, wir werden immer mit Risiko verpflichten, entweder junge Spieler, bei denen wir auf eine positive Entwicklung setzen oder Spieler im Herbst der Karriere (z.B. Galasek, Simons), die es noch einmal in einem neuen Land wissen wollen.
In beiden Fällen ist die Gefahr groß, dass der Plan nicht 100% aufgeht. Das ist leier unser Schicksal, sicher auch noch die nächsten Jahre. Da darf man nicht den Gedanken haben, dass sich das grundlegend ändert und wir 100%ige Transfers stemmen könnten, insofern darf man eben Bader und Hecking auch nicht jeden negativen Transfer anhängen, bzw. enttäuscht sein, wenn da Spieler dabei sind, die den Erwartungen nicht komplett gerecht werden. Allerdings sollte man vielleicht auch etwas mehr Geduld mitbringen, Reus hatte zu Beginn bei Gladbach auch nicht die Klasse und schon gar nicht die Torgefahr, die er heute hat.
Also einen Esswein nicht mit dem Reus von heute vergleichen, wenn überhaupt dann eben mit der ersten Saison in Gladbach.
Tatsache ist, wir stehen Mitten im Abstiegskampf und da wird man als Fan des FCN schon mal etwas nervös, dafür sind wir einfach zu oft abgestiegen. Tatsache ist aber auch, dass wir immer noch, bzw. wieder über dem Strich sind und einige weitere Mannschaften da unten auch nicht gefestigt wirken. Dass man denen nun plötzlich den sportlichen Durchmarsch zutraut, der eigenen Mannschaft aber gar nichts mehr, das verwundert dann doch.
Es ist eine Ehre Fan für diesen Verein zu sein, zeigen wir uns dieser Ehre würdig!
Armin(Zitieren) (Antworten)
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Genau, Armin. Aber bei mir heißt das immer:
“Es gibt viele Vereine, aber nur einen Club!”
Woschdsubbn(Zitieren) (Antworten)
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Esswein kommt aus Wolfsburg mit Bundesligaerfahrung, er musste nur irgendwann eine Schleife über die 3. Liga drehen.
Juwe(Zitieren) (Antworten)
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Ich glaube ohne Hecking würden wir vermutlich gerade um den Aufstieg in der II. Liga mit Fürth spielen. Es war fantastisch was er adhoc bewegt hat, als er die Mannschaft von Oenning übernommen hat und diese Saison befürchte ich, wären wir mit dem ein oder anderen Trainer bereits auf einem Abstiegsplatz und (das ist der Unterschied zu jetzt) in begründeter Panik. Wenn wir jedes Jahr Spieler aus dem Nichts zu Nationalspielern machen würden, wäre Hecking sowieso nicht mehr hier, das geht nicht jedes Jahr. Dazu eine immense Verletztenmisere und wirklich ein Schiedsrichter Malus, er führt bei allem sehr sehr gut durch die Krise.
Juwe(Zitieren) (Antworten)
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@armin: als hecking damals oenning ablöste, war es vollkommen richtig die defensive zu stärken, denn damals hatten wir hinten überhaupt keine struktur. auch in dieser saison haben wir natürlich einen kader, der auf die defensive stabilität ausgerichtet ist, das erklärt sich alleine schon dadurch, dass die defensive aus der vorsaison übernommen wurde während die ganze offensive neu ist.
was ich kritisiere, ist die tatsache, dass wir im spiel nach vorne absolut hilflos sind. wir haben diese saison nur zweimal nach rückstand noch gepunktet – einmal gegen furchtbar spielende mainzer, gegen die wir schon 2:0 geführt hatten, und gegen bremen, gegen die wir trotz 80 minuten überzahl nichts ausrichten konnten. (gut, der platz war schwierig zu spielen, was die bremer aber nicht davon abgehalten hat uns in unterzahl auszukontern)
ich verlange vom club keine wunderdinge und logischerweise auch kein offensivspektakel, aber ich würde mir wünschen, dass wir, wenn wir dazu gezwungen sind, zumindest einen ungefähren plan haben wie wir ein tor erzielen könnten. kaiserslautern und augsburg schießen auch sehr schwer tore, aber von denen sehe ich keine aufgabe, die laufen, kratzen und beißen bis zur letzten minute. die stehen mMn nur deswegen hinter uns, weil sie nominell deutlich schlechter besetzt sind als wir.
den esswein von heute habe ich natürlich nicht mit dem reus von heute verglichen, sondern mit dem reus im ersten jahr bei der borussia. das war der selbe chancentod, und es ist natürlich auch nicht anzunehmen, dass aus jedem spieler ein reus wird, aber an den wiederkehrenden fehlern kann man arbeiten. gerade wenn esswein der einzige ist der sich chancen erarbeiten kann, sollte man doch interesse daran haben, dass dieser vor dem tor mehrere optionen sieht und nicht blindlings drauf haut.
—
ich glaube nicht das wir absteigen, aber dieser glaube beruht darauf, dass die hertha, kaiserslautern, freiburg und augsburg schlechtere mannschaften haben als wir. wir machen es nur unnötig spannend.
xxandl(Zitieren) (Antworten)
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Wo ist denn eigentlich das Problem oder was machen wir spannend, die genannten Mannschaften sind doch hinter uns in der Tabelle?
Juwe(Zitieren) (Antworten)
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Lautern empfängt Gladbach
Augsburg muss nach Leverkusen
Freiburg empfängt die Batzis
Hertha empfängt Dortmund
Denke, die Mannschaften hinter uns haben vor dem Spieltag mehr Bammel als wir. Wenn uns ein Dreier gelingt, dann könnten es schon mal schnell 7 Punkte vor sein. Seht’s mal so!
Alexander | Clubfans United(Zitieren) (Antworten)
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mit der mannschaft wäre ein gesicherter mittelfeldplatz möglich, wir bemühen uns redlich hinten drin zu bleiben. der runden-auftakt mit hertha, augsburg und köln ist der wo wir punkten müssen. in der hinrunde haben wir aus den 3 spielen die hälfte all unserer punkte gemacht. alle punkte die wir jetzt hier nicht holen, müssen an anderer stelle geholt werden, und ehrlich gesagt weiß ich mit den zuletzt gezeigten leistungen nicht wie das funktionieren soll.
wenn man also zur nominell schwächsten mannschaft der liga fährt und von anfang an auf 0:0 spielt, dann frage ich mich ob man die zeichen der zeit verkennt. wenn wir jetzt gegen köln verlieren sollten (gott bewahre), dann sind wir aber MITTEN drin im abstiegskampf. mit der mannschaft da unten, die am wenigsten kämpft…
die aussage “es sind noch x spiele” ist völlig bedeutungslos wenn man die stärke des gegners nicht dementsprechend gewichtet.
xxandl(Zitieren) (Antworten)
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Für mich stecken in der Aussage zwei der drei größten Missverständnisse dieser Saison:
1. “dann sind wir aber MITTEN drin im abstiegskampf”
Denn: Wir sind(!) es vom 1. Spieltag an!
2. “mit der mannschaft wäre ein gesicherter mittelfeldplatz möglich”
Frage: Mit welcher Begründung? Alle Experten sahen uns im Abstiegskampf. Alle Indikatoren verwiesen auf Abstiegskampf (u.a. Marktwerte). Sogar unsere eigene sportliche Leitung sah uns im Abstiegskampf.
Genau weil diese beiden Punkte zwar brav zur Kenntnis genommen wurden, aber nicht wirklich akzeptiert, ist heute bei einigen Katzenjammer. Da wären wir wieder bei der Enttäuschung = Ende einer Täuschung.
Und den dritten Punkt reiche ich gern nach:
3. Wir hätten das in der Winterpause korrigieren können. (ohne Zitat)
Denn genau das konnten wir nicht – zumindest nicht mit unseren Mitteln im Rahmen des von den Mitgliedern, repräsentiert u.a. durch den Aufsichtsrat des FCN, getragenen Weg der Konsolidierung. Selbst wenn wir bspw. 2-3 Mio. investiert hätten, hätten wir doch keinen Spieler bekommen, der uns eine signifikante Qualitätssteigerung versprochen hätte. Natürlich hätte man es probieren können auf Biegen und Brechen, aber mehr als eine weitere Option auf ähnlichem Niveau wäre es dann auch nicht geworden (wenn man mal die allseits ungeliebten Leihen mal nicht in Betracht zieht). Man hat sich ja bemüht um Kiyotake bspw., aber der wollte nun mal nicht – noch nicht. Die Transferwerte, die heute gehandelt werden bei Spielern mit laufenden Verträgen, scheinen nicht bei allen durchgesickert zu sein. Bsp.: Ein Celozzi, um den man sich für den Sommer bemüht, wurde einst für 2,5 Mio. vom KSC zum VfB transferiert. Offensivspieler jenseits der Qualitäten eines Esswein und Didavi (beides aktuelle deutsche U-Nationalspieler) für unter 2 Mio.? Wovon träumen manche eigentlich so Nachts, frage ich mich manchmal. Natürlich findet man immer ein Beispiel, wo es mal klappte, unterschlägt dann aber die 99 Fahrkarten. Und der Club hatte in den letzten Jahren ziemlich viele Haupttreffer in der Lostrommel – man frage da mal nach in Frankfurt (in Sachen Chandler, aussortiert), Saarbrücken (in Sachen Wollscheid, aussortiert), Bremen (in Sachen Diekmeier, Verlängerung verpasst), Bochum (Gündogan), Schalke (Rakovsky) usw. usw. Der Club hat aktuell die meisten U-Nationalspieler nach Stuttgart im Unterbau, der nächste kommt von Schalke im Sommer.
Zu hohe Erwartungen in den Kader, falsche Hoffnungen in die Entwicklung und eine Fehleinschätzung des Transfermarkts – für mich ist das der Nährboden, auf dem die meiste Unzufriedenheit wächst.
Ja, ‘ich’ hätte trotzdem versucht was zu machen im Winter, aber dass es dann eine Lösung geworden wäre, die “sicher” weitergeholfen hätte, das kann doch keiner wirklich sagen. Es sind Entscheidungen, die immer Chancen und Risiken beinhalten. Wie locker manche davon ausgehen, man hätte sich aus dem Teich nur einen Prachtburschen angeln müssen, dann wäre alles gut, und daraus dann auch noch ein Versagen konstruieren, finde ich nicht in Ordnung.
Alexander | Clubfans United(Zitieren) (Antworten)
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Ich kann mich nur wiederholen: Vor einer Diskussion über die Fähigkeiten und Nicht-Fähigkeiten des Trainers sollte man über die Einstellung bzw. Nicht-Einstellung der Spieler sprechen. Es kann doch nicht sein, dass vor einen so wichtigen Spiel wie dem gegen Augsburg einige Spieler, die der Trainer für die Startformation vorgesehen hat, sich im Training so wenig bemühen, dass der Trainer gezwungen ist, sie durch Verbannung auf die Bank zu disziplinieren. Die Tatsache, dass es solche Stinkstiefel in der Mannschaft gibt, stimmt bedenklich. Wenn ich nicht so FCN-blöd im Kopf wäre, würde ich sagen: Macht euern Dreck alleene, ihr Vollpfeifen!
Ich bin aber FCN-blöd und mir graut’s jetzt schon vor dem Spiel gegen Köln und all dem, was in dieser Saison noch auf uns zukommt…
@BSE08:
Den Wechsel von Haan zu Entenmann im April 1991 hast du vergessen. Entenmann hat den Club damals vor der 2. Liga gerettet. Was aber nicht heißt, dass ich heute für eine Ablösung Heckings bin.
belschanov(Zitieren) (Antworten)
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Warum bitte graut es uns vor einem Spiel gegen Köln? Köln ist doch wohl alles andere als ein unschlagbarer Gegner und dieser Gegner fragt sich auch, warum er manchmal spielt wie ein Bademeister (ziemlich oft sogar) und ganz selten mal wie ein Weltmeister. Wir sind doch mit solchen Problemen mal so und mal so aufzutreten, nicht allein. Ich glaube in der Vergangenheit gab es oft Momente, in denen wir uns danach gesehnt hätten 4 Punkte vor dem Relegationsplatz zu liegen und ein lösbares Heimspiel vor der Brust. Diese Zutaten sollten eher Grund zur Euphorie sein. :-O
Juwe(Zitieren) (Antworten)
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Naja, er hat genau 12 Minuten Bundesligaerfahrung in Wolfsburg geniessen dürfen. Klar, er trainierte manchmal bei der “Ersten” mit, spielte aber fast durchgehend in der Regionalliga.
Ich denke er kann noch ein starker BL-Spieler werden.
Norisfighter(Zitieren) (Antworten)
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Alexander | Clubfans United,
Hervorragend arugmentiert und auf den Punkt gebracht. Das gibt eindeutig drei Sternchen und wird im Klassenbuch extra vermerkt!
Aber: Wir Franken haben das Jammern tief und fest in unserer Kultur verankert, aus dieser Haut kommen wir nicht raus. Wie war das mit dem fränkischen Dreikampf nochmal?
Wer gibt nicht wie ich freimütig zu, immer mal wieder gerne auf der wahren Tabelle nachzuschauen, wo wir denn in etwa stehen könnten, wenn manche Dinge korrekt verlaufen wären. Ui, Platz 9, Donnerwetter. Auch wenn das doch rein theoretischer Natur ist, stecken doch auch einige Sandkörnchen Wahrheit daran: Manche Spiele waren sehr knapp und gingen dann eben doch verloren oder unentschieden. Denkt doch nur an dieses dumme Auswärtsspiel in VWBurg oder die beiden Spiele gegen die Italiener der Liga (Zeitspiel schon ab der 30sten Minute, theatralische Schauspieleinlagen usw.) aus Hangover.
Solche Ergebnisse unterscheiden die Mannschaft dieser Saison von der Mannschaft in der letzten Saison. Damals war einfach mehr Glück durch/und Geschick im Spiel. Das fehlt diese Saison eben wieder. Wenn wir nur drin bleiben ist alles in Ordnung und waren wir heuer überhaupt schon direkt auf einem Abstiegsplatz notiert?
Woschdsubbn(Zitieren) (Antworten)
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zu punkt 1: kann man so sehen, je nachdem wie man den begriff abstiegskampf für sich definiert.
zu punkt 2: ich habe keine ahnung wie du zu diesem eindruck kommst, jede ernst zu nehmende sportredaktion in deutschland sah uns im mittelfeld, von der süddeutschen über spox, sportal und wie sie alle heißen. am schlechtesten reihte uns eurosport mit – dem aktuellen – rang 14. günther koch wird mit platz 12 zitiert, und so verblendet ist der normal auch nicht. von ARO, auch wenn er nichts mehr zu sagen hat, kamen ähnliche aussagen.
die leitung hat den möglichst frühzeitigen klassenerhalt als ziel ausgegeben, was bedeutet das platz 15 das absolute mindestziel ist, man sich aber selbst höher eingestuft haben dürfte.
zu punkt 3 kann ich nicht viel sagen, die neu-augsburger koo und moravek hätten uns zwar auch nicht schlecht zu gesicht gestanden, aber grundlegendes hätte sich auch durch 1-2 transfers nicht geändert. zudem halt ich die mannschaft ja für stark genug, wenngleich ich eben anders aufstellen würde als hecking.
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@belschanov: esswein konnte sich im interview nicht erklären warum er aus der mannschaft geflogen ist, beendete das interview dann aber mit “der trainer hat immer recht”. was hecking im trainig oft zu sehen glaubt weiß ich ohnehin nicht. chandler im pokal auf links weil er sich im training dort gut gemacht hat? kamavuaka gegen die bayern? vidosic als rechtsverteidiger gegen kaiserslautern?
auf mich macht es den eindruck, dass dieter hecking seine autorität über das wohl der mannschaft stellt, und schlussendlich die ja-sager am platz stehen. das ist übrigens der punkt, wegen dem sich balitsch und hecking in hannover gefetzt haben, könnte also noch spannend werden.
für die stimmung in der mannschaft halte ich übrigens schon den trainer verantwortlich, denn wenn der seine liebinge trotz überschaubarer leistungen immer wieder ran lässt, ist klar, dass sich die nicht berücksichtigten anfangen ihren teil zu ändern. generell scheint es um das vertrauen innerhalb der mannschaft nicht gut bestellt zu sein, denn auflaufen tun sie schon mit vollen hosen, und nach dem abpfiff kann sich dann plötzlich wieder keiner erklären warum man den so bescheiden gespielt habe…
xxandl(Zitieren) (Antworten)
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xxandl, klar kann man nun die Nuancen der Begrifflichkeiten abklären. Abstiegskampf ist für mich alles, was bis kurz vor Schluß nach möglichem Abstieg aussieht. Und da waren die Prognosen eigentlich genau so auch formuliert: Abstiegskampf ja, Abstieg nein. Was am Ende eben irgendwas im Mittelfeld bedeutet. Wir hatten das ja mal bisschen sondiert vor der Saison:
http://www.clubfans-uni...03/saisonchecks-check/
Und genau da verorte ich den Club im Übrigen bis jetzt. Mannschaften, die ich “im Mittelfeld” definiere, haben immer genug Luft nach hinten. Aber wir bewegen uns langsam auf der Ebene von Spitzfindigkeiten. Ich finde ok, wenn du das siehst, wie du es siehst und dem FCN viel zutraust und meinst, der Trainer holt das nicht aus der Truppe raus. Ich sehe es eher andersrum, am Ende freuen wir uns beide, wenn der Club sicher drin bleibt.
Alexander | Clubfans United(Zitieren) (Antworten)
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auf letzteres können wir uns sicherlich einigen.
xxandl(Zitieren) (Antworten)
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Ganz so ist es nicht, er gehörte in Wolfsburg zwei Spielzeiten 08/09 und 09/10 dem Profikader an. Allerdings kam er nur auf 8 Einsätze, jedesmal Einwechslungen. Rein faktisch ist Esswein wohl der einzige Deutsche Meister im Club Kader
Juwe(Zitieren) (Antworten)
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Also da bewegen wir uns schon sehr im hypothetischen mutmaßlichen Bereich, ich glaube Hecking ist der letzte der im Verdacht steht auf ‘Lieblinge’ zu setzen, sondern er selektiert ziemlich knallhart und brottrocken nach Leistung und Trainingseindrücken.
Juwe(Zitieren) (Antworten)
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Aua, da liegst Du aber ordentlich daneben, aber darum geht es ja nicht.
Die von Dir propagierte Euphorie würde sich bei mir jedenfalls nur unter Zuhilfenahme bestimmter chemischer Substanzen einstellen.
Claus(Zitieren) (Antworten)
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da liegst leider du daneben, Esswein ist offiziell 2009 Deutscher Meister geworden mit dem VFL Wolfsburg. Aber wie du schon schreibst, darum geht es ja nicht
Juwe(Zitieren) (Antworten)
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Ich schmeiß mal noch nen Feulner in die Runde…
Norisfighter(Zitieren) (Antworten)
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Ich gebe xxandl Recht: Unsere Mannschaft müsste 7 Punkte mehr auf dem Konto haben. Sie hatte es in der Hand, die Heimspiele gegen Freiburg und Mainz zu gewinnen und in Wolfsburg und Hannover unentschieden zu spielen. Hätte sie das getan, stünde sie im gesicherten Mittelfeld.
Ich gebe xxandl Unrecht: Dass sie diese 7 Punkte nicht auf dem Konto hat, liegt nicht am Trainer, sondern es ist die Schuld der Spieler, die in entscheidenden Spielsituationen nicht die nötige Konzentration gezeigt, sprich versagt haben: Schäfers Aussetzer im Freiburg-Spiel, die Larifari-Spielerei gegen Mainz im (vermeintlich) sicheren Gefühl einer 2:0-Führung (Arroganz wird halt bestraft…), Essweins Torschusspanik gegen Wolfsburg (dieser Mann ist schon ein Chancentod), Didavis Glanzparade gegen Hegelers Schuss, der den Ausgleich bedeutet hätte.
Unsere Mannschaft müsste viel besser dastehen! Trotz der Abgänge von Gündogan, Ekici und Schieber! Trotz der Verletzten! Sie hatte es selbst in der Hand, besser dazustehen! Gravierende Fehler des Trainers kann ich nicht erkennen. Was kann Hecking dafür, dass sich seine Spieler so dämlich anstellen!
belschanov(Zitieren) (Antworten)
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Es gibt doch noch Leute, die sich im derzeitigen Clubkader auskennen. Der Markus Feulner ist schon 2x Deutscher Meister geworden und hat sogar schon mal in einem CL-Spiel ein Tor erzielt. Heutzutage wäre man schon froh, wenn er mal gegen einen Abstiegskandidaten treffen würde, dabei hatte das gegen Bielefeld so schön angefangen.
Btw: Barcelona hat gestern “nur” 3:1 in Bayerhausen gewonnen, der Club vor nicht allzu langer Zeit 3:0. Nach der glasklaren Fußballlogik bedeutet das doch, dass der Club besser ist als Barca, oder? Zumindest in der Defensive.
Claus(Zitieren) (Antworten)
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… und “dämlich anstellen” ist auch eine Frage von Qualität.
Oder vice versa: Sich im entscheidenden Moment ‘nicht dämlich anstellen’ ist eine Qualität, die uns diese Saison bisher fehlt. Womit ich mich im Grunde bestätigt sehe: Der Mannschaft fehlt im Paket die Qualität für das sichere Mittelfeld, denn zur Qualität zählen neben technischer Veranlagung, Fitness und taktischem Spielverständnis eben auch psychische Komponenten wie Konstanz, Entscheidungsstärke oder Kaltschnäuzigkeit. Und letztere Komponenten sind – das sagte schon der gute Hans – schwierig zu trainieren. Man kann daran arbeiten, aber das Gelingen liegt da weniger am Training als am Trainierten.
Alexander | Clubfans United(Zitieren) (Antworten)
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Und dann ist die psychische Drucksituation in einem Punktspiel nochmal eine ganz andere als im Training. Deswegen darf man eine Mannschaft nicht rein nach den Trainingseindrücken aufstellen, sondern sollte auch mal die letzten 2-3 Spiele mit berücksichtigen.
Claus(Zitieren) (Antworten)
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Claus,
Ja, schade. Ich hätte mich heuer auf den Titel “Barcelonabesiegerbesieger” glattweg gefreut. Als Glubberer sind Titel ja insgesamt eher rar gesät (Vizerekordmeister, Pokalsieger 2007) oder eher unerfreulich (Relegationsmeister, Rekordabsteiger und -aufsteiger).
Woschdsubbn(Zitieren) (Antworten)
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Irgendwie dachte ich, die hätten so eine Art fliegender Wechsel in gegenseitigem Einvernehmen praktiziert. Also ganz ohne Rausschmiß.
Auf fcn.de fand ich unter Historie unter Arie Haan: Trainer vom 1.Juli 1990 bis 30. Juni 1991.
Hmm.
Aber ich habe einen anderen Wechsel unterschlagen, nämlich den Rausschmiß Gerlands nach dem 28.Spieltag 1990, worauf Dieter Lieberwirth für sechs Spieltage das Kommando übernahm. Der Club war zu diesem Zeitpunkt auf Platz 9 (und ging am Ende als Achter ins Ziel). Ganz unkritisch war die Situation allerdings nicht, denn man hatte nur drei Punkte Vorsprung vor dem ersten Abstiegsplatz.
BSE08(Zitieren) (Antworten)
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Zum letzten Beitrag von Alexander, in Bezug auf die psychischen Komponenten:
ich glaube ebenfalls, dass genau hier in dieser Saison der Hund begraben liegt, widerspreche, aber, in dem Punkt, man könne das nicht trainieren. Sicher nicht im traitionellen Training, aber das Herstellen einer Atmosphäre, in dem jeden Trainierten geholfen wird, eben diese psychische Stabilität auf dem Platz zu zeigen, ist Aufgabe des Trainers – die Kehrseite natürlich, die entsprechende “Berufsauffassung” beim Trainierten – ein echtes Wechselspiel also. Schwierig zu sagen, an wem von den Beteiligten es liegt, dass diese Atmosphäre nicht zu existieren scheint, ob Hecking zu viel oder zu wenig autoritär ist, ob er “Lieblingsspieler” bevorzugt oder strikt nach Leistung aufstellt? Dass sich auch Schäfer so weit vorwagt, scheint ja eher gegen die “Trainierten” zu sprechen – Hoffen wir nur, dass sich alle wieder an das gemeinsame Ziel erinnnern und es in den Vordergrund stellen. am besten mit einem Dreier gegen den Elferrat aus Köln…
Manni der Libero(Zitieren) (Antworten)
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Eben.
belschanov(Zitieren) (Antworten)
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Ich wollte nicht in Frage stellen, dass man das trainieren kann – ja sogar muss. Darum sagte ich “Und letztere Komponenten sind – das sagte schon der gute Hans – schwierig zu trainieren. Man kann daran arbeiten, aber das Gelingen liegt da weniger am Training als am Trainierten.”
Wie ich einen Körper auf 100% Fitness trimme, kann man hinbekommen, auch wenn der Spieler keine Lust zu hat – frag den Magath. Aber sich mental zu verändern braucht auch die 100%ige Bereitschaft der Mitwirkung.
Aber auch klar: Jeder Trainer hat so seine Stärken und Schwächen. Aber ich feuere doch nicht den einen für seine Schwächen um den anderen mit anderen Schwächen zu holen. Man wird auch kaum sagen, dass ein Mourinho ein Mental-Guru ist…
Und den Alleskönner auf Top-Niveau findet man nicht – oder er ist auf Dauer nicht zu halten.
Alexander | Clubfans United(Zitieren) (Antworten)
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Seh ich auch so, zumal diese Saison ja einige Spieler nicht die in sie gesetzten Erwartungen erfüllt haben. Ich find schon, daß man einem unerfahrenen Spieler oder einem Rekonvaleszenten oder einem Neuzugang auch mal die Spielpraxis zugestehen kann und ihn, wenn er im Training gute Leistung erbringt, dann auch mal zwei, drei Spiele einsetzen kann auch wenn er nicht so gut war, aber irgendwann muß dann auch mal Schluß sein. Und bei einigen Spielern scheint Hecking da ja auch schnell zu schalten und sie rauszunehmen. Bei anderen scheint er aber keine echte Alternative zu sehen.
Die kurzfristigen “Strafmaßnahmen” in bezug auf Hegeler, Esswein und Didavi am vergangenen Wochenende hat er dann meiner Meinung nach auch dadurch verkorkst, daß er eine Startelf aufgestellt hat, bei der ja wohl einige Positionen nicht aufeinander eingestellt waren.
Beate60(Zitieren) (Antworten)
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Nur nochmal zur Klarstellung: Ich bin niemand, der in der jetzigen Situation einen Trainerwechsel fordert, auch wenn ich mit manchen Aktionen von DH nicht einverstanden bin bzw. natürlich auch nicht genügend Infos habe, um sie genau beurteilen zu können.
Und der “gute Hans” züchtet ja leider am Burgberg seine Rosen…
Manni der Libero(Zitieren) (Antworten)
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Ich habs ja schon mal gesagt: Dir fehlt wirklich Raum für Pessimismus! Beneidenswert!
BSE08(Zitieren) (Antworten)
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Jaa, man kann es nämlich auch anders sehen: Während wir in dieser Konstellation unbedingt einen 3er machen müssen, erwartet bei den Konkurrenten und deren Gegner ja eh keiner was….
Optimist(Zitieren) (Antworten)
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Ich verstehe! Während wir also brutal unter Druck stehen können die hinter uns befreit aufspielen!
Alexander | Clubfans United(Zitieren) (Antworten)
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Na ja, ein bisschen sollte unsere Mannschaft schon für sich selbst sorgen. Und: Ein Heimspiel gegen Köln hat gewonnen zu werden – unabhängig vom Tabellenstand und unabhängig davon, welche Mannschaft unter Druck steht und welche nicht.
belschanov(Zitieren) (Antworten)
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belschanov,
so isses!
wenn man daraus den Übertrag nimmt: Das hätte Augsburg zum letzten Heimspiel gegen den 14. (wir) auch sagen müssen, folglich haben wir ihnen also 2 Punkte abgenommen. Sehn wirs doch mal positiv
Optimist(Zitieren) (Antworten)
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@Optimist:
Was Augsburg sagt, ist mir scheißegal.
belschanov(Zitieren) (Antworten)
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dem punkteabstand fehlt jegliche relevanz, was zählt sind einzig und allein die erzielten punkte. wir können nicht beeinflussen wie unsere gegner spielen, wir können nur selbst die nötigen punkte holen um auf nummer sicher zu gehen. was wir am wochenende gemacht haben, ist 2 punkte gegenüber unserer hinrunde zu verlieren, die nun an anderer stelle reingeholt werden müssen.
ein sieg gegen augsburg wäre wohl leichter zu wiederholen gewesen als es ein sieg gegen leverkusen ist, wenn am 34. spieltag schon alle mit einem braunen strich in der hose im kabinengang warten… (spiel ist eben doch nicht gleich spiel, wenn man die stärke des gegners miteinbezieht)
aber das scheint auch hecking nicht zu verstehen, sonst würde er nicht mit cohen gegen augsburg beginnen und von beginn an auf ein 0:0 spielen. es sei denn natürlich, er wusste genau, dass die von ihm gewählte formation nicht in der lage sein wird ein tor zu erzielen, in dem fall ist ein punkt natürlich das zu erreichente maximum. aber das wollen wir ihm mal nicht unterstellen.
xxandl(Zitieren) (Antworten)
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Vielleicht bin ich taktisch ja zu naiv, aber ich sehe diese Schlußfolgerung nicht. Wenn Hecking 4-4-2 spielt, was er in der Vorbereitung einstudierte, hat er auf zwei defensive 6er gesetzt = Cohen und Simons. Dazu zwei offensivere Außen und zwei Stürmer. Am Platz standen Frantz (offensiv Außen), Bunjaku und Pekhart (Stürmer). Wenn man also in der Aufstellung eine defensivere Ausrichtung hineinlesen wollte, dass vielleicht bei Chandler im Mittelfeld. Aber Cohen als Indiz zu nehmen?
Im Übrigen hat Hecking nach der Pause Hegeler für Pekhart gebracht. Mittelefeldspieler für Stürmer. War das dann “Beton anrühren”? Faktisch konnten wir uns durch die Maßnahme und die Umstellung auf das alte 4-2-3-1 aber aus der defensiven Umklammerung befreien.
Ich brauch taktischen Nachhilfeunterricht!
Alexander | Clubfans United(Zitieren) (Antworten)
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nur haben wir in augsburg zu keinem zeitpunkt 4-4-2 gespielt. bunjaku ist die ganze zeit auf der linken seite rumgekrebst und ist erst in halbzeit zwei in den sturm gerückt. das war ja ein hauptkritikpunkt, dass bunjaku und frantz (und hlousek, feulner und chandler) positionsfremd eingesetzt wurden.
hegeler zentral hinter der spitze zu bringen macht hingegen schon sinn, auf der position hat er auch im augsburg-dress schon gespielt und mit diesem wechsel rutschten bunjaku und frantz auf ihre eigentlichen positionen, was sich auch in einer leichten leistungssteigerung bemerkbar machte. zudem ist hegeler einer der was am ball kann und ihn auch mal von hinten raustragen kann.
genau das kann ein mittelfeld simons-cohen nämlich nicht, egal wie die formation aussieht. simons aufbauqualitäten sind beschränkt, cohen kann am ball gar nichts. wenn ich also gegen augsburg einen spieler bringe der nur qualitäten gegen den ball hat, dann ist das durchaus ein indiz was ich vom spiel erwarte… und wir haben sie ja dann auch eine halbzeit lang relativ unbedrängt spielen lassen.
cohen ist gegen starke gegner ein waffe, gegen schwache und gleichwertige gegner eine vorgabe.
xxandl(Zitieren) (Antworten)
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Kann die Einschätzung über unser defensives Mittelfeld unterschreiben. Vielleicht wird das durch Balitsch etwas besser.
Der Tobi(Zitieren) (Antworten)
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für den Mist, den sie gespielt haben, gibt es keine Zahlenformel
Optimist(Zitieren) (Antworten)
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Naja, auch wenn der Timmy nicht soviele Pässe wie damals der Tomas an den Mann bringt, ab und an kommen doch einige Zungenschnalzer dabei raus: Ich erinnere mich an einen traumhaften Steilpaß über 30m, ich glaube gegen Stuttgart in der Hinrunde (auch so ein verschenkter Sieg) den damals leider der wohl etwas überraschte Stürmer (wars Eigler) verstolperte. Es stellt sich vielleicht auch die Frage, ob er solche Bälle nicht öfters spielen könnte, wenn er nicht andauernd nur als defensiver 6er gefragt wäre. Vielleicht kann ein Hanno Balitsch da als quasi Entlastung auftreten?
Woschdsubbn(Zitieren) (Antworten)
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Man muss auch die Zusammenhänge sehen, Mannschaften aus dem unter Tabellendrittel kompensieren spielerische Mitel mit Laufbereitschaft und Kampf und dem Gegner keinen cm schenken, wenn man spielerisch nichts kann, kann man wenigstens auf den Gegner drauflaufen. Dann kommen solche Spiele, wie wir jetzt einige gesehen haben, heraus.
Sobald der Club gegen eine Mannschaft spielt, die über das spielerische Moment Partien versucht zu entscheiden und wir ein wenig mehr Raum bekommen, ob eine Halbzeit gegen Dortmund oder in Leverkusen, sieht man doch so schlecht macht es der Club doch gar nicht. Ein gewissen Potential ist doch da auch auf dem Platz.
Juwe(Zitieren) (Antworten)
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Hab grad gelesen, dß im Spiel gegen Augsburg in einer Spielfeldhälfte die Rasenheizung defekt war. Kann sowas eine Erklärung sein für diesen Totalausfall unserer Mannschaft in der ersten Halbzeit?
Beate60(Zitieren) (Antworten)
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das mit den problemen im spielaufbau lässt sich statistisch gut belegen -sieht man sich die bisherigen statistiken an,fällt auf das der club die viertwenigsten torchancen überhaupt zugelassen hat(hinter bayern,gladbach und dortmund).im umkehrschluss aber auch nur die viertwenigsten torchancen sich erspielt hat(noch weniger:augsburg,hertha köln)
eventuell ist es einfach so das unser team mit dem verhindern von torchancen-und toren so beschäftigt ist,das sie gar nicht mehr mehr nach vorne tun können.die geringe anzahl an torchancen wirft auch ein anderes licht auf die frage ob alle stürmer bei uns “zu schlecht” sind.
christian(Zitieren) (Antworten)
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