8. Spieltag: 1. FC Nürnberg – SC Freiburg 2:0

Jaaaaaaaaaaaaaaaaaa! Sieg!

Update 18.10.2008

Auch nach einer Nacht schlafen fühlt es sich noch verdammt gut an. 😀

Es war ein ganz ganz wichtiger Sieg, das ist allen klar. Ich schätze mal, dass man in Freiburg – noch vor Ankunft des Endergebnisses per Radio – eine seismische Melle in der Erbebenstation messen konnte, die die zehntausenden Steine verursacht haben, die gestern in Mittelfranken zu Boden fielen, als der Schlußpfiff ertönte.

Doch ein Schritt in Richtung Aufstieg? Ausgelacht würde man werden und darauf verwiesen, dass man erst mal schauen sollte überhaupt mal in die Spur zu kommen – und zu Recht. Dennoch hat der Sieg aus einer mission impossible wieder eine lösbare Aufgabe gemacht. Freiburg ist definitiv einer der Mitkonkurrenten um das Ziel Aufstieg, ein Ziel, das man als FCN wie gesagt hübsch wegpacken sollte zur Zeit, wie das auch in Kommentare realistisch gesehen wird, das aber ganz sicher noch nicht begraben sein kann und darf.

Es war erst mal ein ganz wichtiger Sieg um den Glauben an sich wieder zu kriegen – die Jungs hielten sich ja selber (zumindest als Team) für eine Mannschaft, die nicht mehr gewinnen kann, nicht mal gegen unterklassige Gegner. Daher war das für den Kopf wie ein 6er im Lotto, gerade eben auch weil sich Freiburg bis dato als echte Spitzenmannschaft der 2. Liga präsentiert hatte und nicht umsonst auf Platz 2 stand und 10 Punkte mehr als der Club am Konto hatte. Jetzt sind es ’nur‘ noch 7 mehr, auch kein Pappenstiel, aber 13 Punkte hätten fast schon ein mittleres Fußballwunder gebraucht.

War das aber auch spielerisch der Befreiungsschlag?

Wenn man die Berichte so liest, dann war es eben das berühmte Quentchen, dass dieses Spiel diesmal anders ausgehen ließ. Oenning konnte wieder auf Kluge zurückgreifen – und dass er ihn verletzungsbedingt vermisste, und nicht eine Verletzung vorschob um seine Nicht-Berücksichtigung zu kaschieren, wie mancher schon munkelte, sollte sich im Spiel beweisen.

Die Aufstellung des Club: Schäfer – Reinhardt, Spiranovic, Goncalves, Pinola – Kluge, Perchtold – Mintal, Gygax – Charisteas, Eigler

Es waren am Ende einzelne Szenen, die dann den Unterschied machten. Wieder einmal begann der Club optisch etwas überlegen und mit ersten Chancen, doch dann hätte es eigentlich wieder mal 0:1 stehen müssen: Butscher allein vor Schäfer nach dem Fehler einer „unkontrolliert aufrückende[n] Nürnberger Defensive“ (kicker.de), doch Butscher schiebt diesmal neben das Tor – was passieren kann, aber was irgendwie in den Spielen davor immer ein Tor war, diesmal nicht. Danach war Nürnberg offenbar ebenso bemüht wie Freiburg erstmal keine Fehler zu machen, so ergab sich ein Spiel ohne große Höhepunkte. Nach der Pause ging es wohl so weiter, bis dann nach einer Stunde eine spielerisch gute Szene zum 1:0 folgte: „Von Reinhardt klasse freigespielt, drehte sich Mintal im Strafraum und flankte nach innen. Am langen Pfosten rauschte Kluge heran und drückte die leicht abgefälschte Hereingabe zur Nürnberger Führung über die Linie (61.).“ (kicker.de) Endlich liest man sowas wieder über den Club, doch auch hier wieder das „Quentchen“, denn abgefälscht hieß sonst immer knapp daneben…

Auch danach war nicht so viel anders wie davor, aber eben doch ‚etwas‘ anders – und das entscheidend: „Um ein Haar wäre die Freude auf den Rängen postwendend im Keim erstickt worden, Schäfer war jedoch zur Stelle, als Spiranovic ein Querschläger im eigenen Strafraum unterlief (65.)“ (kicker.de). Wieder also eine Abwehrunsicherheit kurz nach dem eigenen Torerfolg, doch diesmal eben kein Gegentreffer…

Danach aber kam es ganz anders, denn der Club hatte offenbar das Spiel trotz der Offensivbemühungen des Freiburger Trainer Dutt im Griff, kaum weitere Chancen der Freiburger wurden zugelassen und im entscheidenden Moment machte der Club den Sack zu: „Von Masmanidis sehenswert angespielt, blieb das „Phantom“ diesmal vor Pouplin cool und tunnelte den Freiburger Torhüter aus spitzem Winkel zum 2:0 (82.)“ (kicker.de). Andere Quellen sprachen von ‚etwas Glück‘ für Mintal in der Szene, aber auch das ist gerade eben das ganz entscheidend andere wie in den Spielen davor.

Dieses Spiel zeigte wohl, allein von dem was man in Ticker und Berichten las und aus den Stimmen der Beobachter und Beteiligten hörte, dass es erst mal darum geht auf Augenhöhe zu kommen, und das bedeutet harte Arbeit, Glaube an sich selbst, Bereitschaft an seinen Fehler zu arbeiten und die der anderen auszubügeln und taktische Disziplin – gerade letzteres war wohl oft in der Übermotivation und vielleicht im überschätzten Glauben an die eigenen individuellen Fähigkeiten flöten gegangen. Wenn man diese Parameter im Griff hat, gestaltet man das Spiel auch gegen Freiburg ausgeglichen, und dann – auf dieser Grundlage – kann die individuelle Klasse der Einzelnen den Unterschied ausmachen, gestern namentlich mit einem Reinhardt, der das erste Tor klasse vorbereitete, einem Zuckerpass von Masmanidis (wenn die Berichte so stimmen), einem Kluge und einem Mintal – aber eben auch denen, die nicht in den Statistiken auftauchen da nicht unmittelbar am Tor beteiligt, wie ein wieder einmal herausragender Schäfer und ein endlich auch integrierter Pinola.

Das Spiel macht noch keinen Sommer, aber es lässt mal die Regenschirme wegstellen mindestens für eine schöne lange Woche lang. Nächsten Sonntag geht es gegen Koblenz wieder um drei Punkte, nicht mehr und nicht weniger. Aber man wird mit einem anderen Teamgeist anreisen, davon gehe ich mit Sicherheit aus. Ob es dann reicht, das wird am Ende genauso aus der besseren Mischung aus Mannschaft, Taktik und individueller Klasse entschieden, wie gestern Abend gegen Freiburg.

Es ist so leicht, einem Fußball-Fan das Wochenende zu versüßen. 😀

Bild mit freundlicher Genehmigung fcn.de

47 Gedanken zu „8. Spieltag: 1. FC Nürnberg – SC Freiburg 2:0

  • das erste heimspiel ohne mich in der kurve!!!*g* sollte mir zu denken geben!!! *g*

  • Scheeeeee wars…fast wie in alten Zeiten… 😉 Leider dürfte Gygax verletzt sein. Und Kluges Tor war eine Befreiung. Danach wars ein tolles Spiel, wobei die Freiburger den Ball richtig gut laufen lassen können. Pinola war sehr, sehr zurückhaltend.Und nach dem 1:0 war endlich auch die Nervensäge hinter mir ruhig… 😉

  • Einfach gut !
    Hatte gleich zu Anfang das Gefühl, daß heute eine Mannschaft spielt. Es geht also doch…
    Ohne Wenn und Aber: Klasse !!!
    Gruß von der Ostsee

  • Was mich besonders freut: Mintal endlich mal wieder mit zwingenden Aktionen. Zwei satte Hämmer aufs Tor, das 1:0 schön vorbereitet, das 2:0 (mit etwas Dusel, aber das darf auch mal wieder sein) selber gemacht.

    So muss es weitergehen!

  • na jetzt sind wir schon wieder so gut wie aufgestiegen, oder? 😛

    und @ sam: du bleibst ab jetzt zu hause! 😉

  • Zitat big-s75 :

    na jetzt sind wir schon wieder so gut wie aufgestiegen, oder? 😛

    Mit „Aufstieg“ befasse ich mich erst, wenn der Club in den verbleibenden Vorrundenspielen 21 Punkte holt:

    Koblenz-FCN: 3 Punkte; FCN-RWO: 3 Punkte; St. Pauli-FCN: 1 Punkt; FCN-FSV Frankfurt: 3 Punkte; Ingolstadt-FCN: 3 Punkte; FCN-Fürth: 1 Punkt; Osnabrück-FCN: 3 Punkte; FCN-Hansa: 3 Punkte; 1860 München-FCN: 1 Punkt.

    Wenn ich ehrlich bin, muss ich sagen, dass ich nicht so recht dran glaube, dass die Mannschaft das schafft.

    Aber ich fordere es!

  • Es war erst der 2. Dreier. Bitte verliert nicht die Bodenhaftung!Noch ist viel Arbeit zu verrichten. Wir würden uns aber a l l e freuen, wenn das jetzt die Initialzündung war.Und wir würden gerne einstimmen: Jetzt geht `s los!!! Jetzt rollen wir das Feld von unten auf! Aber wir haben noch zu viel Leerlauf gesehen und Abstimmungsprobleme. Es war der Anfang für … ?

  • Zitat dragotoschi :

    …wir haben noch zu viel Leerlauf gesehen und Abstimmungsprobleme… ?

    Genau so isses. Und genau deswegen glaube ich ja auch nicht an das, was ich fordere.

    Etwas fordern ist das eine. Dran glauben ist das andere…

  • Oh yeah! Wirklich versüsst das WE. Aber es gibt noch viel zu tun. Alleine der Anfang ist gemacht 🙂

  • Und die guten Nachrichten nehmen ja gar kein Ende mehr: Nach diesem Sieg (was für eine Erleichterung!!! Ich wusste gar nicht mehr, wie sich das anfühlt, denn der Auftakt gegen Augsburg war ja nicht so richtig das, was man von einem Sieg erwartet, von 3 Punkten mal abgesehen) jetzt auch noch die Einigung mit Hans Meyer, so dass man dieses leidige Kapitel endlich auch mal zuklappen kann und sich auch die Vereinsvorderen auf das konzentrieren können, was jetzt verlangt ist: Das Umfeld bestmöglich zu gestalten, Vertrauen zu schaffen, die Mannschaft wieder in tritt zu bekommen und sie dann vielleicht doch eine Serie starten zu lassen – das wäre enorm wichtig. Gerne auch mit herausgewühlten Drecksdreiern bei vermeintlichen Gurkentruppen!

    Könnte mal jemand von denjenigen, die gestern im Stadion waren, so nett sein und eine kurze Beurteilung dessen abgeben, was kämpferische und spielerische Elemente betrifft? Hat sich da wirklich sichtbar etwas getan? Der Sieg war wirklich nicht nur Dusel, sondern verdient?

    Dankbar und süchtig nach Positivem grüßt aus der Ferne
    berlinclub

  • @Berlinclub: Ich war gestern im Stadion und ich muss sagen, dass es das Beste war, was ich vom Club in dieser Saison gesehen habe. Sicherlich muss man jetzt nach dem Sieg die Kirche im Dorf lassen, aber ich hoffe einmal, dass es der Schritt in die richtige Richtung war. Man hat von Anfang an gemerkt, dass die Jungs wollen. Jedoch waren viele Spielzüge oftmals zu hastig und hektisch vorgetragen. Somit kam auch erst nach der 60. Minute was zählbares zustande. Aber wir haben uns wenigstens endlich auch mal ein paar gute Torchanchen erarbeitet. Die Einstellung hat gestimmt. Die Jungs standen meistens eng am Mann bzw. näher dran als sonst. Sie haben gekämpft und auch gebissen. Was mir vor allem an Peer Kluge aufgefallen ist. Der hat endlich die Mentalität an den Tag gelegt, die man sich von allen Spielern wünscht. Also, Kampfgeist und Einsatzwille hat gepasst. Spielerisch war es teilweise recht ordentlich. Aber sicherlich noch ausbaufähig. Ich denke mal, dass sich der Club gestern gegen einen spielerisch guten Gegner leichter getan hat. Müssen wir mal abwarten, wie es wird, wenn man auf eher defensive Mannschaften trifft. Aber alles in allem war es ein schöner Fussballabend. Mit einem Sieg für den Club und die Fans, der Balsam auf der Seele ist.

  • @Angie:
    Super – tausend Dank, jetzt kann ich mir ein Bild machen. Vor allem beruhigt mich, was Du über die Einstellung schreibst, dass sie endlich mal enger standen, dass man den Willen spüren konnte und sie sich – das entnehme ich Deinen Aussagen mal ganz keck – auch nicht zu schade waren, Dreck zu fressen. Könnten die 5 Gelben Karten ein Indiz dafür sein? Oder waren da wieder mal nur so Mecker- und Motz-Karten bei?
    Nochmals Danke!

  • @berlinclub: Also eine gelbe Karte hat sich Pertchold wegen Meckerns abgeholt. Jedoch wurde er zuvor unsanft von den Füssen geholt. Was eigentlich eine gelbe Karte für den Freiburger Spieler hätte sein müssen. Der Schiedsrichter an sich hat gestern sehr gern Karten verteilt. Er und seine Linienrichter hatten, so fande ich, eh nicht ganz ihren besten Tag. Aber wir wollen jetzt ja nicht auf dem Schirigespann rumhaken, sondern uns über den Sieg freuen. Und eines muss ich jetzt auch noch erwähnen. Da geben mir hoffentlich diejenigen recht, die gestern auch im Stadion waren: Der Torjubel nach dem 1:0 von Peer Kluge war einfach mal wieder der Hammer! Da hat man gemerkt, die schwer die Last auf den Schultern der Clubfans lag. Und auch auf den Spielern. Der Jubelschrei von Kluge nach seinem Treffer war aussagekräftig genug.

  • Und wieder trübt eine Hiobsbotschaft das Glück nach einem Sieg: Daniel Gygax fällt mit Muskelfaserriss für die nächsten vier Wochen aus.

  • Gute Besserung,Daniel!

    Aber des wär etz doch mal der Zeitpunkt,nen Chhunly oder nen Fuchs auszuprobieren…

  • masmanidis wird dafür spielen, denke ich. schöne schützenfeste gabs heut in liga zwei. nä woche mussen wir in koblenz ran. die haben 9: 0 gegen hansa verloren…und werden es besser machen müssen als heute gegen die kogge..heimstark sind sist die tus allemal

  • Hauptsache gewonnen!

    Und gegen Tus „0:9“ Koblenz geht am Sonntag sicher auch was…dann sieht die Tabellensituation schon etwas freundlicher aus.

  • Das 0:9 von Koblenz in Rostock will mir gar nicht schmecken.

    Ich würde gerne wissen, wie Mannschaften, die so hohe Klatschen bekommen haben, im nächsten Spiel abgeschnitten haben. Gibt’s da irgendwo eine Statistik?

  • Danach werden wir es wissen, ob wir die Standardfloskel a oder b einsetzen dürfen.

    a) Koblenz war ein undankbarer Gegner der die erwartete Reaktion auf das Desaster von Rostock am Platz zeigte

    b) Koblenz war ein dankbarer Gegner nach dem Desaster von Rostock, von dessen Schock sich die sichtbar verunsicherte Mannschaft nicht erholt zeigte

  • @belschanov:

    7. Spieltag:
    Koblenz – K’lautern 5:0

    8. Spieltag:
    K’lautern – Ahlen 4:1
    Rostock – Koblenz 9:0

    9. Spieltag:
    Koblenz – Club ?:?

    Kann Zufall sein, muss es aber nicht…

  • Ein Blick nach Spanien:

    3. Spieltag: Gijon vs Barca 1:6
    4. Spieltag: Real vs Gijon 7:1
    5. Spieltag: Gijon vs Villareal 0:1
    6. Spieltag: Mallorca vs Gijon 0:2

    Club-freundliches Fazit: von den ganz harten Klatschen erholt man sich nicht so schnell

  • @belschanov:

    Aktuell habe ich noch ein Beispiel gefunden:

    7. Spieltag:
    Mainz – Wehen-Wiesbaden 5:0

    8. Spieltag:
    Wehen-Wiesbaden – FSV Frankfurt 3:1

    Und wieder hat die Heimmannschaft gewonnen.

  • witzige Idee, da mach ich mal mit:

    11:1 Batzis gegen Dortmund 1972, danach
    1:1 Dortmund gg. Hannover

    Aber besser so:
    Batzis – FC Schalke 04 0:7 1976 🙂
    danach
    Bremen gegen Batzis 2:3 🙁

    Noch ein paar Beispiele?
    1. FC Köln – Eintracht Frankfurt 7:0 1983
    >> Frankfurt – Batzis 0:0

    VfB Stuttgart – 1. FC Nürnberg 7:0 1983
    >> 1. FC Nürnberg – Eintracht Frankfurt 0:0

    Borussia Dortmund – Arminia Bielefeld 11:1 1982
    >> Arminia Bielefeld – FC Schalke 04 3:2

    Borussia M’gladbach – 1. FC K’lautern 7:0 1985
    >> 1. FC K’lautern – VfL Bochum 5:2

    Borussia M’gladbach – VfL Bochum 7:1 1994
    >> VfL Bochum – MSV Duisburg 1:0

    Hertha BSC Berlin – TSV 1860 München 6:0 2003
    >> TSV 1860 München – VfB Stuttgart 0:1

    … aber da musste man echt jetzt lange suchen, um einmal eine Niederlage danach zu finden …

  • Bundesliga 99/2000
    Ulm – Leverkusen 1:9
    Unterhaching – Ulm 1:0
    Ulm – Duisburg 0:3
    Bayern – Ulm 4:0
    (und noch 4 weitere Spiele ohne Ulmer Sieg)

  • Ich habe mir mal angeschaut, wieviele Spiele in der zweiten Liga seit der Saison 01/02 mit sechs Toren Unterschied ausgegangen sind und wie die unterlege Mannschaft im nächsten Spiel abschnitt (was „erwachsene“ Männer nicht so alles treiben…). Insgesamt war das elfmal der Fall und es gibt nur drei (!) Beispiele dafür, dass die unterlegene Mannschaft das nächste Spiel verlor:

    Unterhaching – Saarbrücken 8:0 (01/02)
    >> Saarbrücken – Bochum 0-2

    Hannover – Schweinfurt 6:0 (01/02)
    >> Schweinfurt – Oberhausen 0:3

    St. Pauli – Braunschweig 7:1 (02/03)
    >> Braunschweig – Freiburg 0:2

    Zweimal gab es im nächsten Spiel ein Remis:

    Aue – Paderborn 6:0 (07/08)
    >> Paderborn – Kaiserslautern 0:0

    FC Köln – Union Berlin 7:0 (02/03)
    >> Union – Burghausen 2:2

    In sechs (!) von elf Fällen gewann die abgewatschte Mannschaft das nächste Spiel:

    Reutlingen – Saarbrücken 8:2 (00/01)
    >> Saarbrücken – Kickers Stuttgart 1:0

    KSC – Braunschweig 7:0 (05/06)
    >> Braunschweig – Uerdingen 3:0

    FC Köln – Burghausen 8:1 (04/05)
    >> Burghausen – Dresden 2:1

    Fürth – Aachen 7:1 (03/04)
    >> Aachen – Duisburg 2:1

    Lübeck – St. Pauli 6:0 (02/03)
    >> St. Pauli – Braunschweig 7:1 (!!)

    Offenbach – Gladbach 1:7 (07/08)
    >> Freiburg – Offenbach 0:1

    So ganz wohl ist mir nicht, wenn ich an Koblenz denke…

  • Von Statistiken halte ich garnichts. Das Spiel wird auf dem Platz entschieden und ist keine Mathematik. (Analog K-H.R.) Für alle Statistiker aber noch ein Beispiel aus der Lumpenliga: Haudrauf Münch. gegen Gurke 09 8:0. Eine Woche später spielte Gurke 09 gegen Kloppers Unterhaching
    0 : 4. Genügt das oder soll ich noch mehr Statistik hervor- zaubern?

  • Als ich vorhin das Autoradio einschaltete, hörte ich, wie Uli Hoeneß mit beleidigt-anklagendem Tonfall Folgendes sagte (sinngemäße Wiedergabe): „Heutzutage zählt in unserer Gesellschaft nur noch der Erfolg, allein der Erfolg zählt, sonst gar nichts“. In welchem Zusammenhang er diese Worte sagte, weiß ich nicht, der Beitrag war dann zu Ende.

    Tja Uli, die Welt ist schlecht. Ich fühle mit Dir, ich empfinde tiefes Mitleid. Und einen Tipp habe ich auch noch: Wenn Dir Erfolgsdenken so zuwider ist, werde doch Manager von Gurke 09 (s. Eintrag 40)!

  • Auch, wenn es vielleicht etwas spät kommt…
    Folgendes ist heute bei kicker.de zu lesen:

    „Die Auswärtsschwäche zieht sich wie ein roter Faden durch die 2. Liga. Erst zehn Auswärtssiege gelangen den 18 Vereinen in 72 Spielen bisher. Die Hälfte aller Mannschaften holte in der Fremde bisher keinen oder nur einen Punkt.“

    Und am 8. Spieltag gab es sogar ausnahmslos Heimsiege!

  • Der Anschlusstreffer zum 1:2 war ein Tor mit Ansage. Die Club-Mittelfeldspieler waren viiiiel zu weit von den Gegenspielern weg, so dass ein RWOler seelenruhig in den Strafraum flanken durfte. Innen war dann Spiranovic 2. Sieger im Kopfballduell.

    Da denkt man, heute geht’s endlich mal glatt über die Bühne und dann machen sich die Knallchargen wieder selbst das Leben schwer – zur Freude des Premiere-Kommentators: „Und jetzt ist das Spiel wieder spannend…“

    Es geht doch nichts über ein spannendes Fußballspiel…

  • Zitat belschanov | Clubfans United :

    KSC – Braunschweig 7:0 (05/06)
    >> Braunschweig – Uerdingen 3:0

    kann nicht stimmen, da uerdingen 05/06 net in der 2. liga war…

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