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> <channel><title>Clubfans United &#187; Mannschaft</title> <atom:link href="http://www.clubfans-united.de/tag/mannschaft/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.clubfans-united.de</link> <description>1. FC Nürnberg &#124; Das Fanmagazin</description> <lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 16:44:55 +0000</lastBuildDate> <language>de</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <item><title>Saisonchecks-Check</title><link>http://www.clubfans-united.de/2011/08/03/saisonchecks-check/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=saisonchecks-check</link> <comments>http://www.clubfans-united.de/2011/08/03/saisonchecks-check/#comments</comments> <pubDate>Wed, 03 Aug 2011 10:30:34 +0000</pubDate> <dc:creator>Alexander &#124; Clubfans United</dc:creator> <category><![CDATA[News]]></category> <category><![CDATA[1. FC Nürnberg]]></category> <category><![CDATA[Bundesliga]]></category> <category><![CDATA[Mannschaft]]></category> <category><![CDATA[Orakel]]></category> <category><![CDATA[Saisoncheck]]></category> <category><![CDATA[Saisonprognose]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.clubfans-united.de/?p=13448</guid> <description><![CDATA[Es gab eine Zeit, da gab es nur den kicker. Und die Zeit ist noch gar nicht lange zurück. Von Vorbereitungsspielen las man maximal in den Nordbayerischen Nachrichten (Print) im Sportteil in einer Seitenspalte und Transfers und Neuzugänge schafften es nur dann in die Medien, wenn einer für die &#8220;erste Elf&#8221; von einer anderen &#8220;ersten [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img
src="http://www.clubfans-united.de/wp-media/2011/08/Screen-Captures3.jpg" alt="" title="Screen Captures3" width="540" height="250" class="aligncenter size-full wp-image-13454" /></p><p>Es gab eine Zeit, da gab es nur den kicker. Und die Zeit ist noch gar nicht lange zurück. Von Vorbereitungsspielen las man maximal in den Nordbayerischen Nachrichten (Print) im Sportteil in einer Seitenspalte und Transfers und Neuzugänge schafften es nur dann in die Medien, wenn einer für die &#8220;erste Elf&#8221; von einer anderen &#8220;ersten Elf&#8221; verpflichtet wurde. Die Saison begann daher in der Regel für den Fan mit Erscheinung des <em>kicker Sonderhefts</em> zur neuen Saison, mit großen Mannschaftsphotos, Angaben von Größe und Alter der Spieler und einer vorsichtigen und nüchtern formulierten Status Quo-Beschreibung. Dass dabei gern Spieler fehlten oder nach Erscheinen dann noch wechselten, war da eben unvermeidlich. Die Saisonprognose machte man sich praktischerweise einfach selbst, mit der beigefügten Stecktabelle. Dann ging es los mit der Liga.</p><p>Heute ist das alles anders. Heute kann man, wenn auch noch lange nicht perfekt, doch einiges lesen über Testspiele und vor allem den Aktivitäten am Transfermarkt. Für letztere gibt es einschlägige Portale, für erstere interessieren sich zunehmend auch die regionalen Medien, es gibt mehr und minder informative Zusammenschnitte vereinseigener Internet-TV-Kanäle und die verschiedenen Social Media-Fanprojekte, wie dieses hier, versuchen noch bestehende Lücken der Berichterstattung mit persönlichen und subjektiven Eindrücken von Training und Testspiel zu füllen. Und wenn das alles die Sommerpause halbwegs überbrückte, dann, ja dann kommen in dieser modernen Zeit die Saisonchecks und -prognosen der Medien &#8211; vom Boulevard bis zur Fachzeitschrift, von der Expertise des Alt-Internationalen bis zur Kolumne des Ex-Kicker und heutigen B-Promi im Spartenkanal. Und man muss meist konstatieren: Viel klüger, als damals beim kicker, wird man durch die vielen Checks und Meinungen am Ende auch nicht. Clubfans United macht daher den Saisoncheck-Check.</p><p>Bereits früh in der Vorbereitung (Juni 2011) wagte SPOX einen mehrseitigen Ausblick mit Titel: <a
href="http://www.spox.com/de/sport/fussball/bundesliga/1106/Artikel/1-fc-nuernberg-wer-ersetzt-guendogan-ekici-schieber-markus-feulner-manuel-zeitz-julian-wiessmeier-philipp-klement-daniel-didavi.html">Nürnberg: Die nächste Generation</a>. Eine Bestandsaufnahme vom Kommen und Gehen, begünstigt dadurch, dass beim 1. FC Nürnberg bereits früh der Kader für die neue Saison stand. Die Aussagen dort lassen sich noch durchaus lesen und mit den Eindrücken der Vorbereitung abgleichen.</p><p>Eine erste Prognose wagte man im Forum Soccer-Fans.de durch den User <em>andon</em>: &#8220;<a
href="http://www.soccer-fans.de/1-fc-nuernberg/44077-viele-fragezeichen-fcn-2011-12-a.html?utm_source=twitterfeed&#038;utm_medium=twitter">Viele Fragezeichen &#8211; der FCN 2011/12</a>&#8221; Mitte Juli kam man da bereits zum kleinen Fazit:</p><blockquote><p>Was erreicht diese Mannschaft?<br
/> Ich weiß es nicht.</p></blockquote><p>Ein wohltuendes <em>- bitte ironiefrei zu verstehen -</em> Bekenntnis des Nicht-Wissens und eine angenehme Zurückhaltung, die manchem Experten im Folgenden auch gut zu Gesicht stehen würde. Denn <em>andon</em> legt nach mit einer profunden und realistischen Einschätzung, die im Wesentlichen bis zum heutigen Tage wohl von den meisten FCN-nahen Beobachtern unterstützt werden würde:</p><blockquote><p>Im Ernst, ich bin aufgrund der Abwehr fest davon überzeugt, dass der FCN unter normalen Umständen nichts mit dem Abstieg zu tun haben dürfte, allerdings machen mir diese schwerwiegenden Veränderungen in der Kreativabteilung nach wie vor große Sorgen, denn irgendeiner muss die Dinger halt erstmal machen. Auch bin ich mir nicht sicher, wie diese junge Mannschaft damit umgeht, sollte der Saisonstart in die Binsen gehen. Auf jeden Fall hat Dieter Hecking aber weit mehr taktische Variationsmöglickeiten als in der Vorsaison, der FCN sollte daher schwerer auszurechnen sein und möglicherweise den ein oder anderen Überraschungscoup landen können.<br
/> Tipp: zwei Spieltage vor Saisonende ist der Abstieg kein Thema mehr, der FCN beendet die Saison um den 12. Platz herum. Ausschläge sowohl nach oben als auch unten sind durchaus möglich.</p></blockquote><p>Damit wäre im Prinzip schon viel gesagt, vielleicht ergänzt um die zwischenzeitlichen Eindrücke von Juli bis heute, die durchaus Hoffnung geben für die Kreativabteilung (Mak und Feulner setzten da schon Ausrufezeichen), dafür aber etwas erhöhte Bedenken in der Defensive (Verletzungsanfälligkeit Nilsson).</p><p>Forsch der Boulevard. Die BILD machte am 14. Juli schon mal klare Ansagen und wollte aufgrund der ersten Testspiele schon mal Platz 13 berechnet wissen:</p><blockquote><p>Platz 13: 1. FC Nürnberg. Drei Testspiele gegen unterklassige Gegner, drei hohe Siege. Plus: Didavi und Feulner superschnell integriert. Minus: Mit Wolf und Mintal viel Erfahrung verloren, mit Ekici und Gündogan Qualität.</p></blockquote><p>Die <em>Financial Times Deutschland</em> hatte dann wohl auch Sommerloch und wandte sich dem Club zu: &#8220;<a
href="http://www.ftd.de/sport/fussball/1bundesliga/news/:wundertuete-club-fcn-hofft-auf-sorgenfreie-saison/60084202.html">FCN hofft auf sorgenfreie Saison</a>&#8220;. Man bemühte sich um ordentliches Zitieren und verzichtete dankbarerweise auf eine Prognose.</p><p>Eurosport, durchaus als unaufgeregter Sportspartenkanal mit gutem Leumund, machte am 24.7. den &#8220;<a
href="http://de.eurosport.yahoo.com/25072011/73/bundesliga-teamcheck-1-fc-nuernberg.html" target="_blank">Teamcheck: 1. FC Nürnberg</a>&#8221; und &#8220;lehnt sich aus dem Fenster&#8221;:</p><blockquote><p>Eurosport-Prognose: Platz 14<br
/> &#8220;Wir sträuben uns sicher nicht dagegen, wieder Sechster zu werden&#8221;, sagt Coach Hecking, wehrt sich aber im gleichen Atemzug gegen überhöhte Erwartungen. Er tut gut daran. Gündogan, Ekici und Schieber spielten eine nahezu perfekte Saison. Eine Wiederholung mit neuen Hauptdarstellern wäre ein Happy End à la Hollywood. Doch meist sind Fortsetzungen nicht so gut wie das Original &#8211; so landet der &#8220;Club&#8221; nur auf Platz 14.</p></blockquote><p>Frank Kranewitter vom Donaukurier wollte sich nicht aus den Fenster lehnen, dafür aber am 31.7. seine Frage selbst beantworten: &#8220;<a
href="http://www.donaukurier.de/sport/fussball/erstebundesliga/Wohin-geht-es-ohne-Ekici-und-Guendogan-;art154805,2449612" target="_blank">Wohin geht es ohne Ekici und Gündogan?</a>&#8220;:</p><blockquote><p>Nach den vielen Wechseln wird der FCN wieder als Abstiegskandidat gehandelt. Dagegen spricht, dass der Club in der Defensive auf eine eingespielte Formation bauen kann – trotz des Abgangs von Wolf. Die Neuen Daniel Didavi und Alexander Esswein haben in der Vorbereitung angedeutet, dass sie in die Fußstapfen von Ekici und Schieber treten könnten. Platz zehn bis zwölf scheint für den Club durchaus realistisch.</p></blockquote><p>Zeit für die BILD ihre Hochrechnung vom Juli zu korrigieren: In &#8220;<a
href="http://www.bild.de/sport/fussball/1-bundesliga/startelf-aller-klubs-19079550.bild.html" target="_blank">Die große Bundesliga-Vorschau</a>&#8221; schaffte man es mit folgenden Zeilen (pro Club entsprechend) den großen Ansprüchen (selbst-)gerecht zu werden:</p><blockquote><p>Nürnberg hat Erfahrung (Wolf und Mintal) und spielerische Klasse (Ekici und Gündogan) abgegeben. Dafür bringen Didavi, Esswein oder Pekhart viel Talent mit. Feulner soll die Mannschaft mit führen.<br
/> Prognose: Der Club hält die Klasse, wenn auch nicht so frühzeitig, wie vergangene Saison.</p></blockquote><p>Immerhin. Nicht abgestiegen. Das sieht dann der hauseigene Experte Super-Mario Basler in seiner Kolumne vom gleichen Tag, die einer weiteren Verlinkung nicht wert ist, etwas anders, der sieht den FCN nämlich wieder sicher im Keller, nur Hecking könne bleiben (also in der Bundesliga), ein Ort wo Basler wohl auch nur noch in den Memoiren seiner Fußballer-Zeit je wieder auftauchen wird. Aber Basler hatte das ja letztes Jahr schon prognostiziert, der Clubfan nimmt es mit Humor.</p><p>Aber es melden sich auch andere zu Wort, wie das bis dato den meisten wohl unbekannte Webmagazin <em>suite101</em>, die mit Gérard Otremba am 2.8. unter der schlichten Headline &#8220;<a
href="http://www.suite101.de/content/fussball-bundesliga-saison-20112012-a119815" target="_blank">Fußball-Bundesliga, Saison 2011/2012</a>&#8221; formuliert:</p><blockquote><p>Vier wesentliche Pfeiler des Erfolgs (Ilkay Gündogan, Mehmet Ekici, Julian Schieber, Andreas Wolf) verließen die Nürnberger, die Neuzugänge Markus Feulner, Daniel Didavi und Tomas Pekhart sollen die Lücken schließen. Die Wiederholung des letztjährigen Erfolges scheint bei allen drei Mannschaften zumindest fragwürdig.</p></blockquote><p>&#8220;Fragwürdige Erfolge&#8221; sing immerhin besser als düstere Abstiegsprognosen, die man den Aufsteiger Hertha und Augsburg zu Teil werden lässt. Man könnte sagen: Eine konservative Einschätzung ohne Risiken.</p><p>Nun fehlen noch einige, die auch noch hier nach Veröffentlichung nach und nach ergänzt werden sollen. Der STERN kann schon mal zitiert werden und dort ist wirft man in den medialen Raum: &#8220;<a
href="http://www.stern.de/sport/fussball/bundesliga-check-1-fc-nuernberg-ausverkauf-na-und-1712456.html" target="_blank">Ausverkauf, na und?!</a>&#8220;. Um dann zu fragen:</p><blockquote><p>Was ist möglich?<br
/> Es ist das alte Spiel: Die meisten Experten zählen die Nürnberger wieder zu den Abstiegskandidaten. Das sehen sie beim Club nicht viel anders. Das Ziel lautet 40 Punkte. Nur hegen die handelnden Personen vor Ort die (berechtigte) Hoffnung, dass die neue Saison ähnlich störungsfrei verläuft wie die alte &#8211; es muss ja nicht immer Platz sechs sein.</p></blockquote><p>Dieser erste Saisoncheck-Check endet mit dem Anfang, bei SPOX. Dort steht seit gestern (2.8.) die nun &#8220;echte&#8221; Saisonvorschau im Netz. &#8220;<a
href="http://www.spox.com/de/sport/fussball/bundesliga/saison2011-2012/saisonvorschau/1-fc-nuernberg-saisonvorschau-wollscheid-spieler-im-fokus-schaefer-neuer-kapitaen-prognose.html" target="_blank">Nächster Neustart</a>&#8221; Nürnberg, quasi als Gegenentwurf zu &#8220;<a
href="http://de.wikipedia.org/wiki/Letzte_Ausfahrt_Brooklyn" target="_blank">Last Exit Brooklyn</a>&#8221;</p><blockquote><p>Die Prognose<br
/> Eines ist klar: Eine vergleichbare Saison wie im vergangenen Jahr wäre aus Nürnberger Sicht eine Sensation. Platz sechs scheint in dieser Spielzeit für die Franken unerreichbar. Doch darauf schielt man beim Club überhaupt nicht. Was zählt, ist auch in dieser Saison der Klassenerhalt &#8211; im Idealfall der möglichst frühzeitige.<br
/> Der Nichtabstieg ist zweifelsohne möglich, das vorhandene Potenzial keineswegs geringer als das vermeintlicher Mitkonkurrenten. Viel schiefgehen darf allerdings auch nicht.<br
/> Nilsson muss Wolf gleichwertig ersetzen, Pekhart schnell zum erhofften Torjäger werden, die Shootingstars Wollscheid, Chandler und Cohen müssen an ihr erstes Jahr anknüpfen und das Umfeld muss ruhig bleiben, wenn&#8217;s mal nicht so läuft. Funktioniert das alles &#8211; und vielleicht sogar noch ein bisschen mehr, ist der Club womöglich auch wieder für eine Überraschung gut.</p></blockquote><p>Soweit ein erster Überblick. Wirkliche Überraschungen gibt es keine &#8211; woher auch, denn die Saisonchecks und -prognosen basieren im Wesentlichen auf bekannten Parametern, die natürlich auch gern stereotyp wiedergegeben werden. Erfahrene Stützen und Leistungsträger wie Wolf und Mintal sind weg, Talente wie Schieber, Ekici und Gündogan, die durch ihre Tore und Vorlagen für Aufsehen erregten, mussten abgegeben werden, und die Neuzugänge sind wieder &#8220;nur&#8221; relativ unbekannte Talente oder Ergänzungsspieler anderer Vereine. Dass die Bedeutung von Schieber, Ekici und Gündogan dabei immer etwas zu hoch gehängt wird, könnte man dabei durchaus einwerfen. Alle drei hatten auch ihre Auszeiten letzte Saison, teilweise Anlaufprobleme und immer wieder mal Verletzungen. Gündogan fehlte bspw. in der wahrscheinlich besten Phase nach der Winterpause komplett und ob Gündogan und Ekici gemeinsam am Platz überhaupt funktionieren würde, der Beweis konnte bis zum Ende nie geführt werden. &#8220;Der beste Mann am Platz war die Mannschaft&#8221;, sagte mal Gündogan &#8211; und der Trainer, will man nachträglich ergänzen. Die Mannschaft, das ganze Team funktionierte einfach, das gilt es zu wiederholen.</p><p>Nimmt man aber einfach nun Platz 6 der Vorsaison, multipliziert es mit dem Marktwert und zieht die Abgänge ab, kommt irgendwas knapp &#8220;über dem Strich&#8221; raus, der Rest ist dann persönliches Gusto, Orakeln,  Bauchgefühl oder bei einigen eben schlicht boulevardeske Provokation um Aufmerksamkeit zu erhalten. Fakt ist einfach, dass niemand eigentlich wirklich etwas einschätzen kann, außer dass man wohl nicht viel besser oder schlechter steht als letztes Jahr (<a
href="http://www.clubfans-united.de/2011/07/06/teamcheck-fcn-im-vorjahresvergleich-teil-1/">wir haben verglichen</a>) und man eine gute Vorbereitung hatte &#8211; und das sind keine schlechten Vorzeichen. Einzig dass man nicht oben um die Meisterschaft mitspielen wird, sollte auch den kühnsten Optimisten klar sein. Der Rest ist offen, das lehrte nicht zuletzt die vergangene Saison und Frankfurt grüßt aus Paderborn.</p><p><strong>Updates:</strong></p><p>Hamburger Abendblatt &#8220;<a
href="http://www.abendblatt.de/sport/article1979046/Dortmund-stark-HSV-schwach-Die-18-Bundesligisten-im-Formcheck.html" target="_blank">Die 18 Bundesligisten im Formcheck</a>&#8221; (3.8.11)</p><blockquote><p>1. FC Nürnberg: Das Offensivtrio mit Mehmet Ekici, Julian Schieber und Ilkay Gündogan hat Nürnberg verlassen. Aber Trainer Dieter Hecking scheint mit dem Pokal-Dreifachtorschützen Markus Feulner passenden Ersatz gefunden zu haben. Die Mannschaft wirkt trotz der Abgänge homogen, die Vorbereitung war mit einem Sieg gegen Ajax Amsterdam überragend. Urteil: Die Bundesliga kann kommen.</p></blockquote><p>Bei der ran.de-<a
href="http://www.ran.de/de/fussball/bundesliga/1108/News/aufloesung-bundesliga-prognose-voting-facebook-aufsteiger-absteiger-fc-bayern-borussia-dortmund-bayer-leverkusen.html" target="_blank">User-Umfrage</a> (3.8.11) kommt der FCN nur auf 3% der Stimmen, die an einen Abstieg glauben. ran.de dazu:</p><blockquote><p>Keine Rolle im Abstiegskampf spielt Eurer Meinung nach der 1. FC Nürnberg. Der Club musste zwar mit Julian Schieber, Ilkay Gündogan, Mehmet Ekici und Andreas Wolf vier wichtige Spieler abgeben. Doch die Neuzugänge um Tomas Pekhart, Markus Feulner und Daniel Didavi sollen der Hecking-Elf einen Platz im Tabellen-Mittelfeld sichern.</p></blockquote><p>MAG-Bundesligavorschau 2011/12: <a
href="http://mag.fussball-forum.de/5068/mag-bundesligavorschau-201112-1-fc-nuernberg-noch-ein-jahr-ruhe" target="_blank">1. FC Nürnberg &#8211; Noch ein Jahr Ruhe?</a> (3.8.11)</p><blockquote><p>Ein bisschen Wundertüte – Die Prognose<br
/> Das Saisonziel des Vereins ist klar: Nichtabstieg. Je früher, desto besser. Auf dem Papier sieht es zunächst schwerer erreichbar als im Vorjahr aus. Leistungsträger sportlicher und menschlicher Art haben den Verein verlassen. Die Namen im Kader lesen sich fast vollständig wie eine Liste großer Unbekannter. Doch Dieter Hecking hat bewiesen, dass er auch mit derartigen Mitteln arbeiten kann. In regelmäßigen Abständen zauberte er im Vorjahr Bundesligadebütanten aus der Regionalligamannschaft hervor, die zwischen solide (Plattenhardt, Mendler), gut (Chandler) und herausragend (Wollscheid) oszillierten, nie jedoch Totalausfälle waren.<br
/> Es besteht keine Garantie, dass dies auch im kommenden Jahr gelingt, potentielle Kandidaten gibt es in Form der Profi-Neuzugänge Kamavuaka, Rakovsky, Zeitz und Klement ebenso wie bei den Regionalligaspielern Fall, Walthier, Eckstein, George und Görtler. Doch auch ohne mögliche Senkrechtstarter kann dem FCN das Ziel Klassenerhalt durchaus gelingen. Größtes Pfund dabei ist sicherlich Dieter Hecking, der genau weiß, wie er arbeiten will und der die Spieler in jeder Hinsicht erdet. Schlägt also das Verletzungspech nicht übermäßig zu und findet sich die Mannschaft intern relativ zügig, steht am Ende der Saison der Klassenerhalt, wenn auch möglicherweise erst spät oder sehr spät.<br
/> Prognose: Platz 12-15</p></blockquote><p>Spiegel Online will natürlich auch eine Bundesliga-Prognose machen: <a
href="http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-71170-16.html" target="_blank">Die ganz oben &#8211; die ganz unten</a> (4.8.11)</p><blockquote><p>1. FC Nürnberg: So viel Entschlossenheit im Blick wie bei Markus Feulner &#8211; da muss man sich um den FCN doch wirklich keine Sorgen machen. Muss man doch. Ohne Schieber (nach Stuttgart), ohne Ekici (nach Bremen), ohne Gündogan (nach Dortmund) muss der arme Markus Feulner den alleinigen Heilsbringer spielen. Und damit ist einer, der in der gesamten Vorsaison ungefähr 20 Minuten für Borussia Dortmund absolvierte, dann doch überfordert. Trainer Dieter Hecking wird trotzdem nicht die Ruhe verlieren. Er weiß ja, dass sein Team sich in der Relegation durchsetzen wird. Am Ende: Platz 16.</p></blockquote><hr
/><small>Copyright &copy; 2011<br
/>Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br
/>Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. (digitalfingerprint: 1e52b83021659d5cdac030ad8a03cf27rejt8346789)</small><p><a
href="http://www.clubfans-united.de/?flattrss_redirect&amp;id=13448&amp;md5=c7c972cf3ba7539f987d7adb5ded8a01" title="Flattr" target="_blank"><img
src="http://www.clubfans-united.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.clubfans-united.de/2011/08/03/saisonchecks-check/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>36</slash:comments> <atom:link rel="payment" href="http://www.clubfans-united.de/?flattrss_redirect&amp;id=13448&amp;md5=c7c972cf3ba7539f987d7adb5ded8a01" type="text/html" />" </item> <item><title>Teamcheck: FCN im Vorjahresvergleich &#8211; Teil 2</title><link>http://www.clubfans-united.de/2011/07/08/teamcheck-fcn-im-vorjahresvergleich-teil-2/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=teamcheck-fcn-im-vorjahresvergleich-teil-2</link> <comments>http://www.clubfans-united.de/2011/07/08/teamcheck-fcn-im-vorjahresvergleich-teil-2/#comments</comments> <pubDate>Fri, 08 Jul 2011 13:50:43 +0000</pubDate> <dc:creator>Alexander &#124; Clubfans United</dc:creator> <category><![CDATA[News]]></category> <category><![CDATA[1. FC Nürnberg]]></category> <category><![CDATA[FCN]]></category> <category><![CDATA[Mannschaft]]></category> <category><![CDATA[Teamcheck]]></category> <category><![CDATA[Vorbereitung]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.clubfans-united.de/?p=12978</guid> <description><![CDATA[Im ersten Teil des Vorjahresvergleichs stand vor allem die Bewertung der Zu- und Abgänge im nüchternen Rückblick auf den Saisonstart im Fokus. Diesen Rückblick müsste man um folgende Aspekte erweitern. Mannschaft Dass der zweite Härtetest in der Relegation gegen Augsburg so mit Bravour gemeistert wurde, gab der Mannschaft letztes Jahr für die neue Saison viel [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img
src="http://www.clubfans-united.de/wp-media/2011/07/mannschaft_hinten.jpg" alt="" title="mannschaft_hinten - (c) Ballon/fcn.de mfG" width="540" height="250" class="aligncenter size-full wp-image-12990" /></p><p>Im <a
href="http://www.clubfans-united.de/2011/07/06/teamcheck-fcn-im-vorjahresvergleich-teil-1/">ersten Teil des Vorjahresvergleichs</a> stand vor allem die Bewertung der Zu- und Abgänge im nüchternen Rückblick auf den Saisonstart im Fokus. Diesen Rückblick müsste man um folgende Aspekte erweitern.</p><p><strong>Mannschaft</strong></p><p>Dass der zweite Härtetest in der Relegation gegen Augsburg so mit Bravour gemeistert wurde, gab der Mannschaft letztes Jahr für die neue Saison viel Selbstvertrauen, gerade auch mit dem Rückenwind der schwierigen Aufholjagd unter Hecking. Dennoch bestanden viele Zweifel, vor allem der Abgang des sehr stabilisierend wirkenden Ottl machte Sorgen, und auch das Großtalent Diekmeier verließ den Verein. Hecking baute den Kader um: Charisteas, Broich, Gygax, Mnari verließen den Verein, Breno und Nordtveit kehrten zu ihren Heimatvereinen zurück. Zentrale Fragen waren die Innenverteidigung, da Wolf aus seiner schweren Verletzung nur mühsam zurück zu alter Form fand, aber auch die zentrale Defensiv- und Sturmposition war vakant. Zwar stand da noch der Shooting-Star und WM-Teilnehmer Bunjaku zur Verfügung, doch war der als klassischer Stoßstürmer, wie Hecking es taktisch bevorzugte, nur bedingt geeignet &#8211; hier hatte sich ein weiterer Leihspieler namens Choupo-Moting bisweilen versucht. Auch die Kreativzentrale war bisher nur bedingt bundesligatauglich und die ungelöste &#8220;<a
href="http://www.clubfans-united.de/2010/05/10/mintal-das-vergessene-phantom/">Mintal-Frage</a>&#8221; ging auch zur nächsten Auflage mit in die nächste Saison.</p><p>Diese kurze <em>(und unvollständige)</em> Zusammenfassung mag vielleicht schon ausreichend zeigen: Große Baustellen, ein Kader, der gerade noch mit einem Husarenritt die Relegation erreichte, und eine Hoffnung, die sich vor allem auf den zuletzt gezeigten Aufschwung und den Trainer stützte. Das Klassenziel &#8220;Nichtabstieg&#8221; war klar definiert, als Höchstes der Gefühle wurde eine &#8220;langweilige Saison&#8221; erkoren. Positiv: Die Korsettstangen standen und konnten auch gehalten werden, Schäfer und Wolf waren feste Größen, Mintal galt als mannschaftlich wichtiger Faktor. Die Trennung von Charisteas nach Arles-Avignon befriedete einen ständigen Brandherd  im Umfeld und mit Mnari, Gygax und Broich gingen Spieler ohne Perspektive von Bord und machten Platz für junge neue Kräfte. Über den Abgang von Diekmeier war man geteilter Meinung &#8211; das Talent war offensichtlich, aber auch die noch bestehenden Defizite. Mit Simons und Nilsson kam zwar Erfahrung dazu, allerdings mit dem &#8220;Makel&#8221; des reifen Alters (Simons, 33) bzw. das des Bankdrückers ohne Spielpraxis (Nilsson, 27, Hoffenheim). Bei Hegeler, Ekici und Schieber fehlte solche Erfahrung <em>(Hegeler besaß auch nur Zweitligapraxis)</em>, zudem kamen letztere nur zur Leihe auf 1 Jahr <em>(dero zwei bei Hegeler)</em>, was den Makel der &#8220;Ausbildungsstation ohne Identifikation&#8221; mit sich brachte. Die weiteren Neuzugänge wie Sauter, Wollscheid (U23), Chandler, Mak, Cohen oder Brown-Forbes wurden eher als perspektivisch gesehen. Dass Pinola gehalten werden konnte, beruhigte zumindest.</p><p>Im Vergleich zum Vorjahr sind wieder neuralgische Punkte neu zu besetzen: Wolf in der Innenverteidigung fehlt sowohl im Mannschaftsgefüge wie als Abwehrchef, Schieber im Sturmzentrum ließ die Lücke, die mit der Leihe auch wieder zu erwarten war, offen zurück, Ekici und Gündogan als Kreativpositionen mussten abgegeben werden. Auch die Rolle Mintals im Mannschaftsgefüge ist zu berücksichtigen, er war <em>- wie man unisono betont -</em> ein stabilisierender Faktor außerhalb des Platzes und wichtiges Bindeglied zwischen Spieler, Trainer und Verein. Diese nun veränderten internen Faktoren werden wieder eine neue Mannschaftsstruktur erfordern, im Vergleich zum Vorjahr also eine vielleicht vergleichbare Situation.</p><p>Allerdings mit folgender veränderter Maßgabe: Die Mannschaft hat bereits mit Schäfer, Pinola, Nilsson und Simons ein neues Rückgrat, das in der Lage sein sollte, der Mannschaft halt zu geben. Wolf war ohne Zweifel ein Führungsspieler, allerdings in seiner Interpretation nicht unumstritten und Nilsson, der sich im zurückliegenden Jahr tadellos zurücknahm, war bereits bei Hoffenheim Kapitän und ist in der Lage diese Führungsrolle in der Abwehr zu übernehmen und diese vielleicht sogar eleganter am Platz und &#8211; in Sachen Diplomatie &#8211; auch außerhalb desselben auszufüllen. Nilsson versus Wolf ist im Rückblick &#8216;unentschieden&#8217;, denn Wolf war zu Saisonbeginn noch nicht diese Bank wie dann am Saisonende &#8211; hier verspricht Nilsson mindestens genau so viel wie Wolf für die Saison &#8211; die Bewertung der Stilfrage mag da außen vor bleiben.<br
/> Dass Simons noch einmal einen solchen zweiten Frühling bekam und auch 2011 mit Laktat-Bestwerten seine physische Fitness trotz 34 Jahren unter Beweis stellt, brachte ihm nicht nur ein unglaubliches Standing im Team, sondern auch ein Angebot aus Anderlecht <em>(das abgelehnt wurde)</em> und die Rückkehr in die belgische Nationalmannschaft. Mit Simons ist heute die vakante und enorm wichtige Position des 6er, des Defensiv-Strategen, mehr als zufriedenstellend besetzt.</p><p>Die Mannschaft hat zwar im Kreativbereich auch ihre großen Fragezeichen, doch sind die auch nicht größer als im Jahr davor <em>(hier noch einmal der Verweis auf den Vergleich der Zu- und Abgänge im <a
href="http://www.clubfans-united.de/2011/07/06/teamcheck-fcn-im-vorjahresvergleich-teil-1/">Teil 1 des Teamcheck</a>)</em>. Im Mannschaftsgefüge darf man daher auch trotz Wegfalls solch wichtiger Pfeiler wie Mintal und Wolf 2011 ein dickes Plus markieren. Die gute letzte Saison gibt Selbstvertrauen und breite Brust, die Struktur hat sich bereits weitgehend um neue Stützen gebildet, vor allem aber ist Dieter Hecking endgültig als der Mann am Steuer etabliert und hat auf dem Platz genug Einfluss durch Spieler wie Schäfer, Nilsson und Simons.</p><p><strong>Entwicklung</strong></p><p>Blickt man nach vorne, darf man die Entwicklung im vergangenen Jahr jetzt voll mit in die Rechnung einbeziehen. Stand vor der Saison 2010/2011 bspw. mit dem Abgang von Diekmeier rechts defensiv ein dickes Fragezeichen, ist dies jetzt aus den eigenen Reihen mit Chandler hoffnungsvoll besetzt worden &#8211; und mit Judt, der sich auch individuell verbessern konnte, steht mehr als nur ein Backup zur Verfügung, er gilt jetzt eher sogar als defensivere &#8220;Alternative&#8221; denn als Notlösung. Mit Wollscheid hat der Club eine echte Perle <em>(zweitbester Innenverteidiger der Liga nach Noten)</em> aus dem eigenen Kader hervorgebracht, und Cohen und Hegeler haben sich hervorragend entwickelt und bereits großes Potenzial präsentiert <em>(auch wenn Hegeler in der Rürckrunde noch einmal, auch krankheitsbedingt, etwas Formschwäche zeigte)</em>. Simons hat die zentrale Defensivposition erfolgreich besetzt und wird von Cohen ergänzt und auch abgesichert. Eigler scheint in neuer Rolle beim Club endlich angekommen und gilt als taktisch disziplinierter und fleißiger Arbeiter im offensiven Mittelfeld. Und zuletzt darf man Bunjaku und Okotie als Neuzugänge werten.</p><p><strong>Der Anspruch</strong></p><p>Soweit der Vergleich zum Saisonbeginn der Vorsaison, der durchaus optimistisch stimmen darf, denn sowohl im Vergleich der Zu- und Abgänge als auch der Blick auf die mannschaftliche Struktur <em>- gerade auch unter Einbeziehung der Entwicklung -</em> darf man dem Kader 2011/2012 mehr zutrauen als dem Kader im Jahr davor. Nicht vergleichen darf man dagegen die Mannschaft am Ende der Saison mit dem Kader heute &#8211; was im ersten Moment vielleicht verwirren mag, spricht man ja vom gleichen Spieler&#8217;material&#8217;.</p><p>Der FCN hatte am Ende der Saison 47 Punkte, ein positives Torverhältnis und landete auf Platz 6, knapp hinter einem Europapokalplatz. Trotz der z.T. gravierenden Ausfälle von Gündogan zur Rückrunde wie auch Schieber, leistete die Mannschaft überdurchschnittliches ab, was u.a. eben auch auf die überraschende Entwicklung einzelner Spieler wie auch eine erhoffte und dann offenbarte Qualität von Talenten wie Ekici zurückzuführen war. Versucht man den FCN mit der Mannschaft Ende 2010/2011 zu vergleichen, wird man nicht umhin kommen die Mannschaft als geschwächt anzusehen, denn mit Schieber, Wolf, Ekici und Gündogan sind nun einmal Spieler weggegangen, die den Erfolg der Saison maßgeblich mit geprägt haben.</p><p>Dieser Vergleich ist aber unzulässig, denn Platz 6 ist gar nicht unser Anspruch. Diese vier Spieler haben einen aktuellen Marktwert von zusammen 20 Millionen Euro. Zwar mag bei manchem solche Phantasien blühen und man nach Sternen greifen wollen, Fakt aber ist, dass der FCN noch weit davon entfernt ist ein entsprechendes Transfervolumen überhaupt zu stemmen noch Spieler dieser Qualität auf Dauer zu halten <em>(wenn man überhaupt davon ausgehen wollte, dass bspw. ein Ekici ein Engagement beim FCN dem eines bei Werder vorgezogen hätte)</em>. Spekulationen, was gewesen wäre, hätte man einen Schieber oder Ekici nicht geliehen sondern gleich gekauft, sind im Übrigen müßig, denn <em>- wie man das wieder an Didavi gesehen hat -</em> der Verein, bei dem diese Spieler unter Vertrag stehen, muss da eben auch mitspielen und dumm ist man dort meistens ja auch nicht, ein gewisses Talent als solches zu erkennen und sich die Option auf die Wertsteigerung zu erhalten.</p><p><strong>Status und Umfeld</strong></p><p>Durch das positive Jahr konnten Spieler entwickelt, Transfererlöse erzielt, höhere Einnahmen (TV) generiert und z.T. wieder in Spieler mit guter Perspektive reinvestiert werden. Der Verein ist jetzt weitgehend schuldenfrei, hat die Infrastruktur verbessert <em>(bzw. selbiges initiiert)</em> und sich einen guten Ruf bei jungen Spielern erworben, was bereits zu erfolgreichen Transfers von weiteren jungen und hoffnungsvollen Talenten im U23-Bereich führte. Die Gesamtschau zeigt daher einen stabileren FCN, der durch Kontinuität auch auf der Trainerposition und im Führungsstab gute Aussichten hat, auch schwierige Gewässer in der neuen Saison erfolgreich zu überstehen oder zu umschiffen. Eine Fortsetzung der Top-Leistungen wie zu Beginn der Rückrunde darf dagegen nicht der Anspruch sein, maximal ist das eine verwegene Hoffnung. Gelingt es dem Club auch in der Hinrunde 2011/2012 20+x Punkte zu erzielen, wäre dies ohne Abstriche ein Beleg für hervorragende Arbeit.</p><p>Ob das fränkische Umfeld, das sich durch zunehmende Transparenz der Stimmungen im Internet nun auch Außenstehenden oft als fast überkritisch und pessimistisch zeigt, damit Leben kann, ein neues Jahr im Abstiegskampf <em>(gerade nach dem Höhenflug)</em> klaglos zu akzeptieren, wird abzuwarten sein. Es täte allerdings allen gut die Ansprüche nicht zu hoch zu hängen und sich gewissen Realitäten zu beugen &#8211; auch wenn dies bedeuten wird, dass man die &#8220;Wertschöpfung&#8221; noch mehrfach vollziehen muss, bis man größere Ansprüche anmelden kann. Ein Wollscheid oder Chandler sind wie ein Cohen bei Bestätigung der Leistungen Kandidaten für Wechsel zum Saisonende. Dies wird kaum zu vermeiden sein, auch wenn bereits die aktuelle Situation erlaubt etwas höher zu pokern als noch vor einem Jahr, dennoch wird man sich auch hier noch guten Angeboten ergeben müssen. Dass sukzessive Leihspieler durch vergleichbare Perspektivspieler mit festem Vertrag ersetzt werden, stimmt weiter positiv, wie ein Pekhart oder Cohen, bergen aber auch ein gewisses Investitionsrisiko. Ganz auf Leihe verzichten kann man aber noch nicht, wie ein Didavi zeigte, denn noch ist der FCN weit davon entfernt Angebot abzugeben, die jenseits der Schmerzgrenze der abgebenden Vereine liegen würden.</p><p><strong>Fazit des Clubfans United-Teamcheck</strong></p><p>Der 1. FC Nürnberg kann 2011/2012 guter Dinge in die Saison gehen. Die Mannschaft ist stabil, der Kader gut ergänzt, Entwicklungspotenzial vorhanden und die Führungspositionen sind auf und neben dem Platz etabliert. Durch die verbesserte finanzielle Situation ist man in der Lage ggf. zum Ende der Vorbereitung oder im Winter noch einmal zu reagieren, durch die Rekonvaleszenten und durch die positiven Entwicklungen der Talente scheint es aber bereits intern genug Alternativen zu geben. Da andere Mannschaften im Vergleich weitaus größere Umbrüche zu verarbeiten haben bzw. auch auf den Trainerpositionen Wechsel vollzogen wurden, was wiederum Unwägbarkeiten bedeutet, darf man optimistisch sein, das Ziel &#8216;Klassenerhalt&#8217; auch zu erreichen. Sicherheiten gibt es dafür aber keine, es gibt nur gute oder weniger gute Perspektiven.</p><p>Eine vergleichbare Saison zum Vorjahr ist dagegen mindestens so utopisch, wie sie es vor der Saison 2010/2011 selbst war &#8211; aber eben deshalb auch genau so wenig &#8216;unmöglich&#8217;. Frühzeitige &#8220;Langeweile&#8221; sollte aber dennoch das erneute realistische Wunschziel bleiben. Sollte aber der Klassenerhalt erst am letzten Spieltag feststehen, würde man das heute wohl auch, wenn auch nicht begeistert, so unterschreiben.</p><p>&#160;<br
/></p><hr
/> <em>Bild &copy; Ballon/fcn.de mit freundlicher Genehmigung des 1. FC Nürnberg</em></p><hr
/><small>Copyright &copy; 2011<br
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isPermaLink="false">http://www.clubfans-united.de/?p=8623</guid> <description><![CDATA[Die Gerüchte um Gündogan verstummen langsam und Hoffenheim sucht nun weiter händeringend, aber vorerst eben nicht mehr in der Nürnberger Mine, nach &#8220;dem&#8221; Rohdiamanten. Aber so ganz traut man dem Frieden noch nicht, schließlich stehen auch bei anderen Vereinen noch große Transfers bevor (Wolfsburg, Schalke, Bremen?) und solche Transfers lösen oft einen Dominoeffekt aus. Charisteas [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Die Gerüchte um Gündogan verstummen langsam und Hoffenheim sucht nun weiter händeringend, aber vorerst eben nicht mehr in der Nürnberger Mine, nach &#8220;dem&#8221; Rohdiamanten. Aber so ganz traut man dem Frieden noch nicht, schließlich stehen auch bei anderen Vereinen noch große Transfers bevor (Wolfsburg, Schalke, Bremen?) und solche Transfers lösen oft einen Dominoeffekt aus. Charisteas dagegen weilt zwischenzeitlich bei den Amateuren, die Offerten aus England erwiesen sich wohl als Sommermärchen und ob das aktuelle Gerücht, Lazio Rom habe da so eine Idee mit Harry, ernst zu nehmen ist, wird von vielen bezweifelt. Pinola blieb, Diekmeier ging &#8211; der Kader also vorerst mal abgeschlossen, es sei denn (siehe oben) es passiert doch noch was.</p><p>Zeit mal einen Blick auf den Kader zu werfen &#8211; hoffentlich nicht ganz so fehlerhaft wie manche Medien mit den &#8220;Bundesliga-Checks&#8221;. Dabei ist gar nichts gegen solche Prognosen einzuwenden, das gehört einfach dazu in eine Saisonvorbereitung und ein Sommerloch, aber die Recherche-Fehler, die dabei zu lesen waren, ließen einen bisweilen die Haare sträuben. Da wurde ein Tavares schon mal zum quasi entrissenen Heilsbringer deklariert, ungeachtet dessen, dass er zuletzt faktisch aussortiert war, man eine Kaufoption nicht nutzte und auch der alte Verein zwischenzeitlich keinen Bedarf mehr am Rückkehrer signalisierte. Aber auch in Foren und Fan-Magazinen anderer Vereine wird ein Charisteas noch als wertvolles Backup gelistet, ein Nilsson zum Diekmeier-Ersatz gemacht oder Neuzugänge gänzlich unterschlagen.</p><p>Wagen wir also auch einen Versuch, auch mit dem Wissen, dass man es auch alles anders sehen kann und auch nicht unfehlbar ist. Korrekturen sind also willkommen, andere Meinungen auch.</p><p><strong>Trainer</strong><br
/> Dieter Hecking &#8211; Er ersetzte Michael Oenning in der letzten Winterpause und musste sich die Zuneigung der Fans erst erwerben, was ihm durch eine klare Linie und unprätentiöse Auftritte gelungen ist. Manchem fehlt die emotionale Ansprache, aber in diversen Interviews ist der Mensch Hecking in Franken angekommen. Seine Trainer-Leistung unterstrich er mit dem (nicht einfachen) Klassenerhalt, wozu auch das richtige Händchen für Neuzugänge in der Winterpause gehörten, auch wenn sie bisweilen nur geliehen zu haben waren. Der Erfolg gibt einem Recht, jetzt gilt es zu bestätigen. Man traut ihm das zu &#8211; wenn die Mannschaft mitspielt.<br
/> Der weitere Trainerstab ist im Gegensatz zu Oenning nicht mehr so im Fokus. Bei MO war die Rolle Hermanns weit höher beachtet und Hermanns Weggang wurde fast schon zum diskutierten Medienereignis in Top-Transfer-Ebene. Hecking dagegen steht klar als Leitwolf im Vordergrund. Seine Erfahrung als Spieler und Trainer lassen ihn die klare Chefrolle neben dem Platz einnehmen. <a
href="http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/540881/artikel_Schaefer_Guendogan-kann-besser-werden-als-Oezil.html">Torwart Schäfer über Hecking</a>: &#8220;ein verbissener Arbeiter&#8221;, der &#8220;den spielerischen Aspekt in den Vordergrund stellt&#8221; und für ihn zu einem &#8220;Vergleich mit Hans Meyer berechtigt&#8221;.</p><p><strong>Tor</strong><br
/> Raphael Schäfer ist die uneingeschränkte Nummer 1 beim Club und besetzt die Position in der gemeinhin als Torhüter-Land bekannten Bundesliga auch noch überdurchschnittlich. Nur seine bisweilen überzogen emotionalen Reaktionen muss er mit seinen Nerven in den Griff bekommen, dann ist der FCN hier bestens aufgestellt. Sollte doch eine Sperre oder Verletzung dazukommen, steht mit Stephan ein Talent bereit, der sich zwar schon beweisen durfte, aber in einer äußerst unglücklichen Phase. Zur Not wurde aber noch Klewer reaktiviert, der ad hoc eingreifen kann. Der junge Batz wurde dagegen vorerst noch für gewogen und zu leicht befunden, zudem erlitt er dann noch eine Verletzung.</p><p><strong>Abwehr</strong><br
/> Vier Freunde müssen es nicht sein, aber eine Kette bilden schon. Dafür geht links an Pinola kein Weg vorbei, der zur Erleichterung in Franken seinen Vertrag doch verlängerte. Die Linksverteidigerposition ist in der Liga klassisch der Schwachpunkt einer Mannschaft, der Club ist hier sehr gut aufgestellt und hat mit Bieler ein solides Backup mit Entwicklungspotenzial.<br
/> Die Innenverteidigung machte letztes Jahr Sorgen, da Wolf nicht in Tritt kam nach der Verletzung und Maroh noch zu unerfahren, um die Verteidigung zu organisieren. Notlösungen wie mit dem Talent Nordtveit konnten die Lücke nicht schließen und erst als Breno mit seiner Physis und überdurchschnittlichen Veranlagung als Leihgabe kam, wurde der Deckungsverbund stabiler. Nach dessen Verletzung begann es wieder zu wackeln, aber man rettete sich am Ende ins Ziel. Dass dies dieses Jahr besser werden soll, dafür soll Per Nilsson sorgen. Ein zuletzt ins zweite Glied bei Hoffenheim gerutschter solider Innenverteidiger mit hohem Führungspotenzial. Ihm wird mit zunehmender Spielpraxis eine leitende Rolle zugetraut und gilt bei Hecking als gesetzt. Wolf und Maroh ringen um den zweiten Posten. Als weiteres Backup stehen Wollscheid zur Verfügung, Hecking testete aber auch mit Brown Forbes bereits weitere Lösungen.<br
/> Den zum HSV gewechselten Diekmeier soll Judt ersetzen, was man lange nicht mal als Idee wahrhaben wollte, nach der Vorbereitung aber durchaus nachvollziehen kann. Judt hat sich stabilisiert, interpretiert die Rolle aber naturgemäß defensiver als der forsche Dennis. Als Fußball-Fan wird man Diekmeier vermissen, sein Talent, seine Dynamik, taktisch wird Judt aber vielleicht mehr Probleme beseitigen als neue auftun. Er macht das Loch rechts hinten dicht &#8211; ein Loch, das viele Gegner gerne und dankbar zur Kenntnis nahmen. Diekmeier hätte lernen müssen, nach hinten zu arbeiten &#8211; Judt muss noch mehr nach vorne lernen. Im Abstiegskampf scheint letzteres die solidere Lösung. Als Backup hätte man zunächst an Brown Forbes gedacht, doch ist der in der Tat noch etwas jung. Hecking probierte da bereits Lösungen mit Sauter aus oder auch Wolf &#8211; mit mäßigem Erfolg. Aber die Rechtsverteidigerposition ist sicher einfacher zu besetzen als das Pendant auf der anderen Seite.</p><p><strong>Mittelfeld</strong><br
/> Die große Baustelle war die Schaltzentrale. Nach Abgängen von Ottl, Tavares, Mnari, Broich und Nordtveit war rein nominell hier der größte Substanzverlust &#8211; auch weil Perchtold die Hoffnungen in ihn nicht erfüllen konnte bisher, dazu kam der Weggang Kluges im Winter. Tatsächlich schmerzte aber wohl nur Ottls Nein zu einer dauerhaften Anstellung beim FCN (neben Kluges Wechsel). Mindestens zwei Mann wurden gebraucht, um die Position da zu besetzen: Talent und Erfahrung &#8211; so sollte der Mix sein. Geholt wurde mit Timmy Simons (33) geballte Erfahrung aus Eindhoven, wo man Simons nach wie vor verehrt, auch wenn er zuletzt jüngeren Spielern weichen musste in der Stammelf. Dazu kamen mit Cohen und Hegeler (Leihe) zwei Talente. Hegeler konnte bereits in Augsburg Erfahrungen sammeln in Liga 2, Cohen ist die &#8220;Wundertüte&#8221; aus Israel, deutete aber bereits an, dass er seinem Spitznamen &#8220;Gattuso Israels&#8221; gerecht werden will durch Lauffreude und Biss. Ob es für die Bundesliga reicht, muss man sehen.<br
/> Auf den Außenpositionen tummeln sich trotz Weggangs von Risse und Gygax reichlich Spieler, vor allem weil im Hecking-System auch ein Bunjaku und Eigler, wie ein Frantz und Vidosic mehr dort zu finden sein werden. Dazu kam das Talent Robbie Mak aus Manchester, aber er braucht noch Zeit.<br
/> Für die Mittelfeld-Zentrale bzw. auch offensiver hinter den Spitzen stehen dann Gündogan, Ekici und Mintal zur Verfügung, wobei Gündogan wohl auch defensiver eingesetzt wird, dazu bei Taktik mehr.</p><p><strong>Sturm</strong><br
/> Als zentraler Stürmer bestand nach Weggang von Choupo-Moting und der &#8220;Verbannung&#8221; von Charisteas in die 2. Mannschaft Handlungsbedarf. Mit Okotie und Schieber (Leihe) wurde Talent geholt, das sich erst noch beweisen muss, was bei Okotie noch auf sich warten lässt nach seiner langen schweren Verletzung. Dahinter könnte ein Boakye noch einmal seine Chance wittern, man würde ihm bei einen Angebot bis 31.8. aber sicher auch keine Steine in den Weg legen.</p><p><strong>Taktik</strong><br
/> Hecking wird mit einem 4-2-3-1 spielen lassen, da muss man kein Prophet sein. Die Absicherung der zentralen Defensive ist im modernen Fußball oberstes Gebot, die Außen sollen den Gegner aushebeln und ein Stoßstürmer für Unruhe, Räume und auch Tore sorgen. Den Außenverteidigern ist dabei auch eine offensive Aufgabe zu Teil, sie müssen nach vorne stoßen um für Überraschungsmomente zu sorgen, den beiden &#8220;6ern&#8221; obliegt die Spielerföffnung, aber auch bisweilen der Innenverteidigung. Die Taktik ist an sich weder ausgesprochen offensiv, noch defensiv, denn die Ausrichtung ergibt sich aus der individuell personellen Besetzung.</p><p><strong>Stammelf</strong><br
/> Wer sich die Formation im letzten Testspiel gegen den MSV Duisburg (3:0) zu Gemüte führt, wird sicher nicht so falsch liegen, wenn es um die voraussichtliche &#8220;Erste Elf&#8221; zu Saisonbeginn geht.<br
/> <em>Schäfer (46. Klewer) &#8211; Judt (46. Brown Forbes), Nilsson (46. Maroh), Wolf (66. Wollscheid), Pinola (46. Bieler) &#8211; Simons (46. Hegeler), Gündogan (71. Cohen) &#8211; Bunjaku, Mintal (46. Ekici), Frantz (71. Mak) &#8211; Boakye (61. Vidosic)</em><br
/> Mit Ausnahme der zentralen Stürmerposition könnte man hier genau die Stammformation und ihr jeweiliges Backup nach Auswechslung gesehen haben. Als Stürmer dürfte noch Schieber <em>(der im Testspiel wohl wegen der Berufung zur U21 geschont wurde)</em> auf Position 1 wechseln, Boakye auf 2 und Vidosic eher den variablen Joker von Rechtsverteidiger bis Sturm. Wolf sollte noch die Nase vor Maroh haben, auch wenn der vielleicht sportlich etwas besser drauf sein könnte &#8211; aber Hierarchien wirft man auch nicht ohne weiteres über Bord ohne dem Stammpersonal in persona Wolf noch einmal eine Chance unter Wettkampfbedingungen zu geben. Gündogan und Simons sollen wohl die Mischung aus Talent und Erfahrung machen, Gündogan dabei eindeutig offensiver ausgerichtet, Simons ordnender.<br
/> Im Dreiermittelfeld bekommt Mintal auch noch einmal seine große (letzte?) Chance und er deutet an, dass er sie nutzen will. Mit Ekici drängt ein großes Talent von hinten, einfach wird es für das Phantom nicht. Ekici deutete an, dass er nicht nur Standards treten kann, sondern auch enorm torgefährlich ist &#8211; wenn das denn auch in der Bundesliga so einfach wird&#8230; Dass hier ein Okotie und Sauter oder Mak nicht auftauchen, ist nicht verwunderlich. Okotie braucht mindestens noch Wochen bis Monate, um heranzukommen, dann wird er Schieber herausfordern können. Sauter und Mak müssen erst noch an die Mannschaft geführt werden.</p><p><strong>Die Aussichten</strong><br
/> Egal wo man schreibt, was man schreibt, man wird immer dem Generalverdacht ausgesetzt die Mannschaft zu gut oder zu schlecht zu reden. Im Zusammenhang mit der Kritik an der Stern.de-Prognose hieß es vereinzelt, man verkenne die Wahrheit, wenn man dem nicht zustimme. Das einzige, was man aber daran verkennen konnte waren die zugrundegelegten Behauptungen. Auch beim Diekmeier-Wechsel war jedes Wort auf der Goldwaage zwischen &#8220;mach den Jungen nicht zu schlecht&#8221; und &#8220;so gut war er auch nicht&#8221;. Das Maß muss daran gemessen werden, wo wir sind: Ein Aufsteiger im zweiten Jahr, beides, Aufstieg und Nicht-Abstieg, in der Relegation gesichert, und damit quasi mit dem Ersatzreifen, und finanziell nicht auf Rosen gebettet. Diekmeier z.B. war und bleibt eines der größten Abwehrtalente Deutschlands. Aber er war für den FCN sportlich letztes Jahr auch mal &#8220;Fluch&#8221; mal &#8220;Segen&#8221;. Er riß Löcher in die Abwehr des Gegners &#8211; aber leider auch der eigenen. Es ist toll, wenn ein Verein wie der FCN solche Spieler in Reihen hat, aber gefährlich, wenn er auf sie angewiesen ist (sportlich). Und wenn er einen ordentlichen Transfererlös über ihn erzielt (über die Höhe kann man dann in der Tat noch &#8220;streiten&#8221;), ist dies ein leider notwendiger Schritt zur finanziellen Konsolidierung. Risiken der Talent-Spekulation in Millionenhöhe kann sich ein FCN nicht leisten, er muss &#8220;Kasse machen&#8221;, wenn die Aktie hoch genug ist und weitere Höhenflüge den potenteren Spekulanten überlassen.</p><p>Wohin geht es also? Dazu müsste man nun dezidiert die Gegner betrachten, das aber sollte man sein lassen, wenn man keine Ahnung hat &#8211; schon schwierig genug, sich vom eigenen Verein ein Bild zu machen. Der Kader selbst erscheint nun ausgewogener gegenüber dem letzten Saisonstart, der Trainer erfahrener, einige Spieler weiter in der Entwicklung. Die Defensive scheint auf dem Papier stabiler, mit Nilsson auch in der Substanz breiter und führungsstärker. Formschwächen und Ausfälle sind zumindest so etwas abzufedern. Nur auf der Rechtsverteidigerposition scheint ein Fragezeichen und etwas Sorge, wenn Judt die Form nicht halten kann oder sich verletzt.</p><p>Das große Fragezeichen ist die Offensive. Letztes Jahr erzielte der FCN schlicht zu wenig Tore und die Vorbereitung versprach nicht unbedingt eine Lösung des Problems. Die Hoffnungen ruhen hier auf das Potenzial, das irgendwo schlummert &#8211; in einem Gündogan, den alle als ein Riesentalent sehen, einem Schieber und einem Frantz. Ein Okotie könnte nach Genesung noch einen späten Neuzugang bilden, dazu hofft man inständig, dass ein Bunjaku seine Form wiederfindet wie auch ein Mintal.</p><p>Viele Fragezeichen also für die neue Saison. Im Idealfall könnte der Club tatsächlich &#8220;explodieren&#8221; und eine positive Überraschung darstellen, im Worst Case aber droht ein Chaos a la Hinrunde letzte Saison und dringenden Nachjustierungsbedarf im Winter. Allerdings scheint die auch zugewonnene Erfahrung in der Defensive die Hoffnung zu erlauben, dass ein totaler Zusammenbruch der Strukturen nicht erfolgt. Auch sind konstante Höhenflüge gerade mit jungen Spielern nicht zu erwarten. Ob Mintal bspw. wieder in Form kommt, ist dagegen mit Ekici als Backup vielleicht gar nicht so entscheidend, Bunjaku traut man eine gute Form wieder zu und auch ein Eigler kann da noch wertvoll werden.</p><p>Die Mannschaft dürfte also in der Breite besser aufgestellt sein, hat klarere Strukturen und mit Hecking einen erfahrenen Mann am Ruder. Dazu kommt die hinzugewonnene Liga-Erfahrung bei Spielern wie Bunjaku, Frantz oder auch Gündogan und Maroh. Es sollte also in der Tat möglich sein, dieses Jahr mehr Spiele ausgeglichen zu gestalten und auch knappe Führungen zu verteidigen. Panik, wie bisweilen auch bei klaren Führungen, sollte nicht mehr aufkommen und ein taktisches Auseinanderfallen nach Rückständen nicht mehr (so oft) erfolgen. Dies spricht alles für eine bessere Punktausbeute und da man im Koffer mehr &#8220;Hoffnungen&#8221; als &#8220;Bangen&#8221; mit in die Saison nimmt <em>(letztes Jahr musste man schon nach dem knappen Aufstieg auf nahezu allen Fronten auf eine Leistungssteigerung hoffen, dieses Jahr nur auf einigen)</em>, dürfte es dieses Jahr reichen, auch wenn der Dunstkreis des Abstiegskampfes nie wirklich aus der Nase gehen wird. Dennoch ist ein Platz 13 bis 15 realistisch und möglich.</p><hr
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isPermaLink="false">http://www.clubfans-united.de/?p=6649</guid> <description><![CDATA[Jetzt wird schon Galasek diskutiert. Wer braucht noch mehr Belege dafür, dass das Jugendkonzept Oennings gescheitert ist?! Haben wir überhaupt eines, wenn man die Spiele gegen HSV und BVB ansah kommen bei manchem Zweifel auf. Oder woran liegt es nun? Muss man das Konzept ändern? Doch wieder auf erfahrene Recken setzen frei nach Rehhagels Mantra: [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt wird schon Galasek diskutiert. Wer braucht noch mehr Belege dafür, dass das Jugendkonzept Oennings gescheitert ist?! Haben wir überhaupt eines, wenn man die Spiele gegen HSV und BVB ansah kommen bei manchem Zweifel auf. Oder woran liegt es nun? Muss man das Konzept ändern? Doch wieder auf erfahrene Recken setzen frei nach Rehhagels Mantra: <em>&#8220;Wenn das Schiff Schlagseite bekommt, müssen die Leichtmatrosen unter Deck und die Männer mit Bärten ans Steuer!&#8221;</em></p><p>Wer so argumentiert tut dem Bader/Oenning-Jugendkonzept zur Gänze unrecht, denn das ist begrifflich schon falsch, und dazu muss man nicht einmal auf den BVB verweisen, der uns mit einer noch jüngeren Mannschaft besiegte. Man ist auch &#8211; aber auch das wurde bereits oft genug betont &#8211; noch nicht mal die im Schnitt jüngste Mannschaft der Liga.</p><p>Das &#8220;Jugendkonzept&#8221; ist nur deshalb &#8220;jugendlich&#8221;, weil man den Teil der Mannschaft noch um die Jugendlichen zu ergänzen hatte, die anderen beiden Mannschaftsteile hatte man ja schon. <em>Wie ich das meine?!</em></p><p><span
id="more-6649"></span>MO erklärte sein Konzept doch schon vor der Saison, doch offenbar fehlte manchen der emotionale Drive in seiner Stimme, daher mein Versuch es in eigenen Worten zu wiederholen, so wie ich es verstand:</p><p>Eine moderne Mannschaft besteht laut MO aus drei Komponenten: Einem Teil <em>&#8220;erfahrene Stammkräfte&#8221;</em>, ein Teil <em>&#8220;Spieler mit individuellen Qualitäten&#8221;</em> und ein Teil <em>&#8220;Talent/Nachwuchs&#8221;</em>.</p><p>Dieser Mix muss passen und wenn ein Teil zu schwach ist, muss man da nachjustieren &#8211; bei <em>&#8220;Talent/Nachwuchs&#8221;</em> dann vorwiegend aus der eigenen Jugend, wenn das noch nicht soweit entwickelt ist, durch externe Zugänge. Genau das tat man im Übrigen mit Spielern wie Kaya, Gündogan oder Welnicki. Und genau an diesem fehlenden Unterbau arbeitet man aktuell mit großem Engagement, damit dieser Teil in Zukunft aus den eigenen Jugendabteilungen gespeist wird.</p><p>Was die Abteilung <em>&#8220;Spieler mit individuellen Qualitäten&#8221;</em> angeht, so hatte man diese in Gygax, Broich, Mintal, Boakye, Diekmeier und auch Eigler (die individuelle Sortierung der einzelnen Spieler darf man gerne diskutieren) vermutet und mit Choupo-Moting auch nachgelegt. Dass diese Abteilung im Abstiegskampf nicht so zur Geltung kommt, ist leider häufig so, dass ihre Formkurven allerdings kollektiv so gemeinsam nach unten zeigen, mit einigen Ausschlägen, ein Grund für die aktuelle Lage. Unbestritten wird man wohl zugeben, dass alle schon Leistungen gezeigt haben in ihrer Karriere, die die Vermutung nahelegen, dass solche Qualitäten vorhanden sind. Dies könnte im Übrigen auch erklären, warum MO an Eigler so festhält. Er gehört unbestreitbar in diese Gruppe und aufgrund der Verletzungen von bspw. Boakye fehlen hier schlicht die Alternativen. Bunjaku hat bisweilen angedeutet, dass er sich hier positionieren will.</p><p>Die letzte Gruppe der <em>&#8220;erfahrene Stammkräfte&#8221;</em> ist aber vielleicht der Schlüssel des aktuellen Club-Problem: Der Bereich Talent/Nachwuchs kann keine Problemlösung sein, sie sind zu führen und heranzuführen. Die &#8220;Kreativen&#8221; und &#8220;Künstler&#8221; können mal ein Spiel entscheiden, brauchen aber ein stabiles Umfeld. Wenn aber, wie aktuell, die Stammkräfte wie namentlich Schäfer und Wolf entweder außer Form sind oder/und durch Tätlichkeiten sich selbst aus dem Spiel nehmen, wenn Spieler wie Mnari nicht mehr in Schwung kommen und ein Charisteas <em>- warum auch immer -</em> mit der Teamführung nicht mehr zurecht kommt, dann knarzt die Karroserie, dann zwickt es im Getriebe. Dann nutzen auch keine Sportreifen was und da wirken das Auffahren von noch so großen Spoilern und das Einfüllen von Hochleistungsöl wie Hohn.</p><p>Gestern auf der Lesung von Christoph Biermann in der Brotfabrik/Frankfurt aus seinem Buch »<a
href="http://www.amazon.de/gp/product/3462041444?ie=UTF8&#038;tag=endlde-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3462041444">Die Fußball-Matrix: Auf der Suche nach dem perfekten Spiel</a>«, einem Buch, das sich vor allem um den Versuch dreht, das Fußballspiel statistisch-analytisch zu erfassen, wurde nochmal mit Zahlen unterfüttert, wie wichtig gerade das defensive Mittelfeld ist. Dies sowohl für den Spielaufbau wie für die Abwehr. Ein Ruf nach einem erfahrenen Recken hier, auch wenn der nicht Galasek mehr heißen muss (wenn er denn überhaupt noch könnte), ist daher nicht so ganz von der Hand zu weisen und hat mit &#8220;gescheiterten Jugendkonzept&#8221; überhaupt nichts zu tun.</p><p>Das Buch klingt im Übrigen durchaus interessant und auch wenn man kein Freund von Zahlen und Statistiken ist, kriegt man doch einen Eindruck über den aktuellen Stand der Dinge. Eine Biermann-Anekdote im Laufe der Lesung drehte sich übrigens auch um den Club. Als er im Rahmen seiner Recherche mit einem anerkannten Wett-Experten sprach, der seine Erfolge am Wettmarkt im wesentlichen auf ein System aufbaut, dass sich auf dem Verhältnis von herausgespielten Chancen pro Spiel einer Mannschaft stützt, wurden zwei Mannschaften als Beispiele genannt (wohl aus der Saison 2007/08): Die Hertha und der Club. Die Hertha als geradezu unglaubliche Duselmeier, die eigentlich nie hätten so viele Punkte erzielen hätten dürfen, und der Club als geradezu statistisch unmöglicher Unglücksfall, auf die man eigentlich jederzeit hätte wetten dürfen, aber die auf geradezu unerklärliche Weise abstiegen. &#8211; Ich zuckte als Zuhörer nur mit den Achseln. So ist der Club eben, hätte ich dem Experten sagen können, auf&#8217;s Unmögliche hätte er da ruhig wetten können &#8230;</p><hr
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isPermaLink="false">http://www.clubfans-united.de/?p=6568</guid> <description><![CDATA[Es kommt so gut wie nie vor, dass ich ein Punktspiel des Clubs nicht live sehe. Dazu bedarf es besonderer Gründe. Eine Familienfeier mit Anwesenheitspflicht z. B. oder eine unausweichliche berufliche Verpflichtung. Familienfeier geht ja noch. Da stecke ich halt mein mobiles Sony-Radio, das etwas größer ist als eine Schachtel Blend 29, in die Jackett-Tasche [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Es kommt so gut wie nie vor, dass ich ein Punktspiel des Clubs nicht live sehe. Dazu bedarf es besonderer Gründe. Eine Familienfeier mit Anwesenheitspflicht z. B. oder eine unausweichliche berufliche Verpflichtung.</p><p>Familienfeier geht ja noch. Da stecke ich halt mein mobiles Sony-Radio, das etwas größer ist als eine Schachtel Blend 29, in die Jackett-Tasche und gehe zwischen 15 Uhr 30 und 17 Uhr 15 plus Nachspielzeit ein paar mal an die frische Luft, um eine zu rauchen.</p><p>Bei einer beruflichen Verpflichtung wie gestern fällt selbst diese Notstrategie flach. Was allerdings ganz in meinem Interesse liegt, weil dadurch die Gefahr gebannt ist, dass ich aufgrund der Wechselfälle des Spielverlaufs einen akuten Anfall von Berufsunfähigkeit erleide&#8230;</p><p><span
id="more-6568"></span>&#8230;Und so wusste ich nicht, wie das Spiel des Clubs in Dortmund gelaufen war, als ich gestern Abend nach Hause kam. Als ich dann den Fernseher einschaltete und Andy Wolf im Interview sah und hörte, was er sagte, wusste ich Bescheid. Man weiß Bescheid, wenn ein Spieler nach dem Schlusspfiff sagt (ich zitiere aus dem Gedächtnis):</p><blockquote><p><em>Wenn wir so weiterspielen, steigen wir ab. Einige von uns müssen sich jetzt hinterfragen, ob das, was sie leisten, genug ist. Bei uns stimmt es schon lange nicht mehr.</em></p></blockquote><p>Zum Spiel selbst möchte ich mich gar nicht äußern. Erstens habe ich von diesem Spiel keine Bilder gesehen und zweitens spricht ein 0:4 mit 0:3-Halbzeitstand eine klare Sprache. Ich will nur etwas dazu sagen, was vor und nach dem Spiel so geredet wurde.</p><blockquote><p><em>Wenn wir so weiterspielen, steigen wir ab. </em></p></blockquote><p>Volle Zustimmung!</p><blockquote><p><em>Einige von uns müssen sich jetzt hinterfragen, ob das, was sie leisten, genug ist.</em></p></blockquote><p>Die Aufforderung eines Mannschaftsmitglieds, dass <em>einige </em>Mannschaftsmitglieder ihre Leistung hinterfragen sollten, hört man oft nach Spielen, die nicht mit dem gewünschten Ergebnis endeten, obwohl das gewünschte Ergebnis angesichts des Tabellenstands Pflicht gewesen wäre. Was bei dieser Auffordung offen bleibt, ist, ob mit <em>einige</em> nur die anderen gemeint sind oder auch das auffordernde Mitglied selbst. Offen ist auch, ob das auffordernde Mitglied bemängelt, dass die von <em>einigen </em>gezeigte Leistung nicht <em>genug</em> war, weil diese nicht mehr leisten wollten oder weil sie nicht mehr leisten konnten. Wobei die Aufforderung nur dann sinnvoll ist, wenn der mangelnde Wille bemängelt wird, weil es ja unsinnig  ist, einem Fußballspieler vorzuwerfen, dass er an einem Spiel teilnehmen darf, dem er von seinem Können her nicht gewachsen ist. Zu bedenken ist aber auch, dass nicht alles sinnvoll ist, was geredet wird.</p><blockquote><p><em>Bei uns stimmt es schon lange nicht mehr</em>.</p></blockquote><p>Dieser Satz hat mich dann doch überrascht. Besonders das <em>schon lange</em>.</p><p>Wenn ein Spieler einen solchen Satz vor laufenden Kameras äußert, weist das darauf hin, dass innerhalb der Mannschaft oder zwischen Mannschaft und Trainer die Chemie nicht mehr stimmt. Wenn ein solcher Satz geäußert wird, ist meist Matthäus, äh Matthäi am Letzten (<a
href="http://www.redensarten-index.de/suche.php?suchbegriff=%7E%7Ebei%20jemandem%20ist%20Matth%C3%A4i%20am%20Letzten&amp;bool=relevanz&amp;suchspalte%5B%5D=rart_ou">klick</a>).</p><p>Dabei wurde doch vor gerade mal zwei Wochen nach dem Sieg in Wolfsburg noch der intakte Mannschaftsgeist gelobt, der solche Sensationssiege ermögliche und der Garant sei für den benötigten sportlichen Aufschwung. Und wenn Oenning vor der Partie in Dortmund bei einer Pressekonferenz sagt, dass die Niederlage im 6-Punkte-Heimspiel gegen Freiburg zwar ein <em>Rückschlag</em> war, <em>es seine Mannschaft aber auszeichne, dass sie mit Rückschlägen gut umgehen könne</em> (<a
href="http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=1134974&amp;kat=11">klick</a>), attestiert er seiner Mannschaft, dass sie alles andere ist als ein zerrütteter oder unmotivierter Haufen.</p><p>Sollte es etwa Risse oder sogar Verwerfungen im Team geben, die lange unter der Decke gehalten wurden und jetzt zutage treten?</p><p>Interessant ist auch, dass Oenning in seinem Statement großen Wert darauf legte, dass die Niederlage gegen Freiburg</p><blockquote><p><em>kein Rückschritt, sondern ein Rückschlag</em></p></blockquote><p>gewesen sei. Sollte wohl heißen: Die Mannschaft ist auf einem gutem Weg, daran kann das 0:1 gegen Freiburg nichts ändern.</p><p>Ich weiß nicht, ob Oenning seine Mannschaft nach dem Desaster von Dortmund, bei dem das <em>Gut-Umgehen-Können mit Rückschlägen</em> nicht so recht geklappt hat, immer noch auf einem gutem Weg sieht. Ich weiß nur, dass für mich dieses Desaster weder ein <em>Rückschlag</em> noch ein <em>Rückschritt </em>ist, sondern ein Einbruch. Und zwar ein Einbruch nach einem langen Stadium des Auf-der-Stelle-Tretens. Auf einem guten Weg habe ich unsere Mannschaft in dieser Saison noch nicht gesehen.</p><p>Zwölf Punkte aus fünfzehn Spielen, Tabellensiebzehnter, direkter Abstiegsplatz. Wenn unsere Mannschaft in dieser Saison noch auf einen guten Weg finden will, muss sie schleunigst die Kurve kriegen. Zumal mit dem VfB Stuttgart eine Mannschaft unten mit drinhängt, die vom Potenzial her nicht da hingehört. Und ob Hertha BSC wirklich so tot ist, wie sie ein von mir hoch geschätzter Blogger sieht (<a
href="http://kid-klappergass.blogspot.com/2009/11/neue-flugel-fur-die-adler.html">klick</a>), bleibt abzuwarten.</p><p>Aber vielleicht dramatisiere ich ja. Vielleicht ist ja alles gar nicht so schlimm. Vielleicht wird ja alles noch gut und ich weigere mich nur mal wieder, das zu sehen. Vielleicht kommt es ja so, wie Club-Präsident Schäfer die Dinge sieht. Vielleicht rollt unsere Mannschaft ja nach der Winterpause das Feld von hinten auf (<a
href="http://www.abendzeitung.de/nuernberg/sport/149658">klick</a>):</p><blockquote><p><em>In der Rückrunde wird alles besser!</em></p></blockquote><p>Na dann.</p><hr
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isPermaLink="false">http://www.clubfans-united.de/?p=6059</guid> <description><![CDATA[Ein Begriff ist in den letzten Wochen vor und nach Spielen des 1. FC Nürnberg immer wieder gefallen: &#8220;Augenhöhe&#8221;. Mal ist man auf Augehöhe mal nicht, je nach Bedarf. Wenn dann aber gegen Vereine auf der sogenannten &#8220;Augenhöhe&#8221; verloren wird, gerät man in Erklärungsnot. Angefangen hat alles mit dem Abstieg 2008, den man als &#8220;Betriebsunfall&#8221; [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Ein Begriff ist in den letzten Wochen vor und nach Spielen des 1. FC Nürnberg immer wieder gefallen: &#8220;Augenhöhe&#8221;. Mal ist man auf Augehöhe mal nicht, je nach Bedarf. Wenn dann aber gegen Vereine auf der sogenannten &#8220;Augenhöhe&#8221; verloren wird, gerät man in Erklärungsnot.</p><p>Angefangen hat alles mit dem Abstieg 2008, den man als &#8220;Betriebsunfall&#8221; deklarierte. Aus dem Betriebsunfall wurde dann aber ganz schnell eine Firmenpleite und plötzlich stand wieder das Wort &#8220;Neuanfang&#8221; im Raum.  Mit Oenning und dem Jugendstil ging es zumindest etwas voran in Liga 2, aber wenn man die Wahrheit mal beim Schopf packt muss man sich als 1. FC Nürnberg wohl zugestehen das der Aufstieg mehr mit Glück als Verstand zu tun hatte. Man hangelte sich irgendwie auf den dritten Platz dank Patzer der anderen Aufstiegskonkurennten und traf dann in der Relegation auf eine desolate Energie aus Cottbus und macht den Aufstieg perfekt.</p><p>Spätestens nach dem Aufstieg hätte man die vergangene Saison mal nüchtern analysieren müssen, denn da war bei weitem nicht alles Gold was glänzt. Es wurde dann aber unverständlicherweise an dem Kader und dem Konzept &#8220;Jugend forscht&#8221;, dass in Liga zwei so einigermaßen funktioniert hat, mit dem man aber offensichtlich in der Bundesliga nicht in die Spur kommt, festgehalten.</p><p>Ein System ist beim FCN meistens nicht erkennbar, was auch nicht verwunderlich ist wenn man sich die unterschiedlichen Aufstellungen der vergangenen Woche ansieht. Mal spielt man mit &#8220;Libero&#8221; vor der Viererkette mal mit einer Spitze, dann wieder mit zwei und manchmal auch mit drei. Wie soll sich da eine Mannschaft, gespikt mit vielen 18-20 Jährigen die noch nie erste Liga  gespielt haben, einspielen. Hinzu kommt noch eine häufige Rotation auf vielen Positionen und die Formschwächen und Krisen der sogenannten erfahrenen Spieler.</p><p>Neben &#8220;Augenhöhe&#8221; wird auch das Wort &#8220;Lehrgeld&#8221; in den Mund genommen. Wenn man verliert zahlt man Lehrgeld, so die häufige Aussage. Die Bundesliga ist aber nicht dazu da eine halbe Mannschaft auszubilden, sowas kann man wie gesagt in Liga zwei und drei gerne machen und wird damit sicherlich auch erfolgreich sein, aber der Sprung von der zweiten Liga in die erste ist schon ein gewaltiger. So wird aus dem Jugendstil ein unkalkulierbares Risiko.</p><p>Der Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen Beträgt zwar nur 2-3 Punkte und die Hertha ist momentan sogar noch schlechter als der Club aber wer vorallem die letzten drei Partien gesehen hat muss zugeben das hier einiges nicht stimmt in der Mannschaft. Ausreden wie &#8220;Lehrgeld bezahlt&#8221; und &#8220;nicht auf Augenhöhe&#8221; nach sieben Spieltagen sind verbraucht und abgedroschen.</p><p>Ja mit dieser &#8220;Augenhöhe&#8221; ist das so eine Sache. Auf Augenhöhe müssten realistisch gesehen Mainz, Freiburg, Frankfurt und Bochum mit dem 1. FC Nürnberg sein, was wohl vor der Saison jeder so unterschrieben hätte. Sind sie aber nicht, sie sind uns zumindest einen Schritt weit vorraus.</p><p>Mittlerweile hat sich wohl auch der Mannschaftsrat seinen Unmut geäussert, Raphael Schäfer tat dies ja schon nach dem Spiel bei den Batzis, hier wurde die Rotation und das Spielsystem bemängelt. Nach dem Debakel in Leverkusen behielt man nach Aussen hin erstmal die Ruhe, mittlerweile sickerte aber durch das es wohl kräftig gescheppert hat hinter den Kulissen. Ich möchte den Teufel nicht an die Wand malen, aber er brodelt wohl in den meisten Gemütern der Fans und wohl auch bei den Verantwortlichen des 1. FC Nürnberg. Sollte sich der Club nach der Länderspielpause im Spiel gegen die Hertha aus Berlin ähnlich desolat präsentieren wird der brodelnde Vulkan wohl ausbrechen und die Stimmung eskalieren, da hilft auch alles schönreden nichts mehr.</p><hr
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isPermaLink="false">http://www.clubfans-united.de/?p=5985</guid> <description><![CDATA[Wenn es zwischen Trainer und Spieler zu Körperkontakt kommt, sind die Rollen klar verteilt. Die Initiative geht vom Trainer aus. Das gilt für den sprichwörtlichen Tritt in den Arsch genauso wie für aufmunterndes oder belobigendes Tätscheln an der Schulter oder am Gesäß. Wer am Freitagabend die 0:1-Heimpleite des Clubs gegen Bochum auf Sky mitverfolgt und [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Wenn es zwischen Trainer und Spieler zu Körperkontakt kommt, sind die Rollen klar verteilt. Die Initiative geht vom Trainer aus. Das gilt für den sprichwörtlichen Tritt in den Arsch genauso wie für aufmunterndes oder belobigendes Tätscheln an der Schulter oder am Gesäß.</p><p>Wer am Freitagabend die 0:1-Heimpleite des Clubs gegen Bochum auf Sky mitverfolgt und nicht gleich nach dem Schlusspfiff den Fernseher ausgeschaltet hat, bekam vor Augen geführt, dass es auch andersherum geht: Mintal tätschelte seinen Trainer in der Bauchgegend.</p><p>Was mochte sich hinter dieser rollenverkehrten Zärtlichkeit verbergen?</p><p>Wollte sich Mintal, der in diesem Spiel so orientierungslos wirkte wie ein Phantom ohne Auftrag, bei Oenning dafür entschuldigen, dass es ihm einmal mehr nicht gelang, dem Spiel seiner Mannschaft die Impulse zu geben, die man von ihm als Führungsspieler erwartet <em>(Tut mir Leid, Trainer, dass bei mir heute nichts ging)</em>?</p><p>Oder wollte er seinen Trainer trösten <em>(Kopf hoch, es kommen auch wieder bessere Spiele)</em>?</p><p>Oder &#8211; Oenning, der sich mit seinen Spielern duzt, versteht sich ja eher als deren Kamerad und nicht so sehr als Vorgesetzter &#8211; handelte es sich um einen beschwörend-verschwörerischen Klaps unter Kumpeln <em>(Wir sind Freunde und Freunde halten zusammen, in guten wie in schlechten Zeiten)</em>?</p><p>Wie dem auch sei, Oenning machte nach der dritten Niederlage binnen einer Woche einen ziemlich ratlosen Eindruck. <span
id="more-5985"></span>Im Sky-Interview druckste er herum wie ein Schuljunge, der mit einer Sechs in Mathe nach Hause kommt und nach der geeigneten Strategie sucht: Wie sag ich&#8217;s meinem Vater?</p><p>Dabei hatte Oenning, der das personelle und taktische Outfit seiner Mannschaft stets passgenau am Gegner ausrichtet, für dieses Spiel die richtige Strategie gewählt. Nach der 4-1-4-1-Betontaktik gegen die angriffsstarken Bayern und dem etwas offensiveren 4-2-3-1 im Pokalspiel gegen Hoffenheim setzte er in diesem 6-Punkte-Spiel gegen einen Gegner &#8220;auf Augenhöhe&#8221; auf ein offensives 4-1-3-2 mit Bunjaku und Choupo-Moting als Stürmern und den &#8220;Halbstürmern&#8221; Mintal und Gündogan dahinter. Doch was nützt die beste Taktik, wenn die Spieler nicht imstande sind, sie mit Leben zu erfüllen.</p><p>Torchancen für den Club waren Mangelware. Ein Gündogan-Schuss, der knapp am Pfosten vorbeiging; eine Flanke des agilen, aber auf sich alleine gestellten Choupo-Moting, für die Bunjakus ausgefahrenes Bein zu kurz war; ein Effet-Heber von Choupo-Moting, der den Bochumer Torhüter zu einer schön anzusehenden Flugeinlage einlud; in der zweiten Halbzeit dann ein abgewehrter Diekmeier-Schuss und gegen Ende des Spiels ein paar Verzweiflungschüsse von ich weiß nicht mehr wem. Darin erschöpfte sich der Ertrag der Nürnberger Offensivbemühungen gegen einen Gegner, der nicht nur bei einem Pfostentreffer in der zweiten Halbzeit dem 2:0 nahe war.</p><p>Klar spielte das frühe 0:1 den Bochumern ins Konzept. Klar ist es nicht einfach, eine Bochumer Mannschaft auszuhebeln, die geschickt die Räume eng macht und auf Konterchancen lauert. Aber das ist Bundesliga. Und wer anstrebt, auch in der nächsten Saison in der Bundesliga zu spielen, muss diese Bochumer Mannschaft in einem Heimspiel besiegen können. Von einem Remis, geschweige denn von einem Sieg war unsere Mannschaft in diesem Schlüsselspiel aber noch weiter entfernt als die NASA von einer bemannten Landung auf dem Mars.</p><p>Klar, dass nach der dritten Niederlage im vierten Heimspiel und bei fünf mickrigen Pünktchen aus sieben Spielen im Umfeld das Rumoren beginnt. Klar, dass einige Neunmalkluge jetzt fordern, Oenning auf den Mond zu schießen. Und den Bader gleich hinterher.</p><p>Ich bin ja kein Feind von Trainerwechseln. Ich befürworte Trainerwechsel, wenn ich der Meinung bin, dass sie sinnvoll sind. Das ist der Fall, wenn ich den Eindruck habe, dass die Mannschaft keinen Erfolg hat, weil sie ihr Potential nicht ausschöpft. In diesem Fall habe ich aber meine Zweifel, ob die Mannschaft überhaupt mehr kann, als sie bislang in dieser Saison gezeigt hat. Wo nicht viel ist, kann auch ein neuer Trainer nicht viel herauskitzeln.</p><p>Klar werden da jetzt einige sagen: Mit Jugendstil haben wir in der Bundesliga keine Chance. Man hätte mehr erfahrene Spieler holen sollen, vor allem ein paar gestandene Stürmer. Der Bader mit seinem Jugendstil ist schuld! Der hätte nicht so knausrig sein sollen, der hätte mal die Schatulle aufmachen müssen! Schießt den Bader auf den Mond!</p><p>Ja. Ein paar gestandene Stürmer hätte ich auch gerne gehabt. Und spätestens seit dem Bochumspiel fällt es mir schwer, daran zu glauben, dass der Jugendstil der richtige Weg ist. Die Frage ist nur, ob es für den 1. FC Nürnberg des Jahres 2009 einen anderen Weg gibt. Wer Bader auf den Mond schießen will, soll mir erst mal die Frage beantworten, wo der Club das Geld für teure Transfers hernehmen soll.</p><p>Mehr und mehr wird mir klar: Diese Saison ist ein Experiment. Ein Experiment, zu dem der Club, der laut Kicker-Sportmagazin (24. 9. 2009) mittlerweile wieder mit mehr als 2 Millionen Euro in den roten Zahlen steht, aus finanziellen Gründen gezwungen ist. Eine Änderung der Versuchsanordnung in Form eines anderen Trainers würde da nichts bringen, weil der mit den gleichen Substanzen im Reagenzglas arbeiten müsste. Und eine Substanzauffrischung in Form von neuen Spielern, die der Mannschaft wirklich weiterhelfen, ist nicht bezahlbar.</p><p>Es sei denn, Michael A. Roth setzt sich auf seinen fliegenden Teppich, macht sich auf gen Orient und kehrt mit einem reichen Scheich an den Valznerweiher zurück. Aber die Realität hat keinen Sinn für Märchen aus tausendundeiner Nacht. Die Realität riecht eher nach einer Fortsetzung der endlosen Odyssee im schwerelosen Raum zwischen der ersten und zweiten Liga (<a
href="http://www.clubfans-united.de/2009/06/12/zwischen-den-welten/">klick</a>).</p><p>Spät in der Nacht nach dem Bochumspiel kreuzte Alfred (<a
href="http://www.clubfans-united.de/2009/08/04/die-empfehlungen-des-dr-pfau/">klick</a>) am Tresen auf und machte mir Vorwürfe. Er habe beim Oddset auf den Club gesetzt, der ganze Tipp sei für die Katz.</p><p>Selber schuld, sagte ich, hör doch endlich mit der blöden Wetterei auf.</p><p>Er habe das Spiel in der Kneipe gesehen. Das sei ja gar nichts gewesen, was der Club gezeigt habe, da hätte er sich ganz was anderes erwartet, er sei absolut überzeugt gewesen, dass der Club dieses Spiel gewinnt: <em>Geecha wen wollnsa denn ieberhabds nuch gwinna, wennsa sogoor dahaam geecha Bochum valiern?</em></p><p>Ich hätte gerne etwas erwidert, aber mir fiel nichts ein. Auch Hannes (<a
href="http://www.clubfans-united.de/2009/08/04/die-empfehlungen-des-dr-pfau/">klick</a>) sagte nichts und wenn der nichts mehr sagt, muss viel passiert sein.</p><p>Ich gab Alfred eine Blend 29, weil ich das Gefühl hatte, ich hätte bei ihm was gutzumachen, und legte meinen Arm um Hannes&#8217; Schulter und prostete ihm zu.</p><p>Ich hätte mich nicht dagegen gewehrt, wenn Hannes mich ein bisschen getätschelt hätte.</p><p>Meinetwegen auch in der Bauchgegend.</p><hr
/><small>Copyright &copy; 2011<br
/>Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br
/>Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. (digitalfingerprint: 1e52b83021659d5cdac030ad8a03cf27rejt8346789)</small><p><a
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isPermaLink="false">http://www.clubfans-united.de/?p=5127</guid> <description><![CDATA[Nur noch wenige Tage, dann startet unser Club in die neue Saison. Schon das DFB-Pokal Spiel wird uns sicher eine kleine Standortbestimmung geben, spätestens aber eine Woche danach wird es ernst wenn es gegen Schalke geht. Eine der meist diskutierten Fragen in sämtlichen Saisonheften und Saisonvorschauen im Internet etc. ist wohl die Tauglichkeit des Club [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img
src="http://www.clubfans-united.de/wp-media/2009/07/mannschaftsfoto.jpg" alt="Mannschaftsfoto © fcn.de" title="Mannschaftsfoto © fcn.de" class="aligncenter size-full wp-image-5128" /></p><p>Nur noch wenige Tage, dann startet unser Club in die neue Saison. Schon das DFB-Pokal Spiel wird uns sicher eine kleine Standortbestimmung geben, spätestens aber eine Woche danach wird es ernst wenn es gegen Schalke geht. Eine der meist diskutierten Fragen in sämtlichen Saisonheften und Saisonvorschauen im Internet etc. ist wohl die Tauglichkeit des Club Kaders für die kommende Erstliga Spielzeit. Ich möchte dies einmal zum Anlass nehmen diesen hier zu besprechen – und vor Allem im Anschluss hier zur Diskussion zu stellen.</p><p>~~~</p><p><strong>Tor</strong><br
/> 18 Mal ohne Gegentor in einer Spielzeit. Dieser Satz wäre sicher auch der Eröffnung des Absatzes über die Abwehr gerecht geworden, aber er sagt auch etwas über die Qualitäten Raphael Schäfers. Der Rückkehrer hielt in der letzten Saison, wie auch in den Vorjahren beim Club, meist tadellos und beeindruckte erneut durch seine Sicherheit, Führungsfähigkeiten sowie in der Rolle als letzter (Abwehr-)Mann. In der neuen Spielzeit werden es sicher keine 18 Spiele ohne Gegentor werden, dennoch halte ich Raphael Schäfer für einen Torhüter der durchaus in der Lage ist auch in der ersten Bundesliga mal einen Punkt im Alleingang festzuhalten.<br
/> Mit Alexander Stephan sitzt dann noch ein junger Nachrücker auf der Bank, aufgrund seiner Entwicklung auch sicher niemand der sich hinter anderen Ersatz-Torhütern der Liga verstecken müsste.<br
/> Daniel Klewer hat sich in der Vergangenheit als solider Ersatzmann bewährt und das nicht nur im Pokal. Für eine Stammkraft fehlt ihm die Konstanz wie diverse Spiele in der letzten Erstligasaison zeigten, als Stand-By-Mann ist er aber vollkommen geeignet und steht im Fall der Fälle bereit.</p><p><strong>Abwehr</strong><br
/> Wie schon im letzten Abschnitt erwähnt das Prunkstück der letzten Saison – und das trotz fast dauernder Abwesenheit des besten Mannes! Mit Andi Wolf wird Routine in die Abwehrkette einkehren, das einzige was der jungen Abwehr manchmal noch gefehlt hat. Zusammen mit einem fitten Dominik Maroh, welcher ja kürzlich sein schmerzfreies Comeback feierte, sehe ich unsere Innenverteidigung durchaus bundesligatauglich. Auch auf den Außenpositionen sind wir mit unserem wohl größten Talent Dennis Diekmeier wie auch unserem geliebten Heißsporn Pino (vor nicht allzu langer Zeit noch bester Außenverteidiger der Bundesliga im Kicker Jahresranking) absolut erstligatauglich besetzt. Spannend wird es allerdings bei Ausfällen, daher ist der frischverpflichtete Havard Nordveit sicher eine sinnvolle Investition. Nicht nur weil er auf drei Positionen einsetzbar ist (Innenverteidigung, Außenverteidiger, Sechser) sondern weil der Kader defensiv in der Breite eine große Unbekannte ist. Können ein Bieler oder auch ein Spiranovic dauerhaft in der ersten Liga bestehen wenn ein Mitspieler lange ausfällt? Gleiches gilt für Kammermeyer und Welnicki. Wenn es hier allerdings keine schwerwiegenden Langzeitverletzungen gibt sehe ich unsere Abwehr auch weiterhin als Prunkstück. Zumindest die erste Garnitur ist deutlich besser als das was nahezu die Hälfte der anderen Bundesligisten zu bieten haben.</p><p><strong>Mittelfeld</strong><br
/> Spannend wird es sein, wie sich dieser Mannschaftsteil in der ersten Liga bewährt. An gestandenen Bundesligaspielern fehlt es nicht, so werden Mnari, Kluge und Mintal sicherlich wieder eine gute Rolle spielen, wie sie es auch in der Vergangenheit schon bewiesen haben. Interessanter wird es wie hier die zweite Garnitur einschlägt bzw. auch wie die linke Seite besetzt wird. Hier gibt es im Gegensatz zur Abwehr eine ganze Reihe Spieler die das Format hätten sich durchzusetzen. So liest man derzeit immer wieder vom jungen Talent Gündogan in der möglichen Startelf, dazu haben wir in der letzten Saison mit Frantz einen wirklich guten linken Mittelfeldmann heranwachsen sehen.  Nicht zu vergessen ein Gygax, dessen Bewährungsprobe nun wohl endgültig ansteht. Auch auf den anderen Positionen darf ein spannender Kampf um die Plätze erwartet werden. Je nach Form könnte hier auch ein Broich eine gute Rolle spielen, Risse ist ebenfalls ein Talent auf dem Sprung. Fraglich ob ein Juri Judt oder ein Peter Perchtold noch eine große Rolle in der neuen Saison spielen werden.</p><p><strong>Sturm</strong><br
/> Wohl die größte Unbekannte vor der neuen Spielzeit. Eigler und Boakye werden zunächst gesetzt sein, was mir persönlich ein paar Sorgen bereitet. Eigler arbeitet viel, strahlt aber für meinen Geschmack insgesamt zu wenig Torgefahr aus. Boakye kann den Ball halten wie wenige, hat uns in der letzten Saison aber definitiv mindestens eine handvoll Tore gekostet durch seine Ballverliebtheit und zu späte oder nicht erfolgte Abspiele. Die zweite Reihe bietet allerdings auch keine zwingenden Argumente, so ist Charisteas wieder kaum einzuschätzen und die jungen Talente können ihre Stärken, wenn überhaupt, eher nur als Joker ausspielen wie Vidosic zuletzt. Hier wäre meiner Meinung nach der größte Bedarf gewesen. Zumindest ein Stürmer der eine zweistellige Anzahl Tore garantieren kann hätte dem Team gut gestanden.</p><p>~~~</p><p>Soweit die grobe Übersicht. Ich denke, dass wir auch ohne namhafte Verstärkungen tatsächlich einen bundesligatauglichen Kader haben. Das Manko wird wohl, wie zuletzt gegen Glasgow gesehen, die Chancenverwertung. Der Offensive fehlt wie oben angesprochen meist die Torgefährlichkeit, trotz aller Bemühungen. Wir werden sehen, ob beispielsweise das Phantom wieder für mehr als zehn Tore gut sein wird, aber verlassen sollte man sich darauf nicht! Zu befürchten stehen also viele zähe Spiele die wir aufgrund unserer starken Abwehrleistung offen halten können, die aber dann mit 0:1 verloren gehen oder trotz deutlich besserer Leistung mit 1:0 über die Zeit gezittert werden müssen. Bleibt zu hoffen, dass sich die ein oder andere Sorge als unberechtigt erweist und vielleicht bei einem unserer Stürmer doch der Knoten platzt. Ansonsten prophezeie ich einen Stürmertransfer in der Winterpause. Die Qualität der anderen Mannschaftsteile sollte tatsächlich auch ohne weitere Transfers (jetzt oder in der Winterpause) ausreichen um die Klasse möglichst frühzeitig zu sichern, unerwartete Langzeitausfälle á la Wolf oder Mintal nicht eingerechnet.</p><p>Die Diskussion ist eröffnet…</p><hr
/> <small>Bild mit freundlicher Genehmigung &copy; fcn.de</small></p><hr
/><small>Copyright &copy; 2011<br
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href="http://www.clubfans-united.de/?flattrss_redirect&amp;id=5127&amp;md5=8cbfb0409e0a457a695633c8f7a7b63f" title="Flattr" target="_blank"><img
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isPermaLink="false">http://www.clubfans-united.de/?p=5114</guid> <description><![CDATA[Nachdem Reinartz Rückkehr immer unwahrscheinlicher wird - ja man fast ausgehen kann, dass Reinartz sich gar in Jupps erste Elf bei Bayer spielen kann - und auch Dominik Reinhardt in Augsburg erstmal wieder Spielpraxis sammeln möchte, war lange fraglich, wer denn die Lücke in der Abwehr schließen würde. Nur mit Welnicki und Spiranovic als Backup [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img
src="http://www.clubfans-united.de/wp-media/2009/07/306px-HaavardNordtveit.JPG" alt="Haavard Nordtveit / Bild vom Ersteller Gjt6 bei Wikipedia unter Gemeinfreiheit gestellt" title="Haavard Nordtveit / Bild vom Ersteller Gjt6 bei Wikipedia unter Gemeinfreiheit gestellt" class="alignright size-full wp-image-5121" />Nachdem Reinartz Rückkehr immer unwahrscheinlicher wird <em>- ja man fast ausgehen kann, dass Reinartz sich gar in Jupps erste Elf bei Bayer spielen kann -</em> und auch Dominik Reinhardt in Augsburg erstmal wieder Spielpraxis sammeln möchte, war lange fraglich, wer denn die Lücke in der Abwehr schließen würde. Nur mit Welnicki und Spiranovic als Backup wäre das Unternehmen Bundesliga riskanter geworden als notwendig, man suchte Verstärkung, die aber auch ins Konzept passten &#8211; also jung, hochtalentiert und willens auch als Leihspieler anzugreifen um sich zu zeigen.</p><p>Christopher Schorch aus der 2. Mannschaft Real Madrids wurde gehandelt, zog aber den 1. FC Köln vor, Holger Badstuber von den Bayern wurde nach dem Abgang von Lucio unwahrscheinlich, auch weil Van Gal wohl große Stücke auf ihn setzt. In Insiderkreise soll man den Namen Moritz Volz gehandelt haben, das ehemals hochgehandelte deutsche Talent ist in England gerade auf Vereinssuche, das Gerücht bestätigte sich aber nicht weiter.</p><p>Jetzt vermeldet die norwegische Online-Redaktion von <a
href="http://www.rb.no/lsk-magasinet/article4483792.ece">rb.no</a>: »Nordtveit reiste i dag« &#8211; was so viel bedeutet wie »Nordtveit ist abgereist« und zwar in Richtung 1. FC Nürnberg. Damit dürfte amtlich sein, dass Lillestrøm SK Håvard Nordtveit ziehen lassen muss. Das Defensivtalent war bisher von Arsenal London geliehen und Arsene Wenger soll dem Jungen nun freundlich aufgefordert haben, in einer höheren Liga sich zu beweisen und den nächsten Schritt zu tun:</p><blockquote><p>Arsenal informerte meg om at de ønsket en overgang til Nürnberg. Jeg ble spurt om jeg ville gjøre det, og jeg sa ja. Det er litt gambling i forhold til spilletid, men den sjansen må jeg ta. Bundesliga er et steg opp i forhold til Tippeligaen, sier Håvard Nordtveit.<br
/> <em>Übersetzung: Arsenal hat mir mitgeteilt, dass sie den Wechsel zu Nürnberg wünschen. Ich wurde gefragt, ob ich es tue, und ich sagte ja. Es ist ein [...] eine Chance, die ich ergreifen muss. Die Bundesliga ist in Bezug auf die Liga ein weiterer Schritt&#8221;, sagt Håvard Nordtveit.</em><br
/> Quelle: <a
href="http://www.rb.no/lsk-magasinet/article4483792.ece">www.rb.no/lsk-magasinet</a></p></blockquote><p>Das bestätigte auch LSK <a
href="http://lsk.no/?did=9113252">auf seiner Website</a>.</p><p>Das 19-jährige Talent gilt als Defensiv-Allrounder und kann sowohl im defensiven Mittelfeld wie auch in der Inneverteidigung und als Rechtsverteidiger spielen. Damit wäre Nordtveit die ideale Verstärkung für den Club. Bei Lillestrøm SK, die den Spieler seit März in den Reihen hatten, kam der aktuelle U21 Nationalspieler Norwegens sofort regelmäßig zum Einsatz und zeigte nach Medienberichten gute Leistungen.</p><p>Es ist anzunehmen, dass der Club den Arsenal-Spieler ohne Kaufoption leiht. Alles andere wäre wohl utopisch, nicht nur weil Wenger den Youngster kaum ziehen lassen will und ihn durch diese strategischen Leihen aufbauen möchte, sondern auch rein finanziell, bedenkt man, dass Arsenal für Nordtveit 3 Millionen Euro für den damals 16-jährigen an den norwegischen Zweitligisten FK Haugesund überwies! (Quelle: <a
href="http://www.transfermarkt.de/de/news/16477/arsenal-verpflichtet-norwegischen-teenager.html">www.transfermarkt.de</a>).</p><blockquote><p><em>Im Juni 2007 ließ es sich auch Arsene Wenger nicht nehmen den Spieler persönlich zu begutachten. [...] Bei Arsenal kam er gleich nach seinem Wechsel im Testspiel gegen den FC Barnet zum Einsatz. In der Folge wurde ihm die Ehre zu teil, die Reserve-Mannschaft von Arsenal als Kapitän in die Saison zu führen. Nach guten konstanten Leistungen über die Saison hinweg, wurde er im letzten Spiel der Saison 2007/08 gegen den FC Sunderland in den Profikader nominiert. Nordveit verbrachte die gesamten 90 Minuten auf der Bank. [...] Im Zuge der Kooperation von Arsenal mit dem spanischen Zweitligisten UD Salamanca wurde Nordveit für die Saison 2008/09 für ein halbes Jahr dorthin ausgeliehen. Wenger holte den Spieler allerdings schon nach 3 Monaten wieder zurück, da er zu wenig Spielzeit bekam.</em><br
/> Quelle: <a
href="http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%A5vard_Nordtveit">Wikipedia</a></p></blockquote><p>Viele Fans reagieren auf solche Leihgeschäfte <em>(nicht nur seit Reinartz)</em> zwiegespalten, die &#8220;Angst&#8221; als Ausbildungsverein die Steigbügel zum Karrieresprung zu halten um dann <em>- bei entsprechendem Erfolg -</em> den Spieler nur nachwinken zu können, ist verständlich. Aber man möge bedenken, dass Spieler mit einem Talent wie Nordtveit außerhalb jeder Reichweite für einen Verein wie den FCN wären oder auch ein viel zu hohes Risiko. Der Club könnte bspw. nicht mal gerade 3 Mio. für einen 16-Jährigen aus der zweiten norwegischen Liga hinlegen, ganz abgesehen davon, ob ein solches Talent dann den Weg zum Club suchen würde. Zudem ist heute auch ein Kauf mit Vertrag keine Garantie für hohe Transfersummen: Spieler lassen sich Freigabeklauseln einbauen oder warten die Vertragslaufzeit einfach ab um dann ablösefrei zu wechseln (inkl. Handgeld).</p><p>Fazit: Wir können uns freuen auf Håvard Nordtveit. Es ist schön, solche Talente in unseren Reihen spielen zu sehen und wünschen ihm beim Club einen herzlichen Empfang und eine erfolgreiche Zeit.</p><hr
/><small>Copyright &copy; 2011<br
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isPermaLink="false">http://www.clubfans-united.de/?p=2737</guid> <description><![CDATA[Ja haben wir denn schon Weihnachten? Der nächste Jungspund steht vielleicht vor der Tür, mit Manuel Zeitz (18, Saarbrücken) wird das nächste Talent im Transfermarkt gehandelt. 13 Spiele hat der junge Mann in der Oberliga Südwest schon am Buckel, 6 Tore und 3 Assists lassen sich hervorragend hören. Bereits zu Saisonbeginn stieß mit Mike Frantz [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Ja haben wir denn schon Weihnachten? Der nächste Jungspund steht vielleicht vor der Tür, mit Manuel Zeitz (18, Saarbrücken) wird das nächste Talent im <a
href="http://www.transfermarkt.de/de/forum/154/geruechtekueche/thread/567332/anzeige.html">Transfermarkt</a> gehandelt. 13 Spiele hat der junge Mann in der Oberliga Südwest schon am Buckel, 6 Tore und 3 Assists lassen sich hervorragend hören. Bereits zu Saisonbeginn stieß mit Mike Frantz ein talentierter Mann von Saarbrücken zum Club, Zeitz könnte der nächste sein.</p><p>25 Jahre Durchschnittsalter steht aktuell beim Club zu Buche, nochmals bereits deutlich aufgefrischt durch die Winter-Neuzugänge Reinartz, Risse und Diekmeier. Sollte noch Zeitz kommen und Charisteas (28) und Breska (29) gehen, geht man weiter konsequent zur Fohlenelf. Und auch Klewer (31) und Mnari (32) sind so Kandidaten für mittelfristige Wechsel.</p><p>&#8220;Kinderlein&#8221; ist dabei nicht despektierlich gemeint (höchstens witzig), dennoch fragt man sich, ob der Weg so konsequent umgesetzt nicht wieder ein wenig zu forsch ist. Ohne die &#8216;Alten/Erfahrenen&#8217; geht es nicht, sagte Michael Oenning ständig, die Transferaktivitäten lassen da anderes vermuten. Und mit Bujanku (25) und Gündogan (18) stehen die nächsten Neuzugänge bereits fest, die den Schnitt nicht heben. Und der gehandelte Gueye ist auch gerade mal 22.</p><p>Die Jugend macht einem als Fußballfan meistens Freude, die Unbekümmertheit und der Einsatz, doch macht einen gerade auch aktuell manche Teile der Clubfans da bei aller Euphorie Sorge. So schnell die Leistungen der Jungen honoriert wird, so schnell fallen sie auch in Ungnade bei vielen. Pinola ist vielleicht das Parade-Beispiel: Gestern noch Objekt eine &#8220;Bleib bei uns&#8221;-Unterschriftenaktion ist der auch erst 25-jährige bei vielen schon als Söldner gehandelt worden, der nur keine Lust mehr habe. Auch ein Reinhardt ging bereits den Weg vom Hoffnungsträger zum Buhmann &#8211; und der Junge ist 24.</p><p>Offenbar ist bei vielen nicht durchgedrungen, dass es sich nicht um Maschinen handelt. Spieler entwickeln sich in der Regel bis Ende 20 erst zur vollen Leistungsfähigkeiten. Auszeiten von 1-2 Jahren mit Leistungstiefs sind keine Seltenheit &#8211; selbst ein Mega-Talent wie Nuri Sahin (Dortmund) durfte das schon erfahren, Beispiele ließen sich beliebige finden. Im Gegenteil wird man lange kramen müssen um Talente zu finden, die bereits Anfang 20 durchgehend starke und konstante Leistungen gebracht haben. Ein Messi ist da vielleicht eine Ausnahme, aber wie schnell es gehen kann, durfte selbst ein Ronaldinho erkennen, der in ein tiefes Loch über viele Monate fiel bis ihn schließlich Barcelona freigab.</p><p>Nun ist Reinhardt kein Ronaldinho, aber bei dieser Ungeduld mancher Fans, wird einem bisweilen schon bange, wenn man an die nächsten Krisen denkt.</p><p>Und die kommen bestimmt und da pflegte Rehhagel immer zu sagen: <em>Wenn das Schiff in schwerer See Schlagseite bekommt, müssen die Leichtmatrosen von Bord und Männer mit Bärten ans Ruder.</em> Das hat dann was von &#8220;Krisenfestigkeit&#8221; zu tun, vielleicht mit gefestigter Persönlichkeit, aber auch mit der Erfahrung, dass man weder den himmelhochjauchzenden Jubel um seine Person noch die beißende Kritik oder gar Pfiffe der eigenen Fans zu persönlich nehmen sollte.</p><p>Mir als Fan macht der &#8220;Jugendwahn&#8221; Spaß, vor allem aber, weil er mit enormen Talent verbunden ist &#8211; namentlich genannt die U19-Nationalspieler und Europameister Reinartz, Risse und Diekmeier &#8211; die wirklich schon exzellente Leistungen gezeigt haben. Aber ich wünsche sehr, dass man alle Jungschen vor übertriebenen Lob ebenso beschützt wie vor der Kritik. In dem Sinne freut es mich zu lesen, dass Reinhardt wohl wieder im Training ganz neuen Zug bekommen haben soll und die Diekmeier-Verpflichtung wohl nicht als Demontage begreift, sondern als Ansporn. Und genau dabei sollten wir die Jungs alle unterstützen: Beim sportlichen Wettstreit sich zu verbessern und so das Beste aus sich heraus zu holen. Dabei brauchen sie auch uns, die Fans.</p><hr
/><small>Copyright &copy; 2011<br
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