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> <channel><title>Clubfans United &#187; News</title> <atom:link href="http://www.clubfans-united.de/tag/news/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.clubfans-united.de</link> <description>1. FC Nürnberg &#124; Das Fanmagazin</description> <lastBuildDate>Mon, 06 Feb 2012 20:44:39 +0000</lastBuildDate> <language>de</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <item><title>Vertragsverlängerung von Wolf [Ein Kommentar]</title><link>http://www.clubfans-united.de/2011/01/06/vertragsverlaengerung-von-wolf-ein-kommentar/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=vertragsverlaengerung-von-wolf-ein-kommentar</link> <comments>http://www.clubfans-united.de/2011/01/06/vertragsverlaengerung-von-wolf-ein-kommentar/#comments</comments> <pubDate>Thu, 06 Jan 2011 12:59:59 +0000</pubDate> <dc:creator>Alexander &#124; Clubfans United</dc:creator> <category><![CDATA[News]]></category> <category><![CDATA[FCN]]></category> <category><![CDATA[Kommentar]]></category> <category><![CDATA[Vertrag]]></category> <category><![CDATA[Wolf]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.clubfans-united.de/?p=10395</guid> <description><![CDATA[Eine wirklich schöne Hinserie wurde es erst mit dem 3:1 gegen Hannover, nun aber kann man guten Mutes und in Harmonie in die Zukunft blicken. Der Kader ist komplett, Okotie scheint der erhoffte &#8220;Neuzugang&#8221; aus den eigenen Reihen zu sein. Ob Mintal schon im Winter in die USA gehen wird, ist zumindest sehr fragwürdig. Als [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Eine wirklich schöne Hinserie wurde es erst mit dem 3:1 gegen Hannover, nun aber kann man guten Mutes und in Harmonie in die Zukunft blicken. Der Kader ist komplett, Okotie scheint der erhoffte &#8220;Neuzugang&#8221; aus den eigenen Reihen zu sein. Ob Mintal schon im Winter in die USA gehen wird, ist zumindest sehr fragwürdig. Als Führungspersönlichkeit und Identifikationsfigur wäre er zweifelsohne ein Verlust, sportlich spielte er zuletzt kaum noch eine Rolle. Alles eitel Sonnenschein? Fast, aber dann doch nicht ganz, denn ausgerechnet die Vertragsverlängerung des Kapitän und Leit-Wolf gerät ins Stocken, der Spieler formuliert sogar Abwanderungsgedanken (<em>&#8220;Kapitän Wolf spricht von Abschied!&#8221;</em> &#8211; <a
href="http://bit.ly/dZPU8e">Klick zum Boulevard</a>). Ein Kommentar.</p><blockquote><p>Die Verhandlungen um eine Verlängerung des am Saisonende auslaufenden Vertrages von Andreas Wolf (Foto) beim 1.FC Nürnberg scheinen schwieriger als gedacht. „Es gab ein Gespräch. Doch es zwickt an allen Ecken und Enden. Das ist nicht nur eine Formsache“, wird der 28-jährige Verteidiger in der „Bild“ zitiert. Dennoch stellt „Club“-Manager Martin Bader klar: „Der grundsätzliche Wunsch von beiden Seiten ist deckungsgleich. Andi möchte beim FCN bleiben, wir würden ihn gerne behalten.“ <a
href="http://bit.ly/gN9njr">http://bit.ly/gN9njr</a></p></blockquote><p>Die Fanseele ist bewegt: Muss man ausgerechnet diese Baustelle nun offen haben, wo man doch sonst eigentlich keine Sorgen hat (und braucht)? Hätte es nicht schon eine vorzeitige Verlängerung vor der Winterpause geben müssen? Berechtigte Fragen. Aber es müssen auch die Folgefragen gestellt werden dürfen, die der Fan sich aber gerne erspart. Bspw.: Wenn man vorzeitig zu Saisonbeginn hätte verlängern sollen, dann zu welchen Konditionen? Wolf sah sich immer als Führungsspieler und mit entsprechendem Anspruch auch an seinen Vertrag. Aber gerade im Sommer war seine Leistungskurve noch ziemlich am Boden und auch in der Hinserie hatten viele Fans schon genug gesehen und forderten offen Maroh/Nilsson am Platz und Wolf auf die Bank. Auch die Kapitänsbinde war umstritten, viele hielten das Amt für eine zu große Bürde für den Ansbacher, jedenfalls so lange er nach seiner schweren Verletzung (April 2009) einfach nicht mehr in Tritt kommen wollte. Nun (Winter 2010/2011) hat Wolf die Kurve doch ganz ordentlich wieder gekriegt &#8211; wenn auch noch nicht zu 100%. Die letzten fünf Spiele werden da durch das 3:1 gegen Hannover etwas übertüncht. Aber die Kurve zeigt nach oben.</p><p>Ergo: Soll man den <em>(im Vergleich zu den anderen Bezügen vermutlich hohen)</em> Forderungen eines Wolf nachgeben und sich durch die Abwanderungsgedanken unter Druck setzen lassen? Um dann vielleicht einen Spieler mit gut dotiertem Vertrag in Reihen zu haben, der dann aber doch von einem Wollscheid oder Maroh verdrängt wird? Werden dann nicht wieder die Fans <em>(wie einst bei Harry)</em> von Versagen sprechen, weil man einen langfristigen Vertrag hat, aus dem der FCN nicht mehr rauskommt, und der die Hände für andere Verpflichtungen bindet?<br
/> Oder soll man pokern und streng im Rahmen seiner eigenen Grenzen bleiben <em>(&#8220;Das Gehaltsgefüge nicht sprengen&#8221;)</em> und einen Abwanderungswilligen eben auch ziehen lassen, wenn es sein muss &#8211; wohl wissend, dass eben mit Maroh und Wollscheid Ersatz schon parat steht? Reisende soll man nicht aufhalten, sagt der Volksmund &#8211; wenn er gehen will und ein ordentliches Angebot <em>(davon jedenfalls darf man ausgehen)</em> als weit entfernt von den eigenen Vorstellungen ansieht <em>(so kam es bisschen rüber die Tage)</em>, könnte man dies so interpretieren, auch wenn der Boulevard einem auch gern so eine Aussage in den Mund legt.</p><p>Der FCN ist einfach nicht in der Lage Top-Spieler zu halten, wenn sie mit den Rahmenbedingungen des FCN nicht zufrieden sind. Das war schon immer so <em>(siehe zuletzt auch Kluge)</em>, das ist auch bei einem Wolf so, wenn er nicht &#8211; wie Pinola <em>(aber auch einst Mintal)</em> &#8211; andere Vorteile für sich in die Waagschale werfen kann, die das Weniger an Gehalt aufwiegen können. &#8211; Sicher wird sich Bader auch noch ein bisschen strecken, aber wenn Wolf höhere Ansprüche hat, muss man auch konsequent sein und sein Gehen akzeptieren &#8211; leider. Denn es geht da ja nicht nur um das generell finanziell Machbare &#8211; es ist eine Frage eines schleichenden Prozesses. Die Spirale der Gehälter geht immer nach oben und jeder Ausreißer setzt eine neue Marke, die von den anderen angestrebt wird. Ist Wolf bspw. gut dotiert, sitzt aber auf der Bank, fragt auch ein Maroh oder Wollscheid, warum krieg ich nicht, was er hat? Und Neuzugänge messen sich auch am Gehaltsgefüge <em>(die Informationen sind sicher nicht nur unter den Beratern relativ offene Geheimnisse)</em>. Das ist kein Club-spezifisches Problem, das hat auch ein Klaus Allofs, auch wenn es die Werder-Fans oft nicht wahr haben wollen: der SVW kann mit Mannschaften wie Leverkusen, Bayern oder Wolfsburg im Gehalt gar nicht mithalten &#8211; und wollten sie es, wäre das das Ende der finanziellen Stabilität. Das weiß Allofs nur allzu gut. Dafür fehlt sogar Werder der Background aus Marketing und Sponsoring und wenn man eben &#8220;nur&#8221; mit den sportlich erzielten Einnahmen kalkulieren darf, dann sieht man nicht nur dieses Jahr, wie schnell das heikel werden kann &#8211; schnell ist die CL vorbei und ein weiteres Jahr weit außer Reichweite, die Gehälter aber laufen weiter.</p><p>Bader tut gut daran, gerade bei wichtigen Spieler-Verträgen, weiterhin eine konservative Linie zu fahren. &#8211; Wolf ist eine wichtige Leitfigur, keine Frage, unersetzlich ist er aber nicht.</p><hr
/><small>Copyright &copy; 2011<br
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isPermaLink="false">http://www.clubfans-united.de/?p=9781</guid> <description><![CDATA[1. FC Kaiserslautern (H), FSV Mainz 05 (A), Borussia Dortmund (H), TSG 1899 Hoffenheim (A) &#8211; das sind die Spiele, die Javier Horacio Pinola dem Club nicht zur Verfügung stehen wird, weil er sich im Spiel gegen die Bayern nach einem Foul von Schweinsteiger nicht in den Griff bekam und selbigen im Folgenden anspuckte. Vor [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>1. FC Kaiserslautern (H), FSV Mainz 05 (A), Borussia Dortmund (H), TSG 1899 Hoffenheim (A) &#8211; das sind die Spiele, die Javier Horacio Pinola dem Club nicht zur Verfügung stehen wird, weil er sich im Spiel gegen die Bayern nach einem Foul von Schweinsteiger nicht in den Griff bekam und selbigen im Folgenden anspuckte. Vor allem Lautern und Mainz sind da schmerzlich, da es Spiele sind, bei denen man Punkte holen will bzw. keine verlieren.</p><blockquote><p><em>Javier Pinola vom Bundesligisten 1. FC Nürnberg wurde am 17. November 2010 vom DFB-Sportgericht im Einzelrichter-Verfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen eines krass sportwidrigen Verhaltens in Form einer Tätlichkeit gegen den Gegner nach einer zuvor an ihm begangenen sportwidrigen Handlung mit einer Sperre von vier Meisterschaftsspielen der Lizenzligen belegt. Darüber hinaus ist Pinola bis zum Ablauf der Sperre für alle anderen Meisterschaftsspiele seines Vereins gesperrt.</em></p><p>Quelle: <a
href="http://dfb.de/index.php?id=500014&#038;tx_dfbnews_pi1[showUid]=25556&#038;tx_dfbnews_pi4[cat]=71">DFB.de</a></p></blockquote><p>Am 18.12. gegen Hannover dürfte er wieder mitwirken, ebenso dann im Pokal gegen Offenbach. Es ist nicht davon auszugehen, dass der FCN, nachdem auch Sperren von 6 Wochen bis zu (Achtung Boulevard!) 6 Monaten gehandelt wurden. Die 6 Wochen waren allerdings aufgrund der &#8220;Anklage&#8221; durchaus realistisch, jedoch wertete der DFB-Kontrollausschuss die vorangehende Aktion von Schweinsteiger als mitursächlich und damit strafmildernd.</p><blockquote><p><em>Immerhin ließ das Sportgericht Milde walten und blieb unter dem vom DFB-Kontrollausschuss geforderten Strafmaß von sechs Spielen. Die Juristen verurteilten Pinola wegen &#8220;eines krass sportwidrigen Verhaltens in Form einer Tätlichkeit gegen den Gegner nach einer zuvor an ihm begangenen sportwidrigen Handlung&#8221;. Damit wurde berücksichtigt, dass der 27-Jährige unmittelbar zuvor von Schweinsteiger bei einem Freistoß des FC Bayern mit dem Arm im Gesicht getroffen und dadurch niedergestreckt wurde.</em></p><p>Quelle: <a
href="http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/544978/artikel_Vier-Spiele-Pinola-muss-lange-zuschauen.html">kicker.de</a></p></blockquote><p>Damit ist nun endlich hoffentlich dieses leidige Thema zu Ende. Ein Thema, bei dem viel zu vieles in einem Topf geworfen wurde und was am Ende ein ganz brisantes Süppchen mit explosivem Potenzial wurde.</p><blockquote><p><em>&#8220;Mehr als zwei Spiele konnten wir nicht herausholen“, kommentierte Sport-Vorstand Martin Bader das Urteil, das der 1. FC Nürnberg akzeptiert hat</em><br
/> Update Quelle: <a
href="http://www.fcn.de/news/artikel/dfb-legt-strafe-fuer-pinola-fest/">fcn.de</a></p></blockquote><p>Am Ende wurde es eine &#8211; wie so oft &#8211; reine Gerechtigkeitsgefühl-Diskussion, bei der einige Befindlichkeiten zu Tage traten: Wie ist Spucken zu bewerten? Ist es wirklich &#8220;menschenverachtend&#8221;, wie sogar unserer eigener Vorstand Woy der Presse diktierte? Ist Spucken als sicher hohe Form der Beleidigung schlimmer als ein Umtreten eines Gegenspielers? Gehört &#8220;tätliche&#8221; Unsportlichkeit mehr auf den Platz als artikulierte oder mit Gesten untermauerte?</p><blockquote><p><em>Und die Moral von der (Spuck-)Geschicht: &#8220;Hau den Gegner um! Aber beleidig ihn nicht!&#8221; &#8230; </em><br
/> via <a
href="http://twitter.com/#!/zielpublikum/status/4533561201790976">Twitter</a></p></blockquote><p>Und: Wie sehr darf man die Sache mit Schweinsteiger da mit in die Diskussion ziehen? Darf man generell sein Foul davor mit in die Gesamtbetrachtung nehmen oder ist ein Ellbogenschlag als Foul eben &#8220;normal&#8221; und die Reaktion Spucken vollkommen &#8220;unnormal&#8221;?<br
/> Und wie sind seine Äußerungenen gegen Argentinien während der WM 2010 in Südafrika zu werten, die er im Grunde dann ja in Bezug auf &#8220;den Argentinier&#8221; Pinola nochmal wiederholte &#8211; Motto &#8220;die sind halt so&#8221;. &#8220;Die&#8221;? Darf man sowas sagen? Darf man es bewerten/kommentieren?<br
/> Und darf man Schweinsteiger zum Vorwurf machen, dass er überhaupt nachträglich via Medien eine Bestrafung forderte? Wo man doch sonst das hohe Credo pflegt: <em>Was auf dem Platz passiert, passiert am Platz, danach ist das Spiel vorbei? Petzen gilt nicht?</em> (Remember WM 2006 &#8211; Causa &#8220;Italien vs. Frings&#8221;)</p><p>Man sah in der Diskussion Vorverurteilungen und eine &#8220;falsche&#8221; Aussage Schweinsteigers, Pinola sei ja bekannt und quasi vorbelastet &#8211; was ja leicht widerlegbar und faktisch falsch ist, da bisher nie mit Gelb-Rot oder Rot vom Platz gegangen. Und man sah Medien, die das auch noch ungeprüft übernahmen und verbreiteten. Schon am Montag fanden sich über 100 Artikel landesweit in den elektronischen Gazetten &#8211; die meisten unreflektierte Weiterverwertung, andere überboten sich gegenseitig in medialer Hatz mit &#8220;Fiese Spuckattacke&#8221;, &#8220;Schweini-Spucker&#8221;, &#8220;Skandal-Video&#8221;, &#8220;Eklat&#8221; und waren schnell mit einem &#8220;Kosenamen&#8221; zur Hand:  &#8220;Lama&#8221;</p><p>Und man hörte Vereinsverantwortliche, die den Spieler Pinola am liebsten aus dem Stadion getreten hätten.</p><p>Und bei allem fiel immer und immer wieder das Wort &#8220;Respekt&#8221; und &#8220;Vorbild&#8221; (für Kinder). Aber &#8220;Nein&#8221;, bei der Sache hat sich keiner Respekt verdient und niemand war ein Vorbild für Kinder. Pinola nicht, Schweinsteiger nicht, manche Verantwortliche beider Vereine nicht, die Medien nicht und auch viele Fans nicht, die bei der Diskussion untereinander viel zu oft die Sachlichkeit verloren.</p><p>Es ist gut, wenn es jetzt vorbei ist.</p><p>Bieler wird einen guten Job machen, dafür ist er da, das ist seine Chance. Zurück zum Sport.</p><hr
/><small>Copyright &copy; 2011<br
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isPermaLink="false">http://www.clubfans-united.de/?p=9305</guid> <description><![CDATA[Als ob man dafür erst die Hauptversammlung noch hat abwarten wollen&#8230; Die Mitteilung der Teambank, man wolle die Verhandlungen über eine Verlängerung des Sponsoring-Engagements, das 2011 ausläuft und per Option verlängern werden kann, vorerst aussetzen, hätte wohl durchaus Potenzial für Diskussionen gehabt. Konkret geht es darum, dass die Teambank, die mit dem Sponsoring-Engagement derzeit dem [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Als ob man dafür erst die Hauptversammlung noch hat abwarten wollen&#8230;</p><p>Die Mitteilung der Teambank, man wolle die Verhandlungen über eine Verlängerung des Sponsoring-Engagements, das 2011 ausläuft und per Option verlängern werden kann, vorerst aussetzen, hätte wohl durchaus Potenzial für Diskussionen gehabt. Konkret geht es darum, dass die Teambank, die mit dem Sponsoring-Engagement derzeit dem Stadion am Valznerweiher den Namen &#8220;EasyCredit-Stadion&#8221; gibt, derzeit zögert die Option einer Verlängerung zu ziehen, weil <em>- so wird spekuliert (siehe AZ, unten) -</em> man erst die <em>&#8220;mangelnde Akzeptanz des Stadionnamens bei den Besuchern&#8221;</em>, die zuletzt in einer <em>&#8220;lokalen Tageszeitung&#8221;</em> thematisiert wurde, bewerten wolle.</p><blockquote><p><em>Das klingt zunächst wenig spannend, aber an dem Geflecht rund um das Sponsoring der Teambank hängen auch der Club und die Stadt Nürnberg. Die Namensrechte am Stadion hat die Teambank 2006 erworben. Der Vertrag läuft bis 2011, die Bank hat eine Option auf vier weitere Jahre und lässt sich dieses Arrangement drei Millionen Euro pro Jahr kosten.<br
/> Quelle: <a
href="http://www.abendzeitung.de/nuernberg/sport/218465">Abendzeitung</a> </em></p></blockquote><p>Nun ist das eigentlich nix Neues noch die Erkenntnis überraschend, dass der Name &#8220;easyCredit&#8221; auf wenig Gegenliebe stösst. Kaum ein Fan wird, mal ohne Vereinsbrille gedacht, mit Inbrunst einen Choral auf &#8220;seinen&#8221; Signal-Iduna-Park, &#8220;seine&#8221; Commerzbank- oder AWD-Arena, oder eben &#8220;sein&#8221; Rhein-Energie-Stadion anstimmen. Und auch wenn jüngst ein junger HSV-Fan zitiert wurde, nachdem die HSH Nordbank Arena mal wieder umbenannt wurde zur Imtech-Arena, dass es für ihn &#8220;immer die AOL-Arena bleiben werde&#8221;(&#8230;), so wird das wohl eher die Ausnahme sein. Für die Puristen bleibt in Hamburg eben das Volksparkstadion das Ziel der Pilgerwanderung, egal was draufsteht.</p><p>In Nürnberg ist das bei den wohl meisten Fans ähnlich. In der Umgangssprache wird immer schon das Stadion als <em>Frankenstadion</em> benannt, für die Altvorderen gar als das <em>Städtische Stadion</em>. Und dass man mit dem Begriff &#8220;easyCredit&#8221;-Stadion gerade in Nürnberg/Franken seine ganz besonderen Probleme hat, hat gleich mehrfache Gründe.</p><p>Einer davon ist sicher eine rein sprachliche Hürde, denn <em>&#8220;im Fränkischen&#8221;</em> klingt eben <em>&#8220;easyCredit&#8221; mehr [...] wie ein Räuspern als eine Bezeichnung für eine Sportstätte&#8221;</em> (Quelle: <a
href="http://www.nordbayern.de/nuernberger-zeitung/nuernberg-region/bye-bye-easycredit-1.229443">nordbayern.de</a>). Der Name ist eben schon mal nicht einfach auszusprechen <em>(&#8220;isigräddid&#8221;?)</em>. Auch ist es nicht unproblematisch, einen <em>- in der Vergangenheit oft klammen -</em> Verein, der ja auch aktuell nicht gerade auf Rosen gebettet ist (über 10 Mio. Verbindlichkeiten), mit einem Namen zu bedenken, der den <em>&#8220;schnellen/leichten Kredit&#8221;</em> assoziieren könnte, was nicht gerade nach solider Festgeldkonto-Politik klingt. Zusätzlich negativ beladen wird der Name <em>(im Sinne des Sponsorings)</em> durch eine etwas <em>&#8216;prollige&#8217;</em> Werbekampagne, die eher suggerierte (<a
href="http://www.youtube.com/watch?v=64GwIAD5HLM">Klick</a>, <a
href="http://www.youtube.com/watch?v=lJ6TWq4FkKw">Klick</a>) sich doch etwas leisten zu sollen/können, was man sich eigentlich so gar nicht leisten kann. Auch nicht unbedingt ideal in Anbetracht der Finanzlage &#8230;</p><p>Aber auch die Tradition ist ein Thema:</p><blockquote><p><em>Angesichts der Identifikation der Nürnberger mit ihrem Club komme für das Nürnberger Stadion nur ein ehrender oder charakterisierender Name in Betracht. &#8220;Was aber hat der Fußballsport mit einem ,leichten Bank-Kredit zu tun? Heutzutage erwecken Kredite im übrigen eher schlimme Assoziationen&#8221;, schreibt der 75-Jährige.</em><br
/> Quelle: <a
href="http://www.nordbayern.de/nuernberger-zeitung/nuernberg-region/bundnis-will-umbenennung-des-easycredit-stadions-1.71445">nordbayern.de</a></p></blockquote><p>Dazu kommt die grundsätzliche Frage, inwieweit man Identifikation und Tradition gerade bei einem so markanten Objekt wie das heimische Stadion dem Kommerz anheimgeben darf, wie dass der &#8220;<a
href="http://www.vds-mfr.de/">Verein Deutsche Sprache e.V.</a>&#8221; seit langem schon anprangert und dazu eine Initiative startete, die im Oktober beendet sein wird und bisher schon (nach eigenen Angaben) auf die Unterschriften von 3.000 Unterstützern verweisen kann.</p><blockquote><p><em>Die Umbenennung des Franken-Stadions in easycredit-Stadion zeigt – für die fränkische und Nürnberger Identität besonders irritierend, ja empörend – wie heute immer mehr die kommerziellen bzw. kapitalistischen Interessen Fragen des Gemeinwohls usurpieren. Wenn Geld schließlich alle Bereiche bestimmt, hat Kultur, zu der Sport wesentlich gehört, geringe Chancen. Es muss Bereiche geben, wo man nicht nach dem Preis fragt, sondern sich um Werte kümmert. Schlimm für die Politik, wenn sie dies nicht mehr begreift.</em></p><p><em>Prof. Dr. Hermann Glaser</p><p></em><em>Der Name „Frankenstadion“ ist ein Begriff, der keiner Erklärung bedarf: er verbindet das Volk und die Fußballfreunde zu einer Treuegemeinschaft.<br
/> Sprache und Form bilden hier eine vollkommene Einheit.<br
/> Wer das „Frankenstadion“ durch „easyCredit-Stadion“ ersetzt, zerstört die Form und verletzt ihren Inhalt.</em></p><p>Quelle: <a
href="http://www.vds-mfr.de/">Verein Deutsche Sprache e.V.</a></p></blockquote><p>Die Kritik ist also durchaus kein reines Ablehnen jeder Veränderung und kein Zeichen mangelnden Verständnisses von Sponsoring-Bedürfnisse im Allgemeinen, wie das bei Finanzchef Ralf Woy etws durchklingt, wenn er sagt: <em>„Jetzt, nach vier Jahren, kommt dieser Mist wieder hoch. Es kann doch nicht sein, dass ein urfränkisches Unternehmen, das sich für den Sport hier stark macht, vom Hof gejagt wird. Ich finde es sehr, sehr schade, was da läuft und hoffe, dass der Club nicht darunter leiden muss.“</em> (<a
href="http://www.abendzeitung.de/nuernberg/sport/218465">Quelle</a>) Es geht doch weit mehr darum, wo die generellen Grenzen von Marketing im öffentlichen Raum sind und nicht zuletzt, ob der &#8220;Preis&#8221;, den man als Objekt der Vermarktung zu tragen hat, nicht zu hoch ist? Und der Zeitpunkt, den Woy anprangert, könnte doch nicht besser sein als jetzt, um das Thema hochzukochen, denn wie man sieht ist genau jetzt der Zeitpunkt da, wo beide Seiten am Scheideweg stehen, ob man denn die Sache verlängert. Die Teambank hat diese Zeichen der Zeit erkannt und stellt ihr Engagement in Frage und stellt ja expressis verbis die Sache zur öffentlichen Diskussion: <em>&#8220;Das Ergebnis einer „öffentlichen Meinungsbildung“ werde abgewartet, „danach werden wir uns entscheiden“. Laut Polenz ist „alles offen“.&#8221;</em> (Quelle: AZ a.a.O.)</p><p>Ganz persönlich sehe ich die Sache zwiespältig. Die Notwendigkeit Einnahmen zu generieren durch Marketing/Sponsoring (und dazu zählt eben auch der &#8220;Verkauf&#8221; der Stadionnamen) ist ja nicht zu bestreiten, erst Recht als FCN und insbesondere solange es keine liga- ja noch besser europaweite Regelung gibt, um Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden. Und ob man dann nicht sogar eher auf alte Wurzeln wie Frankenstadion oder Städtisches Stadion zurückgehen sollte, statt den oft in die Diskussion geworfenen neuen Namen &#8220;Max-Morlock-Stadion&#8221; einzuführen, ist davon mal ganz unbenommen <em>(mein Favorit wäre dann aber &#8220;Frankenstadion&#8221;)</em>. Im Falle &#8220;easyCredit&#8221;-Stadion habe ich aber meine ganz persönlichen Ressentiments, da mir die image-bildenden TV-Spots so gar nicht gefielen und ich entsprechende Abfärbungen auf das FCN-Image nicht gutheißen wollte &#8211; ähnlich mit dem Begriff &#8220;Easy Credit&#8221; im Allgemeinen. Das ging mir aber auch damals schon so ähnlich, als man eine Zeitarbeitsfirma als Trikotsponsor hatte, quasi eine Steilvorlage für so manchen Hohn und Spott. Auch &#8220;mister + lady&#8221; war nur schwer für die Brust des bärtigen 3XL-Fans zu vermitteln &#8211; aber das nur am Rande. Es gibt eben gut geeignete und eher &#8220;kritische&#8221; Kombinationen von Sponsoring und Sponsoring-Objekt. Ob bspw. ein &#8220;Hoch-Tief-Stadion&#8221; bei einem notorischen Auf-/Absteiger nicht eigentlich eher ironisch ankommen würde, wäre mal zu hinterfragen.</p><p>Umgekehrt darf man nicht glauben, Sponsoring sei ein Wunschkonzert oder gar Zeichen von Wohltat &#8211; und Corporate Social Responsibility halte ich sowieso für eine moderne Mär. Unternehmen suchen sich Partner aus, deren Image ihnen ins Bild passt, das ihnen dient. Ein Unternehmen mit tendenziell schlechtem Image <em>(Wer hat da was von Kernkraft gesagt?!)</em> ist sicherlich eher an einem Engagement interessiert, von denen sie sich Volksnähe erhoffen. Andersrum wird ein Unternehmen, das bspw. im Sportbereich eh schon omnipräsent ist, sich eher im Spitzenbereich engagieren, um sich in diesem Segment zu profilieren. Sponsoring folgt einer Strategie, die bestimmte unterentwickelte Image-Segmente stärken soll oder Image-Vorteile ausbauen. Ein Autobauer wird so in Nürnberg nur schwer zu einem Engagement zu gewinnen sein, schließlich ist weder die Region im speziellen &#8220;von Nutzen&#8221; (im Sinne des Image, anders da vielleicht eine Landes-Hauptstadt), noch stärkt ein Verein im maximal Mittelfeld der Liga jedwede Marken-Kernbotschaften.</p><p>Es ist etwas bezeichnend für &#8220;das Umfeld&#8221; des Vereins, dass zwei Entwicklungen quasi diametral und doch in einem Atemzug diskutiert werden. Zum einen beklagt man die Vermarktung und die schlechte Finanzlage, zum anderen will man sich aber auch keinesfalls verkaufen, weder an Sponsoren im Allgemeinen noch im Speziellen, was bspw. das Stadion angeht <em>(in dem man genau genommen sogar ja auch nur &#8220;Gast&#8221; ist)</em>. Bisweilen liest sich dann der Wunschzettel so, als ob man nur die &#8220;richtigen Leute&#8221; fragen lassen müsste, dann käme schon ein reicher Mäzen, der nix will aber viel gibt &#8211; Mäzenatentum ist im Sport aber doch eher selten.</p><p>Wie gesagt: Ich bin zwiegespalten, sehe aber die Notwendigkeit der Vermarktung auf allen Kanälen &#8211; vielleicht aber nicht um jeden Preis und manchmal im Zweifel für die kleineren Brötchen, wenn die angesprochene Kombination von Werbung und Werbeträger ein unglückliches Ergebnis ergibt. Dann muss man dazu aber auch stehen in aller Konsequenz &#8211; und nicht schon morgen wieder nach den teuren Verstärkungen rufen und die schlechte Einnahme-Seite beklagen.</p><p>Im Fall &#8220;easyCredit-Stadion&#8221; war das für mich immer so ein unglückliches Ergebnis, aber das ist nun <em>- und da muss ich mich Woy anschließen -</em> ja auch schon wieder jahrelang gelernt und man gewöhnt sich fast an alles. Also im Zweifel lieber so weitermachen, als gänzlich auf eine Vermarktung zu verzichten. Ein Plan B wäre mir aber lieber. Die &#8220;Teambank-Arena&#8221; wäre mit Blick auf Assoziationen zur Ersatzbank im Fußball vielleicht auch abzuwägen, insgesamt aber besser als der Status Quo &#8211; aber wie gesagt: Sponsoring ist kein Wunschkonzert.</p><p>Die Teambank will also die öffentliche Meinungsbildung abwarten. Diesen Vorstoß unterstützen wir hiermit gerne und eröffnen die Diskussion auch bei uns. Dazu stehen wieder die Kommentare und folgende kleine Umfrage zur Verfügung:</p><p>[poll id="43"]</p><hr
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isPermaLink="false">http://www.clubfans-united.de/?p=9127</guid> <description><![CDATA[Wenn am Samstag die Schalker Gazprom-Knappen den Rasen vom easy-credit-Stadion betreten um auf die FCN-Areva-Stars zu treffen, wird in den Sky-Boxen wieder große Aufregung herrschen, weil man mal wieder das Klischee der großen alten Fanfreundschaft rezitieren darf, von denen a) die wenigsten nicht wissen, was das genau bedeutet, und b) die meisten sich fragen, warum [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Wenn am Samstag die Schalker Gazprom-Knappen den Rasen vom easy-credit-Stadion betreten um auf die FCN-Areva-Stars zu treffen, wird in den Sky-Boxen wieder große Aufregung herrschen, weil man mal wieder das Klischee der großen alten Fanfreundschaft rezitieren darf, von denen a) die wenigsten nicht wissen, was das genau bedeutet, und b) die meisten sich fragen, warum eigentlich ausgerechnet Schalke und der FCN?</p><p>Vielleicht wäre es an der Zeit wieder die Historie (<a
href="http://www.schalke04.de/fans/schalke-und-der-fcn.html">Klick</a>) zu bemühen, doch Wiederholungen gefallen nicht immer, daher darf das <em>Hier &#038; Jetzt</em> genügen und das dazu noch aus einer höchst subjektiven Perspektive: <em>Fanfreundschaft? Kenn ich nicht.</em></p><p>Das letzte Mal, dass ich einem Spiel gegen Schalke live beiwohnen konnte, war das Endspiel um den Klassenerhalt (<a
href="http://www.clubfans-united.de/2008/05/18/der-club-war-bereit-fur-das-finale-die-mannschaft-war-es-nicht/">Klick</a>), dessen Eindrücke (<a
href="http://www.clubfans-united.de/2008/05/18/das-finale-video-impressionen/">Klick</a>) bis heute tief sitzen &#8211; und das lag weniger an Schalke. Im Gegenteil war ich selbst im Schalker-Block, der mich mehr an ein Treffen einer Camping-Platz-Gemeinschaft erinnerte, und konnte von gezielten Provokationen <em>(FCN-Fans: &#8220;Ihr werdet nie Deutscher Meister&#8221; &#8211; Antwort Schalker Fans &#8220;Ihr seid scheiße wie der BVB&#8221; (<a
href="http://www.soccer-fans.de/fans-ultras/14790-club-schalke-04-ende-fanfreundschaft.html">Klick</a>))</em> nicht berichten. Es waren dann doch eher mildernde Aufmunterungen in Richtung der Clubfans, die zu hören waren <em>(&#8220;Der FCN, der FCN, der FCN steigt wieder auf!&#8221; (<a
href="http://www.youtube.com/watch?v=7Yci7iyv-gc&#038;feature=player_embedded">Klick</a>))</em>, Aufmunterung für die Enttäuschung über die eigene Mannschaft und den Abstieg. Das waren nette Gesten, aber Zeichen einer speziellen Fanfreundschaft?</p><p>Gegen Schalke zu spielen ist nicht mehr das, was es vielleicht einmal war &#8211; und auch das liegt nicht unbedingt an den mittlerweile zuverlässig zu erwartenden Niederlagen (<a
href="http://www.clubfans-united.de/2010/01/17/18-spieltag-20092010-fc-schalke-04-vs-1-fc-nuernberg/">Klick</a> &#8211; <a
href="http://www.clubfans-united.de/2009/08/08/1-spieltag-200910-1-fc-nuernberg-fc-schalke-04/">Klick</a>) der jüngeren Geschichte. Diese Niederlagen belegen lediglich, dass diese Vereine einmal viel verband, man nun aber in anderen Welten ist, auch wenn die Tabellensituation das gerade mal nicht belegen will. In Schalke hat man den Weg des ewigen Auf und Ab verlassen und dafür viel investiert. Man investierte in ein neues Stadion, Star-Spieler und -Trainer, Infrastruktur. Dies wünschte sich auch so mancher Clubfan, keine Frage. Die Frage des Preises des Erfolgs ist dagegen nicht wirklich geklärt. Eben noch hörte man vom drohenden Finanzkollaps in Gelsenkirchen, um dann Millionentransfers <em>(gemeint ist Gehalt und/oder Ablöse)</em> eines Raul, Huntelaar &#038; Co. zur Kenntnis zu nehmen. Das Engagement des Konzerngiganten Gazprom <em>(&#8220;weltweit größtes Erdgasförderunternehmen mit 110 Milliarden US-Dollar Marktkapitalisierung&#8221; &#8211; <a
href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gazprom">Wikipedia</a>)</em> wird von uns Franken generell kritisch wie neidisch zugleich beäugt, und so mutet es fast so an, als würden zwei ehemalige Klassenkameraden aufeinandertreffen, bei dem der eine sich eine bescheidene bodenständige Existenz aufgebaut hat und mit dem Passat vorfährt mit Kindersitzen, während der andere sein Geld an der Börse spekuliert und im zweisitzigen Sportwagen ankommt &#8211; Nur geleast oder gekauft? Wer weiß das schon.</p><p>Erinnerungen an alte Zeiten verbinden für einen Abend, für eine Freundschaft tragen sie nicht. Und heute fehlen diese Verbindungen in der Breite. Dissonanzen, wie das kleine beschriebene Schlachtgesang-Scharmützel, sind dennoch eher die Ausnahme, genauer genommen fehlt aneinander sogar das Interesse, das man lieber seinem Lieblingsfeind wie der <em>Westvorstadt</em> (obwohl nicht mal in der gleichen Liga) oder <em>Lüdenscheid Nord</em> zukommen lässt.</p><blockquote><p><em>Unsere Gesellschaft, unser Wirtschaftssystem,<br
/> züchtet den Egoismus an allen Fronten.</em><br
/> Quelle: <a
href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,719944,00.html">Soziale Kriege &#8211; SPIEGEL ONLINE</a></p></blockquote><p>Der Blick auf den Kontrahenten fällt generell knapp aus. Man sieht nur auf sich, dreht sich im Wesentlichen um sich selbst. Spielvorberichte drehen sich selten um die Auseinandersetzung mit dem sportlichen Gegner und immer eher um die eigene Mannschaft, als ob das Fußball-Spiel mit 11 Mann gewonnen oder verloren werden könnte &#8211; 22 müssen es (am Anfang) schon sein.</p><p>Man braucht keinen Dritten mehr, um sich ausreichend zu beschäftigen, und wer keine Feinde von Außen braucht, braucht im Grunde nach auch keine Freunde. Auswärtsspiele sind organisiert, Fans und Sympathisanten eh über die Republik verstreut, auch Dank modernen Lebens mit <em>&#8220;der Erfordernis von Mobilität im Berufsleben&#8221;</em>. Clubfans wohnen entsprechend in Berlin und Frankfurt und in Nürnberg wohnen HSVler und sogar Bayern-Fans. Das Bedürfnis nach moralischem Beistand in der Ferne, was einst wohl eine Fan-Freundschaft noch legitmierte, entfiel mit den Jahren, mit der Mobilität und mit den Kommunikationsmitteln. Heute ist man auch in Frankfurt mit einem Ohr in Nürnberg, kann On- und Offline-Medien lesen und in Foren die Gerüchte und Debatten der eigenen Fans verfolgen.</p><p>Schalke gegen Nürnberg ist ein ganz normales Fußball-Spiel und lebt höchstens noch von <em>der</em> Brisanz, dass die Millionentruppe einen verkorksten Saisonstart in Nürnberg retten will und Nürnberg <em>vice versa</em> die Gunst der Stunde nutzen, um die auf dem Papier stärker besetzten Schalker zu besiegen, damit aus einem <em>mittelguten</em> Saisonstart einen <em>ordentlichen</em> zu machen &#8211; oder eben wieder in Depression zu versinken. Selbst der Umstand, dass Magath mal Trainer in Nürnberg war oder Per Kluge bis vor kurzem noch eine wichtige Säule im Nürnberger Mittelfeld, ist maximal noch eine Randnotiz im schnell drehenden Spieler- und Trainer-Karussell wert.</p><p>Am Samstag geht es für den FCN wie S04 einzig um Punkte, da muss man sich nichts vormachen. Sollte Schalke tatsächlich mal Meister werden, wird der Clubberer sich wohl eher deswegen freuen, weil es die Bayern dann nicht wurden. Vielleicht gönne man es ihnen dann sogar noch ein bisschen mehr als dem BVB oder HSV, aus alter Verbundenheit eben &#8211; mehr aber auch nicht.</p><hr
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isPermaLink="false">http://www.clubfans-united.de/?p=8932</guid> <description><![CDATA[Seit heute präsentiert sich der FCN-TV-Kanal CLUBtv in neuem Gewand, wie auch auf der Website des FCN nachzulesen. Als Clubfan (gerade im Exil) ist CLUBtv eine willkommene Ergänzung zur allgemeinen Berichterstattung, gerade auch durch die Pressekonferenzen, Spielberichte der Bundesliga-Partien in voller Länge (und in Zusammenfassung) und einige Eindrücke von Test- und Vorbereitungsspielen. Desweiteren gibt es [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Seit heute präsentiert sich der FCN-TV-Kanal CLUBtv in neuem Gewand, wie auch auf der <a
href="http://www.fcn.de/news/artikel/clubtv-schoener-schneller-besser/">Website des FCN</a> nachzulesen.</p><p>Als Clubfan (gerade im Exil) ist CLUBtv eine willkommene Ergänzung zur allgemeinen Berichterstattung, gerade auch durch die Pressekonferenzen, Spielberichte der Bundesliga-Partien in voller Länge (und in Zusammenfassung) und einige Eindrücke von Test- und Vorbereitungsspielen.</p><blockquote><p>Desweiteren gibt es regelmäßig bunte Beiträge rund vom Sportpark Valznerweiher: Trainingsberichte, Portraits und vieles mehr. CLUBtv kostet für drei Monate 10,99 Euro, für sechs Monate 19.99 Euro und für ein Jahr 35,99 Euro.<br
/> Quelle: <a
href="http://www.fcn.de/news/artikel/clubtv-schoener-schneller-besser/">fcn.de</a></p></blockquote><p>Wir verfolgen CLUBtv ja bereits lange (<a
href="http://www.clubfans-united.de/2008/08/18/fcnde-mit-relaunch-und-club-tv/">Artikel vom 18.08.2008</a>) und sind sowohl dankbar wie kritisch. Vor allem in der Vorbereitung wünscht man sich bis heute noch längere Spielberichte und vielleicht sogar Live-Übertragungen, aber insgesamt ist es schon eine Bereicherung.</p><p>Der aktuelle Relaunch bietet zwei wesentliche Änderungen: Eine gestalterisch klarere Fokussierung auf den Streaming-Bildschirm und ein Wechsel des Standard-Players von <em>Windows Media Player</em> auf den TVNEXT-Player.</p><blockquote><p>Der TVNEXT PLAYER ist eine leistungsfähige Softwarelösung für die Integration von On Demand-Videoinhalten auf Webplattformen. Der PLAYER ist frei gestaltbar und wird auf Wunsch mit einem Media Asset Management System ausgeliefert. Alternativ kann er an beliebige Content Management Systeme angebunden werden. Neben den üblichen Bedienelementen (Play, Stop, Skip, Lautstärkeregler etc.) werden ein Full-Screen-Modus sowie verschiedene Informations-, Werbe- und Interaktionselemente zur Verfügung gestellt. Der TVNEXT Player kann durch vielfältige interaktive Funktionen erweitert werden. Die Konfigurationsmöglichkeiten sind abhängig von den Systemvoraussetzungen auf Kundenseite. Der Player ist als Adobe Flash, Microsoft Silverlight und als HTML 5 Version erhältlich.<br
/> Quelle: <a
href="http://www.tvnext.tv/de/products/#tvnext_player">http://www.tvnext.tv/de/products/#tvnext_player</a></p></blockquote><p>Da der Windows Player doch so manche Probleme in Dritt-Browsern verursachte bzw. auch im Handling äußerst ungelenk oft wirkte, sollte diese Umstellung bessere plattformübergreifende Verfügbarkeit gewährleisten &#8211; der erste Test unter Chrome verlief schon mal problemlos, was ein Fortschritt ist. Was weniger gefiel war dagegen die Sound-Qualität, hier wurde etwas zu sehr &#8220;optimiert&#8221; respektive komprimiert &#8211; bei einem &#8220;Bezahl-Angebot&#8221; darf man da durchaus mehr erwarten. Vielleicht würde auch eine Low- und High-Lösung als Auswahl hier den Kompromiss ersparen.</p><p>Positiv: Kein Kulmbacher-Spot mehr vor jedem Beitrag, die Möglichkeit jetzt (ohne Tricks) Screenshots zu machen und vor allem inhaltlich die Verbesserung, dass man nun bei den Pressekonferenzen die oft nicht verständlichen Fragen der Presse in Textform einblendet.</p><p>Ob man das neue Webdesign als eine Verbesserung sieht, mag mal dahinstehen, das ist auch immer eine Geschmacksfrage, die zentrale Fokussierung auf den Stream ist aber gut und die meisten werden eh in den Vollbildmodus wechseln. Die Sortierung der Videos ist jetzt übersichtlicher. Und wenn man die Sound-Probleme jetzt noch in Griff bekommt, kann man CLUBtv wirklich empfehlen, denn auch der Preis ist angemessen moderat. Bisher hatte ich auch noch keine Erreichbarkeitsprobleme, auch nicht direkt nach dem Spiel. Jetzt noch die bereits begonnene Erweiterung der Berichte fortsetzen und vielleicht auch mal ein Testspiel live übertragen, dann ist man da auf einem guten Weg.</p><p><a
href="http://www.fcn-clubtv.de/">www.fcn-clubtv.de</a><br
/> &#160;</p><hr
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href="http://www.clubfans-united.de/?flattrss_redirect&amp;id=8932&amp;md5=bc82ed603bf2d1995493788172d965fc" title="Flattr" target="_blank"><img
src="http://www.clubfans-united.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.clubfans-united.de/2010/09/10/club-tv-in-neuem-gewand/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>3</slash:comments> <atom:link rel="payment" href="http://www.clubfans-united.de/?flattrss_redirect&amp;id=8932&amp;md5=bc82ed603bf2d1995493788172d965fc" type="text/html" />" </item> <item><title>Tradition vs. Moderne</title><link>http://www.clubfans-united.de/2010/08/26/tradition-vs-moderne/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=tradition-vs-moderne</link> <comments>http://www.clubfans-united.de/2010/08/26/tradition-vs-moderne/#comments</comments> <pubDate>Thu, 26 Aug 2010 11:35:26 +0000</pubDate> <dc:creator>Armin &#124; Clubfans United</dc:creator> <category><![CDATA[News]]></category> <category><![CDATA[FCN]]></category> <category><![CDATA[SC Freiburg]]></category> <category><![CDATA[Tradition]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.clubfans-united.de/?p=8824</guid> <description><![CDATA[Das Bundesligaduell Nürnberg gegen Freiburg Am nächsten Samstag, 15:30 Uhr, kommt der SC Freiburg zum ersten Heimspiel der Saison ins Frankenstadion (ok eigentlich easy-credit-stadion). Wenn man die Jahre seit der Wiedervereinigung vergleicht, dann stehen sich hier zwei Vereine gegenüber die sportlich nicht so viel trennt. Beide gehören zu den Vereinen die zwischen den Ligen pendeln [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Das Bundesligaduell Nürnberg gegen Freiburg</p><p>Am nächsten Samstag, 15:30 Uhr, kommt der SC Freiburg zum ersten Heimspiel der Saison ins Frankenstadion <em>(ok eigentlich easy-credit-stadion)</em>. Wenn man die Jahre seit der Wiedervereinigung vergleicht, dann stehen sich hier zwei Vereine gegenüber die sportlich nicht so viel trennt. Beide gehören zu den Vereinen die zwischen den Ligen pendeln und bei denen es auch schon mal einen deutlichen Ausschlag nach oben geben kann <em>(z.B. der dritte Platz der Freiburger in der Saison 94/95 mit der dann folgenden Teilnahme am Uefa-Cup)</em>. Beim Club war das in der Saison 06/07 der Fall mit dem Pokalsieg und der folgenden Teilnahme am internationalen Geschäft. Andererseits mussten beide Vereine in den letzten 20 Jahren auch immer wieder in die zweite Liga zurück, meist folgten aber recht schnell auch wieder die Aufstiege.</p><p><strong>Der Beginn der Tradition:</strong></p><p>Der SC Freiburg löste erst 1982 den vorher erfolgreicheren Freiburger FC als tonangebenden Fußballverein im badischen Süden ab.</p><p>Der Club dagegen war immer die Nummer Eins in der Stadt und schon früh auch überregional erfolgreich 1907/1908/1909 wurde man Ostkreismeister (= bayrischer Meister) und schon damals etablierte sich die Bezeichnung &#8220;der Club&#8221; für den Verein. in den Jahren 1912/-13/-14 überflügelte zwar ein Verein aus der Westvorstadt den FCN, aber schon 1916 wurde man süddeutscher Meister eine Deutsche Meisterschaft fand während des Krieges nicht statt.</p><p>Nach dem 1. Weltkrieg, insbesondere von 1920 bis 1930 war der Club der Fußballverein in Deutschland. 1920, 21, 23 und 25 wurde man Deutscher Meister und war mit nunmehr 4 Titeln alleiniger Rekordmeister. 1927 gelang erneut die Meisterschaft und auch die Nürnberger Spielkultur galt als so herausragend, dass Walter Bensemann den Sitz seines Fußball-Magazins nach Nürnberg verlegte. So etwas kann man sich heute sicher nicht mehr vorstellen. Mitte der 30er Jahre des vorigen Jahrhunderts gab es noch einmal eine erfolgreiche Zeit mit 2 Pokalsiegen und der Meisterschaft 1936.</p><p>Nach dem zweiten Weltkrieg wurde man noch dreimal Meister, 48, 61 und 68. Aber schon die folgende Saison bedeutete den Abstieg von dem man sich sehr lange nicht erholen konnte. Erst 10 Jahre später schaffte man die Rückkehr ins Oberhaus, so gingen die für den deutschen Fußball sportlich erfolgreichen und auch wirtschaftlich für die Entwicklung der Profifußballs wichtigen 70er Jahre am Club vorbei, darunter leidet man noch heute.</p><p>Bis zum Ende der 1960er Jahre entwickelte sich der Ruf des FCN, in dieser Zeit baute sich das Image vom &#8220;Club&#8221; auf. Danach konnte man keine wesentlichen sportlichen Erfolge mehr erreichen, leider schaffte man es aber auch nicht sich ein zeitgemäßes Image zu geben oder zu schaffen. Im Gegenteil jetzt entwickelte sich die Redewendung &#8220;der Glub is a Debb&#8221;.</p><p><strong>Die Zeit nach der deutschen Wiedervereinigung</strong></p><p>Freiburg: erster Aufstieg in die Bundesliga 1993, dann Abstieg 1997, dann direkter Wiederaufstieg 1998, 2002 ging es wieder nach unten, 2003 aber auch postwendend zurück ins Oberhaus, 2005 stieg man dann erneut ab, danach schaffte man den direkten Wiederaufstieg nicht, man blieb drei Jahre in der zweiten Liga und kam erst 2009 zurück in die Beletage diesmal zusammen mit dem FCN. Bilanz: 5 Aufstiege, 4 Absteige. (<a
href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Bundesligaplatzierungen_SC_Freiburg_Herren.png&#038;filetimestamp=20100729202639">klick</a>)</p><p>FCN: Die Zeit kurz vor und nach der Wiedervereinigung war vielleicht die letzte sportlich stabile Zeit des FCN, nach der Spielerrevolte 84 stieg man 85 mit einer jungen, talentierten Mannschaft auf und schaffte 9 Jahre am Stück die Zugehörigkeit zur Beletage des deutschen Fußballs. 1994 war damit Schluss, man stieg mal wieder ab und Freiburg war nicht ganz unbeteiligt, die Freiburger hatten nach einem Schlussspurt mit drei Siegen in den letzten drei Spielen die gleiche Punktzahl wie die Clubberer, hatten aber das bessere Torverhältnis. Leider stieg der FCN damals nicht nur sportlich ab, auch finanziell ging es drunter und drüber, dazu Bestechungsaffäre und Schwarzgeldkonten, der Club war die personifizierte Unseriosität. 96 ging es dementsprechend runter in die Drittklassigkeit. 1997 die Rückkehr in Liga 2 und 1998 der gemeinsame Aufstieg mit Freiburg in Liga 1. Aber 99 ging es nach einem dramatischen Finale, dem der Radiokommentator Günter Koch zu einem Gutteil sein Renommee verdankt, gleich wieder zurück. Damals verlor man daheim gegen Freiburg, ein Unentschieden hätte beiden Vereinen gereicht, aber Freiburg ließ sich auf so ein Spiel natürlich nicht ein. Frankfurt holte einen 3 Punkte Rückstand und ein um 5 Tore schlechteres Torverhältnis am letzten Spieltag noch auf. 2001 schaffte man den Wiederaufstieg, 2003 ging es wieder runter, 2004 direkt wieder hoch 2007 die Sensation, der Pokalsieg, man wähnte sich schon gesichert in der Liga holte einen der besten offensiven Mittefeldspieler, Misimovic, und stemmte den teuersten Transfer der Geschichte mit dem &#8220;Europameister&#8221; Harry Charisteas, der folgende Absturz war um so schlimmer. 2008 Abstieg. 2009 kam man mit einem finanziellen Kraftakt und über die Relegation direkt zurück in die Liga 1. Bilanz: 5 Abstiege <em>(einmal sogar in die dritte Klasse)</em>, 5 Aufstiege. Sportlich sieht es also in den letzten 20 Jahren recht ähnlich aus bei diesen beiden Vereinen.</p><p>Aber es gab doch auch sehr große Unterschiede, Freiburg präsentierte sich in dieser Zeit als seriös arbeitender Verein mit den beiden Leitfiguren Achim Stocker als Präsident und von 1991 bis 2007 Volker Finke als Trainer. Nicht einmal der ewige Bremer Trainer Rehagel war so lange im Amt. Freiburg zeigte so Kontinuität und etablierte das Image vom <em>anderen Verein</em>. Als einer der ersten Vereine investierte man <em>in Steine</em>, die eigene Freiburger Fußballschule, und kommunizierte dies auch ganz offensiv. Selbst wenn man es gar nicht so häufig schaffte eigene Talente an die erste Mannschaft heranzuführen, galt man doch immer als Verein der viel für den Nachwuchs tut.</p><p>In Nürnberg dagegen hatte man immer den Eindruck, dass der Verein kein echtes Konzept hat bzw. hatte. Auch beim Thema Nachwuchsförderung hat man den Eindruck, der Verein wird eher durch die Auflagen der Liga getrieben als dass das ein echtes eigenes Anliegen sei. Dabei könnte man doch einige Erfolge vorweisen, Mitte der 80er, die goldene Generation um Dorfner, Reuter, Eckstein und all die anderen, aber auch danach gab es noch manches Talent aus Nürnberg, wie ein Baumann oder ein Kießling &#8211; immerhin Spieler, die es bis in die Nationalelf brachten. Freiburg hat da sicher nicht mehr zu bieten, aber fragt man das Gros der Fußballfans, wird man eher Freiburg als Ausbildungsverein sehen denn Nürnberg. Wobei sich da vielleicht in den letzten zwei Jahren etwas dreht.<br
/> Im Gegensatz zur Freiburger Kontinuität bei der Vereinsführung und bei der sportlichen Leitung war beim Club in dieser Beziehung vielleicht der größte Unterschied zu sehen. Seit 1991 hatte der Club 15 Trainer <em>(bei den 15 habe ich Willi Entenmann zweimal gezählt, einmal bis 1993 und einmal ab 1996)</em> der SCF 2!! Auch diese Kontinuität auf der Trainerbank führte natürlich zum Eindruck von Seriosität bei den Freiburgern. 15 Trainer in 20 Jahren beim Club dagegen sind sicher kein Ruhmesblatt.</p><p>Auch bei anderen Dingen setzt sich der SCF vom Club ab, während unser Verein mit AREVA den Vertreter der Kernkraft auf der Brust trägt, hat man sich im Südbadischen schon lange den erneuerbaren Energien  verschrieben, Solaranlage auf dem Dach des Stadions, Stirlingmotoren für die Rasenheizung. Auch so hat man sich in Freiburg eher als sympathischer und moderner Verein etabliert. Kleine Notiz am Rande, wichtigster Anteilseigner des Stadionsponsors vom SC Freiburg, der badenova ist mit über 48% die Thüga AG und an dieser hält die N-ERGIE, also die ehemaligen Stadtwerke Nürnberg über 20%! Die Stadt Nürnberg zahlt so indirekt 10% des Sponsorings für den SC Freiburg.</p><p>Natürlich gibt es weitere Dinge die einen deutlichen Unterschied der beiden Vereine zeigen, Der Club hat 9100 Mitglieder Freiburg 2900.</p><p>Das Stadion: Nürnberg hat in seinem WM-Stadion Platz für 48.500 Zuschauer, davon knapp 38.000 Sitzplätze. Das Freiburger badenova-Stadion hat 24.000 Plätze, davon 14.000 Sitzplätze. Letztes Jahr kamen zum Club durchschnittlich 42.300 Zuschauer ins Stadion, an der Dreisam kamen ca. die Hälfte: 22.900 Fans.</p><p>So kann man sagen, dass heute Freiburg als der sympathische kleine südbadische Verein gilt, der für modernes Leben mit Umweltschutz und Jugendausbildung steht. Bei Freiburg denken viele, dass sie das maximal mögliche aus Ihrer Situation machen.</p><p>Der Club dagegen wirkt meist so, als könne er nicht sein ganzes Potential ausschöpfen, man lebt immer noch von der großen Vergangenheit, auch wenn die erfolgreichste Zeit jetzt schon über 80 Jahre her ist. Wenn man glaubt, es könne eine neue erfolgreiche Zeit kommen, wie nach dem Aufstieg 1985 oder nach dem Pokalsieg 2007, kommt irgendwann der Rückschlag. 1993 immerhin erst nach 8 Jahren, dafür mir Schwarzgeld, Prozessen und Abstieg bis in die Drittklassigkeit umso tiefer, nach dem Pokalsieg 2007 dafür umso schneller.</p><p>Tradition oder nicht, nächsten Samstag geht es darum Punkte vorzulegen vor den beiden schweren Auswärtsspielen in Leverkusen und Hamburg. Dazu haben wir noch eine Rechnung von letztem Jahr offen, noch mal dürfen wir gegen einen Gegner auf Augenhöhe keine 6 Punkte hergeben.</p><p>Es wäre schön wenn aus der großen Tradition des FCN wieder eine erfolgreiche Zukunft erwachsen könnte, vielleicht ist der nächste Spieltag ein erfolgreicher Schritt dorthin.</p><hr
/><small>Copyright &copy; 2011<br
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isPermaLink="false">http://www.clubfans-united.de/?p=8671</guid> <description><![CDATA[Das Kapitel Angelos Charisteas ist beendet. Heureka! Les deux joueurs Grecs, Champions d&#8217;Europe des Nations en 2004, ont passé avec succès la visite médicale à la clinique Rhône-Durance à Avignon. Ils seront présentés au cours d&#8217;une conférence de presse qui aura lieu aujourd&#8217;hui à 16h30 au sein des bureaux de l&#8217;association AC Arles-Avignon à Arles. [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Das Kapitel Angelos Charisteas ist beendet. Heureka!</p><blockquote><p>Les deux joueurs Grecs, Champions d&#8217;Europe des Nations en 2004, ont passé avec succès la visite médicale à la clinique Rhône-Durance à Avignon. Ils seront présentés au cours d&#8217;une conférence de presse qui aura lieu aujourd&#8217;hui à 16h30 au sein des bureaux de  l&#8217;association AC Arles-Avignon à Arles. Angelos Charisteas (30 ans) est l&#8217;auteur du but qui a éliminé la France en quarts de finale puis qui a donné le titre à la Grèce sur un corner botté par&#8230; Angelos Basinas (34 ans). On va découvrir les deux hommes sous le maillot acéiste, ils devraient être qualifiés pour jouer à Toulouse samedi et l&#8217;on espère qu&#8217;ils seront aussi performant que sous le maillot Grec.<br
/> Quelle: <a
href="http://bit.ly/cftVv0">Le site officiel de l&#8217;association L&#8217;Athlétic Club Arles &#8211; Avignon</a></p></blockquote><p>Das Ende eines &#8220;langen Missverständnisses&#8221;, werden viele sagen, aber in Wirklichkeit ist es ein Ende einer langen Leidenszeit auf allen Seiten. Charisteas, den alle nur &#8220;Harry&#8221; nannten (wohl wegen &#8220;Harristeas&#8221;), war einer der Transferentscheidungen von Hans Meyer, die man eigentlich nie verstand, aber in allen drei Jahren seit Harrys Verpflichtung (aus Sympathie zu Meyer) immer mal wieder verstehen wollte &#8211; leider vergebens.</p><p>Als der FCN im Sommer 2007 auf einer damals fast sensationellen Welle des Erfolgs schwamm, musste man Personalentscheidungen treffen &#8211; eine davon im Sturm, denn Schroth wollte zu 1860 und war auch körperlich nicht mehr in der Lage mit der Bundesliga mitzuhalten, die Jahre des Einsatzes hatten ihren Tribut gefordert. Da Meyer auf einen Stoßstürmer im 4-3-3 setzte <em>- eine schon da ziemlich moderne Spielauffassung, wie man heute sieht -</em> musste Ersatz her und sicher wäre man in Nürnberg auf viele Namen gekommen, auf Charisteas nicht. Ohne die gesamten Transferdiskussionen zu wiederholen: Warum Meyer ausgerechnet den personifizierten &#8220;Mr. Chancentod&#8221; wollte, wird er nur selbst beantworten können, warum man für ihn auch noch die für Nürnberg Verhältnisse schwindelerregende Transfersumme von (angeblich) 2,5 Mio. auf den Tisch legte und warum man Charisteas dann auch noch einen 4 Jahresvertrag mit einem Gehalt von (hier schwanken die in Medien kolportierten Angaben stark) 1,4 bis 1,8 Mio. ausstattete.</p><p>Charisteas war in einer antiquierten Nationalmannschaft Griechenlands von Rehakles gesetzt und wurde mit seinem &#8220;Anti-Fußball&#8221; auch noch Europameister &#8211; was eine unbestritten seltsame, da skurrile Sache war, sportlich aber sicher keine wirklich erfreuliche (außerhalb Griechenlands). Es waren überhaupt die Blütejahre von Charisteas: Europameister, Double-Gewinner mit Bremen, Double-Gewinner mit Ajax. Charisteas mit Titeln hochdekoriert &#8211; aber warum genau, konnte man nicht so genau sagen. Harry war nie wirklich mittendrin, aber immer dabei. Trotz seiner Tore war der EM-Titel eigentlich Otto Rehagel zu verdanken, der es schaffte das Spiel der anderen zu zerstören und vorne reichten da irgendwelche Treffer, irgendwie erzielt. Und bei den Vereinsmannschaften war er mehr Mitläufer und Joker, aber kein Leistungsträger, keiner, der das Gesicht einer Mannschaft prägte.</p><p>Dies soll alles kein despektierlicher Nachruf zu Charisteas werden, es muss nur einfach auch mal gesagt sein. In Nürnberg schlug man damals die Hände über den Kopf zusammen, als er kam, und nur der Glaube an Meyer und seinem Sachverstand wollte einem suggerieren, dass doch alles gut würde. Es wurde es nicht. Bei weitem nicht. Sicher war Harry in der ersten Saisonhälfte nicht allein Schuld am Niedergang des Clubs, der dann zum Abstieg führte, aber er war sicher auch kein Hoffnungsträger. Kurz vor der Winterpause dann einmal ein Moment, wo man glaubte, es kann doch noch was werden, aber da hatte wohl auch Meyer schon den Glauben verloren und war in Gedanken schon bei Koller, da half auch eine Palastrevolte von Misimovic nichts, Charisteas musste ins zweite Glied.</p><p>Die schlechte Hinrunde kostete Kult-Trainer Meyer den Job &#8211; für viele viel zu früh, aber das ist schon Schnee von gestern. Geblieben ist natürlich Harry, der aber auch unter Von Heesen nicht überzeugen konnte. Nach dem Abstieg ging Koller, Harry blieb, weil Bader die Option zog, wohl in Hoffnung, einen Transfererlös zu erzielen &#8211; vielleicht eine der größten Fehlentscheidungen als Sportdirektor. Schon die Vorbereitung offenbarte, was alle irgendwie längst wussten: Das wird nix. Und es wurde nix. Auch nicht in Liga 2 und Von Heesen warf halb freiwillig, halb geschubbst, sein Amt hin. Oenning trat aus seinem Schatten. Und auch unter &#8220;MO&#8221; bekam Harry seine Chance, allein was sollte sich auch ändern. Der Wiederaufstieg fand nach einer katastrophalen Hinrunde ohne Charisteas statt, der war an Leverkusen verliehen, &#8220;abgeschoben&#8221; würden böse Zungen sagen. Leverkusen hatte gerade bedarf nach einem Joker, große Wirkung entfaltete Harry (wie erwartet) nicht. Natürlich kam Harry zurück.</p><p>Da war Harry also wieder da, aber keiner wollte ihn mehr sehen. Pfiffe hatte Harry bereits genug erhalten, noch vor seiner Zeit in Leverkusen, auch um entsprechende Signale zu geben &#8211; von den eigenen Fans wohlgemerkt, bei Einwechslung, bei Aufruf des Namens bei der Saisonvorstellung.</p><p>Harry glaubte an sich, wollte sich durchsetzen. Also was sollte man tun? Vielleicht noch eine Chance geben?! Dachte sich auch mancher Fan und die Initiative &#8220;Gebt Harry eine Chance&#8221; wurde gestartet. Vielleicht braucht es ja nur Vertrauen- viel Vertrauen und ein bisschen Liebe, dann wird auch Harry noch mal was. Neuer Anlauf, neues Glück? Mitnichten. Auch MO kam im Aufstiegsjahr zunächst an der &#8220;Option&#8221; Charisteas nicht vorbei, aber bald war Harry auch wieder nur &#8220;immer eine Option&#8221;, aber sicher keine verlässliche Größe, geschweige denn einer, an dem sich die Mitspieler hätten aufrichten können. MO musste gehen und mit ihm schon wieder ein Trainer, während Harry blieb.</p><p>Hecking kam und auch der wollte es probieren, mit einem wie Harry. Einer mit seiner Vita (siehe oben) müsse doch einfach eine Bereicherung sein. Es wurde nichts. Auch unter Hecking ging Harry unter, konnte das Vertrauen nicht rechtfertigen. Wurde erst gesetzt, dann wieder nur &#8220;eine Option&#8221; und schließlich und endlich ausgemustert, aussortiert. Zuletzt bei den Amateuren. Am Ende sagte Hecking klar: Nein. Keine weiteren Chancen mehr.</p><p>Glaubt man den Medienberichten, so hat der FCN auf eine Transfersumme gänzlich verzichtet und es könnte sogar sein, dass der FCN noch bis Vertragsende ein Teil des Gehalts übernimmt. Wirtschaftlich so oder so ein Totalschaden, muss man klar sagen, aber kaum einer wird Bader wenigstens für diese Entscheidung kritisieren, für diese nicht&#8230; Lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende.</p><blockquote><p><em>Manager Martin Bader ist zuversichtlich, dass „mein komplexester Transfer“ in Kürze abgewickelt wird. Lediglich bei der Laufzeit gibt es noch Klärungsbedarf. Während Charisteas auf einen Zweijahresvertrag pocht, bieten die Franzosen ein Jahr plus Option. In jedem Fall müsste der Club einen kleinen Teil der Bezüge von Charisteas übernehmen. Auf eine Ablöse war spätestens nach der verkorksten WM nicht mehr zu hoffen. </em><br
/> Quelle: <a
href="http://www.nordbayern.de/nuernberger-zeitung/nz-sport/hecking-blieb-erneute-blamage-erspart-1.99839">nordbayern.de</a></p></blockquote><p>Dass es für Charisteas und dem FCN so weit kommen musste, hat mehrere Gründe. Gründe dafür, dass der FCN viel Geld verlor, sich im Rahmen des &#8220;teuersten Transfers der Vereinsgeschichte&#8221; so viel Hohn und Spott einholen musste, und sich &#8211; was am schlimmsten sein wird &#8211; finanziell so lange die Hände band, wofür man bitterlich bluten musste. Und Gründe dafür, dass Charisteas seinen Status als Nationalspieler verlor, jetzt bei einem Aufsteiger in der französischen Provinz kicken muss und nicht zuletzt viel (sportlichen) Respekt in der ganzen Fußballwelt verlor. Die Gründe sind der Vertrag, dem man ihn gab, die sportliche Fehleinschätzung bei der Verpflichtung, und Harrys Sesshaftigkeit in Nürnberg &#8211; denn als noch gewisse Optionen bestanden (wie einst das Interesse von Fulham), wollte Harry nicht gehen &#8211; so jedenfalls wurde übermittelt -, weil es ihm (auch mit seinem bestehenden Vertrag) einfach so gut gefiel.</p><p>Im Zeugnis wird stehen: <em>Stets bemüht.</em> Und das ist eigentlich das tragisch-komische. Charisteas, so wird unisono berichtet, hat sich nie etwas zu Schulden kommen lassen. Immer im Training bei der Sache, kein schlechtes Wort in der Presse, keine Respektlosigkeit, kein mieses Verhältnis zu den Fans, auch wenn die ihm so manchen Anlass gegeben haben. Das einzige, was man ihm vorwerfen wird, ist auf sein Recht (Vertrag) bestanden zu haben und einfach nicht so erfolgreich gekickt zu haben, wie man das sich von ihm erhoffte. Aber kann man beides wirklich vorwerfen? Es lag ja nicht am Wollen, dass er nicht ins Tor traf, und am Einsatz mangelte es vielleicht in einer Handvoll Spiele, aber die hat einfach jeder mal mit drin. Harry war eben immer stets bemüht. Dass er viel Geld verdiente und davon nix verschenken mag, selbst als man quasi aussortiert war, mag man als mangelnden sportlichen Ehrgeiz sehen &#8211; aber vorwerfen? Nicht wirklich.</p><p>Auch wenn dies alles negativ klingen mag &#8211; Charisteas geht bei allen halbwegs objektiven Fans menschlich mit viel Sympathie und den besten Wünschen weg. Man würde Charisteas bei seinem neuen Verein Erfolg wünschen und das ist bei anderen Spielern wirklich anders. Es bleibt einfach eine Erinnerung über einen der größten Transfers der Vereinsgeschichte, der zum größten Flop wurde. Eine Geschichte voller Lethargie und mit Verlierern auf beiden Seiten. Das passiert auch anderen Vereinen, wie Bremen und Carlos Alberto (finanziell im Übrigen noch viel desaströser), aber kein Verein zelebriert das dann wohl so ausgiebig über 3 Jahre wie der FCN &#8211; ok, Schalke vielleicht noch mit Albert Streit. Vielleicht verstehen sich Schalker und Nürnberger ja deswegen so besonders.</p><p>Es wird Zeit, dass der 1. FC Nürnberg bald neue Transfergeschichten schreibt &#8211; positive Geschichten. Damit dieser Transfer schon bald aus den Köpfen verschwindet. Heute beschäftigen wir uns noch einmal damit, danach klappen wir dieses Kapitel zu. Endlich.</p><hr
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href="http://www.clubfans-united.de/?flattrss_redirect&amp;id=8671&amp;md5=78bb5883a80200b0e1733a721bc7dc24" title="Flattr" target="_blank"><img
src="http://www.clubfans-united.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.clubfans-united.de/2010/08/16/stets-bemueht-au-revoir-harry-bye-bye/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>33</slash:comments> <atom:link rel="payment" href="http://www.clubfans-united.de/?flattrss_redirect&amp;id=8671&amp;md5=78bb5883a80200b0e1733a721bc7dc24" type="text/html" />" </item> <item><title>Eintracht Trier &#8211; 1. FC Nürnberg 0:2</title><link>http://www.clubfans-united.de/2010/08/14/eintracht-trier-1-fc-nuernberg/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=eintracht-trier-1-fc-nuernberg</link> <comments>http://www.clubfans-united.de/2010/08/14/eintracht-trier-1-fc-nuernberg/#comments</comments> <pubDate>Sat, 14 Aug 2010 10:43:27 +0000</pubDate> <dc:creator>Stefan - Clubfans United</dc:creator> <category><![CDATA[News]]></category> <category><![CDATA[DFB-Pokal]]></category> <category><![CDATA[eintracht trier]]></category> <category><![CDATA[trier]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.clubfans-united.de/?p=8658</guid> <description><![CDATA[Nürnberg quält sich in die nächste Runde. Dem Bundesligisten reichten Treffer von Bunjaku und Ekici zum Weiterkommen, doch bedanken muss sich der Club vor allem bei Keeper Raphael Schäfer, der seinen Kasten mit einigen Glanzparaden sauber hielt. Bei Nieselregen und trübem Wetter enttäuschten die Franken im Moselstadion nicht nur in der Defensive, auch offensiv fehlte [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Nürnberg quält sich in die nächste Runde. Dem Bundesligisten reichten Treffer von Bunjaku und Ekici zum Weiterkommen, doch bedanken muss sich der Club vor allem bei Keeper Raphael Schäfer, der seinen Kasten mit einigen Glanzparaden sauber hielt. Bei Nieselregen und trübem Wetter enttäuschten die Franken im Moselstadion nicht nur in der Defensive, auch offensiv fehlte die Durchschlagkraft.</p><p>Quelle: <a
href="http://www.kicker.de/news/fussball/dfbpokal/spielrunde/dfb-pokal/2010-11/1/1004446/spielbericht_eintracht-trier-116_1-fc-nuernberg-81.html" target="_blank">kicker.de</a></p></blockquote><p><em><span
style="text-decoration: underline;">Vorbericht:</span></em></p><p>Jetzt gehts los! Das erste Pflichtspiel steht an und der 1. FC Nürnberg hat in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokal Wettbewerbs mal wieder das große Los gezogen. Es geht nach Rheinland-Pfalz zum letztjährigen Pokalschreck und Regionalligisten Eintracht Trier. Im letzten Jahr warfen die Trierer in der ersten Runde unter Trainer Mario Basler  Hannover 96 mit einem satten 3:1 Sieg aus dem Wettbewerb. Wie es die Ironie des Schicksals so will war der Trainer von Hannover damals Dieter Hecking. In der zweiten Runde setzte die Basler-Elf nochmal nach und warf auch Arminia Bielefeld aus dem Pokal, erst im Achtelfinale war mit einem 0:3 gegen den FC Köln schluss mit der Pokalparty.</p><p>Der Club gegen Amateure im DFB-Pokal, auch hier gibt es ein paar unrühmliche Geschichten. 1992 traf man im Viertelfinale auf die zweite Mannschaft von Hertha BSC Berlin und verlor mit 2:1. Berlin führte bis zur 89. Minute mit 1:0, dann gelang <a
title="Portrait Markus Bäurle" href="http://www.fussballdaten.de/spieler/baeurlemarkus/">Markus Bäurle</a> in der Ausgleich, aber eben typisch für den Club gab es genau eine Minute später den 2:1 Siegtreffer für Berlin. 1994 war es dann der Regionalligist SSV Ulm der den Club in der ersten Runde aus dem Pokal warf, 1:0 nach Verlängerung und der Treffer für Ulm fiel in der 119. Minute. Springen wir ins Jahr 1997, dort wartete die Alemannia aus Aachen, damals in der Regionalliga West, auf den 1. FC Nürnberg. Tore gab es erst im Elfmeterschießen und am Ende hieß es 4:3 für die Alemannia. Es geht munter weiter, zwei Jahre Später, musste unser ruhmreicher Club in der ersten Hauptrunde zum Regionalligisten Fortuna Düsseldorf und schied sang und klanglos mit 2:0 aus. Im Jahre 2001 war es dann wieder der SSV Ulm der den 1. FC Nürnberg aus dem Wettberwerb warf, diesmal aber mit einem 2:1 Sieg in der regulären Spielzeit. Warnung genug also vor dem vermeintlichen einfachen Gegnern der Amatuerklasse.</p><p>Eintracht Trier gegen Nürnberg, das gab es schon einmal in der ersten Runde des DFB-Pokals. Vor ziemlich genau acht Jahren musste der Club zum damaligen zweitligisten Trier fahren. Diesmal gab es aber keine Pleite für den &#8220;Favoriten&#8221;, Nürnberg gewann durch Tore von Popovic und Ciric mit 2:0. Morgen also wieder Trier gegen Nürnberg und die Chance für Dieter Hecking für sich etwas wieder gut zu machen.</p><p>Voraussichtliche Aufstellung 1. FC Nürnberg:</p><p>Schäfer, Judt, Nilsson, Wolf, Pinola, Simons, Gündogan, Bunjaku (oder Eigler), Ekici (oder Mintal), Frantz, Schieber</p><hr
/><small>Copyright &copy; 2011<br
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isPermaLink="false">http://www.clubfans-united.de/?p=8646</guid> <description><![CDATA[Man kann es zwischen den Zeilen und bisweilen sogar ganz unverhohlen lesen, der Stolz, der mitschwingt, wenn man über das Nein des FCN - in persona Martin Bader - zum Millionenangebot für Gündogan liest. Endlich, so meint man zu spüren, haben wir wieder was, was andere auch haben wollen und eben nicht kriegen, es sei [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Man kann es zwischen den Zeilen und bisweilen sogar ganz unverhohlen lesen, der Stolz, der mitschwingt, wenn man über das Nein des FCN <em>- in persona Martin Bader -</em> zum Millionenangebot für Gündogan liest. Endlich, so meint man zu spüren, haben wir wieder was, was andere auch haben wollen und eben nicht kriegen, es sei denn, es wird zumindest ein bisschen weh tun, über Grenzen gehen, die man nicht überschreiten wollte.</p><p>Tradition sei unser Faustpfand, so vernimmt man, auf die Tradition kann man verweisen, Tradition des Ruhmreichen, auf den man stolz sein kann. Und dieser Stolz wurde durch das Etikett Fahrstuhlmannschaft, Rekordabsteiger und natürlich auch &#8220;Depp&#8221; mit Füßen getreten. Zu leicht wurde es in der jüngeren Geschichte viel zu oft der Konkurrenz gemacht, als man wieder mal klamm bei Kasse war und seine Sternchen für Appel und Ei feil bieten, die Ecksteins und Wiesingers, oder bei Abstieg ziehen lassen musste, die Misimovics und Vitteks, die Baumanns und Cacaus.</p><p>Selbst sich immer als Bittsteller für eine Leihgabe zu fühlen, die dann, wenn man das Pflänzchen hegte und pflegte, auch mal vorzeitig abberufen wurde, oder man sogar beim Co-Trainer trotz Vertrag nachgab &#8211; ja was will man ja machen. Es ist nicht die Tatsache, die Sinnhaftigkeit, die Umstände, es ist das Gefühl wieder einmal &#8220;verloren&#8221; zu haben, wieder einmal in der Win-Win-Situation nur das &#8220;-&#8221; zwischen den beiden Gewinnern gewesen zu sein, das Minus verblieb, die Winner zogen woanders hin.</p><p>Man muss dieses Gefühl verstehen, um den Frust über den Diekmeier-Wechsel zu verstehen, als man sicherlich wirtschaftlich sinnvoll und sogar sportlich nachvollziehbar einem Wechsel zum HSV nicht im Wege stand, aber dann doch aus den Träumen gerissen wurde &#8211; den Traum wieder mal ein Juwel entdeckt und vertraglich sein &#8220;eigen&#8221; nennen zu können. Und dann geht der so oft als &#8220;größtes deutsches Talent&#8221; bezeichnete Spieler sang- und klanglos und so ganz ohne Stolz und Widerstand für eine überschaubare Summe weg, während der HSV andere Spieler für das doppelte und dreifache kauft und verkauft. Viel Geld für den Club, der für eine ähnliche Summe den Griechen gekauft hatte, den größten Kauf aller Zeiten, der noch heute so viel Kummer macht und dem Ruhmreichen nicht zum Ruhm gereicht. Einmal Großes angefasst und dann das &#8230;</p><p>Pinola gab uns Stolz zurück, als er Nein sagte zur wohl höher dotierten Offerte aus Schalke, Und Mintal tat dies, als man aufgrund seiner vielen Tore hinter ihm her war, er aber bleiben wollte. Wolf tat es, als er den Abstieg mitmachte, auch wenn er da vielleicht seine Zukunft als Nationalspieler verspielte. Schäfer tat es, als er in Stuttgart unterging und dann zurückkehrte, seinen Fehler eingestand und ewige Treue gelobte. Das alles muss man verstehen, wenn man sich fragt, warum diese Spieler so ein Standing im Verein haben, warum sie von den Fans geliebt werden, man ihnen (fast) alles verzeiht.</p><p>Nun ist da ein junges Bürschchen namens Gündogan, den man durchaus mal gern spielen sieht, der schon paar richtig gute Sachen gemacht hat. Aber hätte man einen Clubberer ernsthaft nach seinem Marktwert gefragt, die Summen, die heute durch die Gazetten jagen, wären nur bei kühnsten Phantasten gefallen. 5 Mio., 7 Mio., 10 Mio. &#8211; und das von Mannschaften, die bekannt sind, sich die besten der Jungen fischen zu wollen. Bekannt für gutes Scouting und wirtschaftlich potent dazu. Und Bader und Hecking sagen &#8220;Nein&#8221;.</p><p>Man muss dies alles sehen um zu verstehen, dass dieses &#8220;Nein&#8221; nicht nur eine diebische Freude in Richtung Hoffenheim und Leverkusen auslöst, es ist ein Nein für die Ehre und den Stolz. Das liest man, wenn man die Kommentare durchliest, wenn Clubfans sich mit Hoffenheimer zanken und der Clubfan einfach sagt: &#8220;Und ihr könnt euch auf den Kopf stellen, dieses mal sagen wir, was der Junge wert ist&#8221;. Aber genau da liegt auch das Problem.</p><p>Es ist so verständlich, dass es dem Clubberer gut tut, einmal &#8220;Nein&#8221; zu sagen, einmal einfach sich zurückzulehnen und sich nur vorzustellen, wie die andere Seite wütend auf den Boden stampft und sich sagt: &#8220;Die müssen doch! Die brauchen doch Geld!&#8221; und man einfach als Antwort liest: &#8220;Nein, vielleicht nächstes Jahr, ruf halt später wieder an&#8221;. Doch man muss warnen, warnen vor zu viel Hochgefühl. Man darf den Moment genießen, aber sollte sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. &#8220;Hochmut kommt vor dem Fall&#8221;, sagt der Volksmund, und &#8220;Dummheit und Stolz, wachsen auf einem Holz&#8221; eine alte Redensart.</p><blockquote><p>Unsere kleine Umfrage hier bei Clubfans United zeigte ein durchmischtes Stimmungsbild. Zwischen &#8220;Mindestens 10 Mio.&#8221; und &#8220;7 Mio.&#8221; sammlte die meisten Stimmen (60%), der Rest verteilte sich u.a. auf den Wunsch mit Ilkay noch lange zu arbeiten.</p></blockquote><p>Denn welche Zahlen bisher wirklich nicht nur in den Medien, sondern auf Papier verbindlich geschrieben wurden, weiß keiner so genau. Die kolportierten 7 Mio. sind (soweit bekannt) nie als offizielles Angebot bestätigt worden, es hieß nur, dass das vorliegende Angebot nicht annähernd akzeptabel war und man nun so in die Saison gehen wolle, ausgenommen Phantasiesummen wie es 10 Mio. wären, würden da was dran ändern. Wer weiß, ob nicht bisher eine Summe in Höhe von Diekmeier vorlag? Wer weiß, ob Bader nicht bei einer Summe von 5, 6 oder tatsächlich 7 Mio. schwach werden würde &#8211; vielleicht müsste?</p><blockquote><p>Rangnick zieht weiter sein Netz um den Mittelfeldspieler: „Wir haben einen eigenen Wert für den Jungen berechnet. Die Wechselfrist läuft ja noch ein paar Tage. Mal sehen, ob noch was passiert&#8230;“<br
/> <a
Quelle: href="http://bit.ly/dn5Jr1">http://bit.ly/dn5Jr1</a></p></blockquote><p>Es ist sicher einmal eine angenehme Situation &#8211; eine, die man sich lange mal wieder wünschte. Begehrte Spieler zu haben, mal einen &#8220;Treffer&#8221; gelandet zu haben, ein Juwel gefunden. Aber man sollte sich mit zu viel Gerede nicht selbst in die Bredouille bringen, gerade wenn es um Zahlen geht. Mit 7 Mio. kann der Club eine ganze Menge anfangen, sollte so ein Angebot tatsächlich einmal in der Höhe am Tisch liegen. Sich dafür zu entscheiden und damit neue Talente zu holen, Schulden zu beseitigen und vielleicht sogar noch einen gestandenen Spieler zu verpflichten, wäre keine schlechte Wahl. Das Risiko, dass Gündogans Wert nach dieser Saison niedriger ist, ist genauso groß, wie die Hoffnung einer weiteren Steigerung. Und Risiken sollte man mit Kalkül bewerten, da ist Stolz der falsche Ratgeber.</p><p>Bild Gündogan: <em><a
href="http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Ilkay_G%C3%BCndogan_2010.jpg" rel="lightbox[8646]">Diese Datei</a> wurde von Jarlhelm unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation veröffentlicht.</em> / Montage und Hintergrund &copy; Endl 2010</p><hr
/><small>Copyright &copy; 2011<br
/>Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br
/>Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. (digitalfingerprint: 1e52b83021659d5cdac030ad8a03cf27rejt8346789)</small><p><a
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isPermaLink="false">http://www.clubfans-united.de/?p=8623</guid> <description><![CDATA[Die Gerüchte um Gündogan verstummen langsam und Hoffenheim sucht nun weiter händeringend, aber vorerst eben nicht mehr in der Nürnberger Mine, nach &#8220;dem&#8221; Rohdiamanten. Aber so ganz traut man dem Frieden noch nicht, schließlich stehen auch bei anderen Vereinen noch große Transfers bevor (Wolfsburg, Schalke, Bremen?) und solche Transfers lösen oft einen Dominoeffekt aus. Charisteas [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Die Gerüchte um Gündogan verstummen langsam und Hoffenheim sucht nun weiter händeringend, aber vorerst eben nicht mehr in der Nürnberger Mine, nach &#8220;dem&#8221; Rohdiamanten. Aber so ganz traut man dem Frieden noch nicht, schließlich stehen auch bei anderen Vereinen noch große Transfers bevor (Wolfsburg, Schalke, Bremen?) und solche Transfers lösen oft einen Dominoeffekt aus. Charisteas dagegen weilt zwischenzeitlich bei den Amateuren, die Offerten aus England erwiesen sich wohl als Sommermärchen und ob das aktuelle Gerücht, Lazio Rom habe da so eine Idee mit Harry, ernst zu nehmen ist, wird von vielen bezweifelt. Pinola blieb, Diekmeier ging &#8211; der Kader also vorerst mal abgeschlossen, es sei denn (siehe oben) es passiert doch noch was.</p><p>Zeit mal einen Blick auf den Kader zu werfen &#8211; hoffentlich nicht ganz so fehlerhaft wie manche Medien mit den &#8220;Bundesliga-Checks&#8221;. Dabei ist gar nichts gegen solche Prognosen einzuwenden, das gehört einfach dazu in eine Saisonvorbereitung und ein Sommerloch, aber die Recherche-Fehler, die dabei zu lesen waren, ließen einen bisweilen die Haare sträuben. Da wurde ein Tavares schon mal zum quasi entrissenen Heilsbringer deklariert, ungeachtet dessen, dass er zuletzt faktisch aussortiert war, man eine Kaufoption nicht nutzte und auch der alte Verein zwischenzeitlich keinen Bedarf mehr am Rückkehrer signalisierte. Aber auch in Foren und Fan-Magazinen anderer Vereine wird ein Charisteas noch als wertvolles Backup gelistet, ein Nilsson zum Diekmeier-Ersatz gemacht oder Neuzugänge gänzlich unterschlagen.</p><p>Wagen wir also auch einen Versuch, auch mit dem Wissen, dass man es auch alles anders sehen kann und auch nicht unfehlbar ist. Korrekturen sind also willkommen, andere Meinungen auch.</p><p><strong>Trainer</strong><br
/> Dieter Hecking &#8211; Er ersetzte Michael Oenning in der letzten Winterpause und musste sich die Zuneigung der Fans erst erwerben, was ihm durch eine klare Linie und unprätentiöse Auftritte gelungen ist. Manchem fehlt die emotionale Ansprache, aber in diversen Interviews ist der Mensch Hecking in Franken angekommen. Seine Trainer-Leistung unterstrich er mit dem (nicht einfachen) Klassenerhalt, wozu auch das richtige Händchen für Neuzugänge in der Winterpause gehörten, auch wenn sie bisweilen nur geliehen zu haben waren. Der Erfolg gibt einem Recht, jetzt gilt es zu bestätigen. Man traut ihm das zu &#8211; wenn die Mannschaft mitspielt.<br
/> Der weitere Trainerstab ist im Gegensatz zu Oenning nicht mehr so im Fokus. Bei MO war die Rolle Hermanns weit höher beachtet und Hermanns Weggang wurde fast schon zum diskutierten Medienereignis in Top-Transfer-Ebene. Hecking dagegen steht klar als Leitwolf im Vordergrund. Seine Erfahrung als Spieler und Trainer lassen ihn die klare Chefrolle neben dem Platz einnehmen. <a
href="http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/540881/artikel_Schaefer_Guendogan-kann-besser-werden-als-Oezil.html">Torwart Schäfer über Hecking</a>: &#8220;ein verbissener Arbeiter&#8221;, der &#8220;den spielerischen Aspekt in den Vordergrund stellt&#8221; und für ihn zu einem &#8220;Vergleich mit Hans Meyer berechtigt&#8221;.</p><p><strong>Tor</strong><br
/> Raphael Schäfer ist die uneingeschränkte Nummer 1 beim Club und besetzt die Position in der gemeinhin als Torhüter-Land bekannten Bundesliga auch noch überdurchschnittlich. Nur seine bisweilen überzogen emotionalen Reaktionen muss er mit seinen Nerven in den Griff bekommen, dann ist der FCN hier bestens aufgestellt. Sollte doch eine Sperre oder Verletzung dazukommen, steht mit Stephan ein Talent bereit, der sich zwar schon beweisen durfte, aber in einer äußerst unglücklichen Phase. Zur Not wurde aber noch Klewer reaktiviert, der ad hoc eingreifen kann. Der junge Batz wurde dagegen vorerst noch für gewogen und zu leicht befunden, zudem erlitt er dann noch eine Verletzung.</p><p><strong>Abwehr</strong><br
/> Vier Freunde müssen es nicht sein, aber eine Kette bilden schon. Dafür geht links an Pinola kein Weg vorbei, der zur Erleichterung in Franken seinen Vertrag doch verlängerte. Die Linksverteidigerposition ist in der Liga klassisch der Schwachpunkt einer Mannschaft, der Club ist hier sehr gut aufgestellt und hat mit Bieler ein solides Backup mit Entwicklungspotenzial.<br
/> Die Innenverteidigung machte letztes Jahr Sorgen, da Wolf nicht in Tritt kam nach der Verletzung und Maroh noch zu unerfahren, um die Verteidigung zu organisieren. Notlösungen wie mit dem Talent Nordtveit konnten die Lücke nicht schließen und erst als Breno mit seiner Physis und überdurchschnittlichen Veranlagung als Leihgabe kam, wurde der Deckungsverbund stabiler. Nach dessen Verletzung begann es wieder zu wackeln, aber man rettete sich am Ende ins Ziel. Dass dies dieses Jahr besser werden soll, dafür soll Per Nilsson sorgen. Ein zuletzt ins zweite Glied bei Hoffenheim gerutschter solider Innenverteidiger mit hohem Führungspotenzial. Ihm wird mit zunehmender Spielpraxis eine leitende Rolle zugetraut und gilt bei Hecking als gesetzt. Wolf und Maroh ringen um den zweiten Posten. Als weiteres Backup stehen Wollscheid zur Verfügung, Hecking testete aber auch mit Brown Forbes bereits weitere Lösungen.<br
/> Den zum HSV gewechselten Diekmeier soll Judt ersetzen, was man lange nicht mal als Idee wahrhaben wollte, nach der Vorbereitung aber durchaus nachvollziehen kann. Judt hat sich stabilisiert, interpretiert die Rolle aber naturgemäß defensiver als der forsche Dennis. Als Fußball-Fan wird man Diekmeier vermissen, sein Talent, seine Dynamik, taktisch wird Judt aber vielleicht mehr Probleme beseitigen als neue auftun. Er macht das Loch rechts hinten dicht &#8211; ein Loch, das viele Gegner gerne und dankbar zur Kenntnis nahmen. Diekmeier hätte lernen müssen, nach hinten zu arbeiten &#8211; Judt muss noch mehr nach vorne lernen. Im Abstiegskampf scheint letzteres die solidere Lösung. Als Backup hätte man zunächst an Brown Forbes gedacht, doch ist der in der Tat noch etwas jung. Hecking probierte da bereits Lösungen mit Sauter aus oder auch Wolf &#8211; mit mäßigem Erfolg. Aber die Rechtsverteidigerposition ist sicher einfacher zu besetzen als das Pendant auf der anderen Seite.</p><p><strong>Mittelfeld</strong><br
/> Die große Baustelle war die Schaltzentrale. Nach Abgängen von Ottl, Tavares, Mnari, Broich und Nordtveit war rein nominell hier der größte Substanzverlust &#8211; auch weil Perchtold die Hoffnungen in ihn nicht erfüllen konnte bisher, dazu kam der Weggang Kluges im Winter. Tatsächlich schmerzte aber wohl nur Ottls Nein zu einer dauerhaften Anstellung beim FCN (neben Kluges Wechsel). Mindestens zwei Mann wurden gebraucht, um die Position da zu besetzen: Talent und Erfahrung &#8211; so sollte der Mix sein. Geholt wurde mit Timmy Simons (33) geballte Erfahrung aus Eindhoven, wo man Simons nach wie vor verehrt, auch wenn er zuletzt jüngeren Spielern weichen musste in der Stammelf. Dazu kamen mit Cohen und Hegeler (Leihe) zwei Talente. Hegeler konnte bereits in Augsburg Erfahrungen sammeln in Liga 2, Cohen ist die &#8220;Wundertüte&#8221; aus Israel, deutete aber bereits an, dass er seinem Spitznamen &#8220;Gattuso Israels&#8221; gerecht werden will durch Lauffreude und Biss. Ob es für die Bundesliga reicht, muss man sehen.<br
/> Auf den Außenpositionen tummeln sich trotz Weggangs von Risse und Gygax reichlich Spieler, vor allem weil im Hecking-System auch ein Bunjaku und Eigler, wie ein Frantz und Vidosic mehr dort zu finden sein werden. Dazu kam das Talent Robbie Mak aus Manchester, aber er braucht noch Zeit.<br
/> Für die Mittelfeld-Zentrale bzw. auch offensiver hinter den Spitzen stehen dann Gündogan, Ekici und Mintal zur Verfügung, wobei Gündogan wohl auch defensiver eingesetzt wird, dazu bei Taktik mehr.</p><p><strong>Sturm</strong><br
/> Als zentraler Stürmer bestand nach Weggang von Choupo-Moting und der &#8220;Verbannung&#8221; von Charisteas in die 2. Mannschaft Handlungsbedarf. Mit Okotie und Schieber (Leihe) wurde Talent geholt, das sich erst noch beweisen muss, was bei Okotie noch auf sich warten lässt nach seiner langen schweren Verletzung. Dahinter könnte ein Boakye noch einmal seine Chance wittern, man würde ihm bei einen Angebot bis 31.8. aber sicher auch keine Steine in den Weg legen.</p><p><strong>Taktik</strong><br
/> Hecking wird mit einem 4-2-3-1 spielen lassen, da muss man kein Prophet sein. Die Absicherung der zentralen Defensive ist im modernen Fußball oberstes Gebot, die Außen sollen den Gegner aushebeln und ein Stoßstürmer für Unruhe, Räume und auch Tore sorgen. Den Außenverteidigern ist dabei auch eine offensive Aufgabe zu Teil, sie müssen nach vorne stoßen um für Überraschungsmomente zu sorgen, den beiden &#8220;6ern&#8221; obliegt die Spielerföffnung, aber auch bisweilen der Innenverteidigung. Die Taktik ist an sich weder ausgesprochen offensiv, noch defensiv, denn die Ausrichtung ergibt sich aus der individuell personellen Besetzung.</p><p><strong>Stammelf</strong><br
/> Wer sich die Formation im letzten Testspiel gegen den MSV Duisburg (3:0) zu Gemüte führt, wird sicher nicht so falsch liegen, wenn es um die voraussichtliche &#8220;Erste Elf&#8221; zu Saisonbeginn geht.<br
/> <em>Schäfer (46. Klewer) &#8211; Judt (46. Brown Forbes), Nilsson (46. Maroh), Wolf (66. Wollscheid), Pinola (46. Bieler) &#8211; Simons (46. Hegeler), Gündogan (71. Cohen) &#8211; Bunjaku, Mintal (46. Ekici), Frantz (71. Mak) &#8211; Boakye (61. Vidosic)</em><br
/> Mit Ausnahme der zentralen Stürmerposition könnte man hier genau die Stammformation und ihr jeweiliges Backup nach Auswechslung gesehen haben. Als Stürmer dürfte noch Schieber <em>(der im Testspiel wohl wegen der Berufung zur U21 geschont wurde)</em> auf Position 1 wechseln, Boakye auf 2 und Vidosic eher den variablen Joker von Rechtsverteidiger bis Sturm. Wolf sollte noch die Nase vor Maroh haben, auch wenn der vielleicht sportlich etwas besser drauf sein könnte &#8211; aber Hierarchien wirft man auch nicht ohne weiteres über Bord ohne dem Stammpersonal in persona Wolf noch einmal eine Chance unter Wettkampfbedingungen zu geben. Gündogan und Simons sollen wohl die Mischung aus Talent und Erfahrung machen, Gündogan dabei eindeutig offensiver ausgerichtet, Simons ordnender.<br
/> Im Dreiermittelfeld bekommt Mintal auch noch einmal seine große (letzte?) Chance und er deutet an, dass er sie nutzen will. Mit Ekici drängt ein großes Talent von hinten, einfach wird es für das Phantom nicht. Ekici deutete an, dass er nicht nur Standards treten kann, sondern auch enorm torgefährlich ist &#8211; wenn das denn auch in der Bundesliga so einfach wird&#8230; Dass hier ein Okotie und Sauter oder Mak nicht auftauchen, ist nicht verwunderlich. Okotie braucht mindestens noch Wochen bis Monate, um heranzukommen, dann wird er Schieber herausfordern können. Sauter und Mak müssen erst noch an die Mannschaft geführt werden.</p><p><strong>Die Aussichten</strong><br
/> Egal wo man schreibt, was man schreibt, man wird immer dem Generalverdacht ausgesetzt die Mannschaft zu gut oder zu schlecht zu reden. Im Zusammenhang mit der Kritik an der Stern.de-Prognose hieß es vereinzelt, man verkenne die Wahrheit, wenn man dem nicht zustimme. Das einzige, was man aber daran verkennen konnte waren die zugrundegelegten Behauptungen. Auch beim Diekmeier-Wechsel war jedes Wort auf der Goldwaage zwischen &#8220;mach den Jungen nicht zu schlecht&#8221; und &#8220;so gut war er auch nicht&#8221;. Das Maß muss daran gemessen werden, wo wir sind: Ein Aufsteiger im zweiten Jahr, beides, Aufstieg und Nicht-Abstieg, in der Relegation gesichert, und damit quasi mit dem Ersatzreifen, und finanziell nicht auf Rosen gebettet. Diekmeier z.B. war und bleibt eines der größten Abwehrtalente Deutschlands. Aber er war für den FCN sportlich letztes Jahr auch mal &#8220;Fluch&#8221; mal &#8220;Segen&#8221;. Er riß Löcher in die Abwehr des Gegners &#8211; aber leider auch der eigenen. Es ist toll, wenn ein Verein wie der FCN solche Spieler in Reihen hat, aber gefährlich, wenn er auf sie angewiesen ist (sportlich). Und wenn er einen ordentlichen Transfererlös über ihn erzielt (über die Höhe kann man dann in der Tat noch &#8220;streiten&#8221;), ist dies ein leider notwendiger Schritt zur finanziellen Konsolidierung. Risiken der Talent-Spekulation in Millionenhöhe kann sich ein FCN nicht leisten, er muss &#8220;Kasse machen&#8221;, wenn die Aktie hoch genug ist und weitere Höhenflüge den potenteren Spekulanten überlassen.</p><p>Wohin geht es also? Dazu müsste man nun dezidiert die Gegner betrachten, das aber sollte man sein lassen, wenn man keine Ahnung hat &#8211; schon schwierig genug, sich vom eigenen Verein ein Bild zu machen. Der Kader selbst erscheint nun ausgewogener gegenüber dem letzten Saisonstart, der Trainer erfahrener, einige Spieler weiter in der Entwicklung. Die Defensive scheint auf dem Papier stabiler, mit Nilsson auch in der Substanz breiter und führungsstärker. Formschwächen und Ausfälle sind zumindest so etwas abzufedern. Nur auf der Rechtsverteidigerposition scheint ein Fragezeichen und etwas Sorge, wenn Judt die Form nicht halten kann oder sich verletzt.</p><p>Das große Fragezeichen ist die Offensive. Letztes Jahr erzielte der FCN schlicht zu wenig Tore und die Vorbereitung versprach nicht unbedingt eine Lösung des Problems. Die Hoffnungen ruhen hier auf das Potenzial, das irgendwo schlummert &#8211; in einem Gündogan, den alle als ein Riesentalent sehen, einem Schieber und einem Frantz. Ein Okotie könnte nach Genesung noch einen späten Neuzugang bilden, dazu hofft man inständig, dass ein Bunjaku seine Form wiederfindet wie auch ein Mintal.</p><p>Viele Fragezeichen also für die neue Saison. Im Idealfall könnte der Club tatsächlich &#8220;explodieren&#8221; und eine positive Überraschung darstellen, im Worst Case aber droht ein Chaos a la Hinrunde letzte Saison und dringenden Nachjustierungsbedarf im Winter. Allerdings scheint die auch zugewonnene Erfahrung in der Defensive die Hoffnung zu erlauben, dass ein totaler Zusammenbruch der Strukturen nicht erfolgt. Auch sind konstante Höhenflüge gerade mit jungen Spielern nicht zu erwarten. Ob Mintal bspw. wieder in Form kommt, ist dagegen mit Ekici als Backup vielleicht gar nicht so entscheidend, Bunjaku traut man eine gute Form wieder zu und auch ein Eigler kann da noch wertvoll werden.</p><p>Die Mannschaft dürfte also in der Breite besser aufgestellt sein, hat klarere Strukturen und mit Hecking einen erfahrenen Mann am Ruder. Dazu kommt die hinzugewonnene Liga-Erfahrung bei Spielern wie Bunjaku, Frantz oder auch Gündogan und Maroh. Es sollte also in der Tat möglich sein, dieses Jahr mehr Spiele ausgeglichen zu gestalten und auch knappe Führungen zu verteidigen. Panik, wie bisweilen auch bei klaren Führungen, sollte nicht mehr aufkommen und ein taktisches Auseinanderfallen nach Rückständen nicht mehr (so oft) erfolgen. Dies spricht alles für eine bessere Punktausbeute und da man im Koffer mehr &#8220;Hoffnungen&#8221; als &#8220;Bangen&#8221; mit in die Saison nimmt <em>(letztes Jahr musste man schon nach dem knappen Aufstieg auf nahezu allen Fronten auf eine Leistungssteigerung hoffen, dieses Jahr nur auf einigen)</em>, dürfte es dieses Jahr reichen, auch wenn der Dunstkreis des Abstiegskampfes nie wirklich aus der Nase gehen wird. Dennoch ist ein Platz 13 bis 15 realistisch und möglich.</p><hr
/><small>Copyright &copy; 2011<br
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