FCN startet in Hamburg in die neue Saison

Die DFL hat am heutigen Dienstag, den 26. Juni, per Live-Pk den ersten Spieltag bekannt gegeben. Der 1. FC Nürnberg muss dabei zum Auftakt in die Hanse-Stadt zum Hamburger SV.

Der 1. Spieltag der Saison 2012/13 im Überblick

Borussia Dortmund – Werder Bremen (24.8.)
Hannover 96 – Schalke 04 (25./26.08.2012)
Borussia Mönchengladbach – TSG1899 Hoffenheim
VfB Stuttgart – VfL Wolfsburg
FC Augsburg – Fortuna Düsseldorf
SC Freiburg – FSV Mainz 05
Westvorstadt – Vize-Bayern München
Eintracht Frankfurt – Bayer 04 Leverkusen
Hamburger SV – 1. FC Nürnberg

Der Spielplan zum Download bei: www.bundesliga.de

Die Hinrunde des FCN

Sat. 25.08.201215:30Hamburger SV1. FC Nürnberg0:1
Sat. 01.09.201215:301. FC NürnbergBorussia Dortmund1:1
Sat. 15.09.201215:30Borussia Mönchengladbach1. FC Nürnberg2:3
Wed. 26.09.201220:00Hannover 961. FC Nürnberg4:1
Sun. 21.10.201215:301. FC NürnbergFC Augsburg0:0
Sat. 27.10.201215:30FC Schalke 041. FC Nürnberg1:0
Sat. 03.11.201215:301. FC NürnbergVfL Wolfsburg1:0
Fri. 09.11.201220:30FSV Mainz 051. FC Nürnberg2:1
Sat. 17.11.201215:301. FC NürnbergBayern München1:1
Sat. 24.11.201215:30SpVgg Greuther Fürth1. FC Nürnberg0:0
Wed. 28.11.201220:451. FC Nürnberg1899 Hoffenheim4:2
Sat. 01.12.201215:30Bayer Leverkusen1. FC Nürnberg1:0
Sat. 08.12.201215:301. FC NürnbergFortuna Düsseldorf2:0
Sun. 16.12.201217:30Werder Bremen1. FC Nürnberg1:1
Sun. 20.01.201315:301. FC NürnbergHamburger SV1:1
Fri. 25.01.201320:30Borussia Dortmund1. FC Nürnberg3:0
Sun. 03.02.201315:301. FC NürnbergBorussia Mönchengladbach2:1
Sat. 09.02.201315:30Eintracht Frankfurt1. FC Nürnberg0:0
Sun. 17.02.201315:301. FC NürnbergHannover 962:2
Sat. 23.02.201315:30VfB Stuttgart1. FC Nürnberg1:1
Sat. 02.03.201315:301. FC NürnbergSC Freiburg1:1
Fri. 08.03.201320:30FC Augsburg1. FC Nürnberg1:2
Sat. 16.03.201315:301. FC NürnbergFC Schalke 043:0
Sun. 31.03.201315:30VfL Wolfsburg1. FC Nürnberg2:2
Sun. 07.04.201315:301. FC NürnbergFSV Mainz 052:1
Sat. 13.04.201315:30Bayern München1. FC Nürnberg4:0
Sun. 21.04.201317:301. FC NürnbergSpVgg Greuther Fürth0:1
Sat. 27.04.201315:301899 Hoffenheim1. FC Nürnberg2:1
Sat. 04.05.201315:301. FC NürnbergBayer Leverkusen0:2
Sat. 11.05.201315:30Fortuna Düsseldorf1. FC Nürnberg1:2
Sat. 18.05.201315:301. FC NürnbergWerder Bremen3:2

Die DFL betonte, dass viele Faktoren (Wünsche, Sicherheitsaspekte, Veranstaltungen) mit einflossen bei der Spieltagsgestaltung. Bspw. sollte keine Mannschaft hintereinander gegen den amtierenden Meister und Vize-Meister spielen müssen, auch spielen lokal ansässige Vereine wie FCN und Westvorstadt nicht gleichzeitig ein Heimspiel aus. Etwas verwunderlich daher, dass der Club seine beiden Derbys gegen die Bayern und Fürth direkt hintereinander spielen wird. Gut: Hannover und Hoffenheim in den Abendspielen der englischen Wochen.

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Kommentare (61)

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  1. Armin sagt:

    Kein einfacher Auftakt, Hamburg ist eine Wundertüte, dann der Kracher daheim gegen den BVB, dann zu Gladbach und dann daheim gegen Frankfurt, hoffentlich stehen wir da nicht schon unter Druck.

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  2. tomcat07 sagt:

    In den ersten 6 Spielen 4 gegen die europäischen Vertreter. Dazu mit dem Auswärtsspiel in Hamburg einen Auftaktgegner, bei dem in den letzten Jahren die Lücke zwischen eigenem Anspruch und Wirklichkeit immer größer wurde. Würde mich interessieren, wie ihr den HSV einschätzt.

    Da muss unser Club wirklich gut aus den Startlöchern kommen, damit wir nicht nach wenigen Wochen bereits unter Druck sind.

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  3. Toeffi sagt:

    Interessant: Auch in der Saison 2005/06 hat der Club am ersten Spieltag nach Hamburg reisen müssen. Damals gab’s ein 3:0 für den HSV (Torschützen: 2x Barbarez, Mpenza).

    Und: Wie schon in der vergangenen Saison hat der Club erneut keine zwei Heim- bzw. Auswärtsspiele hintereinander. Stattdessen immer schön abwechselnd.

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  4. Wolferl sagt:

    Hauptsache keinen Aufsteiger zum Anfang. Karlsruhe tut mir immer noch weh. Und beim HSV ist alles drin, da gibt`s andere Übermannschaften.

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  5. Woschdsubbn sagt:

    Verlieren wir das Auftaktmatch nicht eh immer schon seit Jahren, mit der Ausnahme vom letzten Jahr?

    Und unter Druck sind wir auch von vornherein: Es geht wie immer gegen den Abstieg. Vielleicht schaffen wir aber auch wieder eine langweilige Saison, wie die beiden Jahre vorher. Wir mussten zwar erneut zwei wichtige Spieler abgeben, aber der Kern der Mannschaft ist doch gleich geblieben. Noch dazu ist die Vorbereitungszeit dieses Mal besonders lange.

    Das wird schon, ich habe mir doch nicht umsonst nach einem Jahr Pause wieder eine Dauerkarte gegönnt. :)

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  6. BSE08 sagt:

    Woschdsubbn:
    Verlieren wir das Auftaktmatch nicht eh immer schon seit Jahren, mit der Ausnahme vom letzten Jahr?

    Wieso? Die Bilanz der letzten drei Jahre ist doch absolut ausgeglichen!

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  7. Juwe sagt:

    Woschdsubbn: aber der Kern der Mannschaft ist doch gleich geblieben

    eben nicht in der entscheidenden Schnittstelle in der Innnenverteidigung. Bleibt auch abzuwarten was bei Kloses Olympia Nominierung mit der Schweiz passiert, ob er in der Vorbereitung überhaupt zur Verfügung steht.

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  8. Beate60 sagt:

    Juwe,

    Hecking plant doch eh noch mal eine Woche Pause, wenn ich mich recht erinnere. Und grade KLose könnte meiner Meinung nach von der -hoffentlich- fröhlichen Stimmung bei den olympischen Spielen profitieren. Ich würde es ihm gönnen, dort aufzulaufen, dann wünschen, daß er verletzungsfrei bleibt und neu gestärkt den Konkurrenzkampf beim Club angeht.

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  9. Optimist sagt:

    Ich starte lieber mit einem anspruchsvollen Auswärtsspiel. Ein sogenanntes “machbares” Heimspiel mag ich gar nicht, weil man dann von Anfang an unter dem Druck steht, gewinnen zu müssen, ohne einmal das Team unter Wettbewerbsbedingungen “getestet” zu haben. Mir gefällt das Programm. Gladbach ohne Reus und Dante wird nächste Saison ohnehin nicht so stark sein, die können imho froh sein, wenn sie stabil im Mittelfeld bleiben.

    Dortmund als erstes Heimspiel hätte vielleicht nicht sein müssen….

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  10. Ich tu mir generell schwer mir mein “Traumauftaktprogramm” zu malen. Ein Aufsteiger? Dann heißt es: Gerade zu Saisonbeginn kommen die mit Euphorie! Mannschaften mit vielen Nationalspielern, die wahrscheinlich erst noch in Tritt kommen. Heißt es: Ausgerechnet solche Brocken. Mannschaften auf “Augenhöhe”? Die hätte man vielleicht lieber dann, wenn man selbst sich gefunden hat. Zuerst ein Heimspiel? Da fürchtet man den drohenden Druck der Auftaktpleite mit 0 Punkten nach 2 Spielen, wenn es verloren geht. Dieses Mal haben wir alles: 1 Topclub, 2 aus dem Mittelfeld, 1 Aufsteiger.

    Letztes Jahr hatten viele Bedenken, dass man ausgerechnet beim starken und euphorischen Aufsteiger in Berlin beginnen muss. Man gewann einfach. Im Jahr davor ging es nach Gladbach, man holte einen Punkt. Ein weiteres Jahr davor verlor man zum Auftakt gegen Schalke zu Hause und man fürchtete, dass die Aufstiegseuphorie damit schon wieder kaputt sei. Sieg, Niederlage, Unentschieden – alles war dabei, immer stand am Ende der Klassenerhalt. Der erste Spieltag ist vor allem für die Fans und Medien bedeutend – ein Trainer wird erst nach 10 Spieltagen seine Einschätzung treffen, wie Hans Meyer das immer predigte.

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  11. Claus sagt:

    Nunja, ein paar Punkte am Anfang können das nötige Selbstvertrauen geben, damit die Saison läuft. Andererseits gebe ich das Auftaktspiel in Hamburg nicht von vornherein verloren, der HSV war in der letzten Zeit immer für eine Negativüberraschung gut.
    Man sollte sich ein Beispiel an den Nachbarn nehmen. Dort jubelt man über einen Heimauftakt gegen Nordtirol, obwohl es aller Wahrscheinlichkeit nach böse den A… voll geben wird.
    Ein Lokalderby zum Auftakt wäre eigentlich genau richtig gewesen, egal auf welcher Seite der Stadtgrenze.

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  12. Andre sagt:

    Ist letztendlich doch wurscht,wann man gegen wen spielt!
    Fakt ist: Jeder muss gegen jeden spielen!
    Ob die großen Brocken zuerst kommen,in der Mitte der Saison oder gegen Schluss macht für mich keinen Unterschied!
    Es wird für uns nie leicht gegen einen BVB oder die Bauern!
    Egal wann…
    Für mich gibt es keinen perfekten Spielplan!

    Anderes Thema:
    Die Königin der Boulevardblätter ist sich anscheinend gar nicht so sicher ob Marcos Antonio bei uns überhaupt mal zum Einsatz kommt.
    Anscheinend ist die Sache mit der Freigabe noch nicht vom Tisch.

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  13. Juwe sagt:

    Andre: Ist letztendlich doch wurscht,wann man gegen wen spielt!
    Fakt ist: Jeder muss gegen jeden spielen!

    Theoretisch ja. Praktisch spielt es aber schon eine Rolle, ob man einen guten Start erwischt oder nicht. Platt gesagt, Fußball spielen können sie ja alle, das entscheidende ist durchaus, was im Kopf passiert und von Anfang an der Musik hinterherlaufen macht schwermütig. Im übrigen bei der Personalplanung kann es ja nur wieder ein Ziel geben, von hinten wegbleiben wenns geht :-)

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  14. Beate60 sagt:

    Hab grade das Interview von Marcos Antonio in den NN-online gesehen. Kommt sehr sympathisch und souverän rüber. Ich hoffe sehr, daß sein Berater da nicht versucht hat zu tricksen und daß er wirklich bei uns spielen darf. So wie sich Bader dazu äußert dürfte die Spielgenehmigung ja in der Sommerpause zu erwarten sein. Aber da Bukarest offenbar große Geldprobleme hat, dürfte deren Präsident wohl eher der Trickser sein, der versucht noch mal Geld vom “reichen” deutschen Verein zu erpressen.

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  15. Optimist sagt:

    Beate60: Hab grade das Interview von Marcos Antonio in den NN-online gesehen. Kommt sehr sympathisch und souverän rüber.

    Ja, und man merkt, dass er sich tatsächlich schon mit dem Club beschäftigt hat. Glauber, Pinola, Pokalfinale…

    Wenn er mit dem Tempo der BuLi zurecht kommt, haben wir einen guten Mann, der die Sache mit Professionalität und Ernsthaftigkeit angeht und trotz seiner vielen Stationen schon jetzt eine höhere Identifikation zeigt, als so manch anderer. Gefällt mir, der Junge!

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  16. Johnny Vegas sagt:

    Optimist:
    Wenn er mit dem Tempo der BuLi zurecht kommt ….

    Wenn er denn überhaupt in der nächsten Saison für uns auflaufen darf. Dazu muss wohl erst mal die Sache mit der Freigabe geklärt werden. Da scheint es nach dem Bild-Bericht ja noch gehörige Umstimmigkeiten zu geben.
    Hoffen wir mal, das nach der gestrigen Vorstellung nicht wieder irgendwelche Kröten wie Ablösezahlungen zu schlucken sind. Denn darauf legen es die Verantwortlichen aus Bukarest ja wohl an.

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  17. Andre sagt:

    Juwe:

    Einen guten Start in die Saison wünscht sich jeder und ist natürlich kopftechnisch von großem Vorteil. Keine Frage
    Aber ist am Anfang der Saison nicht jeder Gegner immer unangenehm?
    Wenn wir gegen einen Aufsteiger spielen würden,dann würde es heißen,bloß nicht gegen einen Aufsteiger…die strotzen nur so vor Übermut.
    Gegen Bayern und de BVB ist auch schlecht.
    Und wer sagt mir dass der HSV nach der verkorksten letzten Saison wieder gegen den Abstieg spielt und nicht die Überraschungsmannschaft der Saison wird?
    Das alles kann keiner wissen.Man kann nur schätzen wie die anderen Mannschaften drauf sind…
    Von demher gibt es für mich keinen guten oder schlechten Spielplan. ;-)
    Bei der Personalplanung stimm ich dir voll und ganz zu! :-D

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  18. Beate60 sagt:

    Johnny Vegas,

    Ich glaub echt nicht, daß die wirklich einen Anspruch auf Ablöse geltend machen können. Letztlich geht es sicher nur um ein paar Wochen bis die Spielgenehmigung erteilt wird. Das Ziel muß sein, daß er baldmöglichst die Spielgenehmigung erhält. Der Vorteil ist, daß Marcos Antonio ja jetzt schon bei uns trainiert. Und Hecking und Bader müssen dann eben abwägen, ob sie diesen Unsinn aussitzen oder ob sie das ganze durch Lösegeldzahlung (was anderes ist das nicht) abkürzen. Aber ich denke, das können sie gar nicht, denn das würde ja dann künftig alle Verträge ad absurdum führen in die andere Richtung: ein Verein, bei dem ein Spieler spielt, kann halt nun mal nur solange der Vertrag läuft eine Ablöse einbringen und der Verein kann nicht einseitig einen Vertrag verlängern ohne Zustimmung des Spielers. Ne das Ganze zeigt, daß Marcos Antonio gut daran getan hat, Rapid zu verlassen, denn solche Machenschaften sind doch keinem Spieler zuzumuten.
    Ich hoffe mal, daß er spätestens beim Abschiedsspiel für Marek die Glubberer von Fähigkeiten überzeugen kann, daß bis dahin die Spielgenehmigung da ist.

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  19. Optimist sagt:

    Johnny Vegas,

    auf den BLÖD Artikel gebe ich nicht viel. Da geht es mehr um die Sensation als um die Sache. Sonst würden ja auch die anderen Zeitungen entsprechend darauf einsteigen…..

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  20. Man sollte sich da nicht bange machen lassen vom Boulevard. Selbst Rapid hat ihn offiziell auf der Website verabschiedet und sich für seine Leistungen bedankt – man wünscht ihm in Nürnberg alles Gute:

    “FC Rapid Bukarest möchte Marcos Antonio für seinen Beitrag für unser Team und seine Leistung in dieser Saison danken und wünscht ihm viel Erfolg in seinem neuen Team, dem FC Nürnberg!”
    http://www.fcrapid.ro/stire.php?id=13955

    Vielleicht hat man es halt mal probiert …

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  21. Teeblatt sagt:

    Manuel Neuer hat zuviel Raphael Schaefer Videos vor dem Spiel gegen Italien angesehen, so schlecht wie der ist!

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  22. Teeblatt sagt:

    Manuel Neuer hat zuviel Raphael Schaefer Videos vor dem Spiel gegen Italien angesehen, so schlecht wie der ist! Jogi ist eine Schande für Deutschland!

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  23. Wolferl sagt:

    Es kommt wie`s kommt. Egal, ein bisserl Pause jetzt und dann volle Konzentration auf den Gluub und die neue Saison!

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  24. belschanov sagt:

    Teeblatt:

    Jogi ist eine Schande für Deutschland!

    @Teeblatt:

    Wenn ich so einen Satz lese, kommt mir die Suppe hoch. Meine Bitte an dich: Beklag dich meinetwegen in einem Leserbrief in der National-Zeitung, aber verschone mich/uns mit solchem Gesülze!

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  25. tomcat07 sagt:

    Teeblatt,

    Eigentlich ist es das fast nicht wert, darauf zu antworten, aber welches Spiel hast Du heute angesehen? Zwei Gegentore aufgrund von Fehlern der Abwehr-/Mittelfeld-Reihen.

    Über Jogi Löw und seine Gedanken zum Spiel kann man nach dem Ausscheiden sicher diskutieren, aber “eine Schande für Deutschland” ist nach 4 Halbfinal-Teilnahmen in Folge sicher etwas anderes.

    Mal ‘ne Nacht drüber schlafen… ;-)

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  26. Juwe sagt:

    Nach einer Nacht, die Italiener liegen uns einfach nicht, reifer und effektiver in der Spielanlage wie die Spaghettis geht es kaum. Verdient verloren, die Anfangsaufstellung war ein Schlag ins Kondor, was sich hinterher natürlich immer leicht sagen läßt, nur ich bin einfach kein Podolski Fan, ein blinder Haudrauf, solange man noch Spieler wie Reus oder Schürrle auf der Bank hat, verstehe nicht warum Podolski wieder in der Startelf stand. Hatte man vor dem Spiel die Rollen getauscht, Italien mit zwei Stürmern und Deutschland ängstlich mit 1 Spitze? Bei Italiens offensiver Ausrichtung reibt man sich bei dieser Euro immer noch verwundert die Augen, aber es scheint ja zu funktionieren mit einem vogelwilden Bolatelli.

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  27. Woschdsubbn sagt:

    Die Krux waren doch eher Kroos und Gomez.

    Wie Alexander auch schon woanders geschrieben hat: Wenn Gomez vorne im 16er steht, muss der Rest der Mannschaft ihm die Bälle genau auf den Kopf servieren. Als Anspielstation oder als Dribbler taugt er weniger.
    Man sieht doch an den Transfers, dass sogar die Norditaliener diese taktische Verpflichtung mit einem mitspielenden Mandzukic/Pizza wenigstens als Alternative haben wollen.

    Und mit Kroos hat er sich total verzockt: Anstatt ihn für den erneut ganz schwachen Schweinsteiger (weshalb bringt er den trotz Verletzung denn wieder?) aufzustellen, bringt er den klassischen 6er/8er als RM Spieler. Dort spielt er bei den Nordtirolern maximal die dritte Geige hinter Robben und Müller.
    Jetzt hatten wir zwar mit Khedira, Schweinsteiger und Kroos quasi drei 6er/8er auf dem Feld, aber dennoch kann Pirlo einige Traumpässe schlagen. Ein weiteres Problem war, dass Kroos eher lieber in die Mitte zieht statt vom Flügel zu kommen. Da sollten aber doch eher Özil und Khedira die Fäden ziehen. Özil wich dem Gedränge in der Mitte dann meistens auf die Flügel aus und unser Spiel wurde damit dann insgesamt langsam und total umständlich.

    Ein grandioser Mißgriff, Herr Löw. Eine völlig falsche Startelf.

    Weshalb er gerade die “Turbogang”-Besetzung aus dem Griechenlandspiel, die gegen die “älteren” Herren der italienischen Abwehr doch genauso gepasst hätte, komplett ausgetauscht hat, blieb mir schleierhaft. War das der mir immer komisch vorkommende Faktor “Erfahrung” der hier eine Rolle gespielt hat? Wenn man Nordtirol ohne Robben und Ribery auf den Platz stellt, erhält man halt genau so ein Ergebnis.

    Die Wechsel nach dem 2:0 zur Halbzeit waren dann einfach zu spät. Jetzt standen die Italiener völlig konzentriert vor ihrem eigenen Tor. Wir hatten doch gefühlt 60 Minuten lang nach dem 2:0 Rückstand, außer dem Freistoß von Reus, keine echte Torchance.

    Gratulation an Italien. Verdienter Sieger und neuerdings fast ohne Theatralik und vor allem ohne die fiesen und versteckten Fouls. Ich wünsche den Italienern den Titel, Spanien hat nun mit Schiedsrichtern und viel Glück drei Spiele hintereinander gerade noch so gewonnen. Die haben meiner Meinung nach den Titel nicht mehr verdient.

    P.S.: Boateng als RA war bis auf das Spiel gegen Portugal auch eher unglücklich: Viel zu langsam, blieb of hinten stehen, lief nicht mit durch, wie das zum Beispiel schön Bender beim 2:1 gegen Dänemark gemacht hat und sah beim 1:0 für Italien auch sehr schlecht aus.

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  28. Armin sagt:

    So Löw hatte seine 4 Chancen bei Turnieren einen Titel zu holen. Ich denke jetzt sollte mal ein neuer ran.

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  29. Armin sagt:

    So Löw hatte seine 4 Chancen bei Turnieren einen Titel zu holen. Ich denke jetzt sollte mal ein neuer ran.

    Ein Schuss Sammer mit seinem Siegeswillen wäre bei den Spielern und in der sportlichen Leitung nicht schlecht.

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  30. Wolferl sagt:

    Armin,

    Wer drängst sich denn da auf nach Deiner Meinung?

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  31. Beate60 sagt:

    Die Italiener haben diesmal verdient gewonnen.
    Und während ich darüber 2006 wirklich traurig war, daß die Deutschen nicht weitergekommen sind, bin ich diesmal sogar ein wenig froh darüber. Ich fand die Arroganz, die über die Medien kam wirklich langsam unerträglich. Gestern in der Halbzeitpause diese Charakterisierung von Balotelli als Straßenköter war da in meinen Augen die Krönung. Wenigstens hat Scholl sich da für seinen Kollegen nach dem Spiel gleich mal entschuldigt.
    Aber letztlich find ich es ziemlich ätzend, daß auf einmal nur noch Titel zählen. 2006 wär ein Titel schön gewesen, weil´s so eine fröhliche Stimmung war und weil die WM in Deutschland stattfand. Aber warum kann man denn nicht auch mit einem erreichten Halbfinale stolz auf die Leistung sein. Wenn ein Löw das könnte, hätte er vielleicht nicht so eine grottige Mannschaftsaufstellung hervorgezaubert, sondern diesen schönen Fußball mit Reus, Schürrle, vielleicht auch mal Götze zelebrieren lassen und damit vielleicht letztlich die Italiener auch vor eine schwerer zu bewältigende Aufgabe gestellt.
    Mich nervt ein Philipp Lahm, der nun schon seit Jahren darauf rumreitet, daß ein Titel für ihn und einige andere Spieler wichtig wäre, weil sie sonst eben nicht zu den Großen der deutschen Fußballer gehören. Das ist Egoismus und nicht mannschaftsdienlich.
    Und dann noch ein Wort zum Hymnesingen: Früher fand ich das ja mal eher peinlich, aber meine Einstellung dazu hat sich 2006 geändert. Solche symbolischen Aktionen können identitätsstiftend sein, wenn keine Arroganz dahinter steckt. Ich hab diesmal aufgepaßt. Auch in anderen Nationalmannschaften spielen Spieler, die entweder nicht in dem Land geboren sind oder von der Herkunft aus anderen Ländern stammen. Und es ist unterschiedlich. Manche singen mit, manche nicht. Gestern bei den Italienern war es aber auffällig, wie inbrünstig alle (auch Balotelli) mitgesungen haben. Bei uns haben vier gar nicht gesungen und von den übrigen bis auf zwei auch nicht gerade so, daß man das Gefühl hatte, die singen das aus Inbrunst. Und dieser Eindruck hat sich dann leider im Spiel bei manchen fortgesetzt: 110% hat da niemand gegeben. Scholl hat da meiner Meinung nach danach eines sehr richtig analysiert als er meinte, er habe auch verloren, aber er saß dann in der Kabine und war körperlich am Ende, weil er wirklich alles gegeben habe, was in ihm war. Ich bin sicher, das konnten gestern nicht alle Spieler von sich sagen. Und das ist es, was meiner Meinung nach den Unterschied zwischen Klinsmann und Löw macht: Klinsmann konnte die so heiß machen, daß sie für Deutschland alles geben wollten und bei Löw will jeder einen Titel.

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  32. Armin: So Löw hatte seine 4 Chancen bei Turnieren einen Titel zu holen. Ich denke jetzt sollte mal ein neuer ran.

    Ein Schuss Sammer mit seinem Siegeswillen wäre bei den Spielern und in der sportlichen Leitung nicht schlecht.

    Sammer wirds nicht machen und sonst sehe ich auch keinen der es könnte. Löw macht seine Sache schon sehr gut finde ich, nur Gestern hat er sich verzockt mit Kroos, Poldi und Gomez. Shit happens. Aber interessant, dass sogar bei der Nationalmannschaft nach einer Niederlage die Trainerdiskussion losgeht :)

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  33. Toeffi sagt:

    Löw, Lahm & Co. haben gestern mal wieder das gezeigt, was sie am besten können: Genau dann, wenn es darauf ankommt, zu versagen.

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  34. Markazero sagt:

    Vielleicht war es der Kardinalfehler, entgegen der vorherigen Ankündigung (nur 100% fitte Spieler) den offensichtlich un-fitten Schweini durchs Turnier zu schleppen. Aber das soll ihm von mir aus die Blöd-Zeitung um die Ohren hauen. Zwar wirkte das gestern ein wenig wie Angst vor der eigenen Courage, aber eine Schande ist es bestimmt nicht, gegen die überraschend bärenstarken Italiener ausgeschieden zu sein!

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  35. belschanov sagt:

    Stefan – Clubfans United:

    Aber interessant, dass sogar bei der Nationnalmannschaft nach einer Niederlage die Trainerdiskussion losgeht…

    Das Interessante ist, dass es Trainerdiskussionen gibt, die durchaus geduldet werden.

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  36. Juwe sagt:

    Stefan – Clubfans United: interessant das sogar bei der Nationnalmannschaft nach einer Niederlage die Trainerdiskussion losgeht

    Es wird nicht um diese eine Niederlage gehen sondern, daß man nun schon etlichen Jahre, in der Löw am Ruder ist, in großen Turnieren gut aussieht und am Ende jedesmal scheitert.

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  37. Juwe sagt:

    Ich denke Löw macht sehr viel richtig. Ob es einen Trainer gibt, der es zum einen besser macht und das Quäntchen, welches zu einem Titel fehlt hinzufügt und auch noch zur Verfügung steht, daran habe ich so meine Zweifel. Vielleicht löst ja doch Klopp ihn irgendwann mal ab *chr*

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  38. Juwe:
    Ich denke Löw macht sehr viel richtig. Ob es einen Trainer gibt, der es zum einen besser macht und das Quäntchen, welches zu einem Titel fehlt hinzufügt undauch noch zur Verfügung steht, daran habe ich so meine Zweifel. Vielleicht löst ja doch Klopp ihn irgendwann mal ab *chr*

    Loddar ist allzeit bereit!

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  39. Woschdsubbn sagt:

    Mit Loddar als Bundestrainer könnte BLÖD sich den Maulwurf sparen und RTL direkt live aus der Kabine berichten. Eine Verkabelung des gesamten Kabinenbereichs a la Container wäre auch denkbar und konsequent. Vielleicht setzen sich dann auch gleich Webcams in den Spielerschuhen und Kragenmikros im Spielverlauf durch? Begleitend statt DSDS dann DSDTSF (Deutschland sucht die tollste Spielerfrau).
    Warum nicht? :P

    Wichtig ist in dem Job ja, dass der Name irgendwie auf “i” endet wie bei Rudi, Klinsi oder Jogi. Jupp ist auch erlaubt. Na also Kandidaten schon gefunden: Jupp Heynckes oder Berti Vogts. Oder wie heisst nochmal der letzte Trainer der Hertha? :D

    P.S.: Sachlich seh ich das so wie Armin.

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  40. Armin sagt:

    Das Interessante ist, dass es Trainerdiskussionen gibt, die durchaus geduldet werden.

    Jede Trainerdiskussion ist erlaubt, aber manche trifft halt auf mehr Widerspruch. Natürlich kann man auch über Hecking diskutieren, auch ich habe schon kritisches zu Hecking geschrieben und keiner hat das unterdrückt. Insofern verstehe ich das Posting von Dir nicht.

    Ich bin im übrigen nicht der Meinung, dass die deutsche Mannschaft insgesamt versagt hätte, oder dass eine Niederlage gegen Italien eine Schande wäre, wie es jetzt teilweise in der Presse zu lesen ist. Klar war Italien sehr stark, die Ermittlungen gegen einzelne Spieler scheint diese Mannschaft zusammengeschweißt zu haben. Vielleicht hofft mancher, wenn er mit dem Titel heimkommt traut sich kein Staatsanwalt mehr zu ermitteln?

    Trotzdem sehe ich Einstellung der Mannschaft gestern kritisch, da hat mir der letzte Wille gefehlt, wie Beate oben schon geschrieben hat, hat man das schon bei den Hymnen gesehen. Nicht dass ich verlangen würde, dass da jeder lauthals mitsingen muss, aber wenn man die Gesichter der Italiener gesehen hat und unsere dann war da ein Unterschied. Die Körpersprache in der ersten Halbzeit war mangelhaft. Und da muss man dann halt auch mal Fragen ob da nicht auch der Trainer eine Mitschuld hat.

    Wenn ein Trainer bis zum 5. Spiel eines Turniers keine Stammmannschaft gefunden hat, dann halte ich das für einen Mangel. Und ein Trainer, der mit einer deutschen Mannschaft 4 Turniere spielt und keinen Titel holt der darf schon auch hinterfragt werden.

    Und ich bin nicht sicher ob Sammer es nicht machen würde.

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  41. Juwe sagt:

    Mich würde einmal das Phänomen ‘Angstgegner’ interessieren. Ist das nur eine gern genommene Schlagzeile um Presse Seiten zu füllen oder gibt es das wirklich? Die Zeiten ändern sich, die Spieler ändern sich, trotzdem verlieren wir immer gegen Italien, wenns drauf ankommt. Die Frage geht nichtmal exklusiv nur um Italien, sondern mehr prinzipiell im Sport.
    Gibt es das Phänomen, daß die Spieler bei einem bestimmten Gegner einfach weiche Knie bekommen trotz aller Beteuerungen, daß Statistiken und was früher war nicht zählt?
    Italien ist aber ein wunderbares Anschauungsmaterial, 2006 riesen Turnier gespielt, dann gehts gegen Italien und man merkt, wie unsicher Spieler plötzlich sind. Diesmal, wieder gutes Turnier gespielt, alle Spiele gewonnen und gegen Italien spürte man von Beginn an irgendwas ist da anders. Always the same procedure.

    Ist das eine Kopfsache oder kann man es sich einfach machen und sagen, na ja der Gegner war eben jedesmal besser oder lähmt manchmal doch der Kopf die Beine?

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  42. Beate60 sagt:

    Es gibt das Phänomen der “sich selbst erfüllenden Prophezeiung”. Wenn man von etwas überzeugt ist, wird man sich unbewußt so verhalten, daß das woran man glaubt, auch eintritt. Dabei wirkt selektive Wahrnehmung als Katalysator: wenn ein Anzeichen da ist, das dafür spricht, daß es genauso kommt (z.B. ein Torschuß geht nicht rein), erzeugt das negativen Streß, die Aufmerksamkeit wird z.T. abgezogen vom weiteren Geschehen, weil ein Teil des Gehirns damit beschäftigt ist zu denken “Oh Gott nicht schon wieder. Wieso haben die eigentlich immer diesen Dusel, die werden doch nicht schon wieder als Sieger vom Platz gehen…”
    Durch diese kurzfristig reduzierte AUfmerksamkeit, kann dann irgendein anderer Fehler passieren oder ein anderer macht irgendwas, was diese Sorgen befeuert. Und die innere ANspannung wird immer größer.
    Entscheidend dabei ist, daß man gleichzeitig alles, was auf dem Platz passiert und dagegen spricht, in der Wahrnehmung als “grad noch einmal Glück gehabt, die waren kurz davor …” interpretiert.
    Das Ganze funktioniert hervorragend wenn man Vorurteile gegenüber einer Person oder Sache hat und läuft oft in Sekundenbruchteilen ab, ohne daß man sich dessen überhaupt bewußt ist.
    Und im Fall der Angstgegner arbeiten die Medien auch daraufhin daß es passiert, indem sie den Fokus der Spieler immer wieder auf dieses Thema lenken und durch ihre Fragen suggerieren, es gäbe tatsächlich einen Grund besorgt zu sein. Wenn das nur oft genug wiederholt wird, setzt sich das schon im Unterbewußtsein als leichter Zweifel bei dem einen oder anderen fest.
    Eigentlich sollten die im Team mittlerweile vorhandenen Psychologen da ja eigentlich dran arbeiten, dieses Phänomen zu überwinden.

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  43. Juwe sagt:

    Beate60:
    Es gibt das Phänomen der “sich selbst erfüllenden Prophezeiung”. Wenn man von etwas überzeugt ist, wird man sich unbewußt so verhalten, daß das woran man glaubt, auch eintritt. Dabei wirkt selektive Wahrnehmung als Katalysator: wenn ein Anzeichen da ist, das dafür spricht, daß es genauso kommt (z.B. ein Torschuß geht nicht rein), erzeugt das negativen Streß, die Aufmerksamkeit wird z.T. abgezogen vom weiteren Geschehen, weil ein Teil des Gehirns damit beschäftigt ist zu denken “Oh Gott nicht schon wieder. Wieso haben die eigentlich immer diesen Dusel, die werden doch nicht schon wieder als Sieger vom Platz gehen…”
    Durch diese kurzfristig reduzierte AUfmerksamkeit, kann dann irgendein anderer Fehler passieren oder ein anderer macht irgendwas, was diese Sorgen befeuert. Und die innere ANspannung wird immer größer.
    Entscheidend dabei ist, daß man gleichzeitig alles, was auf dem Platz passiert und dagegen spricht, in der Wahrnehmung als “grad noch einmal Glück gehabt, die waren kurz davor …” interpretiert.
    Das Ganze funktioniert hervorragend wenn man Vorurteile gegenüber einer Person oder Sache hat und läuft oft in Sekundenbruchteilen ab, ohne daß man sich dessen überhaupt bewußt ist.
    Und im Fall der Angstgegner arbeiten die Medien auch daraufhin daß es passiert, indem sie den Fokus der Spieler immer wieder auf dieses Thema lenken und durch ihre Fragen suggerieren, es gäbe tatsächlich einen Grund besorgt zu sein. Wenn das nur oft genug wiederholt wird, setzt sich das schon im Unterbewußtsein als leichter Zweifel bei dem einen oder anderen fest.
    Eigentlich sollten die im Team mittlerweile vorhandenen Psychologen da ja eigentlich dran arbeiten, dieses Phänomen zu überwinden.

    eine sehr interessante Ausführung. Vielleicht fällt sowas in der Bundesliga auch nicht so auf, weil man ja öfter, also mindestens zweimal pro Jahr gegen jeden Gegner spielt und man daher leichter so ein Trauma überwinden kann. Aber wenn Jahre dazwischen liegen wie bei der Nationalmannschaft, ist so ein Trauma irgendwie sofort wieder präsenter, weil man weniger Möglichkeiten hat es aktiv zu verarbeiten.

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  44. Juwe sagt:

    Stefan – Clubfans United: Loddar ist allzeit bereit!

    und er würde darauf achten, daß bei jedem Nationalspieler die Schuhe zum Gürtel passen! :-X

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  45. Beate60 sagt:

    Juwe,

    Ein Trauma braucht es dazu gar nicht. Man muß jemandem nur intensiv genug einreden, daß man gegen einen speziellen Gegner doch offensichtlich nicht gewinnen kann. Und die Wahrscheinlichkeit mißbrauchen, indem man behauptet, weil man vier mal verloren hat, ist es sehr wahrscheinlich daß man ein fünftes Mal verliert, weil man gegen die einfach nicht gewinnen kann. Und je öfter das verschiedenste Leute wiederholen, desto eher finden sie ein paar Spieler, die anfangen daran zu glauben. Auch wenn sie dann erst einmal sagen, ich setz allesdran, um diesmal zu gewinnen, heißt das ja, irgendwo haben sie die Überzeugung, daß gegen diesen Gegner zu gewinnen schwerer ist egal wie er spielt. Dabei ist die Wahrheit, daß jedes Spiel wieder eine ganz neue Situation ist, weil einfach die Spieler selten dieselben sind, kaum alle ganuso drauf wie das letzte Mal und die Rahmenbedingungen auch massiv verändert sind. D.h. eigentlich könnte man aus dem vorherigen Spiel eigentlich gar nichts ableiten, aber der Glaube (bzw. Aberglaube) versetzt Berge.

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  46. BSE08 sagt:

    Armin:

    Trotzdem sehe ich Einstellung der Mannschaft gestern kritisch, da hat mir der letzte Wille gefehlt, wie Beate oben schon geschrieben hat, hat man das schon bei den Hymnen gesehen. Die Körpersprache in der ersten Halbzeit war mangelhaft.

    Mit ist diese Argumentation einfach zu dünn und zu subjektiv. Die Zeit während des Abspielens der Hymne ist wohl der letzte Zeitpunkt, um sich konzentrationsmäßig voll auf das Spiel einzustellen. Ob mir das eher in stiller Versunkenheit gelingt oder durch Singen – tja. Wir können ja mal abstimmen.
    Vielleicht kann das mal irgendwer bei einem Psychologen eruieren.

    Auf jeden Fall ging die Mannschaft forsch und konzentriert zur Sache. An der mangelnden Einstellung kann es also gar nicht gelegen haben. Die Körpersprache stimmte von Beginn an und wäre eine von den beiden dicken Dingern reingegangen, würden jetzt die Italiener unsere Diskussion führen.

    Gut, nach dem Tor war dann Sand im Getriebe, aber die Mannschaft ergab sich doch nicht in ihr Schicksal. Sie fand spielerisch kein Mittel, aber sie probierte es bis zum Schluß, wo sich dann auch noch Manuel Neuer verzweifelt in bester Radenkovic-Manier versuchte.

    Der Wille war m.E. eindeutig da. Und das Argument des Angstgegners ist für mich auch nicht überzeugend, denn im Grunde hatten wir doch das große Muffensausen vor den Spaniern und nicht vor den Italienern.

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  47. Beate60 sagt:

    BSE08,

    Ich denke, dieses “spielerisch “versuchen, das Ding zu drehen, war das Entscheidende. Ich kann mich noch gut an frühere WM´s/EM´s erinnern, an Spieler, die ihre Schienbeinschoner wegwarfen, um noch ein wenig länger laufen zu können … Diesmal, haben ein paar auch manchmal versucht, mit aller Gewalt durchzukommen, aber es waren einzelne Vorstöße und es gab eben auch Szenen, wo ich z.B.(zugegebenermaßen) das Gefühl hatte, Schweinsteiger bleibt weg, weil er keine Verletzung riskieren will. Und ich bin sicher, grad einige Bayernspieler haben zum Schluß dieses dreimalige Scheitern in dieser Saison in ihren Köpfen gehabt und konnten deshalb nichts mehr zusetzen. Daß ein Reus dann überhastet schießt oder zu lange zögert, war mit Sicherheit ein paar Prozent der Tatsache geschuldet, daß er erst reinkam als es schon 2:0 für Italien stand. Und daß ein Müller eingewechselt wird, erschließt sich mir null.

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  48. Armin sagt:

    Vielleicht hast Du mit dem Willen recht, ich bin sonst auch eher ein Kritiker des “die Leidenschaft hat gefehlt” Arguments. Nur weil man nicht foult und grätscht muss noch lange nicht der Wille fehlen.

    Vielleicht ist es eher das Problem, dass der Plan B fehlt, wenn es nicht gelingt dem Fegner sein Spiel aufzuzwingen, wenn es nicht gelingt spielerisch über die 3 offensiven Mittelfeldspieler zu Chancen zu kommen, gibt es keinen der eine andere Idee hat. Es fehlt in unserem Spiel ein wenig das überraschende Moment? Das fehlt den Spaniern auch, aber deren Spiel ist einfach viel perfekter, uns passieren immer wieder Fehler in der Defensive. 6 Gegentore bei 4 Spielen ist einfach viel zu viel.

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  49. BSE08 sagt:

    Armin,

    ich habe das Gefühl, das isses. Ja, damit könntest Du voll ins Schwarze getroffen haben.

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  50. BSE08 sagt:

    Beate60,

    ich muß spontan an das 1:3 gegen die Italiener im WM-Finale 82 denken. Eine völlig leblose Vorstellung vom Anpfiff weg. Schumacher hielt zunächst sogar noch einen Elfer, aber selbst das vermochte die Spieler nicht aus ihrer Lethargie zu wecken.

    Breitner & Co. haben damals jedenfalls nicht ihre Schienbeinschützer weggeworfen.

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  51. berlinclub sagt:

    Natürlich möchte die Leitung der Nationalmannschaft möglichst begeisternden, diesmal gemixt mit einem Schuss Ergebnisfußball, zeigen. Dass es bei dieser EM eher Letzteres war, wurde nach der Gruppenphase gar nicht so sehr moniert, sondern zumeist als gewonnene Reifung der Mannschaft und des Trainerstabs gefeiert. Schließlich lautete das Ziel diesmal nicht publikumswirksame Offensivspektakel zu bieten, sondern endlich einen Titel zu holen.
    Ob diese Beschneidung der Mannschaft in der Form dienlich war, kann man im Nachhinein sicher diskutieren, denn gegen Dänemark sah das Ganze doch eher manch Glück als nach Abgeklärtheit aus.

    Dass man im Spiel gegen Italien aber aus 54% Ballbesitz, 14:0 Ecken, diversen Freistößen aus aussichtsreichen Positionen (als Flanken geschlagen) keine Wirkung erzielt, obwohl man mit Badstuber, Hummels, Gomez/Klose, Khedira (und durch seine Physis durchaus auch Boateng) zumindest ein paar Leute in die gegnerische Box stellen könnte, die über viel Bewegung für einigen Alarm sorgen könnten, ist mehr als traurig.

    Die Vernachlässigung dieser zum Spiel dazugehörenden (!) Situationen, den Vorteil des ruhenden Balls und einstudierbare Variationsmöglichkeiten zu nutzen, erschließt sich mir so gar nicht. Als wäre ein Tor nach einem Standard ein für deutsche Ansprüche “peinliches” Tor.
    Blöd, denn zählen würde es trotzdem.

    Wenn ich mich recht erinnere hatte Klinsmann damals sehr dafür gekämpft, den Hockeytrainer Peters einzubinden, insbesondere weil im Hockey diese Standards mit großer Variabilität einstudiert werden, um genau die Vorteile “ruhender Ball plus Wissensvorsprung dem Gegner gegenüber” maximal zu nutzen.

    Die Wirksamkeit von Varianten haben uns die Dänen mit ihrem Ausgleichstreffer jedenfalls sehr schön demonstriert.

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  52. Beate60 sagt:

    berlinclub,

    War ja irgendwann in den Medien publiziert worden, daß Hansi Flick während der EM Standards mehr trainieren wollte und Löw meinte, das habe keine Priorität.

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  53. Beate60 sagt:

    BSE08,

    Ich glaube, es war Klinsmann in Italien, aber so genau kann ich mich nicht mehr erinnern.
    Mehmet Scholl hat übrigens eine ähnliche Einschätzung vertreten als er meinte, selbst als sie verloren haben, haben er und seine Mannschaftskollegen mit Krämpfen in der Kabine gesessen, weil sie eben über ihre Grenzen hinaus gekämpft haben. Und er denke nicht, daß dies allen Spielern in Warschau so gehe.
    Für mich ist das immer noch ein Unterschied als Fan: ich kann nicht davon ausgehen, daß mein Team immer gewinnt, auch weil es auch andere gute Mannschaften gibt und Glück immer auch eine Rolle spielt, aber ich möchte den Eindruck haben, daß die Jungs auf dem Platz alles dafür tun zu gewinnen oder wenn es gar nicht anders geht, möglichst knapp zu verlieren. Obwohl Jogi´s Jungs letzteres getan haben, hatte ich den Eindruck, daß nicht alle alles getan haben. Vielleicht auch weil sie nicht mehr an einen Erfolg geglaubt haben.
    Ich weiß, daß das nur ein subjektiver Eindruck ist, ob das passiert, aber oft haben doch viele denselben Eindruck (z.B. auch bei unserem letzten Derby), wenn das nicht passiert.
    Und es ist ja nicht von ungefähr, daß manche Spieler zu Fanlieblingen werden, weil sie eben durch ihre Art zu spielen vermitteln, daß sie an die Schmerzgrenze gehen und darüber hinaus und daß sie mit Herzblut dabei sind.
    Ich finde als Fan kann ich das auch erwarten, denn die Spieler kriegen wirklich sehr viel Schmerzensgeld.

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  54. Juwe sagt:

    die deutsche Nationalmannschaft hätte sich lieber in der Gruppenphase einen etwas schlechteren Tag nehmen sollen, aber die K.O. Spiele sind da eben gnadenlos. Gegen Italien passte nichts. Die Aufstellung nicht, die Taktik nicht, kein Glück (warum stand Pirlo ausgerechnet an dem Pfosten, als er den Ball von der Linie schlug und nicht am anderen?) der Spielverlauf passte nicht. Frühes Gegentor.
    Wenn man dann auch noch 0:2 zurück liegt, gibt es eigentlich nichts, was einem gegen Italien noch helfen kann. Als wir zur Halbzeit 0:2 hinten lagen, war mir klar zu 99% ist das Spiel entschieden. Italien hätte locker nachlegen können, das 2:1 schmeichelt letztlich sogar.

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  55. Woschdsubbn sagt:

    Was für ein langweiliges Endspiel. Nach dem 2:0 habe ich nicht mehr zugeschaut. Wer soll denn die Spanier die nächsten Jahre schlagen? Solche Nationalmannschaftsturniere werden wohl erst wieder interessanter, wenn deren goldene Generation abgetreten oder in die Jahre gekommen ist.

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  56. xxandl sagt:

    Spanien hat verdient gewonnen, allerdings hat Italien bis zur Motta-Verletzung gar nicht schlecht gespielt und hätte zu dem Zeitpunkt keine zwei Tore hinten sein müssen/dürfen.

    Danach war das Spiel selbstverständlich gelaufen, wenn die Spanier den Ball halten, dann hast du schon zu elft keine Chance ihn wieder zu erobern. Das Ergebnis fällt schlußendlich viel zu deutlich aus, und gibt das eigentliche Kräfteverhältnis nicht richtig wieder.

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  57. Juwe sagt:

    Spanien war das Maß der Dinge und ob Yogis Jungs die Klatsche nun gegen Italien bekommen oder gegen die Spanier macht ja keinen Unterschied. Wenn es um die ganz vorderen Plätze geht, fehlen noch ein paar Prozent. Die Deutschen haben auch keine Leader, die dann präsent sind, wenns um die ganz großen Spiele geht. Kedhira könnte evtl mal einer werden.

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  58. Armin sagt:

    Das Ergebnis fällt schlußendlich viel zu deutlich aus, und gibt das eigentliche Kräfteverhältnis nicht richtig wieder.

    Aus meiner Sicht zeigt das Ergebnis genau die Kräfteverhältnisse gestern. Italien konnte zu keiner Zeit Spanien gefährlich werden. Das war gestern das beste Spiel der Spanier während der EM. Und für mich zeigt genau das die Qualität der Spanier, in beiden Spielen gegen die Italiener haben sie ihre Klasse gezeigt, eben dann wenn es drauf ankommt. Das zeigt aus meiner Sicht eben auch Wettkampfqualität, in wichtigen Spielen die Leistung zu zeigen und nicht unter Druck schwächer zu spielen.

    Interessant war auch, dass die Spanier gestern mit einer anderen Idee ins Spiel gegangen sind, spielten Sie fast die ganze EM bis an den Strafraum klein/klein, haben sie gestern schon aus dem Halbfeld heraus ihre ultra genauen Pässe in die Schnittstellen der Abwehr. Das Spiel war deutlich vertikaler angelegt als die vorhergehenden Spiele der Spanier.

    Und genau das hatte ich an der deutschen Mannschaft kritisiert, die “andere Idee” in der Hinterhand zu haben, ohne dabei groß das Personal zu verändern.

    Die Spanier bleiben das Maß der Dinge im Fußball.

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  59. xxandl sagt:

    Das echte Spiel war nach 60 Minuten beim Stand von 2:0 beendet, bis dahin war die Torschuss- und Zweikampfstatistik relativ ausgeglichen. Natürlich hatte Spanien mehr vom Spiel, aber bei den Standards der Italiener und einigen Flankenbällen aus dem Spiel heraus hat die spanische Abwehr ziemlich gewackelt. Hätte Italien um Minute 35 herum den Ausgleich erzielt, wäre das noch nicht mal unverdient gewesen. Auch Di Natale hatte in Halbzeit zwei gleich dreimal die Möglichkeit den Anschlusstreffer zu erzielen.

    Italien war gestern leistungsmäßíg näher an den Spaniern als es die Deutschen im Halbfinale an den Italienern waren, auch wenn es die beiden Ergebnisse nicht ausdrücken.

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  60. xxandl: Hätte Italien um Minute 35 herum den Ausgleich erzielt, wäre das noch nicht mal unverdient gewesen. Auch Di Natale hatte in Halbzeit zwei gleich dreimal die Möglichkeit den Anschlusstreffer zu erzielen.

    Hätte, wäre, wenn :) Hätte Hummels nach 5. Minuten das 1:0 gegen Italien gemacht, wäre Khedira noch an den Ball gekommen, wenn wir kurz nach der Halbzeit das 2:1 machen dann…. usw usw :)

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  61. xxandl sagt:

    @Stefan: Es geht lediglich darum die Äußerung von Armin zu widerlegen, dass Italien den Spaniern zu keiner Zeit gefährlich werden konnte, die so einfach nicht stimmt. In der Anfangsphase der zweiten Hälfte hätte sowohl das 3:0 als auch das 2:1 fallen können, Italien war durchaus im Spiel.

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