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> <channel><title>Clubfans United &#187; Abstieg</title> <atom:link href="http://www.clubfans-united.de/tag/abstieg/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.clubfans-united.de</link> <description>1. FC Nürnberg &#124; Das Fanmagazin</description> <lastBuildDate>Mon, 06 Feb 2012 20:44:39 +0000</lastBuildDate> <language>de</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <item><title>Wunder gibt es immer wieder</title><link>http://www.clubfans-united.de/2009/12/23/wunder-gibt-es-immer-wieder/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=wunder-gibt-es-immer-wieder</link> <comments>http://www.clubfans-united.de/2009/12/23/wunder-gibt-es-immer-wieder/#comments</comments> <pubDate>Wed, 23 Dec 2009 01:01:46 +0000</pubDate> <dc:creator>belschanov &#124; Clubfans-United</dc:creator> <category><![CDATA[News]]></category> <category><![CDATA[Abstieg]]></category> <category><![CDATA[Bundesliga]]></category> <category><![CDATA[Clubberer]]></category> <category><![CDATA[Clubfans Netzwelt]]></category> <category><![CDATA[clubfans-united]]></category> <category><![CDATA[Historie]]></category> <category><![CDATA[History]]></category> <category><![CDATA[Trainerwechsel]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.clubfans-united.de/?p=6733</guid> <description><![CDATA[Tja Freunde, 12 Punkte nach der Vorrunde, vorletzter Tabellenplatz, Trainerwechsel und eine Mannschaft, die momentan das Papier nicht wert ist, auf dem die Aufstellung steht. Da kann man vielleicht noch einen Flieger draus basteln, Aufschrift &#8220;Gone with the Wind&#8221;, und ab dafür. Dabei müssen 12 Punkte zu Weihnachten nicht unbedingt die Apokalypse bedeuten. Der Club [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Tja Freunde, 12 Punkte nach der Vorrunde, vorletzter Tabellenplatz, Trainerwechsel und eine Mannschaft, die momentan das Papier nicht wert ist, auf dem die Aufstellung steht. Da kann man vielleicht noch einen Flieger draus basteln, Aufschrift &#8220;Gone with the Wind&#8221;, und ab dafür.</p><p>Dabei müssen 12 Punkte zu Weihnachten nicht unbedingt die Apokalypse bedeuten. Der Club hat es selbst vorgemacht, dass man sich trotz eines solch dünnen Punktepolsters in der Rückrunde noch aus dem Schlamassel ziehen kann. Nach der Vorrunde der Bundesligasaison 2001/02 stand er mit exakt dieser Punktzahl auf dem 17. Tabellenplatz (<a
href="http://www.fussballdaten.de/bundesliga/2002/17/">klick</a>). Am Ende der Saison hatte er 34 Punkte, 15. Platz, Klasse gehalten (<a
href="http://www.fussballdaten.de/bundesliga/2002/">klick</a>).</p><p>34 Punkte, das könnte auch in dieser Saison zum Klassenerhalt reichen. Ob aber eine Mannschaft, die in den Heimspielen gegen Hannover, Bochum und Freiburg punktlos blieb und sich in den letzten drei Vorrundenspielen mit 0:4, 0:4 und 0:3 abschlachten ließ, das Format und den Mumm hat, in der Rückrunde 22+x Punkte zu holen, ist fraglich. Gestimmt haben in dieser traurigen Truppe, die in dem zum &#8220;Charaktertest&#8221; ausgerufenen Spiel in Köln (<a
href="http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=1142509&amp;kat=31">klick</a>) nur noch an der einheitlichen Spielkleidung als &#8220;Team&#8221; auszumachen war, zuletzt allenfalls die &#8220;Stimmen zum Spiel&#8221;. Nach der 0:4-Heimklatsche gegen den HSV sagte Mannschaftskapitän Wolf in die Mikrophone: &#8220;Wenn wir aus Köln nichts mitnehmen, können wir der Hertha die Hand geben.&#8221; Also Freunde, jetzt wissen wir Bescheid: BERLIN, BERLIN! WIR FAHREN NACH BERLIN!</p><p>Was soll man einer Mannschaft, die trotz höchster Abstiegsnot auf dem Spielfeld wiederholt alle Viere grade sein ließ, in dieser Saison noch zutrauen? Kann man Spielern, die vor gerade mal 16 Monaten einen Trainer stürzten, um den Weg für ihren &#8220;Wunschtrainer&#8221; frei zu machen (<a
href="http://www.clubfans-united.de/2008/09/07/a-glaans-rewoldla/">klick</a>), und die jetzt &#8211; mal versteckt, mal offen &#8211; gegen ihren Wunschtrainer meuterten, überhaupt noch trauen?</p><p>Ich habe da ein ernsthaftes Problem. Und wenn ich nach vorne schaue, sehe ich eher &#8220;Remember 84&#8243; als &#8220;Remember 02&#8243;.</p><p>Die jetztige Situation des 1. FC Nürnberg erinnert fatal an die Situation nach der Vorrunde der Saison 1983/84. Damals hatte der Club zu Weihnachten neun Punkte auf dem Konto und rangierte auf dem letzten Platz (<a
href="http://www.fussballdaten.de/bundesliga/1984/17/">klick</a>). Präsident Schmelzer hatte Anfang Dezember Rudi Kröner, der erst ein paar Wochen vorher Udo Klug auf der Trainerbank nachgefolgt war, entlassen und holte Heinz Höher als neuen Coach. Diese Wahl sollte sich als Volltreffer erweisen &#8211; allerdings erst mit zeitlicher Verzögerung. Höher gelang es nicht, den lustlosen Haufen, den er da übernommen hatte, bei der Ehre zu packen. Der Club stieg mit 14 Punkten auf der Habenseite sang- und klanglos ab (<a
href="http://www.fussballdaten.de/bundesliga/1984/">klick</a>).</p><p>Wenn ich mir die leblosen Auftritte unserer &#8220;Mannschaft&#8221; gegen Dortmund, Hamburg und Köln vor Augen halte, muss ich spontan an die 0:7-, 0:6- und 1:6-Schlappen denken, die das 84er-&#8221;Team&#8221; in den beiden Spielen gegen den VfB Stuttgart und im Heimspiel gegen den HSV kassierte (<a
href="http://www.fussballdaten.de/vereine/1fcnuernberg/1984/spiele/">klick</a>). Jene Saison war vielleicht die traurigste, die ich in meiner langen Karriere als Club-Fan mitgemacht habe. In jener Saison war früh klar: Diese Mannschaft ist tot. Da kann nur noch ein Wunder helfen (<a
href="http://www.youtube.com/watch?v=xp6l59mZojM">klick</a>).</p><p>Nach den Eindrücken der letzten drei Spiele ist es schwer vorstellbar, dass der 1. FC Nürnberg in dieser Saison noch den Weg in die Erfolgsspur findet. Aber vielleicht geschieht ja diesmal ein Wunder. Sowas soll ja von Zeit zu Zeit der Fall sein (<a
href="http://www.youtube.com/watch?v=sPI1wyizGL0&amp;NR=1">klick</a>).</p><p>Vielleicht entpuppt sich der neue Trainer ja als Wunderheiler. Sollte es Dieter Hecking gelingen, diesen Trümmerhaufen von Mannschaft wieder zu einer Einheit zu formen und zum Klassenerhalt zu führen, wäre er der neue Sunder-, äh Wundermann (<a
href="http://www.bundesliga.de/de/historie/1970/meldung_archiv.php?f=116390.php">klick</a>).</p><hr
/><small>Copyright &copy; 2011<br
/>Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br
/>Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. (digitalfingerprint: 1e52b83021659d5cdac030ad8a03cf27rejt8346789)</small><p><a
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isPermaLink="false">http://www.clubfans-united.de/?p=6077</guid> <description><![CDATA[In der Literatur bezeichnet die Neue Sachlichkeit eine nüchterne und realistische Abkehr vom Pathos des Expressionismus, gleiches gilt im Wesentlichen für die Architektur, Kunst oder Fotografie der 20er Jahre. Allen gemein: »Sie zeichnet sich durch ein hohes Maß an Nüchternheit [...] gegenüber seinem Sujet aus.« Willkommen bei der Neuen Sachlichkeit im Fußball des 21. Jahrhunderts, [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>In der Literatur bezeichnet die <a
href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neue_Sachlichkeit_%28Literatur%29">Neue Sachlichkeit</a> eine nüchterne und realistische Abkehr vom Pathos des Expressionismus, gleiches gilt im Wesentlichen für die Architektur, Kunst oder <a
href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neue_Sachlichkeit_%28Fotografie%29">Fotografie</a> der 20er Jahre. Allen gemein: »<em>Sie zeichnet sich durch ein hohes Maß an Nüchternheit [...] gegenüber seinem Sujet aus.</em>«</p><p>Willkommen bei der Neuen Sachlichkeit im Fußball des 21. Jahrhunderts, wir sind beim Club und der Pathos des letzten Jahrhunderts ist ebensolange zurück wie der kurzzeitig aufkommende <em>Neue Pathos</em> unter Hans Meyer vor nur zwei Jahren. Es war vielleicht ein Reflex vergangener Tage, die Realität sieht aber wohl so aus, wie sie Hans Böller in seinem lesenswerten Artikel &#8220;<a
href="http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=1102011&#038;kat=31">«Stark bleiben« in schweren Zeiten</a>&#8221; beschreibt:</p><blockquote><p><em>Es ist im Grunde ja ein wenig grotesk. Seit vier Jahrzehnten tut der 1.FC Nürnberg im wesentlichen nichts anderes, als auf- und abzusteigen. Trotzdem löst ein konkreter Abstiegskampf zuverlässig dieselben Reaktionen aus: In diesem Jahrzehnt wurden die Trainer Klaus Augenthaler, Wolfgang Wolf und Hans Meyer, die zuvor durchaus hoffnungsvolle Perspektiven aufgezeigt hatten, beurlaubt, als die Abstiegsgefahr mehr (Augenthaler 2003) oder noch etwas weniger greifbar war (Wolf 2005, Meyer 2008).</p><p>Man weiß, dass diese Abstiegsgefahr zum treuen Begleiter des Clubs geworden ist, mag das aber eigentlich nicht akzeptieren, weil die Erstklassigkeit schon ob der stolzen Tradition trotzdem immer der Anspruch ist. Als Antrieb ist das nicht verkehrt, und sehr weit entfernt ist man davon auch gar nicht: Der Club kam immer zurück und gehört zur erweiterten Besetzung der Eliteklasse: bloß ohne Garantie, auch immer dabeizusein.</p><p><strong>Ein logischer Erstligist war und ist der 1.FCN nicht</strong></p><p>Auch über diese Position, die in Mainz oder Freiburg glücklich macht, herrscht in Nürnberg immerhin ein gewisses Einverständnis. Jene Trainer-Entlassungen, die Reaktionen auf ein drohendes Verpassen dieses Minimalziels waren, waren unumstritten: Friedel Rausch (2000) hatte in der Zweitklassigkeit keine Ideen mehr, Thomas von Heesen (2008) konnte seine nicht vermitteln.</p><p>Zuletzt gelang es, in prekärer Situation, dem Trainer Oenning, einem strauchelnden Verein Perspektiven aufzuzeigen. Oennings Aufstiegs-Elf stand für genau diesen Anspruch: für einen neuen Versuch (mit wie immer ungewissem Ausgang). Ein logischer Erstligist war und ist dieser 1.FCN nicht. Und darüber steht jetzt die Frage: gar nicht? Oder noch nicht?</em></p></blockquote><p>Wie sehr die Realität uns einholt, zeigte das Finanzergebnis der gestern abgehaltenen Mitgliederversammlung <span
id="more-6077"></span>(Quelle: <a
href="http://www.ftd.de/sport/fussball/1bundesliga/news/:club-mit-roten-zahlen-kein-zugang-im-winter/50022962.html">FTD</a>):</p><blockquote><p><em>Die Aufwendungen konnte der Verein gegenüber 2007/2008 um 16,6 auf 42,7 Millionen Euro drücken; im Etat für den Profi-Bereich (der 17,8 Millionen betrug) sparte man acht Millionen ein. Die Einnahmen sanken mit dem Abstieg aber drastisch; 23,8 Millionen Euro betrug das Minus aus Fernseh-, Spiel- und Marketingeinnahmen &#8211; allein die Gelder aus dem Fernsehvertrag sanken von 24,3 auf 8,4 Millionen. «Für uns ist es ganz schön dick gekommen in den letzten zwölf Monaten», räumte der bestätigte FCN-Boss Franz Schäfer ein. </em></p></blockquote><p>Schluss also mit aller Fußball-Romantik. Der Wunsch, den Betriebsunfall mit Integrationsfiguren und Leistungsträgern wie Schäfer, Wolf, Pinola, Kluge und Mintal schnell zu reparieren, präsentierte sich auf der Abschlussrechnung der 2. Liga-Saison als böses Erwachen. Statt der gerade erst wieder erlangten Schulden- und damit Handlungsfreiheit, steht der Club nun wieder mit dickem Minus in der Kreide: 5,8 Millionen stehen da zu Buche &#8211; mehr als ein Pappenstiel.</p><p>Kein Zweifel also mehr für alle Kritiker der Einkaufspolitik: Die nicht gekommenen, aber geforderten Neuzugänge blieben nicht deshalb fern, weil man sich nicht entscheiden konnte oder wollte (Stichwort: Jugendwahn), es fehlte schlicht das nötige Kleingeld, wie auch Bader konstatierte:</p><blockquote><p><em>«Mal richtig Geld in die Hand nehmen, mindestens ein bis zwei Millionen», skizzierte Martin Bader die Erwartungshaltung im Umfeld. «Realistisch bleiben», gab der Sportdirektor zurück &#8211; auch mit Blick auf die Transfers der Junioren-Nationalspieler Dennis Diekmeier und Marcel Risse bereits im vergangenen Winter.</em></p></blockquote><p>Nun darf an der Stelle doch noch kritisch hinterfragt werden, was gestern in der Mitgliederversammlung wohl unterblieb nach dem Vernehmen, warum dieser Weg nicht als Weg der Hasardeure eingestuft wurde. Mag man seitens Woy wie Bader noch so oft betonen, dass die Entscheidung des Weges mit Leistungsträgern, die für 2. Liga-Verhältnisse vielleicht eine Nummer zu groß waren, in der Vereinsführung gemeinsam und einstimmig getroffen wurde, doch klärt dies doch nicht zur Gänze, ob dieser Weg hochriskant war. Wenn allein das Erreichen des Ziels (Wiederaufstieg) zu einer doch so drastischen Finanzlage führte, was wäre erst im Falle eines Scheiterns gewesen, was in Anbetracht des Saisonverlaufs ja nun wirklich nicht unmöglich erschien. Wie hätte man mit rund 6 Mio. Verbindlichkeiten einen Neuaufbau stemmen sollen? Oder wäre dann nicht der Club (wieder einmal) auf Jahre ein Pflegefall?</p><p>Das Problem aber wohl: Sieht man sich in seinem laienhaften Verständnis der wirtschaftlichen Zusammenhänge einmal um, so erscheint die moderne Wirtschaftspraxis, die unlängst ja zu einem der größten Kapitalvernichtungen der modernen Gesellschaft führte, auch im Sport längst Einzug gehalten haben: Man zockt auf hohem Niveau. &#8211; Vielleicht muss man das zwischenzeitlich, um mit den anderen wenigstens annähernd mithalten zu können, am Ende trifft es aber im Fall des Verlusts meist die, die dann nicht die Sachen packen können und woanders anheuern: Die Fans und Mitglieder.</p><p>Es liegt mir fern die Kompetenzen von Woy und Bader an dieser Stelle in Frage zu stellen, dazu fehlt der tiefere Einblick, das fachliche Verständnis und auch die Zeit einer ordentlichen Recherche. Allein auf Basis der gestern veröffentlichten Zahlen und Fakten aber darf man feststellen, wie wichtig der Aufstieg war und wie wichtig ein Verbleib in der Bundesliga wäre. Und: Wie wenig Handlungsspielraum die Protagonisten aktuell haben.</p><p><strong>Was zum zweiten Teil der Neuen Sachlichkeit beim Club führt.</strong></p><p>Gestern im internen <em>Clubfans United</em>-Gespräch zwischen Stefan und mir wurde uns klar, dass die aktuelle Diskussion um Oenning wenig zielführend ist, je länger sie geht. Längst haben sich beide Lager verschanzt und eingegraben, die MO-Kritiker wie die MO-Verteidiger. Auch wenn es bisweilen mehr als kurzweilig, ja sogar absolut <a
href="http://www.clubfans-united.de/2009/10/09/am-tiefsten-tiefpunkt-unter-der-augenhoehe/#comment-31172">charmant formuliert</a> ist, stehen unter dem Strich nur noch das Polemisieren und Retournieren der gebrachten Argumente. Dabei wäre eine Ursachenforschung dringen nötiger denn je, denn ganz offenbar ist ein Verbleib in Liga 1 existenziell. Ausgeschlossen dabei sollte der Wunsch nach neuem Spielermaterial sein, der uns &#8220;sofort weiterhelfen&#8221; könne, dafür fehlen schlicht die Mittel und noch weitere Wagnisse einzugehen sollte keiner ernsthaft in Erwägung ziehen. Ja selbst die Demission eines Trainers sollte man sich vor dem Gesichtspunkt in Anbetracht der damit verbundenen Abfindungen etc. pp. auch gut überlegen &#8211; doch das nur am Rande.</p><p>Der hier oft vorgeschlagene Weg des Vertrauens und der Rückendeckung bekommt vor der ganzen Situation eine nochmal größere Bedeutung: Wenn man nicht mehr Möglichkeiten hat, muss man das maximale aus den vorhandenen machen. Und der Beitrag der Fans kann da nur sein, auch wenn es manchem nicht schmecken mag, das eigene Personal stark zu machen (oder zu reden), damit es zum Wohle des Vereins doch noch was wird mit dem Saisonziel: Nicht-Abstieg.</p><p>Michael Oenning gestern an die Mitglieder gewandt (via <a
href="http://www.fcn.de/news/archiv/2009/oktober/14/artikel/neue-aera-beim-club-eingelaeutet/">FCN.de</a>):</p><blockquote><p><em>Trainer Michael Oenning wandte sich in einer emotionalen Rede an die Mitglieder und bat um Geduld für seine Jungs. Oenning warb noch einmal für den eingeschlagenen Weg, weiterhin verstärkt jungen Spielern das Vertrauen zu schenken.</em></p></blockquote><p>Dass diese Marschroute nicht nur ein Erste-Hilfe-Konzept für die aktuelle Lage ist, stellt Michael Oenning im Interview mit der FTD &#8220;<a
href="http://www.ftd.de/sport/fussball/:1-fc-nuernberg-wir-hatten-lange-genug-spektakel/50022425.html">Wir hatten lange genug Spektakel</a>&#8221; vom 12.10. dar:</p><p><em><ul><li><strong>Oenning </strong>Letzte Saison standen wir jedes Spiel unter Erfolgsdruck. Durch den Aufstieg sind wir in die komfortable Situation gekommen, dass wir nicht immer gewinnen müssen und jedes Spiel einzeln bewerten können. Durch den Sieg im letzten Heimspiel haben wir jetzt sogar ein bisschen Ruhe.</li><li><strong>FTD </strong> Das Beste an drei Punkten ist, dass man die Luft bekommt, mittelfristige Ziele weiter zu verfolgen?</li><li><strong>Oenning </strong> Ganz genau. Als Aufsteiger weiß man natürlich, dass man von 34 Spielen 17 oder 18 nicht gewinnen wird. Es wäre eine tolle Sache, wenn wir noch ein paar Punkte sammeln könnten. So hätten wir die Chance, weiter an unseren Offensivqualitäten zu arbeiten. Im Moment konzentrieren wir uns noch sehr darauf, das Spiel des Gegners zu hemmen, uns nach ihm zu richten.</li><li>[...]</li><li><strong>FTD </strong> Das davon ausgeht, dass die beste Nachwuchsförderung die ist, den Nachwuchs auch regelmäßig spielen zu lassen?</li><li><strong>Oenning </strong> Richtig. Wenn wir den Klassenerhalt mit dieser jungen Mannschaft schaffen, ist sie erfahrener und besser geworden. Dann wird die nächste Saison für uns leichter werden. Außerdem tun wir auch dem deutschen Fußball gut, wenn wir unsere Leute ausbilden und nicht die der anderen. Der Trend in der Liga geht derzeit auch in die Richtung, das freut mich.</li><li><strong>FTD </strong> Das Bekenntnis zum eigenen Nachwuchs hört man in der Branche immer wieder. Doch meist wird es nur in der allergrößten Not konsequent umgesetzt &#8211; wenn das Geld für Stars fehlt.</li><li><strong>Oenning </strong> Ich will schon beweisen, dass man mit einem konsequenten Nachwuchskonzept Erfolg haben kann. Dieser Nachweis ist ja nie geführt worden. Stattdessen wollten viele Trainer ihren persönlichen Erfolg absichern, damit sie lange im Geschäft bleiben. Da schien es manchem zu riskant, den Jungen auch mal ein schlechtes Spiel zuzugestehen.</li><li><strong>FTD </strong> Würden Sie das denn auch machen, wenn Sie Trainer eines Meisterschaftsaspiranten wären?</li><li><strong>Oenning </strong> Der FC Arsenal macht das so, Barcelona macht das so &#8211; da bin ich in guter Gesellschaft. Association Jeunesse Auxerre macht das sogar so konsequent, dass es im Vereinsnamen steht: Jugendverein Auxerre.</li><li><strong>FTD </strong> Der französische Erstligaverein, der mit Guy Roux über 30 Jahre den gleichen Trainer hatte.</li><li><strong>Oenning </strong> Genau. Das nenne ich Kontinuität. Und das ist etwas, womit der SC Freiburg und Werder Bremen auch gut gefahren sind. Kontinuität ist natürlich langweilig, wenn woanders ständig was los ist, weil der Trainer rausfliegt. Da wird was geboten, da ist Spektakel! Ich aber glaube, dass wir in Nürnberg lange genug Spektakel hatten. Deshalb ist es für uns wichtig, dass am Ende der Klassenerhalt steht. Sonst kommt der Nächste, und der macht es wieder ganz anders.</li></ul><p></em></p><p>Trotz allem Frust und persönlicher Unzufriedenheit: Gemeinsam sollten wir Fans uns dieses Konzepts verschreiben, einfach weil wir gar keine andere Möglichkeiten mehr haben, aber auch weil der eingeschlagene Weg ein guter Weg ist. Das bedeutet aber, dass man sich vergegenwärtigen muss, dass diese Saison noch viele bittere Pillen haben wird, vielleicht die nächste schon gegen die Hertha, man aber das Ziel nicht aus dem Auge verlieren sollte: Es geht einzig darum am Ende nach 34 Spieltagen zwei, besser noch drei Mannschaften hinter sich zu haben.</p><p>Die Neue Sachlichkeit soll dabei kritsieren dürfen, natürlich &#8211; und auch den Trainer und auch das Konzept. Aber konstruktiv und situationsangemessen <em>und</em> realitätsbewusst. Der monotone Rückgriff auf Versäumnisse der Vergangenheit hilft dabei ebensowenig weiter wie der Wunsch nach einer schnell besseren Gegenwart und Zukunft bspw. durch weitere Neuverpflichtungen, die es schlicht nicht geben wird/geben kann.</p><p>Sachlicher zu werden ist für einen emotionalen Sport und emotionale Fans gar nicht so einfach, Niederlagen en bloc hinzunehmen erst Recht nicht. Aber es hilft ja nicht weiter draufzuhauen &#8211; und auch nicht eine Festung um MO aufzubauen. Eine weitere Heiligsprechung nach Hans Meyer ist auch gar nicht geplant.</p><p>Aber trotz aller Sachlichkeit die Bitte an die Mannschaft: <em>Zeigt es uns wenigstens auf dem Platz. Zeigt uns, durch euren Einsatz, eure Laufbereitschaft, eure Emotion, euren unbedingten Willen es allen zu zeigen, dass der Weg auch euer Weg ist. </em></p><p>Lippenbekenntnisse gab es schon genug und wenn Mintal <a
href="http://www.fcn.de/news/archiv/2009/oktober/08/artikel/ziel-gegen-berlin-drei-punkte/">im Mittagschat auf unsere Frage</a> selbst einräumt, dass hier noch Luft nach oben ist, sollte man als aller erstes daran arbeiten.</p><blockquote><p><em><strong>Clubfans United (Alexander)</strong> Viele kritisieren, ihr seid zu brav und es fehlt der Kampf &#8211; wie seht ihr das?<br
/> <strong>Marek Mintal</strong> Da hast Du schon ein bisschen Recht. Wir arbeiten jetzt daran!</em></p></blockquote><p>Das würde viele Wogen von selbst glätten und macht es dem Fan viel leichter, sich auch in schweren Zeiten zu identifizieren &#8211; da braucht es für den Fan gar kein großes Spektakel sondern schlicht den Nachweis ehrlicher Arbeit.</p><hr
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isPermaLink="false">http://www.clubfans-united.de/?p=1933</guid> <description><![CDATA[Sieg gegen Freiburg und das Stimmungsbarometer gleich deutlich aus dem Keller in Richtung Hoffnung, dass mit der lang vermissten &#8220;Ankunft in Liga 2&#8243; &#8211; wenn schon kein Durchmarsch -, so doch ein Aufschwung bald zu konstatieren wäre. Man ist vielleicht endlich &#8220;angekommen&#8221; in Liga 2, doch ob des Grundes warum man überhaupt hier ist, hüllen [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Sieg gegen Freiburg und das Stimmungsbarometer gleich deutlich aus dem Keller in Richtung Hoffnung, dass mit der lang vermissten &#8220;Ankunft in Liga 2&#8243; &#8211; wenn schon kein Durchmarsch -, so doch ein Aufschwung bald zu konstatieren wäre. Man ist vielleicht endlich &#8220;angekommen&#8221; in Liga 2, doch ob des Grundes warum man überhaupt hier ist, hüllen sich noch die Nebelschleier.</p><p>War es nicht erst gestern, als ein (jetzt in Wolfsburg aufspielender) Misimovic für den Club die Stiefel schnürte? Spielte am Abend nicht gerade noch Bukarest gegen den Club? Erwartete uns nicht am nächsten Samstag Bremen oder Leverkusen, statt Koblenz oder Ahlen?</p><p>Die Frankfurter Eintracht sieht sich schon das Gespenst Nürnberg vor sich, quasi als Mahnmal, der Club der letzten BuLi-Saison als Inbegriff von Ratlosigkeit in Bezug auf einen Abstieg, bei dem eigentlich alles passte, nur die Ergebnisse nicht. Alles war richtig gemacht worden, hieß es unisono: die von Vereinsseite aus gedämpfte Euphorie nach Platz 6 und dem Pokalsieg, das Festhalten an den Stammspielern und ohne gleich Pseudo-Stars zu locken wurden statt dessen hochbegabte Kräfte wie Misimovic verpflichtet, ablösefrei, dazu Leute wie Kluge, erfahren, konstant, variabel und in Taktik geschult. Es wurde Ruhe verordnet nach ersten Negativerlebnissen, auch zur Winterpause keine Hektik, statt dessen mit Koller ein Fanal gesetzt, ein Typ wie ein Baum der alle in Euphorie versetzte. Doch als selbst das nicht zog, zog man die Reißleine, doch selbst der neue Besen kehrte nicht besser, der Sinkflug fand einfach weiter statt bis man in Liga 2 bitter zu Boden krachte und feststellte, auch noch in einem Sumpfgebiet gelandet zu sein.</p><p>Doch wozu die weitere müßige Herleitung und das Rezitieren der Geschichte. Ist wie es ist?! Oder kann man daraus lernen? &#8211; Doch keiner findet bis jetzt wirklich Worte für den Grund des Ganzen &#8211; manche unken schon von einem &#8220;Club-der-Depp-Fluch&#8221;, doch die Wahrheit könnte viel ernüchterneder sein &#8211; und doch vielleicht um so realistischer. Der Versuch einer Erklärung:</p><p>Fakt war, dass die Spieler entweder nicht die Qualität hatten, die man sich erhoffte, oder als Mannschaft nicht zusammenpassten. Waren es die also falschen Leute, die man holte? Oder die falschen, die man ziehen ließ?</p><p>Hier <a
href="http://www.clubfans-united.de/2008/10/14/latentes-unwohlsein/#comment-26392">in den Kommentaren</a> wurde die Frage zu Recht gestellt:</p><blockquote
cite="http://www.clubfans-united.de/2008/10/14/latentes-unwohlsein/#comment-26392"><p>Und wie hätten wir geschrien, wenn sie nen Pino, Mintal, etc. hätten gehen lassen? Oder meinst du jetzt die Neuzugänge? Es ist doch irgendwie nachvollziehbar, dass man nun mal das Bessere vom Markt haben möchte. Dass das solche Luschen sind (teilweise) konnte man doch wirklich nicht wissen? Oder etwa doch&#8230;hm?</p></blockquote><p>Die erste Frage dabei: Was &#8220;konnte&#8221; man überhaupt bekommen? Wie hier auch schon mal in Artikeln vorsichtig anklang: Die Leute, die wir bekommen konnten, waren ja nun nicht unbedingt bei den Top 10 der Liga im Visier &#8211; das darf man nicht vergessen. Ausgenommen ein Misimovic vielleicht, doch auch den zog so richtig keiner, kein HSV, kein Werder, kein Leverkusen, und selbst wenn, hätte er da noch keine Aussicht auf einen Stammplatz gehabt &#8211; das ist jetzt, ein Jahr später, schon etwas anders, auch weil Zwetschge gerade noch einer der Lichtblicke war, als Spieler zumindest, nicht unbedingt als Mannschaftsteil, aber das sollte man ihm nicht ankreiden.</p><p>Die Spieler, die wir also bekommen und halten konnten, waren allesamt maximal &#8220;Optionen&#8221;. Engelhardt, Mintal und Vittek &#8211; unter Aufsicht der Scouts quasi, ob sie denn ihre Verletzungen wirklich überwinden können. Die anderen Auslaufmodelle, die aber noch 1-2 Jahre toll spielen konnten (Galasek, Koller), aber auch nur, wenn alles passt (Verletzung, Form).</p><p>Die Basis der Mannschaft bestand aus Spielern, die unter den Fittichen von HM ganz offenbar über ihrem Zenit spielten, auch da sie einen Lauf hatte. Aber es waren eben auch im Wesentlichen die gleichen Spieler, die unter Wolfgang Wolf den Club bereits an den Rande des Abstiegs brachten, ja manche waren da noch nicht einmal Stammspieler. Unter der Leitung Hans Meyers gelang es erst wie von Zauberhand (oder weil er es eben drauf hatte), die richtige Mischung zu finden und dafür zu sorgen, das sprichwörtlich ein Rädchen ins andere Griff. Dies schien viele dazu zu verleiten zu glauben, das Potenzial sei da gewesen und Meyer hätte es nur aufgedeckt &#8211; nun heute können wir rückblickend vielleicht sagen: die Mannschaft, die da oben mitkickte, war das Potenzial, und eben nicht die Summe der Protagonisten.</p><p>Man könnte da lange drüber nachdenken. Aber ist es nicht einfach so: Unser Team, unsere Spieler im Einzelnen waren einfach nicht so gut, wie wir das alle in der Euphorie haben wollten. Und offenbar ließen sich davon sogar die Medien und  auch die Verantwortlichen anstecken. HM &#8211; das muss man ihm zu Gute halten &#8211; mahnte das immer an! Aber zog er daraus die Konsequenzen? Jein.</p><p>Man versuchte ja die Erwartungen zu dämpfen, doch das geht gar nicht, wenn du im UEFA-Cup spielst und den Pokalsieg hast und Platz 6 der Liga. Und man sah ja, dass die Mannschaft neues Blut brauchte, mehr Qualität, und holte im Rahmen der Möglichkeiten eben einen Kluge, Misimovic und Charisteas, doch offenbar reichte dieser Schnitt nicht, ein Schnitt um die Strukturen neu zu formen, den neu geschaffenen Anspruch auch mit Qualität zu befüllen. War der Schnitt zu zögerlich, zu halbherzig? Steckte man genau in dem Dilemma, doch keine Mannschaft auseinanderreißen zu können, die gerade Platz 6 erreichte? Und doch hätte man es vielleicht tun müssen. &#8211; Wollte man sich dem Volkszorn nicht aussetzen, der oben auch im zitierten Kommentar anklang, die vermeintliche &#8220;Idiotie&#8221; tun, die keiner damals verstanden hätte, das ach so erfolgreiche Team auseinanderzureißen? Also genau das Gegenteil davon tun, wofür man gelobt wurde?</p><p>Es ist und bleibt die Verantwortung der Führung, solche Entscheidungen zu treffen, auch Entscheidungen, die das Volk auf Basis der aktuellen Situation als unpopulär ansieht, die aber langfristig richtig ist. Dazu konnte man sich offenbar nicht durchringen oder es fehlte einem die Überzeugung dazu.</p><p>Das ist alles weiter sehr nebulös, was bedeutet das konkret? Man hätte einen Galasek vielleicht vor dieser Saison und mit dem Pokal in der Hand in Ehren verabschieden müssen. Nicht wegen seiner Leistung, sondern um eine neue Struktur zu finden. Man hätte Reizpunkte in der Mannschaft gebraucht, vielleicht Typen wie Timo Rost, die einfach nicht unbedingt besser gewesen wären, aber die Teamstruktur herausfordern. Mit Blazek holte man einen zu braven &#8220;Soldaten&#8221;, und Klewer dahinter auch viel zu &#8220;kuschlig&#8221;. Hier hätte es einen Typen gebraucht, der Schäfer auch als Person ersetzen hätte können oder einen jungen ehrgeizigen, der keinen Anspruch aus alten Meriten anmeldet, sondern vor Tatendrang sprüht und sich selbst beweisen will.</p><p>Heute haben wir es leicht, die Finger zu heben, aber Verantwortliche zeichnen sich eben dafür aus, Entwicklungen vorher schon zu erkennen &#8211; hier wurden wohl die Fehler gemacht. Fehler, die dazu führten, dass die Spieler, die wieder auf ihr normales Leistungsniveau fielen, doppelt frustriert waren, Fehler, dass man sich selbst in die Bredouille brachte, nun die &#8220;alten Meriten&#8221; zu demontieren, wie bei Blazek oder später Galasek. Junge versteckten sich hinter den alten, doch die wirkten müde, und das nicht einmal körperlich verstanden.</p><p>Es war vielleicht die Angst, das Richtige im falschen Moment zu tun. Das berühmte: &#8220;Am Höhepunkt&#8221; aufhören, da den Schnitt machen. Und er wäre notwendig gewesen, denn man hätte in diesem Moment kein erfolgreiches aufstrebendes Nachwuchsmodell demontiert, sondern man versuchte die sanfte Erneuerung, den Schnitt, der keinem weh tut, das &#8220;mach&#8217;s noch einmal Sam&#8221;, das mit dem technischen K.O. des Altmeisters in der dritten Runde gegen den Herausforderer endet.</p><p>Das ist frustrierend festzustellen, so im Rückblick, aber es wirkt auf mich schlüssig. Die Mannschaft war ein Abstiegskandidat, bis sie Hans Meyer für einen schier unglaublich langen Moment in das Reich der Träume entführte, zurück in der Realität war die Mannschaft, was sie ist: Ein Kandidat für das hintere Mittelfeld, dazu beraubt um den Anführer (Schäfer) und das Kämpferherz (Schroth), deren Abgang unvermeintlich war, der aber nicht kompensiert wurde. Nicht kompensiert, auch weil die Plätze belegt waren, wie durch einen Galasek, der sogar ganz unfreiwillig in die Rolle kam.</p><p>Es ist kein Vorwurf an Hans Meyer, denn das Konzept hätte ja auch aufgehen können, das Konzept der sanften Erneuerung, doch dazu fehlten doch einfach das Quentchen Glück und Meyer schaffte es nicht, die Mannschaft wieder zum Träumen zu bringen &#8211; vielleicht war das erste unsanfte Erwachen gegen den KSC dafür ein Schock, der zu tief saß, und man nicht mehr so recht zur Ruhe kam. Dazu kamen individuelle Egoismen und Verletzungen, die nicht kompensiert werden konnten. Der Sinkflug begann, vielleicht hätte Meyer ihn gegen Lissabon stoppen können, aber Thomas von Heesen war erst Recht nicht der richtige Mann. Ein trockener Realist, kein Platz für Träumereien.</p><p>Und heute? Heute wurde es richtig gemacht, auch wenn das nun etwas optimistisch klingen mag. Der Schnitt wurde vollzogen, der Umbruch eingeläutet, der schmerzlich vermisste Anführer ist wieder da, zwischen den Pfosten, und neue Herausforderer vor ihm drängen auf die Plätze und fordern heraus, wie ein Perchtold oder ein Judt. Dass das dauern würde, war eigentlich jedem klar, dass man dennoch von Aufstieg reden musste, auch. Es hätte ja auch gleich klappen können, aber das wäre optimistisch gewesen, die Regel ist, dass sich eine Mannschaft nach so einem Schnitt ein gutes Jahr lang finden muss. Dass TvH dafür gehen musste war dagegen weniger dem fehlenden Erfolg geschuldet, mit TvH hätte man auch den Erfolg nicht gern gefeiert, zu unterschiedlich war wohl die Mentalität, zu viel wurde von TvH schon vom ersten Tag an gesagt und getan, was das Tischtuch zu den Fans zerschnitt, bevor man noch richtig am Tisch saß. Fachlich aber hat es wohl das richtige getan &#8211; im Rahmen der Möglichkeiten eines Absteigers.</p><p>Ich glaube nicht, dass man auch noch mehr hätte tun müssen, insbesondere sind Pinola und Mintal zu echten Integrationsfiguren geworden, das ist manchmal wichtiger als die aktuelle Form. Und auch Christeas zeigt Herzblut und er beginnt den Fans auch immer mehr ans Herz zu wachsen, trotz manchmal unglücklichen Situationen, aber stets mit Willen und Einsatz.</p><p>Die Mannschaft braucht noch Feinschliff, sie sucht noch nach Strukturen und Hierarchien. Vielleicht wird dabei noch mancher Abschied nötig sein, um vor allem die Hierarchie zu stabilisieren. Aber die Substanz und die Perspektiven sind da. Das muss man auch mal TvH positiv bescheinigen, wenn man &#8211; wie ich &#8211; dieser Überzeugung ist, wie auch einem Martin Bader.</p><p>Die Fehler wurden lange davor gemacht. Aber es waren keine zwingenden Fehler, es waren vielleicht Fehler, wie wir sie alle machen würden und tagtäglich tun, wenn man einen Weg verlassen sollte, auf dem dich alle gerade bejubeln, und die Entscheidungen zu treffen, für die dich alle kritisieren, auch wenn du weißt oder zumindest vermutest, dass es eigentlich das richtige wäre.</p><p>Das ist natürlich alles reine Spekulation eines Laien, wie mir, aber es würde mir viel erklären&#8230;</p><p><small>Dies also endlich die Antwort auf den zitierten Kommentar oben. Den Text hatte ich im Wesentlichen schon damals fertig, jetzt eben noch überarbeitet und etwas ausgebaut. Ich wollte ihn aber noch mal sacken lassen und dann auch das Freiburg-Spiel abwarten, auch wenn es in dem Sinne für mich nichts in Bezug auf den Artikel geändert hätte, ob wir da verloren hätten, so ist es aber schöner und leichter etwas Optimismus zu versprühen.</small></p><hr
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isPermaLink="false">http://www.clubfans.de/2008/05/19/erste-bestandsaufnahme/</guid> <description><![CDATA[Zwei Tage sind nach dem siebten Bundesligaabstieg in der Geschichte des 1. FC Nünberg vergangen. Zeit für eine erste Bestandsaufnahme. Wer bleibt, wer geht, das ist die Frage. Misimovic scheint sich wohl mit Wolfsburg einig zu sein. Immerhin, wir haben den Kerl ablösefrei bekommen und verklopfen ihn nun für 4-5 Millionen Euro wieder, hat auch [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Tage sind nach dem siebten Bundesligaabstieg in der Geschichte des 1. FC Nünberg vergangen. Zeit für eine erste Bestandsaufnahme. Wer bleibt, wer geht, das ist die Frage. Misimovic scheint sich wohl mit Wolfsburg einig zu sein. Immerhin, wir haben den Kerl ablösefrei bekommen und verklopfen ihn nun für 4-5 Millionen Euro wieder, hat auch was gutes. Pinola will in Nürnberg bleiben, wird aber bei hochkarätigen Angeboten schwer zu halten sein. Charisteas will man anscheinend loswerden, so erhofft man sich das er eine gute EM spielen wird und danach die Angebote beim FCN eintrudeln.  Aufsteiger Borussia Mönchengladbach scheint Interesse an einer Rückkehr von Peer Kluge zu haben. Leverkusen buhlt um Andereas Wolf und von Salzburg soll ein Angebot für Marek Mintal vorliegen. Ivan Saenko soll ebenfalls Angebote aus dem In und Ausland haben.</p><p>Wolf und Mintal will man jedenfalls laut Clubführung in Nürnberg halten. Wolf könnte sich auch nach eigenen Aussagen einen Verleib in Nürnberg vorstellen, Mintal sowieso. Vittek, der von Hoffenheim umworben wird, kann sich eine Wechsel ins 3500 Seelen Dorf auch nach eigenen Aussagen nicht vorstellen.</p><p>Sicher bleiben werden wohl Blazek, Klewer, Engelhardt, Pancho und Galasek. Es bleibt spannend.</p><hr
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isPermaLink="false">http://www.clubfans.de/2008/05/17/das-wars-abstieg-2008/</guid> <description><![CDATA[Das Spiel war ein Spiegelbild der gesamten Saison. Mehr Torchancen, mehr gewonnene Zweikämpfe und doch verloren. Was war, was wird, werden wir in den nächsten Wochen aufarbeiten und analysieren müssen. Im Moment jedenfalls ist erstmal ein großes Loch da, obwohl man darauf vorbereitet war. Copyright &#169; 2011Dieser Feed ist nur f&#252;r den pers&#246;nlichen, nicht gewerblichen [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Das Spiel war ein Spiegelbild der gesamten Saison. Mehr Torchancen, mehr gewonnene Zweikämpfe und doch verloren.</p><p>Was war, was wird, werden wir in den nächsten Wochen aufarbeiten und analysieren müssen. Im Moment jedenfalls ist erstmal ein großes Loch da, obwohl man darauf vorbereitet war.</p><hr
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isPermaLink="false">http://www.clubfans.de/2008/04/15/vom-wetter-und-anderen-kapriolen/</guid> <description><![CDATA[Vordergründig betrachtet ist der Spielabbruch vom letzten Freitag lediglich ein weiteres kurioses Ereignis in der reichlich mit Kuriositäten gespickten Geschichte des FCN. Es hat ja schon so manches gegeben, was für denjenigen, der in schicksalhafter Symbiose an diesen Verein gebunden ist, schmerzvoll war, zugleich aber beim Rest der Fußballwelt Schmunzeln, wenn nicht sogar höhnisches Gelächter [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Vordergründig betrachtet ist der Spielabbruch vom letzten Freitag lediglich ein weiteres kurioses Ereignis in der reichlich mit Kuriositäten gespickten Geschichte des FCN. Es hat ja schon so manches gegeben, was für denjenigen, der in schicksalhafter Symbiose an diesen Verein gebunden ist, schmerzvoll war, zugleich aber beim Rest der Fußballwelt Schmunzeln, wenn nicht sogar höhnisches Gelächter auslöste. Neben der wohl für immer einzigartigen Kapriole, als amtierender deutscher Meister abzusteigen, fällt mir spontan ein: die Entlassung Entenmanns nach einem triumphalen 2:0- Heimsieg gegen die Bayern, Helmers Phantom-Tor mit anschließendem Abstieg in die 2. Liga, Punktabzug wegen Lizenzverstößen mit anschließendem Abstieg in die Regionalliga, Magaths verblüffender Abgang, nachdem er den Club in die Bundesliga geführt hatte, Last-Minute-Abstieg aus der Bundesliga, weil Kaiserslautern die Frankfurter in den letzten Saisonminuten die Tore schießen ließ, wie sie sie brauchten, und Baumann es nicht fertigbrachte, den Ball aus vier Metern Entfernung über den am Boden liegenden Keeper ins Tor zu bugsieren. Jetzt also ein Spielabbruch im Heimspiel gegen Wolfsburg bei 1:0-Führung, der als erster Abbruch wegen Regens in die Bundesliga-Annalen eingehen wird und gerade deshalb so kurios ist, weil schon die vorhergehende Auswärtspartie – wenn auch nicht unwetterbedingt – am Rande einer vorzeitigen Beendigung stand. Hoffen wir, dass der FCN nicht anstrebt, diese Mini-Serie auszubauen (<em>aller guten Dinge sind drei</em>…) und im Berichtsbogen des anstehenden Spiels in Stuttgart die Spalte „Besondere Vorkommnisse“ leer bleibt.</p><p>Kapriolenerprobt wie er ist, wird der Club-Fan die Annullierung des Spiels, in dem drei überlebenswichtige Punkte zum Greifen nahe waren, leicht resigniert, aber letztlich routiniert abhaken (eben wieder ein paar Seiten mehr im prall gefüllten Ordner mit der Aufschrift „<em>Ganz normaler Club-Wahnsinn“</em>…). Es lohnt sich aber, noch etwas über das, was da geschehen ist, nachzudenken. Gibt man der Phantasie Spielraum, gewinnen die Ereignisse rund um den Spielabbruch eine zweite, geradezu gleichnishafte Bedeutung.</p><p>Da ist zunächst die merkwürdige Tatsache, dass exakt mit dem Anpfiff sintflutartige Regenschauer auf das Spielfeld niedergingen. Ganz so, als hätte der Schiedsrichter dem Wettergott das vereinbarte Signal gegeben, sämtliche Schläuche der himmlischen Sprinkleranlage auf das Frankenstadion zu richten und die Pumpen auf höchsten Touren arbeiten zu lassen. Eine prophylaktische (Lösch-)Maßnahme, um zu verhindern, dass Leuchtraketen einen Brand verursachen? (Die Szene, wie Blazek vergeblich versucht, einen Brandsatz mit den Füßen auszutreten, werde ich so schnell nicht vergessen.)</p><p>Dann die Bilder, die man als Premiere-Zuschauer in der Zeit des Wartens auf die Entscheidung des Schiedsrichters zu sehen bekam. Galasek &amp; Co. vertreiben sich die Zeit in den Katakomben, einige Spieler geben Interviews, einige stehen vor Bildschirmen herum. Draußen <em>im Regen stehen</em> die Fans und warten auf die Mannschaft. Ein Szenario, das mehr sagt als tausend Worte…</p><p>Schließlich das Interview, das der Premiere-Moderator mit Michael A. Roth führen wollte, um die Zeit zu überbrücken. Es blieb beim Interview-<em>Versuch</em>, weil der sichtlich mitgenommene FCN-Präsident einen verbalen Blackout hatte und außerstande war, einen zusammenhängenden Satz zu artikulieren. Das mitzuerleben, war fast schon ergreifend. Weil deutlich wurde, wie sehr Roth an diesem Verein hängt. Und wie sehr er darunter litt, ohnmächtig mit ansehen zu müssen, wie die reelle Aussicht auf einen Sieg, durch den seine Mannschaft zumindest kurzfristig die Konkurrenten im Abstiegskampf überflügelt hätte, den Bach runterging. Der Zuschauer konnte förmlich hören, wie es in dem kleinen Mann mit dem weißen Bart brodelte, weil er nicht über die Macht verfügte, den Wettergott dazu zu bringen, endlich den Wasserhahn abzudrehen. Und es schien, als spiegele sich in Roths Ohnmacht gegenüber den Tücken des Wetters die ganze Machtlosigkeit gegenüber den Kapriolen seines Teams, das Gefahr läuft, sich nun auch als amtierender Pokalsieger aus der Bundesliga zu verabschieden.</p><p>Dabei hatte Roth am Samstag zuvor noch eine eindrucksvolle Demonstration seiner Macht geliefert, indem er durch couragiertes Auftreten einen Haufen durchgeknallter Club-Fans im Zaum hielt und dadurch einen Spielabbruch verhinderte. <em>„Lassen Sie das! Es ist ein unmöglicher Unsinn, was Sie da machen! Sie schaden damit nur unserem Verein!“</em>, rief er in die Fankurve. Die Fans gehorchten. Der Wettergott nicht.</p><p>Auch die Konkurrenten gehorchten nicht. Die haben forsch gepunktet und den FCN, der witterungsbedingt keine Zähler einfahren konnte, in die Position des Nachzüglers katapultiert. Nach den Spielergebnissen des Wochenendes ist klar: Unsere Mannschaft braucht noch vier, möglicherweise sogar fünf Siege. Bedenkt man, dass sie in den bisher absolvierten 27 Saisonspielen nur fünfmal gewonnen hat, erscheint diese Rechnung utopisch. Martin Bader sieht das offenbar ähnlich. Im <em>kicker</em> sagte er: <em>„Wenn wir diese Saison überstehen, ohne abzusteigen, werden wir noch unseren Urenkeln davon erzählen.“</em> Hört sich fast so an, als hätte sich der Sportdirektor bereits damit abgefunden, dass es am Ende dieser Saison einmal mehr heißt: <em>Willkommen im Kuriositätenkabinett 1. FC Nürnberg!</em> (Traurig für uns, zum Lachen für den Rest der Fußballwelt…)</p><p>Tja Freunde, der Club ist eben unberechenbar. Wie das Wetter…</p><hr
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href="http://www.clubfans.de/2008/03/23/auf-zufall-gehofft/" target="_blank">Nachbericht zu dem Spiel Nürnberg gegen Bochum</a> wohl doch nicht so falsch. Einigen Spielern des 1. FC Nürnberg scheint es scheiss egal zu sein ob der Verein nun absteigt oder nicht.</p><p
align="left">Besonders bestärkt in dieser Meinung hat mich ein <a
href="http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=790441&amp;kat=31&amp;man=3" target="_blank">Artikel auf NN-Online</a> und ein <a
href="http://n-town.de/glubbblog/index.php/archives/glubb-live/322-war-das-der-abstieg.html#comment-7047" target="_blank">Kommentar im Glubb-Blog</a>. Ein Spieler, der laut Nürnberger Nachrichten namentlich nicht genannt werden will äusserte sich nach dem Spiel so:</p><blockquote><p>&#8220;Mir ist schon völlig egal, was hier passiert&#8221;</p></blockquote><p>Dann noch die Aussage von Missimovic:</p><blockquote><p>“Wir haben es mit langen Bällen versucht und auf den Zufall gehofft”</p></blockquote><p>Und dazu noch Dominik Reinhardt, der vor dem Spiel auf einem Treffen der Ultras und der Mannschaft sagte:</p><blockquote><p>&#8220;Wir können nicht versprechen gegen Bochum zu gewinnnen&#8221;</p></blockquote><p>Das ist doch der blanke Hohn was hier passiert. Gibts was schlimmeres als Spieler die öffentlich zugegeben das ihnen das alles schon am Allerwertesten vorbeigeht? Vorallem gegenüber den Fans? Nach diesen Äusserungen hab ich nun endgültig keine Lust mehr Geld dafür zu bezahlen um einige dieser Söldner Fussball spielen zu sehen.</p><p>Ich muss immer wieder auf das unleidige Thema Hans Meyer zurück kommen. Aber ganz ehrlich, ich habe alle Spiele unseres Clubs in voller Länge, Daheim wie Auswärts gesehen, und unter Hans Meyer hab ich die Truppe noch nie so schlecht wie jetzt agieren sehen. Klar waren die Ergebnisse nicht unbedingt besser als jetzt, aber zumindest konnte man erkennen das der Wille da ist und das Fussball gespielt wird. Genau das Gegenteil ist jetzt der Fall, und am Samstag kommen die Bayern&#8230;.</p><hr
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isPermaLink="false">http://www.clubfans.de/2008/03/23/auf-zufall-gehofft/</guid> <description><![CDATA[Man mag es kaum glauben, aber Aufgrund der Ergebnisse auf den anderen Plätzen hat der Club trotz des Remis gegen Bochum wieder einen Punkt gut gemacht im Abstiegskampf. Cottubs verliert gegen Frankfurt, Rostock kommt beim VfB aus Stuttgart mit 4:1 unter die Räder und Duisburg holt auch nur einen Punkt in Hannover. Das Schneckenrennen geht [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Man mag es kaum glauben, aber Aufgrund der Ergebnisse auf den anderen Plätzen hat der Club trotz des Remis gegen Bochum wieder einen Punkt gut gemacht im Abstiegskampf. Cottubs verliert gegen Frankfurt, Rostock kommt beim VfB aus Stuttgart mit 4:1 unter die Räder und Duisburg holt auch nur einen Punkt in Hannover. Das Schneckenrennen geht also weiter.</p><p>Gestern gegen Bochum sah es in der ersten Halbzeit eigentlich ganz gut aus. Das 0:1 runtergeschluckt und kurz danach den Ausgleich erzielt. Mehr war aber, und das wurde in Halbzeit zwei wieder mal mehr als deutlich, war nicht drin. Im Angriffsspiel beim 1. FC Nürnberg fehlt es an allen Ecken und Enden. Vom Spielaufbau bis zum Abschluss eine einzige Katastrophe. Sogar der sonst so sichere Galasek lieferte sich einen Fehlpass nach dem anderen. Erschreckend auch die Aussage von Zwetschge Misimovic nach dem Spiel:</p><blockquote><p>&#8220;Wir haben es mit langen Bällen versucht und auf den Zufall gehofft&#8221;</p></blockquote><p>Wie bitte?! Seit ihr noch ganz sauber in der Birne liebe Spieler des 1. FC Nürnberg? Ich glaube euch ist allen noch nicht klar um was es geht in Nürnberg, bzw. scheint es so als ob ihr euch mit dem Abstieg schon abgefunden habt.</p><p>Thomas von Heesen sprach von Fortschritten und das es bald richtig gut wird&#8230;..ähm ja, welche Fortschritte und wann ist bald Herr von Heesen? Mal ganz ehrlich, nüchtern und objektiv betrachtet. Unter Meyer hab ich das Team selten so schlecht und undiszipliniert spielen sehen wie unter von Heesen. Was mich in meiner Meinung wieder stärkt das der Trainerwechsel völlig überhastet und unangebracht war.</p><hr
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isPermaLink="false">http://www.clubfans.de/2008/02/08/sondertrikot-exklusiv/</guid> <description><![CDATA[Exklusiv bisher nur bei clubfans.de: Das Aufstiegstrikot 2009 Wenn man manchen Stimmen glauben mag, war es das eh schon mit dem Club. Ist ja auch schon 19. Spieltag und das rettende Ufer mit 2 Punkten quasi aus den Augen verloren. Klar, am Samstag dann das Endspiel, wenn dann Rostock gewinnt und Bielefeld auch noch in [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img
src='http://www.clubfans.de/wp-media/2008/02/aufstieg.jpg' alt='Bildmontage © Endl 2008' align="left" hspace="5" />Exklusiv bisher nur bei clubfans.de: Das Aufstiegstrikot 2009</p><p>Wenn man manchen Stimmen glauben mag, war es das eh schon mit dem Club. Ist ja auch schon 19. Spieltag und das rettende Ufer mit 2 Punkten quasi aus den Augen verloren. Klar, am Samstag dann das Endspiel, wenn dann Rostock gewinnt und Bielefeld auch noch in Frankfurt punktet, können wir getrost für die 2. Liga planen. Solche Rückstände sind dann nie mehr zu schaffen.</p><p>Selbst Meyer sagt ja schon: <a
href="http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/artikel/374929/"><em>nicht mehr mit mir</em></a>, ok, &#8220;vielleicht&#8221; hat er auch noch gesagt.</p><p>Ne, schon klar, in Anbetracht der übermächtigen Konkurrenz aus Berlin, Duisburg, Cottbus, Rostock und Bielefeld, die alle schon gezeigt haben, wie sie jetzt eine Serie starten wollen, kann man die Saison abhaken. Wir fangen dann schon mal das produzieren des Aufstieg-Trikots an.</p><p>Allein: Ich hab schon Pferde vor der Apotheke kotzen sehen. Aufgegeben wird erst am Schluß!</p><hr
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href="http://www.clubfans-united.de/?flattrss_redirect&amp;id=885&amp;md5=b71d9ea65733382684305529ba623a10" title="Flattr" target="_blank"><img
src="http://www.clubfans-united.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.clubfans-united.de/2008/02/08/sondertrikot-exklusiv/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>23</slash:comments> <atom:link rel="payment" href="http://www.clubfans-united.de/?flattrss_redirect&amp;id=885&amp;md5=b71d9ea65733382684305529ba623a10" type="text/html" />" </item> <item><title>Nix zu holen an der Weser</title><link>http://www.clubfans-united.de/2007/04/10/nix-zu-holen-an-der-weser/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=nix-zu-holen-an-der-weser</link> <comments>http://www.clubfans-united.de/2007/04/10/nix-zu-holen-an-der-weser/#comments</comments> <pubDate>Tue, 10 Apr 2007 08:27:07 +0000</pubDate> <dc:creator>Stefan - Clubfans United</dc:creator> <category><![CDATA[News]]></category> <category><![CDATA[Abstieg]]></category> <category><![CDATA[Bundesliga]]></category> <category><![CDATA[Meisterschaft]]></category> <category><![CDATA[robert-vittek]]></category> <category><![CDATA[Spieltag]]></category> <category><![CDATA[Werder-Bremen]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.clubfans.de/2007/04/10/nix-zu-holen-an-der-weser/</guid> <description><![CDATA[Leider konnte der 1. FC Nürnberg den peinlichen Ausrutscher von Bayer Leverkusen (1:4 Heimniederlage gegen Bochum) nicht nutzen um wieder auf Rang 5. in der Tabelle zu kommen. In einem aus meiner sicht sehr zerfahrenen Spiel verloren die Clubberer mit 0:1 bei Werder Bremen. Insgesamt aber ging das Ergebnis in Ordnung, da die Bremer nach [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img
align="left" id="image574" style="margin-right: 3px" alt="10042007_bremen.jpg" src="http://www.clubfans.de/wp-media/2007/04/10042007_bremen.jpg" />Leider konnte der 1. FC Nürnberg den peinlichen Ausrutscher von Bayer Leverkusen (1:4 Heimniederlage gegen Bochum) nicht nutzen um wieder auf Rang 5. in der Tabelle zu kommen. In einem aus meiner sicht sehr zerfahrenen Spiel verloren die Clubberer mit 0:1 bei Werder Bremen. Insgesamt aber ging das Ergebnis in Ordnung, da die Bremer nach der Pause einfach mehr fürs Spiel gemacht haben. Erst in der Schlussphase des Spiels drängten die Clubberer auf den Ausgleich, blieben aber ohne Erfolg.</p><p>Den Ausflug an die Weser hätte man sich eigentlich sparen können, nicht nur wegen der Niederlage, nein, auch wegen Robert Vittek. Dieser musste in der 70. Minute verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Verdacht auf Muskelbündelriss im rechten Oberschenkel. Eine entgültige Diagnose wird es im laufe dieses Tages geben.<br
/> Die <a
href="http://www.clubfans.de/bundesliga.php?file=1_bl_06-07.l98&#038;action=results">Tabelle</a> nach diesem Spieltag ist nun noch enger zusammengerückt. Der Abstand von Platz sieben auf Platz 16 beträgt gerade mal fünf Punkte (<a
href="http://www.clubfans.de/2007/04/02/sechs-punkte-die-den-unterschied-machen/">nicht mehr sechs</a>)! Da ist von UI-Cup bis Abstieg alles dabei. Es bleibt auf jedenfall spannend, egal ob Meisterschaft, UEFA-Cup oder Abstieg.</p><p><em>Bild: fcn.de; mit freundlicher Genehmigung </em></p><hr
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src="http://www.clubfans-united.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.clubfans-united.de/2007/04/10/nix-zu-holen-an-der-weser/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> <atom:link rel="payment" href="http://www.clubfans-united.de/?flattrss_redirect&amp;id=575&amp;md5=35cf9b159550afaf48700fe2843f586e" type="text/html" />" </item> </channel> </rss>
