Formaljuristisch
Ich hängte meinen Mantel und den Club-Schal an die Garderobe und ging zum Tresen und hörte Alfred (klick) sagen: “Fir woss braung mier iewahabds a Schdoodsoobahaubd, da Bundesbräsidend hodd doch eh nix zu soong und dess bissla Schdoodsgäsdn Seggdgleesla in die Hend driggn und onn Waihnochdn a weng a Gwaaf im Fernsääng machng kennad iech aa, normool kennasd den Bossdn obschaffm, doo kennasd an Haufm Geld schboorn, an Haufm Geld schboorn kennasd doo”, und Hannes (klick) sagte: “Abschaffen geht nicht so einfach. Da müsste erstmal die Verfassung geändert werden”, und ein Mann, Ende dreißig, Anfang vierzig, zurückgegeltes Haar, Sakko mit goldfarbenen Knöpfen, der neben Alfred saß, sagte: “Die Bundesrepublik Deutschland hat keine Verfassung. Sie hat lediglich ein Grundgesetz. Ich darf die Herrschaften bitten, diesen Unterschied zu beachten.”
“Da nimmt’s einer aber ganz genau”, sagte ich und der Wirt sagte über den Tresen: “Juristen nehmen’s nun mal ganz genau.”
“Sie sind Jurist?”, sagte ich und der Mann mit dem goldbeknöpften Sakko sagte: “In der Tat. Zinkzirkel mein Name. Dr. jur. Hinnerk Zinkzirkel.”
“Dr. Steuerung C heißt das neuerdings”, sagte ich und Zinkzirkel lachte und sagte: “Bitte keine üble Nachrede an der Theke. Aber Spaß beiseite: Das Grundgesetz ist keine Verfassung. Deutschland, das muss man sich einmal vor Augen halten, ist ein Staat ohne verfassungsmäßige Legitimation (klick). Ich weiß, wovon ich spreche, ich habe zu diesem Thema promoviert. Ohne Steuerung C übrigens.”
“Formaljuristisch betrachtet haben Sie vielleicht Recht”, sagte ich und der Wirt stellte ein Pils vor mich auf den Tresen und sagte: “Was ist heute eigentlich los? Da gewinnt der Club endlich mal wieder ein Spiel und die Herren streiten sich über juristische Spitzfindigkeiten.”
“Ma muss jaa nedd imma iewa Fussboll reedn. Mier homm ja aa zu annern Deemen (klick) woss zu soong. Obba des woor haid scho wichdich firn Glubb. Wennsa des Schbill widda nedd gwunna häddn, häddmasi froong missn, geecha weensa iewahabds nuch gwinna wolln. Noochm aans aans hobbi gedochd, dess vaschbillnsa haid widda, obba dann hommsa doch noch des zwaa aans gmachd, woor a schdorgs Door, a scheene Flangng vom Dringbier…”
“Esswein”, sagte ich, “Alexander Esswein.”
“…und a sauwara Kobfboll vom Piccard, odda wie der haaßd…”
“Pekhart”, sagte ich.
“…Da Glubb hodd amoll an Middlschdirma ghabd, a Jugoslaawe iss dess glaabi gweesn, irchndsooaana midd idsch hindn droo, der hodd ann sauwan Kobfboll ghabd…”
“Der Ciric”, sagte ich, “Sascha Ciric (klick), war ein Mazedonier.”
“…onn deen hobbi dengng missn, wie-i dess Door gsääng hobb…”
“Esswein war heute der stärkste Mann auf dem Platz”, sagte Hannes, “ein Tor mit einem super Schuss selber gemacht und dann eine glänzende Flanke zum 2:1. Besser kann man nicht spielen. Heckings Disziplinierungsmaßnahme (klick) scheint sich ausgezahlt zu haben.”
“Ja”, sagte ich, “zu Pekhart und Esswein kann ich nur sagen: weiter so!”
“Woorn zwaa sauware Doore, die da Glubb haid gschossn hodd. Dess woor wichdich haid firn Glubb. Grood nooch dem Schbill in Auchsburch, woo goor nix ganga iss (klick), woor dess wichdich. Wennsa haid widda nedd gwunna häddn, hädd di Monnschafd wohrschainli na Glaubm onn sich selbsd valoorn.”
“Feulner war heute auch stark”, sagte Hannes, “auch nach vorne…”
“Ja”, sagte ich, “auf der rechten Seite nach vorne stärker als Chandler, obwohl Feulner hinter Chandler spielte.”
“…und mit dem Debüt von Balitsch können wir auch zufrieden sein.”
“Geecha ween hoddn da Glubb die näggsdn Schbiele?”
“Bremen auswärts und Gladbach daheim”, sagte ich.
“Also drei Punkte”, sagte der Wirt über den Tresen.
“Warum drei?”, sagte ich.
“Weil Heimspiele gewonnen gehören. Erstes belschanovsches Gesetz (klick).”
“Und auswärts unentschieden. Zweites belschanovsches Gesetz”, sagte ich.
“Das ist vermessen”, sagte Zinkzirkel, “ich würde sogar sagen, das ist anmaßend. Da muss man schon den Kräftevergleich mit den Gegnern beachten. Alles andere als Niederlagen gegen Bremen, übrigens meine Heimatstadt, und Mönchengladbach wären Überraschungen. Na ja, daheim gegen Gladbach ist vielleicht ein Remis drin.”
“Daheim gewinnen, auswärts unentschieden”, sagte ich.
“Gegen diese Gegner ist diese Maxime unrealistisch”, sagte Zinkzirkel.
“Kann sein”, sagte ich, “aber formaljuristisch hab’ ich Recht.”
Zinkzirkel führte sein Rotweinglas zum Mund und ich hob mein Pilsglas und sagte: “Prosit”, und Alfred sagte: “Hossd a Zigareddn fir miech, Michael, konnsdma aane geem?”
[Spielberichte: klick, klick, klick.]
Piccard
Sensationell!
Stefan – Clubfans United(Zitieren) (Antworten)
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Hihi. Der Strafraum – unendliche Weiten… Wer ist dann Data? DH?
Markazero(Zitieren) (Antworten)
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Hab’ ich off topic was verpasst?
belschanov | Clubfans-United(Zitieren) (Antworten)
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Data ist Esswein, ganz klar. Und No. 1 ist Balitsch.
Alexander | Clubfans United(Zitieren) (Antworten)
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Neinnein, nichts verpasst – hatte nur Assoziations-Spaß an Piccard-Star-Trek-Next-Generation-Quatsch. Nach Heimsieg und endlich Präsi-Entspannung hoffentlich verzeihlich. Helau!
Markazero(Zitieren) (Antworten)
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A subber Gschichdn, ich hädd edz dengd, der haassd Pechhard? Wie der sei zweide Schonx gecher die Laddn ghämmert hadd, dou häddim glei a gscheide Schelln gehm könner, aah wennim vuurher abbusseln könner hedd. Des wohr a komischs Dohr mit sohner Verzöcherung von anner Sekundn. Im Vernsehr hodds fei erschdamohl su ausgschaud, als wärer gnabb fobbei ganger dabei isser dann doch vom Innerpfosdn nei kullert. Hob iich a gwerch beim Nachbarn vurm Vernsehr gmachd.
Iich will ja ned gscheid daher rehdn, obber ich glaab fei wergli aa, dass der Scho Lügg blous mied ann Zeh gschriem werd und ned mit zwaa, obber des is eigentlich aa scho Woschd. Des siechd mer ja am Bungddruggmesser. Schee, wenn mer aa a mohl widder a Schbll gwinnd, wous draff ooh kummd. Als Glubberer dengd ma bei a suhann Schbll ja imma glei droh, dass des widder nix werd. Sohng mer a moohl suh: Von 100 wichdigen Schblln verlierder ja 99, odder?
Woschdsubbn(Zitieren) (Antworten)
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Ja, der Picard von Star Trek wird mit einem “c” geschrieben, aber als ich Alfred Piccard statt Pekhart sagen ließ, habe ich gar nicht an den Star-Trek-Picard gedacht. Deshalb hab’ ich auch Markazeros Kommentar nicht verstanden.
Ja, wer ist Data?
belschanov(Zitieren) (Antworten)
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@belschanov
Wäre schade, wenn Du das Video verpassen würdest:
http://yabasta.blogspor...heimspiel-gegen-koeln/
Derbfuss(Zitieren) (Antworten)
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@belschanov: An welchen Piccard hattest Du gedacht? Jean-Felix, Auguste, Jaques oder Bertrand? Ich vermute mal, an den Vorletzten.
Das T-Shirt ist eine Superidee, das wird demnächst bestellt, in Weinrot, wie sich das gehört.
Claus(Zitieren) (Antworten)
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gegen den alten aberglauben,von 100 wichtigen siegen verliert der club 99…
diese saison sieht es zumindest bisher so aus:
gegen hertha 6 von 6 möglichen punkten
gegen augsburg 4 von 6 möglichen punkten
gegen kaiserslautern bisher 3 von 3
gegen köln 6 von 6
gegen mainz bisher 1 von 3
einzige ausnahme bisher freiburg-ich definiere als spiele die gewonnen werden müssen unsere tabellarischen nachbarn,-auch wenn ich sympatisant von:heimspiele gehören gewonnen,bin
das dann je nach situation und aktueller form noch siege,positive punktausbeute gegen andere teams dazu kommen müssen ist mir auch klar-nur das der club gegen teams auf/unter augenhöhe schlecht abschneidet kann man der mannschaft nicht wirklich vorwerfen
christian(Zitieren) (Antworten)
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Mit zwei c war’s phonetisch halt näher an Pekhart. Wer Data ist, weiß ich allerdings noch immer nicht genau. Ein Androide, der gern Mensch wäre. Hm. Eine Art Wulff? Man verzeihe mir die Abschweifung. Wie hoch sind eigentlich die Stundensätze von Hinnerk Zinkzirkel? Hoch, fürchte ich, jedenfalls zu hoch für mich (Goldknöpfe!). Deshalb also ganz schnell ganz sachlich: Spitzen Kneipen-Atmo wieder, Spitzen Shirt, und formaljuristisch schaut’s für’n Club z. Zt. ja echt ganz ok aus!
Markazero(Zitieren) (Antworten)
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Ich muss dann doch mal warnend den Zeigefinger heben. St. Pauli hatte letztes Jahr nach dem 22. Spieltag 28 Punkte auf dem Konto und damit 12 Zähler Vorsprung auf den Letzten Gladbach, Bankfurt hatte 27 Zähler. Deswegen hat mich diese BLÖD-Überschrift auch maßlos geärgert. Wenn jetzt 3 Niederlagen in Folge kommen, dann geht das Zähneklappern wieder los. Wenn nach dem 25. Spieltag 4 Punkte mehr auf dem Konto sind, werde ich vielleicht etwas ruhiger, dann sehe ich eine echte Chance, einen Punkteschnitt >1 pro Spiel bis zum Saisonende zu halten.
Claus(Zitieren) (Antworten)
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Sorry, aber: Wer die BILD liest, ist selber Schuld.
Hecking sagte konkret (was im Übrigen dann auch so noch nachgeschoben wird im Artikel, BILD halt …): „Wenn wir jetzt weiter kontinuierlich punkten, werden unsere Kontrahenten es schwer haben, uns noch einzuholen.“ WENN < -> DANN
Im Übrigen empfehle ich statt BILD lieber unsere Hecking-Zitate, dann muss man sich erst gar nicht unnötig aufregen:
https://www.facebook.co...osts/10150661240680932
”Werden jetzt in Ruhe weiterarbeiten, wie wir es immer getan haben, und dann unser Ziel auch erreichen. Müssen uns noch auf eine knallharte Rückrunde einstellen. Aber mit so einem Sieg im Rücken geht alles leichter.”
Alexander | Clubfans United(Zitieren) (Antworten)
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Wenn Ihr sie nicht in den Pressespiegel reinschieben würdet, würde ich das gar nicht mitbekommen.
Ich hoffe im übrigen natürlich auch, dass sich emnächst mit Erfolgen auch Spielsicherheit einstellen wird.
Claus(Zitieren) (Antworten)
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Guter Einwand. Wir hatten genau aus dem Grund den Boulevard lange nicht mit drin. Dann wieder reingekommen, weil wir ein möglichst breites “Bild” der Medien ermöglichen wollten. Wenn es allerdings dazu führt, fliegt es von meiner Seite aus wieder raus.
Alexander | Clubfans United(Zitieren) (Antworten)
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Ich will jetzt aber nicht der Anlass für Zensur sein.

Das mit dem möglichst breiten Bild stimmt ja im Prinzip.
Man wird sich ja wohl mal über den Qualitätsjournalismus aufregen dürfen.
Es hilft mir ja auch, mein Feindbild aufrecht zu erhalten.
Claus(Zitieren) (Antworten)
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Nach Zensursula nun Zensurclaus?
Wobei ich mir da die Frage stelle, wer Skylla und wer Charybdis ist:
- Eine US-amerikanische Privatdatensammelkrake
- Die Zeitung mit den Großbuchstaben aus Hamburg
Danke für Deinen Zeigefinger, Claus. Ich habe daran auch schon gedacht, aber hatte etwas Angst davor, als fränkischer Pessimist ausgelacht zu werden
Wir sind noch nicht durch, aber durch den Vorsprung haben wir den Druck auf unsere Konkurrenten erhöht und unseren gefühlt verringert.
Woschdsubbn(Zitieren) (Antworten)
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So verkehrt ist das nicht mit dem Boulevard. Das ist irgendwie Volkes Seele “aufs Maul gschaut”, was wir hier ja oftmals gar nicht nachvollziehen können in unserem vergeistigten “Pseudo-11-Freunde-Elfenbeinturm”.
Bleiben wir offen für andere Meinungen, wir müssen sie ja nicht übernehmen!
Optimist(Zitieren) (Antworten)
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Wie wahr, wie wahr.
Ich bin da aber wie Don Quijote und der Boulevard ist mein Feld der Windmühlen. Ich finde es furchtbar, wie aus so einem differenzierten Statement von Hecking, das nun wirklich alle “Wenn und Dann”s abarbeitet, etwas extrahiert wird, von dem man weiß, dass es a) nicht dessen entspricht, was der Sender sagen wollte aber b) scheiß egal ist, weil es den Zweck erfüllt, nämlich Stimmung hochkocht. Wäre auch alles nur halb so wild und eben ein Rauschen im Blätterwald, wenn das alles nicht immer irgendwie wie Dreck hängen bliebe. Kommt man dann bspw. wieder in ne bedrohlichere Phase, heißt es: “Sigstes! Do hooder des Maul zer weid aufgrissn dohmols!” – Weil alle “Wenn und Dann” gegen die mächtige Headline verlieren.
Hatte es heute schon mit Stefan (kontrovers) darüber: Was ist der Ausweg? Am Ende wohl nur die Bemühung von Worthülsen wie “Wir denken von Spiel zu Spiel”. Um dann um die Ohren zu bekommen, man labere ja nur und man brauche mal einen Trainer, der auch mal Mut hat und Optimismus verbreitet.
Hans Meyer wusste schon, warum er mit dem Boulevard keinen Frieden fand. Wer keine dicke Haut hat, wird gegen diese Art von gezielter Volksverdummung immer verlieren.
Alexander | Clubfans United(Zitieren) (Antworten)
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Au Backe, stimmt! Voriges Jahr hatte ich den Abstiegskampf teilweise komplett aus den Augen verloren.
Da hatten wir übrigens zu diesem Zeitpunkt satte sieben Zähler mehr auf dem Konto. Wollte ich für die Statistiker nur mal erwähnen.
BSE08(Zitieren) (Antworten)
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Der Glubberer, immer am lamentieren, selbst nach einem Sieg und nun 7 Punkten zu den Abstiegsrängen.
Nehmt’s locker! Die letzten drei haben bis zum 22. Spieltag ganze 18 Punkte gemacht. Ich glaube nicht, dass einer von denen in der Lage ist aus den restlichen 12 Spielen jetzt plötzlich 18 Punkte zu zaubern, was für den Glubb soviel heißt, wie max. 11 Punkte aus den nächsten 12 Spielen und wir sind sicher durch. Vielleicht reichen sogar schon 10 oder 11….
Und selbst für den Fall, dass mich einer der drei (Lautern, Freiburg, Augsburg) Lügen strafen sollte, müssen auch Köln, Mainz und Herha erst einmal 12, 12 oder 16 Punkte holen!
Ich will damit jetzt nicht sagen, dass wir schon durch sind, aber ich könnte mir schlechtere Ausgangspositionen vorstellen!
Ich jedenfalls bin optimistisch, dass wir es packen!
schorschvolkert(Zitieren) (Antworten)
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Klar, das bin ich ja seit dem ersten Spieltag. Dennoch muß es erlaubt sein, in schwachen Glubbphasen auch als Fan schwach sein zu dürfen. In Bremen wirds nix mit den Punkten, aber dafür schlagen wir Glatzbach dann daheim
Woschdsubbn(Zitieren) (Antworten)
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Im Grunde muss ich Dir da Recht geben. Ein wenig kommt es schon so an als wäre mit dem Sieg gegen Köln wieder alles in Butter und der Klassenerhalt geschafft.
Ich glaube auch nicht das wir absteigen, da wir mindestens besser als drei andere sind in dieser Liga. Geschafft ist es aber erst, wenn rechnerisch nichts mehr möglich ist. Pessimismus, Realismus, Optimismus hin oder her, wir sind gebrannte Kinder
Btw. hat Pauli nach dem 3:1 gegen Gladbach am 22. Spieltag kein Spiel mehr gewonnen und nur ein Remis geholt. So pessimistisch kann man eigentlich nicht sein
Stefan – Clubfans United(Zitieren) (Antworten)
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@schorschvolkert: Natürlich gibt es schlechtere Ausgangspositionen, nur gegen Ende der Runde wird der Club, wie in der Hinrunde, wahrscheinlich wieder weniger Punkte holen als zu Anfang, weil jetzt dann so langsam die oberen Mannschaften (außer Dortmund) anstehen, und bei den Abstiegskonkurrenten muss der Club Auswärts ran.
Eingen wir uns auf 12 Punkte, die mindestens noch auf das Konto müssen (auf das Torverhältnis zu schielen habe ich keine Lust, zumal der Club in dieser Hinsicht eher schlecht ausschaut), dann sollte nichts mehr anbrennen. Dann hätte man ja, wie ich geschrieben habe, einen Punkteschnitt von >1 über die ganze Saison betrachtet.
@Stefan: Man hat als Clubfan halt einfach schon zu häufig Pferde kotzen sehen.
Claus(Zitieren) (Antworten)
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Also ehrlich gesagt fällt es mir schwer zu glauben, dass bei den Dreien unten in den letzten 12 Spielen mehr rauskommt als vier Siege und zwei, maximal drei Unentschieden….
schorschvolkert(Zitieren) (Antworten)
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@Claus: Erzähl jetzt bitte nichts von den kotzenden Pferden. Die sollen woanders kübeln. Das haben die bei uns leider schon viel zu oft gemacht…
schorschvolkert(Zitieren) (Antworten)
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@schorschvolker: Eben, vielleicht gefällt ihnen das in Nürnberg besonders gut.
Claus(Zitieren) (Antworten)
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Btw: Mir fällt gerade noch ein, dass Freund belschanov letztes Jahr nach Spieltag 24 oder 25 (so genau weiß ich es nicht mehr) gefragt hat, ob jetzt der Abstieg auch wirklich theoretisch nicht mehr möglich ist. Das liegt uns Clubfans einfach mal im Blut.
Claus(Zitieren) (Antworten)
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Ich bin nicht vollends überzeugt dass wir besser sind als drei andere, aber ich bin absolut überzeugt, dass wir es besser machen werden als einige andere Mannschaften. Ich glaube es gibt in Deutschland kaum einen Verein der erfahrener ist im Abstiegskampf 1. Bundesliga und bei allen Problemen ist die Truppe intakt. Und wir haben einen Trainer der auch in schwierigen Phasen das richtige tut.
Juwe(Zitieren) (Antworten)
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@Derbfuss:
Danke für das wunderbare Video!
@Claus:
Wie soll ich an einen der von dir genannten Piccards gedacht haben, wenn ich von keinem der Herren bis heute etwas gehört habe?
Bin ich hier der Chef-Skeptiker oder du? (Im Moment bin ich einfach nur erleichtert…)
@Markazero:
Ich schreibe von “goldfarbenen” Knöpfen. Ob sie wirklich aus Gold sind, weiß ich nicht.
belschanov(Zitieren) (Antworten)
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Ja, wenn man sieht, wieviel Arbeit und Herzblut in so einer Choreo stecken, dann versöhnt das schon mit einigen unschönen Begleiterscheinungen, die unsere Ultras halt auch manchmal mitbringen. Eigentlich ist das schon unverzichtbar, die Atmosphäre wäre einfach nicht die selbe. Wenn sie halt nur manchmal sich auch bewusst wären, dass zum Wohl des Clubs vor allem friedliche Fans gehören….
Optimist(Zitieren) (Antworten)
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Es war tatsächlich so. Am 25. Spieltag der vergangenen Saion hatte der Club 5:0 gegen St. Pauli gewonnen. Hätte er danach alle neun Spiele verloren, hätten die damit erreichten Punkte trotzdem gereicht.
Sprich: Nach dem 25. Spieltag war der Klassenerhalt geschafft, ohne dass man es zu diesenm Zeitpunkt bereits wissen konnte.
Töffi(Zitieren) (Antworten)
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@Töffi: Ich weiß, wie gesagt, nicht mehr genau, welcher Spieltag es war. Ich weiß nur noch, dass ich es tatsächlich mit dem Kicker-Tabellenrechner geschafft habe, mit absolut abstrusen Ergebnissen den Club aufgrund der Tordifferenz noch auf den Relegationsplatz zu bekommen. Ein direkter Abstieg war definitiv theoretisch nicht mehr möglich. In dieser Saison sieht das ein wenig anders aus.
@belschanov: Jaques Piccard? Bis heute gültiger Tieftauchrekord im Mariannengraben? Nie gehört? Du enttäuschst mich.
Claus(Zitieren) (Antworten)
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Auweh. Da bin ich ja auf die Entgegnung gespannt.
Ich denke, ich bin nicht der einzige Glubbfan, der jetzt hofft, dass die Mannschaft nun endlich zur notwendigen Stabilität gefunden hat. Und damit sollte sich das dann einfach auch mit dem Abstieg erledigt haben.
Mit Balitsch haben wir vielleicht auch endlich den notwendigen “Lautsprecher” gefunden, eine Rolle, die der Simons nicht annehmen wollte und der Raffa von seiner Torhüterposition schwer ausfüllen kann.
Woschdsubbn(Zitieren) (Antworten)
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Nicht so streng sein, ist ja ein Fußballblog!
Weil aber gleich drei Piccards Berühmtheiten wurden und man daher zumindest toll mit seinem Wissen angeben kann, hier eine Kurzzusammenfassung (entnommen Wikipedia), beginnend mit dem noch lebenden Bertrand:
Bertrand Piccard (* 1. März 1958 in Lausanne) ist ein Schweizer Psychiater, Wissenschaftler und Abenteurer. Er umkreiste zusammen mit Brian Jones als erster Mensch die Erde in einem Ballon.
Bertrand stammt aus einer berühmten Familie: Sein Grossvater, Auguste Piccard (1884–1962), fuhr am 18. August 1932 mit einem Ballon bis auf 16’940 m Höhe in die Stratosphäre. Sein Vater, Jacques Piccard (1922–2008), brach den Tiefseetauchweltrekord und tauchte im Bathyscaphen Trieste im Marianengraben 10’916 m unter den Meeresspiegel. Er baute mit der Auguste Piccard (PX-8) das erste Touristen-U-Boot der Welt, erforschte mit der Ben Franklin (PX-15) 1969 den Golfstrom und setzte sich intensiv für das Leben im Meer ein.
BSE08(Zitieren) (Antworten)
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… und Jean-Luc, also der Piccard aus Star Trek, hat , quasi als Hommage an diese Drei, als Nachfahre dieser seinen Namen bekommen….
KUZ(Zitieren) (Antworten)
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Eigentlich wollte ich Claus ja entgegnen, dass ich mich nicht mit Tiefseetauchen, sondern mit Höhenflügen beschäftige. Nun erfahre ich, dass es in dieser Familie auch Höhenflieger gibt.
Tja…
belschanov(Zitieren) (Antworten)
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Und nun noch zum Schluß die Verbindung zum Star-Trek-Piccard:
Jean-Felix Piccard (* 28. Januar 1884 in Basel; † 28. Januar 1963 in Minneapolis), oft nur Jean genannt, war ein Schweizer Chemiker und der Zwillingsbruder von Auguste Piccard. 1931 nahm Piccard die amerikanische Staatsbürgerschaft an.
Piccard flog als Erster mit einem Ballon mit Kunststoffhülle und entwickelte später sehr dünne Ballonhüllen aus Polyethylen. Ebenso verbesserte er Flüssiggassysteme zur Sauerstoffversorgung in großen Höhen. Auch war er maßgeblich an der Entwicklung von unbemannten Stratosphären-Ballons beteiligt. Jean-Felix Piccard brach den Ballonhöhenrekordflug in die Stratosphäre, der seinem Zwillingsbruder Auguste Piccard am 18. August 1932 (16.940 m) gelang, zusammen mit seiner Frau Jeannette Piccard, die den Ballon pilotierte und die erste Ballonpilotin überhaupt war. Sie überboten ihren eigenen Höhenrekord ein paar Jahre später erneut. Der höchste Flug fand am 23. Oktober 1934 auf 17.700 Meter (11 Meilen) statt. Diesen Höhenrekord behielt Jeannette Piccard über 50 Jahre lang.
In Ehrung von Jean-Felix Piccard benannte Gene Roddenberry seinen Hauptcharakter Captain Jean-Luc Picard in Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert, der ein direkter Nachfahre von Jean-Felix Picard sein soll, nach diesem.
BSE08(Zitieren) (Antworten)
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Shanov, Epiphany (*1849, +1940) war Bischof von Mazedonien; In Zuge seiner Tätigkeit läutete er ab und zu auch Kirchenglocken, auf englisch “bell”… oder irgendwie so ähnlich.
btT: Interessanter Artikel über MB da auf Schboggsdotkomm
Woschdsubbn(Zitieren) (Antworten)
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Live and learn… Das ist das Schöne am Fussball: Man redet über Dieses, landet bei Jenem, und ist schlussendlich dann doch wieder beim Club: Höhenflieger und Tiefsee-Taucher! Plus Vorabend-Unterhaltung. Und wieder eine schöne Bestätigung pädagogischer Konzepte, die darauf beruhen, daß Erfolgserebnisse Lernfähigkeit befördern. Wenn der FCN weiterhin fleißig punktet fahrn wir dann alle nach Stockholm und holen uns den Nobelpreis ab (will da eh mal wieder hin). Die Feier findet aber bitte in Franken statt (Bierpreise…)!
Markazero(Zitieren) (Antworten)
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[...] | Drucken | Keine Kommentare“Haid hodda Gligg ghabd, da Glubb”, sagte Alfred (klick) am samstagabendlichen Tresen, “gschaid Gligg hodda haid ghabd, dess woor a laggi Bandsch [...]
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