EU: jung, deutsch, hungrig und das 6+5-Problem

Auszug aus meinem Artikel in meinem Hausblog zur Problematik der von der FIFA gewünschten „6+5-Regel“:

‘Mein Verein’, der 1. FC Nürnberg, ist vergangenes Jahr trotz einer sehr gut besetzten Mannschaft abgestiegen. Eine Mannschaft, die im Erfolg hervorragend funktionierte, nach einigen Problemen aber ins Rutschen kam und den freien Fall nicht mehr aufhalten konnte – viele sahen als Ursache dafür: fehlende Identifikation. Wenn Kritik die Lobeshymnen ersetzt, wenn man Fehler macht und dafür gerade stehen soll, also wenn es unangenehm wird, dann – so die Theorie – reißen sich Spieler, die mit dem Herz an der Mannschaft, dem Verein und den Fans hängen, eher den Arsch auf, während die anderen sich mit zunehmender Erfolglosigkeit sich mehr um ihre Zukunft zu sorgen beginnen und entsprechend agieren. Die Verantwortlichen des FCN haben dies wohl auch so gesehen und bemühen sich für die neue Saison entsprechend umzustrukturiern. Vor allem »jung, deutsch, hungrig« sollen sie sein, am liebsten aus der Region (was auch bei drei Neuverpflichtungen bereits gelang).

Das freut die Fans – doch sowas dürfte der Verein aber nie in eine Stellenanzeige schreiben. Würde wahrscheinlich gegen das (auf Druck der EU entstandenen) »Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz« verstoßen, allein schon wegen §1 AGG “Herkunft” und “Alter” – nur hungrig dürfen sie sein nach EU-Recht…

[ganzen Artikel lesen]