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> <channel><title>Clubfans United &#187; Finanzen</title> <atom:link href="http://www.clubfans-united.de/tag/finanzen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.clubfans-united.de</link> <description>1. FC Nürnberg &#124; Das Fanmagazin</description> <lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 16:44:55 +0000</lastBuildDate> <language>de</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <item><title>FCN strukturiert sich um &#8211; Es bleiben viele Fragen</title><link>http://www.clubfans-united.de/2010/10/07/fcn-strukturiert-sich-um-es-bleiben-viele-fragen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=fcn-strukturiert-sich-um-es-bleiben-viele-fragen</link> <comments>http://www.clubfans-united.de/2010/10/07/fcn-strukturiert-sich-um-es-bleiben-viele-fragen/#comments</comments> <pubDate>Thu, 07 Oct 2010 15:40:55 +0000</pubDate> <dc:creator>Alexander &#124; Clubfans United</dc:creator> <category><![CDATA[News]]></category> <category><![CDATA[Finanzen]]></category> <category><![CDATA[Mitgliederversammlung]]></category> <category><![CDATA[Verein]]></category> <category><![CDATA[Vereinsführung]]></category> <category><![CDATA[Vorstand]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.clubfans-united.de/?p=9290</guid> <description><![CDATA[In Kurzform das, was man überall (Klick) besser nachlesen kann: Der FCN hat in seiner gestrigen Mitgliederversammlung wie erwartet die neue Satzung in Kraft treten lassen. Der FCN hat damit endgültig der Präsidialführung abgeschworen, die eigentlich nur noch von Michael A. Roth so ausgeübt worden wurde, wie man das so kannte. Ab sofort sind Martin [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>In Kurzform das, was man überall (<a
href="http://www.fcn.de/news/artikel/abschied-und-aufbruch/">Klick</a>) besser nachlesen kann: Der FCN hat in seiner gestrigen Mitgliederversammlung wie erwartet die neue Satzung in Kraft treten lassen. Der FCN hat damit endgültig der Präsidialführung abgeschworen, die eigentlich nur noch von Michael A. Roth so ausgeübt worden wurde, wie man das so kannte. Ab sofort sind Martin Bader (Sport und Öffentlichkeitsarbeit) und Ralf Woy (Finanzen und Verwaltung) im Tandem die hauptamtlichen Vorstände. Kontrollieren soll die Vorstände ein nunmehr erweiterter neunköpfigen Aufsichtsrat (<a
href="http://www.fcn.de/club/der-club/aufsichtsrat/">Klick</a>), der etwas überraschend neue Gesichter enthält mit Ralf Peisl, Hanns-Thomas Schamel und Fritz Stahlmann.</p><p>Soweit zu den Formalien. Die Rolle insbesondere von Ralf Peisl darf mit Interesse verfolgt werden, er verdrängte u.a. den favorisierten gerade noch Präsidenten Siggi Schneider. Peisl gilt als &#8220;Anwalt der Fans&#8221; (<a
href="http://www.nordbayern.de/nuernberger-zeitung/jungspund-peisl-stiehlt-club-arrivierten-die-schau-1.221487">Klick</a>), was durchaus wörtlich zu nehmen ist, da der junge Rechtsanwalt sich bereits mehrfach für Probleme von Fans einsetzte. Allerdings wohl doch mehr der Vertreter der Ultra-Szene, wogegen Hanns-Thomas Schamel als &#8220;Kandidat der großen Fanclubs und des Fanclubverbandes&#8221; galt. Man wird abwarten, ob damit die Fanszene insgesamt gut vertreten ist oder nun wieder einzelne Gruppierungen ein zu großes Gewicht (und Gehör) erlangen. Aber gehen wir es mal positiv an.</p><p>Weniger positiv die nochmalige Verschlechterung des Bilanzergebnisses. Nach sowieso schon für viele beunruhigende 5 Mio. Schulden sind im abgelaufenen Geschäftsjahr (Stichtag 30.6.2010) noch weitere dazugekommen, so dass man nun von 10,6 Mio. Verbindlichkeiten spricht (<a
href="http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/543265/artikel_Club_Neue-Struktur-sattes-Minus.html">Klick</a>). Das soll uns nicht &#8220;beängstigen&#8221;, wird Woy zitiert, hinterlässt aber doch viele Fragen bei uns (Stefan und mir), die wir doch einfach mal in den Raum stellen wollen:</p><p>Warum haben wir mehr Ausgaben (52 Mio.) als Einnahmen (47 Mio.), wenn der FCN:</p><p>1. Das ganze Jahr Bundesliga spielte?<br
/> 2. Man sogar noch Zusatzeinnahmen aus Relegation hatte?<br
/> 3. Peer Kluge im Winter abgab?</p><p>Und was soll sich daran ändern in Zukunft, wenn<br
/> 4. Der Spielbetrieb 1:1 die Zuschauereinnahmen auffrisst?<br
/> 5. Jetzt noch Investitionen in die Infrastruktur dazukommen, die zudem noch teilweise neue Schulden (u.a. bei den Fans als Anleihe) bedeuten?<br
/> 6. Man durch die neuen DFL-Regeln ab nächste Saison ja gezwungen ist mindestens 10% zu tilgen pro Jahr?</p><p>Im Vorjahr konnte man sich ja die &#8220;Miese&#8221; noch erklären durch den Betriebsunfall in Liga 2, aber die neuen Verbindlichkeiten und deren Ursachen bleiben eine Sache der Spekulation:</p><blockquote><p><em>Schon im Vorjahr musste der Club bei seiner Bilanzpressekonferenz ein Minus von 5,8 Millionen Euro verkünden, für den erneuten Verlust machte Woy vor allem &#8220;Sonderfaktoren&#8221; verantwortlich. Was er damit meint: Die vorzeitige Entlassung von Coach Michael Oenning hat außerplanmäßige Kosten verursacht, genauso wie die Verpflichtung von Trainer Dieter Hecking und den Leihspielern Tavares, Ottl und Breno. Woy musste allerdings auch einräumen, dass die TV-Einnahmen um rund eine Million Euro unter den Erwartungen geblieben sind. Trotzdem sieht der kaufmännische Leiter den Club auf einem soliden Weg: &#8220;Den Schulden stehen ausreichend stille Reserven gegenüber&#8221;, bilanzierte Woy.</em><br
/> Quelle: <a
href="http://www.br-online.de/sport/fussball/1-fc-nuernberg-hauptversammlung-bilanz-pressekonferenz-ID1286276587702.xml">br-online.de</a></p></blockquote><p>Es schließen sich also weitere Fragen an:<br
/> 7. Können die Gehälter der Leihspieler und die Abfindung Oennings wirklich so viel ausmachen? Was haben die denn gekriegt?!<br
/> 8. Warum sind die TV-Einnahmen niedriger? An eine höhere Platzierung glaubte man laut ausgegebenes Saisonziel ja wohl kaum.<br
/> 9. Was sind das für &#8220;stille Reserven&#8221; von denen Woy spricht? Die Spieler? Ein Gündogan?</p><p>Und schließlich kommt man dann unvermeidlich zu den Fragen für die Zukunft:<br
/> 10. Bedeutet das, dass uns ein weiterer Abstieg finanziell fast schon zwangsläufig das Genick bricht?<br
/> 11. Heißt das, dass wir künftig sogar ständig darauf angewiesen sind, Spieler hochzubringen und bestmöglich zu verkaufen? Aber nicht um etwas aufzubauen, sondern schlicht um finanziell zu überleben?<br
/> 12. Und warum gelingt es dem (nun wahrlich nicht mit Stars gespicktem) FCN nicht, mehr Einnahmen als Ausgaben zu gerieren? Hat Uli H. Recht und die externe Vermarktung frisst zu viel auf vom Kuchen?<br
/> 13. Und warum finden sich keine Sponsoren, die das Projekt FCN ausreichend unterstützen? Ist die Region aus Vermarktungssicht vielleicht doch gar nicht &#8220;bundesliga-reif&#8221;? Oder halten die potenten Unternehmen den Club für nicht &#8220;geeignet&#8221;?</p><p>Die Fragen sind weder polemisch noch rhetorisch, sie sind im Wesentlichen ein Transkript der letzten Dialoge zwischen Stefan und mir und unseren Sorgen. Vielleicht kann jemand sie beantworten und die Sorgen nehmen?! Wir wären sogar mehr als froh darum, haben aber unsere Zweifel ob dies gelingt. Woy jedenfalls gelang dies nicht mit seinen im Wesentlichen doch eher unkonkreten Aussagen zu den Hintergründen der Ausgabenseite.</p><p>Wir sind also gespannt auf euer Feedback so von Fan zu Fan. &#8211; Nur eines vorweg: Die üblichen Verweise darauf, dass andere Vereine ja noch mehr in der Kreide sind oder noch höhere Schulden haben, bringen uns jetzt nicht wirklich weiter. Das ist wie im Leben: Die Schulden eines Kollegen mögen das schlechte Gewissen beruhigen, sie ersparen aber nicht den eigenen Gang zur Schuldnerberatung bei der Bank und im schlimmsten Falle die Einsicht, dass man sich das Leben so gar nicht leisten kann. Ist es auch beim Club so?</p><hr
/><small>Copyright &copy; 2011<br
/>Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br
/>Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. (digitalfingerprint: 1e52b83021659d5cdac030ad8a03cf27rejt8346789)</small><p><a
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isPermaLink="false">http://www.clubfans-united.de/?p=6976</guid> <description><![CDATA[&#8220;Ich nehme an die Chancen stehen schlecht und die Lage ist aussichtslos?&#8221; &#8211; sagte Captain James T. Kirk gerne, bevor er sich mal wieder mit seiner Enterprise in ein Abenteuer warf. Was ihm natürlich am Ende gelingt. So ein Filmende hätten wir auch gerne, denn mal wieder wird nichts weniger als das Wunder von der [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img
src="http://www.clubfans-united.de/wp-media/2010/01/DSCF2862.jpg" alt="" title="Sanfte Landung, schweres Gepäck" width="468" height="148" class="alignnone size-full wp-image-6988" /></p><p><em>&#8220;Ich nehme an die Chancen stehen schlecht und die Lage ist aussichtslos?&#8221;</em> &#8211; sagte Captain James T. Kirk gerne, bevor er sich mal wieder mit seiner Enterprise in ein Abenteuer warf. Was ihm natürlich am Ende gelingt. So ein Filmende hätten wir auch gerne, denn mal wieder wird nichts weniger als das Wunder von der Noris gebraucht, um die Klasse zu halten. Ob James T.Kirk allerdings seine Abenteuer auch so optimistisch angegangen wäre, wenn da statt Chekov, Hikaru Sulu, Lennart McCoy, Scotty, Spock oder Uhura eine muntere Truppe an Leiharbeitern einer galaktischen Zeitarbeitsfirma zur Seite gestanden hätten?</p><p>Keine Frage: Dass Spieler wie Ottl oder Breno ein Plus an Qualität bringen, darf man getrost unterstellen, aber ob die nötige Einstellung für die Aufgabe vorhanden ist, vor allem wenn es hart auf hart kommt, daran zweifeln schon so manche. Andererseits weiß man ja nicht erst seit Peer Kluge, dass Verträge offenbar unter der Last eines Abwanderungswillens quasi zu Staub zerbröseln und man lieber willig leiht als unwillig hält. Aber vielleicht ist das auch generell mehr eine Frage der Persönlichkeit, denn des Vertragsverhältnisses, wer welche Berufsauffassung an den Tag legt.</p><p>Aber kann man sich auf diese Weise einen Klassenerhalt leihen? Und was sind die Konsequenzen?</p><p><span
id="more-6976"></span>Martin Bader als Sportdirektor ist in Fankreisen ja nicht unumstritten, da muss man nicht erst einschlägige Foren studieren. Vor allem wirft man ihm fehlende sportliche Kompetenz vor. Dass er ein ordentlicher Ökonom ist, ist dagegen weitgehend anerkannt &#8211; auch wenn es zu Einzelentscheidungen unterschiedliche Auffassungen geben mag. Dazu muss man nicht erst auf sein Diplom der Sportökonomie verweisen. Nun aber ist &#8220;erfolgreich&#8221; so eine Sache.</p><p>&#8216;Erfolgreiche Manager&#8217; sind aber ja nicht gleich &#8216;erfolgreiche Manager&#8217;. Die einen können ganz hervorragend mit &#8220;kleinem Geld&#8221; haushalten, das sind die Konsolidierer, die anderen sind für solche Peanuts nicht zu gebrauchen, haben dafür aber keine Scheu die großen Geschäfte zu machen &#8211; das sind dann die Expandierer. Die Konsolidierer werden dann gern von den Expandierern geschluckt, die dann den großen Frachter auch schon mal an die Wand fahren &#8211; in Nürnberg nennt man das das Quelle-Syndrom. Dann wünschte man sich wieder einen Konsolidierer, der aber nur noch den klinischen Tod feststellen kann.</p><p>Im Fußball-Management ist das nicht viel anders. Da gibt es nämlich Vereine und Manager, die haben zwar kein Geld, kaufen aber laufend ein als gäbe es kein Morgen. Die anderen (Konsolidierer) versuchen verwundert ihre Erbsen zusammenzuhalten, werden aber ständig leergekauft, können sich neue tolle Spieler nicht leisten <em>(auch weil die Spieler bei den Expandierer-Vereinen, obwohl die kein Geld haben, mehr verdienen)</em> und müssen dann immer wieder in die zweite Liga. Will man dann auch mal mit den großen Pinkeln und biegt mal in der Sparkasse nach links in die Kreditabteilung ab, merkt man schnell, dass man dann, wenn es nicht so lief wie erhofft, plötzlich mit ziemlich vielen Folgeproblemen dasteht. Denn da ist ja nicht nur die Transfersumme zu stemmen, da kommen dann noch die Handgelder und Geld für Berater dazu &#8211; und natürlich die Gehälter! Und vor allem die sind nicht zu unterschätzen. Wie das die anderen Vereine machen, also die, die immer expandieren aber eigentlich kein Geld haben, ist weitgehend ein Mysterium. Die meisten glauben, sie leihen sich einfach noch mehr Geld, um das alte zurückzuzahlen und trotzdem weiter zu kaufen. Wie lange man das machen kann, ist noch unklar.</p><p>Nun hat unser Club nahezu alles schon mal probiert an Taktiken, vor dem letzten Abstieg mal wieder die Nummer &#8220;Pinkeln mit den Großen&#8221;. Da wurden Spieler wie Misimovic und Koller entlohnt (und sicher nicht für Peanuts!) und die Helden des Pokalsiegs mit ordentlich verbesserten Konditionen langfristig gebunden. Dumm nur, wenn man trotzdem absteigt und nun der freundliche Herr aus der Kreditabteilung gar nicht mehr so freundlich schaut. Bader war aber durchaus clever und hatte Verträge gemacht, die dem Club die Chance boten, die teuren Kräfte auch für Liga 2 zu binden. Das tat man auch weitgehend, vor allem aber mit dem Zweck die meisten Spieler stande pede wieder zu verkaufen und so den Mann in der Kreditabteilung wieder zum Lächeln zu bringen. War auch alles schön und gut (Koller, Saenko, Vittek, &#8230;), es blieben trotzdem die &#8220;Säulen der Mannschaft&#8221; zu weitgehend Erstligakonditionen, was ja auch jeder wollte. Dazu kamen noch einige wenige &#8211; leider ausgerechnet auch Spitzenverdiener &#8211; die partout gar nicht weg wollten. Und die belasten den Etat doch sehr.</p><p>Offenbar will man diesen &#8220;Fehler&#8221; dieses mal nicht machen, auch weil man gar nicht in der Lage wäre. Die Verträge der neuen Spitzenverdiener sind im &#8220;worst case szenario&#8221; (zu fußballdeutsch: Abstieg) kraft Leihende obsolet. Und auch ein Pinola wird dieses mal nicht mit in Liga 2 gehen. Kurzum: Die 7 Leihspieler bieten eine Option ohne Risiko (ökonomisch gesehen). Man musste kein Kredite aufnehmen um die Spielertransfers zu stemmen, man muss keine Risiken mit Optionen fahren, auf Gefahr, dass ein Spieler gar nicht weg will oder keinen neuen Verein findet. Wenn man im Sommer also wieder mal &#8220;neu anfangen&#8221; muss, dann ist der wiederholte &#8220;Betriebsunfall&#8221; wohl diesmal leichter abzufedern. Eben die Vorbereitung einer &#8220;sanften Landung&#8221;, wie auch schon mal in den Kommentaren zu lesen war. Denn machen wir uns nichts vor: Egal wer jetzt noch gekauft werden würde, für den Abstieg braucht es ein Wunder, dazu reicht ein Blick auf die Tabelle.</p><p>Noch einmal aber zur Causa Makaay: Dass Makaay auf einen Teil seines Gehalts verzichten würde, ist rührig und ehrenwert. Aber man muss immer sehen, was das bedeutet. Laut Bruchhagen (im Übrigen auch so ein Konsolidierer wie Bader) wären Spieler wie Asamoah und Altintop auch für die Eintracht ein finanzieller Kraftakt &#8211; gleiches gilt für Makaay. Diese Spieler haben bereits Gehälter erreicht, von denen man selbst bei &#8220;freundlichen Entgegenkommen&#8221; noch weit entfernt ist. Gehälter sind zwar weitegehend reine Spekulation und selten wirklich bekannt, bei Makaay taxiert man aber heute noch mindestens 2 Mio. Jahressalär. Wenn Makaay nun von &#8220;Entgegenkommen&#8221; spricht, dann meint er sicher kein &#8220;halbes Gehalt&#8221; &#8211; Gehälter sind ja nicht nur Lohn, es ist der Ausdruck von Wert und Standing, und da wird Makaay auch ein entsprechendes Angebot erwarten (dürfen). Kurzum: Selbst wenn ein Makaay käme, würde er sofort eine Spitzenverdiener-Position einnehmen und allein für sein Kurzengagement um eine Million kosten &#8211; zzgl. Berater, Prämien etc. und Option für ein weiteres Jahr bei Klassenerhalt zu dann nochmals angehobenen Bezügen. Das kann der Club bei aller Verzweiflung nicht stemmen für einen Spieler, der aufgrund seiner Alters und der gezeigten Leistungen der jüngeren Vergangenheit keine Garantien geben kann.</p><blockquote><p><em>Jörg Schmadtke, Sportdirektor von Hannover 96, hat gegenüber der ‚Neuen Presse Hannover‘ bestätigt, dass die Niedersachsen um Roy Makaay buhlen: „Wir haben Kontakt zu ihm aufgenommen.“ Das Problem, was sich den 96ern im Kampf um den Stürmer von Feynoord Rotterdam stellen wird, bringt der Manager gleichsam auf den Punkt: „So einfach ist das nicht, wenn man nicht über endlos viel Geld verfügt.“ </em><br
/> Quelle: <a
href="http://www.fussballtransfers.com/hannover-blufft-sich-96-uber_article5022.html">fussballtransfers.com</a></p></blockquote><p>Bruchhagen wie auch Bader können gar keine beliebten Leute bei den Fans sein, denn ihnen fehlt die kindliche Begeisterung, wenn sie Namen wie Makaay oder Lincoln hören. Sie betrachten Chance und Risiken und entscheiden im Sinne ihrer Verantwortung und Aufgabe. Bei Frankfurt ist das derzeit erfolgreicher als in Nürnberg, die Wege sind aber ähnlich &#8211; ein Weg, der von Realitätssinn getragen ist, damit man irgendwann mal wieder träumen kann. Sich in der Not panisch von jeder Vernunft zu trennen, wäre vielleicht verständlicher, dem Fan naheliegender, aber würde den Club wirklich wieder dahin bringen, wo er mal war: Kurz vor dem Ruin. Und zwar unabhängig von Klassenerhalt oder Abstieg.</p><hr
/><small>Copyright &copy; 2011<br
/>Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br
/>Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. (digitalfingerprint: 1e52b83021659d5cdac030ad8a03cf27rejt8346789)</small><p><a
href="http://www.clubfans-united.de/?flattrss_redirect&amp;id=6976&amp;md5=dacd1edfec0772f10ebf96423e0e0747" title="Flattr" target="_blank"><img
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isPermaLink="false">http://www.clubfans-united.de/?p=6077</guid> <description><![CDATA[In der Literatur bezeichnet die Neue Sachlichkeit eine nüchterne und realistische Abkehr vom Pathos des Expressionismus, gleiches gilt im Wesentlichen für die Architektur, Kunst oder Fotografie der 20er Jahre. Allen gemein: »Sie zeichnet sich durch ein hohes Maß an Nüchternheit [...] gegenüber seinem Sujet aus.« Willkommen bei der Neuen Sachlichkeit im Fußball des 21. Jahrhunderts, [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>In der Literatur bezeichnet die <a
href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neue_Sachlichkeit_%28Literatur%29">Neue Sachlichkeit</a> eine nüchterne und realistische Abkehr vom Pathos des Expressionismus, gleiches gilt im Wesentlichen für die Architektur, Kunst oder <a
href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neue_Sachlichkeit_%28Fotografie%29">Fotografie</a> der 20er Jahre. Allen gemein: »<em>Sie zeichnet sich durch ein hohes Maß an Nüchternheit [...] gegenüber seinem Sujet aus.</em>«</p><p>Willkommen bei der Neuen Sachlichkeit im Fußball des 21. Jahrhunderts, wir sind beim Club und der Pathos des letzten Jahrhunderts ist ebensolange zurück wie der kurzzeitig aufkommende <em>Neue Pathos</em> unter Hans Meyer vor nur zwei Jahren. Es war vielleicht ein Reflex vergangener Tage, die Realität sieht aber wohl so aus, wie sie Hans Böller in seinem lesenswerten Artikel &#8220;<a
href="http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=1102011&#038;kat=31">«Stark bleiben« in schweren Zeiten</a>&#8221; beschreibt:</p><blockquote><p><em>Es ist im Grunde ja ein wenig grotesk. Seit vier Jahrzehnten tut der 1.FC Nürnberg im wesentlichen nichts anderes, als auf- und abzusteigen. Trotzdem löst ein konkreter Abstiegskampf zuverlässig dieselben Reaktionen aus: In diesem Jahrzehnt wurden die Trainer Klaus Augenthaler, Wolfgang Wolf und Hans Meyer, die zuvor durchaus hoffnungsvolle Perspektiven aufgezeigt hatten, beurlaubt, als die Abstiegsgefahr mehr (Augenthaler 2003) oder noch etwas weniger greifbar war (Wolf 2005, Meyer 2008).</p><p>Man weiß, dass diese Abstiegsgefahr zum treuen Begleiter des Clubs geworden ist, mag das aber eigentlich nicht akzeptieren, weil die Erstklassigkeit schon ob der stolzen Tradition trotzdem immer der Anspruch ist. Als Antrieb ist das nicht verkehrt, und sehr weit entfernt ist man davon auch gar nicht: Der Club kam immer zurück und gehört zur erweiterten Besetzung der Eliteklasse: bloß ohne Garantie, auch immer dabeizusein.</p><p><strong>Ein logischer Erstligist war und ist der 1.FCN nicht</strong></p><p>Auch über diese Position, die in Mainz oder Freiburg glücklich macht, herrscht in Nürnberg immerhin ein gewisses Einverständnis. Jene Trainer-Entlassungen, die Reaktionen auf ein drohendes Verpassen dieses Minimalziels waren, waren unumstritten: Friedel Rausch (2000) hatte in der Zweitklassigkeit keine Ideen mehr, Thomas von Heesen (2008) konnte seine nicht vermitteln.</p><p>Zuletzt gelang es, in prekärer Situation, dem Trainer Oenning, einem strauchelnden Verein Perspektiven aufzuzeigen. Oennings Aufstiegs-Elf stand für genau diesen Anspruch: für einen neuen Versuch (mit wie immer ungewissem Ausgang). Ein logischer Erstligist war und ist dieser 1.FCN nicht. Und darüber steht jetzt die Frage: gar nicht? Oder noch nicht?</em></p></blockquote><p>Wie sehr die Realität uns einholt, zeigte das Finanzergebnis der gestern abgehaltenen Mitgliederversammlung <span
id="more-6077"></span>(Quelle: <a
href="http://www.ftd.de/sport/fussball/1bundesliga/news/:club-mit-roten-zahlen-kein-zugang-im-winter/50022962.html">FTD</a>):</p><blockquote><p><em>Die Aufwendungen konnte der Verein gegenüber 2007/2008 um 16,6 auf 42,7 Millionen Euro drücken; im Etat für den Profi-Bereich (der 17,8 Millionen betrug) sparte man acht Millionen ein. Die Einnahmen sanken mit dem Abstieg aber drastisch; 23,8 Millionen Euro betrug das Minus aus Fernseh-, Spiel- und Marketingeinnahmen &#8211; allein die Gelder aus dem Fernsehvertrag sanken von 24,3 auf 8,4 Millionen. «Für uns ist es ganz schön dick gekommen in den letzten zwölf Monaten», räumte der bestätigte FCN-Boss Franz Schäfer ein. </em></p></blockquote><p>Schluss also mit aller Fußball-Romantik. Der Wunsch, den Betriebsunfall mit Integrationsfiguren und Leistungsträgern wie Schäfer, Wolf, Pinola, Kluge und Mintal schnell zu reparieren, präsentierte sich auf der Abschlussrechnung der 2. Liga-Saison als böses Erwachen. Statt der gerade erst wieder erlangten Schulden- und damit Handlungsfreiheit, steht der Club nun wieder mit dickem Minus in der Kreide: 5,8 Millionen stehen da zu Buche &#8211; mehr als ein Pappenstiel.</p><p>Kein Zweifel also mehr für alle Kritiker der Einkaufspolitik: Die nicht gekommenen, aber geforderten Neuzugänge blieben nicht deshalb fern, weil man sich nicht entscheiden konnte oder wollte (Stichwort: Jugendwahn), es fehlte schlicht das nötige Kleingeld, wie auch Bader konstatierte:</p><blockquote><p><em>«Mal richtig Geld in die Hand nehmen, mindestens ein bis zwei Millionen», skizzierte Martin Bader die Erwartungshaltung im Umfeld. «Realistisch bleiben», gab der Sportdirektor zurück &#8211; auch mit Blick auf die Transfers der Junioren-Nationalspieler Dennis Diekmeier und Marcel Risse bereits im vergangenen Winter.</em></p></blockquote><p>Nun darf an der Stelle doch noch kritisch hinterfragt werden, was gestern in der Mitgliederversammlung wohl unterblieb nach dem Vernehmen, warum dieser Weg nicht als Weg der Hasardeure eingestuft wurde. Mag man seitens Woy wie Bader noch so oft betonen, dass die Entscheidung des Weges mit Leistungsträgern, die für 2. Liga-Verhältnisse vielleicht eine Nummer zu groß waren, in der Vereinsführung gemeinsam und einstimmig getroffen wurde, doch klärt dies doch nicht zur Gänze, ob dieser Weg hochriskant war. Wenn allein das Erreichen des Ziels (Wiederaufstieg) zu einer doch so drastischen Finanzlage führte, was wäre erst im Falle eines Scheiterns gewesen, was in Anbetracht des Saisonverlaufs ja nun wirklich nicht unmöglich erschien. Wie hätte man mit rund 6 Mio. Verbindlichkeiten einen Neuaufbau stemmen sollen? Oder wäre dann nicht der Club (wieder einmal) auf Jahre ein Pflegefall?</p><p>Das Problem aber wohl: Sieht man sich in seinem laienhaften Verständnis der wirtschaftlichen Zusammenhänge einmal um, so erscheint die moderne Wirtschaftspraxis, die unlängst ja zu einem der größten Kapitalvernichtungen der modernen Gesellschaft führte, auch im Sport längst Einzug gehalten haben: Man zockt auf hohem Niveau. &#8211; Vielleicht muss man das zwischenzeitlich, um mit den anderen wenigstens annähernd mithalten zu können, am Ende trifft es aber im Fall des Verlusts meist die, die dann nicht die Sachen packen können und woanders anheuern: Die Fans und Mitglieder.</p><p>Es liegt mir fern die Kompetenzen von Woy und Bader an dieser Stelle in Frage zu stellen, dazu fehlt der tiefere Einblick, das fachliche Verständnis und auch die Zeit einer ordentlichen Recherche. Allein auf Basis der gestern veröffentlichten Zahlen und Fakten aber darf man feststellen, wie wichtig der Aufstieg war und wie wichtig ein Verbleib in der Bundesliga wäre. Und: Wie wenig Handlungsspielraum die Protagonisten aktuell haben.</p><p><strong>Was zum zweiten Teil der Neuen Sachlichkeit beim Club führt.</strong></p><p>Gestern im internen <em>Clubfans United</em>-Gespräch zwischen Stefan und mir wurde uns klar, dass die aktuelle Diskussion um Oenning wenig zielführend ist, je länger sie geht. Längst haben sich beide Lager verschanzt und eingegraben, die MO-Kritiker wie die MO-Verteidiger. Auch wenn es bisweilen mehr als kurzweilig, ja sogar absolut <a
href="http://www.clubfans-united.de/2009/10/09/am-tiefsten-tiefpunkt-unter-der-augenhoehe/#comment-31172">charmant formuliert</a> ist, stehen unter dem Strich nur noch das Polemisieren und Retournieren der gebrachten Argumente. Dabei wäre eine Ursachenforschung dringen nötiger denn je, denn ganz offenbar ist ein Verbleib in Liga 1 existenziell. Ausgeschlossen dabei sollte der Wunsch nach neuem Spielermaterial sein, der uns &#8220;sofort weiterhelfen&#8221; könne, dafür fehlen schlicht die Mittel und noch weitere Wagnisse einzugehen sollte keiner ernsthaft in Erwägung ziehen. Ja selbst die Demission eines Trainers sollte man sich vor dem Gesichtspunkt in Anbetracht der damit verbundenen Abfindungen etc. pp. auch gut überlegen &#8211; doch das nur am Rande.</p><p>Der hier oft vorgeschlagene Weg des Vertrauens und der Rückendeckung bekommt vor der ganzen Situation eine nochmal größere Bedeutung: Wenn man nicht mehr Möglichkeiten hat, muss man das maximale aus den vorhandenen machen. Und der Beitrag der Fans kann da nur sein, auch wenn es manchem nicht schmecken mag, das eigene Personal stark zu machen (oder zu reden), damit es zum Wohle des Vereins doch noch was wird mit dem Saisonziel: Nicht-Abstieg.</p><p>Michael Oenning gestern an die Mitglieder gewandt (via <a
href="http://www.fcn.de/news/archiv/2009/oktober/14/artikel/neue-aera-beim-club-eingelaeutet/">FCN.de</a>):</p><blockquote><p><em>Trainer Michael Oenning wandte sich in einer emotionalen Rede an die Mitglieder und bat um Geduld für seine Jungs. Oenning warb noch einmal für den eingeschlagenen Weg, weiterhin verstärkt jungen Spielern das Vertrauen zu schenken.</em></p></blockquote><p>Dass diese Marschroute nicht nur ein Erste-Hilfe-Konzept für die aktuelle Lage ist, stellt Michael Oenning im Interview mit der FTD &#8220;<a
href="http://www.ftd.de/sport/fussball/:1-fc-nuernberg-wir-hatten-lange-genug-spektakel/50022425.html">Wir hatten lange genug Spektakel</a>&#8221; vom 12.10. dar:</p><p><em><ul><li><strong>Oenning </strong>Letzte Saison standen wir jedes Spiel unter Erfolgsdruck. Durch den Aufstieg sind wir in die komfortable Situation gekommen, dass wir nicht immer gewinnen müssen und jedes Spiel einzeln bewerten können. Durch den Sieg im letzten Heimspiel haben wir jetzt sogar ein bisschen Ruhe.</li><li><strong>FTD </strong> Das Beste an drei Punkten ist, dass man die Luft bekommt, mittelfristige Ziele weiter zu verfolgen?</li><li><strong>Oenning </strong> Ganz genau. Als Aufsteiger weiß man natürlich, dass man von 34 Spielen 17 oder 18 nicht gewinnen wird. Es wäre eine tolle Sache, wenn wir noch ein paar Punkte sammeln könnten. So hätten wir die Chance, weiter an unseren Offensivqualitäten zu arbeiten. Im Moment konzentrieren wir uns noch sehr darauf, das Spiel des Gegners zu hemmen, uns nach ihm zu richten.</li><li>[...]</li><li><strong>FTD </strong> Das davon ausgeht, dass die beste Nachwuchsförderung die ist, den Nachwuchs auch regelmäßig spielen zu lassen?</li><li><strong>Oenning </strong> Richtig. Wenn wir den Klassenerhalt mit dieser jungen Mannschaft schaffen, ist sie erfahrener und besser geworden. Dann wird die nächste Saison für uns leichter werden. Außerdem tun wir auch dem deutschen Fußball gut, wenn wir unsere Leute ausbilden und nicht die der anderen. Der Trend in der Liga geht derzeit auch in die Richtung, das freut mich.</li><li><strong>FTD </strong> Das Bekenntnis zum eigenen Nachwuchs hört man in der Branche immer wieder. Doch meist wird es nur in der allergrößten Not konsequent umgesetzt &#8211; wenn das Geld für Stars fehlt.</li><li><strong>Oenning </strong> Ich will schon beweisen, dass man mit einem konsequenten Nachwuchskonzept Erfolg haben kann. Dieser Nachweis ist ja nie geführt worden. Stattdessen wollten viele Trainer ihren persönlichen Erfolg absichern, damit sie lange im Geschäft bleiben. Da schien es manchem zu riskant, den Jungen auch mal ein schlechtes Spiel zuzugestehen.</li><li><strong>FTD </strong> Würden Sie das denn auch machen, wenn Sie Trainer eines Meisterschaftsaspiranten wären?</li><li><strong>Oenning </strong> Der FC Arsenal macht das so, Barcelona macht das so &#8211; da bin ich in guter Gesellschaft. Association Jeunesse Auxerre macht das sogar so konsequent, dass es im Vereinsnamen steht: Jugendverein Auxerre.</li><li><strong>FTD </strong> Der französische Erstligaverein, der mit Guy Roux über 30 Jahre den gleichen Trainer hatte.</li><li><strong>Oenning </strong> Genau. Das nenne ich Kontinuität. Und das ist etwas, womit der SC Freiburg und Werder Bremen auch gut gefahren sind. Kontinuität ist natürlich langweilig, wenn woanders ständig was los ist, weil der Trainer rausfliegt. Da wird was geboten, da ist Spektakel! Ich aber glaube, dass wir in Nürnberg lange genug Spektakel hatten. Deshalb ist es für uns wichtig, dass am Ende der Klassenerhalt steht. Sonst kommt der Nächste, und der macht es wieder ganz anders.</li></ul><p></em></p><p>Trotz allem Frust und persönlicher Unzufriedenheit: Gemeinsam sollten wir Fans uns dieses Konzepts verschreiben, einfach weil wir gar keine andere Möglichkeiten mehr haben, aber auch weil der eingeschlagene Weg ein guter Weg ist. Das bedeutet aber, dass man sich vergegenwärtigen muss, dass diese Saison noch viele bittere Pillen haben wird, vielleicht die nächste schon gegen die Hertha, man aber das Ziel nicht aus dem Auge verlieren sollte: Es geht einzig darum am Ende nach 34 Spieltagen zwei, besser noch drei Mannschaften hinter sich zu haben.</p><p>Die Neue Sachlichkeit soll dabei kritsieren dürfen, natürlich &#8211; und auch den Trainer und auch das Konzept. Aber konstruktiv und situationsangemessen <em>und</em> realitätsbewusst. Der monotone Rückgriff auf Versäumnisse der Vergangenheit hilft dabei ebensowenig weiter wie der Wunsch nach einer schnell besseren Gegenwart und Zukunft bspw. durch weitere Neuverpflichtungen, die es schlicht nicht geben wird/geben kann.</p><p>Sachlicher zu werden ist für einen emotionalen Sport und emotionale Fans gar nicht so einfach, Niederlagen en bloc hinzunehmen erst Recht nicht. Aber es hilft ja nicht weiter draufzuhauen &#8211; und auch nicht eine Festung um MO aufzubauen. Eine weitere Heiligsprechung nach Hans Meyer ist auch gar nicht geplant.</p><p>Aber trotz aller Sachlichkeit die Bitte an die Mannschaft: <em>Zeigt es uns wenigstens auf dem Platz. Zeigt uns, durch euren Einsatz, eure Laufbereitschaft, eure Emotion, euren unbedingten Willen es allen zu zeigen, dass der Weg auch euer Weg ist. </em></p><p>Lippenbekenntnisse gab es schon genug und wenn Mintal <a
href="http://www.fcn.de/news/archiv/2009/oktober/08/artikel/ziel-gegen-berlin-drei-punkte/">im Mittagschat auf unsere Frage</a> selbst einräumt, dass hier noch Luft nach oben ist, sollte man als aller erstes daran arbeiten.</p><blockquote><p><em><strong>Clubfans United (Alexander)</strong> Viele kritisieren, ihr seid zu brav und es fehlt der Kampf &#8211; wie seht ihr das?<br
/> <strong>Marek Mintal</strong> Da hast Du schon ein bisschen Recht. Wir arbeiten jetzt daran!</em></p></blockquote><p>Das würde viele Wogen von selbst glätten und macht es dem Fan viel leichter, sich auch in schweren Zeiten zu identifizieren &#8211; da braucht es für den Fan gar kein großes Spektakel sondern schlicht den Nachweis ehrlicher Arbeit.</p><hr
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