<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?> <rss
version="2.0"
xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
> <channel><title>Clubfans United &#187; Taktik</title> <atom:link href="http://www.clubfans-united.de/tag/taktik/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.clubfans-united.de</link> <description>1. FC Nürnberg &#124; Das Fanmagazin</description> <lastBuildDate>Mon, 06 Feb 2012 20:44:39 +0000</lastBuildDate> <language>de</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <item><title>Die Systemfrage</title><link>http://www.clubfans-united.de/2012/01/11/die-systemfrage/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=die-systemfrage</link> <comments>http://www.clubfans-united.de/2012/01/11/die-systemfrage/#comments</comments> <pubDate>Wed, 11 Jan 2012 09:31:14 +0000</pubDate> <dc:creator>Alexander &#124; Clubfans United</dc:creator> <category><![CDATA[News]]></category> <category><![CDATA[Taktik]]></category> <category><![CDATA[Vorbereitung]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.clubfans-united.de/?p=15446</guid> <description><![CDATA[Winter-Trainingslager in Belek. Zeit sich wieder neu zu sortieren, zu regenerieren und zu studieren &#8211; neue Taktikvarianten beispielsweise. Hecking ist eigentlich bekannt für eine Vorliebe zum 4-3-3 oder 4-2-3-1 &#8211; jedenfalls mit einem Stoßstürmer und einem verdichteten Mittelfeld und dem forcierten Spiel über die Außen. Das ist im Prinzip für eine Mannschaft wie den 1. [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a
href="http://www.clubfans-united.de/wp-media/2012/01/spielfeld_442_2012.jpg" rel="lightbox[15446]"><img
src="http://www.clubfans-united.de/wp-media/2012/01/spielfeld_442_2012.jpg" alt="" title="spielfeld_442_2012" width="300" height="225" class="alignright size-full wp-image-15460" /></a>Winter-Trainingslager in Belek. Zeit sich wieder neu zu sortieren, zu regenerieren und zu studieren &#8211; neue Taktikvarianten beispielsweise. Hecking ist eigentlich bekannt für eine Vorliebe zum 4-3-3 oder <a
href="http://de.wikipedia.org/wiki/Taktik_(Fu%C3%9Fball)#4-2-3-1">4-2-3-1</a> &#8211; jedenfalls mit einem Stoßstürmer und einem verdichteten Mittelfeld und dem forcierten Spiel über die Außen. Das ist im Prinzip für eine Mannschaft wie den 1. FC Nürnberg nahe liegend, da man nicht über die individuelle Qualität verfügt, andere Mannschaft spielerisch dominieren zu können. Daher besetzt man die kritische Zone vor dem <em>Sechzehner</em> doppelt und sucht sein Heil nach Ballgewinn mit schnellen Kontern (schnelles Umschaltspiel) vor allem über die Außen, da moderne Außenverteidiger bei spielstarken Mannschaften weit aufrücken und so dort Räume zu vermuten sind. Die Außen gehen dann, je nach Besetzung des gegnerischen Defensivzentrums, für eine Flanke bis zur Grundlinie durch oder sie ziehen direkt zum Tor und suchen den Abschluss. In diesem System braucht man einen großen und robusten Stoßstürmer, der die Innenverteidiger bindet oder als Flankenadressat fungiert, um dann direkt abzuschließen oder für nachrückende Mittelfeldspieler abzulegen. So die Theorie.</p><p>Das Problem des FCN der Vorrunde: Es blieb meist Theorie. Bereits im Spielaufbau kamen die offensiven Pässe auf die Außen zu selten an oder wurden zu spät gespielt, so dass die Außenverteidiger längst wieder in Position waren. Und danach war guter Rat teuer, denn sobald eine gegnerische Mannschaft sich wieder defensiv sortiert hatte (oder sie gar nicht vorhat die Grundordnung aufzugeben, bspw. weil sie in Führung lag oder selbst diese Taktik spielte), fehlte dem FCN der Schlüssel zum Erfolg. Ein kreativer Spieler, der dann aus dem Zentrum den genialen Pass, das Überraschungsmoment oder die Einzelaktion auf Lager hatte, fehlte, auch weil Didavi zu lange verletzt war und alle anderen Optionen für die Position nicht (oder zu selten) die Hoffnungen erfüllten. Und wenn es doch mal gelang, die Außen in Szene zu setzen &#8211; wobei dies dann eher Links mit Esswein gelang, dann wurde entweder die Chance nicht konsequent genutzt, der Außen entschied sich in der Wahl zwischen Grundlinie und Tordrang falsch oder der zweite Ball, abgelegt vom Stoßstürmer oder abgewehrt von der Defensive, fand keinen Zweitverwerter, weil das Mittelfeld die Lücke dann nicht schloss (oder schließen konnte).</p><p>Soweit die Analyse des Hobby-Trainers. Klar ist, dass die Systeme heute weder starr noch symmetrisch gespielt werden. Die Doppel-Sechs wird heute Spielsituations-bedingt verschoben zu einem 4-1-4-1, das 4-3-3 ist manchmal so verschoben, dass man links- oder rechtslastig offensiv spielt und verschiebt. Das alles hängt vom vorhandenen Personal ab, bspw. wie viel Offensive der eigene Außenverteidiger beisteuert und so abgesichert werden muss, und natürlich dem Gegner, dessen Taktik und nicht zuletzt den individuellen Qualitäten seiner Spieler. Gegen einen Reus, Robben oder Götze bspw. einen Außenverteidiger mit Offensivdrang zu stellen, wäre sowas wie ein Harakiri.</p><p>Dennoch blieb am Ende der Hinrunde die Erkenntnis: Wie auch immer man es auslegt, die Taktik ging nicht (oder zu selten) auf. Zu wenig kreierte Torchancen, zu viel Ballverlust, zu wenig Ideen. Lediglich defensiv funktionierte Heckings Plan zumindest zu Saisonbeginn: Man stand gut, machte die Passwege zu und verhinderte den Torabschluss des Gegners, wozu ein herausragender Wollscheid einen großen Beitrag leistete. Doch da man eben zu selten zu eigenen Chancen kam und die dann nicht nutzte, reichte bisweilen ein Tor des Gegners aus, sei es auch erzielt aus einer Standardsituation, um das Spiel quasi zu entscheiden, da dem FCN für eine offensivere Taktik eben die Mittel fehlten. Man mag nicht mal das Bemühen absprechen. Ein sehr plastisches Beispiel für diese These war vielleicht gerade das Spiel gegen die Westvorstadt im Derby. Aber auch das Spiel gegen Bayer, denn die machten nämlich genau das, was man gegen den FCN nicht tun sollte und verloren daher 0:3.</p><p>Was tun? Wenn es nach vielen Fans ginge, würde man längst wieder im &#8216;guten alten&#8217; <a
href="http://de.wikipedia.org/wiki/Taktik_(Fu%C3%9Fball)#4-4-2">4-4-2</a> spielen, am liebsten mit Raute, also einem kreativen Spielmacher hinter einer Doppelspitze. Entsprechend hoffte man auf zwei Neuzugänge, einen für die &#8220;10&#8243; und einen Partner für Pekhart. Doch die Transferaktivitäten des Club gingen in andere Richtungen: Flügel und Defensive. Warum?</p><p>Die taktische Ausrichtung, <a
href="http://www.trainingsworld.com/trainingsplaene/fussball/">wie in den Trainingsplänen zu erkennen</a>, jedenfalls in den Trainingsspielen wie gegen De Graafschap und Mönchengladbach, wird künftig das 4-4-2 häufiger zum Einsatz bringen. Allerdings nicht in der Raute. In beiden Spielen ließ Hecking zwei Viererketten auflaufen, wobei die beiden zentralen Mittelfeldspieler tiefer stehen und die Außen offensiver ausgerichtet sind. Gegen De Graafschap bildeten in der ersten Halbzeit Bunjaku und Pekhart den Sturm, in der zweiten Halbzeit Eigler und Esswein, gegen Gladbach spielte Eigler erst mit Pekhart, dann mit Esswein. Der Neuzugang Hlousek durfte sich einmal als Linksverteidiger, einmal im linken Mittelfeld zeigen. Das Ergebnis dieser Tests, so sehr man hier natürlich Abstriche aus verschiedenen Gründen über den Erkenntniswert machen muss &#8211; gegen Gladbach war allein der orkanartige Wind ein Zufallsfaktor: Man sah in den übermittelten Bildern genau das, was man fast erwartete, aber auch befürchtete. Man erzielte nun zwar Tore (2 gegen Gladbach, 4 gegen De Graafschap), kassierte aber auch viele (3 gegen Gladbach, 1 gegen die doch eher mittelmäßige De Graafschap) &#8211; und was die Ergebnisse nicht zeigen sind die Hochkaräter, die man vor allem De Graafschap in den ersten Minuten gestattete. Hier zeigt sich, dass die Doppelspitze vor allem in der Rückwärtsbewegung ein Risiko ist &#8211; ein Grund, warum die wenigsten Mannschaft diese Taktik auch noch spielen. Vor allem auch dann, wenn die Außen zu offensiv denken und nach Ballverlust nicht konsequent nach hinten arbeiten &#8211; wie dies auf manchem Videomitschnitt zu erkennen war.</p><p>Versucht man sich also an einer Interpretation der taktischen Ausrichtung für die Rückrunde, erscheint es als unwahrscheinlich, dass Hecking einen kompletten Systemwechsel vornehmen wird, erprobte aber diese Variante &#8211; vielleicht um bei Rückständen, in Überzahl oder gegen defensive Gegner gerüstet zu sein? Oder doch die Anzeichen für einen Systemwechsel? &#8211; In keiner Variante kam aber ein offensiver 10er vor, wie ihn aktuell am ehesten noch Didavi spielen könnte. Der &#8220;Spielmacher&#8221; ist aber, auch wenn sich manche Fußballseele danach sehnt, generell ein Auslaufmodell. Moderne zentrale Mittelfeldspieler können zwischen defensiven und offensiven Aufgaben umschalten. Am besten im 4-4-2 eine Mischung aus einem eher offensiv und einem defensiv veranlagten und vor allem denkenden Spieler &#8211; Cohen, Feulner oder Simons bspw. zusammen am Platz mit Didavi, Hegeler oder eben Balitsch. Hlousek scheint links die erste Option, entweder als Linksverteidiger oder als Linker Mittelfeldspieler, Esswein wird hier mit Pekhart, Bunjaku und Eigler um die beiden Sturmpositionen ringen. Im zentralen Mittelfeld wird Simons gesetzt sein, daneben Balitsch &#8211; was die kolportierte schlechte Laune Cohens erklären würde, der kann nämlich nicht ausweichen auf die Außen wie Didavi oder Hegeler und wäre somit erster Anwärter als Reservist &#8211; sogar im 4-3-3, wo neben Balitsch und Simons auch noch ein Feulner gern spielen würde. Auf den Außen kämpfen neben Hlousek auch Mak um einen Platz, den allerdings auch Chandler (rechts), Mendler oder Hegeler einnehmen könnten.</p><p>Viele Optionen also, die Hecking durchtesten muss, aber auch viele Unwägbarkeiten. Gerade die Balance zwischen offensiv und defensiv zu finden erscheint als einer der Schlüssel &#8211; gerade bei einem Systemwechsel. Personell erscheint offensiv tatsächlich da der meiste Spielraum zu bestehen, defensiv dagegen geht die Seuche weiter. Fallen Pinola und Nilsson weiter aus (und offenbar auch Judt), so ist nun auch Klose verletzt und auch bei Feulner, der einen guten rechten Verteidiger mimte, zwickt es wieder. Dazu die Sperre von Chandler gegen die Hertha. Da bleibt nicht mehr so viel Spielraum &#8211; und gerade bei einem offensiveren System mit 2 Stürmern wäre es so dringend notwendig, auf eine stabile Abwehr setzen zu können.</p><p>Die Suche nach weiteren Defensivspielern ist daher nachvollziehbar, während ein reiner &#8220;Spielmacher&#8221; und ein weiterer Stürmer eher unwahrscheinlicher werden in Anbetracht von Personalstand und Taktik. Derzeit in der Gerüchteküche gehandelt werden Gouweleeuw (Innenverteidiger), Narsingh (Rechtsaußen, beide Heerenveen) und Verhoek (Rechtsaußen, Den Haag) &#8211; sie stehen angeblich unter Beobachtung.</p><hr
/><small>Copyright &copy; 2011<br
/>Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br
/>Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. (digitalfingerprint: 1e52b83021659d5cdac030ad8a03cf27rejt8346789)</small><p><a
href="http://www.clubfans-united.de/?flattrss_redirect&amp;id=15446&amp;md5=61161962b23810924f3fc31ca17a47be" title="Flattr" target="_blank"><img
src="http://www.clubfans-united.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.clubfans-united.de/2012/01/11/die-systemfrage/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>42</slash:comments> <atom:link rel="payment" href="http://www.clubfans-united.de/?flattrss_redirect&amp;id=15446&amp;md5=61161962b23810924f3fc31ca17a47be" type="text/html" />" </item> <item><title>Problemzonen</title><link>http://www.clubfans-united.de/2011/11/03/problemzonen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=problemzonen</link> <comments>http://www.clubfans-united.de/2011/11/03/problemzonen/#comments</comments> <pubDate>Thu, 03 Nov 2011 13:01:28 +0000</pubDate> <dc:creator>Alexander &#124; Clubfans United</dc:creator> <category><![CDATA[News]]></category> <category><![CDATA[Saisonverlauf]]></category> <category><![CDATA[Taktik]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.clubfans-united.de/?p=14728</guid> <description><![CDATA[Der Punktdruckmesser zeigt stetig nach unten, doch Kritik ist offensichtlich nicht erwünscht – ganz offenbar aus einer &#8211; mir unbegreiflichen &#8211; unausgesprochenen Annahme, dass Kritik destruktiv oder schädlich sei oder zwangsläufig in „Trainer“-(oder „Manager“)-raus-Horridoh münden müsse. Um das also (wie ich finde überflüssigerweise, deshalb werde ich das künftig auch lassen) gleich zu Anfang klarzustellen: ich [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Der Punktdruckmesser zeigt stetig nach unten, doch Kritik ist offensichtlich nicht erwünscht – ganz offenbar aus einer &#8211; mir unbegreiflichen &#8211; unausgesprochenen Annahme, dass Kritik destruktiv oder schädlich sei oder zwangsläufig in „Trainer“-(oder „Manager“)-raus-Horridoh münden müsse. <span
id="more-14728"></span>Um das also (wie ich finde überflüssigerweise, deshalb werde ich das künftig auch lassen) gleich zu Anfang klarzustellen: ich bin vollkommen überzeugt vom derzeitigen Nürnberger Weg und wünsche Dieter Hecking und seinem Team, Stand heute, dass sie dereinst den Rekord von Guy Roux brechen und Nürnberg zu einem zweiten Auxerre formen mögen. Soweit dazu. Nun zu etwas eben nicht völlig Anderem: Es kann nicht sein, dass jegliche kritische Überlegung vom Trainer bzw. Manager in dem Sinne abgebügelt wird, dass der Kritiker wohl unrealistischen Erwartungen aufgesessen habe, mithin wohl ein Traumtänzer sei, dass man wohl das Modell und die Voraussetzungen des Club nicht verstehe (das muss mir keiner sagen, der gerade mal zwei Jahre hier ist), dass man aus dem Bayern-Spiel, da „andere Welt“, eh nichts lernen könne (von wem lerne ich eigentlich in der Regel – doch wohl von den Besten oder?), dass man – tu quoque Alexander – in „Depression“ (Quelle: spielverlagerung.de) verfalle. Nichts davon stimmt. Wer die Voraussetzungen des Club versteht und um dessen Historie weiß, der weiß auch, dass die Begleitmusik des letzten Abstiegs die feste und oft wiederholte Überzeugung war, mit so einem Team könne man gar nicht absteigen. Ergebnis bekannt. Der Chancen, die fehlende Popeligkeit an Punkten zu holen, waren damals viele – der Unterschied zu heute ist, dass man heute bis dato, anfangs zumindest, alles, was in der (vermuteten) derzeitigen Preisklasse der Mannschaft gegen den Abstieg kämpft, geschlagen hat. Aber auch dieser Trend hat sich, siehe Mainz, geändert – so wie die Richtung des Punktdruckmessers.</p><p>Aber aber – ein Sieg gegen Freiburg und wir sind doch wieder im Soll. Fürwahr – derartige Überlegungen stellte ich auch an, bevor ich mich an diesen Beitrag machte. Dann habe ich mich doch dafür entschieden (niemand wäre im übrigen froher als ich, wäre all das, was ich zu bedenken geben möchte, bereits am Samstag oder doch zumindest in einigen Wochen Makulatur). Doch die nüchterne Ratio sagt: wenn es mit einem gewonnenen Spiel flugs nach oben gehen kann, dann geht es mit einem verlorenen (was erst nach zwei, drei?) Spiel auch genauso flugs in die Gegenrichtung.<br
/> Los geht’s &#8211; meine Fragen:</p><p><strong>1. Könnte es sein, dass Tomas Pekhart der falsche Stürmer ist?</strong><br
/> Tomas Pekhart ist ein klassischer Strafraumstürmer, oder, um den Chef selbst zum Kronzeugen anzurufen: „die ärmste Sau“ (Quelle: kicker Nr. 88/2011). Denn, so führt Hecking aus, Pekhart brauche die Unterstützung seiner Mitspieler, die er im Moment aber nicht bekomme.<br
/> In der Tat: Pekhart ist groß, mithin wohl kopfballstark – wobei es auch reichte, wäre er das nur potentiell, wenn er dadurch bei Standards Deckung von den anderen „Riesen“ der Mannschaft Klose und Wollscheid abzieht. Das Nürnberg des Jahres 2011 ist aber eine Mannschaft, die eher einen „Frontkämpfer“ (Hecking) wie Schieber bräuchte. Einer, der mit großem Laufeinsatz sofort den gegnerischen Innenverteidiger unter Druck setzt und eventuell den langen Ball provoziert, der leichter zu verteidigen ist – vor allem durch eine Mannschaft, deren Philosophie es ist, gnadenlos und konsequent Druck gegen Gegner und Ball auszuüben. Ein Stürmer, der sich vor allem zeigt – auch wenn Nürnberg mit „Phantomen“ in der Vergangenheit bekanntlich überragende Erfahrungen gemacht hat. Aber wir reden über das Nürnberg 2011. Wenn man die Vorbereitung verfolgt hat, kann man mit gewisser Berechtigung vermuten, wie sich das die Verantwortlichen wohl ursprünglich gedacht hatten: Esswein bzw. Eigler links, Mak rechts, dazu noch Chandler und Pinola, Feulner bei Ecken und Standards – alle, sollte man denken, imstande, brauchbare Bälle für Pekhart zu liefern. Derzeit sieht es aber eher so aus: Mak spielt gar nicht, Esswein zieht in seinen besten Momenten selbst nach innen (wie der bayerische Holländer, wie Alexander das unlängst so schön festgestellt hat), Pinola war auch vor seiner Verletzung nicht in der Verfassung, wie wir ihn kannten und bräuchten, Chandler gibt derzeit zu oft einen Spieler, der fatal an Odonkor erinnert: wenig variabel, immer dieselbe Flankenvariante produzierend, aber leider nicht so schnell wie Odonkor und damit ohne dessen Hauptwaffe, den Durchbruch bis zur Grundlinie. Bei Feulners Ecken wie bei seinen Standards war bis dato noch erheblich Luft nach oben – ein Plattenhardt (oder auch ein Mak) lieferte da wesentlich Brauchbareres ab. Wer soll also einem Pekhart das liefern, was er braucht? Ich sehe da im Moment keinen. Konsequenz? Wenn man bei dem System mit einem Stoßstürmer bleiben will – vielleicht einen Versuch mit Eigler zentral wagen?</p><p><strong>2. Könnte es ein, dass Markus Feulner der falsche Mittelfeldspieler ist?</strong><br
/> Feulner ist in meinen Augen ein Achter, ein Spieler, der viel arbeitet, offensiv Akzente setzt (setzen sollte) und derzeit auch für die Standards zuständig ist. Um mich nicht allzu sehr zu wiederholen: Feulners Standards überzeugen derzeit (noch) nicht wirklich; kreative Impulse kann man von ihm weniger erwarten, was weder sein Fehler noch seine Aufgabe ist; derzeit ist er zu wenig torgefährlich. Die Hauptsache: er blockiert dadurch, dass er gesetzt ist, den Platz für Jens Hegeler auf der 10. Das ist eine Variante, der ich gerne mal eine genauso lange Testphase zugestehen möchte, wie der mit Feulner zentral. Was mich in dieser Meinung bestärkt: der einzige hochkarätige Angriff des Clubs im Bayern-Spiel (55. Minute) wurde von ebendiesem Hegeler mit ganz feinem Trick und perfektem Pass auf Pekhart eingeleitet.</p><p><strong>3. Könnte es sein, dass man sich mit dem notorisch wiederholten Hinweis auf die vielen Verletzten in die Tasche lügt?</strong><br
/> Um es kurz zu machen, da manches bereits diskutiert wurde:<br
/> 3.1. Worauf Alexander dereinst hingewiesen hat, stimmt natürlich: eine Vorbereitung dient selbstverständlich dazu, die ideale Formation zu finden. Allerdings gilt genauso: diese ideale Formation wird im Laufe der Saison die Ausnahme, nicht die Regel sein. Spieler verletzen sich, fallen in ein Leistungsloch, man stellt das System um, Spieler wechseln, die vor der Saison prognostizierte „beste“ Formation stellt sich eben nicht als die beste heraus. Oder zumindest nicht als die unter allen Umständen beste. Also: der Normalfall ist die „andere“ Formation, wie immer die auch aussehen mag. Deshalb ist der Kader auch nicht nur auf elf Leute beschränkt. Nun gehen wir mal die Verletztenliste durch:<br
/> 3.1.1. Schäfer.<br
/> Stephan ist bestimmt nicht schuld an den nicht geholten Punkten. Patzern standen exzellente Darbietungen gegenüber. Dass Stephan nicht die „Ausstrahlung“ hat wie ein Schäfer, war bekannt und hat sich auch erneut gezeigt. Allerdings kann ich mir den süffisanten Hinweis nicht verkneifen, dass Schäfer in den Augen vieler Kritiker und selbsternannter Gurus des Torhüterspiels ja sowieso die sichere Fahrkarte in den Abstieg darstellt, mithin dessen Verletzung gar keine Schwächung sein konnte.<br
/> Jedenfalls: Stephan hat seine Sache sehr vernünftig gemacht.<br
/> 3.1.2. Rakovsky<br
/> War kein Stammspieler, für eine Beurteilung zu wenig Spiele.<br
/> 3.1.3. Nilsson<br
/> Offenbar haben nicht gar so wenige vergessen, dass die Stamminnenverteidigung der vergangenen Saison nach Nilssons schwerer Verletzung Wollscheid/Wolf und nicht Wollscheid/Nilsson lautete. Nilsson war auf seinen bisherigen Fußballerstationen immer eine Führungspersönlichkeit, soll es, wie man hört, auch bei Nürnberg sein, auch wenn er nicht spielt. Fähig zum langen, öffnenden wie auch zum Leichtfußkatastrophenpass. Über die Leistungsfähigkeit einer Innenverteidigung Nilsson/Wollscheid kann man nur Vermutungen anstellen, denn leider hat sich Nilsson erneut schwer verletzt. Aber Klose ist ja auch kein Schlechter.<br
/> 3.1.4. Bunjaku<br
/> Faustformel: so lange ein Spieler verletzt ist, so lange dauert es, bis er seine alte Leistungsfähigkeit erreicht – wenn überhaupt jemals wieder. Er braucht wohl noch Zeit, die man ihm auch geben sollte.<br
/> 3.1.5. Eigler<br
/> In meinen Augen tatsächlich eine Schwächung, da Eigler auch als Einwechselspieler immer für ein Tor gut ist. Stand aber eben oft auch nicht in der Anfangsformation.<br
/> 3.1.6. Frantz<br
/> Einen Frantz in Hochform, den nicht zu haben, das bedeutet selbstverständlich eine Schwächung. Auch wenn der Club während der langen Verletzungspause des Spielers genugsam erfolgreich war. Ansonsten: dieselbe Faustformel wie bei Bunjaku.<br
/> 3.1.7. Pinola<br
/> Wurde von Plattenhardt alles in allem sehr ordentlich vertreten. Vor allem, da Pino derzeit nicht der Pino des Pokalsiegerjahres ist. Nach vorne wirkt er seltsam verunsichert, ist derzeit nicht mehr der, dem man die legendäre „Mutter aller Konter“ (weiter Pass Schieber auf Pino, welcher überlegt am Torwart vorbei schiebt) zutrauen würde. Nach hinten gilt derzeit wiederum auch nicht das, was die „SZ“ einst lobend schrieb: dass jeder verlorene Ball eine persönliche Angelegenheit sei und auch als solche behandelt werde. Ein Duell wie das im Pokalfinale gegen Roberto Hilbert derart phantastisch zu führen, davon ist, sorry, der Pino des Jahres 2011 weit entfernt.<br
/> 3.1.8. Didavi<br
/> Kann man noch nicht beurteilen – der gute Saisonstart fand aber auch ohne ihn statt.</p><p>3.2. Man kann nun natürlich immer sagen, dass es die Summe macht. Aber, wie ich oben schon ausgeführt habe: die Idealelf spielt fast nie zusammen und ich bezweifle sogar, dass die Mehrheit der derzeit oder bis vor kurzem noch Verletzten, dazu gehören würde.</p><p><strong>4. Könnte es sein, dass man von der Phase Mit-Leihspielern-den-Klassenerhalt-sichern zu früh zur nächsten, höheren Stufe der Wertschöpfungskette gesprungen ist?</strong><br
/> Grundsätzlich müsste man dazu wissen, was der Markt überhaupt hergegeben hätte. Wir werden hier, auch wenn Hecking, nach eigener Aussage, kein Freund von Wintertransfers ist, nach der Winterpause schlauer sein, vor allem, wenn es gelingt, im Pokal noch ein wenig nicht eingeplanten finanziellen Speck anzufuttern.</p><p><strong>5. Könnte es sein, dass nicht mehr gilt, was am Anfang der Saison galt: dass der FCN als Mannschaft überzeugt ist wie nur wenige von dem, was man spielt (sinngemäß nach Meyer), dass vielmehr die taktisch durchaus anspruchsvolle Spielweise in flexiblen Systemen die Spieler überfordert? So dass der Club keinen eigenen Spielstil mehr zu produzieren vermag?</strong><br
/> Ich habe es anfangs schon ausgeführt: ich halte Heckings als rhetorische Frage gekleidetes Urteil, man könne von dem Spiel gegen den FC Bayern nichts lernen, mit Verlaub, für einen Schmarrn. Man lernt, nicht nur, aber eben auch, von den Besten. Die von Alexander zitierte Analyse in „Spielverlagerung“ attestierte dem Club ein taktisch anspruchsvolles System. Bei Solbakken hätte es wohl nach eineinhalb Minuten geheißen: für diese Mannschaft wohl zu anspruchsvoll. Aber wir sind ja bei Hecking. Der im Sportstudio en passant selbst zugab, dass alles am Spielzug, der zum ersten Tor führte, den Spielern bekannt gewesen sei – „das ist ja das Schlimme“. In der Tat ist es ein probates, vielfach erfolgreiches Mittel (vergleiche Argentiniens Taktik unter Pekerman im WM-Spiel gegen Deutschland), den Gegner zum schwierigen, d. i. zum langen Pass zu zwingen und dass Badstuber diesen gerne spielt, dafür ist er ja, wie von Hecking bestätigt, auch bekannt. Also will man das durch die extrem kompakte Anfangsaufstellung provozieren. Genau das führt in der zweiten Minute nach einer Kette allesamt bekannter Spielzüge zum Gegentor, welches die ganze Taktik über den Haufen wirft. Da kann man schon mal die Frage stellen, ob das dann die richtige Taktik für diese Spieler war…</p><p><strong>6. (Kein) Fazit.</strong><br
/> Denn für ein solches ist es noch viel zu früh. Es ging mir bei meinem Beitrag auch gar nicht so sehr um die Kritik, es ging mir vielmehr darum, dass ich durchaus ernste Probleme sehe und diese Sicht zur Diskussion stellen möchte – nicht zuletzt um hernach selbst einiges eventuell anders oder zumindest klarer zu sehen. Im Gegensatz zu den offiziellen Verlautbarungen sehe ich es nämlich durchaus als bedenklich an, wenn der Club in München eine Vorstellung abliefert, die fatal an die Ingolstadts erinnert (derzeit Tabellensechzehnter der 2. Liga). Es ist in meinen Augen eben nicht damit getan, auf ManCity oder andere Mannschaften zu verweisen und das alles als „eben die Bayern“ abzutun. Eben nicht „die Bayern“, sondern eine in der eindeutigen Tendenz des Punktdruckmessers abgebildete schleichende Verschlechterung. Diesen Trend umzukehren wird die schwere Aufgabe der nächsten Wochen sein, sonst, das sage ich hier ganz deutlich, offen und ganz ohne Depression, können wir uns in meinen Augen darauf einstellen, dass das Spiel gegen Greuther Fürth die Generalprobe für die Relegation werden wird.</p><hr
/><small>Copyright &copy; 2011<br
/>Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br
/>Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. (digitalfingerprint: 1e52b83021659d5cdac030ad8a03cf27rejt8346789)</small><p><a
href="http://www.clubfans-united.de/?flattrss_redirect&amp;id=14728&amp;md5=e24a1cee782399948418eaa8af5455bc" title="Flattr" target="_blank"><img
src="http://www.clubfans-united.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.clubfans-united.de/2011/11/03/problemzonen/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>22</slash:comments> <atom:link rel="payment" href="http://www.clubfans-united.de/?flattrss_redirect&amp;id=14728&amp;md5=e24a1cee782399948418eaa8af5455bc" type="text/html" />" </item> <item><title>Der 1. FC Nürnberg am Taktiktisch</title><link>http://www.clubfans-united.de/2011/06/10/der-1-fc-nuernberg-am-taktiktisch/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=der-1-fc-nuernberg-am-taktiktisch</link> <comments>http://www.clubfans-united.de/2011/06/10/der-1-fc-nuernberg-am-taktiktisch/#comments</comments> <pubDate>Fri, 10 Jun 2011 20:35:58 +0000</pubDate> <dc:creator>Alexander &#124; Clubfans United</dc:creator> <category><![CDATA[News]]></category> <category><![CDATA[1. FC Nürnberg]]></category> <category><![CDATA[4-2-3-1]]></category> <category><![CDATA[4-3-3]]></category> <category><![CDATA[4-4-2]]></category> <category><![CDATA[Bundesliga]]></category> <category><![CDATA[FCN]]></category> <category><![CDATA[Taktik]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.clubfans-united.de/?p=12615</guid> <description><![CDATA[Die Kaderplanung des 1. FC Nürnberg ist zwar nicht offiziell aber doch offensichtlich abgeschlossen. Mit Trainingsauftakt am 26.6.2011 beginnt für Dieter Hecking die Aufgabe, aus dem vorhandenen Spielermaterial eine bundesligataugliche Mannschaft zu formen. Nachdem Hecking 2010/2011 vor allem auf ein 4-2-3-1 setzte, mit Schieber als &#8220;One-Man-Show&#8221;, einer Doppel-Sechs mit Cohen und Simons sowie einem Mittelfeld [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Die Kaderplanung des 1. FC Nürnberg ist zwar nicht offiziell aber doch offensichtlich abgeschlossen. Mit Trainingsauftakt am 26.6.2011 beginnt für Dieter Hecking die Aufgabe, aus dem vorhandenen Spielermaterial eine bundesligataugliche Mannschaft zu formen.</p><p>Nachdem Hecking 2010/2011 vor allem auf ein 4-2-3-1 setzte, mit Schieber als &#8220;One-Man-Show&#8221;, einer Doppel-Sechs mit Cohen und Simons sowie einem Mittelfeld mit Hegeler oder Ekici rechts, Frantz oder Eigler links und Gündogan oder wiederum Ekici zentral. Die Viererabwehrkette wurde mehrfach modifiziert, bis sie mit Pinola, Wolf, Wollscheid und Chandler einen zwischenzeitlich stabilen Stand hatte. Je nach Spielsituation wurde auf ein 4-4-2 umgestellt, dabei auch einmal Hegeler oder Ekici nach vorne beordert, oder mit z.B. Mak offensiver oder defensiver auf den Außen variiert.</p><p>Die Frage stellt sich: Hat Hecking mit dem 4-2-3-1 sein favorisiertes System spielen lassen oder reagierte er damit nur auf das vorhandene Spielermaterial, dass auch aufgrund der Langzeitverletzung von Bunjaku und der doch unbefriedigend verlaufenden Rekonvaleszenz von Okotie aus der Not geboren war? Die Zu- und Abgänge des Kaders könnten hier Aufschluss geben.</p><p>Als Abgänge sind vor allem Ekici, Gündogan, Schieber, Mintal und Wolf zu nennen. Mintal ist hier insoweit außen vor, da nur noch als Joker im Einsatz und Wolf intern fast 1:1 mit Nilsson ersetzt, sind durch die Offensivkräfte Ekici, Gündogan und Schieber doch Lücken aufgetan worden. Mit Pekhart wurde ein &#8220;Typ Schieber&#8221; verpflichtet, was auf eine Beibehaltung des Systems ebenso schließen lassen könnte, wie Feulner und Didavi, die das Duo Gündogan/Ekici kompensieren sollen. Mit Esswein könnte man auf die Verletzungsanfälligkeit von Frantz reagiert haben, um so neben dem doch oft zu unauffällig, wenn auch defensiv fleißig, agierenden Eigler eine offensivere Alternative zu haben.</p><p>Der Taktiktisch 2011/2012 im System 2010/2011 könnte damit so aussehen:</p><p><a
href="http://www.clubfans-united.de/wp-media/2011/06/4-2-3-1.jpg" rel="lightbox[12615]"><img
src="http://www.clubfans-united.de/wp-media/2011/06/4-2-3-1.jpg" alt="" title="4-2-3-1" width="480" height="360" class="alignnone size-full wp-image-12617" /></a></p><p>Und um sich einen Überblick über den Kader zu verschaffen, ein Blick auf alle Alternativen en bloc:</p><p><img
src="http://www.clubfans-united.de/wp-media/2011/06/4-2-3-1-backup.jpg" alt="" title="4-2-3-1-backup" width="480" height="360" class="alignnone size-full wp-image-12618" /></p><p>Hegeler wäre dabei sowohl im zentral offensiven (was Hecking bereits auch so ins Gespräch brachte) wie auch defensiven Mittelfeld eine Option, wie auch Judt sowohl als 6er wie auch als defensivere Alternative auf der Rechtsverteidigerposition gute Einsatzchancen hätte. Esswein, von dem man sich viel versprechen darf, könnte auf Links Eigler wie auch Frantz große Konkurrenz machen, auch wäre er zentral im Sturm für Pekhart eine Alternative. Die großen Fragezeichen sind sicher Frantz und Bunjaku, aber auch Okotie (so er denn nicht doch noch verliehen wird). Frantz und Bunjaku konnten zuletzt lange nicht mehr spielen, ihr Fitnesszustand und ihre Formkurve sind derzeit nicht abschätzbar, wobei Bunjaku wenigstens hier bereits in der Vorbereitung wird voll einsteigen können, während man bei Frantz zunächst noch wird Geduld haben müssen.</p><p>Betrachtet man die geballten Alternativen im offensiven Bereich, sind &#8211; entweder als Variante im Spiel aber auch für die Startelf &#8211; Alternativen denkbar. Auf Facebook haben wir diverse kleine Umfragen gemacht, welche Taktikform und welche Stammspieler wohl in der Lesergunst vorne stehen. Dabei ergab sich folgendes Bild (in der Reihenfolge der meisten Stimmen):</p><p><a
href="http://www.facebook.com/home.php?sk=question&#038;id=10150267612700932&#038;qa_ref=ssp">Beliebteste Taktikform</a>: 4-4-2 Raute<br
/> <a
href="http://www.facebook.com/home.php?sk=question&#038;id=10150266878860932&#038;qa_ref=ssp">Stammspieler Abwehr</a>: Pinola, Wollscheid, Chandler, Nilsson (knapp gefolgt von Maroh)<br
/> <a
href="http://www.facebook.com/home.php?sk=question&#038;id=10150267600230932&#038;qa_ref=ssp">Stammspieler Mittelfeld</a>: Cohen, Simons, Hegeler, Feulner (gefolgt von Mak)<br
/> <a
href="http://www.facebook.com/home.php?sk=question&#038;id=10150267610150932&#038;qa_ref=ssp">Stammspieler Sturm</a>: Pekhart, Esswein, Eigler (gefolgt mit Abstand von Bunjaku)</p><p>Ob die stiefmütterliche Nicht-Beachtung von Bunjaku gegenüber dem Shooting-Star aus Dresden berechtigt ist, sei dahingestellt. Bunjaku sollte, wenn fit und und in Form, als Schweizer Nationalspieler zumindest einen gewissen Vorsprung in der Setzliste haben. Auch Frantz wäre im Grunde vor Eigler im linken Mittelfeld erste Wahl bei Hecking, hinter ihm stehen aber doch noch zu viele Fragezeichen. Sollte alles fit werden, könnte das von den Lesern gewünschte 4-4-2 also mit drei Abweichungen so aussehen:</p><p><img
src="http://www.clubfans-united.de/wp-media/2011/06/4-4-2-Raute-B.jpg" alt="" title="4-4-2-Raute-B" width="480" height="360" class="alignnone size-full wp-image-12625" /></p><p>Judt für Chandler wäre eine defensivere Alternative, wenn man schon mit zwei Stürmern und zwei eher offensiveren Mittelfeldspielern aufliefe. Wer keinen Platz hätte wäre dagegen Cohen. Im linken Mittelfeld kann man sich den bissigen Gattuso kaum vorstellen, Simons wäre als gesetzt zu erwarten. Man könnte aber Alternativen in Erwägung ziehen, die Cohen integrieren, aber dennoch auf ein 4-4-2 in Raute setzen würde, indem man das Mittelfeld verdichtet und die Außenbahnen von den offensiven Außenverteidigern beackern ließe, was mit Chandler und Pinola durchaus denkbar wäre:</p><p><img
src="http://www.clubfans-united.de/wp-media/2011/06/4-4-2-Raute-2.jpg" alt="" title="4-4-2-Raute-2" width="480" height="360" class="alignnone size-full wp-image-12621" /></p><p>Ob der zweite Stürmer dann Esswein oder Bunjaku hieße, müsste die Vorbereitung zeigen. Beide sollten aber durch ihre Anlagen in der Lage sein, die Position des variablen Halbstürmers, der sich auch auf die Außenbahn fallen lassen kann, zu interpretieren. Insgesamt erscheint eine solche Aufstellung, nimmt man die aktuelle Erwartungshaltung an den Kader als gesetzt, gut geeignet, auch auf Spielsituationen reagieren zu können. Offensiv ausgerichtet machen die beiden Außenverteidiger über die Linie Druck, während ein Cohen und Hegeler die sich eröffnenden Lücken absichern könnten. Alternativ kann aber auch Cohen neben Simons rücken, Feulner etwas zentraler spielen und Esswein und Hegeler auf die Außen ziehen, um das Spiel breiter zu machen. Auch ein 4-1-4-1 wäre so denkbar.</p><p><img
src="http://www.clubfans-united.de/wp-media/2011/06/4-4-2-Raute-2-Positionen.jpg" alt="" title="4-4-2-Raute-2-Positionen" width="480" height="360" class="alignnone size-full wp-image-12622" /></p><p>Der Blick auf den Kader zeigt, dass sowohl die bisher praktizierte Variante 4-2-3-1 wie auch die Raute bereits personell gut besetzt werden kann. Dahinter stehen aber noch genügend Alternativen bereit, die mehr als nur als Backups zu sehen sind, sondern als Konkurrenten. Das sind neben den genannten Bunjaku, Esswein, Frantz oder Eigler, vor allem auch Didavi, Mak und Judt. Gesetzt sein dürften dagegen zunächst: Schäfer, Pinola, Nilsson, Wollscheid, Simons, Hegeler und Pekhart. Aber auch Talente wie Wießmeier, Mendler, Klose oder Sauter sollten Einsatzzeiten bekommen, wie vielleicht auch ein Görtler oder ein George, je nach weiterer Entwicklung. In Anbetracht der Talent-Dichte vorne dürfte es dagegen für Okotie und Ben Khalifa schon eng werden. Beide konnten die letzte Saison nicht nutzen, um nachdrücklich auf sich aufmerksam zu machen. Okotie wird bereits als mögliche Leihe gehandelt um Spielpraxis zu bekommen, und auch um Ben Khalifa gibt es Gerüchte über ein vorzeitiges Ende der Zusammenarbeit (Leihe vom Vfl Wolfsburg). Gut denkbar, dass hier noch mindestens einer von beiden woanders sein Glück versucht. Vielleicht sogar beide, wenn Gerüchte an der Verpflichtung von Admir Mehmedi bspw. sich verdichten sollten. Auch geistert noch eine Leihe vom neuen argentinischen Jungstar Lamela durch die Medien, doch dazu müssten erstmal die Bayern die Kassen aufmachen und ihn verpflichten, um ihn dann weiter zu verleihen &#8211; wie man schon liest: eine Sache mit noch vielen Fragezeichen.</p><p>Alles natürlich reine Gedankenspielchen und die Diskussion ist hiermit freigegeben. Gerne erstellen wir auf Wunsch und bei groben taktischen Fouls auch weitere Schaubilder.</p><hr
/><small>Copyright &copy; 2011<br
/>Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br
/>Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. (digitalfingerprint: 1e52b83021659d5cdac030ad8a03cf27rejt8346789)</small><p><a
href="http://www.clubfans-united.de/?flattrss_redirect&amp;id=12615&amp;md5=10d4c781c3a050cb0b455629dcb268b8" title="Flattr" target="_blank"><img
src="http://www.clubfans-united.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.clubfans-united.de/2011/06/10/der-1-fc-nuernberg-am-taktiktisch/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>36</slash:comments> <atom:link rel="payment" href="http://www.clubfans-united.de/?flattrss_redirect&amp;id=12615&amp;md5=10d4c781c3a050cb0b455629dcb268b8" type="text/html" />" </item> <item><title>Gut, dass ich nicht Trainer bin</title><link>http://www.clubfans-united.de/2010/10/06/gut-dass-ich-nicht-trainer-bin/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=gut-dass-ich-nicht-trainer-bin</link> <comments>http://www.clubfans-united.de/2010/10/06/gut-dass-ich-nicht-trainer-bin/#comments</comments> <pubDate>Wed, 06 Oct 2010 07:57:34 +0000</pubDate> <dc:creator>belschanov &#124; Clubfans-United</dc:creator> <category><![CDATA[News]]></category> <category><![CDATA[Spieltag]]></category> <category><![CDATA[Taktik]]></category> <category><![CDATA[Tresengeschichten]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.clubfans-united.de/?p=9229</guid> <description><![CDATA[Die elf Club-Spieler, die am letzten Samstag kurz vor halb vier auf den Rasen des Frankenstadions liefen, waren die, die ich erwartet hatte. Erwartet hatte ich auch, dass Hecking seine Mannschaft im 4-2-3-1-System spielen läßt. Überrascht hat mich allerdings, dass nicht der &#8220;Sechser&#8221; Hegeler im defensiven Mittelfeld neben Simons agierte, sondern der &#8220;Zehner&#8221; Gündogan (vgl. [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p
style="text-align: justify">Die elf Club-Spieler, die am letzten Samstag kurz vor halb vier auf den Rasen des Frankenstadions liefen, waren die, die ich erwartet hatte. Erwartet hatte ich auch, dass Hecking seine Mannschaft im 4-2-3-1-System spielen läßt. Überrascht hat mich allerdings, dass nicht der &#8220;Sechser&#8221; Hegeler im defensiven Mittelfeld neben Simons agierte, sondern der &#8220;Zehner&#8221; Gündogan (vgl.<a
href="http://www.clubfans-united.de/2010/10/01/als-ich-bei-halbzeit-das-stadion-verliess/"> klick</a>):</p><p
style="text-align: center"><em>Die Aufstellung des 1. FC Nürnberg</em></p><p
style="text-align: center"><em>vom 2. 10. 2010</em></p><p
style="text-align: center"><em>SCHÄFER<br
/> </em></p><p
style="text-align: center"><em>JUDT      NILSSON      WOLF      BIELER</em></p><p
style="text-align: center"><em> SIMONS        GÜNDOGAN<br
/> </em></p><p
style="text-align: center"><em>HEGELER         EKICI           FRANTZ<br
/> </em></p><p
style="text-align: center"><em>SCHIEBER<br
/> </em></p><p
style="text-align: center"><em>Spielbeginn:</em></p><p
style="text-align: center"><em>15.30 Uhr</em></p><p
style="text-align: justify">Was Hecking konkret zu dieser Rochade veranlasste, weiß ich nicht. Sie wird wohl das Resultat eines eingehenden Studiums des Gegners in Form von Spielbeobachtungen und Video-Analysen gewesen sein. <em>Pedantisches Einstellen auf den nächsten Gegner</em> (<a
href="http://www.ps.de/magazin/mainz-05-mischt-die-bundesliga-auf/in-hoechsten-toenen">klick</a>) scheint eine Maxime zu sein, die auch Trainer beherzigen, die nicht Tuchel heißen.</p><p
style="text-align: justify">Dass Hecking Mitte der ersten Halbzeit Frantz in die Spitze neben Schieber beorderte und fortan mit zwei Stürmern spielen ließ, ist mir von meinem Sofa aus nicht entgangen. Ich hätte mir aber gewünscht, fortan nicht mehr auf dem Sofa, sondern im Stadion zu sitzen, denn die Fernsehbilder gaben mir keinen Aufschluss darüber, welche Änderungen sich durch diese taktische Maßnahme für die Formation des Club-Mittelfelds ergaben.</p><p
style="text-align: justify">Auf das Warum und das Wie dieser Systemumstellung, die Hecking während einer Spielunterbrechung dem an den Spielfeldrand geeilten Ekici mittels Stift und Notizblock erläuterte, wird im Spielbericht des Kicker-Sportmagazin (Nr. 80/2010, Seite 30) eingegangen, wobei allerdings das Wie ziemlich im Vagen bleibt:</p><blockquote><p
style="text-align: justify"><em>Weil der umtriebige Jones, der von der linken Seite häufig in die Mitte zog, kaum zu bremsen war, stellte Hecking schon bald auf ein 4-4-2 um und schob Frantz nach vorne in die Spitze.</em></p></blockquote><p
style="text-align: justify">Etwas konkreter äußert sich Hans Böller von den Nürnberger Nachrichten (<a
href="http://www.nordbayern.de/wie-das-club-team-wachst-1.216636">klick</a>):</p><blockquote><p
style="text-align: justify"><em>Gegen das Mittelfeld-Trio Jefferson Farfan, Jermaine Jones und Marin  Jurado stellte Nürnbergs Trainer Dieter Hecking sein System früh von  einem 4-2-3-1 auf ein 4-4-2 um; Jens Hegeler rückte nach hinten, Frantz  in die Spitze.</em></p></blockquote><p
style="text-align: justify">Vielleicht sollte man statt 4-4-2 eher 4-3-1-2 sagen: &#8220;Tripel&#8221;-Sechs im defensiven Mittelfeld, davor Ekici plus die beiden Stürmer. (Dies aber nur vielleicht. Vielleicht phantasiere ich mir ja nur was zusammen, aber was soll ich anderes tun, ich bin ja kein ausgebildeter Trainer.):</p><p
style="text-align: center"><em>SCHÄFER<br
/> </em></p><p
style="text-align: center"><em>JUDT      NILSSON      WOLF      BIELER</em></p><p
style="text-align: center"><em> HEGELER        SIMONS        GÜNDOGAN<br
/> </em></p><p
style="text-align: center"><em>EKICI<br
/> </em></p><p
style="text-align: center"><em>FRANTZ             SCHIEBER<br
/> </em></p><p
style="text-align: justify">Ob der Club nur deshalb als Sieger vom Platz ging, weil Hecking während des Spiels eine Systemänderung vornahm, kann niemand wissen. Was man aber mit Bestimmtheit weiß, ist, dass die Maßnahme, Frantz in die Spitze zu ziehen, von Erfolg gekrönt war: In der 62. Spielminute ging Schieber auf der linken Seite &#8211; da, wo zuerst Frantz spielte &#8211; auf und davon und legte den Ball in die Mitte zu Frantz &#8211; dahin, wo zuerst Schieber spielte &#8211; und Frantz brauchte nur noch den Fuß hinzuhalten, um den Ball zum 1:0 ins Netz zu befördern.</p><p
style="text-align: justify">Dass Schieber vor dem 1:0 auf der linken Seite auf und davon gehen konnte, war das Verdienst von Simons, der dem für eine Saison vom VfB Stuttgart ausgeliehenen Stürmer mit einem klugen Pass freie Bahn verschaffte. Überhaupt spielte Simons eine gute Partie. Aufmerksam beim Zustellen der gegnerischen Passwege, immer wieder entschlossen dazwischenfunkend und mit einem guten Auge für die Spieleröffnung. Der 33-jährige belgische Nationalspieler zeigt mehr und mehr, warum ihn der 1. FC Nürnberg verpflichtet hat.</p><p
style="text-align: justify">Eine gute Partie spielten auch Rechtsverteidiger Juri Judt (Wie hieß nochmal der mittlerweile zum HSV abgewanderte Spieler, der in der letzten Saison beim Club hinten rechts verteidigte?) und Andreas Wolf, der zwar vor dem Schalker Ausgleichstreffer (74.) mit einem missglückten Versuch, den Ball zu klären, patzte, diesen Fehler aber mit seinem Kopfballtor zum 2:1 im Anschluss an eine von Ekici getretene Ecke wettmachte (84.).</p><p
style="text-align: justify">Unmittelbar vor dem 2:1-Siegtreffer hatte der Nürnberger Mannschaftskapitän noch Pech gehabt, als ebenfalls nach einer Ecke von Ekici sein Kopfball an den Pfosten des Schalker Gehäuses prallte und sich die Aluminium-Statistik des Club auf 7:7 erhöhte (sieben Pfosten- bzw. Lattentreffer in sieben Saisonspielen).</p><p
style="text-align: justify">Dafür hatte Wolf Glück, dass die Pfeife des Unparteiischen stumm blieb, als ihm nach einer Schalker Ecke der Ball im eigenen Strafraum an den Arm sprang (57.) &#8211; eine Szene, bei der die Schalker ebenso mit dem Schiedsrichter haderten wie in der 53.  Spielminute, als Jones nach einem unglücklichen Zusammenprall mit Club-Torwart Schäfer, der wenig später aufgrund einer Gehirnerschütterung ausgewechselt werden musste, mit Gelb-Rot vom Platz geschickt wurde.</p><p
style="text-align: justify">Die Nürnberger brauchen aber kein schlechtes Gewissen wegen Begünstigung durch den Schiedsrichter zu haben, denn die beiden Situationen, waren nicht so klar, wie sie Spieler und Verantwortliche einer unterlegenen Mannschaft gerne sehen. So schreibt der Kicker (ebd.) zu diesen Entscheidungen des Schiedsrichters:</p><blockquote><p
style="text-align: justify"><em>Gelb-Rot für Jones war ebenso vertretbar wie seine Entscheidung, Wolfs Handspiel im Strafraum [...] nicht als absichtlich zu werten.</em></p></blockquote><p
style="text-align: left"><p
style="text-align: left"><p
style="text-align: left"><p
style="text-align: left"><p
style="text-align: left"><p
style="text-align: justify">Nicht so gut gefallen haben mir diesmal Gündogan und Ekici. Beiden fehlte die Linie. Zu viel sinnloses, mit unnötigen Ballverlusten verbundenes Gedribbel, zu wenig Blick für den freien Mann.</p><p
style="text-align: justify">Ich denke da besonders an eine Szene kurz vor dem Schalker Ausgleichstreffer. Ekici war nach einem abgefangenen Angriff der Schalker, die in dieser Phase des Spiels auf den Ausgleich drängten, in der Mitte der eigenen Hälfte an den Ball gekommen. Ekici war so allein, als befände er sich wegen einer ansteckenden Krankheit in Quarantäne, und er hatte mehrere Optionen der Spielfortsetzung. Er wählte die falsche. Statt das Spiel zu beruhigen, um der unter starkem Druck stehenden Club-Abwehr eine Verschnaufpause zu ermöglichen, rannte er blindlings Richtung Mittellinie und schnurstracks in zwei Schalker Spieler hinein. Die nahmen ihm das Spielgerät ab und wenig später holte es Ersatzkeeper Stephan aus dem Nürnberger Tornetz.</p><p
style="text-align: justify">Das Fehlverhalten Ekicis brachte auch Alfred (<a
href="http://www.clubfans-united.de/2010/08/24/dont-play-with-me/">klick</a>) auf die Palme: &#8220;Iech wär am libbsdn in Fernseher nai und häddna a Schelln geem&#8221;, echauffierte er sich am samstagabendlichen Tresen. Ich gab ihm eine Blend 29 und sagte. &#8220;Wenn ich Trainer wäre, hätte ich Ekici sofort ausgewechselt.&#8221; Woraufhin Hannes (<a
href="http://www.clubfans-united.de/2010/08/24/dont-play-with-me/">klick</a>) sagte: &#8220;Nur gut, dass du nicht Trainer bist.&#8221;</p><p
style="text-align: justify">Hannes hat Recht. Gut, dass ich nicht Trainer bin. Wäre ich Trainer, hätte Ekici nicht den Eckball zum 2:1 getreten und im Kicker (ebd.) wäre nicht folgendes Fazit zum Spiel zu lesen:</p><blockquote><p
style="text-align: justify"><em>Verdienter Sieg für den nicht schön, aber diszipliniert, nicht kreativ, aber effektiv auftretenden Club.</em></p></blockquote><p
style="text-align: left"><em>Nicht schön, aber diszipliniert, nicht kreativ, aber effektiv.</em></p><p
style="text-align: justify">Das liest sich schön. So richtig schön liest sich das. Da fällt mir nichts Weiteres ein, als den Spielern des 1. FC Nürnberg zuzurufen:</p><blockquote><p
style="text-align: justify"><em>WEITER SO!</em></p></blockquote><p
style="text-align: left"><p
style="text-align: left"><p
style="text-align: left"><p
style="text-align: left"><p
style="text-align: left"><p
style="text-align: left"><hr
/><small>Copyright &copy; 2011<br
/>Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br
/>Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. (digitalfingerprint: 1e52b83021659d5cdac030ad8a03cf27rejt8346789)</small><p><a
href="http://www.clubfans-united.de/?flattrss_redirect&amp;id=9229&amp;md5=dbe658ab7222d236f41ae67406750764" title="Flattr" target="_blank"><img
src="http://www.clubfans-united.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.clubfans-united.de/2010/10/06/gut-dass-ich-nicht-trainer-bin/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>23</slash:comments> <atom:link rel="payment" href="http://www.clubfans-united.de/?flattrss_redirect&amp;id=9229&amp;md5=dbe658ab7222d236f41ae67406750764" type="text/html" />" </item> <item><title>Das gestopfte Loch</title><link>http://www.clubfans-united.de/2010/02/05/das-gestopfte-loch/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=das-gestopfte-loch</link> <comments>http://www.clubfans-united.de/2010/02/05/das-gestopfte-loch/#comments</comments> <pubDate>Fri, 05 Feb 2010 08:45:56 +0000</pubDate> <dc:creator>belschanov &#124; Clubfans-United</dc:creator> <category><![CDATA[News]]></category> <category><![CDATA[Taktik]]></category> <category><![CDATA[Tresen]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.clubfans-united.de/?p=7026</guid> <description><![CDATA[Bin mal gespannt, ob Hecking 4-2-3-1 spielen lässt oder das komische System mit dem Loch hinter den Spitzen. 4-2-3-1 wäre mir eigentlich lieber. Sagte ich neulich am Tresen (klick). Wir hatten gegen Frankfurt ein Loch im Mittelfeld. Sagte Dieter Hecking vor dem Hannover-Spiel auf Sky. Eigentlich verwunderlich, dass Hecking sich über das Loch im Mittelfeld [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><em>Bin mal gespannt, ob Hecking 4-2-3-1 spielen lässt oder das komische System mit dem Loch hinter den Spitzen. 4-2-3-1 wäre mir eigentlich lieber.</em></p></blockquote><p>Sagte ich neulich am Tresen (<a
href="http://www.clubfans-united.de/2010/01/06/doppelstopper/">klick</a>).</p><blockquote><p><em>Wir hatten gegen Frankfurt ein Loch im Mittelfeld</em>.</p></blockquote><p>Sagte Dieter Hecking vor dem Hannover-Spiel auf Sky.</p><p>Eigentlich verwunderlich, dass Hecking sich über das Loch im Mittelfeld wunderte. Schließlich war <em>er</em> es ja, der seiner Mannschaft das System mit dem Loch im Mittelfeld verordnete. Im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt &#8211; Endstand 1:1 &#8211; ließ Hecking ein 4-2-2-2 spielen: zwei Sechser vor der Viererabwehr, zwei offensive Mittelfeldspieler auf den Außenbahnen, zwei Stürmer:</p><p
style="text-align: center"><em>Die Aufstellung des 1. FC Nürnberg</em></p><p
style="text-align: center"><em>vom 23. 1. 2010</em></p><p
style="text-align: center"><em>SCHÄFER</em></p><p
style="text-align: center"><em>DIEKMEIER    WOLF   BRENO   BIELER</em></p><p
style="text-align: center"><em>OTTL           GÜNDOGAN<br
/> </em></p><p
style="text-align: center"><em>GYGAX                                  EIGLER</em></p><p
style="text-align: center"><em>CHARISTEAS      BUNJAKU</em></p><p
style="text-align: center"><em>Spielbeginn:</em></p><p
style="text-align: center"><em>15 Uhr 30<br
/> </em></p><p>Nun ja, Hecking setzte halt darauf, dass das Loch hinter den Spitzen variabel besetzt wird. Ungefähr so, wie Alfred das neulich am Tresen erläutert hat (<a
href="http://www.clubfans-united.de/2010/01/06/doppelstopper/">klick</a>). Da unserer Mannschaft aber die Umsetzung der taktischen Vorgaben &#8220;auf&#8217;m Platz&#8221; (<a
href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Prei%C3%9Fler">klick</a>) einmal mehr nicht so recht gelingen wollte, klaffte in der offensiven Schaltzentrale eine Lücke, die so groß war wie die Lücke zwischen Theorie und Praxis.</p><p>Um diese Lücke zu schließen, gruppierte Hecking die Positionen der vier Offensivspieler um: Gegen Hannover besetzte Bunjaku den linken Flügel, Eigler rückte nach rechts und Mintal agierte zentral hinter der einzigen echten Spitze Charisteas:</p><p
style="text-align: center"><em>Die Aufstellung des 1. FC Nürnberg</em></p><p
style="text-align: center"><em>vom 30. 1. 2010</em></p><p
style="text-align: center"><em>SCHÄFER</em></p><p
style="text-align: center"><em>DIEKMEIER     MAROH    BRENO    PINOLA</em></p><p
style="text-align: center"><em>OTTL             TAVARES<br
/> </em></p><p
style="text-align: center"><em>EIGLER           MINTAL          BUNJAKU</em></p><p
style="text-align: center"><em>CHARISTEAS<br
/> </em></p><p
style="text-align: center"><em>Spielbeginn:</em></p><p
style="text-align: center"><em>15 Uhr 30</em></p><p>Die Umstellung auf 4-2-3-1 brachte Erfolg. Nach sechs sieglosen Spielen gewann der Club in Hannover mit 3:1. Nicht zuletzt das Verdienst von Marek Mintal, der nach zwei Spieltagen systembedingten Bankdrückerdaseins &#8211; es war kein Platz für ihn im 4-2-2-2 &#8211; eine fabelhafte Vorstellung als Spielmacher bot. Zwar war Marek nicht der &#8220;Mann des Spiels&#8221;, er hatte aber erheblichen Anteil daran, dass sich ein Mannschaftskamerad diese Auszeichnung erwerben konnte.</p><p>Der &#8220;Mann des Spiels&#8221; war Albert Bunjaku. Er erzielte jedes der drei Nürnberger Tore. Ansonsten war er kaum zu sehen. <span
id="more-7026"></span>Es schien, als hätte Marek, dessen Markenzeichen bislang darin bestand, ein Phantom zu sein (<a
href="http://www.tz-online.de/sport/fussball/fc-nuernberg/tz-nuernberg-sein-tor-phantom-club-baut-mintal-318654.html">klick)</a>, die Tarnkappe an Albert weitergegeben. Der tauchte ab und spekulierte darauf, von seinen Mitspielern in Szene gesetzt zu werden; so in der 30. Spielminute, als Mintal nach einer gelungenen Kombination mit Charisteas zwei Gegenspieler leerlaufen ließ und mit einem präzisen Pass in die Gasse Bunjaku freispielte &#8211; 1:0; so in der 63. Minute, als Mintal Diekmeier auf dem rechten Flügel mustergültig auf die Reise schickte und Bunjaku Diekmeiers mustergültige Flanke mit einem Volley-Aufsetzer mustergültig verwertete &#8211; 2:0; so in der 69. Minute, als Charisteas nach Ottls Ballerorberung das Leder aus dem Mittelkreis auf den im Rücken des Gegners lauernden Bunjaku weiterleitete und der Schweizer mit den albanischen Wurzeln den nachsetzenden Gegenspielern die Hacken zeigte und abgebrüht vollstreckte &#8211; 3:1.</p><p>So sehr Bunjaku als Vollstrecker glänzte, so sehr überzeugte Mintal in seiner neuen Rolle als Einfädler, Taktgeber, Regisseur. Mintal spielte in Hannover &#8220;sichtbar&#8221; im Mittelfeld. Er war stets präsent, &#8220;ging weite Wege&#8221;, schlug lange Bälle wie einst Reinhold Hintermaier, bereitete Tore vor wie einst Hansi Dorfner. Wo gegen Schalke und Frankfurt ein Loch war, war gegen Hannover Leben in der Bude.</p><blockquote><p><em>Ich bin kein Sechser und auch kein Stürmer.</em></p></blockquote><p>Sagt Marek Mintal, der gar nicht damit gerechnet hatte, gegen Hannover von Beginn an spielen zu dürfen (<a
href="http://www.abendzeitung.de/nuernberg/sport/163613">klick</a>).</p><p>Stimmt. Ein 6er ist Marek nicht. Aber vielleicht ist er ja der neue Club-10er. Trotz der Rückennummer 11. Die 10 trägt Albert Bunjaku. Wenn die Arbeitsteilung zwischen Albert und Marek in der Partie gegen den derzeit bärenstarken VfB Stuttgart ähnlich gut funktioniert wie in Hannover, sollten die beiden nach der Kopfbedeckung auch die Trikots tauschen&#8230;</p><hr
/><small>Copyright &copy; 2011<br
/>Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br
/>Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. (digitalfingerprint: 1e52b83021659d5cdac030ad8a03cf27rejt8346789)</small><p><a
href="http://www.clubfans-united.de/?flattrss_redirect&amp;id=7026&amp;md5=488392c643b6582b0353b7fe3377daed" title="Flattr" target="_blank"><img
src="http://www.clubfans-united.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.clubfans-united.de/2010/02/05/das-gestopfte-loch/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>34</slash:comments> <atom:link rel="payment" href="http://www.clubfans-united.de/?flattrss_redirect&amp;id=7026&amp;md5=488392c643b6582b0353b7fe3377daed" type="text/html" />" </item> <item><title>Taktiktisch: Rückblick</title><link>http://www.clubfans-united.de/2008/05/31/taktiktisch-ruckblick/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=taktiktisch-ruckblick</link> <comments>http://www.clubfans-united.de/2008/05/31/taktiktisch-ruckblick/#comments</comments> <pubDate>Sat, 31 May 2008 09:50:49 +0000</pubDate> <dc:creator>Alexander &#124; Clubfans United</dc:creator> <category><![CDATA[News]]></category> <category><![CDATA[Bundesliga]]></category> <category><![CDATA[Taktik]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.clubfans.de/2008/05/31/taktiktisch-ruckblick/</guid> <description><![CDATA[Jetzt lehne ich mich mal weit aus dem Fenster und mime den Experten. Ich versuche mich am Taktiktisch. Warum in aller Welt klappte das, was in der tschechischen Nationalelf so gut klappt, oder auch &#8211; ohne Koller &#8211; im 4-3-3 in der vergangenen Saison, dieses Jahr so gut wie gar nicht. Für mich, als Laien-Trainer, [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img
src='http://www.clubfans.de/wp-media/2008/05/spielfeld_taktik_rueckblick.jpg' alt='Grafik © clubfans.de' /></p><p>Jetzt lehne ich mich mal weit aus dem Fenster und mime den Experten. Ich versuche mich am Taktiktisch.</p><p>Warum in aller Welt klappte das, was in der tschechischen Nationalelf so gut klappt, oder auch &#8211; ohne Koller &#8211; im 4-3-3 in der vergangenen Saison, dieses Jahr so gut wie gar nicht. Für mich, als Laien-Trainer, liegt die Antwort auf der Hand &#8211; oder eben vor Augen.</p><p>Also: Wenn man mit einem Stoß-Stürmer spielt, ich hab das oben mal versucht so zu illustrieren, dann spielen die defensiven Spieler drei mögliche Spieleröffnungen (zwei sind eingezeichnet): Das Anspiel auf den Spielmacher, den Direktpass auf den Stoßstürmer oder (nicht eingezeichnet) den langen Ball auf die außen. Weitere Varianten, wie eine eigene Offensivaktion, mal außen vor. Das geht dann als Überraschungsmoment durch.</p><p><span
id="more-1071"></span>Variante 1: Der Spielmacher geht selbst in die Offensive und sucht durch ein Dribbling oder einen Spurt den Torraum um Verwirrung und Räume zu schaffen um dann mit einem Schuß, einer Ablage oder einem Pass auf die Außen für Gefahr zu sorgen.<br
/> Oder er spielt den Stoßstürmer an. Damit wäre man im Ergebnis bei Variante 2.</p><p>Das Anspielen des Stoßstürmers ist daher eine der maßgeblichen Grundkonzepte im 4-3-3. Die Kritik daher an den Pässen auf Koller meiner Ansicht nach verfehlt. Die Frage ist nur: Was passiert danach!</p><p><img
src='http://www.clubfans.de/wp-media/2008/05/spielfeld_taktik_v2.jpg' alt='Grafik © clubfans.de' /></p><p>Die Situation mitten im Schlüsselmoment eines Spielzugs müßte also aussehen wie hier zu sehen. Die defensiven Mittelfeldspieler oder der Spielmacher spielen auf den Stoßstürmer, der passt auf die Außen, die zur Grundlinie ziehen, oder legt wieder ab auf den nachrückenden Spielmacher oder einen nachrückenden Defensivspieler, oder eben auf einen der beiden Außen, die überraschenderweise (was natürlich einstudiert ist) diesmal nicht zur Grundlinie zogen sondern nach innen um den direkten Abschluß zu suchen. Naja, so in etwa.</p><p>Was mir so auffiel, bei den Spielen, die ich gesehen habe und wenn ich die Laufweg-Auswertung bei bundesliga.de so richtig interpretiere, dass eben genau ein entscheidender Punkt nicht passierte.</p><p><img
src='http://www.clubfans.de/wp-media/2008/05/spielfeld_taktik_v3.jpg' alt='© clubfans.de, Alexander Endl' /></p><p>Im Moment des Anspiels auf den Stoßstürmer waren die Außen viel zu weit weg um eine offensive Ablage nach vorne in den Lauf verwerten zu können und zur Grundlinie zu gehen. So blieb Koller nur die Option entweder selbst etwas zu versuchen, was aber mit der dann üblichen Annahme des Balles mit dem Rücken zum Tor und zwei Innenverteidigern im Nacken schwer zu bewerkstelligen ist. Legte er also zwangsläufig nach hinten ab, war nur Misimovic da um den Ball zum Abschluß zu bringen (was seine vielen Tor erklären könnte&#8230;) oder dann wieder auf außen offensiv zu passen.</p><p>Meiner Ansicht nach <em>(und das darf wie das hier alles gern diskutiert werden! Ganz viele werden ganz sicher mehr Spiele als ich gesehen haben und können ihre Eindrücke schildern!!)</em> war das Problem auf den Außen zu suchen. Weder funktionierte das Spiel über Koller, weil die Außen nicht &#8220;funktionierten&#8221; (Laufbereitschaft, Spritzigkeit, Stellungsspiel), um dieses Angriffsspiel zu spielen, noch gelang es &#8211; wenn nachrückend &#8211; mit Tempodribblings selbst die Situation zu erreichen, vor den Stoßstürmer zu kommen um die Flanke dann in die Mitte zu schlagen und der Stoßstürmer mit Schwung nach vorne verwerten kann, oder nach hinten in den Rücken der Abwehr zu passen, damit dort ein lauernder Mittelfeldspieler den direkten Abschluß oder finalen Pass zu spielen.</p><p>Begründet war das ganze in der Verletzungsmisere von Vittek, der Überschätzung von Nachwuchsspielern wie Adler als Backup, der andauernden Formkrise eines Saenko und insgesamt mangelnder Alternativen, die man durchaus auch der sportlichen Leitung ankreiden darf. Wenn man schon dieses Spielsystem aufziehen will, warum hat man gerade diese neuralgischen Positionen nicht doppelt besetzt?</p><p>Mit der Verpflichtung Kollers hat man <em>- wieder meine Meinung -</em> daher überhaupt nicht das Problem angegangen (oder hoffte man wirklich auf eine wundersame Heilung und Formsteigerungen von Saenko und Vittek?). Dass Charisteas in diesem Konzept nicht den Rechtaußen mimen kann, war zumindest bei vielen herrschende Meinung, da Harry nicht unbedingt prädestiniert ist ggf. im Dribbling zur Grundlinie zu gehen um dann gefährlich zu flanken, allenfalls die Variante des Zugs zur Mitte denkbar, was ja auch durchaus ab und an klappte, aber eben auch schnell von den Verteidigern als einzige Option zugestellt werden konnte.</p><p>Wenn das nicht alles schon Problem genug gewesen wäre kam es aber noch dicker. Im vergangenen Jahr hat es ja auch Schwächephasen der beiden Außen gegeben (oder die Außenverteidiger der Gegner stellten gut zu), dann aber kamen die eigenen Außenverteidiger zum Zuge, die &#8211; wie gerade ein Pinola &#8211; Offensivdruck ausübten und bereit waren entweder selbst zur Grundlinie durchzubrechen oder aus dem offensiven Halbfeld gefährlich zu flanken. Da aber hatten wir links überhaupt keine Alternativ zu Pinola gefunden und rechts konnte zunächst Reinhardt, später dann Jacobsen, diesen Druck nie entfalten. &#8211; Und nicht nur das. Man versuchte es ja, aber mit der verheerenden Konsequenz, dass die Abstimmung dann oft nicht mehr stimmte (vor allem auf links), was man gerade auch den Innenverteidiger neben Wolf ankreiden muss sowie den linken Defensivspieler. Wenn man schon den Außenverteidiger (AV) nach vorne zieht, dann muss einer den Raum dahinter zu machen. Verliert der AV nämlich den Ball oder das erwartete Offensivanspiel auf ihn führt zu einem Fehlpass, dann ist hinten die Scheune sperrangelweit offen.</p><p>Naja, man reimt sich da eben was zusammen. Oder? Na, wir sind doch in Deutschland anerkanntermaßen 80 Mio. Bundestrainer. <img
src='http://www.clubfans-united.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':grin:' class='wp-smiley' /></p><p>Aber ein Zitat hab ich noch:</p><blockquote><p><em>»Jan Koller und die langen Bälle</p><p>Es läuft auf eine One-Man-Show im Sturm heraus. Das alte Spiel eben: langer Ball auf den langen Koller, der ihn irgendwie auf den Boden holt und einem der schnellen Flügelspieler in den Lauf passt. Ein Konterspiel wie es im Buche steht – und vor allem, wie es auch ohne Rosicky funktioniert. Das bewiesen die Tschechen schon während der EM-Qualifikation, als sie vergangenen Oktober Deutschland mit eben dieser Taktik 3:0 abfertigten. Letztlich schlossen sie die Qualifikation auf Platz eins ihrer Gruppe ab – noch vor Deutschland.«<br
/> Quelle: <a
href="http://www.focus.de/sport/fussball/em2008/protagonisten/teams/em-teams-tschechien-koller-soll-es-nochmal-richten_aid_304284.html?omiid=rss">focus.de</a></em></p></blockquote><p>Eigentlich sollte das ganze gleich mit dem Ausblick auf die neue Saison (taktisch) verbunden sein &#8211; und was uns die diskutierten und feststehenden Neuverpflichtungen dazu sagen könnten bzw. die gehandelten Transferkandidaten. Aber dieses Taktik-Orakel kriegt nen eigenen Beitrag.</p><p><strong>Nachtrag:</strong></p><p><object
width="425" height="355"><param
name="movie" value="http://www.youtube.com/v/1PEx9_7CLuk&#038;hl=de"></param><param
name="wmode" value="transparent"></param><embed
src="http://www.youtube.com/v/1PEx9_7CLuk&#038;hl=de" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p><p>[Erkennt man leider nicht so viel, aber da gibt es einen YouTube-Trick:<br
/> <a
href="http://de.youtube.com/watch?v=1PEx9_7CLuk&#038;fmt=18" target="_blank">Klick hier</a>]</p><p>Man betrachte mal das Video, das ich selbst aufgenommen hab im Spiel gegen Schalke. Ist natürlich nur ein zufälliger Ausschnitt. Meiner Meinung nach sieht man drei Dinge: Die Art und Weise des Anspiels auf Koller ist so, dass er den Ball gar nicht verwerten kann (auch ein Problem, das erwähnt werden sollte&#8230;) oder ein sich anbietender Außen wird vom Mittelfeldspieler einfach nicht bedient/geschickt, statt dessen spielt man doch hoch auf Koller (was soll er damit anfangen?) oder einen Querpass. Denke dennoch, dass dieser zufällige Mitschnitt einiges zeigen kann, vor allem wie statisch das Spiel des Clubs war. Keine Bewegung, kein Überraschungsmomente, keinen Blick für den freien Raum. Hätte das mit Koller so klappen sollen, hätten (bei hohen Bällen) Spieler nachgerückt sein müssen, um die Kopfballablagen direkt zu verwerten, oder man ihn in den Fuß anspielen müssen, damit er entweder flach zurücklegt oder durchstecken kann. So konnte das meiner Meinung nach nichts werden. 0:2 eben und abgestiegen. &#8211; Will damit Koller nicht heilig sprechen, er hätte durchaus aus 5 Metern auch an Kahn z.B. vorbeischießen können als er vor ihm stand, aber in einer nicht funktionierenden Mannschaft kann selten ein einzelner seiner Form halten, weil dir auch das Selbstvertrauen irgendwann fehlt.</p><hr
/><small>Copyright &copy; 2011<br
/>Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br
/>Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. (digitalfingerprint: 1e52b83021659d5cdac030ad8a03cf27rejt8346789)</small><p><a
href="http://www.clubfans-united.de/?flattrss_redirect&amp;id=1071&amp;md5=a134b29e0a9bb5a2e8c76fbd857535a7" title="Flattr" target="_blank"><img
src="http://www.clubfans-united.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.clubfans-united.de/2008/05/31/taktiktisch-ruckblick/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>12</slash:comments> <atom:link rel="payment" href="http://www.clubfans-united.de/?flattrss_redirect&amp;id=1071&amp;md5=a134b29e0a9bb5a2e8c76fbd857535a7" type="text/html" />" </item> <item><title>Vielsagende Platituden</title><link>http://www.clubfans-united.de/2008/03/12/vielsagende-platituden/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=vielsagende-platituden</link> <comments>http://www.clubfans-united.de/2008/03/12/vielsagende-platituden/#comments</comments> <pubDate>Tue, 11 Mar 2008 23:05:30 +0000</pubDate> <dc:creator>belschanov &#124; Clubfans-United</dc:creator> <category><![CDATA[News]]></category> <category><![CDATA[Interview]]></category> <category><![CDATA[Taktik]]></category> <category><![CDATA[Thomas+von+Heesen]]></category> <category><![CDATA[Trainer]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.clubfans.de/2008/03/12/vielsagende-platituden/</guid> <description><![CDATA[Nach dem 0:0 gegen den HSV ließ Thomas von Heesen in seinem Kommentar zum Spiel zwei Sätze fallen, die mich stutzig machten (kicker-online): „Ich kann natürlich nicht zaubern. Ich kann die Mannschaft nur einstellen und weiter verbessern.“ Oberflächlich betrachtet sind diese Sätze ziemlich banal. Sie sind Platituden, die nicht mehr besagen, als man sowieso schon [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem 0:0 gegen den HSV ließ Thomas von Heesen in seinem Kommentar zum Spiel zwei Sätze fallen, die mich stutzig machten (kicker-online):</p><p><em>„Ich kann natürlich nicht zaubern. Ich kann die Mannschaft nur einstellen und weiter verbessern.“</em></p><p>Oberflächlich betrachtet sind diese Sätze ziemlich banal. Sie sind Platituden, die nicht mehr besagen, als man sowieso schon weiß: nämlich dass von Heesen nicht Pan Tau ist und auch nicht Catweazle, sondern ein ganz „normaler“ Trainer, der mit ganz „normalen“ Trainingsmethoden arbeitet.</p><p>Nicht der Inhalt dieser Sätze löste bei mir Stirnrunzeln aus, sondern allein die Tatsache, dass von Heesen diese Sätze sagte, denn dies lässt möglicherweise tiefer blicken, als uns allen lieb ist. <em>„Ich kann nicht zaubern.“</em> Das sagt man, wenn man etwas auf die Schnelle erledigen soll, was sich nicht auf die Schnelle erledigen lässt. Befürchtet von Heesen etwa, dass bei nur elf verbleibenden Spielen die Zeit zu knapp ist, um das Blatt noch wenden zu können? Hat er erkannt, dass die Mannschaft so weit unten ist, dass es nicht ausreicht, sie mit den „konventionellen“ Mitteln der Trainingslehre „einzustellen und zu verbessern“, sondern dass sie nur noch mittels  der  – ihm  abgehenden  – Zauberkräfte  eines Pan Tau oder Catweazle zu retten wäre? Hat der neue Trainer insgeheim schon resigniert?</p><p>Am Montagabend im Interview bei „Blickpunkt Sport“ machte der smarte Norddeutsche keineswegs einen resignierten Eindruck, er sagte aber wieder einiges, was mich überraschte. In der Mannschaft sei keine Hierarchie erkennbar, die Abstimmung in und zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen funktioniere nicht, was vor allem darauf zurückzuführen sei, dass die Spieler nicht miteinander reden. Müssen die Spieler nicht nur das Einmaleins des Fußballspielens neu lernen, sondern auch das Sprechen? Haben sich die Spieler in den vergangenen Jahren so sehr auf die Kommandos des dominanten und wortgewaltigen Hans Meyer verlassen, dass sie jegliche Kommunikation untereinander einstellten und regelrecht verstummten? Sind die schüchternen Sprechversuche des argentinischen Linksverteidigers Pinola, der ebenfalls bei „Blickpunkt Sport“ interviewt wurde, bezeichnend für das Sprachentwicklungsstadium der Mannschaft? Braucht der FCN nicht nur einen Catweazle, sondern auch einen Logopäden?</p><p>Nun gut, der sympathische, manchmal etwas hitzköpfige Argentinier mit dem melancholischen Blick eines Tangotänzers hat am kommenden Wochenende ja ausgiebig Zeit, um Vokabeln zu lernen, weil er gelbsperrenbedingt nicht mit nach Leverkusen muss. Wagt man einen Ausblick auf dieses schwere Auswärtsspiel, bleibt einem als Club-Fan wohl nichts anderes übrig als die mutige Flucht ins Reich der Platituden, frei nach dem Motto <em>„Die Hoffnung stirbt zuletzt“</em> oder <em>„Totgesagte leben länger“</em>.</p><p>Die Sprüche werden eben platter, wenn einem angesichts der chronischen Erfolglosigkeit der Mannschaft die Worte fehlen…</p><hr
/><small>Copyright &copy; 2011<br
/>Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br
/>Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. (digitalfingerprint: 1e52b83021659d5cdac030ad8a03cf27rejt8346789)</small><p><a
href="http://www.clubfans-united.de/?flattrss_redirect&amp;id=956&amp;md5=76b68365f24e6dc9d522999e7939f417" title="Flattr" target="_blank"><img
src="http://www.clubfans-united.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.clubfans-united.de/2008/03/12/vielsagende-platituden/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>28</slash:comments> <atom:link rel="payment" href="http://www.clubfans-united.de/?flattrss_redirect&amp;id=956&amp;md5=76b68365f24e6dc9d522999e7939f417" type="text/html" />" </item> <item><title>Tommy und die Opa-Taktik</title><link>http://www.clubfans-united.de/2008/03/06/tommy-und-die-opa-taktik/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=tommy-und-die-opa-taktik</link> <comments>http://www.clubfans-united.de/2008/03/06/tommy-und-die-opa-taktik/#comments</comments> <pubDate>Thu, 06 Mar 2008 08:06:42 +0000</pubDate> <dc:creator>Alexander &#124; Clubfans United</dc:creator> <category><![CDATA[News]]></category> <category><![CDATA[Bundesliga]]></category> <category><![CDATA[Hans+Meyer]]></category> <category><![CDATA[Medien]]></category> <category><![CDATA[Taktik]]></category> <category><![CDATA[Thomas+von+Heesen]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.clubfans.de/2008/03/06/tommy-und-die-opa-taktik/</guid> <description><![CDATA[Regel No. 1 gebrochen: Boulevard nicht lesen, gar nicht wahr nehmen, nicht einmal daran denken Ergebnis Regelbruch: Ärger, Kopfschütteln, Schreibreflex Ich mag die Website der Supporters ja sehr, auch wenn sie wenige eigene Inhalte hat (eben getreu dem eigenen Motto: Wir reden nicht! &#8211; Wir handeln!) sondern sich vorwiegend auf die Erstellung eines gut sortierten [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img
src='http://www.clubfans.de/wp-media/2008/03/hansmeyer_platz.jpg' alt='© Endl 2007' /></p><p>Regel No. 1 gebrochen: Boulevard nicht lesen, gar nicht wahr nehmen, nicht einmal daran denken</p><p>Ergebnis Regelbruch: Ärger, Kopfschütteln, Schreibreflex</p><p>Ich mag die <a
href="http://sc-n.de/go.php">Website der Supporters</a> ja sehr, auch wenn sie wenige eigene Inhalte hat (eben getreu dem eigenen Motto: <em>Wir reden nicht! &#8211; Wir handeln!</em>) sondern sich vorwiegend auf die Erstellung eines gut sortierten Pressespiegels konzentriert. Aber so bekommt man auch mit, wenn man denn Regel No. 1 mal wieder bricht, wie denn der angebliche &#8220;Mediendruck&#8221; so entsteht. Heute im Angebot: <a
href="http://sc-n.de/news/index.php?action=bericht&#038;nummer=12199">Tommy und die Last der Opa-Taktik</a></p><p>Von einer bestehenden &#8220;antiquierten Spielweise&#8221; ist da zu lesen, auf die TvH &#8220;Null Bock&#8221; mehr habe. Dass er fordere, dass man nicht hinterherlaufe, sondern eine &#8220;intelligente Raumdeckung&#8221; spielen solle. &#8220;Allerdings&#8221;, so wird konstatiert, &#8220;fehle es dazu an den nötigen Grundvoraussetzungen von modernen und erfolgreichen Fußball&#8221;der Truppe. Kurzum: In jedem Fall anders machen, als es &#8220;sein Vorgänger Hans Meyer mit seiner Opa-Taktik praktizierte&#8221;.</p><p>Luft holen.</p><p>Also &#8211; meine ganz persönliche Meinung &#8211; so viel Unsinn habe ich ja wirklich selten gelesen. Ist mir ja schon klar, dass jetzt endlich, wo &#8216;der König tot ist&#8217;, man mal nach Herzenslust an&#8217;s Denkmal pinkeln kann, aber dann doch bitte nicht mit so hanebüchenen Taktik-Ergüssen, für die selbst der geneigte Stammtisch-Nationaltrainer noch verschämt den Blick zu Boden richten würde. Also wenn HM mal Opa-Taktik spielte, dann war das kurz nach seiner Amtsübernahme, als er zur Stabilisierung der Abwehr in die Trainer-Trickkiste griff, mit Libero spielte und damit die Gegner richtig aus dem Konzept brachte. Aber auch damals gelobte er, dass das wahrhaft keine Lösung seiner Träume sei. Der Mann hat seine Erfolge unter anderem in den Niederlanden gefeiert, eine Land, dass &#8211; wenn auch manchmal resignierend &#8211; seit jeher dem taktischen modernen Feingeist mitunter die Rehhagelsche Effizienz opferte und lieber schön modern untergeht als bieder einen Sieg nach Hause fährt.</p><p>Wenn HM also zuletzt wieder Mann-orientiert spielte, dann weil die Automatismen eben nicht griffen, man den Leuten halt geben wollte durch klare Zuordnungen (so würde ich das aus der Ferne orakeln). Und von wegen &#8220;kein moderner und erfolgreicher Fußball&#8221;: Hat der Verfasser, Markus Löser von der AZ, wirklich diese beeindruckende Gabe des schnellen Vergessens, die man allerdings in der Tat dem Boulevard auch bei Bedarf gerne nachsagt (Motto: Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?), dass er eben jene zurückliegende 1 1/2 Jahre vergaß, in dem der Club als Muster von flexiblenen Angriffs- und effizienten Defensivspiel galt, bei dem man mit einer nahezu atemberaubend offensiven 4-3-3-Ausrichtung mit die beste Abwehr der Liga stellte. Mit einem antiquierten System kriegt man das vielleicht noch &#8211; wie Rehhagel &#8211; in einem Turnier mit, wo sich eine Mannschaft quasi in einen Rausch spielen kann, aber nicht im trockenen Liga-Alltag.</p><blockquote><p>Vielleicht sollte man sich beim Boulevard doch mal auch inhaltlich mit <a
href="http://www.dailymotion.com/video/xi65k_rede-von-giovanni-trapattoni_fun">Trapattoni</a> auseinandersetzen:<br
/> <em>Ein Trainer ist nicht ein Idiot ! Ein Trainer sei, sehen was passieren in Platz.</em></p></blockquote><p>Nein, ich hab da kein Verständnis. Finde es nicht einmal unterhaltsam. Es gibt sicher gute Gründe Dinge zu verändern, auch um mal etwas Aufbruchstimmung zu verbreiten und einfach das Gefühl zu geben, dass man den Abwärtstrend stoppen kann, indem man Dinge jetzt anders macht. Aber deswegen bedarf es keiner Verklärung der Vergangenheit. Und wer den aktuellen Spielern, darunter namentlich (&#8220;Tomas Galasek &#038; Co.&#8221;) den Kapitän der tschechischen Nationalmannschaft (die ja auch gaaanz sicher als antiquiert gilt&#8230;) genannt, die Fähigkeit abspricht, eine intelligente Raumdeckung zu praktizieren, versucht sich hier &#8211; auch das meine persönliche Meinung &#8211; nicht einmal ansatzweise um eine Sportberichterstattung.</p><p>Aber wer es liest und auch noch glaubt, ist eben auch selber Schuld.</p><hr
/><small>Copyright &copy; 2011<br
/>Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br
/>Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. (digitalfingerprint: 1e52b83021659d5cdac030ad8a03cf27rejt8346789)</small><p><a
href="http://www.clubfans-united.de/?flattrss_redirect&amp;id=940&amp;md5=82f25a6db8628346c04532c2a2d89993" title="Flattr" target="_blank"><img
src="http://www.clubfans-united.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.clubfans-united.de/2008/03/06/tommy-und-die-opa-taktik/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>5</slash:comments> <atom:link rel="payment" href="http://www.clubfans-united.de/?flattrss_redirect&amp;id=940&amp;md5=82f25a6db8628346c04532c2a2d89993" type="text/html" />" </item> </channel> </rss>
