Torheiten vor Toresschluss

Ein Spiel dauert neunzig Minuten (klick). Plus Nachspielzeit. Dass „Ball rund“ auch in den letzten Spielminuten noch in „Tor eckig“ (klick) passt, haben wir am Montag der letzten Woche erlebt, als der Club bei der 2:2-Niederlage in Duisburg in der 89. Minute mit 2:1 in Führung ging und dann doch noch kalt erwischt wurde (klick).

Leider ist es ja nicht die Ausnahme, dass sich die Club-Spieler durch Unachtsamkeiten in der Schlussphase selber um einen Sieg oder ein Unentschieden bringen. Im Gegenteil: Die Torheit kurz vor Toresschluss bildet ein Grundmotiv in dem immer wieder neu aufgelegten Kultstreifen mit dem Titel „Ganz normaler Club-Wahnsinn“, bei dem sich der neutrale Beobachter amüsiert wie in einer spritzigen Komödie und derjenige, der dem 1. FC Nürnberg nahe steht, in Schwermut verfällt wie in einem tragisch endenden Melodram.

Ich habe mir mal den – zweifelhaften – Spaß erlaubt und mir angeschaut, wie oft der 1. FC Nürnberg in den letzten elf Spieljahren nach der 85. Spielminute eine Führung oder ein Remis verspielte. Dabei stellte ich fest, dass dies in den insgesamt 364 Spielen, die der 1. FCN seit der Saison 1998/99 in der 1. und 2. Liga absolvierte, 29-mal der Fall war. 19-mal vergeigte der Club einen Sieg und zehnmal ein Unentschieden.

Ein besonders krasses Beispiel für Club-Torheit kurz vor Toresschluss stellt das Heimspiel gegen Arminia Bielefeld am zehnten Spieltag der Saison 2005/06 dar. In diesem Spiel hatte der Club, der in der 83. Minute durch Banovic mit 2:1 in Führung gegangen war, bis zur 88. Minute den Sieg vor Augen, ehe Bielefeld durch Treffer von Leon (88.) und Zuma (89.) den späten Rückstand in einen unverhofften Sieg umwandelte (klick).

Die Torheit kurz vor Toresschluss kostete den FCN in diesen 364 Spielen insgesamt 48 Punkte. Davon gehen satte 13 Punkte auf das Konto der Saison 98/99, in der der Club kurz vor dem Schlusspfiff sechsmal (!) eine Führung und einmal ein Unentschieden verspielte. Kein Wunder, dass am Ende dieser Saison  – pikanterweise bedingt durch Last-Minute-Tore von Eintracht Frankfurt im letzten Saisonspiel gegen Kaiserslautern (klick) – der Abstieg stand. Von späten Gegentoren verschont blieb der Club lediglich in den Spieljahren 2001/02 und 2007/08.

Den 29 Spielen, in denen der FCN in den Schlussminuten ergebnisrelevante Gegentreffer hinnehmen musste, stehen 17 Spiele gegenüber, in denen er durch Treffer nach der 85. Spielminute noch zu einem Unentschieden (neunmal) oder zu einem Sieg (achtmal) kam. Eine Partie, in der der Club den Gegner zum „Last-minute-Deppen par excellence“ degradierte, war das Auswärtsspiel beim SC Freiburg in der Saison 2004/05. In diesem Spiel drehte Mintal durch einen Doppelschlag in der 85. und 91. Spielminute einen 1:2-Rückstand in einen 3:2-Sieg (klick).

Dass dieser Blick ins Archiv nicht über die Saison 1998/99 hinausgeht, liegt nicht etwa daran, dass der Club vorher für Tore kurz vor Toresschluss nicht anfällig gewesen wäre, sondern daran, dass mir ein noch weiteres Zurückgehen zu zeitaufwändig wurde. Ich erinnere mich noch sehr gut an das Auswärtsspiel des Clubs beim KSC in der Saison 1981/82 (ein paar Tage vorher hatte er – übrigens an meinem Geburtstag – das Pokalfinale gegen Bayern München nach einer 2:0-Halbzeitführung mit 2:4 verloren). Das Spiel in Karlsruhe verfolgte ich am Radio, während ich mich durch ein Partie Mensch-ärgere-dich-nicht mit meiner damaligen Freundin vom Abiturstress ablenkte. Wie die Partie Mensch-ärgere-dich-nicht ausging, weiß ich nicht mehr, ich weiß nur, dass ich mich an diesem Samstagnachmittag FCN-bedingt dumm und dämlich ärgerte, denn der Club führte in diesem Spiel durch Tore von Heck und Weyerich (Elfmeter) bis kurz vor Schluss mit 2:1 und verlor nach Gegentreffern in der 87. und 90. Minute noch mit 2:3 (klick).

Allerdings blieb diese Niederlage ohne nennenswerte Folgen. Der FCN stieg nicht aus der Bundesliga ab und ich fiel nicht durchs Abitur.

14 Gedanken zu „Torheiten vor Toresschluss

  • Da hat belschanov wieder mal meinen Nerv voll getroffen..( nicht die „Torheiten“) , sondern des Glubberers vergangene “ All-Times-Klassiker“ … 😉

    Allerdings halte ich mich da nur selten in den negativen Sphären auf und deshalb erinnere ich an 2 positive Ereignisse , die sich in den 70ern zugetragen haben.

    Ein Spiel , das ich nie vergesse, war gegen VfR Heilbronn. Auch wenn heute nur wenige Glubberer sich es vorstellen kann, dieser Verein war damals wirklich kein Schlechter. Sie schnupperten immer wieder mal an der damals noch ausgetragenen Aufstiegsrunde zur Bundesliga…also etwa wie unsere Westvorstadt heute… ( nur besser..! 🙂 )Das Spiel selbst war überhaupt nicht prickelnd, der Glubb lag mit 0:2 hinten, die meisten Zuschauer waren schon gegangen, zu schwach agierte die Mannschaft. In der 90. Minute erziehlte der Glubb das 1:2. Die Heilbronner droschen den Ball nach dem Anstoß in die unendliche Leere der rechten Glubbverteidigungszone. Das war damals die gängige Art, Sekunden zu schinden.Trotzdem konnte der Ball nochmals in den Heilbronner Strafraum gespielt werden…und fand wieder seinen Weg ins Tor. Damit stand es 2:2!! Leider hatte daraufhin der Schiri Erbarmen mit den Gästen…er pfiff gar nicht mehr an, vielleicht …. 😉

    Das 2. Spiel fand zu Ende einer Saison statt, gegen Bayern Hof ( siehe Heilbronn..nur besser)Es stand kurz vor Schluss unentschieden, als einer meiner “ All-Time-Heroes“, Kurt Geinzer, mit der Hacke (!) den Führungstreffer erziehlte, der den Glubb damals in die Aufstiegsrunde brachte!

    Mir fällt auf, dass der Zeitraum , den belschanov erwählte, in eine Phase fällt, in der der Glubb meist erstklassig war. Das ist zwar belschanovs Anspruchsdenken ( 😉 ), aber nicht die augenblickliche Realität, die 2. Liga heißt.

    Spontan würde ich ( ohne jegliche Beweisekraft allerdings!!) behaupten, dass Spitzenvereine der jeweiligen Ligen erfolgreicher in den letzten Minuten bei engen Spielen punkten als Vereine der Mitte oder der hinteren Regionen. Und in der BuLi war der Glubb nun eher kein Spitzenverein. Wobei mich die fehlende Punkte – “ Torheit“ der Saison 07/08 nur wenig überrascht: Schliesslich wurde dem Glubb zumindest “ gehobene “ BuLi-Qualität zugebilligt…

    Dann bleibt dem Glubb nichts anderes übrig, als den Beweis einer Spitzenmannschaft zu erbringen und durch späte Tore in Freiburg zu punkten. Da liegen wir ja wegen Duisburg zurück ( ich will die Vorrunde mal ausnehmen , da ein Selbstfindungszeitraum !) Wobei eine richtige Spitzenmannschaft nur selten in diese Situation notwendiger später Tore kommt. Insofern ist es mir auch recht, wenn der Glubb der Sack deshalb schon vorher „zugemacht“ hätte!!

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  • schön, dass sich hier jemand noch an kurt geinzer erinnert: einer der letzten aus der ära „danach mach ich nen zitschriften- und tabakladen auf“……..

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  • Nun ja, Punkte vergeigen können wir gut, aber manchmal sorgen wir ja auch für Highlights. Mein persönliches muss Ende der Achtziger gewesen sein, Ruhrstadion Bochum, volle Gästekurve (viele Schalker damals), und ein 0:3 bis geschätzt zur 60. Minute. Dann wurde ein gewisser Frank Türr eingewechselt, der schlug 2x zu und am Ende stands 3:3. Unvergessen und immer wieder schön.

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  • @KUZ

    Du hast mich sofort inspiriert in meinen alten Aufzeichnungen nachzusehen, wann das genau war 😉 In den 70ern hab ich nämlich ewig in einem dicken Fotoalbum jede Woche Spielberichte und Fotos und Eintrittskarten etc. eingeklebt. Und das von Dir genannte Spiel an das ich mich auch noch erinner, war am 9.2.74. (Mein Gott wie die Zeit vergeht) Und da lese ich auch ein paar Seiten später (Thema Geinzer) „Jahrhundert Tor von Geinzer brachte den Club in die Aufstiegsrunde“.

    @Axel
    Völlig richtig 😉 War ein echt Guter, der Geinzer.Andererseits aber auch ein trauriger Umstand mit den Fussballern dieser zeit,wenn man sieht, daß ein Rudi Sturz in den Arkaden von Karstadt in seiner Lotto-Annahmestelle steht und vor Langeweile nicht weiß was er lesen soll. Bin sicher der kommt grad über die Runden.

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  • 17 zu 29, wer hätte das gedacht. Man merkt sich doch eher die negativen Ergebnisse. Für mich waren das eher „gefühlte“ 50 zu 1 verlorene Spiele.

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  • Schön, dass hier sich auch noch einige an den Geinzer erinnern können, für mich ein ganz feiner Techniker…

    @Derbfuss: Um Dein Archiv beneide ich Dich sehr!!! Ich warte ja noch auf die Weiterführung der Serie “ Der Glubb…. in den 70ern“ , die im Herbst hätte herauskommen sollen, aber wohl bis St Nimmerleinstag verschoben wird. Band 1 , “ Glubb… in den 60ern “ ist auch schon eine feine Sache gewesen, aber die 70er habe ich eben ganz bewußt wahrgenommen. Kannst Du mir dann eigentlich sagen, wer die Torschützen gegen Heilbronn waren?? Und die Überschrift alleine von Sieg über Hof läßt mich ganz glänzende Augen bekommen… Noch nen kleinen “ Erinnerungstip“ ( hat allerdings nix mit “ Torheiten“ zu tun): Was sagt Dein Archiv zum Stichwort “ Wacker Berlin“?? .. 😉

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  • Danke an Euch alle! Ist sehr interessant zu lesen.

    Ich habe leider keine Zeit zum Archivführen und muss auf meine frustriert-euphorischen Erinnerungen zurückgreifen… Wie lang habe ich schon nicht mehr den Namen Geinzer gehört/gelesen!

    Trotzdem bleibt aus den letzten zwei Club-Jahren für mich der fade Nachgeschmack: Da ist zu viel in den letzten Spielminuten, vor allem in der Nachspielzeit, versemmelt worden. Diese nachlassende Konzentration, diesen Schlendrian zu überwinden ist meiner Erachtens eine wesentliche Aufgabe des Trainers: durch entsprechende Vorbereitung und durch richtiges taktisches Auswechseln. Ich kann – obwohl kein Trainerhasser – nicht umhin, festzustellen: Das raffinierte Ergebnishalten oder sogar das hartnäckige Nachfassen und Ergebnisverbessern ist Sache unseres FCN viel zu selten. Auch hier muss sich einiges verbessern = Aufgabe an den Trainer, oenningsympathicus hin oder her.

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  • KUZ: Was sagt Dein Archiv zum Stichwort ” Wacker Berlin”??..

    Erinnere mich bitte nicht an diese Mannschaft und diese Aufstiegsrunde 😉 Das Spiel in Berlin, das nie und nimmer 5:0 haette in die Hosen gehen duerfen…..(Schlagzeilen hier: 5:0 CLUB BLAMIERT SICH IN BERLIN – Klaus Schamberger titelte: Torwartfehler am Fliessband – So ein müdes Team…) Die NZ titelte:Der Club blamierte sich nach Strich und Faden. Debakel bei Berlin machte deutlich: daß der 1:0 Sieg über Braunschweig eine Eintagsfliege war.
    Und weiters zum Stichwort Berlin: das 9:1 des Clubs im Rückspiel im Stadion hab ich in schrecklicher Erinnerung. Mein Freund Edi den ich eingeladen hatte, meinte vor dem Spiel, er würde mir für jedes Nürnberger Tor ein Lachs-Weggla spendieren. Dass mir nach dem Spiel speiuebel war, brauch ich wohl nicht zu erzählen 😉 Ein Tor mehr,- nur ein Tor mehr und wir waeren aufgestiegen. Hier das 9:1 Team:
    Neef – Sturz – Schuster – Rüsing – Hannakampf – Majkowski – Geinzer – Geyer – Petrovic – Bittlmayer. (eingewechselt wurden Schabacker und Steuerwald)

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  • … oh wie mußte ich jetzt lachen… 🙂 !!

    9 Lachsweggla… 😉 …aber schee war das 9:1 doch ( ein 9:0 hätte auch zum Aufstieg gereicht !)…Dieses blöde Spiel in Saarbrücken.. auch da haben wir doch in den letzten Minuten den Rückstand erst wett gemacht… ) Und wie ich am Radio meine Tränen nicht mehr zurückhalten konnte.. wir glaubten uns ja schon in der BuLi .. ;-(

    Aber diese Namen: Neef , seine Referenz : Glasgow Rangers, man glaubte das leidige TW-Vacuum , das nach Welz entstanden ist, endlich lösen zu können… ( war Diegelmann davor??), Bittlmayer, der LV wurde … fehlte Nüssing eigentlich wirklich ??… ein Spieler fehlt ja in deiner Auflistung , dabei muss es sich doch um einen Stürmer handeln.. Wäre das schön , davon noch eine Aufzeichnung zu bekommen….

    Eins würde mich noch interessieren: Hast Du eigemtlich irgendwelche Berichte zu den internationalen Spielen der Kombination Glubb/ Bayern (!!!) , Anfang der 70er gegen Mannschaften aus Südamerika (Montevideo, Pele´s Santos usw) War zwar immer saukalt, aber welche Mannschaften ich da nun wirklich gesehen habe, daran kann ich mich überhaupt nicht mehr erinnern!!

    P.S. Lachsweggla magst Du heute wohl auch noch nicht wieder, oder?? .. 😉

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  • @KUZ

    Tja, leider muß ich halt immer wieder meinen schlechten Augenlicht Tribut zollen: hab ich doch glatt meinen „Hero“ dieser Zeit vergessen 😉 Klar, der Dieter Nüssing hat gefehlt. Meine Augen sind auch einer der gründe, warum ich mich hier meist so zurückhalte. Mir ist schon so mancher peinliche Lapsus passiert.
    Saarbrücken!!! Ich sehe uns noch hier im WoZi sitzen und gebannt aufs Radio schauen. Ich mochte sie vorher schon nicht, da sie zu dieser Zeit zu sehr „gesponsert“ wurden vom Neureuther (Stichwort Alsenborn) – aber seit dem 2:2 am letzten Spieltag der Aufstiegsrunde . . . Nicht umsonst titelte die AZ am Montag darauf: „Schwere Vorwürfe gegen Schiedsrichter“ (HILKER aus Bochum)

    Diegelmann. Donnerwetter Du hast ein tolles Gedächtnis. Den Namen hatte ich völlig vergessen. (Wahrscheinlich verdrängt ;-))
    Aber bei mir taucht er nicht auf, muß also vor Neef gewesen sein. Wie hies gleich der 2. dieser Torwartriesen? Schwarzwälder?

    Tja Aufzeichnungen davon können wir uns wohl abschminken. Auf breiter Ebene wurden die Videorekorder erst 1980 verkauft und da beginnen auch meine bebilderten Aufzeichnungen. (Aber auf Beta,- hat jemand hier einen funktionierenden BETAREKORDER? ;-(

    Auch was Deine Frage nach „Kombination Glubb/ Bayern“ betrifft muss ich leider nein sagen.
    Irgendwo muss die Sammelleidenschaft auch enden. Unsere Wohnung platzt eh aus allen Nähten 😉

    Doch doch: Lachsweggla mochi heid immer nu 😉

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  • Mensch, Freunde! Da habe ich mit meinem Rückblick in die jüngere Club-Vergangenheit ja was angerichtet. Da reden ja zwei von den ganz alten Zeiten („ganz alt“ natürlich aus meiner Perspektive). Freut mich, dass mein Artikel bei manch einem die Erinnerungskiste geöffnet hat. Zugleich ärgere ich mich auch ein bisschen, weil ich nicht mitreden kann. Bin ja „erst“ seit 1978 Club-Fan. Aber die genannten Spieler (Sturz, Geinzer, Neef, Petrovic sagen mir natürlich etwas. Die habe ich in Bayreuth und Hof in der Regionalliga Süd und später in der 2. Bundesliga Süd live in Aktion gesehen. Und die Episode mit Wacker Berlin habe ich auch am Rande mitgekriegt. Ich glaube, das war die Aufstiegsrunde 1974.

    Ja, KUZ, auf die Fortführung der FCN-Chronik warte ich auch…

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  • Wunderbar zu lesen (sowohl Artikel als auch Kommentare) – einfach wunderbar!!

    Zeit für eine Träne: mein fein säuberlich geordnetes „Artikelarchiv“ fiel Jahre nach meinem Auszug einer Aufräumaktion meiner Eltern zum Opfer und so bleiben nur wehmütig gefärbte fahle Erinnerungen an das wehende Wallehaar von Horst Weyerich und so.

    Zu den geschossenen Endtoren kann ich aber wenig beitragen – mich hat immer zuvörderst die andere Platzseite interessiert, schließlich hat mich eigentlich ein Rudi Kargus zum Club gebracht – ich erinnere an ein Zitat des Vaters von Dieter Burdinski, dass er eine solche TW-Leistung wie von Kargus im Club-Dress gegen Bremen (glaub ich) in seinem ganzen Leben noch nicht gesehen hätte. Kicker-Jahresheft schwelgte damals, Kargus hätte dem Club ganz alleine fast die Hälfte seiner Punkte gewonnen. Doch genug davon.

    Dank sei Dir belschanov – es gibt sie also noch, die guten (wahren und schönen) Dinge und ab und an ist es nett, abseits des „Alltagsgeschäfts“ in der Liga in der Vergangenheit zu schwelgen. Auch wenn die nüchterne Birne davor warnt zu romantisieren: weder war früher alles besser noch sind alle alten – und aktiv durchaus verdienten – Clubspieler dadurch aufgefallen, dass sie danach zum Wohle des Vereins agierten.

    By the way: die Bayern kaufen ihr gesamtes Büromaterial ja bei Katsche Schwarzenbecks Schreibwarenladen – ich hoffe ja mal, dass der Club sein Zeug ebenfalls altspielerfreundlich einkauft.

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