Nürnberger Käsekuchen reichen Hamburg nicht

Wenn am Samstag der Hamburger SV gegen den 1. FC Nürnberg drei Spieltage vor Schluss antritt, dann geht es mal wieder gegen den Abstieg. Dass es dabei vor allem den HSV betrifft ist neu. Oder selten. Dass es den FCN nicht betrifft ist beruhigend. Wobei … Wer hat eigentlich schon wie oft überlegt, ob es vielleicht doch noch schief gehen kann? Direkt ja nicht mehr, aber Relegation? Bei Ligagott ja noch durchaus ein Szenario. Dreimal verlieren – kann schon passieren. Köln dreimal gewinnen. Hm. Zu Hause gegen Stuttgart, in Freiburg und gegen unmotivierte Bayern? Blieben die Tordifferenz. 21 Tore Vorsprung, bei 2 mal 3 Spielen. 3,5 Tore pro Spiel aufzuholen. Oder so ausgedrückt: Köln gewinnt dreimal 4:0 und der Club verliert dreimal 0:3. Mal ehrlich, wer hat das nicht doch mal durchgespielt? Aber dann auch hoffentlich als vollkommen schwachsinnig verworfen! Nein. Feierabend! Das passiert nicht. Punkt. Ende. Und am besten wäre, wenn es Samstag dann auch enden würde, die Rechnerei. Ein Punkt würde reichen. Aber was wäre eigentlich bei einem Dreier? Und wenn dann noch ein Dreier? Und noch einer? Wäre dann doch noch Europapokal …

Fußball lebt von Emotionen und beim Club sind die Emotionen meist irgendwo zwischen Hoffen und Bangen. Die Befriedigung eines 12ten Tabellenplatzes, das Durchatmen 3 Spieltage vor Schluss, wenn es ‘endlich’ um nix mehr geht, das sind die warmen Gefühle eines Clubfans, die ein HSV-Fan eigentlich so nicht kennen dürfte. Der HSV hat sicher ein anderes Verständnis seiner Selbst als die Teilnahme am Abstiegskampf, aber die Wahrheit kümmert sich nicht um Selbstverständnisse (der Stern des Südens lässt grüßen) und heißt in dem Fall eben Platz 14 – gleichbedeutend mit erhöhter Gefahr.

Denken wir an Stuttgart, denken wir derzeit an Didavi und den bösen Bobic, der uns die schwäbische Perle wieder wegnehmen will nachdem wir sie am fränkischen Busen nährten und hochpäppelten. Aber am Samstag könnte man auch an anderes denken, nämlich an den VfB in Köln. Sollte der VfB dort punkten, wäre der Club auch amtlich gesichert, da könnte sogar ein Auswärtssieg des HSV dann nix dran ändern, bei dem seinerseits dann die Stadionuhr der Ligazugehörigkeit sich noch ein Jahr Laufzeit gesichert hätte. Doch soweit geht dann doch kein Mitgefühl für Bundesliga-Senioren.

Und überhaupt: Was kümmert uns der HSV? Nix. Aber dennoch sind wir doch alle in einem Boot, der “MS Schicksalsgemeinschaft Fußballfan”, und deshalb fragen wir andere Fans, wie es ihnen so ergeht. Im Hinspiel hatten wir bspw. mit @Nedfuller erörtert, “warum ein Holländer den Unterschied macht“. Doch wir wollen ja keine halben Sachen und so durften wir auch seine “bessere Hälfte” interviewen. Wir sprachen mit Nicole Geiger von Pleitegeigers Weblog über Uhren, die nie ablaufen dürfen, Frauen in der Fankurve und Frauen in Blogs im Speziellen, über Nürnberger Käsekuchen als untaugliche Bestechungsversuche, das Ende der Ära des fränkischen Dukaten-Didi und warum ein Ex-Coach des FCN keinen Plan hatte, wie man hühnerhaufig auf dem Platz umherirrenden Spielern zu einer Vision verhilft.

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Interview mit “Pleitegeigers Weblog”

[Clubfans United] Hallo Nicole, wir freuen uns, dass wir Dich für das Interview gewinnen konnten. Wie ist die Stimmung an der Elbe? Überwiegt die Zuversicht oder sitzt die Angst im Nacken?

[Pleitegeigers Weblog] “Hallo Alexander, zunächst mal danke, daß ich hier zu Wort kommen darf! Die Stimmung in Hamburg ist noch etwas angespannt, aber optimistisch. Auch, wenn die letzten Wochen an eine Achterbahnfahrt erinnerten und selbst ich als ewiger Fußball-Optimist zwischenzeitlich wirklich Angst hatte: Ich glaube, es haben jetzt endlich alle verstanden, worum es geht und daß man sich nicht auf einem Sieg ausruhen darf. Auch die Mannschaft.
Der Sieg gegen Hannover 96 war wichtig und wunderbar. Aber er alleine reicht eben nicht aus. Man darf sich nicht darauf verlassen, daß sich drei andere Vereine finden, die schlechter sind – es ist jetzt einfach wichtig, daß nachgelegt wird. Am liebsten schon in Nürnberg!”

[Clubfans United] Du bist die einzige Frau in unserer Interview-Reihe und ehrlich gesagt kennen wir auch sonst keine, die ein Fußball-Blog betreibt. Warum machst du nicht “was für Mädchen, vielleicht etwas mit Pferden, oder in rosa, oder einfach nur mit ohne Fußball, Pöbeln und Herzschmerz”?

“Manchmal (Nach 4:0-Klatschen in Hoffenheim, zum Beispiel) frage ich mich das auch ;-) Mein Herz gehört aber ganz klar dem HSV und dem Fußball! Und das auch schon sehr lange und sehr stark.
Als ich anfing, zum HSV zu gehen (und über ihn zu schreiben), lebte ich noch rund 600 Kilometer entfernt in Heidelberg. Fernbeziehungen zu Fußballvereinen sind gar nicht so einfach, die kann man nämlich abends vorm Schlafengehen nicht einfach mal anrufen!

Und auch, wenn ich die rosa-hellblau-lastigen Spezial-Fanartikel für weibliche Fans doof finde, lieber Bier als Prosecco trinke und den Jungs in der Kurve ab und an versehentlich neue Schimpfworte beibringe: Auch im Stadion bleibe ich Mädchen. Irgendwie.
Aber halt ein Mädchen, das sich für seinen Verein die Seele aus dem Leib brüllt und sich nichts tolleres vorstellen kann, als beim Torjubel Bier über den Kopf zu bekommen (Nunja. Torjubel ohne Bierdusche ist auch super. Hauptsache, Torjubel!).”

[Clubfans United] Empfohlen wurdest du uns von unserem Hinspiel-Interviewpartern Florian Neumann (aka Nedfuller). Das ist ja kein Zufall! Klärst du uns auf?

“So, so. Für den Blogger-Klatsch muß also dann doch die Frau ran… :-) Nedfuller und ich kennen uns aus den Kommentaren in meinem Blog. Da wir den gleichen Herzensverein haben, trafen wir uns irgendwann einfach mal in der Kurve. Ein paar Bundesligaspiele und Torjubel später bekam die Raute in unsren Herzen dann Gesellschaft… Seitdem pendeln wir zwischen Hamburg (Florian) und Berlin (ich).”

[Clubfans United] “Pleitegeigers Weblog” – was bedeutet das, wie kam es zu dem Blog und wohin soll das führen?

“Pleitegeiger ist eine Verballhornung meines Namens. Ich heiße Nicole Geiger, irgendwann wurde aus Nicole dann “Nie Kohle” – und wer nie Kohle hat, ist pleite. Damit war der Name “NieKohle Pleitegeiger” geboren – und als ich vor Urzeiten meine erste Emailadresse registrierte, wählte ich als Nick eben Pleitegeiger. Seitdem verging viel Zeit, viele Emailadressen – der Name blieb. Und auch, wenn ihm sehr oft versehentlich ein G abhanden kommt, mag ich ihn sehr.

Deshalb heißt auch mein Blog so. Das ist ebenfalls schon sehr alt, damals sagte man noch “Weblog”. Aber eigentlich schreibe ich schon wesentlich länger Dinge über den HSV ins Internet, inzwischen seit über 10 Jahren.
Früher schrieb ich viel für Dailysoccer.de und Blutgraetsche.de, meist waren das nicht ganz ernst gemeinte Texte über das, was beim HSV alles so schief läuft. Irgendwann wollte ich diese Texte sammeln, legte mein erstes Blog an – und schrieb dort dann auch häufiger rein als die wöchentlichen kopierten Texte.
Inzwischen bin ich zwar wieder nur bei durchschnittlich einem Text pro Woche, mehr ist zeitlich oft nicht drin. Das Blog ist aber immer noch das, was es ganz am Anfang mal sein sollte: Eine Erweiterung meines Hirns. Eine Möglichkeit, Gedanken loszuwerden und den Stimmen in meinem Kopf eine Plattform zu bieten.
Ich mag es, diese Gedanken zu teilen, meine Erlebnisse mit dem Verein aufzuschreiben und wenn ich damit andere zum Lachen bringe, unterhalte oder mit ihnen darüber diskutieren kann, dann ist der Zweck des Blogs schon erfüllt.”

[Clubfans United] Was uns immer interessiert: Wie stehst du im Kontakt zu anderen Weblogs (neben Nedsblog) und vielleicht auch zum Verein?

“Ich habe über all die Jahre viele andere Blogger (und Twitterer) getroffen, mit ihnen telefoniert, Bier getrunken, Fußball geschaut. Während der WM 2006 habe ich mit Bloggern aus der ganzen Welt sogar zusammen in einer WG in Berlin gewohnt.

Zum Verein habe ich keinen Kontakt – wenn ich ihn suche, werde ich als Blogger aber nicht ignoriert. Letzte Saison, nach der Niederlage im Derby, entschieden sich beispielsweise die Ultras aus unserem Block zum Stimmungsboykott – ausgerechnet gegen Bremen! Ich wußte von vielen, die das nicht gut fanden, etwas tun wollten. Mir ging es ähnlich. Also schrieb ich Jörn Wolf, unserem Mediendirektor, eine Mail mit einem Vorschlag und bekam auch Antwort.”

[Clubfans United] Vermisst du generell die Akzeptanz von schreibenden Fanmedien in der öffentlichen Wahrnehmung und speziell bei den Vereinen?

“Auch, wenn ich da vermutlich eine Mindermeinung vertrete: Nein. Das liegt aber wohl auch daran, daß ich beruflich “was mit Medien” mache und mein Blog tatsächlich mein Hobby ist. Ich habe an mich selbst in meinem Blog nicht den Anspruch, ein ernstzunehmendes Medium zu sein. Um das zu sein, fehlt mir die Zeit, bin ich zu weit vom Geschehen beim HSV weg – und schreibe ich auch zu gerne Unfug. Dazu blogge ich zu viele subjektive Eindrücke, zu viel Fußballromantik, zu viele Quatsch-Erklärungen, warum bestimmte Dinge um den HSV so passieren, wie sie passieren.

Ganz generell ist es meiner Meinung nach aber schon so, daß Vereine inzwischen sehr wohl wissen, was im Internet so passiert, und daß es eben auch Fanblogs gibt, die sich einer großen Beliebtheit erfreuen.”

[Clubfans United] Profis bei Twitter und Facebook – ein Fluch oder Segen?

“Für Fans eine tolle Sache, weil man manchmal einfach persönlichere Einblicke bekommt, als über die Medien. Manche Profis posten ja dann auch durchaus mal private Bilder, Fotos von ihrem Hund, Dinge, die sie menschlich(er) machen. Ich finde das teilweise schon recht charmant.
Als Verein stelle ich es mir allerdings schwer vor, wenn beispielsweise junge Profis unüberlegte Dinge twittern. Ein komplettes Verbot bringt da aber meiner Meinung nach nicht viel, da muß man dann einfach auf Vernunft und Anstand hoffen.
Und so lange kein Profi mit Smartphone in der Hand aufläuft…”

[Clubfans United] Wir haben unsere Facebook-Leser gefragt, was sie interessiert rund um den HSV. Eine Frage fanden wir doch sehr spannend: Was passiert eigentlich mit der Ligazugehörigkeits-Uhr, würde es zum worst case kommen?

“Ich hoffe, daß wir das nie, nie, nie herausfinden müssen. Als Eieruhr ist sie nämlich doch etwas unhandlich.”

[Clubfans United] Eine andere Frage drehte sich um unseren Ex-Coach: Mit Oenning kam der HSV nicht weiter, ohne ist aber nun auch nicht wirklich was anders. Hätte man Oenning ja auch behalten können?

“Bitte nicht! Unter Oenning war keine Linie zu erkennen, wie wir Fußball spielen wollen. Bei ihm hatte ich nie das Gefühl, daß er einen Plan hat, ein Ziel vor Augen, wie die Mannschaft irgendwann mal aussehen und spielen soll.

Auch, wenn wir mit ihm ebenfalls an der Abstiegszone rumkrebsen: Fink scheint genau diesen Plan zu haben. Er möchte mit Arnesen zusammen beim HSV etwas aufbauen, er hat Visionen, er will Talente entwickeln, die Mannschaft punktuell weiter verstärken…
Dieser Plan geht runter bis zu den Jugendmannschaften. Dort soll ein einheitliches System (4-3-3) gespielt werden, Arnesen und Fink schauen wohl auch öfter beim Training und bei Spielen der U-Mannschaften vorbei.

Derzeit entsteht an der Arena außerdem ein zweiter Trainingsplatz, seit September trainiert die zweite Mannschaft nicht mehr draußen in Ochsenzoll. Auch hier sollen Synergien geschaffen und Talente gefördert werden. Wobei man fairerweise sagen muß: Die zweite Mannschaft trainierte schon an der Arena, als Oenning noch im Amt war.

Natürlich braucht das alles Zeit, ich finde aber, daß man schon jetzt die Handschrift des Trainers erkennt. Zumindest, wenn die Mannschaft mal Fußball spielt und nicht nur hühnerhaufig auf dem Platz umher irrt…”

[Clubfans United] Der Hamburger SV ist ein großer Verein, der immer große Namen hatte und stets auch große Ziele. Droht dem HSV jetzt das Mittelmaß? Oder ist man längst da angekommen und die Probleme der letzten Jahre waren darin begründet, dass man es nicht wahrhaben wollte? Wo liegen die Kernprobleme? Hätte man damals einfach den Franken Beiersdorfer behalten sollen?

“Ende 2005 gab der damalige HSV-Präsident Hoffmann ein Ziel aus, das für Aufsehen sorgte: Innerhalb von 5 Jahren wollte er mit dem Verein in die Top 20 Europas, innerhalb von 10 Jahren in die Top Ten. Als er das verkündet hat, war der HSV nicht mal unter den 100 ersten Clubs, alle haben ihn ausgelacht.
2009, ein Jahr vor Ablauf der 5-Jahres-Frist, war der HSV bereits in den Top 20 (Wo er, als ich zuletzt nachgeschaut habe, immer noch stand).
Ich glaube nicht, daß dort schon das Mittelmaß anfängt. Ich glaube auch nicht, daß ein Verein, der zwei Jahre in Folge im Halbfinale des Europapokals stand (und vorher auch mehrere Jahre in Folge international vertreten war), Mittelmaß ist.

Man darf aber nicht vergessen, wie viele Einnahmen wegfallen, wenn man dann mal nicht international spielt. Wie viele Fehleinkäufe wir hatten. Wie viele Spieler ausgetauscht wurden. Der Umbruch, so das Unwort, ist ja auch noch nicht vorbei.

Wir sind momentan in der Liga diese Saison (sogar nur unteres) Mittelmaß. Aber ich glaube fest daran, daß wir das nicht bleiben werden, daß das eine dem Umbruch geschuldete Momentaufnahme ist. Viele der Neuen haben sich inzwischen super ins Team integriert – wenn daran jetzt in der Sommerpause weiter gearbeitet und punktuell verstärkt wird, dann kann daraus eine ziemlich großartige Mannschaft erwachsen, glaube ich.

Mit Beiersdorfer passierte viel großartiges beim HSV, keine Frage. Da kam auch wahnsinnig viel Geld rein, wenn ich alleine an De Jong denke, der für ‘nen Appel und ‘n Ei gekauft und für 18 Millionen verkauft wurde. An Olic oder gar van der Vaart.
Gleichzeitig gab es aber mit Beiersdorfer auch haufenweise Fehlkäufe. Ich nenne nur mal Sorin, der einfach seine besten Tage längst hinter sich hatte, oder auch das Gastspiel von Albert Streit. Danjiel Ljuboja. Thiago Neves, den x-ten glücklosen Brasilianer beim HSV. Ich könnte noch eine ganze Weile so weitermachen….

Da wurde auch irre viel Geld verbrannt! Gleichzeitig kamen keine Spieler aus der eigenen Jugend nach oben. Es war also auch mit “Dukaten-Didi” bei weitem nicht alles perfekt.

Es war dann wohl einfach an der Zeit, getrennte Wege zu gehen. Und mit Arnesen haben wir, so hoffe ich, jetzt auch wieder jemanden im Sattel, der den Verein gemeinsam mit dem Trainer nach vorne bringt.”

[Clubfans United] Warum wird der HSV nicht absteigen?

“Weil die Spieler jetzt verstanden haben, daß Sprüche wie “Die Qualität im Kader ist viel zu gut, um abzusteigen” keine Punkte bringen. Sie wollen, das hat man zuletzt mehrfach gesehen. Und sie können auch.”

[Clubfans United] Warum wird der 1. FC Nürnberg (zu 99,9%) nicht absteigen, obwohl hinter ihm u.a. Mannschaften wie der HSV, Köln oder die Hertha stehen, die sich sicher mehr erwartet und auch investiert haben?

“Erwartungen allein haben noch niemandem die Klasse gehalten ;-)
Ich glaube aber, daß Nürnberg derzeit stabiler ist als Lautern, Köln oder Hertha. Und daß, auch im Gegensatz zum HSV, bei Nürnberg früher allen klar war, daß Spiele mit angezogener Handbremse jetzt nicht mehr drin sind.”

[Clubfans United] Einerseits scheint die Liga immer mehr eine Zweiklassengesellschaft zu werden, in der nur das Geld regiert, andererseits gibt es immer wieder Ausnahmen wie Wolfburg oder Augsburg (um zwei Gegenbeispiele zu nennen). Macht das den Reiz dieses Sports aus? Oder muss man endlich gegensteuern um wieder mehr sportliche Fairness zu gewährleisten?

“Das ist doch überall so – wer Geld hat, kauft sich halt alles, was er braucht. Das allein macht aber noch keine funktionsfähige Mannschaft, viele herausragende Einzelspieler geben noch nicht zwingend ein gutes Team.
Daß man auch mit wenig Geld was aufbauen kann, wenn man Zeit hat, die richtigen (günstigen) Talente findet und dann gezielt zu kauft, sieht man ja (Und mir fällt es wirklich schwer, das zuzugeben!) derzeit in Dortmund.
Gegensteuern im Sinne von “alle Vereine bekommen das Budget X” fände ich da irgendwie unsinnig. Es ist ja auch ein Unterschied, ob man international spielt oder nicht – dann braucht man vielleicht auch nen größeren Kader, um mal rotieren zu können… All sowas.
Fairness sollte auf dem Platz stattfinden, nicht auf dem Bankkonto.”

[Clubfans United] Was würdest du dir generell für den Fußball mehr wünschen? Mehr Familienfreundlichkeit im Stadion? Oder doch lieber wieder mehr zurück zum Ursprung mit Steher, Bratwurst und Bier mit Umdrehungen?

“In den letzten zehn, fünfzehn Jahren sind die Stadien doch schon viel familienfreundlicher geworden. Auch als Frau fällt man heute nicht mehr auf.
Ich bin ja wirklich der typische Stehplatz-Assi. Ich bin glücklich, wenn ich stehen und meine Mannschaft lautstark supporten kann. Als angenehmen Luxus empfinde ich allerdings immer noch das Dach unsrer Arena – ich erinnere mich noch an meine ersten HSV-Heimspiele in der alten Westkurve. Ohne Dach, bei Dauerregen…

Mich nervt nur allgemein dieser ganze Event-Mist, Klatschpappen & Co. Aber davon bleiben wir in Hamburg glücklicherweise verschont, wir haben auch so Stimmung!”

[Clubfans United] Wie nimmst du den FCN generell wahr? Verbindest du vielleicht eine persönliche Anekdote damit?

“Nürnberg gehört zu den Clubs, die mir nie was böses getan haben, ich mag es, ihn in der ersten Liga zu haben. Über Twitter kenne ich die Nürnberg-Fans @glubberer69 und @Vittenko und schätze sie sehr. Den @glubberer69 durfte ich beim Hinspiel sogar kennenlernen, er kam nicht nur zum Auswärtsspiel, sondern brachte uns sogar seinen berühmten Käsekuchen mit, den er extra für uns gebacken hatte! Geholfen hat der Bestechungsversuch allerdings nicht, die drei Punkte haben wir trotzdem behalten. ”

[Clubfans United] Was erwartest du dir vom Samstag?

“Ein Spiel mit mehr Kampf als Zauber zwischen zwei Mannschaften, die beide vorzeitig Sicherheit in Sachen Klassenerhalt wollen. Dabei hoffe ich natürlich auf einen AUS!WÄRTS!SIEG!”

[Clubfans United] Wo wirst du das Spiel verfolgen?

“In Berlin vorm Fernseher. Ich hatte am Sonntag kurz drüber nachgedacht, spontan mit auswärts zu fahren, das klappt so kurzfristig aber leider nicht.
Es gäbe in Berlin zwar auch eine nette HSV-Kneipe, aber da war ich bisher zweimal und es gab zwei Niederlagen – das kann ich nicht noch einmal riskieren!”

[Clubfans United] Wenn nicht der HSV, wer soll sonst mit Kaiserslautern runter in Liga 2, wenn es nach dir geht?

“Auch, wenn ich dann mein einziges “echtes” Heimspiel der Saison verliere: Hertha kann gerne runter. Köln täte ein Abstieg vielleicht auch ganz gut, ich habe momentan den Eindruck, die bekommen sich überhaupt nicht mehr sortiert. ”

[Clubfans United] Und was würde eine Relegation gegen St. Pauli für dich und die ganze Stadt bedeuten?

“Dieses Szenario will ich mir gar nicht näher vorstellen. Ich glaube, in Hamburg wäre dann Krieg. Das kann echt niemand wollen.”

[Clubfans United] Wir danken ganz herzlich für dieses Interview und wünschen ein gutes Spiel am Samstag.

“Vielen Dank für das nette Interview, auf ein gutes, faires Spiel am Samstag. In diesem Sinne: Nur der HSV!”


Das Interview führte Alexander Endl [Clubfans United] mit Nicole Geiger [Pleitegeigers Weblog] zwischen dem 17.4. und 18.4.2012 via E-Mail.


Der Spieltags-Vorbericht wird unterstützt durch unseren Rückrunden-Sponsor DEFShop

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Kommentare (28)

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  1. Paule sagt:

    Dein “Gegenüber” war mir in diesem Fall etwas zu “seicht” und für mich net wirklich glaubwürdig. Alles etwas zu gestellt “geposed”! Und im Sport sollte man tunlichst das Wort Krieg vermeiden.

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  2. xxandl sagt:

    Den Ausdruck “Krieg” sollte man natürlich vermeiden, aber so fern der Wahrheit dürfte er nicht liegen.

    Vor zwei Jahren stand nichts auf dem Spiel und dennoch wurde im Vorfeld des Derbys Torhüter Pliquett auf dem Heimweg von einer Gruppe HSV-Hooligans attackiert, einige Mitreisende mussten damals ins Krankenhaus eingeliefert werden. Beim Spiel selbst gab es dann wieder drei Verletzte und 50 Festnahmen, zudem musste die Polizei Wasserwerfer gegen aggressive HSV-Fans einsetzen.

    Sollte es nun tatsächlich zu einem Relegationsspiel der Beiden kommen, und der FC St. Pauli vielleicht auch noch gewinnen, dann kracht es dort sicherlich ordentlich. Aus Sicherheitsaspekten ist das sicher eine Relegations-Partie, auf die sowohl die Hamburger als auch die Polizei verzichten kann…

    Aber ich denke so weit kommt es gar nicht, weil die Hertha und Köln es zu verhindern wissen – und auch St. Pauli hat mit dem Spiel gegen Paderborn am 34. Spieltag mMn schlechte Karten auf Platz 3.

    Aber genug über den HSV, der interessiert uns doch eh nicht, konzentrieren wir uns lieber auf uns. Fürchten muss man sich vorm HSV in der aktuellen Verfassung sicher nicht, und aus der Entfernung ist es doch ganz nett mal zuzusehen wie wo anders die Nerven flattern. Mit einem Sieg gegen den HSV könnten wir uns entgültig auch rechnerisch retten (um den Ligagott milde zu stimmen), über die magische 40 Punkte-Grenze rutschen und zeitgleich das Muffensausen in Hamburg etwas prolongieren. Außerdem gehören Heimspiele doch gewonnen.

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  3. Bomber sagt:

    ..glaube, ich störe zu so vorverrückter stunde niemanden hier, deshalb..
    apropos “seicht” , ich schick euch jetzt mal so richtig im Seich rum, bis “Misty”, und über blos Nürnberg posten gibt´s andere stellen, und was interessiere hsv (??) – also habe das Gäste-Interview überflogen, vermisse nur die Namen “Pit” und “Aogo”, ansonsten..
    Nicole, machst doch einen prima Eindruck, bleib cool und moin moin Punkt

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  4. Claus sagt:

    xxandl: Außerdem gehören Heimspiele doch gewonnen.

    Sowieso.
    Vor Wochen haben wohl viele das Spiel gegen den HSV noch als Schicksalsspiel gesehen, jetzt zu 99,9% (die Ligagötter haben tatsächlich ihre Prozentzahlen rausgenommen, den Wert von Alexander halte ich für weitaus realistischer, ich würde sogar noch ein paar Neunen anhängen :-D) von der Last befreit, sollte das doch ein bisschen einfacher gehen.
    Ich gebe zu, ich würde den “Bundesligadino” gerne noch ein wenig zittern sehen (schon alleine wegen Fink), deren Restprogramm gäbe das auch her und schließlich sind die Dinos auch ausgestorben. Alleine die Hertha und vor allem Köln werden da nicht mitspielen.

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  5. xxandl sagt:

    Gut, an der Motivation sollte es nicht scheitern:
    http://www.bild.de/spor...nen-23735998.bild.html

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  6. Optimist sagt:

    Paule: Dein “Gegenüber” war mir in diesem Fall etwas zu “seicht” und für mich net wirklich glaubwürdig. Alles etwas zu gestellt “geposed”!

    Wie kommst Du darauf? Das war sachlich und eher nüchtern im Vergleich zu manch anderen Humorbomben, die wir hier schon erlebt haben, aber keine Spur von seicht. Nicole hat sich gut geschlagen! Ich fands spannend, auch mal eine weibliche Sicht zu haben, der man die Weiblichkeit aber ohne den speziellen Hinweis mitnichten angemerkt hat. Ist aber schon wieder ein Vorurteil: müssen weibliche Fans anders denken als männliche? Warum eigentlich ;-)

    Ansonsten: AUS!WÄRTS!SIEG! kannste vergessen, liebe Nicole, Heimspiele gehören gewonnen!

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  7. Paule: Dein “Gegenüber” war mir in diesem Fall etwas zu “seicht” und für mich net wirklich glaubwürdig. Alles etwas zu gestellt “geposed”! Und im Sport sollte man tunlichst das Wort Krieg vermeiden.

    Also - und das sage ich nicht nur um ein guter Gastgeber zu sein - ich hatte da schon Interviews mit “Poser-Qualität” in Erinnerung, das hatte ich hier nicht empfunden. Aber ich denke Nicole wird auch einen kritischen Ton vertragen können.

    Das mit dem “Krieg” sehe ich allerdings ähnlich. Ich bin auch kein Freund dieser Begriffe im Zusammenhang mit Sport und hatte auch erst im CL-Spiel bei Fuss Moderation moniert, als er von “Attentat” sprach. Aber auch da ist es so, dass die Wahrnehmung sich oft unterscheidet. Was bei mir ein Reizwort ist, ist bei anderen noch normales Geplänkel und xxandls Einwand über die Zustände nach der letzten Begegnung der beiden Teams (auf das hatte sich der Begriff ja bezogen) ist ja durchaus berechtigt.

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  8. nedfuller sagt:

    Zum Thema Krieg und der Wortwahl:

    Die Polizeibehörde nahm das kleine Derby HSV II gegen St. Adtteilverein II zum Anlaß mit Wasserwerfern vor der Arena aufzutauchen.

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  9. nedfuller: Zum Thema Krieg und der Wortwahl:

    Die Polizeibehörde nahm das kleine Derby HSV II gegen St. Adtteilverein II zum Anlaß mit Wasserwerfern vor der Arena aufzutauchen.

    Schon verrückt.

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  10. nedfuller sagt:

    Zum Interview selber:

    Ich finde die Fragen richtig gut und teils hätte ich große Schwierigkeiten gehabt, diese zu beantworten. Ein großes Lob also an Nicole und Alexander.

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  11. nedfuller sagt:

    Alexander | Clubfans United,

    Vor allem weil es in der Regionalliga Nord statt fand.

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  12. Pleitegeiger sagt:

    Danke noch mal an den Gastgeber und an die Kommentatoren für Lob und Kritik.

    Vielleicht hätte ich den “Krieg” näher ausführen müssen – Ihr habt mich da aber schon richtig verstanden.
    Ich war bei den Derbys letzte Saison, ich habe sehr unschöne Szenen auf beiden Seiten gesehen und ich fürchte, wenn es um so viel mehr ginge als letztes Mal, würde das noch unschöner.

    Wer mich seicht findet: Kein Problem. Ich habe, siehe oben, nicht den Anspruch, als knallhartes Fakten-Fakten-Fakten-Blog wahrgenommen zu werden. Ich bin mehr so das RTL2 der Blogosphäre, das aber sehr gern.

    Nur die Glaubwürdigkeit lasse ich mir ungern absprechen.

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  13. Pleitegeiger: Nur die Glaubwürdigkeit lasse ich mir ungern absprechen.

    Ich glaube, dass jeder, der sich mit einem Blog in die Öffentlichkeit stellt und das über einen gewissen Zeitraum macht, kann gar nicht anders als glaubwürdig sein.

    Es ist schon ein großer Unterschied, ob man unter einem Anonymous Kommentare raushaut oder ob man mit seinem Namen gerade steht – vor allem als Autor. Ob man dann stilistisch lieber einen lockeren oder analytischen Stil pflegt, hat mit Glaubwürdigkeit nix zu tun.

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  14. Hörnla sagt:

    Also erstmal: ich fand das ein recht angenehm zu lesendes und überaus interessantes Interview, dank an die Beteiligten.

    Persönlich hätte ich mir allerdings einige weitere Schwerpunkte vorstellen können und sogar gewünscht:

    a) warum soll gerade der HSV nicht absteigen? Provokativ formuliert: bis auf die Tatsache, dass er noch nie abgestiegen ist, höre ich derzeit kaum Argumente. Das Nichtabstiegsargument kann aber gerade für einen Clubberer nicht zählen (sollen andere doch auch mal dieselben Erfahrungen machen). Niemals dagegen hätte den Verein von Happel, Hrubesch, Kaltz, Magath o. ä. in der 2. Liga sehen wollen! Damals stand der HSV für etwas, für Größe und taktische Finesse und einen Schuss Exzentrik und auch für das hanseatisch andere, so wie sich das ein Bauer aus dem Süden, also ich, so vorstellt. Derzeit steht der HSV in meinen Augen für nichts mehr. Ein Verein wie tausend andere, ein aufgeblasener Anzugträger als Trainer, der sich, obwohl er in Deutschland noch nichts erreicht hat, gleich als ein “Typ wie Klopp” einführt, na drunter macht man’s offenbar nicht. Ob so ein Verein in der BuLi ist oder irgendein anderer, who cares? Das ist die Außensicht, aber gerade die andere, die kontrastierende Innensicht suche ich in unseren Interviews über Fangrenzen hinweg.

    Natürlich denke ich beim HSV vor allem auch und gerade und oft mit Wärme an die Verbindungen zum Club. Was macht Jarolim usw., wir haben da ja schon vor Oenning einige Spieler hin und her transferiert.

    HSV ist für mich auch und gerade Rudi Kargus (wen wundert’s) – ein klasse Sportler und ein hochreflektierter Mensch, der eine zweite Karriere als Künstler gepackt hat, anstatt wie andere im Dschungelcamp rumzuhängen. Bravo, bravissimo!

    Wie gesagt: ich hätte ganz gerne Pleitegeigers Meinungen zu derartigen Punkten gelesen…

    Alexander | Clubfans United: Es ist schon ein großer Unterschied, ob man unter einem Anonymous Kommentare raushaut oder ob man mit seinem Namen gerade steht – vor allem als Autor.

    Gerade das Internet bietet die Möglichkeit und Herausforderung mit dem bloßen Text zu überzeugen – und sich gerade nicht auf den Namen verlassen zu können. Beispielsweise Beckenbauers Äußerungen wären, bloß gedruckt/online und mit unbekanntem Verfasser, oft als das erkannt worden, was sie nicht selten waren: hingelaberte Meldungen aus den geistigen Tieflanden, beileibe nicht Expertenmeinungen mit Gewicht (obwohl Beckenbauer ja alles andere als dumm ist, denke ich zumindest). Uralt und genauso lange treffend ist der Spruch, nachdem der Prophet im eigenen Lande nichts gilt – warum? Weil nicht der Text gilt, sondern die Person und die Perzeption derselben. Dieses Dilemma durch das Netz aufzubrechen ist ein Faszinosum für mich, der sich selbst permanent daran schult zu erkennen, ob jemand Lese (=Lebens-)Zeit wert ist oder da eine Luftpumpe vor sich hin bläst. Die Person dahinter interessiert mich, gerade im Netz, erstmal nicht. Es lebe der Text. Denn es ist in der Tat ein großer Unterschied, ob man sich auf denselben verlässt oder auf seinen Namen oder sonstwas!

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  15. Hörnla: Gerade das Internet bietet die Möglichkeit und Herausforderung mit dem bloßen Text zu überzeugen – und sich gerade nicht auf den Namen verlassen zu können. Beispielsweise Beckenbauers Äußerungen wären, bloß gedruckt/online und mit unbekanntem Verfasser, oft als das erkannt worden, was sie nicht selten waren: hingelaberte Meldungen aus den geistigen Tieflanden, beileibe nicht Expertenmeinungen mit Gewicht (obwohl Beckenbauer ja alles andere als dumm ist, denke ich zumindest). Uralt und genauso lange treffend ist der Spruch, nachdem der Prophet im eigenen Lande nichts gilt – warum? Weil nicht der Text gilt, sondern die Person und die Perzeption derselben. Dieses Dilemma durch das Netz aufzubrechen ist ein Faszinosum für mich, der sich selbst permanent daran schult zu erkennen, ob jemand Lese (=Lebens-)Zeit wert ist oder da eine Luftpumpe vor sich hin bläst. Die Person dahinter interessiert mich, gerade im Netz, erstmal nicht. Es lebe der Text. Denn es ist in der Tat ein großer Unterschied, ob man sich auf denselben verlässt oder auf seinen Namen oder sonstwas!

    Ich kann dir versichern: Diese Art des anonymen Schreibens ist ganz sicher nicht gemeint gewesen. ;-)

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  16. Robert sagt:

    Zu einem weiteren weiblichen Blog ist es – geographisch – nicht weit, und nächstes Jahr auch als Interviewpartner geeignet (solange 21 bzw. 31 Tore Vorsprung nicht doch aufholbar sind).

    Ob es erlaubt ist, den Link zu setzen? Es muss ja niemand klicken, der grün nicht ausstehen kann.

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  17. Hörnla sagt:

    “Dieses Szenario will ich mir gar nicht näher vorstellen. Ich glaube, in Hamburg wäre dann Krieg. Das kann echt niemand wollen.”
    Ergo, mit einer Prise Zynismus und kruder Logik weitergedacht: müssen sich Fürther und die Clubberer ab sofort wesentlich härter attackieren, dann ist der Verbleib beider Vereine in der BuLi gesichert. Denn Duelle, in denen es um alles geht, das kann doch niemand wollen.
    Ich ziehe eine andere Konsequenz: Vereine und Kommunen, die in angemessener Zeit ihre asselige, gewaltbereite Unterstützerschaft nicht unter Kontrolle kriegen, die haben im Profifußball nichts zu suchen. Das kann ein jeder wollen, dem der Fußball (!!) am Herzen liegt.

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  18. Robert: Zu einem weiteren weiblichen Blog ist es – geographisch – nicht weit, und nächstes Jahr auch als Interviewpartner geeignet (solange 21 bzw. 31 Tore Vorsprung nicht doch aufholbar sind).

    Ob es erlaubt ist, den Link zu setzen? Es muss ja niemand klicken, der grün nicht ausstehen kann.

    Denkbar. Aber da ist noch lange hin. :-)

    Wir hatten auch schon Interviews mit der Westvorstadt!
    http://www.clubfans-uni...enes-visier-und-drauf/

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  19. Paule sagt:

    Hmmm. Ich hatte spontan den Eindruck, das Interview sollte bewusst besonders witzig und cool geführt werden. Das hat mir so nicht so ganz gefallen. Aber das mit der “Glaubwürdigkeit” war von mir etwas zu voreilig vormuliert. Sorry dafür.

    Btw.: Die Relegation HSV-Pauli sollte “vermieden” werden. Das wird dem HSV doch nicht passieren! Dafür sind Kölle und Hertha ja wohl doch zu schlecht.

    Und nochwas: Das vorzeite Ende unseres Abstiegskampf hat mir vielleicht etwas die Sinne vernebelt ;)

    Und das mit dem RTL2 Vergleich ist echt gut!

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  20. Paule sagt:

    Paule: Hmmm. Ich hatte spontan den Eindruck, das Interview sollte bewusst besonders witzig und cool geführt werden. Das hat mir so nicht so ganz gefallen. Aber das mit der “Glaubwürdigkeit” war von mir etwas zu voreilig vormuliert. Sorry dafür.

    Btw.: Die Relegation HSV-Pauli sollte “vermieden” werden. Das wird dem HSV doch nicht passieren! Dafür sind Kölle und Hertha ja wohl doch zu schlecht.

    Und nochwas: Das vorzeite Ende unseres Abstiegskampf hat mir vielleicht etwas die Sinne vernebelt

    Und das mit dem RTL2 Vergleich ist echt gut!

    formuliert natürlich ..

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  21. Optimist sagt:

    @ Paule, besonders witzig und aufgesetzt cool habe ich es gerade nicht empfunden, deshalb wunderte mich das schon. Im Gegenteil, für mich kam es recht autentisch rüber. Tja, so unterschiedlich können Wahrnehmungen sein….

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  22. Markazero sagt:

    Also mir hat er auch gefallen, der unaufgeregt drauflos geplauderte Einblick in die HSV-Fan-Befindlichkeit mit Eieruhr-Verweigerung!

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  23. Paule sagt:

    So schauts aus!

    ;)

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  24. glubberer69 sagt:

    Nachdem ich Nicole ja im Dezember persönlich getroffen habe, kann ich euch versichern, dass das Interview absolut authentisch ist.

    An dieser Stelle ausdrücklich Danke schön an Nicole für die ausführlichen Antworten und an Alexander für die guten Inteviews, die man hier lesen kann.

    Und meine liebe Nicole, auch wenn du hier so nett geplaudert hast, das wird euch nichts helfen, denn morgen bleiben die Punkte bei uns! :-)

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  25. Derbfuss sagt:

    Dann muss man sich aber seitens Clubb steihern. Bisher ist es ein echtes Sch…Spiel.

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  26. xxandl sagt:

    Schäfer heute zweimal sehr wach, dass die Null steht haben wir zu diesem Zeitpunkt ihm zu verdanken. Wollscheid hingegen steht heute etwas neben sich, gerade was das Aufbauspiel angeht beleckert sich die ganze Mannschaft nicht mit Ruhm…

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  27. Paule sagt:

    Unser Raphael ist ein guter Erstligatorwart! Punkt.

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