Transfertheater

© Alexander Endl

Oder hieß das anders? Irgendwas mit Rummel, wie eben Kasperltheater oder Karussell. Genau, Transferkarussell war’s. Wobei das Karussell wenigstens noch irgendwie einen symbolischen Sinn hätte, eine Art Rotationsprinzip. Jedenfalls ist bisher immer unüblich gewesen und wurde beim Kloses Miro noch mit medialer Höchststrafe belegt, wenn man mit fremden Managern vor Ablauf der Saison auch nur Händchen hielt respektive ein Käffchen trank. Offenbar ist man ein Jahr später da weiter und da wird fröhlich angebandelt und Liebesbriefchen ausgetauscht und schon die Mitgift respektive die Kühe für den Kuhhandel gezählt und zusammengetrieben.

Misimovic wurde allein in den letzten Wochen mit folgenden Vereinen in Verbindung gebracht (Quelle: transfermarkt.de):
Zvjezdan Misimovic zum VfB Stuttgart?
Everton interessiert an Zvjezdan Misimovic
Middlesbrough interessiert an Zvjezdan Misimovic
Zvjezdan Misimovic zu Hannover 96?
E. Frankfurt interessiert an Zvjezdan Misimovic
Zvjezdan Misimovic zu Galatasaray?
Hamburger SV interessiert an Zvjezdan Misimovic
Zvjezdan Misimovic zu FC Nantes?

Angeblich soll es nun Wolfsburg werden, doch ich sag da nur mal: abwarten. Das Umfeld Misimovics ist offenbar extrem umtriebig, was wohl Martin Bader veranlasste ein Gutachten in Auftrag zu geben, das die Gültigkeit des Vertrages (ohne Ausstiegsklausel) bestätigte (Quelle fr-online.de). Doch auch Pino, Vittek, Wolf oder Mintal stehen im Blickpunkt.

„Marek Mintal (St. Petersburg?) , Robert Vittek, Ivan Saenko, Javier Pinola, allen voran Zvjezdan Misimovic (VfB Stuttgart?), aber auch Andreas Wolf (Bayer Leverkusen?) – sollen Angebote aus dem Ausland oder von der Bundesliga-Konkurrenz vorliegen“ (Quelle a.a.O.).

Das mag einem nicht schmecken, das gehört aber wohl zum Geschäft und auch der Club darf da nicht mit Steinen werfen, der Wechsel Juri Judts ausgerechnet von den Fürthern nach Nürnberg ist angeblich in trockenen Tüchern.

Zwei Fragen sind bei diesen vorzeitigen Vertrags- und Transfergerangeln immer zu beachten: Wie wird das nach außen kommuniziert? Schafft man eine gewisse Diskretion? Und wie wirkt sich das auf die Leistung aus?
Ersteres ist mehr eine Frage für die Fanseele, die doch gepeinigt vom möglichen Abgang des Lieblings das Saisonfinale gar nicht mehr recht genießen kann, letzteres eine Frage des Charakters des Spielers. Misimovic zum Beispiel kann man mangelndes Engagement nicht vorwerfen – immerhin ist er stets einer der besten, wenn er spielen kann, und immerhin war er es, der seine Nationalmannschaft aufgab, damit er seinen Körper für das Saisonfinale seines Vereins schonen kann.

Auch wenn es schwer fällt: Das Karussell dreht sich in diesen Tagen immer schneller. Nicht wie früher, als eine 11 (Elf!) fast das ganze Jahr durchspielte und wenn da mal einer wechselte, fast ein Erdbeben auslöste, stehen heute 5 bis 10 neue ebenso vielen Abgängen in der Regel gegenüber. Ob eine Mannschaft dabei wächst, oder zerbricht, hängt von der richtigen Mischung und dem Händchen des Vereins ab. Wenn einer wie Misimovic gehen wollte, das mal unterstellt, und nach nur in einem Jahr vielleicht 4 bis 5 Millionen Einnahmen für den Verein erwirtschaftet, ist das ein legitimer Deal. Denn was nützt einem die Qualität eines Spielers, wenn er tatsächlich nicht mehr mit dem Herzen bei der Sache ist oder wenn – wie in Hamburg – die Diskussion ob und wann nun ein van der Vaart geht, das ganze liebe lange Jahr Unruhe in eine Mannschaft bringt.

Transfers gehören – so meine ich mich an Worte Baders zu erinnern – zur kalkulierten Einnahmeseite eines Clubs wie Nürnberg dazu. Mal unterstellt, der Satz wäre von ihm, so gäbe ich ihm sogar Recht. Die entscheidende Frage ist: Was macht ein Verein mit dem Geld? Investiert er es in die Zukunft oder erhält er sich so die Liquidität?

Den lassen wir einfach nicht aus dem Vertrag!

Das werden sicher einige denken. Unlust hin oder her. Vertrag ist Vertrag. – Korrekt. Aber man darf nicht dabei vergessen, dass mit diesem Image man Schwierigkeiten auf zwei Baustellen hat: Erstens werden zukünftige Spieler (mit Ambitionen) sich dann zweimal überlegen, ob sie unterzeichnen und für wie lang, wenn sie wissen „bei dem Verein komme ich auch bei einem tollen Angebot nicht mehr raus“, und zweitens werden andere Vereine auch mit dem Club entsprechend eine harte Linie fahren. Es ist eben alles ein Geben und Nehmen und im Leben sieht man sicher immer zweimal.

Der Club wird seine Mannschaft so oder so umbauen müssen – und wollen! Im Abstiegsfall sowieso, aber auch bei Erhalt der Klasse. Denn wer bis heute nur an einen langen Betriebsunfall glaubt, ist ein unverbesserlicher Träumer. Diese Saison war kein Unglück, es war das Ergebnis einer Mannschaft, die – warum auch immer – die erhofften Ergebnisse nicht brachte und bringen konnte – und das über ein ganzes Jahr (manche sagen: sogar schon länger…).

Dazu in der FR-Online »1. FC Nürnberg – Prominente Spieler auf dem Prüfstand«
Klar ist, welche Korsettstangen unabhängig vom Klassenerhalt bleiben sollen: Wolf und Mintal nennt der Manager als erste Identifikationsfiguren. Der Slowake sei „am besten beraten, in Nürnberg seine Karriere zu beenden“, sagt Bader. Hingegen wird auf manche überschätzte (Sturm-)Kraft wohl kein Wert mehr gelegt – das könnte Kaliber wie Angelos Charisteas oder Torschütze Jan Koller treffen. Bader plant einen Umbruch, „der auf dem Papier nach einem Qualitätsverlust aussieht“. Zusammen mit Trainer Thomas von Heesen wird nach mehr Typen mit Ecken und Kanten gefahndet, „nach jungen deutschen Spielern, die 22 oder 23 Jahre alt sind und noch nichts erreicht haben – so wie einst die Eiglers und Kaufs, die sich in Bielefeld den Hintern aufreißen.“

Ein Abgang eines Misimovic wäre in dem Sinne in der Tat verschmerzbar. Wer nämlich den alten Zeiten nachtrauert, der sollte diesen Weg sogar unterstützen. Lieber einen Mintal wieder als Stammspieler, als einen designierten Star Misimovic Jahr für Jahr die Steigbügel für den Absprung hinhalten. Nichts gegen Zwetschge! Ein toller begnadeter Spieler, der gerne noch viele Jahre bei uns kickt! Aber die Idee, egal in welcher Liga, eine Mannschaft aus „Typen mit Ecken und Kanten“ um einige Identifikationsfiguren herum zusammenzustellen, komplettiert mit jungen deutschen Spielern, ist mir nun wirklich äußerst sympathisch. Auch wenn wir damit vielleicht für lange auf- und mal wieder absteigen werden. Mir als Fan ist da eine Mannschaft mit Gesicht und Herz, kurz: eine Mannschaft mit Identifikation mit dem Verein und damit auch den Fans lieber, als eine erfolgreiche Söldnertruppe.

Mögen die Wolfsburgs dieser Welt also einkaufen und mirwegen Meister werden, meine Anerkennung wird ihnen zu Teil werden, meinen Neid werden sie aber nie bekommen. Denn sie werden eines nicht mit Geld kaufen können: Fans mit Verbundenheit, denen der Erfolg wichtig, aber eben doch nicht das wichtigste ist.

Also doch alles eben ein wenig Karussell und eine große Portion Theater, oder doch einfach ganz modern: Ein wenig Show.

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Kommentare (36)

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  1. Exilclubberer sagt:

    Nichts für ungut, aber mir ist eine erfolgreiche „Söldnertruppe“ im UEFA-CUP dann doch lieber als eine Ansammlung von Charakterköpfen in Liga 2. Auf Spieler wie Wagenfeld, Kettelaer, Aidoo kann ich gut verzichten.

    Außerdem bin ich ziemlich sicher, dass es wohl kaum funktioniert junge hungrige Spieler zu holen. Läuft wohl eher auf den Typ Masmanidis raus…

    Nichts desto trotz: Auch im Falle des Klassenerhalts tut ein Umbruch (mit Sinn und Verstand) auf jeden Fall Not. Wie Alexander so richtig schreibt ist der diesjährige Niedergang kein Zufall…

  2. Failhaid sagt:

    „Maor Buzaglo“ oder so ähnlich(Stürmer is er glaub ich) soll angeblich kommen,soll eines der größten israelischen Talente derzeit sein,blöd,dass auch andere,zb. Spartak Moskau dran sind.Ein gewisser Mike FRANTZ(nicht der vom KSC,von Saarbrücken)soll angeblich schon sicher wechseln.
    Ich würde mir aber am meisten wünschen das Pino hier bleibt,naja,und Zwetschge natürlich auch!

  3. So ein langer Beitrag. Gelesen und lange für gut befunden, bis tatsächlich das Unwort auftauchte!

    Entschuldigung, aber wer sich als Fußballfan auf Profifußballebene versteht und tatsächlich von „Söldnertruppe“ schreibt, hat m. E. etwas Grundlegendes nicht verstanden.

  4. belschanov sagt:

    Wenn Misimovic geht, macht mich das nicht unglücklich, weil er noch nicht so lange beim Club spielt, dass er eine Identifikationsfigur darstellt. Unglücklich wäre ich, wenn Mintal gehen würde. Auch Pinola und Wolf würde ich gerne weiter beim Club sehen.

    Ich hoffe nur, dass im Falle des Abstiegs nicht alle Spieler, die dem FCN in den letzten Jahren ein „Gesicht“ gaben, den Verein verlassen und man personell absolut bei Null anfangen muss. Das Beste wäre eine Mischung aus „brauchbaren“ Spielern des aktuellen Kaders (z.B. Engelhardt, Kluge), soweit sie zu halten sind (was bei Pinola wohl leider kaum der Fall sein wird, hoffentlich aber bei Mintal), und neuen Spielern. Bei der Zusammenstellung des Kaders muss aber der sofortige Wiederaufstieg das Ziel sein. Es ist – zumindest empfinde ich das so – für den Club-Fan ein schwer zu ertragender Zustand, wenn der FCN nicht in der Bundesliga spielt. Und wenn es tatsächlich wieder so weit kommt, muss dieser Unfall so schnell wie möglich wieder rückgängig gemacht werden!

  5. Christian sagt:

    Ich meine, die Bezeichnung „Söldner“ ist in allen Dingen des Profi-Geschäfts unangebracht, weil wirklichkeitsfremd. Berufsspieler gehen eine (stets befristete) Anstellung bei einem Verein ein – oder wer es künstlerischer mag: ein Engagement. Schauspieler wechseln das Theater und Ensemble, selten tut das keiner in seiner Karriere. Auch Nichtfußballer wechseln heute häufiger den je ihre Anstellungen. Im Profisport ist das schon viel länger die Regel als die Ausnahme. Das Fanvokabular – gerade im Falle von personellen Enttäuschungen – ist hartnäckiger, deshalb aber nicht unbedingt in der Sache richtig.

    Vor zwei Jahren, so erinnere ich mich, hat doch etwa zur Zeit der WM der HSV bei Vittek angeklopft, nur gut, dass man ihn nicht hat ziehen lassen. Ich habe mich jedenfalls gefreut, dass der Club endlich einmal in der Lage war, finanziellen Lockungen zu widerstehen bzw. einem Aderlass an Leistungsträgern endlich einmal den Riegel vorschieben zu können.

    Was das Sportliche betrifft, da gebe ich Exilclubberer absolut Recht: Lieber eine bunte, aber gut ausgesuchte, erfolgreiche Truppe als Charakterköpfe von Beliakov bis Ziemer in der 2. Liga. Allemal lieber sähe ich wieder Baumann, Jarolim oder Kießling beim Club, denn die haben mir einmal viel Freude bereitet!

    Auch freue ich mich wie Fallhaid, wenn Pino und Zwetschge noch ein wenig bei uns in Nürnberg bleiben sollten. Deshalb hoffe ich, dass MB und TvH genaue Vorstellungen und ein glückliches Händchen beim Aufbau einer neuen Truppe haben werden!

    Nur eine Mannschaft, die zusammenspielt, kann erfolgreich sein. Sie müssen nicht alle Freunde sein, im Sinne eines Sepp Herberger, aber das Ensemble muss stimmen, im Sinne eines Aimé Jacquet!

    Schließlich wünsche ich mir nur allzu sehr, dass es beim Club gerade immer genügend Spieler und Typen in der Mannschaft gibt, die sich mit dem Verein – ihrem Arbeitgeber – so viel wie nötig identifizieren, um in Höhen wie in Tiefen ganzen Einsatz zu zeigen, alles zu geben.

  6. Markus sagt:

    Apropos Söldner:
    Sind wir (Arbeitnehmer) nicht alle irgendwelche „Söldner“, wechseln nicht auch wir ab und an mal unseren Job, um uns interessantere Aufgaben, bessere Verdienstmöglichkeiten oder neue Impulse und Ideen zu verschaffen?
    Und wer identifiziert sich heute noch so sehr mit seinem Arbeitgeber wie mit seinem seit Jahren ins Herz geschlossenen Fußballclub?

    Ergo: Beruf ist das eine, Fan-Sein was komplett anderes. Man sollte also nicht die Identifikation als (langjähriger) Fan zum Glubb mit der als Spieler vergleichen.

    Natürlich würde ich auch gute Spieler wie Zwetschge, Pino, Mintal, Wolf und Co in Nürnberg vermissen!

  7. Wie ich sehe sind wohl Reizworte wie „Söldner“ im Artikel enthalten, die offenbar derart ihre Funktion (als Reizwort) übererfüllen, dass sie aus einer grundsätzlichen Zustimmung allein durch ihre Nennung einen Leser zu Zweifel am Verständnis des Grundlegenden kommen lassen – so geschehen Herrn Wieland. Dabei sollte man differenzieren.

    Wer den anderen Artikel über Koller las (was man nicht voraussetzen muss), wird sicher zum Schluß kommen, dass ich „Söldner“ und „Profi-Fußballer“ sehr unterscheide. Vollkommen zurecht weist Christian auf den Status und das Berufsprofil des Berufsfussballers hin, den ich ja bespw. auch einem Jan Koller attestiere und das mit Respekt.

    »Söldner« sind daher nicht per se alle Lebensabschnittsprofis eines Vereins, denn das müssten in heutigen Tagen dann quasi alle sein. Zudem ist es auch für mich keine Schande Arbeit für Geld zu verrichten. Wenn man (im Speziellen: ich) von »Söldnern« spricht, dann ist mehr eine Mentalität angesprochen und – so meine ich zumindest – im allgemeinen auch so verstanden. Spieler, die ausschließlich für ihre Karriere denken und handeln. Die geschickt dabei mit Emotionen spielen und sich noch in einem Jahr tränenrührig mit Treueschwüren vor die Fankurve stellen (um sich in der Mannschaft ein Standing zu verschaffen als Publikumsliebling) und in der Hinterhand bereits die Berater den Abgang vorbereiten lassen. Die Spieler, die dann auch gern mal eine OP vorziehen beim alten Verein, um sich beim neuen im besten Gesundheitszustand zu präsentieren (quasi noch mit Reparatur und TÜV neu).

    Nein, da lass ich mich auch nicht abbringen von. Diese Mentalitäten gibt es im Fußball und ich will sie nicht haben, mögen sie mich auch noch so oft durch Tore jubeln lassen, für mich gehört ein guter Charakter dazu.

    Dass man sich dabei nicht, wie Christian skizziert, lieber eine „charakterlich tolle Truppe in Liga 2“ statt der „bunten Truppe im UEFA-Cup“ wünscht, ist klar. Gott sei Dank darf man sich ja auch statt „lieber gesund und arm als reich und krank“ die Option „lieber gesund und reich“ wünschen. In dem Sinne.

  8. Gretl sagt:

    Deiner Definition des Begriffs „Söldner“ stimme ich zu 100% zu, Alexander.

  9. Peer Kluge steht wohl auch unmittelbar vor dem Absprung, doch gerade in dem Fall aus Vereinsverbundenheit – „heim“ nach Gladbach. Kam wohl vor allem wegen HM und hat angeblich mit TvH nicht so das Verhältnis. Die Borussen-Fans schreiben schon rührig:
    »Also ich würde den persönlich in Nürnberg abholen und zum Borussia-Park bringen.
    Komm nach Hause, Peer!«

  10. Christian sagt:

    „Söldnermentalität“, die Bezeichnung, so wie Alexander sie versteht, scheint mir weniger missverständlich.

    Obwohl man damit vielleicht der Schweizer Garde Unrecht tut, denn die Gardisten werden sehr wohl auf ihre Loyalität hin ausgesucht, zumindest gläubige Katholiken müssen sie sein …

    Selbst der Fall Kluge zeigt ja, dass sich Fußballprofis nicht nur am Geld orientieren, den Zögling zieht’s zurück zum Lehrmeister. Auge hat ja Krzynowek nach beider Zeit beim Club nach WOB geholt.

    Ich denke, Fans und Berufsspieler können durchaus zusammenfinden, immer dann, wenn der Einsatz der Spieler für den Erfolg nichts zu deuteln lässt. Enttäuschungen werden sich jedoch nicht vermeiden lassen, so unterschiedlich alle Menschen sind.

    Mir jedenfalls schwillt der Hals, wenn wie jüngst Koller von Fans eine treulose Mentalität unterstellt wird und es zu diesen Szenen kommt.
    Die richtige Einstellung zeigt er jedenfalls JEDES Spiel, doch nicht immer erfolgreich. Hätte er halt blos die Fans seines Arbeitgebers zuerst bedient, damit winke ich gerne ab.

    Mir fällt da Martin Driller ein, der hat sich einst von den Clubfans und dann von den Paulifans feiern lassen. Oder von beiden zugleich! So wär’s mir selbst nur Recht, denn als Student in HH bin ich oft und gern am Millerntor gewesen, lieber jedenfalls als im Volkspark.

    Damals stand der Club aber vorm Aufstieg, vielleicht macht das allein den Unterschied aus.

    Aber was soll das viele Gerede, ich fiebere lieber noch mit, bange, hoffe und will dran glauben, dass die Jungs im rotschwarzen Ensemble und der Einzelne für sich selbst nicht untergehen wollen!

  11. lebkoung sagt:

    meiner ansicht nach, stinkt der fisch beim club vom kopf her. bader und roth, tut mir leid, sind die ursache der krise, und das lass ich mir auch nicht ausreden.
    trotzalledem bin ich und bleib ich cluberer und hoffe dass wir nochmal vier halbzeiten sehen, wie die erste gegen bielefeld und gegen duisburg. dann bleim mer drin. da sah ich die mannschaft des HM, geführt von TvH.
    danach aber muss tacheles geredet werden, so oder so.
    (apropos söldner:ein begriff aus dem militär) fussball ist kein krieg. aber gut eine frage: haben bader und roth selbst mal fussball gespielt oder verstehen sie den sport als fan und theoretiker und rechner? wir brauchen fussballer an der spitze, da könnten wir lernen von b. münchen.
    gruss an @
    ich hoff und wünsch mer das mers schaffen.
    berlin hat nen guten rasen fürn club seit dem 26.mai 2007. hoffentlich hilfts…

  12. Failhaid sagt:

    @lebkoung:dann könnte man ja Ciric zum Manager machen und Eckstein zum Präsident,oder?

  13. Töffi sagt:

    @Failhaid:
    Der Oechler sitzt seit der letzten Hauptversammlung ja schon im Aufsichtsrat…

  14. @Töffi … da warst jetzt a por sekündla schneller 🙂

  15. belschanov sagt:

    Solange der Söder nicht Präsident wird, soll’s mir recht sein…

  16. Gretl sagt:

    aaaahh belschanov..mal den Teufel nicht an die Wand

  17. Gretl sagt:

    wus? Der sitzt doch hier im Aufsichtsrat???

  18. Gretl sagt:

    grmpf 😀

  19. der Erwin ist doch Bade-Wüddebersch

  20. Gretl sagt:

    Jaja..den will ich auch ned

  21. belschanov sagt:

    Wie wär’s mal mit einer Dame? Frau Pauli fänd‘ ich gar nicht schlecht…

  22. Gretl sagt:

    Waaas? Also belschanov, wenn du es mit mir ned verderben willst,sprech diesen Namen nie mehr aus. Und eine Frau in einem Fussballclub?? OMG

  23. Ich fand die Pauli ned schlecht, a Goschn hats ja ghabt.

  24. Gretl sagt:

    Man merkt du bist weit vom Schuss, Alexander. Denn mehr hat sie auch nie gehabt…..

  25. Gretl sagt:

    Und ausserdem..du würdest eine ehemal.Fürther Landrätin einen Nürnberger Traditionsverein führen lassen???

  26. ok, ich bin ja für Argumente offen 😀

    („kommt aus Fürth“ … ist so ein Argument)

  27. Christian sagt:

    Wie schon gesagt, ich bin ein wenig Paulifan. ;°)

  28. oberfranke sagt:

    Lebkoung, wir haben hier schon so oft Kommentare von dir lesen müssen, die der Marke kinlich-naives Denken entsprechen. Der Fisch stinkt bei weitem nicht vom Kopf her. Einen Fehler haben Herr Roth und Herr Bader jedoch begangen. Das muss man eingestehen. Sie haben einen Herrn Meyer zu lange frei Hand gelassen bei der Zusammenstellung der Mannschaft. Zuverlässige kämpferische Spieler wie Polak, Gresko, Nikl ließ man gehen, weil Herr Meyer persönliche Antisympathien pflegt und nicht den Sachverstand. Stattdessen baute er auf seine Zöglinge wie Beachamp, Kristiansen, Adler, Engelhardt, die allesamt Ergänzungsspieler, nicht aber Bundesligaspieler sind. Herrn Roth und Herrn Bader muss man ebenfalls vorwerfen, dass Sie den Trainerwechsel nicht schon zur Winterpause vollzogen haben, und dem neuen Mann die Möglichkeit gegeben haben Wunschspieler zu holen. Den Scherbenhaufen einer Mannschaft, die in Teilen überbesetzt ist und in anderen Teilen Amateurhaft aufgestellt ist, hat jedoch ein Herr Meyer hinterlassen. Herrn Meyer wurden zuviel Kompetenzen überlassen und die Quittung ist der Abstieg. Was also stinkt, ist der Scherbenhaufen einer Mannschaft, den Herr Meyer zusammengestellt hat, und nichts anderes.

  29. Failhaid sagt:

    Nee,eigentlich brauchen wir keine neue Führung,zumindest wenn es ums Geld erwirtschaften geht(schuldenfreier Club),das kann der Teppich-Michl und MB wirklich gut,Bei der Transferpolitik bräuchten sie ab und zu Hilfe,oder auch die HM-Entlassung,da gibt es noch Lernbedarf bei den beiden,aber es is eigentlichne ne gute Führung.

  30. Annicka sagt:

    Schön und gut und vielleicht wahr – aber wenn Zwetschge geht, für wen soll das stilhäschen dann Kuchen backen?

  31. BÄIDERLESBOU sagt:

    ein sehr sehr schöner und wahrer kommentar…

    identität und eigenständigkeit muss bewahrt werden auch wenn dafür ein hoher preis (sprich qualitativer verlust der mannschaft) gezahlt wird. dies ist mir persönlich auch wichtiger…

  32. Jones sagt:

    Weil du in deinem Bericht Wolfsburg erwähnt hast.
    Dieser Söldner Einkaufsclub hat es doch tazächlich geschaft 78 Fans mit nach Frankfurt in die Kurve zu bringen, respekt. Vor zweieinhalb jahren wahren bei einem Sonntagsspiel immerhin 76 gezählt Fans in Frankfurt am start. Durch ihren Sponsor können sie sich auch die tollsten? teuersten spieler leisten, aber das Umfeld interresiert es nicht, oder wächst auch nicht so mit.

  33. Robert sagt:

    Das mit der Hilfe bei der Transferpolitik ist natürlich sehr Schwierig, den eigentlich ist der Fachmann ja der hochbezahlte Trainer und seinen Personal sollte man schon absolutes Vertrauen entgegenbringen.Bin zwar auch der Meinung der Trainerwechsel kam zu spät aber HM hatte ja immerhin den Pokalsieg mit zu verantworten und die Hoffnung stribt ja bekannterweise zuletzt.