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> <channel><title>Clubfans United &#187; VfB+Stuttgart</title> <atom:link href="http://www.clubfans-united.de/tag/vfbstuttgart/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.clubfans-united.de</link> <description>1. FC Nürnberg &#124; Das Fanmagazin</description> <lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 16:44:55 +0000</lastBuildDate> <language>de</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <item><title>21. Spieltag: FCN &#8211; VfB Stuttgart 1:2 (0:1)</title><link>http://www.clubfans-united.de/2010/02/06/21-spieltag-20092010-1-fc-nuernberg-vs-vfb-stuttgart/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=21-spieltag-20092010-1-fc-nuernberg-vs-vfb-stuttgart</link> <comments>http://www.clubfans-united.de/2010/02/06/21-spieltag-20092010-1-fc-nuernberg-vs-vfb-stuttgart/#comments</comments> <pubDate>Sat, 06 Feb 2010 16:11:49 +0000</pubDate> <dc:creator>Alexander &#124; Clubfans United</dc:creator> <category><![CDATA[News]]></category> <category><![CDATA[Bundesliga]]></category> <category><![CDATA[VfB+Stuttgart]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.clubfans-united.de/?p=7092</guid> <description><![CDATA[Am Ende blieb wieder einmal die Niederlage Der Club hat heute viel richtig gemacht, leider aber auch im entscheidenden Moment das Entscheidende falsch. Richtig war die Einstellung, richtig waren die Auswechslungen, richtig war es nach dem hart erkämpften 1:1 noch auf Sieg zu spielen &#8211; doch am Ende bleibt, dass Wolf einen kapitalen Fehlpass spielte, [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Am Ende blieb wieder einmal die Niederlage</p><p>Der Club hat heute viel richtig gemacht, leider aber auch im entscheidenden Moment das Entscheidende falsch. Richtig war die Einstellung, richtig waren die Auswechslungen, richtig war es nach dem hart erkämpften 1:1 noch auf Sieg zu spielen &#8211; doch am Ende bleibt, dass Wolf einen kapitalen Fehlpass spielte, Schäfer in dem einen Moment durch den Strafraum irrte und Charisteas und Mintal ihre Chancen nicht nutzten sondern entweder in den Himmel schossen oder es mit einer Schwalbe nach oben versuchten.</p><p>Es hat trotzdem stolz gemacht Clubberer zu sein, auch wenn es am Ende wieder nur Schulterklopfen und &#8220;stets bemüht&#8221; gab. Aber die letzten vier Spiele lassen hoffen, dass es am Ende doch noch irgendwie reichen könnte, denn der Club präsentiert sich nicht wie eine Mannschaft, die sich dem Schicksal fügt.</p><p>Charisteas muss man wieder viele Fleißpunkte geben, auch Pässe spielt er gute und hat Ideen &#8211; ach wenn er doch nun auch noch träfe, dann wäre der Club jeder Sturmsorgen enthoben. Bunjaku ist derzeit sakrosankt, einfach weil er trifft, Mintal zeigt endlich wieder den Biss, der ihn so stark machen kann. Der Verlierer des Tages ist aber vielleicht Wolf. Er war es, der die ganz entscheidenden Fehler machte &#8211; was nutzen da die 99 guten Aktionen, wenn die letzte der 100 so kapital ist, dass sie bestraft wird. Seine Auswechslung gegen Maroh könnte ein Signal für die nächsten Spiele sein. Maroh ist vielleicht unauffälliger, aber derzeit nervlich vielleicht den Tick unbedarfter und damit ein geringeres Risiko.</p><p>Die Niederlage ist bitter, aber sie tut nicht nachhaltig weh. Denn <a
href="">Stuttgart</a> hat gezeigt, dass sie auch im Mittelfeld eigentlich nichts verloren hat. Mag man der Mannschaft unterstellen, sie habe &quot;Gl&uuml;ck&quot; gehabt, so k&ouml;nnte man aber auch sagen, sie hat genau das gemacht, wie man gegen eine kratzende und bei&szlig;ende Mannschaft cool bleibt, im entscheidenden Moment die Treffer setzt und auch daf&uuml;r sorgt, dass die Stimmung nicht eskaliert, was ein Fu&szlig;ballspiel unkontrollierbar macht. Am Ende wurde es daher ein gl&uuml;cklicher und vielleicht sogar in Bezug auf das Engagement &quot;unverdienter&quot; Sieg, aber kein zuf&auml;lliger. Trotzdem kann der Club darauf aufbauen und muss tats&auml;chlich alles ausblenden, alle Statistiken, alle Heimbilanzen, alle Punktst&auml;nde &#8211; und einfach nur die n&auml;chsten 90 Minuten sehen. Wenn man dann die so wie heute gestaltet, darf man hoffen. Vielleicht auch allein deswegen, weil diese Saison vielleicht mit ganz ganz wenigen Punkten im Abstiegskampf entschieden wird.</p><p><span
id="more-7092"></span><br
/><hr
/><p>Vorbericht:</p><p>Heute 18:30 Uhr(!) im Top-Spiel der Bundesliga. So jedenfalls wurde der Samstag-Sp&auml;t-Termin ja mal angepriesen. Also dann auf zum Fu&szlig;ball-Leckerbissen im Frankenstadion.</p><p>Die voraussichtlichen Aufstellungen:</p><p>N&uuml;rnberg:<br
/> Sch&auml;fer &#8211; Diekmeier, Wolf, Breno, Pinola &#8211; Ottl, Tavares &#8211; Mintal &#8211; Eigler, Charisteas, Bunjaku</p><p>Stuttgart:<br
/> Lehmann &#8211; Celozzi, Niedermeier, Tasci, Molinaro &#8211; Tr&auml;sch, Khedira &#8211; Hilbert, Hleb &#8211; Marica, Pogrebnyak</p><p>Wolf wird wohl wieder f&uuml;r Maroh in die Startelf nach seiner abgesessenen Sperre r&uuml;cken. Da Maroh aber in Hannover ordentlich spielte und Wolf zuletzt so manche Formschw&auml;che zeigte, deutete Hecking schon einmal vorsichtig an, dass es auch f&uuml;r Wolf keine Stammplatzgarantie g&auml;be. Der Kapit&auml;n ist also durchaus gefordert. Sonst wird man kaum Ver&auml;nderungen erwarten d&uuml;rfen, Hecking wird der erfolgreichen Mannschaft aus Hannover vertrauen.</p><p>Stuttgart hat der Trainerwechsel gut getan und den &#8211; auch erwarteten &#8211; Lauf bekommen. Zu gut ist Stuttgart besetzt, auch wenn Hitzelsberger zwischenzeitlich nach Italien transferiert wurde. Unter Gross wurden 5 der letzten 6 Spiele gewonnen, bei einem Unentschieden in Mainz. Stuttgart damit mit 25 Punkten der Abstiegszone deutlich entr&uuml;ckt und schielt sogar Richtung Rang 6 (der ja manchmal doch noch was abbekommt, je nach Konstellation auf den internationalen Pl&auml;tzen), Platz 5 (aktuell Dortmund) ist mit 11 Punkten doch etwas weit entfernt.</p><p>Auf dem Papier ist Stuttgart Favorit, l&auml;ngst vergessen das Hinspiel, das N&uuml;rnberg eigentlich h&auml;tte gewinnen m&uuml;ssen. Da was Stuttgart nur durch etwas Gl&uuml;ck, N&uuml;rnberger Abschlu&szlig;schw&auml;che und etwas &quot;ungl&uuml;cklichen&quot; Schiedsrichterentscheidungen am Ende mit einem 0:0 noch gut bedient. Aber auch N&uuml;rnberg ist nicht mehr das Team der Hinrunde, hat sich mit Tavares, Ottl und Breno auch gut verst&auml;rkt im Winter und pr&auml;sentierte sich in den ersten drei Spielen deutlich stabilisiert. Am Ende w&auml;re ein Unentschieden durchaus realistisch, f&uuml;r einen Sieg des Clubs muss schon einiges zusammenkommen.</p><p>Gestern bereits verloren hat die Hertha und bleibt damit beruhigend weit hinter dem Club mit sage und schreibe 11 Punkten aus 21 Spielen. Trotz der Krise werden immernoch <a
href="http://www.seatwave.de/hertha-bsc-tickets/saison">viele Karten f&uuml;r ein Hetrha BSC Spiel verkauft</a>. Freiburg erzielt zu Hause (nur?) einen Punkt gegen Schalke (0:0), Köln erkämpft sich spektakulär (nur?) einen Punkt zu Hause gegen Hamburg (3:3) und Bochum holt zu Hause einen Punkt gegen Leverkusen. Stabil bleibt auch Hannover, die verloren wieder &#8211; diesmal in Hoffenheim (2:1). &#8211; Ein Punkt heute wäre für den Club durchaus erstrebenswert, ein Dreier böte die Chance sogar die Abstiegsränge zu verlassen. Wenn das kein Ansporn ist.</p><hr
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href="http://www.clubfans-united.de/?flattrss_redirect&amp;id=7092&amp;md5=ef391a86427672c78c077772b7d642b8" title="Flattr" target="_blank"><img
src="http://www.clubfans-united.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.clubfans-united.de/2010/02/06/21-spieltag-20092010-1-fc-nuernberg-vs-vfb-stuttgart/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>70</slash:comments> <atom:link rel="payment" href="http://www.clubfans-united.de/?flattrss_redirect&amp;id=7092&amp;md5=ef391a86427672c78c077772b7d642b8" type="text/html" />" </item> <item><title>Vom Übel des Erfolgs</title><link>http://www.clubfans-united.de/2008/11/24/vom-uebel-des-erfolgs/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=vom-uebel-des-erfolgs</link> <comments>http://www.clubfans-united.de/2008/11/24/vom-uebel-des-erfolgs/#comments</comments> <pubDate>Mon, 24 Nov 2008 12:53:24 +0000</pubDate> <dc:creator>Alexander &#124; Clubfans United</dc:creator> <category><![CDATA[News]]></category> <category><![CDATA[Abseits]]></category> <category><![CDATA[Eintracht+Frankfurt]]></category> <category><![CDATA[TSG1899+Hoffenheim]]></category> <category><![CDATA[VfB+Stuttgart]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.clubfans-united.de/?p=2395</guid> <description><![CDATA[Ein Kommentar zur Entlassung erfolgreicher Trainer am Beispiel &#8216;Armin Veh&#8217; &#8211; und was das mit dem Club zu tun hat Man soll den Derby-Sieg ruhig noch bisschen genießen &#8230; noch ein bisschen &#8230; noch bisschen &#8230; nun ist aber wieder genug. Denn am Freitag hat der Club Osnabrück vor der Nase und denen steht auf [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein Kommentar zur Entlassung erfolgreicher Trainer am Beispiel &#8216;Armin Veh&#8217; &#8211; und was das mit dem Club zu tun hat</em></p><p>Man soll den Derby-Sieg ruhig noch bisschen genießen &#8230; noch ein bisschen &#8230; noch bisschen &#8230; nun ist aber wieder genug. Denn am Freitag hat der Club Osnabrück vor der Nase und denen steht auf Platz 15 nach 6 sieglosen Spielen das Wasser bis zum Hals. Und dass der Club gerade gegen die &#8220;kleinen&#8221; Gegner besondere Probleme hat, zeigte nicht zuletzt Frankfurt (das ist gerade mal 1 1/2 Wochen her und es fühlt sich schon an wie Historie), Wehen-Wiesbaden oder Koblenz.</p><p>Und doch gibt gerade eine ganz andere News, die seit gestern durch die Sportredaktionen jagt, Grund einmal kurz inne zu halten und Revue passieren zu lassen: Armin Veh wurde beim VfB Stuttgart am Wochenende entlassen. Zeit also für die Fortsetzung der &#8216;beliebten&#8217; Rubrik: Wir ziehen Parallelen. Heute: VfB Stuttgart.</p><p>Mit Armin Veh hat nach nun nicht mal gespielten 1 1/2 Saisons sich auch der Meistertrainer verabschiedet, der Trainer, der beinahe das Double geholt hätte, hätte da ein gewisser Club aus Nürnberg das Transparent seiner Fans &#8220;Wenn wir schon mal in Berlin sind, nehmen wir den Pokal halt mit&#8221; nicht zu ernst genommen und in einem auch für neutrale Beobachter intensiven und begeisternden Match dem da bereits gekürten Meister aus Stuttgart den Pokal entrissen. Beide Mannschaften spielten zu diesem Zeitpunkt über ihrem eigenen Zenit, das war eigentlich allen klar, und dennoch blühten die Hoffnungen auf eine goldene Zukunft an Neckar und Pegnitz.</p><p>Auch wenn man kein Freund von sportlichen Parallelen ist: Die Geschichte hätte man dann doch fast mit vertauschten Vereinsnamen veröffentlichen können, die Markus Lotter in der Berliner Zeitung kommentiert: »<a
href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2008/1124/sport/0033/index.html">Fahrstuhl durch das Mittelmaß</a>« <em>(im Folgenden ist dies die Quelle der Zitate)</em> &#8211; nur dass der Club sich mit Mittelmaß nicht zufrieden geben wollte und kurzzeitig bis Nahe der Abstiegsränge in Liga 2 durchkrachte.</p><blockquote><p><em>Wie aus einem Munde kam zudem die Einschätzung, dass die überraschende Meisterschaft vor eineinhalb Jahren zwar ein großes Glück, aber auch letztlich eine große Bürde gewesen wäre. Man leide gemeinsam unter der ins Abnorme gestiegenen Erwartungshaltung im Ländle.</em></p></blockquote><p>Zu große Erwartungshaltung, die man zwar nicht vergaß gebetsmühlenartig zu relativieren, die sich aber nicht in den Griff bekommen lassen. Auch beim VfB ließen sich die Medienvertreter und &#8220;Fachexperten&#8221; nicht nehmen, im letzten Jahr den VfB als Meisterkandidat vor der Saison zu handeln &#8211; frei nach dem Motto: wer würde auch einen frisch gebackenen Meister dieses Prädikat absprechen wollen? Dabei lag die Realität eigentlich ebenso auf der Hand wie beim Club aus Nürnberg: Weder war der VfB in der Lage das Geschäft Champions League mit zu stemmen, wie der Club den UEFA-Cup, noch fällt es einen in den Schoß einen Erfolg zu wiederholen, gerade wenn dieser sich am Ende aus einer Mischung aus perfekter Saison, überdurchschnittlicher Form einzelner, moderater Verletzungsprobleme und im richtigigen Moment das Glück des Tüchtigen zusammensetzte.</p><blockquote><p><em>Kaum jemand, der im Anschluss an die ekstatischen Feierlichkeiten die wahre Größe des Klubs sehen wollte, der mit seinen finanziellen und damit auch personellen Möglichkeiten an sich doch noch immer im vorderen Mittelfeld der Liga zu verorten sei, und eben nicht an der Seite des FC Bayern München oder des SV Werder Bremen. Heldt sprach sogar vom &#8220;Übel der frühen Meisterschaft&#8221;, mit dem Veh und er zu leben hätten. </em></p></blockquote><p>Die Fähigkeit auf dem Boden zu bleiben und sich selbst richtig einzustufen, das ist eine der ganz großen Tugenden, gerade im Erfolg. Doch Fußball ist eben nicht rational und macht weder vor den Fans, noch vor den Verantwortlichen und erst Recht nicht vor den Spielern Halt. Neuverpflichtungen werden getätigt, die entweder keine Verstärkung sind oder wenn doch &#8211; was fast noch schlimmer wiegt &#8211; sie die Struktur der erfolgreichen Mannschaft in Frage stellen. Spieler werden abgegeben, weil sie durch die guten Leistungen in den Fokus anderer Mannschaften rückten oder durch wilde Spekulationen verrückt gemacht. Raphael Schäfer wechselte so aufgrund seiner guten Leistungen gerade vom Club zu Stuttgart &#8211; eine Geschichte, die vorgenanntes vielleicht unterstreicht.</p><blockquote><p><em>Mit der Entlassung des Cheftrainers gesteht der VfB Stuttgart ein, dass er wie schon so oft &#8211; manch einer sagt aus Tradition &#8211; die Chance des unerwarteten Erfolgs nicht für sich nutzen konnte. [...] Wieder einmal folgte auf den Jubel der Fall und eben nicht eine Phase des kontinuierlichen Wachstums. Wieder einmal scheint eine Generation hoffnungsvoller Nachwuchsspieler weitgehend verloren, wieder einmal hat man offensichtlich jede Menge Geld auf dem Transfermarkt verschwendet. Und einen Übungsleiter verbraucht. So bleibt der VfB Stuttgart eben eine Fahrstuhlmannschaft. Eine Mannschaft, die zwischen Spitze und Mittelfeld pendelt, aber auch schon einmal in die Nähe der Abstiegsränge geraten kann, wenn ein paar Stammkräfte verletzungsbedingt ausfallen.</em></p></blockquote><p>Stände da &#8211; mit Abstrichen &#8211; nicht &#8220;VfB Stuttgart&#8221; sondern &#8220;1. FC Nürnberg&#8221;, man hätte etwas relativiert um die Ziele den Unterschied fast nicht bemerkt. Auch der Club hatte plötzlich seine Nationalspieler, einen Wolf, der in die deutsche Nati sollte, einen Pino für die argentinische und die geballte Offensivkraft der Slowakei. Mit Charisteas wurde richtig mal Geld in die Hand genommen (für Club-Verhältnisse) und &#8211; auch wenn ablösefrei &#8211; im Gehaltsbereich neue Dimensionen erreicht.</p><p>Als Hans Meyer seine Sachen packen musste, war Armin Veh mit seinem VfB ungefähr so weit entfernt vom Saisonziel wie der FCN. Gerade zu Hause gegen die Hertha verloren, stand man auf einem tristen 10. Platz, weit weg von den internationalen Startplätzen und Lichtjahre weg von einer Titelverteidigung. Der VfB hielt an Veh fest und schaffte am Ende noch Platz 6 und damit zumindest das Minimalziel UEFA-Cup-Teilnahme &#8211; nicht wenige hätten das dem Club, also dessen Minimalziel &#8220;Nicht-Abstieg&#8221;, auch mit Hans Meyer zugetraut, war das rettende Uder doch gerade mal 2 Punkte entfernt.</p><p>Vielleicht zeigt aber auch gerade das Beispiel, dass die Trainerentlassung, die nun doch noch stattfand beim VfB, wenn auch mit großer Verzögerung (der Club verschliss in der Zwischenzeit gleich noch einen weiteren Trainer), dass es weder an den Spielern noch an den Trainern liegt, vielleicht liegt es eher an der Schere zwischen Anspruch und Wirklichkeit der Vereine und ihrem Umfeld. Wenn konsequent anders gedacht wird, als dass es die Realität hergeben würde, ist der Nährboden für konstante Unzufriedenheit gegeben &#8211; inklusive überzogener Euphorie, wenn es mal paar Spiele besser läuft. Andere Mannschaften haben das bereits bitter erkennen müssen, wie Kaiserslautern, andere haben es wohl nun erkannt wie Eintracht Frankfurt (allerdings dort nur in der Vereinsführung) und manche werden es wohl nie wahr haben wollen, wie vielleicht der 1. FC Köln. Der Weg nach oben führt weder über einmalige Erfolge noch über Transfermarkt-Risiken oder -Einmal-Schnäppchen. Der Weg nach oben ist hart, steinig und verdammt teuer. Und bevor man sich umsieht hat man das gerade noch erhaltene Füllhorn des Glücks schon ausgetrunken und freudig investiert, da ist auch schon alles versickert. Und da ist der kleine Unterschied zu den &#8220;Großen&#8221; &#8211; die holen dann einfach ein neues volles Füllhorn vom Festgeldkonto und greifen wieder an und korrigieren ihre Fehler, wir lecken da schon unsere Wunden.</p><p>Vielleicht ist das das Los, das man eben zu tragen hat, gerade als Fan eines solchen Vereins, dass es eben manchmal für ein Wunder reicht, der Alltag aber eine Mühe und manchmal Qual ist. Das ist aber zumindest schon mal mehr als viele andere Vereine, die vielleicht nie aufsteigen, nie ein Pokalendspiel spielen werden und erst Recht nie ein solches gewinnen werden oder den Meistertitel schaffen. Aber mit dem Griff nach den Trauben, die einem in dieser luftigen Höhe fast schon vor der Nase hängen, lehnt sich so mancher immer noch ein bisschen weiter von seiner Leiter in Richtung der Früchte &#8211; bis zum Fall.</p><p>Keine zwei Jahre hielt der Respekt und die Anerkennung der Übungsleiter, die diese Wunder am Ende Realität werden ließen. Was will uns das sagen? Dass die Vereine glauben, der Trainer, der einst die Erfolge einfuhr, stünde dem jetzt im Wege? Oder hätte man nicht besser diese Erkenntnis daraus ziehen sollen: Wir haben Trainer, die in der Lage sind mit (im Vergleich) mittelmäßigem Potenzial herausragendes zu erreichen. Wie viele Trainer gibt es, die überhaupt je Titel geholt haben? Wie viele davon mit Underdogs, Außenseitern? Ich glaube, ich hätte mich in beiden Fällen anders entschieden. Ich hätte mir gedacht: Ich habe hier einen Trainer, der ein Star ist, einer, der eigentlich deutlich über dem Level des Gesamt-Clubs sich einsortiert. Den muss ich halten! Dem muss ich ein Umfeld bieten, mit dem er nun weitermachen kann.</p><p>Aber dazu gehört eben auch die Einsicht &#8220;womit&#8221; weitermachen.</p><p>Beim VfB träumte man von der Etablierung in der Spitze der Liga, in Nürnberg vom gesicherten Mittelfeld. Die Wahrheit wäre wohl gewesen, dass Stuttgart sich im Mittelfeld hätte einsortieren sollen, sich konsolidieren und auf der Lauer liegen für eine erneute Sensation, wenn wieder einmal alles zusammenpasst. Und beim Club aus Nürnberg hätte man nicht nach einstelligen Tabellenplätzen schielen sollen, sondern nach Sicherung nach hinten. Vielleicht ist das auch des ganzen Übels Wurzel. Statt Spieler zu verpflichten, die das gefühlte &#8220;bisschen nach oben&#8221; hätten füllen sollten, wo man sich ja schon so weit wähnte, hätte man Spieler mit der Absicherung nach hinten und Stabilisierung der Realität gebraucht &#8211; Spieler mit Kampfkraft, Leidenschaft und Biss.</p><p>Der Kommentar bei der Berliner Zeitung schließt mit einem Seitenhieb, der aber gerade für mich dann die Kurve nicht bekommt:</p><blockquote><p><em>Viel Zeit bleibt dem VfB jedenfalls nicht mehr, denn ganz in der Nähe, in Hoffenheim, aber auch an anderen Bundesligastandorten wird mittlerweile viel klüger Fußball gemacht als in Stuttgart.</em></p></blockquote><p>Hoffenheim spielt tollen Fußball, erfolgreichen Fußball. Und der Erfolg ist nicht nur auf Geld aufgesetzt sondern auf einem Konzept. Aber dennoch: Hoffenheim hat noch nichts erreicht und Hoffenheim hatte noch nie Erfolg, auf dem die bunten Träume blühen. Hoffenheim hat kein hysterisches Umfeld, Hoffenheim ist einfach nur der Underdog, dem man aufgrund des gespielten feinen Balles außerhalb der Ultra-Szenen sogar die Hopp-Millionen verzeiht <em>(was im Übrigen eh ein Schmarrn ist, weil gesponsored sind sie alle, die da oben mitspielen)</em>. Der Vergleich hinkt, denn Hoffenheim hat nicht das Problem, das Vereine wie Stuttgart, Kaiserslautern, Köln, Frankfurt und auch der Club haben: eine erfolgreiche Vergangenheit &#8230;</p><hr
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isPermaLink="false">http://www.clubfans.de/2008/04/16/vfb-stuttgart-1-fc-nurnberg-30/</guid> <description><![CDATA[Nun leg ich mich mal fest, wenn wir gegen Wolfsburg das Nachholspiel am Sonntag nicht gewinnen, sind die Pläne für PayTV in der nächsten Saison ad acta. Bielefeld gewinnt gegen Leverkusen. 5 Punkte Rückstand, Bayern Meister, Fürth vor dem Aufstieg &#8230; was kann noch kommen die Saison? Holland Europameister? Nachtrag: Ein kurzer Spielbericht Nach nur [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Nun leg ich mich mal fest, wenn wir gegen Wolfsburg das Nachholspiel am Sonntag nicht gewinnen, sind die Pläne für PayTV in der nächsten Saison ad acta. Bielefeld gewinnt gegen Leverkusen. 5 Punkte Rückstand, Bayern Meister, Fürth vor dem Aufstieg &#8230; was kann noch kommen die Saison? Holland Europameister?</p><p>Nachtrag: Ein kurzer Spielbericht</p><p>Nach nur 30 Minuten war das Spiel quasi vorbei. Mit der Herausnahme des einzigen Stürmers Charisteas beim Stande von 0:3 zur Pause gegen einen defensiven Mittelfeldspiel vollzog Von Heesen dann den dritten &#8220;Spielabbruch&#8221; in drei Wochen, diesmal ein rein fussballerischer, denn danach galt es nur noch Schaden zu begrenzen &#8211; an Punkte war da schon nicht mehr zu denken.</p><p><em>Ausgerechnet</em> gegen unseren alten Kapitän Schäfer, der für den zuletzt unglücklichen Ulreich wieder mal spielte, konnte Nürnberg nicht ansatzweise an die Leistungen gegen München, Frankfurt und (bis zum Abbruch) Wolfsburg anknüpfen. Wieder einmal konnte der Schwung eines Sieges gegen Frankfurt nicht genutzt werden. Nach dem 5:1 am 10. Spieltag verlor der Club danach sang- und klanglos erst in Wolfsburg, dann noch zu Hause gegen Stuttgart. Wenigstens ersteres wäre dieses mal noch korrigierbar. Aber Mut und Hoffnung, wie nach dem Frankfurt-Spiel, sind weg.</p><p>Und <em>ausgerechnet</em> unser Kämpfer, unsere argentinische Bank Pinola, der versuchte aus sage und schreibe dreißig Metern eine Kopfballrückgabe zu machen, leitete schon in der 3. Minute den Untergang ein. Und diesmal kam man auch nicht wieder zurück. Zwar versuchte man gleich das abzuschütteln, wurde dann aber mit einem simplen Spielzug ausgeknockt: Schäfer auf Hilbert, Hilbert auf Boka, Boka spielt Kristiansen aus, Boka zu Cacau, Cacau legt für da Silva ab und der steht dann allein vor Blazek. Also ein individueller Fehler ohne Not, dann ein kollektives Abwehrversagen, fehlt nur noch&#8230;? Genau, eine Standard-Situation. Ecke da Silva, Charisteas beendet vorzeitig seine Abwehrzuteilung, Meira frei vor Blazek per Kopf. Dreimal ein Spieler allein vor Blazek, und das waren nur die Situationen, die ein Tor ergaben. Kurz nach dem 2:0 ein Aufreger als Schäfer Vittek elfmeterreif ummäht, aber da er den Ball dabei berührte gibt es keinen Elfer. Aber wer das ernsthaft als Grund für die Niederlage suchen sollte &#8230; Blazek insoweit schuld- und machtlos, aber auch sein Fehler sollte noch folgen, als er in der zweite Hälfte über den Ball semmelte, aber Cacau das nicht ausnutzte. Dann war Schluß für Blazek, allerdings nicht wegen des Fehlers, sondern verletzungsbedingt &#8211; es passt halt alles diese Saison. Klewer sollte dann auch noch seine 1:1 Duelle bekommen, aber Stuttgart reichte das 3:0 offenbar. Man muss kein Prophet sein: Wenn gegen Wolfsburg und Bielefeld nicht gewonnen wird, war es das schon. Und diese Siege wären nur der Grundstock, denn damit hätte man erst den Rückstand aufgeholt. Es sieht nicht gut aus&#8230;</p><hr
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